Bücher mit dem Tag "urzeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "urzeit" gekennzeichnet haben.

164 Bücher

  1. Cover des Buches Das Leben, das Universum und der ganze Rest (ISBN: 9783453407800)
    Douglas Adams

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest

     (482)
    Aktuelle Rezension von: MiracleYoungster

    "Per Anhalter durch die Galaxis" ist mit Abstand das witzigste Buch, das ich bislang gelesen habe. Der dritte Teil der Reihe, "Das Leben, das Universum und der ganze Rest", ist leider nicht ganz so gut wie seine Vorgänger. Auch wenn er noch immer stellenweise super witzig ist, ist er doch auch für meinen Geschmack ein bisschen zu verrückt und abgedreht, da man sich teilweise echt nicht mehr auskennt. Trotzdem ist er für alle Fans von Douglas Adams und seinem völlig übertriebenem Humor durchaus empfehlenswert. 

  2. Cover des Buches Dino Park (ISBN: B002O8GA0U)
    Michael Chrichton

    Dino Park

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    "Das ausgehende 20. Jahrhundert erlebt einen wissenschaftlichen Goldrausch von erstaunlichem Ausmaß: die unbesonnene und überhastete Kommerzialisierung der Gentechnologie. Dieses Projekt entwickelt sich so schnell, mit so viel Geld und so wenig Kontrolle von außen, daß seine Dimensionen und Implikationen noch kaum zu begreifen sind." Zitat


    Das ist der erste Satz im Buch und wenn ich mir überlege, dass wir mittlerweile 40 Jahre weiter sind in der Forschung, dann mag ich mir gar nicht vorstellen, was in der Zwischenzeit schon alles passiert ist, wovon wir keine Ahnung haben.

    Aber zur Geschichte ... den Film kennt wahrscheinlich jeder und auch ich hab ihn ein paarmal gesehen; deshalb wollte ich jetzt endlich (!) auch zu der Buchvorlage greifen. Im Großen und Ganzen hat der Film sich sehr daran gehalten, nur gibt es natürlich etwas mehr Spielraum und Verstrickungen im Buch, die das ganze noch etwas vertieft haben.

    Auf einer einsamen Insel in der Nähe der Westküste von Costa Rica ist die Vision von Mister Hammond wahrgeworden: aus Teilen der DNS hat er 15 verschiedene Dinosauerier Arten zum Leben erweckt und hofft auf eine baldige Eröffnung seines "Vergnügungsparks". Entgegen dem Film, in dem er eher hehre Absichten hat, ist er hier vor allem aufs Geld aus. Die bevorstehende Öffnung des Parks möchte er durch eine Prüfung bestätigt wissen, wofür er den Paläontolegen Alan Grant, dessen Assistentin Elli Sattler, den Mathematiker Ian Malcolm und einen der Investoren auf die Insel holt. Doch scheint er für jedwede Kritik taube Ohren zu haben, da er eigentlich keine objektive Meinung hören, sondern sich einfach bestätigt fühlen möchte.


    "Dies hier ist meine Insel. Sie gehört mir. Und nichts wird mich davon abhalten, den DinoPark für die Kinder dieser Welt zu eröffnen." Er kicherte. "Zumindest für die reichen Kinder." Zitat Seite 284


    Man merkt, dass das Buch in den 90er geschrieben wurde, denn die eher nüchterne Art der Erzählweise scheint damals eher angesagt gewesen zu sein, das bemerke ich desöferen. Gefühle bleiben tatsächlich hier irgendwie komplett außen vor und ich denke, dass vielen die "Tiefe der Figuren" fehlen würde. Es konzentriert sich alles auf die Handlung, die Spannung und natürlich den Hintergrund: dass hier jemand in die Schöpfung eingreift und gottgleich glaubt, diese kontrollieren zu können.

    Entgegen dem Film dauert es etwas, bis alle auf der Insel angekommen sind und man lernt die Vorbereitungen des ganzen etwas besser kennen. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen den Menschen, die den Park besichtigen und schließlich einer verhängnisvollen Katastrophe gegenüberstehen und den Leuten im Kontrollzentrum, die alles versuchen, um das Chaos wieder in Griff zu bekommen. Dadurch hat man einen guten Überblick und bietet spannungsvolle Momente.
    Ich fand es auf jeden Fall sehr packend zu verfolgen!

    Auch die vielen Infos über die Dinosauerier, die eingeflochten werden, aber soweit ich weiß auf Mutmaßungen gründen - schließlich wissen die Forscher ja nicht wirklich so viel über das Verhalten und können nur vermuten - trotzdem war es ein sehr lebendiges und echt wirkendes Bild dieser faszinierenden Geschöpfe.

    Bei den Protagonisten, wie schon gesagt, fehlt jegliche Gefühlsregung hatte ich den Eindruck. Selbst als die Parkbesucher den ersten Dinosauerier tatsächlich berühren können, fehlt jegliche Würdigung dieses außergewöhnlichen Augenblicks (ich hatte hier die Filmszene direkt vor Augen, bei der man spürt, wie ehrfürchtig sie diesem Tier begegnen); aber auch die Enkelkinder von Hammond, die ja ebenfalls dabei sind, wirken in vielen Situationen nicht wie 8 bzw. 12jährige Kinder, da sie zwar oft genug wohl Angst haben, das aber nicht so recht rüberkommt.


    Er drehte sich um und sah, daß es wirklich nur ein menschliches Ohr war, das am Boden lag.
    "Das ist ja ekelhaft", sagte Lex.
    "Was soll´s." Er wandte sich wieder den Monitoren zu." Zitat Seite 455


    Ansonsten hätte ich übrigens noch eine Menge Zitate, grade mit der Grundaussage die Crichton hier dem Leser nahebringen möchte: dem Trugschluss, dass wir Menschen die Natur unter Kontrolle bringen können - überhaupt das Leben unter Kontrolle bringen, was einfach nicht funktionieren kann. Deshalb zum Abschluss noch eins der Zitate, das mir besonders gefällt:


    "Über eins müssen wir uns klar sein. Der Planet ist nicht in Gefahr. Wir sind in Gefahr. Wir haben nicht die Macht, den Planeten zu zerstören - oder ihn zu retten. Aber vielleicht haben wir die Macht, uns zu retten." Seite 492


    Großartige Geschichte mit wichtiger Botschaft, mir fehlte aber manchmal einfach noch etwas mehr Feingefühl.

  3. Cover des Buches Jurassic Park (ISBN: 9783453811508)
    Michael Crichton

    Jurassic Park

     (337)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Einem Team von ehrgeizigen Wissenschaftlern um den Milliardär John Hammond ist Sensationelles gelungen: Aus konservierter DNA haben sie 15 Saurierarten neu gezüchtet. Die Tiere sollen die Hauptattraktion in einem Freizeitpark auf einer Insel vor Costa Ricas Küste sein. Doch als ein Team von Paläontologen den Park vor der Eröffnung inspiziert, kommt es zur Katastrophe. Die Sicherheitszäune versagen und plötzlich bewegen sich die gefährlichen Echsen frei über die Insel. Menschen und Saurier liefern sich einen Kampf, den nur eine Art überleben kann … (Klappentext)

    Wie viele andere, kenne auch ich die Filme, und seit ich wusste, dass sie auf einer Romanvorlage basieren, wollte ich diese lesen. Allerdings wecken die Filme im Hinterkopf natürlich auch eine gewisse Erwartungshaltung an die Bücher, die manchmal ziemlich hinderlich war. Trotzdem habe ich versucht, sie so gut es geht da herauszuhalten.

    Zuerst einmal zum Schreibstil. Der war sehr flüssig gehalten und kann auch von jüngeren beinahe problemlos gelesen werden. Allerdings werden viele wissenschaftliche Theorien erläutert und erklärt, was vor allem für jüngere doch schwieriger sein könnte.

    Das war auch ein kleiner negativer Punkt. Die vielen wissenschaftlichen Theorien. Sicher, sie sind wichtig für die Hintergründe den Parks und auch als Erklärung, weswegen vorhergesehen werden konnte, das es nicht funktionieren wird. Trotzdem waren diese Abschnitte teils sehr langatmig und auf Dauer ein wenig nervig.

    Die Handlung, genau wie die Spannung, hat sich mit jeder Seite weiter aufgebaut, bis ich kaum noch vom Buch loskam. Vieles, vor allem anfangs, verlief genau wie ich es durch den ersten Film erwartet hatte. Spätestens ab der Hälfte jedoch, wurden die Unterschiede gravierend. Und das fand ich gut. So wurden die Vergleiche mit dem ersten Film auch eingedämmt.

    Selbst die Charaktere entwickelten sich ganz anders, als ich (geprägt durch den Film) gedacht hatte. Zum Ende hin wurde mir der Wissenschaftler tatsächlich sympathisch, bei Hammond hat sich das allerdings völlig in sGegenteil verkehrt. Zum Ende hin hat mich sein Schicksal sogar mit grimmiger Genugtuung erfüllt.

    Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich das Buch doch sehr genossen habe. Über die kleinen Schwächen konnte ich hinwegsehen und das Positive überwog deutlich. Deswegen empfehle ich es gerne weiter, auch an diejenigen, die den Film gesehen haben.

  4. Cover des Buches Reptilia (ISBN: 9783426634585)
    Thomas Thiemeyer

    Reptilia

     (142)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Die Protagonisten, sowohl die sympathischen als auch die unsympathischen, sind sehr gut erfasst, Schreibstil und Umgebungsbeschreibungen sehr gut und die Handlung erfrischend abenteuerlich. Lediglich der Schluss ist (mal wieder) typisch etwas ärgerlich, aber der Grund ganz gut erläutert. Alles in allem ein tolles Abenteuer, das ich in drei Zügen durch hatte.
    Wie auch immer - interessant und spannend!

  5. Cover des Buches The Lost World - Vergessene Welt (ISBN: 9783442466818)
    Michael Crichton

    The Lost World - Vergessene Welt

     (180)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Der junge kalifornische Paläontologe Levine ist von der Idee besessen, dass die Dinosaurier gar nicht ausgestorben sind. Und als aus Costa Rica das Auftauchen von ungewöhnlichen Echsen gemeldet wird, besteigt er sofort das nächste Flugzeug, um die Tiere vor Ort zu studieren. Noch ahnt er nicht, dass es sich bei diesen Sauriern nicht um Wesen aus der Kreidezeit handelt, sondern um Überbleibsel einer gezielten Genmanipulation, die ein geldgieriger Unternehmer in Auftrag gab, um die Tiere zur Attraktion eines Vergnügungsparks zu machen. (Klappentext)

    Die Romanvorlage zum bekannten zweiten Film der Jurassic Park Reihe. Wieder kam ich nicht umhin gedanklich Vergleiche zwischen Buch und Film zu ziehen, obwohl ich versucht habe, es zu vermeiden.

    Im ersten Band gelang mir das noch ganz gut, weil die Handlung sich ab einem gewissen Punkt signifikant von dem unterschied, was in den Filmen passierte. Hier jedoch, gab es kaum Veränderungen. Außerdem sind mir noch einige andere Dinge aufgefallen, doch dazu gleich mehr.

    Als erstes zum Schreibstil. Auch hier war er flüssig gehalten und ich kam nicht ins Stocken. Doch genau wie im ersten Band gab es auch hier wieder sehr viele Erklärungen von wissenschaftlichen Theorien. Diese sind zwar wieder wichtig für das Verständnis, doch auch langatmig und streckenweise langweilig.

    Ob diese jedoch beim Lesen überhaupt erreicht werden, ist fraglich, denn schon auf den ersten Seiten dürfte jedem Lesenden auffallen, dass etwas nicht passt. Denn niemand geringeres als Ian Malcom höchst selbst ist von den Toten zurückgekehrt. Die fadenscheinige Erklärung habe ich für meinen Teil nicht geschluckt. Stattdessen habe ich kurzzeitig wirklich überlegt das Buch abzubrechen, weil das Ganze auf mich so zusammengeschustert wirkte, dass ich einfach nicht darüber hinwegsehen konnte. Außerdem werden viele Namen aus dem ersten Band recycelt, die jedoch nichts mit den damaligen Personen zu tun haben. Auch das hat mich tatsächlich massiv gestört.

    Die Erklärung ist so simpel wie enttäuschend.

    Das zweite Buch wurde erst nach dem zweiten Film geschrieben. Dementsprechend ist der Film dieses mal die Vorlage für das Buch und das ist deutlich zu merken. Dadurch entstehen solche Dinge, wie mit Malcom (der im Film ja nicht gestorben ist).

    Kann man über diese Dinge jedoch hinwegsehen und sich an das Buch klammern, in der Hoffnung, dass es besser wird, wird nicht enttäuscht. Ist der steinige Anfang erst überwunden, wird die Geschichte besser, spannender und rasanter. Zwar gibt es keine Unterschiede zum Film, doch das Buch ist trotzdem sehr gut geschrieben.

    Das alles bringt mich dazu, dass ich das Buch zwar gut fand, es aber nicht uneingeschränkt empfehlen würde. Dafür hatte ich mit dem Anfang und mit Malcom einfach zu viele Probleme.

  6. Cover des Buches Meg (ISBN: 9783453147393)
    Steve Alten

    Meg

     (51)
    Aktuelle Rezension von: B.tina_chaosqueen

    Inhaltsangabe zu "Meg"

    Jonas Taylor ist Paläontologe und Tiefseeforscher, und wie viele seiner Kollegen ist er seit seiner Kindheit von den Vorfahren aller Haie fasziniert, den Carcharodon megalodon - gigantische Killermaschinen mit messerscharfen, bis zu 20 cm langen Zähnen und einer kraftstrotzenden Körperlänge von bis zu 15 Metern. Jonas Taylor ist sich sicher - irgendwo dort draußen könnte ein meg überlebt haben.

    Und dann, eines Tages, stellt sich heraus, daß er recht hatte - im Marianengraben südwestlich von Burma stößt eine Tauchmission auf einen unheimlichen Boten aus der Urzeit. Das Unfaßbare geschieht: Es gelingt ihm, sein Gefängnis auf dem Grund des Ozeans zu verlassen!

    Wissenschaftler, Sensationsreporter und die US-Marine nehmen sofort die Verfolgung auf - aber meg ist auf seinem tödlichen Kreuzzug durch die Meere nicht zu stoppen!


    Mei  Fazit: Trashiger Hai Horror. Rasant , schnell und Actionreich. 
    Nichts für Fans gehobener Literatur, aber eine sehr gute Unterhaltung und deutlich stärker als der "Der Weiße Hai"


  7. Cover des Buches Minus Drei - Die schönsten Abenteuer (ISBN: 9783570176184)
    Ute Krause

    Minus Drei - Die schönsten Abenteuer

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Dieser Sammelband umfasst die ersten drei Abenteuer der Minus-Drei-Reihe:

    - Minus Drei wünscht sich ein Haustier

    - Minus Drei und die laute Lucy

    - Minus Drei und der Zahlensalat

    Der kleine Dinosaurier Minus Drei wünscht sich so sehr ein Haustier. Aber leider erlauben ihm seine Eltern keines, denn sie trauen es Minus einfach nicht zu, sich alleine um ein Tier zu kümmern.

    Doch da haben sie nicht mit ihrem pfiffigen Sohn gerechnet, der versucht mit Tiersitting und Gassigehen die Eltern von seinem Verantwortungsbewusstsein zu überzeugen.

    Mit Erfolg! Doch sein neues Haustier, das kleine Urzeitmädchen Lucy - so lieb es auch ist - hat eine nervenzerreißende Stimme. 

    Beim Gewitter-Spiel mag das ganz unterhaltsam sein, aber so kann es einfach nicht mehr weiter gehen.

    Zum Schluss quält sich Minus Drei mit Rechenaufgaben. Zahlen sorgen in seinem Kopf immer wieder für Chaos.

    Wie gut, dass Lucy bereits eine Lösung für das Matheproblem hat.


    Illustrationen:

    Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbenfrohe Illustration, um die Handlung aufzugreifen.

    Minus Drei, seine "Haustiere" und die anderen Dinosaurier sind zeichnerisch ebenso zauberhaft gestaltet wie die prähistorische Landschaft. 


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre zum Vorlesen oder für Erstleser (große Fibelschrift, kurze und einfache Sätze, kurze Kapitel)


    Mein Eindruck:

    Das Leben als Dinokind unterscheidet sich scheinbar kaum von dem der Menschenkinder ;-)

    Die Idee, dass auch Tiere gerne ein Haustier hätten und der Versuch Verantwortung zu übernehmen, werden unterhaltsam und mit viel Humor umgesetzt. 

    Während sich Minus' erstes Abenteuer um den großen Haustierwunsch dreht, werden die Ereignisse in der zweiten Geschichte nahtlos weitererzählt. 

    Der pfiffige Minus Drei hat seine kleine Freundin so ins Herz geschlossen, dass er nicht aufgibt. Und tatsächlich findet er - nach einigen Fehlschlägen - in der Tierschule die perfekte Lösung, die sogar seine Eltern überrascht.

    Die vertauschten Rollen werden in dieser Geschichte konsequent weitergeführt und sorgen für ein unterhaltsames (Vor-) Lesevergnügen.

    Das dritte Abenteuer widmet sich dem Thema Dyskalkulie, welches in Kinderbüchern weniger stark vertreten ist.

    Die Idee des Zahlensalats im Kopf wird wunderbar anschaulich und einfühlsam umgesetzt. Für Lacher sorgen Minus' Versuche mit allen möglichen Vorhaben die Hausaufgaben hinauszuschieben: Prokrastination vom Feinsten. Ein Schelm wer hier Parallelen zu sich selbst/seinem Kind zieht ;-)

    Die kleine Lucy aber zeigt Minus Drei nicht nur, dass Mathe gar nicht so kompliziert ist, sondern sogar Spaß machen kann. Kurzerhand wird mit Oliven, Würsten und Karotten gerechnet und die Angst vor Zahlen ist wie weggeblasen. Eine zauberhafte und pädagogisch wertvolle Mut-mach-Geschichte.

    Dinosaurier-Geschichten punkten bei der Zielgruppe sowieso, aber diese sind zudem spannend, lehrreich und irre lustig. 

    Eine Leseempfehlung an alle Dinosaurier-Fans!


    Fazit:

    Ein wundervoller Sammelband mit drei spannenden, lustigen und zugleich lehrreichen Abenteuern.

    Humorvoll und mit Liebe zum Wort erzählt punkten die Geschichten zusätzlich durch einen sympathischen Protagonisten, sein pfiffiges Haustier und viele zauberhafte, farbenfrohe Zeichnungen.

    Die Geschichten sind zudem aufgrund der großen Schrift und der kurzen, einfachen Texte sehr gut für Leseanfänger geeignet.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Minus Drei - Die schönsten Abenteuer" dem Jahr 2019

  8. Cover des Buches Ayla und das Lied der Höhlen (ISBN: 9783453470057)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Lied der Höhlen

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Nachdem der vorherige Teil wieder ein wenig an Spannung gewonnen hatte, war in diesem hier wieder die Luft raus. Es gab einfach keine Handlung mehr, nichts neues und mit seinen stolzen 1120 Seiten hat sich dieses Buch einfach nur gezogen.

    Ayla befindet sich mitten in der Ausbildung zur Zelandoni, das ist im Grunde genommen auch das Hauptthema des Buches. Ihre Tochter Jonayla und ihr Gefährte Jondalar spielen nur noch eine nebensächliche Rolle.

    Was in den bisherigen Teilen die extrem ausführlichen Beschreibungen über Landschaften & Co. waren, waren in diesem Buch Höhlen und die Höhlenmalerein. Die ersten paar waren ja noch recht interessant, aber nach der x-ten Höhle, in der jeder Fels, jeder Gang und jedes Bild bis ins Detail beschrieben wird, hängt es einem dann doch irgendwann zum Hals heraus.
    Mit der Zeit werden einem auch wirklich alle Charaktere unsympathisch...
    Die Erste, die neben Ayla gedanklich auch schon deren Tiere und Tochter zur Sippe der Zelandoni eingliedert.
    Jondalar der sich teilweise wie ein winselndes Kleinkind aufführt und sich selbst in so hoher Position wiegt, dass er die Fehler, die er bei anderen verurteilt, bei sich selbst als nicht schwerwiegend empfindet. Mal abgesehen von seinem Geheule à la "Was hab ich nur getan?" wenn ihm dann mal ein Fehler bewusst wird.
    Auch Ayla, die nach keine Ahnung wievielen Jahren immernoch nicht begreifen will, wie alles abläuft, wirkt sehr begriffsstutzig...

    Das Drama am Ende, dass vermutlich die Spannung nochmal steigern sollte, hat mich ehrlich gesagt nur gelangweilt. Man konnte ziemlich genau ahnen, was passieren soll und deshalb war es nichts besonderes mehr.
    Das einzige, was mich an diesem Teil gefreut hat, war, einige der Mamutoi wiederzusehen (bzw. zu lesen)

    Insgesamt also schade. Eine großartige Buchreihe mit einem wenn auch eher schwachen Ende. Nichtsdestotrotz definitiv empfehlenswert!
  9. Cover des Buches Ayla und der Clan des Bären (ISBN: 3453215257)
    Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Endlich habe ich mich an diese Reihe gewagt und es war kein leichtes Kennenlernen. Der Schreibstil ist wirklich extrem eigen, unterstreicht aber sehr gut die Atmosphäre, denn wir reisen hier 30.000 Jahre in die Vergangenheit. Aber nicht nur an die etwas umständliche Sprache der Autorin muss man sich gewöhnen, auch an das gemächliche Tempo, in dem die Lebensweise und der Schauplatz zur damaligen Zeit beschrieben wird wie auch an das völlige Fehlen der Sprache bei den Neandertalern.
    Sie konnten wohl Laute bilden, haben sich aber hauptsächlich mit Gebärden verständigt, was für die 5jährige Ayla, die aus den Clans der "anderen" stammt, nicht leicht zu durchschauen war.
     
    Allerdings wurde das anschaulich ausgeführt und die Ausdrucksweise hauptsächlich in den Gedanken der einzelnen wiedergegeben. Man gewöhnt sich daran, wie auch an den langsamen Rhythmus der Erzählung - wobei ich anfangs noch etwas gezweifelt habe, ob mich die Geschichte packen kann. Dann aber kam der Moment, wo es mich gefesselt hat.
    Ich kenne mich zu wenig aus, um zu wissen wie authentisch das ganze wohl dargestellt ist, aber ich bin der Meinung, dass man durch die Entdeckungen der Forscher zwar einiges "weiß", die Auslegung davon aber sehr individuell sein kann. Was die Autorin hier wunderbar beschreibt sind die Natur mit all ihren Tieren und Pflanzen zu jener Zeit und wie die Menschen damit zu überleben wussten. Welche Vielfältigkeit in Nahrung und Heilmitteln zur Verfügung standen, wie geschickter Gebrauch von einfachen Werkzeugen schon viele Gebrauchsgegenstände zum Leben geschaffen haben und wie sehr sie mit ihrem naturverbundenen Glauben ihre eigene Mystik geschaffen haben.

    Es war ihnen, als seien sie ein Teil allen Lebens auf der Erde; und die Ehrfurcht, die daraus erwuchs, selbst für die Tiere, die sie töteten und von denen sie sich nährten, legte den Grund für die geistige Einheit mit ihren Zeichen.
     Zitat Seite 43


    Ein bisschen gestoßen hab ich mit mit der patriarchalischen Lebensweise, die sie bei den Neandertalern zugrunde gelegt hat, da ich selbst der Meinung bin, dass die Frauen zu der Zeit eine höhere Stellung hatten, aber im Laufe der Geschichte erfährt man, warum sie das so aufgebaut hat und es ergibt auch einen sinnvollen Weg.

    Ayla jedenfalls stößt nach dem Tod ihrer Sippe auf einen Clan der Neandertaler und hat es nur der Medizinfrau Iza zu verdanken, dass sie dort aufgenommen wird. Man erfährt noch recht wenig über die Art von Ayla´s Sippschaft, nur dass sie anders ist. Weißhaarig, hochgewachsen und der Sprache fähig, entgegen dem Clan der sich ihrer annimmt und in dem die Unterdrückung der Frauen für das junge Mädchen einiges an Herausforderungen bringt.
    Denn sie ist ein Freigeist und es kostet sie sehr viel Erfahrungen und Durchhaltevermögen, um sich anzupassen. Die Regeln sind sind sehr streng und ihre Missachtung würde Verbannung und damit den Tod bedeuten.
     
    Besonders spannend ist ihr "Gegenspieler" Broud. Der Sohn des Clan-Führers, der von Beginn an eine Konkurrentin in Ayla sieht. Er ist sehr geltungsbedürftig und das besondere Interesse an dieser andersartigen Frau stößt ihm immer wieder auf. Welche Konflikte sich hieraus entwickelt fand ich besonders interessant, auch wie sich der Clan insgesamt durch die Ankunft von Ayla verändert.
    Überhaupt die Denkmuster und wie damals (vielleicht) gefühlt wurde und Konsequenzen und ein Umdenken entstand fand ich äußerst spannend.
    Vor allem wie viel Zeit man sich genommen hat, um über Probleme erstmal nachzudenken, nachzufragen, alle Möglichkeiten abzuwiegen und dadurch auch auf neue Entscheidungen und ein Umdenken kommen.

    Insgesamt ein wirklich außergewöhnliches Buch über eine Zeit, über die wir so gut wie nichts wirklich wissen und die Autorin es geschafft hat, ein lebendiges Bild entstehen zu lassen.
    Etwas zu detailliert war es mir allerdings stellenweise und auch die vielen Wiederholungen mancher Gedanken und Gegebenheiten hätte es nicht gebraucht.


  10. Cover des Buches Reise zum Mittelpunkt der Erde (ISBN: B00E3OKMV6)
    Jules Verne

    Reise zum Mittelpunkt der Erde

     (398)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    Ein rätselhaftes Dokument, das besagt: „Steig hinab in den Krater des Sneffels Yocul, kühner Wanderer, und du wirst zum Mittelpunkt der Erde gelangen“, veranlassen Professor Lidenbrock und seinen Neffen Axel zu einer abenteuerlichen Reise in die Tiefen der Erde, wo zahlreiche Gefahren und Überraschungen warten.

     

    Wer kennt sie nicht, die Abenteuerromane von Jules Verne? Dazu gehört natürlich auch „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“. 

    Auf gewohnte Art erzählt der Autor hier eine schon fast fantastische Reise, die natürlich weder einfach noch ungefährlich ist. 

    Ich denke, dass dieses Buch hier, nicht das Beste seiner Bücher ist. Er lässt sich Zeit beim Erzählen und konzentriert sich auf viele Details. So geht es lange um den Onkel und später lange um Krater, Gänge und Gestein. Die Reise wird in einigen Momenten nur ein Nebenaspekt und auch wenn sie doch recht abenteuerlich bleibt, passiert nicht so viel, wie man vielleicht aus anderen Romanen Jules Vernes gewöhnt ist. 

    Ich habe das Buch gelesen und als Hörbuch gehört und kann das Hörbuch eher empfehlen. Es ist wunderbar entspannend und die etwas langatmigen Stellen sind mir dort nicht so aufgefallen, wie beim Lesen. 

    Ich finde, „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ ist für jeden Fan des Autors ein Muss aber man sollte sich eher auf eine eher gemütliche Reise einstellen.

  11. Cover des Buches Ayla und die Mammutjäger (ISBN: 3453215249)
    Jean M. Auel

    Ayla und die Mammutjäger

     (192)
    Aktuelle Rezension von: widder1987
    Inhaltsangabe:  Im dritten, mitreißenden Band aus dem Zyklus 'Die Kinder der Erde' treffen Ayla und Jondalar auf die Mammutjäger, die wie sie zur Gruppe der Cro-Magnon-Menschen gehören. Sie werden von dem Stamm als vollwertige Mitglieder aufgenommen. Das Schicksal scheint ihnen endlich gewogen, doch Ayla steht plötzlich zwischen zwei Männern.

    Fazit: Als ich in der zehnten Klasse in Geschichtsunterricht eine Jahreskomplexarbeit über ein freiwählbare historisches Thema/Ereignis schreiben musste, war für mich sofort klar, dass ich die Vorgeschichte im allgemeine und in Detail über die Homo Saniens der Steinzeit wie die Kelten aus der Bronzezeit berichten werden. Seit diesem Zeitpunkt (2004/2005) lässt mich jene historische Epoche unserer Ahnen nicht mehr los und soll kam´s dass ich die 1.,4 und 6. Teil der 'Kinder der Erde'-Sage als Mängelexemplar vor knapp 13 Jahre käuflich erworben dürft. Wie es das Schicksal wollte, hab ich in den letzten drei Jahren jeweilig einen von sechs Teilen (in chronologischer Reihenfolge versteht sich) von Aylas Steinzeitleben hautnah miterleben können.

    Nun komme ich zum Teil 3, wo sie, Ayla von den Nicht-Leuten, mit ihrem Gefährten, Jondalar von den Zernidoniis, auf die Mamutoi treffen und die herzliche Gastfreundschaft des Löwen-Lager genossen bis die Mammutjäger beschlossen, Ayla zur einer von ihnen zu machen und sie als Gleichwertige in ihrer gesellschaftlichen Mittel willkommen hießen. Was aber Jondalar sehr eifersüchtig und wütend macht, ist mit nur Aylas Wunsch zu den 'Anderen' dazu zugehören sondern dass da noch ein dunkelhäutiger und charmanter Mann um Ayla Liebe 'kämpft'...

    Jean Marie Auel hat Anfang der 1980er Jahre mit der 'Kinder der Erde'-Sage ein fantastische Panorama der menschlichen Kultur in ihrer Geburtsstunden erschaffen, die mich von erster Zeil an gepackt hat und ich mich gerne an die gelesenen 'Jahre' von Aylas komplexen Leben, was mich ein wenig an Hildegard von Bingen in Hinsicht der Kräuterheilkunst erinnert. Ich kann mir gut vorstellen, das die Autorin mir mit der Figur 'Ayla' und ihren im dritten Band für sie und die Leserschaft verbogene aber durch den Schamanen des Löwenlager ans Licht geforderten Gaben eine Wegweiser plastiziert hat, denn ich interessiere mich seit knapp 2 Jahre sehr für die Kräuterheilkunde.

    Der Roman 'Ayla und die Mammutjäger' reiht sich mit seinen knapp 780 Seiten nahtlos an den Vorgänger, Ayla und das Tal der Pferde', was das Lesen der Reihe auch mit längere Unterbrechung zwischen den Bücher wie den Zeilen keine Abbruch tun. Denn Jean Marie Auel schreibt mit einer selten Leidenschaft fürs Detail wie auch fürs Große und Ganze, der ich mich schlecht entziehen kann. Obwohl sie viele modere Geschellschaftsansichten mit den archäologischen bewiesenen Fachwissen kombiniert, kommt mir die Vielfältigkeit als inhaltlicher Schwachpunkt vor. Das was die Autorin am 'Themenperlen' auf ihren roten Faden aufnimmt, glänzt zwar in kräftigen Wortfarben, aber die einzeln Schmuckstück sind nicht alle gleich von tiefgängiger Musterung bekleidet. Mir ist seit dem zweiten Band eine gewisses Gleichgewicht von echtzeitliche Handlungsverlaufausschmückung und einer grobmaschiger Draufsicht von Handlungswiederkrhrungvorgängen (zu 'Ayla und die Neandertaler').

    In meinen Augen erscheint mir 'Ayla und die Mammutjäger' als gelungenes 'Bergfest', das sich in seiner Charakterzeichnung sich auf Ayla und vereinzelnden Mamutoi wie Jondaler beschränkt und seine Schauplatzbeschreibung mit leuchtender Lebendigkeit benennen lässt. Mir hat´s bis zum Schluss eine dahin träumende und hautnahes Kopfkino-Lesevergnügen bereit...4,0 Sterne

  12. Cover des Buches Dinosaurier : So lebten sie wirklich ; (ISBN: B00I3RZQ56)
  13. Cover des Buches Fossil (ISBN: 9783499249020)
    Caitlín R. Kiernan

    Fossil

     (21)
    Aktuelle Rezension von: KlaraBellis

    Es ist kein leicht zu verstehendes Buch. Vielleicht ist es genau das, was die Autorin bezwecken wollte: ein Rätsel, versteckt in einem Rätsel, verpackt mit einem ... Rätsel. Ich fand es ideal, um darin einzutauchen, sich mit dem Text treiben zu lassen, in Gedanken darin zu schweben, ohne den Anspruch, einen Sinn dahinter erkennen zu wollen, auch wenn genau dieser sich erst ganz am Schluss erahnen lässt. Die Protagonisten widersetzen sich den gängigen Genre-Klischees. Sie sind alles andere als hübsch anzusehen und auch nicht wirklich durchweg sympathisch. Die Sprache ist komplex. Der Handlungsstrang bildet Kurven und Schwünge und manchmal verknotet er sich auch.

    Leser, die eine leicht zu durchschauende Handlung, gut aussehende, absolut sympathische Protagonisten und/oder strenge Logik von einem Buch erwarten, sollten besser etwas anderes lesen.

    Leser, die sich von der Atmosphäre eines Textes einfangen lassen wollen, um sich darin zu verlieren, könnten das Buch vielleicht mögen. 

  14. Cover des Buches INSEL DER URZEIT (ISBN: 9783958355392)
    Rick Poldark

    INSEL DER URZEIT

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Ayla und der Stein des Feuers (ISBN: 9783453869455)
    Jean M. Auel

    Ayla und der Stein des Feuers

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Die große Reise von Ayla und Jondalar ist beendet, beide sind in der Heimat von Jondalar, im Volk der Zelandonii, angekommen. Jetzt gilt es für beide (vor allem aber für Ayla) neue Herausforderungen zu bewältigen, sich an neue Umstände zu gewöhnen und auch mit anderen Personen klarzukommen.

    Nachdem sich der letzte Teil so unglaublich gezogen hatte, hat mir dieser Teil definitiv wieder mehr gefallen. Klar, auch hier gab es hier wieder einiges an detaillierten und penibel genauen Beschreibungen von Tieren und Landschaften, Erklärungen und Geschichten die sich gefühlt zum x-ten Mal wiederholen, sodass sie dem Leser zu den Ohren raushängen und Geschehnisse, die einen persönlich stören - aber immerhin gibt es wieder deutlich mehr Interaktion.

    Ayle lernt das Volk der Zelandonii kennen, fiebert den Hochzeitsriten mit Jondalar entgegen, muss sie gegen einige Leute die ihr schlechtes wollen und ihre Vergangenheit mit gemischten Gefühlen betrachten behaupten und ist obendrein noch schwanger.
    Ich fands schade, dass ausgerechnet jetzt in diesem Teil so wenig Bezug auf Jondalar und Ayla genommen wurde. Grade jetzt sind sie an einem wichtigen Teil ihrer Beziehung angekommen und ich hätte mir mehr Einblicke gewünscht.
    Der Fokus lag dann doch eher auf den anderen, der Entwicklung der Zelandonii, Geschichten von anderen Mitgliedern, etc. Aber es war eine schöne Abwechslung.

    Was mich aber unglaublich (wirklich unglaublich) sehr gestört hat, war Die Erste bzw. die Art, wie sie mit Ayla umgegangen ist. Klar, ich verstehe dass Ayla etwas besonderes und vermutlich auch Spirituelles an sich hat. Aber dieses permanente Drängen, dass sie zu den Zelandonia gehört, dass sie im Grunde genommen gar keine Wahl hat, dass sie sich ihrem Schicksal fügen soll, hat mich rasend gemacht. Aylas Wünsche wurden hier regelrecht außer Acht gelassen. Dabei hieß es doch die ganze Zeit, es ist ein friedvolles Volk, kein Zwang, kein Neid, keine Eifersucht und vor allem gegenseitiger Respekt. Der hat meiner Meinung nach bei den Zelandonia gefehlt und ich hatte den Eindruck dass das von allen einfach nur gebilligt wird, weil man ihnen als Denen, Die Dienen eine gewisse Exzentrik zugesteht.

    Naja, ich bin jedenfalls gespannt wohin das noch führt und freue mich darauf, den letzten Teil zu lesen^^
  16. Cover des Buches Ayla und das Tal der Großen Mutter (ISBN: 9783453215238)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Großen Mutter

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Nachdem Jondalar und Ayla schon einiges erlebt haben, geht es jetzt ins nächste Abenteuer: Auf den Weg in Jondalars Heimat. Die Reise dorthin ist lang und beschwerlich und auch hier bleiben Probleme, Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht aus.

    Ich muss gestehen, dieser Teil war bisher meiner Meinung nach der schwächste. Diese unglaublich detaillierte Beschreibung, die einen anfangs zwar in ihren Bann gezogen hat, kann nach drei Büchern und über 3000 Seiten doch schonmal zäh sein. Zumal man im Grunde genommen immer wieder mit Wiederholungen zu kämpfen hat und ständig nur das gleiche liest. Ein Baum bleibt nunmal ein Baum, auch wenn man ihn an noch so unterschiedlichen Orten sieht.

    Ayla ist auch in diesem Teil der Überflieger schlechthin, findet für alles eine Lösung, hat jederzeit die rechten Kenntnisse zur Hand, lernt mit der Gewissheit eines fotografischen Gedächtnisses und gleicht mehr als einmal einem Racheengel der jederzeit bereit ist, alles und jeden zu beschützen.
    Jondalar ist der perfekte Liebhaber und Freund, wenn auch ein quengeliger Begleiter, der ständig auf Eile beharrte.

    Die Herausfoderungen, vor die beide gestellt werden, waren teilweise sehr spannend, manchmal auch überzogen; zeugen aber dennoch von einer unglaublich weiten Reise und Erfahrungen, die man nur als spannend und packend bezeichnen kann.
    Ich werd es mir jetzt natürlich nicht nehmen, auch die letzten zwei Teile durchzulesen; wobei ich hoffe, dass sie besser sind als dieser Teil.
  17. Cover des Buches Das Ölschieferskelett (ISBN: 9783596197149)
    Bernhard Kegel

    Das Ölschieferskelett

     (34)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Eine sensationelle Entdeckung in der Grube Messel bringt die gesamte prähistorische Forschung aus dem Gleichgewicht.

    Die Ausgrabung läuft anders als erwartet, als ein Skelett mit Armbanduhr und Goldzahn ausgegraben wird. Wie kam der ihm bekannte Student versteinert in diese Grube? Die Suche nach der Lösung beginnt bei dem Leben des Studenten und das Abenteuer kann beginnen. Ein Schlauchboot bringt die Forscher in eine ihnen unbekannte Höhle und die Zeitreise kann beginnen!

    Sehr spannend mit einer Prise Science Fiction!
  18. Cover des Buches Aufstieg und Fall der Dinosaurier (ISBN: 9783492316255)
    Steve Brusatte

    Aufstieg und Fall der Dinosaurier

     (15)
    Aktuelle Rezension von: raveneye

    Dinosaurier faszinieren immer wieder aufs Neue. Egal ob Kind oder Erwachsener, diesen riesigen Kreaturen, die eins über die Erde wandelten kann man sich nur schwer entziehen.


    Und mit „Aufstieg und Fall der Dinosaurier“ hat der Paläontologe Steve Brusatte ein sowohl informatives wie auch unterhaltsames Werk geschaffen, das den Leser auf eine Reise mitnimmt, die vor 252 Millionen Jahren begann.


    Brusatte erzählt davon, woher die Dinosauriern überhaupt kamen und wie es ihnen gelang sich an die Spitze der Nahrungskette zu setzen.Von Ihrer Evolution, ihrer Ausbreitung, ihrer Größe. Dabei lässt er seinen Blick aber auch über die Lebewesen schweifen, die vor und neben den Dinosauriern ihren Platz in der Welt suchten.

    Er erzählt von Ausgrabungen, von Fossilien und riesigen Fußabdrücken. Von den Anfängen der Paläontologie, den ersten Funden riesiger Knochen. Von seinen eigenen Erfahrungen, Erkenntnissen und vielem mehr.

    Durch seine ansprechende Art zu erzählen und Fakten verständlich zu vermitteln, nimmt er die Leser mit auf eine Reise zu diesen gigantischen Lebewesen. Brontosaurus, Allosaurus und natürlich auch T. Rex begegnet man zwischen diesen Seiten, um nur einige wenige zu nennen. Durch Illustrationen und Fotos wird das gesagte noch zusätzlich untermauert.


    Ein sehr ansprechendes Buch zu einen faszinieren Thema der Erdgeschichte. Eine Leseempfehlung an alle Dinosaurierfans.

  19. Cover des Buches Nautilus - Beautiful Survivor: 500 Million Years of Evolutionary History (ISBN: 9780992974022)
  20. Cover des Buches Der Ursprung des Menschen (ISBN: 9783446230873)
    Ilse Rothfuß

    Der Ursprung des Menschen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: HeikeG
    Der lange Marsch zur Menschwerdung Woher stammt der Mensch? Warum gibt es ihn? Fragen, die seit jeher die Menschheit beschäftigen. Und wer, wenn nicht Yves Coppens, könnte diese Fragen besser beantworten. Der französische Wissenschaftler und ehemalige Professor am College de France, bringt Licht ins Dunkel unserer Vergangenheit. Er erzählt Kindern ab acht Jahren woher wir kommen und warum die einen noch auf den Bäumen, die anderen im Büro hocken. Auf sechzig großformatigen Seiten schildert der große Paläontologe, der u. a. mit dabei war, als 1974 das berühmte Australopithecus Mädchen Lucy gefunden wurde, dem Kind, das dieses Buch liest - oder besser: vorgelesen bekommt - die Geschichte unserer Vorfahren und die Entstehung des Universums. "Was war vor den Menschen? Vor dem Leben, den Pflanzen und den Tieren, vor dem Wasser, der Erde, dem Feuer und der Luft, vor der ersten Nacht und dem ersten Tag, vor der ersten Sonne und vor den Sternen? Was war da? Und wie war es?" Coppens Reise reicht vom sogenannten Nichts vor dem großen "BÄNG!!!" (da muss es doch etwas gegeben haben), über die Entstehung von Zeit, Raum und Materie (Einstein lässt grüßen) im sich langsam abkühlenden brodelnden kosmischen Kochkessel aus Quarks und Gluonen bis zum komplexen Universum mit all seinen Sternen und Galaxien. Er erzählt den kleinen Zuhörern oder Lesern wie sich erstes primitives Leben entwickelte und später ein unverhoffter Eindringling allem eine neue Richtung gab und den Lauf der Geschichte veränderte. Gemeint ist eine Art Fisch, die erstmals das Land erobert und im Laufe mehrerer Millionen Generationen hier heimisch wurde. Von da an geht es "Schlag auf Schlag". Nach den Amphibien folgen die Dinosaurier und die ersten Säugetiere. Und schwupps, schon tauchen die Primaten - unsere Vorfahren - auf. Und bis das erste seltsame Wesen auf dem Plan steht, "das nicht mehr wirklich ein Affe, aber auch noch kein Mensch ist", ist es auch nicht mehr weit. Der Marsch der Hominiden - der Weg zur Menschwerdung - kann beginnen. Natürlich passiert dies alles nicht so rasant wie es im Buch den Anschein hat. Jahrmillionen liegen zwischen all diesen Entwicklungsphasen. Doch Yves Coppens hat alles Wichtige auf zwanzig Seiten verdichtet. Seinen Text platziert er am unteren Buchrand. Zwei Drittel der Buchseite sind den geheimnisvollen dunklen Illustrationen Sacha Geppners, einem freien Künstler und Illustrator aus Paris, vorbehalten. In einer Melange aus verwaschenen, wabernden Blau- und Grüntönen, die der Tiefe unseres Universums und der vergangenen Zeit eindruckvoll gerecht werden, setzt Geppner nur sparsam leuchtende Akzente. Da steht auf der einen Seite die unheilvolle Silhouette eines Tyrannosaurus Rex, auf der anderen schaut das beleuchtete Gesicht eines Homo Habilis aus dem düsteren Strukturhintergrund. Wiederum ein paar Seiten später sieht der Betrachter eine Gruppe Neandertaler in einer dunklen Höhle gemeinsam um ein loderndes Feuer sitzen oder aber eine Homo Erectus-Frau liebevoll ihr kleines Kind im Arm halten. Yves Coppens hat sein Buch zweigeteilt. Die letzten dreißig Seiten widmet er ausschließlich der Evolution der Hominiden, das Spezialgebiet des Autors. In einfachen und verständlichen Worten erläutert er die einzelnen Wege, die unsere Vorfahren genommen haben, beginnend an ihrer Wiege, die zweifelsohne in Afrika stand. Sei es nun Homo habilis, Homo rudolfensis, Neandertaler, Homo erectus, Homo ergaster oder letztendlich Homo sapiens, immer neuere spektakuläre Funde haben den Stammbaum des Menschen inzwischen in einen beinahe verworrenen Stammbusch verwandelt. Und "eines Tages ... erfindet der Mensch die Schrift ... Damit geht die Vorgeschichte zu Ende, und die Geschichte beginnt. 14 Milliarden Jahre sind vergangen ... und wenige Jahrtausende Zivilisation." Ein Glossar, in welchem schwierige Begriffe erklärt werden, ergänzt dieses großartige und wunderbare Buch. Den Text Coppens hat letztendlich Soizik Moreau "aufgenommen, niedergeschrieben und verschönert, so wie sie immer macht", berichtet der Autor. Aus dem Französischen übersetzt hat ihn Ilse Rothfuss. Weil Yves Coppens seinen kleinen und großen Leser eine Fülle an Informationen mit großer Komplexität bietet, ist es sicher sinnvoll, Kindern dieses Buch nicht einfach in die Hand zu geben, sondern es ihnen vorzulesen und immer wieder einmal über einzelne Passagen gemeinsam nachzudenken und miteinander zu sprechen. Fazit: "Vom Sternenstaub zum Wesen, das erforscht, woher es kommt - die Geschichte des Menschen ist ein Wunder. Wie weit wir mit der Selbsterforschung gekommen sind, zeigt in bewundernswerter Klarheit dieses [großartige] Buch" Yves Coppens, schreibt der Hanser Verlag, bei dem "Der Ursprung des Menschen" erschienen ist. Dieser Aussage kann man sich uneingeschränkt anschließen. Sacha Gepners phantastische Illustrationen wirken als eindrucksvolles ergänzendes Pendant. Empfohlen für Kinder ab acht Jahren und danach jedes Alters.
  21. Cover des Buches Die Welt der Dinosaurier (ISBN: B00RKPNH6M)
  22. Cover des Buches Die Evolution des Menschen (ISBN: 9783866902329)
    Douglas Palmer

    Die Evolution des Menschen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: michael_lehmann-pape
    Spurensuche über Millionen von Jahren 19 Millionen Jahre zurück reicht der Anfangspunkt, den Douglas Palmer im Buch für den Beginn der Evolution des Menschen setzt, der im letzten Kapitel des Buches mit einem Blick auf den aktuellen Klimawandel im Zyklus des Klimawandels seit fast 650.000 Jahren ausklingt. Obwohl es den Homo Sapiens selbst erst seit ca. 200.000 Jahren gibt. Zwischen diesen beiden Polen der Zeit legt Palmer Seite für Seite in Text und interessantem Bildmaterial den Gang der Evolution im Blick auf den Homo Sapiens dar, wobei er zunächst in der Einleitung auf den „Familienkreis“ des modernen Menschen eingeht. Durch die Entschlüsselung des Genoms ist es in heutiger Zeit möglich, die Artverwandtschaften genauer festzustellen und auch evolutionär vollzogene Abspaltungen zu erfassen und zu datieren. So kann Palmer relativ genau einkreisen, wann sich Menschen von Schimpansen, Schimpansen von Gorillas und Gorillas von Orang-Utans abspalteten. Dieser erste „Stammbaum“ bildet den Auftakt zu einer Fülle von sachlichen Informationen, textlich und bildlich leicht verständlich aufbereitet und flüssig erzählt. Zur Darstellung unterteilt Palmer sein Buch in zwei Teile. Teil I beschäftigt sich mit der Ahnengalerie des Menschen und beginnt mit Proconsul Africanus, und damit dem Übergang im Rahmen der Aufspaltung von Affen und Menschenaffen. Von dort an folgt Palmer minutiös den weiteren evolutionären Etappen der Affenwelt bis hin zum Paranthropus robustus und beschreibt sodann die weitere Aufspaltung zwischen Affenwelt und menschlichen Anfängen mit dem Homo habilis. Hierbei legt er alle wichtigen und wegweisenden fossilen Funde im Buch vor, beschreibt ihre Bedeutung und kommt so über den Homo floresiensis und den Homo neanderthalensis zum Homo sapiens. Vielfache Abbildungen von fossilen Elementen, grafische Darstellung von Landkarten und Wanderwegen illustrieren die Texte hierbei ebenso, wie Landschaftsaufnahmen gerade von Gegenden, in denen sich im Verlauf hundertausender von Jahren wenig verändert hat. Mittels des Bildmaterials gelingt Palmer so ein anschaulicher Eindruck der inneren und äußeren Umstände der Evolution des Menschen. Im zweiten Teil, überschrieben mit „die Odyssee“ des Menschen, legt Palmer den Schwerpunkt seiner Darstellung auf die Wanderbewegungen des Menschen, beginnend mit dem „Überschreiten der Grenze Afrikas“ und der weltweiten Ausbreitung bis in die heutigen Tage hinein. Eine Ausbreitung, die nicht nur räumlich stattfindet, sondern sich auch in der Entwicklung von Kulturen und sozialen Regelwerken niederschlägt, im Gebrauch von Werkzeug ebenso wie in der Urbanisierung der Natur. Sämtlich Elemente, die wiederum auf die Entwicklung und Anpassung des Menschen an veränderte Umwelt- und Lebenssituationen rückwirken (man bedenke nur die sich stetig steigernde Lebenserwartung, aber auch die klimatischen Bedingungen, die immer wieder eine erneute Anpassung nötig machten). Interessante Informationen finden sich vielfach, so u.a., dass Menschen schon zu Frühzeiten die Tendenz zur Ausbreitung in sich trugen. Schon vor mehr als einer Million Jahren lassen sich Spuren von Populationen in Spanien feststellen. Alles in allem eine fundierte, populärwissenschaftliche Darstellung, die in Text und Bild einen informativen und guten Überblick über die „Lebenslinie“ des Menschen von Beginn an aufzeigt.
  23. Cover des Buches Dinosaurier (ISBN: 9783789184017)
    John Long

    Dinosaurier

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Die Dinosaurier und die prähistorische Welt (ISBN: 9783704350152)

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