Bücher mit dem Tag "utopie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "utopie" gekennzeichnet haben.

718 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit (ISBN: 9783442480623)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

     (3.613)
    Aktuelle Rezension von: lara256

    Ich mag die Reihe sehr gern und ich glaube dieser Teil ist mein liebster. Die Buchreihe gefällt mir viel mehr als die Filmreihe. Manche Situationen waren dann doch etwas sehr vorhersehbar oder übertrieben, aber das waren nur vereinzelte Stellen. Alles in allem hat das Buch mich überzeugt und auch der Schreibstil passt. Alles in allem ein gelungenes Buch.

  2. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442313341)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (978)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Vier Wellen, die beinahe die gesamte Menschheit ausgerottet haben. Elektronik weg, Flutwellen, Seuche, und die sogenannten Silencer. Cassie hat ihre Eltern verloren und ihr kleiner Bruder wurde verschleppt. Sie hat gelernt, niemandem mehr zu vertrauen. Bis sie von Evan Walker gerettet wird. Sie weiß, sie sollte sich von ihm fernhalten, aber er ist der erste Mensch, dem sie seit Langem begegnet. Und während Cassie sich darauf vorbereitet, zu ihrem Bruder zu gelangen, muss sie schon bald herausfinden, was die fünfte Welle sein wird.


    Sci-Fi-Apokalypse-Alien-Endzeitroman. So in etwa lässt sich Die 5. Welle beschreiben. Und diese Stimmung bringt Rick Yancey perfekt rüber. Die Einsamkeit, die Gefahren, die kaputte Welt, die Toten, und wie das alles die Menschen verändert – das ist alles atmosphärisch überzeugend umgesetzt und hat mich gepackt.

    Die Idee mit den Wellen finde ich außerdem total spannend und einfallsreich. Die, und das Mutterschiff über der Erde, bringen etwas besonders Mysteriöses mit rein, machen die „Anderen“ irgendwie gerade deshalb so gefährlich und unheimlich, weil ein System dahinter zu stecken scheint. Sonst hätte man ja auch einfach einen Meteoriten auf die Erde knallen lassen können. Man fragt sich die ganze Zeit, was es damit auf sich hat. Natürlich geht es auch brutal in dem Buch zu, mit Tod, vielen Waffen, Militär. Aber da ist eben auch dieser düstere Faktor, der eher von der Stimmung her wirkt als von Action.

    Cassie ist mir sympathisch und auch die anderen Charaktere, von denen einige auch mal eine „Ich-Perspektive“ bekommen, sind interessant und bieten Potenzial und ich war neugierig, was mit ihnen passiert. Aber sie blieben eher blass für mich, richtig greifen konnte ich sie irgendwie nicht. Auch die „Beziehung“ zwischen Cassie und Evan fand ich nicht so recht überzeugend. Das Buch wird definitiv über die Handlung und die Atmosphäre getragen, nicht über die Charaktere.

    Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, der Autor wiederholt auf der einen Seite relativ viel (drei aufeinanderfolgende Sätze, die fast das gleiche sagen – ein absichtliches Stilmittel, aber manchmal etwas seltsam), auf der anderen Seite ist es manchmal hektisch und etwas kompliziert. Aber es ist auf keinen Fall nicht einfach nur flaches Action-Szenario, der Schreibstil hat schon auf was Philosophischeres an sich.


    Auch wenn die Charaktere mich nicht ganz überzeugen konnten, die Ausgangssituation und die Handlung haben mich gepackt, deshalb gibt es 4 Sterne.

  3. Cover des Buches Selection – Der Erwählte (ISBN: 9783733500962)
    Kiera Cass

    Selection – Der Erwählte

     (3.614)
    Aktuelle Rezension von: lina_m160

    Das war der perfekte Abschluss für die Geschichte von America und Maxon. Ich habe so mitgefiebert, dass ich das Buch nicht beiseitelegen konnte und bis spät Nachts vertieft war. Ich habe (fast)alle Personen ins Herz geschlossen und nun vermisse ich sie. Dadurch das sie nicht perfekt waren, wurden sie sympathisch und auch jede Nebenfiguren (Wie zum Beispiel die Zofen von America) haben einen eigenen Charakter bekommen. So konnte man sich gute mit den Personen identifizieren und man hat sich in die Geschichte vertieft. Das Ende hatte für mich einige Überraschungen übrig, die ich niemals erwartet hätte. Ich kann das Buch nur empfehlen. Anderseits muss dazu auch gesagt werden, dass es nicht für jeden Geschmack bestimmt ist. Es ist ein Liebesroman und beinhaltet einiges kitschiges und klischeehaftes. Es erinnert, vom Prinzip her,  an den Bachelor. 

    Was mir persönlich besonders gut gefallen hat war, dass die Autorin  eine neue Welt geschaffen hat. Das Buch spielt nach dem vierten Weltkrieg und die Welt hat sich sozusagen wieder zurückentwickelt. Es ist interessant die Figuren über Dinge reden zu hören, die für uns selbstverständlich sind. Allem in allem ist es ein großartiges, liebevolles, spannendes, hinreißendes und überraschendes Buch. Es macht deutlich, dass hinter jedem hübschen Gesicht noch etwas mehr steckt!


  4. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.888)
    Aktuelle Rezension von: AlissaDonni

    Für mich war das Buch eine absolute Entdeckung. Orwell kannte ich bislang nur als Autor von "Farm der Tiere", meiner Erinnerung nach auf Englisch als Schullektüre. 

    1984 ist für mich in mehrfacher Hinsicht hochinteressant. Es ist zuerst ein Plädoyer des Autors für die Freiheit jedes Einzelnen zu Reden, zu Schreiben, allgemein sich zu äußern, vor allem auch zu Denken. Es ist gleichzeitig eine Warnung davor, politische Macht in zu großem Umfang zu erteilen. Die Macht, die Parteien oder politischen Akteuren jeglicher Art verliehen wird, soll auf ein Mindestmaß begrenzt sein. Gibt man zuviel davon, wird diese Macht missbraucht werden. 

    Hinter dieser vordergründig erzählten Geschichte, deren Hauptakteure Winston, Julia und O'Brien sind, steckt eine weitere, subtilere Warnung: die Warnung vor der Manipulation der menschlichen Erinnerung. Im schwer erträglichen 3. Teil des Buches wird der Versuch beschrieben, menschliches Erinnerungsvermögen mittels Folter neu zu gestalten - abgrundtief verstörend und mit einem Ende das deprimierender nicht sein könnte. 

    Trotzdem habe ich mir das Buch für einen 2. Durchgang fest vorgemerkt, weil ich das Gefühl habe, dass der Autor sehr geschickt eine Geschichte hinter der Geschichte versteckt hat. Eine Geschichte, die sich aus den Erinnerungen und Träumen Winstons ergibt (die man als Leser mit vorsichtiger Skepsis betrachten sollte) und die das Verhältnis von O'Brien zu Winston zum Inhalt hat. 

  5. Cover des Buches Der Circle (ISBN: 9783462048544)
    Dave Eggers

    Der Circle

     (749)
    Aktuelle Rezension von: Lia_7

    Inhalt/ Klappentext:
    Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »weisen drei Männer«, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles ...

    Eindruck:
    Warnung Spoiler!
    Buch 1:
    Die Ideale die der Circle verfolgt und umsetzten möchten, mögen vielleicht auf den ersten Blick toll und gerechtfertigt erscheinen, allerdings wird den Menschen dadurch auch die Menschlichkeit genommen, es ist menschlich Fehler zu machen, Mist zu bauen, ein paar Geheimnisse zu haben oder einfach mal Dinge zu tun, die nur einem selbst etwas bringen. Wenn diese komplette Überwachung umgesetzt werden würde, würde man die Menschen nicht mehr menschlich sein lassen. Man würde sie zu einer Perfektion zwingen, weil sie in dem Wissen, dass alles was sie tun erfasst wird, völlig anders handeln würden, vielleicht wäre es manchmal der bessere Weg zu handeln aber wenn man keine Fehler macht, gibt es auch nichts mehr aus dem man lernen könnte. Man wäre in seiner Freiheit eingeschränkt und es würde auch die Vielfalt an Persönlichkeiten zerstören, da die Menschen sich grundlegend ändern würden. Das Leben ist zum Leben da, nicht dazu perfekt zu sein, Fehler sind okay, Faulheit ist okay, Dinge die nur einen selbst glücklich machen sind okay, es macht die Menschen aus, all das zu tun und würden sie darin auf irgendeine Art und Weise gehindert werden, selbst wenn es nur die Gewissheit ist dabei gesehen zu werden, wären sie immer Roboter ähnlicher. Diese angebliche Utopie, die von dem Circle geschaffen werden soll ist meiner Meinung nach keine, aus einer gewissen Sichtweise wäre das Leben dann perfekt, aber ich finde es nicht gut wenn es eine rund um Überwachung geben würde, es würde das Leben und die Menschen langweilig machen und unmenschlich. Es würde ihnen die Einzigartigkeit nehmen und klar sollten sich manche Dinge ändern, aber das muss doch auch möglich sein ohne jede Art von Privatsphäre zu Nichte zu machen. Ebenfalls finde ich die Art und Weise wie diese Community zur Gemeinschaft gezwungen wird nicht richtig, man muss kein schlechtes Gewissen haben, weil man sich nicht an Freizeitaktivitäten betätigt, man sollte sich nicht dazu gezwungen fühlen Soziale Medien zu nutzen, es sollte auch in Ordnung sein, einfach alleine nach dem Arbeiten zuhause auf dem Sofa herum zu liegen und Netflix oder so zu schauen. Niemand sollte sich dazu gezwungen fühlen, die ganze Zeit in Menschenmengen zu sein, es sollte ebenfalls akzeptiert werden, wenn jemand nicht so gerne unter Menschen ist.
    Der Schreibstil ist ziemlich anstrengend zu lesen, vor allem da die Handlung ebenfalls zu wünschen übrig lässt, es werden massenweise gut wirkende aber teilweise auch einfach nur beängstigende Erfindungen geschildert und dieses ganze Gerede über Social Media und richtiges Verhalten ging mir echt auf die Nerven.
    Auch diese Aussagen wie „die Gemeinschaft kommt zuerst“ , „Geheimnisse sind lügen“ , „Teilen ist Heilen“ und „ alles Private ist Diebstahl“, konnte ich nicht verstehen, da ich Ihnen einfach nicht zustimmen kann, klar in gewisser Hinsicht haben sie vielleicht Recht aber ich bin einfach anderen Ansichten. Und dieses Transparent werden finde ich auch echt komisch, wie kann sich jemand darauf einlassen, seine komplette Privatsphäre aufzugeben und dass wofür? Um sich Vertrauen zu erkaufen von Menschen, die es eindeutig nicht wert sind, wenn sie einem sonst nicht vertraut hätten. Oder wieso macht man das?
     

    Buch 2:
     Also dieses transparent leben, finde ich ziemlich erschreckend du hast nie Zeit für dich und die ganze Welt kann sehen was du machst. Wer will das? Und wen interessiert das? Ich bin echt gespannt darauf was es mit Kalden auf sich hat, aber ich finde damit dass das meiste was dort passiert ein Ende haben muss hat er eindeutig recht. Er erscheint irgendwie als einziger so als hätte er noch eine eigene Meinung und wäre keine Marionette des Circles zu der Mae schon längst geworden ist. Ich finde es echt merkwürdig, dass Mae sich gut dabei fühlt, auf Dinge zu verzichten, weil alle ihr zusehen können obwohl sie eigentlich gerne Schokolade ist. Diese Änderung ihrer Persönlichkeit, die sie so überhaupt nicht zu stören scheint finde ich echt ziemlich merkwürdig. Auch das sie der Meinung ist die Meinungen irgendwelcher Leute aus dem Internet könnten irgendwem helfen, finde ich ziemlich erschreckend. Wie sich ihr Verhalten immer weiter ändert und sie der Circle und die Transparenz zu einem völlig anderen Mensch machen ist erschrecken und traurig zugleich, sie schottet sich dadurch immer mehr und mehr von Annie und ihrer Familie ab und steht letztendlich alleine da. Diese PastPerfect Geschichte wo Annie Dinge über ihre Familie rausfindet, die sie so nicht wissen möchte und die sie völlig zerstören und letztendlich ins Koma befördert zeigt doch auf das der Mensch nicht alles wissen sollte, oftmals ist Unwissen deutlich besser einfach weil es die Menschen schützt und die Dinge gar nicht relevant sind. Was ich auch sehr schockierend fand, war der Tod von Mercer der definitiv die Schuld des Circles und von Mae war, im Laufe der Handlung wurde deutlich, dass er im Gegensatz zu Mae doch sehr sympathisch ist oder zumindest noch vernünftig denken kann. Das Ende des zweiten Teil fand ich gut, da hier zum ersten Mal nach 400 Seiten wirklich etwas passiert ist. Der Hai aus dem Mariannengraben der alle anderen Tiere verspeist und einfach nur gruselig ist ist das perfekte Symbol für den Circle vor allem da er auch noch transparent ist, er zeigt symbolisch wie auch der Circle alles außer sich selbst verspeist und zerstört und sich dabei auch noch gut fühlt. Was die Handlung echt deutlich besser gemacht hat, ist das sich herausstellte das Kalden Ty ist, ich finde es erschreckend, dass er jung wie er ist durch diesen Circle schon graue Haare bekommen hat. Er versucht ja Mea davon zu überzeugen, dass der Circle sich nicht schließen darf und ist die einzig sympathische Person im ganzen Buch, er hat völlig Recht mit seiner Argumentation und ich fand es echt bescheuert von Mae, dass sie nicht auf ihn gehört hat, sondern ihn bei den anderen beiden weisen verpfiffen hat und damit für die Schließung des circles gesorgt hat.

    Buch 3:

    In den wenigen letzten Seiten, wird deutlich aufgezeigt, das Ty die ganze Zeit über Recht hatte, Mae hat außer dem Circle alles verloren, keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie Annie liegt im Koma und die Welt ist zu einem absolut grauen haften Ort geworden.  


     Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es schon halbwegs eine interessante Geschichte ist oder zumindest der Gedanke der dahinter versteckt ist, aber mir diese Form einer möglichen Zukunft echt nicht gefallen würde, das Buch ist zu lang, oft ziemlich langweilig und anstrengend zu lesen, aber es sollte doch gelesen werden, da die Folgen einer zu starken Digitalisierung hier sehr gut aufgezeigt werden und das Buch so hoffentlich als Warnung für die Menschen funktioniert und es im realen Leben niemals so weit kommen wird. Die Charaktere sind abgesehen von Kalden/Ty, Mercer und teilweise auch Annie einfach nur unsympathisch erschreckend manipulativ und teils auch einfach schlecht ausgearbeitet. Das Buch symbolisiert nur zu gut, dass wir für unsere Freiheit und Privatsphäre kämpfen sollten und, dass wir dafür sorgen sollten, dass diese Dinge uns erhalten bleiben.

  6. Cover des Buches Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551315281)
    Marissa Meyer

    Wie Monde so silbern

     (1.621)
    Aktuelle Rezension von: janeesjournal

    Die Idee der Geschichte konnte mich von Anfang an überzeugen und ich fand sie wirklich sehr cool.

    Cinder/Wie Monde so silbern ist ein dystopian sci-if Retelling von Cinderella, mit Cinderella bzw. Cinder als Cyborg.

    Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und die Seiten sind nur so daher geflogen. An sich war die Handlung sehr vorhersehbar und konnte alles voraussehen, doch irgendwie hat mich das bei diesem Buch wirklich gar nicht gestört, weil die Geschichte einfach so gut, spannend, einnehmen und schön zu lesen war.

    Cinder als Protagonistin mochte ich auch sehr gerne und es hat wirklich weh getan, zu sehen, wie sie von anderen behandelt wurde, nur weil sie ein Cyborg ist. Ihre Art und besonders ihren Humor mochte ich sehr. Auch die anderen Charaktere wie Peony, Kai, Iko und Dr. Erland waren wirklich interessant und ihre Beziehungen zu Cinder spannend.

    Ich bin wirklich gespannt was man in den nächsten Teilen noch über die Welt und die Lunar erfahren wird und besonders auch wie die Handlung weitergeht.

  7. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Die Terranauten – T.C.Boyle 

    „Nichts rein, nichts raus. Vier Männer, vier Frauen. Neue Welten, neues Leben.“ Das sind die Mantras der Crew von Ecosphere 2.

    Acht Menschen, die in einer überdimensionalen Glaskuppel eine neue Welt aufbauen sollen. Es soll versucht werden, in einem geschlossenen Ökosystem das Leben nachzubilden. Dieser Roman basiert auf realen Begebenheiten. Ein entsprechendes Experiment gab es tatsächlich. Aufgezogen wie eine Reality-Show, sind die Kandidaten ständig unter Beobachtung, dennoch auf sich selbst gestellt. Der Medien-Rummel ist riesig. Big Brother is watching you. 

    Wie ich finde, eine total spannende Ausgangssituation, die der Autor auf eine recht spezielle Weise weiterentwickelt. 

    Nun ja, die Protagonisten, drinnen wie draußen sind allesamt keine Sympathieträger. Alle arbeiten auf das gleiche Ziel hin: der Einschluss, der zwei Jahre dauern soll, darf auf keinen Fall unterbrochen werden. Darüber hinaus sind sie alle keine Teamplayer. Da wird von Anfang an sehr viel geschauspielert, nach außen hin, versteht sich. Im Inneren der Kuppel werden sehr bald erste Risse in der Gemeinschaft sichtbar. 

    Erzählt wird das Ganze aus drei Perspektiven: Ramsay und Dawn, beide in der Glaskuppel, und Linda, neidisch und missgünstig von außen. Sie verkörpert das voyeuristische Element, das teilweise recht stark ausgeprägt ist. 

    4 Männer, 4 Frauen. Eigentlich ist klar, wohin das führen wird. Insbesondere der Schönling Ramsay überlegt bereits im Vorfeld, welche der zur Verfügung stehenden Frauen er gerne beglücken würde. Und nun ist es tatsächlich so, dass im Verlauf des Romans, die technischen, biologischen etc. Details dieser besonderen Mission etwas in den Hintergrund geraten. Boyle zieht es vor, sich auf die zwischenmenschliche Schiene des Unternehmens zu konzentrieren. Und das bedeutet: sehr viele Oberflächlichkeiten und noch mehr Sex. Nun steht es bereits im Klappentext und ist somit kein Geheimnis, dass Ramsay es fertig bringt, seine Auserwählte Dawn zu schwängern. Ich erwähne das deshalb, weil es tatsächlich über weite Teile das beherrschende Thema dieses Buches ist. Die Frage stellt sich: kann die Mission fortgesetzt werden? 

    Stellenweise war ich bei der Lektüre dieses Romans etwas irritiert, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Mehr Fokussierung auf die naturwissenschaftlichen Fakten, das eigentliche Ziel. Das hier erinnert oftmals an eine schlechte Daily Soap. Boyle versteht, es seine Leser zu fesseln. Wenn auch zumindest oberflächlich betrachtet auf billige, voyeuristische Weise. Aber bei näherer Betrachtung: ist es nicht das Wesen des Menschen, all die Streitereien und Missgünste, Machtkämpfe, Rivalitäten, die letztendlich über unser Überleben auf welchem Planeten auch immer entscheiden? Sind diese zwischenmenschlichen Differenzen nicht ebenso wichtig wie Ackerbau etc.? 

    Dieser Roman wirkte provokativ auf mich, konnte mich aber trotzdem absolut fesseln. Ich flog nur so durch die Seiten, fühlte mich aber immer wieder an Trash-TV erinnert. Die eigentliche tiefsinnige Aussage hat Boyle sehr gut hinter Eitelkeiten und Sex versteckt: Wenn der Mensch sich auf der Erde schon zerfleischt, wird er das überall sonst früher oder später ebenso machen. 

    Im Nachgang sehr beeindruckend: 4 Sterne

  8. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.167)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Der Kronprinz von Illéa sucht eine Braut. Wie es die Tradition verlangt, wird die zukünftige Königin aus Volk mittels einer Fernsehshow erwählt. America nimmt an dem Casting eigentlich nur teil, um ihrer Familie einen Gefallen zu tun und um etwas mehr Geld zu verdienen. Sie träumt heimlichdavon sich eine Zukunft mit Aspen, ihrer großen Liebe, aufzubauen. Doch dieser macht plötzlich mit America Schluss und sie kommt in die nächste Runde der Selection. Zusammen mit 34 anderen Mädchen wird sie von Prinz Maxon in den Palast eingeladen. Mit gebrochenem Herzen nimmt America die Reise auf sich. Doch will sie wirklich vor den Kameras um die Gunst eines Mannes kämpfen, den sie gar nicht begehrt?

    Ich liebe die Selection-Reihe und weiß gar nicht mehr, wie oft ich die Bücher schon gelesen habe. Das Konzept kann man sich ein wenig wie "Der Bachelor" vorstellen (von dem ich allerdings noch nie eine Folge gesehen habe). Allerdings geht es nicht nur um die Fernsehshow und Americas Beziehung zu Aspen und Maxon, sondern auch um die Politik in Illéa. Das Kastensystem sorgt nämlich für einigen Unmut in der Bevölkerung und spielt im Laufe der Bücher eine immer wichtigere Rolle.

  9. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (382)
    Aktuelle Rezension von: zeilenrauschen

    „Neon Birds“ ist der Auftakt einer Sci-Fi-Reihe, die definitiv weiter verfolgen werde. Wie immer bin ich etwas spät bei Hype-Büchern wie diesen und oft bin ich auch nicht so begeistert - aber dieses Buch kann ich weiterempfehlen.

    Was ich mochte:
    ▪️die Welt und das System dahinter mit der künstlichen Intelligenz KAMI
    ▪️Immer wieder gibt es zwischendurch wissenschaftliche Dokumente, Gesprächsverläufe und graphisch aufbereite Zusatzinfos - das hat es für mich sehr authentisch gemacht
    ▪️super spannende Handlung
    ▪️die Vieltfalt der Charaktere und dass auch psychische Probleme thematisiert werden

    Was mich gestört hat:
    ▪️das Alter der Charaktere fand ich unpassend in Bezug auf ihre angebliche Lebenserfahrung und Militärpositionen
    ▪️einige Dialoge fand ich etwas flach und auch der Schreibstil ist eher einfach (aber bei dem Genre bin ich da nicht so wählerisch)
    ▪️das Ende - das war mir zu krass für einen ersten Band

  10. Cover des Buches Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten (ISBN: 9783551315953)
    Jennifer Wolf

    Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

     (1.120)
    Aktuelle Rezension von: Alina2812

    So ein schönes Buch mit so vielen sympathischen Charakteren! Das Ende hat mich so berührt und ich wusste bis zur letzten Sekunde nicht wie es ausgehen wird.
  11. Cover des Buches Die Perfekten (ISBN: 9783846600498)
    Caroline Brinkmann

    Die Perfekten

     (238)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Die Perfekten würde ich genau wie den Titel des Buches als eine perfekte Dystopie bezeichnen. 

    Die Geschichte ist düster ,es gibt sehr viel Dramatik, es ist sehr spannungs geladen und vor allem nicht vorhersehbar.

    Ich mochte Rain sehr gerne,  vor allem ihre Willensstärke, und besonders Rose die man von Anfang an gleich mit in sein Herz geschlossen hat .

    Nicht zu vergessen ist natürlich Lark den ich im Zusammenspiel mit Rain einfach nur großartig fand.

    Oberstes Gebot in dieser Geschichte ist Vertraue niemandem, aber da lest am besten selbst und ganz im Vertrauen- es lohnt sich. 🤗📖


  12. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.332)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind sehr interessant. Die Handlung ist wirklich originell sowie faszinierend, und ich finde sie an sich auch spannend, mir ist der Schreibstil allerdings etwas zu ausschweifend, sodass sie mich nicht zu 100% packen konnte.

  13. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die Gefährten (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

     (1.202)
    Aktuelle Rezension von: Bellchen2905

    Zum Inhalt muss man hier denke ich nicht wirklich viel sagen. Sollte es tatsächlich noch Menschen geben die die Filme nicht gesehen haben - sollte das meiner Meinung nach auf jeden Fall nachgeholt werden :D. 


    Ich muss zugeben der erste Teil ist eigentlich nicht mein liebster, das Buch ist jedoch fantastisch - ich habe es allerdings als Hörbuch gehört. Den ersten Band spricht der Synchronsprecher von Gandalf, was dem ganzen für mich noch mehr Tiefgang verliehen hat. 

    Tom Bombadil war mich auch vorher schon ein Begriff und ich finde es wahnsinnig schade das er es nicht in die Filme geschafft hat. Die Stellen mit ihm waren mein absolutes Highlight. 

    An manchen Stellen hätten sich die deutschen Übersetzter mehr anstrengen können. Das "Chef" war doch manchmal lästig und die Epische Szene mit Gandalf im Buch mit: Du kommst nicht "DURCH" zu übersetzten hat mir an der Stelle etwas den Spaß geraubt. 

    Allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau. Klasse Buch!

  14. Cover des Buches Die Verschworenen (ISBN: 9783785579213)
    Ursula Poznanski

    Die Verschworenen

     (827)
    Aktuelle Rezension von: lese_ninchen

    In der ersten Hälfte hatte es ein paar Längen, da viele Handlungen genau wie im ersten Teil waren. Ab der Mitte wurde es besser und viel spannender, obwohl mir hier ein paar Seiten gefehlt haben, die man vom Anfang in die Mitte hätte verlegen können. Ein paar Entscheidungen von Ria konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Warum ich das Buch doch so gut bewertet habe? Der Schluss. Ich finde es war ein großartiges Ende und sehr interessantes und manche Entscheidungen kamen hier sehr überraschend. Ich habe hier die ganze Zeit mit ihr mit gefiebert und konnte das Buch nicht aus der Hand legen, da ich wissen wollte wie die Verschwörung zustande kam. 

    Fazit: Am Anfang ein paar Längen, die das Ende aber fast wegmacht.

  15. Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)
    Ally Condie

    Die Auswahl

     (4.441)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Cassia lebt in einer faszinierenden Welt ohne Armut, ohne Krankheiten, mit Arbeit, Essen und Wohnraum. Aber nicht nur das Leben ist geregelt auch die Liebe wird vorgegeben. Mit 17 erfahren Jugendliche ihren zukünftigen Lebenspartner, den sie mit 21 heiraten. Mit 80 sterben die Menschen. Cassia ist 17 und erfährt das ihr Freund Xander ihr zukünftiger Partner ist. Daheim will sie sich das Video über ihn ansehen, aber dort findet sie einen anderen Kindheitsfreund: Ky. Obwohl ihr versichert wird, dass das Video ein Fehler war, beginnt Cassia sich in Ky zu verlieben und gleichzeitig immer mehr das System zu hinterfragen. Bald steht sie vor schweren Entscheidungen. 

    Der Leser begleitet Cassia und lernt dabei immer mehr von der Welt und wie sie funktioniert. Die extreme Kontrolle bis in die kleinsten Details des Lebens und die entstehenden Konflikte um so mehr Cassia sich zu Ky hingezogen fühlt und anfängt das System zu hinterfragen. Ally Condie zieht mit ihrem ganz eigenen etwas kühl anmutenden Schreibstil den Leser schnell in Ihren Bann. Die einzelnen Personen entwickeln mit der Zeit immer mehr Persönlichkeit und die Welt fasziniert durch ihr ganz anderes fremdes System. Schnell kann sich der Leser mit Cassias innerem Konflikt identifizieren und entwickelt mit ihr gemeinsam seine Meinung zur Gesellschaft und dem System. 

    Mein Fazit: Obwohl der Schreibstil etwas ungewohnt ist und auch die Protagonisten noch an Tiefe vermissen lassen, fesselt die Geschichte schnell und fasziniert den Leser von Anfang an. Die Autorin bietet hier einen gelungenen Auftakt zu ihrer Trilogie um Cassia und Ky.

  16. Cover des Buches Mortal Engines - Krieg der Städte (ISBN: 9783596702121)
    Philip Reeve

    Mortal Engines - Krieg der Städte

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Als der erste Mortal Engines Band 2018 erschien, ist er irgendwie total an mir vorbeigegangen. Erst als schon Band drei oder so draußen war, rückte die Reihe in mein Blickfeld, ab da wollte ich sie aber unbedingt lesen und jetzt endlich kam ich dazu, mit dem ersten Band zu starten.

    Ein atemberaubendes Setting

    "Es war nur natürlich, dass Großstädte kleine Städte fraßen, dass Kleinstädte Dörfer verschlangen und sich Dörfer an statischen Siedlungen gütlich taten. Das war der Städtedarwinismus, und so lief es in der Welt seit Hunderten von Jahren, seit der große Ingenieur Nikolas Quirke London zur ersten Traktionsstadt umgebaut hatte."

    (Philip Reeves: Mortal Engines - Krieg der Städte, Fischer Verlag, S.17.)

    Das erste, was man als Leser bereits auf den ersten Seiten demonstriert bekommt und mich schwer begeistert hat, ist der faszinierende Weltentwurf. Wir befinden uns weit in der Zukunft (Min. im 36. Jh.). In einem sechsminütigen Krieg voller Hightech Waffen hat die Menschheit den Planeten verwüstet. Nun, Jahrhunderte später, sind die verbliebenen Städte mobil geworden um so viele Ressourcen, wie möglich zu ergattern. Auf imposanten Fuhrwerken rollen sie durch die Einöde und es gilt das Gesetz des Stärkeren, denn trifft eine Stadt auf eine kleinere Ortschaft, wird diese kurzerhand eingefangen, durch ein Tor ins Innere befördert und dort zerlegt. Die Großen, fressen die Kleinen, das ist der Städtedarwinismus.

    Diese mobilen Ortschaften, von der auf Ketten alles zermalmenden, festungsgleichen Metropole, bis hin zum rollenden Dorf auf vier Räder, beschreibt der Autor auf sehr anschauliche und eindrucksvolle Art. Es hat ein bisschen was von Steampunk und in meinem Kopf waren die Schauplätze alle sehr imposant, das hat richtig Spaß gemacht.
    Doch auch inhaltlich finde ich das Setting genial. Ressourcenmangel spielt in Reeves Welt eine zentrale Rolle und wer eins und eins zusammen zählen kann, der wird schnell bemerken, dass ein System, in dem immer nur gefressen wird, aber nie etwas nachproduziert wird, auf Dauer nicht funktionieren kann. Die Londoner haben dies indes noch nicht begriffen und so ist der Konflikt von eingefleischten Anhängern des Systems und jenen, die die Problematik erkannt haben, ein wichtiges Thema in diesem Buch, was, wie ich denke, auch in den Folgebänden noch mehr Bedeutung erhalten wird. Ich mochte diesen gesellschaftskritischen Ansatz sehr und bin auch begeistert von der Kreativität des Autors, was seien Welt angeht.

    Mehr Tiefe bei den Charakteren wäre schön gewesen.

    Bei alle Lob für die wirklich geniale Welt, gab es aber auch zwei Punkte, die man verbesser könnte. Das eine sind die Charaktere. Während mir Thomas sehr sympathisch war (Als Museologin, muss ich alle Charaktere mit Museumsbezug lieben xD) und ich auch ein ganz gutes Gefühl für seine Person udn seinen Charakter bekommen habe, blieb Hester für mich doch recht blass. Abgesehen von ihrer Rache scheint sie als Figur keine Substanz zu haben, ihre Persönlichkeit bleibt nichtssagend. Man kann nur hoffen, dass man da als Leser in den Folgebänden einen besseren Einblick in ihren Charakter bekommt.

    Mein zweiter Kritikpunkt bedingt sich zum Teil aus dem ersten und betrifft die Handlung. Nach einem unterhaltsamen, spannenden Start, hat sie in der Mitte einen Hänger. Eigentlich wäre dies die Stelle gewesen, an denen Charakterbeziehungen vertieft, Persönlichkeiten beleuchtet und Motive aufgedeckt worden wäre. Da dies nur mangelhaft erfolgte, erschließt sich für den Leser nicht bei jeder Szene der Sinn für die Handlung, was ein Gefühl des "Dahindümpelns" verursacht. Als die Handlung dann wieder Fahrt aufnimmt, ist sie an manchen Stellen etwas vorhersehbar, mit doch recht offensichtlichen Plottwists und Entscheidungen der Protagonisten. Immerhin, das Finale war wirklich spannend und der Schluss eine runde Sache, sodass man nicht mit einem fiesen Cliffhanger geärgert wird.

    Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich zwar deutliche Kritikpunkte habe, mir das Lesen aber trotzdem auch viel Spaß gemacht habe. Bei diesem Buch überwiegt der Unterhaltungsfaktor gegenüber der Tiefe, was ja aber vielleicht in den kommenden Bänden noch ausgebessert wird. Einige vergnügliche Lesestunden hatte ich mit Mortal Engines auf jeden Fall und manchmal ist gute, einfache Unterhaltung ja auch genau das, was man grade braucht.

    Fazit:

    Das Buch glänzt mit einem wirklich atemberaubenden, kreativen Weltentwurf und einer interessanten Geschichte. Eins, zwei kleinere Mängel im Spannungsbogen und Charaktertiefe sind zu verschmerzen, Mortal Engines macht trotzdem Spaß und ich werde mit Sicherheit auch den Folgeband lesen.

    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner

  17. Cover des Buches Wild Cards - Das Spiel der Spiele (ISBN: 9783764531270)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    Nachdem in den Vierzigerjahren das Wild Card Virus ausgebrochen ist, weisen einige Menschen körperliche Veränderungen und Superkräfte auf. Wer von ihnen der heldenhafteste ist, soll nun die Castingshow American Hero zeigen, in der die Teilnehmer Aufgaben erledigen müssen und so verhindern wollen, aus dem Team gewählt zu werden.

    Zu spät bemerken sie, dass nicht nur der Titel des American Heros auf dem Spiel steht und dass in Ägypten eine weitaus größere Herausforderung ihr Heldentum prüft. 


    Meine Meinung

    Ich bin sehr zweigespalten über das Buch. Einerseits fand ich die Anlage interessant und (ich gebs zu) der Herausgeber George R R Martin hat eine große Rolle gespielt, dass ich das Buch gekauft habe. Ich habe es angefangen, die ersten 30 Seiten gelesen und es dann in mein Bücherregal gestellt. 6 Jahre lang. Das ist ziemlich sprechend. 

    Weil so interessant das Konzept auch war, die Geschichte als solche konnte mich nicht begeistern. Ob das an den zusammengemischten Schreibstielen der unterschiedlichen Autoren oder den Charakteren, mit denen ich mich auch nach langem Bemühen nicht identifizieren konnte lag, weiß ich nicht. 

    Was sicher nicht geholfen hat,war die Unwissenheit über wiederauftretende Charaktere, die man nicht mehr zuordnen konnte. 

    Dann bin ich zur zweiten Hälfte gekommen. Obwohl sich an den Characteren und an der Menge an Autoren nichts verändert hat, ist der Plot selbst interessanter geworden und hat mich mehr und mehr in den Bann gezogen. Gegen Ende hat es mir das ziemlich gut gefallen. 


    Fazit

    Durchhalten lohnt sich, wenn man bereit ist, sich ein buntes Gemisch an Schreibstielen und Charakteren zu geben. Ob man allerdings die Hälfte eines 500 Seiten Buches bereit ist, zurchzuhalten, müssen alle selbst entscheiden. Für weitere Teile reicht es bei mir nicht mehr.

  18. Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)
    Dmitry Glukhovsky

    Metro 2033

     (596)
    Aktuelle Rezension von: Kathi92

    Ich bin mit viel Begeisterung an das Buch herangegangen, da ich das Thema sehr interessant und spannend finde.

    Leider breche ich jetzt nach ca. 200 Seiten erstmal ab. Der Schreibstil ist gar nicht meins, ich finde es sehr anstrengend und gar nicht flüssig zu lesen. Zudem stören mich die ewig langen Dialoge, der Redefluss eines Charakters nimmt gerne mal 1-2 Seiten in Anspruch und gleicht eher einem Monolog.

    Wenn ich doch nochmal die Muse finde, gebe ich dem Buch vielleicht nochmal eine Chance. Aber jetzt bin ich erstmal ziemlich genervt und lege es ganz hinten in den Schrank. Schade drum


  19. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Unrau

    Die 24-jährige Mae ist überglücklich, denn sie hat einen Job beim Circle ergattert - ein hipper Internetkonzern in Kalifornien, der für eine bessere Welt den Wegfall von Anonymität und dadurch mehr Sicherheit zum Ziel hat. Der Campus des Unternehmens ist mehr als beeindruckend: Es gibt schicke Unterkünfte für die MitarbeiterInnen, ausgezeichnetes Essen, die neuesten Gadgets for free, zahlreiche Partys und mehr. Nach und nach kommt Mae allerdings den wahren Zielen des Circles näher - sorgen diese wirklich für eine bessere Welt?

    Dave Eggers hat mit seinem Roman ein Gesellschaftsbild erschaffen, das nicht fern von unserem heutigen ist. Social Media nimmt einen immer größeren Platz im gesellschaftlichen Alltag ein, sowohl privat als auch beruflich. Welches Ausmaß die digitalen Entwicklungen annehmen können wird in dem Buch sehr authentisch und vielfältig dargestellt, was durch den nahen Realitätsbezug unglaublich erschreckend ist. Der gesellschaftliche Druck, der durch Social Media entstehen kann, wird ebenfalls sehr lebensecht beschrieben. Mae ist als Protagonistin ein Paradebeispiel dafür, wie schnell man in den Sog dieser Welt geraten und wie schwer man ihr wieder entrinnen kann. Auch die anderen Charaktere verkörpern sehr gut die unterschiedlichen Positionen zu dem digitalen Fortschritt und zeigen dessen Auswirkungen auf die Menschen. Der Plot ist spannend konstruiert und hält einige Überraschungen für den/die LeserIn bereit. Es gibt allerdings mehrere Längen in dem Buch, denn die Projekte des Unternehmens werden sehr ausführlich beschrieben - da sie zentrales Thema der Geschichte sind ist es zwar faszinierend, mehr über sie zu erfahren, manchmal ziehen sich die Beschreibungen und Gespräche aber zu sehr in die Länge. 

    Insgesamt handelt es sich um eine Dystopie, die ihre LeserInnen unfassbar erschüttert zurücklässt und stark zum Nachdenken und Hinterfragen anregt. Eine klare Leseempfehlung!

  20. Cover des Buches Scythe – Die Hüter des Todes (ISBN: 9783737356985)
    Neal Shusterman

    Scythe – Die Hüter des Todes

     (990)
    Aktuelle Rezension von: Laurada11

    Die Menschen haben über die Natur "gesiegt". Niemand muss mehr sterben und wenn doch, kann er schnell ins Leben zurück geholt werden. Um einer Überbevölkerung entgegen zu wirken, wurde die Gemeinschaft der Scythe gegründet. Sie beziehen sich auf Statistiken zur Sterblichkeit aus der vergangenen mortalen Zeit und lesen so ausgewählte Menschen nach. Citra und Rowan wurden von einem Scythe als Lehrlinge erwählt und beginnen ihre einjährige Ausbildung, die jedoch anders als erwartet verlaufen wird.

    Wir werden in eine sehr dunkel wirkende Welt mitgenommen, was dem gegründet ist, dass wir nur etwas im Zusammenhang mit den Scythe erfahren. Zwischen den einzelnen Kapiteln findet man Auszüge aus Tagebüchern aktiver Scythe, was uns ihre Gedankengänge besser verständlich macht. 

    Nach einer etwas längeren Einleitung gewinnt die Geschichte schnell an Spannung. Mit den meisten Wendungen habe ich nicht gerechnet und konnte bis zum Ende mit Citra und Rowan mitfiebern, wie sie ihre Ausbildung beenden werden. Insgesamt ein gelungener Auftakt der Trilogie.

  21. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783827013842)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (665)
    Aktuelle Rezension von: maibe_schreibt

    Die Magd Desfred lebt in einer Welt, in der sie nur eine Aufgabe hat: Schwanger werden und ein Kind zu gebären. Sie lebt ein unglückliches und einsames Leben, geplagt von den Erinnerungen an ihr Kind und ihren Mann. Trotzdem verliert sie nicht die Hoffnung auf eine bessere Zeit.

    Absolut packend und verstörend. Ich gebe zu, ich bin ein Margaret Atwood Fan und das liegt zu achtzig Prozent an diesem Buch. Dieses Buch konnte ich vom ersten Satz an nicht mehr aus der Hand legen. Zwischendurch musste ich immer tief durchatmen, aus Wut auf die Handlung und die Welt, in der die Hauptperson leben muss. Eine Welt in der Frauen keine Rechte haben.

  22. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.142)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  23. Cover des Buches Hüter der Erinnerung (ISBN: 9783423086424)
    Lois Lowry

    Hüter der Erinnerung

     (488)
    Aktuelle Rezension von: Lesekatze-1407

    Das Buch habe ich schon zig mal gelesen – immer wieder ein Genuss. Erstaunlicherweise ist sogar der Film dem Buch gerecht geworden.

    Die Menschen leben in einer sterilen, streng geregelten Welt mit Verboten und starren Regeln. Es gibt keine Träume und Wünsche. Keiner der Bewohner stellt ihr farbloses Leben in Frage.

    Wie ein Teenager das verändern wird, das beschreibt auf sehr spannende Weise dieser Roman.

    Es ist kein Buch, das man liest, weglegt und das nächste beginnt. Die Idee, die dahintersteht zwingt den Leser zum Nachdenken.

    Sind Erinnerungen tatsächlich für das Schlechte verantwortlich?

    Ist eine farbige Welt schlechter als die gewohnte farblose?

  24. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Nicht schlecht, defintiv nicht schlecht. Da ich solche Bücher generell mag, kam es bei mir auch ganz gut an und ich habe nichts anderes erwartet.

    Das Buch ist nicht auf der humorvollen, leichten Seite, wie zum Beispiel die „Dark Ones“-Reihe von Katie MacAlister angelegt, sondern eher leicht düster (wenn man es so nennen kann), wie die „Black Dagger“-Reihe von J.R. Ward. Ich mag die humorvollen Geschichten jedoch generell etwas lieber, was nicht heisst, das ich solche Geschichten nicht auch sehr gerne mag.

    Was mich überrascht hat, sind die Medialen. Ich erwartete die typische normale Frau, die einen heissen und mysteriösen Typen kennenlernt und erst dann erfährt, dass dieser Typ nicht ein Mensch ist (oder zumindest nicht ganz). Die Medialen und die Gestaltwandler kennen sich jedoch und sind allesamt Teil der menschlichen Gesellschaft, auch wenn sie in ihren eigenen Netzwerken auch eigene Regeln haben. Als Sascha also Lucas kennenlernt, weiss sie schon vorher was er ist und macht auch kein grosses Ding daraus.

    Die Medialen selbst sind eine wahnsinnig interessante Gruppe. Ich hätte diesen Teil der Geschichte gar nicht erwartet und würde am liebsten gerne mehr über sie lesen, denn es ist wirklich interessant, wie sie dargestellt werden. Jedoch würden sie wohl keinen so guten Roman in dieser Art abgeben, denn, wie es auch im Buch so schön verglichen wird: „Sex mit einer Medialen ist wie Geschlechtsverkehr mit einem Betonklotz.“ :P

    Was mir jedoch gefehlt hat, war die Verwandlungen der Gestaltwandler. Der tierische Instinkt ist einfach mehr ein Teil von ihnen und sie verwandeln sich glaube ich so gut wie nie in ein vollständiges Tier (oder vielleicht doch und ich habe einfach die Stelle überlesen, was auch gerne mal sein kann).

    Zum Teil auch Gott sei Dank, denn Gestaltwandler an sich sind ja interessante Charaktere, aber wenn sie sich beim Sex verwandelt hätten, hätte es mir wohl nicht so gut gefallen. Das ist so wohl auch besser. :P

    Der Teil mit dem Mord war ganz okay, auch wenn so etwas mehr ins krimihafte fällt, was weniger meins ist und ich diese Stellen normalerweise nicht ganz so genau lese. Vielleicht habe ich dadurch etwas grossartiges verpasst, aber mir hat die Geschichte auch so sehr gut gefallen.

    Im Gesamten also ein ziemlich interessanter erster Teil. Solche Bücher sind sich ja immer recht ähnlich und da ich sie allgemein mag, kommen sie bei mir auch gut an. Im Vergleich zu einigen anderen ähnlichen Büchern, konnte dieses Buch aber nicht die Spitze erreichen. Irgendetwas kleines fehlte einfach noch, auch wenn ich nicht weiss, was es wäre (vermutlich das Lockere an der Geschichte). Ich werde die Reihe aber, falls ich weitere Teile finden sollte, defintiv weiterlesen. Deshalb gibt von mir vier von fünf Sternen.

    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2019), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks