Bücher mit dem Tag "untersuchung"
76 Bücher
- Gillian Flynn
Gone Girl - Das perfekte Opfer
(1.732)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Der Start ins Buch hätte spannender sein können, ca die ersten 100 Seiten hat mir die Sogwirkung etwas gefehlt. Es war aber auch nicht langweilig, sondern immer gut lesbar, wenn man mit dem Lesen angefangen hatte.
Der Mittelteil und das Finale waren grandios, da konnte ich dann nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Das Ende fand ich wiederum ernüchternd. Einer von beiden hätte zum Schluss sterben oder ins Gefängnis wandern müssen. Dass Amy mit ihren Intrigen einfach so davon kommt, nur weil sie am Ende schwanger ist und Nick unbedingt ein Baby wollte, genügt mir nicht und lässt mich als Leser etwas unbefriedigt zurück.
Trotzdem im Großen und Ganzen ein solider, spannender Psychothriller, mit gut ausgearbeiteten Charaktern und einem flüssigen, angenehm zu lesenden, Schreibstil.
- Cassandra Clare
Lady Midnight - Die Dunklen Mächte
(869)Aktuelle Rezension von: HorcruuxLady Midnight ist der erste Band der Trilogie Die dunklen Mächte von Cassandra Clare und setzt die Ereignisse aus Die Chroniken der Unterwelt fort. Die Geschichte spielt fünf Jahre nach dem dramatischen dunklen Krieg und folgt der erfahrenen Schattenjägerin Emma Carstairs und der Blackthorn-Familie im Los Angeles Institut. Emma ist entschlossen, den mysteriösen Tod ihrer Eltern aufzuklären, die nach dem Angriff von Sebastian Morgenstern in der Klave als tot geglaubt galten. Als eine Reihe von Morden in Los Angeles auftaucht, die ähnliche Merkmale wie der Mord an ihren Eltern aufweisen, nimmt Emma die Ermittlungen auf. Zusammen mit ihrem Parabatei Julian Blackthorn und dessen Geschwistern begibt sie sich auf eine gefährliche Spurensuche. Ihre Nachforschungen führen sie zu dunklen Geheimnissen, verbotener Magie und einer Verschwörung, die die gesamte Schattenjägerwelt bedroht. Doch nicht nur die Ermittlungen verlangen Emma alles ab: Julians Halbbruder Mark Blackthorn kehrt nach Jahren in der Ferienwelt zurück, was für zusätzliche Spannung und Herausforderungen sorgt.
Die Einführung der Blackthorn-Geschwister, insbesondere von Emma Carstairs, wird von vielen Lesern positiv aufgenommen. Emma ist eine unglaublich starke, komplexe Figur, deren Geschichte von Verlust, Geheimnissen und innerer Stärke geprägt ist. Die Dynamik innerhalb der Blackthorn-Familie fügt der Handlung Tiefe und Authentizität hinzu. Die Geschwister Julian, Mark, Ty, Livvy und Tavvy sind nicht nur individuell gut ausgearbeitet, sondern auch als Familie eine Einheit, deren Nähe und Konflikte für das Buch entscheidend sind. Besonders Julian und Emma stechen hervor, da ihre Beziehung von einer verbotenen Liebe geprägt ist, die für die Spannung und emotionale Tiefe des Buches sorgt. Der Konflikt zwischen ihren Gefühlen füreinander und den Regeln des Parabatei-Bundes sorgt für zahlreiche emotionale Momente, die das Buch für mich noch packender gemacht haben.
Ein weiteres großes Plus von Lady Midnight ist, dass es gelungen ist, die Charaktere aus Die Chroniken der Unterweltwieder aufleben zu lassen, ohne dass sie die neuen Figuren und deren Entwicklungen in den Schatten stellen. Clary Fairchild, Jace Herondale, Isabel Lightwood und Simon Lovelace tauchen auf, und ihre Integration in die neue Handlung ist sowohl organisch als auch bereichernd. Besonders die Szenen mit Clary und Jace haben mir gefallen, weil sie zeigen, dass die Charaktere aus der vorherigen Reihe nach wie vor eine bedeutende Rolle in der Schattenjägerwelt spielen, ohne dabei die neuen Protagonisten zu überschattet.
Das Buch behandelt zentrale Themen wie Freundschaft, Familie, Liebe und Loyalität, und Cassandra Clare versteht es meisterhaft, diese Themen durch ihre vielschichtigen Charaktere zu vermitteln. Die Beziehungen zwischen den Figuren sind komplex und emotional, was Lady Midnight zu einem fesselnden Erlebnis macht. Besonders die von Emma und Julian sowie die sich entwickelnde Dynamik zwischen den anderen Blackthorn-Geschwistern tragen zur emotionalen Tiefe bei. Die Spannung bleibt konstant hoch, und unvorhersehbare Wendungen sowie mystische Geheimnisse sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Was mich besonders beeindruckt hat, war das Ende, das mit vielen emotionalen und actionreichen Elementen überrascht. Das Beziehungsgeflecht zwischen den Charakteren wird geschickt aufgelöst, und die Entwicklung von Figuren wie Kit, der zunächst eher als Randfigur erscheint, sorgt für interessante Wendungen. Rückblickend hätte man seine Rolle fast erahnen können, aber die Überraschung war dennoch gelungen. Inmitten all der düsteren Geheimnisse und Kämpfe fand ich auch die Momente zwischen Jace und Clary schön – besonders der Antrag, auch wenn der Zeitpunkt nicht perfekt war.
Die Charakterentwicklung von Emma und Julian, sowie die Einführung neuer Figuren wie Kit und die immer noch sehr interessanten Rückblenden und Querverbindungen zu den vorherigen Büchern der Chroniken der Unterwelt, sorgen für ein rundes und spannendes Gesamtbild. Auch die Rolle von Mark Blackthorn und die Verwicklungen um seine Rückkehr aus der Feenwelt geben der Geschichte zusätzliche Dramatik und Tragik.
Ein wenig skeptisch war ich gegenüber Diego, der für mich ein eher unnahbarer Charakter blieb, obwohl die Autorin versucht, ihn über Christinas Perspektive sympathisch zu machen. Bei mir hat das nicht ganz gezündet, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Fazit: Lady Midnight ist ein gelungener Auftakt für die Die dunklen Mächte-Reihe, der sowohl die bestehende Schattenjäger-Welt fortführt als auch neue, spannende Handlungsstränge eröffnet. Mit einer Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, einer fesselnden Handlung, tiefgehenden emotionalen Momenten und überraschenden Wendungen, ist das Buch ein Muss für alle Fans der Schattenjäger-Welt. Wenn ihr Die Chroniken der Unterwelt mochte, werdet ihr dieses Buch lieben! Ich freue mich schon auf den nächsten Band und kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Emma, Julian und den anderen weitergeht. Eine klare Leseempfehlung für alle, die in die faszinierende Welt der Schattenjäger eintauchen möchten!
- Ethan Cross
Ich bin die Nacht
(1.238)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueWer gerne Thriller liest, kommt gefühlt nicht an die Bücher von Ethan Cross vorbei. "Ich bin die Nacht " war das erste Buch das ich jetzt gelesen habe und ist auch der Einstieg in die Reihe.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt sehr schnell durch. Wirklich gut geschriebener Pageturner. Jedoch waren mir die Charaktere irgendwie nicht greifbar und insgesamt gab es Stellen, die ich nicht abgekaufen konnte, weil es mir zuuu konstruiert war.
Dennoch interessiert es mich wie es weitergeht und vielleicht wird es in Band zwei besser.
- Simon Beckett
Totenfang
(777)Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfeeHaha, mein A...Acount sagte mir gerade , dass ich dieses Buch 2016 gekauft habe. Es schlummerte also sage und schreibe 10 Jahre auf meinem SuB. Asche auf mein Haupt, das hat David Hunter nicht verdient. Ich habe sofort wieder hineingefunden in das Leben von David Hunter, forensischer Anthropologe, momentan beruflich eher glücklos, da ausgebootet bei der Polizei. Gott sei Dank setzt ihn ein Anruf der Polizei von Essex wieder in ein Boot :). Der Fall ist klasse beschrieben, immer wieder gibt es neue Wendungen, mit denen man überhaupt nicht rechnet. Ich fand die Mischung aus Spannung durch die Ermittlungen und den Ruhephasen im einsamen Landstrich des Backwater Estuary sehr gelungen. Auch die Menschen um Hunter herum sind gut beschrieben und so angelegt, dass man wenig aus ihnen lesen kann. Es gibt eindeutige Sympathieträger und wiederum ziemliche Kotzbrocken, das macht das Buch recht kurzweilig, zumal man immer miträtseln darf, wer denn nun die Tatperson sein könnte. Klasse!
- Simon Beckett
Die ewigen Toten
(533)Aktuelle Rezension von: sabrina95Die ewigen Toten bringt einen weiterer spannender Fall für David Hunter, der mich insgesamt gut unterhalten hat. Besonders gefallen hat mir das Setting: Das alte, verlassene Krankenhaus sorgt für eine düstere Atmosphäre, die hervorragend zur Geschichte passt und von Beginn an Spannung erzeugt.
Der kleine Konkurrenzkampf zwischen David Hunter und dem jüngeren Forensiker bringt eine willkommene Abwechslung in die Handlung und lockert die Ermittlungsarbeit etwas auf. Diese Dynamik verleiht den Figuren mehr Tiefe und sorgt zwischendurch für interessante Reibung.
Die Spannung ist allerdings nicht durchgehend packend. An manchen Stellen zieht sich die Handlung etwas, auch wenn Beckett es schafft, eine konstante Grundspannung aufrechtzuerhalten. Dafür entschädigt das Finale umso mehr: Der Schluss bietet eine Wendung, die ich so absolut nicht kommen gesehen habe, ein echter WOW Moment, das den Roman stark abschliesst.
Insgesamt ein solides Buch, das vor allem mit seinem Setting und dem überraschenden Ende überzeugt.⚡️⚡️
- Nele Neuhaus
Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)
(638)Aktuelle Rezension von: KeksTrommelEin Fuchs und ein Junge verschwinden. Jahre später wird eine totkranke Frau ermordet. Wollte sie ihr Gewissen erleichtern und drohte die Wahrheit ans Licht zu kommen? Oder hat beides nichts miteinander zu tun? Es bleibt nicht der einzige Mord.
Das Cover finde ich ganz passend gestaltet, wenn man mehr von den Geschehnissen Kenntnis erhält.
Es war mein erstes Buch von Nele Neuhaus. Das war aber nicht weiter schlimm, da es ein unabhängiger in sich geschlossener Fall war.
Das Buch wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt.
Der Fall an und für sich war spannend erzählt, das Ende war schlüssig.
Ganz Ruppertheim war hier im Fokus, weil die ehemaligen Kinder zusammenhielten und über die Geschehnisse der Vergangenheit schweigen. Auch Bodenstein ist tief in den Fall verwickelt.
Mir gefallen die Charaktere. Pia ist noch etwas unsicher, als sie die Leitung übernimmt. Das merkt man ihr an und das ist für mich als Leser nachvollziehbar. Das Bodenstein dennoch ermittelt, weil der damals verschwundene Junge sein Freund und der verschwundene Fuchs sein Haustier war, ist für mich ebenso nachvollziehbar.
Das Buch hat mir viele spannende Lesestunden geboten, auch wenn es am Ende etwas in die Länge gezogen wurde, weshalb ich es weiter empfehlen kann.
- Truman Capote
Kaltblütig
(348)Aktuelle Rezension von: mattderEin Mordfall lässt Truman Capote ein Bericht schreiben. Herausgekommen ist ein Buch das sehr gut zu lesen ist. Die Studie über den Mensch und zu was er fähig ist. Der Mord der Familie ist so einfach. Aber auch brutal und sinnlos, er reget zu nachdenken an. Macht einen sprachlos. Weg ein paar Dollar Leute umzubringen.
- Rebecca Yarros
Alles, was ich geben kann – The Last Letter
(340)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrIch weiß gar nicht was ich sagen soll. Noch nie hat mich ein Buch so emotional ergriffen wie "Alles was ich geben kann". Die Geschichte liest sich besonders schwer, wenn man selbst grad Mutter mit einem jungen Kind ist. Ich habe es gerade mal bis Seite 30 geschafft, als die ersten Tränen geflossen sind und ich bin froh, dass dieses Buch nicht auf wahrer Begebenheit ruht.
- Ava Reed
Whitestone Hospital - Tough Choices
(202)Aktuelle Rezension von: Natiibooks3⭐️⭐️⭐️
Für mich gehts weiter in Whitestone Hospital und diesesmal mit Band 3. Dieses Buch ist schon eine weile ungelesen auf meinen SuB und es wird endlich Zeit das ich weiter Lese. Ich bin ein großer Fan vom Setting und es gefällt mir auch mit zu erleben wie ein Alltag im Krankenhaus verläuft. Leider hatte ich es schwer mit diesem Buch und muss zugeben teilweise war mir dieses Buch zu lange da viele Szenen zu lange waren und meistens auch nichts spannend passiert ist. Und ich muss zugeben Grant war mir teilweise zu Perfekt und das mochte ich nicht da mir irgendwie die Ecken und Kanten gefehlt haben. Im ganzen war es nicht so meins aber ich Liebe denn Schreibstil der Autorin und das Setting sowohl die Nebencharaktere waren toll.
- Friedrich Dürrenmatt
Der Richter und sein Henker / Der Verdacht
(1.289)Aktuelle Rezension von: Lassmallesen_chrisEin Krimi, der eigentlich alles mitbringt. Eine interessante Handlung um einen ermordeten Polizisten, ein eigenwilliger Ermittler und in der zweiten Hälfte einige Plot-Twists sowie ein großer Knall am Ende, auf den es im Verlauf der Handlung aber schon den einen oder anderen Hinweis gibt. Sprachlich ist das Buch natürlich nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, ließ sich aber trotzdem gut lesen. Mich persönlich regte Kommissar Bärlach im Handlungsverlauf auf, weil er sich mehrmals selbst verschuldet in Todesnähe begab und er mehr durch Glück als durch Geschick am Leben blieb. Wer lässt bitteschön freiwillig seine Haustür offen stehen??? Dazu geriet mir Bärlach teilweise zu sehr ins Philosophieren. Das schmälerte ein wenig meinen Lesespaß. Außerdem blieb auf nur 117 Seiten natürlich auch das eine oder andere an der Oberfläche, wo ich mir mehr Tiefgang gewünscht hätte. Dennoch zurecht ein Klassiker.
- James Patterson
Die 4. Frau - Women's Murder Club -
(202)Aktuelle Rezension von: Azyria_SunWorum geht’s?
Lindsay Boxer erschießt bei einem Einsatz in Notwehr zwei Kinder und muss sich vor Gericht verantworten. Um eine Auszeit zu nehmen und der Presse zu entfliehen, zieht sie vorübergehend nach Half Moon Bay in das Haus ihrer Schwester und wird dort hineingezogen in Ermittlungen, die sie zu John Doe Nr. 24 und 10 Jahre zurück in ihre berufliche Vergangenheit führen.
Meine Meinung:
Mit „Die 4. Frau“ übertrifft James Patterson sich selbst! Er erzählt teilweise in Ich-Form aus Sicht von Lindsay Boxer, sodass man bei den Ermittlungen hautnah dabei ist. Teils aus der Sicht des Täters, was das Ganze noch spannender macht. Und wir erleben mit Lindsay gemeinsam ein Gerichtsverfahren, das sie ihre Karriere kosten könnte.
Lindsay, Claire und Cindy vom sog. „Women’s Murder Club“ ermitteln wieder. Wobei diesmal eher Lindsay ermittelt und wir von Claire und Cindy eher am Rande hören. Lindsay wird mir immer sympathischer! Sie ist einfach eine geniale Powerfrau, ein echtes Idol. Und ihre Beziehung zu Joe Molinari, den wir im letzten Teil kennenlernen durften, verfestigt sich und wird ernster. Und auch ihr Hund, der Border Collie Martha, spielt in diesem Teil eine wichtige Rolle. Und wir lernen Yuki kennen, die Lindsay als Anwältin vor Gericht zur Seite steht und am Ende den leeren Platz von Jill in der Runde des Women’s Murder Club einnimmt. Sie ist kein Ersatz für die einmalige Jill, aber sicher eine würdige Nachfolgerin!
Das Buch hat mich besonders mitgerissen. Sehr interessant fand ich die Szenen vor Gericht. Das Verfahren an sich, das Auftreten der Anwälte. Dieser Teil war anders, aber dennoch spannend und mitreißend – vielleicht, weil ich Lindsay inzwischen ins Herz geschlossen habe und von diesem Gerichtsfall alles für sie abhing. Mehr will ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern. Und auch der Fall, der sie diesmal beschäftigt. Angefangen mit dem Schusswechsel mit den zwei Kids, bis hin zu den Taten in Half Moon Bay. Ich hatte am Anfang schon den Mörder in Verdacht, der Autor hat es jedoch geschafft, mich zu verunsichern und auf ganz andere Spuren zu lenken. Die Tatorte, das Vorgehen des/der Täter/s – einmalig dargestellt von Thriller-Legende Patterson. Von den spannenden Szenen zu Beginn des Buches bis zum fulminanten Showdown am Ende wieder ein durch und durch gelungenes Buch – und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil der Thriller-Serie!
Fazit:
James Patterson übertrifft sich mit „Die 4. Frau“ nochmals selbst. Besonders der Teil mit dem Gerichtsprozess hat mich gefesselt – aber auch die Taten und Morde, mit denen Lindsay Boxer diesmal in Berührung kam. Das Urteil im Gerichtsprozess empfand ich als besonders emotional. Aber auch die Taten danach – noch nie waren die Verbrechen, mit denen Lindsay zu tun hatte, so persönlich. Das Buch ist einfach einmalig, rasant, spannend, von der ersten Seite bis zum grandiosen Showdown am Ende!
5 Punkte für diesen sehr persönlichen Fall und den unglaublich emotionalen Gerichtsprozess!
- Jonas Winner
Murder Park
(322)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannInhalt:
Zodiac Island - Der Vergnügungspark der sich mit den Themen der Sternzeichen auseinander setzt. Er ist einer der beliebtesten Freizeitparks, bis eines Tages ein Serienkiller auf Jagd geht und 3 Opfer fordert. Nach den schrecklichen Ereignissen wird Zodiac Island geschlossen.
20 Jahre später soll der Freizeitpark in neuem Glanz erstrahlen - als Murder Park. Ein Ort, der mit den Ängsten der Menschen spielt.
Paul Greenblatt gehört zu den 12 Personen, die diesen Park vorab testen sollen. Ein ganzes Wochenende verbringt die Gruppe auf der Insel. Doch niemand weiß, dass das Morden noch nicht sein Ende gefunden hat. Ein Kampf ums Überleben beginnt, denn die Fähre zur sicheren Küste kommt erst in 3 Tagen...
Nachdem ich immer wieder über dieses Buch gestolpert bin bei verschiedenen anderen Bloggern und viele positive Stimmen dazu gehört habe, wurde ich neugierig.
Murder Park verliert leider in vielen Punkten und konnte mich absolut nicht überzeugen.
Die Story ist an vielen Stellen sehr chaotisch. Einen wirklichen Spannungsverlauf konnte ich nicht erkennen. In einem Moment war die Stimmung noch sehr ruhig und im nächsten Satz ist jemand tot. Dabei werden die Morde so platt und tonlos dargestellt, als ob man sich über das Wetter unterhält. Mir hat dabei einfach der Nervenkitzel gefehlt. Der Aufbau, der langsam in die Richtung führt, dass jemand sterben könnte. Die Ungewissheit, ob es vielleicht eine Chance für das Opfer gibt. Die Morde selber wurden auch nie beschrieben, wie so vorgefallen sind, was genau passiert ist. Kein Kampf mit dem Mörder, sondern einfach nur eine Leiche. Das hat in meinen Augen den Lesefluss sehr monoton gehalten und mich oftmals ziemlich unzufrieden gelassen.
Und sorry, aber das Ende?! In meinen Augen total unlogisch. Kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich glaube, den Plottwist-Effekt, den Winner damit erzielen wollte, habe ich soweit verstanden. Allerdings ist er damit voll am Ziel vorbeigeschossen. Der Plottwist war für mich weder überraschend noch sinnvoll. Mich hat es mehr verärgert und genervt. Das war genau das Ende, von dem ich von Anfang an gehofft habe, dass es nicht passiert.
Was mich fast noch mehr gestört hat, als die unstrukturierte Handlung war der Aufbau der Dialoge. Der Schreibstil Winners packt mich generell nicht so, da er sehr oberflächlich und sprunghaft auf mich gewirkt hat. Aber die DIALOGE! Komplett unrealistisch. Ich kann mir einfach keine Situation vorstellen, in denen sich Menschen so unterhalten würden. Die Grammatik, die Ausdrucksweise, nichts davon wirkt auch nur ansatzweise authentisch. Mehr als einmal haben mich diese Dialoge auch komplett aus dem Lesefluss gerissen. Auch der Aufbau der Dialoge, in welche Richtung sie sinngemäß führen sollten, war oft nicht nachvollziehbar. Die Charaktere haben Schlüsse aus den Aussagen der anderen gezogen, die ich selbst nach mehrmaligen lesen nicht erkennen konnte.
Keiner der Charaktere hat auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich konnte niemanden eine Persönlichkeit zuordnen. Die Protagonisten wirkten total gekünstelt und haben einfach so reagiert, wie es scheinbar notwendig war um die Handlung weiterzubringen. Man baut keine Bindung zu den Personen auf und damit wirken die Morde noch weiter entfernt, als sowieso schon.
Fazit:
Für mich war dieser Thriller leider ein absoluter Reinfall. Kein Spannungsbogen, unauthentische Dialoge, Charaktere ohne Persönlichkeiten. Ein oberflächlicher Schreibstil, der einen nicht mit sich reißt und leider oftmals eher langweilt. Selbst die Idee selber habe ich mir anders vorgestellt und das was Winner daraus gemacht hat, ist leider nichts für mich gewesen. - Ezekiel Boone
Die Brut - Sie sind da
(239)Aktuelle Rezension von: _jamii_Etwas lebt. Und es vermehrt sich rasend schnell. Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören. In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben. In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich. In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht. Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien. Nervenzerrende Spannung – Sie werden das Atmen vergessen!
Der Schreibstil ist meistens gut, manchmal aber nicht ganz so konsistent und ein bisschen seltsam. Man findet aber sehr gut ins Buch. Es werden sehr viele verschiedene Perspektiven und Charaktere geschrieben. Nur von einigen wenigen verfolgt man die weitere Geschichte, alles andere ist ein bisschen lückenfüllend. Die eine oder andere solche Szene mag durchaus sinnvoll sein, hier fand ich es aber ein bisschen zu überbordend und verwirrend.
Die Beschreibung der Spinnen, wie sie sich bewegen und schlüpfen und auch fressen ist sehr detailliert und ganz bestimmt nichts für schwache Nerven. Die Spinnen verbreiten sich immer schneller, so wird die Geschichte immer rasanter.
Viel mehr passiert dann aber eigentlich auch nicht, es ist eher der Aufbau zur Hauptgeschichte, die wohl in Teil zwei stattfinden wird. Somit wirkt dieser Teil manchmal ein bisschen langatmig.
Guter Start, nichts für schwache Nerven.
- Mark Roderick
Post Mortem - Tränen aus Blut
(302)Aktuelle Rezension von: AliceinthewonderlandWorum gehts?
Goran Kyper ist in irgendeine Dunkle Sache reingeraten und bittet seinen Bruder Avram ihn unds seine Familie zu rächen. Gleichzeitug bittet er die Interpolagentin Emilia um hilfe das alles aufzuklären.
So geraten ein Auftragskiller und eine Interpol agentin gegeneinander. Ich muss sagen eine super spannende Sachen zu sehen wie Avram versucht die Polizei zu nutzen ( auch sehr erfolgreich ) um seine Schwägerin zu finden und sich dabei nicht in die Karten schauen zu lassen, da dies für ihn ja wirklich gefährlich werden kann. Die Interpol agentin versucht dies zu unterbinden nur muss ich sagen ohne erfolg.
Der teil der sich um ihre Ermittlungen dreht muss ich sagen ist auch ehr nichzt so toll. Es geht hauptsächlich erst mal darum das sie in den Kollegen aus Frankfurt verliebt ist.... Erst als ihr klar ge,acht wird das sie niemanden vertrauen kann fängt sie ernsthaft an zu ermitteln...
Kann es nur weiter empfehlen aber gebe eine kleine Triggerwahnung raus : den es wird Expliziete gewalt beschrieben und das auch an Kindern.
- Agatha Christie
Mord im Spiegel
(131)Aktuelle Rezension von: koechlThe Mirror Crack'd from Side to Side war wieder ein Miss Marple Fall der richtig Spass gemacht hat. Die Geschichte hat ein bisschen gebraucht bis sie richtig in Fahrt gekommen ist, doch dann wurde es richtig spannend. Ich habe die Auflösung zwar irgendwann erahnt, doch zuvor wurde ich auf einige falsche Fährten gelockt. Zudem mochte ich Miss Marple und ihre Art den Fall zu lösen in diesem Teil wieder sehr. Es gab zudem auch richtig humorvolle Momente und so blieb die Geschichte durchgehend unterhaltsam.
- Hakan Nesser
Das vierte Opfer
(181)Aktuelle Rezension von: M__E__U_Aus meiner Kurzbewertung:
"Guter Nesser von Geschichte und Aufbau her. Allerdings nervten mich diesmal die seltsamen Anreden sehr: Berufsbezeichnung+3.Person kamen nach meinem Geschmack doch zu oft, um noch originell zu sein".
Ich habe schon etliche Van Veeteren gelesen und hatte mein Vergnügen dabei.
Obwohl ich ihm nicht hinterher getrauert habe, akzeptiere ich Nessers Bemühungen um einen sehr speziellen Ermittler, der von Buch zu Buch in gewisser Weise immer selbstgefälliger wurde.
Verschrobenheit ist gut und individuell. Und dennoch nervte mich bei diesem Buch diese eigentümliche, für meinen Geschmack aufgesetzt wirkende Kommunikationsweise zwischen den ermittelnden Personen wie noch bei keinem anderen Van Veeteren Buch vorher.
Der Nachfolgeprotagonist dieses HAUPTKommissars gefällt mir mittlerweile eindeutig besser!
- Sarina Bowen
The Ivy Years - Bis wir uns finden
(169)Aktuelle Rezension von: Angela2011Nun bin ich bei dem letzten Band der "Ivy-Years"-Reihe angekommen, und bin ein wenig traurig, dass Harkness College mit all den lieben Charakteren verlassen zu müssen.
In dem letzten Band der Reihe geht es um die Schauspielerin Lianne, und dem DJ der Eishockey-Mannschafft Daniel.
Lianne hat es schwer am College; von der geliebten Schauspielerin, wird sie zur stillen Außenseiterin.
Nur durch Bella, ihre Zimmernachbarin,
ist sie nach und nach ein klein wenig aufgetaut, aber erst Daniel schafft es, sie aufblühen zu lassen.
Auch Daniel hat ein schweres Päckchen zu tragen, dass ihm seine Zukunft ruinieren könnte.
Obwohl die beiden ihre eigenen Päckchen zu tragen haben, die Chemie von Anfang an zwischen den beiden stimmte, lässt es sie nur noch mehr, noch enger zusammenschweißen.
Sarina Bowen hat es auch wieder toll umgesetzt, spezielle, schwierige Themen einzuarbeiten. Auch die Gefühlswelt ihrer Charaktere hat sie wunderbar rübergebracht.
Alles in allem hat mir die gesamte Buchreihe sehr gefallen. - Lisa Jackson
Deadline
(87)Aktuelle Rezension von: Kitty82_und_ihre_BuecherInhalt:
In diesem Buch treffen wir die Familie Cahill / Amhurst wieder. Seit dem ersten Band sind 10 Jahre vergangen und einiges ist passiert. Cissy hat sich eine kleine Familie aufgebaut, welche schon wieder auseinander zu brechen scheint. Ihre Mutter (Marla Cahill) bricht aus dem Gefängnis aus, gleichzeitig macht eine Serienkillerin Südkalifornien unsicher und Cissy findet sich mitten drin in den Ermittlungen. Warum geschehen alle diese Morde in Ihrem Umfeld und was hat Cissy damit zu tun?Meinung:
Der zweite Teil der Cahill-Triologie fängt sofort spannend an und ganz im Gegenteil zu Band Eins hält sich der Spannungsbogen die ganze Zeit oben. Ich bin quasi durch die Seiten geflogen, denn nach jedem Kapitel wollte man direkt wissen wie es weitergeht. Ich hatte zwar oft beim Lesen Vermutungen, wer hinter den Morden stecken könnte und auch warum. Jedoch war ich am Ende der Geschichte wirklich überrascht, wer hinter diesem perfiden Plan steckt. Die Hauptcharaktere wie Cissy, Jack und Elyse haben mir wirklich gut gefallen und ich habe wirklich mit Cissy mitgefühlt, besonders in den letzten Kapiteln. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und ließ sich wirklich einfach lesen. Genauso gefallen mir die Bücher von Lisa Jackson und so kenne ich Sie auch 😊
Aus diesem Grund bekommt Sie von mir für Ihren Thriller Dead Line vier von fünf Sternen!
- John S. Marr
Die achte Posaune
(47)Aktuelle Rezension von: ginnykatzeIch hatte schon den ersten Teil gelesen. Die Elfte Plage. Jetzt musste ich natürlich lesen, wie die Geschichte weitergeht. Zum Inhalt: Wieder geschehen merkwürdige Dinge. Es sterben Leute an Krankheiten, die längst ausgerottet sind, oder doch nicht? Es geht um Würmer und anderes Getier, das im Menschen durch Nahrung aufgenommen, immer tödlich endet. Grausam sterben sie dahin und keiner kann ihnen helfen. Steckt Theodore Kameron dahinter? Lebt er noch? Beschwört er wieder die elf Plagen herauf, aber nein!!! Jack Bryne ist wieder an allem beteiligt und wie passt er ins Bild? Gelten ihm die ganzen Anschläge? Außerdem geht es noch um den "Zauberer von Oz", und wie passt der ins Bild?.....So mehr werde ich nicht verraten. Lest selbst den überaus spannenden Thriller. Kann es sein, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist? Aber seit auf der Hut, die Gefahren lauern überall!!!Vielleicht auch bei Dir zu Hause!! Ich jedenfalls kann das Buch weiterempfehlen. Ist aber wirklich nichts für schwache Nerven. Viel Spaß beim Lesen!!! - Patricia Cornwell
Totenbuch
(147)Aktuelle Rezension von: ReneesemeeInhalt:
Steht bald auch ihr Name im Totenbuch des Leichenschauhauses? Scarpettas schwierigster und bedrohlichster Fall.
Kay Scarpetta versucht einen neuen Anfang, um vor den Dämonen der Vergangenheit zu fliehen. Doch ihrem alten Todfeind kann sie auch in Charleston, South Carolina, nicht entkommen: Er sitzt in einer psychiatrischen Anstalt an der Ostküste und sorgt dafür, dass es die berühmte Pathologin bald mit einem bestialischen Mord zu tun bekommt.
Am Anfang sieht es für Kay Scarpetta, ihre Nichte Lucy und Pete Marino in Charleston, South Carolina, gut aus. Ihr neu eröffnetes forensisches Labor für Pathologie floriert. Doch wie aus heiterem Himmel beschuldigt sie ein mächtiger Politiker der Profitgier. Ist dieser Mann auch für die Sabotage in ihrem Labor verantwortlich? Oder wer sonst will Kay Scarpetta aus Charleston vertreiben? Dann wird die Pathologin mit dem brutalen Mord an einer Frau in deren Luxusapartment am Strand konfrontiert. Es folgen zwei weitere Mordfälle, einer barbarischer als der andere. Und als viertes Opfer steht Kay Scarpetta auf der Todesliste.
Dr. Kay Scarpettas Kühlkammer in Charleston liegt ein kleiner Junge im Labor, man hat seinen toter Körper in einem abgelegenen Sumpf gefunden. Scarpettas Untersuchungen haben beweisen das man ihn den sechs Jahren seines kurzen da seins schwer misshandelt wurde. Und doch bleibt seine Identität Verborgenen und das obwohl Kay alle Hebel in Bewegung setzt. Niemand scheint den kleinen Jungen zu vermissen.
Doch der kleine Junge bleibt nicht der einzige Tote dessen Mord sie aufzuklären versucht. Den auch dem amerikanischen Tennisstar Drew Martin Mord in Rom steht Scarpetta vor einem weiteren Rätsel.
Kann Scarpetta und ihr Team diesen Fall lösen oder stehen sie diesmal vor einem Rätzel?
Dieser Fall war schon wieder etwas spannender mein durchhalten hat sich also gelohnt. - James Patterson
Das 10. Gebot - Women's Murder Club -
(80)Aktuelle Rezension von: detlef_knutDie stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Yuki Castellano mit italienisch-japanischen Wurzeln wurde von James Patterson und seiner Co-Autorin Maxine Paetro haben sich in diesem Band als Hauptplot ausgewählt. Ein großer Teil des Geschehens spielt sich also im Gerichtssaal ab. »Das 10. Gebot« ist der zehnte Band um den Frauen-Mord-Club, den ermittelnden vier Freundinnen um Lindsay Boxer vom SFPD.
Das 10. Gebot« beginnt im Prolog mit der Hintergrund-Geschichte, die sich über alle Romane dieser Reihe zieht. Sergeant Lindsay Boxer vom SFPD steht vor dem Traualtar, um ihren langjährigen Lebensgefährten Joe Molinari zu heiraten. Anschließend kehrt sie an ihren bisherigen Arbeitsplatz zurück. Sie hat einen neuen Chef. Ursprünglich hatte Lindsay das Angebot erhalten, Chef der Mordkommission zu werden. Das hatte sie allerdings abgelehnt, weil sie trotz mehrmaliger Anrufe nicht ans Telefon gegangen war, obwohl sie von diesem Angebot wusste. Der Posten ging an einen Neuzugang in San Francisco und hieß also Brady, der erst vor vier Wochen von Florida nach San Francisco versetzt worden war.
Dieser gibt ihr gleich an ihrem ersten Tag nach der Hochzeit einen Fall, der ziemlich mysteriös wird, denn es wurde 15jähriges Mädchen gefunden. Sie lag vollkommen erschöpft am Straßenrand und wäre beinahe verstorben, wenn nicht ein älteres Ehepaar sie dort gesehen und in die Klinik gebracht hätte. Schnell stellt sich heraus, dass dieses Mädchen gerade ein Baby entbunden hat. Doch das Baby ist verschwunden. Lindsay muss mit ihrem Team das Baby finden. Dazu müssen sie herausfinden, was mit dem Mädchen passiert ist. Doch das Mädchen schweigt, sie will nicht mit der Polizei zusammenarbeiten. Und es stellt sich heraus, dass sie betäubt worden war und deshalb über mehrere Stunden nicht weiß was passiert ist. Aber offenbar war sie vergewaltigt worden.
In kurzer Zeit erfährt Lindsay mit ihrem Team von zwei weiteren Frauen, die über mehrere Stunden betäubt worden und vergewaltigt worden sind.
Parallel dazu versucht Yuki Castellano ihre Angeklagte ins Gefängnis zu bringen. Sie soll ihren Mann im gemeinsamen Haus erschossen haben. Die beiden Kinder waren oben in ihren Zimmern. Alle Indizien weisen darauf hin, dass die Ehefrau tatsächlich ihren Mann getötet hat. Die Ehe lief nicht mehr gut. Doch der Verteidiger ist der Meinung, dass wegen der offensichtlichen Indizienlage nicht in alle notwendigen Richtungen ermittelt wurde.
Er bittet Lindsay, den für das SFPD seit einem Jahr angeschlossenen Fall nochmal aus anderer Sicht zu betrachten. Lindsays Bauchgefühl sagt ihr, dass durchaus Zweifel an der Schuld der Angeklagten be4stehen könnten. Yuki ist erbost darüber, dass ihre Freundin ihr die Angeklagte wegnehmen will. Yuki Castellano hat generell viel Pech mit ihren Angeklagten und sie braucht so sehr endlich einen Fall, den sie gewonnen hat.
Es ist immer wieder unterhaltsam zu verfolgen, mit wie vielen Details die Autoren in den Strängen aufwarten. Gerade bei mehreren Strängen vermutet man häufig, dass sie am Schluss zu einem einzigen Strang führen. Das ist hier aber nicht der Fall.
Jedoch wird alles, was als Szene einmal begonnen hat, am Ende auch aufgelöst. Vor lauter Gerichtsprozess hatte ich beinahe einen der Stränge total vergessen. Als sich der Thriller gefühlt mit dem Ende des Prozesses zum Ende neigte, wurde ein am Beginn aufgemachter Strang weitererzählt und ich wurde daran erinnert, dass es noch viele Seiten bis zum Ende des Romans sind.
Das ist super gut gemachte Spannung und das Lesen dieses Thrillers gestaltet sich wie ein Film. Kein Wunder, dass mich die Thriller dieser Reihe an solche US-amerikanischen Polizeiserien wie Criminal Minds, The Mentalist oder FBI erinnern. »Das 10. Gebot« mit Yuki Castellano, dem Küken im Club, ist genauso fesselnd und empfehlenswert.
© Detlef Knut, Düsseldorf 2024 - Sebastian Fitzek
Passagier 23
(174)Aktuelle Rezension von: MinzeminzeSebastian Fizek nimmt uns mit auf hohe See. Dort treffen wir auf das Thema Passagier 23 und was das bedeutet. Ich wusste zunächst nicht was dahinter steckt. Das wird uns aber spannend erzählt.
Der Sprecher Simon Jäger erzählt uns die Geschichte spannend. Der Stimme ist angenehm zu hören.
Martin Schwarz Psychologe , Ermittler und Witwer ist der Hauptprotagonist. Etwas eigenwillig aber das Leben hat ihm übel mitgespielt. Er gerät in eine sehr spezielle Situation und in mitten von Geschehnissen die nicht so sind wie es zunächst scheint. Spannend und mit mehreren Wendungen begibt er sich auf Spurensuche.
Eine spannende Geschichte.
- Elizabeth George
Wetterleuchten
(82)Aktuelle Rezension von: KerryBecca King hält sich noch immer auf Whidbey Island versteckt. Vor Monaten brachte ihre Mutter sie auf die Insel, um sie in Sicherheit zu bringen, doch nichts funktionierte so, wie geplant, denn Becca ist auf sich allein gestellt. Ihre Mutter selbst hält sich an einem anderen Ort vor ihrem Ehemann versteckt. Ihr Stiefvater war ihr schon dicht auf der Spur, doch Becca ist es gelungen zu entkommen, sodass er unverrichteter Dinge wieder gehen musste.
Becca ist mittlerweile gut integriert ins Inselleben und dennoch ahnt niemand, wer sie wirklich ist. Auch hat sie es förmlich zur Kunst erhoben, ohne Geld zu überleben. Als Unterschlupf dient ihr ein Baumhaus auf dem Grundstück des Großvaters ihres Freundes Seth. Doch dann bietet sich ihr die Möglichkeit bei Annie, einer Meeresbiologin zu arbeiten und Becca nimmt diese Gelegenheit gerne wahr.
Annie ist nicht grundlos nach Whidbey Island gekommen, denn jedes Jahr um diese Zeit taucht vor der Küste der Insel die schwarze Robbe Nera auf. Die Einheimischen veranstalten zu Ehren dieses Ereignisses immer ein großes Fest und sehen gerade die Anwesenheit von Annie sehr ungern auf der Insel, denn es ist nicht ganz klar, was genau sie von Nera will. Becca hat derweil damit zu kämpfen, dass sich ihr Verhältnis zu Derrec seit den Ereignissen rund um seinen Unfall, verschlechtert hat. Zu gerne würde sie mit ihm offen reden, doch wie weit kann sie sich ihm offenbaren?
Der 2. Band der Whisper-Island-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders schön fand ich, dass der Plot den Leser neben dem leicht Paranormalen (in Form von Becca) auch noch ins Reich der Mythen führt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich bin etwas unsicher, wie ich die Figur der Becca finden soll. Sicher, sie ist ein Teenager mit den alltäglichen Problemen eines Teenagers und dennoch ist sie so reif und erwachsen, weil sie ihr Leben in den letzten Monaten alleine meistern musste. Hier frage ich mich allerdings immer wieder - warum fällt den anderen Teenagern auf der Insel nicht auf, dass Becca so ganz anders ist als sie? Den Schreibstil kann ich nur als packend, bis auf einige kleinere Längen, beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat. - James Patterson
Das 8. Geständnis - Women's Murder Club
(115)Aktuelle Rezension von: Azyria_SunWorum geht’s?
Ein Serienmörder bringt die Reichen San Franciscos um. Doch es gibt keinen Hinweis auf Mord – keine Wunden, keine blutigen Tatorte, kein Gift – nichts. Wer ist der geheimnisvolle Täter? Und auf den Straßen wird ein Obdachloser grausam hingerichtet. Wer ist er? Was hat er getan, der doch von allen als Bagman Jesus verehrt wird?
Meine Meinung:
In „Das 8. Geständnis“ wartet James Patterson wieder mit zwei parallelen, spannenden Fällen auf. Zum einen werden mehrere reiche Einwohner umgebracht und Lindsay und ihr Partner Rich werden auf die Fälle angesetzt. Zum anderen ermittelt diesmal Cindy auf den Straßen. Ihr Ziel ist es, den oder die Mörder von Bagman Jesus zu finden. Der Schreibstil ist wieder absolut mitreißend. Es ist spannend, es ist unvorhergesehen und es macht einfach Spaß zu Lesen!
Es beginnt wieder mit Yuki und einem Gerichtsprozess – die Arme hat wirklich Pech und in den letzten Büchern eine Reihe von Verlusten einzustecken. Dafür lernt sie diesmal jemanden kennen – doch ob das von Erfolg gekrönt ist? Und diesmal erleben wir auch mehr von Cindy, die in den Bänden zuvor eher die Journalistin neben bei war, als wirklich eine der Hauptdarstellerinnen. Diesmal erhält sie ihren eigenen Fall, der allerdings anders endet, als erhoffe. Zudem kommt sie Rich näher – was wohl Lindsay davon hält? Diese hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Eine Reihe von Morden – und keiner weiß, wie die Morde vonstattengehen, bis einer ihrer Kollegen ähnliche Fälle aus dem Jahr 1982 aus den Archiven zieht, die dann endlich die erhoffte Spur bringen. Und am Ende erleben wir auch endlich, wie es mit ihr und Joe weitergeht!
Die Fälle selbst sind absolut spannend! Und sowohl die Darstellung des Lebens auf den Straßen von San Francisco, als auch das Leben der Schönen und Reichen. Absolut eindrucksvoll beschrieben. Genial, wie Patterson die Unterschiede zwischen Reich und Arm darstellt. Die Armenküche. Die Villen. Und mittendrin die Fälle, die teilweise Arm und Reich verbinden. Es ist wieder spannend von Anfang bis zum Ende. Es beginnt mit einer Explosion, geht über mehrere rasante und halsbrecherische Verfolgungen und endet mit einem Plottwist, den ich so nicht mehr erwartet hätte. Absolut genial und mitreißend bis zur letzten Seite!
Fazit:
Im 8. Fall, „Das 8. Geständnis“, lässt James Patterson sowohl Lindsay als auch Cindy in je einem Fall ermitteln. Es ist schön, dass auch Cindy diesmal eine herausragende Rolle einnimmt, da sie in den letzten Folgen doch etwas zu kurz kam. Beide Fälle waren diesmal spannend, unvorhersehbar. Es gab mehrere Plottwists und die Lösung war absolut unerwartet, aber doch so logisch wie genial! Das Buch hat mich mitgerissen bis zur letzten Seite.
5 Sterne von mir für diese mehr als spannende Folge um Lindsay Boxer und die Mädels aus dem Women’s Murder Club!























