Bücher mit dem Tag "urmel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "urmel" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Herzfaden (ISBN: 9783462052565)
    Thomas Hettche

    Herzfaden

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    Wer kennt sie nicht, die Augsburger Puppenkiste? Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer, der kleine Prinz und die vielen anderen Geschichten, die träumen lassen.

    Doch die Geschichte hinter der Augsburger Puppenkiste ist sicher nicht allen bekannt. Mir jedenfalls war sie neu als ich mich in die Lektüre des Romans von Thomas Hettche stürzte. Erzählt wird die Geschichte von Walter Oehmichen, einem Schauspieler am Augsburger Stadttheater, und seiner Familie, die das Puppentheater gründeten und zu einem unerwarteten Erfolg führten. Die Geschichte beginnt im 2. Weltkrieg, als der Oehmichen für seine beiden Töchter das Puppentheater baut, welches in der Bombennacht 1944 vollständig zerstört wird. Gemeinsam mit ihrem Vater, Freunden und ihrer Schwester baut Walters Tochter Hattü das Puppentheater wieder auf und macht es mit seinen einzigartigen Marionetten zu der Institution, die es noch heute ist.

    Eingebettet wird die historische Geschichte in einen traumhaft anmutenden Rahmen. In der Jetzt-Zeit gerät ein 12-jähriges Mädchen nach einem Besuch in der Augsburger Puppenkiste durch eine geheime Tür auf den Dachboden. Dort trifft es all die bekannten Figuren: Jim Knopf, Lukas, den Lokomotivführer, das Urmel, den kleinen Prinz, Prinzessin Li Si und noch viele andere, die scheinbar nur auf sie gewartet haben. Zwischen den Marionetten trifft sie auch auf Hattü, die Frau, welche all diese wunderbaren Puppen geschnitzt und mit ihrem Spiel zum Leben erweckt hat.

    Nach und nach erzählt Hattü dem kleinen Mädchen ihre Geschichte, von der Freude an den Puppen und dem Spiel, dem Schnitzen der Figuren doch vor allem auch von den Schrecken, die sie als Kind im Krieg erlebt hat. Da war die Zeit, in der ihr Vater als Soldat an der Front war, das Erahnen und Verdrängen der Judenverfolgung, die grausamen Erlebnisse wie der Tod der Eltern ihrer besten Freundin, der Hunger, doch auch die erste und die große Liebe, das kleine Glück zwischen all den Grausamkeiten. Und dann über den Weg nach dem Krieg mit all den teils subtilen Anflügen nationalsozialistischer Gesinnung, dem sich Befreien und den Neuanfängen.

    Es ist ein bewegendes, lehrreiches Buch, welches bei all der grausamen Historie, die in den Roman eingewebt sind, zu einer herzbeschwerenden Lektüre hätte werden können. Doch Hettche schafft die Magie, all dies in einer unglaublichen Leichtigkeit zu erzählen, die fesselt, nachdenklich macht und auch zum Lächeln bringt – nicht nur, wenn man das Urmel und all die Figuren vor dem inneren Auge auftauchen sieht.

    Besonders gut hat mir auch die Begegnung von Hattü mit Michael Ende gefallen, den sie im Zuge der Adaption von „Jim Knopf“ für die Puppenkiste in München besucht. Fast philosophisch mutet es an, wenn den beiden der Dialog über Märchen in den Mund gelegt wird und Ende über Märchen sagt: „Man wünscht sich etwas und es geht in Erfüllung. Das ist ein Märchen. Oder man wird verwünscht und muss wieder gelöst werden, Dazu findet man Helfer in der ganzen Welt. Tiere, die Sonne, Zwerge. Das Märchen sagt: Nichts ist folgenlos und nichts ist Schicksal“ (S. 271). Oder die Liebeserklärung von Walter Oehmichen an die Marionetten: „Weißt Du, weshalb ich die Marionetten so liebe? Fragt er. (….) Die Fäden, an denen sie hängen, setzen genau in ihrem Zentrum an, weshalb man denkt, ihre Bewegungen hätten so etwas wie eine Seele. Dabei folgen ihre Glieder bloß dem Gesetz der Schwere. Das sie aber gar nicht kennen. So wenig wie Eitelkeit. Alle Menschen sind eitel. Und alle Menschen brauchen den Boden, um darauf zu ruhen. Marionetten aber nutzen ihn nur wie Elfen, um ihn zu streifen. Das macht ihre Grazie“ (S. 66).

    Ins Gedächtnis gebrannt hat sich mir aber der titelgebende „Herzfaden“. Es ist der wichtigste Faden der Marionette, wie Walter Oehmichen seinen beiden Töchtern erklärt. „Nicht sie wird mit ihm geführt, sondern mit ihm führt sie uns. Der Herzfaden einer Marionette macht uns glauben, sie sei lebendig, denn er ist am Herzen der Zuschauer festgemacht“ (S. 64).

    Thomas Hettche hat für mich diesen Herzfaden gefunden und weiß ihn meisterhaft zu nutzen, um Leserinnen und Leser in die Geschichte zu ziehen.

    Ich habe am Anfang ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, weil Hettche zwischen der fast magischen Rahmenhandlung und der Historie der Augsburger Puppenkiste springt. Doch das Dranbleiben hat sich gelohnt: Das Buch ist eine wunderbare Hommage an die Augsburger Puppenkiste, die Magie, welche von Geschichten ausgeht und auch eine Erinnerung an die Gräultaten und die Zerstörungen des Krieges, die ohne mahnenden Zeigefinger und Anklage auskommt, was sie nur noch eindringlicher macht.

  2. Cover des Buches Jetzt lese ich! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen (ISBN: 9783522183116)
    Michael Ende

    Jetzt lese ich! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:


    - "Urmel in der See" von Max Kruse
    - "Die Geschichte von den Nilpferden" von Ursula Wölfel aus "Achtundzwanzig Lachgeschichten"
    - "Leo lernt zaubern" von Edith Schreiber-Wicke
    - "Mein bester Freund und das Verlieben" von Joachim Friedrich
    - "Zahlen her!", sagt der Bär von Edith Schreiber-Wicke
    - "Leanders Geheimnis" von Hortense Ulrich
    - "Tamino Pinguin und das größte und schönste Geschenk der Welt" von Christian Berg
    - "Autoverrückt" von Christian Thielmann
    - "Die Rüpelschule" von Michael Ende
    - "Du bist ein echtes Wundertier" von Jeanette Randerath
    - "Das Findel-Ei" von Angelika Glitz
    - "Wo steckt Tella?" von Otfried Preußler 

    Rätsel, Reime und Geschichten von den beliebtesten Kinderbuchautoren zum Selberlesen.


    Illustrationen: 

    Alle paar Seiten findet sich sich eine farbenfrohe Illustration (teils halb- mal ganzseitig).
    Das Buchcover wurde von Günther Jakobs illustriert, die Geschichte vom Wundertier ebenfalls, wohingegen die Zeichnungen aus den Originalgeschichten stammen.
    Ein bunter Mix aus verschiedenen Zeichenstilen.
    Die Zeichnungen von Urmel wurden nachträglich coloriert.


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
    oder für geübte Leser (etwa ab der 2. Klasse)

    Die Fibelschrift und der Zeilenabstand sind groß, der Text ist durchgehend linksbündig. 
    Manche Geschichten sind in kurze Kapitel unterteilt, z.B. "Leo lernt zaubern" und "Leanders Geheimnis".

    Sprachlich sind nicht alle Abenteurer für blutige Leseanfänger geeignet.
    Insbesondere bei Urmel und den Sprachfehlern der Bewohner Titiwus (z.B. pfrecklich statt schrecklich) ist es jedoch fraglich, ob diese Geschichten perfekt für Erstleser sind. Hier komme ich selbst manchmal beim Vorlesen ins straucheln ;-)



    Mein Eindruck:

    Bereits optisch macht das Buch einen sehr guten und hochwertigen Eindruck: gebunden, kompakt und für Leseanfänger nicht zu schwer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.

    Der Sammelband enthält eine bunte Mischung aus spannenden, lustigen und abenteuerlichen Kurzgeschichten 

    Alle Erzählungen sind Original-Werken entnommen z. B. "Die Geschichte von den Nilpferden" von Ursula Wölfel aus "Achtundzwanzig Lachgeschichten"

    Doch auch wenn man die Charaktere wie Urmel oder die vorherige Handlung des jeweiligen Buches noch nicht kennt, kann man leicht der Geschichte folgen.

    Neben den Kurzgeschichten finden sich Buchstaben-Rätsel und Reime, z.B. "Die Rüpelschule". 
    Bei " 'Zahlen her!', sagt der Bär" gibt es lustige Tiergedichte, bei denen am Ende jedes Vierzeilers das fehlende Reim-Wort (eine Zahl) errechnet und ergänzt werden muss.

    Lösungen gibt es am Ende des Buches. 

    Nicht alle Geschichten gefallen mir gleich gut bzw. schlecht.

    Top:
    Der Schreibstil bei "Leanders Geheimnis" ist zauberhaft leicht und ein großes Vergnügen zu lesen, die Charaktere sind liebenswert und das Abenteuer spannend und humorvoll erzählt.

    "Mein bester Freund und das Verlieben" beschreibt kindgerecht und einfühlsam das Gefühl des Verliebtseins.

    "Urmel in der See" kenne ich bereits seit meiner Kindheit und die lustigen und sympathischen Titiwu-Bewohner sind mir einfach ans Herz gewachsen.


    Flop:
    Keine

    Alle anderen sind guter Durchschnitt, d.h. unterhaltsam aber nicht herausragend.

    Bei der Vergabe der Sterne habe jede Geschichte separat betrachtet und der Mittelwert daraus schlägt sich bei der endgültigen Bewertung nieder (4,7 von 5).


    Fazit:

    Ein kleiner Wälzer für Leseanfänger.
    Für den Preis erhält man eine sehr gute Qualität und eine bunte Auswahl an kurzweiligen und humorvollen Erzählungen.

    Favorit:
    "Urmel in der See" und "Leanders Geheimnis" sowie "Mein bester Freund und das Verlieben"

    Flop:
    Keine 

    Aufgrund der großen Fibelschrift für geübte Leseanfänger (etwa 2. Klasse) sehr gut geeignet.

    Zudem sind die (teilweise) nachcolorierten Zeichnungen und farbigen Illustrationen zauberhaft.


    ... 
    Rezensiertes Buch "Jetzt lese ich! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen" aus dem Jahr 2012
    ...
    Hinweis:
    Neuaufgelegt in gekürzter Fassung "Ich kann lesen! Lustige Geschichten zum ersten Lesen" 
    jedoch ohne: "Die Geschichte von den Nilpferden" und "Leo lernt zaubern"
    gekürzt von 249 auf 203 Seiten



  3. Cover des Buches Urmel: Das dicke Urmel-Buch (ISBN: 9783522182928)
    Max Kruse

    Urmel: Das dicke Urmel-Buch

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog.

    Rezension

    Vom Urmel haben mir früher meine Eltern vorgelesen und sich dabei regelmäßig die Zunge verknotet. Außer an die Sprachfehler der Tiere konnte ich mich jedoch an nichts mehr erinnern, als ich das Buch jetzt selbst in die Hand genommen habe. Ich war ein wenig skeptisch, ob mir die Geschichten nach wie vor gefallen würden. Jetzt kann ich beruhigt verkünden: „Rapf! Hinter den Bupf!“ (S. 301) ist immer noch genauso lustig wie vor achtzehn Jahren.


    Tatsächlich waren es die Sprachfehler, die ich am witzigsten fand. Damit mein Hirn die Wörter nicht automatisch korrigiert, habe ich mir die Dialoge selbst laut vorgelesen. So viel Spaß habe ich selten beim Lesen gehabt. Besonders bei den traurigen Liedern des armen Seele-Fants bin ich immer wieder in Gelächter ausgebrochen, weil ich „Öch weuß nöcht, was soll ös bödeutön“ (S. 173) singend einfach kein Trübsal blasen konnte. Jede Diskussion wurde durch Äs und Ös, Tschs, Pfs und Öffs aufgelockert. Gleichzeitig hat dies jedem Tier ein unverwechselbares Merkmal gegeben und der Sprecher war einwandfrei zu erkennen, ohne dass jedes Mal die, zugegebenermaßen auch witzigen, Namen der Tiere genannt werden mussten.


    Über diesen witzigen Aspekt hinaus haben mir die Geschichten jedoch auch gefallen. Sie sind perfekt für Kinder aufbereitet, haben aber auch mich gut unterhalten. Die Handlung entwickelt sich schnell genug, dass es nie langweilig wird, gleichzeitig wird aber alles ausreichend erläutert. Das ist mir insbesondere in der zweiten Geschichte aufgefallen, in der auch Wissen zum Weltall und zur Raumfahrt vermittelt wird. Manchmal gab es auch Aufregungen und Überraschungen, die erst im nächsten Kapitel aufgelöst wurden und besonders für Kinder bestimmt spannend sind. Ich muss zugeben, dass einmal sogar ich darauf hereingefallen bin.


    Fazit

    Ich mochte das Buch jetzt genauso gerne wie damals als Kind. Es war kurzweilig, aber spannend, informativ und unterhaltsam, lehrreich und witzig. Die Sprachfehler der Tiere haben mich zum Lachen gebracht, die Geschichte war abwechslungsreich und auf eine Überraschung bin ich tatsächlich auch hereingefallen. „Das dicke Urmel-Buch“ bietet Lesespaß für Groß und Klein und bekommt dafür vier Schreibfedern von mir.

  4. Cover des Buches Urmel spielt im Schloss (ISBN: 9783522169066)
    Max Kruse

    Urmel spielt im Schloss

     (14)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Die ersten drei Bücher habe ich meinem Sohn vorgelesen und er fand sie ja trotz meiner Skepsis immer ganz gut. Bei diesem Buch wollte er aber ab der Hälfte des Buches nicht mehr. Ich hatte auch den Eindruck, dass dieses Buch gerade vom Schreibstil her stark von den vorherigen abweicht. Ich bin mir nicht sicher, ob es daran liegt, dass wir dieses Mal eine andere Ausgabe hatten. Jedenfalls war für mein Kind vieles nicht nachvollziehbar. Es ist erwachsener geschrieben und einiges wird nur angedeutet.

    Das hätte mir eigentlich entgegen kommen sollen, aber auch ich fand diesen Teil wieder mal nicht besonders. Diese seltsame Dreiecksgeschichte zwischen Naftaline, dem König und dem Professor war völlig unspannend. Und leider passierte kaum viel mehr.

    Das Highlight war auf jeden Fall der nächtliche Transport von Zwengelmann in den Zoo. Das Urmel treibt einigen Unsinn mit Zwengelmann. Das ist noch ganz lustig. Leider habe ich das nächste Buch schon gekauft und anscheinend muss ich es dann allein lesen…

    Bewertung: 2 von 5 Punkten

  5. Cover des Buches Das dritte dicke Urmel-Buch (ISBN: 9783522183505)
    Max Kruse

    Das dritte dicke Urmel-Buch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Der Sammelband enthält zwei Urmel-Bücher:

    "Urmel zieht zum Pol":

    Die Bewohner Titiwus wagen eine Expedition zum Nordpol und treffen dort auf den Eskimo Angakorok.


    "Urmel im Vulkan":

    Droht die kleine Insel Titiwu bei einem Vulkanausbruch von Lava überrollt zu werden? Die Bewohner wagen einen Blick in den Vulkan.


    Altersempfehlung:

    ab 6 Jahren (zum Vorlesen)

    ab 9 Jahren (zum Selberlesen)

     

    Illustrationen:

    Alle paar Seiten ergänzen und unterstreichen die skizzenhaften Original schwarz-weiß Illustrationen von Erich Hölle die Abenteuer von Urmel.


    Mein Eindruck:

    Beide Abenteuer umfassen etwa 160 Seiten, die einzelnen Kapitel sind jeweils nur ein paar Seiten lang und eignen sich daher gut zum Vor- oder Selberlesen. Man kann prima einteilen, wie viel vorgelesen wird.

    Das besondere bei den einzelnen Kapiteln sind die langen Überschriften, die die kommenden Ereignisse zusammenfassen ohne zuviel zu verraten: z. B. "Erstes Kapitel - In dem der Professor eine Ahnung und das Urmel einen Wunsch hat" oder "Zweites Kapitel - In dem der Professor ein Verbot ausspricht und Wutz mit Lesestoff versorgt".

    Werden Kapitelüberschriften (sofern überhaupt vorhanden) gerne überlesen, so sollte man hier beim Lesen/Vorlesen einen Blick mehr riskieren.

    Die Charaktere sind gewohnt liebenswert und lustig. Sprechende Tiere sind schon spannend genug und wenn sie dann auch noch einen lustigen Sprachfehler haben (beim Lesen/Vorlesen manchmal eine Herausforderung) wird es gleich doppelt so witzig.

    Das Urmel mit seiner vorlauten Art und Abenteuerlust - hin und wieder auch mit einem Dickkopf, wie er im Buche steht - ist herzensgut und man kann ihm einfach nicht lange böse sein (sein Verhalten erinnert oft an die eigenen Kinder).

    Überhaupt sind die Charaktere liebenswert:

    Der Professor mit seinen vielen Ideen, Wutz mit ihrer Güte und ihrem Putzfimmel ist ebenso zauberhaft wie der ewig traurige Seele-Fant.

    Auch die permanente "Streiterei" zwischen dem Waran Wawa und dem Pinguin Ping um die Muschel kehrt immer wieder und wird trotzdem nie langweilig.


    Die Geschichte "Urmel zieht zum Pol" ist spannend und abenteuerlich.

    Dem Eskimo Angakorok fallen immer verrücktere Namen für den Professor Hataschluck Stiefelsong ... Verzeihung ... Habakuk Tibatong ein und sorgt so als Running Gag der Geschichte für viele Lacher.

    Ein weiterer, immer wiederkehrender Witz sind die zahlreichen Heiratsanträge, die Wutz im Laufe der Abenteuer sammelt.


    Die Geschichte "Urmel im Vulkan" ist aufgrund des Settings düster und trotzdem ist die Atmosphäre nicht allzu bedrückend. Von beiden Abenteuern ist dieses thematisch und spannungstechnisch das schwächere. Es gibt zwar witzige Passagen und interessante Charaktere, aber für die volle Sternezahl reicht es nicht.

    Leider kommen beide Geschichten nicht ganz an die der ersten Urmel-Bände heran. Vielleicht fehlt mir hier die Nostalgie und Sentimentalität, denn mit den ersten Abenteuern (in Buchform und als Puppenspiel der Augsburger Puppenkiste) bin ich selbst groß geworden.


    Fazit:

    Ein toller Kinderbuchklassiker zum Vorlesen etwa ab 6 Jahren oder zum Selbstlesen ab 9 Jahren.

    Zwei unterhaltsame und abenteuerliche Geschichten in einem Band mit wunderbar witzigen und sympathischen Charakteren.

     

    ...

    Rezensiertes Buch: „Das dritte dicke Urmel Buch" aus dem Jahr 2013


  6. Cover des Buches Urmel: Urmel fliegt ins All (ISBN: 9783522169035)
    Max Kruse

    Urmel: Urmel fliegt ins All

     (14)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Dieses Buch habe ich in meiner Kindheit geschenkt bekommen, obwohl ich das erste Buch gar nicht kannte und habe es damals mehrmals gelesen. Allerdings ist das nun lange her und ich habe es jetzt meinem Sohn nochmal vorgelesen. Er fand es spannend und ich eher seltsam.

    Zwar erinnere ich mich, dass ich das Buch als Kind ganz gut und interessant fand, da Tibatong und seine Freunde auf einem fremden Planeten sind, auf dem die Häuser fliegen, alle Früchte an einem Baum wachsen und es viele andere abgefahrene Sachen gibt.

    Nun als Erwachsene trat für mich die ganze Geschichte mit der vollautomatischen Schlachtanlage und den Oberbäuchen in den Vordergrund. Und diese Geschichte gefiel mir überhaupt nicht, fand ich auch doof zum Vorlesen.

    Aber natürlich sind die Tiere wieder wirklich lustig und nett. Wir werden jedenfalls erstmal weiterlesen.

    Bewertung: 2 von 5 Punkten

  7. Cover des Buches Ich lese selbst! (ISBN: 9783522183352)
    Michael Ende

    Ich lese selbst!

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:


    - "Der Lindwurm und der Schmetterling " von Michael Ende
    - "Mein bester Freund und die Außerirdischen" von Joachim Friedrich
    - "Lulatsch und Haudrauf im Wilden Westen" von Christian Tielmann
    - "Der Drache Wut-im-Bauch" von Jeanette Randerath
    - "Das blaue Wagliö" von Ursula Wölfel
    - "Der Pflaumenmusfänger" von Wolfram Eicke
    - "Dr. Brumms neuer Pullover" von Daniel Napp aus "Dr. Brumm gibt Gas"
    - "Urmel auf dem Mond" von Max Kruse
    - "Wie kommt die Ratte auf die Matte?" von Edith Schreiber -Wicke
    - "Eine Brille für das Krokodil" von Daniela Friedrich
    - "Lauf, Zenta, lauf!" von Otfried Preußler
    - "Carlotta und das Rätsel der Zeit" von Jeanette Randerath

    Reime, Geschichten und Rätsel bekannter Kinderbuchautoren zum Selberlesen!


    Illustrationen:


    Alle paar Seiten findet sich sich eine farbenfrohe Illustration (teils halb- mal ganzseitig).
    Das Buchcover wurde von Günther Jakobs illustriert, wohingegen die Zeichnungen aus den Originalgeschichten stammen.
    Ein bunter Mix aus verschiedenen Zeichenstilen.
    Die Zeichnungen von Urmel wurden nachträglich coloriert.


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
    oder für geübte Leser (etwa ab der 2. Klasse)
    Die Fibelschrift und der Zeilenabstand sind groß, der Text ist durchgehend linksbündig. Jedoch fehlt eine Unterteilung der einzelnen Erzählungen (Absätze, Kapitel o.ä.).

    Da ich bei "Urmel auf dem Mond" selbst manchmal beim Vorlesen ins Straucheln komme aufgrund der verschiedenen Sprachfehler der Bewohner Titiwus (z.B. Riesenmupfel statt Riesenmuschel usw.), ist es fraglich, ob diese Geschichten perfekt für Erstleser sind.


    Mein Eindruck:

    Optisch macht das Buch bereits einen sehr guten Eindruck, denn es ist qualitativ hochwertig gebunden, kompakt und für Leseanfänger nicht zu schwer.
    Der Sammelband enthält eine bunte Mischung aus spannenden, lustigen und abenteuerlichen Kurzgeschichten
    Alle Erzählungen sind Original-Werken entnommen z. B. "Dr. Brumms neuer Pullover" von Daniel Napp aus "Dr. Brumm gibt Gas".

    Doch auch wenn man die Charaktere wie das Urmel oder die vorherige Handlung des jeweiligen Buches noch nicht kennt, kann man leicht der Geschichte folgen.

    Zusätzlich zu den Kurzgeschichten (von denen z. B. "Der Lindwurm und der Schmetterling" auch gereimt sind) gibt es Buchstaben-Rätsel und Verse.
    Bei "Wie kommt die Ratte auf die Matte?" ist am Ende jedes Vierzeilers das fehlende Reimwort zu ergänzen.
    Die Lösung gibt es am Ende des Buches.


    Nicht alle Geschichten gefallen mir gleich gut bzw. schlecht.

    Top:

    "Das blaue Wagliö" ist eine sehr humorvolle und dennoch nachdenkliche Geschichte über das Anderssein und den Fluch falscher Wünsche. Das Warzenschwein wünscht sich, anders zu sein. Obwohl dieser Wunsch und alle weiteren erfüllt werden, ist es nie endgültig zufrieden.

    Auch wenn die Handlung in "Dr. Brumms neuer Pullover" eher für jüngere Kinder gedacht ist, sind gerade die kurzen und einfachen Sätze für Leseanfänger perfekt. Zudem enthält die Geschichte wenig Text und ist fix gelesen.

    Flop:

    "Lulatsch und Haudrauf im Wilden Westen" hat gar nicht gefallen was zum einen an der farblosen Handlung und zum anderen an den Illustration liegt.

    Auch "Lauf, Zenta, lauf!" konnte nicht überzeugen. Ein kleiner Junge lässt sich von seinem Hund von zu Hause fortziehen und findet sich mitten im Wald wieder. Dank der Spürnase des Hundes findet er wieder heim. Eine sehr kurze und einfallslose Geschichte, die zudem Angst macht.

    Alle anderen Erzählungen sind guter Durchschnitt.

    Bei der Vergabe der Sterne habe jede Geschichte separat betrachtet und der Mittelwert daraus schlägt sich bei der endgültigen Bewertung nieder (4 von 5).


    Fazit:

    Für den Preis erhält man einen kleinen Wälzer für Leseanfänger und eine sehr gute Qualität. Falsch machen kann man hier nichts, denn selbst wenn von den Geschichten nur drei oder vier gefallen, hat sich die Lektüre bereits gelohnt.

    Favorit:
    "Das blaue Wagliö" 
    "Dr. Brumms neuer Pullover"

    Flop:
    "Lulatsch und Haudrauf im Wilden Westen"
    "Lauf, Zenta, lauf!" 

    Aufgrund der großen Fibelschrift für geübte Leseanfänger (etwa 2. Klasse) sehr gut geeignet.
    Zudem sind die (teilweise) nachcolorierten Zeichnungen und farbigen Illustrationen zauberhaft.

    ...
    Rezensiertes Buch "Ich lese selbst! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen" aus dem Jahr 2013

    ...
    Hinweis:
    Neuaufgelegt in gekürzter Fassung "Ich kann lesen! Die besten Geschichten zum Selberlesen" im Jahr 2019
    es fehlen: "Lulatsch und Haudrauf im Wilden Westen" und "der Drache Wut-im-Bauch" sowie "eine Brille für das Krokodil"
    gekürzt von 265 auf 199 Seiten



  8. Cover des Buches Alle lieben Urmel (ISBN: 9783522184335)
    Wieland Freund

    Alle lieben Urmel

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien
    Inhalt:

    Acht neue Urmel-Abenteuer aus der Feder verschiedener Autoren frei nach den Urmel-Erzählungen von Max Kruse.

    Urmel besucht die Schule, Titiwu droht zum Surfer-Paradies umgewandelt zu werden, Besuch kommt per Luftpost von oben in Gestalt einer kleinen dicken rosa Dame, nach Erhalt einer geheimnisvollen Flaschenpost verschwindet Tim Tintenklecks plötzlich und dennoch endet alles gut mit einem rauschenden Fest, Direktor Doktor Zwengelmann eröffnet ein neues Museum (Hauptattraktion zwei sprechende Tiere: Seele-Fant und Ping Pinguin), Professor Tibatong fährt zu einem Wissenschaftskongress und ein Millionär besucht die Insel und bietet den übrigen Tieren eine Rundreise auf seinem Kreuzfahrtschiff an (eine Finte?).

    Und wer ist eigentlich Eigentümer der Insel Titiwu?

    Anschließend gibt es noch eine kurze Erläuterung wie es zu den alten und den neuen Urmel Geschichten kam.



    Illustrationen/Covergestaltung:

    Hoch lebe das Urmel! Seine Freunde werfen es in die Luft, so dass es vergnügt mit den kleinen Ärmchen rudert. Durch den knallroten Hintergrund wird das grüne Urmel noch besser in Szene gesetzt.

    Günther Jakobs, der bereits die Urmel-Bilderbuchreihe illustriert hat, steuert den Erzählungen die Bilder bei. Das Urmel finde ich nach wie vor sehr gelungen umgesetzt: kugelrund und vergnügt mit kindlich großen Augen und einem schelmischen Lächeln.

    Die Illustrationen erstrecken sich hin und wieder über halbe Seiten und greifen durch bunte Farben die fröhliche Stimmung der Bewohner Titiwus auf. Teilweise ist die Farbwahl ungewöhnlich: gelber Himmel mit rot-orange-weißen Wolken über grünblauem Horitont und gelbem Sandstrand. Das grüne Urmel sticht so sehr schön hervor.

    Die Gestaltung der Tiere gefällt mir jedoch besser als die zeichnerische Darstellung der Menschen. Professor Tibatong z.B. wirkt etwas kantig.



    Altersempfehlung:

    ab 4 Jahre (zum Vorlesen)
    oder für geübte Leser (die Schrift ist recht groß, die verschiedenen Sprachfehler erschweren jedoch das Selbstlesen)

     

    Fazit:

    Die Autoren haben es geschafft ganz nah bei den ursprünglichen Urmel-Geschichten von Max Kruse zu bleiben. Die Charaktere sind liebenswert wie immer, insbesondere Urmel ist fröhlich und frech und gerade durch seine direkte Art (ohne böswillig sein zu wollen) ein perfekter Spiegel für jedes Kind.

    "Klettern macht schlank!" ist Urmels Kommentar auf Wutz' Bemerkung, ob sie denn quer über die Insel hetzen solle, nur weil Urmel gerade jetzt eine Mango wünscht.

    Die bekannten Sprachfehler der Tiere auf Titiwu sind sehr gut umgesetzt, beim Vorlesen hier und da aber eine Herausforderung.

    Neben phantasievollen und kurzgehaltenen Geschichten, steckt das Buch volker lustiger - teils abstruser Dialoge: "Ich will kein Hirn, ich will eine Mango!" (Urmel)

    In den meisten Geschichten tauchen  alte Begebenheiten oder alte Bekannte auf: der ehemalige König von Pumpolonien, Direktor Doktor Zwengelmann oder der Herkunft des Waisen Tim Tintenklecks.

    Neben dem traurigen Gesang des Seele-Fant wird auch das Urmel zum Sänger:
    "Das hier ist das Urmel-Haus,
    da kommt nie das Urmel raus,
    sonst isses mit dem Urmel aus ..."

    Buchreihen nach dem Tod des Autors fortzuführen ist nie leicht und die hohen Erwartungen langjähriger Leser zu erfüllen erst Recht nicht. Den acht Autoren ist es jedoch sehr gut geglückt, den Leser erneut nach Titiwu zu entführen.
     
    ...
    Rezensiertes Buch: „Alle lieben Urmel" aus dem Jahr 2016


  9. Cover des Buches Das zweite dicke Urmel Buch (ISBN: 9783522183260)
    Max Kruse

    Das zweite dicke Urmel Buch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Der Sammelband enthält zwei Urmel-Bücher:

    "Urmel taucht ins Meer":

    Seeungeheuer? Die auch noch sprechen können? Wer glaubt denn so etwas? Doch Professor Tibatong will dem Rätsel der Seeungeheuer genauer nachgehen und bricht mit seinen Freunden und dem Urmel in die Karibik auf.

    "Urmel spielt im Schloss":

    Wohlbehalten wieder zu Hause angekommen, erhält Tibatong Besuch. Von einer Zeitungsreporterin, ach herrje! Das Urmel muss schnellstmöglich versteckt werden. Am besten im Schloss von König Pumponell. Wenn das Urmel nur nicht so quirlig wäre.

     

    Illustrationen:

    schwarz-weiß Illustrationen von Erich Hölle


    Altersempfehlung laut Verlag:

    ab 8 Jahre

     

    Fazit:

    Die einzelnen Kapitel sind jeweils nur ein paar Seiten lang und eignen sich gut zum Vor- oder Selberlesen. Man kann sich prima einteilen, wie viel vorgelesen wird.

    Sprechende Tiere sind schon spannend genug und wenn sie dann auch noch einen lustigen Sprachfehler haben. Das Urmel mit seiner vorlauten Art und Abenteuerlust - hin und wieder auch mit einem Dickkopf, wie er im Buche steht - ist trotz allem liebenswert und man kann nicht lange böse sein (erinnert vielleicht an die eigenen Kinder).

    Die Geschichte "Urmel spielt im Schloss" gefällt uns am besten. Liegt wahrscheinlich an den Streichen und dem ganzen Unsinn, den das Urmel anstellt. Lustig ist auch der Versuch, das Urmel zu verstecken, wo es doch überhaupt nicht versteckt werden möchte.

    Für die Geschichte "Urmel taucht ins Meer" haben wir beim Vorlesen viel länger gebraucht, weil sie stellenweise langatmig ist. Die Krabbe hat sogar ein wenig Angst eingejagt.

    Daher gibt es für den Sammelband nur vier Sterne.

    Ein toller Kinderbuchklassiker zum vorlesen etwa ab 4 Jahren oder zum Selbstlesen ab 8 Jahren.

     

    Rezensiertes Buch: „Das dicke Urmel Buch" aus dem Jahr 2011

  10. Cover des Buches Ich kann lesen! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen (ISBN: 9783522184304)
    Astrid Henn

    Ich kann lesen! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:


    Verse, Geschichten und Rätsel von großen Autoren für kleine Leser:

    - "Der irrste Schultag" von Edith Schreiber-Wicke 
    - "Dr. Brumm liest ein Buch" von Daniel Napp aus "Dr. Brumm gibt Gas"
    - "Kommt ein Vogel gelaufen" von Thomas Fuchs aus "Der Vogel Kakapo"
    - "Die Geschichte von den Ferkelchen" von Jrsula Wölfel aus "Siebenundzwanzig Suppengeschichten"
    - "Mein bester Freund und die Schatzsuche" von Joachim Friedrich
    - "Vom Drachen, der zu den Indianern wollte" von Ottfried Preußler
    - "Was ist ein Schnurps?" von Michael Ende
    - "Tausche kleine Schwester gegen ..." von Daniela Kulot
    - "Ibo traut sich" von Thomas Brinx
    - "Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen" von Edith Schreiber-Wicke
    - "Urmel kommt zur Welt" von Max Kruse aus "Geschichten vom Urmel"


    Illustrationen:

    Alle paar Seiten findet sich sich eine farbenfrohe Illustration (teils halb- mal ganzseitig).
    Das Buchcover wurde von Astrid Henn illustriert, wohingegen die farbigen Zeichnungen aus den Originalgeschichten stammen.


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
    oder für geübte Leser (etwa ab der 2. Klasse)

    Die Fibelschrift und der Zeilenabstand sind groß, der Text ist durchgehend linksbündig. Jedoch fehlt meist eine Unterteilung der einzelnen Erzählungen (Absätze, Kapitel o.ä.).

    Die Geschichte von Dr. Brumm, die von vorneherein bereits kurz ist, wurde seltsamerweise in zwei Teile gesplittet.

    "Ibo traut sich" ist in viele kurze Kapitel unterteilt, was das Lesen enorm erleichtert.

    Bei einigen Geschichten ist es jedoch fraglich, ob sie für Erstleser geeignet sind:
    Insbesondere bei Urmel und den Sprachfehlern der Bewohner Titiwus komme selbst ich beim Vorlesen manchmal ins Straucheln.
    "Tschuerst techerbricht man sich immer die Techunge! bzw. Zuerst zerbrächt man säch ämmer dä Zunge!"



    Mein Eindruck:

    Bereits optisch macht das Buch einen hochwertigen Eindruck, denn es ist gebunden, kompakt und für Leseanfänger vom Gewicht her nicht zu schwer.

    Dieser Sammelband enthält eine kunterbunte Mischung aus humorvollen, abenteuerlichen und spannenden Kurzgeschichten.

    Alle Erzählungen sind Original-Werken entnommen z. B. "Kommt ein Vogel gelaufen" von Thomas Fuchs aus "Der Vogel Kakapo".

    Doch auch wenn man die Charaktere Urmel, Dr. Brumm u.a. oder die vorherige Handlung des jeweiligen Buches noch nicht kennt, kann man leicht der Geschichte folgen.

    Zusätzlich zu den Kurzgeschichten gibt es Reime (Was ist ein Schnurps? und Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen) und Wörter-Rätsel.

    Nicht alle Geschichten gefallen mir gleich gut bzw. schlecht.

    Top:
    "Urmel kommt zur Welt" ist der Beginn der großartigen Abenteuer des kleinen, frechen Urmel. Da ich mit diesen Geschichten aufgewachsen bin, bin ich wahrscheinlich ein wenig voreingenommen ;-)

    "Tausche kleine Schwester gegen ..." ist eine irre lustige Geschichte, die vielen Geschwisterkindern sehr bekannt vorkommen wird.

    Bei "Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen" können Kinder mitdichten, da bei jedem der Vierzeiler das letzte Wort fehlt. 


    Flop:
    Keine

    Alle anderen sind guter Durchschnitt.

    Bei der Vergabe der Sterne habe jede Geschichte separat betrachtet und der Mittelwert daraus schlägt sich bei der endgültigen Bewertung nieder (4,5 von 5 Sternen).


    Fazit:

    Für den Preis erhält man eine sehr gute Qualität und einen kleiner Wälzer für Leseanfänger. Falsch machen kann man hier nichts, denn selbst wenn von den Geschichten nur drei oder vier gefallen, hat sich die Lektüre bereits gelohnt.

    Favorit:
    "Urmel kommt zur Welt"

    Flop:
    Keine

    Aufgrund der großen Fibelschrift für geübte Leseanfänger (etwa 2. Klasse) sehr gut geeignet.

    Zudem sind die (teilweise) nachcolorierten Zeichnungen und farbigen Illustrationen zauberhaft.


    ... 
    Rezensiertes Buch "Ich kann lesen! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen" aus dem Jahr 2016

    Achtung: Diese Ausgabe ist eine "leicht veränderte" Neuauflage. Das Original ist 2011 erschienen.







  11. Cover des Buches Urmel: Urmel schlüpft aus dem Ei (ISBN: 9783522458788)
    Max Kruse

    Urmel: Urmel schlüpft aus dem Ei

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Die Bewohner der Insel Titiwu sind in heller Aufregung. Eine Eisscholle wurde an Land gespült und das in der Südsee. Professor Habakuk Tibatong und seine vielen Tiere und der Junge Tim Tintenklecks entdeckten ein Ei in der Eisscholle. Ein paar Tage später bekam die Schale Risse und so wurde Urmel geboren. Ein Dinosaurier. Wie alle Tiere der Insel lernt auch er das Sprechen vom Professor und durch seine vielen Fähigkeiten hat es mit jedem Bewohner seine besonderen Erlebnisse.

    Eine wunderschöne Bilderbuchgeschichte über die bekannte Figur Urmel von Max Kruse. 

  12. Cover des Buches Urmel sucht den Schatz (ISBN: 9783522437608)
    Max Kruse

    Urmel sucht den Schatz

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt des Buches:

    Das Urmel hat Geburtstag. Aber wo sind alle seine Freunde hin? Das Urmel wundert sich, warum ihm niemand gratuliert oder Geschenke bringt.

    Stattdessen findet es eine geheimnisvolle Schatzkarte und macht sich auf die abtenteuerliche Suche nach dem Schatz.

     

    Altersempfehlung laut Verlag:

    ab 4 Jahre

     

    Fazit:

    Die Geschichte ist für die kleinsten Leser - egal ob Geburtstagskind, kleiner Pirat oder Schatzsucher. Sie ist spannend erzählt und sehr schön illustriert.

    Besonders das Urmel ist sehr gut getroffen und an die ursprünglichen Illustrationen von Erich Hölle angelehnt.

    Ein schönes Vorlesebuch für die Kleinsten ab 3 oder 4 Jahren.

     

    Rezensiertes Buch: „Urmel sucht den Schatz" aus dem Jahr 2015

  13. Cover des Buches Urmel aus dem Eis (ISBN: 9783522185707)
    Max Kruse

    Urmel aus dem Eis

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Zum 100. Geburtstag von Max Kruse ist sein allseits bekanntes und beliebtes, von der Augsburger Puppenkiste aufgegriffenes Kinderbuch „Urmel aus dem Eis“ vom Thienemann-Esslinger Verlag neu aufgelegt worden. Günther Jacobs hat die farbigen und bezaubernden Illustrationen beigesteuert, so dass eine sehr ansprechende Neuauflage entstanden ist.


    Zum Inhalt: 

    Auf der kleinen Insel Titiwu lebt Professor Habakuk Tibatong mit dem Waisenjungen Tim Tintenkleks, den er einst aufgenommen hat und seinen Tieren, denen er erfolgreich das Sprechen beigebracht hat. Eines Tages wird ein Eisblock mit einem eingeschlossenen Ei vor der Insel angeschwemmt. Man beschließt gemeinsam das Ei auszubrüten, und siehe da, ein Urmel erblickt das Licht der Welt. Der Professor hatte schon immer die Theorie, dass es Urmel gegeben haben muss und kann das jetzt endlich beweisen. Leider hat er nicht bedacht, dass der König ein großer Jäger ist, der das Urmel tot oder lebendig nach Pumpolonien bringen will. Ein aufregendes Abenteuer beginnt.

    Diese Vorlesegeschichte für Kinder ab 5 Jahren macht viel Freude, da jedes der Tiere einen anderen Sprachfehler hat, was den/die Vorleser*in vor Herausforderungen stellt und den Kindern einen Heidenspaß macht. Schusch, der Schnuhschnabel hat z.B Schwierigkeiten mit dem I. Das hört sich dann so an : „Äch fläge, du flägst, er flägt.“ Der Pinguin, der Seeelefant und Waran Wawa kämpfen mit anderen Schwierigkeiten der Sprache. Am besten versteht man das Schwein Wutz, dass immer ein Öff Öff an seine Sätze hängt. Die liebevollen Charaktere werden von Groß und Klein jedenfalls ganz schnell ins Herz geschlossen und auch die Bösewichte sind am Ende natürlich eines Besseren zu belehren.

    Bei mir hat das Buch jedenfalls schöne Kindheitserinnerungen geweckt und die tollen Illustrationen haben die Geschichte wunderbar untermalt.

    Ich hoffe dieses tolle und zeitlose Kinderbuch wird auch in dieser wunderschönen Neuauflage noch viele Kinder und Erwachsene begeistern. Ich empfehle es gerne.

  14. Cover des Buches Urmel fährt Ballon (ISBN: 9783570213322)
  15. Cover des Buches Urmel: Urmel taucht ins tiefe Meer (ISBN: 9783522437929)
    Max Kruse

    Urmel: Urmel taucht ins tiefe Meer

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt des Buches:

    Professor Tibatong hat eine neue Erfindung gemacht. Urmel ist aufgeregt, weil es die Tauchtablette mit seinen Freunden testen darf.

    Die Tiere erkunden daraufhin die Unterwasserwelt rund um die Insel Titiwu und machen eine tolle Entdeckung.

     

    Altersempfehlung laut Verlag:

    ab 4 Jahre

     

    Fazit:

    Die Texte sind kurz und knapp und die altbekannte Geschichte "Urmel taucht ins Meer" wurde für die kleinsten Leser auf 32 Seiten verkürzt. Herausgekommen ist ein spannendes Abenteuer zum Vorlesen oder auch zum Selberlesen (die Schrift ist recht groß und es ist auf jeder Seite nicht allzuviel Text).

    Die Illustrationen sind sehr gut gelungen - besonders die Unterwasserwelten. Das Urmel ist an die ursprünglichen Illustrationen von Erich Hölle angelehnt.

    Ein schönes Vorlesebuch für die Kleinsten ab 3 oder 4 Jahren.

     

    Rezensiertes Buch: „Urmel taucht ins tiefe Meer" aus dem Jahr 2016

  16. Cover des Buches Ich kann lesen!, Spannende Geschichten zum ersten Lesen (ISBN: 9783522184052)
    Michael Ende

    Ich kann lesen!, Spannende Geschichten zum ersten Lesen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Geschichten, Reime und Rätsel bekannter Autoren:

    - "Habuh! Habuuuh!" von Ottfried Preußler aus "Der kleine Wassermann"
    - "Herr Schnäufel findet einen Freund" von Hortense Ullrich
    - "Dr. Brumm schreibt einen Brief" von Daniel Napp aus "Dr. Brumms verrückte Abenteuer"
    - "Mein bester Freund und die Gespenster" von Joachim Friedrich
    - "Ritter Florian und der Feuerdrache" von Jeanette Randerath
    - "Urmels neuer Freund" von Max Kruse
    - "Es fährt ein Boot nach Schangrila" von Lene März
    - "Norbert Nasendick oder das nackte Nashorn" von Michael Ende


    Illustrationen: 

    Alle paar Seiten findet sich sich eine farbenfrohe Illustration (teils halb- mal ganzseitig).
    Das Buchcover wurde von Astrid Henn illustriert, wohingegen die Zeichnungen aus den Originalgeschichten stammen.
    Ein bunter Mix aus verschiedenen Zeichenstilen.
    Die Zeichnungen von Urmel wurden nachträglich coloriert, woran ich mich bei der ersten Lektüre erst einmal gewöhnen musste. 


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
    oder für geübte Leser (etwa ab der 2. Klasse)

    Die Fibelschrift und der Zeilenabstand sind groß, der Text ist durchgehend linksbündig. Jedoch fehlt eine Unterteilung der einzelnen Erzählungen (Absätze, Kapitel o.ä.).

    Beispielweise ist "Norbert Nasendick" mit über 50 Seiten für Leseanfänger viel zu lang. 

    Insbesondere bei Urmel und den Sprachfehlern der Bewohner Titiwus (z.B. Mupfel statt Muschel) ist es jedoch fraglich, ob diese Geschichten perfekt für Erstleser sind. Hier komme ich selbst manchmal beim Vorlesen ins straucheln ;-)


    Mein Eindruck:

    Optisch macht das Buch bereits einen sehr guten Eindruck, denn es ist qualitativ hochwertig gebunden, kompakt und für Leseanfänger nicht zu schwer.

    Der Sammelband enthält eine bunte Mischung aus spannenden, lustigen und abenteuerlichen Kurzgeschichten 

    Alle Erzählungen sind Original-Werken entnommen z. B. "Habuh! Habuuuh!" von Ottfried Preußler aus "Der kleine Wassermann".

    Doch auch wenn man die Charaktere wie Urmel, Dr. Brumm oder die vorherige Handlung des jeweiligen Buches noch nicht kennt, kann man leicht der Geschichte folgen.
    Herrn Schnäufel kannte ich beispielsweise vorher nicht und konnte dennoch direkt in die Handlung eintauchen.

    Ergänzt/unterbrochen werden die Kurzgeschichte durch Verse (Es fährt ein Boot nach Schangrila) und Rätsel (Buchstabe in die korrekte Reihenfolge bringen).
    Lösungen gibt es am Ende des Buches

    Nicht alle Geschichten gefallen mir gleich gut bzw. schlecht.

    Top:
    "Dr. Brumm schreibt einen Brief" ist tatsächlich bereits für Erstleser geeignet, da die Geschichte kurz und knapp erzählt ist und mehr Illustrationen als Text beinhaltet.

    "Es fährt ein Boot nach Schangrila" ist ein lustiger und tierischer Abzählreim.

    Eine zauberhafte und warmherzige Geschichte ist "Herr Schnäufel findet einen Freund".

    Flop:
    "Ritter Florian und der Feuerdrache" ist sehr lang und langatmig. Die Illustrationen sind zauberhaft, können die Geschichte aber leider nicht retten.

    Alle anderen Erzählungen sind guter Durchschnitt.

    Bei der Vergabe der Sterne habe jede Geschichte separat betrachtet und der Mittelwert daraus schlägt sich bei der endgültigen Bewertung nieder (4 von 5 Sternen).


    Fazit:

    Ein kleiner Wälzer für Leseanfänger.
    Für den kleinen Preis erhält man eine sehr gute Qualität. Falsch machen kann man hier nichts, denn selbst wenn von den Geschichten nur drei oder vier gefallen, hat sich die Lektüre bereits gelohnt.

    Favorit:
    "Dr. Brumm schreibt einen Brief"

    Flop:
    "Ritter Florian und der Feuerdrache"

    Aufgrund der großen Fibelschrift für geübte Leseanfänger (etwa 2. Klasse) sehr gut geeignet.

    Zudem sind die nachcolorierten Zeichnungen und farbigen Illustrationen zauberhaft.


    ... 
    Rezensiertes Buch "Ich kann lesen! Spannende Geschichten zum ersten Lesen" aus dem Jahr 2015


  17. Cover des Buches Ich kann lesen!: Die besten Geschichten zum Selberlesen (ISBN: 9783522185219)
    Michael Ende

    Ich kann lesen!: Die besten Geschichten zum Selberlesen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:


    - "Der Lindwurm und der Schmetterling " von Michael Ende
    - "Mein bester Freund und die Außerirdischen" von Joachim Friedrich
    - "Das blaue Wagliö" von Ursula Wölfel
    - "Der Pflaumenmusfänger" von Wolfram Eicke
    - "Dr. Brumms neuer Pullover" von Daniel Napp aus "Dr. Brumm gibt Gas"
    - "Urmel auf dem Mond" von Max Kruse
    - "Wie kommt die Ratte auf die Matte?" von Edith Schreiber -Wicke
    - "Lauf, Zenta, lauf!" von Otfried Preußler
    - "Carlotta und das Rätsel der Zeit" von Jeanette Randerath

    Reime, Geschichten und Rätsel bekannter Kinderbuchautoren zum Selberlesen!




    Illustrationen:

    Alle paar Seiten findet sich sich eine farbenfrohe Illustration (teils halb- mal ganzseitig).
    Das Buchcover wurde von Astrid Henn illustriert, wohingegen die Zeichnungen aus den Originalgeschichten stammen.
    Ein bunter Mix aus verschiedenen Zeichenstilen.
    Die Zeichnungen von Urmel wurden nachträglich coloriert.


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
    oder für geübte Leser (etwa ab der 2. Klasse)
    Die blaue Fibelschrift und der Zeilenabstand sind groß, der Text ist durchgehend linksbündig. Jedoch fehlt eine Unterteilung der einzelnen Erzählungen (Absätze, Kapitel o.ä.).

    Da ich bei "Urmel auf dem Mond" selbst manchmal beim Vorlesen ins Straucheln komme aufgrund der verschiedenen Sprachfehler der Bewohner Titiwus (z.B. Riesenmupfel statt Riesenmuschel usw.), ist es fraglich, ob diese Geschichten perfekt für Erstleser sind. 


    Mein Eindruck:

    Optisch macht das Buch bereits einen sehr guten Eindruck, denn es ist qualitativ hochwertig gebunden, kompakt und für Leseanfänger nicht zu schwer.
    Der Sammelband enthält eine bunte Mischung aus spannenden, lustigen und abenteuerlichen Kurzgeschichten
    Alle Erzählungen sind Original-Werken entnommen z. B. "Dr. Brumms neuer Pullover" von Daniel Napp aus "Dr. Brumm gibt Gas".

    Doch auch wenn man die Charaktere wie das Urmel oder die vorherige Handlung des jeweiligen Buches noch nicht kennt, kann man leicht der Geschichte gut folgen.

    Zusätzlich zu den Kurzgeschichten (von denen z. B. "Der Lindwurm und der Schmetterling" auch gereimt sind) findet man Buchstaben-Rätsel und Verse.
    Bei "Wie kommt die Ratte auf die Matte?" ist am Ende jedes Vierzeilers das fehlende Reimwort zu ergänzen.
    Die Lösung gibt es am Ende des Buches.

    Nicht alle Geschichten gefallen mir gleich gut bzw. schlecht.

    Top:

    "Das blaue Wagliö" ist eine sehr humorvolle und dennoch nachdenkliche Geschichte über das Anderssein und den Fluch falscher Wünsche. Das Warzenschwein wünscht sich, anders zu sein. Obwohl dieser Wunsch und alle weiteren erfüllt werden, ist es nie endgültig zufrieden.

    Auch wenn die Handlung in "Dr. Brumms neuer Pullover" eher für jüngere Kinder gedacht ist, sind gerade die kurzen und einfachen Sätze für Leseanfänger perfekt. Zudem enthält die Geschichte wenig Text und ist fix gelesen.

    Flop:

    Auch "Lauf, Zenta, lauf!" konnte nicht überzeugen. Ein kleiner Junge lässt sich von seinem Hund von zu Hause fortziehen und findet sich mitten im Wald wieder. Dank der Spürnase des Hundes findet er wieder heim. Eine sehr kurze und einfallslose Geschichte, die zudem Angst macht.

    Alle anderen Erzählungen sind guter Durchschnitt.

    Bei der Vergabe der Sterne habe jede Geschichte separat betrachtet und der Mittelwert daraus schlägt sich bei der endgültigen Bewertung nieder (4,3 von 5).


    Fazit:

    Für den Preis erhält man einen kleinen Wälzer für Leseanfänger und eine sehr gute Qualität. Falsch machen kann man hier nichts, denn selbst wenn von den Geschichten nur drei oder vier gefallen, hat sich die Lektüre bereits gelohnt.

    Favorit:
    "Das blaue Wagliö" 
    "Dr. Brumms neuer Pullover"

    Flop:
    "Lauf, Zenta, lauf!" 

    Aufgrund der großen, blauen Fibelschrift für geübte Leseanfänger (etwa 2. Klasse) sehr gut geeignet.
    Zudem gibt es viele farbige Illustrationen.


    ... 
    Rezensiertes Buch "Ich kann lesen! Die besten Geschichten zum Selberlesen" aus dem Jahr 2019


    ...

    Hinweis:

    Neuauflage in gekürzter Fassung von "Ich lese selbst! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen" aus dem Jahr 2013

    es fehlen: "Lulatsch und Haudrauf im Wilden Westen" und "der Drache Wut-im-Bauch " sowie "eine Brille für das Krokodil"

    gekürzt von 265 auf 199 Seiten

  18. Cover des Buches Die Urmel-Box, Jubiläumsedition (ISBN: 9783491912120)
  19. Cover des Buches Das vierte dicke Urmel-Buch (ISBN: 9783522183840)
    Max Kruse

    Das vierte dicke Urmel-Buch

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Der Sammelband enthält zwei Urmel-Bücher:

    "Urmels toller Traum":

    Wie es wohl wäre, König zu sein? Das Urmel träumt einen tollen Traum und erlebt darin königliche Abenteuer.


    "Urmels großer Flug":

    Urmel bricht auf zu einem großen, abenteuerlichen Flug rund um die Welt.


    Altersempfehlung:

    ab 6 Jahren (zum Vorlesen)

    ab 9 Jahren (zum Selberlesen)

     

    Illustrationen:

    Alle paar Seiten ergänzen und unterstreichen die skizzenhaften Original schwarz-weiß Illustrationen von Erich Hölle die Abenteuer von Urmel.


    Mein Eindruck:

    Beide Abenteuer umfassen etwa 160 Seiten, die einzelnen Kapitel sind jeweils nur ein paar Seiten lang und eignen sich daher gut zum Vor- oder Selberlesen. 

    Das besondere bei den einzelnen Kapiteln sind die langen Überschriften, die gleichzeitig etwas über die kommenden Ereignisse verraten: z. B. "Erstes Kapitel - In dem der Professor verreist,  das Urmel viele Fragen stellt und schließlich krank wird" oder "Siebentes Kapitel - In dem König Futsch eine ihm etwas peinliche Begleitung bekommt und eine Belohnung aussetzen muss".

    Werden Kapitelüberschriften (sofern überhaupt vorhanden) gerne überlesen, so sollte man hier beim Lesen/Vorlesen einen Blick mehr riskieren.

    Die Charaktere sind gewohnt liebenswert und lustig. Sprechende Tiere sind für sich schon spannend genug und wenn sie dann auch noch einen lustigen Sprachfehler haben (beim Lesen/Vorlesen manchmal eine Herausforderung) wird es gleich doppelt so witzig.

    Das Urmel mit seiner vorlauten Art und Abenteuerlust - hin und wieder auch mit einem Dickkopf, wie er im Buche steht - ist herzensgut und man kann ihm einfach nicht lange böse sein (sein Verhalten erinnert oft an die eigenen Kinder).

    Überhaupt sind die Charaktere liebenswert:

    Der Professor mit seinen vielen Ideen, Wutz mit ihrer Güte und ihrem Putzfimmel ist ebenso zauberhaft wie der ewig traurige Seele-Fant.

    Auch die permanente "Streiterei" zwischen dem Waran Wawa und dem Pinguin Ping um die Muschel kehrt immer wieder und wird trotzdem nie langweilig.


    Die Geschichte "Urmels toller Traum" ist spannend, fantasievoll, abenteuerlich und lehrreich:

    Der anfänglich tolle Traum, den das Urmel im Fieberwahn dank des Traumkobolds zusammenreimt wird immer verrückter. Schnell erkennt es, dass das Leben als König gar nicht so schön ist, wie es sich Urmel vorgestellt hat.

    Wie gut, dass Urmel am Ende des skurrilen Traums wieder gesund und munter aufwacht und einfach nur Urmel ist.


    Die Geschichte "Urmels großer Flug" ist unterhaltsam und humorvoll, allerdings ist es von beiden Abenteuern spannungstechnisch das schwächere. Es gibt zwar witzige Passagen und interessante Charaktere, aber das gewisse Etwas fehlt diesem Abenteuer.


    Fazit:

    Ein toller Kinderbuchklassiker zum Vorlesen etwa ab 6 Jahren oder zum Selbstlesen ab 9 Jahren.

    Zwei unterhaltsame, fantasievolle und abenteuerliche Geschichten in einem Band mit wunderbar witzigen und sympathischen Charakteren.

     

    ...

    Rezensiertes Buch: „Das vierte dicke Urmel Buch" aus dem Jahr 2014


  20. Cover des Buches Ich kann lesen! Lustige Geschichten zum ersten Lesen (ISBN: 9783522184601)
    Astrid Henn

    Ich kann lesen! Lustige Geschichten zum ersten Lesen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    - "Urmel in der See" von Max Kruse
    - "Mein bester Freund und das Verlieben" von Joachim Friedrich
    - "Zahlen her!", sagt der Bär von Edith Schreiber-Wicke
    - "Leanders Geheimnis" von Hortense Ulrich
    - "Tamino Pinguin und das größte und schönste Geschenk der Welt" von Christian Berg
    - "Autoverrückt" von Christian Thielmann
    - "Die Rüpelschule" von Michael Ende
    - "Du bist ein echtes Wundertier" von Jeanette Randerath
    - "Das Findel-Ei" von Angelika Glitz
    - "Wo steckt Tella?" von Otfried Preußler 

    Rätsel, Reime und Geschichten von den beliebtesten Kinderbuchautoren zum Selberlesen.


    Illustrationen: 

    Alle paar Seiten findet sich sich eine farbenfrohe Illustration (teils halb- mal ganzseitig).
    Das Buchcover wurde von Astrid Henn illustriert, wohingegen die Zeichnungen aus den Originalgeschichten stammen.
    Ein bunter Mix aus verschiedenen Zeichenstilen.
    Die Zeichnungen von Urmel wurden nachträglich coloriert.


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
    oder für geübte Leser (etwa ab der 2. Klasse)

    Die Fibelschrift und der Zeilenabstand sind groß, der Text ist durchgehend linksbündig. Jedoch fehlt eine Unterteilung der einzelnen Erzählungen (Absätze, Kapitel o.ä.). Nur "Leanders Geheimnis" ist in Kapitel aufgeteilt.

    Insbesondere bei Urmel und den Sprachfehlern der Bewohner Titiwus (z.B. Äch habe Hälfe geholt. statt Ich habe Hilfe geholt) ist es jedoch fraglich, ob diese Geschichten perfekt für Erstleser sind. Hier komme ich selbst manchmal beim Vorlesen ins straucheln ;-)


    Mein Eindruck:

    Bereits optisch macht das Buch einen sehr guten und hochwertigen Eindruck: gebunden, kompakt und für Leseanfänger nicht zu schwer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.

    Der Sammelband enthält eine bunte Mischung aus spannenden, lustigen und abenteuerlichen Kurzgeschichten 

    Alle Erzählungen sind Original-Werken entnommen z. B. "Die Geschichte von den Nilpferden" von Ursula Wölfel aus "Achtundzwanzig Lachgeschichten"

    Doch auch wenn man die Charaktere wie Urmel oder die vorherige Handlung des jeweiligen Buches noch nicht kennt, kann man leicht der Geschichte folgen.

    Neben den Kurzgeschichten finden sich Buchstaben-Rätsel und Reime, z.B. "Die Rüpelschule". 
    Bei " 'Zahlen her!', sagt der Bär" gibt es lustige Tiergedichte, bei denen am Ende jedes Vierzeilers das fehlende Reim-Wort (eine Zahl) errechnet und ergänzt werden muss.

    Lösungen gibt es am Ende des Buches. 

    Nicht alle Geschichten gefallen mir gleich gut bzw. schlecht.

    Top:
    Der Schreibstil bei "Leanders Geheimnis" ist zauberhaft leicht und ein großes Vergnügen zu lesen, die Charaktere sind liebenswert und das Abenteuer spannend und humorvoll erzählt.

    "Mein bester Freund und das Verlieben" beschreibt kindgerecht und einfühlsam das Gefühl des Verliebtseins.

    "Urmel in der See" kenne ich bereits seit meiner Kindheit und die lustigen und sympathischen Titiwu-Bewohner sind mir einfach ans Herz gewachsen.


    Flop:
    Keine

    Alle anderen sind guter Durchschnitt, d.h. unterhaltsam aber nicht herausragend.

    Bei der Vergabe der Sterne habe jede Geschichte separat betrachtet und der Mittelwert daraus schlägt sich bei der endgültigen Bewertung nieder (4,7 von 5).



    Fazit:

    Ein kleiner Wälzer für Leseanfänger.
    Für den Preis erhält man eine sehr gute Qualität. Falsch machen kann man hier nichts, denn selbst wenn von den Geschichten nur drei oder vier gefallen, hat sich die Lektüre bereits gelohnt.

    Favorit:
    "Urmel in der See" und "Leanders Geheimnis" sowie "Mein bester Freund und das Verlieben"

    Flop:
    Keine 

    Aufgrund der großen Fibelschrift für geübte Leseanfänger (etwa 2. Klasse) sehr gut geeignet.

    Zudem sind die (teilweise) nachcolorierten Zeichnungen und farbigen Illustrationen zauberhaft.


    ... 
    Rezensiertes Buch "Ich kann lesen! Lustige Geschichten zum ersten Lesen" aus dem Jahr 2018

    ...

    Hinweis:

    Neuauflage in gekürzter Fassung von "Jetzt lese ich! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen"

    es fehlen: "Die Geschichte von den Nilpferden" und "Leo lernt zaubern"

    gekürzt von 249 auf 203 Seiten


  21. Cover des Buches Freunde fürs Leben (ISBN: 9783596139750)
    Holger Jenrich

    Freunde fürs Leben

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Asmodi
    "Beim Teutates, wer hat an der Uhr gedreht? Kombiniere, es war Gaston!" Ich persönlich liebe ja diese Porträt-Almanache, bin regelrecht süchtig nach ihnen. Sie zeigen einem oft, dass man doch nicht allein ist in dieser schnöden Welt, dass es Leute gab und gibt, die ebenso empfinden wie man selbst und ganz ähnliche Ansichten haben. „Freunde fürs Leben“ ist so ein Buch. Es handelt indes nicht von realen Personen, sondern von fiktionalen Charakteren – von Helden, Schurken und Kultfiguren, die uns alle irgendwie ans Herz gewachsen sind und es verdient haben, an die Jugend von heute weitervermittelt zu werden. In munteren Essays berichten insgesamt 27 Autoren detailverliebt, anekdotenreich und oft auch ein bisschen wehmütig von ihren Lieblingsgestalten aus Film, Fernsehen, Büchern, Comics und Sagen. Über jene Berühmtheiten wurde alles zusammengetragen, was man als Fan wissen muss, um mitreden zu können. Wer hat die Figuren wann erdacht und warum, wie wurden sie für die verschiedenen Medien adaptiert, welche Variationen existieren, was ist aus ihnen geworden? In dem reich bebilderten Band ist halb Entenhausen versammelt und ganz Schlumpfhausen. Die Mainzelmännchen gesellen sich ebenso hinzu wie Fix und Foxi, Asterix, Lucky Luke, Lurchi, Mecki, die Digedags, die Mumins, Paulchen Panther, die Maus (von der ARD), Popeye, Gaston, das Marsupilami, die Peanuts und Schweinchen Dick. Berts nervenraubender Kumpel Ernie und die flippige Pippi Langstrumpf geben sich ein Stelldichein, und den Preis um das coolste Trio liefern sich Wim, Wum und Wendelin gegen den Osterhasen, den Weihnachtsmann und das Christkind. Während sich die Verbrechensbekämpfer (James Bond, Jerry Cotton, Nick Knatterton, Zorro, Sherlock Holmes, Batman, Superman, Tim und Struppi) förmlich auf die Füße (und Pfoten) treten, tauchen von den Bösewichtern nur zwei auf, nämlich der Räuber Hotzenplotz und Mr. Hyde (alias Dr. Jekyll). Der Mythos des Buffalo Bill wird entzaubert und die romantisierte Figur auf seine öminöse historische Gestalt William Cody heruntergebrochen. Horror verbreiten Dracula, Frankenstein, King Kong und Godzilla. Einblick in längst vergangene Zeiten und Kulturen gewähren Huckleberry Finn, die Drei Musketiere, Prinz Eisenherz und Familie Feuerstein. Ins All geht es mit Barbarella und Perry Rhodan, in den Dschungel mit Tarzan und auf die Insel mit Urmel, Schatzsucher Jim Hawkins und Robinson Crusoe. Sämtliche Beiträge wurden aus einer subjektiven Sicht verfasst, aber sie alle sind sehr informativ. Eine wunderhübsche Hommage! Nur eines habe ich zu bemängeln: Hägar der Schreckliche fehlt. Huba, Huba, ich habe gesprochen! Hier die Liste aller Autoren: Holger Jenrich, Klaus-Peter Heß, Gabi Schultz, Achim Nöllenheidt, Frank Lamers, Sven Siebert, Alf Mayer-Ebeling, Roland Seim, Eric Schönell, Wolfgang Ueding, Ludger Claßen, Heike Schultz, Jürgen Boebers, Birgit Lehmann, Elke Graf, Josef Spiegel, Harald Keller, Ulrich Homann, Karl Wegmann, Falk Zimmanyi, Silke Lambeck, Astrid Paulsen, Claudia Wessel, Caroline Schmidt-Gross, Harald Justin, Andreas Mietzsch, Stephan Brünjes
  22. Cover des Buches Urmel: Urmel und die Schweinefee (ISBN: 9783522437387)
    Max Kruse

    Urmel: Urmel und die Schweinefee

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt des Buches:

    Das Urmel hat Bauchschmerzen, weil es zu viel Kokosnusseis gegessen hat. Wutz bietet Kamillentee an, aber Urmel mag keinen Tee. Es möchte lieber eine spannende Geschichte hören - von der schönen Schweinefee und einem tapferen Ritter Urmel.

     

    Altersempfehlung laut Verlag:

    ab 4 Jahre

     

    Fazit:

    Eine spannende Ritter-Geschichte in der Urmel-Geschichte. Und am Ende trinkt Urmel doch seinen Kamillentee.

    Kinder lieben das Urmel, weil es so wie sie selbst hin und wieder dickköpfig sind und viele Flausen im Kopf haben.

    Die Geschichte liest sich gut und ist sehr schön illustriert. Besonders das Urmel ist gut getroffen und an die ursprünglichen Illustrationen von Erich Hölle angelehnt.

    Ein schönes Vorlesebuch für die Kleinsten ab 3 oder 4 Jahren.

     

    Rezensiertes Buch: „Urmel und die Schweinefee" aus dem Jahr 2012

  23. Cover des Buches Urmel: Alle Bilderbuchgeschichten (ISBN: 9783522459174)
    Max Kruse

    Urmel: Alle Bilderbuchgeschichten

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Gleich  alle 5 fantastischen Urmel Geschichten in einem Sammelband 

    Urmel Schlüpft aus dem Ei
    Urmel und die Schweinefee

    Urmel fliegt zum Mond
    Urmel sucht den Schatz
    Urmel taucht ins tiefe Meer

    Die BilderbuchGeschichte von "Urmel schlüpft aus dem Ei" erzählt in Anlehnung an die original Geschichte "Urmel aus dem Eis" von den Bewohnern der kleinen einsamen Insel Titiwu, wie ein Eisblock an die Insel gespült wird, die Bewohner das Ei entdecken, es von Pinguin Ping liebevoll ausgebrütet wird und wie sich alle liebevoll um das Urmel kümmern. Schnell erobert das kleine grüne Wesen, dass gar nicht so klein ist, die Herzen alle Bewohner, allem voran Mama Wutz. Eine lustige Begebenheit löst die nächste ab und natürlich versucht Professor Habakuk Tibatong auch dem Urmel das sprechen beizubringen. Das dies nicht so einfach ist können wir uns denken, doch ob es ihm gelingen wird?  Wisst ihr was mit "Wieselbläselbuchen" oder " O-noss-kuss-papat"  gemeint ist?. Anders als im Original hört die Geschichte bei den Sprechversuchen auf und das was wir das erfahren Lust auf mehr macht könnte man hier nahtlos in "Urmel aus dem Eis" -das Original zum 100. Geburtstag von Max Kruse neu illustriert von Günther Jakobs, weiter lesen. In diesem Sammelband geht es weiter in ein neues Abenteuer im Bilderbuchformat. 

    "Urmel und die Schweinefee"

    Die Bilderbuchgeschichten gab es alle einmal als einzelne Bilderbücher, bis auf "Urmel und die Schweinefee", das man heute noch über den Buchhandel bestellen kann sind alle ausgelistet. Zuweilen bekommt man sie gebraucht zu kaufen, was allerdings durch den Sammelband nicht mehr nötig ist. Richtigen Sammlern reicht das natürlich nicht, aber um Kindern vorzulesen ist ein Sammelband perfekt. Es ist nicht nur wesentlich günstiger in der Anschaffung sondern vor allem auch ungemein praktisch alle Geschichten in einem Buch vereint zu haben. Das besondere an den Bilderbuchgeschichten ist, das sie unabhängig davon ob man schon ein Buch gelesen hat oder nicht, den Einstieg in die Handlung findet. Es sind in sich abgeschlossene Geschichten, die nicht aufeinander aufbauen wobei es schon schön ist wenn man den ersten Teil schon voran stellt.

    In "Urmel und die Schweinefee" 

    hat das Urmel viel zu viel Kokosnuss-Eis gegessen und ein seltsames Gefühl im Bauch. Mama Wutz weiß sofort, Urmel hat Bauchweh und da hilft am besten Kamillentee, nur den mag das Urmel überhaupt nicht, er möchte eine Geschichte erzählt bekommen. Eine Geschichte von der Schweinefee. Und da Mama Wutz ihrem Kleinen keine Bitte abschlagen kann beginnt sie die Geschichte von der Schweinefee und dem Ritter zu erzählen. Urmel ist begeistert. Sofort taucht er in die Geschichte mit ein und ist der mutige Ritter, der sich aufmacht die schöne Urmel-Prinzessin zu retten, die in einem weißen Schloss gefangen gehalten wird. Es wird sehr gefährlich für den mutigen Ritter, den das Koskosnusswald-Ungeheuer greift ihn an. Es hagelt Kokosnüsse und dann kommt es auch noch auf Urmel zu um es zu packen. Oh je! In seiner Not hat das Urmel dann aber eine rettende Idee, er ruft die Schweinefee zur Hilfe. Ob es gelingen wird? 

    Wer die lustige, spannende Geschichte von Urmel und die Schweinefee entdeckt, der wird wirklich mit in ein tolles Abenteuer genommen, denn so wie Urmel gleich in Mama Wutz Erzählung eintaucht, so zieht es auch die Leser und Zuhörer hinein. Und für alle, die keinen Kamillentee mögen, wer weiß, vielleicht wird das nach dieser Geschichte ja anders sein. 

     "Urmel fliegt zum Mond"

    Hier wird es sehr abenteuerlich und spannend, denn eines abends als wieder einmal alle Bewohner der kleinen Insel Titiwu am Strand sitzen und in den Himmel gucken kommt bei Urmel der Wunsch auf, einmal auf den Mond zu fliegen. Doch das wird wohl immer ein Traum bleiben meint Professor Tibatong und ahnt noch nicht wie falsch er mit seiner Meinung liegt und was kurz darauf passieren wird. Da landet doch tatsächlich und völlig überraschend ein Raumschiff und es steigt ein Wesen aus, das aussieht wie ein Menschenjunge. Der Seeleefant traut seinen Augen und Ohren kaum, denn Otto, der kleine Raumfahrer lädt sie alle ein mit ihm zum Mond zu fliegen. Urmel ist außer Rand und Band und auch der Proffessor ist begeistert. So etwas kann er sich natürlich nicht entgehen lassen. Und so sehen wir kurz darauf  6 Bewohner von Titiwu in das Raumschiff einsteigen und zu Mond fliegen. Was sie auf dem Flug sehen und wie es auf dem Mond ist verrate ich hier noch nicht. Nur eines, während die Gruppe mit Otto bei einem Spaziergang den Mond erkundet, zieht es einen immer weiter von der Gruppe weg und er taucht in seine eigene Phantasie-Mond-Welt eine ......Welt. Und als Otto zum Rückflug aufruft und alle wieder ins Raumschiff einsteigen bemerkt niemand, dass einer fehlt. Oh, je! Ob es ein Happy End geben wird?

    Schaut selbst, steigt mit Urmel, Mama Wutz und den anderen ins Raumschiff und startet euere Reise ins All. 

    "Urmel sucht einen Schatz"

    Urmel hat Geburtstag, nur scheint niemand daran gedacht zu haben. Traurig macht er sich auf die Suche nach seinen Freunden. Da er niemanden findet setzt er sich, noch etwas trauriger, an den Strand  versteht die Welt nicht mehr. Plötzlich entdeckt er eine Flasche, die auf den Strand zu schwimmt. Es ist eine Flaschenpost mit einer echten Schatzkarte. Urmel mal sich schon aus wie der Schatz aussehen könnte und macht sich gleich darauf auf Schatzsuche. Einfach wird es nicht, doch soviel sei verraten, er findet den Schatz. Und nicht nur das, er wird auch noch mächtig überrascht. Könnt ihr euch denken wieso? Bestimmt! Und wenn nicht erfahrt ihr es wenn ihr mit Urmel auf Schatzsuche geht. Und in der letzten Geschichte des Bilderbuch-Sammelbandes taucht das Urmel in die Tiefe des Meeres.

    Urmel taucht ins tiefe Meer"

    Wenn man von Wasser umgeben, auf einer Insel wohnt kommt irgendwann der Wunsch auf einmal etwas anders zu sehen. Die Welt da draußen hat doch bestimmt noch so viel zu entdecken und aus Meer hinaus zu fahren muss wirklich spannend sein. Genauso geht es Urmel, als er an einem wunderschönen warmen Tag im kühlen Nass schwimmt. "Wie gerne würde ich einmal richtig weit aufs Meer hinausfahren" sagt das Urmel einfach so dahin und ist sehr überrascht, dass der Professor gleich begeistert von der Idee ist. Er schlägt vor eine Forschungsreise in die Südsee zu machen und alle sind begeistert. Tim Tintenklecks soll sein Floß bauen und natürlich helfen alle mit. Dann wird Mama Wutz Schlummertonne noch mit einem Seil am "FloßBoot" befestigt und das Abenteuer Expedition Südsee kann losgehen. Wenn man sieht, wie schön es die Truppe hat, bekommt man gleich Lust selbst in See zu stechen. Aber nicht nur auf dem Wasser ist es schön, dank Professor Tibatongs revolutionären Tauchtabletten können sie sogar in die Unterwasserwelt entdecken ohne das ihnen die Luft ausgeht oder eine Taucherausrüstung brauchen, wichtig ist nur, dass sie rechtzeitig wieder auftauchen bevor die Wirkung nachlässt. Was die Bewohner von Titiwu in der bunten Unterwasserwelt erleben das ist Inhalt dieser letzten spannenden Bilderbuchgeschichte in diesem wundervollen Sammelband. Ihr werdet RiesenSeepferdchen kennenlernen, die den Tauchern erst einmal skeptisch gegenüber stehen, sie sogar als Gefahr betrachten und später zu ihren Freunden werden. Ihr werdet Fische und andere Meeresbewohner sehen und eine Welt kennenlernen, in der Ping und Wutz sogar einiges bekanntes entdecken.

    Neugierig geworden? Dann taucht doch selbst mit Urmel und seinen Freunden ins Unterwasserabenteuer.

  24. Cover des Buches Urmel taucht ins Meer (ISBN: 9783865362681)
    Max Kruse

    Urmel taucht ins Meer

     (3)
    Aktuelle Rezension von: PrinzessinMurks
    Geheimnisvoll und urig kam das Meer-Abenteuer von Urmel und seinen Freunden für mich schon immer daher. Die Expedition mit dem Schiff, die Atmosphäre von Seefahrergeschichten und schließlich das Eintauchen in die geheimnisvolle Unterwasserwelt! Dirk Bach ließt das Abenteuer wie ich es als Kind gerne vorgelesen bekam: ohne Albernheiten aber mit Riesenspaß an den Sprachspielereien und den skurrilen Figuren rund um das Urmel. *** Mein allerliebstes Urmel-Abenteuer!

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