Bücher mit dem Tag "unverheiratet"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unverheiratet" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Zwischen Nacht und Dunkel (ISBN: 9783453436343)
    Stephen King

    Zwischen Nacht und Dunkel

     (241)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    In diesem Werk vereint Stephen King vier Kurzromane, die sich allesamt mit einem Thema beschäftigen: Rache.

    Unter dem Titel "Zwischen Nacht und Dunkel" sind die Novellen "1922", "Big Driver", "Faire Verlängerung" und "Eine gute Ehe" zusammengefasst.

    Ich finde es schwierig, zu einem Sammelband eine Rezension zu schreiben. Gerne möchte ich jeder Geschichte gerecht werden, ohne mich in zu viele Details zu verlieren. Die wichtigste Gemeinsamkeit neben dem übergreifenden Thema der Vergeltung ist, dass alle vier Romane absolut meisterhaft sind!

    In "1922" nimmt Stephen King den Leser an die Hand und geht mit ihm in eben dieses Jahr zurück. Gleich zu Beginn lernt man Protagonist Wilfred kennen, der im Juni 1922 seine Frau getötet hat. Die Geschichte wird aus seiner Perspektive erzählt, indem er 1930 an seinem Geständnis schreibt. Dabei erzählt Wilfred, wie er diesen Entschluss gefasst hat, wie es kam, dass sein Sohn mit von der Partie war, und warum daraufhin ihrer beider Leben vollkommen entgleist. Als Leser hält man den Atem an, während man das boshafte Schicksal mit einem frohlockenden Grinsen darin erkennt.

    In "Big Driver" hat mich King an meine Grenzen gebracht. Es ist eine extrem brutale Geschichte, von einer Schriftstellerin, die in eine Falle tappt. Allerdings hat der Fallensteller die Rechnung ohne ihre Rache gemacht. Diese Novelle ist packend und authentisch erzählt. Hier musste ich sogar pausieren, weil mich Tess' Schicksal derart verängstigt hat. Gleichzeitig habe ich mich gewundert, wie ein Mann zu einer solch realistischen Einsicht in das weibliche Empfinden fähig ist. Verstörend, genial und brutal!

    Weiter geht es mit "Faire Verlängerung", wo der Titel hält, was er verspricht. Streeter hat Krebs. Er hält sich tapfer, obwohl er mit seinem Leben längst noch nicht abgeschlossen hat. Da wird ihm eine Verlängerung angeboten, deren Preis jemand anders bezahlen muss. Bei dieser Geschichte kommt Kings mysteriös-fantastischer Flair hervor. Es ist ein typischer Roman, mit gewohnter Boshaftigkeit und keinem Pardon oder Gerechtigkeit. Schön geschrieben, geheimnisvoll umgesetzt und dementsprechend packend erzählt.

    "Eine gute Ehe" zeigt, dass man meist nicht alles vom Ehepartner weiß. Und manchmal genau dieser Umstand der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung ist. Darcy kommt einem Geheimnis ihres Mannes auf die Spur. Sie weiß noch nicht so recht, was sie mit dieser Information machen wird. Trotzdem ist ihr klar, dass es bestimmt nicht so weitergehen kann. Auch mit dieser Geschichte traf mich der Meister mitten ins Herz und hat mir Gänsehaut über die Arme gelegt. Er hat ungeheuerliche Ideen, die beeindruckend umgesetzt sind.

    An dieser Stelle küre ich gern meine Lieblingsgeschichte. Diesmal ist es unmöglich, weil alle Novellen gleichermaßen fesselnd, faszinierend und unterhaltsam - und ja, brutal - zu lesen sind.

    Diese Sammlung kann ich nicht nur jedem begeisterten King-Leser empfehlen, sondern sie auch Einsteigern nahe legen, weil sie das Beste vom Meister vereint: Lebendige Figuren, grauenhafte Schicksale und brutale Szenen mit einem Hauch Mystery in einnehmend meisterhaftem Stil erzählt.
  2. Cover des Buches Sternstunde (ISBN: 9783328602057)
    Corina Bomann

    Sternstunde

     (27)
    Aktuelle Rezension von: diebibliothekarin

    Als ich das Buch entdeckt habe war meine Freude einfach riesig weil ich die Bücher der Autorin liebe und verschlinge. mir war also sofort klar ich muss das Buch lesen. Das Cover ist auf jeden Fall ganz toll ich mag es wie die Zeit darin zum Vorschein gebracht wird und die Thematik aufgegriffen. 

    Ich bin sofort gut in die Handlung gestartet weil die Autorin so locker leicht die Ereignisse vermittelt, dass man einfach immer wieder weiterlesen muss. Ich kann mir die Geschehnisse bildlich vorstellen und die Gewisse Dramatik kommt schnell dazu.

    Hanna habe ich sofort ins Herz geschlossen sie ist eine entschlossene, freundliche und aufopferungsvolle junge Frau. Das Schicksal meint es anfangs nicht gut mit ihr und ich fand es klasse auf welchem Weg sie ins Waldfriede gelangt ist.

    Der Chefarzt bzw. Leiter Dr. Conradi sieht in Hanna großes Potenzial und so lernen sie sich besser kennen. Er ist verheiratet und doch entwickeln sich gewisse Gefühle die es so nicht geben sollte.

    Auch der historische Hintergrund hat mir sehr gut gefallen und war wunderbar schlüssig.

    Ich kann es kaum erwarten den nächsten Teil in die Finger zu bekommen.

  3. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (238)
    Aktuelle Rezension von: juliexbooks

    Meike Winnemuth gewinnt bei Günther Jauch 500.000 Euro. Was sie mit dem Geld machen möchte? Ganz klar, eine Weltreise. Für die Journalistin sieht das so aus: Zwölf Monate in zwölf verschiedenen Städten der Erde verbringen. Pro Monat eine Stadt. Dabei sucht Meike Winnemuth sich bewusst Orte aus, die sie noch nicht gut kennt. Mit dabei sind unter anderem San Francisco in den USA, an dem sie auf einer West Coast Reise in ihrer Jugend mal vorbei gefahren ist oder Addis Abeba in Äthopien, das sie zunächst so gar nicht und dann doch so richtig in seinen Bann zieht. In Form von zwölf Briefen beschreibt die Autorin das neu gewonnene Lebensgefühl des Dauerreisens, das mit Freiheit aber zugleich auch mit einem "Verlust von Zugehörigkeit und Nähe und Kontinuität" verbunden ist. Schon früh stellt sie sich die Frage, ob sie die Weltreise auch irgendwann leid sein wird. Sie wird es nicht. Ganz im Gegenteil, Meike Winnemuth traut sich gemachte Pläne über Board zu werfen und ihrem Weg somit immer wieder eine neue Dynamik zu geben. An jedem Ort entdeckt sie neue Seiten an sich, weshalb sich auch jeder der zwölf Briefe anders liest. Berauschende Lebensfreude, Genuss und Tango in Buenos Aires wechseln sich ab mit Nichtstun und dem "Glück des Zweckfreien" in Honolulu. Egal, wohin es Meike Winnemuth verschlägt, ihre geschilderten Eindrücke sind immer echt, nah am Leben und geben einem das Gefühl irgendwie dabei gewesen zu sein, bei diesem unglaublich bereichernden Trip. Ausklingen lässt die Autorin diesen auf einem Schiff, das sie über den Atlantik zurück nach Hamburg bringt. An dieser Stelle dachte ich, wie so oft, als ich dieses Buch gelesen habe: Ich würde es ganz genauso machen. Auch dieses Flexibel-Bleiben, das Brechen der eigenen Regeln, wie Meike Winnemuth es in Äthiopien gemacht hat, um das Land noch einmal neu und anders zu entdecken, hat mir beim Lesen ein vollkommen zwangloses Gefühl gegeben. Es ging der Autorin nicht darum, einen perfekten Trip hinzulegen und diesen in seinen Highlight Reels festzuhalten, wie wir es so oft aus den sozialen Medien kennen. Meike Winnemuth hat einfach gemacht und gelebt und das dann zu Papier gebracht. Und das liest sich ganz fantastisch und man möchte es am liebsten genauso machen. Einfach leben, genießen, Menschen treffen, schreiben, neu orientieren, weiter leben und das Leben er-leben. 

    Von mir eine ganz klare Empfehlung für dieses Buch - es war dieses Jahr eines meiner klaren Favoriten. Das Buch ist etwas für alle, die das Reisen lieben, die selbst schon einmal länger im Ausland waren und wissen, wie sich das anfühlt und es ist etwas für alle, die so eine Reise mal vorhaben und schon einmal wissen möchten, wie toll das werden kann. 

    Zum Schluss noch dieses Zitat aus dem Buch: "Man darf sein Leben nicht damit verschwenden, Erwartungen zu erfüllen. Nicht mal die eigenen."

  4. Cover des Buches Der Hahn ist tot (ISBN: 9783423252010)
    Ingrid Noll

    Der Hahn ist tot

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mit spitzer Zunge erzählt und schreibt Ingrid Noll diesen wunderbaren Roman, den ich sprachlich absolut genossen habe. Der feine Blick in die Hauptfigur und das Unsagbare im Alltäglichen sucht seinesgleichen. Ingrid Noll ist  eine ganz wunderbare Autrorin, die ich auch schon auf einer Lesung erleben durfte. Hier schwingt nun diese lebenslustige und feine Beobachtein mit.

    Rosi , die biedere Büroangestellte hat es nicht leicht und ihr VHS Kurs lässt eine Lawine loslegen, die erbarmungslos ist. 

  5. Cover des Buches Der letzte Paladin (ISBN: 9783404171835)
    Richard Dübell

    Der letzte Paladin

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Im Jahre 777 nach Christus spitzt sich die Lage an der Grenze zu Andalusien zu; Franken und Mauren ringen um die strategisch so wichtige Grenzburg Roncevaux. Burgherrin ist die junge Arima, Mündel des Königs Karl, die bald nicht nur zwischen den Großmächten steht, sondern auch zwischen zwei Männern. Afzda stammt aus dem Lager der Mauren, Roland wird einmal in die Geschichtsbücher eingehen und im Rolandslied besungen werden…

     Beim Lesen des Klappentextes könnte man glauben, dass es sich hierbei um einen süßlich-schmalzigen Liebesroman im historischen Gewand handelt. Keine Panik, ist es nicht, sonst hätte ich ihn nicht gelesen ; ) Natürlich spielt die Dreiecksgeschichte eine Rolle, der Fokus liegt jedoch klar auf der historischen Handlung. Die drei Hauptpersonen sind gut ausgearbeitet, sie haben alle so ihre Macken und Fehler, was sie sehr sympathisch macht. Dübell erzählt die Geschichte sehr flüssig und ansprechend, etwas kompliziertere historische und politische Zusammenhänge werden gut erklärt und mit der fiktiven Handlung verwoben. Das Rolandslied wird hier auf eine neue und ansprechende Art interpretiert. Die Mischung aus historischen Fakten und Fiktion ist also gut gelungen, ein Nachwort klärt darüber auf was genau der Fantasie entsprungen ist und was nicht. Mich hat „Der letzte Paladin“ über einige Fakten neu aufgeklärt, mich mit in eine aufregende Zeit genommen und dabei sehr gut unterhalten.

  6. Cover des Buches Bei lebendigem Leib (ISBN: 9783732552733)
    Souad

    Bei lebendigem Leib

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85

    Ein Schicksal, so unvorstellbar schrecklich, dass man das Gelesene kaum glauben kann.

    Was Souad erleben muss, sollte NIEMAND jemals erleben müssen. 

    Ein Opfer ihrer Heimat. Ein Opfer von unglaublich schrecklichen Traditionen. Ein Opfer, das überlebt und nicht schweigt.

    Eine Geschichte, wertvoll und wichtig. Jeder sollte sie lesen.

  7. Cover des Buches Anne Lister (ISBN: 9783957576477)
    Angela Steidele

    Anne Lister

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Hilde1945

    Anne Lister war eine Landadelige im England des 19. Jahrhunderts, die einen völlig anderen Lebensweg ging, als dies von jungen Frauen der besseren Gesellschaft damals erwartet wurde: sie heiratete nicht (im konventionellen Sinn). Sie setzte durch, für den Familienlandsitz verantwortlich zu sein. Sie kümmerte sich um die finanziellen Angelegenheiten. Sie blieb Zeit ihres Lebens unabhängig von einen Mann und sogenanntem Haushaltsvorstand. Denn Anne Lister war lesbisch, und sie dachte nicht daran, dass keusche Leben einer Nonne zu führen und an diesem Umstand zu verzweifeln. Im Gegenteil: sie führte ein Liebes - und Sexleben, dass manche Lesbe des 21. Jahrhunderts regelrecht vor Neid erblassen lassen dürfte.

    Durch den Film "The Diaries of Anne Lister" hörte ich zum ersten Mal von dieser an sich bemerkenswerten Person und nutzte die Chance, durch Angela Steideles Buch mehr über sie zu erfahren. Das Ergebnis war ernüchternd. Während Anne Lister im Film noch liebenswerte Züge hatte und mir auch manchmal bei ihrer Suche nach einer Gefährtin leid tat, verlor ich anhand Steideles Zusammenfassung, die ja auf den Originalaufzeichnungen von Listers Tagebüchern beruht und deren eigene Gedanken widergibt, jegliche Sympathie für diese Person. Anne Lister war narzisstisch und egozentrisch, hatte wenig Mitgefühl für andere und jonglierte mit den Frauen, die sie durch astreine Manipulation in ihren Bann zog., wie mit Schachfiguren. Ihr ganzes Bestreben: Sex, Geld und Macht. Sie wählte die Frauen aufgrund von gesellschaftlicher Stellung und finanziellem Hintergrund aus; persönliche Zuneigung war zeitweise wirklich sekundär. Erstaunlich viele ließen sich auf sexuelle Abenteuer mit ihr ein, heirateten aber doch einen Mann. 

    Die vermeintlich reiche Erbin Ann Walker bildete da eine Ausnahme. Während Ann im oben erwähnten Film als ziemlich naiv dargestellt wird, war sie es (wie den Tagebuchaufzeichnungen zu entnehmen ist) nicht in diesem extremen Ausmaß. Sie wusste zum Großteil, auf wen und was sie sich da einließ, als sie sich Anne Lister ins Bett holte. Trotzdem verzweifelte sie in den wenigen Jahren, die sie mit ihr verbrachte, wurde depressiv und landete nach Listers Tod sogar für einige Jahre in einer Irrenanstalt, was nicht weiter verwundert, wenn man mitverfolgt, wie Anne Lister auch diese Frau manipulierte, mit ihr spielte und jonglierte - und dies von Anfang an mit dem klaren Ziel, an ihr Vermögen zu kommen. Da Ann Walker nicht so dumm war, wie im Film dargestellt, muss sie das durchschaut haben und ist daran womöglich auch verzweifelt. Denn sie hatte auch noch Gefühle für Anne, was umgekehrt nicht ganz so klar ist.

    Angela Steidele hat mir Anne Lister durch die Aufarbeitung ihrer Tagebücher näher gebracht und dabei sämtliche Illusionen zerstört, was aber nicht negativ gemeint ist. Die Tagebücher sind einfach ein Zeitdokument; der Film ist einfach das beschönigende Machwerk. Im Übrigen: wenn die Autorin darauf verweist, dass die Tagebücher insgesamt eine recht langweilige Lektüre sind, glaube ich das sofort. Denn abgesehen von der Anzahl ihrer Orgasmen ("Kisses") hat Anne Lister auch finanzielle Angelegenheiten, tagtägliche Geschäftsvorgänge rund um den Landsitz und allerlei anderes akribisch festgehalten, was nicht unbedingt nach spannender Lektüre klingt....




  8. Cover des Buches Die Sekte der Engel (ISBN: 9783312005512)
    Andrea Camilleri

    Die Sekte der Engel

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    In einem sizilianischen 7000 Seelenort kommt es zu Beginn des 20.Jahrhunderts zu einem Skandal. Es werden plötzlich mehrere, zum Teil minderjährige Frauen, gleichzeitig schwanger. Ein Polizist vom Festland sowie der Ortsansässige Anwalt Teresi kommen dem Geheimnis hinter diesem Skandal auf die Spur und decken auf, was nicht ans Licht kommen durfte. Mafia, Klerus und Adel des Dorfes halten streng zusammen und versuchen alles, um Hintergründe zu vertuschen und an der Wahrheit interessierte zum Schweigen zu bringen.

    Nun... eigentlich eine wirklich interessante Story, die mich neugierig gemacht hat, weswegen ich dieses Buch dann in die Hand genommen habe. Denn ich denke, dass bis heute schlimme Ereignisse von genau den selben "Organisationen" in Italien vertuscht werden und es daher trotz des geschichtlichen Hintergrundes im Prinzip ein brandaktuelles Thema ist.

    Der Einstieg in dieses Buch ist mir dann schon nicht so leicht gefallen, da schon zu Beginn unzählige Namen auftauchen. Der Autor lockert seine Schilderungen über die Zustände in dem Dorf zwar immer wieder mit lustigen Anekdoten auf, bei denen man auch mal lachen muss, insgesamt bleibt man aber als Leser doch irgendwie eher außen vor. Ich konnte über das gesamte Buch mit keinem der Charaktere so wirklich warm werden, da der Schreibstil leider eher oberflächlich war. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl die Berichterstattung einer Zeitung zu verfolgen. Und das zog sich das gesamte Buch so durch. 

    Dass die Kirche herrscht und regelt, nebenbei noch Mafia und Adel die Geschicke des Ortes lenken und dass Aberglaube und eine wenig bis gar nicht gebildete Landbevölkerung die der Obrigkeit hörig ist zu diesen dramatischen Ereignissen führen konnten, finde ich durchaus spannend, allerdings hier nicht gut herausgearbeitet. Leider war der Verlauf auch sehr vorhersehbar.

    Ich kann das Buch leider nicht wirklich empfehlen.

  9. Cover des Buches Ledig und frei (ISBN: 9783857916946)
    Daniela Kuhn

    Ledig und frei

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Ratschläge des Herzens (ISBN: 9783257068825)
    Dalai Lama

    Ratschläge des Herzens

     (31)
    Aktuelle Rezension von: KristinaTiemann
    Letztens fiel mir dieses kleine Büchlein mit Ratschlägen vom 14. Dalai Lama wieder in die Hand. Es richtet sich an jeden von uns, ob arm oder reich, jung oder alt, krank oder gesund, Bauer oder Politiker. Ich wollte eigentlich nur darin herumblättern, las es am Ende aber ganz. Schade, dass du es nicht öfter liest, dachte ich, besonders wenn ich mal wieder "ein Problem" habe. Denn was der kleine Ratgeber mir sagen möchte, ist, dass "ein Problem" relativ ist. Und das stimmt ja wohl. Das Problem dabei ist nur, dass man das oft nicht erkennt, wenn man gerade mittendrinsteckt :D.
    Ich mag das Buch, weil es so einfach ist. Für Probleme gibt es keine Patentrezepte. Es gibt nur eine Geisteshaltung, mit der man durchs Leben geht. Man kann es sich dabei schwerer oder leichter machen. Man kann einen Schicksalsschlag auch als Herausforderung betrachten, man kann versuchen, in allem auch das Positive zu sehen. Und wer erkennt, dass das Leid zum Leben gehört, hat das Übel an der Wurzel gepackt. Nur ist das gar nicht leicht, obwohl es so einfach ist. Warum ist das Einfachste immer am schwersten?
    "Dalai Lama" bedeutet im Tibetischen "Lehrer, dessen Weisheit so groß ist wie der Ozean". Und für mich ist er das auch. Denn mir schenken seine Ratschläge Hoffnung, Trost und Mut.
  11. Cover des Buches Undead and Unwed (Queen Betsy, Book 1) (ISBN: 9780425194850)
    Mary Janice Davidson

    Undead and Unwed (Queen Betsy, Book 1)

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Kamila
    "It´s been a helluva week for Betsy Tayler. First, she loses her job. Then, to top things off, she´s killed in a car accident. But what really bites (...) is that she can´t seem to stay dead. Every night she rises, with a horrible craving for blood." Yes, I do like humurous fantasy/ science fiction/ mystery books. If you don´t, you probably should not read this book. I really enjoyed it and couldn´t wait to read the next one. EXTRACT: "Listen, answer a question - how the hell do you kill a vampire? Specxifically how will you kill ME? You can´t toss me into the Pit this time, because the Fiends are scared of me. And you can´t lock me in aroom facing east and wait for the sun to do your dirty work. A holy water facial won´t do it, either. Not that I would mind a facial, so if you think it´ll work, go right ahead. Just go easy on the exfoliantss; I have combination skin."
  12. Cover des Buches Café Hannah - Überraschungen (ISBN: 9783944936567)
    Ann E. Hacker

    Café Hannah - Überraschungen

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Nun schon zum 4. Mal zog es mich ins Café Hannah und somit in die wunderbare Welt von Besitzerin Hannah und ihren Freunden, Mitarbeitern und Nachbarn. Doch auch diesmal sollte es nicht nur Sonnenschein geben, denn das Leben samt all seinen Problemen und Freuden zeigte sich auch in diesem Band von seiner besten Seite.

     


    Wer die Vorgänger noch nicht kennt, dem sei empfohlen diese zuerst zu lesen, da es sonst dazu kommen könnte, dass man ein paar Anspielungen nicht versteht.

     


    Dieser Teil der Reihe stand diesmal fast komplett im Zeichen der Liebe. Egal ob Hannah, Edi, JJ oder Svenja alle hatten in diesem Band mit den Vorzügen und Nachteilen der Liebe zu kämpfen. Doch wer hier Einheitsbrei vermutet, den kann ich entwarnen, denn abwechslungsreicher als hier könnte die Liebe garnicht sein.

     


    Dafür sorgte besonders die Charakter-Vielfalt der einzelnen Figuren, welche neben guten, eben auch schwierige Eigenschaften hatten, welche in einer Beziehung ganz schön hinderlich sind. Das beste Beispiel war hier wohl Café-Besitzerin Hannah, welche vor lauter widersprüchlicher Gefühle nicht nur sich selbst belastete, sondern auch ihre Beziehung mit Andy. Lobenswert hierbei möchte ich hervorheben, dass die Autorin uns und unsere undurchsichtige Gefühlswelt perfekt einfing. Denn Hannah will Freiheit, vermisst aber Andy und versucht dieses Zwischending dadurch auszugleichen, dass sie versucht anderen Personen helfen. Immerhin ist das meist leichter.

     


    Doch neben der Liebe ging es in diesem Band auch wieder um andere wichtige Themen. Neben der Migration und Emanzipation, gab es auch noch einmal das Thema Stalking. Allerdings hätte ich mir bei Ersten und Letzteren ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Hier fehlte mir einfach etwas um die Geschichten dahinter vollkommen durch nicken zu können. Dafür war das Thema Emanzipation wirklich sehr eindrucksvoll in die Geschichte eingebaut worden.

     


    Ansonsten fühlte es sich wieder so an, als würde man nach Hause kommen. Ich genieße den Schreibstil der Autorin einfach sehr, da sie Momente und Gefühle einfach sehr eindrucksvoll einfängt und wiedergibt. Zudem finde ich es schön, dass man die Handlungen oftmals aus verschiedenen Perspektiven erleben kann. Man freut sich oder ärgert sich hierbei mit den Charakteren mit, was das Lesen gleich nochmal so spannend macht.

     

    Fazit:


    Mein erneuter Ausflug in die Bewohner und Besucher der Blumengasse war wieder ein absolutes Leseerlebnis. Zwar hätte ich mir bei 2 Themen ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber ansonsten überzeugte mich dieser Band mit tollen Geschichten, wie sie es nur das Leben selbst erzählen kann. Auf meinen nächsten Besuch im Café Hannah freue ich mich jetzt schon.

  13. Cover des Buches Schwalbennester (ISBN: 9783865217806)
    Christine Zuppinger

    Schwalbennester

     (3)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Wenn jemand lange lebt, hat er auch viel zu erzählen. Maria und Zenzi sind Schwestern, um die achtzig, und da sie nie geheiratet haben, bewirtschaften sie gemeinsam ihren Hof im Bayerischen Wald. Die Autorin hat die beiden Frauen während zwei Jahren begleitet und ihre Erzählungen aufgeschrieben.

    Erster Eindruck: Ein kleines, dünnes Büchlein mit etlichen Schwarz-Weiss-Fotos; passt sehr gut zu den bescheiden wirkenden Schwestern.

    Die Schwestern erzählen von ihren Geschwistern, Eltern und weiteren Vorfahren. Dies war sehr interessant, aber da es in den unterschiedlichen Generationen teilweise Namensgleichheiten gab, auch etwas verwirrend. Des Weiteren gab es Einblicke in das bäuerliche Erbrecht – eine ziemlich komplexe Angelegenheit.

    „Gedanken, gekittet wie Schwalbennester, damit sie einen Sinn ergeben.“ (Maria)

    Die beiden Frauen sind sehr fleissig und scheuen keine Arbeit. Sie stehen jeweils um vier Uhr in der Früh auf. Lange Zeit haben sie zwei Mal im Monat Brot gebacken und verkauft – gutes Sauerteigbrot. Die Zubereitung und das Backen im Holzofen dauern lange (jeweils eine ganze Woche dauert das Kneten des Teiges!), doch die Kundschaft weiss dies zu schätzen.

    „Das Schöne am Brotteig ist doch, dass er ein Leben hat: er muss ruhn und dann geht er auf.“

    Ich musste des Öftern schmunzeln, als es z.B. hiess, dass es ihnen nicht an Verehrern gefehlt hätte und sie begehrte Tänzerinnen gewesen seien. Wenn sie auf dem Hof arbeiten, haben sie ihre ältesten Kleidungsstücke an – die „guten Sachen“ werden sorgfältig gepflegt und für die Kirche getragen (wie es sich eben früher so gehörte). Zenzi badet im Sommer draussen im kalten Wasser zur Abhärtung (und geht dann gleich ins Bett) – heute würde man dies als Anti-Aging-Tipp betiteln. Sie ist sehr schlagfertig und äussert auch unverblümt ihren Wunsch, ein Geschenk zu erhalten. Maria restauriert Möbel und malt gerne. Sie hofft auf eine gute Aufnahme im Jenseits, wenn es dann Zeit für sie wird, zu gehen.

    Die Sprache war zuweilen etwas ungewohnt, aber die Autorin hat einleitend auf diese Dialektfärbung hingewiesen, da sie die Gespräche mit den Schwestern möglichst unverfälscht zu Papier bringen wollte. Für diesen Erfahrungsbericht empfand ich das als passend.

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