Bücher mit dem Tag "urzeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "urzeit" gekennzeichnet haben.

164 Bücher

  1. Cover des Buches Das Leben, das Universum und der ganze Rest (ISBN: 9783453407800)
    Douglas Adams

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest

     (486)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 3 führt die Absurditäten fort, gekoppelt mit irren Erklärungen mathematischer, physikalischer oder sonst wie wissenschaftlicher Phänomene, die den Anschein erwecken plausibel und seriös zu sein. Ich habe diese Abschnitte gelesen, nicht verstanden und noch während des Vergessens gehofft, dass die Informationen unwichtig genug waren um der weiteren „Handlung“ trotzdem folgen zu können. Besonders anstrengend empfand ich dabei die Wort- und Satzungetüme, die das Lesen noch zusätzlich erschweren.

    So erfahre ich den Hintergrund des häufig genutzten Begriffes „PAL“ und die Entstehung des „Cricket“-Spiels.

    Zwei Bücher lang versuchte ich die Seltsamkeiten noch zu ertragen und versuchen einen Sinn dahinter zu erkennen oder ihn ignorieren. Aber nach ca 500 Seiten nahm die Konzentration stark ab und ähnlich wie Protagonist Arthur einfach nur noch alle Geschehnisse verfolgt und nicht mehr hinterfragt, las ich einfach nur weiter…

    Zum Weiterlesen bewegte mich hauptsächlich Neugier, worauf die ganze Geschichte nun denn hinauslaufen sollte. Zudem wurden tatsächlich einige Handlungsstränge aus den vorherigen Büchern weitergeführt. Auch die Frage nach der "42" wird erneut aufgegriffen.

  2. Cover des Buches Ayla und das Lied der Höhlen (ISBN: 9783453470057)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Lied der Höhlen

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino


    Nachdem ich den ersten und zweiten Teil der Buchreihe geliebt habe, hat sich das ab dem dritten Band etwas abgeschwächt, aber den letzten Band fand ich wieder sehr gut und es wurden einige meiner Kritikpunkte zu den vorigen Bänden ausgebessert. Es hat sich zum Beispiel nicht so gezogen wie die vorigen Teile, da es weniger Rückblicke gab. In den Teilen 3-4 ging es häufig Seitenweise über die Geschehnisse der vorigen Bücher, was sich sehr geschleppt hat, wenn man die vorigen Bücher ebenfalls gelesen hat. Im 6. Band gibt es zwar auch Rückblicke, aber bei weitem nicht so langatmige. 

    Ich hatte zwar am Anfang andere Erwartungen an den letzten Teil von Aylas Reise, aber im Endeffekt bin ich doch zufrieden mit den Ereignissen. Ich hätte eigentlich gedacht, dass ein Konflikt zwischen dem Clan und den Anderen beschrieben wird, der durch Ayla geschlichtet wird. Zu dieser Eskalation kam es nicht, aber es gab viele andere spannende Ereignisse, die die Vorurteile der Anderen gegenüber dem Clan beinhaltet. Die Spannung ist allerdings wie bei allen Teilen der Reihe eher dadurch gegeben zu erfahren wie die Menschen damals wahrscheinlich gelebt haben, welche Materialien und Techniken sie sich zu nutzen gemacht haben und wie sie vielleicht gedacht und gehandelt haben. 


    Nicht, dass hier jemand wirkliche Auseinandersetzungen, Kämpfe oder ähnliches erwartet. Das gibt es nicht. 


    Von mir gibt es für den letzten Teil der "Kinder der Erde" Reihe auf jeden Fall 5/5🦉 und wieder eine absolute Leseempfehlung. 

  3. Cover des Buches Ljuba und der Reiter der Steppe (ISBN: 9783960872368)
    Julia Lalena Stöcken

    Ljuba und der Reiter der Steppe

     (27)
    Aktuelle Rezension von: cat10367
    Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und es wurde eine interessante Geschichte erzählt, die auch mit Liebe einhergeht. Die Wirrungen, die ab Mitte des Buches beginnen sind manchmal nicht so leicht nachzuvollziehen und es passieren dann doch zuviele unvorhersehbare Dinge, die ich mir ein bisschen entspannter dargestellt gewünscht hätte.
    Es hätte gut ein Mehrteiler werden können, denn es war doch recht viel im zweiten Teil zusammengepresst. Da war es oft schwer zu folgen. Es wurde gut auf die damalige Landschaft eingegangen und auch die Gefühle der Charaktere waren aus meiner Sicht gut beschrieben. Manche Charaktere hätte ich mir noch deutlicher beschrieben gewünscht.
    Insgesamt vergebe ich hier 4 Sterne, da noch Potential nach oben ist.
  4. Cover des Buches Dino Park (ISBN: B002O8GA0U)
    Michael Chrichton

    Dino Park

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    "Das ausgehende 20. Jahrhundert erlebt einen wissenschaftlichen Goldrausch von erstaunlichem Ausmaß: die unbesonnene und überhastete Kommerzialisierung der Gentechnologie. Dieses Projekt entwickelt sich so schnell, mit so viel Geld und so wenig Kontrolle von außen, daß seine Dimensionen und Implikationen noch kaum zu begreifen sind." Zitat


    Das ist der erste Satz im Buch und wenn ich mir überlege, dass wir mittlerweile 40 Jahre weiter sind in der Forschung, dann mag ich mir gar nicht vorstellen, was in der Zwischenzeit schon alles passiert ist, wovon wir keine Ahnung haben.

    Aber zur Geschichte ... den Film kennt wahrscheinlich jeder und auch ich hab ihn ein paarmal gesehen; deshalb wollte ich jetzt endlich (!) auch zu der Buchvorlage greifen. Im Großen und Ganzen hat der Film sich sehr daran gehalten, nur gibt es natürlich etwas mehr Spielraum und Verstrickungen im Buch, die das ganze noch etwas vertieft haben.

    Auf einer einsamen Insel in der Nähe der Westküste von Costa Rica ist die Vision von Mister Hammond wahrgeworden: aus Teilen der DNS hat er 15 verschiedene Dinosauerier Arten zum Leben erweckt und hofft auf eine baldige Eröffnung seines "Vergnügungsparks". Entgegen dem Film, in dem er eher hehre Absichten hat, ist er hier vor allem aufs Geld aus. Die bevorstehende Öffnung des Parks möchte er durch eine Prüfung bestätigt wissen, wofür er den Paläontolegen Alan Grant, dessen Assistentin Elli Sattler, den Mathematiker Ian Malcolm und einen der Investoren auf die Insel holt. Doch scheint er für jedwede Kritik taube Ohren zu haben, da er eigentlich keine objektive Meinung hören, sondern sich einfach bestätigt fühlen möchte.


    "Dies hier ist meine Insel. Sie gehört mir. Und nichts wird mich davon abhalten, den DinoPark für die Kinder dieser Welt zu eröffnen." Er kicherte. "Zumindest für die reichen Kinder." Zitat Seite 284


    Man merkt, dass das Buch in den 90er geschrieben wurde, denn die eher nüchterne Art der Erzählweise scheint damals eher angesagt gewesen zu sein, das bemerke ich desöferen. Gefühle bleiben tatsächlich hier irgendwie komplett außen vor und ich denke, dass vielen die "Tiefe der Figuren" fehlen würde. Es konzentriert sich alles auf die Handlung, die Spannung und natürlich den Hintergrund: dass hier jemand in die Schöpfung eingreift und gottgleich glaubt, diese kontrollieren zu können.

    Entgegen dem Film dauert es etwas, bis alle auf der Insel angekommen sind und man lernt die Vorbereitungen des ganzen etwas besser kennen. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen den Menschen, die den Park besichtigen und schließlich einer verhängnisvollen Katastrophe gegenüberstehen und den Leuten im Kontrollzentrum, die alles versuchen, um das Chaos wieder in Griff zu bekommen. Dadurch hat man einen guten Überblick und bietet spannungsvolle Momente.
    Ich fand es auf jeden Fall sehr packend zu verfolgen!

    Auch die vielen Infos über die Dinosauerier, die eingeflochten werden, aber soweit ich weiß auf Mutmaßungen gründen - schließlich wissen die Forscher ja nicht wirklich so viel über das Verhalten und können nur vermuten - trotzdem war es ein sehr lebendiges und echt wirkendes Bild dieser faszinierenden Geschöpfe.

    Bei den Protagonisten, wie schon gesagt, fehlt jegliche Gefühlsregung hatte ich den Eindruck. Selbst als die Parkbesucher den ersten Dinosauerier tatsächlich berühren können, fehlt jegliche Würdigung dieses außergewöhnlichen Augenblicks (ich hatte hier die Filmszene direkt vor Augen, bei der man spürt, wie ehrfürchtig sie diesem Tier begegnen); aber auch die Enkelkinder von Hammond, die ja ebenfalls dabei sind, wirken in vielen Situationen nicht wie 8 bzw. 12jährige Kinder, da sie zwar oft genug wohl Angst haben, das aber nicht so recht rüberkommt.


    Er drehte sich um und sah, daß es wirklich nur ein menschliches Ohr war, das am Boden lag.
    "Das ist ja ekelhaft", sagte Lex.
    "Was soll´s." Er wandte sich wieder den Monitoren zu." Zitat Seite 455


    Ansonsten hätte ich übrigens noch eine Menge Zitate, grade mit der Grundaussage die Crichton hier dem Leser nahebringen möchte: dem Trugschluss, dass wir Menschen die Natur unter Kontrolle bringen können - überhaupt das Leben unter Kontrolle bringen, was einfach nicht funktionieren kann. Deshalb zum Abschluss noch eins der Zitate, das mir besonders gefällt:


    "Über eins müssen wir uns klar sein. Der Planet ist nicht in Gefahr. Wir sind in Gefahr. Wir haben nicht die Macht, den Planeten zu zerstören - oder ihn zu retten. Aber vielleicht haben wir die Macht, uns zu retten." Seite 492


    Großartige Geschichte mit wichtiger Botschaft, mir fehlte aber manchmal einfach noch etwas mehr Feingefühl.

  5. Cover des Buches Ayla und die Mammutjäger (ISBN: 3453215249)
    Jean M. Auel

    Ayla und die Mammutjäger

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der erste Teil hatte mir schon sehr gut gefallen, wie Ayla sich immer wieder zurück kämpft.

    Es st eine schöne und spannende Geschichte. Wobei die Geschichte immer sehr zwiespaltig ist. Wir haben hier zu einem eine tolle Geschichte und dann sieht man auch den Nachteil der Geschichte.

    In dem Buch findet ein Perspektivwechsel statt. Einmal wird aus der Sicht von Ayla erzählt und dann aus der Sicht von Jondalar. Persönlich finde ich es sehr gut aus so einer Sicht zu erzählen.

    Der Schreibstil war recht angenehm, die Wortwahl war schlicht und solide. Von mir gibt es eine Weiterempfehlung.

  6. Cover des Buches The Lost World - Vergessene Welt (ISBN: 9783442466818)
    Michael Crichton

    The Lost World - Vergessene Welt

     (184)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Dieser Roman ist der Nachfolger des Klassikers Jurassic Park/Dino Park von Michael Crichton, der die Dinomania im Jahr 1990 in Gang setzte. Der Titel ist eine bewusste Reminiszenz an Sir Arthur Conan Doyles „The Lost World“, aus dem Jahr 1912, eines der frühesten Werke, in denen die Dinos auf dem Papier wieder zum Leben erweckt werden. Ich persönlich finde ihn nicht ganz so spannend wie den ersten Teil, für mich ist er aber dennoch ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe.

    „Manchmal glaube ich, wir sind selbst eine Seuche, die die Erde leerfegen wird. Wir zerstören so erfolgreich, dass ich manchmal glaube, genau das ist unsere Funktion. Vielleicht tritt alle paar Äonen ein Lebewesen auf, das den Rest der Welt vernichtet, klar Schiff macht und der Evolution die Möglichkeit gibt, neu anzufangen.“ (S. 461)

     

    Worum geht es?

    Jahre nachdem der Jurassic Park des exzentrischen Milliardärs Hammond aufgelöst und die Dinos getötet wurden, gibt es wieder Dinosauriersichtungen in Costa Rica. Der Paläontologe Richard Levine kontaktiert Ian Malcolm (und ja, er ist plötzlich wieder von den Toten auferstanden, die Macht des Schriftstellers…), doch dieser ist zunächst einmal nicht bereit, ihm auf seine Expedition zu folgen, so dass sich Levine allein, nur mit einem Einheimischen, auf den Weg macht. Als der Funkkontakt abbricht machen sich Malcolm, die Techniker Jack Thorne und Eddie Carr und etwas später auch die Biologin Sarah Harding zu einer Rettungsmission auf (auf einem Boot mit Lewis Dodgson, dem finsteren Antagonisten), zwei Kinder haben sich unbemerkt ebenso eingeschlichen.

     

    Kritik

    Die Existenz der Dinos auf der Isla Scorna ist logisch erklärt. Es gibt hier die so genannte Anlage B, in der die Dinosaurier für den Park gezüchtet wurden. Ich mag den Gedanken, dass Dinosaurier frei und ohne Schranken und Zäune für sich und ohne Menschen leben (der ja auch in späteren Filmen aufgenommen wurde). Ein bisschen hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Roman sich sehr stark an den ersten anlehnt, auch aber nicht nur, weil wir hier wieder zwei Kinder haben, welche die Situation noch bedrohlicher machen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren auch hier wieder die zahlreichen Informationen über die Dinos, die Evolution, Genetik, die Chaos-Theorie, ohne dass ich sie persönlich als Info-Dump empfunden habe. Irgendwie habe ich diesen Teil aber als schwächer empfunden. Das lag für mich auch an den Charakteren (bis auf Malcolm, der ist halt wieder da). Hammond war als exzentrischer Parkbetreiber einfach sehr stark, der kalifornische Paläontologe war mir grundlegend unsympathisch. Irgendwie hatte ich manchmal beim Lesen den Eindruck, dass Michael Crichton gebeten wurde, „noch einen Dinoroman“ zu schreiben, was er dann routiniert, aber ohne die Begeisterung getan hat, mit der er den „Dinopark“ verfasst hat. Wer Action möchte und eher die Verfilmungen mag, der kommt erst im letzten Drittel wirklich auf seine Kosten – natürlich sind es hier auch wieder die Raptoren und der T-Rex. Das ist schon recht spannend und auch sehr filmisch geschrieben.

     

    Also, für Dinofans wie mich ist auch dieser Roman ein Gewinn, aber man sollte nicht den Charme des ersten Teils erwarten.

  7. Cover des Buches Jurassic Park (ISBN: 9783453811508)
    Michael Crichton

    Jurassic Park

     (351)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Wahrscheinlich muss ich gar nicht sagen, worum es geht, aber ich mache es trotzdem einmal:

    In diesem Wissenschaftsthriller geht es darum, dass der exzentrische Milliardär John Hammond es geschafft hat, zusammen mit dem Genetiker Henry Wu Dinosaurier DNS aus Bernstein zu extrahieren und so zahlreiche Dinosaurierarten zu züchten. Er eröffnet einen Park auf einer Insel, die zu Costa Rica gehört. Bevor der Park seine Pforten für die breite Masse öffnen wird, sind der Anwalt Donald Gennaro, der Paläontologe Grant, der Mathematiker Ian Malcolm, die Paläobotanikerin Ellie Sattler und die beiden Enkel von Hammond, eingeladen, eine Rundfahrt zu machen – sicher geschützt durch die hohen elektrischen Zäune. So lange sicher, bis der Strom ausfällt.

     

    Wenn ich doch den Film kenne, warum sollte ich das Buch lesen?

    Also, zunächst muss man sagen, dass Film und Buch zwar die gleiche Grundstruktur haben, für den Film aber einige Dinge verändert wurden (auch Charaktere). Das macht eines nicht besser oder schlechter als das andere. Es ist halt ein anderes Medium und beide haben so ihre Vor- und Nachteile. Was ein Vorteil des Romans ist, ist, dass die Szenen länger, detailreicher und auch viel blutrünstiger – und dadurch spannender - als in dem Film sind. Zudem können im Roman viel mehr Informationen über Genetik, die Dinos, Chaostheorie und Computersysteme untergebracht werden. Ich liebe es, mehr über die Dinosaurier zu erfahren. Dabei war es für mich an keiner Stelle langweilig. Das ist ja manchmal so in Büchern, wenn es plötzlich so langatmige Vorträge von Wissenschaftlern gibt. Das war für mich bei Crichton mit seinem lockeren Schreibstil und seiner Fähigkeit, komplexe Sachverhalte in verständliche Sprache zu überführen keine Minute so.

    Im Gegensatz zum Film entwickelt sich die Handlung im Buch relativ langsam. Ja, es beginnt mit einigen Dinoattacken auf dem Festland (die erst als Bisse von Basilisken interpretiert werden), aber dann nimmt Crichton sich die Zeit, den Lebenstraum und die Umsetzung von Hammonds Idee bei einem Rundgang durch die Labore zu erklären. Gleichzeitig werden hier die wichtigsten Charaktere vorgestellt. Die Enkelin Lex mag dabei einige der Leser repräsentieren. Sie hat keine Lust auf irgendwelche Infos, sondern will einfach nur Dinos sehen,  hat dann aber auch von denen schnell genug (die Charaktere der Kinder weichen von denen des Films ab. Lex war so wunderbar nervig dargestellt, eben so, wie kleine Mädchen auch manchmal sein können, dass ich öfter mal in Gedanken den T-Rex gerufen habe).

    Für mich ist dieser Roman einer der besten Wissenschaftsthriller überhaupt.

    Wer gern Hörbücher hört: Es wird von Oliver Rohrbeck gelesen, vielen besser bekannt als Justus Jonas.

     

     

  8. Cover des Buches Meg (ISBN: 9783453147393)
    Steve Alten

    Meg

     (51)
    Aktuelle Rezension von: B.tina_chaosqueen

    Inhaltsangabe zu "Meg"

    Jonas Taylor ist Paläontologe und Tiefseeforscher, und wie viele seiner Kollegen ist er seit seiner Kindheit von den Vorfahren aller Haie fasziniert, den Carcharodon megalodon - gigantische Killermaschinen mit messerscharfen, bis zu 20 cm langen Zähnen und einer kraftstrotzenden Körperlänge von bis zu 15 Metern. Jonas Taylor ist sich sicher - irgendwo dort draußen könnte ein meg überlebt haben.

    Und dann, eines Tages, stellt sich heraus, daß er recht hatte - im Marianengraben südwestlich von Burma stößt eine Tauchmission auf einen unheimlichen Boten aus der Urzeit. Das Unfaßbare geschieht: Es gelingt ihm, sein Gefängnis auf dem Grund des Ozeans zu verlassen!

    Wissenschaftler, Sensationsreporter und die US-Marine nehmen sofort die Verfolgung auf - aber meg ist auf seinem tödlichen Kreuzzug durch die Meere nicht zu stoppen!


    Mei  Fazit: Trashiger Hai Horror. Rasant , schnell und Actionreich. 
    Nichts für Fans gehobener Literatur, aber eine sehr gute Unterhaltung und deutlich stärker als der "Der Weiße Hai"


  9. Cover des Buches Ayla und das Tal der Pferde (ISBN: 9783641163440)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Pferde

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Vom Clan des Bären verstoßen schlägt sich Ayla alleine durch die Wildnis, auf der Suche nach ihren Leuten – den Anderen. Angekommen im Tal der Pferde beschließt sie, auf unbestimmte dort zu verweilen. Zeitgleich brechen die beiden Brüder Jondalar und Thonolan vom Volk der Zelandonii auf zu einer großen Reise, die sie vor viele Herausforderungen stellt.

     

    Die Erlebnisse von Ayla und den beiden Brüdern laufen zunächst abwechselnd ab, mal durchlebt man mit Ayla gemeinsam ihre Bemühungen alleine im Tal der Pferde zu überleben, mal ist man Teil der Reise von Jondalar und Thonolan, die große Entwicklungen durchmachen.

     

    Auch in dem Teil fand ich es wieder unglaublich spannend zu beobachten, wie Ayla sich durch eine Situation kämpft, die sie so gar nicht gewohnt ist (nämlich vollkommen auf sich selber gestellt zu sein) und wie sie sich weiterentwickelt. Nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Sie fängt an zu erkennen, dass Tiere nicht nur als Nahrung dienen können, genauso die Entdeckung des Eisenpyrits wie auch ihre Überlegungen zur Entstehung eines Kindes.

    Auch hier sind die Beschreibungen wieder sehr detailliert und intensiv aufgeführt, sodass man sich alles prima vorstellen konnte (auch wenn es sich zwischendurch wieder unglaublich gezogen hat und ich auch manchmal trotz intensivster Beschreibung nicht verstehen bzw. mir nicht vorstellen konnte, was genau jetzt dargestellt werden sollte).

     

    Als Leser hat man natürlich ständig darauf gewartet, das Ayla auf Jondalar und Thonolan stoßen wird um zu sehen, wie das ablaufen wird. Bis es soweit war, ist ein ganzes Stück Spannung aufgestiegen, das muss man schon sagen.

    Man hat in dem Buch mitgefiebert, gelitten, gelacht, geweint und sich auch gefürchtet. Ich hoffe der nächste Teil wird genauso toll!

  10. Cover des Buches Reptilia (ISBN: 9783426408407)
    Thomas Thiemeyer

    Reptilia

     (143)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Die Protagonisten, sowohl die sympathischen als auch die unsympathischen, sind sehr gut erfasst, Schreibstil und Umgebungsbeschreibungen sehr gut und die Handlung erfrischend abenteuerlich. Lediglich der Schluss ist (mal wieder) typisch etwas ärgerlich, aber der Grund ganz gut erläutert. Alles in allem ein tolles Abenteuer, das ich in drei Zügen durch hatte.
    Wie auch immer - interessant und spannend!

  11. Cover des Buches Ayla und der Clan des Bären (ISBN: 9783641079222)
    Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären

     (353)
    Aktuelle Rezension von: 0815-2

    Ich habe alle Bände von Ayla gelesen und warne: wenn man erst einmal damit angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Jean Auel hat unglaublich viel Infomationen zur Steinzeit gesammelt und sauber recherchiert. Vor allem die Details zu Heilkräutern und Botanik im Allgemeinen faszinieren mich ungemein. Absolute Leseempfehlung für alle, die historisch oder auch medizinisch interessiert sind.

  12. Cover des Buches Aufstieg und Fall der Dinosaurier (ISBN: 9783492316255)
    Steve Brusatte

    Aufstieg und Fall der Dinosaurier

     (16)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Der Paläontologe Steve Brusatte führt durch die Evolution der Dinosaurier, von ihren Vorfahren im Perm bis hin zu ihrem Aussterben am Ende der Kreidezeit und zu den einzigen Überlebenden der Gruppe: den Vögeln.

    Fazit: Es gelingt Brusatte gekonnt, wissenschaftliche Forschung mit persönlichen Erfahrungen sowie historischen Persönlichkeiten zu verknüpfen. Manchmal kam es mir eher so vor, als würde ich einen spannenden historischen Roman lesen, in dem es eben um wichtige paläontologische Entdeckungen ging.

    Empfehlung: Wer sich für Paläontologie, Dinosaurier und/oder Evolution interessiert, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt! 

  13. Cover des Buches Urmel aus dem Eis (ISBN: 9783522185707)
    Max Kruse

    Urmel aus dem Eis

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Zum 100. Geburtstag von Max Kruse ist sein allseits bekanntes und beliebtes, von der Augsburger Puppenkiste aufgegriffenes Kinderbuch „Urmel aus dem Eis“ vom Thienemann-Esslinger Verlag neu aufgelegt worden. Günther Jacobs hat die farbigen und bezaubernden Illustrationen beigesteuert, so dass eine sehr ansprechende Neuauflage entstanden ist.


    Zum Inhalt: 

    Auf der kleinen Insel Titiwu lebt Professor Habakuk Tibatong mit dem Waisenjungen Tim Tintenkleks, den er einst aufgenommen hat und seinen Tieren, denen er erfolgreich das Sprechen beigebracht hat. Eines Tages wird ein Eisblock mit einem eingeschlossenen Ei vor der Insel angeschwemmt. Man beschließt gemeinsam das Ei auszubrüten, und siehe da, ein Urmel erblickt das Licht der Welt. Der Professor hatte schon immer die Theorie, dass es Urmel gegeben haben muss und kann das jetzt endlich beweisen. Leider hat er nicht bedacht, dass der König ein großer Jäger ist, der das Urmel tot oder lebendig nach Pumpolonien bringen will. Ein aufregendes Abenteuer beginnt.

    Diese Vorlesegeschichte für Kinder ab 5 Jahren macht viel Freude, da jedes der Tiere einen anderen Sprachfehler hat, was den/die Vorleser*in vor Herausforderungen stellt und den Kindern einen Heidenspaß macht. Schusch, der Schnuhschnabel hat z.B Schwierigkeiten mit dem I. Das hört sich dann so an : „Äch fläge, du flägst, er flägt.“ Der Pinguin, der Seeelefant und Waran Wawa kämpfen mit anderen Schwierigkeiten der Sprache. Am besten versteht man das Schwein Wutz, dass immer ein Öff Öff an seine Sätze hängt. Die liebevollen Charaktere werden von Groß und Klein jedenfalls ganz schnell ins Herz geschlossen und auch die Bösewichte sind am Ende natürlich eines Besseren zu belehren.

    Bei mir hat das Buch jedenfalls schöne Kindheitserinnerungen geweckt und die tollen Illustrationen haben die Geschichte wunderbar untermalt.

    Ich hoffe dieses tolle und zeitlose Kinderbuch wird auch in dieser wunderschönen Neuauflage noch viele Kinder und Erwachsene begeistern. Ich empfehle es gerne.

  14. Cover des Buches Minus Drei - Die schönsten Abenteuer (ISBN: 9783570176184)
    Ute Krause

    Minus Drei - Die schönsten Abenteuer

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Dieser Sammelband umfasst die ersten drei Abenteuer der Minus-Drei-Reihe:

    - Minus Drei wünscht sich ein Haustier

    - Minus Drei und die laute Lucy

    - Minus Drei und der Zahlensalat

    Der kleine Dinosaurier Minus Drei wünscht sich so sehr ein Haustier. Aber leider erlauben ihm seine Eltern keines, denn sie trauen es Minus einfach nicht zu, sich alleine um ein Tier zu kümmern.

    Doch da haben sie nicht mit ihrem pfiffigen Sohn gerechnet, der versucht mit Tiersitting und Gassigehen die Eltern von seinem Verantwortungsbewusstsein zu überzeugen.

    Mit Erfolg! Doch sein neues Haustier, das kleine Urzeitmädchen Lucy - so lieb es auch ist - hat eine nervenzerreißende Stimme. 

    Beim Gewitter-Spiel mag das ganz unterhaltsam sein, aber so kann es einfach nicht mehr weiter gehen.

    Zum Schluss quält sich Minus Drei mit Rechenaufgaben. Zahlen sorgen in seinem Kopf immer wieder für Chaos.

    Wie gut, dass Lucy bereits eine Lösung für das Matheproblem hat.


    Illustrationen:

    Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbenfrohe Illustration, um die Handlung aufzugreifen.

    Minus Drei, seine "Haustiere" und die anderen Dinosaurier sind zeichnerisch ebenso zauberhaft gestaltet wie die prähistorische Landschaft. 


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre zum Vorlesen oder für Erstleser (große Fibelschrift, kurze und einfache Sätze, kurze Kapitel)


    Mein Eindruck:

    Das Leben als Dinokind unterscheidet sich scheinbar kaum von dem der Menschenkinder ;-)

    Die Idee, dass auch Tiere gerne ein Haustier hätten und der Versuch Verantwortung zu übernehmen, werden unterhaltsam und mit viel Humor umgesetzt. 

    Während sich Minus' erstes Abenteuer um den großen Haustierwunsch dreht, werden die Ereignisse in der zweiten Geschichte nahtlos weitererzählt. 

    Der pfiffige Minus Drei hat seine kleine Freundin so ins Herz geschlossen, dass er nicht aufgibt. Und tatsächlich findet er - nach einigen Fehlschlägen - in der Tierschule die perfekte Lösung, die sogar seine Eltern überrascht.

    Die vertauschten Rollen werden in dieser Geschichte konsequent weitergeführt und sorgen für ein unterhaltsames (Vor-) Lesevergnügen.

    Das dritte Abenteuer widmet sich dem Thema Dyskalkulie, welches in Kinderbüchern weniger stark vertreten ist.

    Die Idee des Zahlensalats im Kopf wird wunderbar anschaulich und einfühlsam umgesetzt. Für Lacher sorgen Minus' Versuche mit allen möglichen Vorhaben die Hausaufgaben hinauszuschieben: Prokrastination vom Feinsten. Ein Schelm wer hier Parallelen zu sich selbst/seinem Kind zieht ;-)

    Die kleine Lucy aber zeigt Minus Drei nicht nur, dass Mathe gar nicht so kompliziert ist, sondern sogar Spaß machen kann. Kurzerhand wird mit Oliven, Würsten und Karotten gerechnet und die Angst vor Zahlen ist wie weggeblasen. Eine zauberhafte und pädagogisch wertvolle Mut-mach-Geschichte.

    Dinosaurier-Geschichten punkten bei der Zielgruppe sowieso, aber diese sind zudem spannend, lehrreich und irre lustig. 

    Eine Leseempfehlung an alle Dinosaurier-Fans!


    Fazit:

    Ein wundervoller Sammelband mit drei spannenden, lustigen und zugleich lehrreichen Abenteuern.

    Humorvoll und mit Liebe zum Wort erzählt punkten die Geschichten zusätzlich durch einen sympathischen Protagonisten, sein pfiffiges Haustier und viele zauberhafte, farbenfrohe Zeichnungen.

    Die Geschichten sind zudem aufgrund der großen Schrift und der kurzen, einfachen Texte sehr gut für Leseanfänger geeignet.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Minus Drei - Die schönsten Abenteuer" dem Jahr 2019

  15. Cover des Buches Leben. Eine Biographie (ISBN: 9783423330800)
    Richard Fortey

    Leben. Eine Biographie

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Reise zum Mittelpunkt der Erde (ISBN: 9783868209532)
    Jules Verne

    Reise zum Mittelpunkt der Erde

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Da ich gerade ein wenig gefallen an Klassikern gefunden habe, konnte ich auch vor diesem Buch nicht halt machen.

    Der Schreibstil

    Ich fand den Schreibstil ganz in Ordnung, teilweise wurden aber auch Dinge beschrieben, die ich ein bisschen unnötig fand, ich konnte auch mit der Beschreibung von den Steinen nicht wirklich etwas anfangen, dafür fehlt mir die Begeisterung für Geologie.


    Die Charaktere

    Ich fand die Charaktere wirklich sehr interessant und fand die Entwicklung wirklich spannend. Die Entwicklung wurde auch durch den Schreibstil deutlich, was mich wirklich beeindruckt hat.


    Die Story

    Ich weiß nicht wirklich, was ich von der Geschichte halten soll. War ganz in Ordnung, hatte ein bisschen Spannung aber auch viele, meiner Meinung nach, unnötige Szenen.

  17. Cover des Buches Dinosaurier : So lebten sie wirklich ; (ISBN: B00I3RZQ56)
  18. Cover des Buches INSEL DER URZEIT (ISBN: 9783958355392)
    Rick Poldark

    INSEL DER URZEIT

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Tracy Moran und Peter Albanese, beides Paläontologen werden in eine absonderliche Situation hineingezogen. Die Bergungsfirma Poseidon Tech ist damit beauftragt ein, im südchinesischen Meer, abgestürztes Flugzeug aufzuspüren. Erstaunlicherweise ist dieses irgendwo auf einer bis dato unentdeckten Insel gelandet, was schon mal sehr sonderbar anmutet.
    In dem Punkt bekommt man als Leser auch recht bald vor Augen geführt, was sich auf dieser Insel abspielt, denn der Passagier Bill ist einer der Hauptakteure, welchen man in einzelnen Abschnitten begleitet. Dabei kommt es zu einigen wilden Verfolgungsjagden, bei denen zuweilen klaustrophobische Gefühle aufkommen, wenn man sich durch überschwemmte Höhlen begibt oder in abgestürzte Flugzeugüberreste.


    Der Titel macht dabei schon mal deutlich, warum es zwei Paläontologen braucht, um die Handlung zu tragen. Dabei lässt der Autor einige Momente aufkommen, die zuweilen an Jurassic Park erinnern. Zugleich wird deutlich, welch hart umkämpftes Gebiet die Erforschung von Dinosauriern eigentlich ist. Und wenn man schon ein BErgungsteam und Forscher losschickt, so braucht es auch ein Spezialteam, welches für die Sicherheit der Leute zuständig ist.
    Ein kleines Manko während des Lesens waren zuweilen die beiden Hauptfiguren Tracy und Peter. Erstere wirkte an manchen Stellen übertrieben stark in ihrem Charakter gezeichnet, während Peter dagegen zuweilen ziemlich verblasste und erst zum Ende hin sein volles Potential ausschöpfen konnte. 


    Der Einstieg in die Story mag jetzt nicht gerade originell anmuten, was der Autor aber hinbekommt ist, die Geschichte ab der Mitte der Handlung völlig zu drehen und Wendungen einzubauen, die einen dranbleiben lassen. Man will wissen, wie es letztlich um die Insel bestellt ist, was es damit auf sich hat und was das Bergungsteam wirklich beabsichtigt. Der offen gehaltene Schluss zeigt schon mal, das hier eindeutig noch ein Nachfolger geplant ist.


    Fazit: Insel der Urzeit ist jetzt nicht das Buch, welches die Dinosaurier neu erfindet, aber dafür die Geschenisse auf der Insel selbst in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Insbesondere das Ende konnte es hier noch mal rausreißen und macht Lust auf eine Fortsetzung.

  19. Cover des Buches Mission Arktis (ISBN: 9783548269375)
    James Rollins

    Mission Arktis

     (82)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Wieder mal ein absolut gelungener Thriller von James Rollins. Ich bin schon ein großer Fan und liebe das Zusammenspiel zwischen Action, Wissenschaft und Abenteuer.

    Diesmal verschlägt es den Leser in die Arktis zu einer alten Forschungsstation. Doch nach was wurde hier wirklich geforscht? Niemand weiß es so genau. Die Menschen von damals sind alle tot. Mehrere Parteien wollen hinter das Geheimnis kommen, doch es lauert noch mehr in den alten Gängen.

    Erstmal gab es am Anfang ein Personenregister, was auch sehr hilfreich war, denn es haben sehr viele Protagonisten mitgespielt.

    Dann wird man langsam an alles ran geführt, lernt alle Parteien kennen, bis schließlich alles zusammenführt.

    Das Buch strotzt regelrecht vor Action, was sicherlich auch nicht immer ganz realistisch ist, aber ich fand es trotzdem total genial. Auch wieder die ganzen geschichtlichen und wissenschaftlichen Hintergründe. Besser kann man sein Allgemeinwissen nicht erweitern.

    Verdiente 5 Sterne!

  20. Cover des Buches PRIMORDIA 3 - Re-Evolution (ISBN: 9783958354883)
    Greig Beck

    PRIMORDIA 3 - Re-Evolution

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    REIHENFINALE! KANN SPUREN VON SPOILER ENTHALTEN!

    Nach langer Zeit geht es zurück zu Primordia und damit verbunden dem Finale der Triologie. Die Ereignisse aus Band 2 liegen beinahe 10 Jahre zurück, als Ben, Emma und die restlichen Überlebenden erste Veränderungen in ihrer Zeitebene feststellen. Da verschwinden mit einem mal Tiere, an die sich niemand mehr erinnern kann. Neue Meeresbewohner tauchen auf und jeder nimmt es als gegeben hin. Nach der Devise: "Warum hab ich nur nicht an Was-auch-immer-für-ein-Tier gedacht?"

    Im ersten Moment fragt man sich natürlich auch, was da eigentlich vorgefallen ist. Doch bereits in der nächsten Sekunde wird klar, woher die Veränderungen kommen und durch was, oder besser gesagt wen, sie verursacht werden: Andy. Jener Andy, welcher am Ende von Band 2 zurückblieb in der Kreidezeit, reist nun mit einem "Haustier" durch die Urkontinente und verändert die Zukunft auf eine Art, die keineswegs zum besseren führt.

    Da Ben dies so nicht stehen lassen kann, schließt ersich mit Helen und Drake zusammen, um in den Amazonasdschungel zurückzukehren. Doch sie sind dabei nicht alleine. Eine Söldnertruppe wird angeheuert, die den Worten unserer Helden keinen Glauben schenken. Bis zu jenem Zeitpunkt als Primordia seinen erdnächsten Punkt erreicht.


    Greig Beck zaubert hier mal wieder Dinogenuss vom Feinsten. Er beschränkt sich dabei nicht nur auf den Tafelberg und seine dortigen Bewohner, sondern nimmt uns mit auf den nordamerikanischen Urkontinent. Hier werden wir mit überaus intelligenten Meeresbewohnern konfrontiert, fiebern mit Andy mit und verfluchen ihn an einigen Stellen auch. Zugleich lässt der Autor einen Blick auf die aktuellen Re-Evolutionssprünge zu, bei denen wir Emma begleiten können. Das gezeichnete Bild bescherrt einem dabei eine gekonnte Gänsehaut und man ist froh, das nichts davon wahrlich existiert im eigentlichen Sinne.


    Fazit: Die Triologie steuert hier ihrem gekonnten Höhepunkt entgegen. Manchmal waren die Stellen mit Andy ein wenig langatmig zu lesen, wenn etwas aus vorherigen Kapiteln wiederholt wurde. Dennoch schafft Beck einen grandiosen Abschluss der Reihe, der keine Wünsche offen lässt.


  21. Cover des Buches Ayla und das Tal der Großen Mutter (ISBN: 9783641104795)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Großen Mutter

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Nachdem Jondalar und Ayla schon einiges erlebt haben, geht es jetzt ins nächste Abenteuer: Auf den Weg in Jondalars Heimat. Die Reise dorthin ist lang und beschwerlich und auch hier bleiben Probleme, Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht aus.

    Ich muss gestehen, dieser Teil war bisher meiner Meinung nach der schwächste. Diese unglaublich detaillierte Beschreibung, die einen anfangs zwar in ihren Bann gezogen hat, kann nach drei Büchern und über 3000 Seiten doch schonmal zäh sein. Zumal man im Grunde genommen immer wieder mit Wiederholungen zu kämpfen hat und ständig nur das gleiche liest. Ein Baum bleibt nunmal ein Baum, auch wenn man ihn an noch so unterschiedlichen Orten sieht.

    Ayla ist auch in diesem Teil der Überflieger schlechthin, findet für alles eine Lösung, hat jederzeit die rechten Kenntnisse zur Hand, lernt mit der Gewissheit eines fotografischen Gedächtnisses und gleicht mehr als einmal einem Racheengel der jederzeit bereit ist, alles und jeden zu beschützen.
    Jondalar ist der perfekte Liebhaber und Freund, wenn auch ein quengeliger Begleiter, der ständig auf Eile beharrte.

    Die Herausfoderungen, vor die beide gestellt werden, waren teilweise sehr spannend, manchmal auch überzogen; zeugen aber dennoch von einer unglaublich weiten Reise und Erfahrungen, die man nur als spannend und packend bezeichnen kann.
    Ich werd es mir jetzt natürlich nicht nehmen, auch die letzten zwei Teile durchzulesen; wobei ich hoffe, dass sie besser sind als dieser Teil.
  22. Cover des Buches Das Ölschieferskelett (ISBN: 9783596197149)
    Bernhard Kegel

    Das Ölschieferskelett

     (34)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Eine sensationelle Entdeckung in der Grube Messel bringt die gesamte prähistorische Forschung aus dem Gleichgewicht.

    Die Ausgrabung läuft anders als erwartet, als ein Skelett mit Armbanduhr und Goldzahn ausgegraben wird. Wie kam der ihm bekannte Student versteinert in diese Grube? Die Suche nach der Lösung beginnt bei dem Leben des Studenten und das Abenteuer kann beginnen. Ein Schlauchboot bringt die Forscher in eine ihnen unbekannte Höhle und die Zeitreise kann beginnen!

    Sehr spannend mit einer Prise Science Fiction!
  23. Cover des Buches Trilobiten (ISBN: 9783423341110)
    Richard Fortey

    Trilobiten

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Es war einmal... der Mensch. Band 1 (ISBN: 9783958399655)
    Jean-Charles Gaudin

    Es war einmal... der Mensch. Band 1

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny
    Vom Urknall bis 10.000 Jahre vor unserer heutigen Zeit. Von der ersten Zellteilung bis hin zur ersten Jagd mit Pfeil und Bogen.

    FAKTEN
    „Es war einmal … Der Mensch: Die Urzeit“ ist der erste Band von insgesamt vier geplanten der Comic-Reihe um die Kultzeichentrickserie. Alle Bände erscheinen im Splitter Verlag, dieser hier erschien dort erstmals im Oktober 2017. Für das Szenario ist Jean-Charles Gaudin zuständig, die Zeichnungen stammen von Jean Barbaud und Afroula Hadijiyannakis. Die Übersetzung ist von Swantje Baumgart. Der Comic ist als Hardcover erhältlich.

    KURZMEINUNG
    Zeitgemäß und mit Pepp wird den Kindern gekonnt Wissen vermittelt. Als Comic ebenso genial wie als Serie damals!

    STORY
    Tja, wie war das eigentlich damals. So am Anfang, ehe es die Erde gab – wie ist sie entstanden? Und was haben wir Menschen eigentlich damals so getrieben? Wie kam es überhaupt erst soweit, dass wir die Evolutionsleiter so weit raufgeklettert sind? Fragt Maestro – der kann Euch weiterhelfen. Vom Urknall zum aufrechten Gang und noch viel mehr, das alles erfahrt Ihr in diesem Band.
    Diesen Comic habe ich mit meinem 6 Jahre alten Sohne gelesen, oder vielmehr habe ich ihm vorgelesen. Im Großen und Ganzen eignet es sich dafür nämlich sehr gut.
    Das Wissen wird mit einigen Witzen, kleinen Kabbeleien der Kids und einer Vielzahl veranschaulichender Bilder vermittelt. Allerdings sollte man darauf achten, dass hier eindeutig die Evolutionstheorie unterstützt wird – für mich vollkommen ok – aber wenn man eher religiös veranlagt ist, könnte dieser Comic ein Fehlgriff werden.
    Für alle anderen kann ich nur sagen, dass dieser Comic der Serie in nichts nachsteht. Zeitlos geschrieben und ebenso gezeichnet. Es fühlte sich an, als bekäme ich ein Stück meiner Kindheit wieder – wundervoll. Doch noch viel wichtiger: Mein Sohn mochte den Comic auch sehr, wir haben ihn in einem Stück ausgelesen und er hat sich gemerkt, was er gelernt hat.

    AUFMACHUNG
    Er glänzt von außen mit einem farblich zur Urzeit passenden Bild und der typischen Uhr, welche diese Serie stets begleitet hat. Für Kinder macht es neugierig, die Eltern fühlen sich ein paar Jahrzehnte zurückversetzt. In jedem Fall für Jung und Alt ansprechend und farbenfroh gestaltet.

    STIL
    Sind die Zeichnungen auch nah am Original, so erkennt man doch deutliche Unterschiede. Allerdings ist das ganze so liebevoll neu aufgelegt worden, dass man die einzelnen Charaktere ohne Mühe wiedererkennen kann. Es ist also frischer, moderner und dennoch vermittelt es ein nostalgisches Gefühl. Was mir persönlich sehr gut gefällt, denn so hat man es quasi zeitlos gemacht.
    Die leuchtenden Farben machen es für Kinder ansprechender. Mit Wortwitz und lustigen Zeichnungen kombiniert, erhält man hier schon für die Jüngeren eine tolle Mischung, die Spaß beim Lesen und Lernen macht.
    Für Erstleser ist das Comic nur bedingt geeignet, da die Schrift recht klein ist und die Kinder sich erst orientieren müssen, welcher Text als nächstes gelesen werden muss. Doch zusammen mit Euch Eltern wird es gehen. Entweder Ihr lest es Euren Kindern vor, so wie ich, oder ihr nehmt sie an die Hand und lest es mit Ihnen gemeinsam und helft ihnen dabei sich zurecht zu finden.

    FAZIT
    Dieser Comic gibt gelungen die Kultserie von damals wieder. Mit Pepp und Frische leicht modernisiert, spricht es auch heute noch die junge Generation an und macht gleichermaßen Jung wie Alt Freude beim Lesen und Lernen. Ein Stück Nostalgie und ein tolles Gefühl, dass ich diese Serie, die ich damals so geliebt habe, heute mit meinem Sohn teilen kann!

    BEWERTUNG
    5 von 5 Zahnrädchen
    ©Teja Ciolczyk, 27.05.2019

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