Bücher mit dem Tag "varusschlacht"

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11 Bücher

  1. Cover des Buches Der Speersohn (ISBN: 9783982107721)
    Kirsten Winkelmann

    Der Speersohn

    (14)
    Aktuelle Rezension von: peanjo

    Garlef, der Sohn eines germanischen Stammeshäuptlings, wachst in den Zeiten nach der Varus-Schlacht in seinem Heimatdorf auf. Sein Name bedeutet "Speersohn", eigentlich soll er ein Kämpfer sein, aber er fühlt sich dazu nicht berufen. Einem anderen Menschen weh zu tun oder ihn gar zu töten, stößt ihn so ab, dass er lieber bereit ist, selbst Schmerzen, Schläge und Verachtung zu erleiden, als anderen weh zu tun. Der einzige, der ihn versteht, ist der römische Sklave, den sein Vater als Beute von der Varusschlacht mitgebracht hat. Gaius wird Garlefs wichtigster Mensch in seinem Leben, dem er alle Fragen stellen kann, der ihn in seinen Überzeugungen bestärkt und ihm die Sprache des Feindes - Latein - lehrt. Aber als die Römer Garlefs Heimatdorf überfallen und niederbrennen, gerät er wieder zwischen die Fronten und wird nach Rom verschleppt. Hier lernt er die unkonventionelle Mina kenne, eine Frau, die so gar nicht dem typischen Ideal einer römischen Frau entspricht. Sie ist gebildet und will ihr Leben selbstbestimmt leben. Aber auch sie erfährt auf brutale Weise, dass die gesellschaftlichen Regeln ohne Rücksicht durchgesetzt werden. 

    Dieser historische Roman beschreibt in eindringlicher Weise, welche brutalen und aus heutiger Sicht auch menschenverachtetende gesellschaftlichen Zwänge im alten Rom herrschten. Frauen hatten keinerlei Rechte und blieben zeitlebens unter der Herrschaft des Hausvorstehers. Sklaven und Frauen waren ein Besitz, und jeder Besitzer konnte sich dafür entscheiden, wie er sein Hab und Gut behandeln wollte. Die Autorin beschreibt sehr gut, in welcher Zerrissenheit und Bedrängnis alle lebten, die ihren Grundsätzen treu bleiben wollten. Ein beeindruckendes Einblick in das antike Rom. Absolute Leseempfehlung!

    Die Geschichte von Garlef und Mina wird in "Die Frau des Bleityrannen" fortgesetzt.

  2. Cover des Buches Die ersten Deutschen. Ein Bericht über d. rätselhafte Volk d. Germanen. 1975. 383 S. m. Abb. a. Taf. (ISBN 3-85886-043-3) (ISBN: B002FJ9D9S)
  3. Cover des Buches Im Sommer des Falken (ISBN: 9783940760487)
  4. Cover des Buches Die Varusschlacht: Der germanische Freiheitskrieg im Teutoburger Wald mit den großen Römern (ISBN: 9781720284925)
  5. Cover des Buches Runenzeit 6 (ISBN: 9783941757516)
  6. Cover des Buches Die Germanin (ISBN: 9783958240568)
    Robert Gordian

    Die Germanin

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Der Autor entführt die Leser in die Zeit des Kaiser Augustus nach Germanien.
    Es ist die Geschichte der Varus-Schlacht und deren Auswirkung aus Sicht einer Frau, Thusnelda.
    Sie ist die Tochter des romtreuen Cheruskerfürsten Segestes, hochgebildet und starrsinnig. Entgegen den Wünschen ihres Vaters schließt sie sich Arminius, dem Sieger gegen Varus, an.

    Robert Gordian stützt sich in seinem Buch auf die wenigen Überlieferungen von Tacitus, Strabon und Terenz. Gut beschreibt er das Leben der Germanen, in dem eine Frau mit dreißig bzw. vierzig Jahren als „Greisin“ beschrieben wird.
    Die sparsamen Dialoge finde ich sehr gut. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es die Schlacht und ihr Gemetzel auslässt. Man erfährt nur per „Boten-Bericht“ davon.
    Dieser historische Roman ergänzt die vielen Varus/Arminius-Bücher.
    Ein ganz besonderes Detail: Gordian rechnet die Zeit nach dem damals gültigen Kalender: „ab urbe condita“ (also nach Gründung der Stadt Rom 753 v. Chr.). Das findet man sehr selten in hist. Romanen, die in der Röm. Antike spielen.
  7. Cover des Buches Die Varusschlacht (ISBN: 9783548609713)
    Christian Pantle

    Die Varusschlacht

    (7)
    Aktuelle Rezension von: fastreader
    Endlich einmal ein Sachbuch, dass auch spannend zu lesen ist, und einen in die Geschehnisse hineinzieht. Dabei hat es dennoch viele interessante Fakten, auch wenn der Autor vielleicht hin und wieder seine persönliche Interpretation einfliessen lässt. Der Titel ist gewaltig untertreiben, in diesem Buch geht es nicht nur um die Schlacht im Teutoburgerwald, sondern um alle nennenswerten Aktionen der Römer in Germanien.
  8. Cover des Buches Kampf der Adler (ISBN: 9783404176236)
    Ben Kane

    Kampf der Adler

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Dex-aholic

    Ich lese nicht oft historische Romane, aber "Kampf der Adler" hatte es mir wirklich angetan. Ich bin schon eine gefühlte Ewigkeit um das Buch herumgeschlichen und nachdem es mir dann auch noch empfohlen wurde, konnte ich nicht länger widerstehen.
    Der Schreibstil ist echt klasse getroffen und gefällt mir sehr. Die bildhaften Beschreibungen lassen die Legionen, Lager und vor allem die Kämpfe und Schlachten regelrecht in deinem Kopf entstehen und reißen einen noch tiefer mit in die Zeit der Varusschlacht. Die Charaktere sind sehr gut getroffen und einem auf Anhieb sympathisch, naja, bis auf Tribun Tubero... Der Autor trifft die Eigenschaften der Protagonisten sogar so genial, dass man sich gar nicht entscheiden kann, für wen die Sympathie höher schlägt, die Römer um Tullus und seine Kohorte oder Arminius und die germanischen Stämme im Kampf gegen die Unterdrücker Roms?! Gerade dieser Widerspruch macht es für den Leser noch interessanter und fesselnder. Am Anfang geht es noch ruhig zu, aber je näher der entscheidende Marsch ins Verderben der Römer kommt, umso ungeduldiger und hibbeliger wird man auch als Leser. Die Handlung ist wirklich spannend, unterhaltsam und sehr detailliert erzählt und beschrieben. Man kann wirklich nur Seite für Seite mit fiebern, sei es bei Tullus' Kampf ums Überleben seiner Männer oder Arminius' Rache an den Besetzern Germaniens.
    Neben den historischen Fakten und Tatsachen mischen sich auch ein paar Freiheiten des Autoren, aber das macht nichts und stört überhaupt nicht. Im Gegenteil, es fügt sich perfekt zusammen. Die Anmerkungen und das Glossar am Ende runden die Sache dann noch sehr gut ab. Ich kann das Buch auch nur empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Band der Trilogie!

  9. Cover des Buches Der Krieger (ISBN: 9783453471603)
    Geraint Jones

    Der Krieger

    (3)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik
    „Varus, gib die Legionen zurück“ soll Augustus verzweifelt ausgerufen haben, als er den Bericht von der Vernichtung der drei Legionen im fernen Germanien vernahm. Ein Achtel der römischen Streitkräfte wurden von dem Cheruskerfürsten Arminius bis auf wenige Überlebende gänzlich vernichtet. Ausgerechnet Arminius, aufgewachsen als Geisel in Rom. Militärisch ausgebildet, hoch dekoriert, vertrauensvoll – ihm gelang es die vielen auch miteinander verfeindeten Stämme Germaniens zu vereinen.

    Irgendwo im Teutoburger Wald wurden ca. 24000 Legionäre, Hilfstruppen und wahrscheinlich ein paar tausend Familienangehörige, Zivilisten, Sklaven, usw. getötet. Die Niederlage war auch das Ende des Eroberungskrieges in Germanien.

    In dem vorliegenden Roman: „Der Krieger“ von dem amerikanischen Geraint Jones, thematisiert der ehemalige Elitesoldat, die Ereignisse dieser mehrtägigen Schlacht.
    Als Soldat war er bei mehreren Kampfeinsätzen in Afghanistan, im Irak und in Krieg gegen somalische und nigerianische Piraten. Die Schrecken eines Kampfes auf Leben und Tod, die Verzweiflung, die erlebten Verluste an Kameraden, vielleicht Freunden und nicht zuletzt die allgegenwärtige Angst, verarbeitete der Autor in diesem historischen Roman.

    „Der Krieger“ ist sein Debütroman und ja es klingt etwas merkwürdig: Ein Amerikaner, der eine „Schlacht“ zwischen Germanen und Römern beschreiben möchte? Eine gewisse Skepsis eröffnet sich dann ja doch, aber dem Autor Geraint Jones ist es gelungen, die Emotionen die so eine brutale, kriegerischen Aktion nun mal mitbringt, gut zu transportieren.

    Der Autor befasst sich nicht mit der Politik des römischen Weltreiches, auch nicht über den organisierten Widerstand der Germanen und es gibt jedenfalls in diesem Band keine Schilderung über die späteren Auswirkungen. Geraint Jones fokussiert sich ganz und gar auf die Perspektive des einfachen Soldaten und der etwas höher gestellten Feldoffiziere. Vielleicht ist etwas daran, dass Soldaten egal in welcher Epoche sie sich durchkämpfen identisch, vielleicht ähnlich fühlen!? Tausende von Kilometern entfernt, alleine unter Kameraden, die Zukunft ungewiss, vielleicht den Tod als einzigen Ausweg vor Augen?

    Geraint Jones hangelt sich ganz passabel entlang der historischen Quellen. Es gibt ein paar Be- und Umschreibungen, die nicht ganz passen, aber die Storyline passt sich der Vergangenheit gut an. Es geht dem Autor auch gar nicht darum, die Schlacht „neu“ zu erzählen, ggf. neu, oder anders zu interpretieren. Die Handlung bezieht sich ausschließlich auf die psychischen Herausforderungen, die eine achtköpfige Zeltgemeinschaft während dieser Schlacht ausgesetzt ist. Es gibt die abgeklärten Veteranen, für die, die Römische Armee ein Familienersatz ist. Den einfachen Soldaten, der seine 20-jährigen Dienstzeit überleben will und es gibt junge Rekruten die den brutalen Schrecken erst jetzt kennenlernen. Der Autor erzählt von Offizieren, die intrigant agieren, von Helden, die sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern können, oder wollen. Die historischen Figuren eines Arminius, oder seines Gegners des römischen Statthalter Varus, sind nur Nebenfiguren.

    Transportiert in „Der Krieger“ werden hier Emotionen: Opferbereitschaft, Freundschaft, Feindschaft, Rache, Vergeltung, Liebe, Vertrauen – all das prägt und empfindet der einfache Soldat im Feld – und letztlich ist ja auch nur ein Mensch.



    Geraint Jones beschreibt in „Der Krieger“ den Lärm einer Schlacht verdammt laut und kompromisslos. Natürlich wird getötet und gestorben in einer Schlacht, es müssen Entscheidungen getroffen werden, die nicht jedem gefallen können. Vor allem die verzweifelte Angst bekommt hier eine ganz eigene, durchdringende Atmosphäre – vielleicht kann man das als Autor auch nur beschreiben, wenn man es selbst er- und gelebt hat.

    Die Charaktere sind überschaubar platziert. Die Hauptfigur hat viel Potenzial – bleibt aber immer etwas im Schatten seiner selbst stehen. Dessen Beziehung zu dem Rädelsführer, Verräter und germanischen Freiheitskämpfer Arminius allerdings ist der größte Kritikpunkt des Buches. Es wirkt einfach zu wenig realistisch und allzu wild und absolut künstlich konstruiert. Die Handlung wie schon erwähnt schildert leider auch nur größtenteils die Perspektive der Römer – die Germanen und deren Motive bleiben unberücksichtigt. Nur Arminius erzählt, warum er diesen Weg gewählt hat – der dramatisch gesehen, auch sein eigener Untergang sein wird.

    Die Zeltgemeinschaft – diese acht Soldaten sind die Hauptakteure und sind gut und in sich stimmig ausgearbeitet. Den einen oder anderen könnte man ggf. in dem zweiten Teil dieser geplanten Reihe wieder treffen.

    Als Debütroman gesehen ein solider, historischer Roman, der die erschreckende Perspektive des einfachen Soldaten schildert. Geraint Jones sollte in seinen nächsten Werken mehr Nebengeschichten und Figuren einbauen, die ggf. auch historisch belegbar sind. Mehr vom Leben erzählen, und etwas weniger vom sterben und ganz sicher muss der übergreifende historische Augenblick eingefangen werden.

    „Der Krieger“ von Geraint Jones ist eine brutale, laute Momentaufnahme der Bestie namens Krieg. Erzählerisch gut, aber noch weit ausbaubar und bitte eine konzentrierte Handlung dem Blick auf die kleinen, wichtigen Details.

    Michael Sterzik



  10. Cover des Buches Rache der Adler (ISBN: 9783404177165)
    Ben Kane

    Rache der Adler

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Dex-aholic

    Nach dem genialen ersten Band der Trilogie, musste ich natürlich wissen, wie es mit Tullus und seinen tapferen Männern und auch Arminius und seinen Kriegern weitergehen wird. Man kennt den historischen Hintergrund bereits, ja, aber es einmal in der Form zu lesen und so mitzuerleben, dass beeindruckt mich immer wieder. Der Autor hält sich an die Geschichtsbücher und Überlieferungen, nimmt sich aber auch ein paar Freiheiten als Autor heraus, was man in der Form aber nicht merkt.Tullus und die Überlebenden der Varusschlacht wiederzusehen war wirklich schön und hat Spaß gemacht. Dass sie ihre Rache bekommen können, was ihre damalige Legio XVIII vor sechs Jahren durchmachen musste, beflügelt nicht nur Tullus und Fenestela. Sie wollen ihre Kameraden rächen und ihren Adler nach Hause holen. Arminius scheint nur auf diesen neuen Feldzug Germanicus' zu warten. Er will die Römer ein für allemal besiegen und aus dem Land haben. Doch dann wird sein Plan ins Wanken gebracht und Arminius sinnt auf blutige Rache. Während die Römer den Feldzug fürs erste beenden und zurück an den Rhein wollen, sind Arminius und seine Krieger ihnen dicht auf den Fersen. Wie werden die Kämpfe dieses Mal ausgehen? Die Bücher sind wirklich super genial geschrieben und fesseln einen von der ersten bis zur letzten Seite. Neben vielen historischen Ausflügen durch Germanien und die römischen Lager, ist auch viel Action, blutige schlachten und gelegentlich auch eine Prise Humor mit dabei. Aber auch Nerven aufreibende Spannung und ein winziger Hauch Gefühl fehlen hier nicht. Wenn ich nur an die Szene denke, wie Tullus Germanicus an die Stelle des Hinterhalts der Varusschlacht führt und sie die Spuren der Kämpfe und Überbleibsel noch erkennen können. Da lief es mir kalt den Rücken runter, und das nur beim Lesen. Als Fenestela und Tullus dann dort auch noch eine entscheidende Entdeckung machen, Gänsehaut pur und mir kamen selbst die Tränen... Und dann müssen wir uns auch noch von einem Kameraden verabschieden, das kam so plötzlich und aus heiterem Himmel. Da kamen mir wieder die Tränen. Von Happy End kann man hier dennoch nicht sprechen, auch wenn es zu einer einstweiligen Verschnaufpause zwischen den Adlern und Arminius kommt. Ich bin schon sehr gespannt, ob Tullus seine Rache an Arminius und noch wichtiger, seinen alten Legionsadler wieder bekommt!!!


  11. Cover des Buches Die Schlacht im Teutoburger Wald (ISBN: 9783406838095)
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