Bücher mit dem Tag "unterhaltun"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unterhaltun" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches KGI - Stählerne Gefahr (ISBN: 9783736301900)
    Maya Banks

    KGI - Stählerne Gefahr

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Lesemietze
    Eins der Bücher wo ich lang drauf gefiebert habe, aber ein wenig enttäuscht von bin.
    Die Handlung an sich war spannend gewesen. Das was zwischen Steel und Maren passiert war teils kitschig und recht unpassend gewesen.
    Jeder der Steel aus den Vorgänger Bänder gibt weiß wie knallhart er ist, man ahnt aber das schon einen weichen Kern hat, aber meiner Meinung nach wurde hier etwas übertrieben.
    Maren habe ich für tough gehalten, aber in seiner Nähe war sie zwar frech und hat sich nichts gefallen lassen weil sie redet wie er der Schnabel gewachsen ist, doch gab es paar Momente wo man da nichts von wieder erkannt hat.
    Die ständigen Liebesbeteuerungen haben für mich streckenweise die Geschichte weiter in die Länge gezogen. Erst war zwischen den beiden alles geklärt, 5 Seiten weiter war man wieder verunsichert und dann wurde wieder alles geklärt.
    Die Vergangenheit von Steel war interessant, damit erklärt sich warum er so ist wie er ist.
    Es gab einige witzige Wortwechsel. Ob zwischen Steel und Maren. Oder zwischen andere KGI Mitgliedern. Die Handlung war durchaus spannend gewesen, da habe ich mit gefiebert was passiert. Ist natürlich wie immer sehr actionreich und dramatisch.
    Ich hoffe sehr das es jetzt nicht mit der Reihe bergab geht, ich kann zwar verstehen das man Steel eine weiche Seite zu schreiben wollte, aber für mich war es zu viel des guten gewesen.
  2. Cover des Buches Einmal lieben geht noch (ISBN: 9783328100089)
    Rachel Corenblit

    Einmal lieben geht noch

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Buchbahnhof
    Der Klappentext las sich wirklich gut. ich erwartete einen lockerleichten Roman über eine knapp Vierzigjährige Frau, die auf der Suche nach der großen Liebe an die Falschen gerät. Ich erwartete Humor und einige vergnügliche Stunden. Irgendwie bekam ich das aber alles nicht, oder der Humor der Autorin trifft nur nicht meinen Humor.

    Der Schreibstil ist so gar nicht mein Fall. Irgendwie wirkt es, als würde die Protagonistin, Lucie, sich permanent von außen betrachten und sich und ihr Leben beschreiben. Abgehackte Sätze, prägen dieses Buch. Emotionen, bildhafte Sprache? Alles leider Fehlanzeige. Irgendwie liest sich das Buch für mich sehr distanziert. Ich bekam keinen Zugang zu Lucie und ihren Emotionen. Hat sie überhaupt welche? Ich weiß es nicht. Was ich mitgenommen habe ist, dass die verzweifelt auf der Suche nach einem Mann ist, ihr dann aber keiner gut genug ist. Ich glaube nicht, dass sie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchgemacht hat.

    Ich möchte euch ein Zitat zeigen, das für mich prägnant für dieses Buch ist. Emotionen? Fehlanzeige:

    Zitat:
    „Sie empfindet nicht viel. Keine Offenbarung, keine Krämpfe. Keine verliebte Euphorie, keine Erregung der Schleimhäute. Weder Transzendenz noch Magie. Eine Abfolge verschiedener Bewegungen.“
    S. 190

    Ebenso fehlte für mich der rote Faden in der Geschichte. Zum Teil wirken die Begebenheiten zusammengewürfelt und sehr überspitzt dargestellt. Mich konnte die Geschichte nicht fesseln, nicht begeistern, mich nicht zum Nachdenken anregen. Obwohl… doch… über eine Frage habe ich nachgedacht: Was wollte mir die Autorin mit dieser Geschichte sagen? Ich habe leider keine Antwort darauf gefunden.

    Leider kann ich nur einen Stern vergeben, denn ich kann es euch leider nicht empfehlen.
  3. Cover des Buches Das Vermächtnis der Spione (Ein Smiley-Roman 9) (ISBN: 9783548061818)
    John le Carré

    Das Vermächtnis der Spione (Ein Smiley-Roman 9)

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Das Original dieses Romans erschien 2017 unter dem Titel „A Legacy of Spies“. Mit diesem Roman lässt le Carré nach über 50 Jahren die Story wieder auferstehen, die ihn berühmt gemacht hat. Die Geschichte von Alec Leamas, dem Spion, der aus der 1967 aus der Kälte kam. Die Nachfahren der damaligen Opfer Alec Leamas und Liz Gold, Christoph Leamas und Karen Gold verklagen den Secret Service als Organisation und dessen damalige Beteiligte George Smiley und Peter Guillam wegen des Todes ihrer Eltern auf lückenlose Aufklärung und Schmerzensgeld, weil sie davon überzeugt sind, dass Leamas und Gold Opfer eines Verrats wurden. Angeblich sind sie im Besitz von Stasi-Unterlagen, die das beweisen.

    Peter Guillam wird aus der Bretagne nach London zitiert, um sich die alten Unterlagen anzusehen und bei der Ausarbeitung einer Verteidigungsstrategie mitzuarbeiten. Doch Guillam ist nicht gewillt, sein Wissen über die damaligen Ereignisse preiszugeben, weil er Stillschweigen versprochen hat.

    Die Geschichte um Alec Leamas und seiner Mission ist nach wie vor einer der besten jemals geschriebenen Spionageromane und hat in den seither vergangenen Jahren nichts von ihrer Faszination eingebüßt, zumindest nicht für diejenigen, die sich an die Mauer mitten durch Deutschland noch als reales Bauwerk erinnern können. Später Geborene mögen das vielleicht anders beurteilen.

    „Der Spion, der aus der Kälte kam“ ist jedoch nicht die einzige Geschichte, die le Carré in Erinnerung ruft. Man wird auch an Jim Prideauxs fatalen Einsatz in der Tschechoslowakei erinnert (vgl. Dame, König, As, Spion) und an Smileys Auseinandersetzungen mit Karla, der sich, das erfährt man in diesem Roman, ein Jahr, nachdem er übergelaufen ist, in Südamerika selbst tötete.

    Einmal mehr fasst le Carré seine Sichtweise auf die Geheimdienste zusammen, als er Christoph Leamas, den Sohn Alecs sagen lässt: „Ihr seid alle krank, ihr Spione. Ihr seid nicht das Heilmittel, ihr seid die verfluchte Krankheit. Vollidioten, die vollidiotische Spielchen spielen und sich für die allerklügsten beschissenen Klugscheisser des Universums halten.“ (Ullstein geb., 2017, S. 295)

    Man darf wohl davon ausgehen, dass le Carré selbst spricht, wenn er George Smiley sagen lässt: „Ich bin Europäer, Peter.“…. „Wenn ich herzlos war, dann für Europa. Wenn ich ein unerreichbares Ziel hatte, dann das, Europa aus dem Dunkel in ein neues Zeitalter der Vernunft zu führen. Das Ziel habe ich heute noch.“ (ebd., S. 314) Denn der Autor haderte so sehr mit dem Brexit, dass er die irische Staatsbürgerschaft annahm. Da hat ein überzeugter und großer Europäer seine Ziele klar formuliert und entsprechend gehandelt.

    Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann die zwischenzeitlichen Längen bei Peter Guillams Lektüre der alten Berichte und vor allem das allzu offene Ende, denn die Story endet abrupt, nachdem Smiley seine Bereitschaft zur Aussage gegenüber Guillam kundgetan hat. Vier Sterne.

  4. Cover des Buches Avery – Act of Pride (ISBN: B071WHZ8BF)
    Jane Christo

    Avery – Act of Pride

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Aksi
    Worum geht´s?

    Die aufgeschlossene Fotografin Zara und der reservierte Anwalt Avery wären einander nie begegnet, wenn sie nicht gemeinsam in einen Fall verwickelt wären. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein und trotzdem fühlen sie eine gewisse Anziehung, wenn sie zusammen sind. Nicht nur Averys Ruf, sondern auch eine unbekannte Gefahr machen es ihnen schwer, einander näher zu kommen. Werden Zara und Avery alle Hürden überwinden oder sollten sie lieber getrennte Wege gehen?

    Meine Meinung

    "Avery – Act of Pride" ist bereits mein viertes Buch von der Autorin Jane Christo. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil mir bereits "Act of Love" und "Act of Passion" sehr gut gefallen haben und Avery in den beiden Büchern vorkam und bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Da "Avery – Act of Pride" in sich abgeschlossen ist, müsst ihr die vorher genannten Bücher nicht unbedingt kennen. Wer aber Avery besser kennenlernen will, kann dies natürlich gerne tun.   

    Das Cover ist aus meiner Sicht einfach perfekt und ich wüsste nicht, wie man es noch besser gestalten könnte. Ich bin meistens sehr kritisch, wenn auf einem Cover Gesichter zu sehen sind. Meistens beißt sich bei mir dann das Bild mit meinen eigenen Vorstellungen von den Protagonisten. Bei diesem Buch ist es jedoch anders. Als ich den Mann auf dem Cover gesehen habe, habe ich mir sofort gedacht, dass Avery im echten Leben genauso aussehen könnte.

    „Ohne den Schmerz gäbe es die Liebe nicht und ohne Liebe keinen Schmerz.“ (S. 258)

    Zara Castello ist eine Protagonistin, die ich sofort lieb gewonnen habe. Sie ist selbstständig und frech, aber dennoch sehr emotional und feminin. Zara verstellt sich nicht und ist immer so, wie sie ist. Es ist ihr egal, was man über sie denkt, egal ob es um ihren Kleidungsstil oder ihren Charakter geht. Sie ist Fotografin und dieser Beruf passt meiner Meinung nach sehr gut zu ihr, weil sie ein sehr kreativer Mensch ist und ständig dabei, sich weiterzuentwickeln. 

    „Manchmal bekommen wir einen beschissenen Start ins Leben, aber ab einem gewissen Punkt sind wir selbst für uns verantwortlich.“ (S. 246)

    Avery Cunningham ist ein gerissener Strafverteidiger und noch keine Frau hat es bisher geschafft, ihn zu zähmen. Da sein Privatleben so gut wie nicht vorhanden ist, konzentriert er sich lieber auf seine Karriere, was dazu führt, dass er sehr erfolgreich ist, in dem was er tut. Dass ich Avery sehr mag, habe ich bereits am Anfang dieser Rezension angesprochen. Er ist witzig, schlau, interessiert sich für Kunst und hat einen starken Beschützerinstinkt. Man kann also nicht anders, als ihn zu mögen. 

    Über das „Wiedersehen“ mit Carter und Maya, die man bereits aus "Act of Love" und "Act of Passion" kennt, habe ich mich besonders gefreut, auch wenn sie nur kurz erwähnt werden. Zaras Kater Mr. Spock hat der Geschichte etwas Einzigartiges verliehen. Ohne ihn wäre es nur halb so lustig und es ist toll, dass er Zara durch dick und dünn begleitet hat. Mr. Spock ist ein lustiges Kerlchen und irgendwie hat er mich immer wieder an Avery erinnert  :D Wahrscheinlich, weil sie beide nur schwer zu bändigen sind. 

    Ich habe "Avery – Act of Pride" regelrecht verschlungen. Die Spannung bleibt die ganze Zeit aufrechterhalten und man hat keine Ruhe, bis die letzte Seite erreicht wird. Vor allem hat mir das Buch wegen den beiden Protagonisten gefallen. Die Autorin hat wieder einmal bewiesen, dass sie sehr lebensechte und charmante Figuren erschaffen kann. Ich habe mit Zara und Avery mitgefiebert und hatte die ganze Zeit Angst, dass ihnen etwas zustoßen konnte. Christos Schreibstil ist einfach einmalig und führt dazu, dass man jedes Wort in sich aufsaugt. 

    Fazit

    Es ist euch wahrscheinlich bereits aufgefallen, dass ich von "Avery – Act of Pride" total begeistert bin. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter und freue mich, dass Avery doch noch eine eigne Geschichte bekommen hat. 

  5. Cover des Buches Geschichten vom Herrn B. (ISBN: 9783359017141)
    André Müller sen.

    Geschichten vom Herrn B.

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Bertold Brecht, hier Bertold B., gilt als einer der wichtigsten Dramaturgen des 20. Jahrhundert. André Müller Sen. und Gerd Semmer sammelten von Zeitgenossen, Freunden und Kollegen Begebenheiten und Zitate und spüren Brecht anekdotenhaft nach. 

    Und obwohl ich zunächst skeptisch war, geht das Ganze auf. Als Leser bekommt man ein eindrückliches, ungeschontes Bild vom großen Brecht und seinem Umfeld. Zynisch, direkt, mal ernst, mal lustig begegnen wir ihm und kriegen einen Einblick in seine Zeit. Einziges Manko: Eine kurzer Lebenslauf im Anhang wäre wünschenswert - für Brecht-Kenner sicher kein Muss, für Neulinge aber durchaus hilfreich.

    Fazit: Kurzweilige Lektüre, die dem Leser Brecht näher bringt.

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