Bücher mit dem Tag "utopia"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "utopia" gekennzeichnet haben.

52 Bücher

  1. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.889)
    Aktuelle Rezension von: AlissaDonni

    Für mich war das Buch eine absolute Entdeckung. Orwell kannte ich bislang nur als Autor von "Farm der Tiere", meiner Erinnerung nach auf Englisch als Schullektüre. 

    1984 ist für mich in mehrfacher Hinsicht hochinteressant. Es ist zuerst ein Plädoyer des Autors für die Freiheit jedes Einzelnen zu Reden, zu Schreiben, allgemein sich zu äußern, vor allem auch zu Denken. Es ist gleichzeitig eine Warnung davor, politische Macht in zu großem Umfang zu erteilen. Die Macht, die Parteien oder politischen Akteuren jeglicher Art verliehen wird, soll auf ein Mindestmaß begrenzt sein. Gibt man zuviel davon, wird diese Macht missbraucht werden. 

    Hinter dieser vordergründig erzählten Geschichte, deren Hauptakteure Winston, Julia und O'Brien sind, steckt eine weitere, subtilere Warnung: die Warnung vor der Manipulation der menschlichen Erinnerung. Im schwer erträglichen 3. Teil des Buches wird der Versuch beschrieben, menschliches Erinnerungsvermögen mittels Folter neu zu gestalten - abgrundtief verstörend und mit einem Ende das deprimierender nicht sein könnte. 

    Trotzdem habe ich mir das Buch für einen 2. Durchgang fest vorgemerkt, weil ich das Gefühl habe, dass der Autor sehr geschickt eine Geschichte hinter der Geschichte versteckt hat. Eine Geschichte, die sich aus den Erinnerungen und Träumen Winstons ergibt (die man als Leser mit vorsichtiger Skepsis betrachten sollte) und die das Verhältnis von O'Brien zu Winston zum Inhalt hat. 

  2. Cover des Buches Scythe – Die Hüter des Todes (ISBN: 9783737356985)
    Neal Shusterman

    Scythe – Die Hüter des Todes

     (991)
    Aktuelle Rezension von: Laurada11

    Die Menschen haben über die Natur "gesiegt". Niemand muss mehr sterben und wenn doch, kann er schnell ins Leben zurück geholt werden. Um einer Überbevölkerung entgegen zu wirken, wurde die Gemeinschaft der Scythe gegründet. Sie beziehen sich auf Statistiken zur Sterblichkeit aus der vergangenen mortalen Zeit und lesen so ausgewählte Menschen nach. Citra und Rowan wurden von einem Scythe als Lehrlinge erwählt und beginnen ihre einjährige Ausbildung, die jedoch anders als erwartet verlaufen wird.

    Wir werden in eine sehr dunkel wirkende Welt mitgenommen, was dem gegründet ist, dass wir nur etwas im Zusammenhang mit den Scythe erfahren. Zwischen den einzelnen Kapiteln findet man Auszüge aus Tagebüchern aktiver Scythe, was uns ihre Gedankengänge besser verständlich macht. 

    Nach einer etwas längeren Einleitung gewinnt die Geschichte schnell an Spannung. Mit den meisten Wendungen habe ich nicht gerechnet und konnte bis zum Ende mit Citra und Rowan mitfiebern, wie sie ihre Ausbildung beenden werden. Insgesamt ein gelungener Auftakt der Trilogie.

  3. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596905737)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.121)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Gott zu spielen - also Menschen ohne die natürliche Fortpflanzung zu erschaffen; dass ist in einer nahen Zukunft gelungen! Dies bringt Vorteile mit sich: in den City-Brüter und Konditionierungscenter kann man die Personen so erschaffen, wie man sie gerade benötigt: vom einfachen Arbeiter - den Epsilons - bis hin zum Führungskopf; den sogenannten Alphas. All das wird stufenweise im Reifungsprozess des künstlich hergestellten Embryos beeinflusst. Somit entsteht bei niemandem Frust und alle führen ein glückliches und sorgenfreies, koordiniertes Leben. Etwaige Gefühlsschwankungen werden direkt mit einer Art Droge, welche den Namen Soma hat, eliminiert. Bernard Marx ist jedoch anders, er möchte ebene jene andere Emotionen spüren, die der leicht verkümmerter Alpha sonst eigentlich gar nicht zu erwarten hat. Ihn reizend Dinge wie Wut, Aufregung oder auch eine gewisse Enthaltsamkeit des freigebigen Sexualverkehrs, wie er eigentlich üblich ist, was ihm alles ganz neue Gefühle offenbart. Als er eines Tages mit seiner derzeitigen Begleitung Lenina Crowne ein Eingeborenenreservat besucht und dort John sowie seine Mutter Linda kennenlernt, ändert sich sein Leben sowie seine Einstellung rapide. Linda ist nämlich keine leibhaftige Eingeborene, sondern wurde vor Jahren während eines Besuchs des Reservats in einem plötzlichen Sturm verletzt und von den Eingeborenen gesundgepflegt, während ihre Begleiter sie für tot vermuteten. Bernard erhält die Erlaubnis, die beiden zurück mit in die Zivilisation zu nehmen, was ihm als Betreuer des 'Wilden' John einen gewissen Ruhm einbringt. Allerdings rechnet er nicht mit den Gefühlen und Empfindungen von eben jenem John, dem die sogenannte Zivilisation schnell überdrüssig wird. Das scheint alles bis dahin Gut gedachte in den Abgrund zu reißen...

    KOMMENTAR:
    Selbst wenn man ihn nicht gelesen hat - der Roman 'Schöne Neue Welt' sollte so ziemlich Jedermann ein Begriff sein. Die Dystopie von dem englischen Autor Aldous Huxley aus dem Jahre 1932 wird als so wichtig angesehen, dass sie sogar im Englisch-Unterricht an den hiesigen Schulen genutzt wird. Dies war auch vor vielen Jahren mein erster Kontakt mit dem Buch, dass meine damalige Freundin im Schulunterricht beackern musste. In der englischen Sprache wurde es mir jedoch nach einigen Seiten schlicht zu anstrengend, da Huxley mit Fachbegriffen der künstlichen Fortpflanzung nur um sich wirft, dass man entnervt aufgeben mochte. Dies ist auch in der neuen Übersetzung, welche Uta Strätling im Jahre 2013 vorgenommen hatte, nicht gerade anders. Sie hat glücklicherweise den Charakteren und lokalen Stätten ihren eigentlichen Namen wiedergegeben und einige Stellen angepasst - aber Huxleys  detailverliebtes Schreiben zu den elementarsten Änderungen in seiner Zukunfts-Vision schrecken schon den einen oder anderen Leser ab. Hat man sich jedoch durch diese gelesen, schildert der Roman dem Leser schon eine schauderhafte Dystopie, welche eben nur eine oberflächliche schöne, neue Welt offenbart. Anhand der Hauptfiguren Bernard und Lenina auf der Seite der zivilisierten Menschen und John auf der Seite der Eingeborenen, welche eigentlich schlicht den Status der Zivilisation des Jetzt (oder auf den Zeitraum der Veröffentlichung bezogen) legt Huxley die jeweiligen Vor- und Nachteile auf den Tisch. Die nun nicht gerade arg verzwickte Storyline ist alsbald leicht nachvollziehbar und regt den Buchfreund doch mehr und mehr zum Nachdenken an, was sich nach Beendigung des Romans sogar noch gesteigert hat. Egal, welche Schlüsse man nun zieht, was denn letztlich eine schöne, neue Welt sei, eines ist völlig klar: die oberen Machthaber sind jene, denen es am Besten geht und wirklich alle Freiheiten haben! 

    8,0 Sterne

  4. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (504)
    Aktuelle Rezension von: M_Rose-Everly

    Worum es in dem Buch geht:

    Es werden sechs verschiedene Lebensgeschichten beschrieben, alle in unterschiedlichen Zeiten.


    Einstieg ins Buch:

    Obwohl ich eine Vielleserin bin, fiel es mir nicht leicht, in das Buch einzusteigen. Der Erzählstil ist schon recht eigenwillig und verstrickt, weshalb ich einige Sätze noch einmal lesen musste, um hinter den Sinn zu steigen.

    Auch wenn David Mitchell sehr wortgewandt und intelligent rüberkommt, konnten sich meine Erzählungen nicht recht fesseln. Man merkt zwar, mit wie viel Hingabe der Autor über die verschiedenen Leben erzählt, aber der Funke will nicht so ganz überspringen.


    Fazit:

    Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, ein Buch zu Ende zu lesen.

    Insgesamt vergebe ich deshalb 2,5 Sterne.

  5. Cover des Buches New World - Die Flucht (ISBN: 9783473584130)
    Patrick Ness

    New World - Die Flucht

     (97)
    Aktuelle Rezension von: lexana
    Ich bekam die Bücher vor einigen Jahren empfohlen, doch nach dem Lesen der ersten Zeilen legte ich das Buch schnell wieder beiseite. Erst jetzt, nachdem ich den zweiten Teil quasi ungelesen verschenkt hatte, nahm ich mir den ersten Teil nochmal zur Hand und nach einem etwas schwierigen Start, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

    Tatsächlich muss man sich zuerst daran gewöhnen wie Patrick Ness die Geschichte erzählt. Es ist nicht einfach in eine Welt einzutauchen, in der man jedermanns Gedanken hören kann, doch wenn man sich reingelesen hat, fesselt einen die Geschichte von Todd und lässt einen nicht mehr los.

    Ich habe das Buch schließlich verschlungen und kann nun nicht mehr abwarten den zweiten Teil zu lesen.
  6. Cover des Buches Fahrenheit 451, English edition (ISBN: 9781451690316)
    Ray Bradbury

    Fahrenheit 451, English edition

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Guy Montag ist ein Feuerwehrmann, aber anstatt Feuer zu löschen ist es seine Aufgabe Bücher zu verbrennen. Diese sind nämlich verboten. Als er seine Nachbarin Clarisse, die die Dinge etwas anders sieht, verschwindet, öffnet es seine Augen und er will etwas verändern.


    Dieses Buch ist einfach großartig und zeitlos. Obwohl es schon etwas älter ist, ist es immer noch leichr zu lesen und das Thema ist noch immer aktuell. Dabei finde ich den Schreibstil wunderschön. Er wirkt nachdenklich und verpackt viele Weisheiten auf eine sehr bildliche und poetische Art. Egal wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe, ich genieße es immer wieder diese Sätze zu lesen.
    Aber auch die Handlung ist spannend und nimmt von Seite zu Seite an Fahrt auf, bis das Ende einen richtigen Höhepunkt erreicht. Dabei hat der Autor eine interessante Zukunftswelt erschaffen, die für die heutige Zeit zwar nicht besonders sciencefictionartiges wirkt, aber dennoch Kritik an der Gesellschaft übt und ziemlich kreativ und durchdacht ist.
    Und auch die Personen konnten mich überzeugen. Man kann gut mit ihnen mitfühlen und mitfiebern und sie wirken echt. 

    Das alles bringt einen zum Nachdenken und ich finde immer wieder neue Aspekte in der Geschichte, die mir bei jedem lesen auffallen. Dabei wird diese Geschichte nie alt und kann mich heute genauso wie früher begeistern. Es ist wirklich einer der besten Bücher.

  7. Cover des Buches Utopien für Realisten (ISBN: 9783498006822)
    Rutger Bregman

    Utopien für Realisten

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Lesepinguin33

    In „Utopien für Realisten“ erzählt der Niederländer Rutger Bregman in 10 Kapiteln von 10 seiner Visionen für die Zukunft. Wie kann man das Ende der Armut herbeiführen, ist eine 15-Stunden-Woche umsetzbar und was wären die Vorteile eines bedingungslosen Grundeinkommens? Zu diesen Fragen und noch vielen mehr, hat Rutger Bregman recherchiert und sich ein Urteil gebildet, was er uns in diesem Sachbuch präsentiert.



    Es ging direkt los mit einem positiven Anfang („früher war alles schlechter“) und ich habe verstanden, wie das Buch aufgebaut ist. Der Autor hat sich nämlich auf viele Studien oder Ereignisse aus der Vergangenheit bezogen und es war auch sonst ziemlich geschichtlich, was mir gut gefallen hat. Daher ist etwas Vorwissen empfehlenswert, damit man die Zusammenhänge (z.B. den der Industrialisierung) begreifen kann. Es wäre aber auch ein super Buch für den SoWi-Unterricht, falls das hier (zukünftige) Lehrer lesen!!


    Der Schreibstil war humorvoll, schöne Zitate und krasse Fakten waren genau richtig eingebaut und der Autor hat echt gute Vergleiche gezogen. Mir hat gefallen, dass er auch immer andere Schriftsteller etc. zitiert hat, aber es waren mir doch irgendwann zu viele Namen, die er genannt hat. Die Sprache war ziemlich anspruchsvoll, weswegen es teilweise anstrengend war, aber dafür gab es schön viele Absätze, an denen man sich lang hangeln konnte. Dass jedes Kapitel nochmal extra mit einem passenden Zitat eingeleitet wurde, fand ich ebenfalls sehr nett.

    Auch wenn ich nicht immer mit dem Autor einer Meinung war, war es gut geschrieben und darauf kommt es schließlich an. Außerdem kam er sympathisch, intelligent und reflektiert rüber.


    Für einige seiner Thesen fand ich allerdings die Argumente nicht ausreichend. Ein paar ausgewählte Beispiele sind für mich nicht genug „Beweislage“, dafür war er zu überzeugt und auch zu überzeugend, finde ich. Und natürlich ist es auch eher einseitig geschrieben, da der Autor seine Meinung vertreten möchte.

    Außerdem bezieht er sich wenig auf Deutschland, sondern viel auf die USA oder Afrika, vielleicht noch sein Heimatland und fasst ansonsten die „westlichen Länder“ oder „Europa“ zusammen. Das is ja an sich nichts schlimmes, aber da man die verschiedenen Sozialsysteme eben überhaupt nicht vergleichen kann, war es für mich z.B. beim bedingungslosen Grundeinkommen eher interessant als relevant.



    Mein Fazit: Ein interessantes und lesenswertes Sachbuch, was mir viel Input geliefert hat, man aber nicht ohne kritisches Hinterfragen lesen sollte.


  8. Cover des Buches Brave New World (ISBN: 9780061767647)
    Aldous Huxley

    Brave New World

     (557)
    Aktuelle Rezension von: finja472

    Die Dystopie "brave new world" oder im deutschen "schöne neue Welt" von Aldous Huxley wurde bereits 1931 von ihm verfasst und beschreibt ein gesellschaftliches System in der Zunkunft. In diesem System, werden die Menschen nicht mehr auf den normalen, uns bekannten Weg, geboren, sondern durchs Klonen und Gentechnik. Die Gesellschaft ist in fünf hierarchische Kasten aufgeteilt von Alphas bis zu Epsilons. Die Alphas genießen viele Vorteile und sind höher angesehen. Die Babies werden in ihrer Entwicklung manipuliert, durch zum Beispiel Alkoholkonsum, Sauerstoffmangel und das Wiederholen bestimmter Mantras. Dadurch ist jeder Mensch mit ihrer Rolle im System zufrieden. In der Gesellschaft gibt es keine Individien, sondern alle gehören zu jedem und alles ist sehr kurzfristig. Das bedeutet die Menschen haben keine richtigen emotionalen Bedingungen untereinander und veranstalten Sexorgien. Ein gutes Gefühl erlangen sie durch die Einnahme der Droge Soma. Alle scheinen glücklich zu sein, doch das Buch erzählt die Geschichte von Bernard, John und Helmholtz die unzufrieden sind und anfangen zu erkennen, dass nicht alles so goldens ist, was in dieser Welt glänzt. 


    Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, da ich denke, dass dies eine gute Möglichkeit ist sein Englisch zu verbessern. Ich kann diese Methode wirklich weiter empfehlen. 🇬🇧


    Dieses Buch ist aber nicht für Anfänger gedacht, da der Anfang nicht unbedingt leicht ist. Am Anfang des Buches wird auch viel beschrieben und es passiert wenig Handlung, deshalb bin ich der Meinung war es schwierig in das Buch rein zu kommen. Doch als die Handlung einsetzte, wollte man unbedingt wissen wie es weiterging und wie es endet. Denn die Idee ist wirklich faszinierend, auch wenn die Welt auf mich sehr verstörend gewirkt hat. 

    Besonders spannend finde ich, dass das Klonen und die Gentechnik wirklich ein Teil unserer Zukunft sein kann. Deshalb ist es umso beeindruckender, dass der Autor sich sowas damals schon ausmalen konnte.

    Auch wie das Ende beschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen, da es einen nicht kalt gelassen hat.


    Insgesamt kann ich das Buch an alle empfehlen, die sich für Zukunftsvisionen interessieren oder einfach mal was anderes lesen wollen.


    Bewertung: 4/5 ⭐

  9. Cover des Buches BioShock (ISBN: 9783833223259)
    John Shirley

    BioShock

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_books
    BIOSHOCK - Rapture

    von

    John Shirley


    Klappentext:

    Am Abgrund.
    Das Ende des Zweiten Weltkriegs und der vernichtende Schlag gegen Japan haben nicht nur Euphorie in den Köpfen der Amerikaner hinterlassen.
    Der geniale Selfmade-Milliardär Andrew Ryan träumt von einem Utopia am Grunde des Meeres, wo Unterdrückung, Doppelmoral und Zensur der Wissenschaft keinen Platz mehr haben.
    Was schließlich daraus wurde, ist jedem Spieler der BioShock- Reihe hinlänglich bekannt: Ein einziger Alptraum.
    Dies ist seine Geschichte …


    Cover:

    Das Cover finde ich sehr ansprechend und ganz im Geiste von Rapture.


    Rezension:

    Auf dieses Buch hatte mich sehr gefreut, weshalb es eins der Bücher ist, welches gar nicht erst auf meinen SuB gelandet ist, sondern zügig gelesen wurde.

    Besonders gut hat mir die Atmosphäre in der Unterwasserstadt gefallen. Ein stets beklemmendes Gefühl überkam mich beim Lesen und die Ausweglosigkeit vieler Einwohner Raptures ging mir wirklich nahe. Denn nicht für jeden ist Rapture die Stadt, in der man sein Glück findet.

    Nach und nach werden einige Charaktere in die Story eingeführt.
    Als Leser erlebt man, wie die Stadt geplant, gebaut und besiedelt wird. Man bemerkt relativ schnell die ersten Probleme, die zwar noch winzig und unwichtig scheinen, aber im Laufe des Buches immer mehr zu nehmen, bis zu einem Punkt an dem das Ganze nicht mehr aufzuhalten ist und der Wahnsinn seinen Lauf nimmt.

    Der Erbauer Andrew Ryan hatte sicherlich eine wunderschöne Version seiner Utopie vor Augen, doch zeigt diese fiktive Geschichte, was passsiert, wenn Menschen nach eigenem Gewissen handeln können und sollen und das die Toleranzgrenzen der Menschen unterschiedlich hoch angelegt sind.

    Ganz zu schweigen von den Menschen, deren Gewissen überhaupt nicht vorhanden zu sein scheint und da es keine wirklichen Gesetze oder Gesetzeshüter gibt, haben solche Menschen ein leichtes Spiel, denn sie haben ja nicht wirklich etwas zu befürchten.
    Okay ermorden sollte man niemanden ( Oder war es so, dass man sich nicht dabei erwischen lassen sollte? ), aber ruinieren darf man ihn. Sein Gegner kann ja mit den Mitteln, die ihm zu Verfügung stehen zurückschlagen ( Was manch einer allerdings wirklich wortwörtlich nimmt ). Alles im Sinne der großen Kette und Andrew Ryan ignoriert geflissentlich die immer größer werdenden Probleme.
    Er propagiert seine eigene Sicht auf die Dinge, seine Sicht auf die Welt dort oben, oberhalb seiner Stadt und entwickelt einen regelrechten Gott-Komplex.
    Alles was er in der Welt " dort oben " als schlecht und bevormundend oder einengend empfand, setzt er nach und nach in seiner eigenen Stadt ein.
    Er verbietet jegliche Religion, er hört gewisse Leute ab, lässt sie überwachen, hintergeht sie und letztendlich lässt er seinen einzigen Freund hinrichten, weil er sich von ihm hintergangen fühlt.
    Er akzeptiert keine anderen Meinungen, sondern empfindet sie als persönlichen Angriff auf ihn und seine Vision ( und solche Leute müssen "verschwinden".)
    Als alles komplett aus dem Ruder läuft, greift er zu noch drastischeren Mitteln, aber seine Feinde ( Einer ganz besonders! ) waren nicht untätig und haben darauf gewartet, die Stadt zu übernehmen.

    Eine wirklich schön erzählte Geschichte, die mir wahrscheinlich noch mehr Spaß gemacht hätte, wenn ich den Ausgang nicht schon gekannt hätte.

    Trotzdem fand ich es schön, den ein oder anderen bekannten Charakter des Spiels hier wiederzufinden und zu erfahren, warum diese oder jene Figur so geworden ist ( oder auch schon immer so war... ).

    Auch hatte ich meinen Spaß daran, als die erste Verbindung eines Big Daddys zu einer Little Sister gelang und wie es zu deren Namensgebung kam.

    Andrew Ryans Charakter machte die größte Wandlung durch.
    Ein Visionär, dem seine Vision um die Ohren fliegt, weil er nicht bedacht hat, das der Mensch nun einmal das ist, was er ist:
    Ein Egoist, der wenn er sich nicht an Gesetze halten muss und es niemanden gibt, der diese um- und durchsetzt, das Tier in sich freisetzt.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.
    Viele Informationen wurden in dieser Geschichte eingearbeitet und man muss schon sehr sorgfältig lesen, um nichts zu überlesen.
    Da aber auch der Erzählstil wirklich mehr als unterhaltsam ist, stellte das kein wirkliches Problem dar.



    Fazit:

    Für mich ist das Buch eine wirklich gelungene Vorgeschichte zu den Ereignissen in Rapture, bevor Jack mit dem Flugzeug abstürzt und die Stadt "entdeckt".



    Empfehlung:

    Dieses Buch kann ich sowohl Fans der Spiele, als auch Lesern, die mit der Thematik nicht vertraut sind, empfehlen.



    Von mir gibt's:

    5 von 5 Sternen
  10. Cover des Buches The Fate of the Tearling (ISBN: 9780062290427)
    Erika Johansen

    The Fate of the Tearling

     (17)
    Aktuelle Rezension von: wandablue
    Beste Unterhaltung für Fantasyfreunde!
    Der letzte Band einer Trilogie entscheidet darüber, ob das Geschriebene im Letzten dem Leserurteil standhalten kann. An einem schlüssigen Ende scheitern manche Dystopieschreiber. Nicht Erika Johnsen. Obwohl sie ein ganzes kleines bisschen mogelt!

    Im dritten Band ist die Queen verschleppt worden ins feindliche Nachbarland und landet in einem kalten Kerker samt üblem Kerkermeister. Ihre magischen Kräfte sind dahin. Es sieht nicht gut aus. Aber auch das Nachbarland befindet sich in einer Krise. Die böse Königin ist geschwächt. „The dark thing“ und seine Kinder bedrohen das Land. Bald werden sie auch in das Land der Tearling ausschwärmen. Es gibt keine Hoffnung mehr auf Rettung.

    Wenn es keine für mich Leserin denkbare Rettung mehr gibt, dann beiße ich mir die Fingernägel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Autorin das Tearlingland im Chaos untergehen lässt. Aber woher kommt das Heil? Was für einen Trick zeigt mir die Autorin?

    Die Autorin lässt uns lange schmoren, weil es in ihrem zweiten ausführlichen Erzählstrang um die Vergangenheit geht. Wen interessiert denn die Vergangenheit, wenn „the children of horror“ über einen herfallen? Dieser zweite Erzählstrang hat mich schon in den Vorgängerbänden geärgert!

    Aber immer dann, wenn ich bereit war, deswegen Punkte abzuziehen, hat auch die zweite Erzählebene mich so in den Bann gezogen, dass ich die erste vergaß!

    Immer wieder bin ich verblüfft, wie mich die Autorin abholt und wieder zurückführt zu Personen und Schicksalen, die ich im Zuge der Lektüre „vergessen“ habe, ach ja, da war ja der und der. Der hatte eine Mission, dieser ein Schicksal und an entscheidender Stelle haben wir ihn verlasssen müssen. (Und dann vergessen).

    Insgesamt ist der dritte Band der Hammer! Spannend. Spannend.  Die Autorin bedient sich mehrerer Genreelemente, an Horror, Dystopie, Märchen, Fantasy. Zeitsprünge und Magie helfen ihr immer wieder aus der (Lösungs)klemme. Aber ich muss lachen, Erika Johansen macht es elegant. Ich werde das Land der Tearlings vermissen!

    Der Schluß ist schon ein bisschen glatt gezurrt, aber auch er enthält Überraschungselemente, so dass ich mich bei Lektüreende zufrieden zurücksinken lasse. Schön wars.

    Einziger Kritikpunkt wie auch in den anderen Bänden ist die Karte. Sie enthält nur die allernotwendigsten Orte. Ein bisschen lieblos zusammengeschustert.

    Fazit: Die ganze Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Sie ist beste Unterhaltung für Liebhaber des Fantasy- und Dystopiegenres. Nicht mehr als das. Aber auch keineswegs weniger.

    Kategorie: Dystopie, Fantasy
    Harper Collins, 2016
  11. Cover des Buches A Hundred Chances. Aufbruch ins Ungewisse: Young Adult Fantasyroman (ISBN: B08CBJ998Y)
    Marit Warncke

    A Hundred Chances. Aufbruch ins Ungewisse: Young Adult Fantasyroman

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Thomas-78

    Lustige Geschichte: Das Buch hatte ich eigentlich meiner Nichte zu Weihnachten geschenkt. Nachdem sie begeistert davon war, habe ich selbst mal durchgeblättert. Und was soll ich sagen? Plötzlich habe ich es selbst ganz gelesen. Nach meiner Meinung ist es  nicht nur für die Jugend interessant, im Gegenteil versteht man  vieles, was darin versteckt ist, wohl erst als Erwachsener *lach* 

    Toll geschrieben, gesamtgesellschaftlich interessant, die Autorin sollte man im Auge behalten ...

  12. Cover des Buches The Time Machine (ISBN: 0451528557)
    H. G. Wells

    The Time Machine

     (81)
    Aktuelle Rezension von: JenniferKrieger

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.

    Rezension

    Ich muss ehrlich gestehen, wäre dieses Buch nicht auf dem „100 Books Scratch Off Bucket List“ Poster aufgelistet, das an meinem Schrank hängt, dann hätte ich es wohl nie gelesen. Ausgewählt wurde es außerdem nur, da Mel von Mrs. Paperlove und ich unsere Listen gemeinsam abarbeiten wollen und uns für den Anfang für das kürzeste Buch entschieden haben. Im Nachhinein finde ich das ziemlich traurig, denn das Buch hat mir, obwohl es ein 124 Jahre alter Klassiker ist, gut gefallen. Es war überraschend unterhaltsam und, obwohl ich mich an die englische Version gewagt habe, gar nicht so schwierig zu lesen.


    Der Geschichte ist ihr Alter durchaus anzumerken, so ist es nicht. Am deutlichsten wird dies wohl daran, dass das Buch kaum aktive Handlung enthält. Stattdessen gibt der Erzähler, bei dem es sich nicht einmal um den Zeitreisenden, sondern um eine unbekannte andere Person handelt, den neun Kapitel andauernden Monolog des Zeitreisenden wieder, in dem dieser von seinen Erlebnissen in der Zukunft berichtet. Zugegebenermaßen habe ich oftmals vergessen, dass ich einen Monolog lese und nicht aktuell beim Geschehen dabei bin. Deshalb war das Buch stellenweise wirklich spannend. Ich habe mitgefiebert und gebannt die weiteren Entwicklungen verfolgt. Gegen Ende wurde es regelrecht dramatisch. Hin und wieder, wenn der Zeitreisende sein Publikum beispielsweise direkt anspricht, wurde mir allerdings ins Gedächtnis gerufen, dass es sich lediglich um eine Erzählung handelt. Von Zeit zu Zeit fand ich diese Erzählweise etwas ermüdend.


    Ein anderer Punkt, der mir aufgefallen ist und in dem ich meine Notizen zu dem Buch nur zitieren kann: „Damals wurde noch echt viel gedacht.“ Wells' Vorstellung davon, wie die Welt im Jahr 802 701 aussieht, fand ich sehr interessant. Am meisten fasziniert hat mich jedoch, dass er sich ausführlich Gedanken darum gemacht hat, wie es dazu kam. Der Zeitreisende, der aufgrund der veränderten Sprache weder mit den Eloi noch mit den Morlocks kommunizieren kann, stellt zu seinen Beobachtungen immer wieder Theorien mit möglichen Herleitungen auf. Es werden Tendenzen in der Entwicklung der britischen Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts weitergesponnen. Zwar ist die Erzählung dadurch teilweise etwas theorielastig, aber die möglichen Hintergründe zu verstehen, fand ich sehr spannend. Darüber hinaus besticht Wells' Zukunftsversion mit ihrer Einfachheit. Das Buch kommt ohne futuristische Technologien aus und schafft eine faszinierende Zukunft einfach auf Basis der möglichen Weiterentwicklung der menschlichen Gesellschaft. Das hat mir deutlich vor Augen geführt, wie überladen moderne Dystopien oftmals sind.


    Fazit

    Dieser alte Klassiker war überraschend unterhaltsam und hat mir gut gefallen. Zwar ist dem Buch sein Alter anzumerken, da die Geschichte in einem sehr langen, teilweise etwas ermüdenden Monolog geschildert wird, aber meist war die Handlung trotzdem spannend. Außerdem fand ich Wells' Zukunftsversion faszinierend. Sie kommt ohne futuristische Technologien aus und basiert lediglich auf der Weiterentwicklung der menschlichen Gesellschaft. Mit interessanten Theorien und wissenschaftlichen Verweisen wird diese Entwicklung zudem erläutert. „The Time Machine“ hat mir überraschend gut gefallen und bekommt dafür vier Schreibfedern.

  13. Cover des Buches Eine Billion Dollar (ISBN: 9783431041286)
    Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

     (677)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Der Schreibstil von Andreas Eschbach ist, wie immer grandios. Die Idee hinter dem Roman find ich super; armer Pizzabote erbt 1 Billion Dollar und wird über Nacht zum reichsten Mann der Welt.
    was macht man mit SOOO viel Geld? Wie verändert man sich, wie verändert es das Umfeld? Und welche Verantwortung geht damit einher?


    leider ist. Sehr viel Wirtschaftliches Bla bla dabei und damit fange ich nunmal nichts an. Auch sonst finde ich hat der Roman schon extreme Längen mit immer wiederkehrenden ausführlichen Erzählungen wie die Anwaltskanzlei das denn nun alles gemacht hat usw.

    Konnte mich damit dann nicht überzeugen

  14. Cover des Buches Das Patent (ISBN: 9783426629383)
    Lincoln Child

    Das Patent

     (48)
    Aktuelle Rezension von: MissSweety86
    Inhalt
    So rasant wie eine Achterbahnfahrt. Der gigantische Freizeit- und Vergnügungspark Utopia ist ein Riesengeschäft. Elektronische Sensationen, Roboter und raffinierte Hologrammprojektionen ziehen die Besuchermassen an. Doch plötzlich kommt es zu erschreckenden Pannen und einem tödlichen Unfall auf dem Gelände. Der Erfolg hat den Edelgangster John Doe angelockt, der über eine ausgewählte Crew von Computerfachleuten und Killern herrscht. Objekt der verbrecherischen Begierde ist vor allem ein Patent, mit dem die Betreiber des Parks ungeahnte Gewinne zu machen hoffen. Mit Hilfe von Computermanipulationen drohen die Erpresser, die vor nichts zurückschrecken, den Park Schritt für Schritt ins Chaos zu stürzen ...


    Meinung
    Lincoln Child versteht es einen zu fesseln. Das Buch steckt von Anfang bis Ende voll mit Spannung. Es ist sehr detailiert aufgebaut so das man sehr gut in die Technik des Parks verstehen kann.
    Ich habe bis jetzt nur das eine Buch von ihm gelesen habe mir aber schon sagen lassen das seine anderen Buch auch sehr gut sein sollen.

    Fazit
    Spannung pur und sehr gut aufgebaut.
    "Das Patent" von Lincoln Child ist im Knaur Verlag erschienen hat 624 Seiten und gibt es mittlerweile nur noch gebraucht zu kaufen.
  15. Cover des Buches Die spirituelle Kraft der Selbstständigkeit (ISBN: 9783863741204)
    Stephan Gerd Meyer

    Die spirituelle Kraft der Selbstständigkeit

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Sunreading

    Zitat aus dem Buch (S. 101):
    „Wer nur materiell orientiert handelt, mag nach den Regeln der Betriebswirtschaft sehr erfolgreich werden, geht damit aber keinen spirituellen Weg. Wer nur dem Geist folgt, mag sich spirituell weit entwickeln, wird meistens aber kein Geschäft zustande bringen, mit dem man Geld verdient. Das Selbstständigsein als spiritueller Weg lehrt dich, beides miteinander zu verbinden …“

    In diesem „Büchlein“ geht es unter anderem um die Kraft und Wichtigkeit unternehmerischer Visionen, die damit verbundene, permanente Notwendigkeit, Entscheidungen zu treffen und deren Konsequenzen zu interpretieren und für ein weiteres Wachstum zu nutzen.

    Als Existenzgründer braucht es wesentlich mehr Hintergrundwissen und Input, als es Stephan Gerd Meyer hier zu vermitteln vermag. Aber das ist auch nicht der Anspruch seines Buches. Es kann (meinem Empfinden nach) noch Unentschlossenen eventuell helfen, mehr Klarheit über die eigenen Träume und Ziele zu erlangen. Helfen, sich über die eigene Person im Innen wie Außen ein besseres Bild zu verschaffen. Es kann ängstlichen Zweiflern ein bisschen Motivation und Ansporn schenken, aus der bekannten, sicheren Komfortzone herauszutreten, um etwas Neues, Eigenes zu wagen.

    Menschen, die sich bereits intensiv mit der Selbstständigkeit auseinandergesetzt haben, oder die gar schon einmal schmerzliche (nicht nur finanzielle) Verluste aus einer gescheiterten solchen erlitten haben, könnten sich beim Lesen jedoch an vielen Punkten in ein „Utopia für Kleinunternehmer“ hineinversetzt fühlen. Einer heilen Welt für Existenzgründer und kleinere Betriebe, in denen die materielle Versorgung der Familie oftmals der persönlichen, spirituellen Entwicklung hinten ansteht bzw. deren Notwendigkeit nicht vorhanden ist; eine Welt, in der Politik, Gesetze und das Finanzamt nicht zu existieren scheinen.

    Der Grundaufbau des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Die Kapitel sind kurz und knackig, was oftmals allerdings auch dazu führt, dass viele Themen nur kurz angerissen und kaum tiefergehend ausgeführt werden. Gefühlt werden innerhalb der Themen einfach nur zwei Handvoll andere Autoren mit ihren Werken genannt, die sich intensiver mit der jeweiligen Materie beschäftigt haben. Letztendlich hatte ich den Eindruck, einen ganzen Stapel weiterer Bücher bestellen zu müssen, würde ich wirklich einen Einblick erlangen wollen, was Stepahn Gerd Meyer beim Schreiben seines Werks wohl an selbst Gelesenem im Hinterkopf gehabt haben möge.

    Bis zum Schluss ist mir die im o.g. Zitat und auch im Covertext beschriebene kreative Verbindung von Geist und Geld definitiv zu kurz gekommen. Erst der Anhang hat mich dann positiv überrascht. Dieser beinhaltet einen sehr ausführlichen Muster-Business-Plan, der (sofern man bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen) sehr deutlich macht, dass hinter einer Existenzgründung wesentlich mehr steckt, als nur eine spirituelle Bereitschaft und eine gute, menschenverbindende Idee.

  16. Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783717524564)
    Thomas Morus

    Utopia

     (131)
    Aktuelle Rezension von: derbuecherwald-blog

    Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.com/2020/08/rezension-utopia.html

    "Utopia" ist auf jeden Fall ein etwas anspruchsvollerer Klassiker. Denn Thomas Morus Beschreibung von Utopia ist nicht gerade spannend und ereignisreich. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass ich einiges daraus mitnehmen konnte und mich diese Lektüre angeregt hat, über viele politische und menschliche Eigenarten nachzudenken.


    Anfangs war ich etwas von dem trockenen und ereignislosen Schreibstil enttäuscht, weil ich eher einen Reisebericht ähnlich zu Gullivers Reisen erwartet hatte. Mit dieser Erwartung war der detailreiche Bericht, den ich stattdessen bekam, natürlich ernüchternd. Als ich mich jedoch damit abgefunden hatte, habe ich gemerkt, dass Morus Roman viele interessante Gedankenspiele enthält und manchmal sogar modern wirken konnte, etwa wenn er von Gleichberechtigung spricht. Daher würde ich dieses Werk als interessante und bildende Lektüre bezeichnen, aber nicht als besonders leicht zu lesen und würde es vor allem allen empfehlen, die sich für Politik und Staatssysteme interessieren.


    Die Ausgabe des Manesse Verlags ist natürlich wieder schön gestaltet und so handlich, dass ich das Buch, während ich es gelesen habe, überallhin mitnehmen konnte. Das Nachwort habe ich diesmal als etwas kryptisch empfunden und war meiner Meinung nach nicht so hilfreich zum weiteren Verständnis des Romans, wie ich mir erhofft hatte.

  17. Cover des Buches Der utopische Staat (ISBN: 9783499450686)
    Thomas Morus

    Der utopische Staat

     (10)
    Aktuelle Rezension von: kirara
    Gelesen habe ich nur Morus Utopia, allerdings war das schon genug. Eigentlich habe ich mich darauf gefreut, weil es eines der wichtigsten philosopischen und ethischen Lektüren des Mittelalters ist. Allerdings ist es gerade wohl deshalb 1. ziemlich mühsam zu lesen und 2. sieht auch Morus die ärmeren Leute nicht als ebenbürtig an, so jedenfalls habe ich es aufgefasst. Er steht für Gleichberichtigung ein, jedoch sind die Leute des Proletariats Menschen, die erzogen und gebildet werden müssen wie Kinder, während die obere Schicht als Erwachsene gelten. Das ist aber zu Morus Zeit üblich, diese Sichtweise. Dennoch - immerhin, er erkennt sie als Menschen, das war zur damaligen Zeit schon ein Schritt vorwärts.
  18. Cover des Buches Bücher, die Geschichte machten (ISBN: 9783570133620)
    Wolfgang Herles

    Bücher, die Geschichte machten

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller
    Wolfgang Herles beschreibt in diesem Buch 50 Bücher, die Geschichte machten. Angefangen vom Totenbuch der Ägypter und der Bibel bis zu Tolkiens Herr der Ringe und dem ersten Harry Potter Teil. Dabei geht er nicht nur auf den Inhalt der Bücher ein, sondern befasst sich auch mit den Ereignissen, die die Veröffentlichung des Werkes in Gang setzten. Außerdem gibt es auch Kurzbiographien zu jedem Autor, sowie zahlreiche farbige Bilder. Im Großen und Ganzen fand ich dieses Buch sehr interessant, da ich dadurch zahlreiche weitere Bücher kennenlernen durfte und meiner Meinung nach ist nicht besser als ein Buch, dass seinen Leser auf weitere Bücher aufmerksam macht. . Fazit: Wer sich für einflussreiche Bücher interessiert, für den ist "Bücher, die Geschichte machten" genau das richtige. Gekonnt gelingt es dem Autor Wolfgang Herles das Interesse des Lesers aufrecht zu halten. Vier Sterne von mir!
  19. Cover des Buches Der futurologische Kongress. Aus den Erinnerungen des Ijon Tichy (ISBN: B002AWZFHY)
    Stanislaw Lem

    Der futurologische Kongress. Aus den Erinnerungen des Ijon Tichy

     (10)
    Aktuelle Rezension von: deraltenihremeinung
    habe ich dieses kleine schmale Buch bei mir getragen und immer wieder habe ich das lesen unterbrochen um es dann wieder zur Hand zu nehmen.
    Da hatten Lem und ich irgendwann eine Rechnung offen.
    Jetzt liegt es schon lange zurück, dass Lem und ich diesen Weg gegangen sind. Dieses kleine Buch braucht Aufmerksamkeit und ist kein Buch für die Bahn. Wer es schafft, sich Lem in einer Bahn zu Gemüte zu führen, bekommt von mir nen Respektpunkt. ;)
  20. Cover des Buches Schwerelos (ISBN: 9783453318434)
    Katie Khan

    Schwerelos

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Zwei Menschen, schwerelos und allein. Um sie herum: die Schwärze des Alls. Unter ihnen, zum Greifen nah und doch unerreichbar: ihr Zuhause, der blaue Planet. Jetzt haben Carys und Max bloß noch einander zum Festhalten – und nur noch Atemluft für neunzig Minuten. 


    Das Buch war eine Mischung aus Science Fiction und einem Liebesroman. Sie spielt zum einen in der Gegenwart und zum anderen in verschiedenen Ebenen der Vergangenheit.

    Grade in der Gegenwart erfahren wir, wie Carys und Max im All gelandet sind und was sie alles für Bemühungen auf sich nehmen, um irgendwie ins Raumschiff zurückzugelangen. Hier haben wir doch eine sehr starke Science Fiction Ebene.

    In der Vergangenheit dagegen durchleben wir die Geschichte von Carys und Max allgemein. Wie sie sich kennengelernt haben, wie sie sich näher gekommen sind und was für Gefahren sie sich stellen müssen. Denn sie leben in einer Gesellschaft, in der dauerhaften Partnerschaften erst ab einem bestimmten Alter gestattet sind. Von dem sind beide noch weit entfernt. Doch sie nehmen alles auf sich, um dagegen anzukommen. Der Vergangenheitsteil war eine klassische Liebesgeschichte.


    Ich fand die Idee mit den Gegensätzen zwischen Max und Carys sehr interessant; also das Carys als eine der letzten in die Rotation gegangen ist und Max dagegen zu den Gründerfamilien gehört. Größer hätte der Unterschied nicht sein können und wenn man auf den Unterschied mehr eingegangen wäre, hätte es meiner Meinung einen großen Spannungseffekt gehabt. Stattdessen war es mehr eine "Liebe überwindet alles"-Story ohne Ecken und Kanten.


    IIch fand das Buch... okay. Es war nicht spannend aber auch nicht langweilig, eher irgendwas dazwischen. Ein Buch dass man im Urlaub oder so mal nebenbei lesen kann wenn man entspannen und die Seele baumeln lassen will.

  21. Cover des Buches Schimmernder Dunst über CobyCounty (ISBN: 9783827010278)
    Leif Randt

    Schimmernder Dunst über CobyCounty

     (45)
    Aktuelle Rezension von: simone_richter

    Es geht um den 26-Jährigen Ich-Erzähler Wim Endersson. Seine Mutter, Hotelmanagerin, lebt mit einem Architekten zusammen. Sein Vater hat CobyCounty verlassen, als sein Film beim Publikum durchgefallen war. Wim ist Literaturagent und ist mit Carla zusammen. Wims Freund, Wesley, verlässt den Ort, um später zurück zu kommen und sich seiner Liebe zu Frank sicher zu sein. Per Shortmessage verlässt Carla Wim. Er lernt die Keyboardverkäuferin CarlaZwei kennen. Zwischendurch gibt es ein Frühlingsfest, die neue Bürgermeisterwahl und eine Unwetterwarnung.

    CobyCounty ist eine Touristenstadt am Meer im nirgendwo. Alles ist cool und wohlhabend und freiberuflich. Alles ist irgendwie unaufgeregt und im Stillstand. Selbst ein verheerender Sturm zum Schluss verläuft im Sande. Es wird mit der Erwartung gespielt, dass es Konflikte gibt, die aber letztendlich ausbleiben – alles ist irgendwie emotionslos und doch scheint es interessant zu bleiben. Nichts erstickt im Kitsch und alles bleibt oberflächlich, was aber auch irgendwie nicht stört – sondern alles bleibt angenehm und wohlgeordnet. Leif Randt verdient es gelesen zu werden!

  22. Cover des Buches Meine Reise nach Utopia (ISBN: 9783962381264)
    Franz Grieser

    Meine Reise nach Utopia

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Inhalt

    Gedacht ist das Buch für ein ganzes Jahr mit Monatsimpulsen und folgenden wechselnden Doppelseiten mit Informationen zu einem Unterthema des Monatsimpulses und darauf folgend Platz für eigene Notizen bei der Umsetzung.


    Meinung

    Ich habe das Buch einfach "nur" gelesen und bisher nicht als Journal genutzt. Da mich alles so interessiert hat, hätte es mir zu lange gedauert ein Jahr zu "warten". Das war auch ohne weiteres möglich und lädt meiner Meinung auch dazu ein immer wieder darin zu blättern und vielleicht auch unabhängig von der Reihenfolge mal Journalseiten auszufüllen.

    Das Buch ist mit einem Inhaltsverzeichnis versehen und in Unterthemen eingeteilt, die es einem auch sehr gut ermöglichen mittendrin einzusteigen und sich erstmal die Thematik durchzulesen oder für sich anzugreifen, die einen am meisten interessiert.

    Insgesamt ist das Buch sehr liebevoll und schön gestaltet und macht Spaß zu lesen. Mir hat super gefallen, dass mal in einem Buch schön übersichtlich, kurz und knapp Informationen, Tipps und Tricks aufgeschrieben waren. Da es sehr kurz und prägnant geschrieben ist und mit dem Überblick die wichtigsten Themen abdeckt, wird nicht spezifisch auf irgendwelche Produkte eingangen. Das fand ich sehr angenehm, da man diesbezüglich ja noch im Nachhinein weiter forschen kann. (Und auch dafür teilweise Websites, etc. vorgeschlagen werden.)

    Beim Lesen habe ich auf jeden Fall noch was gelernt und kann es jedem empfehlen. Auch wenn man keine Lust auf ein Journal hat, kann man es sehr gut auch einfach nur lesen :)

  23. Cover des Buches News from Nowhere and Other Writings (ISBN: 0140433309)
  24. Cover des Buches Die erstaunlichen Gerätschaften des Herrn Orffyreus (ISBN: 9783630621197)
    Niels Brunse

    Die erstaunlichen Gerätschaften des Herrn Orffyreus

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Etoile
    Ein Märchen für Erwachsene. Intelligent and intriguing.

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