Bücher mit dem Tag "unnützes wissen"
11 Bücher
- Kathrin Schrocke
Freak City
(109)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookBücher über gehörlose Menschen standen für mich lange kaum im Fokus. Vielleicht auch, weil ich mir nur schwer vorstellen konnte, wie sich ein solches Thema erzählerisch tragen lässt, ohne klischeehaft oder oberflächlich zu wirken. Genau hier setzt „Freak City“ von Kathrin Schrocke an und überrascht. Die Autorin rückt das Leben eines gehörlosen Mädchens in den Mittelpunkt, ohne ins Dramatische abzurutschen oder künstlich Emotionen zu erzwingen. Stattdessen entsteht ein ruhiger, respektvoller Blick auf eine Lebensrealität, die im Alltag oft übersehen wird.
Im Kern erzählt der Roman von ersten Gefühlen, Unsicherheiten und dem schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens. Es geht um Verliebtheit, Herzschmerz, das Erkennen eigener Grenzen und das Loslösen von Menschen, die einem nicht guttun. Diese Themen sind vertraut, doch durch die besondere Perspektive erhalten sie eine zusätzliche Tiefe. Mika als Ich-Erzähler macht seine Gedanken unmittelbar zugänglich, sodass man sehr nah an seinen inneren Konflikten bleibt. Gleichzeitig gelingt es der Geschichte, auch andere Sichtweisen einzubinden und verschiedene Haltungen gegenüber Gehörlosigkeit sichtbar zu machen.
Der Umgang von Leas Familie mit ihrer Situation hat mich besonders irritiert. Ihre Reaktionen wirken kühl und teilweise abweisend, was ein starkes Gefühl von Unverständnis hinterlässt. Überforderung mag eine Rolle spielen, erklärt für mich aber nicht, warum so wenig Bereitschaft da ist, sich wirklich auf Lea einzulassen. Gerade weil Zeit vorhanden gewesen wäre, wirkt dieses Verhalten umso befremdlicher. Dieses Spannungsfeld wird im Roman nicht beschönigt, sondern nüchtern dargestellt, was lange nachwirkt.
Ein interessanter Aspekt ist der Einblick in die Gebärdensprache. Er bleibt eher oberflächlich, was einerseits verständlich ist, andererseits Fragen aufwirft. Dass innerhalb weniger Wochen spürbare Fortschritte möglich sind, erscheint jedoch wenig überzeugend.
Unterm Strich bleibt „Freak City“ für mich ein zugänglicher Einstieg in eine Welt, die vielen fremd ist. Kein allumfassendes Abbild, sondern ein Annähern, das zum Nachdenken anregt. Bereits in „Weiße Tränen“ - mein erstes Buch der Autorin - hat Kathrin Schrocke gezeigt, wie sie gesellschaftliche Missstände sichtbar macht, ohne belehrend zu wirken. Diese Stärke zeigt sich auch hier: Sie schreibt nah an der Lebensrealität Jugendlicher, mit einer Sprache, die direkt trifft, verständlich bleibt und dennoch unbequem sein kann. Ihre Geschichten konfrontieren und machen sichtbar, was oft ausgeblendet wird.
©2026 adlatb
- k. A.
Nutella hat Lichtschutzfaktor 9,7
(37)Aktuelle Rezension von: mistellorIch habe schon einige Bücher aus diesem Genre gelesen, speziell die aus der NEON - Reihe. Diese hatten mir auch ganz gut gefallen.
Aber dieses Buch hier war leider nicht so gut. Es fehlte ihm der Witz, die Komik. Nur simples unnützes Wissen darstellen reicht einfach nicht. Daher bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne.
- NEON
Unnützes Wissen 2: Weitere 1374 skurrile Fakten. die man nie mehr vergisst von NEON (2010) Taschenbuch
(9)Aktuelle Rezension von: SurariGibt es mehr zu sagen als zu Band 1? Nein es war wieder interessantes, uninteressantes und auch bereits gewusstes dabei. Manchmal hatte ich das Gefühl ich habe es in Band 1 schon gelesen, ich kann mich aber auch täuschen. Ansonsten gibt's nicht viel zu sagen. Allerdings geht so ein unnützes Wissen doch immer egal ob Zuhause oder zur Pause auf der Arbeit.
- Leonardo Conti
Unnützes Wissen über den Gardasee: Von mysteriösen Legenden bis zu wahren Begebenheiten - die Geschichten hinter dem schönsten See Italiens
(8)Aktuelle Rezension von: HexipexiDas Cover - mit einem gewissen Retrotouch - hat mich gleich begeistert.
Eine Vespa, eine junge Frau mit Blick auf den See und die Landschaft, umgeben von einnem Zitronenbaum - herrlich.
Urlaubsstimmung pur.
Auf 95 Seiten in 19 Kapiteln erfährt die Leserschaft allerlei Informatives über den See.
Es gibt mysteriöse Legenden, wahre Begebenheiten, Quatsch für Kinder, Popkult, Feste/Events, tierische Besonderheiten.
Natürlich kommen Promis nicht zu kurz.Faulpelze finden Geheimtipps.
Ein tolles Büchlein - zur Vorbereitung für den nächsten Urlaub oder als Vorgeschmack für einen irgendwann zu planenden Urlaub.
- Manfred Schmidt
Unnützes Wissen Düsseldorf
(1)Aktuelle Rezension von: sab-mzEinen Düsseldorfer Reiseführer einer ganz anderen Art geschrieben hat Manfred Schmidt mit „Unnützes Wissen Düsseldorf – Skurrile Fakten zum Angeben“ auch für Düsseldorf .
Man hat schon mal gehört, dass Königin Sylvia in Düsseldorf ihr Abitur gemacht hat.
Dass das HB-Männchen quasi in Düsseldorf geboren wurde, war mir nicht bekannt.
Wie man einen der bekannten Düsseldorfer Radschläger dazu bekam das Rad zu schlagen, wissen Sie es? Die Antwort findet man im Buch.
Die Immobilienpreise sind alles andere als Schnäppchen.
Ein Buddha in Düsseldorf???
Wo ist Wirsing-City?
Welche Romane spielen in Düsseldorf?
Langstreckensaufen – in Düsseldorf
Viele Dinge, die man als Tourist oder nicht gerade in der Stadt lebender Mensch nicht weiß und auch Düssseldorfer weiß man lange nicht alles, sind im Buch enthalten.
Skurille Fakten aber oft wissenswert.
Dem Autor ist ein schöner kleiner Führer gelungen, der auch zu Dingen führt, die oft abseits der Touristenecken sind.
Das Buch ist nett gemacht und auch als kleines Geschenk gut geeignet. - Jörg Zipprick
Frankreich für die Hosentasche
(4)Aktuelle Rezension von: miahInhalt:
Jörg Zipprick erzählt in diesem kleinen Büchlein von Frankreich. Es geht um Klischees, Musik, Kunst, Sport, Kultur und noch viel mehr. Dabei konzentriert er sich auf die vielen kleinen Details und stellt damit einen Mix aus interessanten Fakten und unnützem Wissen zusammen.
Meine Meinung:
Frankreich für die Hosentasche – Also in meine Hosentasche passt das Büchlein nicht. 😉
Das Buch ist niedlich. Schon äußerlich. Es ist recht klein, aber nicht zu dick. Das Problem ist, dass auch die Schrift recht klein ist. Es eignet sich zum Stöbern, aber eher nicht um länger darin zu lesen.
Die Texte sind gut geschrieben. Es gibt Erzählungen, Interviews, Berichte. Die meisten Kapitel sind sehr übersichtlich und vor allem abwechslungsreich gestaltet. Es gibt nicht nur Fließtexte, sondern auch mal Aufzählungen und Listen. Das machte es wieder angenehmer, das Buch zu lesen. Der Schreibstil hat mir gefallen. So macht es Spaß, Wissen vermittelt zu bekommen. Die Fakten sind interessant und geben einen guten Einblick und vielleicht auch eine neue Sichtweise auf Frankreich. Hinzu kommen viele Details und jede Menge unnützes Wissen, einiges, was auch mir bisher unbekannt war, obwohl ich Französisch studiert habe.
Allerdings fehlte es mir an Struktur. Die Kapitel wirkten willkürlich aneinandergereiht. Auch kamen mir einige Themen zu kurz. Es gäbe beispielsweise so viel mehr zur französischen Musik zu sagen. Am Ende hätte ich gerne noch ein Schlusswort gelesen. So endet das Buch mit einem kurzen Kapitel übers Rauchen. Kein so schöner Abschluss, wie ich finde.
Insgesamt ist das Buch ganz schön für zwischendurch. Man kann immer mal wieder ein Kapitel oder einen Absatz lesen und lernt doch einiges dazu. Ich hatte allerdings mehr erwartet.
- Faktastisch
Nilpferde furzen durch den Mund
(7)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Die volle Ladung unnützes Wissen - einfach faktastisch! -Stürzt sich ein Selbstmörder in New York vom Dach eines Hochhauses, kann er zum Tode verurteilt werden. -In Tschechien und in Polen darf der Arzt den Patienten Bier verschreiben. -Seit 1896 muss ein Fußballfeld in Deutschland baumfrei sein. -Kühe haben beste Freunde und sind unglücklich, wenn sie voneinander getrennt werden. Millionen von Fans begeistert die legendäre Facebook-Seite Faktastisch jeden Tag. Die spannendsten, witzigsten, skurrilsten Fakten und die besten Bilder wurden für dieses Buch zusammengestellt. Mit vielen neuen und bislang unveröffentlichten Facts und Motiven! Über 200 faktastische Seiten.
Welchen Notendurchschnitt hatte unsere Bundeskanzlerin bei ihrem Abitur? Wie lange braucht es, um ein Guiness perfekt zu zapfen? Wo wird man bei einem misslungenen Selbstmord zum Tode verurteilt? Pupsen Nilpferde durch den Mund? Welches Wort steht nicht im Duden? Welche Rechte gibt es schon seit dem Mittelalter? Welche Tierart wurde entdeckt und starb kurz darauf aus?
Mit skurillen Fakten aus der Welt präsentiert Faktastisch - eine berühmte und beliebte Seite von Facebook - in diesem Buch eine geballte Ladung an unnützem Wissen. Das Buch liest sich schnell und leicht, da auf jeder Seite im Schnitt 3 bis 4 Fakten dargestellt werden. Das zumeist in sehr knappen Sätzen, sodass man das Buch locker in einem zweistündigen Flug zu zweit lesen kann. Aufgelockert wird diese Sammlung an Fakten durch passende Bilder. Wer sich für unnützes Wissen begeistern kann ist mit diesem Buch bestens beraten. Wer jedoch auf tiefgehende Fakten hofft, der wird hier enttäuscht. Einige der Fakten widersprechen sich auch. So haben wir die Aussage, dass Menschen die weniger Schlaf brauchen intelligenter sind, aber auch viel Schlaf sehr viel Kreativität bedeuten kann. Sicher sollte man nicht alle Fakten, die hier präsentiert werden ernst nehmen und mache Fakten sind auch wirklich unnützes Wissen. Doch die eine oder andere Sache merkt man sich dann doch und dümmer wird man dabei nicht. Zum Lachen ist das Buch auf jeden Fall, da die Fakten bisweilen sehr witzig verpackt sind.
Das Buch sollte man auf jeden Fall mal gelesen haben.
4 von 5 Sternen - Francois Werner
Tatort - Das Buch
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAls eingefleischter Tatort Fan der jüngeren Generation war ich natürlich sehr gespannt auf das Buch aus dem mir schon gut bekannten Moses Verlag. Traditionell ist die Aufmachung mit dem klassischen Tatort Logo.
Schlägt man das Buch auf prangen einem Vorwort und Danksagung entgegen bevor es an das Eingemachte , die 999 Fakten Krimi , Kult und Kurioses geht.
Die Fakten sind oft nur ein oder zwei kleine Sätze die durchgehend benummert sind. Vieles ist mir natürlich unbekannt gewesen da ich entweder noch nicht geboren wurde oder ein kleines Kind bei der Ausstrahlung der jeweiligen Folge war.
Nichts desto trotz finde ich das Buch interessant zu lesen auch wenn ich mir zunächst natürlich mehr davon versprochen habe.
Um die Aneinderreihung von nummerierten Kuriositäten ein wenig aufzulockern finden sich auf etlichen Seiten Zeichnung die ich sehr schön und an vielen Stellen auch passend und gelungen finde.
Trotzdem ist das Buch sehr einheitlich gestaltet und lässt wenig Spielraum für Fantasien.
Das Buch macht einen nicht so soliden Eindruck, ich kann mir denken das es nach mehrmaligen oder Öfteren anfassen und durchblättern sehr ausgefranst und mitgenommen aussieht.
Ansonsten ist das Buch ein nettes Geschenk oder Mitbringsel aber sicher kein Must Have für Jedermann.
Passend dazu gibt es ein Tatort Quiz, eine Tatort Tasse und ein Tatort Spiel ebenfalls aus dem Moses Verlag. - Jan Anderson
Gestatten, mein Name ist Wilma Bumsen, Gynäkologin aus Fucking
(14)Aktuelle Rezension von: Thomas_LawallWobei jetzt "lustig" keinesfalls mit "sich lustig machen" gleichzusetzen ist. Darauf legen die zwei Autoren größten Wert. Insofern haben sie ein durchaus ausbaufähiges Buch geschrieben, denn wie man liest, scheint es keineswegs sicher zu sein, ob genannte Herrschaften mit der Veröffentlichung ihres Namens in jedem Fall einverstanden sind. Die nächste Auflage könnte sich somit merklich anders gestalten. Ein Grund mehr, sich mit der ersten Auflage zu beschäftigen.
Unglaublich, weshalb Waldorfschulen so heißen, wie sie genannt werden. Noch unglaublicher die offensichtliche Tatsache, dass eine Fachärztin für Frauenheilkunde "Warmedinger" heißt. Mit derlei Kuriosem haben sich Jan Anderson und Christian Koch ausgiebig beschäftigt, zur Freude aller, denen merkwürdige Zusammenhänge zwischen Namen und ausgeübter Tätigkeit noch gar nicht aufgefallen sind.
Mit vielem hat der Rezensent gerechnet, nicht aber mit einer derartigen Vielfalt, sowohl an Witzigem, als auch an Informativem, rund um Namen und Namensgebungen.
Die Abteilung "Spezialwissen" bietet kaum Bekanntes in alphabetischer Reihenfolge. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass es im italienischen Siena verboten ist, "unter dem Namen Maria als Prostituierte zu arbeiten", Marmorkuchen in Schweden "Tigerkaka" heißt, und dass der Deckname "Judas" für Stasi-Spitzel einst verboten war?
Wissenshungrige können auch erfahren, in welchem Land Batman "Läderlappen" heißt, welche Vornamen die beliebtesten unter verhaltensauffälligen Kindern sind, und wie viele Millionen Chinesen mit Nachnamen "Li" heißen.
Das absolute Namensparadies ist Brasilien. Dort besteht freie Wahl! Wer sich "Kochtopf", "Hypotenuse" oder "Josè heiratete mit kurzen Hosen" nennen möchte - kein Problem. Im Gegensatz dazu sind bei uns "Joghurt", "Nelkenheini" oder "Pumpernickel" verboten. Die Genehmigungspraxis deutscher Standesämter gestaltet sich allerdings immer flexibler, denn Namen wie "Blaubeere", "Rapunzel" oder "Tarzan" haben alle Hürden genommen.
Fazit: Das ultimative Fachbuch (nicht nur) für die lustigsten Namen aller Zeiten ist "Wilma Bumsen". Und wer Probleme mit dem eigenen Namen hat, sollte froh sein, nicht in Korea zu leben und eventuell "Kaettong" oder "Ttongkudi" (Übersetzung S. 179) zu heißen. - 8
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