Bücher mit dem Tag "vancouver island"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vancouver island" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.306)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    INHALT:

    Aus verschiedenen Perspektiven wird die Bedrohung des Planeten Erde geschildert, wobei die Protagonisten selbst sehr detailliert umschrieben werden. Schnell fühlt man sich ein in die einzelnen Charaktere, ohne dass es aufgrund der vielen Wechsel verwirrend würde - im Gegenteil, gerade die Vielfalt der Blickwinkel auf das Geschehen verleiht dem Thriller die nötige Spannung. Man fibert regelrecht mit, ob und wann sich die Protagonisten begegnen und wie sie sich zueinander verhalten.


    STIL:
    Besonders bemerkenswert ist "Der Schwarm" als typischer Wissenschafts-Thriller jedoch aufgrund Schätzings Sprache. Oft hat man bei gut angelegten Spannungsromanen klare Abstriche zu machen (s. Dan Brown und Co.), nicht jedoch bei Schätzing! Sprachlich sehr angenehm fesselt er auf knapp 1000 Seiten mühelos, ohne in seinen Formulierungen platt oder redundant zu werden.


    Unbedingt zugreifen!
    Für alle Schätzing-Neulinge: Auch als Einstieg sehr empfehlenswert.

  2. Cover des Buches That Night - Schuldig für immer (ISBN: 9783596030330)
    Chevy Stevens

    That Night - Schuldig für immer

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Ich find die Cover der Autorin mega schön. Zwar nicht unbedingt düster für einen Thriller, aber passend zur Atmosphäre im Buch.

    Handlung: Toni und ihr Freund werden wegen Mordes an ihrer Schwester verurteilt. Alles spricht gegen die beiden. Doch was wenn sie es gar nicht waren? 

    Meinung: Schon lange wollte ich ein Buch von der Autorin lesen, da sich die Klappentexte so gut anhören. Auch hier ist die Grundgeschichte unglaublich spannend. Toni ist das schwarze Schaf der Familie und steckt als Teenager ständig in Schwierigkeiten. Sie hat keinen besonders guten Ruf, anders als ihre Schwester Nicole, das Unschuldslamm, Engelchen von Mama. Als Nicole dann tot aufgefunden wird, scheinen die Schuldigen schnell gefunden zu sein. Denn Toni hätte allen Grund ihre Schwester zu hassen. Keiner glaubt an ihre Unschuld, nach dem Motto "wer einmal lügt, dem glaubt man nicht", weshalb der Subtitel "Schuldig für immer" sehr passend ist. Ich beim Lesen teilweise sprachlos vor Entsetzen was Toni alles über sich ergehen lassen muss, nur weil sie ein rebellischer Teenie war. Das Buch hat mich definitiv emotional mitgerissen. Ich war traurig, entsetzt und wütend. Eine spannende Geschichte, die nicht unbedingt mit anderen Thrillern vergleichbar ist, da die Charaktere doch sehr jung sind und dir Story sich im Mittelteil etwas zieht. Der Mittelteil beschäftigt sich viel mit der Vergangenheit während der Schule und es plätschert eben etwas vor sich hin, weil man das ganze Buch über darauf wartet, dass Nicole ermordet wird, um zu verstehen warum. Es gab viele unglaublich tolle Szenen, besonders auch gegen Ende, als sich alles zuspitzt wird es sehr spannend.

    FAZIT: Ein toller Jugendthriller, der mit vielen Charakteren und spanenden Szenen begeistern kann. Ein Buch das zum Nachdenken über Vorurteile anregt und den Leser emotional bewegt.


  3. Cover des Buches Never Knowing - Endlose Angst (ISBN: 9783596192748)
    Chevy Stevens

    Never Knowing - Endlose Angst

     (414)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Dieses Buch war so langweilig wie noch nie ein anderes. Die Handlung braucht ewig um sich zu entfalten, die Protagonistin und ihre Familie sind langweilig und die ganze Anrufsache war vielleicht am Anfang noch interessant, verliert aber sehr schnell ihren Reiz. Auch die Familiendynamik ist komplett unnötig und lästig. 

    Am Ende habe ich das Buch nur noch überflogen. Achja und oh Wunder Billy ist doch nicht gut. Nicht mal eine gute Wendung in diesem Buch. 


  4. Cover des Buches Blick in die Angst (ISBN: 9783596193790)
    Chevy Stevens

    Blick in die Angst

     (236)
    Aktuelle Rezension von: collection_of_stories

    „Blick in die Angst“ – Chevy Stevens

     

    Als Nadine auf der psychiartrischen Station eine Patientin zugeteilt bekommt, die bis vor einigen Monaten in der Kommune gelebt hat, in der auch Nadine als Kind einige Monate war. Von da an kommen immer mehr Erinnerungen hoch, die ein immer schlechteres Licht auf die Kommune. Doch so lange sich keine weiteren Opfer bekennen kann man das Vorgehen dort nicht stoppen, auch wenn es dort langsam sehr lebensgefährlich wird.

     

    Auch wenn auch dieses Buch von Chevy Stevens wieder überragend war, gab es hier doch zwei klitzekleine Dinge, die mich ein wenig „gestört“ haben. Zum einen war das die Formulierung „er/sie/es sagte: ‚blablabla’“, die sehr häufig verwendet wurde und die ich persönlich nicht so gerne lese, einfach weil man das schöner schreiben könnte.

    Zum anderen hat mich hier und da Nadines Verhalten etwas irritiert; wegen jeder Kleinigkeit ist sie zur Polizei gelaufen, nur um sich –wie schon vorherzusehen- wieder anhören zu müssen, dass man da nichts machen könne. Ein Charakterzug, der so irgendwie nicht zu ihr passt.

     

    Bis auf die oben genannte Formulierung ließ sich die Geschichte sehr gut lesen. Besonders interessant fand ich die Schreibweise der Rückblicke in Nadines Vergangenheit.

     

    Ein wirklich sehr gelungenes Buch, mit einer interessanten Geschichte und Thematik, dass ich auf jeden Fall empfehlen kann!

     

    Kennt ihr Chevy Steven eigentlich, oder habt mal was von ihr gelesen? Für ihren Roman „Still Missing – kein Entkommen“ hat sie 2011 den International Thriller Award für den besten Debütroman verliehen bekommen. Und das wirklich zu recht. Ich glaube hier auf Bookstagram hätte sie wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient!

  5. Cover des Buches Still Missing – Kein Entkommen (ISBN: 9783596512447)
    Chevy Stevens

    Still Missing – Kein Entkommen

     (758)
    Aktuelle Rezension von: Booklove91

    Meine Meinung und Inhalt

    Dieses Buch ist absolut großartig und spannend bis zum Schluss. 

    Der Schreibstil von Stevens hat mir von Beginn an gefallen und Nervenkitzel auslösen können. Die Emotionen von der Protagonistin sind hervorragend dargestellt worden. Ebenso ist das Cover des Thrillers sehr passend gewählt.


    Ein ganz normaler Tag, ein ganz normaler Kunde mit einem freundlichen Lächeln. Doch im nächsten Moment liegt die junge Maklerin Annie O'Sullivan betäubt und gefesselt in einem Lastwagen. Als sie erwacht, findet sie sich in einer abgelegenen, schallisolierten Blockhütte wieder. Ihr Entführer übt die absolute Kontrolle über sie aus. Ein endloser Albtraum beginnt, hinter dem ein noch schlimmerer auf sie wartet … 


    Die im Jahr 1973 als Rene Unischewski auf einer Ranch auf Vancouver Island geborene kanadische Krimiautorin Chevy Stevens arbeitete viele Jahre lang als Immobilienmaklerin. Bei den zahlreichen einsamen und teilweise unheimlichen Wartezeiten bei den sogenannten Open-House-Besichtigungen kam ihr die Idee zu ihrem Gruselkrimi-Debüt. Im Jahr 2010 erschien ihr Erstlingswerk „Still Missing – Kein Entkommen“, das sich direkt zu einem internationalen Bestseller entwickelte. Ihr herausragendes Gespür für ein einzigartiges Gänsehaut-Gefühl machte ihren zweiten Thriller ebenfalls zu einem beeindruckenden Erfolg. „Never Knowing – Endlose Angst“ erschien weltweit in mehr als 20 Sprachen.

  6. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844511116)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Wow! Diese Geschichte ist so spannend, dass ich sie fast in einem Rutsch durchgehört habe. Bei der Hörfassung stimmt einfach alles: die Sprecher, die Musik, die Geräusche.
  7. Cover des Buches Lebe, als gäbe es kein Morgen (ISBN: 9783751994262)
    Charlotte Taylor

    Lebe, als gäbe es kein Morgen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: lischens_buecherwelt

    Dieses Buch ist der zweite Band der Vancouver Island Kisses Reihe. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen, sie bauen nicht aufeinander auf, spielen eher gleichzeitig. Ich habe Band 1 vorher gelesen, aus diesem Grund war mir die Grundsituation und der Protagonist Reed und seine Familie bekannt. 

    Reed ist Alleinerziehender Vater der 13 jährigen Grace. Seine Persönlichkeit hat mir wirklich sehr gut gefallen, ich fand ihn immer sehr gelungen dargestellt. Ein Typ Mann, ein Freund für alle Zeiten, 

    Kiona ist die Lehrerin von Grace und immer bedacht auf Gleichberechtigung. Sie hat in ihrer Vergangenheit schon viel erlebt und versucht im wunderschönen Port Mc Neill neu anzufangen und alte Wunden zu heilen. Doch leider klappt dies nicht so wie sie es sich erwünscht. Auch ihre Person mochte ich sehr, eine wirklich starke Frau die sich durch nichts und niemanden verbiegen lässt. Ihre starke Art kam zu jedem Zeitpunkt super stark zum Ausdruck. Das hat mir sehr gut gefallen. 

    Die Geschichte der beiden beginnt sehr langsam und ich hatte wirklich meine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden und mich mit der langsamen Geschwindigkeit anzufreunden. Es wurde mir zu viel drum herum erzählt und viele kleine Nebensächlichkeiten zu sehr ausgeschmückt. Die Geschichte an sich, mit all ihrer Dramatik, Problematik und vielen wichtigen politischen Themen hatte wirklich Potenzial, für mich allerdings wurde sie einfach unnötig in die Länge gezogen. Zum Schluss des Buches ging es genau in die andere Richtige, hier wurden wichtige Ereignisse und Situation nur noch kurz und knapp aus der Vergangenheit erzählt. 

    Die Schreibweise der Autorin war locker und leicht und hat mir wirklich gut gefallen. 


    Mein Fazit: Eine wirklich nette Geschichte mit viel Potenzial, das für mich leider nicht so ausgeschöpft wurde. 3/5⭐️

  8. Cover des Buches Rettung (ISBN: 9783312010882)
    Daniel Griffin

    Rettung

     (2)
    Aktuelle Rezension von: renee
    Am Anfang des Buches "Rettung" von Daniel Griffin dachte ich, das wird ein Drei Punkte Buch, so ein paar nette Gedanken zum Thema Umweltschutz und gut, aber nein, ich sollte eines Besseren belehrt werden, je mehr ich las, desto mehr entwickelte sich ein ganz starker Sog. Die Art und Weise wie die verschiedenen Charaktere mit diesem Thema umgehen und auch die Art wie die Gattung Mensch  gezeichnet wird, hat schon etwas besonderes und mich in den Bann ziehendes. Und auch die Sprache hat etwas, nicht unbedingt Poesie, aber es wird viel mitgeteilt/gesagt/wieder gespiegelt.

    Zum Inhalt: Im Westen Kanadas, auf Vancouver Island gab es 1993 Proteste unter Mitwirkung von Greenpeace gegen die Abholzung, und das geschah in der realen Welt. Der Autor macht mit seinem Roman eine Fiktion daraus. Ein Roman, der zu Zeiten der Proteste im Hambacher Forst, vielleicht noch einen ganz anderen Hintergrund findet. Ebenso wie im Heute ist auch im Roman die Wirtschaft/Holzindustrie mit der Politik gemeinsam an der Abholzung/am gemeinsamen Gewinn interessiert. Auf die Ressourcen unserer Erde wird dabei weniger geschaut. Wichtig ist nur der Mammon/der Profit/das Wachstum. Naturschützer kämpfen dagegen an, machen Aktionen/Demonstrationen und bemerken irgendwann die Sinnlosigkeit ihres Handelns. Weil es sowieso alles nur so weiter geht, ohne irgendeine Veränderung, ihre Demonstrationen nichts nützen, bzw. nie jemanden, der die Macht hat etwas zu verändern, interessieren. Und vier junge Naturschützer geraten über die Wut darüber auf den falschen Weg, werden militant, planen Anschläge. Und es geschieht das Unfassbare, dass was nicht geschehen sollte, ein Mensch wird schwer verletzt. Die vier jungen Umweltschützer geraten in eine Ausnahmesituation und jeder geht auf seine Art damit um. Es wird der Mensch geschildert, in all seinen Facetten, und das für mich in einer sehr wahrheitsgetreuen Art und Weise.

    Und man kommt selbst ins Grübeln. Wo steht man selbst? Diese ganze Ausbeutung unserer Welt, es ist leicht sich darüber zu echauffieren und zu schimpfen. Aber wenn man sich wirklich ehrlich Gedanken macht. … Wo steht man selbst? Als Konsument in unserer westlichen Welt, die sich wirtschaftlich versucht über den Rest der Welt zu stellen, wirtschaftliche Macht zu haben über die Anderen und die Ressourcen unserer Erde. Als Konsumenten tragen wir doch das Ganze mit, oder? Das Verschwinden unserer Ressourcen/das Verdrecken unseres Planeten/die Klimaveränderung/die weitere Ausbeutung der wirtschaftlich Schwächeren/die Flüchtlingsströme, all das erwächst auch aus unser aller Handeln. Und ich glaube nicht, dass eine Änderung des eigenen Konsumverhaltens allein ausreicht. Es hilft definitiv, keine Frage. Aber da würden glaube ich insgesamt nur noch sehr weit greifende Veränderungen in der ganzen Welt helfen. Und eine Sicht auf das WIR bei allen Menschen der Erde. Aber politisch sieht es ja in weiten Teilen der Welt nicht so aus, leider.

    Sich der Gesellschaft zu entziehen und ein Aussteigerdasein zu führen. Hätte ich die Kraft dazu? Ich weiß nicht, bzw. ich will das eigentlich gar nicht. Dazu liebe ich den Komfort und auch gewisse Sicherheiten viel zu sehr.

    Und noch etwas. Nicht das Jemand auf den Gedanken kommt, hier geht es um Lösungen zum Thema Verschwendung unserer Ressourcen. Nein. Das Hauptthema ist wie die Betroffenen damit umgehen, mit einer Situation klarzukommen, in die sie nie wollten. Und dieses Thema wurde gut umrissen.
  9. Cover des Buches In Animae Veritas: Insel der verlorenen Seelen (ISBN: 9783739697932)
  10. Cover des Buches Hier könnte ich zur Welt kommen (ISBN: 9783458175629)
    Marjorie Celona

    Hier könnte ich zur Welt kommen

     (49)
    Aktuelle Rezension von: dicketilla

    Vaughn ist ein Seher. Er beobachtet die Menschen, seine Umgebung, weiß was geschehen wird.
    So sah er auch die junge Frau, die ein Kind auf den Stufen eines Gebäudes ablegte.
    Sah, dass das Kind ohne die Mutter besser daran wäre.

    Das Kind kommmt in eine Pflegefamilie, wird nicht getauft, aber Shandi genannt.
    Eine Weile geht es gut, doch dann wird die Frau verlassen, zieht sich bald weißes Pulver durch die Nase. Eine neue Pflegefamilie, beide Anwälte, wird sie auf den Namen Shannon getauft, doch da kommen dann die Prellungen, Brüche. Wieder eine neue Unterkunft als 6. Kind, in einem Vier-Betten-Heim, bis sie zu Miranda und deren Tochter Lydia Rose kommt.
    Möchte endlich gemocht werden, sich daheim fühlen, doch am Kühlschrank hängen nur die Bilder von Lydia Rose, die ihre Mutter nicht teilen möchte, gegen das neue Mädchen ist.
    Miranda, im Gewissenskonflikt, ihre Tochter dabei unterstützt, heimlich Aufmerksamkeit verschenkt.

    " Nachts male ich mir aus, dass meine richtige Mutter mich mit ausgestreckten Armen holen kommt.
    Ich male mir aus, dass sie genauso aussieht wie ich, dass wir die gleichen Hände haben." ( S.103 )

    Shannon, klein, pummelig, krauser Afro, schielend.
    Yula, ihre Mutter, dachte sie wäre besser dran ohne sie.Könnte ein besseres Leben bei einer richtigen Familie führen.

    Shannon erzählt in Rückblicken ihr Leben, dagegen erfahren wir in weiteren Kapiteln, wie Yulas Leben verlief, warum sie ihre kleine Tochter aussetzte.

    Es ist eine sehr ergreifende Geschichte, besonders, wenn man selbst behütet aufwuchs, das eigene Kind mit viel Liebe heranwachsen liess.Man empfindet sein eigenes Leben als Geschenk, angesicht des Elends, in dem Yula und Shannon aufwuchsen. Zu Beginn der Geschichte, kann man Yula nicht verstehen, im Laufe der Handlung eröffnet sein ein anderer Blick, auf eine junge Frau, die soviel Liebe im Herzen trägt, aber an einer falschen Liebe festhält.
    Über Shannon, ruhelos, sich ihre eigene Welt schafft, ausbricht und dennoch zu sich selbst findet.
    Man stellt sich oft die Frage, ob es gut war, dass Vaughn das kleine Mädchen rettete.
    Aber am Ende ist dieser Zweifel schnell ausgeräumt.

  11. Cover des Buches Ich beobachte dich (ISBN: 9783596299256)
    Chevy Stevens

    Ich beobachte dich

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Anfangs scheint Andrew der perfekte Mann zu sein, doch kaum sind er und Lindsey verheiratet, beginnt die Fassade zu bröckeln. Erst wird er laut, später auch körperlich gewalttätig. Eines abends gelingt Mutter und Tochter die Flucht. Andrew versuchte, sie zu verfolgen, doch wurde in einen Unfall mit tödlichem Ausgang verwickelt. Seitdem sitzt er im Gefängnis und die beiden Frauen wiegen sich in Sicherheit. Doch nach sieben Jahren kommt er auf freien Fuß.

    Die Geschichte wird in mehreren Handlungsebenen und Blickwinkeln erzählt. Eine befasst sich mit Lindseys Gegenwart, eine nimmt die Sicht ihrer Vergangenheit ein und die letzte wird aus der Sicht ihrer Tochter Sophie geschildert.
    Durch die verschiedenen Sichtweisen erfährt man sowohl, mit welchen Herausforderungen Lindsey heute zu kämpfen hat als auch, wie sie überhaupt in diese Situation gekommen ist. Ein schleichender Prozess, der ihren Ehemann immer gewaltsamer und sie dafür umso zäher werden ließ. Daher ist die Entwicklung von Lindsey sehr gut nachvollziehbar und ihr Charakter in sich rund.
    Auch die Gedankengänge und Handlungen ihrer Tochter Sophie waren für mich alle verständlich. Ich hab mich tatsächlich ein paar Jahre zurück in meine Vergangenheit versetzt gefühlt, weil die Übersprungshandlungen für mich typisch waren.

    Der Schreibstil ist sehr authentisch und unglaublich atmosphärisch. In manchen Szenen wurde mir fast die Luft zum Atmen genommen, weil ich so betroffen und geschockt gewesen bin.

    Die Spannung ließ hin und wieder auf sich warten, dennoch lag die komplette Geschichte über eine gewisse Bedrohung über den Szenen. 

    Ein authentischer Thriller aus Sicht der Betroffenen.

  12. Cover des Buches Liebe, als wäre dein Herz nie gebrochen (Vancouver Island Kisses 1) (ISBN: B08HY735T1)
    Sarah Saxx

    Liebe, als wäre dein Herz nie gebrochen (Vancouver Island Kisses 1)

     (42)
    Aktuelle Rezension von: laurasworldofbooks

    Das Cover des Buches ist wieder einmal sehr schön geworden, es passt sehr gut zur Atmosphäre und zum Setting. Leider bin ich immer noch nicht der Mensch, der gerne Gesichter auf dem Cover hat, aber dennoch Gefällt es mir sehr gut und passt auch zu den anderen Büchern von Sarah Saxx. 

    Sarah Saxx zählt mittlerweile zu meinen aller liebsten Autorinnen. Sie schafft es immer wieder mich in den Bann mit ihren Büchern zu ziehen. Auch auf dieses Buch habe ich mich wieder unglaublich gefreut und schnell verschlungen. 

    Der Schreibstil ist wie immer flüssig und fesselnd. Sie schreibt voller Emotionen und Spannung. An einigen Stellen trat ihr humorvoller Schreibstil auf und brachte mich immer mal wieder zum Lachen und schmunzeln. 

    Das Setting war einfach traumhaft schön. Die Landschaft war sehr schön beschrieben und man konnte sich diese richtig gut vorstellen und eintauchen. Für mich war das mein erstes richtiges Winterbuch und war echt überzeugt. Vielleicht werde ich dieses Jahr weitere lesen. Außerdem wird die Natur einem sehr nahe und wundervoll dargestellt. 

    Die Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen und liebe gelernt.

    Easton ist zu Beginn etwas aufmüpfig und es herrscht ein Unverständnis. Dabei ist Easton gerne alleine in der Natur und distanziert sich von seiner Umwelt. Dennoch merkt man recht schnell, dass er ein sanftmütiger Typ mit vielen Emotionen ist, die er hinter seiner Wand versteckt. 

    Leanne ist das absolute Gegenteil von Easton. Sie ist ausgeschlossen und sehr sympathisch. Dabei ist sie relativ offen für viele Dinge, gibt nicht auf und versucht ihr Ziel zu erreichen. Sie versucht alles, um ihren Traumjob zu erhalten und überwindet sich dazu eine großen Schritt zu machen. 

    Ganz besonders sind neben den Protagonisten auch die Nebencharaktere, diese sind wunderbar gelungen und perfekt für die Story gewählt. 

    Die Story ist ganz toll und wird mitgenommen auf eine emotionsgeladenen Reise zu ihrem Glück. Leider hat mir etwas gefehlt. Für mich hätte es etwas mehr Zeit gebraucht, um sich wieder zu vertragen und näher zu kommen. Wenn man sich wieder näher kommt, muss man erstmal ausführlich reden und alles aufarbeiten. Dies ging mir hier etwas zu schnell. Dennoch ist es eine wunderbare Story, mit vielen Gefühlen und Emotionen und es werden viele wichtige Themen einer Beziehung angesprochen. Die ganze Zeit über bleibt es Spannend und es gibt keine größere Lücke, die einen ausbremst. 

    Mein Fazit: 

    Das Buch ist absolut zu empfehlen, es ist ein Buch zum Wohlfühlen. Ebenso wird man in die kalte Jahreszeit gefühlt, die voller Liebe und Emotionen stecken kann. Sarah Saxx hat ein weiteres Mal ein wundervolles Buch gezaubert und bin schon sehr gespannt auf weitere von ihr. 

    Ich möchte mich noch herzlich Bei Sarah Saxx für das Rezensionsexemplar bedanken. 

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