Bücher mit dem Tag "unheilbar"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unheilbar" gekennzeichnet haben.

23 Bücher

  1. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.589)
    Aktuelle Rezension von: tediousKimi

    Mein erstes Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe wurde John Greens „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Ich persönlich habe das Buch aus Neugierde und wegen dem Hype um die gesamte Geschichte gekauft und wollte mich selbst überzeugen. 

    Dabei kann ich sagen, dass ich absolut unvoreingenommen und ohne Kenntnisse über die Geschichte angefangen habe das Buch zu lesen, da ich mich selbst nicht Spoilern wollte.

    Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Greens Schreibstil passt zur Protagonistin und führt sehr zügig zum Ziel. Die Freundschaft zwischen den einzelnen Personen wird gut beleuchtet und insbesondere bei tragischen Ereignissen kommt man gar nicht drum herum, mitzufühlen. Auch die gewisse Kälte, die Hazel mitbringt, ist durchaus berechtigt.

    Insgesamt würde ich das Buch jedem empfehlen, der nach einer gut durchdachten und ernsthafteren Geschichte sucht.

  2. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.611)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Super zum lesen, unglaublich tolle Geschichte 

  3. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (284)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Das Buch wurde mir empfohlen, und so habe ich mich also darauf eingelassen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich zwei mal begonnen habe das Buch zu lesen und nicht wirklich weit kam. Irgendetwas hat mir gefehlt. Aber beim dritten Versuch (warum auch immer) hat es mich dann gepackt.

    Mir gefällt der Schreibstil von Daniel Suarez. Die Geschichte ist heftig und erschreckend, wenn ich mir vorstelle, dass es bereits KI gibt und diese sich verselbstständigt. Rasant wird die Geschichte von Mr. Sobol erzählt, der durch seinen Tod eine KI zum Leben erweckt, die Verwüstung, Tod und Intrigen herbeiführen. Ein paar wenige „Gute„ versuchen scheinbar vergeblich sich der KI in den Weg zu stellen und sie aufzuhalten. Wenn da nicht viele Charaktere im Spiel wären, die ein doppeltes Spiel spielen. Und so bleibt das Buch bis zu letzt spannend und mach wirklich Lust auf mehr, obwohl ich mit dieser Thematik normalerweise nicht viel anfangen kann. Aber dieses Buch hat mich gefesselt und mir gezeigt, dass man auch außerhalb seines eigentlichen Genres durchaus lesenswerte Bücher finden kann. 

  4. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (610)
    Aktuelle Rezension von: Ella_Frey_Scamander

    Neun Geschichten über erst einmal relativ unspektakuläre Leben, die sich aber im Verlauf zu großen und weniger großen Ereignissen entwickeln. Ein Spiel mit Fiktion und Realität und die große Frage: Was ist eigentlich real und was fiktiv? Geschichten, in Geschichten, in Geschichten...

    Ein paar der Geschichten sind gut geschrieben und schließlich auch mitreißend, aber es gibt auch ein, zwei Geschichten die mich nur halb überzeugen konnten.

  5. Cover des Buches Der Professor (ISBN: 9783426500705)
    John Katzenbach

    Der Professor

     (322)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?
    Adrian ist ein pensionierter Professor der Psychologie und erhält die niederschmetternde Diagnose einer seltenen Form der Demenz. Kurz nach seinem Arztbesuch wird er Zeuge, wie die 16-jährige Jennifer durch ein Verbrecherduo entführt wird. Kann er seiner eigenen Wahrnehmung trauen? Wird ihm jemand glauben?

    Meine Meinung:
    Es handelt sich hier um einen soliden Thriller des Autors, jedoch konnte er mich nicht restlos mitreißen. Für mich fehlte die gewisse Spannung und die Unvorhersehbarkeit. Perspektivwechsel machen eine Geschichte zwar spannend, hier empfand ich sie allerdings als störend, da zu viel verraten wurde.
    Ich weiß nicht, ob ich einfach zu viele Thriller lese, oder ob die Autoren einfallslos werden, aber so richtig umhauen konnte das Buch mich nicht. Nett zu lesen, aber es ist eben auch kein Must-Read!

  6. Cover des Buches Wie man unsterblich wird (ISBN: 9783423624558)
    Sally Nicholls

    Wie man unsterblich wird

     (175)
    Aktuelle Rezension von: head_full_of_stories_and_books_
    Das Buch war unsere Klassenlektüre gewesen. Zuerst war ich ein wenig skeptisch, da ich diese Kategorie von Büchern normalerweise nicht sehr bevorzuge, aber mit der Geschichte wurde ich ein großer Fan davon. Sie bringt einen zum Lachen und am Ende sogar zum Weinen. Mehr Gefühl geht nicht. Ein wundervolles Buch, das einem ein wenig mehr  die Angst vor dem Sterben nimmt. 
  7. Cover des Buches Der Junge muss an die frische Luft (ISBN: 9783492320009)
    Hape Kerkeling

    Der Junge muss an die frische Luft

     (345)
    Aktuelle Rezension von: Bella_507

    Das ist schon das zweite Buch welches ich von ihm gelesen habe und ich werde zweifelsohne auch noch weitere von ihm lesen. Einfach toll wenn jemand sein Unterhaltertum nicht nur im TV sondern auch in Büchern unterbringen kann.

  8. Cover des Buches Noch mal leben vor dem Tod (ISBN: 9783421058379)
    Beate Lakotta

    Noch mal leben vor dem Tod

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Arwen2112
    "Kopf hoch, es wird schon wieder", hat neulich eine Bekannte gesagt. Das traf sie wie eine Ohrfeige. "Was soll ich mit dieser Heuchelei? Ich weiß doch, dass ich sterben werde." Die SPIEGEL-Redakteurin Beate Lakotta hat in „Noch mal leben vor dem Tod“ eindrucksvolle und bewegende Interviews mit – vorwiegend in Hospizen in Hamburg und Berlin untergebrachten – unheilbaren Kranken geführt. Der Fotograf Walter Schels, bekannt durch herausragende Charakterstudien, hat diese Interviews mit ausdrucksstarken Schwarzweiß-Bildern mit einzigartiger Intensität dokumentiert. Die Porträtierten kommen noch einmal zu Wort und lassen uns an Erfahrungen, Ängstlichkeiten, ihrer Wut, aber auch an ihren Hoffnungen Anteil nehmen und jeder von ihnen hat einen individuellen Blick auf das Sterben: Eigene Bilder, Visionen und Sehnsüchte. Die „freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ auch im Sterben und im Tod – und das in Wort und Bild darzustellen, ist den beiden Verfassern auf außergewöhnliche und ergreifende Weise gelungen. Gerade jene Personen, die sich in der Finalität des Lebens befinden, können uns Aufschluss darüber geben, wie sie behandelt werden wollen. Keine Zwangsernährung, wenn man „Lebens-SATT“ ist, keine künstliche Beatmung, noch Reanimation und auch keine Alibibehandlungen wie Röntgen oder Blutabnehmen, die lediglich dazu dienen um die Ratlosigkeit zu kaschieren. Die Hauptessenz dieses Buches sowie auch jeder Hospizeinrichtung ist, dass der Tod als Teil des Lebens anzuerkennen ist und wir ihn nicht darauf beschränken können, dass die Medizin versagt hat. Ein Buch, das nicht emotionslos gelesen werden kann, das auch Tage und Wochen danach noch Bilder hervorruft. Doch man erhält nicht nur den Blick auf den Sterbenden, sondern auch auf die Angehörigen, Freunde und letztendlich auch das Pflegepersonal, die diesen Lebensabschnitt in seiner Vergänglichkeit begegnen und begleiten. Das Sterben soll am besten weit weg vom Alltag und vom Familienleben über die Bühne gehen, nur nicht in der vertrauten Umgebung. Es gelingt uns schwer, die Vergänglichkeit mit unserem Leben, das auf ständige Betriebsamkeit und Leistungsfähigkeit ausgerichtet ist, zu vereinbaren, denn es gibt wenig, dass uns so sehr bewegt wie die Begegnung mit dem Tod. Auszug aus dem Buch ….„Viele kommen zu zweit, weil sie nicht mit ihm alleine sein wollen. Was redet man mit einem Todgeweihten? Manche wünschen gute Besserung zum Abschied. ’Komm bald wieder auf die Beine, Alter!‘ „Keiner fragt mich, wie's mir geht“, sagt Heiner Schmitz. „Weil alle Schiss haben. Dieses krampfhafte Reden über alles Mögliche, das tut weh. Hey, kapiert ihr nicht? Ich werde sterben! Das ist mein einziges Thema in jeder Minute, in der ich alleine bin. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Buch ein großartiges Plädoyer dafür ist, das nicht nur das Leben sondern auch das Sterben einen Lernprozess darstellt. Ein Buch für all jene Menschen, die mit unheilbar Kranken und Trauernden leben und arbeiten und für all jene, die ihren Blick dafür schärfen wollen.
  9. Cover des Buches Heute bin ich blond (ISBN: 9783426789919)
    Sophie van der Stap

    Heute bin ich blond

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Leadezember

    Inhaltsangabe: In dem Buch Heute bin ich blond, berichtet die Autorin Sophie Van der Stap, aus den Niederlanden über ihre Krebserkrankung. Das Buch beginnt mit der Diagnose der Erkrankung. 

    Persönlich Meinung: Ich fand das Buch gut geschrieben, Sophie wird in der Zeit der Behandlung, die ganze Zeit von ihrer Familie und ihren Freunden unterstützt. 

    Der Leser bekommt einen Einblick in die Krebsbehandlung und erfährt mehr über die Chemotherapie, Bestrahlung von der Lunge. Des Weiteren schreibt aber die Autorin auch über die Folgen der Krebs Behandlung und die Probleme. Sophie Kauf sich unterschiedliche Perücken, jede Perücke hat einen Namen und sie setzt die Perücken je nach Stimmung auf. Das Buch ist aus der Ich Perspektive geschrieben und wie ein Tagebuch aufgebaut. Zum Ende der Geschichte, ist es leider nicht mehr so interessant geschrieben und die Kapitel find ich ziehen sich in die Länge.

    Fazit: Eine interessante Geschichte von einer 21 jährigen Niederländerin, die gegen den Krebs in ihr kämpft. 


  10. Cover des Buches Von der Liebe und anderen Dämonen (ISBN: 9783462037210)
    Gabriel García Márquez

    Von der Liebe und anderen Dämonen

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Fürchten Sie nicht, sich zu verdammen?«
    »Ich glaube, ich bin es schon, aber nicht vom Heiligen Geist. … Ich habe schon immer geglaubt, daß der mehr auf die Liebe als auf den Glauben gibt.«

     

    Cartagena im ausgehenden 18. Jahrhundert. Sierva María de Todos los Angeles ist die einzige Tochter des Marqués de Casalduero. Von ihren nur um sich selbst kreisenden Eltern vernachlässigt, wächst sie unter den schwarzen Sklaven des Hauses auf, lernt ihre Sprache und Bräuche. Als sie mit 12 Jahren von einem tollwütigen Hund gebissen wird, besinnt sich der Vater erstmalig auf seine Tochter und beschließt, sie zu retten. Obwohl sie keine Anzeichen der Krankheit zeigt, wird sie einer Reihe von Ärzten und Heilern ausgesetzt. Als es ihr nach den Behandlungen richtig schlecht geht, kann es dafür nur eine Ursache geben: Besessenheit! Sierva wird in ein Kloster gebracht, in dem ihr die Dämonen ausgetrieben werden sollen. Mitten in all dem Wahnsinn zweifelt einzig ein Pater, dass in dem zarten Mädchen mit den wunderschönen Haaren tatsächlich der Teufel steckt. Und er zweifelt nicht nur, sondern verliebt sich auch noch.

     

    Gerade einmal 224 Seiten umfasst dieses Buch und präsentiert dem Leser doch eine richtig große Geschichte. Dem Autor gelingt das Kunststück, mit wenigen, aber auf den Punkt gewählten Worten, seine Charaktere und die Schauplätze so bildhaft und präzise zu beschreiben, dass man sie von der ersten Seite an vor Augen hat.

    Er spart nicht mit Kritik. Das Bild der adligen Gesellschaft, das er zeigt, zeugt von Dekadenz und Selbstsucht. Siervas Eltern baden sich in selbstgeschaffenen Problemen, jeder bemitleidet sich selbst am meisten und ist blind für die Sorgen der Mitmenschen. Die Existenz der Sklaven ist eine Selbstverständlichkeit und niemand kommt auf die Idee, die praktizierten Unmenschlichkeiten zu erkennen oder gar in Frage zu stellen. Und über allem schwebt der angeblich streng gelebte Katholizismus und die Inquisition. Grausam. Tragisch.

    Ich gestehe, dass mich die Geschichte sehr berührt hat. Und wütend gemacht hat sie mich - auch jetzt noch wühlt in mir der Zorn auf so manchen Charakter! Ein kurzes Buch und doch so intensiv geschrieben, dass es nachwirkt und die Gedanken immer wieder zur Handlung zurückkehren lässt.

     

    Fazit: Eine tragische Geschichte mit wunderschönen Worten erzählt. Sehr lesenswert!

  11. Cover des Buches Der Krebskönig (ISBN: 9783960870647)
    Lisa Straubinger

    Der Krebskönig

     (25)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika
    Inhalt:
    Ein Kind (Tochter) schildert die letzten Tage ihres Vaters.

    Meine Meinung:
    Eine sehr persönliche und zu Herzen gehende Geschichte von Lisa Straubinger.
    Der Umgang mit dem Tod, das Verständnis bei Kindern und die Frage, wann es Zeit ist sein eigenes Leben auf zu geben.
    Kurz, aber sehr berührend

  12. Cover des Buches Schwarze Schwäne (ISBN: 9783839001400)
    Daniel Westland

    Schwarze Schwäne

     (30)
    Aktuelle Rezension von: LaLecture
    "Nichts ist gefährlicher als ein Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat" - Eine junge Wissenschaftlerin gerät zwischen die Fronten Inhalt Durch Zufall entdeckt die junge Studentin Jennifer Meyer eine Formel, die besagt, dass die Menschheit in Jahr 2064 ausgestorben sein wird, sollte die globale Entwicklung fortschreiten wie bisher. Um diese Entwicklung zu stoppen müsste man Maßnahmen ergreifen, die die Pläne der weltweit agierenden Firma GlobalENJ durchkreuzen würden. Deshalb wird mit allen Mitteln versucht, Jennifer von der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse abzuhalten und so nimmt die junge Studentin nicht nur den Kampf gegen ihre tödliche Krankheit sondern auch gegen einen anderen mächtigen Gegner auf... Meinung "Schwarze Schwäne" hebt sich positiv von anderen Thrillern, die ich bis jetzt gelesen habe, ab. Nicht nur, dass die Idee spannend und originell ist, das Buch lebt auch von interessanten, wissenschaftlichen Theorien In "Schwarze Schwäne" wird die Geschichte von Jennifer, einer jungen Frau mit einer tödlichen Schilddrüsenerkrankung, erzählt. Diese gerät unabsichtlich ins Visier einer großen Firma, genauer gesagt deren skrupellosen Angestellten Young-Sun, da vermutet wird, dass sie zu viel weiß. Doch Jennifer lässt sich nicht so leicht einschüchtern und geht der Sache auf den Grund. Die Protagonistin war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist eine Kämpferin und gibt nicht so schnell auf, verliert sich aber auch nicht in unrealistischen Träumen und sieht der Wahrheit wenn nötig ins Auge. Auch die anderen Nebencharaktere, Jennifers Bruder Jonas und ihre Jugendliebe David, waren mir sympathisch. Über andere Personen, beispielsweise Jennifers Prof Koch oder ihren Kollegen Thorge erfuhr man zu wenig, um über sie urteilen zu können. Der Schreibstil ist, wie es sich für einen Thriller gehört, ziemlich spannend. Die Kapitel bestehen aus relativ kurzen Abschnitten, in denen das Geschenen aus Sicht eines personalen Erzählers beschrieben wird. Dabei erhält man hauptsächlich einen Einblick in Jennifers Gedankenwelt, aber auch in die, der anderen Personen, beispielsweise Young-Sun und erfährt so Dinge, die die Protagonistin noch nicht weiß. Natürlich steigert die Art der Erzählung die Spannung, ebenso wie einige „Action-Szenen“ mit Verfolgungsjagden, doch es gibt auch einige eher langatmige Passagen, die dem Buch etwas die Fahrt nehmen. Die Idee finde ich persönlich wahnsinnig spannend. Der Autor scheint sich zwar mit der Materie auszukennen, erklärt Jennifers Theorie jedoch mit genau der richtigen Mischung aus winssenschaftlichen Erklärungen und anschaulichen Beispielen, denn auch die Figuren verstehen nicht alle so viel von Risikoforschung wie Jennifer. Wer hier also eine wissenschaftliche Abhandlung erwartet, sollte sich lieber ein anderes Buch suchen – zum Glück für uns normale Leser ;). Fazit „Schwarze Schwäne“ ist ein spannender Thriller mit faszinierender Idee, eine tollen Schreibstil und sympathischen Protagonisten. Leider zieht die Handlung sich trotz einiger actionreicher Szenen ab und zu etwas, weshalb ich nur 4 Sterne vergebe.
  13. Cover des Buches Ans Meer (ISBN: 9783442488728)
    René Freund

    Ans Meer

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Mia_liest

    Inhalt:

    Anton ist Busfahrer und liebt seine täglichen Routinen - er weicht niemald von seiner Linie ab, sei es im Leben oder auf seiner Busstrecke. Bis eines Tages Carla, eine todkranke Krebspatienting, mit ihrer Tochter einsteigt und ihn bittet, jetzt sofort ans Meer zu fahren. Es beginnt ein abenteuerlicher Roadtrip mit Schulkindern und einer dementen, alten Frau auf der Flucht vor der Polizei.

    Meinung:

    Eine ganze bezaubernde kurze Geschichte, die ans Herz geht und zum Schmunzeln bringt. René Freund hat einen unglaublich leichtfüßigen Schreibstil, mit der gewissen Prise Humor, aber auch mit dem richtigen Grad an Tiefgang. Man schließt sämtliche Charaktere sofort ins Herz, und wünscht sich, dass es dieser alte Bus mitsamt seinen Passagieren wirklich nach Italien ans Meer schafft, um Carlas innigsten Wunsch zu erfüllen. Eine Geschichte, die positiv im Gedächtnis bleibt. Originell und wunderschön!

  14. Cover des Buches Schlankheitswahn (ISBN: 9781477849712)
    T.R. Ragan

    Schlankheitswahn

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Heart. Beat. Love. (ISBN: 9783423761529)
    James Patterson

    Heart. Beat. Love.

     (382)
    Aktuelle Rezension von: Sternschnuppe2702

    Teil 1: Axi möchte ihrem Alltag entfliehen und schlägt ihrem besten Freund Robinson vor, gemeinsam abzuhauen. Sie hat alles genaustens geplant und sich eine tolle Route überlegt, doch schon beim Start kommt alles ganz anders. Axi möchte mit dem Bus starten, Robinson hingegen hat darauf keine Lust und stielt kürzer Hand eine Harley Davidson. Zuerst protestiert die brave Axi noch, doch sie kann Robinson einfach nicht böse sein und gemeinsam schwingen sie sich auf das Motorrad und Düsen los. Sie kommen an tolle Orte, steigen irgendwann auf ein geklaute Auto um und genießen ihren gemeinsamen Trip. Axi merkt, dass sie sich mehr und mehr zu Robinson hingezogen fühlt. Kann aus ihrer Freundschaft mehr werden? 

    Teil 2: Robinson möchte Axi das Autofahren beibringen. Sie versuchen es auf einem Parkplatz, was anfangs noch gut zu klappen scheint. Doch dann fährt Axi gegen eine Parkuhr und Robinson fährt lieber selber wieder weiter. Plötzlich geht es ihm nicht mehr gut und er hustet Blut. Axi macht sich große Sorgen und fährt mit ihm in ein Krankenhaus. Nach und nach erfährt der Leser, dass die beiden sich auf einer Krebsstation kennenlernten und beide geheilt wurden. Doch ist nun die Krankheit bei Robinson zurückgekehrt? 

    Für mich war dieses Buch Anfangs einfach nett zu lesen, wie sich zwei Jugendliche in ein Abenteur stürzen. Als dann allerdings die Krankheit ins Spiel kam, habe ich sehr mit de Figuren mitgelitten und es hat mich sehr berührt, wie die beiden dann nach so langer Zeit endlich zueinander gefunden haben, aber es dann im Grunde fast schon zu spät war. Für alle, die eine tiefsinnige Liebesgeschichte suchen, ist das genau das richtige.

  16. Cover des Buches Darm über Kopf – Erfahrungsberichte (Teil 2) (Teil 1 Adieu Colitis) (ISBN: 9783981528640)
    Michaela Barthel

    Darm über Kopf – Erfahrungsberichte (Teil 2) (Teil 1 Adieu Colitis)

     (11)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Aufgeben tut man nur einen Brief.“ S. 208


    Inhalt:

    Darmerkrankungen gelten als unheilbar. Doch in diesem Buch schildern 13 Personen, wie sie den Kampf gegen die Krankheit aufgenommen haben und welchen Einfluss bestimmte Faktoren auf den Darm haben. Die Protagonisten erzählen von ihren lebensverändernden Erfahrungen und machen mit ihren Geschichten Mut.


    Cover:

    Das Cover ist ungewöhnlich und sticht deshalb ins Auge. Die Zeichnungen lehnen sich an das Buch „Adieu Colitis“ an und geben somit dem Buch einen Wiedererkennungswert. Die Zeichnungen sind lustig und lockern so das schwierige Thema ein wenig auf.


    Meine persönliche Meinung:

    Die Erfahrungsberichte der Betroffenen Autoren sind sehr authentisch und lebensnah. Teilweise sind sie immer noch auf den Weg der Heilung. Wenn man liest, wie manche Leute litten und was sie auf sich genommen hatten, kommt einem das eigene Problem schon fast lächerlich vor. Besonders gut finde ich, dass alle schon aus ihrer Kindheit zu berichten begannen. Das macht deutlich wie weit man bei dieser Krankheit zurückdenken muss. Eigentlich bin ich ein Freund der Schulmedizin und lasse mir gerne von Ärzten helfen. Als bei mir die Probleme begannen, sagte mir aber meine Ärztin ganz ehrlich, dass ich mir bei Ernährungsberatern Hilfe holen muss, weil sie sich so im Detail nicht auskennt. Das fand ich total gut. Sie tat das mit der Ernährung nämlich nicht ab, sondern verwies mich weiter. Ich leide lediglich unter Histaminintoleranz mit ganz schrecklichen Werten. Wenn ich dieses Buch lese und all die Berichte, dann ist mir klar, dass das ein Schuss vor den Bug ist und es vermutlich in Colitis ulcerosa endet, wenn ich nicht aufpasse. Ich finde einfach zu viele Parallelen. Ich war nie ein Mensch, bei dem sich etwas auf den Buch schlug. Doch momentan beobachte ich meinen Körper genau und ich stelle fest, dass mir drei Termine täglich und die Hetzerei durch den Tag nicht gut tun - seelisch und körperlich. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass diese ganzen Mitautoren von ihrer Geschichte berichten und man sich daraus viele hilfreiche Tipps und Ratschläge herausnehmen kann. Es hilft einfach viel mehr von solchen Erfahrungen zu lernen, als von theoretischen Büchern.


    Fazit:

    Authentische Erfahrungsberichte mit vielen Tipps und Ratschlägen beim Darmerkrankungen, wenn die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt.

  17. Cover des Buches Postscript - Was ich dir noch sagen möchte (ISBN: 9783596296835)
    Cecelia Ahern

    Postscript - Was ich dir noch sagen möchte

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Anfri1990

    Vor sieben Jahren starb Holly Kennedys Ehemann Gerry an einem Hirntumor. Bevor er starb, schrieb er ihr zehn Briefe um Abschied zu nehmen und Holly dabei zu helfen ohne ihn zu Leben. 

    Nach sieben Jahren hat Holly sich in ihrem Leben eingerichtet. Ein neuer Job bei ihrer Schwester und einen neuen Partner an ihrer Seite. Als sie jedoch die Entscheidung trifft, im Podcast ihrer Schwester zum Thema Tod und Verlust aufzutreten und von Gerrys Briefen zu erzählen, tritt sie damit eine Kette von Ereignissen los, an deren Ende sie sich fragen muss ob Gerrys Geste so uneigennützig war wie sie immer dachte und ob in ihrem Leben noch Platz für den Geist einer verlorenen Liebe ist. 

    "Postscript " führt auf eine einfühlsame Art die Geschichte von "P.S. Ich liebe dich " weiter, ist aber meiner Meinung nach ernster und, stellenweise, auch trauriger als der erste Teil. Dennoch finde ich das Gesamtthema sehr gut und feinfühlig umgesetzt. 

    Ich würde dieses Buch jedem empfehlen. Vor allem denjenigen, die auch vom ersten Band begeistert waren. 

  18. Cover des Buches Schwarz steht mir einfach nicht (ISBN: 9783453280724)
    Anja Lauckner

    Schwarz steht mir einfach nicht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine junge Frau verliert ihren Mann durch Krebs –
    und gewinnt eine einzigartige Sicht auf das Leben, die Liebe und die Zukunft.

    Dieses Buch ist seit langem wieder ein Bestseller in meiner Liste. Der Schreibstil ist flüssig und so verdammt ehrlich.

    Die Einstellung von Kai und Anja vor dem Tod und über den Tod finde ich klasse und diese selbstverständlichkeit ihren Sohn immer ehrlich mit einzubeziehen - Hut ab!

     

    Ich hoffe, so einen Weg muss ich nie gehen, aber wenn,dann sind diese beiden meine Vorbilder.

    Aus meiner persönlichen Sicht kann ich dieses Buch nur empfehlen, weil man soviel positives mitnehmen kann.

     Ich danke der Autorin für ihre ehrliche und offene Art ! Ich wünsche Ihr und Ihrem Sohn alles Gute !



     

  19. Cover des Buches Der Tod des Iwan Iljitsch (ISBN: 9783866472433)
    Leo N. Tolstoi

    Der Tod des Iwan Iljitsch

     (58)
    Aktuelle Rezension von: 101844
    Tolstoi schreibt sehr eindrücklich und realistisch. Das typische Ablehnen und Vermeiden des Tatbestandes der eigenen Sterblichkeit wird in diesem Buch aus den verschiedenen Perspektiven geschildert. Angehörige, die statt Mitgefühl nur ihre eigene Angst und Wut auf den Sterbenden projizieren, der sie so unangenehm mit dem Thema konfrontiert. Und auch der innere Kampf des Sterbenden wird so deutlich und gelungen dargestellt, dass es einen beim Lesen selbst eiskalt den Rücken herunter läuft. Auch die unvermeidliche Retrospektive auf das eigene, vergangene Leben und das schonungslose Bilanz ziehen desselben verschriftlichte Tolstoi meisterhaft.
  20. Cover des Buches Awakenings - Zeit des Erwachens (ISBN: 9783644000889)
    Oliver Sacks

    Awakenings - Zeit des Erwachens

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bewusst Sein. Sich seiner. Eine trügerische Angelegenheit wenn sie von der Nähe betrachtet wird. Ganz nah muss man dran sein um der Gaukelei unserer Tiefen auf die Schliche zu kommen. Dann aber erfahren wir das unsere Sinne nicht nur das Offensichtliche wahrnehmen sondern fast alles was sich in unserer Umgebung ereignet. Wie vermessen ist es zu denken das ein Schlafender oder gar ein Komapatient die an seinem Bett geführten Gespräche nicht hört? Das Buch beschreibt die Arbeit eines Arztes der sich mit der Schlafkrankheit befasst in der ein Patient scheinbar leb- und interessenlos vor sich hindümpelt. Bei seinen Versuchen mit einem Medikament gelingt es ihm Menschen für kurze Zeit aus diesem Zustand herauszureissen.
  21. Cover des Buches Oskar und die Dame in Rosa (ISBN: B00E48WGQK)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Oskar und die Dame in Rosa

     (511)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    Ich setze mich jetzt gründlich in die Nesseln und mache gleich mehreren meiner Freundinnen ihr Lieblingsbuch madig, aber, Leute, so geht das nicht.
     Ja, ich bin sicherlich ein Härtefall und gar nicht offen für christliche Bekehrungsversuche, aber die Art, wie es hier präsentiert wird, ist schon reichlich plump.

    Ein todkranker Junge wird angehalten, Briefe an Gott zu schreiben, an den er nicht glaubt, der aber sein letzter Trost ist, kann er doch sonst keinem seine Gedanken zumuten. Das ist schon von der Anlage her fragwürdig, aber gut, die ersten Kapitel fand ich erfrischend und originell. Nur spätestens beim fünften Brief, der tatsächlich mit „Küsschen, Oskar“ endet, fragt man sich allmählich, wer hier erzählt, Oskar oder seine Oma. KEIN 10jähriger Junge würde je solche Briefe schreiben, selbst bei 5Jährigen wäre ich mir nicht sicher.
    Je schlechter es ihm geht, desto philosophischer wird er und auch wenn dabei einige durchaus kluge und schöne Gedanken zum Besten gegeben werden, glaubt man keine Minute daran, dass hier ein kranker Junge erzählen könnte. Nie würde ein Kind von sich behaupten, dass es „vor Glück bebte“ als es Gottes Gegenwart spürte, selbst wenn es das tat.

     Hier hat sich ein Autor recht betulich eine Plattform gebastelt, um fromme Gedanken an die Leserschaft zu bringen und dabei kräftig auf die Tränendrüse zu drücken. Natürlich kann man das machen, manch einer mag sowas wohl, für mich ist das nichts.

  22. Cover des Buches Gestohlene Gesichter. (ISBN: B0025WZOX4)
    Michael Bishop

    Gestohlene Gesichter.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Spannender Roman um Kranke die in einer Klinik abgeschoben werden obwohl ihre Krankheit längst heilbar ist. Lucian yeardance der dort strafversetzt wird, kommt hinter deren Geheimnis. Toller Roman von dem Meister der sozialen SF.
  23. Cover des Buches Adieu Colitis – Wirksame Wege aus der Krankheit – Ratgeber zur Selbsthilfe bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, mit umfangreichen Rezeptteil für Heilnahrung (ISBN: 9783981528626)
    Michaela Barthel

    Adieu Colitis – Wirksame Wege aus der Krankheit – Ratgeber zur Selbsthilfe bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, mit umfangreichen Rezeptteil für Heilnahrung

     (23)
    Aktuelle Rezension von: LinaLabert
    Das Buch von Michaela Barthel ist ein sehr persönlicher Bericht über ihren Leidens- und Genesungsweg mit der Krankheit Colitis Ulcerosa.

    Sie beginnt kurz mit ihrer Kindheit und Jugend, um sich dann ausführlich dem schweren Weg der Krankheit zu widmen und dem langen Weg der Heilung.

    Sie schreibt sehr offen über alles und beschönigt auch die Rückschläge nicht. Nachdem die völlig überforderten Ärzte aufgegeben haben und ihre Krankheit als „unheilbar“ abgestempelt hatten, hat Frau Bartels ihr Schicksal selbst in die Hand genommen und ist durch Ernährungsumstellung und Stressreduktion wieder gesund geworden.

    Michaela Barthel hat einen tollen Schreibstil, das Buch liest sich -trotz des schweren Themas- sehr flüssig, fast so als erzählte sie es einem persönlich.

    Am Ende des Buches finden sich Tipps rund um die Lebensführung und einigen leckeren Grundrezepten.

    Für Betroffene ist es ein sehr mutmachendes Buch, das alle Kranken den Tipp gibt,  selbst aktiv zu werden und auszuprobieren, was einem hilft.

     Aber auch für Menschen, die gar nicht krank sind, finde ich dieses Buch lesenswert. So bekommt jeder einen Einblick, wie ungeeignet unsere „herkömmliche“ Nahrung für uns eigentlich ist und wie wenig Ärzte und Co. eigentlich Ahnung davon haben.

    Ich habe dieses Buch gelesen, um Anregungen für meinen Blog über Gesundheit und Lebensfreude zu finden, und wurde nicht enttäuscht. Durch Michaela Barthels Geschichte ist mir einmal mehr klargeworden, wie sehr sich unsere Nahrung inzwischen verändert hat; dass wir kaum noch etwas Lebendiges und Natürliches, das uns die lebenswichtigen Vitalstoffe bieten kann, auf den Teller bekommen, und sich somit eigentlich niemand wirklich wundern muss, wenn er ernsthaft erkrankt. Nur schade, dass die Aufklärung so dürftig ist…

    Aber nicht nur das: Ich kam schwer ins Grübeln, als Michaela einen derben Rückschlag beschrieb, nur weil sie sich einmal die Haare tönte. Nur eine TÖNUNG!

    Da hatte sie ihren empfindlichen Darm endlich im Griff, tönte sich einmal mit einer sanften Tönung ein paar graue Haare weg und kämpfte dann über ein halbes Jahr wieder mit schweren Blutungen, Krämpfen u.v.m. herum, die sofort nach der Tönung einsetzten! Es nutzte nicht einmal mehr, dass sie sich sofort ihre langen Haare abschneiden ließ, als der Verdacht auf die Tönung fiel. Das Gift war bereits durch die Kopfhaut in die Blutbahn gelangt. Himmel, eine TÖNUNG! Vieles, was wir als völlig normal ansehen, schädigt uns, ohne dass wir das erst einmal spüren. Doch solche vorbelasteten und empfindlichen Menschen wie Michaela Barthels zeigen uns erst einmal auf, was wir uns eigentlich antun, und womit unser Körper täglich fertig werden muss…

    Am schlimmsten fand ich, dass ihr die Ärzte „gesundes“ Essen in Form von Rohkost fast ausgeredet haben, und generell die Ernährung nicht so wichtig ansahen. Als sie durch frischen rohen Kohlrabi Besserung ihrer Krankheit verspürte, winkten die Ärzte ab, so als hätte dieser Kohlrabi einen „Placebo“-Effekt gehabt.

    Ohne anzuklagen schreibt Frau Bartels von den hilflosen Versuchen der Ärzte, jedes Symptom mit einem weiteren Medikament zu unterdrücken und dann die Nebenwirkungen mit einem weiteren Medikament zu behandeln. Es wird einem als Leser trotzdem klar, wie sehr die Schulmedizin eigentlich krankt. Nach jeder neuen Nebenwirkung gab es einfach ein neues Rezept. Da die Ärzte untereinander nicht kommunizierten, blieb es auch dabei, dass jeder nur an „einer“ Stelle herumdockterte, ohne auch nur die Ganzheit dieser Krankheit zu betrachten. Leider blieben auch Heilpraktiker und ein TCM-Arzt ohne Erfolg.

    Ganz ohne den erhobenen Zeigefinger schreibt Frau Bartels ihre Verzweiflung, nie wirklich richtige Auskunft von ihren Ärzten zu bekommen und ihren Verdacht, dass die Ärzte selber nicht genau wussten, was sie tun. Sie hätte allen Grund zum kritisieren gehabt, tat dies aber nicht.

    Als Michaela von ihrer Kur erzählt hat, hätte ich mir mehr Ausführungen gewünscht, wie sie sich da ernährungstechnisch über Wasser gehalten hat. Denn das Angebot von Vitalkost war ja sehr gering, und das ist die traurige Realität jeder Kureinrichtung. Wenn ich überlege, was die Schulmedizin unter „Schonkost“ versteht… mein Mann war mit einer Dickdarmentzündung im Krankenhaus und bekam als „Schonkost“ Weißbrot mit Käse und Brühwurst!!!

    Genau das bemängelte Dr. Bruker, der schon vor 30 Jahren den Fabrikzucker verteufelte und sich mit der Behauptung, fast alle Erkrankungen der Leber, Gallenblase und Darm seien ernährungsbedingt, ziemlich unbeliebt gemacht hat. Er lehnte als Arzt die übliche „Schonkost“ ab und kritisierte, dass Weißbrot und Obstbreie die Krankheiten sogar noch weiter begünstigen.

    Michaela Bartels hat genau diese Erfahrung schmerzlich machen müssen. Nachdem es ihr wieder gut ging, entschied sie sich für eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin im Bruker-Haus in Lahnstein, und es folgten tolle Kochbücher und ein weiteres Buch, bei dem sie andere Betroffene zu Wort kommen lässt.

    In dem Buch „Darm über Kopf“ hat sie Erfahrungsberichte gesammelt, von allen möglichen Leidenswegen verschiedener chronischen Darmerkrankungen.

    Ich danke Michaela Bartels für ihren Mut und hoffe, dass sie mit ihrem tollen Buch viele Menschen erreicht. Ihr Buch macht Mut und zeigt eine völlig neue Sichtweise zu Krankheiten auf, die in unserer Gesellschaft inzwischen als selbstverständlich und unheilbar angesehen werden.

    Falls jemand Lust hat, in meinem Blog zu stöbern, hier vielleicht als Einstieg ein Artikel über das totale Wohlbefinden. Für Anregungen, Tipps und Ideen bin ich immer gerne zu haben ;-)

    Liebe Grüße, Lina

    https://www.pfaelzer-lebenslust.de/wohlbefinden/

    https://www.pfaelzer-lebenslust.de/blog/iss-dich-gesund/

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