Bücher mit dem Tag "ureinwohner"
46 Bücher
- Stephenie Meyer
Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
(15.161)Aktuelle Rezension von: Bookwuermchen✨ Ein unglaubliches Buch! Die Geschichte ist so ruhig und dennoch fesselnd und kraftvoll in ihren Worten, dass sie einen tief berührt. ❤️📖 Gerade diese besondere Atmosphäre macht Twilight aus!
🖤 Stephenie Meyer nimmt sich Zeit, ihre Figuren und ihre Welt aufzubauen, wodurch die Emotionen & die Spannung immer weiter wachsen. Bella und Edward wachsen einem schnell ans Herz, und ihre Geschichte lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los. 🌙🧛♂️
Lieblingszitate :
"Egal, wie perfekt ein Tag ist, er endet immer."
"Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm – und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war – dürstete nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.“
- Diana Gabaldon
Outlander - Der Ruf der Trommel
(924)Aktuelle Rezension von: dorothea84In „Der Ruf der Trommel“ brechen Jamie und Claire in ein völlig neues Abenteuer auf, das sie in die Kolonien Amerikas führt. Dieses neue Setting bringt unheimlich viel frischen Wind in die Reihe, und die Beschreibungen des Landes sind Diana Gabaldon wirklich meisterhaft gelungen. Besonders die Vergleiche zwischen den Highlands und der neuen Welt sorgen für einige sehr witzige Momente.
Ich hatte bei diesem Band wirklich viel zu lachen, musste im nächsten Moment wegen der schockierenden Grausamkeiten aber auch einige Tränen verdrücken. Dass die Familie wächst und zwei weitere bekannte Charaktere stärker in den Fokus rücken, verleiht der Story eine großartige neue Dynamik. Ab und zu gab es zwar wieder die typischen Längen, aber insgesamt lässt sich das Buch wunderschön lesen.
Fazit: Ein emotionaler, humorvoller und bildgewaltiger Nachfolger, der große Lust auf Band 5 macht!
- Lucinda Riley
Die Perlenschwester
(606)Aktuelle Rezension von: BuechervorhersageCece war mir bisher als Nebencharakter nicht so sympathisch und ich war gespannt, ob sich das mit dieser Geschichte ändert. Anfangs startete die Geschichte ungewohnt spannend, doch mit dem Einsetzen der Vergangenheit wurde es schnell ruhiger und für meinen Geschmack auch langweiliger. Ich fand die Herkunftsgeschichte von Cece leider nicht so packend und in der Gegenwartsebene hat es mich irritiert, dass es zwei Love Interests gab, wovon einer einfach fallen gelassen wird und nur gegen Ende nochmal aufgegriffen wird. Das fand ich etwas schade. Ansonsten ist die Autorin ihrem Erzählstil treu geblieben, sie holt weit in der Vergangenheit aus und es dauert lange, bis man die Herkunft der Protagonistin erfährt. Cece wird im Verlauf der Geschichte sympathischer, da sie eine neue Familie um sich herum formt und die ungesunde Abhängigkeit zu ihrer Schwester Star erkennt und reflektiert. Trotz der Schwächen mag ich die Reihe weiterhin sehr und werde die Schwestern mit Neugierde begleiten.
- Richelle Mead
The Promise - Der goldene Hof
(263)Aktuelle Rezension von: ClaudinchenSehr gut und flüssig geschrieben.
Sehr schön gestaltetes Cover, das mich schon mal neugierig gemacht hat.
Zum Buch:
Gräfin Elisabeth soll heiraten, da ihr Vermögen immer weniger wird, doch mit der Wahl ihrer Großmutter ist sie nicht einverstanden, wart aber den Schein. Bis sich ihr plötzlich ein Ausweg bietet. Eine Ihrer Zofen, Ada, soll zum goldenen Hof. Diese möchte aber lieber zu ihrer Familie, also beschließt die Gräfin ihr zu helfen, mit der Absicht Adas Platz am goldenen Hof einzunehmen, im wissen ihre wahre Identität geheim zu halten.
Ohne zu wissen was alles noch so auf Sie zukommt.
Aber sie findet Freunde, auf die Sie zählen kann.
Es ist eine turbulente, aufregende und sehr fesselnde Geschichte.
Sehr abwechslungsreich, kann ich jedem nur empfehlen.
- Anthony Ryan
Das Erwachen des Feuers
(148)Aktuelle Rezension von: ReiShimuraAnthony Ryans „Draconis Memoria“ Reihe stand schon sehr lange auf meiner Leseliste, doch hat mich der Umfang der Werke ein klein wenig abgeschreckt. Nicht das ich etwas gegen seitenstarke Bücher hätte. Ganz im Gegenteil, aber bei sehr begrenzter Lesezeit ist es schwer so eine Reihe anzufangen und dann auch noch in halbwegs akzeptabler Zeit zu beenden.
Der Autor hat mich dem Auftaktband seiner Reihe mehr als nur ein klein wenig überrascht. Denn erwartet hatte ich mir einen mehr oder weniger klassischen Drachen-Fantasy-Roman mit Abenteuerkomponenten. Bekommen habe ich allerdings Steampunk, Seeräuber und Spione. Die Zutaten für einen Abenteuerroman waren auch vorhanden und gewürzt war das ganze mit ein wenig Drachenblut. Denn ja, über den Großteil des Buches hinweg, geht es weniger um Drachen, sondern nur um deren Blut, um das Produkt, dass die Welt am Laufen hält. Im ersten Augenblick war ich fast ein wenig enttäuscht, denn das war nicht das, worauf ich mich gefreut habe, doch dann hat mich diese irrsinnige Mischung in seinen Bann gezogen.
Wobei ich schon anmerken muss, dass mich Anthony Ryan zwischendurch immer mal wieder verloren hat und ich meine Entscheidung das Buch zu lesen mehrmals bereut habe. So interessant seine Mischung an Genres auch ist und so sehr er sich bemüht alles unter einen Hut zu bringen, für mich haben die Zahnräder nicht immer perfekt ineinandergegriffen.
Die Geschichte teilt sich in drei große Handlungsstränge ein und werden jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt. Da gibt es Lizanne Lethridge, die Agentin der Abteilung Außergewöhnliche Maßnahmen, Clay Torcreek, ein Krimineller und Blutgesegneter und Leutnant Hilmore, Offizier auf der „Guten Gelegenheit“. Während Lizanne und Clays Geschichten sich von Anfang an verweben und ineinandergreifen, schwebt der Teil um Hilmore wie ein loser Faden im Wind. Durch die doch sehr komplexe Welt und die vielen Details, die der Autor einstreut, habe ich mir beim Perspektiven- bzw Kapitelwechsel manchmal etwas schwergetan.
Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass Anthony Ryan hier ein Meisterwerk erschaffen hat, doch muss ich ihm meine Hochachtung aussprechen, welche komplexe Welt er sich ausgedacht hat. Gerade die Steampunk Komponenten waren für mich in einem Fantasyroman eher Neuland haben sich aber sehr gut in das Gesamtbild eingefügt und meine Neugier geweckt. Auch die Kombination aus Drachen und Piraten fand ich eine spannende Sache. Die ganzen politischen Komponenten waren mir dafür an manchen Stellen ein wenig zu viel und zu prominent. Gerade an diesen Stellen hat sich das Buch für mich ein wenig gezogen. Dennoch muss ich sagen, dass es eine akzeptable Spannungskurve in dem Buch gibt. Diese erreicht natürlich am Ende des Buches ihren Höhepunkt. Wenig überraschend bei Auftaktband einer Trilogie, endet das Buch mit einem Cliffhanger.
Meiner Meinung nach muss man sich für dieses Buch wirklich Zeit nehmen. Wie oft im Fantasy Genre ist dies kein Buch für schnell, schnell zwischendurch. Dafür ist sowohl die Welt als auch die Handlung zu komplex. Auch bin ich mir nicht sicher, ob dies das richtige Buch für einen Neuling in dem Genre ist. Man braucht für dieses Buch definitiv Durchhaltevermögen, denn gegen Ende hin, wenn sich die Lage mehr und mehr zuspitzt und alles so richtig ins Rollen kommt, wird es erst so richtig interessant. Und auch die Drachen werden gegen Ende immer präsenter.
- Gert Nygårdshaug
Mengele Zoo
(64)Aktuelle Rezension von: PongokaterIm Wikipedia-Eintrag zum Roman heißt es:"Obwohl der Roman die Welt durch die Augen eines der meist gesuchten Terroristen beschreibt, fällt es dem Leser leicht Minos (= Oberterrorist) Standpunkt einzunehmen." Das klingt ganz harmlos, steht aber in einem Buch, in dem Erzähler und Hauptfigur meinen, dass es doch ganz schön wäre, 200 Millionen "nutzlose" Gringos umzubringen. Einige dutzend Seiten später wird sogar gesagt, das es schön wäre, die Menschheit auf zwei Milliarden Menschen zu reduzieren.
Das Buch des Norwegers Nygardshaug beginnt recht poetisch bei einer Familie im südamerikanischen Regenwald, deren Existenz durch landgierige Firmen vernichtet wird. Der Sohn der Familie, Mino, entgeht der Vernichtung. Zunächst verübt er Rache an Einzelnen, aber dann lässt ihn der Autor eine Terrorgruppe gründen, die Mino unter dem wohl nicht zufälligen Decknamen "Carlos" führt. Die zweite Hälfte des Buches schildert dann wie in einer Sportreportage (jeder Mord wird bejubelt wie ein Tor), wie die Gruppe auf raffinierte Weise beginnt, die Macht- und Wirtschaftseliten der westlichen Welt zu töten, mal Dutzende, mal Hunderte, mehr geht (siehe oben) "leider" nicht. All das geschieht im Namen des Regenwaldes, ja der Natur, der Erde. Deshalb erscheint dem Erzähler und der Hauptfigur auch alles Tun der Ökoterooristen gerechtfertigt.
Warum in Norwegen 400.000 Exemplare dieses blutrünstigen Gesinnungsschmökers verkauft wurden, erschließt sich mir nicht. Passend wäre ein nachträglicher Stalin-Preis für besonders dumpfe und hasserfüllte Propaganda.
- Rüdiger Nehberg
Dem Mut ist keine Gefahr gewachsen
(8)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Rüdiger Nehberg blickt auf 1001 Erlebnisse - die Basis für seine Erfolge in der Menschenrechtsarbeit. In seiner neuen Autobiografie erzählt er, wie er mit siebzehn nach Marokko radelte, in den USA »Survival« kennenlernte und zu uns brachte; 1000 Kilometer ohne Nahrung auskam, Ekel und Angst überwand. Wie er Zeuge schlimmster Menschenrechtsverletzungen und Erfinder aberwitziger Aktionen wurde, um Aufmerksamkeit auf die Not anderer zu lenken. Er berichtet von der Zeit im jordanischen Gefängnis und seinen Wüstenkarawanen: Erfahrungen, die ihn mit Muslimen vertraut machten. Von der Idee, gegen den Zeitgeist den Islam als Partner zu gewinnen. Und von seinem Fernziel, für das er mit nie erlahmender Kreativität kämpft: das Verbrechen Weibliche Genitalverstümmelung zu beenden.
》EIGENE MEINUNG:
Gleich zu Beginn muss ich zugeben, dass ich Rürdiger Nehberg bisher nicht kannte. Trotzdem haben mich Cover, Titel und Inhaltsverzeichnis wie magisch angelockt und ich habe es keine Sekunde bereut!
Der Schreibstil konnte mich schon im ersten von 43 Kapiteln sofort gefangen nehmen. Rüdiger Nehberg erzählt dabei flüssig, fesselnd, mal humorig, mal tief bewegend und immer gerade heraus, von ganz unterschiedlichen Abschnitten, Stationen und Höhepunkten seines Lebens. Einige Kapitel haben mir dabei geholfen die Person Rüdiger Nehberg und seinen Werdegang zu verstehen, andere waren pures Abenteuer, harter Kampf, Mut, Scheitern und doch immer viel Hoffnung, Kraft und Authentizität. Als Autor sind unter seinem Namen bereits mehrere Bücher erschienen, aber dieses wirkt wie eine Lebensbilanz. Umso mehr, da das Buch posthum, nach seinem plötzlichen Tod erschienen ist.
Mit den Worten des 84jährigen Bäckers und Konditors kommen wir den Anfängen des Survival in Deutschland näher, radeln nach Marokko, überqueren mehrmals den Atlantik, erleben jordanische Gefängnisse von innen, bauen eine Geburtshilfeklinik in Äthiopien, führen Gespräche mit mächtigen Religionsvertretern, starten verschiedene Aktionen um Menschenrechte zu fördern, schützen und unterstützen... In den letzten Kapiteln – die sich intensiv mit dem Thema Weibliche Genitalverstümmelung beschäftigen – merkt man deutlich, dass der Weg dieses Mannes noch lange nicht zu Ende gewesen wäre. Ebenso spürt man den Stolz auf die, von ihm gegründete, Menschenrechtsorganisation TARGET e. V. Man lernt Motivation, Werte und Ethik des Autors intensiv kennen. Eine große Bereicherung stellen dabei auch die vielen Farb- und Schwarzweiß-Bilder dar, die den Streifzug durch Nehbergs Leben noch verdeutlichen.
Ich kann also nur allen, egal ob sie Rüdiger Nehberg kennen oder nicht, empfehlen in diesem Buch zu versinken und sich von seiner Lebensgeschichte beeindrucken zu lassen. Sie strotzt vor Sturheit, Selbstironie, Unerschrockenheit, Wagemut, Neugier, Abenteuerlust, Kraft, Dialogfähigkeit, Humor, Tiefgang, Liebe zu Menschen, Völkern, Ländern und dem festen Glauben daran, etwas zum Guten verändern zu können. Das wirkt ansteckend!
》FAZIT:
Der Mann, der selbst als Bäcker, Abenteurer, Visionär und Menschenrechtler bezeichnete, hat hier ein mitreißendes Lebenswerk abgebildet, das die verschiedensten Gefühle wecken kann. Abenteuer und Tiefgang ergänzen einander perfekt. Auch für Nichtkenner der Person Rüdiger Nehberg sehr zu empfehlen und absolut fesselnd!
- Antje Babendererde
Schneetänzer
(92)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreativeJacob flieht kurzerhand in Kanadas Wildnis, nachdem zuhause mit seinem Stiefvater alles eskaliert ist. Dort sucht er seinen Vater und seine Wurzeln, um sich besser verstehen zu können und die Wahrheit über die Vergangenheit zu erfahren. So einfach ist es aber natürlich nicht und er landet nach herzlicher Unterstützung alleine mitten in der verschneiten Wildnis und versucht, zu überleben. Dabei macht er ebenfalls neue Bekanntschaften und erfährt mehr über die koloniale Vergangenheit, die Ureinwohner und die verbliebenen Traditionen. Das war auch wirklich interessant zu lesen, sowohl bezüglich der Vergangenheit wie auch der aktuellen traditionellen Lebensweise.
Dabei entwickelt sich auch eine Liebesgeschichte, die leider recht platt war. Während das vor allem emotional wenig geboten hat, waren die Begegnungen zwischen Jacob und seinem Vater schön zu lesen, das folgende Ende kam aber doch sehr schnell.Der Stil war leider nicht sonderlich packend, er war okay, aber kein herausragender.
Insgesamt war das Buch also nett, aber ein zweites Mal würde ich es nicht unbedingt lesen, da es bestimmt bessere Bücher gibt, die weniger Baustellen eröffnen und dafür weiter in die Tiefe gehen. - Brian Moore
Schwarzrock
(22)Aktuelle Rezension von: mabo631635 bricht Paul Laforgue, ein französischer Jesuitenpater zu einer abenteuerlichen Reise von Quebec nach Westen auf, sein Ziel bei einer Missionstation im Landesinneren nach dem Rechten zu sehen. Der dort stationierte Jesuitenpater soll schwer erkrankt sei und es geht das Gerücht dass Mord und Gewalt an den Gottesmännern verübt wurde.
Auf seiner Reise auf dem Sankt-Lorenz-Strom begleitet ihn Daniel, ein junger Franzose und eine Gruppe Algonkin-Indianer. Durch Feindesland gehts, sie werden beobachtet von kriegerischen Irokesen.
Zwei völlig verschiedene Kulturen prallen aufeinander, die Algonkin die ein freizügiges Leben führen, ein mitleidloses Leben, die sich von Träumen leiten lassen, "der grossen Manitu", brutale Bräuche sind an der Tagesordnung. Die Frauen werden wenn sie alt sind und nur noch eine Last sind einfach vertrieben, vergessen.
Anders die Jesuitenpater, "Schwarzröcke" - so werden sie genannt in Ihren schwarzen Gewändern - sie betreiben einen "Wasserzauber" (Taufe) und scheinen die Macht über alles zu haben.
Die Jesuiten ertragen das Leiden im Leben als Hoffnung auf eine Erlösung im Jenseits.
Die Algonkin hingegen leben jetzt, das Jenseits ist für sie das Dunkel.
Zwei Welten treffen aufeinander.
Schonungsloser, recht brutaler Abenteuerroman.
Lesenswert!
- Carolin Heidtmann
Mission Genesis
(11)Aktuelle Rezension von: Anni_BookloverDie Fakten:
Titel: Mission Genesis: Eine Liebe. Zwei Welten am Abgrund
Autor: Carolin Heidtmann
Reihe:
Verlag:
Seiten: 314
Klappentext:
„Die geheime Mission Genesis führt den Raumschiffpiloten Jack auf den erdähnlichen Planeten Auria, wo er sich in die Aurianerin Mira verliebt. Ihr gemeinsames Glück scheint perfekt – bis ein rücksichtsloser Konkurrent auftaucht.
Unterdessen wecken mysteriöse Vorfälle in Jack einen schrecklichen Verdacht: Verbirgt sich hinter der Mission ein diabolischer Plan mit verheerenden Folgen?
Ein dramatischer Wettlauf um Leben und Tod beginnt... „Rezension:
Der Plot der Geschichte hatte mich sehr angesprochen, die Autorin zeigt ein Szenario auf welches gar nicht ganz so abwegig ist. Wir Menschen habe es in dem Roman geschafft die Erde so wie wir sie kenne zu Grunde Zurichten.
Der Leser begleitet den Protagonisten Jack bei seiner Mission den Planeten Auria zu erkunden.
Die Autorin schafft es, die Charaktere sehr detailliert und bildreich, so dass sich der Leser sehr gut in die Charakter einfühlen kann. Dennoch hätte ich mir öfters mehr Tiefe bei der Beschreibung gewünscht.
Der Spannungsbogen in der Story hat mich zu beginn Packen könne, doch dann haben sich die Ereignisse etwas zu schnell entwickelt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Wenn man angefangen hat fesselt es einen und man kann es schwer wieder aus der Hand legen. Allerdings hätte ich mir mehr Beschreibung von Auria und der Landschaft sowie den Lebewesen dort gewünscht.
In Situationen, die emotionsgeladen sind, finde ich die Sprache zu gewählt sachlich- distanziert, dort hätte ich mir mehr erhofft Die Landschaft wird für den Leser anschauliche beschreiben so das er sich den Erden ähnlichen Planeten Auria gut vorstellen kann.
Fazit:Das Buch ist ein netter Zeitvertreib mit so kleinen Schwächen. Es konnte mich Unterhalten doch ich hatte etwas höhere Ansprüche.
- Patrick Ness
New World - Das brennende Messer
(39)Aktuelle Rezension von: his_and_her_books
Zitat:
„Während all das geschieht, denke ich: Ja.
Hier kommt es.
Das Ende.
Das Ende von allem.“
(S.10)
„Seine Stimme erfüllt alles um uns herum, sie tanzt um und in die Köpfe der Soldaten, erreicht auch den letzten Mann am Rand des Camps.“
(S.145)
„Überall ist Blut.
Auf dem Gras im Vorgarten, auf dem schmalen Weg, der zum Haus führt, auf dem Fußboden drinnen, überall.“
(S.219)
Inhalt:
Das Heer der Spackles rückt unaufhaltsam näher. Todd hat keine andere Chance, als den Bürgermeister freizulassen, um die Armee zu befehligen. Als Gegenleistung verlangt Todd jedoch die Sicherheit Violas.
Die erste Schlacht kann gewonnen werden. Die Spackle werden zurückgedrängt. Doch der scheinbare Sieg kann nicht über die Übermacht des Gegners hinwegtäuschen. Auch der Bürgermeister weiß, dass die Chancen gering sind. Denn ihnen gegenüber stehen unzählige Gegner. Ihr Ende scheint besiegelt zu sein. Es gibt keine Hoffnung, dass die Menschen auf diesem Planeten überleben werden.
Meinung:
Die ersten beide Teile der „New World“- Reihe haben mir wirklich gut gefallen. Ich war deshalb sehr froh, dass der finale Teil bereits in meinem Regal darauf wartete, gelesen zu werden. So nutzte ich nun die Gelegenheit, um wieder in New World einzutauchen.
Gleich zu Beginn erhielt ich eine wirklich gute, kurz gehaltene, Zusammenfassung des bisher Geschehenen. Dies ist definitiv ein Pluspunkt für alle, bei denen zwischen den Bänden bereits einige Zeit verstrichen ist. Aber auch ich konnte davon profitieren, selbst wenn ich die Reihe fast nahezu am Stück lesen konnte.
Patrick Ness zeichnet hier eine Welt, wie sie realer kaum erscheinen kann. Jedes Detail ist vorstellbar. Ich erlebte einerseits bedrückende Verzweiflung, andererseits punktet New World mit durchaus reizvollen, unerforschten Landschaften, die ich mir vor meinem geistigen Auge gut bildhaft vorstellen konnte. Dabei ist der Schreibstil des Autors keinesfalls ausschweifend. Präzise und ohne zu sehr ins Detail zugehen gelang es ihm, mich völlig in den Bann der Geschichte zu ziehen. Erleben konnte ich das Geschehen wiederum in Gegenwartsform. Todd und Viola wechselten sich hierbei in Ich-Perspektive ab. Doch in diesem dritten Teil baute Patrick Ness noch eine dritte Sicht ein. Ohne zu viel zu verraten kann ich dennoch bestätigen, dass die Geschichte damit insgesamt tiefgründiger wirkt und völlig neue Eindrücke gewährt. Zudem verspürte ich eindeutig Nuancen von Erbarmungslosigkeit und Gewaltbereitschaft, die beide Vorbände deutlich übertrafen.
Todd hatte mittlerweile, auch durch die Einwirkung des Bürgermeisters, gelernt, seinen Lärm zu kontrollieren. Auch wenn er vermeintlich immer noch derselbe ist, kann man eine gewisse Änderung nicht abstreiten. Zu gegensätzlich sind Handlungen und eigentliches Denken. Und doch überstrahlt die Sorge um Viola alles um ihn herum. Violas Sicherheit ordnet er alles unter, diese hat für ihn oberste Priorität. Ohne Wenn und Aber.
Auch Viola bleibt Todds Entwicklung nicht verborgen. Sie zweifelt, glaubt dennoch stets an ihren Todd. Sie selbst entwickelt sich zusehends. Viola wirkt reifer, trifft wohlüberlegte Entscheidungen. Selbst gesundheitlich schwer angegriffen, kämpft sie sich durch alle Hindernisse. Doch wird dieser unbedingte Wille belohnt werden? Bekommt sie Todd, IHREN Todd, zurück oder muss sie tatenlos zusehen, wie der Bürgermeister immer mehr Macht bekommt?
Der Bürgermeister ist der Antagonist schlechthin in dieser Geschichte. Prentiss vereint alle Boshaftigkeiten, die einen wirklichen Schurken ausmachen. Dabei gibt es tatsächlich spürbare Ansätze von Besserung. Und daran ist Todd nicht ganz unschuldig. Doch haben diese Änderungen Bestand? Kann sich der Bürgermeister tatsächlich ändern? Zu den Guten gehören?
Patrick Ness hat mit diesem dritten Teil einen wirklich passenden Abschluss geschafft. Das Ende, das er gewählt hat, könnte treffender nicht sein. Und ich kann auch mit Recht behaupten, dass es DIESEN EINEN Showdown nicht gab; das Finale ist vielmehr geprägt von einer Aneinanderkettung von Highlights und spannungsgeladenen Momenten. Einfach eine gute Mischung, die mich durchgehend auf hohem Niveau unterhalten konnte.
Urteil:
Mit „New World – Das brennende Messer“ hat Patrick Ness seiner Trilogie einen krönenden Abschluss verpasst. Eine Mixtur aus Gewalt, Intrigen und ehrlicher Hoffnung wird hier zu einer wirklich spannenden Geschichte vereint. Für mich ist dieser dritte Teil eindeutig das Highlight der „New World“-Trilogie. Auch wenn ich mich nun von einer einzigartigen Welt verabschieden muss, hinterlasse ich Todd und Viola für unsere gemeinsamen Stunden eindeutige 5 Bücher.
Alle, die gern in fremde Welten hineinschnuppern, dabei mögliche Gefahren, aber auch Gewohnheiten nicht außer Acht lassen, dabei zielstrebig ihr Ziel verfolgen, sollten hier einen Blick riskieren. Für alle Fans der ersten beiden Teile ist „New World – Das brennende Messer“ selbstredend ein Must-Read!
Die Reihe:
1. New World – Die Flucht
2. New World – Das dunkle Paradies
3. New World – Das brennende Messer
©hisandherbooks.de - Patrick Ness
Chaos Walking - Es gibt immer eine Wahl
(61)Aktuelle Rezension von: books09Handlung: Todd und Viola haben endlich das Ziel ihrer Flucht erreicht. Doch in der vermeintlich sicheren Stadt erwartet sie niemand anders als ihr Verfolger Major Prentiss. Unter seinem Kommando wandelt sich die zuvor so friedliche Gemeinschaft zu genau dem, wovor die beiden geflohen sind. Viola gerät dabei unter den Einfluss einer sektenartigen Gemeinschaft und Todd wird gezwungen, sich dem Regime von Prentiss zu unterwerfen. Ein ums andere Mal fordert dieser von ihm Dinge, die allem widersprechen, woran Todd glaubt. Und auch Viola muss immer wieder gegen ihr Gewissen handeln. Hin- und hergerissen zwischen Zweifeln und Kompromissen, Verdächtigungen und Verrat, wird die Freundschaft der beiden auf ihre härteste Probe gestellt …
Meinung: Der zweite Band der Reihe „Chaos Walking“ hat mir viel besser gefallen, als der erste. Ich war einfach nur begeistert von den Charakteren, davon wie sehr Viola und Todd sich weiterentwickelt haben und, wie spannend die Geschichte erzählt wird. Patrick Ness hat mit „Es gibt immer eine Wahl“ einen absoluten Pageturner geschrieben, der sich mithilfe der wechselnden Perspektiven von Viola und Todd so anfühlt, als wäre der Leser selbst in New Prentisstown dabei. Es gab einige Sätze, die mich fassungslos zurückließen und einige Wendungen, die ziemlich überraschend waren. Beispielsweise das Zitat „Aber ein Vertrauen, das Beweise braucht, ist kein Vertrauen“ oder „Wir haben die Wahl, was aus uns wird“ haben mich ziemlich zum Nachdenken gebracht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Es gibt immer eine Wahl“ zwar grausamer, aber auch spannender und fesselnder als Band eins ist.
- Cherie Dimaline
Die Traumdiebe
(102)Aktuelle Rezension von: Anna_ViktoriaDas Cover und der Klappentext haben sofort meine Aufmerksamkeit erregt und ich habe mich richtig aufs Lesen gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln und auch die vielen verschiedenen Personen sind teilweise ziemlich verwirrend. Auch muss ich leider sagen, dass die Geschichte sehr langatmig ist und ich nicht, wie in anderen Büchern, das Gefühl hatte es nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.
Was ich allerdings sehr gut gelungen fand, war wie viel Wert die Autorin auf die Geschichte und Tradition kanadischer Ureinwohner legt und deshalb auch traditionelle Namen verwendet, die man sonst eher nicht so oft liest. Auch die Beschreibungen der verschiedenen Orte und Szenarien, in denen sich Frenchie und seine „neue“ Familie befinden, und in denen sich die Welt das zurückholt, was ihr gehört, fand ich sehr authentisch. - Loel Zwecker
Vom Anfang bis heute
(19)Aktuelle Rezension von: WolfhoundLoel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten.
Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen.
Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.
Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten.
Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.
Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat
- Birgit Weidt
Das Lächeln der Vergangenheit (DuMont Reiseabenteuer)
(4)Aktuelle Rezension von: People-abroadDie anderen Buchbesprechungen sagen ja schon alles.
In diesem Buch geht es um die unbekannte, exotische Südseeinsel im Pazifik. Ein gutes Buch über das Leben der Ureinwohner, den Kanaken und über die Insel.
Hauptsächlich lebte sie bei verschiedenen Stämmen der Einheimischen und berichtet über das Leben in der Kommune und über die Insel.Ein Buch zum entspannen und träumen.
- Sarah Crouch
Middletide – Was die Gezeiten verbergen
(185)Aktuelle Rezension von: ChristineEMein neues Lieblingsbuch - das ich euch ans Herz lege! So toll - wenn auch mit den Zeitsprüngen (für mich) immer etwas zum Sortieren, aber so toll geschrieben und so berührend und am Ende - ich verrate nichts - wird es nochmal sowas von spannend, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte und wirklich erstaunt war, wie es ausgeht! Erst sieht oder liest es sich wie ein Krimi, dann wie ein Liebesroman - und dann ... Lest selbst!
- André Minninger
Fußball-Teufel: Die drei ??? 164
(1)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Justus, Peter und Bob sind begeistert von den Tricks des Nachwuchs-Fußballers Lenni Carson – solche sah man zuletzt bei Nationalspieler John Greyfox. Doch rätselhafte Vorkommnisse bedrohen Lennis Karriere. Als die drei Fragezeichen sich auf Spurensuche machen begegnet ihnen ein schwarz gekleideter Mann mit Pferdefuß – müssen die drei Jungen in ihrem neusten Fall tatsächlich gegen den Teufel höchstpersönlich antreten?
》EIGENE MEINUNG:
Uiuiuiui, Cover und Titel des 164. Drei Fragezeichen-Falles schreien „Sport-Folge!“ und ich mache mir sogleich Sorgen... Allerdings ziemlich unbegründet, da sich der größte Teil des Falles nicht um Fußball dreht, sondern um eine interessante Spurensuche, mit Rätsel, Spannung und gegen Ende unverkennbaren Indiana Jones-Vibes!
Tracks:
1. Hooked Nose
2. Alles Schwarz
3. Wuhukini
4. Pakt mit dem Teufel
5. Eine goldene Nase
6. Erinnerungslücken
7. Dunkle Stimme
8. Der Tanz beginnt
9. Taub und blind
10. Ein würdiger Nachfolger
》FAZIT:
Sport spielt bei dieser Folge zum Glück nur am Rande eine Rolle, im Gegensatz zu mysteriösen Liedtexten, einem Goldschatz und Indiana Jones-Vibes rund um amerikanische Ureinwohner!
- Patricia Shaw
Sonnenfeuer
(38)Aktuelle Rezension von: katzekatzekatzeMal wieder ein Fund aus dem Bücherschrank, der mich im Endeffekt leider mehr enttäuscht als begeistert hat. Während dem Lesen schwankte mein Gefühl noch so auf zwischen zwei bis drei Sternen, aber das flaute immer mehr ab, da auch gegen Ende des Buches die Story kein Stück Fahrt aufgenommen hatte und mich einfach durchgehend gelangweilt hat.
Leider ist auch der Schreibstil an sich überhaupt nicht bildhaft, was bei mir kein Lesefeeling aufkommen ließ. Ich hatte mir gewünscht, Australien in seiner atemberaubenden Schönheit und Gefährlichkeit vor meinem inneren Auge zu sehen, aber nichts.
Die Geschichte wird sehr seicht heruntererzählt. Es werden viel zu viele Charaktere angeschnitten, die aufgrund der verhältnismäßig geringen Seitenanzahl alle keinen Raum zum Atmen haben. Wenn in einer Inhaltsangabe die Rede ist vom "Schicksal zweier Frauen", dann rechne ich eigentlich nicht damit, dass es noch um tausend andere Leute nebenbei geht und besagte Frauen eher eine nebensächliche Rolle spielen.
Seine Hauptfigur "Perfection" zu nennen ist ja schon irgendwie abschreckend und dann ist der Charakter noch so super langwelig, flach oberflächlich und grenzunsympathisch. Das mit der Aborigine Diamond hätte was werden können, aber neben "Perfy" rückt sie irgendwie ziemlich in den Hintergrund, dabei wäre sie der einzige Charakter mit Potenzial gewesen.Auch bin ich mir ehrlich gesagt etwas unschlüssig über die Darstellung der Aborigines. Ich habe eigentlich aus anderen Büchern eher nicht den Eindruck gehabt, dass es sich hier um primitive Skalpraubende blutrünstige Bestien handelt, von daher weiß ich nicht, was ich von dieser unsympathischen oberflächlichen Darstellung hier halten soll. Ich hätte mir ehrlich gesagt gewünscht, etwas mehr mit der spirituellen mysteriösen Seite in Verbindung zu kommen. Aber ich bin natürlich historisch daheingehend nicht genug bewandert.
Gegen Ende habe ich mich so gelangweilt, dass ich die letzten 30 Seiten gar nicht mehr gelesen habe. Hatte einfach keine Lust mehr.Leider kann ich für dieses Buch keine Leseempfehlung aussprechen.
- Janet Clark
Deathline - Ewig dein
(25)Aktuelle Rezension von: leipzigermamaDas Hörbuch von „Ewig dein“ hörte ich vor allem im Auto auf dem von und zur Arbeit. Doch sobald mich die Geschichte regelrecht fesselte wollte ich schon gar nicht mehr aus dem Auto aussteigen und hörte es letztendlich einfach weiter während ich die Hausarbeit machte. In diesem Zuge: Ein Hoch auf Bluetooth-Kopfhörer 😀
Aber nun endlich zu meiner Meinung:
Josie hat schon so einiges in ihrem jungen Leben durchmachen müssen. Dennoch erscheint sie mir für eine 16-jährige viel zu welterfahren. Eben zu erwachsen. Das ist ein wesentlicher Punkt, der mich an der Story störte.
Blendet man aber das Alter aus, ist es eine gelungene, mitreißende Story.
Vor allem den Einfluss dieses nicht ganz so unwesentlichen mysthischen Elements fand ich faszinierend. Denn Ray ist bereits tod. Dennoch läuft er noch immer durch die Gegend. Nein, nicht wie ein Zombie. Er wird noch immer durch sein Amulett am Leben gehalten. Doch es wurde ihm gestohlen – Haltet euch fest! Spoiler! – von seinem Mörder. So kam hier direkt noch eine Prise Krimi mit dazu.
Ray steht nun unter einem ziemlichen Zeitdruck. Denn er hat nur begrenzt Zeit, um sein Amulett zu finden und über die Deathline zu gehen. Bis dahin wird er von Tag zu Tag zu einer immer größeren Gefahr für seine Umwelt und vor allem Josie. Denn auch ihm war von Anfang an klar, dass sie die Person ist, die ihn ergänzt.
Ok. Ich muss auch sagen, dass Ray mit seinen vielleicht 18 oder 19 Jahren auch viel zu erfahren und erwachsen wirkte. Wie schon geschrieben, blendet man das Alter der Protagonisten aus, ist es eine wirklich gelungene Story. - Christiane Lind
Im Tal der silbernen Pferde
(12)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer"Im Tal der silbernen Pferde" von Christiane Lind, ein Buchtitel, der vielversprechend klingt, und sehr ansprechend das Cover.
Romane, die in Australien spielen, lese ich besonders gern. Mit dem vorliegenden Band geht es wieder nach Amber's Joy zur Geschichte von Florence und Franziska. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Der lebendige Schreibstil zeigt, dass hier die Plots gut durchdacht und die Protagonisten authentisch gut dargestellt werden. Vordergründig das Thema der Wildpferde, als auch die Aborigines. Näheres dazu im Nachwort der Autorin. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, eine Beziehung, die halt nicht der "Norm" entsprach. Der gesamte Roman lebt nicht nur durch ihre Personen, sondern verspricht ebenso Spannung, bildhaft geschriebene Szenen. Auch die Umgebung, man fühlt sich dort gleich irgendwie angekommen.
Zusammengefasst eine wunderbare Geschichte, die einen mitnimmt auf eine Lesereise nach Australien. - Wolfgang Hohlbein
Intruder: Chronik eines Albtraums: Erster Tag
(6)Aktuelle Rezension von: Sve-n-jaIntruder ist ein durch und durch empfehlenswertes Buch. DIe Geschichte rund um die kaum sehr außergewöhnliche Männerclique, die auf ihrer Reise plötzlich ungewollt starke Berührung mit der mystischen Welt der Ureinwohner Amerikas bekommt, und das auf durchaus nicht immer ganz unblutige Weise, bietet wirklich Spannung durch und durch. Einzig das Ende nimmt eine völlig enttäuschende Wendung, die dem starken Rest dieses Buches absolut nicht gerecht wird. Daher "nur" 4 von 5 Sternen, aber durchaus gepaart mit einer Leseempfehlung an alle, die der Welt der Indianer nicht abgeneigt sind. - Anna Lindqvist
Schneeflockenträume in Schweden
(16)Aktuelle Rezension von: MaunzerleSchneeflockenträume in Schweden
Autorin: Anna Lindqvist
Verlag: Heyne VerlagKlappentext:
Die Magie einer schwedischen Winternacht
Ingenieurin Smilla reist nach Kiruna in Nordschweden, um eine technische Störung im nahegelegenen Eishotel zu beheben. Doch kaum angekommen, kollidiert sie mit einem Rentier – und trifft auf Finn, der sich um das verletzte Tier kümmert. Ihre erste Begegnung verläuft frostig, doch die Wege der beiden kreuzen sich immer wieder – nicht nur bei den Vorbereitungen für den großen Eisskulpturenwettbewerb. Umgeben von faszinierenden Kreationen aus Eis und glitzerndem Schnee kommen sie sich näher. Smilla taucht in das Leben am Polarkreis ein und findet schnell Aufnahme in einer warmherzigen Gemeinschaft. Je länger die Nächte werden, desto stärker fühlen sich Smilla und Finn zueinander hingezogen. Doch Smillas Abreise naht schon bald.Meinung:
Das Cover spricht mich schon total an, da es direkt schwedisch aussieht und ebenfalls winterlich.Wir werden mitgenommen in die winterliche Weite Nordschwedens. Dank des bildlichen Schreibstils kann man sich die schwedische Landschaft sehr gut vorstellen.
Aber neben den landschaftlich und kulturellen Elementen gibt es eine Liebesgeschichte die gefühlvoll und authentisch ist. Gleichzeitig gibt es ein wenig Spannung durch gewissen Konflikte.
Die Protagonisten Smilla und Finn haben mir von Anfang an gut gefallen, da man spürt, dass sie ihr Herz am rechten Fleck haben.Die Liebesgeschichte würde ich richtung Slow Burn einsortieren, was aber nicht negativ gemeint ist. Es passt einfach zur Jahreszeit sehr gut.
Fazit:
Tolle Lesestunden mit einem winterlichen Buch und einer tollen Liebesgeschichte. - Barbara Schaefer
Winter
(19)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?
Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.
》EIGENE MEINUNG:
Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!
Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.
Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)
》FAZIT:
Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.























