Bücher mit dem Tag "unheilbare krankheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unheilbare krankheit" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    (12.813)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    "Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."

    Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.

    Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.

    "-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."

    Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
    Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...

    Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.

    "Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."

    Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:

    "Das Leben ist schön, Hazel Grace."

    Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.

    Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
    Das also ist mein Leben
    Die Nackten
    Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman.

  2. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    (1.204)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    Anna McPartlin schafft mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ eine eindringliche und bewegende Geschichte, die das Thema Tod und Abschied auf eine sehr ehrliche und zugleich humorvolle Weise behandelt. Rabbit Hayes ist schwer an Krebs erkrankt und weiß, dass ihr nur noch wenige Tage bleiben. Das Buch begleitet diese letzten Tage aus den wechselnden Perspektiven ihrer Familie und Freunde, die alle auf ihre eigene Art mit dem bevorstehenden Verlust umgehen. Neben Trauer und Verzweiflung gibt es auch viel Wärme und Witz, sodass die Geschichte nie zu schwer oder deprimierend wirkt. Besonders beeindruckend ist die Charakterzeichnung: Rabbit selbst und ihre Familie sind facettenreich und authentisch dargestellt, mit Ecken und Kanten, die sie lebendig machen. Die Rückblicke auf Rabbits Vergangenheit und ihre große Liebe Johnny fügen der Handlung zusätzliche Tiefe hinzu. Das Buch schafft eine hervorragende Balance zwischen den traurigen Momenten und einer lebensbejahenden Botschaft. Ein emotionales, kluges und berührendes Buch, das noch lange im Herzen bleibt.

  3. Cover des Buches Eine kurze Geschichte vom Fallen (ISBN: 9783749901180)
    Joe Hammond

    Eine kurze Geschichte vom Fallen

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Schneewehe

    Das Cover und der Titel haben mich gleich angesprochen. Als ich den Klappentext gelesen habe, hat mich das Buch sofort interessiert.
    Während des Lesens habe ich mitgelitten, mich mit gefreut und war ein paar mal etwas verwundert. Aber insgesamt hat mich die Geschichte und auch die Art zu erzählen sehr bewegt.
    Die Geschichte und das ganze Buch werden nicht unbedingt chronologisch erzählt. Vielmehr reihen sich verschiedene Szenen und Momente aus dem Leben des Autors aneinander und ergeben nach und nach das Bild eines Mannes, der es im Leben nicht immer leicht hatte aber doch seinen Weg gegangen ist. Ein Leben mit vielen Höhen und Tiefen (und so einigen Stürzen). Er zeigt auf, wie ihn verschiedene Begegnungen und Beziehungen zu seiner Familie aber auch zu Menschen, denen er nur kurz begegnete, sein Leben beeinflusst haben.
    Und in Mitten der ganzen Geschichten immer wieder die Frage: wie geht man damit um, wenn man weiß, dass man stirbt?
    Ich habe es noch einmal gelesen und kann es unbedingt empfehlen. Es ist nicht ganz leichter Stoff und zwischendurch auch teilweise sehr traurig. Aber es macht auch Mut zum Leben.

  4. Cover des Buches Das Leben ist zu kurz für irgendwann (ISBN: 9783442493531)
    Ciara Geraghty

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann

    (77)
    Aktuelle Rezension von: FlotteLotte

    In dem Buch geht es um eine Freundschaft zwischen 2 Frauen. Nach einer schweren Diagnose entschließt sich Iris zum Sterben nach Europa zu gehen. Ihre Freundin begleitet sie nach einem turbulenten Hinterherreisen zusammen mit ihrem Vater der dement ist. Sie begleiten Iris auf ihrer letzten Reise durch aufregende, manchmal außergewöhnliche, manchmal turbulente Situationen. Es zeigt dass man das Leben eines anderen nicht ändern kann und so sehr man an einer Vorstellung festhält was richtig ist, nicht mitentscheiden kann sondern einfach Umdenken sollte und die gemeinsame Zeit die bleibt genießen sollte und auch mal was riskieren sollte, aus dem vielleicht festen und geregelten Leben ausbrechen sollte und neues ausprobieren sollte. 

    Einfach schön zu lesen und empfehlenswert!!!

  5. Cover des Buches Sieben Minuten nach Mitternacht (ISBN: 9783844523119)
    Patrick Ness

    Sieben Minuten nach Mitternacht

    (71)
    Aktuelle Rezension von: Literaturbegeistert
    Mich hat die Geschichte sehr getroffenen vorallem das Ende, da ich ähnliche Situationen erlebt habe. Ich würde dieses Buch jedem ans Herz legen.
  6. Cover des Buches Meine scheißkranke Familie (ISBN: 9783855355167)
    Dan Marshall

    Meine scheißkranke Familie

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dan ist 24 und endlich raus aus dem Elternhaus. Neue Stadt, neuer Job, neue Freundin. Das Leben ist schön. Dann kommt der Anruf, der alles verändert. Dan erfährt: Sein Vater, der Fitnessguru und Müslifanatiker, hat die Nervenkrankheit ALS. Seine Mutter, die inoffi zielle Weltmeisterin im Fluchen ist und seit Jahren erfolgreich ihre Krebserkrankung bekämpft, muss erneut eine aggressive Chemotherapie beginnen. Beide Eltern werden sterben. Viel zu früh, gleichzeitig und mit Ansage. Dan schmeißt alles hin und zieht wieder zu Hause ein.

     

    FAZIT:

    Dan Marshall schreibt eine Familienbiografie ,die ich so in der Art noch nie gelesen habe . Brutal ehrlich und schonungslos beschreibt er die Schicksale seiner Familie. Und alles klingt echt ,nichts gespielt - vielleicht gerade wegen diesem schwarzen Humor dabei.

    Einen Stern abzug ,weil es mich emotional nicht so mitgenommen hat beim lesen ,obwohl die Tragik natürlich sehr gross ist. Aber dennoch kommt sehr gut rüber, das die Familie fest zusammenhält und das ist das was zählt im Leben .

    Wer Biografien sehr gerne liest, sollte sich aufjedenfall dieses Buch vornehmen. Es weicht wirklich von den "normalen" ab und einfach mal sehr interessant .

     

  7. Cover des Buches Falko (ISBN: 9783000749650)
    Bernhard Straßer

    Falko

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Breitenstein

    In diesem Jugendbuch geht es um den todkranken Falko, der sich mit Hilfe seiner Freunde einen letzten großen Wunsch erfüllen möchte, der mit der Stadt Wien und natürlich dem gleichnamigen Kultsänger zu tun hat.

    Zur Seite stehen ihm sein bester Freund Wolfgang und seine Krankenschwester Ines, in die sich beide verlieben werden. Wir begleiten fortan das Dreiergespann bei ihren Ausflügen, aber auch den niederschmetternden Diagnosen. Alle gehen zwar authentisch miteinander um, aber am Ende des Tages bleibt es literarisch eben ein eher „nur“ solides Buch. Es ist OK, mit vorhersehbaren Höhen und Tiefen, jedoch war der Roman nie so emotional, dass ich traurig wurde oder so ergriffen war, dass mir z. B. die Tränen kommen.

    Für Erwachsene ist die Story nicht konsequent durchgezogen, weshalb es eher für Teenager geeignet ist. Der Schreibstil ist in Ordnung, man kam gut und schnell durch die Seiten. Natürlich geht es in der Sache um ein ernstes Thema und die Auseinandersetzung mit dem Tod, dennoch war es - für mich jedenfalls - relativ belanglos, aber dafür in einem schönen Setting.

  8. Cover des Buches Am Ende der Reise (ISBN: 9783036961019)
    Edward Docx

    Am Ende der Reise

    (13)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


    Es ist eine Situation, in die man selbst niemals kommen möchte, die der britisch-russische Schriftsteller Edward Docx in seinem neuen Roman seinen Ich-Erzähler Lou schildern lässt.   Er fährt zusammen mit seinem todkranken Vater Larry, seines Zeichens Literaturprofessor, der unter der unheilbaren Krankheit ALS leidet, die ihn bald bewegungsunfähig machen wird, in einem alten VW-Bus von England aus quer durch Europa nach Zürich, wo der Vater die lange von ihm geplante und vorbereitete Sterbehilfe bei Dignitas in Anspruch nehmen will.

    Auch die Reise selbst hat der Vater minutiös vorbereitet und alle Stationen genauestens geplant. Orte, die er vor seinem Tod noch einmal sehen, Dinge, die er noch einmal machen möchte. Über eine lange Zeit hat Larry mit Lou Gespräche geführt, und es scheint zunächst so, dass der Sohn mit der Entscheidung seines Vaters einverstanden ist. Und irgendwann dazwischen wird ihm Folgendes klar: „Erstens: Der Tod macht die Liebe stärker. Das Unterbewusstsein (das weiß, dass es nicht ewig leben wird) nährt das Bewusstsein (das weiß, dass es im Moment noch am Leben ist). Zweitens: Im Leben geht es darum, seinen Frieden mit der beständig wachsenden Liste der erlittenen Verluste zu machen. Drittens: Intellektuelles Verständnis hat praktisch keinen Einfluss auf die Gefühle, die dabei mit im Spiel sind.“

    Die Erfahrung machen mehr oder weniger auch die beiden Stiefbrüder von Lou, die im Laufe der Reise zu den beiden stoßen und sofort nicht nur in die immer nur angedeuteten Gespräche über das, was bevorsteht hineingezogen werden, sondern mit immer mehr innerfamiliären Befindlichkeiten und Erinnerungen sich konfrontiert sehen.

    In zahlreichen Rückblenden lässt Docx nicht nur seine Figuren, sondern auf eine berührende Art auch seine Leser die Familiengeschichte der vier Protagonisten erleben, überraschend lustige Momente werden da beschrieben, die Fehler kommen zur schmerzhaften Sprache,  die Versäumnisse werden spürbar. Und die tiefe Liebe, die alle füreinander empfinden. Und die Angst vor einer Entscheidung. Sie kommen schlussendlich ans „Ende der Reise“, nach Zürich. Welches Ende aber die Geschichte der vier nimmt, soll hier offen bleiben. Lesen Sie selbst diesen Roadtrip zwischen Weinen und Lachen, dieses gefühlvolle, witzige, hintergründige Buch voll wunderbarer Formulierungen mit einem Thema , das keinen Leser kalt lassen wird, weil er sich konfrontiert sieht mit der eigenen Endlichkeit.,






  9. Cover des Buches Hundert minus einen Tag (ISBN: 9783746019062)
    Kim Leopold

    Hundert minus einen Tag

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, " Hundert minus einen Tag", der Autorin Kim Leopold, ist eine Kurzgeschichte.

    Diese spielt zur Weihnachtszeit.

    Alina wird kurz vor Weihnachten von ihrem Freund abserviert, da ist sie gerade auf dem Weg zu ihm. Am Bahnhof trifft sie Cameron. Mit ihm erlebt sie ein Abendteuer , doch er hat auch ein Geheimnis vor ihr. Ist Cam vielleicht Alina ihr Weihnachtswunder und was verschweigt der junge Mann?

    Das Buch ist in Kapiteln unterteilt und in der Ich-Perspektive aus Alina´s Sichtweise geschrieben .

    Mein Fazit:

    Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Charaktere sind ausführlich und authentisch beschrieben. Die Liebesstory entwickelt sich sehr schnell, dass Buch hätte meiner Meinung nach gern mehr Seiten haben können. Das Ende wirkt sehr rund. Für mich persönlich gibt es jedoch noch Potenzial für ein weiteres Buch .

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