Bücher mit dem Tag "untergang"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "untergang" gekennzeichnet haben.

313 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.595)
    Aktuelle Rezension von: Felis2305

                


    ** spoiler alert **
    Ein sehr gut erdachter Plot, im Grunde ein sehr einfacher sogar.
    Allerdings in seiner Einfachheit nicht einfach zu lesen weil er sehr starke Bilder hervorruft und man so die Geschichte nicht wirklich liest sondern erlebt.
    Die Geschichte der Lisel Memminger, der Bücherdiebin.
    Und am Ende habe ich geheult…

    Was ich aber auch sagen muss: Ich persönlich würde das Buch keine*n Jugendliche*n lesen lassen ohne selbigen die Einordnung in den historischen Kontext der Geschichte zu geben, und auch das nur wenn die*der Jugendliche psychisch stabil genug ist
  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.398)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Das Thema ist interessant, wie es scheint, auch gut recherchiert und in eine unterhaltsame Geschichte verstrickt, die jedoch insgesamt zu sehr ausgewalzt worden ist. Immerhin bleibt man als Leser recht nachdenklich zurück.

  3. Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)
    Dmitry Glukhovsky

    Metro 2033

     (617)
    Aktuelle Rezension von: Entenkrach

    Aufgrund der guten Bewertung und weil mich Postapokalypse interessieren hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut. Leider war es so gar nicht mein Fall. Nach etwas mehr wie 100 Seiten habe ich es genervt weggelegt.

    Mit dem Schreibstil konnte ich absolut nicht warm werden. Da sitzt man am Lagerfeuer und es raschelt im Dunkeln und hat Angst was das wohl ist. Bei dem Geräusch erinnert sich aber der Protagonist an etwas und dann geht es Seitenweise um die Erinnerung. Klar man muss irgendwie erklären wie die Welt jetzt aussieht. Aber es hat mich sehr genervt dass man immer nur kurz in der Gegenwart war und es dann direkt wieder Seitenweise um irgendwelche Truppenaufstellungen oder Angriffe in der Vergangenheit ging.

    Schade. Hatte wirklich große Erwartungen.

  4. Cover des Buches India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548286921)
    Samantha Young

    India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe)

     (422)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Das ist jetzt der 3. Teil der On-Dublin-Street-Reihe. Hier wird die doch sehr komplizierte Geschichte von Hannah und Marco in vielen Rückblenden erzählt. Nach einer gemeinsamen Nacht verschwand Marco urplötzlich und ohne Angaben von Gründen. Das brach Hannah förmlich das Herz. Jetzt fünf Jahre später ist Marco zurück und will um Hannah, seine Jugendliebe, kämpfen. Aber Hannah will ihm nicht verzeihen. Und Marco seinerseits begeht wieder die selben Fehler. Er handelt erst und denkt dann nach. Während des ständigen hin und her zwischen den beiden wird dann nach und nach so manches Geheimnis gelüftet. Und der Beweggrund, weshalb Marco damals fortging wird plausibel erklärt. Aber durch die vielen Irrungen und Wirrungen konnte mich diese Geschichte nicht sooo fesseln wie ihre Vorgänger, auch wenn die Autorin für dieses Gefühlschaos die richtigen Worte gefunden hat. Dass wieder alte Bekannte ihre Auftritte hatten war toll und ließ mein Serienfan-Herz dann doch wieder schneller schlagen. Von mir, wie ja zu erwarten war, eine Leseempfehlung.

  5. Cover des Buches Dark Elements 3 - Sehnsuchtsvolle Berührung (ISBN: 9783959671767)
    Jennifer L. Armentrout

    Dark Elements 3 - Sehnsuchtsvolle Berührung

     (963)
    Aktuelle Rezension von: autumn_girl

    Titel: Dark Elements 

    Autorin: Jennifer L.  Armentrout 

    Verlag: Harper Collins

    Genre: YA- Fantasy

    Reread


    Mein armes Herz! Was für ein ein süßes, kitschiges Ende! Ein würdiges Ende, nebenbei bemerkt.

    Insgesamt war es wie immer ein tolles Buch aus der Feder von Frau Armentrout!

    Zwischen den Seiten steckte eine Menge Action, Liebe, Trauer. Es gab Momente des Innehaltens, des Lachens und des Weinens. Es hatte einfach alles, was ein gutes YA- Fantasy- Buch braucht. 


    Bewertung: 🌕🌕🌕🌕,5/🌕🌕🌕🌕🌕


  6. Cover des Buches Young World - Die Clans von New York (ISBN: 9783423761215)
    Chris Weitz

    Young World - Die Clans von New York

     (167)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover des Buches gefällt mir ganz gut. Man sieht New York das teilweise in Trümmern liegt und kann schon ahnen das es sich bei diesem Buch um eine Dystopie handelt.

    Eine Seuche kommt nach New York und lässt alle Kleinkinder und Erwachsene über 18 Jahren sterben. Die verbliebenen Jugendlichen schließen sich zu Strassen-Gangs zusammen und müssen jeden Tag ums überleben kämpfen und zudem herausfinden warum diese Seuche ausgebrochen ist und ob sie nur New York befallen hat oder auch andere Städte..lände...Kontinente.
    Die Idee des Buches ist wahnsinnig spannend und man möchte sofort rausfinden warum nur die Jugendlichen überlebt haben.
    Die Idee ist toll, mit der Umsetzung bin ich zwiegespalten.
    Immer wieder hat das Buch Längen bzw lange Actionabschnitte, die die Jugendlichen aber nicht in der Geschichte weiter bringen.

    Dafür fand ich das Ende wieder klasse und sehr gelungen.

    Alles in allem super Idee mit sehr gutem Ende aber mittendrin einige Längen.

  7. Cover des Buches Bourbon Lies (ISBN: 9783736304031)
    J.R.Ward

    Bourbon Lies

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Im finalen Teil der Reihe klärt sich, ob Lane es schafft das Familienunternehmen zu retten, was es mit den Todesfällen auf sich hat und noch vieles mehr.
    Mir hat der letzte Teil richtig gut gefallen, auch wenn es hier wieder die eine oder andere Länge gab. Allerdings hat mich das Ende enttäuscht bzw. eine bestimmte Sache hat mich enttäuscht. Denn seit dem ersten Band wollte ich unbedingt eine Frage beantwortet haben und irgendwie war die Antwort sehr unbefriedigend.
    Was ich aber durchweg in allen drei Teilen schön fand, wie sich ein Großteil der Charaktere weiter entwickelt hat und wie einige von ihnen wieder zu einander gefunden haben.
    Zudem war ich sehr beruhigt, dass fast alle Fragen beantwortet wurden, ob ich die Antwort nun mochte oder nicht ist ja erst einmal egal.
    Alles in allem war das eine spannende und unterhaltsame Trilogie, die mir etliche tolle Stunden beschert hat.

  8. Cover des Buches Der Untergang der Könige (ISBN: 9783608963410)
    Jenn Lyons

    Der Untergang der Könige

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Lesezauber_Zeilenreise

    Khirin ist ein 16jähriger Junge aus dem Armenviertel, der sich mit Diebstahl über Wasser hält. Seine Eltern sind tot und so wird er von einem blinden Harfenisten großgezogen. Doch eines Tages landet er auf dem Sklavenmarkt und wird nach einem Bieterduell zu einem unfassbar hohen Preis verkauft und gehört von nun an zu einer schwarzen Bruderschaft. Doch die Jagd auf ihn ist noch nicht vorbei – warum nur sind alle möglichen Menschen hinter ihm her? Und Dämonen? Dann soll er nun auch noch plötzlich der Sohn eines Adelsmannes sein. Im Kerker gelandet erzählt er seine Geschichte gezwungenermaßen seiner Wärterin, einer Dämonin. Doch die scheint alles schon zu kennen und erzählt Khirins Leben aus ihrer Sicht.

    Es fällt mir schwer, eine Inhaltsangabe zu schreiben, weil alles in meinem Kopf noch immer sehr verworren ist. Dieser fette Wälzer hat echt einiges von mir abverlangt und mehr als einmal dachte ich, ich lesen jetzt nicht weiter. Das liegt an mehreren Dingen. Zum einen wird die Story aus zwei Perspektiven und Zeitsträngen erzählt. Abwechselnd von Khirin und Klaue. Mit den Perspektiven komme ich zurecht, die Zeitstränge haben mich oft straucheln lassen. Ich wusste öfter einfach nicht mehr, an welcher Stelle der Geschichte ich mich gerade befinde. Dann gibt es Unmengen von Fußnoten, die meinen Lesefluss permanent unterbrochen haben, die aber aus meiner Sicht für die Story nicht notwendig gewesen wären. Ebenfalls Anteil an meiner Verwirrung haben die vielen fremden Namen und Begriffe. Es gibt am Ende ein 14seitiges Glossar! Ich hatte irgendwann keine Lust mehr, nachzuschlagen. Ebenso wie die verschiedenen Herrenhäuser, die ich schlicht nicht mehr einordnen konnte und ich wusste bisweilen einfach nicht mehr, wer wer ist. Das liegt daran, dass ich Khirin als Sohn des Harfenisten kennenlerne, er dann der Sohn eines Adelshauses ist, dort aber auch nicht klar ist, von welchem der Männer des Hauses wirklich, seine Mutter auch irgendwie erst die eine, dann eine andere ist und er dann letztlich doch jemand ganz anderes ist - oder auch nicht?! Ich weiß es nicht, ich konnte nicht mehr folgen. Zudem hier auch Seelentausch ein Thema ist, jemand also den Körper eines anderen übernimmt und das mehrfach und immer wieder. Sorry, das war mir zu verworren und ich habe völlig den Durchblick verloren.

    Vom Grundsatz her ist die Geschichte ein Meisterwerk! Eine völlig andere Welt mit Göttern, Dämonen, anderen Religionen und Weltanschauungen. Doch wurde hier m.M.n. zu viel gewollt, so dass es nur noch ein heilloses Kuddelmuddel war. Das ist schade, weil es – in der Mitte des Buches – immer wieder ganz tolle Abschnitte gab (Khirins Leben im Haus D´Mon z.B.). Ich lese ein Buch zur Unterhaltung. Das heißt absolut nicht, dass es leichte Kost sein muss. Doch möchte ich zumindest den Faden behalten können – das ist mir hier nicht gelungen. Schade.

    Ich habe jetzt mit dem 2. Teil begonnen, der mir bis jetzt (nach ca. 200 Seiten) wesentlich besser gefällt.

    Ich vergebe gute 3 Sterne in Anerkennung der unfassbaren Leistung der Autorin, so eine komplett neue Welt zu erschaffen. Doch weniger wäre für mich mehr gewesen.

  9. Cover des Buches Die Geschichte der Baltimores (ISBN: 9783492310796)
    Joël Dicker

    Die Geschichte der Baltimores

     (342)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    Bis zum Tag der Katastrophe gab es die Goldmans aus Baltimore und die Goldmans aus Montclair. Die Baltimores hatten alles, was man sich vom Leben wünschen kann: Talent, Geld, Erfolg, ein prachtvolles Heim, zwei hochbegabte Söhne. Marcus Goldman, inzwischen erfolgreicher Schriftsteller, gehörte zu den weniger glamourösen Montclairs. Er verbrachte all seine Sommer bei den Baltimores und war für sie wie ein Sohn. Nun, acht Jahre nach der Katastrophe, beginnt Marcus, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben – und erkennt erst jetzt die wahren Gründe für die schrecklichen Ereignisse.

    Ein ganz tolles Buch.
    Man durchlebt das Leben der Charaktere von klein auf bis ins Erwachsenenalter. Es ist wirklich krass, wie eine falsche Entscheidung zu einer Katastrophe führen kann.
    Ich hab richtig mitgefühlt und hatte so viel Spaß beim Lesen, denn es ist auch spannend was alles in dieser Geschichte passiert.

  10. Cover des Buches Unsterblich - Tor der Nacht (ISBN: 9783453317505)
    Julie Kagawa

    Unsterblich - Tor der Nacht

     (332)
    Aktuelle Rezension von: paperlove

    Meine Rezensionen findet ihr auch auf https://mrspaperlove.blogspot.com


    Nachdem mir der Reihenauftakt der Unsterblich-Reihe vor wenigen Wochen überraschend gut gefallen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie Allies Abenteuer weitergeht.
    Im zweiten Band ist einige Zeit vergangen, an einer Stelle wird angedeutet, dass die Ereignisse aus dem Vorgänger fast ein Jahr zurückliegen. Allie hat sich mittlerweile mit ihrem "Blutsbruder" Jackal verbündet, um mit ihm gemeinsam ihren "Vampirvater" Kanin zu finden. Ein ungewöhnliches Bündnis, wenn bedenkt, dass Jackal im ersten Band noch der Antagonist dargestellt hatte.

    Beim ersten Band hatte ich das rasche Erzähltempo und der abwechslungsreiche, actiongeladene Plot (mit vielen überraschenden Wendungen und Szenenwechsel) positiv hervorgehoben, gerade weil ich das von Kagawas anderen Büchern überhaupt nicht gewohnt gewesen war. Aus diesem Grund hatte ich mir bei der Fortsetzung natürlich etwas Ähnliches erhofft, gerade weil das Buch mit 545 Seiten nicht gerade dünn ist. Leider hatte ich aber den Eindruck, dass die Autorin hier leider wieder in ihr übliches Schema eines eher langsamen, trägen Erzähltempos zurückgefallen ist und die Handlung bis zuletzt nicht richtig in die Gänge gekommen ist.
    Besonders die erste Hälfte des Buches zieht sich unglaublich in die Länge, denn es dreht sich einzig um allein um Jackals und Allies Suche nach ihrem Schöpfer - mehr passiert nicht. Und das auf mehr als 250 Seiten. Dadurch hat sich das Lesen stellenweise sehr zäh angefühlt. Während ich im ersten Band fast nicht mitgekommen bin, weil ein brutales Ereignis auf das nächste gefolgt war und Charaktere überraschend schnell gestorben sind, habe ich dieses Lesegefühl beim zweiten Band komplett vermisst.
    In der zweiten Hälfte des Buches geht die Suche schliesslich weiter, dann aber nach dem bösen Vampir Sarren, der nun der grosse Antagonist in diesem Buch darstellen soll. Da es sich beide Male um die Suche nach einem Vampir handelt, hat sich die Handlung in diesem Buch redundant angefühlt und wirklich mehr Spannung ist auch in der zweiten Hälfte nicht aufgekommen. Der grosse Showdown ist dieses Mal mehr oder weniger ausgeblieben, und das Ende hält einen scheinbar überraschenden Tod bereit (den ich keine Sekunde geglaubt habe), von dem man bereits im Epilog erfährt, dass der besagte Charakter in Wahrheit noch lebt, was diesen kurzen, unglaubhaften Schockmoment ab absurdum führt.

    Insgesamt ist dieser zweite Band deutlich zu lang geraten und mit 200 Seiten weniger, hätte der Plot vermutlich deutlich spannender erzählt werden können. Ich fand es extrem schade, dass es kaum überraschende Wendungen oder überhaupt brutale, oder blutige Szenen gab, die mich im ersten Band so schockieren konnten. Stattdessen plätschert die Handlung die meiste Zeit vor sich hin, um dann in einem kaum aufregenden Finale zu enden. Da hätte ich nach dem starken ersten Band deutlich mehr erwartet.

    Fazit:
    "Tor der Nacht" ist der zweite Band der Unsterblich-Trilogie und leidet leider am berühmten "Mittelband-Syndrom". Den temporeichen Erzählstil und die actiongeladene Handlung mit vielen überraschenden Wendungen aus dem ersten Band sucht man hier vergeblich. Stattdessen plätschert die Geschichte die meiste Zeit vor sich hin, ohne dass wirklich Spannung aufgekommen ist. Bleibt zu hoffen, dass der dritte Band wieder an die Qualität des ersten Bands heranreichen kann, aber für diesen doch eher langatmigen Mittelteil, kann ich nur durchschnittliche 3 Sterne vergeben.

  11. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.954)
    Aktuelle Rezension von: ZDo

    Bastian Balthasar Bux liebt es zu lesen, als er in einer Buchhandlung ein Buch entdeckt, dass ihn sehr anspricht „Die unendliche Geschichte“. Er versteckt sich auf dem Dachboden der Schule um das Buch zu lesen. Gespannt folgt er den Abenteuern von Atréju in dem Land Phantásien, als er plötzlich selbst nach Phantásien kommt, um die Kindliche Kaiserin und damit ganz Pantásien zu retten. Dort kann er machen was er will, aber schlussendlich ist es für ihn die größte Herausforderung wieder aus Phantásien herauszufinden, denn das Reich hat keine Grenzen.

    Ein Buch ist dafür da dich in eine andere Welt zu entführen und alles um dich rum zu vergessen. In dieser Welt passiert mal gutes und mal schlechtes. Die größte Herausforderung ist es aber nach einem guten Buch wieder den Weg zurück zu finden und die Welt zu verlassen, die man lieben gelernt hat. Das Buch regt zum Nachdenken an.

  12. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (615)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Eigentlich bin ich gar kein Fantasy-Fan, das Buch hatte ich nur gekauft, da es spannend geklungen hatte, die dunkle Seite hinter Peter Pan zu erfahren. Allerdings musste ich feststellen, dass das Buch bis auf den Aspekt, dass einer der Protagonisten Peter hieß und Kinder auf eine Insel brachte, auf der sie nicht erwachsen wurden, nicht viel mit dem Original zu tun hatte. Ich hatte eigentlich gehofft, Captain Hook und andere Bekannte wiederzufinden, doch das blieb mir verwahrt. Stattdessen bekam ich ein Buch mit Charakteren, zu denen ich nicht wirklich eine Verbindung aufbauen konnte, die ich nicht einmal mochte. Deshalb war es mir auch egal, als diese alle nach der Reihe starben. Peter konnte man ja quasi gar nicht mögen, da er in dieser Geschichte schließlich als böse dargestellt werden sollte, die „Teufel“ oder Elfen blieben mir zu blass und der zweite Protagonist Nick handelte auch nicht immer nett. Der anfängliche Teil in Manhattan und auch der danach, als Peter noch einmal zurück gekommen war, um noch zwei Jungen zu holen hatte mir eigentlich wirklich gut gefallen, doch sobald es nach Avalon gegangen war, traten für mich einige Längen und langweilige Stellen auf. Das Buch ist mit sechshundert Seiten wirklich dick, doch es kam mir nicht so vor, als wäre wirklich viel passiert. Ich denke, ich bin einfach mit einer falschen Erwartung in das Buch hereingegangen. Sicher steckt viel Arbeit darin, was auch die genannten Einflüsse zeigen, doch ich gehöre wohl einfach nicht zur Zielgruppe. Für Fantasy-Fans, die viele Schlachten und dergleichen lieben ist das Buch sicher etwas, für Leute, die einfach nur Peter Pan mögen und durch die angebliche böse Seite dessen angelockt werden eher nicht. Ob das, was er tat nun böse war, wurde nur am Rande von Nick, besonders am Ende thematisiert, im Vordergrund stand das Thema jedoch nie. Noch eine kleine Anmerkung: Als Peter Nick in New York rekrutierte kam eine Person namens Freddie vor. Diese wurde mal mit „y“ und dann wieder mit „ie“ geschrieben. Auf Seite einunddreißig liegen zwischen den zwei Varianten sogar nur drei Zeilen.

  13. Cover des Buches Die Saat (ISBN: 9783453435186)
    Guillermo del Toro

    Die Saat

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Michael-P-Kraus

    Der Auftakt zu dieser Trilogie hätte perfekter nicht sein können. Die Handschrift von del Toro ist unverkennbar, denn er schafft es (in Zusammenarbeit mit Chuck Hogan) das Kopfkino anzukurbeln. Aber der Reihe nach.
    Die Geschichte beginnt mit der Legende von Jusef Sardu, die der kleine Abraham Setrakian vor dem zweiten Weltkrieg von seiner Großmutter erzählt bekommt. Schon hier sitzt man mit am Tisch und lauscht der alten Frau, wie sie ihrem Enkel von dem großen Mann erzählt, der zum Vampir wurde. Ein wohliger Schauer läuft einem den Rücken hinunter und man spürt, dass diese Einleitung noch bedeutsam für die Geschichte wird.
    In der Gegenwart landet auf dem New Yorker Flughafen eine Maschine aus Deutschland und sofort gehen alle Lichter aus. Kein Lebenszeichen ist auszumachen. Ephraim Goodweather und seine Kollegin, Mitarbeiter der Seuchenschutzbehörde, werden zu Rate gezogen und finden die Passagiere sowie sämtliches Flugpersonal tot vor, bis auf Vier. Diese werden in Quarantäne gesteckt, doch die Regierung möchte unliebsame Pressenachrichten oder gar Klagen vermeiden, so wird das Ganze vertuscht. Am Tag darauf erfolgt eine Sonnenfinsternis und in der darauffolgenden Nacht beginnt das Grauen...
    Hier wird geradezu ein Kinoblockbuster in Form eines Buches präsentiert. Die Charaktere wirken glaubhaft und sympathisch, und auch ihre privaten Hintergrundgeschichten sind interessant. All das wird erzählt, ohne dass es zu viel wird, ohne dass es von der eigentlichen Haupthandlung zu sehr abdriftet. Sie bringen die Figuren näher, um ihr späteres Handeln im Lauf der Geschichte zu erklären. Hervorzuheben ist hier in meinen Augen die Figur von Abraham Setrakian, dem alten, weisen Pfandleiher, der sein Leben der Jagd nach den Strigoi gewidmet hat. In mehreren Rückblendungen wird sein Lebensweg geschildert, hauptsächlich seine Begegnungen mit den Vampiren. Man versteht, warum dieser alte Mann auf der Jagd ist.
    Die Geschichte selbst wirkt sehr erfrischend und lebendig, werden hier doch mehrere Genres bedient. Vampirfreunde, die keine Lust auf melancholische und emotionale Blutsauger haben, kommen hier auf ihre Kosten. Die Strigoi ähneln eher Zombies, doch sind sie für mich gar einen Ticken gefährlicher als diese.
    Des weiteren wird hier ein Endzeit-Szenario beschrieben, wie es besser nicht sein könnte. Die ganze Bedrohung kommt gar nicht mal so brachial und abrupt daher, sondern weitet sich aus, Nacht für Nacht, Tag für Tag. Glaubhaft wird geschildert, wie die Öffentlichkeit die Augen vor der Bedrohung verschließt, nur um Tourismus und Handel aufrecht zu erhalten und damit auch die Börse. Der Politik geht es lediglich um Geld und um Schadensbegrenzung.
    Die ganze Geschichte hat für mich auch noch einen leisen Hauch von Bram Stokers "Dracula" an sich. Der Meister, der im Verborgenen wirkt; der alte, weise Mann mit Vornamen Abraham (Auch Van Helsing in "Dracula" heißt mit Vornamen Abraham); alte Mythen und Legenden werden erzählt; und doch wird all das in eine moderne Rahmenhandlung gebettet. Selbst die Erklärung, wie die Strigoi sich vermehren, fand ich super und es wirkt glaubwürdig.
    Das Buch weist zudem geschickte Rhythmen auf, so wird mal Fahrt aufgenommen und es kommen brutale (ja wirklich brutale) Szenen vor, die einen atemlos machen und Action ohne Ende bieten. Aber auch ruhigere Passagen sind vertreten, die Zeit zum Atemholen geben. Und dann gibt es aber auch mystische, sehr unheimliche Stellen, bei denen man durch die Dunkelheit schleicht, auf der Suche nach den Vampiren, oder gar nach dem Meister... es ist fantastisch.
    All das bietet ein wunderbares Lesevergnügen. Ich konnte mich kaum von diesem Buch losreißen und habe (zum Glück) alle drei Teile zuhause.
    Wer Lust hat, sich von einem Regisseur zur Abwechslung mal einen Blockbuster in den Kopf zaubern zu lassen, ein Kopfkino voller Spannung, Grusel und Action und dabei auch noch Vampire, die als echte Bedrohung gelten, der macht mit dieser Geschichte keinen Fehler. Selten ein so starkes Buch gelesen. Eines meiner Highlights in den letzten 5 Jahren.

  14. Cover des Buches Rain – Das tödliche Element (ISBN: 9783733500726)
    Virginia Bergin

    Rain – Das tödliche Element

     (255)
    Aktuelle Rezension von: rocky1307

    Rain von Virginia Bergin liegt schon eine ganze Weile auf meinem Stapel ungelesener Bücher und nun habe ich endlich dazu gegriffen. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Die düstere Atmosphäre und die Ausgangslage empfand ich als sehr spannend. Ich bin schnell in die Geschichte gestartet, welche das zackige Erzähltempo die ganze Zeit beibehalten konnte. Tja, aber dann habe ich Ruby, unsere Protagonistin, näher kennengelernt und ja... Dann hatten wir wohl den Salat.

    Ruby befindet sich in einer unfassbar schwierigen Lage und ist wirklich nicht zu beneiden. Da würden wohl jedem Mal die Sicherungen durchbrennen. Besonders als 15-Jährige, die plötzlich auf sich allein gestellt ist. Verständlich. Da hilft wohl nur noch eine gute Portion Sarkasmus. Auch verständlich (und teils amüsant).

    Aber ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass Ruby ihren Kopf einschaltet. Dass sie vergisst, dass der Anroak, der sie vor dem zufälligerweise TÖDLICHEN Regen schützt, ja eine schlechte Figur machen könnte. Stimmt ja, wenn überall tote Menschen herumliegen und alle ums Überleben kämpfen, dann ist es ja unabdingbar, dass man sich wenigstens halbwegs präsentabel zeigt. Man könnte ja zufälligerweise auf den Highschool Schwarm treffen...

    Kurzum: Das Warten hat sich nicht gelohnt. Ruby schien die ganze Zeit über wesentlich mehr Glück als Verstand zu besitzen und dafür (dass muss ich ihr einräumen) hat sie sich wacker geschlagen. Rein psychologisch betrachtet macht es vielleicht wirklich Sinn, wie sie sich verhalten hat, ich weiss es nicht. Aber für mich als Leserin war es einfach nur anstrengend eine solch oberflächliche und zickige Protagonstin zu haben. Abgesehen davon, dass es dann teilweise recht vorhersehbar war und Ruby sich nur minim im Buch weiterentwickelt hat.

    Mittlerweile habe ich erfahren, dass es noch einen 2. Band gibt und beim Durchlesen des Klappentextes hat sich etwas für mich herauskristalisiert: Ich werde die Reihe ganz bestimmt nicht weiterverfolgen.

  15. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.271)
    Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidel

    Aus der Sicht Morgaines, der Hohepriesterin Avalons, werden auf äußerst spannende Art und Weise die Geschichten rund um Morgaines Bruder Artus und die Ritter seiner Tafelrunde erzählt.

    Modern an dieser Darstellung ist die verborgene Macht der Frauen, die hier zutage tritt. Super gemacht! Besonders schön für Kenner der Tafelrunden-Geschichten ist das neu gestaltete Auferstehenlassen bekannter Figuren.

    Ein dicker Fantasywalzer, der selbst Leser und Leserinnen in seinen Bann schlägt, die normalerweise keine Fantasyromane lesen. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!


  16. Cover des Buches Die Seiten der Welt – Nachtland (ISBN: 9783596198535)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt – Nachtland

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Wie so häufig, wenn man die Hoffnung hat, einen Feind besiegt zu haben, tauchen weitere, schlimmere Widersacher auf, die einem gehörigen Ärger bereiten. Nicht anders verhält es sich im zweiten Teil von »Die Seiten der Welt«, in der die Adamitische Akademie das Leben von Furia und ihren Freunden bedroht. 

    Es war ein schönes, spannendes und interessantes Wiedersehen mit Furia, Cat, Finnian und den anderen Figuren der Reihe.

    Auch in Band 2 hat die Geschichte rund um die Bibliomantik nichts von ihrer in Band 1 aufs Papier gebrachten Dynamik verloren. Der Stil ist locker und geschmeidig geblieben und verstand es erneut mich an das Buch zu fesseln. Die Fantasie des Autors ist wirklich großartig und schier grenzenlos.

    Insgesamt passt der zweite Teil qualitativ zum ersten und lässt mich darauf hoffen, dass mich auch der mittlerweile bei mir eingezogene dritte Band überzeugen wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  17. Cover des Buches Zweilicht (ISBN: 9783570308691)
    Nina Blazon

    Zweilicht

     (519)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich war damals beim Literarischen Fantasy Festival gewesen, als Nina Blazon daraus vorlas. Sofort war ich angetan von der Geschichte und habe das Buch noch vor Ort gekauft. (natürlich habe ich mir auch direkt noch eine Signatur abgeholt 😊)
    Als ich es dann las, entwickelte sich die Geschichte jedoch anders als ich erwartet hatte. Es wurde ein richtiger Page-Turner im positiven Sinne.

    Der 17-jährige Jay verbringt ein Auslandsjahr in New York. Von Anfang an ist er fasziniert von Madison, dem Mädchen mit den wunderschönen Indianeraugen. Doch plötzlich begegnet er noch einem zweiten Mädchen. Ivy taucht auf und verschwindet wieder ehe Jay wirklich realisiert hat, dass sie da ist. Und sie warnt ihn vor Madison.

    Ich möchte ungern mehr zu der Handlung erzählen, um nicht zu spoilern. Lest das Buch einfach selbst. Das Setting in New York ist absolut zauberhaft und die Charaktere sehr realistisch.
    Denkt nur nicht, dass alles so ist, wie es am Anfang scheint 😉

  18. Cover des Buches Salz für die See (ISBN: 9783551560230)
    Ruta Sepetys

    Salz für die See

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico
    Januar 1945, die letzten Kriegstage brechen an, als sich die Wege von vier Jugendlichen mit völlig unterschiedlichen Wurzeln und Hintergründen kreuzen.
    Gemeinsam machen sie sich auf nach Westen auf der Flucht vor der Roten Armee.

    "Salz für die See" ist ein Einzelband von Ruta Sepetys, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Joana Vilkas, Florian Beck, Emilia Stożek und Alfred Frick erzählt wird.

    Florian ist Preuße, der auf einer geheimen Mission unterwegs ist. Er ist schweigsam und gebildet, zeigt aber auch eine Lässigkeit, die man in den letzten Kriegstagen selten sieht. Er will nach Westen, um dort nach seiner Schwester Anni zu suchen.
    Joana ist einundzwanzig und hat ihr Heimatland Litauen vor vier Jahren verlassen. Sie hat Glück, dass sie deutsche Vorfahren hat, denn so darf sie legal nach Deutschland reisen. Sie ist eine hingebungsvolle Krankenschwester, der das Wohl ihrer Mitmenschen sehr am Herzen liegt.
    Die fünfzehn Jahre alte Polin Emilia wird von Florian aus einer schlimmen Situation gerettet und ist ihm danach völlig ergeben, eine Verbindung, die ich sehr spannend fand! Wie sie alle, musste auch Emilia in Kriegszeiten Schreckliches erleiden und doch hat die ihren Mut nicht verloren. Sie ist eine richtige Kämpferin!
    Alfred ist siebzehn Jahre alt und Matrose in Gotenhafen. In Gedanken schreibt er heldenhafte Briefe an seine Jugendliebe Hannelore, doch die Realität ist eine ganz andere. 
    Während ich Florian, Joana und Emilia sehr mochte, kam ich mit Alfreds Art überhaupt nicht klar. Er ist sehr egoistisch und fanatisch, dem Reich und Hitler absolut zugetan. Er ist kein Sympathieträger, aber auch seine Sicht hat einen interessanten Einblick in die Geschehnisse gegeben!

    Die vier Protagonisten haben mir insgesamt richtig gut gefallen! Sie stehen auf unterschiedlichen Seiten und haben völlig verschiedene Wurzeln und doch kreuzen sich ihre Wege und sie helfen sich gegenseitig. Besonders ihre Geschichten fand ich sehr spannend, denn der Krieg hat sie nicht verschont und ihre Familien auseinandergerissen. 
    Es gibt auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich nicht in den Fokus gedrängt hat und die mit sehr gut gefallen hat! Ein kleines Licht in diesen dunklen Tagen!

    Dank der kurzen Kapitel, die oft nur ein bis zwei Seiten lang waren, ließ sich das Buch sehr gut lesen! Allerdings fand ich es anfangs doch etwas schwierig eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, da die Perspektive zu schnell und zu oft gewechselt hat. 

    So gut sich das Buch auch lesen ließ, die Handlug war keine leichte Kost. 
    Die letzten Kriegstage im Jahr 1945 zeigen Menschen, die alles verloren und nur noch wenig Hoffnung haben. Eine Hoffnung ist, dass sie mit einem Schiff über die Ostsee nach Deutschland fliehen können, doch für viele Menschen endet diese Hoffnung im eiskalten Meer. Ruta Septeys beschönigt nichts, sondern zeigt sehr realistisch, wie schlimm die Situation der Menschen damals war.
    Ich war vom Zweiten Weltkrieg schon immer fasziniert und habe viele Fakten förmlich inhaliert. Vom Untergang der Wilhelm Gustloff hatte ich trotzdem noch nie etwas gehört. Dabei ist es eine der größten Katastrophen der Seefahrt, von der bis heute nur wenige wissen! Allein das zeigt schon, wie wichtig "Salz für die See" ist. Man muss sich erinnern, um zu verhindern, dass solche Gräueltaten noch einmal passieren!
    Ruta Sepetys mischt gut recherchierte Fakten mit vielfältigen Charakteren und lässt auch noch andere sehr spannende historische Tatsachen einfließen, eine sehr gelungene Mischung! 

    Fazit:
    "Salz für die See" von Ruta Sepetys ist ein sehr wichtiges Buch, das über den Untergang der Wilhelm Gustloff erzählt.
    Mir haben die vielfältigen Charaktere mit ihren völlig unterschiedlichen Wurzeln richtig gut gefallen, auch wenn ich Schwierigkeiten hatte, eine richtige Bindung zu ihnen aufzubauen, was auch an den sehr kurzen Kapiteln lag.
    Ruta Sepetys hat für ihren Roman sehr gut recherchiert und erzählt eine spannende Geschichte, die mich wirklich mitreißen konnte!
    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!
  19. Cover des Buches Die Brut - Das Ende naht (ISBN: 9783596035847)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Das Ende naht

     (81)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Die Thrillerreihe "Die Brut", des amerikanischen Autors Ezekiel Boone, ist von 2017 – 2018 im FISCHER Taschenbuch-Verlag erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Trilogie. Die Buchreihe ist vollständig erschienen.

    Band 1: Die Brut – Sie sind da (Ersterscheinung: 24.05.2017)
    Band 2: Die Brut – Die Zeit läuft (Ersterscheinung: 24.08.2017)

     Band 3: Die Brut – Das Ende naht (Ersterscheinung 23.05.2018)

    Klappentext:

    +++ Die Menschheit befindet sich am Rande der Ausrottung.
    +++ Die zweite Welle der Spinnen ist größer, schwieriger zu töten und noch schrecklicher, denn die Tiere kommunizieren untereinander.
    +++ Die verzweifelte Reaktion des Militärs lässt nichts mehr übrig, was man retten könnte.
    +++ Shotgun ist es gelungen, die Kommunikation der Spinnen zu dekodieren.
     +++ Das stärkste Signal kommt von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Anfangs war ich der Meinung, dass dieser Band wieder spannender wird, als sein Vorgänger. Tatsächlich war die Spannung, aufgrund des Putschversuchs gegen die Präsidentin, etc., tatsächlich höher als in Band 2, doch die Euphorie hat sich schnell wieder gelegt. Auch dieser Band konnte mich nicht mehr so sehr fesseln, wie Band 1. Grundsätzlich lässt mich das Gefühl nicht los, als hätte der Autor ab Band 1 die Lust und Motivation für die Geschichte verloren und das widerspiegelt sich deutlich in den Büchern. Band 1 war stark, Band 2 mittelmäßig und Band 3 eine echte Enttäuschung.

    Man hätte deutlich mehr aus der Thematik herausholen und deutlich mehr Nervenkitzel einbauen können. Vom anfänglichen Gruselfaktor ist nun kaum noch etwas zu spüren. Die Gruselstimmung ist gar vollkommen verpufft. Die Spinnen hinterlassen nur noch ein müdes Schulterzucken. Zudem sind viele Handlungsstränge vollkommen belanglos und bieten nur Füllmaterial. 

    Der Kampf, gegen die Spinnen, endet in einem kurzen, emotions- und spannungslosen Finale. Einige der Fragen bleiben vollständig ungeklärt (bspw. Was haben nun die Nazca-Linien mit der Brut zu tun? Wieso lassen sie manche Menschen am Leben?). 

    Nichtsdestotrotz ist das Buch, aufgrund der kurzen und knackigen Kapiteln, ein Pageturner und man fliegt nur so durch die Seiten. Das alleine vermag die Geschichte jedoch nicht zu retten.

    Fazit/Empfehlung:

    Leider nicht der "krönende Abschluss", den ich mir erhofft hatte.

    Nachdem ich nun alle 3 Bände gelesen habe, muss ich sagen, dass die gesamte Handlung gut in einem einzigen dickeren Band Platz gehabt hätte. Dann wäre es eine sehr spannende Geschichte gewesen. Diese Reihe zeigt jedoch nur, dass man auf Biegen und Brechen einfach eine dreiteilige Reihe daraus machen wollte und das hat der Geschichte deutlich geschadet. 

    Ich würde die Reihe nachträglich wohl nicht mehr empfehlen.

  20. Cover des Buches Das Nordseegrab (ISBN: 9783596194834)
    Tilman Spreckelsen

    Das Nordseegrab

     (62)
    Aktuelle Rezension von: kindergartensylvi

    Nordseegrab von Tilman Spreckelsen

    zur Geschichte:

    Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor Storm spürt dem Rätsel nach, in alten Dorfkirchen und vor den Deichen Husums. Ihm und seinem geheimnisumwobenen Schreiber Peter Söt schlägt die ohnmächtige Wut armer Bauern entgegen, und das arrogante Schweigen der Reichen. Bis er auf ein fast vergessenes Schiffsunglück stößt, auf eine alte Schuld und einen Mörder, der diese Schuld eintreiben will…

    mein Fazit:

    Den Leser erwartet ein spannender, fesselnder historischer Roman. Wir begeben uns ins Jahr 1843, an die Nordseeküste. Der Autor hat mit viel Feingefühl die Atmosphäre im 19. Jahrhundert eingefangen und Bezug auf historische Begebenheiten genommen. Das gefiel mir besonders gut. Der Schreibstil war flüssig und spannend, mit geheimnisvollen Episoden.

    Der Spannungsbogen stieg ständig an. Ein  Buch, das mich in seinen Bann gezogen hat.

  21. Cover des Buches These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1) (ISBN: 9783551317742)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)

     (859)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Eins der Bücher, das mich seit langem wieder in richtiges Lesefieber versetzt hat.


    Die Geschichte

    Die Story ist super aufgebaut, in sich logisch und immer, wenn man denkt, die nervenaufreibende Spannung ist vorbei, baut sich ein neuer Spannungsbogen auf, wodurch ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte!
    Das einzige, das mir nicht so wirklich gefallen hat, war das Ende, weil ich nicht hundertprozentig verstehen konnte, was da überhaupt passiert.


    Die Charaktere

    Dadurch, dass es lediglich zwei Charaktere gibt, von denen man mehr erfährt, hatten sie beide eine unheimliche Tiefe, sodass man beide gut nachvollziehen konnte. Die jeweiligen Gefühle und Beziehungen wurden besonders durch die wechselnden Perspektiven super deutlich.


    Der Schreibstil

    Der Schreibstil war locker und einfach geschrieben, sodass man einfach folgen konnte und dennoch konnte er mich super in seinen Bann ziehen. 


    Fazit

    Ein tolles, wirklich spannendes und emotionales Buch, das mich wirklich überzeugt hat. Obwohl das Ende ein wenig überstürtzt war und mich nicht hundertprozentig überzeugt hat, verdient das Buch dennoch 5 Sterne, weil es mich wirklich in seinen Bann gezogen hat. Unbedingt Empfehlenswert!

  22. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442482801)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (993)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower

    „Wie befreit man die Erde von den Menschen? Indem man die Menschen von ihrer Menschlichkeit befreit.“ (S. 25) 

    „Die fünfte Welle“ von Rick Yancey stand als Jugendbuch und gleichzeitig Dystopie schon sehr lange auf meiner Wunschliste, nachdem ich sowohl die „Maze Runner“- als auch die „Tribute von Panem“-Trilogie gelesen und geliebt habe. Das 496-Seiten lange Science-Fiction Werk aus dem Goldmann Verlag erschien bereits 2013 in Deutschland. 

    Ein elektromagnetischer Impuls hüllt die Welt in Dunkelheit. Es folgen eine riesige Flutwelle, ein tödliches Virus und zuletzt die Silencer, um den letzten Rest der Menschheit auszulöschen. Cassie Sullivan ist erst 16 Jahre alt, als die Anderen ihren Angriff auf die Erde starten. Sie streift alleine durch die Wälder, auf der Suche nach ihrem Bruder. Immer auf der Hut, was die fünfte Welle wohl für die Übriggebliebenen bereithält… 

    Während wir anfangs nur Cassie begleiten, sind die weiteren Kapitel abwechselnd aus ihrer und „Zombies“ Perspektive geschrieben. Dabei hat der Autor die „Ich“-Form gewählt und schreibt im Präsens. Somit fühlt man sich den beiden Protagonisten verbunden und ihr Schicksal ist einem nicht gleichgültig. Sprachlich ist der Roman einfach aber ansprechend gehalten.   

    Cassie ist erst 16 Jahre alt, was man ihr auch noch anmerkt. So schwärmt sie von ihrer heimlichen Liebe Ben Parish oder beklagt sich über ihre mangelnde äußere Ausstrahlung, was die Männer angeht. Als sie von einem früheren Date berichtet, lernt man sie außerdem von ihrer launischen Seite kennen. Dabei hat sie viel mehr zu bieten als nur ein schönes Äußeres. Sie ist intelligent, humorvoll und an einigen Stellen sogar ironisch. Trotz der hoffnungslosen Lage verlässt sie nie der Mut und sie tritt stark und entschlossen auf. Im Laufe der Geschichte hadert sie mit ihren Taten und fragt sich, was die Menschen noch von den Anderen unterscheidet. 

    „Zombie“ ist ein weiterer Hauptcharakter des Buches, dessen Identität anfangs unklar ist. Sein Charakter ist nicht so gefestigt wie der von Cassie und er wirkt verletzlich. An ihm wird die Veränderung deutlich, die man als Mensch durchläuft, wenn man alles verliert. Er zweifelt an sich und seinen Entscheidungen, ist beeinflussbar und findet erst am Ende des Romans wieder zu seinen Wurzeln. Trotzdem merkt man ihm an, dass er einen guten Kern hat. Ihm geht es zuallererst um den Schutz seiner Freunde. 

    Gut gefallen hat mir an dem Roman, dass die Anderen in Wellen angriffen. Dies fühlte sich innovativ an. Genauso wie die Art, die Außerirdischen als überlegene Macht darzustellen, die man nicht so richtig greifen oder identifizieren kann. Ich mochte außerdem, dass der Fokus auf den Aspekt gelegt wurde, dass die Menschheit zu unmenschlichen Taten gezwungen wird, um zu überleben. Im Laufe des Buches wird deshalb die Unterscheidung zwischen den Menschen und den Anderen immer schwerer.

    An einigen Stellen fiel es mir allerdings schwer zu folgen, da die Perspektivwechsel nicht sofort ersichtlich wurden und zu einer leichten Verwirrung führten. Nichtsdestoweniger taten sie der Geschichte gut. Denn besonders interessant war, dass die Kinder in ihrem formbaren Charakter als Kindersoldaten eingesetzt wurden. Diese militärischen Aspekte kamen im Roman gut raus. 

    An einigen Punkten der Geschichte empfand ich die Romanze zwischen Cassie und Evan als zu viel, da sie stark in den Fokus rückte. Cassies Schwärmerei ist zwar einerseits nachvollziehbar, da sie keinerlei Erfahrungswerte hat und sich in der Pubertät befindet aber andererseits auch nervig, da sie Evan nahezu verehrt. Sie beschreibt ihn mit schokoladenbraunen Augen, einem perfekten Körper und einem Atem, der nach Schokolade riecht. Zudem gelingt ihm alles perfekt, was er angeht. Alles in Allem mochte ich aber, dass die schwere Thematik niemals hoffnungslos wirkt, da sowohl Cassie als auch alle anderen Charaktere sich ihren Humor bewahrt haben.

    Der Roman ist etwas für alle Leser*innen, die Science-Fiction mögen und sich für die philosophische Frage interessieren, was den Menschen in seinem Kern von anderen Lebensformen unterscheidet. Dabei entsteht eine postapokalyptisch-bedrückende Stimmung, in der die Charaktere trotz Allem die Hoffnung nicht aufgeben. Ich gebe 3/5 Sterne.

  23. Cover des Buches Todesschiff (ISBN: 9783596194933)
    Yrsa Sigurdardottir

    Todesschiff

     (133)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

     In Reykjavik wird eine herrenlose Luxusyacht angetrieben, menschenleer und verlassen. Die Anwältin Dora Gudmundsdottir soll den Tod der Passagiere bestätigen, um die Lebensversicherung der Familie auszahlen zu können. Doch als ebenfalls eine Leiche an Land getrieben ist, die eindeutig nicht bei einem Schiffunglück ertrunken ist, will Dora unbedingt herausfinden, wie die Menschen zu Tode gekommen sind…

    Die isländische Krimiautorin Yrsa Sigurdardottir ist insbesondere für ihre Krimis über die Anwältin Dora Gudmundsdottir bekannt geworden, wobei die die Reihe mit dem sechsten Band „Todesschiff“ abgeschlossen hat. Neben der Hauptfigur sind natürlich auch schon andere Charaktere bekannt, so nehmen die Unstimmigkeiten mit Bella wieder sehr unterhaltsam eingebaut und sorgen für einen leicht humorigen Effekt, auch wenn manche Ideen hier schon etwas überzogen wirken. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, einerseits begleitet der Leser Dora bei ihren Ermittlungen. Diese sind stellenweise etwas zu ausgeweitet und tempoarm für meinen Geschmack, sodass sich manche Passagen in die Länge ziehen und die Spannungskurve dann merklich einknickt. Der andere Erzählstrang dreht sich um die Zeit auf der Yacht vor den Todesfällen. Auch hier kommt nicht immer Spannung auf, wenn die Familie sich über recht belanglose Themen unterhält. Doch in der Kombination der beiden Teile, die sich gut reiben und einander ergänzen, ist eben doch eine gelungene Dynamik zu spüren, ebenso wie die vielen kleinen Cliffhanger für Spannung sorgen.

    Die Atmosphäre des Romans hat mir insgesamt gut gefallen – mit Ausnahme der bereits erwähnten langwierigen Passagen – da viele Rätsel gelöst werden wollen und so eine rätselhafte Wirkung entsteht. Nicht alle Charaktere haben bei mir einen lebendigen Eindruck hinterlassen, sie wirken etwas blass und farblos, sodass ich nicht wirklich mit ihnen mitfiebern konnte. Die Auflösung am Ende ist recht verdichtet und konzentriert sich auf Dora, die ihre Erkenntnisse zusammenfasst, wobei einige reizvolle Ideen eingeflossen sind.

    „Todesschiff“ konnte mich zwar nicht vollkommen begeistern, dafür war der Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten und manche Charaktere zu farblos dargestellt. Durch die zwei geschickt miteinander verbundenen Zeitebenen und viele Cliffhanger ist insgesamt dennoch ein spannender Gesamteindruck entstanden. Einige gelungene Wendungen und eine sehr dicht erzählte Auflösung machen den Roman dann doch lesenswert, wenn auch nicht der beste Teil der Autorin vorliegt.   

  24. Cover des Buches Das Blut (ISBN: 9783453527324)
    Guillermo del Toro

    Das Blut

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Seaice

    Vorneweg: Ich habe Teil 1 nicht gelesen, sondern nur "Das Blut" in die Hände bekommen - tatsächlich hatte ich aber nicht das Gefühl, dass mir vorneweg etwas fehlt. Nur endet das Buch natürlich offen, da es eine Trilogie ist.

    Die ich nicht weiter verfolgen werde.

    Ich fand das Buch sehr langatmig zu lesen und musste mich fast schon dazu zwingen, weiterzulesen. Die ganze Story zieht sich unfassbar in die Länge, was es ziemlich langweilig macht. Nach außen hin passiert sehr viel, aber wirklich vorwärts bewegt sich so gar nichts. Nur gegen Ende hin geht es ein bisschen voran.

    Man merkt auch, dass man es hier mit einem Filmemacher zu tun hat. Die Actionszenen und Kämpfe, die Darstellungen und Inszenierungen, wie die Figuren agieren, wann sie wo zu sein haben - als Film oder Serie kann ich mir die Geschichte sehr gut vorstellen.

    Als Romanleserin will ich jedoch mit den Charakteren mitfiebern, ihre Motive, Wünsche und Sorgen gänzlich nachfühlen und sehen, wie sie an ihren Aufgaben wachsen oder verzweifeln. Es werden hier allerdings unzählige Rollen eingeführt, die in der Regel nur einen ganz bestimmen Sinn und Zweck haben - mit Charakterbindung ist da gar nichts. Man betrachtet sie sehr von "außen" - also wie es vor dem Fernseher der Fall ist. Häufig wechselt die Perspektive auch zwischen den Sätzen, wodurch der Schreibstil plump wird.

    Keine Empfehlung meinerseits.

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