Bücher mit dem Tag "unwetter"
92 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.141)Aktuelle Rezension von: asomeObsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe, die in den letzten Jahren irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Immer wieder habe ich das Buch in Buchhandlungen gesehen oder etwas darüber gelesen, es aber nie wirklich auf dem Schirm gehabt.
Mit Mitte 40 gehöre ich nicht mehr ganz zur eigentlichen Zielgruppe, daher fiel mir der Einstieg zunächst etwas schwer. Der Beginn erinnert stark an einen typischen Teenagerroman – Umzug, Herzschmerz und Highschooldrama inklusive. Doch etwa ab der Mitte nimmt die Geschichte spürbar Fahrt auf, und die Welt der Lux erweist sich als erfrischend anders.
Die Handlung wird zunehmend spannender, und die Hintergründe um die Lux sowie ihre Präsenz auf der Erde werden nach und nach aufgedeckt. Obsidian – Schattendunkel ist sicher kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib, der Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.719)Aktuelle Rezension von: Lesefieber22Ein Jahr nachdem Tills Sohn Max verschwunden ist, ist noch immer unklar was mit dem Jungen passiert ist. Als einzige Möglichkeit sieht Till nur noch den Weg, sich als Insasse in die psychiatrische Abteilung der Haftanstalt einweisen zu lassen, um dem mutmasslichen Mörder seines Sohnes nahezukommen und so die Wahrheit zu erfahren...
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Trotz Schlafmangel nach Silvester habe ich es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es einfach so spannend war. Stellenweise war es zwar wirklich verstörend und brutal, gleichzeitig aber auch faszinierend, wozu Menschen fähig sind. Durch unerwartete Wendungen hatte ich immer wieder neue Theorien, was nun wirklich passiert ist und wer der Schuldige ist. Bis zuletzt blieb so die Spannung hoch. Für mich war es das erste Buch von Sebastian Fitzek, aber bestimmt nicht das letzte.
Spannend, verstörend und dramatisch - die perfekte Lektüre für ein langes Wochenende.
- Simon Beckett
Kalte Asche
(3.517)Aktuelle Rezension von: Sarah_K1Nachdem ich von Band 1 so begeistert war, habe ich direkt mit Band 2 angefangen. Im Vergleich dauert es bei "Kalte Asche" jedoch länger, bis sich bei mir wirklich Spannung aufgebaut hatte. Für die ersten etwa 150 Seiten brauchte ich daher ein bisschen länger, dann konnte ich das Buch jedoch nur noch schwer aus der Hand legen.
Wir begleiten David Hunter diesmal auf die Insel Runa. Natürlich erwarten uns auch hier wieder schreckliche Taten die es aufzuklären gilt. Und wieder stellt man sich die Frage, zu was manche Menschen fähig sind? Insbesondere in der zweiten Hälfte des Buches überschlagen sich dann die Ereignisse, mit einigen Wendungen und einem Cliffhanger zum Schluss. Wie gut, dass Band 3 bereit liegt und ich direkt weiterlesen kann...
- Nicholas Sparks
Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht
(911)Aktuelle Rezension von: Elenay_Christine_van_LindIch habe das Buch gelesen und den Film mindestens 20 Mal mir angesehen. Schön gemütlich zu Hause am Laptop.
Ich erlebe beim Lesen und auch beim Film ansehen eine junge Frau, die in einem neuen Ort ankommt und von Anfang an sehr gesprächig und gut gelaunt ist. Viel und gerne lacht, sich mit allen auf Anhieb gut versteht.
Nur bei dem Mann, den sie gleich nach ihrer Ankunft kennenlernt, ist sie ein wenig vorsichtig und etwas ängstlich aufgrund von Ereignissen aus ihrer Vergangenheit.
- Gudrun Pausewang
Die Wolke
(954)Aktuelle Rezension von: Perse- Details:
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1987
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Verlag: Ravensburger
Genre: Jugendliteratur
Seitenanzahl: 223
- Inhalt:
Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen atomaren Unfall. Die 14 Jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und ist auf sich allein gestellt.
- Wie das Buch zu mir gefunden hat:
Das Buch hat mich über ein Verschenke - Regal gefunden. Ich habe damals den Film im Schulunterricht gesehen und wollte schon immer das Buch dazu gelesen haben, jetzt habe ich es endlich getan...
- Meinung:
Das Thema dieses Buches ist nicht ohne. Gudrun Pausewang erzählt klar, hart und authentisch. Ich finde, dass einen beim Lesen der harte Realismus dieser Welt trifft. Es ist nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen" in der Welt, in dieser Gesellschaft und Politik.
- Fazit:
Zu Recht den Jugendliteraturpreis 1988 gewonnen. Dieses Werk gehört für mich zur Pflichtlektüre!
- Empfehlung:
Für alle, die qualitativ hochwertige Jugendliteratur suchen und/oder Fans von Gudrun Pausewang sind.
Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir!
- Tipp:
Schaut euch den gleichnamigen Film von 2006 an.
- Lieblingszitate:
"Kein Ton von den Herren, die so gerne reden."
Prolog - Seite 7
"Versagen ist menschlich. Mit Versagen nicht zu rechnen, ist verantwortungslos und unmenschlich.''
Prolog - Seite 9
"»Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.«"
Kapitel 1 - Seite 23
"»Handeln Sie mit Verantwortungssinn!«"
Kapitel 2 - Seite 33
"Das also würde der neue Unterschied zwischen Arm und Reich sein."
Kapitel 8 - Seite 127
"»Die Leute fangen schon wieder an zu vergessen«,..."
Kapitel 10 - Seite 153
"»Menschen sind zu allem fähig«,..."
Kapitel 10 - Seite 154
- David Lagercrantz
Verschwörung
(283)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDie Trilogie von Stieg Larsson um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist habe ich verschlungen. Lagercrantz ist nicht Larsson, aber das stand auch nicht zu erwarten. Dennoch konnte ich auch dieses Buch kaum aus der Hand legen. Es ist vielleicht weniger düster, weniger bedrohlich, weniger emotional, aber es besticht durch eine hervorragende Stilistik und eine klasse zusammengefügte Story. Und es ist dem Autor aus meiner Sicht gelungen, die wichtigen Charaktereigenschaften der Protagonisten von Larsson zu übernehmen und gekonnt fortzuführen.
Für mich war es auf jeden Fall ein spannendes Wiedersehen mit Salander und Blomkvist, die eine Affäre aufdecken, die sich von der russischen Mafia bis zur NSA in den USA erstreckt und die grandiose Rückkehr Millenniums an die investigativ-journalistische Spitze einläutet.
Wer keinen Larsson erwartet, wird hier sicher nicht enttäuscht. Ich zumindest freue mich darauf, den nächsten Band zu lesen. - Lara Kessing
Mondgeflüster in Fella
(117)Aktuelle Rezension von: PiratenLillyKlappentext:
Ein schweres Unwetter zerstört große Teile von Fella. Eine Gang mit dem Namen Senk nutzt das entstandene Chaos, um die Macht an sich zu reißen. Da Andra ein Jahr vor dem Unwetter bei den Senk ausgestiegen ist, hat sie es nun besonders schwer. Einige Senk können ihr den Ausstieg nicht verzeihen, allen voran ihr ehemals bester Freund. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Menschen, um die sie früher einen großen Bogen gemacht hätte, werden zu Verbündeten. Andra muss nicht nur herausfinden, wer sie eigentlich ist, sondern auch ihren Platz in dem neuen Fella finden. Sich wieder den Senk anzuschließen wäre der leichtere Weg. Gerät Andra ins Schwanken, als sie unerwartet Gefühle für einen der Senk entwickelt? Sie ist bereit, an ihre Grenzen zu gehen und sich ihren ehemaligen Freunden in den Weg zu stellen, doch ist ihr neues Ich stark genug, sich der Macht der Senk zu widersetzen?
Meinung:
„Mondgeflüster“ ist der zweite Teil der Fella-Reihe, kann aber auch unabhängig vom ersten gelesen werden. Jedoch empfehle ich, für die ganzen Hintergrundinformationen „Windgeflüster“ zu lesen. Lara Kessing entführt uns Leser erneut nach Fella zu der Protagonistin Andra, die mit aller Macht gegen die Feinde ankämpft. Aufgrund des einfachen und flüssigen Schreibstils wird der Leser nur so durch die Seiten geführt. Mit Andra wird uns Lesern eine starke Persönlichkeit zu Tage, welche auch selbst mit ihren Gefühlen zu kämpfen hat, denn schließlich empfindet sie genau für den Mann etwas, der über ihren Möglichkeiten lebt. Wagt sie den Schritt über die Grenzen?
Das Ende bleibt mit einem Cliffhänger bestehen und man will unbedingt den dritten Teil lesen, denn schließlich überzeugt die Geschichte durch ihr spannungsreiches Material, welches von Anfang bis zum Ende bestehen bleibt. Aber würde Andra sich sofort entscheiden, würde das Drama und die Spannung verloren gehen und die Geschichte nur halb so gut machen.
- Lisa-Marie Reuter
Exit this City
(26)Aktuelle Rezension von: Kathrin_SchroederGelesen dank Netgalley
Klimakatastrophe, große Teile der Erde sind Wüste und die Menschheit auf Klimatisierung und Thermoschutzanzüge angewiesen. Die Mehrheit ernährt sich von synthetischer Nahrung, Realfood angebaut auf Farmen z.B. im Rhein-Main-Gebiet wird zu horrenden Preisen verhökert.
In dieser Situation entwickelt sich eine Revolte gegen die Nahrungsproduzierende Firma und für die Freigabe der Nahrung für die Produzierenden.
Dieser Erzählstrang wechselt sich mit der Geschichte von Marti in Delhi ab, der sich für einen Außerirdischen hält, der nur einen menschlichen Körper übernommen hat und versucht Komponenten für sein Raumschiff zu beschaffen bevor Delhi durch den Kontakt eines Taifuns mit dem nahegelegenen Atomkraftwerk zugrunde geht.
Ich habe ein wenig gebraucht in die Geschichte hereinzukommen, doch irgendwann hat sie mich überzeugt. Stimmig, interessante Wendungen, Wortwitz und schräge, aber interessante Charaktere.
#Netgalleyde #Exitthiscity #LisaMarieReuter #KathrinliebtLesen #Bookstagram
- Nina Blazon
Feuerrot
(121)Aktuelle Rezension von: ButtaIch bin ein großer Fan von Nina Blazon schons eit einigen Jahren und das nicht nur von ihrer Fantasy. Ihr Schreibstil ist spannend und flüssig und die Beschreibungen bildhaft, man kann sich gut in die charactere reinversetzen.
Zeitweise ist dieses Buch etwas schlepppend aber es kommt immer weider Spannung auf und man bekommt guten einblick in die Zeit der Hexenverfolgung.
- Jennifer Ryan
Montana Dreams - So ungezähmt wie das Land
(62)Aktuelle Rezension von: MuminluiseEine schöne Geschichte, die trotz der Spannung (diese zieht sich quasi durch den ganzen Roman) sehr liebevoll und romantisch geschrieben ist.
Ella ist, obwohl erst 25 Jahre ein bodenständiger sympatischer Charakter, mit dem man gleich empathisch ist. Gabe ist der geborene Cowboy mit allen guten Eigenschaften, so wird er Ella´s Anker. Für mich war dieses Buch sehr emotinal, stellenweise hatte ich Tränen in den Augen und war total gefesselt.
Für mich absolut empfehlenswert. - Agatha Christie
Und dann gab's keines mehr
(366)Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlogDie Geschichte beginnt damit, dass 10 Personen anhand eines Briefes auf eine einsame Insel gelockt werden. Die Personen kennen sich untereinander nicht und gleich zu Beginn werden alle mit ihren größten Verbrechen konfrontiert: dem Mord an jemanden.
Nach und nach findet die Gerechtigkeit ihren Weg, da ein scheinbarer Kinderreim dazu genutzt wird, um sich ihnen zu entledigen.
Die Protagonisten sind so unterschiedlich, wie Menschen nur sein können. Da gibt es unter anderem einen Richter, der die einzelnen Morde und mögliche Verdächtige sehr ruhig und nüchtern zusammenfasst. Oder eine Miss Brent, die ihre Liebe zu Gott gefunden hat und sehr fanatisch wirkt.
Die Geschehnisse sind klar aufgebaut und es sehr interessant, wie schnell die Personen dort ihr wahres Gesicht gezeigt haben und wie schnell sämtliches Vertrauen aufgrund der Ereignisse schwand.
Gleich nachdem der erste Mord geschah, bin ich in den ‚Ermittlermodus‘ gegangen und habe versucht mit zu rätseln, wer diesen und noch weitere begannen haben kann und wie.
Einzig das Ende konnte mich nicht so überzeugen. Denn bis dato war alles sehr nachvollziehbar und klar geschildert. Allerdings war die Auflösung zu konstruiert und unglaubwürdig und manches bleibt leider ungeklärt.
Vielleicht mag ich ein wenig Voreingenommen sein, wenn es um Agatha Christie geht, da ich ihre Bücher sehr schätze – dennoch fand ich dieses Buch absolut großartig! - Stefan Bonner
Generation Weltuntergang
(39)Aktuelle Rezension von: dorothea84Ich hatte es einmal unterbrochen, aber ich erinnere ich mich nicht warum. Jetzt wollte ich dieses Buch endlich weiterlesen. Schnell habe ich gemerkt warum ich nicht weitergelesen habe. Manche Passagen sind schon recht trocken und voller Fakten, teilweise wurde sehr tief in die Materie eingetaucht. Das war mir persönlich zu viel, denn ich muss und will auch nicht immer jede Kleinigkeit wissen. Interessant, waren teilweise die Jahreszahlen, wann die Bewegung begonnen hat. Sogar die Prognose für 2021, da konnte ich aus dem Fenster schauen und sagen, ja, ihr hattet recht. Aus diesem Buch habe ich viel gelernt und auch viel zum Nachdenken mitgenommen. Aber es ist kein Buch einfach mal zum Durchlesen. Denn es regt einen zum Denken an und dazu gibt es einen viele Fakten, Daten und Informationen. Manche davon waren sogar sehr interessant und andere waren nur einfach nervig.
- Kira Licht
Lovely Curse - Erbin der Finsternis
(310)Aktuelle Rezension von: marenwltDas Buch an sich fand ich nicht schlecht und die Story ist auch spannend, ich glaube aber ich bin nicht (mehr) ganz die richtige Zielgruppe.
Ich hatte mir eine Welt mit magischen Wesen, Magie, Spannung und Geheimnissen gewünscht - der erste Band führt aber sehr langsam in die Geschehnisse ein. Das Erzähltempo könne für meinen Geschmack definitiv deutlich schneller sein. Es gibt einige Längen und einige Situationen, die es mMn für die Story nicht braucht. Dennoch hat mich interessiert, wie es weitergeht und wann der eigentliche Fantsasyteil beginnt. Das ist tatsächlich erst kurz vor Ende und kam für mich ein bisschen „aus dem nichts“, weil der Kontext einfach fehlt. Ich hoffe sehr, dass der 2. Teil da noch etwas Abhilfe schafft und es „nur“ als Cliffhanger gedacht war.
Der größte Punkt allerdings, mit dem ich gehadert habe, ist das Verhalten der verschiedenen Charaktere. Ich lese normalerweise keine Bücher mehr, in denen die Protagonist*innen nicht mindestens 18, eher älter sind und ich weiß jetzt leider auch wieder ganz genau warum. Das ist aber einfach persönlicher Geschmack - ich mag „Teenie-Getue“ einfach nicht mehr.
Was ich aber gut finde, ist der Schreibstil. Er ist zwar nicht super komplex oder ausschmückend, aber genau das sorgt dafür, dass sich das Buch fix und flüssig weg snacken lässt. Ich kann mir gut vorstellen, dass vor allem eine jüngere Zeilgruppe und Fantasy-Anfänger*innen Spaß mit dem Buch haben!
- Arnaldur Indriðason
Eiseskälte
(79)Aktuelle Rezension von: Mary2Erlendur reist in die Gegend seiner Kindheit in die Ostfjorde Islands.Hier kommen tiefgreifende Veränderungen auf die Bewohner zu durch den Bau eines Staudamms und eines Aluminiumwerkes.
Im verfallenden Haus seiner Eltern nimmt sich Erlendur eine Auszeit und beginnt eine Recherche in einem Jahrzehnte zurückliegenden Vermisstenfall: Während eines plötzlichen Unwetters im Jahr 1942 verschwindet eine junge Frau in den Bergen, sie wird nie gefunden.
Hartnäckig sucht Erlendur Gespräche mit Zeitzeugen und Verwandten, geht kleinsten Hinweisen nach und setzt nach und nach ein tragisches Puzzle zusammen. Auch Erlebnisse seiner eigenen Kindheit sind in die Handlung verwoben.
Für mich war es das erste Buch des Autors und somit auch aus der Reihe um Kommissar Erlendur der erste Fall, den ich verfolgt habe, obwohl es bereits zehn Vorgänger gibt.
Das war tatsächlich keine Schwierigkeit, denn der Fall ist völlig unabhängig von anderen Ereignissen zu betrachten. Tatsächlich ist es ein charakteristisches Merkmal von „Eiseskälte“, dass sich die gesamte Handlung wie in einer Blase isoliert vom Rest des Weltgeschehens abspielt.
Es gibt nur wenige Handlungsträger, dafür sehr intensive Gespräche und starke Stimmungsbilder. Die Einsamkeit, die Kälte und die raue Natur werden dem Leser sehr eindrucksvoll nahegebracht. Mich hat die düstere Atmosphäre beeindruckt, die mir deutliche Bilder vom Osten Islands in den Kopf gebracht hat.
Der Handlungsfortschritt ist eher gemächlich, die Spannung bleibt über lange Strecken erhalten, erreicht aber nur ein mäßiges Niveau. Sprachlich hervorragend komponiert, liest sich „Eiseskälte“ mühelos.
Am Ende sind viele Fragen beantwortet und viele tragische Figuren können ihre Ruhe finden.
Für mich ist Arnaldur Indridason eine lesenswerte Entdeckung, ganz sicher werde ich noch weitere Bücher aus seiner Feder lesen.
Ich bewerte mit vier Sternen, vor allem dem mäßigen Spannungsniveau geschuldet.
Eine Leseempfehlung gebe ich für alle Freunde des nordischen Krimis, die wenig Wert auf Grausamkeit legen.
- Caroline Brinkmann
Die Vereinten
(98)Aktuelle Rezension von: LennyWow, alles kam ganz ganz anders als erwartet! Das mag ich! Erst war ich etwas überfordert, da es mir etwas zu viel war und ich auch gewisse Tiere nicht so mag..... aber es brauchte nicht lange, bis ich mich darauf einlassen konnte. Das Ende war grandios. Ein sehr gelungenes Finale! Das wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben!
- Sarah Goodwin
Die Yacht
(85)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
Obwohl sich Hannah und Libby schon ewig kennen, könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Die Einladung, Silvester gemeinsam mit einigen Bekannten auf Libbys Luxusyacht zu verbringen, nimmt Hannah daher nur sehr widerwillig und mit dem festen Vorsatz an, so schnell wie möglich wieder nach Hause zu fahren. Als sie am Neujahrsmorgen aufbrechen will, liegt die Yacht jedoch nicht mehr im Hafen – und auf dem Boot ist plötzlich niemand mehr sicher.
Meine Meinung
Die Bücher von Sarah Goodwin habe ich bisher immer wirklich gerne gelesen, daher muss ich bei diesem wirklich mit Bedauern feststellen, dass es definitiv nicht ihr stärkstes Werk ist.
Verfestigt hat sich dieser Eindruck bei mir leider direkt mit dem Setting, welches in meinen Augen das am stärksten räumlich begrenzte aller ihrer bisherigen Settings war. Ein richtiges Gefühl der Beklemmung ist trotz der vielen Beschreibungen der Yacht und der Umgebung leider nicht bei mir aufgekommen, was ich wirklich schade fand.
Auch mit den Figuren konnte ich nicht besonders viel anfangen, da mir abgesehen von Hannah und Harry eigentlich jeder Charakter wie ein Pappaufsteller vorkam. In gewisser Weise kann man das zwar vielleicht noch als Symbol für das Sprichwort „Geld verdirbt den Charakter“ verstehen, wirklich überzeugt hat mich das allerdings nicht.
Davon abgesehen fand ich leider auch den Spannungsbogen nicht ganz so überzeugend, da sich viele Szenen an Belanglosigkeiten aufhängen und so in meinen Augen praktisch kein Tempo aufgebaut werden konnte. Immer wieder die selben Szenen in unterschiedlichen Abwandlungen zu lesen hat leider auch nicht dazu beigetragen, dass ich dem Ende mit Begeisterung entgegengefiebert habe.
Insgesamt habe ich leider schon deutlich stärkere Bücher von Sarah Goodwin gelesen, was ich wirklich schade finde. Wer bisher noch nie einen Locked-Room-Thriller gelesen hat, der könnte hier allerdings trotzdem ganz gut unterhalten werden, vorausgesetzt, man kann über die Längen des Handlungsbogens hinwegsehen.
Fazit
Auch wenn das Setting und der Handlungsbogen einiges an Potenzial hatten, fand ich die Umsetzung nicht ganz so stark, wie ich es eigentlich von der Autorin erwartet hätte. Einige Passagen haben mich zwar recht gut unterhalten, das Gesamtbild war für mich aber leider deutlich weniger mittreißend, als ich eigentlich erwartet hätte.
Dafür gibt es drei Bücherstapel von mir.
- Phillipa Ashley
Hinter dem Café das Meer
(68)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseIn dieses Buch geht es um Cal und Demi dir beide kein leichtes Leben hatten, jeder auf seine Art und Weise..
Sie lernen sich kennen und arbeiten mit einander.
Sie verlieben sich in einander, schlafen mit einander doch haben sie einige Hürden zu nehmen.
Der Hof läuft nicht so wie es soll. Dann is da noch Isla Cals Ex... es ist ein turbulentes durch einander an Gefühlen..
Einfach schön.
- Marina Prokopp
Halloween Night - Gefährliche Küsse
(15)Aktuelle Rezension von: Karina_BenedikEine sensationelle Liebesgeschichte würde ich sagen. Kurz, knackig und auf den Punkt gebracht. Es muss nicht immer 400 Seiten brauchen, bis sich zwei Herzen finden. Manche schaffen es schon auf den ersten Seiten, wissen es nur noch nicht, dass sie füreinander bestimmt sind.
Kat will an Halloween zu ihrem Vorstellungsgespräch, und Cole wartet auf sein Fotomodell, eigentlich... Das Schicksal will es aber anders und führt die Beiden zueinander.
Eine stürmische Nacht, und ein paar Missverständnisse später, wissen Beide, dass sie zueinander gehören.
Sehr toll geschrieben, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Der Beginn ist etwas irreführend, aber absolut passend zu Halloween - ohne zu viel zu verraten, aber das "dekorierte" Schlafzimmer fand ich so genial...
Angenehm und flüssig geschrieben, die heißen Szenen wirken nicht überladen. Dann noch ein wenig Drama und Eifersucht.. Also alles was in einem guten Buch vorkommen soll.. Richtig toll und gut zu lesen!!
- Anna Schneider
Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
(81)Aktuelle Rezension von: mareike91Inhalt:
Ein heftiges Unwetter hat die deutsch-österreichische Grenzregion fest im Griff. Seit Tagen regnet es im Karwendel, Flüsse treten über die Ufer, Täler sind überschwemmt. Alexa Jahn und ihre Kollegen von der Kripo Weilheim haben alle Hände voll zu tun.
Chefinspektor Bernhard Krammer wird unterdessen in Österreich mit seiner Kollegin Rosa Zabo auf einen neuen Fall angesetzt: 6 Jugendliche sind trotz des Unwetters zu einer Fahrradtour in die Berge aufgebrochen und niemand weiß, wo sie sich befinden.
Als Alexa während der Suche nach Vermissten am Fuße einer Schlucht auf einen Toten stößt, der zweifelsohne ermordet wurde, treffen sich die Wege der deutschen und osterreichischen Ermittler. Gemeinsam stoßen sie auf eine ungeheuerliche Geschichte.
Meine Meinung:
Nachdem mir die vorherigen Teile der im deutsch-österreichischen Grenzgebiet spielenden Grenzfall-Reihe sehr gut gefallen haben, habe ich mich sehr auf diesen sechsten Band gefreut. Auch wenn die Vorgeschichte insbesondere für die Beziehung der Charaktere eine Rolle spielt, sind die Fälle in sich abgeschlossen und können daher auch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.
Die Protagonisten der Reihe, Alexa Jahn von der Kripo Weilheilm und Bernhard Krammer vom Innsbrucker Landeskriminalamt, sind mir bereits aus den vorherigen Büchern bekannt und sympathisch. Auch wenn ihre Beziehung nicht immer ganz leicht war, sind sie inzwischen ein gutes Team und unterstüutzen sich gegenseitig wo es geht. Es macht Spaß, sie und ihre jeweiligen Kollegen bei den Ermittlungen zu begleiten.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt angenehm zu lesen. Das Setting ist sehr gelungen, insbesondere die Beschreibungen der Örtlichkeiten, der Landschaft, aber auch des Unwetters und seine verheerenden Auswirkungen. Ein absolute Ausnahmezustand - nicht nur für alle Bewohner der Gegend sondern insbesondere auch für die sich im Dienst befindlichen oder auch freiwilligen Helfer, die rund um die Uhr im Einsatz sind. Die Beschreibungen der Einsatzbereitschaft, aber auch die psychische und physische Belastungen, die die Autorin aufzeigt, und den Respekt, den die Autorin den Helfern in zollt, haben mir sehr gefallen - Hier merkt man finde ich sehr den Respekt der Autorin vor der Einsatzbereitschaft zollt.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt angenehm zu lesen. Besonders gelungen ist das Setting - vorallem die Beschreibungen der Orte, der Landschaft, aber auch des Unwetters und seiner verheerenden Auswirkungen. Die Autorin zeichnet ein Bild eines absoluten Ausnahmezustands, nicht nur für die Bewohner der Region, sondern insbesondere auch für die Einsatzkräfte und freiwilligen Helfer, die rund um die Uhr im Einsatz sind und unter teils hohen psychischen und physischen Belastungen stehen. Da fehlt es natürlich gerade noch, dass Alexa mehr oder weniger über eine Leiche stolpert. Der Plot an sich hat mir gut gefallen, meiner Meinung nach gibt es aber zu viele Fälle, in denen Alexa und Krammer mit ihren jeweiligen Kollegen ermitteln, ohne dass sie am Ende in einem wirklichen Zusammenhang stehen. Gerade in der ersten Hälfte des Buches geht dies leider ein wenig zu Lasten der Spannung. Trotzdem hat mir insbesondere die zweite Häkfte des Buches gut gefallen inklusive der schockierenden Auflösung, die man sich als Leser zwar bereits nach und nach zusammenreimen kann, deren ganzes Ausmaß am Ende aber trotzdem fassungslos macht.
Fazit:
Gelungenes Setting, aber für mein Empfinden zu viele Fälle, in denen ermittelt wird, was in der 1. Hälfte etwas zu Lasten der Spannung geht. Trotzdem definitiv lesenswert, ich freu mich schon auf den nächsten Band der Reihe!
- Amity Gaige
Unter uns das Meer
(84)Aktuelle Rezension von: GoldloeckchenDas Buch handelt von einer Familie, dass sich an einem Wendepunkt befindet. Der Mann Michael träumt von Freiheit und einer großen Segeltour. Seine Frau befindet sich in einer Depression, für ihn ein Grund mehr auf Reisen zu gehen mit der Hoffnung seine "alte" Frau wieder zurück zu bekommen und die Ehe zu retten. Seine Frau ist zwar nicht begeistert, trotzdem begeben sie sich mit ihren zwei Kindern auf die Reise und segeln in der Karibik. Sie ahnen nicht, dass nicht nur das Segeln eine Herausforderung wird.
Mich hatte das Buch aufgrund des schönen Covers gelockt und nach dem ich wusste worum es geht, musste ich es einfach kaufen. Ich hatte mir gewünscht, mich mit der Familie auf die Segelreise zu begeben und das karibische Flair zu fühlen. Hier wurde ich auch überhaupt nicht enttäuscht. Nachdem Lesen der vielen eher negativen Rezensionen, hatte ich nicht mehr so viel erwartet. Vielleicht auch aus diesem Grund hat mich das Buch besonders überrascht. Ich war bereits für mehrere Tage auf einem Segelboot und ich fand dieses Buch sehr authentisch geschrieben. Jedes Mal wenn ich das Buch wieder in der Hand hatte und weiterlesen konnte, fühlt ich mich mit auf dem Boot und konnte die Isoliertheit auf dem Boot, die Ungewissheit bei einem aufkommenden Sturm und die Aufgeregtheit beim Erkunden einer kleinen Insel mitfühlen.
Ich muss zugeben, viel passieren tut auf dieser Reise nicht. Mich hat das nicht gestört eher im Gegenteil, das macht das ganze authentischer. Durch die Abgeschiedenheit liegt der Fokus ganz auf die Familie und ihre Gedanken. Man setzt sich mit der Vergangenheit auseinander und gerät auch mal aneinander (selbst wenn man vielleicht vorher keine Ehekrise hatte). Im Laufe des Buches erfahren wir somit immer mehr über die Familie und warum die Ehe kriselt. Hierbei springt die Autorin immer wieder zwischen der Sicht des Mannes im Form der Aufzeichnungen aus dem Logbuch und der Sicht der Frau.
Für mich persönlich war das Buch ein Highlight, vielleicht muss man aber auch etwas Affinität zum Segeln mitbringen.
- Christoph Maria Herbst
Ein Traum von einem Schiff
(87)Aktuelle Rezension von: DuffyDas ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Verlag mit einem bekannten Namen ein paar Euros macht. Nehmen wir einfach mal den äußerst talentierten Schauspieler Herbst, der sich ja auch als Humorist einen guten Ruf erspielt hat und lassen den ein Protokoll seiner Traumschiffreise schreiben. Es ist anzunehmen, dass man ihn nicht mit vorgehaltener Waffe zwingen musste, denn man merkt, dass ihm das wohl auch ansatzweise Spaß gemacht hat. Herbst versucht so manches Mal in Bandwurmsätzen viel von seiner Komik auf engstem Raum unterzubringen, doch leider scheitert er, denn er kann es einfach nicht, liest sich zu bemüht und konstruiert, scheitert am Anspruch, so etwas wie einen eigenen Stil zu entwickeln. Er ist eben Schauspieler, ein begnadeter Sprecher (das Hörbuch dürfte sicher interessanter sein) und hat als Komiker einen Status erreicht, den er selbst mit diesem Buch nicht demontieren kann. Da will man ihm gönnerhaft zurufen: "Schuster, bleib' bei Deinem Leisten", doch das wird er selbst herausgefunden haben. Ach ja, der Inhalt: Ein paar Gimmicks auf der Kreuzfahrt, Unwohlsein, bisschen Saufen, bisschen Leute-niedermachen, na, alles was Stromberg besser kann, aber Herbst ist ja nicht Sromberg, gibt sich aber Mühe, ein wenig wie Stromberg zu klingen und ... Ach, das Ganze ist zu belanglos, um sich darüber auszulassen, kurz vor dem Ärgerlichen, aber doch nicht ganz so schlimm und machen wir mal das, was das Beste ist: Decken wir den Mantel des Schweigens darüber. - B.A. Paris
Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld
(121)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryCass begegnet auf einsamer Landstraße einer anderen Fahrerin, die scheinbar eine Autopanne hat. Doch nachdem diese sich offensichtlich nicht helfen lassen will, fährt Cass weiter – und erfährt am nächsten Tag, dass besagte Autofahrerin ermordet wure. Und nicht nur das, Cass und die Frau kannten sich. Als Cass dann anonyme Anrufe bekommt und sie selbst immer vergesslicher wird, sich die mysteriösen Vorgänge in ihrer Umgebung häufen, weiß Cass nicht, ob sie langsam verrückt wird, oder ob der Mörder es nun auch auf sie abgesehen hat.
Ich muss sagen, dass Cass eine wirklich sehr weinerliche und naive Protagonistin war. Ich konnte ihre Angst, an Frühdemenz zu erkranken in gewisser Hinsicht verstehen, da ihre Mutter sehr zeitig daran verstorben war. Aber sie hat nichts hinterfragt, keine zweite ärztliche Meinung eingeholt und war sehr passiv. Außerdem hat sie die Tatsache, dass sie die Tote am Abend zuvor noch gesehen hat, niemandem erzählt, weil sie nicht von ihrem Mann ausgeschimpft werden wollte – welche erwachsene Frau denkt so, wenn der Mann nicht gerade ein Choleriker oder gewalttätig ist?
Allerdings muss ich sagen, dass ich die Entwicklungen innerhalb der Geschichte dann doch interessant fand und die Autorin mit einem coolen, lesenswerten Twist um die Ecke kommt. Ich möchte nicht sagen, dass es nicht undurchschaubar ist, was vonstatten geht, aber es ist cool gemacht. Meine Meinung über die Geschichte hat sich beim lesen komplett geändert. Von Hass auf Cass uns „Ich würde gerne abbrechen“ zu gelungener Unterhaltung.
Ein weiteres Buch der Autorin würde ich aber nicht unbedingt lesen wollen.
- Darcy Coates
Der Fluch von Carrow House
(126)Aktuelle Rezension von: Rainbow_DashDer Fluch von Carrow House hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, und obwohl ich dem Buch vier statt fünf Sterne gebe, habe ich die düstere Atmosphäre und den klassischen Haunted-House‑Charme sehr genossen. Je tiefer ich gemeinsam mit Remy und den anderen Gästen in die Geschichte des Hauses eintauche, desto stärker spüre ich die Bedrohung, die über allem schwebt. Besonders gelungen fand ich, wie sich das Mysterium rund um Carrow House Schicht für Schicht enthüllt, ohne jemals zu früh zu viel preiszugeben.
Die Charaktere wirken anfangs wie eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, doch im Verlauf der Geschichte entwickeln sie sich auf subtile, aber spürbare Weise weiter. Remy bleibt für mich die stärkste Figur – neugierig, mutig und gleichzeitig verletzlich genug, um glaubwürdig zu bleiben. Auch die Nebenfiguren erhalten genug Raum, um eigene Motive und Ängste zu zeigen, was die Dynamik innerhalb der Gruppe intensiviert. Manche Entwicklungen hätte ich mir jedoch noch etwas tiefergehend gewünscht, gerade weil das Setting so viel Potenzial für zwischenmenschliche Konflikte bietet.
Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und lebt vor allem von der unheimlichen Atmosphäre des Hauses. Die Mischung aus paranormalen Ereignissen, historischen Geheimnissen und der wachsenden Unsicherheit innerhalb der Gruppe sorgt dafür, dass ich immer weiterlesen wollte. Besonders die Momente, in denen die Beziehungen zwischen den Figuren auf die Probe gestellt werden, haben die Bedrohung noch greifbarer gemacht. Gleichzeitig bleibt die Geschichte gut lesbar und verliert sich nie in unnötigen Abschweifungen.
Das Fazit zu Der Fluch von Carrow House fällt für mich insgesamt sehr positiv aus, auch wenn das Buch nicht ganz die volle Punktzahl erreicht. Besonders beeindruckt hat mich, wie konsequent Darcy Coates die unheimliche Atmosphäre trägt: Das Haus wirkt wie ein eigener Charakter, der jede Szene beeinflusst und die Figuren zu Entscheidungen drängt, die sie sonst vielleicht nie getroffen hätten. Die Mischung aus klassischem Spukhaus‑Feeling, historischen Geheimnissen und psychologischer Spannung funktioniert ausgesprochen gut und sorgt dafür, dass die Geschichte bis zum Schluss fesselnd bleibt. Gleichzeitig spürt man, wie viel Potenzial in den Beziehungen zwischen den Figuren steckt – manche Konflikte und Entwicklungen hätten für meinen Geschmack noch stärker vertieft werden können, gerade weil die Dynamik innerhalb der Gruppe so viel Raum für emotionale Reibung bietet. Trotzdem bleibt das Buch ein atmosphärisch dichtes, unterhaltsames und stellenweise richtig packendes Leseerlebnis, das mich neugierig auf weitere Werke der Autorin gemacht hat.
- Wolf Hector
Die Brücke der Ewigkeit
(134)Aktuelle Rezension von: anne_foxDer Roman spielt im 14. Jahrhundert und es geht um die Magdalenen Brücke über die Moldau bei Prag. Die alte Brücke wird komplett bei einer Flutkatasthrophe zerstört. Gerade befinden sich Jan Othin und seine Mutter auf der Brücke. Er schwört bei Gott, wenn seine MUtter und er das Unglück überleben würde er eine neue stabile Brücke die für immer hält bauen. Er stößt bei seinem Plan eine Brücke für die Ewigkeit zu bauen Jahre später immer wieder auf Freinde und sie muss ja auch finanziert werden. Aber er kann sein Versprechen trotz aller Hindernisse, einlösen.
Fazit:
Historischer Roman mit vielen Längen. Deshalb konnte mich der Roman auch nicht fesseln























