Bücher mit dem Tag "untergrund"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "untergrund" gekennzeichnet haben.

248 Bücher

  1. Cover des Buches Origin - Schattenfunke (ISBN: 9783551583437)
    Jennifer L. Armentrout

    Origin - Schattenfunke

     (2.078)
    Aktuelle Rezension von: Marheiaa21

    Dieser Teil war von Drama, Aktion und überlaufenden Emotionen geprägt.
    Katy & Deamon wissen inzwischen das sie um ihre Liebe jeden Tag aufs neue Kämpfen müssen. Um sich aneinander nicht zu verdienen, muss man Opfer bringen. Die beiden tun das, für sich.
    Die Aktion und die Spannung konnte mich überzeugen. Geheimnisse wurden gelüftet und andere sind aufgeploppt. Doch was für mich einfach nicht mehr passt, ist die Entwicklung ihrer Beziehung. Das zwischen den beiden geht mir zu schnell. Deamon mag ich immer noch, er ist witzig und er weiß sein Charme einzusetzen. Ich kann nachvollziehen, das er für sie alles geben will, doch irgendwie ist es für mich etwas krankhaft.
    Katy wird tapfer, versteht die Welt in der sie jetzt Lebt, weis inzwischen welches Detail wichtig für sie sein kann und versucht die Menschen zu lesen. In ihrer Beziehung wirkt sie für mich, die mit dem klareren Kopf, sie hat nicht den Drang alles zu schnell zu erledigen.
    Leider hat mich dieses Buch nicht überzeugt. Ich hab zwischendrin die Lust verloren weiter zu lesen. Wir haben diese Woche mit dem fünften und letzten Teil gestartet. Vielleicht war der Abstand zwischen den Bänden gut um der ganzen Lux-Welt nochmal eine neue Chance zugeben. Mein Bauch sagt mir das, der fünfte unheimlich emotional wird.
    Es gibt 3,5/5⭐️ für alle Lux!

  2. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.489)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

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    Der erste Band der Trilogie war ziemlich schwierig, ich fand den Schreibstil teilweise wirklich anstrengend und Juliette, die Protagonistin war anstrengend. Während die die ganze Zeit jammert und in Selbstmitleid versinkt geht um sie herum die Welt unter. Die neben Charakter haben es für mich gerettet, da sie spannend waren. 

    Ich bin absolut in Warner verliebt ! Hoffentlich kommt von ihm mehr. 


    Aber die Story ist großartig und ein erschreckendes Bild einer Welt die uns auch erwarten könnte. 

    Ich mag den Humor und das Buch hat viele schöne Zitate. 


    Das Cover ist wunderschön wie ich finde ! Sowas spricht mich total an !

  3. Cover des Buches Palace of Glass - Die Wächterin (ISBN: 9783764531959)
    C. E. Bernard

    Palace of Glass - Die Wächterin

     (613)
    Aktuelle Rezension von: Naomi-Emma

    Einleitung:

    London in der Zukunft: ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt es den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung fürchtet sich vor dem Einfluss der sogenannten Magdalenen, Menschen deren Gabe es ist die Gedanken anderer zu manipulieren. Rea Emris zeigt so wenig Haut wie möglich. Nur Nachts streift sie ihre Handschuhe ab und nimmt an illegalen Faustkämpfen teil. Doch wie kommt es, dass die zierliche Frau Nacht für Nacht ihre übermächtigen Gegner besiegt? Als der britische Geheimdienst auf sie aufmerksam wird, erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen soll. Bei Hofe ahnt jedoch niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist...

    Bewertung:

    Das Setting des Buches ist sehr außergewöhnlich. Das Buch spielt in der Zukunft, es versetzt mich gewisserweise aber doch zurück in die Vergangenheit. Denn durch das Gesetz, welches es den Menschen untersagt die Haut eines anderen zu berühren, sind zahlreiche Maßnahmen notwendig. Diese Welt hat mich von Anfang an fasziniert. Was bedeutet es, wenn wirklich jede Berührung untersagt ist? Wenn selbst eine Trost spendende Umarmung oder ein Kuss unter höchster Strafe stehen? Und was bewegt die Menschen dazu, all das auf sich zu nehmen? Die Idee des Buches hat mich einfach gekriegt.

    Der Schreibstil ist sehr gut gemacht. Am Anfang fiel es mir zugegebenermaßen etwas schwerer mich in der Welt zurechtzufinden. Das lag aber sicher auch daran, dass zunächst immer nur einzelne kurze Andeutungen zu Reas früherem Leben gemacht wurden und sich das Gesamtbild mir so erst nach und nach erschlossen hat. Aber genau das fand ich eben auch richtig gut, denn so war es die ganze Zeit über spannend.

    Im Mittelpunkt des ganzen Geschehens befindet sich Rea. Rea ist eine Protagonistin, wie ich sie noch nicht erlebt habe. Sie ist durch ihre Vorgeschichte sehr geprägt und die Tatsache, dass sie ihr wahres Ich nun immer verstecken muss und deshalb in panischer Angst lebt macht es nicht gerade besser. Dabei ist sie so stark und müsste viel selbstbewusster sein. Ich leide sehr mit ihr. Den Drang andere Menschen zu berühren ist übermächtig und wird so eindringlich geschildert, dass ich ihre missliche Lage sooo gut nachvollziehen konnte. Es ist einfach atemberaubend, wie die Autorin es schafft, Reas Gefühle bei einer Berührung so gefühlsecht zu schildern. Diese Momente gingen mir wahrlich unter die Haut.

    Die gesamte Geschichte hatte mich fest in ihrem Griff. Sie sprüht nur so vor Leben und hat ganz viel Charme. Die Charaktere haben alle das gewisse Etwas. Nicht nur Rea, sondern einfach alle. Mich haben einige Schicksale beeindruckt und viele Personen konnten mich mehr als einmal überraschen. Vor allem gegen Ende hin, konnte ich gar nicht mehr einschätzen, wer Freund und wer Feind ist. Mal dachte ich, dass ich alles durchschaut hätte, nur um im nächsten Moment zu entdecken, dass es doch alles ganz anders ist, als ich gedacht habe. Ein wahnsinnig gutes Ende!

    Nicht zuletzt muss ich sagen, dass ich sehr beeindruckt worden bin. Für alle Fans von Fantasy, Romantasy und Dystopien kann ich meine ganz klare Leseempfehlung aussprechen. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht!


  4. Cover des Buches Burning Bridges (ISBN: 9783426524572)
    Tami Fischer

    Burning Bridges

     (718)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Heilige Hölle, (um es mit den Worten der Protagonisten zu sagen :D) war das ein unglaubliches Buch!

    Ich habe Tami schon sehr lange als Autorin auf dem Schirm, da ich ein großer Fan ihrer YouTube-Videos bin und es sehr schade finde, dass da leider nicht mehr allzu viel Neues kommt. Dass ich mal etwas von ihr lesen möchte, stand für mich ab dem Tag fest, an dem ich zum ersten Mal ihren eigenen Song gehört habe, den sie zur Reihe der "besonderen Kinder" von Ransom Riggs verfasst hat, die ich dadurch natürlich auch noch unbedingt lesen möchte. Falls ihr die Reihe kennt und den Song noch nicht, hört ihn euch unbedingt an, er ist großartig!

    Umso glücklicher war ich, dass ich das Buch vor einigen Wochen in tadellosem Zustand als Mängelexemplar ergattern konnte und mir war schnell klar, dass dieses Schätzchen nicht lange auf dem SuB liegen würde.
    Da das Buch einen recht großen Hype erfahren hat, hatte ich auch ziemliche Erwartungen, aber wie man an meiner Bewertung sehen kann, wurde ich nicht enttäuscht.

    Wo soll ich anfangen? Ich weiß es nicht, denn ich könnte eigentlich auch statt einer Rezension einen Liebesbrief an dieses Buch schreiben, weil es mich so umgehauen hat. Ich hätte es an einem Tag durchlesen können, aber weil ich es so toll fand, wollte ich es mir aufsparen, damit ich noch etwas länger in Fletcher verweilen kann, weshalb ich es dann auf vier Tage gestreckt habe. Jetzt ist das Beenden drei Tage her, aber gedanklich bin ich immer noch bei Ella und Ches.

    Bevor ich zum Inhalt, den Charakteren oder Schreibstil übergehe, möchte ich noch etwas zum Cover sagen. Das fand ich nämlich anfangs nicht so schön und auch irgendwie eher untypisch für einen New Adult Roman. Das hat sich aber jetzt geändert, weil es für mich, und so was hatte ich noch nie (!) bei einem Buch, eine perfekte Mischung der beiden Protagonisten darstellt. Ches Aussehen und seine Art sind die Brauntöne und Ella das dazugehörige Glitzer.

    Jetzt aber zum Inhalt bzw. zum Schreibstil: Holy guacamoly, was für ein Glück haben wir bitte, dass wir im deutschsprachigen Raum so großartige New Adult Schriftsteller:innen haben? Ich liebs und freu mich auf ganz viel mehr!

    Konkret zu Tami: Ich liebe ihren Schreibstil.Er ist so leicht, dass man sofort in die Geschichte eintauchen kann und die Seiten nur so fliegen. Gleichzeitig hat sie ein Talent dafür in einem Moment witzige und im nächsten emotionale Dinge zu beschreiben. Dadurch konnte man sich beim Lesen richtig fallen lassen und komplett in die Geschichte eintauchen, was mir immer sehr wichtig ist. Sie hat es geschafft, dass ich Orte sehen konnte oder sich Szenen vor meinem inneren Auge abgespielt haben, auch das ist bei mir eher selten. Normalerweise bin ich zwar eher Fan davon, wenn aus beiden Sichten geschrieben wird, aber hier fand ich es völlig ausreichend nur aus Ellas Sicht zu lesen. Auch meine Befürchtung, dass ich die ganze Zeit an meine ehemalige Mitschülerin Ella denken muss, hat sich nicht bestätigt, was ich auch immer wichtig finde, um sich ganz auf die Geschichte einlassen zu könenn.

    Zum Inhalt: Es klingt wahrscheinlich wie ein "klassischer" New Adult Titel á la junge Frau trifft auf mysteriösen Typen, sie spüren eine Anziehung, können der aber nicht nachgehen, weil er eine dunkle Vergangenheit hat, die ihnen im Weg steht. Aber das ist es ganz und gar nicht. Also im Grundgerüst vielleicht schon, aber insgesamt ist es einfach noch viel tiefgehender und es steckt sehr viel mehr dahinter. Deshalb bin ich auch kein Fan davon, nur Klappentexte zu lesen, sondern bevorzuge es immer in Kombination mit der Leseprobe, weil man so meist einen viel besseren Eindruck bekommt.
    Also an alle, die sich bisher von Klappentext oder Cover haben abschrecken lassen: Das Buch ist so viel mehr und sehr lesenswert.

    Lesenswert wird es vor allem durch die Charaktere, denn ich liebe sie (fast) alle.
    Fangen wir mit Ella an. Ich hab sie von der ersten Seite an geliebt. Wie cool ist es bitte, dass sie ihren Ex mit dem Brotkorb abwirft? Ja, Gewalt ist keine Lösung, das ist uns allen klar, aber darum geht es in dieser Szene auch gar nicht. Ich find es auch ein bisschen übertrieben, dass sie dort direkt Hausverbot bekommt, ich hätte ihr das als einmaligen Ausrutscher durchgehen lassen, aber ich habe auch kein Restaurant :D Sie ist die perfekte Mischung aus Buchnerd, Serienjunkie, süßem Mädchen und knallharter Powerfrau. Genrell sind alle Frauen in diesem Buch absolute Powerfrauen, was ich super finde. Und was ich auch super finde, ist Ella, weil sie einfach ne klasse Protagonistin ist, mit der ich absolut mitgefiebert, gelacht und geweint habe, durch sie habe ich ALLES gefühlt. Große Liebe!
    Apropos große Liebe: Weiter geht es mit Ches. Hach, er ist so toll (seufz). Ich bin Tami so dankbar dafür, dass sie eben keinen klassischen bad boy mit düsterer Vergangenheit erschaffen hat, über den man in jedem zweiten New Adult Buch liest, sondern dass er einfach ein bisschen mysteriös ist, auch eine Vergangenheit hat, aber trotzdem einfach anders ist, normaler ist(?) und man mit ihm auch total mitfühlt, obwohl man nicht aus seiner Perspektive liest. Ich weiß nicht, wie ich beschreiben soll, warum ich ihn so besonders finde, denn das ist er definitiv. Auch seine Geschichte bzw. seine Vergangenheit und die dadruch entstehenden Motivationen, warum er ist, wie er ist oder warum er handelt, wie er handelt, fand ich wahnsinnig emotional und diese zeichnet ihn auch als Charakter total aus. Die Lebenssituation, in der er sich befindet, ist schrecklich und ich glaube, dass nicht viele Menschen das so lange Zeit so durchhalten könnten. Davor habe ich ganz großen Respekt. Deswegen lest es einfach selbst, um euch genauso hoffnugslos in ihn zu verlieben wie ich. Keine Sorge, ich würde nie auf die Idee kommen ihn Ella wegzuschnappen ;-)
    Dann zu den Nebencharakteren: Ich hab noch keinen Klappentext der nächsten Bände gelesen, gut, die Danksagung verrät, dass es im nächsten Teil um Carla und Mitchell gehen wird, aber ich bin mir super sicher, dass Savannah und Summer auch noch ihre eigene Geschichte bekommen, bei Savy bestehe ich sogar drauf! Ich habe sie alle so unfassbar in mein Herz geschlossen, dass sie für mich in dieser kurzen Zeit zu richtigen Freunden wurden. Ich find es toll, dass es mit Mitchell mal einen straighten, hetero Mann gibt, der normal ist, nicht ansatzweise toxisch und es mal nicht den klischeehaften schwulen besten Freund in der Clique gibt, obwohl ich die meistens auch mag, sondern man sieht, dass Frauen und Männer auch ganz normal befreundet sein können. Summer find ich, ist eine totale flippige Person, mit der ich gerne mal Party machen würde und von deren Selbstbewusstsein ich mir auch mal ne Scheibe abschneiden sollte. Savy ist, obowhl sie "nur" ein Nebencharakter ist, meine Seelenverwandte, ich teile ihre Liebe zu Musicals (danke für den Hamilton-Bezug, Tami!) und auch die schlechten Tage. Ich glaube, dass ihre Geschichte hochemotional wird und hoffe, dass sie erzählt wird. Carla und Lenny kennt man jetzt noch nicht so gut, weshalb mir gerade letztere auch nicht so sympathisch ist wie die anderen, aber bei Carla hab ich schon so einige Gedanken im Kopf, was bei ihr los sein könnte und bin gespannt, ob ich damit richtig liege. Creed fand ich auch toll, er ist ein super Freund für Ches und einfach ein cooler Typ, den man gerne haben muss.
    Zuletzt Kat und . Möchte nicht jeder eine Tante mit eigenem Buchladen und eine so tolle Mutter haben, die gleichzeitig sehr locker und freundschaftlich ist, aber gleichzeitig auch im richtigen Maße fürsorglich und beschützend? Ich lieb’s und hab mich dadurch in Fletcher total zuhause gefühlt!!!

    Damit möchte ich jetzt auch zum Abschluss kommen. Ich weiß auch gar nicht, was ich noch schreiben soll. Wer nach dieser Hommage an Tami Fischers Werk noch nicht begriffen hat, wie wundervoll es ist, dem/der kann ich auch nicht mehr helfen.

    Aufruf an alle: LESEN!

    5/5

    Ps: Bei mir merkt man immer gut an der Länge einer Rezension, wie ich das Buch fand. Je länger die Rezi oder in diesem Fall ja eher das Geschwärme :D, desto höher die Sternebewertung. Ist das bei euch auch so?

  5. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.901)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Anfangs war ich völlig begeistert vom Buch. Es ähnelte total der ersten Corona-Pandemie 2019. Deswegen verdient es den eigentlichen Titel 2019-2023, weil die Unterdrückung der soziale Kontakte vorhanden ist, alles ist Tabu, was Spaß machte.

    Es ist auch ein Vergleich mit "Big Brother is watching you". Was ich hoch anrechne, dass George Orwell es damals in den ´49 geschrieben hat und heute immer mehr damit zu tun hat, jedem zu "belauschen & ein Auge auf alle zu haben".

    Winston Smith arbeitet im Büro und trifft auf einmal Julia. Mit ihr hat er eine heimliche Affäre, da das Gesetz die Liebschaften immer mehr abschaffen wollen. 

    Das krasse fand ich, dass man beantragen musste, dass man Kinder haben möchte. Etwas verwirrt, so viel Kontrolle & darüber dokumentiert wird.

    Teil 1 & 2 fand ich super, konnte ich durchlesen.

    Leider bei Teil 3, die letzten 100 Seiten, habe ich abgebrochen, da es so verwirrend war & langweilig, dass die Spannung weg war.

    Letzendlich ging im letzen Teil nur, dass Winston & Julia gefangen worden sind, da sie erwischt worden sind bei der Affäre. Sie verraten sich gegenseitig, beim Verhör.

    Und Winston sei krank, dem eingeredet wurde, dass er sich alles zusammengesponnen hat, mit der Überwachung. Irgendwie hää-Moment gehabt.

    Dann treffen Winston & Julia sich durch Zufall und tuen so, als hätten sie sich geliebt und sich "nicht gegenseitig verraten".

    Etwas unglücklich bin ich im letzten Teil.

  6. Cover des Buches Legend (Band 2) - Schwelender Sturm (ISBN: 9783785581599)
    Marie Lu

    Legend (Band 2) - Schwelender Sturm

     (1.135)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Nachdem June Day am Ende von Band 1 vor der Exekution gerettet hatte, sind sie nun auf der Flucht. Day bracht dringend Hilfe und so machen sie sich auf die Suche nach den Patrioten. Diese finden sie auch, aber für ihre Hilfe verlangen sie eine Gegenleistung. June und Day sollen helfen den neuen, jungen Elektor, Anden, zu töten.

    June und Day finde ich total faszinierend als Protagonisten. Insbesondere die Art wie sich ihre Sichten unterscheiden. Die Nebencharakter sind finde ich ziemlich wenig ausgeprägt, der Fokus liegt mehr auf June und Day, was wahrscheinlich auch einfach an der Geschichte liegt, aber es nimmt ihnen etwas die tiefe. Ich mochte überhaupt nicht, was Marie Lu mit Tess gemacht. 

    Marie Lus Schreibstil fand ich sehr gut. ich bin zwar nicht so durch die Seiten geflogen, wie bei manch anderen Büchern, aber dennoch lies es sich gut lesen. Besonders faszinierend fand ich, dass sie June und Days Passagen wirklich am Schreibstil unterschieden haben. Ihre Blicke waren einfach anders. Das ist finde ich echt die höchste Kunst des Schreibens.

    Das Konzept fand ich schon in Teil 1 total spannend. Insbesondere mit der Seuche (die in Band 2 zwar keine so große Rolle bekommt) in Bezug auf Corona. Gerade hier habe ich aber auch einige Lücken gefunden. Sie liegen im Detail und sind unwichtig, aber sie sind da (z.B. das es L.A. noch gibt, aber von Südamerika nur noch Inseln übrig sind).

    Die Handlung war schlüssig und spannend, auch wenn ich wie erwähnt nicht so durch die Seiten geflogen sind. Man wusste bis zum Ende nicht wer nun wirklich im Recht ist und auf wessen Seite sich June und Day schlagen würden.

    Insgesamt hat mir die Geschichte total gut gefallen und ich habe mich total auf Band 3 gefreut (haben ihn mittlerweile schon beendet). Besonders gut gefallen haben mir June und Day und die Art auf die Marie Lu ihre Perspektiven schreibt. Einen halben Stern Abzug für die Paar Logiklücken im Konzept und ein paar Sachen mit den Charakteren.

  7. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.219)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken ein Titel, welcher mir oft empfohlen wurde sei es per Werbung, von anderen Bloggern oder schlichtweg in der Buchhandlung hielt eines Tages bei mir Einzug. Voller Vorfreude stürzte ich mich auf dieses Werk, da jeder den ich kannte, von diesen Zeilen schwärmte. 

    Sabaa Tahir hat ihren ganz eigenen Stil. Ein Stil, den man mag oder eben nicht. Bei mir war leider letzteres der Fall. Ich wurde nicht warm mit ihren Schreibstil. Ich konnte keine Verbindung zur Handlung oder den Charakteren aufbauen, egal wie sehr ich es mir wünschte. Ernüchterung machte sich in mir breit und diese zog sich fast bis zum Ende des Titels. 

    Die letzten Kapitel jedoch waren anders - hier konnte ich fiebern, bangen, lachen und alles, was ich mir von Geschichten ersehnte. Hier war das Gefühl vorhanden ein Highlight in den Händen zu halten. Ging ich mit falschen Erwartungen an das Buch? Setzte ich zu hohe Maßstäbe aufgrund der Meinung von anderen? War es vllt. nicht der richtige Moment um die Story zu lesen?

    Ich weiß es nicht, aber eines ist sicher, meine Meinung ist nicht voller positiver Stimmen - aber es ist meine und was soll ich sagen, ob ich dem Title nochmal eine Chance geben wird steht in den Sternen.


    Fazit

    Eine solide Story, welche mich aber erst in den letzten Seiten gänzlich packen konnte.

  8. Cover des Buches Lodernde Schwingen (ISBN: 9783426524466)
    Leigh Bardugo

    Lodernde Schwingen

     (637)
    Aktuelle Rezension von: Emisbuecherwelt

    der dritte Teil der Grischa Reihe beginnt wieder leicht langatmig, mit vielen politisch-strategischen Momenten und Szenen. Ich muss leider auch gestehen, dass ich einige Szenen nur überflogen habe, weil ich sie zu langweilig fand. Und ich hab nichtmal was pverpasst, was ich gebraucht hätte um die Geschichte zu verstehen.
    Alina als Protagonistin ist zwar etwas gereift, hat mich zwischendruch troztdem noch genervt, sie war immer noch so hoffnungslos und mit wenig Selbstvertrauen.
    Mal und Nikolai fand ich noch immer tolle Charaktere, die das Leseerlebnis gesteigert haben. Vor allem Nikolai hats mir angetan, mit seinem Humor, Charme und einfach seiner ganzen Art.

    Das Ende hat mich vollends überzeugen können, sodass die langweiligen Stellen vergessen sind und ich trotzdem noch gutem Gewissens 4 Sterne geben kann.

  9. Cover des Buches Underground Railroad (ISBN: 9783446256552)
    Colson Whitehead

    Underground Railroad

     (295)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Corlson Whitehead erzählt in seinem Roman die Geschichte der Sklavin Cora stellvertretend für die unzähligen Menschen die Opfer dieses großen Unrecht wurden, und auch von jenen die ihre Lebensgefährliche Flucht in die Freiheit mit Hilfe von unterirdischen Höhlensystemen, der Underground Railroad wagten.


    Begleiter von "Schaffnern", also Fluchthelfern machten sie sich auf den Weg in die Freiheit.


    Der Roman erzählt von den unglaublich unmenschlichen Bedingungen denen die Sklaven ausgesetzt waren. Ihnen wurde ihre Menschlichkeit und Würde verwehrt und sie würden als Ware verkauft.


    Für Whiteheads Protagonistin ist das keine Option mehr und sie beschließt sich auf den  geferhlichen Weg in die Freiheit zu begeben.


    Ein großartiges Buch, das eines der Finstersten Kapitel der Amerikanischen Geschichte sehr eindrücklich erzählt und großen Eindruck hinterlässt.


  10. Cover des Buches Honigtot (ISBN: 9783492307253)
    Hanni Münzer

    Honigtot

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Lillianne

    Zum Buch: Verlagsinformation

    Liebe und Obsession, Schuld und Sühne, Verrat und Rache - und ein Familiengeheimnis, das sich über vier Generationen erstreckt
    Wie weit geht eine Mutter, um ihre Kinder zu retten?
    Wie weit geht eine Tochter, um ihren Vater zu rächen?
    Wie kann eine tiefe, alles verzehrende Liebe die Generationen überdauern und alte Wunden heilen?

    Als sich die junge Felicity auf die Suche nach ihrer Mutter macht, stößt sie dabei auf ein quälendes Geheimnis ihrer Familiengeschichte. Ihre Nachforschungen führen sie zurück in das dunkelste Kapitel unserer Vergangenheit und zum dramatischen Schicksal ihrer  Urgroßmutter Elisabeth und deren Tochter Deborah. Ein Netz aus Liebe, Schuld und Sühne umfing beide Frauen und warf über Generationen einen Schatten auf Felicitys eigenes Leben.

    Mein Kommentar:

    Was für ein Buch - und was für starke Frauen. Vielen Dank für dieses besondere Buch. Ich war so in den Bann gezogen, dass ich dafür alles stehen und liegen ließ. Mich hat diese Geschichte gefesselt und möchte daher das Erlebnis nun gerne weitergeben. Das Buch ist weiter gegeben worden.

  11. Cover des Buches Ein Wispern unter Baker Street (ISBN: 9783423214483)
    Ben Aaronovitch

    Ein Wispern unter Baker Street

     (567)
    Aktuelle Rezension von: Moonbooks

    Ich bin ein großer Fan der ersten beiden Bücher dieser Reihe und konnte es daher gar nicht abwarten den dritten Teil zu lesen.

    Die Covergestaltung ist wie bei allen Büchern aus der Reihe sehr stimmig, obwohl mir persönlich die Cover der englischen Ausgaben besser gefallen.

    In den ersten beiden Teilen hat man bereits einen Einblick in das magische London und das Leben von Peter Grant bekommen. In diesem Teil wird die fiktive Welt nun weiter ausgebaut, dabei sind die Beschreibungen von Architektur und die ironisch humorvolle Untermalung durch den Hauptcharakter
    wieder stark vertreten.

    Durch die Einbeziehung der neuen Figur Agent Reynolds einer Ermittlerin aus den USA, die nichts von Magie weiß, erhält die Geschichte eine weitere spannende und interessante Nuance.

    Insgesamt meiner Meinung nach eines der gelungensten Bücher aus der Reihe. Wer den ersten Teil mochte wird diesen hier lieben.

    Allerdings geht durch die Übersetzung ins Deutsche der leicht sarkastische Unterton und der wahre Schreibstil von Ben Aaronovitch verloren, sodass ich die Originalausgabe empfehle. Für diese muss man auch kein Englischprofi sein.

  12. Cover des Buches Pandemonium (ISBN: 9783551313683)
    Lauren Oliver

    Pandemonium

     (1.186)
    Aktuelle Rezension von: Lesia

    Nach dem ersten Teil – den man unbedingt gelesen haben sollte – erfahren wir nun, wie es Lena weiterergeht. Ihr Leben hat sich komplett verändert, seit sie Portland verlassen hat…
    Leider nicht unbedingt zum Positiven. Ich hätte ihr etwas anderes gewünscht, aber das hätte wahrscheinlich keine so gute Geschichte ergeben. Irgendwie fand ich das Buch etwas ernüchternd. Der Untertitel "chaos, wirrnis, tumult" trifft es irgendwie ganz gut.
    Ganz spannend finde ich den Aufbau – die Kapitel wechseln zwischen "jetzt" und "damals". "Damals" schließt dabei direkt an den ersten Band an. Wann genau "jetzt" ist, erfährt man erst später. Beides wird aus Lenas Sicht geschildert. Den "Damals"-Teil fand ich bis auf den Anfang etwas zu langatmig und war daher froh über den Wechsel. Den "Jetzt"-Teil fand ich deutlich spannender.
    Es werden viele neue Charaktere eingeführt, mit den meisten bin ich allerdings nicht so richtig warm geworden.
    Mit dem Ende bin ich teilweise unzufrieden. Es passiert am Ende etwas, was dafür sorgt, dass ich etwas Angst vor einer bestimmten Art von Geschichte im dritten Teil habe…


  13. Cover des Buches Coldworth City (ISBN: 9783426520413)
    Mona Kasten

    Coldworth City

     (264)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Raven ist eine Mutantin. Sie hat besondere Fähigkeiten, die sie von normalen Menschen unterscheiden. Auch wenn laut Gesetz Menschen und Mutanten schon seit Jahrzehnten gleichberechtigt sind, sieht die Realität leider ganz anders aus. Raven versucht, sich so gut es geht durchs Leben zu schlagen und ihren kleinen Bruder zu versorgen. Immer auf der Flucht, muss sie erkennen, dass sie sich nicht ewig vor der Vergangenheit verstecken kann.

    Eindruck: Ich war erst skeptisch, ob dieses Buch etwas für mich ist, da ich die Autorin bisher nur mit Liebesgeschichten o.ä. in Verbindung gebracht habe, was nicht mein Fall ist. Doch schon auf den ersten Seiten hat mich diese Geschichte gepackt und dann bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich habe das Buch an einem Nachmittag durchgelesen. 

    Die Handlung ist nicht neu. Ich dachte die ganze Zeit über, dass ich hier die neue Generation der X-Men o.ä. vor mir habe, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn für mich die Handlung nicht überraschend war, hat die Autorin es geschafft, mich mit einem sehr angenehmen Schreibstil, liebenswerten Charakteren und viel Herz(schmerz) zu begeistern. 

    Ganz besonders hat mir gefallen, dass die Autorin auf eine alles dominierende Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten verzichtet hat bzw. dass in diesem Fall die Liebe zwischen Geschwistern die Stärkste ist. Stattdessen entwickelt sich erst ganz zart und zerbrechlich eine Bindung zwischen den Protagonisten, von denen jeder ein eigenes schweres Päckchen zu tragen hat. Das wirkte viel realistischer. Wenn ich die Zeichen richtig gedeutet habe, wird sogar ganz vorsichtig eine gleichgeschlechtliche Liebe zwischen zwei Nebencharakteren angedeutet. Da hätte die Autorin meiner Meinung nach ruhig mutiger sein dürfen. Generell geht es aber nicht nur um Beziehungen sondern um die Psyche der Charaktere und wie sie mit ihrer jeweiligen (meist traumatischen) Vergangenheit umgehen und wieder einen Sinn im Leben finden. Die Autorin beschreibt das sehr nachvollziehbar.

    Auch wenn am Ende des Buches plötzlich noch viel passiert und ich schon fürchtete, dass die Geschichte doch mit einem Cliffhanger endet, ist der Autorin ein guter Schluss gelungen. Es bleiben noch ein paar Fragen offen, so dass ein zweiter Band theoretisch möglich wäre, aber nicht unbedingt notwendig. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn die Autorin die Geschichte um Raven, Wade, Knox & Co. weiterführen würde. :D

    Ich empfehle dieses Buch definitiv weiter. Besonders die Fans von X-Men, Superhelden und Dystopien sollten unbedingt mal reinlesen. ;)

  14. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.987)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Dieses Buch ist in einer Klasse ganz für sich. Super spannend, mysteriös und sogar lehrreich. Ein Jammer, dass Dan Brown so langsam schreibt :)

  15. Cover des Buches Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz (ISBN: 9783785583692)
    Sophie Jordan

    Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Der erste Band der Reihe war gut, aber noch kein Highlight für mich. Es gab noch Potzenial, welches ausgeschöpft werden konnte und bei dem ich besonders hinsichtlich der Spannung, mir Adrenalin in der Fortsetzung erhoffte. 

    Es war für mich schwierig, obwohl ich die Titel direkt hintereinander gelesen habe in die Story zu finden. Es war als würde ich eine komplett andere Version in den Händen halten, die Charaktere kaum wiedererkennen und vor allem in gewisser Weise einen anderen Stil der Autorin durchleben. 

    Er wirkte zwar flüssig und auf eine ganz eigene Art emotional, aber dieses Feeling vom ersten Buch, dass die Seiten nur so dahinflogen folgte nicht. Als Leser hatte ich das Gefühl, dass hier zu viel in dieses Finale gepackt wurde und es besser gewesen wäre ggf. einen dritten Band zu fertigen um nicht ganz so viele Beschreibungen und Ähnliches einfließen lassen zu müssen, sondern hier und da die spannenden und gefühlvollen Momente auszubauen. 

    Die Handlung war an und für sich stark durchwachsen. Es gab viele Längen, bei denen ich oft der Versuchung unterlag einfach die Zeiten zu überblättern, dennoch wollte ich nichts verpassen und hoffte immer wieder darauf, dass der große Knall kommen würde. 

    Davy ist der ruhige Part in der Story. Sie war mir sympathisch und ihre Pläne ebenso durchdacht, wie ihre Handlungen.

    Fazit

    Die Fortsetzung konnte mich leider nicht begeistern und es war für mich kein Titel, bei dem ich mich verlieren konnte.


  16. Cover des Buches Scherbenseele (ISBN: 9783442483334)
    Erik Axl Sund

    Scherbenseele

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Immer mehr Jugendliche nehmen sich auf unterschiedlichste Weise und an unterschiedlichen Orten in Schweden das Leben. Eines haben sie jedoch gemeinsam, sie hören die Musik des gleichen Interpreten.
    Zur gleichen Zeit werden einflussreiche Männer ermordet. Jens Hurtig ermittelt in diesen Fällen und erkennt Zusammenhänge.

    Scherbenseele ist der erste Teil der Kronoberg-Reihe des Autorenduos Erik Axl Sund (Jerker Eriksson und Hakan Axlander Sundquist).

    Der Beginn des Buches hat mich einige Nerven gekostet. Der Schreibstil wirkt abgehakt und hat sehr starke philosophische Züge. Es geht um das Leben, den Tod und die Zeit. Dinge, die in einen Psychothriller passen und gerne erwähnt werden dürfen, aber über 2/3 des Buches hatte ich das Gefühl, dass es hier hauptsächlich ums philosophieren geht.
    Nach etwa 280 Seiten änderte sich der Schreibstil, die Sätze wirkten harmonischer und ließen sich flüssiger lesen. Der Fokus des Buches ändert sich indes auch und die (Selbst)Morde rücken in den Fokus. Hier steigt der Spannungsbogen deutlich und das obwohl ich das Ende vorhersehbar empfand.

    Diesem Buch hätte ich gerne 2,5* gegeben, am Ende habe ich mich hier für die 3* entschieden.

  17. Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)
    Dmitry Glukhovsky

    Metro 2033

     (599)
    Aktuelle Rezension von: Kathi92

    Ich bin mit viel Begeisterung an das Buch herangegangen, da ich das Thema sehr interessant und spannend finde.

    Leider breche ich jetzt nach ca. 200 Seiten erstmal ab. Der Schreibstil ist gar nicht meins, ich finde es sehr anstrengend und gar nicht flüssig zu lesen. Zudem stören mich die ewig langen Dialoge, der Redefluss eines Charakters nimmt gerne mal 1-2 Seiten in Anspruch und gleicht eher einem Monolog.

    Wenn ich doch nochmal die Muse finde, gebe ich dem Buch vielleicht nochmal eine Chance. Aber jetzt bin ich erstmal ziemlich genervt und lege es ganz hinten in den Schrank. Schade drum


  18. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783827013842)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (679)
    Aktuelle Rezension von: Wolly

    Meinung:
    In meinen Augen besticht der Roman durch zweierlei Dinge. Zum einen ist die dystopische Idee, die Atwood schafft, so grausam wie vorstellbar. Die Mischung aus atomarer Bedrohung, totalitärem Staat und religiösem Eifer ist wirklich gruselig. Jedes für sich genommen ist schon gefährlich genug, aber die Vermengung ist natürlich hochexplosiv und leider eben auch realitätsnah. Denn es gibt alle drei Dinge auf dieser Welt heute schon häufiger, als es uns Menschen lieb sein darf. 

    Hinzu kommt die gute Ausarbeitung Atwoods, die uns die Praktiken in Gilead deutlich vor Augen führt. Besonders der sehr nüchterne, aber gleichzeitig eindringliche Schreibstil verstärkt das Grauen immens.
    Man darf dabei aber auch nicht verschweigen, dass der Stil nicht immer angenehm zu Lesen ist. Auf Dauer kann er je nach Leser auch langweilen oder zu viel des Guten sein, da er wirklich eigenwillig ist. Mir war es zwischendurch auch zu anstrengend, obwohl ich generell ein Fan davon bin.

    So oder so trägt die Schreibe dazu bei, dass ich von der Geschichte genauso entrückt war, wie Desfred von ihrer Situation. Sie lässt die meiste Zeit, die Dinge einfach über sich ergehen und versucht mit dem Kopf woanders zu sein oder an nichts zu denken. Beispielsweise bei Szenen der Vergewaltigung.
    (Wer davon getriggert wird, also bitte die Finger weg von diesem Buch!)
    Man wird einfach beim Lesen gezwungenermaßen Zeuge oder Beobachter von Szenen, vor denen schon die Protagonistin die Augen verschließt und die man gerne überspringen würde. Ein recht spezielles Gefühl.
    Andererseits mag ich aber auch das Beobachten ihrer kleinen Rebellionen und Triumphe zwischendurch. Man freut sich einfach mit ihr, auch wenn man die Freude nicht immer nachvollziehen kann. Man merkt aber deutlich das Kleinigkeiten in so einer ätzenden Situation überraschend viel ausmachen können. Kleine Anker die sie durch ihr Leben tragen und im Endeffekt Liebe, Träume und Hoffnung die sie weitermachen lassen.

    Fazit:
    Eine erschreckend realitätsnahe Zukunft, die sowohl als Buch als auch als Serie eine Empfehlung ist. Lest euch aber vor dem Kauf die Leseprobe durch!

  19. Cover des Buches Post Mortem - Zeit der Asche (ISBN: 9783596031436)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Zeit der Asche

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein sehr spannender zweiter Band der Thriller-Reihe! Das Buch hat mich wieder sehr fesseln können; die Handlung ist sehr rasant und komplex. Es gibt viele wichtige Charaktere, viele Täter, viele Opfer. Auch ist dieser zweite Band wieder sehr brutal. Zwar geht der Autor nicht bis ins Detail, aber die Beschreibungen bzw. bloße Erwähnung der Greueltaten reichte schon aus, mir eine Gänsehaut zu bescheren. Wer das nicht mag, sollte dieses Buch eher nicht lesen.

    Ich hatte spannende, schaurige Lesestunden mit "Zeit der Asche" und werde sicherlich auch den dritten Band lesen.

  20. Cover des Buches 28 Tage lang (ISBN: 9783499266638)
    David Safier

    28 Tage lang

     (546)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    1942 lebt die 16-jährige Jüdin Mira im Warschauer Ghetto und schmuggelt Lebensmittel, um sich, ihre Mutter und ihre jüngere Schwester Hannah zu ernähren. Ihr Vater hat sich vor der Deportation das Leben genommen, ihr Bruder Simon arbeitet bei der Judenpolizei. Beide empfindet sie als Verräter. 

    Als sich die Lage im Warschauer Ghetto zuspitzt und die Deutschen beginnen, die jüdische Bevölkerung weiter in den Osten "umzusiedeln", schließt sich Mira, die vor lauter Hoffnungslosigkeit empfindet, nichts mehr zu verlieren zu haben, der jüdischen Widerstandsorganisation ŻOB an. 

    "28 Tage lang" wird aus der Perspektive der 16-jährigen Mira geschildert, die einerseits mutig, aber andererseits auch kopflos und naiv agiert. Schon während ihrer Schmuggeltätigkeit bringt sie sich laufend in Gefahr, hat jedoch immer wieder aufs Neue Glück, nicht von der SS erwischt zu werden. Auch ihre Träume von Liebe und Tanzen und einer Sehnsucht nach New York wirken kindlich. Das Buch würde ich deshalb eher als Jugendbuch einordnen, als einen Roman. 

    Aufgrund der eindringlichen Thematik und der wirklich erschütternden Schilderungen über Hunger, Leid, Angst und Gewalt ist es jedoch auch für Erwachsene ein relevantes Buch über den Holocaust und #GegendasVergessen. 

    Mir war der Roman zu wenig bildhaft geschrieben, das jüdische Ghetto wurde für mich nicht lebendig und vorstellbar, auch die Charaktere wirkten blutleer. Die Geschichte verliert sich häufig in der Gedankenwelt von Mira. Auch wenn man das als Flucht vor der schrecklichen Realität nachvollziehen kann, hatte die Geschichte damit, gerade bis zum Anschluss Miras an den Widerstand, immer wieder ihre Längen. 

    Phasenweise vermittelte der Roman zudem eine sehr einseitige Botschaft hinsichtlich der Frage von Anstand und Moral. Man erhielt die Vorstellung, dass nur der unbedingte Kampf gegen die herrschenden Zustände und die Gefährdung des eigenen Lebens als integer galt. 

    Dagegen fehlte mir ein Gefühl für die Atmosphäre im Warschauer Ghetto, da die Schilderungen des Alltags arg an der Oberfläche blieben. Die junge Mira, die mehr Glück als Verstand hat, konnte mich als Heldin nur bedingt überzeugen, taugt jedoch als Identifikationsfigur für jugendliche Leser*innen.  

  21. Cover des Buches Silo (ISBN: 9783492305037)
    Hugh Howey

    Silo

     (283)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Mit „Silo“ hat Hugh Howey eine dunkle und furchteinflößende Zukunft erschaffen.  Die Vorstellung das eines Tages die Erde unbewohnbar sein könnte und wir in unterirdischen Silos untergebracht werden dürfte niemanden wirklich reizen. 

    Wir erfahren von einer Gruppe von Menschen, welche in einem 100 Etagen tiefgebauten Silo leben. Jeder hat seine feste Aufgabe, seinen Job, den es zu erfüllen gilt. Essen ist rationalisiert. Internet, Bücher, Wissen über alte Zeiten, all das gibt es nicht mehr. Es scheint, als wüsste niemand warum man in dem Silo lebt. Man weiß nur das draußen die Welt tödlich ist.

    Die Hauptcharaktere bringen einen das Leben im Silo näher. Die Strukturen zwischen den Menschen, den Aufbau des Settings. Die Geschichte wird aus der Sicht zweier Personen beschrieben und zeigt wie unterschiedlich die Menschen dort die Situation erleben.

    Ich mag an der Stelle nicht zu tief in die Materie gehen und was genau passiert. Nur so viel dazu: Es lohnt sich. Denn das was dort passiert, kann auch uns passieren. Selektion, Geburtenkontrolle, Rationalisierung. Alles, um das Leben auf engstem Raum zu koordinieren.

    Ein Zukunftsroman der nicht beängstigender sein könnte.

  22. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (790)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Lange habe ich mal wieder hin und her probiert und doch nicht das Buch gefunden, welches mich packen konnte. Da aber Carlos Ruis Zafón immer eine gute Wahl ist, habe ich mich letztendlich hierfür entschieden und muss sagen, dass es genau die richtige Wahl war, denn auch mit „Marina“ konnte er mich einmal mehr in eine absolut atmosphärische Geschichte entführen, die zwar mit „Der Schatten des Windes“ nicht mithalten kann, aber dennoch ihren Reiz hat.


    Dabei bleibt mir nichts anderes übrig, als wieder einmal vor allem den grandiosen Schreibstil des Autors zu bewundern und zu loben. Denn auch hier ist dieser wieder typisch Zafón, mit keinem anderen Autor zu vergleichen, einzigartig, packend und von einer Kunst, die seinesgleichen sucht. Zafón schaffte es immer wieder, gleichzeitig spannend und humorvoll zu schreiben, ebenfalls sehr bildlich und dennoch flüssig und gut verständlich. Und auch Andreas Pietschmann hat als Sprecher des Hörbuches einen grandiosen Job gemacht, mit einer tollen Betonung und seine Stimme immer an den entsprechenden Charakter angepasst. So macht Hörbuch hören Spaß.


    Die Geschichte wird hier zwar dem Horror zugeordnet, ist aber dennoch nicht einfach nur gruselig, sondern beinhaltet auch eine gute Mischung aus Abenteuer und Coming of Age. Und auch auf eine kleine Liebesgeschichte wurde nicht verzichtet. Dabei steht natürlich dennoch die spannende Suche nach der Geschichte hinter gewissen Geheimnissen Barcelonas im Vordergrund, die Óscar und Marina an ziemlich schaurige Orte und zu fragwürdigen Personen führt. Dabei begeben sie sich einige Male in große Gefahr, was sie gleichzeitig zusammenschweißt und auch stärker macht. Und dann ist da noch die Suche nach sich selbst, die Óscar einerseits allein beschreiten muss, andererseits aber durch Marina und ihren Vater indirekt unterstützt wird. Bei den beiden findet er ein Stück weit ein Zuhause und so langsam entwickelt er sich zu einem jungen Mann, der dem Schicksal vielleicht kein Schnippchen schlägt, aber immerhin lernt damit umzugehen.


    Und damit wären wir auch schon bei den Charakteren. Auch die Protagonisten in dieser Geschichte fand ich vom Autor super geschrieben, ein bisschen geheimnisvoll und ebenfalls vielschichtig und liebenswert. Mir hat es jedenfalls wahnsinnigen Spaß gemacht, Óscar und Marina auf ihren Abenteuern zu begleiten. Ebenso mochte ich Marinas Vater, einen Künstler, der vom Schicksal gezeichnet ist und der dennoch eine Wärme ausstrahlt, die ich sehr angenehm fand. Und auch alle anderen Charaktere, egal ob gut oder böse oder eben auch irgendetwas dazwischen, fand ich großartig umgesetzt, da eben keiner so richtig greifbar war und dessen wahrer Charakter erst mit der Zeit erforscht werden musste.


    Insgesamt ist diese Geschichte wieder eine, die mich fesseln konnte und die mit ihren fantastischen, schaurigen Elementen mal ein ganz anderes Szenario bietet, aber irgendwie auch auf der selben Welle schwimmt, wie die anderen Geschichten, die ich bisher von Carlos Ruiz Zafón gelesen habe. Nur habe ich mit ein bisschen mehr Schauer gerechnet, denn so wirklich gegruselt habe ich mich nicht. Dennoch kann ich auch diesen Roman des Autors wieder nur weiterempfehlen und hoffe, dass ganz viele Menschen ihn noch lesen werden.

  23. Cover des Buches Marlene (ISBN: 9783492309479)
    Hanni Münzer

    Marlene

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Jana_Kleine_Bardenhorst

    In dem Buch erzählt Marlene ihre Lebensgeschichte. Nach dem Krieg wurde sie Schauspielerin, aber sie steht schon lange nicht mehr auf der Bühne.

    Marlene kennen wir schon aus Honigtot. Dort ist sie Deborahs Freundin und hilft ihr durch die schwere Zeit. Nachdem sie sich trennen mussten reist Marlene zu Deborahs Haus. Es ist völlig zerstört und Marlene hält die ganze Familie für tot. Jetzt muss sie sich alleine durchschlagen. Dabei landet sie im Konzentrationslager, wird zwangsverheiratet und vergewaltigt. Doch sie erfährt auch tiefe Liebe und Unterstützung.
    Sie tut alles um diesen Krieg irgendwie zu überleben. Die Opfer, die sie dafür bringen muss sind groß.

    Auch dieses Buch hat mich wieder sehr gefesselt. Es ist ein ganz klein wenig schwächer als Honigtot, aber absolut lesenswert.

  24. Cover des Buches Straßensymphonie (ISBN: 9783959911795)
    Alexandra Fuchs

    Straßensymphonie

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen - das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher.
    Doch dann kam er. Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin - und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.


    Meine Meinung:

    Bevor ich beginne, muss ich dazu sagen, dass ich dieses Buch nach knapp 100 Seiten abgebrochen habe. Manchen wird das zu wenig für eine Rezi sein, ich möchte aber dennoch festhalten und erklären, warum ich dieses Buch nicht weiter gelesen habe - auch abgebrochene Bücher haben das Recht auf eine Rezension ;) 

    Ich beginne mal mit dem Schreibstil, den ich wirklich sehr gut fand. Alexandra Fuchs schreibt bildlich, flüssig und ich konnte mich sehr gut in die Szenen und die Welt hineinversetzen. Wir erleben schon auf den ersten 100 Seiten einige Charaktere, die alle die Gabe haben, sich in andere Gestalten - genauer: in Tiere - zu verwandeln. Die Idee ist wirklich erstmal ganz gut und hat definitiv Potential - wenn man denn diese Art von Fantasy mag und sich da rein denken kann. Für mich scheiterte es leider an der Umsetzung. Kat ist eine Katze und lernt schon ganz zu Beginn Levi kennen, der - wie soll es anders sein - ein Hund ist und Kat demnach gar nicht gefällt.... aber irgendwie mag sie ihn halt leider doch... puh.. man hört es schon raus, oder? Klischee über Klischee. Kitsch über Kitsch. Auf den ersten Seiten kriege ich die geballte Power und erlebe wie Kat Levi einerseits hasst, aber irgendwie auch toll findet. Als er sie dann auch noch ganz leicht zum Singen überredet (was sie natürlich seit dem Tod ihres Vaters nicht übers Herz brachte), hat er quasi schon ihr Herz gewonnen.. und natürlich gründen sie eine Band um in Bremen aufzutreten... wie die Bremer Stadtmusikanten... nee sorry - ab da musste ich das Buch dann leider weg legen. Ich erwarte zum Ende hin einfach nur puren Kitsch mit ein bisschen Drama (weil es darf ja nicht zu einfach werden für dieses Katz-und-Hund-Spiel). Ich breche das jetzt so herunter, aber für mich ist hier einfach vieles viel zu offensichtlich und dann auch noch viel zu plump. Mir fehlt absolut der Tiefgang und die eigene neue Idee. Ich wurde hier einfach nicht mitgerissen und nicht überzeugt. 


    Fazit:

    Ich habe zwar nur 100 Seiten gelesen und das Buch dann abgebrochen, aber ich habe schon auf diesen 100 Seiten gemerkt, dass sich hier ein Klischee an das nächste reiht. Für mich war das einfach zu plump und zu wenig innovativ. Mehr als 1 Stern ist da leider nicht drin.

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