Bücher mit dem Tag "urwald"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "urwald" gekennzeichnet haben.

152 Bücher

  1. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.217)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     😫Ich bin sooo enttäuscht. Es fing wirklich richtig toll an, aber dann hat der Autor sich leider auf die völlig falschen Charaktere und uninteressante Settings fokussiert und mich dabei total verloren 😔. Ich habe nur durchgehalten, weil ich es für den Buchclub las und das Hörbuch zu Hilfe nahm. Wirklich schade, denn hatte soviel Potential.              
  2. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.491)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

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    Der erste Band der Trilogie war ziemlich schwierig, ich fand den Schreibstil teilweise wirklich anstrengend und Juliette, die Protagonistin war anstrengend. Während die die ganze Zeit jammert und in Selbstmitleid versinkt geht um sie herum die Welt unter. Die neben Charakter haben es für mich gerettet, da sie spannend waren. 

    Ich bin absolut in Warner verliebt ! Hoffentlich kommt von ihm mehr. 


    Aber die Story ist großartig und ein erschreckendes Bild einer Welt die uns auch erwarten könnte. 

    Ich mag den Humor und das Buch hat viele schöne Zitate. 


    Das Cover ist wunderschön wie ich finde ! Sowas spricht mich total an !

  3. Cover des Buches Euphoria (ISBN: 9783406682032)
    Lily King

    Euphoria

     (110)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    „Spannend... intensiv, verführerisch, erotisch…“, so überschlagen sich Literaturkritiker diverser renommierter Medien bei ihren Rezensionen zu Euphoria. Kombiniert mit dem Wortklang des Titels und dem nach einem fiktiven Pseudonym klingenden Namen der Autorin verführen spätestens Keywords aus der Inhaltsangabe wie „Dreiecksbeziehung in exotischem Setting“ zu völlig unzutreffender Kategorisierung. Also Vorsicht vor voreiligen Schnellschlüssen, denn das Buch bietet aus diesem Genre relativ wenig, aber dafür viel mehr Höherkarätiges.

    So wenig wie Euphoria auch nur im Geringsten in die Sparte Fifty Shades of Grey gehört, so wenig ist Lily King eine E.L. James. Lily King ist amerikanische Hochschullehrerin für Literatur, die mit ihren Büchern bereits diverse Literaturpreise gewonnen hat und mit Euphoria von der New York Times unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt wurde.

    Der Roman selbst hat viele Ebenen und Facetten, die jede für sich einen Spannungsbogen garantiert und im gemeinsamen Einklang die Qualität des Romans ausmachen.


    Die Handlung. Lily King lehnt sich an die reale Forschung von Margaret Mead in Papua-Neuguinea an, diesem landschaftlich und kulturell wilden Inselkonglomerat zwischen Indonesien und Australien. Die Autorin erschafft für ihren Roman die Figuren von drei Ethnologen, die sich in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in den Tiefen des kaum erschlossenen Regenwaldes kennenlernen und ihre Forschungen teilweise in Konkurrenz mißtrauisch beäugen, aber teilweise auch in ungestümer Fusion ihrer gemeinsamen wissenschaftlichen Leidenschaft fast schon zur ekstatischen Euphorie vorantreiben.


    Das Zwischenmenschliche. Nell und ihr Mann Fen sind mehr Konkurrenten als Ehepaar. Hier Nell, die strukturierte, engagierte und schon deutlich berühmtere Wissenschaftlerin, die für neue Erkenntnisse und Erfahrungen alles gibt. Da Fen, der Maskuline und eher Raubeinige, dem es im Schatten seiner Frau mehr um den schnellen Erfolg geht, sei es sogar durch Diebstahl von Kulturgütern heiliger Zeremonien. Und dann taucht da der sensible Konterpart Andrew auf, ein Wissenschaftler mit Empathie, wobei sich sein Einfühlungsvermögen nicht nur auf die Sitten und Riten der Ureinwohner beschränkt, sondern sich auch auf Nell auswirkt. Soweit, so gut oder so klischeehaft in der Kürze, aber ehrlicherweise gekonnt ins Buch eingewoben.


    Die Erzählperspektive. Davon gibt es nicht nur eine, sondern gleich drei. Zum Einstieg und immer wieder sporadisch im Verlauf des Buches übernimmt der auktorial-neutrale Erzähler. Danach wechseln sich Andrew und Nell als Ich-Erzähler ab, wobei Nells Part als Tagebuch präsentiert wird. Ein am Anfang leicht irritierender Wechsel der Erzählstile, nach kurzer Einlese-Zeit aber sehr interessant und auflockernd.


    Die Rolle der Ethnologie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das ist die mit Abstand bedrückendste Ebene des Romans. King gelingt es hervorragend darzustellen, wie falsch und fehlerhaft der Ansatz der ethnologischen Wissenschaft dieser drei Forscher ist, die aber nur repräsentativ für die gesamte Anthropologie der damaligen Zeit stehen. Und ich hoffe inständig, dass das Präteritum an dieser Stelle gerechtfertigt ist. Die drei Vertreter eines ganz anderen Kulturkreises betreten ein fast unberührtes Land, um die Ureinwohner zu studieren, verändern aber alleine durch ihre Anwesenheit mit ihrem Eintreffen alle Abläufe und jegliches Verhalten. Sie lassen sich eigene Hütten und Häuser bauen, greifen in uralte Riten ein und leiten aus all den fehlgesteuerten und verfälschten Beobachtungen schliesslich auch noch unzulässig verallgemeinernde Schlüsse ab. Sie schaffen schliesslich Menschentypen und Rassenkategorien, die wenige Jahre später in nationalsozialistische Strömungen rund um die Welt, aber bekannterweise vor allem in einem Staat in der Mitte Europas begeisterten Widerhall finden.


    In Summe also kein Erotikroman, aber auch kein Abenteuerroman, natürlich auch kein ethnologisch-anthroposophisches Sachbuch, sondern einfach sehr unterhaltsame Belletristik mit Lerneffekt und dem wohltuenden Schauer von Ferne.

  4. Cover des Buches Das Volk der Bäume (ISBN: 9783446262027)
    Hanya Yanagihara

    Das Volk der Bäume

     (68)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Eine Expedition in einen Dschungel der Düsternis.<<

    „Das Volk der Bäume“ von Hanya Yanagihara – ein Buch, das mich wirklich sehr gespalten zurück lässt. Ich bin mir sehr bewusst, dass die Autorin viele sehr bewegen und begeistern konnte mit diesem Buch, jedoch tat ich mich mit diesem Buch unglaublich schwer...
    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich die Geschichte thematisch und mit all seinen Problematiken als wirklich höchst brisant und interessant empfand. Auch viele Bilder entstanden beim lesen für mich. Insbesondere konnten mich der Dschungel, die Insel mit all den Beschreibungen sehr begeistern! Nun aber zum Knackpunkt... während des Lesens hatte ich einfach das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht zum Punkt kommt, alles dümpelte so vor sich hin und dazu kamen dann teilweise gefühlt ewig lange Anmerkungen, die zwar mitunter interessant, für mich aber total störend im Bezug auf den Lesefluss waren.
    Für mich persönlich war dieses Buch wirklich ein Kampf, sehr anstrengend zu lesen und leider konnte es mir eher wenig geben...
    Interessant zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass dieses Buch sich am Leben des US-amerikanischen Virologen und Nobelpreisträgers Daniel Carleton Gajdusek und an dem Missbrauchsskandal um ihn orientiert. So zeigt die Autorin mit diesem Roman einmal mehr auf, wie nah und in welch vermeidlich glanzvoller öffentlicher Erscheinung die Düsternis sich versteckt. 

  5. Cover des Buches Alterra: Die Gemeinschaft der Drei (ISBN: 9783426513064)
    Maxime Chattam

    Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

     (440)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte wieder und ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Genauso wie das Innere des Buches. Es hat eine wunderschöne Aufmachung. Jedes Kapitel ist mit Verschnörkelungen verziert. Die Geschichte ist in drei größere Kapitel aufgeteilt, welche auch sehr schön gestaltet wurden.

    Die Geschichte ist von Anfang an interessant und wird nach und nach immer spannender, sodass man es irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch empfand ich manche Stellen als gruselig, bei denen ich mir wirklich überlegt habe, ob ich weiterlesen soll oder nicht.
    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, das Buch lässt sich dadurch unglaublich schnell lesen.
    Obwohl unser Hauptprotagonist Matt 14 Jahre alt ist, ist die Schreibweise nicht kindlich gehalten, sondern eher wie in einem normalen Jugendbuch.

    Wie eben schon erwähnt ist Matt Carter der Hauptprotagonist in der Geschichte. Er ist mir sehr sympathisch und ein wirklich angenehmer und wie ich finde für sein Alter sehr reifer Charakter. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wird immer mutiger.
    Tobias, Matt's bester Freund ist ebenfalls ein sehr angenehmer Charakter. Er hält sich manchmal etwas mehr im Hintergrund und ist öfters etwas ängstlicher als seine Freunde, trägt aber sein Herz am rechten Fleck.
    Ambre, die dritte im Bunde, ist ein sehr schlaues und kluges Mädchen. Auch sie mochte ich sehr und konnte mich mit ihr das ein oder andere Mal auch identifizieren.

    Insgesamt enthielt die Geschichte einige Protagonisten, wobei die einen eine etwas größere und die anderen eine etwas kleinere Rolle gespielt haben. Nach kurzer Zeit kann man alle Protagonisten recht gut untereinander unterscheiden, da sie gut ausgearbeitet worden sind und jeder charakterlich natürlich anders ist.

    Da in der Geschichte der Klimawandel, woraufhin alles weitere passiert, was in der Geschichte erzählt wird, behandelt wird, ist diese auch heute noch sehr aktuell, wenn auch nicht ganz real.

    In der Geschichte entstehen viele Rätsel und Ungereimtheiten, die nicht sofort alle aufgeklärt werden. Nur nach und nach erfährt man mehr. Trotzdem bleiben am Ende Unklarheiten offen, was mich doch etwas störte. Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
  6. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.392)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

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    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  7. Cover des Buches Extinction (ISBN: 9783328100096)
    Kazuaki Takano

    Extinction

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Louie

    Cover:

    Hätte ich das Buch in einer Buchhandlung gesehen und nicht gewusst, mit welcher Thematik es sich beschäftigt, hätte ich aufgrund der Covergestaltung vermutlich nicht dazu gegriffen. Das Cover entspricht einfach meinem persönlichen Geschmack nicht. Ich finde es auch nicht wirklich passend zur Atmosphäre, darüber kann man sich aber streiten.

    Handlung:

    Im Mittelpunkt der Handlung steht das Thema Evolution. Das Buch besteht aus verschiedenen Handlungssträngen. Wir begleiten einerseits den Söldner Jonathan Yeager, der bei einem privaten Militärunternehmen arbeitet. Ihm wird ein Jobangebot gemacht, bei dem er viel Geld verdienen soll und er nimmt es an, damit er die Behandlung seines todkranken Sohnes bezahlen kann. Sein Auftrag ist die Tötung eines Pygmäenstamms im Kongo, der mit einem gefährlichen Virus infiziert sein soll. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass dies nicht der wahre Grund der Mission ist.

    Außerdem verfolgen wir den jungen Japaner Kento Koga, dessen verstorbener Vater ihm den Auftrag gegeben hat, innerhalb eines Monats ein Medikament gegen eine unheilbare Krankheit zu entwickeln. Schnell gerät er dabei unter die Beobachtung der Polizei und fragt sich, wem er trauen kann und wem nicht.

    Außerdem befasst sich ein Handlungsstrang mit den Beschlüssen des Weißen Hauses bezüglich der Söldnergruppe rund um Jonathan Yeager.

    Charaktere

    Yeagers Beweggründe sind sehr gut dargestellt, sodass sein Handeln für mich gut nachvollziehbar war. Jedoch hätte ich gern auch etwas mehr über die anderen Söldner und den Anthropologen Nigel Pierce erfahren.

    Kento fand ich besonders sympathisch, da er im Laufe des Buches über sich hinausgewachsen ist und ihn seine anfänglichen Selbstzweifel sehr nahbar gemacht haben.

    Ich mochte auch die Nebenfigur Jeong-hoon und die Freundschaft zu Kento, die sich im Laufe des Buchs entwickelt hat, sehr sehr gerne.

    Meinung

    Das Buch war von Anfang an sehr spannend. Einzig die Szenen in Amerika im Weißen Haus fand ich nicht extrem spannend, dennoch haben sie gut ins Buch gepasst und haben ein gutes, vollständiges Bild ergeben.

    Was mit gut gefallen hat, waren die wissenschaftlichen Infos, die man bekommen hat. Man hat viel gelernt, auch wenn man als Laie nicht immer alles versteht, muss man aber auch nicht um die Handlung nachvollziehen zu können.

    Der Schreibstil war rund und flüssig zu lesen. Man sollte jedoch wissen, dass das Buch nichts Leichtes für nebenbei ist, eben weil es ein Wissenschafts-/Politthriller ist.

    Ich habe das Buch gekauft, weil mich "Origin" von Dan Brown begeistert hat und ich mehr Bücher mit dieser Thematik gesucht habe. Hier bin ich auf jeden Fall fündig geworden. Für mich hat aber irgendwie der letzte Schliff oder eine unerwartete Wendung gefehlt.

    Zuletzt muss ich noch erwähnen, dass mich der Einband des Buches massiv gestört hat, da er sehr anfällig für Knicke und Leserillen ist, was bei mir definitiv nicht der Normalfall ist.

    Fazit

    Sehr spannender Thriller, aber nur für die, die sich für Politik und/oder Pharmazie und Evolution interessieren. Da mir persönlich irgendetwas gefehlt hat, nur 4 von 5 Sternen.

  8. Cover des Buches Mengele Zoo (ISBN: 9783982052205)
    Gert Nygårdshaug

    Mengele Zoo

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    Im Wikipedia-Eintrag zum Roman heißt es:"Obwohl der Roman die Welt durch die Augen eines der meist gesuchten Terroristen beschreibt, fällt es dem Leser leicht Minos (= Oberterrorist) Standpunkt einzunehmen." Das klingt ganz harmlos, steht aber in einem Buch, in dem Erzähler und Hauptfigur meinen, dass es doch ganz schön wäre, 200 Millionen "nutzlose" Gringos umzubringen. Einige dutzend Seiten später wird sogar gesagt, das es schön wäre, die Menschheit auf zwei Milliarden Menschen zu reduzieren. 

    Das Buch des Norwegers Nygardshaug beginnt recht poetisch bei einer Familie im südamerikanischen Regenwald, deren Existenz durch landgierige Firmen vernichtet wird. Der Sohn der Familie, Mino, entgeht der Vernichtung. Zunächst verübt er Rache an Einzelnen, aber dann lässt ihn der Autor eine Terrorgruppe gründen, die Mino unter dem wohl nicht zufälligen Decknamen "Carlos" führt. Die zweite Hälfte des Buches schildert dann wie in einer Sportreportage (jeder Mord wird bejubelt wie ein Tor), wie die Gruppe auf raffinierte Weise beginnt, die Macht- und Wirtschaftseliten der westlichen Welt zu töten, mal Dutzende, mal Hunderte, mehr geht (siehe oben) "leider" nicht. All das geschieht im Namen des Regenwaldes, ja der Natur, der Erde. Deshalb erscheint dem Erzähler und der Hauptfigur auch alles Tun der Ökoterooristen gerechtfertigt. 

    Warum in Norwegen 400.000 Exemplare dieses blutrünstigen Gesinnungsschmökers verkauft wurden, erschließt sich mir nicht. Passend wäre ein nachträglicher Stalin-Preis für besonders dumpfe und hasserfüllte Propaganda.

  9. Cover des Buches Hundert Jahre Einsamkeit (ISBN: 9783462050219)
    Gabriel García Márquez

    Hundert Jahre Einsamkeit

     (534)
    Aktuelle Rezension von: felicittas

    ich habe zwei anläufe für dieses buch gebraucht und ehrlich gesagt auch beim zweiten fast aufgegeben. gerade die ersten 150 seiten und die geschehnisse des krieges sind genauso wie die charaktere mit den sich stark ähnelnden namen sehr verworren. an dem punkt, an dem ich aufgegeben habe, mir die verwandschaftsverhältnisse und die handlung genau erklären zu wollen, habe ich angefangen durch die seiten zu fliegen. das ende hinterlässt einen mit einer eigentümlichen stimmung, die das lesen wert macht - auch wenn der roman kein einfacher bleibt.

  10. Cover des Buches Im tiefen Wald (ISBN: 9783453528826)
    Adam Nevill

    Im tiefen Wald

     (65)
    Aktuelle Rezension von: _Nicole_

    Mit dem Stil des Autors musste ich anfänglich ein wenig warm werden. Zu Beginn des Buches häufen sich unschöne Wiederholungen, dies legt sich jedoch mit der Zeit und sorgt für einen flüssigen und angenehmen Lesefluss.

    Die erste Hälfte des Buches gefiel mir richtig gut. Ich liebe Wälder und vor allem die spukige Seite daran :D Drei Männer unternehmen eine Wanderung und fühlen sich schon bald verfolgt. Außerdem finden sie ausgeweidete Kadaver an Bäumen hängend und werden von Albträumen heimgesucht. Was auch immer sie verfolgt, ist kein Mensch.

    Ab ca. der Mitte des Buches nimmt die Geschichte dann eine ganz neue Wendung. Dieser Teil gefiel mir leider weniger gut. Ich werde nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern müsste.

    Alles in allem ist Tief im Wald ein toller Horror-Thriller, den ich empfehlen kann :)



  11. Cover des Buches Wilde Magie (ISBN: 9783453534117)
    Christine Feehan

    Wilde Magie

     (103)
    Aktuelle Rezension von: TatjanaVB

    Klappentext

    Auf der Flucht vor einem Feind aus der Vergangenheit versteckt sich die schöne Rachael in der undurchdringlichen Wildnis des Dschungels von Borneo. Doch auch hier lauert so manche Gefahr auf die junge Frau: Schwer verletzt überlebt sie den Angriff eines Leoparden. Der Eingeborene Rio Santana pflegt sie hingebungsvoll gesund und schon bald erwacht ein unstillbares Verlangen zwischen ihnen. Noch ahnt Rachael nicht, dass Rio ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...

    Inhalt

    Teil 1 (ca. 150 Seiten):

    Hier geht es und Maggie Odessa und Brandt Talbot. Außerdem wird man eingeführt in die Welt der Leopardenmenschen.

     

    Teil 2:

    Hier kommen wir zum hauptsächlichen Handlungsstrang. Es wird von Rachels Flucht in den Regenwald erzählt und wie sie dabei ihren wahren Gefährten trifft, der sie zunächst für eine Mörderin hält. Doch draußen lauern nicht nur Gefahren und Geheimnisse, sondern auch die Killer, die hinter ihr her sind.

     

    Fazit:

    Mit detaillierte und farbenfrohe Beschreibung, schafft die Autorin es uns mit in den Regenwald zu führen. Das war es aber schon, was mir positiv gefallen hat an diesen Roman. Dieses Buch zieht sich, gefüllt werden die Durststrecken mit Erotik und Wiederholungen. Den ersten Teil des Romans (s.o.) hätte man auch getrost weglassen können, da die beiden Protagonisten in der Hauptstory gar nicht mehr auftauchen. Der zweite Teil „Fieber“ ist etwas besser und es kommt hin und wieder vor, dass etwas Spannung aufgebaut wird, die jedoch schnell durch unpassende Erotikszenen und Wiederholungen kaputtgemacht wird. Meine Meinung hätte die ganze Geschichte auch getrost in 400 Seiten erzählt werden könnten statt mit ca. 600 Seiten. Da ich auf der Suche nach eine gute Gestaltwandler-Reihe war, gibt es von mir keine Leseempfehlung.

  12. Cover des Buches Die Insel (ISBN: 9783453721876)
    Richard Laymon

    Die Insel

     (530)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Das Szenario in „Die Insel“ ist schon mal vielversprechend: eine Südseeinsel fernab der Schiffsrouten, eine Gruppe Gestrandeter und ein blutrünstiger Killer, der gnadenlos tötet. Und zu Beginn geht dieses Konzept voll auf. Die ausweglose Anfangssituation heizt die Spannung an und das Rätselraten um den Mörder geht los.

    Vor allem mit der Erzählperspektive kann der Roman punkten. Rupert hält die Ereignisse aus seiner Sicht in einer Art Tagebuch fest. Dadurch gibt es immer wieder Andeutungen, offenbarende Rückblenden und Vorausdeutungen, die die Spannung hochhalten.

    Andererseits ist diese Erzählform auch eine Schwäche des Romans, denn sie steht und fällt nun mal mit dem Erzähler. Und der ist ein spätpubertärer, sexistischer, feiger Junge, der mehr Interesse an den Bikinis der Frauen zeigt als an der Mördersuche.

    Und das reicht nicht zu einem guten Horrorthriller. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto abstruser und unglaubwürdiger werden die Ereignisse, zudem sind die 560 Seiten unnötig aufgebläht mit Wiederholungen und sinnfreien Dialogen, die das Tempo merklich herausnehmen.

    Auch die Charaktere können nicht überzeugen, sind sehr oberflächlich gezeichnet und zeigen das typische Klischeeverhalten, bei dem man sich gegen die Stirn hauen und laut losschimpfen möchte. Und was die Story und die Charaktere nicht hergeben, nämlich Sinn, wird mit deftigen Gewaltszenen und Ruperts Sexfantasien ausgeglichen.

  13. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783453061156)
    Douglas Adams

    Die Letzten ihrer Art

     (264)
    Aktuelle Rezension von: DrBernstein

    Zugegebenermaßen bin ich etwas biased, wenn es um Douglas Adams geht. Ich liebe seine Romane einfach über alles. Dieses Buch hier ist nun aber etwas ganz anderes. Es geht um Arten- und Naturschutz. Beim lesen merkt man, dass ihm dieses Thema eine wirkliche Herzensangelegenheit war. Im Buch findet man den gewohnten adams'schen Humor in einem ganz anderen Setting als sonst. Das Thema ist nicht einfach und macht sehr betroffen. Dennoch gelang es Adams hier, einen unterhaltsamen Zugang zu schaffen. Ich habe viel gelernt und dieses Buch beschäftigt mich seit Jahren immer wieder. Ich empfehle dieses Buch allen, die Tiere und Natur mögen.

  14. Cover des Buches Die Sterne in unseren Händen (ISBN: 9783959914727)
    Lena Klassen

    Die Sterne in unseren Händen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Das Cover

    Angepasst an Band 1. Diesmal ist es der weiße Mond


    Zur Geschichte

    Meriande wird dieses Mal nach Banesch gesendet um herauszufinden was mit der letzten Delegation dahin passierte. Charal-Jar begleitet sie natürlich, darf ihr jedoch nicht zu nahe kommen, da der Generalmajor bestimmt hat, dass sie für dieses Leben nicht mehr bestimmt ist. Die Reise ist gefährlich durch den Dschungel und so ist die Truppe in der auch Siliva und Rouvan sie begleiten in ständiger Gefahr. Beinahe werden sie von den kleinen Kriegern übertölpelt aber Meriande kann Dank Geiselnahme von Kiniki die Gefahr abwenden.

    Als sie endlich in Banesch ankommen sind alle von der Schönheit überwältigt. Doch Meriande befallen bald Zweifel an der Gastfreundschaft und Charl-Jar ist in diesem Land sowieso ein Sklave.....


    Die Geschichte ist wieder spannend aufgebaut und macht neugierig ob Meriande und Charl-Jar es vielleicht in der Fortsetzung schaffen ein glückliches Ende zu finden. Momentan sieht es ja nicht so aus, da Meriande sich als Braut angeboten hat um Charl-Jar zu retten.

    Vier Sterne habe ich vergeben, da es diesmal laut meiner Meinung kleine Fehler oder Ungereimtheiten gab. Ich fand Ra von Anfang an als Haremswächter etwas zwielichtig und auch der Tanz von Meriande...als ob der Dschungellöwe still dabei zugesehen hätte....

    kann ich mir kaum vorstellen.

    Ich freue mich jedoch auf Band 3 und hoffe auf eine gemeinsam Zukunft von Meriande und Charl-Jar indem sie die Heirat mit Ra auflösen und den Angriff auf Nordun verhindern.


  15. Cover des Buches Der Koffer der tausend Zauber (ISBN: 9783789115080)
    Antonia Michaelis

    Der Koffer der tausend Zauber

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Heike_Westendorf

    Als der kleine Straßenjunge Rabé einen alten Koffer erbt, ändert sich sein Leben auf einen Schlag: er hat jetzt nämlich nicht nur etwas, was ganz allein ihm gehört, der Koffer verbirgt auch eine Schatzkarte. Und da ihn in der dreckigen, lauten Hauptstadt rein gar nichts hält, zieht er los, um den Schatz zu finden. 

    Zunächst aber findet er einen Freund, der ihn mit seinem Koboldmaki begleitet. Unterwegs stellen sie zu ihrem Erstaunen fest, dass der Koffer magische Fähigkeiten zu haben scheint: Er beschützt sie vor Gefahren und gibt immer im richtigen Moment ein neues Geheimnis preis.

    Und Gefahren gibt es viele auf ihrer Reise in den Dschungel: Sie werden von einer alten Frau verfolgt und von einem großen, schwarzen Auto. Hat das etwa auch was mit dem Koffer zu tun?

    Aber was? Unterwegs bemerken sie außerdem, dass der Koffer dem ein oder anderen, dem sie begegnen, bekannt vorkommt. Das Abenteuer wird immer mysteriöser, aber die Freunde halten zusammen.


    Antonia Michaelis entführt uns in „Der Koffer der tausend Zauber“ in die wunderbare, magische Welt von Madagaskar. Wir entdecken die Welt der Straßenkinder durch die Augen von Rabé, für den eine einzige warme Mahlzeit am Tag schon Luxus bedeutet, geschweige denn ein warmes Plätzchen zum Schlafen.

    Trotzdem hat er sich seinen Mut bewahrt, seine Neugier auf die Welt und sein gutes Herz - einen Freund wie ihn kann jeder von uns an seiner Seite gebrauchen.

    Und wir lernen etwas - und das hat mir besonderen Spaß bereitet - über den Geisterglauben der Madagassen. Die Autorin spielt so geschickt mit den Grenzen zwischen der wissenschaftlich-westlichen Welt und den magisch-naturverbundenen Geschichten Madagaskars, dass es absolut natürlich erscheint, dass beides einfach koexistiert und dass es außerdem die Welt viel spannender macht, wenn man hinter jeder Ecke einen Zauber vermutet.

     

    Ich habe mich selten von Beschreibungen so gefangen und in einer Welt so gut aufgehoben gefühlt wie hier und das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ein rundherum wunderbares Buch!

     ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren. 

  16. Cover des Buches Pepper Mint  und das verrückt fantastische Forscherbuch (ISBN: 9783440165584)
    Babette Pribbenow

    Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Sylwester

    In dem Buch „Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch“ von Babette Pribbenow wird nicht nur gelesen, sondern auch gerätselt und experimentiert. Und es wird nicht von vorne nach hinten am Stück gelesen. Der Leser muss am Ende jeden Kapitels über Entscheidungsfragen, Rätsel oder aber Experimente herausfinden, wo es im Buch weitergeht. 

    Empfehlenswert ist es, die Einkaufsliste, die sich am Anfang des Buches befindet, zu beachten, die man für die Experimente benötigt, damit es direkt losgehen kann.

    Zur Geschichte: Pepper Mint besucht in den Ferien ihre Tante und Onkel, die in einer Forschungsstation im Regenwald arbeiten. Dort wird sie im Baumhaus schlafen, Tiere beobachten und den Dschungel erkunden. Als ihr Onkel Theo plötzlich verschwunden ist und ihr rätselhafte Hinweise hinterlassen hat, macht sie sich zusammen mit einem Affen und einem Tukan auf die Suche.  

    Der Text wird durch viele Illustrationen aufgelockert. Die sind zwar sind schwarz-weiß, aber sehr detailliert und gefallen mir gut.

    Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Mitmachbuch für Kinder ab ca. 8 Jahren. 

  17. Cover des Buches Ins Dunkel (ISBN: 9783499274749)
    Jane Harper

    Ins Dunkel

     (191)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Eine Firma veranstaltet zur Teambildung einen mehrtägigen Ausflug in den Australischen Busch. 5 Frauen und 5 Männer brechen in 2 Gruppen auf. Nach 3 Tagen sind die Männer pünktlich wieder am Ausgangspunkt. Die Frauen lassen auf sich warten. Als sie schließlich doch wieder auftauchen, sind sie lädiert, verletzt und am Ende ihrer Kräfte... und eine fehlt.

    Neben den Suchtrupps, die das riesige, unwegsame Gelände durchforsten, machen sich auch zwei besondere Polizisten auf den Weg, die ein sehr spezielles Interesse daran haben, die verschwundene Alice zu finden. Aber stimmt die Geschichte, die die Frauen erzählen auch ?

    Sehr spannend und gut erzählt. Es gibt immer ein Kapitel aus Sicht der beiden Polizisten von dem Moment an, an dem sie von dem Verschwinden erfahren und in die Berge fahren, um bei der Suche vor Ort zu sein und ein Kapitel aus Sicht der Frauen, beginnend 3 Tage zuvor, als sie Aufbrechen, im Wechsel. Das Ganze ist spannend aufgebaut und man mag oder hasst die Charaktere so, wie es von der Autorin gewollt ist. Es gibt überraschende Wendungen und es werden mehr und mehr Geheimnisse und Hintergründe aufgedeckt. Einige Frauen tun mir sehr leid. Das Buch lies sich schnell lesen und ich überlege, ob ich mir auch das andere Buch der Autorin zulege, auch wenn es noch spannendere Bücher gibt.

  18. Cover des Buches Centro - Die Rückkehr (ISBN: B00X2B4VUO)
    Katharina Groth

    Centro - Die Rückkehr

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Aluna

    Inhaltsangabe zu „Centro: Die Rückkehr (Centro-Trilogie-Band 2)“ von Katharina Groth

    Die Verwandlung hat begonnen ... Kay ist zurück im Centro, menschenverachtende Experimente stehen ihr bevor. Wie wird sie die körperliche und seelische Folter überstehen? Und was ist der wahre Plan, der hinter Dr. Slotans Taten steckt? Als die ersten Vorboten des Krieges die Barrikaden des Centro durchbrechen, beginnt für Kay eine Zeit der Hoffnung und gleichzeitig ein neuer Kampf, den es zu gewinnen gilt. Doch schnell merkt sie, dass der Feind nicht nur außen lauert …

    Die gesamte Reihe im Überblick: Band 1: Centro – In der Tiefe Band 2: Centro – Die Rückkehr Band 3: Centro – Das Ende (Herbst 2015)


    Über den Autor

    Katharina Groth ist im Jahr 1987 im südlichen Teil von Niedersachsen geboren und aufgewachsen. Geprägt durch ihre Mutter, die das geschriebene Wort genauso liebt wie sie, begleitete das Schreiben sie ihr Leben lang. Seit 2014 veröffentlicht sie im Genre ScienceFiction/Thriller/Romance/Dystopie.

    Aktuelle Infos:

    http://katharinagroth.blogspot.de

    https://www.facebook.com/KatharinaGrothAutorin


    Schreibstil

    Nimmt mich genauso gefangen wie der erste Teil. Wirklich toll!


    Cover

    Dieses Mal ist das Cover in Grün gehalten. Das ließ mich darauf schließen, dass sich der Handlungsort dieses Mal woanders befand. Und was soll ich sagen, es passt mal wieder perfekt.


    Erster Satz

    Statusbericht zum Versuchsobjekt >>Kay 1258c<<

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass am 25.01.76 das Versuchsobjekt >>Kay 1258c<< wieder erfolgreich in das Programm >>Sonnenkind<< eingegliedert werden konnte.


    Eigene Meinung

    Wow.. Teil 1 endete und machte mich sprachlos. Teil zwei begann und ich wusste gar nicht wie mir geschah.

    Kay wurde vom Centro gefangen genommen. Sie weiß nicht ob Sim noch lebt, noch was das Centro von ihr will. Das einzige was sie weiß ist, das sie ihr unsagbare Qualen zufügen. Man kann sich Kay wie eine Laborratte vorstellen. Sie wird mit Medikamenten ruhiggestellt oder besser zugedröhnt und verliert so langsam den Verstand. Aber auch dies hört irgendwann auf und sie führen ihre kranken Experimente in wachem und völlig unbetäubtem Zustand bei ihr durch. Kay verliert ihr Zeitgefühl und auch die kurzen Augenblicke mit Gerrit, bringen ihrer Seele keinen großen Trost. Marcie und Sim schwirren durch ihre Gedanken. Wie kann sie ihnen helfen? Leben sie noch? Oder besser, sieht sie, sie jemals wieder?

    Niemand geht auf ihre Fragen ein und so langsam zerbricht sie. Würden nicht immer wieder Anschläge auf das Labor von Sektor 2 verübt werden und so ihre Hoffnung, aber auch die Angst wachsen lassen. Schließlich könnte sie auch in die Fänge von Jorden geraten.

    Die Autorin fesselte mich eine ganze Zeit an die Geschichte. Ich überlegte fieberhaft, wie Kay aus diesem Höllenloch entkommen könne und wie es dann weiter gehen soll. Immerhin war sie weder im Centro, noch in der Felsenstadt sicher. Aber genau dort, hatte sie Marcie und Sim das letzte Mal gesehen. Eine wirklich verzwickte Lage. Als ich dann endlich aufatmen konnte, war es wie eine Ohrfeige der Autorin. Sie tat etwas, womit ich niemals gerechnet hatte. Ich war wirklich erschrocken und verstand den Sinn dieser Wandlung überhaupt nicht. Doch je mehr man liest, desto mehr versteht man diese Wandlung. Obwohl ich sie immer noch nicht gutheißen kann. Aber sie macht Sinn und es gibt weitere Situationen, in denen ich gerne eingegriffen hätte.

    Eine Stelle im Buch ließ mich selbst etwas würgen. Es war einfach sehr genau beschrieben und wirklich eklig.


    Fazit

    Ich finde es immer noch sehr seltsam, das dieses Buch nicht bekannter ist. Ich habe es nur durch Zufall entdeckt und bin wirklich begeistert. Es steigerte ich und war sogar ein wenig besser als der erste Teil. Trotzdem gab es von mir nur 4 Sterne. Ein paar Wendungen brachten mich wieder runter von meiner Euphorie und ließen mich das Buch nüchterner betrachten. Sie waren wohl wichtig für die Handlung, aber schädlich für mein Herz.

    Aber wie schon gesagt, kommen immer mehr solcher Wendungen und neue Charaktere dazu. Einige waren mir von Anfang an zuwider, andere liebte ich sofort.

    Teil 3 habe ich bereits angefangen :) Und ich glaube, das sagt so ziemlich alles ;)

  19. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  20. Cover des Buches Blauwasserleben (ISBN: 9783890294209)
    Heike Dorsch

    Blauwasserleben

     (31)
    Aktuelle Rezension von: The_Dark_Book_Fairy
    Heike Dorsch nimmt einen auf jeder Seite mit auf Ihrer Reise mit ihrem Lebensgefährten, man erfährt von den schönsten Orten und interessantesten Erfahrungen die sich ein Segler vorstellen kann. Die beiden erleben sowohl mit den Einheimischen auf Ihrer Reise als auch auf Ihrem Boot spannende Abenteuer. Auf der ganzen Reise in diesem Buch fiebert man mit und hofft dass es doch zu einem Happy End kommt in dieser Geschichte. Leider (und man weiß es ja auch schon vor dem Lesen) kommt es nicht dazu. Heike Dorsch erzählt jedoch einfühlend wie es dazu kam und wie sie diese Situation gemeistert hat. Dieses Buch hat mich zugleich begeistert als auch verstört, da es sich wie ein gut inszenierter Krimi liest und dennoch wahr ist was ihr und ihrem Lebensgefährten passiert ist.
  21. Cover des Buches Das Testament (ISBN: 9783453190023)
    John Grisham

    Das Testament

     (260)
    Aktuelle Rezension von: MickyParis
    Ein Greis stürzt sich aus dem 13.Stock in die Tiefe. Seine ganze Familie ist schockiert aber nicht wegen des Todes, sondern wegen dem zuvor errichteten Testament. In dem vererbt er ganze 11. Milliarden Dollar einer Person , die keiner aus der Familie kennt. Der Prozessanwalt O'Riley macht sich auf die suche nach dieser Person und muss dafür durch den ganzen Regenwald durchqueren. Grisham beschreibt in diesem Buch die wunderschönen Facetten dieses Fleckchen Erdes, so als wäre man selber dort. Es geht diesmal nicht so sehr um das juristische Dilemma,  sondern eher um die Eindrücke und Gefahren des Regenwaldes. Ein sehr mitfühlendes und leidenschaftliches Buch. 
  22. Cover des Buches Operation Amazonas (ISBN: 9783548258027)
    James Rollins

    Operation Amazonas

     (121)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieser Roman war mein erster Rollins und wurde mein letzter.

    Der Beginn gefiel mir bis zur Mitte hindurch so sehr, dass ich noch auf einer Party ganz aufgeregt über dieses Buch mit einer Freundin redete. Für die Party hatte ich extra das Buch zur Seite legen müssen.

    Was mich jedoch tief enttäuscht hat, war das Ende. Es war so unsinnig in meinen Augen und zu sehr an den Haaren herbei gezogen, dass ich selten von einem noch zuvor so lange geschwärmten Buch so fallengelassen wurde.

    Wer etwas in Richtung Sci-Fi und Fantasy gern abdriftet, dem kann ich es empfehlen. Wer wie ich jedoch gern in der Realität bleibt, der sollte einen großen Bogen um das Buch machen.

  23. Cover des Buches Die goldene Stadt (ISBN: 9783499272585)
    Sabrina Janesch

    Die goldene Stadt

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Hikari51
    Das Buch hat mich auf eine Abenteuerreise mitgenommen und mich in Seelen, Fantasien, Ereignisse und Landschaften versetzen lassen. Tolle Bildersprache!
  24. Cover des Buches Schattenschwestern (ISBN: 9783453526143)
    Christine Feehan

    Schattenschwestern

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ACHTUNG! Vierter Teil der DER BUND DER SCHATTENGÄNGER-REIHE Diese Reihe macht mich ganz wahnsinnig!Entweder finde ich einen Teil sehr gut oder wie dieser hier, Mittelmass.Ich kann nicht genau sagen was mich hier am meisten gestört hat.Ich wurde mit den Protagonisten einfach nicht warm.Habe keine emotionale Verbindung herstellen können.Es liess mich alles relativ kalt.Es gab durchaus spannende Momente.Leider stockte ich beim lesen immer wieder.Es mag auch sein das nicht jeder meiner Meinung ist,aber das Buch hat wieder zuviele Seiten, sodass immer wieder langweilige Abschnitte vorkommen.Da es wie gesagt auch gute Bände gab (für mich jedenfalls),werde ich die Reihe weiterverfolgen.Hier vergebe ich 3 Sterne für ein mittelmässiges Buch,das immer wieder an Spannung verliert.KLAPPENTEXT : 📖 Sie sind die Schattengänger,eine Gruppe herausragender Kämpfer,deren Begabung von dem brillanten Wissenschaftler Dr.Whitney verstärkt wurden.Eine von ihnen ist die Zirkusartistin Briony Jenkins, die sich aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten zeitlebens überall fremd und unbehaglich fühlte.Bis sie im kongolesischen Dschungel auf den verwegenen Schattengänger Jack trifft.In seinen Armen findet sie endlich die ersehnte menschliche Nähe und Leidenschaft.Dock plötzlich macht eine militärische Geheimtruppe Jagd auf sie, und eine atemberaubende Flucht in die USA beginnt...

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