Bücher mit dem Tag "unschuldig"
76 Bücher
- Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.199)Aktuelle Rezension von: Books_of_sanMir hat der erste Teil dieser Dystopie sehr gefallen und ich freue mich auf Band zwei. Das System, welches hier geschildert wurde, ist gut durchdacht und die ganzen politischen Intrigen machen es umso spannender und unvorhersehbarer. Man hat jeden wegen irgendetwas im Verdacht und fragt sich welche Überraschung nun als nächstes folgt. Absolute Leseempfehlung!
- Erin Watt
Paper Palace
(1.296)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniGerade als man denkt, Ella und Reed hätten endlich zueinandergefunden, kommt der nächste Schock: Reed wird plötzlich des Mordes beschuldigt. Diese Wendung stellt nicht nur ihre Beziehung, sondern auch Reeds gesamte Familie auf eine harte Probe.
Die Handlung bleibt spannend, keine Frage. Aber im Vergleich zu den ersten beiden Teilen konnte mich dieses Buch nicht ganz so mitreißen. Vielleicht lag’s auch an meinen eher zurückhaltenden Erwartungen, aber trotzdem bin ich froh, dass ich es bis zum Ende gelesen habe.
Was mich berührt hat, war die unerschütterliche Loyalität zwischen Ella und Reed. Trotz aller Zweifel von außen haben sie nie aneinander gezweifelt. Ihre Liebe stand immer im Mittelpunkt, und sie konnten sich vollkommen aufeinander verlassen. Auch Reeds Familie hat Ella weiterhin unterstützt. Das fand ich besonders schön. Sie hatte Menschen um sich, die sie aufgefangen haben, selbst als ihr totgeglaubter Vater plötzlich wieder auf der Bildfläche erschien.
Das Ende hat mir dann doch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Liebesgeschichte von Ella und Reed ist stark, ehrlich und voller Vertrauen. Und auch wenn dieser Teil für mich nicht ganz an die Vorgänger herankam, war es ein würdiger Abschluss für eine intensive Reise. - Vincent Kliesch
Auris
(802)Aktuelle Rezension von: Thess12345Inhalt:
In Auris begleitet man die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, die sich auf Fälle spezialisiert hat, bei denen es um mögliche Justizirrtümer geht. Als sie auf den Fall des verurteilten Phonetikers Matthias Hegel stößt, wird sie sofort misstrauisch.
Hegel, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten selbst kleinste Nuancen in Stimmen und Geräuschen analysieren kann, sitzt wegen Mordes im Gefängnis, obwohl vieles darauf hindeutet, dass mehr hinter dem Fall steckt.
Während Jula beginnt, tiefer zu recherchieren, gerät sie immer weiter in ein Netz aus Geheimnissen, Gefahren und Ungereimtheiten. Dabei wird schnell klar, dass dieser Fall weit größer ist, als er zunächst scheint.
Eigene Meinung:
Die Grundidee des Buches hat mich sofort begeistert. Das Thema rund um forensische Phonetik ist unglaublich spannend und für mich etwas Neues gewesen. Ich fand es faszinierend, was man allein durch Stimmen, Sprachmuster oder Hintergrundgeräusche alles herausfinden kann. Genau dieser Aspekt hebt das Buch für mich von vielen anderen Thrillern ab.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass dieser Bereich noch etwas stärker im Fokus steht. Die Ansätze waren sehr interessant, aber an manchen Stellen hätte ich gerne noch mehr Einblicke in diese besondere Fähigkeit bekommen.
Der Fall selbst war durchgehend spannend aufgebaut und hat mich zum Miträtseln eingeladen. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und habe das Buch wirklich schnell durchgelesen.
Jula fand ich als Protagonistin sehr gelungen. Sie ist sympathisch, mutig und bringt durch ihre Vergangenheit eine emotionale Tiefe mit. Ihr Weg zur True-Crime-Podcasterin und ihre Motivation fand ich nachvollziehbar. Besonders spannend fand ich, wie ihr persönliches Schicksal immer wieder mitschwingt.
Auch die Dynamik zwischen ihr und Matthias Hegel hat mir gut gefallen. Hegel bleibt lange rätselhaft und sorgt dafür, dass man sich ständig fragt, was wirklich hinter ihm steckt.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Kapitel sind kurz gehalten und sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Gerade die vielen kleinen Cliffhanger am Kapitelende tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Das Ende hat viele Fragen offen gelassen und sorgt definitiv dafür, dass man direkt zum nächsten Band greifen möchte.
Fazit:
Ein spannender Thriller mit einer außergewöhnlichen und sehr interessanten Thematik, die definitiv im Gedächtnis bleibt. Auch wenn mir stellenweise noch das gewisse Etwas und etwas mehr Tiefe im Bereich der Phonetik gefehlt haben, konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Das offene Ende sorgt für große Neugier auf die Fortsetzung.
- Stephen King
Der Outsider
(309)Aktuelle Rezension von: schnegge1998Dies war das erste Buch was ich von Stephen King gelesen habe. Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht und auch die ersten Seiten waren sehr interessant. Anfangs dachte ich, ich kann gar nicht aufhören zu lesen. Ab der Buchmitte war es etwas langatmig, dennoch habe ich weiterhin an die spannung geglaubt. Man denkt es ist ein skrupelloser Killer, der sich sehr gut zu tarnen weiß. Dass er sich von dem Grauen der Opfer ernährt, ist sehr krank aber es hat das Buch spannend gemacht. Aber als es dann mit dem Verwandeln in andere Personn anfing und diese übernatürlichen Geschehen passiert sind, war ich echt raus. Als die Auflösung sich in Richtung Jack zu schlagen drohte, habe ich gedacht es wird doch noch richtig spannend. Dass es dann doch anders kam mit dieser Kreatur in der Höhle, war ich echt enttäuscht. Ich musste mich leider sehr durch die letzten Seiten quälen.
- Simon Beckett
Verwesung
(1.941)Aktuelle Rezension von: Ela0806Ich lieb es....
Hier war es mal was anders, David Hunter, war mehr mit involviert als seine Arbeit richtig zu machen. Aber mich persönlich stört das nicht. Finde, das es die Reihe was aufregender macht, als immer die selbe leihe.
Auch in diesem Band ist man total gefesselt und muss bis zum Ende Rätseln, was hier eigentlich passiert.
- Sara Shepard
Pretty Little Liars - Unschuldig
(463)Aktuelle Rezension von: bibbii97Ich bin auf dieses Buch gestoßen, da ich die Serie verschlungen haben und bereits mehrmals gesehen haben.
Leider konnte das erste Buch was den Spannungsbogen betrifft nicht mit der Serie mithalten. Die Charaktere sind zwar im Großen und Ganzen gleich definiert, jedoch entdeckt man immer wieder Unterschiede zur Serie. Der erste Teil besteht hauptsächlich aus der Vorgeschichte und Erklärung der Hauptfiguren. Nervenzerreisende Szenen waren daher noch nicht wirklich vorhanden.
Ich bin gespannt auf das zweite Buch und hoffe, dass die nächsten Teile umso mehr zum "Fingernägelkauen" anregen.
- Kathinka Engel
Finde mich. Jetzt
(512)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_Mal etwas anderes
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Reihe erzählt in jedem Band von einem anderen Pärchen einer „Freundesgruppe“.
In diesem ersten Band geht es um Tamsin und Rhys. Sie, aus wohlhabenden Haus, die gegen ihre Eltern rebelliert und einen Neuanfang wagt. Er, der seine Jugend unschuldig im Gefängnis verbracht hat und nun seine Platz finden muss.
Das ist die Ausgangslage, aber es geht um so viel mehr. Die Geschichte wird von Kapitel zu Kapitel immer größer und ich habe das Buch verschlungen.
Wirklich gute Dialoge, eine nachvollziehbare Charakterentwicklung und ein heimeliges Setting.
- Arno Strobel
Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
(455)Aktuelle Rezension von: a_dreamerIch habe in letzter Zeit einige Thriller innerhalb weniger Tage verschlungen. So auch "Fake" von Arno Strobel. Ich war auf der Suche nach einer ähnlichen Thematik wie in Marc-Uwe Kling's "Views". Bei der Recherche bin ich auf Strobel gestoßen. Dieser Psychothriller ist verdammt nah an der (technischen) Realität, was mich wieder einmal mehr zum Nachdenken gebracht hat.
Patrick wird von der Polizei verdächtigt, eine Frau misshandelt und entführt zu haben. Er beteuert seine Unschuld, jedoch tauchen nach und nach Hinweise, Zeugenaussagen und auch Videos auf, die genau das Gegenteil aussagen. Sind sie ein Fake? Wer sagt die Wahrheit? Patrick kommt in Haft und soll verurteilt werden.
Das Buch hat einen guten und überraschenden Plottwist. So spannend der Thriller auch war, das Ende war ich sage mal okej. Schmälert für mich jedoch nicht das hervorragende Leseerlebnis. Wir sollten die Errungenschaften und Vorteile zwar schätzen, jedoch unbedingt auch mit Vorsicht genießen. Sie können zu Waffen werden, wenn wir nicht achtgeben. - Markus Heitz
Der Krieg der Zwerge
(613)Aktuelle Rezension von: AleshaneeNachdem die Zwerge mit vereinten Kräften der Elben und Menschen den bösen Widersacher Nodónn besiegt haben, könnte man meinen, dass nun Frieden einkehrt im Geborgenen Land. Doch schon am Ende des ersten Bandes spürt man eine Bedrohung, die sich aus dem Westen ankündigt und ich war gespannt, wie es weitergeht.
Boindil ist ja schwer verwundet in der Festung der Ersten zurückgeblieben und muss nun die Gefahren fallender Himmelskörper am eigenen Leib erfahren.
Währenddessen sind Prinz Mallen mit seiner Armee, sowie Tungdil und seine Freunde den flüchtenden Orks auf den Fersen, die sich nach ihrer Niederlage in den Norden zurückziehen wollen und entdecken, dass die "Verdorbenheit" sich nach dem Sieg über Nod´onn nicht völlig zurückgezogen hat. Die schwarze Fäulnis setzt sich noch immer in kleinen Landstücken und Wäldern fest und lässt schlimme Auswirkungen befürchten.
Immerhin wurde durch die Schrecken des Krieges zumindest die Möglichkeit eines Bündnisses zwischen Zwergen und Elben möglich gemacht. Und auch die Zwergenstämme untereinander wollen nicht mehr für sich bleiben, sondern für Freundschaft und Austausch sorgen, damit keine Intrigen oder falsche Informationen für Streit sorgen können.
Da der Fünfte Stamm ausgelöscht wurde, möchte Tungdil den zerstörten Torweg zum jenseitigen Land wieder aufbauen und die einsamen Mauern mit Zwergenleben füllen. Einfach wird das ganze nicht, denn noch steht der Übergang offen und Orküberfälle können sie jederzeit treffen. Auch ist Tungdil seiner Rolle als neuer Anführer dieses Stamms im Zwiespalt. Immerhin gehört er ja zu dem Stamm der Dritten, die Quertreiber unter den Zwergen, die ihren Hass auf alle anderen weiter schüren.
Der Kriegstreiber Bislipur ist zwar gescheitert, aber es wurden schon neue Pläne geschmiedet, um Unfrieden zu stiften.
Markus Heitz schließt hier nahtlos an die Ereignisse aus dem Vorband an und die vielen Konflikte, die im ganzen Geborgenen Land schwelen, sind nicht so leicht aus der Welt zu schaffen.
Ein Geheimnis war zwar etwas schnell zu durchschauen, aber was ich sehr gut fand war, dass manches was im verborgenen war nicht ewig hingezogen wurde, sondern auch aufgelöst, so dass die daraus resultierenden Entscheidungen einiges in Schwung gebracht haben. Überhaupt passiert immer was und Markus Heitz verliert sich nicht in Details oder Landschaftsbeschreibungen, sondern geht zügig voran.
Manche Lösung hätte vielleicht noch etwas kniffliger sein können, aber an Gefahren hat es wahrlich nicht gemangelt und über manche etwas zu einfach gestrickte Entwicklung konnte ich gut darüber wegsehen. Die neue Bedrohung ist jedenfalls nicht ohne und verlangt von den Zwergen, von allen Zwergen, einiges, damit sie besiegt werden kann.
Natürlich gab es auch kleine Vorboten von neuen Problemen, auch wenn es so schien als wäre endlich Frieden in das Geborgene Land eingekehrt - ich bin gespannt, wie es in "Die Rache der Zwerge" weitergeht! - Anna Romer
Das Rosenholzzimmer
(211)Aktuelle Rezension von: Petra_DreDer Inhalt handelt von einer sehr spannenden Familiengeschichte in der auch eine Liebesgeschichte mit vorkommt. Man fiebert schon auf die nächsten Seiten. Es liest sich flüssig und man verliert auch nicht den Faden beim Lesen. Ein Muss für Leser die Spannung und prickelnde Gefühle beim Lesen lieben.
- Kristina Ohlsson
Schwesterherz
(203)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …
Fazit
Ein Buch das mich gespalten zurück lässt. Der Anfang war sehr langatmig so das ich fast aufgehört hätte. Ab der Mitte wurde es dann richtig spannend mit offenem Ende. Bin gespannt wie es weiter geht. Immer wieder wird man auf falsche Fährten geführt.
- Maria W. Peter
Die Festung am Rhein
(176)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Auf dem Ehrenbreitstein wird eine Festungsanlage gebaut. Der Ingenieuer ist entsetzt. Baupläne wurden angeblich an die Franzosen weiter geleitet. Ein junger Rekrut wird verdächtigt und inhaftiert. Seine Schwester Franziska will nicht glauben, das ihr Bruder Christian in diese Angelegenheit involviert ist und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Ich habe das Buch ausgewählt, da ich schon oft in der Festungsanlage war und mich der Bau, mit seiner Lage mit Blick auf das Deutsche Eck in Koblenz, schon immer faszinierte.
Dank des Schreibstils konnte ich vollkommen in die Geschichte eintauchen und wandelte in den mir bekannten Gegenden, jedoch zu einer Zeit 200 Jahre zuvor.
Das Rheintal, das linksrheinisch, immer mal wieder unterschiedlichen Herren zu dienen hatte, war zur Zeit der Geschichte in preussischer Hand.
Die Protagonistin ist halb Französin. Ihr Vater fiel bei der Schlacht um Waterloo. Sie selbst kam danach mit ihrem Bruder von Cöln zurück nach Coblenz, um beim Bruder ihrer Mutter zu leben, da die Witwe ihre Kinder alleine nicht hätte durchbringen können.
Leider nutzte der Onkel nur die Arbeitskraft der Kinder aus und unterstütze sie in keinster Form, so dass Franziska ihr Heim verließ und versuchte im Alleingang die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Wie gut das sie in Theres und ihrem Mann gute Freunde hatte, die sie dabei unterstützen konnten.
Es ist spannend zu lesen, was Franziska alles unternimmt, um ihren Bruder aus dem Gefängnis zu befreien.
Auch eine Liebesgeschichte ist mit an Bord, die sehr leise und heimlich angeschlichen kommt.
Mein Lieblingscharakter neben Franziska ist Fritz, der Rekrut mit dem Berliner Akzent, der dem Lieutenant unterstützend unter die Arme greift und so manches Mal kein Blatt vor den Mund nimmt. Seine Berliner Schnauze gibt seinem Chef oft zu denken, hilft ihm aber in zwischenmenschlichen Belangen oft weiter.
Mich hat der Roman sehr gut unterhalten und ich werde sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen, denn ich liebe historische Romane mit starken Frauenfiguren wie dieser.
- Hannah Kent
Das Seelenhaus
(301)Aktuelle Rezension von: Wolf-MacbethDas Seelenhaus ist ein Roman, der seine Stärke vor allem aus dem historischen Stoff und der rauen isländischen Landschaft bezieht. Hannah Kent erzählt mit Respekt und Sorgfalt, und man spürt die gründliche Recherche hinter jeder Szene. Doch literarisch bleibt der Text auffallend konventionell: handwerklich gut, aber erzählerisch vorhersehbar; sprachlich sauber, aber nicht besonders kunstvoll; solide, aber nicht innovativ.
Die Geschichte zeigt eindrücklich, wie schnell eine Frau zur Täterin erklärt werden kann, wenn eine Gesellschaft ein einfaches Schuldgefüge benötigt. Diese Beobachtung trägt den Roman. Dennoch wirkt die Erzählweise zurückhaltend, beinahe darauf bedacht, für ein breites Publikum zugänglich zu bleiben, statt ästhetische Risiken einzugehen oder sprachlich eigene Wege zu suchen.
So bleibt am Ende ein atmosphärisch überzeugender, gut lesbarer historischer Roman, der ein Schicksal sichtbar macht – ohne sich literarisch dauerhaft einzuprägen.
📚 Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil
- Chevy Stevens
Schuldig für immer - That Night
(280)Aktuelle Rezension von: HaarikaChevy Stevens schafft es, die Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit so echt zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, mitten drin zu sein.
Packend, traurig und voller Emotionen – That Night hat mich von Anfang an gefesselt. Ich habe so mitgefühlt, dass ich mir mehrmals die Tränen verkneifen musste. An ein, zwei Stellen etwas langatmig, aber insgesamt eine bewegende und spannende Geschichte, die nachhallt.
- Arno Strobel
Das Wesen
(588)Aktuelle Rezension von: Alexa_KoserZum Buch: Als der Kriminalhauptkommissar Bernd Menkhoff einen Anruf erhält, dass ein Kind entführt wird und er an der angegebenen Adresse den Psychiater Dr. Joachim Lichner antrifft, ereilt ihn fast ein Schlag. Denn Lichner wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt – und zwar für den Mord an einem kleinen Mädchen. Nun ist er wieder auf freiem Fuß. Geht das Morden weiter? Doch dieses angeblich entführte Kind gibt es nur auf dem Papier…
Meine Meinung: Ich habe mir „Das Wesen“ von Arno Strobel ganz bewusst jetzt im Februar ausgesucht, denn es nimmt wohl indirekt Bezug auf sein neuestes Buch „Ungelöst. Die erste Zeugin“. Man merkt hier schon ein wenig am Schreibstil, dass Arno Strobel sich hier schriftstellerisch weiterentwickelt hat. Was ja gut ist. Denn hier haben mich die permanenten Zeitsprünge ein wenig durcheinandergebracht. Gerade weil hier immer die gleichen Personen drin vorkommen. Und die Geschichten sich ja auch in mancherlei Hinsicht ähneln.
Das ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt. Denn die Geschichte nimmt von Anfang an so richtig Fahrt auf und die Spannung ist bis zuletzt gegeben, da man überhaupt nicht ahnt, wohin diese Geschichte den Leser führen wird! Ein irres Psycho-Spiel, das hier gespielt wird mit grausamen Untertönen. Das ist ja immer so, wenn Kinder involviert sind.
Da es hier nur einige wenige Charaktere gibt, bekommen diese genügend Raum. Zusammen mit seinem Kollegen Alex Seifert jagt Bernd Menkhoff Lichner hinterher, denn er hasst ihn abgrundtief. Warum? Das erschließt sich dann im Laufe des Buchs.
Mein Fazit: Eine spannende Geschichte, auch wenn ich Arnos jetzigen Schreibstil viel lieber mag! Man lernt auf jeden Fall Bernd Menkhoff besser kennen, von dem ich jetzt schon so viel gelesen habe, aber nie seine Hintergründe kannte! Von mir gibt es tolle 4 Sterne für „Das Wesen“!
- Ferdinand von von Schirach
Der Fall Collini - Filmausgabe
(568)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueIch habe das Buch schon ewig im Auge und hab nun das ebook gelesen und dachte erst, ob bei 116 ebook Seiten was dabei rauskommt. Und ja das tut es.
War spannend und war für mich insgesamt viel zu schnell vorbei. Konnte gar nicht so richtig sagen, vorneweg, in welche Richtung sich das entwickelt. Damit hab ich nicht gerechnet und muss sagen, hätte gerne mehr davon gelesen.
Empfehlung!
- Minette Walters
Die Bildhauerin
(393)Aktuelle Rezension von: Martin_Hildebrandt
Wow, was für ein Plott! Was für vielschichtige Figuren. Aber man muss schon konzentriert bei der Sache bleiben. Für ein Buch aus den 90ern stilistisch, dramaturgisch und psychologisch seiner Zeit voraus. Minette Walters ist nach diesem Ding für mich eine von den ganz Großen dieses Genres. Gern mehr davon.
- Kerry Drewery
Marthas Widerstand
(222)Aktuelle Rezension von: vaaannniiiiDas Buch über das Mädchen Martha was im Gefängnis sitzt und hingerichtet werden soll, hat mir erstaunlich gut gefallen. Als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich nicht, ob mich das Buch ansprechen wird oder nicht um ehrlich zu sein.
Das Buch fängt direkt an und hat keine Vorgeschichte die sich in die Länge zieht - was mir gut gefallen hat. Der recht leicht zu verstehende Schreibstil hat es mir ermöglicht besonders schnell in die Geschichte einzutauchen.
Ich habe dem Buch 4 von 5 Sternen gegeben, da mich nur ein kleiner Teil an der Erzählung der Geschichte stört. Martha wechselt in den Kapiteln zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was ich manchmal erst nachvollziehen musste, da es keine genaue Abgrenzung gibt - wie z.B. eine andere Schriftart oder eine Datierung der Vergangenheit. Abgesehen von diesem winzigen Makel gefällt mir das Buch sehr gut!
Die unterschiedlichen Charaktere und deren Beziehung zueinander sind sehr gut ausgearbeitet und man versteht die Zusammenhänge der Geschichte. Am Ende des Buches kommt ein Plottwist der mich neugierig gemacht hat wie es im 2. Teil der Trilogie weitergeht.
Ich würde das Buch weiterempfehlen - und für den, den das Genre Jugendliteratur anspricht ist es wirklich ein gutes Buch!
- Sara West
Blooming Hope
(71)Aktuelle Rezension von: AnnealmightyBlooming Hope ist eine ruhige, gefühlvolle Geschichte, die vor allem von Emotionen und Atmosphäre lebt. Der Schreibstil ist sehr weich und bildhaft, sodass man sich schnell in die Welt der Protagonistin hineinversetzen kann – besonders das Setting rund um den Blumenladen fand ich wunderschön beschrieben.
Die Geschichte nimmt sich viel Zeit für die Gedanken und inneren Konflikte der Hauptfigur. Das fand ich einerseits sehr authentisch, manchmal hätte ich mir aber etwas mehr Tempo und Spannung gewünscht. Trotzdem haben mich die Gefühle und die Entwicklung der Charaktere berührt, vor allem zum Ende hin.
Die Liebesgeschichte ist eher leise und langsam erzählt, was gut zur Stimmung passt. Wer große Dramen oder schnelle Romantik erwartet, könnte enttäuscht sein – wer emotionale, tiefgründige Geschichten mag, wird hier aber auf seine Kosten kommen.
Insgesamt ist Blooming Hope ein schönes Buch für ruhige Lesestunden, das nachdenklich macht und noch etwas nachwirkt.
- John Katzenbach
Der Sumpf
(82)Aktuelle Rezension von: mario70Stark zu Beginn, fesseld einen beim Lesen und man will mehr von diesem Autor. Leider geht das ab gut der Hälfte verloren.
Schade. Ich war am Anfang begeistert von dem Buch.
Ich werd wohl bei S. Beckett oder S. King bleiben.
- Sarina Bowen
True North - Schon immer nur wir
(262)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaAm Anfang hatte ich echt ein paar Probleme mit der Geschichte, weil sie doch recht langsam gestartet ist. Man lernt Jude besser kennen und erfährt, wie er sich wieder in seiner alten Heimat einlebt. Außerdem lernt man Sophie kennen, Judes Ex-Freundin und die Schwester des Mannes, dessen Tod er zu verantworten hat. Dabei erfährt man viel über den Alltag der beiden, getrennt aber auch zusammen und es gibt nach einer Weile auch schon ziemlich viel Sex.
Ab der Mitte ungefähr wurde die Geschichte aber immer spannender, denn Sophie deckt Dinge auf, die nicht so richtig stimmen können und begibt sich damit immer mehr in Gefahr. Ebenfalls wird Jude bedroht und böse mitgespielt. Während Sophie sich ihrem brutalen Vater stellen muss, kämpft Jude mit seiner Sucht und darum, seinen Platz im normalen Leben zu finden, für einen vorbestraften Drogenabhängigen gar nicht so leicht ist. Schön fand ich dabei, dass man auch die Shipleys wieder trifft, die mit ihrer herzlichen Art einfach nur toll ist. Sie helfen Jude immer wieder und behandeln ihn wie ein Familienmitglied. Auch die Liebesgeschichte zwischen Sophie und Jude fand ich wirklich süß und teilweise wirklich prickelnd.
Ebenfalls fand ich die beiden Protagonisten in diesem Band wieder großartig. Sophie wirkt vielleicht nach außen hin wie die brave Tochter des Polizeichefs, lässt sich aber dennoch nicht die Butter vom Brot nehmen. Sie ist wahnsinnig mutig und geht ihren Weg. Jude ist ebenfalls super sympathisch. Er ist kein Held und obwohl man ihn aufgrund seiner Vergangenheit dafür halten könnte, ist er absolut kein Badboy, sondern ein richtig liebenswerter Kerl, mit dem es das Leben leider nicht so gut gemeint hat, der aber kämpft.
Alles in allem fand ich dieses Buch nach dem relativ ruhigen und langsamen Anfang dann doch richtig toll und sogar spannend. Die Geschichte ließ sich auch richtig gut lesen und hat mich super unterhalten. Jetzt freue ich mich schon auf ein Wiedersehen mit den Leuten rund um Colebury, Vermont.
- Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team - Der Fall Marietta King 1: Die vergessenen Akten (Bände 1-3)
(264)Aktuelle Rezension von: Nika488Spannend und packend – ein gelungener Auftakt!
„Ein MORDs-Team – Der Fall Marietta King 1 – Die vergessenen Akten (Bände 1-3)“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen! Die Geschichte ist voller unerwarteter Wendungen, die den Leser von Anfang an fesseln. Die vier Hauptcharaktere – Mason, Olivia, Randy und Danielle – sind wunderbar unterschiedlich, was zu einer erfrischend dynamischen Gruppendynamik führt. Ihre individuellen Persönlichkeiten machen sie für den Leser greifbar, und ihre Zusammenarbeit bei der Aufklärung des mysteriösen Mordfalls ist sowohl spannend als auch unterhaltsam.
Besonders gut hat mir gefallen, wie das MORDs-Team nicht nur mit dem aktuellen Fall konfrontiert wird, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer eigenen Familien aufdeckt. Das sorgt für eine zusätzliche, emotionale Tiefe, die die Geschichte noch fesselnder macht. Der Mordfall aus der Vergangenheit, der sich mit den aktuellen Ermittlungen verwebt, bringt einen weiteren, packenden Aspekt in die Geschichte.
Die Autorinnen schaffen es, geschickt Spannung aufzubauen und den Leser kontinuierlich mit neuen Informationen zu versorgen, ohne zu viel zu verraten. Es gibt immer neue Fragen, die die Neugier wecken.
Fazit: Ein solider und spannender Auftakt der „Ein MORDs-Team“-Reihe, der eine interessante Mischung aus Krimi und Teenager-Abenteuer bietet. Wer komplexe, gut durchdachte Rätselgeschichten liebt, kommt hier definitiv auf seine Kosten!
- Jenny Blackhurst
Die stille Kammer
(288)Aktuelle Rezension von: Special_KSusan soll vor vier Jahren ihr Baby getötet haben - aber sie kann sich nicht daran erinnern...
Nach drei Jahren in der Forensischen Psychatrie kehrt sie unter anderem Namen zurück ln die Gesellschaft und wird sofort wieder mit der Tat konfrontiert - beziehungsweise häufen sich jetzt nach und nach die Hinweise, dass der kleine Dylan leben könnte. Sie begibt sich selbst auf die Suche nach Hinweisen (sehr gut unterstützt durch den Journalisten Nick - ist er es wirklich?), und wird nach und nach fündig. Bei dieser Suche gibt es immer wieder Rückblenden und Plot-Twists, und so wird der Thriller nie langweilig. Ich halte Jenny Blackhursts Erstlingswerk für einen gelungenen Elnstieg in die Thrlller-Szene.
- Sarina Bowen
True North - Du bist alles für immer
(182)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaEndlich ging es mit Lark und Zach mal wieder auf die Farm der Shipleys und ich habe es wirklich geliebt, denn dieses Setting und die Familie Shipley sind einfach großartig. Die Farm im ländlichen Vermont ist auf jeden Fall immer eine literarische Reise wert und ich weiß schon jetzt, dass ich sie und ihre Bewohner vermissen werde, bis ich irgendwann hoffentlich auch die letzten drei Bände lesen werde, denn die stehen leider noch nicht in meinem Regal.
Die Geschichte selbst war zwar wieder super, hatte aber auch hier und da ein paar Längen, gerade am Anfang. Dafür gab es allerdings nach einigen Seiten erneut allerhand Sex und unter anderem sogar eine der besten und sogar irgendwie schönsten Sexszenen, die ich je gelesen habe. Überhaupt mochte ich die Liebesgeschichte von Lark und Zach sehr, da hier mal sie die Erfahrenere war und er noch Jungfrau. Auch die Schicksale der beiden fand ich interessant gewählt, wobei man ja bereits weiß, dass Zach in einer nicht gerade humanen Sekte groß geworden ist, aber hier noch mehr darüber erfährt. Und auch Lark ist aus guten Gründen auf die Farm geflüchtet, wo sie auf Zach trifft. Die beiden zusammen fand ich wirklich süß und ihre Beziehung sehr leidenschaftlich aber auch respekt- und liebevoll.
Überhaupt mochte ich sowohl Lark als auch Zach wirklich gern, weil sie einfach menschlich sind, greifbar und absolut liebenswert. Vor allem Zach habe ich ins Herz geschlossen, weil er ein eher ruhiger Typ mit einem großen Herzen ist, zudem immer zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird. Lark ist aber auch eine von den Guten, nur, dass sie erst einmal etwas verarbeiten muss, was ihrer Liebe zu Zach im Weg steht. Und über die Shipleys muss ich nichts mehr sagen. Die liebe ich sowieso und wer wäre nicht gern Teil einer solch großherzigen Familie?
Alles in allem mochte ich diesen Band wieder super gern und habe ihn absolut genossen. Ich mochte das Setting, die Charaktere und die Geschichte war auch süß, romantisch und hatte genau die richtige Portion Spice. Deshalb werde ich wohl auch die weiteren Bände noch lesen, obwohl ich das eigentlich nicht geplant hatte.























