Bücher mit dem Tag "universum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "universum" gekennzeichnet haben.

484 Bücher

  1. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

     (804)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Die komplette Welt beziehungsweise der Mond, bot ein super Szenario. Die Sternenbegleiter (die mein absolutes Highlight waren) fand ich wunderbar beschrieben und erschaffen (eins wurde sogar Illustriert da gestellt). Die Idee war- wenn auch nicht unbedingt eine neue- aber eine gute. Alles in allem hätte es viel mehr Tiefe in den Charakteren gebraucht und Zeit für das entwickeln der verschiedenen Emotionen, Gefühle und der Geschichte. Die geringe Seitenzahl, ließ erahnen, das nicht auf alle Punkte eingegangen werden kann, aber vielleicht hätten ein paar weniger Gedichte, die immer eine Seite ausfüllten, weniger sein können und dafür hätte man mehr Leben in das Buch bringen können. Ein Vorteil von den geringen Seiten, sind auch die recht dünnen Kapitel. Man kann wunderbar ein Kapitel abfrühstücken weil sie selten lang sind und somit ein gutes Gefühl von Fortschritt hat. Ich muss gestehen das ich Ava Reeds Schreibstil heutzutage sehr viel flüssiger, emotionaler, tiefergehender und vollständiger finde. Wer zum ersten Mal in Betracht zieht ein Buch von Ava Reed zu lesen, sollte vielleicht nicht mit der Mondprinzessin anfangen, denn ich finde leider es ist ein schwaches Buch von ihr.

    Für die komplette Rezension, besucht mich gern auf meinem Blog :)

    https://calipa.de/2021/05/22/mondprinzessin-von-ava-reed-buchrezension/

  2. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Lenchen2707

    INHALT

    Nach dem Kadys ud Ezras Planet kurz nach ihrem Beziehungs aus überfallen wurde, müssen sie auf zwei verschiedenen Raumschiffen überleben und Fragen klären.

    CHARAKTERE

    Die Protagonisten waren Beide sehr sympathisch, denn ihr Humor konnte mich wirklich zum Schmunzeln bringen und vor allem Kady ist eine unfassbar mutige Heldin. Solche Charaktere gibt es nur selten und obwohl nicht aus ihrer Sicht erzählt wird kommen Gefühle und Gedanken großartig beim Leser an. Die Verbindung zwischen Kady und Ezra ist ebenfalls so besonders, wie die Charaktere einzeln, ich finde es beeindruckend, wie zwei Menschen in so einer Krisensituation noch so cool bleiben können, aber auch zeigen, dass im Endeffekt die Liebe eben stärker ist. Ein besseren Einblick in Kady gewährten vor allem ihre Tagebuchaufschriebe und dadurch wurde sie ebenso zu einem vielseitigen Charakter, denn ihre verletzliche Art kann man nur dort vorfinden. Normalerweise ist sie nämlich mehr als taff und lässt außer bei Ezra ihre Schutzmauer nicht einmal ein paar Zentimeter herunter. Ein wahres Mastermind. Ihre gewiefte Art hat mir total gut gefallen und ich finde es schön, dass auch einmal eine ProtagonistIN diesen Part erfüllen darf.

    HANDLUNG

    Die Storyline von Illuminae ist eine Achterbahn der Gefühle und Geschehen. Für mich persönlich war Science-Fiction Neuland und ich muss sagen, dass dieses Buch schon einmal einen genialen Auftakt hingelegt hat. Man muss zwar vor allem anfangs sehr aufmerksam sein und etwas mitdenken, um zu verstehen, welche Chatnamen welche Personen sind und so weiter, aber mit der Zeit ist man so in der Geschichte drin, dass man nur so durch die Seiten rast. Zumindest ging es mir so. Manche Sachen habe ich ehrlicherweise jedoch nicht verstanden und da bin ich dann eher einfach so mit dem Flow gegangen, dass war aber ebenfalls wirklich akzeptabel und es war ein wenig chaotisch, aber gut chaotisch. Die ganze Zeit über konnte man sowieso noch bei großen Fragen mit rätseln und manche wurden sogar beantwortet ;). Was die Geschichte noch interessanter macht, ist auf jeden Fall das Worldbuilding, das Autorenduo hat mit beeindruckenden Bildern und Formulierungen einen Film in meinem Kopf geschaffen und zum Leben erweckt. Das kommt bei mir nur selten vor, ich bin nämlich einer der Leser mit etwas weniger Vorstellungskraft, doch das was hier kreiert wurde ist wahrlich ein Masterpiece.
    Was ich ein wenig komisch fand und teilweise auch schwer zu lesen, war die Jugendsprache die angewendet wurde. Also in der heutigen Zeit ist sie nicht mehr wirklich aktuell und das sie das in dieser Zeit wieder wird, bezweifle ich. Dennoch ist es natürlich Science-Fiction und alles ist möglich. Nur meinen Geschmack hat die Sprache nicht so ganz getroffen.
    Vor allem die letzten Abschnitte konnten mich aber vom Plot her noch einmal richtig packen. Die Panik war zum greifen Nahe und sogar ich hatte einen Adrenalinrausch verspürt. Das Ende jedoch fand ich nicht sehr überraschen, ein krasser Plottwist, der einem im Gedächtnis bleibt ist also nicht zu erwarten. Außerdem hat mir hier auch noch ein bisschen das Gefühl gefehlt, ich habe das ganze Buch lang nicht wirklich Traurigkeit empfunden, wenn den Charakteren etwas schlimmes zugestoßen ist. Ich denke, durch den distanzierten Schreibstil ist es schwieriger eine starke emotionale Empfindung zu den Charakteren aufzubauen.

    SCHREIBSTIL

    Soooo, der Schreibstil ist wohl mit Abstand das auffälligste an dem Buch. Zuerst einmal muss man damit ein wenig warm werden, aber dann konnte ich es richtig genießen. Die Akten waren vielfältig und so war die Motivation weiterzulesen viel größer. Ich bin mir sicher in einer anderen Erzählform, hätte ich diesen Schmöker niemals an einem Tag lesen können. Aber hier wurde deutlich, dass aus zwei Masterminds wie Amy Kaufmann und Jay Kristoff vereint etwas wunderbares entsteht.

    Fazit: Ich kann das Buch definitiv für Genre Frischlinge wie ich es bin empfehlen, hiermit werdet ihr sicherlich herausfinden, ob ihr mit dem Genre etwas anfangen könnt. Ich bin jedenfalls überzeugt und von mir gibt es eine klare Empfehlung.


    • COVER
  3. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (801)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Dieses Buch hat mich wirklich toll unterhalten können. 

    Obwohl mit vielen Begriffen gearbeitet wurde die mir persönlich vorher nichts gesagt haben,  hat der Autor es geschafft durch seine Erzählweise es rüber zu bringen als versteht man schon immer worum es grade geht , das fand ich total genial. 

    Jetzt würde ich mir noch gerne den Film dazu anschauen und bin darauf schon sehr gespannt.😊📖

  4. Cover des Buches Everflame - Feuerprobe (ISBN: 9783791526300)
    Josephine Angelini

    Everflame - Feuerprobe

     (1.103)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lily ist 17 Jahre alt und Außenseiterin an ihrer Highschool in Salem. Sie wünscht sich nichts mehr, als von dort zu verschwinden und findet sich dann plötzlich in einem anderen Salem wieder – einem furchtbarem. In dem anderen Salem gibt es Lillian und diese ist Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Lily fängt langsam an nicht mehr daran zu glauben, dass ihre Allergien und Fieberschübe normal sind, sondern magische Kräfte und vielleicht ist sie ja selbst eine Hexe?

    Josephine Angelini kannte ich vorher noch nicht, deshalb war ich ganz neugierig auf diese Geschichte. Ich liebe alles rund um Hexen und bin froh, dass ich diese Geschichte gelesen habe. Die anderen Bände werde ich definitiv auch noch lesen!

    Lily ist eine außergewöhnliche Protagonistin. Am Anfang fand ich sie etwas seltsam und habe sie nicht verstanden. Aber das war auch nur bei den ersten 50 Seiten, denn dann hat sich das gelegt. Mal abgesehen davon, wie cool ist es, eine Protagonistin in zwei Welten zu sehen? Mega gute Idee! Josephine Angelini hat Lily immer wieder der aktuellen Welt angepasst ohne sie irgendwie grundlegend zu ändern. Lily ist mir mittlerweile total sympathisch.

    Aber nicht nur Lily finden wir in zwei Welten, sondern auch die anderen Charaktere. Und selbst diese wurden ebenfalls perfekt an die aktuelle Welt angepasst und auch sie wurden nicht in irgendeiner Art und Weise geändert. Gerade Lilys kleine Schwester hat es mir angetan. Die habe ich von Anfang an direkt in mein Herz geschlossen. Aber auch gerade die Charaktere aus der anderen Welt fand ich sehr faszinierend.

    ,,Everflame – Feuerprobe‘‘ ist durchweg spannend. Hier kommt absolut keine Langeweile auf. Auch die Action kommt in dem ersten Band nicht zu kurz. Als Leser war ich komplett in der Geschichte gefangen.

    Der Schreibstil von Josephine Angelini ist total angenehm. Ich hatte Spaß daran ihrer Geschichte zu folgen. Sie schreibt flüssig und locker. Außerdem schreibt sie auch sehr geheimnisvoll, was perfekt zur Geschichte passt. Gerade wie die andere Welt beschrieben wurde, finde ich mega cool. Das macht sie so spannend. 

    Der Auftakt der Reihe hat mich komplett überzeugen können. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, da nicht viel passiert ist, aber wie schon gesagt, nach den ersten 50 Seiten wird es besser. Es lohnt sich dran zu bleiben und weiterzulesen. Denn das was euch da erwartet, werdet ihr lieben. Ich kann euch den ersten Band ans Herz legen. Demnächst werde ich mit Band 2 weiter machen, denn ich bin total gespannt darauf, wie es in beiden Welten weitergehen wird.

  5. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Iniza wurde als Braut für die Gottkaiserin auserwählt, weswegen sie zur Thronwelt Tiamande gebracht werden soll. Allerdings weiß niemand, was sie dort erwartet. Also versucht ihr heimlicher geliebter Glanis sie schon kurz nach dem Start der Weltraumkathedrale zu retten. Alleine kommen sie jedoch nicht weit und treffen bald auf den Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern mit denen sie schließlich nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammen arbeiten, um dem Hexenorden zu entkommen.


    Das Buch musste wirklich sehr lange bei mir liegen, bis ich mich da heran getraut habe. Bei Science Fiction muss ich meist eine gewisse Hemmschwelle überwinden, weil ich für die Welten, die sich in diesem Genre verbergen können, immer in einer gewissen Stimmung sein muss.
    Allerdings konnte mich Kai Meyer bisher immer richtig gut unterhalten und auch hier hätte ich mir da keine Gedanken machen müssen, denn das Buch entwickelt so eine Sogwirkung, dass ich es kaum noch weglegen konnte.

    Das Buch fackelt nicht lange, so dass wir uns schnell mitten in Inizas Flucht   aus einem riesigen Raumschiff befinden und damit direkt mitten in der Action, die im Grunde das komplette Buch über erhalten bleibt und uns nur wenige kleinere Pausen zum Durchatmen gönnt.
    Denn immer wenn man glaubt, dass Iniza und ihre Gefährten die Bedrohung abschütteln konnten, wartet auch schon die nächste böse Überraschung auf sie. So ist fast das komplette Buch eine riesige Flucht vor den verschiedensten Bedrohungen und auch wenn sie zum Ende hin eine scheinbar sichere Zuflucht finden, deutet einiges darauf hin, dass auch diese nur eine Übergangslösung sein wird.

    Meyer vermischt hier für mich sehr wirkungsvoll Science Fiction und Fantasyelemente. Es gibt riesige Raumschiffe, jede Menge Laserfeuer, viele Andeutungen über eine Vorgeschichte zu einer vergangenen Bedrohung durch „Maschinen“ und dann eben den Hexenorden, welche die Maschinen einst besiegt haben und seitdem alle Technologie stark reglementieren und über deren Macht viel noch im Unklaren bleibt. Für mich eine absolut gelungene Mischung und die nächsten beiden Bände sind bei mir schon eingezogen, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

    (Übrigens sind auch ein paar Zeichnungen enthalten, die mir sehr geholfen haben mich in diese Welt hineinzuversetzen.)


    Fazit: Ein extrem actionreicher Einstieg in eine Welt, die für mich sehr gekonnt Science Fiction und Fantasy vermischt.

  6. Cover des Buches Letztendlich sind wir dem Universum egal (ISBN: 9783596811564)
    David Levithan

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

     (1.225)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

                


    Hätte ich das Buch nur aufgrund des Filmes bewertet, hätte es nur 1 Stern bekommen. Da ich das Buch jedoch etwas besser als den Film finde, bekommt es von mir 2,25 Sterne. Auch nicht gerade toll, aber naja, wenn man bedenkt, dass ich auch kein richtiger Fan vom Buch bin, erklärt sich das. Einzig die Art der queeren Darstellung und den Grund, dass A nicht nur in hübsche und dem Anschein hin perfekte Menschen geschlüpft ist, hat mich durchatmen lassen. Das ist wiederum auch der Aspekt am Film, der noch der beste war. Anders als dieser hat das Buch aber die Message definitiv mehr rüber gebracht.
    Die Charaktere - A nur geringfügig, doch vor allem Rhiannon ging mir eigentlich nur auf den Keks. Tut mir leid, ist aber leider so.
  7. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.424)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Staunend und neugierig habe ich mit Sofie die verschiedenen Ansichten der große Philosophen kennengelernt. Ein wunderbares Buch über das Sein und Werden. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. 

  8. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (708)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 352 Seiten

    Verlag: dtv (1. April 2014)

    ISBN-13: 978-3423260145

    Originaltitel: The Humans

    Übersetzung: Sophie Zeitz


    Ein außerirdischer Blick auf die Menschen


    Inhalt:

    Professor Andrew Martin macht eine große mathematische Entdeckung, die eine Gefahr für das Universum darstellt. Martin muss sterben. An seine Stelle tritt ein Außerirdischer mit dem Auftrag, alle zu töten, die von Martins Entdeckung wissen könnten. Zunächst kein Problem für ihn, weiß man doch im ganzen All, wie unnütz, gewalttätig und dumm die Menschen sind. Doch je länger „der neue Andrew“ auf der Erde ist, desto mehr erkennt er die Schönheit in den Dingen und in den Menschen … 


    Meine Meinung:

    Dies ist ein Buch für all jene, die einen Sinn im Leben suchen. Sie werden ihn bei der Lektüre womöglich auch nicht finden, aber vielleicht erkennen, dass sie mit dem Suchen aufhören sollten und stattdessen ihr Leben so zu leben, dass irgendjemand etwas davon hat. 


    Matt Haig erzählt hier eine herzerwärmende Geschichte mit schönen Worten. Er zeigt uns einen ganz besonderen Blick auf die Spezies Mensch, auf alles Schöne und alles Absurde, das diese Menschen den lieben langen Tag tun. 


    Besonders gelungen fand ich dabei die 97 Ratschläge gegen Ende des Romans. An denen ist wirklich was dran ;-)


    ★★★★☆


  9. Cover des Buches Das Licht von Aurora (ISBN: 9783785579503)
    Anna Jarzab

    Das Licht von Aurora

     (246)
    Aktuelle Rezension von: austrianbookie99
    Das Buch macht total neugierig auf mehr! 
    Die Hauptprotagonistin Sasha (der Analog von der Prinzessin Juliana) war mir von Anfang an viel sympathischer als die Prinzessin...
    Thomas u. sie passen herrlich zusammen u. hoffentlich bleiben Sasha u der Prinz Cal nur Freunde in den nächsten Bänden...

  10. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.008)
    Aktuelle Rezension von: Esthi

    Sie gehört zu meinen absoluten Lieblingen! Kann ich nur empfehlen! Die Protagonisten waren sehr schön beschrieben und man konnte sich regelrecht in sie hinein  versetzten. Die Story an sich fand ich auch sehr interessant. Kann das Buch jedem Dystopie Liebhaber empfehlen.  

  11. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.141)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  12. Cover des Buches Kernstaub (ISBN: 9783959917018)
    Marie Graßhoff

    Kernstaub

     (160)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Nach diesem Buch hat man zwei Sachen erreicht: das Entdecken einer unfassbar komplexen und spannenden Welt und der Aufbau von Armmuskeln. Letzteres ist kein Scherz, denn das Buch ist ein richtiger Klopfer und wiegt ziemlich viel, also sind Armmuskeln inklusive. :) Aber Spaß beiseite, bitte lasst Euch nicht von der Länge abschrecken. Lange stand das Buch bei mir nur im Regal herum, doch nachdem ich letztes Jahr der "Neon-Birds-Trilogie" verfallen bin, wollte ich dringend auch die anderen Bücher von Marie Graßhoff lesen. 

    Das Cover: gefällt mir wirklich gut. Es wurde passend zum Genre und der Geschichte gestaltet und verspricht gleich eine epische Science-Fiction Geschichte. Mich hat es gleich angesprochen.

    Handlung und Schreibstil: Ich möchte gar nicht den Klappentext noch einmal in meinen Worten wiedergeben, da ich wirklich nur empfehlen kann diesen NICHT vorher zu lesen. Ich hatte das Buch schon so lange in meinem Regal stehen, dass ich den Klappentext nicht mehr im Kopf hatte - und somit hat sich mir ein ganz anderes Leseerlebnis ermöglicht. Nach und nach hat sich eine unfassbar komplexe und fantastische Welt entwickelt, die ich zusammen mit Mara, unserer Protagonistin, erkunden durfte. Die Geheimnisse und ausschlaggebenden Hinweise auf das System wurden nur häppchenweise der lesenden Person serviert, sodass die Spannung bis zum Ende hin aufrechterhalten wurde. Ganz langsam entfaltet sich hier ein unfassbares Universum- das Worlbuilding hat mich schlichtweg umgehauen. Die Handlung lohnt sich wirklich!

    Der Schreibstil war für mich das Highlight, neben der Handlung. Marie hat hier einen sehr nachdenklichen Science-Fiction-Roman geschaffen. Ihr poetischer Schreibstil mit sozialkritischen Fragen regt durchaus zum Nachdenken an und hat mir wirklich gut gefallen. Das hat diesen Roman auch etwas von anderen Romanen in seinem Genre abgehoben. Hier ein Beispiel:

    "Erinnerungen sind blind, denn kein Auge hat den Anfang der Zeit in der Kruste je gesehen, kein Ohr je die Sprache gehört, denn kein Mund konnte sie sprechen. Die ewige Substanzlosigkeit." (S.483)

    Charaktere: diese haben mich im Vergleich zur Handlung teilweise etwas kalt gelassen. Mit unseren Protagonist:innen Mara und Juan bin ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm geworden. Maras Entwicklung empfand ich noch ausbaufähig und sympathisiert habe ich nie so richtig mit ihr. Juan hätte ich im Laufe der Handlung gerne regelmäßig geschüttelt (Ich denke aber auch, dass das durchaus beabsichtigt war, dass er solche Gefühle bei den Leser:innen auslösen sollte). Dafür habe ich Glen und Sia ins Herz geschlossen und sogar den mürrischen Nero. Diese haben, im Vergleich zu den Protagonist:innen, eine unfassbare Charaktertiefe aufgewiesen und waren zwar nicht die typischen Sympathieträger:innen, aber dennoch konnte man einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen.

    "Kernstaub" überzeugte mich mit seinem wunderbaren Schreibstil und einer inhaltsschweren Geschichte. Jedoch hätte ich etwa mehr von Mara und Juan erwartet. Gleichzeitig hat mich auch die Liebesgeschichte im Buch nicht wirklich überzeugt. Man hat viele Rückblenden, in der Gegenwart entwickelt sie sich sehr langsam (was ich persönlich eigentlich ganz gerne mag) und kaum gab es eine Szene der Verbundenheit ging plötzlich alles ganz schnell. Das hat für mich das vorherige langsame Herantasten etwas über Board geworfen. Ebenso ist auf den letzten Seiten so vieles gleichzeitig passiert, sodass ich teilweise etwas verwirrt zurückblieb. Da hätte man den Showdown ruhig über mehrere Kapitel passieren lassen können.

    Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr froh endlich zu dem Buch gegriffen zu haben, denn sonst wäre mir definitiv etwas entgangen. Der 2. Band steht schon griffbereit. Von mir gibt es 4/5 Sternen.

  13. Cover des Buches INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne (ISBN: 9783426227367)
    Christopher Paolini

    INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    In den weiten des Weltalls ist es für die junge Forscherin Kira Navárez der größte Traum zu erkunden, zu untersuchen und auf anderes Leben zu treffen. Bei einem harmlosen Auftrag einen fernen Planeten für die Kolonialisierung zu erforschen stürzt Kira in eine Felsspalte und entdeckt dort etwas, dass ihre Zukunft für immer verändern soll. Die unbekannte Materie verschmilzt mit der Forscherin und verwandelt sie in eine völlig neue Lebensform, die es ihre ermöglicht mit den Außerirdischen zu kommunizieren. Schon bald hängt das Überleben der Menschheit am seidenen Faden und nur Kira ist in der Lage sie alle zu retten.

    Meine Meinung

    Der Erfolgsautor des Weltbestsellers »Eragon« wagt mit seinem neuen Werk »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« den Schritt von der Fantasy in das Genre der Science-Fiction, ohne jedoch die phantastischen Elemente aus seinem Schreiben zu verbannen, denn dieser Roman gehört nicht zu den realistischen Weltraum-Abenteuern, sondern verzaubert mit einem durch die Fantasy geprägten Universum voller Möglichkeiten und Absonderlichkeiten.

    Dieser 960-Seiten starke Roman besticht auf den ersten Blick durch die sagenhafte Aufmachung von Cover, Vorsatzpapier und einigen eingebundenen Grafiken und lässt damit jedes Buchliebhaber-Herz höher schlagen. Die Geschichte wurde in sechs Teile aufgeteilt, die die einzelnen Episoden des Abenteuers besser zugänglich machen und zudem gibt es im Nachtrag noch tiefgehende Erläuterungen des Autors zu der auf Fakten beruhenden Funktionsweise seiner erschaffenen Welt, sowie ein umfassendes Glossar, das mir während des Lesens immer eine gute Unterstützung bot. Trotzdem wäre es wünschenswert, dass Paolini seine Erklärungen in den Romantext hätte einfließen lassen, dann wäre die Symbiose vollkommener.

    Die Hauptprotagonistin ist die Xenobiologin Kira Navárez, die bei der Erkundung des Trabanten Adrasteia im System Sigma Draconis bei einem Unfall eine folgenschwere Entdeckung macht und über den ganzen Roman hinweg die Perspektive bestimmt. Paolini überzeugte mich mit seinem sagenhaften Charakterbuilding, denn zu Kira gesellt sich im Verlauf der Geschichte die hinreißende Bordcrew der »Wallfish«, bestehend aus Falconi, einem hartgesottenen Mistkerl mit weichem Kern, dem exzentrischen und verrückten Schiffsverstand Gregorovich, der liebenswerten Nielsen, der sadistisch veranlagten Ex-Soldatin Sparrow, der eigensinnigen Mechanikerin Hwa-jung, dem aufrichtigen Mediziner Vishal und dem gutgläubigen und naiven Trig, der noch ein halbes Kind ist sowie das Schiffsschwein Göffel und Kater Mr. Fuzzypants.

    Humorvolle Dialoge ergänzen die rasanten Weltraum-Schlachten mit einer angenehmen Leichtigkeit, die einen zwischen blutigen Kämpfen ums nackte Überleben neuen Atem schöpfen lassen. Christopher Paolini hat in »Infinitum« eine fantasiereiche und fesselnde Welt erschaffen, die zum Staunen und Verlieren einlädt und mit jedem Kapitel größere Ausmaße anzunehmen scheint. Bei dieser Fülle an Kreativität ging mir allerdings der Fokus etwas verloren und eine engmaschigere Verknüpfung mit Details hätte das Leseerlebnis noch um einiges reicher machen können.

    »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« ist ein absolut lesenswerter Roman für alle, die auf phantastische Weltraum-Abenteuer stehen und gerne in eine komplexe Welt eintauchen. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Hauptprotagonistin und die Dynamik zwischen den Charakteren.

    Fazit

    Fantasievolle Science-Fiction, die voller Action steckt und dennoch zum Erträumen des Weltalls einlädt.

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 08.10.2020

  14. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Vor langer Zeit hatte ich bereits den ersten Band dieser Reihe gelesen, war mir aber unschlüssig, ob ich diesen zweiten Band überhaupt noch lesen möchte, da die Reihe leider nicht weiter ins Deutsche übersetzt wird. Aber nun habe ich es dennoch gelesen und muss sagen, dass nach diesem Band sowieso Schluss für mich gewesen wäre.


    Die Aufmachung dieses Buches ist schon etwas Besonderes, das muss ich zugeben, aber das hat auch Nachteile, denn manchmal bin ich einfach nicht mehr mitgekommen. Wie auch in normalen Akten und Aufzeichnungen aus Chats, gibt es hier keine durchgehende Geschichte im üblichen Sinne, sondern man muss sich diese anhand der ganzen Dokumente selbst zusammen denken. Und auch die ganzen technischen Begriffe haben es mir teilweise echt nicht leicht gemacht. Dennoch ist das Buch, obwohl es mit knapp siebenhundert Seiten recht dick ist, schnell durchgelesen. 


    Die Geschehnisse, die hier wiedergegeben werden, haben mich auch nur eher mittelmäßig unterhalten. Gerade der Anfang war ziemlich zäh und ich brauchte eine ganze Weile, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Mit der Zeit wurde es dann aber besser und es geschehen einige richtig coole, verstörende und spannende Dinge. Zudem gibt es auch hier und da sehr tolle und vor allem unvorhersehbare Wendungen. Auch das Setting fand ich einfach großartig und gut beschrieben. Diese Raumstation im All, ich würde sie als Verkehrsknotenpunkt bezeichnen, welche als langweilig beschrieben wird, war für mich alles anderes als das. Dazu gibt es außerdem eine kleine Liebesgeschichte, welche aber keine allzu große Rolle spielt. Das Ende hat mich dann auch noch einmal so richtig überrascht, aber leider muss ich auch sagen, dass es ein bisschen offen ist. Trotzdem kann man dieses Buch auch ohne Nachfolgeband lesen, weil die wichtigsten Fragen aufgeklärt werden.


    Was die Charaktere angeht, so bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich sie bewerten soll. Einerseits sind sie wirklich interessant, andererseits lernt man sie eben auch ganz anders kennen, als in einer normal geschriebenen Geschichte. Hanna ist wirklich tough und ein starkes Mädchen. Das sie verwöhnt sein soll, kam bei mir überhaupt nicht so rüber. Dann ist da noch Nik, bei dem ich erst dachte, ich würde ihn gar nicht so richtig kennenlernen, da er anfangs noch mehr wie eine Nebenfigur wirkte. Das änderte sich aber ziemlich schnell und der scheinbar weniger wichtige BadBoy und Drogendealer entpuppte sich als ein sehr robuster und kämpferischer Typ. Zudem gibt es noch einige andere Charaktere, welche aber nur Nebencharaktere sind. Selbst der große Antagonist spielt eigentlich gar keine allzu große Rolle, agiert eher im Hintergrund.


    Insgesamt finde ich die Idee hinter den Büchern dieser Reihe wirklich großartig und wenn man mal ehrlich ist, sind sie auch einfach nur großartig gestaltet. Bei diesem Band hat mich die Geschichte aber leider nicht vollkommen packen können und ich hatte ein manches Mal meine Probleme mitzukommen, weil alles so verwirrend ist. 

  15. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (317)
    Aktuelle Rezension von: bookaddictxs

    Im Sommer liege ich oft nachts draußen und schaue in den Sternenhimmel raus. Je länger man die Sterne betrachtet, desto weiter scheint der Himmel sich über einem auszudehnen. 

    Ich habe mich so oft gefragt, was außerhalb der Erde und den paar Planeten dir wir kennen noch alles existiert. 


    Was ist überhaupt das Universum? Was ist der Ursprung und was bedeutet Schicksal?


    Hawking liefert so viele interessante Fakten über das Universum und seine Galaxien und konnte meinen Wissensdurst zu diesem Thema super abdecken. Das Buch ist speziell und manchmal nicht ganz so einfach zu verstehen, da Hawking anhand der physikalischen Gesetze versucht das Universum für den Leser verständlich zu erklären. Ich finde es trotzdem klasse geschrieben und viele meiner Fragen wurden erklärt. 


    Ich finde es beeindruckend wie klein wir Menschen sind und wie kurz die Zeit in unserem Universum für uns eigentlich ist. Als ich das Buch las, habe ich oft über unser Verhalten nachgedacht. Wir machen uns das Leben manchmal selbst viel zu schwer, vor allem gegenseitig. 


  16. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9780553499117)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (122)
    Aktuelle Rezension von: cbee
    Inhalt:

    Kady hat gerade mit Ezra Schluss gemacht, als ihre Kolonie von BeiTech überfallen wird. Die zwei werden gerettet, befinden sich aber auf unterschiedlichen Raumschiffen. Nicht nur, dass BeiTech die Verfolgung aufnimmt, nein, es bricht auch noch eine seltsame Krankheit aus und AIDEN, die künstliche Intellegenz der Flotte, übernimmt plötzlich die Kontrolle ...

    Meinung:

    Nachdem ich so viel über dieses Buch gehört habe, musste ich es auch lesen. Allerdings habe ich es nicht nur gelesen sondern gleichzeitig auch gehört. Beides zusammen ergab einen Lesegenuss der höchsten Art. Die Geschichte wird mit Hilfe von Berichten, Chatprotokollen, Funksprüchen usw erzählt. Im Hörbuch gibt es für jeden Charakter eine eigene Stimme und teilweise hört man auch zusätzliche Geräusche.

    Ich konnte mich sehr schnell mit Kady identifizieren und habe mit ihr mitgefiebert, gelitten und gefreut. Kady ist eine sehr starke junge Frau bzw bleibt ihr hier auch gar nichts anderes übrig, als stark zu sein.

    Es war mehr oder weniger mein erster Sci-Fi-Roman und er hat mir wahnsinnig gut gefallen.

    Fazit:
    Tolle Erzählweise und starke Hauptprotagonistin!
  17. Cover des Buches Godspeed - Die Suche (ISBN: 9783841502520)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Suche

     (554)
    Aktuelle Rezension von: jujumaus

    Nachdem es ewig her war, dass ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe, habe ich mich kaum noch getraut, den zweiten Teil zu beginnen. Ich konnte mich zwar noch an das Ende des ersten Teils ("Die Reise beginnt") erinnern, weil das sehr markant und ein riesen Cliffhanger war, aber der Rest war mir nicht mehr so geläufig.

    Bereits nach den ersten Seiten war ich aber wieder voll drin und da die Autorin sowieso auf zu viele Namen verzichtet, waren die Charaktere auch schnell wieder parat. Zwar wurde das ein oder andere Wissen aus Teil eins vorausgesetzt, aber das war überschaubar.

    Was mir auch wieder gefallen hat, waren die kurzen knackigen Kapitel, die jeweils aus der Perspektive zweier Protagonisten (Amy und Junior) geschrieben sind und sich abwechseln. Dadurch, dass die beiden so unterschiedlich sind und so unterschiedliche Stellungen auf der Godspeed beziehen (Amy ist von der Sol-Erde und möchte wieder auf einem Planeten leben und Junior ist auf der Godspeed geboren und soll diese anführen), sind beim Lesen durch allein die zwei Personen fast alle wichtigen Perspektiven abgedeckt.

    Letztendlich ist dieses Buch für mich aber leider nur ein Zwischenbuch zwischen dem ersten und dem letzten Teil dieser Trilogie. Außer einer Meuterei und vielen Lösungsansätzen dagegen passiert hier nicht viel. Dagegen hat das Buch aber einen schönen roten Faden, nämlich hat Orion Hinweise für Amy auf der Godspeed hinterlassen, die sie zu einem großen Geheimnis und zu einer großen Entscheidung führen sollen. Diese „Schnitzeljagd“ hat mir sehr gut gefallen und mich am Lesen gehalten.

    Insgesamt bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sterne, weil die Grundidee einfach toll ist und es auch schön geschrieben ist. Letztendlich arbeitet es aber nur auf Teil 3 hin.

  18. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Seit ihrer Flucht vor dem Hexenorden ist ein Jahr vergangen und Iniza, Glanis und ihre mittlerweile sechs Monate alte Tochter, Tanys, leben nun auf dem Piratenplaneten Noa. Auch Shara und Kranit haben sich vorerst den Piraten angeschlossen und führen mit einer von Faels Crews Lieferungen aus.
    Doch natürlich lauern bald schon wieder neue Gefahren und dieses Mal stehen nicht nur ihre eigenen Leben auf dem Spiel, sondern gleich die ganzer Planeten.


    Zu Beginn gibt es eine schöne Einführung im Sinne von „Was bisher geschah“, sodass ich problemlos wieder in die Geschichte gefunden habe.
    Auch dieses Mal dauert es nicht sehr lange bis die Handlung Fahrt aufnimmt und es wieder schnell ums Kämpfen, Fliehen (oder hier auch mal: Verfolgen) geht.
    Dadurch ist die Spannung erneut fast durchweg wieder sehr hoch, denn es gibt wieder wenig Gelegenheit zum Durchatmen. Gesteigert wird das noch dadurch, dass unsere Helden dieses Mal fast durchweg an unterschiedlichen Schauplätzen unterwegs sind und erst ganz zum Schluss des Buches wieder zusammen finden. So passiert es häufig, dass man z.B. bei Iniza und der Muse gerade durchatmen könnte, dann jedoch zu Shara und Kranit springt, die mal wieder tief in der Patsche stecken und man sich kaum vorstellen kann, wie sie dieses Mal einen Weg hinaus finden könnten.
    Gerade die Dynamik von Shara und Kranit fand ich übrigens mal wieder wunderbar. Die beiden Einzelgänger sind spürbar als Team zusammengewachsen und lockern mit ihren Sprüchen auch (scheinbar) ausweglose Situationen immer wieder auf. 

    Es gibt einige Überraschungen und es wird auch nicht mit neuen Informationen gegeizt. So erfahren wir schon früh einiges über den Pilgerkorridor, womit ich so früh im Buch noch gar nicht gerechnet hätte. Es werden zwar natürlich nicht alle Fragen beantwortet, dennoch hatte ich fast erwartet, dass der Pilgerkorridor entweder ein komplett ungelöstes Mysterium bleibt oder erst im letzten Band wichtiger wird.
    Umso erfreuter war ich also, dass ich hier schon so früh überrascht wurde und dass dies auch nicht die letzte Überraschung bleiben sollte.
    Auch zu den Hintergründen der STILLE, der Muse, dem Hexenorden und dessen Verbindung zu den Waffenmeistern gibt es einige neue Informationen, die häufig aber nur noch mehr Fragen aufwerfen und auch damit weiterhin für Spannung und neue Spekulationen sorgen.

    Alles in allem wieder ein sehr temporeicher Teil, der wieder für ganz viel Kopfkino gesorgt hat und der es mir schwer gemacht hat, das Buch mal zur Seite zu legen. Als kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, dass ich bei dem Titel „Hexenmacht“ erwartet habe, dass die Hexen und eben ihre Macht eine viel größere Rolle spielen oder man eben viel mehr über diese Macht erfährt, als dies dann tatsächlich der Fall war.
    Unterhalten hat mich dieses Buch aber trotzdem bestens und so runde ich meine 4,5 Sterne auf 5 auf und freue mich, dass der dritte und letzte Teil ebenfalls schon auf mich wartet.


    Fazit: Erneut sehr viel Action und Tempo und bestes Kopfkino. Dazu viele neue Informationshäppchen, die häufig für noch mehr Fragen sorgen und natürlich tolle Charaktere, deren Geschichte ich auch im dritten Buch unbedingt verfolgen werde!

  19. Cover des Buches The Fault in Our Stars (ISBN: 9780141355078)
    John Green

    The Fault in Our Stars

     (815)
    Aktuelle Rezension von: Thea_

    Dieses Buch hat mich so sehr berührt! Die Geschichte von Hazel und Augustus ist zwar kurz, aber dafür voll von Gefühlen. Es ist so schön zu lesen wie aus der Freundschaft der beiden doch noch Liebe wird. Durch die Krankheiten der beiden erleben sie in so kurzer Zeit so viele Höhen und Tiefen wie andere in einem ganzen Leben. 

    John Green hat mit diesem Buch eine wahnsinnig schöne und zugleich traurige Geschichte hervorgebracht. Ich konnte die Tränen am Ende nicht mehr zurückhalten und nachdem ich es zuendezuende gelesen habe, musste ich das alles erstmalhabe sacken lassen. 

    Absolute Leseempfehlung!

  20. Cover des Buches Wir zwei in fremden Galaxien (ISBN: 9783846600412)
    Kate Ling

    Wir zwei in fremden Galaxien

     (115)
    Aktuelle Rezension von: janeesjournal

    "Wir zwei in fremden Galaxien" von Kate Ling begleitet das Leben der  Protagonistin Seren, dessen Familie seit 100 Jahren auf einem Raumschiff lebt. Seren möchte ihr Leben nicht nach den vorgeschriebenen Regeln leben, die das Überleben im All für die nächsten 600 Jahre sichern, sondern es selbst in die Hand nehmen. Deshalb möchte sie sich auch nicht mit ihrem vom Computer zugeordneten Partner zufrieden geben und verliebt sich Hals über Kopf in den Spanier Dom.

    Durch den Schreibstil der Autorin und die Einfachheit der Geschichte fliegen die Seiten nur so daher. Ich hatte zu Beginn des Buches keine sonderlich großen Erwartungen und habe den Klappentext auch nur kurz überflogen, aber die verbotene Liebesgeschichte an Bord der Ventura hat mich sofort in ihren Bann gezogen.

    Seren ist ein typischer rebellischer Teenager, wie sie in vielen Jugendbücher vorkommen, aber gerade das macht sie für den Leser auch so nahbar. Ich habe mit den beiden mit gefiebert und gehofft, dass ihre Geschichte ein gutes Ende finden wird.

    Es gibt einige Wendungen und die schnellen Action-Szenen runden die sanfte Liebesgeschichte perfekt ab und es wird von Seite zu Seite spannender. 

    Alles in allem definitiv ein Wohlfühlbuch für Zwischendurch, mit einer wundervollen Liebesgeschichte, das sich sehr gut und einfach lesen lässt.

  21. Cover des Buches Zwischen zwei Sternen (ISBN: 9783596035694)
    Becky Chambers

    Zwischen zwei Sternen

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Zwischen zwei Sternen von Becky Chambers aus dem @fischertorverlag 

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    🪐 Inhalt

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    In diesem Buch geht es um Sidra , einer KI, die sich in einem künstlichen Menschenkörper zurechtfinden muss und um Jane, die unter schwierigen Bedingungen auf einem fernen Planeten ums Überleben kämpft.

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    🪐 Was hat mir gefallen?

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    Alles... diese Geschichte ist unaufgeregt und schön geschrieben.

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    Es geht hier nicht um Kämpfe und Raumpatrouillen... es geht um Menschen und ihr mögliches zukünftiges Zusammenleben.

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    Es ist keine dunkle Bedrohung sondern eine optimistische Erzählung.

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    Das von der Autorin geschaffene Universum ist nicht einfach ... aber unglaublich vielseitig und die Vielseitigkeit ist ganz normal... es könnte so einfach sein.

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    Die Probleme, die im Moment viele Leute mit der Zuordnung gemäß er/sie/es haben ist hier kein Thema... wenn man auf andere Formen trifft und nicht weiß, ob er/sie/es vor einem steht wird nicht gesagt... er ist Kapitän... sondern ser ist Kapitän... ungewohnt? Ja... aber überraschend einfach zu lesen und zu verstehen.

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    Das Entdecken dieser neuen Welten durch die Protagonisten... bringt einfach nur Spaß.

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    🪐 Fazit

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    Entdecke die Vielfalt im Universum... ohne Weltraumschlachten... einfach lesen... Lesetipp von mir.

  22. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.767)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy

    Kurzfassung: Frau verliert große Liebe in noch recht jungen Jahren an einen Gehirntumor. Frau ist am Boden zerstört, alles sinnlos, kein Mann, kein Job, keine Perspektive, im Grunde schon mit dem Leben abgeschlossen… Doch dann taucht ein dicker Umschlag auf, in ihm 10 kleinere Umschläge für 10 Monate. Der Inhalt? Briefe ihres verstorbenen Mannes. So soll die Frau nach und nach wieder zu einem normalen Leben zurückkehren…. 

    Leute, was hab ich geheult bei dem Buch…. Puuuuuuuuuh! 

    Zugegeben, die Story ist ja schon bittersüßer Herzschmerz pur!

    Aber ich sags euch ganz ehrlich, ich weiß nicht ob mein Geheule an dem Buch an sich lag, oder weil mich die Story einfach so getriggert hat. Gott sei Dank lebt mein Mann und ist gesund klopfaufholz, aber mein Vater starb sehr früh an Krebs. Daher treffen mich solche Stories doch immer arg. 

    Ansonsten ist die Geschichte flüssig geschrieben, gut verständlich. Das Einzige, was mir aufgefallen ist (von Stören kann man nicht unbedingt sprechen), alle paar Seite hat jemand hysterisch gelacht oder jemand anderen angefaucht…. Okeeee :D 

    Summa Summarum ein schönes Buch für zwischendurch, vor allem wenn man mal richtig heulen will, aber auf Dauer könnte ich nicht so viele von der Sorte lesen.

  23. Cover des Buches The Secret - Das Geheimnis (ISBN: 9783442337903)
    Rhonda Byrne

    The Secret - Das Geheimnis

     (354)
    Aktuelle Rezension von: JessicaGiatagantzidis

    Nachdem ich den Film „The Secret“ kennenlernen durfte habe ich mir natürlich auch das Buch gekauft. Ich finde in dem Buch bekommt man ein noch intensiveren Blick auf das Geheimnis. Außerdem werden in dem Buch gezielte Thematiken angesprochen, wie man das Geheimnis darauf bezogen einsetzt. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen und es nicht bei Seite zu legen. Ich schlage es immer wieder auf und verwirkliche mir so all meine Wünsche! Ein Geschenk da uns gegeben worden ist! DANKE DANKE DANKE 

  24. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (503)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Alex Woods führt von jeher ein ungewöhnliches Leben. Mit zehn Jahre alt fällt ein Meteorit auf das Haus, das er zusammen mit seiner hellseherisch begabten Mutter bewohnt, und trifft ihn am Kopf. Danach hat er mit Epilepsie zu kämpfen und kann ein Jahr lang nicht in die Schule gehen. Dadurch ist er dort später noch mehr der Außenseiter, der er ohnehin schon war. Sein einziger Freund in der Stadt ist der verbitterter Vietnamveteran Isaac, mit dem er die Leidenschaft für die Bücher von Kurt Vonnegut teilt. Als Isaac krank wird, beschließt der mittlerweile zum Teenager gereifte Alex, ihm zu helfen.
    Die Grundidee des Romans ist ungewöhnlich, die Charaktere sind schrullig und wachsen einem schnell ans Herz. Neben der eigentlichen Handlung erfährt man viel über das Seelenleben von Alex und auch manche philosophische Frage wird erörtert. Durch manche kuriose Ereignisse erinnert die Geschichte fast ein wenig an Winston Grooms „Forrest Gump“, allerdings trifft Alex keine historischen Persönlichkeiten und auch der Grundtenor des Buches ist letztendlich ein gänzlich anderer. Obwohl Charaktere und Handlung durchaus interessant sind, wird die Geschichte durch die schleppende Erzählweise und die vielen Reflektionen immer wieder ausgebremst. Einige Kürzungen wären nicht schlecht gewesen. Es handelt sich auch definitiv um kein Gute-Laune-Buch, sondern eine Geschichte zum Nachdenken und auf sich Einwirken zu lassen.

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