Bücher mit dem Tag "uwe timm"

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10 Bücher

  1. Cover des Buches Die Entdeckung der Currywurst (ISBN: 9783423219082)
    Uwe Timm

    Die Entdeckung der Currywurst

     (288)
    Aktuelle Rezension von: FrauKlopp

    „Vor gut zwölf Jahren habe ich zum letzten Mal eine Currywurst an der Bude von Frau Brücker gegessen. Die Imbissbude stand auf dem Großneumarkt - ein Platz im Hafenviertel: windig, schmutzig, kopfsteingepflastert.“
    .
    Was als buchstäblicher Leckerbissen startet, wird schnell zu einer Geschichte über das Leben von Lena Brücker während des Endes des Zweiten Weltkrieges. Anhand der Erzählungen wird noch einmal die Härte und die Grausamkeit der damaligen Zeit deutlich, aber eben auch, was Menschen (damals wie heute) am Leben hält - die Liebe. (ich hätte jetzt so gerne Currywurst geschrieben ...)
    .
    Auf knapp 190 Seiten hatte ich öfter das Gefühl mehrere Geschichten gleichzeitig zu lesen, Uwe Timm hat es sehr geschickt verwoben, so dass man immer neugierig bleibt. Was es mit der Entdeckung der Currywurst (in Hamburg) auf sich hat, mag ich jetzt nicht verraten, nur soviel: Stolpern hat immer etwas Gutes!

  2. Cover des Buches Morenga (ISBN: 9783423147613)
    Uwe Timm

    Morenga

     (8)
    Aktuelle Rezension von: DieFlammende

    "Ein Entsetzen über dieses fehlende Entsetzen. Eine Gleichgültigkeit, die keine Gleichgültigkeit sein durfte" (Timm: Morenga 164)

    Uwe Timm hat sich als einer der ersten Autoren mit dem deutschen Kolonialismus beschäftigt und gab dadurch den entscheidenden Anstoß für die Wiederbeschäftigung.


    Fakten und Fiktion

    Timms Roman zeichnet sich durch eine unglaublich hohe Anzahl an historischer Dokumente aus. Ganze Kapitel bestehen aus historischen Dokumenten. Diese Dokumente zeichnen den Krieg ausschließlich aus deutscher Perspektive und damit ganz anders, als Timm es tut: als fatalen Vernichtungskrieg der Deutschen gegen die Herero und Nama. Nicht als die segensbringenden Zivilisierungsmissionen, sondern als inszeniert zur Landbeschaffung der deutschen Siedler. Timm liefert sowohl die vorgeschobenen Begründungen für die Kolonialisation, zeigt aber kurze Zeit später ebenfalls die dahinterliegende Gründe wie Geld, Land und Macht, auf. 

    Jedoch basiert alles Dargestellte auf historischen Geschehnissen. Ein vielstimmiges Bild der Ereignisse entsteht, durch die gezeigt werden soll, dass es eine objektive Darstellung der historischen Ereignisse niemals geben kann.


    Protagonisten

    Ebenfalls sind Timms Protagonisten historisch untermauert. So spielt unter anderem Trothas Proklamation von 1904 eine wichtige Rolle, die in der Geschichte Namibias den Ausschlag für den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts gibt. 

    Timm beleuchtet den Kolonialkrieg aus der deutschen Perspektive des Oberveterinärs Johannes Gottschalk. Der Protagonist durchzieht den ganzen Roman, wobei jedoch eine außergwöhnlich hohe Anzahl an weiteren Neben- und Episodenfiguren das Werk durchkreuzen. Von Händlern, Missionaren, Humanmedizinern, Soldaten ist quasi jede Personengruppe vertreten. Alle Figuren haben eine wichtige Rolle, die mir oftmals auf den ersten Blick verborgen blieb, sodass ich das Buch mehrmals durchsuchen musste, um die Zusammenhänge zu verstehen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass mit jedem Kapitel auch neue Figuren in den Roman eingefügt wurden, die aber (wenn man Gottschalk und einige wenige andere ignoriert) genauso schnell wieder verschwinden. Jedoch zeigt sich, dass jede deutsche Figur eigene Gründe für die Kriegsteilnahme haben.

    Der Großteil der Figuren sind Kolonialisatoren, da Timm eine "Einfühlungsästhetik" als kolonialen Akt bezeichnet und diesen vermeidet. So bekommen die Nama im Roman kaum eine Stimme und werden meist aus Sicht der Deutschen als Kollektiv dargestellt. Dies wird in der Literatur zu Timms Roman ebenfalls kritisiert, da den Indigenen auch historisch gesehen keine Stimme bei Verhandlungen über ihr Land (Stichwort Berliner Afrika-Konferenz) gegeben wird. Obwohl die Indigenen nicht oft zu Wort kommen, zeigt sich doch Timms Parteinahme mit ihnen aufgrund der Tatsache, dass die Deutschen meist mit ironischem Biss gezeichnet und damit der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Kritisieren tun die Indigenen die Kolonialisatoren nie aktiv oder wörtlich. Es werden nur einige wenige Indigene mit Namen genannt, darunter die Titelfigur sowie weitere Anführer oder Bambusen. Der kollektiven indigenen Gruppe werden aber allerlei stereotype Eigenschaften zugeschrieben, durch die sie klassifiziert werden.

    Der Protagonist (sofern man bei einer Beteiligung von gut 40% im ganzen Buch von einem Protagonisten sprechen kann) ist Johannes Gottschalk. Er ist, im Gegenteil zu den meisten anderen Figuren nicht überzeugt von dem Handeln der Deutschen. So versucht er, den Nama auf verschiedenste Arten zu helfen und nähert sich ihnen, ganz im Sinne des Going Native, an. Er wird von Timm ganz anders gezeichnet als andere Deutsche. Gottschalk scheint darüber nachzudenken, was dort geschieht.

    Die Titelfigur Morenga ist der Anführer der Aufständischen. Jedoch wird dieser nur ein oder zweimal wirklich dargestellt, durch Begegnungen mit Deutschen. Ansonsten werden ihm ausschließlich Eigenschaften zugeschrieben.


    Schreibstil

    Ich hatte leider Probleme beim Lesen. Morenga ist definitiv keine leichte Abendlektüre. Durch die vermischung der Fiktion mit historischen Dokumenten, liest sich der Roman eher wie ein Geschichtsbuch, da vom Leser / der Leserin viel aufgenommen werden muss. Auch die kleinen Anmerkungen, die Ironie, der Sarkasmus, muss herausgefiltert werden, um das ganze Potential des Romans erschöpfen zu können. Somit muss sehr aufmerksam gelesen werden. Ebenfalls die Vielzahl an Figuren erschwert die Lesbarkeit. Ich konnte keinem Protagonisten wirklich folgen. Während man irendwann von dem Gedanken Abschied nimmt, Morenga würde das Buch durchziehen, wechselt man zu Gottschalk, der in manchen Kapiteln aber ebenfalls nicht auftaucht. Durch Zeitsprünge in die Vergangenheit (beispielsweise 1855) oder in die Zukunft (1960) erschwert sich das Lesen nochmals.


    Fazit

    Meist zeigt sich Timms Kritik an kleinen, Aspekten, Teilsätzen oder gar einzelnen Wörtern. Er zeigt das rassistische Klischee der vermeintlichen Höherwertigkeit der Deutschen, das widerum ad absurdum geführt wird. Gleichzeitig werden aber auch die Gründe der Indigenen zum Widerstand aufgeführt: Sie kämpfen auf Leben und Tod; dadurch wird die
    Tragweite des Krieges in Deutsch-Südwestafrika verdeutlicht. Zimm zeigt ebenfalls durch Rückblicke in die Vergangenheit, wie die Kolonie entstehen konnte, sowie durch Ausblicke auf eine Zukunft, was die Folgen der Kolonialisierung noch heute sein können. Timm dekonstruiert Stereotypen und zeigt, dass das Bild des Fremden nicht fest und fixiert ist.

    Ich habe meine Masterarbeit über diesen Roman geschrieben und habe das Gefühl, trotzdem nicht alles verstanden zu haben, was Timm damit eventuell implizieren möchte. Es ist eine harte Lektüre, die sich mit dem deutschen Kolonialreich auseinandersetzt und die Geschichtsmythen aufhebt.

  3. Cover des Buches Rennschwein Rudi Rüssel (ISBN: 9783423702850)
    Uwe Timm

    Rennschwein Rudi Rüssel

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Buechermaus96
    Gelesen in der 5. Klasse und wie das nunmal so ist, wenn man in der Schule ein Buch liest, eine willkommene Abwechslung zu meist relativ langweiligen Schulalltag ;) Schön geschrieben, lustig - genau das richtige für junge Leser.
  4. Cover des Buches Am Beispiel meines Bruders (ISBN: 9783462307603)
    Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Als dieses dünne Büchlein vor wenigen Jahren im TV vorgestellt wurde und der Moderator dabei erwähnte, dass Uwe Timm, ein anerkannter Autor und in der Vergangenheit nicht publikumsscheu, mit diesem Buch nicht auf Lesereise ginge, grübelte ich, was ihn davon abhalten könnte. Noch heute, als ich mich mit diese Lektüre erneut beschäftigte, sind mir meine damaligen spontanen Gedanken gegenwärtig.

    Als ich das Buch erstmals in Händen hielt und zu lesen begann, verstand ich. Es wird in kurzen Worten auch die Geschichte der Familie des Autors erzählt. Wie so viele Menschen in der damaligen Zeit, stand auch seine Familie den politischen Ereignissen "nicht ablehnend" gegenüber. Sein wesentlich älterer Bruder, gerade mal den Kinderschuhen entwachsen, meldete sich freiwillig zur SS. Was mag ihn dazu bewogen haben? Welche Vorstellungen, Illusionen mögen ihn zu diesem Schritt getrieben haben?

    Doch dann setzte die entsetzliche Wirklichkeit ein. Seine schrecklichen Erlebnisse hält der Bruder in kurzen Tagebucheintragungen fest. Mit solch einem unsäglichen Grauen, womit er in diesem  Krieg konfrontiert wurde, hatte er nicht gerechnet. Schwer verwundet wird er in der Ukraine in ein Lazarett eingeliefert, wo er später, mit nur 19 Jahren, seinen Verletzungen erlag. Was ich den veröffentlichten Tagebucheintragungen entnehme ist, Uwe Timms Bruder Karl Heinz war nicht nur körperlich verwundet sondern es verblutete auch seine Seele.

    Dieses Tagebuch wurde übersehen, als man die persönlichen Dinge  von Karl Heinz im Lazarett zusammenpackte und nach dessen Tod der Familie schickte. Sonst wäre es wohl aussortiert und vernichtet worden. Augenzeugenberichte über all das Schreckliche dieses Krieges sollte zu der damaligen Zeit nicht nach Hause ins Reich gelangen.

    Meine Gedanken, als ich auf der letzten Seite geendet hatte, vielleicht ermöglichte dieser Roman dem Autor, seinen ihm unbekannten Bruder viele Jahre nach Kriegsende in Frieden gehen zu lassen. 
  5. Cover des Buches Das KiWi Winter Lesebuch (ISBN: 9783462019148)

    Das KiWi Winter Lesebuch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Vogelweide (ISBN: 9783837122732)
    Uwe Timm

    Vogelweide

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Uwe Timm, geboren 1940, freier Schriftsteller seit 1971.

    Vogelweide von Uwe Timm gelesen von Burghart Klaußner
     
    Auf der Vogelweide strandet Eschenbach quasi eines Tages. Nachdem er alle verlor, was er mal besaß oder glaubte zu besitzen. Er lebte zuvor in einer anderen Welt, die von Wohlstand geprägt war, eine eigene Software-Firma gehörte ihm, weltgewandt wie er war, einen alten Saab in der Garage, eine Freundin Namens Selma und eine Geliebte. Was braucht man da noch?

    Aber was war inzwischen geschehen, das Eschenbach auf einer Vogelinsel lebt und dort als Vogelwart der Zivilisation den Rücken gekehrt hat? Und dennoch hat Anna in gefunden und will ihn besuchen. Dieser Anruf veranlasst ihn über das Vergangene zu erzählen. Und er hat viel zu erzählen, es ist ja auch viel geschehen in seinem Leben.

    Einst waren sie ein Vierergespann. Eschenbach und seine Schmuck-designerin Selma, die ihre Liebe nur ihm widmete, Ewald, ein Unternehmer mit großen Bauprojekten und viel auf Reisen sowie seine Gattin Anna, die Kunst zu ihrem Inhalt machte. Bis die Leidenschaft überhand nimmt und es sich ein Begehren des nächsten Weibes entspinnt. Hier wird gegen ein Gebot verstoßen. Das kann nur in einer Katastrophe enden.

    Uwe Timm schreibt so weltgewandt wie seine Figuren in der Geschichte, einen Blick für die kleinen Begebenheiten, altmodische Begriffe benutzend, immer die kleinen Details im Fokus, die für den Protagonisten eine große Bedeutung zu haben scheint. Allerdings gleitet er oft in Randthemen ab, anfangs denkt man, wohin führt das jetzt? Aber er findet auch wieder in die Ausgangsposition zurück. Mit Niveau und Naturverbundheit wird hier geschrieben. Das macht das Buch so hörenswert.
  7. Cover des Buches Die Entdeckung der Currywurst (ISBN: 9783551781833)
    Isabel Kreitz

    Die Entdeckung der Currywurst

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Der Schlangenbaum (ISBN: 9783462308730)
    Uwe Timm

    Der Schlangenbaum

     (12)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic

    „Irgendwie, auf eine kaum merkliche Weise, waren ihm die Wünsche abhanden gekommen. Sie waren durch die vielen kleinen Gewohnheiten und die vielen kleinen Notwendigkeiten aufgerieben worden.“ (S. 268)

    Dieses Jahr ziehen sich drei rote Fäden durch meine literarischen Vorlieben:
    1. Französische Krimis
    2. Biografien
    3. (Sinn-)Suche nach den Inhalten des Lebens

    In letztere Kategorie fällt auch „Der Schlangenbaum“ von Uwe Timm. Es ist ein für meine Begriffe sogenanntes „Kann, muss man aber nicht lesen“-Buch. Es lässt mich etwas ratlos zurück, was ich auch daran merke, dass es mir schwerfällt, eine geeignete Rezension zu verfassen. Anders als in meinen sonstigen Rezensionen gebe ich an dieser Stelle einen (kurzen) Einblick in die Handlung – vielleicht fällt mir die Formulierung dann etwas leichter.

    Ein deutscher Ingenieur (Wagner) bekommt die Möglichkeit in einem von Korruption und Militär regiertem südamerikanischem Land als Bauleiter eine Papierfabrik zu bauen. Kurzerhand nimmt er die Herausforderung an, lässt Frau und Kind in Deutschland (in Rückblicken erfährt der Leser, dass die Ehe (wie so viele) in der Routine oder in einer Sackgasse steckt) und muss sich irgendwann eingestehen, dass er wie schon seine zwei Vorgänger grandios gescheitert ist.
    Auch die Arbeit vor Ort steht unter keinem guten Stern: der gelieferte Beton ist von miserabler Qualität und wird selbst nach einem Bestechungsversuch nicht besser, die Arbeiter streiken und auch die Regenzeit sorgt dafür, dass der Bau nicht wirklich voran kommt.
    Ein weiteres Ereignis zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman: Wagner überfährt kurz nach seiner Ankunft eine von den Einwohnern als heilig bezeichnete grüne Schlange. Dieses Ereignis wird als Anzeichen der Apokalypse und wie ein böses Omen angenommen und fortan läuft nichts mehr rund für Wagner: seine Spanischlehrerin und kurzzeitig Geliebte verschwindet von einen auf den anderen Tag spurlos, Wagner selbst wird verhaftet und gequält, seine tiefgläubige Haushälterin beschwört die nahende Apokalypse hervor…

    Es ist also bei weitem kein einfacher Stoff, den uns Uwe Timm in seinem 1986 erschienenen Roman hier präsentiert. Und trotzdem ist er noch aktuell, beinhaltet er doch die immer noch kritische Hinterfragung des Eindringens des weißen Mannes in die Territorien der Ureinwohner und die Vernichtung des Regenwaldes.

    Trotzdem hat mich das Buch nicht vollends überzeugen können. Es mag zum einen an dem etwas antiquiert anmutenden Schreibstil liegen. So verzichtet Uwe Timm gänzlich auf Anführungszeichen in der wörtlichen Rede, was das lesen schon ziemlich erschwert, weil man an manchen Stellen überlegen muss, ob es „nur“ Gedanken sind oder ob es wirklich gesprochen wird.

    Zum anderen: Ich bin eigentlich ein Freund offener (Roman-)Enden, um meine Fantasie spielen zu lassen oder zu trainieren (je nach Stand- bzw. Gesichtspunkt). Aber hier muss ich sagen, fühlt sich das Ende an wie gewollt, aber nicht gekonnt. Ich finde leider keine anderen Worte dafür.

    Für mich das zweitschlechteste Buch in der ersten Jahreshälfte 2016. Schade…

  9. Cover des Buches Heißer Sommer (ISBN: 9783462047714)
    Uwe Timm

    Heißer Sommer

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Heißer Sommer" ist eines der wenigen literarischen Zeugnisse der Studentenrevolte. Heute, dreißig Jahre danach, ist das Buch selbst ein Stück Geschichte, das uneingeholte politische Erwartungen wachhält und die Atmosphäre eines bewegenden historischen Moments mit all seinen Spannungen, Aufbrüchen, beschleunigten Entwicklungen unvergessen macht. FAZIT: Ein sehr wirr geschriebenes und langatmiges Buch. Uwe Timm baut sehr oft Zitate aus damals aktuellen Büchern, Flugschriften oder von Philosophen mit ein, die das lesen erschweren und auch intellektuell einen hohen Wissensgrad erfordern. Von der Studentenrevolte an sich, habe ich mir eigentlich etwas mehr gewünscht und doch wird es durch die Ich-Perspektive des Protagonisten und seine Handlungen dem Leser ganz gut näher gebracht. Man weiß am Ende auch nicht wirklich, wie die Geschichte an sich ausgegangen ist oder wo überhaupt das Problem des Protagonisten liegt, das ihn dann auch das gesamte Buch lang herumtreibt. In der Struktur des Buches hat Uwe Timm seine "Montagetechnik" aufs Höchste präzesiert, was die zusammengestückelte Atmosphäre noch erheblich anhebt. Ich habe mich fast durch das gesamte Buch gequält und war froh, als ich es endlich fertig gelesen hatte. Alles in allem ein Buch, das ich nicht unbedingt empfehlen würde, nur für hart gesottene Timm-Fans.
  10. Cover des Buches Kopfjäger (ISBN: 9783462308761)
    Uwe Timm

    Kopfjäger

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
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