Bücher mit dem Tag "usedom"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "usedom" gekennzeichnet haben.

54 Bücher

  1. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  2. Cover des Buches Das Licht in deiner Stimme (ISBN: 9783596032976)
    Patricia Koelle

    Das Licht in deiner Stimme

     (104)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Tyrin lebt und arbeitet in Florida. Doch tief in ihr drin ist eine grosse Sehnsucht nach der anderen Seite des Meeres, nach der Ostsee, von der ihr Grossvater ihr immer erzählte und die sie selbst im Meer sieht. Wann ist der richtige Zeitpunkt für ihren grossen Traum, die Reise nach Ahrenshoop? Kann sie ihre Mutter einfach sich selber überlassen oder soll sie abwarten, bis diese wieder einen Job hat? 

    Ungeduldig wie ich war, ging es mir fast zu lange, bis Tyrin sich endlich auf die Reise macht. Doch Autorin Patricia Koelle hat den perfekten Augenblick erwischt. 

    Von Nicholas haben die Leser*innen des ersten Bandes schon gehört. Er ist der Verlobte von Henny, der von einem Tag auf den anderen plötzlich verschwand. Als es soweit ist und Tyrin in Ahrenshoop ankommt, wollen die Bewohner nichts von Tyrin wissen, da ihr Grossvater als Verräter gilt. Doch was es mit Nicolas Verschwinden auf sich hat, überrascht alle. 

    Dieses Rätsel um ihn und Henny wird in diesem zweiten Band erzählt, während Tyrin sich mit Myra anfreundet und sich auf Naurulokki einnisten darf. Den geheimnisvollen Nebelmann Claas bekommt man öfters zu Gesicht als noch im ersten Band und Kapitän Flömer überzeugt erneut mit seinem ruhigen Wesen und seinen Worten. 


    Tyrin mag den alten Kapitän und seine Weisheiten und möchte, genau wie in Florida, Schmuck aus Meerglas und Strandfundstücken kreieren, aber gerne auch Bernstein verwenden. Sie will die Magie des Meeres einfangen, vor allem aber will sie herausfinden, wie man Gedanken in Bernstein einschliesst. Seit sie das zweite Bernsteinschiff bekommen hat, ist sie fasziniert von der Idee und bringt es mit nach Ahrenshoop.

    Doch die Geschichte ist noch nicht vollständig, es fehlt das dritte Bernsteinschiff und somit bin ich nun auf das Finale, das uns im dritten Band erwartet, gespannt. 

    Fazit: "Das Licht in deiner Stimme" erzählt eine eindrückliche Geschichte aus der Vergangenheit, die in der Gegenwart seinen Frieden findet.  

    5 Punkte. 

  3. Cover des Buches Weit weg ist anders (ISBN: 9783458362562)
    Sarah Schmidt

    Weit weg ist anders

     (93)
    Aktuelle Rezension von: LimaKatze
    Klappentext:

    Kratzbürstige Berlinerin die eine, norddeutsche Kleinstädterin mit einer Vorliebe für Yoga und Handarbeiten die andere: Außer einer gegenseitigen tiefen Abneigung haben Edith Scholz und Christel Jacobi nichts miteinander am Hut. Dennoch lassen sich die beiden 70-Jährigen auf ein Abenteuer ein, das sie gemeinsam quer durch Deutschland führt.


    Zum Inhalt:

    Die beiden Rentnerinnen Edith Scholz und Christel Jacobi verbringen einen Reha-Aufenthalt auf Usedom. Frau Scholz ist eine waschechte Berlinerin, die für gewöhnlich kein Blatt vor den Mund nimmt und ihren Mitmenschen unverblümt zeigt, was sie von ihnen hält. Eigentlich ist Edith am liebsten allein, und daher möchte sie mit nichts und niemand mehr zu tun haben als unbedingt nötig. Christel Jacobi ist von ganz anderer Art, interessiert sich für Esoterik und Yoga, und ist ansich die Liebenswürdigkeit in Person. Allerdings ist sie auch recht unselbständig, arg empfindlich und des öfteren ziemlich anstrengend. Da Frau Jacobi eine eher kontaktfreudige Person ist, hängt sie sich sogleich an ihre Zimmernachbarin Frau Scholz, die davon zunehmend genervt ist.

    Frau Jacobi ist sehr krank. Deshalb möchte die besorgte Tochter, dass ihre Mutter zukünftig in einem Pflegeheim versorgt und betreut wird. Das entspricht aber nicht Christels Vorstellungen, die ganz verzweifelt einen Ausweg aus dieser Misere sucht und leider nicht den Mut aufbringt, ganz offen mit ihrer Tochter über dieses Thema zu sprechen. Recht bald kommt Christel auf die Idee, ihre Reha-Bekanntschaft Frau Scholz ins Vertrauen zu ziehen und möchte diese zu einem aberwitzigen Plan überreden. Frau Scholz hat nun die Wahl des für sie kleineren Übels: Entweder nimmt sie die Einladung von Frau Jacobi an, oder aber sie muss zu Hause den grässlichen Baulärm der momentanen Renovierungsarbeiten ertragen. Sie entscheidet sich für Christel Jacobi, nichtsahnend, auf was für ein Abenteuer sie sich da einlässt.

    Frau Scholz ist zwar eine ziemlich harte Nuss, aber sie hat kein Herz aus Stein. Während der gemeinsamen Reise durch Deutschland entsteht sogar eine zarte Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Sie schütten sich gegenseitig ihr Herz aus und Frau Scholz wundert sich mitunter selbst über ihre eigene Zugänglichkeit. In solchen Momenten zieht sie allerdings öfters die Notbremse, man muss schließlich nichts übertreiben. Nichtsdestotrotz fühlt sie sich für Frau Jacobi verantwortlich, der es im Laufe der Zeit immer schlechter geht. ...


    Mein Fazit:

    Der vorliegende Roman („Weit weg ist anders“ von Sarah Schmidt) hat es mir zu Anfang nicht ganz leicht gemacht. In den ersten Kapiteln wurde ich mit den beiden Hauptprotagonistinnen einfach nicht richtig warm. Frau Scholz war mir mitunter zu derb und rücksichtslos, und Frau Jacobi war nicht nur für ihre Kurbekanntschaft, sondern auch für mich als Leserin stellenweise ziemlich anstrengend. Gleichzeitig trübten diverse Längen das Lesevergnügen. Zu meiner großen Freude gerieten die nachfolgenden Kapitel wesentlich schwungvoller. Und die beiden Damen, deren Vergangenheit nun etwas mehr aufgerollt wurde, lernte man ständig besser kennen und schließlich auch mögen. Es hat sich eben niemand selbst gemacht und der Mensch ist immer die Summe seines gelebten Lebens. Vor allem Frau Scholz hat mich oft überrascht und stellte sich als besonders facettenreich heraus.

    Die Geschichte im Buch hält einige Botschaften bereit: Auch der ältere Mensch hat noch Wünsche und Träume, und vor allem hat er ein Recht darauf, selbst über sein Leben zu entscheiden. Fürsorge von Kindern ist eine lobenswerte Angelegenheit, aber sie sollte nicht in Bevormundung ausarten. In diesem Zusammenhang wird gezeigt, wie wichtig es ist, dass miteinander gesprochen wird. Im Hintergrund des Romans wird außerdem vermittelt, dass Alleinsein nicht Einsamkeit bedeuten muss, der ständig Umsorgte aber durchaus einsam sein kann.

    Eine insgesamt unterhaltsame und mit viel Humor gespickte Lektüre, die zum Nachdenken anregt. Und ob man will oder nicht, die beiden Hauptakteurinnen werden einem immer sympathischer, sogar die sperrige Frau Scholz. Sehr gerne vergebe ich hier vier Sterne und eine Leseempfehlung!
  4. Cover des Buches Ein Sommer im Rosenhaus (ISBN: 9783746632629)
    Nele Jacobsen

    Ein Sommer im Rosenhaus

     (62)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Roman hat mir mittelmässig gefallen. Die Protagonisten blieben für mich blass und die Handlung war vorhersehbar. Ganz nett für zwischendurch aber nichts was sich von der Masse abhebt und mir lange in Erinnerung bleiben wird. Da habe ich schon bessere Wohlfühlromane gelesen.

  5. Cover des Buches Die Worte der weißen Königin (ISBN: 9783841502704)
    Antonia Michaelis

    Die Worte der weißen Königin

     (168)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Inhaltserzählung:

    Meine Geschichte beginnt in der Dunkelheit. Denn in der Dunkelheit traf ich die erste wirklich wichtige, wirklich mutige Entscheidung meines Lebens. Und meine eigene Geschichte zu beginnen, draußen im Licht.

    (Seite 7)


    Autorin:
    Antonia Michaelis wurde in Kiel geboren und verbrachte die ersten beiden Jahre ihres Lebens in einem kleinen Dorf an der Ostsee. Anschließend zog sie mit ihren Eltern nach Augsburg, wo sie zwar zur Schule ging, aber nie aufpasste, weil sie unter der Bank dicke Bücher verfassen musste. Heute lebt Antonia Michaelis in einem kleinen Dorf gegenüber der Insel Usedom. Sie arbeitet für mehrere Verlage und, dramaturgisch, für die Montessorischule Greifswald - und verbringt den Rest mit Tochter und Mann, zwei Katzen, einem Förderkind und 3000 Quadratmetern Brennesseln.


    Bewertung:
    Die Aufmachung ist sehr schön und passt hervorragend zur Geschichte. Witzig ist, dass das Cover unter dem Schutzumschlag ohne den Jungen bedruckt ist. Das Cover wie auch der Titel lassen einen annehmen, es ginge um eine Art Märchen. So ist es jedoch nicht, das hat mich etwas enttäuscht.

    Dennoch ist die Gesamtgeschichte schön erzählt. Der Prolog macht schon sehr neugierig auf das Leben des Jungen Lion. Die Autorin steigert chronologisch die Ereignisse im Leben von Lion, es wird immer dramatischer. Lion ist ein sehr fantasievoller und optimistischer Junge, dem eine weibliche Leitfigur fehlt und der unerschütterlich an Wunder glaubt. Ich war beeindruckt von seinem Glauben und würde mir das auch von mir wünschen. Er hat einige familiäre Probleme, die er mit der Flucht in seine Fantasie zu bekämpfen versucht. So verwandelt sein Vater sich in den schwarzen König, eine alte Dame in der Kirche in die weiße Königin und die Adler in seine neue Familie. 

    "Gut, dass es dunkel wird", sagte sie. "Man sieht sonst so viel. Man wird wütend. Ich bin den ganzen Tag wütend, weißt du. Nur wenn es dunkel wird, geht die Wut ein wenig zurück. Sie schmeckt auch bitter, wie die Angst."

    (Seite 86)

    Die Autorin erzählt die Geschichte im Ganzen zwar schön verständlich, aber oft viel zu vereinfacht. Angeblich ist das Buch für zehn bis dreizehnjährige. Da halte ich das Alleinelesen für nicht ganz unbedenklich, denn hier wird wenig hinterfragt. Lion lebt zum Teil im Wald ohne nichts, und das nahezu reibungslos. Hier fehlt etwas mehr Realität, sowie an vielen anderen Stellen. Ich hätte Sorge, dass mein Kind das für realistisch hält. Ich finde, hier muss man den Kindern einiges erklären. Das Buch bietet viel Gesprächsbedarf bei jungen Kindern und Jugendlichen. Als Erwachsene ist mir die Geschichte viel zu einfach erzählt. Ich habe hier den Eindruck von Friede, Freude, Eierkuchen gewonnen.

    "Aber das Schreien hilft, damit sich die Seele nicht entzündet. Schreien ist besser als ducken. Eines Tages lernst du es. Eines Tages lernst du die Wut."

    (Seite 87)


    Fazit:
    Schön, wenn auch vereinfacht und etwas weltfremd erzählt. Bei jungen Kindern ist eine Begleitung durch Erwachsene ratsam. Ansonsten liest sich das Buch sehr schnell und weckt auch immer wieder die Neugier, was als nächstes folgt. Wer hier aber ein Märchen erwartet, wird enttäuscht werden. Von mir gibt es dafür 3,5 Sterne.


  6. Cover des Buches Unser Haus am Meer (ISBN: 9783746631646)
    Nele Jacobsen

    Unser Haus am Meer

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Gartenkobold
    Klappentext: Statt politische Skandale zu recherchieren, wird die Reporterin Josefine von ihrem Chef nach Usedom verbannt. Sie soll einen Kapitän interviewen – den Autor eines Glücksratgebers. Der erweist sich als überraschend attraktiv, allein sein Bruder raubt Josefine mit seiner nordischen Dickfelligkeit den letzten Nerv. Dennoch beginnt sie schon bald die Schönheit der Ostseeküste für sich zu entdecken und kommt dabei einem Geheimnis um das alte Kapitänshaus der Brüder auf die Spur…

    Die Protagonistin des Romans Josefine lebt für ihre Arbeit als Journalistin und ist ziemlich enttäuscht, als sie, anstatt politische Skandale in Washington zu recherchieren nach Usedom geschockt wird, sie soll dem Glücksratgeber Autoren , einem Kapitän, auf den Zahn fühlen, denn um diesen Roman ist momentan ein ziemlicher Hype. So interessant und attraktiv der Kapitän ist, geht der Bruder des Kapitäns Josefine ziemlich auf die Nerven, denn er ist weder besonders redselig, eher störrisch und dickfellig. Bei ihren Recherchen stößt sie auf ein Geheimnis und ist nun nicht mehr zu bremsen….

    Leicht und locker geschrieben, das Cover passt haargenau, liest sich die Geschichte sehr gut, allein die Protagonistin ist Klischee und Stereotyp einer Karrierefrau, die nur ihren Job und die weitere Karriereleiter im Auge hat. Insgesamt sind die Charaktere schon recht seicht, passen damit allerdings vollkommen ins Bild. Erst zum Ende hin entwickelt sich Josefine ein wenig, kann aber trotzdem nicht so recht überzeugen. Leider empfinde ich auch das Ende als recht überstürzt und es fehlt ein wenig Spannung.

    Ein seichter Roman zum Relaxen und nicht-nachdenken…..sondern einfach treiben-lassen.
  7. Cover des Buches Der Horizont in deinen Augen (ISBN: 9783596032983)
    Patricia Koelle

    Der Horizont in deinen Augen

     (70)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Die Geschichten von Henny und Nicholas konnte man in den ersten beiden Bänden der Ostseetrilogie mitverfolgen. Jetzt fehlt nur noch eins der drei Bernsteinschiffe, jenes von Myra. 

    Doch wo es ist, weiss keiner. Es scheint mit dem Tod von Myras Tochter Liv verschollen zu sein. Was aber niemand auf Ahrenshoop ahnt: schon bald werden die drei Schiffe und die Familien wieder vereint sein.

    Was die Geschichte von der Berlinerin Ylvi, die in der Mauerfallnacht ihre Tochter Remona zeugte, mit der von Ahrenshoop zu tun hat, erzählt Patricia Koelle in "Der Hoizont in deinen Augen". 

    Architektin Ylvi ist unglücklich verheiratet. Als sie einige Jahre nach Remonas Geburt wieder zu arbeiten beginnt, blüht ihre Liebe zu Gärten auf. Sie schiebt es auf die Sehnsucht nach Theo, ihrem Mauerfallbekannten. 

    Jahre später, auf Teneriffa, wie schon so oft in ihrem Leben, gesteht ihr bereits vor Ylvis Mutter verstorbener Vater in einem Brief ein grosses Geheimnis. Ihre und Remonas Neugier sind gross, ebenso die der Leser, die nun unbedingt herausfinden wollen, was da alles dahinter steckt. 

    Myras Leben war weitaus interessanter als ich bisher angenommen hatte. Auch sie hat geliebt, doch es sollte nicht glücklich enden und so trauert und wartet sie noch immer auf ein mögliches Zeichen ihrer grossen Liebe. Ihre Geschichte fand ich fast noch eindrücklicher als die von Henny und Nicholas. Die Bernsteinbeschwörerin Myra hat mich beeindruckt mit ihrer Genügsamkeit, auch wenn sie oft schroff rüber kommt.  

    Am Ende wartet noch eine kleine Überraschung auf. Hier sieht man, wie gut die Autorin ihre Trilogie geplottet hat. Nichts überlässt sie dem Zufall und so gestaltet sich das Finale enorm stimmig und gipfelt in einem ergreifenden Lesegenuss. 

    Fazit: Man fühlt sich beim Lesen zärtlich umarmt, es fühlt sich an, als ob sich Koelles Worte und Sätze wie ein weicher Wollschal um des Lesers Schultern legt. 

    5 Punkte. 

  8. Cover des Buches Die Seebadvilla (ISBN: 9783959673921)
    Kathleen Freitag

    Die Seebadvilla

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Diese Geschichte beginnt relativ harmlos, nimmt dann aber immer mehr Fahrt auf, wird sehr dramatisch, bis sie am Ende sanft ausklingt wie die Wellen nach einem langen Sommertag am Strand.

    Es gibt zwei Zeitebenen: zum Einen die frühen 50er Jahre, zum Anderen die frühen 90er. Hauptschauplatz ist Ahlbeck auf der Insel Usedom, aber München und Berlin spielen auch eine Rolle.

    Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Familie Faber und ihre Pension an der Ostsee. Nebenbei werden auch Themen wie Asthma, Spätheimkehrer und das Nähen von Kleidung, teilweise aus alten Textilien (Upcycling!) behandelt. Besonders schön fand ich, dass sich die Autorin einigen Details wie Telefonzellen und Farbfilmen widmet, das macht die Geschichte authentisch. Leider hat sie aber auch Fehler gemacht wie z.B. dass eine Person 1992 mit der Bahn von München nach Berlin-Südkreuz fährt. Dieser Bahnhof wurde erst 2006 als Fernbahnhof in Betrieb genommen. Vorher war er nur ein S-Bahnhof und hieß Papestraße. 1992 fuhr man noch mit der Fernbahn von München zum Bahnhof Zoo. Und auch die Reichsbahn gab es anders als im Buch behauptet noch bis Ende 1993. Solche Details kann man ganz einfach in der Wikipedia nachlesen. Aber es sind halt auch nur Details, die mir als gebürtiger Berlinerin halt sofort auffallen.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich mag ja Hotelromane und das Meer. Zudem war meine Oma als Kind nach Ahlbeck "verschickt" worden, davon hat sie mir immer wieder erzählt. Ich selbst war im Sommer 1993 auf Rügen, als dort alles noch den gewissen DDR-Charme hatte. (2007 war ich auch mal auf Usedom, aber das war dann schon viel zu überlaufen.) So musste ich beim Hören immer wieder an meine eigenen Erinnerungen denken, das war sehr schön.

  9. Cover des Buches Der Sommer auf Usedom (ISBN: 9783746633664)
    Lena Johannson

    Der Sommer auf Usedom

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Lesebrille67

    Ich liebe Usedom, wie die Autorin offensichtlich auch. Sie hat die schönsten Ecken der Insel auch wirklich gut beschrieben. Wenn es noch einige nette Fotos dazu gegeben hätte, könnte ich es als Reiseführer akzeptieren. Aber der angedeutete Kriminalfall vermieste mir das Ganze, weil er völlig unlogisch aufgebaut ist. Ein Kommissar, der sich so trottelig verhält, löst ganz sicher keine echten Fälle. Und obwohl bis zum Schluss absolut nicht klar ist, wer die Kunstdiebstähle organisiert hat, wird Jasmin nur  entlastet, weil sie eine Aussage bei der Polizei gemacht hat. Das hätte auch eine Finte einer raffinierten Diebin sein können. Wird aber leider nicht aufgeklärt und so bleibt es bei meiner Frage, siehe oben.

  10. Cover des Buches Fliehganzleis (ISBN: 9783839210123)
    Friederike Schmöe

    Fliehganzleis

     (44)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16
    ~~~
    Titel: Fliehganzleis (Bd 2 der Kea Laverde Reihe)
    Autorin: Friederike Schmöe
    Genre: Krimi, leichter Thriller
    Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH
    Erschienen: 2009
    Seitenanzahl: 321 + 11 Seiten Erklärungen zum Buch und Werbung
    ~~~

    Unbewältigte Vergangenheit - Larissa Gräfin Rothenstayn, die in der DDR aufwuchs und 1975 in den Westen fliehen konnte, bittet die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Dann wird sie in ihrem Schloss in Unterfranken von einem Unbekannten schwer verletzt, die Polizei spricht von versuchtem Mord. Kea arbeitet sich durch das Familienarchiv. Ihre Recherchen führen sie zurück in das Jahr 1968 und zu einem Verbrechen, das nie gesühnt wurde...

    Friederike Schmöe wurde 1967 in Coburg geboren. Heute lebt sie in Bamberg. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist die habilitierte Germanistin als Dozentin an den Universitäten in Bamberg und Saarbrücken beschäftigt. Mit Katinka Palfy, der kultigen Heldin ihrer ersten acht Romane, hat sie sich in der Krimiszene längst einen Namen gemacht. Fliehganzleis ist nach Schweigfeinstill der zweite Band ihrer Krimiserie um die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde.

    Meine Meinung:
    Dieses Cover hat mir diesmal besser gefallen. Es ist zwar noch eher schlicht und ist jetzt nichts Besonderes, aber ich finde es schon sehr viel besser als das vom ersten Band. Ansonsten wirkt es wie eine Fotografie, die ich auch angefertigt hätte (als Laie).
    Der Titel zeichnet sich durch das zusammengeschriebene Wort deutlich von der Menge ab und fällt dementsprechend positiv auf.
    Der Schreibstil ist solide - nichts Besonderes, aber flüssig zu lesen. Das Buch ist eher locker geschrieben und macht Spaß zu lesen.
    Größtenteils zumindest. Ich hatte nämlich das Gefühl als wäre der Schreibstil in diesem Teil etwas ernster als beim Vorgänger. Und zusätzlich wurden Orte und Gefühle diesmal deutlicher hervorgehoben.
    Die Charaktere zeichneten sich wieder durch Vielfältigkeit und Abwechslung aus. Die meisten Charaktere sind zudem auch sympathisch. Manche eher nicht. Aber natürlich wäre eine Geschichte ohne blöden Charaktere langweilig. Wir erfahren etwas mehr über die Hauptprotagonisten. Vor allem Kea Laverde wurde gefühlstechnisch mehr in den Vordergrund gestellt. In diesem Teil wirkte sie viel zerbrechlicher und trauriger als sonst, obwohl sie ja eher die durchsetzungsfähige und chaotische Frau mittleren Alters ist. Das fand ich etwas schade, aber auch verständlich. Allgemein wurde aber diesmal weniger Wert auf die sozialen Kontakte und Verbindungen zwischen den Hauptcharakteren gelegt. Den Charakteren, die für diesen Mordfall wichtig waren, wurden viel eingehender beleuchtet.
    Die Story war spannend und an sich interessant. Allerdings viel zu viel Politik. Meiner Meinung nach. Das hat mir einen großen Dämpfer dafür gegeben dieses Buch noch mehr zu mögen und hat mich sehr gelangweilt und war immer froh, wenn diese politischen Gespräche zu Ende waren. Zum Glück kennt sich mein Freund in so etwas gut aus und konnte  mir etwas Nachhilfe geben, sonst hätte ich die Geschichte gar nicht mehr verstanden, weil ich mich zusätzlich nicht viel mit Politik beschäftige - vor allem nicht über die Politik von damals. Dafür lernt man was dazu. Die geschichtlichen Ereignisse weisen eine gute Recherche auf, denn die meisten Geschehnisse sind Fakten aus dem echten Leben - am Ende vom Buch, im Nachwort, wird alles nochmal genauer aufgezeigt was der Realität entspricht und was nicht.
    Auch das Ende hat mir gut gefallen und bin schon auf den nächsten Band gespannt, wenn Kea Laverde ganz zufälligerweise an Ort und Stelle ist, wenn ein Mord begangen wurde. 
    (Sie hat innerhalb eines Jahres mehr Morde erlebt als ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben mitbekommen werde - wenn überhaupt. Aber natürlich wäre es ohne kein Krimi.)

    Wer Fragen hat, darf mich gerne privat auf LovelyBooks anschreiben :)

  11. Cover des Buches Die Tiefen deines Herzens (ISBN: 9783423716505)
    Antje Szillat

    Die Tiefen deines Herzens

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Alexis4503
    Sehr gutes Buch:)
  12. Cover des Buches Die Mörderinsel (ISBN: 9783734110214)
    Eric Berg

    Die Mörderinsel

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Kupferkluempchen

    Inhalt:

    Journalistin Doro Kagel hat vor einiger Zeit über den Mord an einer jungen Frau auf Usedom berichtet. Schnell wurde Hotelbesitzer Holger Simonsmeyer festgenommen, jedoch nach einem Prozess freigesprochen. Damit beginnt im Dorf eine regelrechte Hetzjagd auf ihn und seine Familie, besonders als ein weiterer Mord geschieht.

    Seine Frau Bettina bittet Doro Kagel um Hilfe, in Form eines erneuten Berichtes, doch diese lehnt ab. Kurze Zeit später stirbt die Familie beim Brand ihres Hauses. Die Journalistin reis, von schlechtem Gewissen geplagt, zurück nach Usedom und beginnt zu recherchieren. Dabei stösst sie auf ein ganzes Netz an unglaublichen Affären, Falschaussagen und Schicksalen...

    Meinung:

    Der Autor hat mit diesem Buch einen soliden Kriminalroman erschaffen, in dem auf überflüssige Gewalt verzichtet wird, und der stattdessen mit dem Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen und detaillierter Ermittlungsarbeit punktet. 

    Dadurch entsteht Stück für Stück ein ganzes Netz an unglaublichen Verstrickungen, das den Leser in seinen Sog zieht und miterleben lässt, wie leicht sich Gerüchte verselbständigen. Bis zum Schluss bleibt man im Unklaren über die wahren Geschehnisse und den Täter, so dass die Spannung erhalten bleibt.

    Leider werden im Laufe der Handlung immer mehr Personen, Beziehungen, vermeintlich richtige und in Wahrheit doch falsche Hinweise ins Spiel gebracht. Das hat für mich zu einer unübersichtlichen Entwicklung geführt, bei der ich mich sehr konzentrieren musste, um den faden nicht zu verlieren. Dies ging leider ein wenig zu Lasten der Atmosphäre und der Identifikation mit einzelnen Figuren.

    Fazit:

    Im Kern sehr spannender Kriminalroman, bei dem allerdings etwas weniger mehr gewesen wäre. So bleibt er leider hinter meinen Erwartungen nach seinem Vorgänger "Das Nebelhaus" zurück.


  13. Cover des Buches Das Geheimnis der Grashüpfer (ISBN: 9783596706242)
    Patricia Koelle

    Das Geheimnis der Grashüpfer

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Streifi

    Majas Leben steht vor einem Wendepunkt, als sie mit Mitte Fünfzig in Frührente geht. Anfangs weiss sie nicht so recht, was sie mit der vielen Zeit anfangen soll. Doch als ihre Großmutter erst Hilfe braucht und r dann ihr Haus vererbt, wächst in ihr der alte Wunsch nach einem Heim für alte Menschen in der Natur und sie beginnt diesen zu verwirklichen.

    Nelly ist Ende zwanzig und hat sich erfolgreich mit einer Freundin einen mobilen Pflegedienst aufgebaut. Doch sie merkt, dass sie unzufrieden ist und ihrem Leben noch einmal verändern möchte. Als sie dann über Remy Maja kennenlernt, stellt sie fest, dass sich hier eine große Chance bietet.

    Patricia Koelle nimmt uns wieder mit in die Gärten der Ostseeinseln und dieses Mal in einen Garten am Elbedeich. Und wie in allen ihren Büchern spürt man ihre Liebe zum Detail und den Wundern der Natur. Maja und Nelly treffen erst recht spät aufeinander, erst einmal müssen die beiden herausfinden, was sie eigentlich wollen. Mir hat das nebeneinander der Geschichten gut gefallen, mir fiel der Wechsel zwischen den Settings nicht schwer. Die Ideen, die die beiden Altenpflegerinnen haben, um alten Menschen einen lebenswerten Lebensabend zu bieten, fand ich sehr ansprechend, So einen Ort würde ich mir für mein Alter auch wünschen. Ganz toll fand ich auch die Nebenfiguren, besonders die älteren unter ihnen. Da war so viel Lebensfreude und Weisheit zu spüren, dass mir das Herz aufging.

    Wie alle Bücher von Patricia Koelle, war auch dieses wieder Balsam für die Seele und eine Auszeit zum Lesen. Von daher kann ich es wie alle anderen Bücher vorbehaltlos empfehlen.

  14. Cover des Buches Herzmuscheln und Bernsteinnächte (ISBN: 9783548287157)
    Susanne Lieder

    Herzmuscheln und Bernsteinnächte

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch von Susanne Lieder entdeckte ich in der Bücherei und es wird bestimmt nicht das letzte Buch sein, welches ich von ihr gelesen habe. Die meisten ihrer Romane handeln von Frauen im Lebensalter von 50 plus und das ist genau meine Zielgruppe, in die ich mich gut hineinversetzen kann oder man sich in Situationen wiederfindet, die man selbst erlebt hat.
    Allein der Titel und das Cover passen nicht ganz, da sich die Geschichte hauptsächlich in Lübeck abspielt und nicht am Meer auf Usedom.

    Hella hat als Psychotherapeutin einen anstrengenden Beruf. Sie ist seit einem Jahr von ihrem Mann getrennt und muss sich um ihren Sohn im Teenageralter und um ihre 81 Jahre alte Mutter kümmern, die dement ist. Oft weiß sie nicht, wo ihr der Kopf steht. Und für einen neuen Freund hat sie auch keine Zeit. Doch dann lernt sie Karlo, den Schlagzeuglehrer ihres Sohnes kennen. Er ist unkonventionell, macht Musik, liebt Kunst und läßt sich durchs Leben treiben. Ganz anders als Hella's Mann Joachim. Gemeinsam verbringen sie einige romantische Tage auf Usedom. Doch als ein Notfall Hella zurück in den Alltag holt, wird die neue Liebe auf die Probe gestellt und Hella muss sich entscheiden.....

    Ein Buch das ich gern gelesen habe und in dem auch der Humor nicht zu kurz kommt, trotz einiger Probleme, die Hella bewältigen muss.


  15. Cover des Buches Liebesquartett auf Usedom (ISBN: 9783746635491)
    Lena Johannson

    Liebesquartett auf Usedom

     (12)
    Aktuelle Rezension von: katikatharinenhof

    Penny hat als Standesbeamtin schon viele Pärchen ins vermeintliche Unglück rennen sehen, denn ihr geschulter Blick glaubt zu wissen, welche Paare zusammenpassen und welche nicht. In ihren eigenen Herzensdingen hat sie der Leibe abgeschworen und fühlt sich somit Pit und Heiner verbunden, die in der Liebe ebenfalls den Deckel geschlossen halten. Das ändert sich erst, als mit Journalistin Vera ein echter Wirbelwind auf die Insel kommt, die nicht nur für ordentlich Aufruhr sorgt, sondern die auch in Herzensdingen das Gefühlskarussell in Schwung bringt...


    Inselromane haben ihren eigene Charme, dem ich nur schlecht widerstehen kann. Doch anstatt Wellenglitzern, Dünenzauber und Inselflair auf Usedom rieselt mit hier die Geschichte wie Sand durch die Finger und ich bekomme sie nicht richtig zu fassen.

    Penny hat nicht nur die Gabe, glückliche Pärchen zu vereinen, nein, Penny kann auch noch etwas anderes - nämlich Lügen wie gedruckt. Dass sie sich dabei immer mehr in einem Gebilde aus verzerrten Geschichten, aberwitzigen Behauptungen und Unwahrheiten verheddert, scheint sie nicht zu stören. Im Gegenteil - sie ist immer noch der Meinung, mit all ihren Unwahrheiten im Recht zu sein und das stört mich gewaltig an ihr. Ihre wundersame Wandlung kaufe ich ihr nicht ab und mir kommt es so vor, als sei diese "Einsicht" Mittel zum Zweck, um nicht irgendwann allein auf weiter Flur zu stehen und keine Freunde mehr zu haben.

    Ganz anders Pit und Heiner - zwei echte Urgesteine, zwei Originale, die sich  mit ihrer  nordisch-herben, aber doch herzlichen Art direkt einen Platz in meinem Leserherzchen gesichert haben :-) Und wenn Männer eins können, dann zusammenhalten wie Pech und Schwefel.

     Und dann kommt Vera, die Freundschaft der beiden gerät ins Wanken und...aber das müsst ihr selbst lesen, denn ich will hier nicht zu viel vorweg nehmen :-)

    Die Thematik des Buches hat normalerweise genügend Potential, um mit Abwechslung, Tempo und viel Gefühl zu punkten. Aber dank Pennys negativer Eigenart bleibt hier manches auf der Strecke. 



  16. Cover des Buches Moin (ISBN: 9783548285696)
    Richard Fasten

    Moin

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Fraeuleinbott
    Der Fastostseeroman ist leider nicht ganz so lustig wie es gewollt ist. Das Ende hält viele Überraschungen bereit und macht es dann doch lesenswert.

    Der Dorfpolizist Boris Kröger ist es eigentlich gewohnt eine ruhige Kugel zu schieben. Handtaschendiebe sind schon das spannendste was ihm so passieren kann. Doch dann kommt die Autorin Dora Pan in den Ort und stellt alles auf dem Kopf. Sie schaut Kröger über die Schulter, um für ihren neuen Roman zu recherchieren. Es tauchen gleich drei Leichen auf und eine Fracking Firma gerät in den Verdacht des Krögers.

    Privat geht auch alles drunter und drüber: Mandy aus dem Dorf will Krögers bester Kumpel Tarek unbedingt haben, er sie aber nicht. Und die Pan ist dann auch noch verdamm hübsch und verdreht dem Kröger den Kopf.

    Am Ende kommt dann doch alles anders als man denkt.

    Das Ende ist das Lesenswerteste am ganzen Buch. Der Autor versucht witzig zu sein, dies gelingt leider meistens nicht. Ein soldies Buch, gut für den Urlaub geeignet. 
  17. Cover des Buches Die Bernsteinhexe (ISBN: 9783746633152)
    Lena Johannson

    Die Bernsteinhexe

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Dieses Buch habe ich mir aus der Onleihe ausgeliehen. Ich habe festgestellt, dass es diese Geschichte bereits von Wilhelm Meinhold niedergeschrieben wurde. Die Zitate an den Kapitelanfängen sind in dieser Auflage gestrichen. Ansonsten 1:1 übernommen.

    Mir hatte in dieser Geschichte eigene Kreativität der Autorin gefehlt. Die Handlung wurde nur abgehandelt, ohne einen Hauch von Gefühlen. Dieser Rüdiger von Neuenhausen kam mir eher als Nebencharakter mit ein paar Schmetterlingen bei Maria vor. Hier hätte ich mir sehr gewünscht, dass er mehr aufgetreten wäre und ihre Liebe zueinander verstärkt wird.

    Nichtsdestotrotz bekommt das Buch von mir drei Sterne. Die Kombination von Bernstein und Hexenprozess hatte mir gefallen und brachte mich für ein paar Stunden in einer anderen Welt. 

  18. Cover des Buches Die Mörderinsel (ISBN: 9783837150292)
    Eric Berg

    Die Mörderinsel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Inhalt:

    Ein ermordetes Mädchen, ein freigesprochener Täter, ein Dorf in Aufruhr ...

    Als Holger Simonsmeyer, angeklagt des Mordes an einer jungen Frau aus seinem Heimatdorf Trenthin, freigesprochen wird, atmen er und seine Familie auf. Doch im Dorf herrscht weiter Misstrauen – und dann wird erneut ein junges Mädchen ermordet.

    Wenige Monate später steht die Journalistin Doro Kagel vor den Brandruinen von Simonsmeyers Haus. Sie hatte Bettina Simonsmeyers Bitte ausgeschlagen, ebenso ausführlich über den Freispruch ihres Mannes zu berichten, wie zuvor über den Mordprozess. Von Schuldgefühlen geplagt beginnt sie nun, den Fall neu aufzurollen …


    Autor:

    Eric Berg zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 verwirklichte er einen lang gehegten schriftstellerischen Traum und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman »Das Nebelhaus«, der 2017 mit Felicitas Woll in der Hauptrolle der Journalistin Doro Kagel verfilmt wurde. Seither begeistert Eric Berg mit jedem seiner Romane Leser und Kritiker aufs Neue und erobert regelmäßig die Bestsellerlisten. In seinem neusten Kriminalroman »Die Mörderinsel« ermittelt Doro Kagel in ihrem zweiten Fall.


    Sprecherin:

    Vera Teltz ist Schauspielerin und Synchronsprecherin. Nach ihrer Schauspielausbildung folgten Engagements am Staatstheater Braunschweig, am Volkstheater Rostock und am Maxim Gorki Theater Berlin. Sie spielte auch in verschiedenen Fernsehserien mit, wie beispielsweise „Kommissar Stolberg”, „Danni Lowinski” oder „Grossstadtrevier”. Seit 2004 arbeitet sie auch als Synchronsprecherin für Produktionen wie „Fluch der Karibik”, „James Bond: Skyfall”, „Prometheus” und „The Mentalist”.


    Quelle: Randomhouse Audio


    Meinung:

    Eine Hexenjagd auf Usedom. Holger Simonsmeyer wird angeklagt des Mordes an einer jungen Frau und obwohl er freigesprochen wird, beginnt auf der Insel eine Hexenjagd auf ihn.

    Die Journalistin Doro Kagel nimmt sich diesem Fall an und deckt Dinge auf, die niemand für möglich gehalten hat.

    Eine spannende Kriminalgeschichte hat der Autor hier geschrieben mit der Frage, was passiert mit einem mutmaßlichen Mörder, wenn dieser freigesprochen wird und wie geht der Freundes- und Bekanntenkreis damit um.

    Der Autor zeichnet ein sehr gutes Bild der jeweiligen Figuren, dass man mit jedem einzelnen mitfiebert und -leidet. Man wird als Hörer selbst misstrauisch, fragt sich, ob er es nicht doch war und verdächtigt gleichzeitig jede Menge andere Personen des Mordes. Man wird selbst zum Ankläger und dann wieder zum Verteidiger.

    Ich hatte große Freude an dem Hörbuch, was nicht zuletzt an der wunderbaren Art der Sprecherin zu lesen lag.

    Für mich hat dieses Hörbuch alles erfüllt, was es zu erfüllen gab. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und es war Spannung pur. Daher gibt es 5 von 5 Sternen dafür.

  19. Cover des Buches Lügenkind (ISBN: 9783744854795)
    Daniela Arnold

    Lügenkind

     (27)
    Aktuelle Rezension von: BettinaF
    Vorab muss ich sagen ich lese die Bücher von Daniela Arnold sehr gerne. Nur dieses Buch hat so überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Es fehlt an Spannung und Inhalt.

    Annas Vater ist schwer krank und liegt im sterben. Anna hat seit ihrer Kindheit schlimme Träume in denen sie zu ertrinken scheint. Dies hängt mit ihrem vermeidlichen Badeunfall aus ihrer frühen Kindheit zusammen. Kurz vor seinem Tod übergibt ihr Vater Anna einen Schlüssel zum Ferienhaus in Finstersee auf Usedom. 
    Weiters bittet der Vater Anna sich der ganzen Wahrheit zu stellen.
    Annas Mutter ist ganz und gar nicht begeistert von dem Plan ihrer Tochter, Zeit auf Usedom zu verbringen, so hat sie es doch bis jetzt erfolgreich geschafft, alles von damals erfolgreich zu verdrängen.

    Mit etwas Bauchweh macht Anna sich auf den Weg, und lernt auf der Insel sehr schnell das nichts so ist wie es scheint. Sie muss sich mit ihrer Vergangenheit schneller auseinander setzen als ihr lieb ist und bezahlt dies beinahe mit ihrem Leben.

    Der Einstig ins Buch sowie der Prolog waren noch flüssig und auch kurzfristig spannend, doch dies hat leider nicht lange angehalten.
    Die Protagonisten sind eher fade und langweilig, keiner konnte mich wirklich mitreißen. 
    Der Verlauf der Geschichte ist vorhersehbar, so auch das Ende.

    Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen, ich bin viel besseres von Daniela Arnold gewöhnt. 
  20. Cover des Buches Peenemünde (ISBN: 9783548331195)
    Walter Dornberger

    Peenemünde

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Insel-Krimi 16: Todesstunt auf Usedom (ISBN: 9783967620146)
    Thorsten Beckmann

    Insel-Krimi 16: Todesstunt auf Usedom

     (1)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD

    Lea will auf Usedom eigentlich nur ein wenig entspannen, mit Freunden abhängen, Spaß haben, einfach nur die Zeit genießen, bevor sie ihr Studium aufnimmt. Doch die Freude währt nur kurz. Als es zu einem schrecklichen Unglück kommt, werden Spekulationen laut, ob hinter dem vermeintlichen Unfall nicht doch ein perfider Mord steckt. Nicht nur die Polizei untersucht die Angelegenheit, auch Lea hält es nicht in den vier Wänden ..

    Auch ohne vorherige Lektüre der Kurzbeschreibung ist die unterschwellig anrollende Gefahr schnell spürbar, wenn auch noch nicht direkt greifbar. Doch schon bald kommt es zu einem Todesfall, dessen Umstände nicht so eindeutig sind wie zunächst vermutet. Erste Theorien sind schnell gesponnen, jedoch regen sich immer mehr Zweifel, die nicht nur den Hörer dazu veranlassen die Gedanken in unterschiedliche Richtungen zu lenken.

    Sämtliche Protagonisten – nicht nur die Polizei – ermitteln eifrig, um den Fall möglichst schnell zu lösen und die Idylle wiederherzustellen. Leider wird der Hörer erst im Nachgang darüber in Kenntnis gesetzt woraus die Akteure ihre Rückschlüsse ziehen, um somit die Richtung der Aufklärung einzuschlagen. Schöner wäre es gewesen, man würde in diesen Prozess einbezogen und müsste sich nicht fast ausschließlich auf ein mehr oder minder undefinierbares Bauchgefühl verlassen.

    Dadurch wird die Spannung merklich reduziert, man fühlt sich außen vor und hat nur wenige Anhaltspunkte was den möglichen Tathergang angeht. Sicherlich verfolgt man das Geschehen trotz allem von Anfang bis Ende und die Grundidee hat durchaus Potenzial, für uneingeschränkte Begeisterung reicht es jedoch nicht.

  22. Cover des Buches Feuerfrauen (ISBN: 9783839210437)
    Jan Beinßen

    Feuerfrauen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Geschichte:


    Die Nürnberger Antiquitätenhändlerin Gabriele Doberstein hat sich auf die Beschaffung wertvoller Gemälde spezialisiert, die in der Fachwelt als verschollen gelten. Unterstützt wird sie dabei von ihrer jüngeren Freundin Sina Rubov, einer Studentin der Elektrotechnik.
    Nach dem Fall der Mauer ist das ungleiche Duo im Osten unterwegs: Auf der Ostseeinsel Usedom soll sich in einem alten Nazi-Bunker bei Peenemünde eine verborgene Schatzkammer befinden. Doch im Inneren der Festung stoßen die beiden Frauen nicht auf vermisste Kunstwerke, sondern auf eine Gruppe Fremder, die sich an den scheinbar verrotteten Schalt- und Steueranlagen des Bunkers zu schaffen macht. Was Gabriele und Sina sehen, können sie kaum glauben: Offensichtlich nehmen die Unbekannten Kontakt zu einer Rakete in der Erdumlaufbahn auf - zu einer Rakete, die in den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs von Peenemünde aus gestartet sein muss und mehr als 40 Jahre danach immer noch im All kreist ...

    Meine Meinung:

    Ich wusste nicht, dass dieses Buch zu einer Krimireihe gehört, ich hab es geschenkt bekommen. Ich habe bisher nur ein Buch abgebrochen und nie wieder angefangen, aber bei diesem Buch war ich mehr als ein Mal knapp dran es ein zweites Mal zu tun. Ich mochte beide Frauen die hier die Hauptfiguren sind schon ab dem dritten Kapitel nicht. Die Ältere, Gabriele, ist dominierend, egoistisch, besserwisserisch und aufbrausend. Ihre jüngere Freundin, Sina, ist unsicher und ihrer Freundin gegenüber etwas duckmäuserisch, oft nur um den Frieden zu bewahren. Gute Freundinnen gehen nicht miteinander so um wie diese beiden Frauen, ein gänzlich unmögliches Verhalten zu einander. Ich zumindest kann mir nicht vorstellen einer Freundin gegenüber so zu handeln, oder mit ihr so zu reden, wie diese beiden Frauen es tun. Beleidigungen fliegen nur so hin und her durch die ganze Geschichte.

    Bis zur Mitte der Geschichte habe ich mich immer wieder gefragt warum ich weiterlese. Sie hat mich nicht gefesselt und für einen Krimi fehlte jegliche Spannung. Ja, manche Details um Usedom/Peenemünde aus der Nazi-Zeit sind sehr gut recherchiert, aber dafür bin ich beim Lesen oft eingeschlafen. Ungefähr ab die Mitte des Buches kommt etwas Spannung rein, endlich! Dann nimmt die ganze Geschichte ein unmögliches Ende! Die Geschichte mit der Rakete und wie das ganze ausgeht ist extrem unglaubwürdig, vor allem zeitlich wäre einiges nicht zu erklären. Es wird auch nicht aufgeklärt wer die „Gruppe Fremder“ überhaupt waren.

    Den Schreibstil fand ich etwas steif, die Abläufe viel zu konstruiert und die Hauptprotagonisten einfach unsympathisch. Dies ist eine Krimi-Reihe die ich sicher nicht weiterlesen werde.

  23. Cover des Buches Blutsünde (ISBN: 9783404157426)
    Henrike Heiland

    Blutsünde

     (23)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    In Usedom, im Haus von Karl Rohde gibt es eine gewaltige Explosion. Zwei Menschen sterben, der alte Karl überlebt. Ein Opfer, ein Kollege der Mordkommission, der gerade einen Mord an einem Neonazi untersucht, einem Neonazi, der ausgetreten ist. Als ein Jude ermordet wird, merkt man, es muss mit der Vergangenheit zusammen hängen. Tief bei den schwarzen Wurzeln der deutschen Geschichte...

    Ich bin nach jedem Buch gleich schlau. Ja, es ist spannend mit "Wellen" aber auch hier, Erik war gar nicht offizieller Ermittler (mehr möchte ich nicht verraten) und irgendwie. Der Schreibstil ist fesselnd und hat sehr spannende und süchtig machende Stellen. Aber die Stetigkeit fehlt. Teilweise auch die Logik. Ja, ein guter Krimi mit spannenden Stellen aber der dritte Fall für Erik Kemper und Dr. Anne Wahlberg, dass kann ich nicht unterschreiben. Eher ein Rostock-Krimi

    Fazit: Ein Krimi mit teilweise spannenden Stellen. Interessant, fesselnd. Jedoch ohne Stetigkeit in der Spannung und irgendwie... Ein guter Krimi aber nicht herausragend. Aber anders.
  24. Cover des Buches Die gehäutete Seele (ISBN: 9783946105138)
    Rainer Christiansen

    Die gehäutete Seele

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Federchen
    Daniel ist 17 Jahre alt. Er umgibt sich lieber mit Pflanzen als mit Menschen. Er umarmt Bäume, redet mit Blumen und teilt ihre Schmerzen, wenn Menschen ihnen wehtun. Seine grünen Gefährten lehren ihn, dass sie widerstandsfähiger, wandlungsfähiger und loyaler sind als die menschliche Spezies. Zu sehr wurde er von Menschen enttäuscht, ganz besonders von seiner Mutter. So ist es nicht verwunderlich, dass Daniel auf Rache sinnt, als sein bester Freund schwer verletzt wird und mit dem Tode kämpft. Rache ist eine sehr menschliche Unart und doch genau das Richtige für den Mörder seines Freundes. Doch dann trifft Daniel unerwartet auf Sarah, eine viel ältere Frau, die ihn mit ihrer Wärme umschließt. Ihr möchte er seine Forschungen zum Leben der Pflanzen näher bringen. Doch vorher keimt in ihm ein Plan, der umgesetzt werden muss...

    Was darf man von einem Autor erwarten, der Musik studiert hat und bis 2012 Violinist im Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks war. Einen gefühlvollen, punktgenauen Roman? Gar etwas mit ganz viel Liebe? Irrtum! Man erhält einen wirklich gut durchdachten Plot für einen deutschen Thriller, der mit nur 161 Buchseiten wirklich alles zu bieten hat, was ein Buch dieses Genres braucht. Die wechselnden Perspektiven der einzelnen Kapitel bauen Spannung auf, so dass es dem Leser schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Bei der vergleichsweise geringen Seitenzahl auch nicht notwendig, denn der Thriller liest sich quasi in einem Rutsch. Dabei schafft es Rainer Christiansen sogar noch, dass sich der Leser am Ende wohl mehr gruselt als am Anfang. Nichts für schwache Nerven, wenn der Protagonist seinen Plan in die Tat umsetzt. Trotzdem gut gewählt, weil so das Ende ein wirklicher Paukenschlag ist und nicht vor sich hinplätschert, auch wenn der Leser sich ein glücklicheres Ende wünschen würde. Die Figuren, die sich Rainer Christiansen erdacht hat, könnten genau so existieren. Mit ihrer herablassenden Art oder mit ihrer Naivität, vielleicht auch mit ihrer Durchtriebenheit und mit ihrem Neid. Keine Frage, beinah alle möglichen menschlichen Eigenschaften sind vertreten. Das Cover erscheint sehr düster und doch passend, auch wenn sich hin und wieder etwas Sonne im Thriller zu zeigen vermag.

    (vollständige Rezension auf buchgefieder.blogspot.com)

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