Bücher mit dem Tag "unterschicht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unterschicht" gekennzeichnet haben.

42 Bücher

  1. Cover des Buches Meine geniale Freundin − Kindheit und frühe Jugend. Geschenkausgabe (Neapolitanische Saga 1) (ISBN: 9783518473863)
    Elena Ferrante

    Meine geniale Freundin − Kindheit und frühe Jugend. Geschenkausgabe (Neapolitanische Saga 1)

    (691)
    Aktuelle Rezension von: Egata

    Eines meiner Lieblingsbücher. Die Inhaltsangabe klingt wenig aufregend. Elena und ihre Freundin Lila wachsen im Neapel in der Nachkriegszeit auf, zwischen Mafia und Familienfehden. Aus der Sicht des Kindes und der Jugendlichen erzählt Elena von Höhen und Tiefen des täglichen Lebens, vom Erwachsenwerden und der Armut, aus der sie versucht herauszukommen, indem sie um gute Bildung kämpft. Die Autorin wechselt öfter die Perspektive und erzählt scheinbare Kleinigkeiten so spannend, dass man das Buch nicht weglegen kann. Ich hatte es mir geliehen, aber dann sofort den Folgeband gekauft, auch, weil so viele Fragen offen blieben. 

  2. Cover des Buches Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern (ISBN: 9783841440105)
    Vic James

    Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

    (231)
    Aktuelle Rezension von: jess_nixx

    Ich habe hier länger gebraucht um rein zu kommen, einfach weil der Schreibstil für mich etwas schleppend und gewöhnungsbedürftig war. Interessanter, aber nicht ganz so leicht zu verstehender Weltenaufbau und deren Begebenheiten waren da auch nicht hilfreich. Da wurde häufig etwas zu wenig erklärt. Auch war es leider nicht besonders spannend und zog sich zwischenzeitlich sehr, so dass zeitweise fast schon Langeweile aufkam. Für mich war zusätzlich schnell klar, wer nicht der ist, der er vorgibt zu sein, was das ganze zu vorhersehbar machte. 

    Ich habe mir hier viel mehr Spannung erhofft. Die Idee dahinter ist richtig gut und ich wollte es mögen. Es ist insgesamt eine solide Grundlage da, aber die Umsetzung war mir etwas zu Lau. Daher sind es für mich 3 Sterne geworden, aber ich werde dem zweiten Teil noch eine Chance geben 

  3. Cover des Buches Was ich sonst noch verpasst habe (ISBN: 9783423145862)
    Lucia Berlin

    Was ich sonst noch verpasst habe

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Wolf-Macbeth

    Lucia Berlin war mir vorher kein Begriff, und Kurzgeschichten sind eigentlich auch nicht so mein Genre. Aber dieses Buch hat mich überrascht. Was ich sonst noch verpasst habe ist keine leichte Sammlung von Storys, die man schnell wegliest – es ist ein literarisches Werk, das tief geht. Berlin schreibt autofiktional, das heißt, vieles in den Geschichten ist aus ihrem eigenen Leben inspiriert. Und obwohl es sich um über 30 einzelne Erzählungen handelt, tauchen oft dieselben Figuren auf, was das Ganze wie einen Roman mit vielen Episoden wirken lässt.

    Im Zentrum stehen meist Frauen, die durchs Leben taumeln: Alleinerziehende, Alkoholkranke, Putzfrauen, Sekretärinnen. Menschen, die arbeiten, trinken, irgendwie funktionieren – und doch nicht ganz hineinpassen in diese Welt. Es sind keine Heldinnen, sondern Antiheldinnen. Und gerade das macht sie so menschlich.

    Lucia Berlin schreibt ohne Pathos. Manchmal mit trockenem Humor, manchmal mit tiefer Melancholie – aber nie gefühlsduselig. Sie sieht die dunklen Ecken, aber auch das Licht darin. Natürlich, bei so vielen Geschichten sind nicht alle gleich stark. Manche haben mich weniger berührt. Aber Mijito war für mich ein Höhepunkt – eine Geschichte, die ich nicht vergessen werde.

    Wer literarische Qualität sucht und keine Angst vor Schmerz, Ehrlichkeit und rauem Alltag hat, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Ich empfehle es uneingeschränkt weiter.


  4. Cover des Buches Rico, Oskar und die Tieferschatten (ISBN: 9783551316035)
    Andreas Steinhöfel

    Rico, Oskar und die Tieferschatten

    (407)
    Aktuelle Rezension von: Katrin1

    Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Dialekt,wenn man nicht gerade aus Berlin kommt. Sehr lustig erzählte Geschichte mit ein bisschen Spannung. Ideal als Schullektüre für die 4. oder 5. Klasse. Zeitlos geschrieben. Aus Sicht des tieenbegabten Rico erzählt,  zeigt es den Schülern, dass man nicht immer der Schlaueste sein muss, um mit Herz und Verstand ein großes Rätsel zu lösen.

  5. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783499271274)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

    (312)
    Aktuelle Rezension von: Danny0812

    Der Roman beschreibt das Leben und die Taten des Serienmörders Fritz Honka der mehrere Frauen bestialisch ermordet hat.Ein wunderbar geschriebenes Buch über menschliche Abgründe die selbst eingefleischte Fans von Krimis und dergleichen an Ihre Grenzen bringen dürfte. Ich selber hab viele Bücher gelesen die durchaus blutig und brutal waren aber das hier ist dann doch nochmal eine andere Dimension die dem Magen einiges abverlangt beim Lesen. Hier kommt natürlich noch hinzu das die Geschichte auf einem realen Fall beruht.

    Tiefer kann man wohl kaum in Perversionen und abartige Phantasien eintauchen. Die Schilderung der Morde und auch der Beseitigung der Leichen ist mehr als plastisch und lässt wenig Raum für Interpretationen.

    Was man aber definitiv sagen kann ist, dass das Buch deutlich besser ist als der daraus resultierende Film, auch wenn der Ekelfaktor im Buch deutlich höher ist.

    Es wirft einen ungeschönten Blick auf das innerste eines schwer gestörten Menschen und sollte meiner Ansicht nach mit Vorsicht genossen werden.

  6. Cover des Buches Von Mäusen und Menschen (Graphic Novel) (ISBN: 9783987210426)
    John Steinbeck

    Von Mäusen und Menschen (Graphic Novel)

    (354)
    Aktuelle Rezension von: Daisys_bookcorner

    4/5 🌟 "Von Mäusen und Menschen"

    Hello Bookies, wir sind wieder auf der Rory-Gilmore-Liste unterwegs. ☕️📖 Diesmal wieder ein etwas bekannteres Werk "Von Mäusen und Menschen". Das ist ein Roman, der oft als Schullektüre in den USA genutzt wird. 🏫🇺🇲 Das Buch ist sehr kurz. Ich habe ein Exemplar in Großschrift, das ca. 200 Seiten hat. Aber eigentlich wären es maximal 100 Seiten. 🧐

    Es geht um zwei Farmarbeiter: der eine geistig beeinträchtigt (Lennie), und der andere (George) kümmert sich fürsorglich um ihn. George kannte Lennies Tante Clara und hat ihr vor ihrem Tod versprochen, dass er sich um Lennie kümmert. 🤝 Der beeinträchtigte Lennie liebt es, Tiere zu streicheln, aber er schafft es nicht, seine immense Kraft zu kontrollieren. 🐁💀Dadurch gerät er oft in Schwierigkeiten. Deshalb müssen sie öfter als andere die Farm wechseln. Die beiden träumen davon, ihre eigene Farm zu besitzen, um von niemandem abhängig zu sein. 🏡💭 Damit sie, wenn z. B. ein Spiel in der Stadt ist, sagen können: "Egal, wir lassen die Arbeit liegen und gehen zum Spiel oder zum Zirkus." 🎡

    Wie man sich denken kann, gerät Lennie wegen seiner Beeinträchtigung wieder in Schwierigkeiten. Besonders als die neue Frau des Gutsherrn auftaucht und sich intensiver mit ihm unterhalten will. 👠👗💬

    Ich kann nur sagen: Das Buch hat mich literarisch auf jeden Fall sehr herausgefordert. Vor allem, weil ich viel drüber nachdenken musste und es eine ernsthafte Thematik ist. 🤯 Wer die Rory-Gilmore-Liste lesen möchte dann: Lest Von Mäusen und Menschen! 🐭🐁👥️

    XoXo Daisy 🌼

  7. Cover des Buches Von Huren, Bettlern und Glunterschratzen: Historischer Kriminalroman (ISBN: 9798647901002)
    Albrecht Sommerfeldt

    Von Huren, Bettlern und Glunterschratzen: Historischer Kriminalroman

    (50)
    Aktuelle Rezension von: MarthaAG

    Nachdem ich 2022 den historischen Kriminalroman „Der Pesthof“ (Hamburg, 1619) und den Band „Gassengeflüster“ mit vier schwarzen, historischen Geschichten gelesen habe, musste ;-) ich auch „Von Huren, Bettlern und Glunterschratzen“ lesen, denn Albrecht Sommerfeldts Zeitreisen in die Anfänge des 17. Jahrhunderts und u.a. ins Hamburg der damaligen Zeit sind wahrlich faszinierend.

    Dieses Buch nun (ent)führt mich ins Hamburg der Jahre 1617 und 1618, spielt also zeitlich vor dem „Pesthof“, was absolut unproblematisch ist, da alle Geschichten in sich abgeschlossen sind. 

    Zum Inhalt selbst werde ich nicht viel verraten, denn schließlich kann und sollte jede(r) diese fesselnde Geschichte selbst erlesen und erleben.

    Schon vertraut mit dem flüssigen und zur damaligen Zeit wunderbar passenden Schreibstil des Autors, bin ich gleich mittendrin im Geschehen, in den Straßen und schmutzigen Twieten Hamburgs, sehe dank der wunderbaren und historisch genauen Schilderungen des Autors die Behausungen der Bewohner des Armenviertels St. Jakobi vor mir und gehe mit Johann Gabelschlag, seines Zeichens Veteran und Tagelöhner, durch die Stadtviertel Hamburgs, in düstere Kneipen, zum Bader und zu manch anderer Gestalt, deren Beschreibungen so bildhaft sind, dass man meint, sich mitten unter ihnen und sich, genau wie Johann, wiederholt in Gefahr zu befinden. 

    Es entspinnt sich eine spannende Geschichte, die mich von Anfang an packt. Ich ermittle gemeinsam mit Johann, denn, ja, es gilt, rätselhafte und teils mysteriöse Vermisstenfälle aufzuklären. Ich leide mit Johann, bange um ihn und kämpfe ;-) an seiner Seite. Figuren, die ich schon im „Pesthof“ kennengelernt habe, begegnen mir hier wieder, so dass ich etwas von ihrer Vorgeschichte erfahre; andere hingegen lerne ich hier kennen, unter ihnen ärmliche Handwerker und windige Händler, am Hungertuch nagende Bettler und bemitleidenswerte Habenichtse, gefährdete Huren und gefährliche Gauner. 

    Auch sprachlich ist diese Geschichte (be)merkenswert, denn so manche Gestalt spricht Rotwelsch, eine Art Geheimsprache, durch deren Gebrauch Gesprochenes für Fremde und Angehörige der höheren Schichten möglichst unverständlich sein soll. Keine Sorge, ein Glossar erläutert viele Begriffe, obwohl einige sich schon aus dem Zusammenhang heraus selbst erklären.

    Was ich hier lese, fesselt mich, auch wenn die Ereignisse und deren Darstellung immer wieder erschütternd sind, zuweilen sogar erschreckend, aber so war sie wohl, die damalige Zeit, die Gesellschaft und das Leben überhaupt (nicht nur) in Hamburg vor mehr als 400 Jahren.

    „Von Huren, Bettlern und Glunterschratzen“ (die Letztgenannten sind die im Rotwelsch so genannten Kinder von Huren) möchte ich ausdrücklich all denen empfehlen, die – ob nun als Kenner oder Genre-Neulinge - eine historische, hervorragend recherchierte, bildhaft geschriebene, fesselnde und spannende Kriminalgeschichte lesen und mit dieser eine auch sprachlich interessante Zeitreise in eine ganz andere Zeit, ich würde fast sagen, in eine noch so ganz andere Welt machen möchten. 

    Von mir gibt es – genau wie schon für die anderen, oben genannten Bücher von Albrecht Sommerfeldt - 5 große ;-) histo-kriminalistische Sterne!

     

     

     

     

     

  8. Cover des Buches Die Godin (ISBN: 9783641187255)
    Robert Hültner

    Die Godin

    (9)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Für mich sehr verwirrend geschrieben mit zu vielen Handelssträngen. Zum Schluss hin wird es immer besser und wird auch sehr zufrieden stellend aufgeklärt aber hier wäre mehr drin gewesen. Gut gefallen hat mir auf jeden Fall der Münchner Dialekt, auch wenn man manchen Satz dadurch zweimal lesen musste ;)

  9. Cover des Buches Achtzehnter Stock (ISBN: 9783446282780)
    Sara Gmuer

    Achtzehnter Stock

    (242)
    Aktuelle Rezension von: milasun

    Wanda, alleinerziehende Mutter einer fünfjährigen Tochter und angehende Schauspielerin wohnt im achtzehnten Stock eines Plattenbaus in Berlin. Groß sind ihre Träume, noch größer der Stapel der ungeöffneten Rechnungen auf ihrem Küchentisch. "Ich habe mir mein Leben anders vorgstellt. Ganz anders. Ich wollte nie so werden wie die anderen hier. Ich wollte nie eine von ihnen sein, mit platt gedrückten Haaren vom vielen Fernsehen." Als sich eine einmalige Gelegenheit auftut, bei einer Produktion mitzuspielen, ergreift sie ihre Chance und ist überwältigt von den Türen, die sich ihr öffnen, von den teuren Lokalen, dem Melonenkaviar auf gefalteten Salatblättern und von Adam Ezra. Doch wer hoch hinaus möchte, kann auch tief fallen, während die Platte im Wind schwankt aber stets verlässlich in den Himmel ragt. "Egal wie weit wir weg gehen, wir werden es nicht los. Man sieht es uns an. Wir riechen danach."

    Sara Gmuer überzeugt mit ihrem rauen, direkten Schreibstil, der sowohl die Tristesse des Plattenbaus und eines entbehrungsreichen Lebens als auch den Glanz und Glamour der Filmbranche gut einfängt. Wanda als Protagonistin hat mir gut gefallen, ihre Liebe zu Karlie, die Sorgen und Vorwürfe, die sie sich als alleinerziehende Mutter macht, sind sehr authentisch. Wanda strauchelt durchs Leben, ist überfordert, versucht aber für ihr Kind das Beste draus zu machen und hat große Träume. Ein wenig enttäuscht war ich von der Liebesgeschichte zwischen Wanda und Adam, die ich nicht richtig fühlen konnte und dem etwas rosaroten Ende. Dennoch ein toller, sozialkritischer Roman mit einem eigenen Sound und absolut lesenwert! 

  10. Cover des Buches Orange Is the New Black (ISBN: 9783499628801)
    Piper Kerman

    Orange Is the New Black

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Mandasty

    Orange Is the New Black: Mein Jahr im Frauenknast von Piper Kerman ist eine packende, ehrliche und oft überraschend humorvolle Erzählung über das Leben hinter Gittern. Kerman, eine gebildete und erfolgreiche Frau, wird durch eine Jugendsünde zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt und taucht in eine Welt ein, die unterschiedlicher nicht sein könnte zu ihrem bisherigen Leben in Manhattan. Der Wechsel von Designeroutfits und schicken Wohnungen hin zu orangefarbener Häftlingskleidung und tristen Gefängnismauern zwingt sie, sich völlig neu zu orientieren und sich mit einer Realität auseinanderzusetzen, die geprägt ist von Härte, aber auch von unerwarteter Menschlichkeit.

    Das Besondere an Kermans Erzählweise ist ihre Fähigkeit, die harten und oft entwürdigenden Aspekte des Gefängnisalltags ohne Selbstmitleid zu schildern. Sie beschreibt mit viel Einfühlungsvermögen die Frauen, die sie in dieser Zeit kennenlernen durfte: starke, warmherzige und widerstandsfähige Persönlichkeiten, die trotz aller Schwierigkeiten einen Sinn für Gemeinschaft und Humor bewahrt haben. Kermans Blick ist weder anklagend noch idealisierend; sie stellt die harten Fakten ebenso wie die kleinen Lichtblicke dar und gibt Einblicke in das US-amerikanische Justizsystem, die tief berühren und zum Nachdenken anregen.

    Kermans Buch geht weit über eine reine Gefängnisgeschichte hinaus. Es ist ein Werk, das gesellschaftliche Fragen aufwirft und uns an die Menschlichkeit erinnert, die oft im Verborgenen existiert. Der unverblümte Schreibstil, kombiniert mit einer gesunden Prise Humor und einer ungeschönten Ehrlichkeit, macht Orange Is the New Black zu einer fesselnden und bewegenden Lektüre, die Verständnis für die Menschen in Haft weckt und deren Lebensumstände eindrucksvoll beleuchtet.

    Fazit: Orange Is the New Black ist ein tiefgründiges und eindrucksvolles Buch über menschliche Stärke, Empathie und die Herausforderungen des Lebens hinter Gittern. Piper Kerman hat ein Werk geschaffen, das nicht nur unterhält, sondern auch inspiriert und uns lehrt, wie vielfältig und facettenreich die Menschen sind, die wir oft vorschnell verurteilen.

  11. Cover des Buches Dreams of Yesterday (ISBN: 9783736311299)
    L. H. Cosway

    Dreams of Yesterday

    (128)
    Aktuelle Rezension von: Alice9

    Inhalt

    Evelyn lebt in bescheidenen Verhältnissen in Dublin. Als sie Dylan kennen lernt, funkt es sofort zwischen ihnen. Noch dazu möchte er, genau wie sie, nach New York und dort seinen Traum verwirklichen. Für Evelyn wäre das ein riesiger Schritt, der sie einiges an Mut kostet. Als dann auch noch ein tragischer Unfall passiert, steht Evelyn vor der Entscheidung, ob sie wirklich mit Dylan nach New York gehen soll oder doch lieber bei ihrer Familie bleibt...


    Meine Meinung

    Nachdem ich von der Autorin „Beyond the Sea“ gelesen habe, war ich auch neugierig auf ihre CRACKS-Reihe. Leider muss ich aber sagen, dass Band 1 mich nicht so überzeugen konnte, wie „Beyond the Sea“.


    Zunächst einmal fand ich den Anfang der Geschichte und das Thema rund um Dylan und Evelyn sehr interessant. Aber mir fehlte schnell ein Ziel, worauf die Geschichte hinaus laufen sollte. Das hat sich mir erst sehr spät erschloss, was auch der Grund dafür war, dass es mir an Spannung fehlte und mich die Geschichte nicht so ganz fesseln konnte.

    Die Handlung plätscherte also für mich persönlich leider die ganze Zeit so vor sich hin. Das änderte sich allerdings zum Ende hin, als es sehr dramatisch wurde. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass dieser Band eher eine Vorgeschichte zum zweiten Teil darstellen sollte.

    Zudem hat mir das etwas negativ behaftete Setting und Umfeld der Geschichte nicht zugesagt. Das hat sich immer wieder ein bisschen in den Vordergrund gedrängt und der Geschichte einen faden Beigeschmack verliehen.


    Die Hauptfiguren haben mir hingegen sehr gut gefallen. Sie waren mir sympathisch und ich fand sie interessant. Auch die Annäherung zwischen den beiden war sehr gelungen. Man merkte, dass die Harmonie und Dynamik hier gestimmt hat.

    Leider verblassten die Nebencharaktere dadurch ein bisschen, weshalb die Geschichte ausschließlich von Evelyn und Dylan getragen wurde.


    Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er hat mich in den Bann gezogen und Gefühle in mir geweckt, von der die Geschichte ebenfalls gelebt hat. Dennoch konnten sie mich nicht immer komplett erreichen, da es mir ein bisschen an Tiefe in der Geschichte gemangelt hat. Die Atmosphäre wurde gut greifbar gemacht, hat mir aber aufgrund diesem negativen Beigeschmack nicht ganz zugesagt.


    Insgesamt ein interessanter erster Band, der meine Neugier auf Band 2 geweckt hat, aber mich noch nicht komplett überzeugen konnte.

  12. Cover des Buches Und du kommst auch drin vor (ISBN: 9783423718448)
    Alina Bronsky

    Und du kommst auch drin vor

    (165)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    In „Und du kommst auch drin vor“ von Alina Bronsky begleiten wir Kim, eine Ich-Erzählerin, die fest davon überzeugt ist, dass jemand ein Buch über ihr Leben geschrieben hat - mit dem unausweichlichen Ergebnis, dass am Ende jemand sterben muss. Diese Grundidee klang für mich zunächst vielversprechend. Der Klappentext versprach eine »schräge, witzige und hintergründige Geschichte direkt aus dem Teenageralltag«. Genau mit dieser Erwartung bin ich an das Buch herangegangen. Was mich dann tatsächlich erwartet hat, war etwas völlig anderes.

    Kim ist 15 Jahre alt, das Buch wird vom Verlag für Lesende ab etwa zwölf Jahren empfohlen. Dennoch fühlte sich weder ihre Sprache noch ihr Verhalten authentisch jugendlich an. Der Stil ist extrem einfach, teilweise fast schon banal, und die permanenten Wiederholungen ihrer Gedanken und Beobachtungen wirken nicht stilistisch gewollt, sondern schlicht ermüdend. Statt Nähe zur Figur aufzubauen, hat mich diese Ich-Erzählerin zunehmend auf Distanz gehalten. Ihre starke Ich-Bezogenheit mag realistisch gemeint sein, wurde für mich aber zur Belastung beim Lesen.

    Der im Klappentext angekündigte Humor blieb für mich komplett unsichtbar. Ich habe kein einziges Mal gelacht. Was als schräg oder witzig verkauft wird, wirkte auf mich bemüht oder schlicht leer.

    Auch die übrigen Figuren bleiben auffallend blass. Dabei wäre gerade im familiären und schulischen Umfeld viel Potenzial vorhanden gewesen. Statt Entwicklung gibt es Momentaufnahmen ohne Konsequenz. Die Charaktere bleiben Skizzen, keine Menschen, und genau so fühlen sich auch ihre Beziehungen an.

    Am stärksten geärgert hat mich die Auflösung rund um den angekündigten Tod. Als klar wurde, worauf es hinausläuft, war ich nicht bewegt, sondern wütend. Die Parallelen zu einem sehr bekannten, zutiefst traurigen Film sind kaum zu übersehen. Statt dieser Thematik mit Ernst oder Sensibilität zu begegnen, wird sie in meinen Augen ins Lächerliche gezogen. Was emotional hätte treffen können, wirkte am Ende billig und respektlos gegenüber der eigenen Idee.

    Die Handlung selbst empfand ich - ebenso wie die Figuren - größtenteils als unglaubhaft. Viele Entscheidungen erscheinen konstruiert, Konflikte entstehen und lösen sich ohne innere Logik. Der Plot trägt seine Themen nicht, sondern streift sie nur. Tiefe entsteht weder durch Sprache noch durch Handlung.

    Unterm Strich hat mir dieses Buch nichts gegeben. Keine neuen Gedanken, keine emotionale Resonanz, keinen nachhaltigen Eindruck. Ich habe lange überlegt, wem ich „Und du kommst auch drin vor“ empfehlen könnte, und bin zu keinem Ergebnis gekommen. Für mich bleibt es eine vertane Chance mit einer interessanten Idee, die weder sprachlich noch inhaltlich ausgeschöpft wurde.

    ©2026 adlatb

  13. Cover des Buches Die Lichter von Rom (ISBN: 9783499156281)
    Alberto Moravia

    Die Lichter von Rom

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Packende und humorvolle Geschichten über Römer, die eher auf der Schattenseite des lebens stehen, die nicht viel Geld verdienen und keine große Karriere gemacht haben, aber die dafür beurteilen können, wie Geld das Wesen und den Charakter verdirbt. So wird zB die vergebliche Ausbildung eines Handtaschenräubers geschildert, der viel zu weich für den Job ist und von seinem "Ausbilder" deswegen verdroschen wird. Mit der Sympathie für die sog. "kleinen Leute" erinnern mich die Geschichten an John Steinbeck oder Bruce Springsteen, ich bin jedenfalls Moravia-fan geworden.
  14. Cover des Buches Geliebter Affe und andere Offenbarungen (ISBN: 9783551723260)
    Yoshihiro Tatsumi

    Geliebter Affe und andere Offenbarungen

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Elmar Huber

    INHALT

    Der Autor und Zeichner Yoshihiro Tatsumi gilt als einer der Begründer des „Gekiga“ (dt. „Bilderdrama“ oder „dramatische Bilder“), mit dem sich eine Gruppe junger japanischer Zeichner in den 1950er Jahren von dem Begriff „Manga“ – und der damit einhergehenden Assoziation von Bildergeschichten für Kinder – abgrenzen wollten.

    Und dramatisch, ungeschönt und bisweilen richtig hässlich geht es zu in Tatsumis Geschichten zu: Da wird sich der frisch pensionierte Abteilungsleiter Hanayama seiner neuen Nutzlosigkeit bewusst und versucht dies u.a. mit einer glücklosen Affäre zu kompensieren (MANNESKRAFT). Ein Sohn schiebt seine pflegebedürftige Mutter in ein einsames Apartment ab, um mit seiner Verlobten alleine sein zu können (ALTES ZEUG). Ein Vergewaltiger kehrt nach seinem Gefängnisaufenthalt zu seinem Opfer zurück um sich zu entschuldigen und um seinen Sohn zu sehen (DIE TRÄNEN DER BESTIE). Der Schuh- und Beinfetischist Yamano sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben und der Zufall zeigt ihm einen Weg, wie er auf erfüllte Art sterben könnte (TACKTACKTACK). Eine japanische Soldatenhure ist enttäuscht, weil ihr amerikanischer Liebhaber zurück zu seiner Familie geht und verführt daraufhin im Suff ihren eigenen Vater (GOODBYE).

    MEINUNG

    Insgesamt 13 Geschichten sind hier enthalten, deren Protagonisten sich auf diese und ähnlich Art am Rand der neuzeitlichen japanischen Kultur und ebenso am unteren Ende des moralischen Spektrums bewegen. Keine Epen von Ehre und Achtung sondern bittere, ungeschminkte und nicht selten schockierende Erzählungen über Rache, Tod, Triebe und existenzielle Ängste von der Verliererseite der Gesellschaft. Oftmals sind die Figuren nur noch Geduldete, Randfiguren, die sich moralische Bedenken gar nicht mehr leisten können. Aufgrund Tatsumis stets eindringlicher Erzählart und da er nie richtet oder offensichtlich den moralischen Zeigefinger erhebt, ist die Leseempfehlung ab 14 Jahren für einige der Beiträge doch recht tief angesetzt.

    Die Zeichnungen sind recht einfach gehalten und können nicht mit den Bildern moderner Mangas verglichen werden. Dennoch versteht es Tatsumi durch das Minen- und Gestenspiel seiner Figuren deren Elend und Zerrissenheit deutlich sichtbar zu machen. So entwickeln die Geschichten eine unangenehme Eindringlichkeit, die den Band zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis macht.

    Nach EXISTENZEN ist GELIEBTER AFFE der zweite Sammelband von Yoshihiro Tatsumi mit zum Teil außerhalb Japans bisher unveröffentlichten Kurzgeschichten. Carlsen veröffentlicht auch diesen Band unter der Bezeichnungen „Graphic Novel“ schön aufbereitet als Taschenbuch mit Klappenbroschur. Die Leserichtung wurde angepasst auf von-links-nach-rechts angepasst, wofür die Seiten gespiegelt wurden. Mit einem Preis von knapp 20,- Euro richtet sich die Veröffentlichung klar an Fans und Sammler.

    Außerdem ist bei Carlsen Yoshihiro Tatsumis mehr als 800-seitige „Autobiografie in Bildern“ GEGEN DEN STROM erschienen, für die der Autor zwei Eisner Awards erhalten hat.

    FAZIT

    Außergewöhnliche Kurzgeschichtensammlung von einem der Begründer der japanischen Bilderdramen „Gekiga“. Eindringliche Erzählungen vom gesellschaftlichen Bodensatz des modernen Japan.

  15. Cover des Buches Die Macht der Clans (ISBN: 9783848201518)
    Gabi Büttner

    Die Macht der Clans

    (12)
    Aktuelle Rezension von: RaiGay

    Die Macht der Clans Band 1 von Gabi Büttner


    Im Grunde genommen gehöre ich nicht zu den typischen Leser von Dystopien. Trotzdem hatte ich mich entschlossen, nachdem ich auf einige Schnipsel aus diesem Buch in den sozialen Medien gestoßen bin, mir doch eine Taschenbuchausgabe zu kaufen. Und ich kann sagen, der Kauf hat sich absolut gelohnt!


    Zugegeben, das Buch erschien erstmalig irgendwann im Jahr 2016 und ist damit nicht unbedingt eines der Neuen auf dem Markt und ich fragte mich auch, ob sich eine Rezension überhaupt noch für den Autor lohnen würde. Vielleicht ja, vielleicht auch nicht.


    Gerade zu Anfang eines neu herausgebrachten Buches stehen die Fans des Autors in den Startlöchern, um möglichst schnell eine Rezension ihres Lieblingsautoren zu veröffentlichen und meine Erfahrung hat (leider) gezeigt, dass diese dann nicht immer objektiv das wiedergeben, was tatsächlich geschrieben steht.


    Bei der Macht der Clans muss ich jedoch denjenigen Recht geben, die dieses Buch geradezu bejubeln.


    Das Buch hat mich innerhalb der ersten drei Minuten gefesselt und wenn mich der Schlaf nicht übermannt hätte, hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen.


    Gabi Büttner hat es geschafft, in meinem Kopf Kino der ersten Klasse abspielen zu lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen von mir gelesenen Büchern hat sie sich auf das Wesentliche konzentriert und die einzelnen Szenen detailliert beschrieben, sodass der Film in meinem Inneren zu keinem Zeitpunkt abriss.


    Als atypischer Leser dieses Genre (und natürlicher auch anderer) lese ich Rezensionen erst dann, wenn ich mein Buch beendet habe. So auch heute.


    Dabei fiel mir eine Rezension ins Auge, die beanstandet, dass u.a. die Welt, in der dieses Buch handelt, nicht beschrieben wird.


    Ich dagegen sage, dass gerade das mir gefallen hat. Es gibt (für mich) nichts Schlimmeres, als dass dem Leser jedes kleinste Detail beschrieben wird. Ich persönlich liebe es, mir eine vom Autor neu geschaffene Welt selbst in meinem Inneren zu bauen, wenn die Welt, auf der die Protagonisten agieren, für die weitere Handlung eher nebensächlich ist. Es ist für mich nicht wichtig, ob die Steine rund um ein Haus grau oder rot sind. Meines Erachtens sollte der Leser bei nicht wichtigen Sachen seiner Fantasie freien Raum lassen. Und genau das hat Gabi Büttner bei mir geschafft!


    Zum Inhalt will ich mich nicht detailliert äußern, um zukünftigen Lesern nichts zu verraten und der Klappentext weist auf den Inhalt hin, außer: Wer ein paar Stunden dem Alltag entfliehen will, Bücher mit zunehmender Spannung mag, ist mit Die Macht der Clans bestens beraten. Von mir bekommt dieses Buch eine absolute Verkaufsempfehlung.

  16. Cover des Buches Königin der Bunten Tüte (ISBN: 9783499630873)
    Linda Zervakis

    Königin der Bunten Tüte

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Linda Zervakis` Erinnerungen an Kindheit und Jugend, geprägt durch ihre Tätigkeit im elterlichen Kiosk und der sozialen Unterlegenheit gegenüber ihren Freunden. Man ist natürlich enttäuscht und entsetzt, daß der deutsche Staat nicht in der Lage war, ein gesichertes und auskömmliches Leben einer sog. "Gastarbeiterfamilie" zu finanzieren und die Kinder quasi schon durchgängig im elterlichen Geschäft eingesetzt werden mußten. Unglaublich, daß man Kinder diesem "Trinkermilieu" aussetzen mußte, um als Familie über die Runden zu kommen. Wenn man die Autorin später in der "Tagesschau" als Sprecherin sah, konnte man das Bild von ihr natürlich gar nicht mit den präkeren Verhältnissen, wie sie im Buch geschildert werden, zusammenbringen. Und die dreckige Lache der Autorin fehlt im Buch leider auch hihi. Jammas! Und noch mal Glückwunsch zum EM-Sieg!


  17. Cover des Buches Der Mann aus St. Petersburg (ISBN: 9783785752838)
    Ken Follett

    Der Mann aus St. Petersburg

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Tinker88
    Eine spannende Geschichte die in der Vorzeit des ersten Weltkrieges spielt über eine Familie die nicht nur ein paar kleine Geheimnisse hat und über einen Mörder der auch eine andere Seite hat. Ich fand die Geschichte auch sehr gut gelesen, sodass man keine Schwierigkeiten hatte der Geschichte zu folgen
  18. Cover des Buches Typisch Tulipa (ISBN: 9783257061666)
    Anne Fine

    Typisch Tulipa

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Die Geschichte einer toxischen Beziehung, sehr präzise psychologisch beobachtet, wie alles zwischen Anziehung und  Unbehagen pendelt, was die beiden Mädchen aushecken. Den letzten großen Streich, den Tulipa spielt, hätte man als Leser noch drastischer erwartet. Hatte in ihrer/ seiner Jugend nicht jeder schon mal so eine Freundin/ einen  Freund? Sehr lesenswert, typisch Anne Fine!

  19. Cover des Buches Hunger: A Modern Arabic Novel (Modern Arabic Literature (Hardcover)) (ISBN: 9781617971983)
  20. Cover des Buches Über uns das Tosen des Sturms (ISBN: 9783426448083)
    Janine Ukena

    Über uns das Tosen des Sturms

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Jula007

    Nachdem mich der zweite Teil ein bisschen enttäuscht hat, bin richtig froh, dass ich den dritten wieder richtig gut fand.

    Obwohl ich Erik als Charakter interessanter fand, hat mich die Geschichte von Jette mehr mitgenommen. Außerdem enthielt dieser Teil wieder mehr suspense, auch wenn ich nicht glaube, dass Joshuas Fall in echt so behandelt worden wäre.

    Für mich hat das Setting "Sylt" Jettes Welt viel realer gemacht und irgendwie glaubhafter, es gibt wirklich Leute, die so leben.

    Außerdem hat mir hier der Schreibstyle wieder besser gefallen und die Geschichte der beiden hat mich richtig mitgenommen.

    Auch wenn mich Nicks Geschichte am Anfang mehr interesiert hat, bin ich doch richtig gefesselt gewesen von Jettes.

    Vielleicht ist dieser Teil sogar mein Lieblingsteil. (Ich bin ein bisschen traurig, dass es keinen vierten Teil über Nick gibt!)

  21. Cover des Buches Gun Love (ISBN: 9783518470305)
    Jennifer Clement

    Gun Love

    (101)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    📌 "Drama haut richtig rein." - S. 139

    Die Geschichte eines Mädchens, welches mit seiner Mutter in einem Auto auf einem heruntergekommenen Trailerpark haust, wo Drogenhandel und Waffenschmuggel an der Tagesordnung sind. 

    Sprachlich fand ich das echt richtig gut und dann verließen sie mich. 

    Keine Ahnung, was die Autorin mir mit dieser Geschichte sagen wollte. 

  22. Cover des Buches Scorpions (ISBN: 9780061975066)
    Walter Dean Myers

    Scorpions

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Jamal Hicks lebt mit der alleinerziehenden Mutter und der nervigen kleinen Schwester in Harlem, einem abgehängten Stadtteil New Yorks in den 80er Jahren. Sein älterer Bruder Randy sitzt in Stormville im Knast und wird da auch nicht so bald rauskommen, Drogen (v.a. Crack) gibt es an jeder Ecke, und Jamal soll die Nachfolge Randys bei den Scorpions antreten, der Jugendgang, bei der Randy bis zu seiner Verhaftung der Chef war. Andere Bandenmitglieder zweifeln Jamals Führungsqualitäten an, v.a. wegen seines geringen Alters, und bald kommt er in den Besitz einer Schußwaffe, was ihm nur Ärger einhandeln wird. Ein authentischer Blick auf eine  Familie aus ärmlichen Verhältnissen, die sich nur so durchschlagen kann, und wo die Mutter bemüht ist, alles am Laufen zu halten. Als gegen Ende des Buchs die Bandenmitglieder Indian und Angel Jamals Anführerschaft in Frage stellen, wirds noch mal richtig spannend. 

  23. Cover des Buches Hafenlichter (ISBN: 9783492056656)
    Jens Eisel

    Hafenlichter

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Kurzgeschichten von den Menschen, die man sonst nicht sieht in der glänzenden Metropole, warmherzig und häufig mit einem Schuß Optimismus am Ende. Genau hingeschaut, manchmal fragt man sich., ob man auch an der Stelle der einen oder anderen Figur sein könnte, wenn manches im Leben anders gekommen wäre. Mit gelungenen Auslassungen an wichtigen Stellen, so daß sich der Leser das Ende der Geschichten zusammenreimen muß. "Hamburg meine Perle lala..."

  24. Cover des Buches Die einzige Blume im Sumpf (ISBN: 9783857875113)

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