Bücher mit dem Tag "vakuum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vakuum" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (850)
    Aktuelle Rezension von: _sternenguckerin_

    Plötzlich ist die Wand da. Sie schneidet die Protagonistin von der ganzen Aussenwelt ab und lässt sie völlig allein zurück. Obwohl: Allein ist sie nie. 

    Luchs ist dabei, der Hund und eine Katze. Schliesslich findet irgendwann eine alleingelassene Kuh zu der Protagonistin und das Leben geht weiter. Das Leben geht weiter, obwohl alle Menschen plötzlich weg sind. Obwohl die Protagonistin auf sich allein gestellt ist. Obwohl das Leben nicht mehr so ist, wie es mal war. 

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    Ein sehr ergreifender und doch ruhiger Roman mit viel Tiefe. Besonders gefallen hat mir der liebevolle und verständnisvolle Blick der Protagonistin auf die Tierwelt und die Natur. Gerade in dieser Stille, die sich durch die eher eintönige Handlung ergibt liegt wahnsinnig viel Kraft und die zahlreichen unbeantworteten Fragen scheinen vom Leser oder der Leserin wissen zu wollen, was denn im Leben nn wirklich zählt.

  2. Cover des Buches Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit (ISBN: 9783404208432)
    Phillip P. Peterson

    Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    „Paradox“ von Phillip P. Peterson erzählt die Geschichte einer Weltraummission zum Rande unseres Sonnensystems mit ungeahnten Erkenntnissen. Erschienen ist der Roman zunächst einmal im August 2015 im Selfpublishing. Nach dem Gewinn des kindle storyteller Awards wurde der Roman im Dezember 2015 erneut veröffentlicht. Diesmal jedoch bei Bastei Lübbe.


    Als die dritte Raumsonde in einer Entfernung von 134,3 AE verschwindet, beschließt die Firma Centauri ein bemanntes Raumschiff dorthin zu schicken. Technische Entwicklungen in den letzten Jahren machen es möglich, dass dieser Flug nicht mehrere Jahrzehnte dauern wird. Zu den Mitgliedern der Crew gehört niemand geringerer als Ed Walker, dessen letzte Mission mit dem Verlust der ISS endete. Er und seine Crew konnten sich retten, dennoch rechnete er mit dem Ende seiner Astronautenlaufbahn nach diesem katastrophalen Ereignis. Außerdem fliegt der junge Wissenschaftler David Holmes mit, der das Verschwinden der Raumsonden bisher von der Erde aus untersucht hat. Was wird die Crew dort vorfinden? Und viel wichtiger: Werden sie und die Erde mit diesen Erkenntnissen umgehen können? 


    Mittlerweile frage ich mich echt, warum ich nicht früher Science-Fiction ausprobiert habe. Umso schöner, dass ich jetzt viele tolle Romane entdecken kann. Mit dem Verschwinden der Raumsonden und einer bemannten Mission genau zu diesem Ort konnte Phillip P. Peterson mein Interesse wecken. 

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Ich war schnell in der Geschichte drin und die wissenschaftlichen Hintergründe und Phänomene werden verständlich erklärt. Ich konnte mir alles gut vorstellen. Es ist viel an wissenschaftlichem und technischen Wissen ins Buch eingeflossen. Ich habe das alles mit Freude aufgesogen, könnte mir aber vorstellen, dass das für einige zu viel ist. 

    Für mich war das Buch durchgehend spannend, obwohl es ziemlich lange braucht, bis man zur eigentlichen Weltraummission kommt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Ed Walkers letzter Einsatz auf der ISS ist hier ebenso enthalten sowie das Verschwinden der Raumsonden. Wir erleben mit, was es bedeutet im Weltraum zu sein, sind bei Außeneinsätzen dabei, erleben die Vorbereitung und Planung der bemannten Mission zum interstellaren Raum, lesen von den technischen Entwicklungen, die dies möglich macht und sind zuletzt beim ersten bemannten Flug dabei, bei dem vier Astronauten unglaubliche 20 Milliarden km zurücklegen. 

    Ich bin so extrem fasziniert von solchen Dingen. Der Weltraum ist einer der lebensfeindlichsten Orte, den wir kennen. Wenn der neuartige Antrieb ausfällt, dann war es das für die Crew mit der Rückkehr zur Erde. In diesem Buch ist es ja nicht so, dass es normal wäre, im Weltraum umherzureisen und das jemand kommen könnte, um die Astronauten zu retten. Trotz dieser Umstände den Mut zu haben, sich auf diese Reise zu begeben, verdient meinen vollen Respekt und ich bin mir sicher, es würden sich in echt Menschen finden, die das wagen. Mir hat dieser Roman einige Dinge erst so richtig bewusst gemacht. Ich hatte zwar das Wissen, aber deren Bedeutung hatte ich bisher nicht so richtig erfasst. Zum Ende hin wird das Buch etwas wild in seinen Theorien und ich wäre gedanklich fast ausgestiegen. Eine kurze Denkpause hat dann allerdings dafür gesorgt, dass ich doch noch so richtig Spaß an dem Gedankenexperiment gefunden habe. 

    Die Personen in diesem Roman sind etwas klischeehaft, letztendlich habe ich aber mit der vierköpfigen Crew des Raumschiffes mitgefiebert. Hier treffen sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander, die im normalen Leben nicht unbedingt so zusammenkommen würden, aber die sich gerade dadurch teilweise positiv beeinflussen. Jeder muss seinen Beitrag zum Erfolg der Mission leisten, über sich hinauswachsen und in gewissen Situationen zur Selbstreflektion bereit sein. 

    Am Ende des Buches gibt es ein Nachwort, dass Lesetipps beinhaltet, mit denen man sich näher mit den behandelten Themen im Buch beschäftigen kann. Für mich hat es auch nochmal deutlich gemacht, dass wir zwar jetzt noch nicht soweit reisen können, die wissenschaftlichen Theorien, die eine Reise zum interstellaren Raum möglich machen könnten, gibt es allerdings wirklich. Sie müssten nur noch umgesetzt werden, was wiederum nicht so einfach ist. 


    Fazit: Ein Science-Fiction Roman genau nach meinem Geschmack. Es gibt viel Fachwissen, tolle wissenschaftliche Theorien und verständliche Erklärungen. Die Grenzen des Vorstellbaren werden wunderbar ausgereizt. Die etwas klischeehaften Figuren haben mich manchmal etwas gestört. Der Faszination für diese Geschichte konnte dies jedoch nichts anhaben. Empfehlenswert für alle, die sich nicht so schnell von Wissen erschlagen fühlen und die der Weltraum genauso fasziniert wie mich. 

  3. Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783827054371)
    Antje Wagner

    Vakuum

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Rajet
    Zitat:
    »Jeder Mensch bekommt die Möglichkeit, den tiefen Bruch in seinem Herzen zu überwinden. Eine Brücke über diese Albtraum zu bauen. Und darüberzusteigen. Aber während man im wirklichen Leben manchmal nur eine einzige Chance hat, die man auch verpassen kann, darf man die Reise im wahren Leben wiederholen. Man muss es sogar. So lange, bis man über die Brücke gegangen ist, so lange, bis man dem Nebel ins Auge gesehen hat.«

    Zum Inhalt:
    Kora. Tamara. Alissa. Leon. Hannes. Sie alle haben einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit und erleben, was es heißt, allein zu sein. Denn am 17. August um 15.07 Uhr passiert das Undenkbare: Die Zeit bleibt stehen, und alle Menschen um sie herum sind plötzlich verschwunden.
    In diesem beängstigenden Vakuum finden die fünf Jugendlichen nach und nach heraus, dass sie auf geheimnisvolle Weise miteinander
    verbunden sind ...

    Der Schreibstil mitreißend und spannend, nicht nur für die Zielgruppe 14-17 Jahre. Auch darüber ist es gut zu lesen und macht Spaß.

    Das Cover in grau-weiß gehalten, zeigt Menschen an einem Strand. Aber sehr wenige – als ob sie die letzten wären – wie in einem Vakuum. Passt perfekt zum Inhalt des Romans.

    Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden Roman.

    Fazit:
    Schon nach kurzer Zeit – diese bleibt stehen und man weiß nicht passiert es real oder nur im Kopf der Protagonisten. Unfassbar und zugleich doch erschreckend realistischer Roman. Zeit und Gefühle – mitreißend geschrieben, sehr intensiv und doch voller überraschender Wendungen. Erzählt aus der Sicht der Jeweiligen Protagonisten – was hat jeder aus seinem Leben mitgebracht, wie wirkt sich das auf sein Handeln aus? Stillstand ist immer auch eine Herausforderung vor allem wenn es die Zeit betrifft? Was ist wenn die Zeit stehen bliebe? Was würde bleiben und was sich verändern? Warum sind gerade sie noch hier?
    Nur das Ende war leider nicht so meins – aber trotzdem verdiente 5 Sterne.
  4. Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783596700745)
    Phillip P. Peterson

    Vakuum

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Die große Leistung des Autors Philip P. Peterson bei seinem Roman „Vakuum“ besteht in erster Linie darin, gewaltige Spannung zu erzeugen, und das durchgängig. Ich habe die knapp 500 Seiten in gerade einmal drei Tagen durchgelesen. Dabei ist das Katastrophenszenario so kolossal ausgewählt, dass es bisherige Weltuntergangsszenarien, wie wir sie z.B. aus Filmen von Roland Emmerich kennen, locker in den Schatten stellt, denn es geht gleich um das Schicksal des gesamten Universums. In der Haupthandlung um die Physikerin Susan Boyle und den Astronauten Colin „Cool“ Curtis verfolgen wir, wie sich die Menschheit unvermittelt mit einer ungeheuerlichen Katastrophe konfrontiert sieht, mit der sie umzugehen hat. In der Nebenhandlung, deren Berührungspunkte mit der Haupthandlung erst am Ende des Romans deutlich werden, geht es um das Schicksal von Pala, ihrem Verehrer Toma und ihrem Vater Mikel. Die drei machen sich auf die Suche nach einem Heilmittel für Mikel, der schwer erkrankt ist.

    Neben dem Erzeugen von Spannung ist es eine weitere Stärke des Romans, technische Abläufe und physikalische Prozesse glaubhaft und nachvollziehbar darzustellen. Schwachpunkt hingegen ist die Charakterzeichnung. Die Figuren bleiben in meinen Augen allesamt recht blass, statisch und besitzen wenig psychologische Tiefe. Auch finde ich sie nicht sehr sympathisch, Colin Curtis wird uns als notorischer Fremdgeher und Schürzenjäger präsentiert, Susan Boyle ist sehr karrierebewusst und ich-bezogen. Auch wirkt der Roman stellenweise überfrachtet, der Autor schneidet so viele Themen an, wirft dabei auch moralische Fragen auf, kann sie aber längst nicht alle befriedigend abhandeln. Ein Beispiel: Hätte die Handlung um die Mutter von Susan Boyle überhaupt integriert werden müssen?

    Insgesamt habe ich mich aber trotz der erwähnten Schwächen gut unterhalten gefühlt und eine kurzweilige Lektüre genossen, die ich regelrecht verschlungen habe.

  5. Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783943143157)
    Lukas Jüliger

    Vakuum

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Mizuiro
    Wow.
    Dieses Buch ist nur schwer in Worte zu fassen. Als ich ca. bei der Hälfte war, hat mich jemand gefragt, wie ich es finden würde… ich konnte es nicht sagen.
    Zu groß war die Verwirrung, das mangelnde Verständnis für Figuren und Handlung und überhaupt… Mir war nicht klar, wohin diese Graphic Novel einen führen will. Oder was sie zu vermitteln versucht. Vermittelt sie überhaupt etwas?
    Dann war ich fertig.
    Und dann war da plötzlich große Begeisterung. Es war SO SCHÖN.
    Aber es war nicht das Ende, das dann plötzlich alles herum gerissen hat. Es war irgendwie die Wirkung des Gesamtkonzeptes.
    Wie gesagt, es ist schwer zu beschreiben.

    Was ich beschreiben kann, ist, dass Vakuum es versteht, Stimmungen zu vermitteln. Es ist die Kombination aus Worten und Bildern, die es schafft, dass man als Leser*in die drückende Hitze eines aufkommenden Sommergewitters in sich spüren kann.
    Außerdem, dass die Figuren – obwohl tendentiell unnahbar und ohne viel Hintergrundgeschichten – einem unglaublich ans Herz wachsen können.
    Es ist viel Magisches, Unverständliches und Symbolisches in diesem Werk. Und zwar nicht im Sinne von Feen, Wichteln und Konfettiregen, sondern mit einem wunderbaren Hauch von Düsterkeit. Auch die Geschichte ist von Anfang bis Ende eher grausam und brutal. Das muss man schon mögen. Die Bilder transportieren diese Brutalität aber nur selten. Es ist eher im Text bzw. zwischen den Panels, dass hier schlimme Dinge passieren.
    Ich habe das Gefühl abzudriften. Es ist ein bisschen wie in Vakuum

    Nein, ich kann nicht sagen, was das Buch gemacht hat. Es war aber großartig.
    Heute, einen Tag nachdem ich es gelesen habe, hatte ich schon den Gedanken, dass das das Weihnachtsgeschenk werden könnte.. für ungefähr alle die ich mag.

  6. Cover des Buches Als wir träumten (ISBN: 9783104001180)
    Clemens Meyer

    Als wir träumten

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Auch dieses Buch hat meine Aufmerksamkeit durch das Poster der "99 Bücher, die man gelesen haben sollte" geweckt. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie davon gehört hatte.

    Wir begleiten Daniel und seine Clique durch ihre Kindheit und Jugend, die sie in einer trostlosen Gegend in Leipzig-Ost verbringen. Beginnend mit kleineren Delikten wie dem Schule-Schwänzen und Ladendiebstählen im Kindesalter geraten sie im Laufe der Jahre immer tiefer ins kriminelle Milieu, zum Beispiel durch heftige Schlägereien mit rivalisierenden Banden, Autodiebstähle, Einbrüche und Drogenverkäufe. Die Nachwendezeit erleben sie dabei wie einen Rausch- Hintergründe sind ihnen unklar. Einige Leidenschaften werden beflügelt, wie Autos klauen und eine eigene illegale Disko gründen, andere gehen unter, wie die Fan-Liebe zu Chemie Leipzig, ein Fußball-Club, der plötzlich einen anderen Namen hat und nicht mehr oben mitspielt. Es gibt hier niemanden, der den Jungen die Welt erklärt und ihre Energie in andere Bahnen lenkt.

    Das Buch ist in Episoden erzählt, die unregelmäßig in der Zeit vor und zurück springen. Zuerst war es für mich etwas schwierig, der Linie zu folgen aber im Nachhinein finde ich die Erzähltechnik großartig. Das chronologische Erzählen verliert an Bedeutung, da dem Leser eigentlich klar ist, wohin die Reise geht. Durch das Vorwegnehmen von Ereignissen, die erst später im Detail beschrieben werden, hatte ich das Gefühl einer besonderen Nähe zu den Figuren und ihrer Geschichte. Und sowieso geht mir dieses Buch sehr nah, da es um meine eigene Generation geht (Daniel ist ein Jahr älter als ich). Erzählt wird aus Sicht von Daniel in langen, atemlosen Sätzen in einer sehr authentischen Sprache.

    Ich hatte vor dem Lesen erwartet, dass der Mauerfall noch mehr thematisiert wird, z.B. in Form von großen Erwartungen und (nicht immer erfüllten) Hoffnungen auf eine bessere Zeit, Chancen und Überforderung durch die neue Freiheit. Aber dieser Weg, die Wende an den Jugendlichen einfach so vorbeiziehen zu lassen, ohne dass sie sich je mit den Hintergründen befassen, kommt mir auch irgendwie sehr echt vor.

    Die Geschichte der Jungen ist absolut unbeschönigt. Sie sind ein Produkt ihrer Umgebung und folgen nur ihren eigenen Gesetzen. Man schließt sie ins Herz mit ihrer verqueren Logik (nur noch der Banküberfall und dann mit dem Geld „ganz legal“ ein Auto kaufen) und ihrem abgefahrenen Gerechtigkeitssinn, ihren großen Ideen, Träumen und Zielen. Man ist fast überrascht, dass sie sich einerseits so gehen lassen, auf der anderen Seite aber viele persönliche Ziele und Träume verfolgen und einen so großen Ehrgeiz besitzen. Den sie leider nur einsetzen, um sich immer weiter reinzureiten. Unfassbar authentisch erzählt, wahrscheinlich ist vieles wahr, ich hoffe nicht alles. Ob Stefans Foto gewonnen hat?

    Sehr berührendes Buch.

  7. Cover des Buches Dunkle kosmische Energie (ISBN: 9783827424808)
    Andreas Burkert

    Dunkle kosmische Energie

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Kruse
    Auch ich möchte mich in die positive Rezension dieses äußerst ansprechenden populärwissenschaftlichen Buches über die Grundlagen und den Werdegang unseres Universums einreihen. Dem, was bereits gesagt wurde, kann ich mich nur anschließen und auch ich möchte betonen, dass dieses Buch mich nachhaltig beeindruckt hat. Hier wird nicht - wie an vielen anderen Stellen - versucht uns durch skurrile, hanebüchene oder gar aberwitzige Phantasien hinters Licht zu führen. Hier sind es die Fakten, die im Vordergrund stehen - und siehe da, diese sind aufregend und nachvollziehbar und wissen eine spannende Geschichte zu erzählen. Was ist Zeit? Diese Frage stellt sich zum Beispiiel der Autor und hat mich auf seinem Weg mitgerissen. Ich habe es verstanden und ich habe verstanden, dass sie enden kann, und dass es genau dieses Enden ist, das unsere eigene Lebenszeitscheibe festlegt. Die spannende Geschichte betrifft also nicht nur das Universum, sie betrifft auch uns, denn wir sind Teil des Universums. Das ist mir klar geworden. Trotz meiner bescheidenen Vorkenntnisse ist mir darüberhinaus erstaunlich viel klar geworden und das hat sich zu einem Bild zusammengefügt, das durchaus Lücken hat, so wie auch die Astrophysik noch ihre Lücken hat. Das Bild, das ich jetzt im Kopf habe, hat mich auf jeden Fall weitergebracht, auch wenn ich immernoch nicht weiß, weshalb es uns gibt.
  8. Cover des Buches Das Nichts verstehen (ISBN: 9783827428981)
    Frank Close

    Das Nichts verstehen

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Science Fiction Story-Reader Nr. 14 (ISBN: B002AFLLMO)
    Wolfgang Jeschke

    Science Fiction Story-Reader Nr. 14

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    24 Geschichten hauptsächlich aus dem deutschsprachigen Raum. Etwas ungewöhnlich und in der Qualität sehr gemischt (besonders die Gedichte!)
  10. Cover des Buches Naturwissenschaft (ISBN: 9783423342377)
    Detlev Ganten

    Naturwissenschaft

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Im Mondstaub versunken (ISBN: 9783442230273)
    Arthur C. Clarke

    Im Mondstaub versunken

     (2)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Ein Mondbus strandet nach einem Mondbeben im Jahre 2040. Beschrieben wird die dramatische Rettung der Passagiere. Gewohnt technisch utopische Umsetzung, aber sehr spannend und sehr logisch umgesetzt.
  12. Cover des Buches Das Universum, das Ich und der liebe Gott (ISBN: 9783981836684)
    Philipp Wehrli

    Das Universum, das Ich und der liebe Gott

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Die ewige Streitfrage, ob Gott und Naturwissenschaft sich gegenseitig ausschließen oder ergänzen wird in diesem Buch umfassend behandelt. Begonnen wird mit ausführlichen Abhandlungen zur Geschichte und derzeitigem Stand von Physik, Mathematik und Naturgeschichte. Immer wieder wird ein Bezug zur Kirche und Glaubensgeschichte hergestellt.

    Das Buch bereitet die Thematik hochinteressant, komplex und akribisch auf. Bekannte und weniger bekannte Fakten werden sowohl isoliert betrachtet als auch in größere Zusammenhänge gestellt. Immer wieder werden die Fakten auch philosophisch und religiös betrachtet, doch liegt der Fokus auf den Fakten. Erst im letzten Kapitel wird der religiöse Bezug hergestellt und das ist auch der einzige Abschnitt, den ich weniger gelungen finde. Ein bisschen gewaltsam wird hier versucht der Glauben mithilfe der Naturwissenschaft ad absurdum zu führen. Bekannte strittige Bibelpassagen und dunkle Episoden der Kirchengeschichte werden hier noch einmal abgehandelt. Mir zu wörtlich und in einer nicht mehr zeitgemäßen Auffassung. Trotzdem zieht man beim Lesen auch hier Parallelen und eigene Schlussfolgerungen.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist fundiert, wissenschaftlich und äußerst interessant. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was der Autor sagt. Er lässt allerdings von Anfang an keinen Zweifel daran, dass sich für ihn Naturwissenschaft und Glauben ausschließen. Etwas, wovon er mich nicht überzeugen konnte, doch seine Gedankengänge und vielseitigen Herangehensweisen an die Problematik bringen den Leser zum Nachdenken und zu eigenen philosophischen Überlegungen. Ein sehr lesenswertes Werk, dass ich jedem, der an dem Thema Interesse hat ans Herz legen möchte.

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