Bücher mit dem Tag "vater-sohn-beziehung"
85 Bücher
- Carlos Ruiz Zafón
Der Schatten des Windes
(5.832)Aktuelle Rezension von: LucieDaniel Sempere ist 10 als sein Vater, ein Buchhändler ihn mit zum "Friedhof der vergessenen Bücher" nimmt, ein besonderer und geheimer Ort, an dem viele Bücher sind, die es nur noch einmal gibt. So auch der Roman von Julian Carrax, den Daniel sich aussucht und womit er eine ungeahnte Kette von Ereignissen auslöst...
Es war nun schon das zweite mal, dass ich dieses Buch gelesen habe (das erste mal war vor 6 Jahren) und ich muss sagen, ich hatte es besser in Erinnerung! Also das buch ist spannend und fesselnd, gar keine Frage, aber eben auch sehr düster und hyperdramatisch. Außerdem finde ich einige Äußerungen ziemlich sexistisch.
Ich kann es trotzdem empfehlen, wenn auch nicht zu 100 Prozent!
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.084)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss gestehen, dass „Die Geschichte der Bienen“ schon über 4 Jahre bei mir im Schrank lag. Jetzt allerdings habe ich mich bereit für den Roman von Maja Lunde gefühlt.
In dem Roman geht es vereinfacht gesagt um Bienen. Die Geschichte der Bienen wird von drei Generationen betrachten. Dem 1870er, dem 2007 und der 2098. Konkret der Vergangenheit, der Gegenwart und auch der Zukunft.
Es geht um die Beginne der Bienen und der Imkerei. Das spielt vorwiegend in der Vergangenheit. Wie die Bienen nützlich sind und wie man als Menschen und Bevölkerung von ihnen profitiere kann.
Die Gegenwart betrachtet das Absterben der Bienen durch Krankheiten. Diese sind ausgelöst durch den Klimawandel und haben Auswirkungen auf die Welt und Lebensmittel.
Der letzte Abschnitt ist die Zukunft. Hier sind die Bienen schon gestorben und es gibt keine mehr. Die Gesellschaft muss die Pflanzen händisch bestäuben, um noch den Prozess am Laufen halten zu können.
Es ist wirklich sehr spannend und zeigt die Tragweite der Bienen und auch die Folgen mit dem Verlust dieser. Wirklich eine sehr wichtige Lektüre, welche gelesen werden sollte.
Auf dem Cover ist eine kleine süße Biene abgebildet.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)
(2.094)Aktuelle Rezension von: walli007Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.
Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.
Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Cursed Child
(819)Aktuelle Rezension von: Anja_WeinholdDas Skript setzt genau dort an, wo der Epilog von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" aufhört. Harry und Co. schaffen ihre Kinder zum Hogwarts Express. Für Albus Severus Potter ist es sein erstes Jahr. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit kommt der jedoch nach Slytherin und freundet sich mit Scorpius Malfoy, dem Sohn von Harry einstigen Erzrevalen Draco an. Die Jahre vergehen und während Albus von Gryffindors und Slytherins gleichermaßen gehänselt wird, weil er so gar nicht nach seinem Vater kommt halten sich hartnäckig Gerüchte Scorpius sei in Wirklichkeit das Kind von Lord Voldemort, die ihm das Leben zur Hölle machen. Die Jahre vergehen und beide Jungs entfremden sich immer mehr von ihren Vätern. In Albus und Scopius dritten leidgeplagten Jahr in Hogwarts sorgen die familiären Zwiste schließlich dafür, dass die beiden Jungs auf die wahnwitzige Idee einer Zeitreise kommen. Und es geht schief, was nur schief gehen kann.
Als Doctor Who Folge wäre das Theaterstück vermutlich ein großer Spaß, als ernsthafter Beitrag zum HP-Universum ist das jedoch so trashig und fanfictinös, dass es so manchen Fan wohl eher zum weinen bringt. Was schade ist, denn es hat einige interessante Ansätze wie die paralell laufenden Vater-Sohn-Beziehungen von Harry und Draco, die beide Elternteile beinahe maximal verpfuschen, weil sie ihre Kindern gern zu etwas machen würden, was sie nicht sind. Das Skript hat seine größten Momente in diesen charakterstarken Augenblicken. Das große Problem ist die ganze Zeitreise-Story drumherum, die man einfach nur als absolut hirnrissig beschreiben kann. Hier macht absolut nichts Sinn und die Auflösung der vielen Zeitreise-Paradoxas ist einfach nur maximal bekloppt (Delphi!) und zu großen Teilen komplett Out of Character. Das ist schade, denn als Charakterdrama über das Erwachsenwerden hätte das richtig toll sein können. Selbst für so einen Band-7-Epilog-Verächter wie mich, der bei den Kevinismus-Namen selbst 15 Jahre nach erscheinen des letzten HP-Bands immer noch lachen muss.
So bin ich hin und hergerissen zwischen den Figuren mit all ihrem Potential und der komplett bescheuerten Hauptsstory, die ich nicht eine Sekunde ernst nehmen konnte. Unterschwellig habe ich immer darauf gewartet, dass endlich mal die blaue Telefonzelle erscheint. Dieses Zeitreisechaos kann einzig der Doctor noch vernünftig erklären. Muss ich also doch noch mein Harry-Potter-Doctor-Who-Crossover schreiben. Alles andere wäre unlogisch. - Joachim Meyerhoff
Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war
(380)Aktuelle Rezension von: deidreeDer Roman von Joachim Meyerhoff konnte mich leider nicht wirklich erreichen. Ja, es gab Szenen, die ganz witzig beschrieben sind. Auch stelle ich es mir ganz und gar nicht einfach vor, als Kind in einer Psychiatrie aufzuwachsen, weil der Vater dort Direktor ist.
Doch die eher lose aneinandergehängten Begebenheiten waren mir irgendwann zu flach. Sie sind sehr wohl in einer Zeitlinie erzählt, aber ich hatte das Gefühl, dass mir dazwischen Verbindungsstücke fehlten.
Es ist ein Roman und der Titel „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ impliziert für mich, dass einiges erdacht oder ausgeschmückt wurde. Also in meinen Augen keine Biographie.
Ob der Autor jetzt vom 40igsten Geburtstag seines Vaters erzählt, vom Besuch einer hohen Persönlichkeit, oder wie ein Vogel gegen die Wohnzimmerscheibe fliegt, sein Vater beginnt Sport zu treiben, ein Patient die Angst vor dem Familienhund und den Wunsch diesen zu streicheln immer wieder durchgehen muss, oder erzählt wie Weihnachten in der Psychiatrie gefeiert wird, all das mag berühren. Trotzdem habe ich keinerlei Zugang gefunden. Mir waren die Geschichten zu geradlinig im Sinne von ohne Höhen und Tiefen.
Für mich ist dies ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.
- Gavin Extence
Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat
(529)Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage3,5 Sterne
In dem Buch erzählt uns der Protagonist Alex Woods von seinem zehnten bis zum siebzehnten Lebensjahr. Wir begleiten ihn durch seine Jugend, wo er ungewollt berühmt wird, mit einer neuen Krankheit zu kämpfen hat und versucht sich in der Schule zurechtzufinden, wo er gerne gemobbt wird. Bei dem Versuch vor seinen Schulkameraden zu fliehen, landet er beim grummeligen Mr. Peterson im Garten. Die beiden gewöhnen sich nach und nach aneinander und werden zu Freunden und als dann Mr. Peterson schwer erkrankt, beginnt für die beiden ein Leben voller Aufregung und kontroverser Entscheidungen.
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und wusste nicht, was mich erwartet. Es ist auf jeden Fall sehr außergewöhnlich, voller Wissen und Fakten und die Geschichte ist speziell aber schön. Was mir Probleme bereitet hat ist der Erzählstil. Er ist sehr sachlich, trocken und vollgestopft mit Wissen, die Erzählung wirkt teilweise wirr, ohne roten Faden, zu ausführlich und langatmig und für meinen Geschmack fehlt mir die Gefühlsebene. Es scheint viele Lesende zu geben, die diesen Stil sehr gerne mögen, aber für mich war er leider nichts und ich habe mich leider etwas mühselig durch die ermüdende Geschichte gequält, sehr schade.
- Cormac McCarthy
Die Straße
(717)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Die Straße" von Cormac McCarthy ist ein düsterer Roman, der uns einen Mann und seinen Sohn begleiten lässt, die sich auf dem Weg nach Süden, zur Küste, befinden. In der Hoffnung dort sicher zu sein.
"Auf dieser Straße gibt es keine Männer, aus denen Gott spricht. Sie sind fort, ich bin allein, und sie haben die Welt mit sich genommen."
Das Land ist verheert. Alles liegt unter einer dicken Ascheschicht. Es ist kalt. Der Mann und das Kind haben nur wenig Habseligkeiten, die sie in ihren Rucksäcken und in einem Einkaufswagen mit sich haben. Kälte, Hunger und Angst sind ihre ständigen Begleiter. Sie sind immer auf der Suche nach Häusern, die sie vielleicht noch plündern können, damit sie überleben. Die Gefahr geht nicht nur vom Erfrieren und Verhungern aus, nein, auch von anderen Menschen. Anderen Menschen, die töten, um zu überleben. Doch der Mann und der Junge versuchen die Flamme der Hoffnung hochzuhalten.
"Die Straße" ist ein niederschmetterndes Buch, düster und voller Pein. Und auch wenn der Vater und sein Sohn versuchen positiv zu denken, so wird mir beim Lesen das Herz schwer, ob der Hoffnungslosigkeit und Dunkelheit, die aus jeder Zeile, wie auch zwischen den Zeilen, wie dunkler, zähflüssiger Teer hervorquillt. Vor allem das Kind tut mir leid. Während der Vater sich noch an all die schönen Dinge vor der unbekannten Katastrophe erinnert, kennt der Junge nichts anderes als Hunger, Kälte, Angst und Tod. Was macht das mit einer zarten Kinderseele? Wo bleibt Freude und Licht, die diese Seele wachsen lassen?
Obwohl Mc Carthy sehr distanziert und nüchtern schreibt, kommen doch all die dunklen Gefühle, all die Hoffnungslosigkeit und Angst deutlich durch - vielleicht liegt das auch gerade an diesem distanziertem Schreibstil, der das Gefühl von einfachem Hinnehmen und Aushalten vermittelt. Auch bleiben Vater und Sohn namenlos, was eine zusätzliche Distanz zu den Charakteren schafft. Was jedoch vom Anfang bis zum Ende bleibt, ist die Liebe zwischen Vater und Sohn.
"Ich werde mein Versprechen halten, flüsterte er. Ganz gleich, was passiert. Ich werde dich nicht allein in die Dunkelheit schicken." - Matt Haig
Ich und die Menschen
(779)Aktuelle Rezension von: Frau_Stern_liestZusammenfassung des Autors:
"(...)Es handelt vom Sinn des Lebens und von überhaupt nichts. Es handelt davon, was passieren muss, damit man auf die Ewigkeit verzichtet und sich der Sterblichkeit überlässt. Es handelt von Liebe und toten Dichtern und Erdnussbutter mit ganzen Nüssen. Es handelt von Materie und Antimaterie, von allem und nichts, von Hoffnung und Hass. Es handelt von einer 41-jährigen Historikerin namens Isobel und ihrem 15-jährigen Sohn Gulliver und dem klügsten Mathematiker der Welt. Es handelt davon, wie man ein Mensch wird.(...)"
Persönliches Statement:
Auch auf die Gefahr hin, oberflächlich zu wirken, aber vielleicht kennt ihr das ja: dass gebrauchte Bücher, die man irgendwann irgendwo mal gekauft hat, im Gegensatz zu gut riechenden Neuausgaben ein eher stiefkindliches Dasein auf dem SuB fristen. Zum Glück dauerte dieser Zustand bei diesem Buch nur wenige Wochen - sonst hätte ich so richtig was verpasst!
Matt Haig, den viele sicher als Autor von "Die Mitternachtsbibliothek" und anderen Werken kennen, hat hier ein so wunderschönes Buch abgeliefert, das ich jedem Erdling unbedingt empfehlen möchte! Es ist philosophisch, witzig, spannend und -Matt Haig eben- überzogen mit einem kostbaren Hauch Melancholie. Richtig schön!
Im Nachwort erfährt man, wie die Geschichte entstand – auch das hat mich nachhaltig berührt.
Absolute Leseempfehlung!
- S. A. Chakraborty
Die Stadt aus Messing
(129)Aktuelle Rezension von: LismoppSehr empfehlenswert! Zauber von 10001 Nacht. Ich habe die gesamte Reihe verschlungen und war sehr traurig als ich mit ihr durch war. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und die Idee der Romane fand ich auch sehr toll. Ich mochte die Charaktere im Buch und es gab spannende Twists. Außerdem finde ich es super, das es mal wieder Bücher mit mehr als 400 Seiten sind
- Benedict Wells
Fast genial
(466)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannNicht nur Roadtrip quer durch die USA bis nach Mexiko hinüber, sondern auch ein Trip durch das Seelenleben eines Heranwachsenden, der sich nichts sehnlicher wünscht, als seinen leiblichen Vater kennenzulernen – verbunden mit der Chance, dass sich hierdurch sein Leben grundsätzlich ändern könnte. Denn dieses scheint bereits in jungen Jahren (kaum 18 Jahre alt) eine desaströse Richtung eingenommen zu haben. Die Mutter krank, der Schulabschluss gefährdet, die Zukunft mehr als ungewiss. Ein Ereignis bietet die notwendige Sprengkraft, um dem eigenen Leben eine bessere Zukunft zu geben. Es trifft sich gut, dass er dabei auf seinen besten Freund, ein wenig schräg, dafür hoch begabt und mit wohlhabenden Eltern gesegnet, sowie eine erst kürzlich kennengelernte junge Frau, mit einer ebenfalls nicht einfachen Geschichte, diese waghalsige Reise unternehmen kann.
Das klingt erst einmal nach einem gewöhnlichen Roman, in denen ein paar Dinge passieren, die so oder so ausgehen können, bei dem aber schlussendlich ein gutes Ende vorprogrammiert ist. Beim Lesen dieses Romans wünscht man sich sogar gelegentlich, dass diese Geschichte gut ausgehen möge, denn zu sehr wachsen einen die Romanfiguren „ans Herz“. Im besten oder schönsten Fall fühlt man sich an eigene Entwicklungen und Ereignisse erinnert, schaut zurück auf eine Zeit, in der die Welt noch zig Möglichkeiten bereithielt, wenn man nur den Mut hatte (gehabt hätte), sich dieser Möglichkeiten zu bedienen. An Mut fehlt es den Dreien nicht. Aber da ihre (kurzen) Lebensgeschichten alle mit einem gewissen Handicap verbunden sind, oder gleich mit mehreren, wie bei der Hauptfigur des Romans.
Allerdings gibt es Episoden oder Räume, in denen die Unterschiede aufgehoben scheinen. Sei es in einer Psychiatrie, in der die Mutter von Francis mit einer schizoaffektiven bipolaren Störung liegt, einer Parallelwelt in der die Unterschiede, welcher Art auch immer verschwinden; die Krankheit bestimmt das Leben. Oder sei es an einem Spieltisch in Las Vegas an dem die Kugel rollt und ein Ziel ansteuert, unbeeinflusst von Macht oder Ohnmacht, Reichtum oder Armut der einzelnen Mitspieler. Zum Schluss dieses Buches entscheidet sich die Zukunft von Francis tatsächlich an einem Spieltisch – und wird hier geradezu grandios wiedergegeben. Das ist Spannung pur – aber auch Leiden pur …
Denn wann setzt man alles auf eine Karte? Genau, wenn man verliebt ist. Und diese Liebe zeigt sich hier in den unterschiedlichsten Facetten. Es ist ein Buch, das tief berührt …
- Paolo Cognetti
Acht Berge
(210)Aktuelle Rezension von: Da_MarisIn diesem Buch taucht man ein in eine ganz andere Welt: In die Abgeschiedenheit und Einfachheit der italienischen Berge. Diese so ganz andere Szenerie hat mir gut gefallen. Cognetti gelingt es wunderbar, die Charaktere seiner Figuren herauszuarbeiten, v.a. ihre sozialen (In)Kompetenzen. Als Leser begleitet man Pietro über die Jahre und man kann erkennen, wie er und die anderen Figuren sich mit der Zeit entwickeln und dabei doch immer sie selbst bleiben. Dazwischen gibt es viele Landschaftsbeschreibungen, die man am liebsten mit eigenen Augen sehen würde - die meisten zumindest.
- Cormac McCarthy
The Road
(83)Aktuelle Rezension von: atlastypewriterI went into this with high hopes. Apocalyptic novels are a guilty pleasure of mine, after all. This... was disappointing to put it mild. Reasons structured below cause there are so freaking many (spoilers ahead duh)
Bleak Worldbuilding
The book is set after an unnamed apocalyptic event that remains undefined from start to finish. Not a disqualifying point in itself but it gives a first hint on how the author operates. After said event, the whole world basically died: nature is dead, the air is toxic with ash, the sun can't penetrate the ash clouds and gray fog, resources are diminishing, so people are even turning to cannibalism to survive. One would think you could get a compelling story out of that setting, right?
Nope. The setting adds absolutely nothing to the story except to “explain” why every character except the main ones, a father and his son, turned into cannibals (and rapists and slave keepers cause for the author that's apparently the same pipeline). Every time the setting is mentioned is repetitive, even when the “plot” moves to a new place. The story wouldn't been different if it played out in a tesco parking lot or the Appalachian mountains, that's how little the surroundings matter to what the characters are doing (which isn't a lot in the first place).
Annoying Main Character
When I tell you, I wanted that man to die more than any character I ever read about, just so I would no longer be subjected to his inner monologue. He's a misogynistic, hardcore christian, paranoid, abusive coward that somehow manages to make me root for actual cannibals who eat their newly born. Yes, that's a thing that unironically happens. His son has the personality and defiance of a cardboard box, and Dad still manages to find offense and give him shit for existing while the literal world is ending.
There's also no character development. You meet the characters at the start and that's who they are, cause why change a definitely-not-winning team? Can't have the reader actually developing sympathy for your characters, that would be outlandish.
I also have to mention that all tension and any pity you might have felt for their situation evaporates halfway through the book: The main conflict of the book is the struggle for resources and the main character's fear that they might turn into cannibals, too. Then they stumble upon the solution: A forgotten bunker, filled with supplies that would last years, safely hidden away in a somewhat intact orchard. And then they leave! I may have thrown the book when I got to that part. Dad also never gives a reason for why they leave, just that they have to leave so they can reach the ocean, not to do anything there or something, no, just to get there to maybe find safety... So not a brain cell to be found and no character credibility either.
The Worldview The Book Portrays
I'm all for separating the author from the art, unless it's such an obvious self insert as it's here.
The author wrote this book after divorcing from his wife and fighting over custody of his son. So, of course, the wife in the book is a selfish, dumb and hysterical monster for holding the same opinion that Dad does (aka that dying is better than being raped or eaten by the “bad people”). But because she killed herself and also wanted to kill the son, she is the bad guy here but also the ideal the man still longs for. The only other female characters you see in this are a woman eating her baby after giving birth and a few women held as sex slaves/food and paraded around in chains and collars naked. On the risk of psychoanalyzing too much into this, I think there's a connection here, to that divorce situation.
Then there's the whole savior complex the Dad has. Christianity is never explicitly mentioned, but the author is apparently very religious, and it shows in his writing in a way that happens when authors don't have enough skill to actually build a character instead of just projecting all their beliefs onto it without any reflection whatsoever. But it becomes pretty clear that the only reason why the father and son are the only “good” people left (despite them abandoning, stealing and killing just like the rest) is their faith. Portraying non-christians as automatic pedophilic rapists who eat everyone, even kids, and don't value human life or have any morals just rubbed me the wrong way, especially since this is a regularly enforced thing every couple pages.
All of this combined with the poor composition (you could shuffle the scenes, it would make no difference), poor writing quality (most meaningless dialogue you ever read) and complete avoidance of any punctuation (have fun reading every paragraph twice to figure out whether it's something a character is saying or not) just makes a nightmare of a book. I feel entitled to be reimbursed for the time I wasted, but sadly that's not a thing, so I hope you don't make the same mistake.
- Jan Weiler
Kühn hat zu tun
(105)Aktuelle Rezension von: Lilli33Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch (21. Mai 2016)
ISBN-13: 978-3499266829
Preis: 11,00 €
Spannender Krimi und mehr
Inhalt:
Kriminalhauptkommissar Martin Kühn, verheiratet mit Susanne, zwei Kinder, stolzer Besitzer eines Eigenheims, schwirrt der Kopf. In seiner Wohnsiedlung geht es drunter und drüber. Irgendwas stimmt mit dem Baugrund nicht, Neonazis bilden eine Bürgerwehr, ein kleines Mädchen ist verschwunden und hinter Kühns Garten liegt eine Leiche, aufs Übelste zugerichtet.
Meine Meinung:
Dies ist der Auftaktband der Reihe um den Münchner Polizisten Martin Kühn. Er hat mir in seiner Vielseitigkeit ausgesprochen gut gefallen. Dicht an der Seite des sympathischen, aber auch ein bisschen verschrobenen Protagonisten erleben wir einige turbulente Tage mit polizeilichen Ermittlungen, aber auch einigen privaten Problemen, wobei sich alles irgendwie vermischt.
Besonders Kühns innere Monologe vermögen zu fesseln und bringen auch die Ermittlungen voran. Was den Täter angeht, hatte ich zwar schon früh den richtigen Riecher, doch was genau dahintersteckt, hat mich letztendlich doch sehr überrascht und fasziniert.
Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für diesen tollen Kriminalroman.
Die Reihe:
1. Kühn hat zu tun
2. Kühn hat Ärger
3. Kühn hat Hunger
★★★★★
- Joseph Roth
Radetzkymarsch
(133)Aktuelle Rezension von: claudiaZDie Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Dies wird anhand des Aufstieges und des Niedergangs der Familie von Trotta über mehrere Generationen dargestellt. Die Geschicke der Familie sind durch einen Zufall im Leben des Großvaters auf alle Zeiten mit dem Kaiser Österreich-Ungarns verbunden. Der Fokus liegt dabei ganz und gar auf dem männlichen Teil der Familie, was den tatsächlichen damaligen Verhältnissen entsprechen dürfte. Denn es geht um Themen wie Ehre, Pflichterfüllung, Standeskodex, die schon im Kindes- und Jugendalter maßgebend sind. Im familiären Bereich trägt dies dazu bei, dass das Verhältnis zwischen den Generationen formell und unpersönlich ist und die Schranken oftmals nicht überwunden werden können.
Sowohl für das Kaiserreich als auch für die Familie von Trotte nimmt die Handlung einen schicksalhaften Verlauf. Dabei empfand ich das Buch allerdings nicht niederschmetternd, was ich dem Schreibstil Joseph Roths zurechne. Aus diesem Grund wird dies nicht das letzte Buch gewesen sein, welches ich von dem Autor gelesen habe.
- Tiziano Terzani
Das Ende ist mein Anfang
(68)Aktuelle Rezension von: JazzHDer Journalist Terzani merkt, dass er nicht mehr lange zu leben hat und setzt sich mit seinem Sohn hin und berichtet ihm ausführlich aus seinem abenteuerlichen Leben als Journalist. Sie reden ausgiebig, wobei der Roman in einer Dialogform geschrieben ist. Ich kenne den Film nicht, aber es ist eine andere Art von Biografie. Interessant zu lesen. Kein gewöhnliches Leben.
- S. C. Stephens
Thoughtful
(206)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterDas Cover ist wie bei den anderen Büchern der Reihe gleich gestaltet und passt somit in die Reihe.
Der Rockstar Kellan bekommt Besuch von seinem besten Freund aus Kindheitstagen Denny und seiner Freundin Kiera. Denny ist wegen einem Job in Seattle und Kiere möchte dort ihr Studium beenden, daher mieten sie bei ihm ein Zimmer. Als der Job Denny dann nochmal woanders hinbringt bleibt Kiera dort und Kellan soll auf sie aufpassen. Die beiden kommen sich aber näher als gedacht. Wir haben hier die Story aus „Thoughtless nochmal aus seiner Sicht.
Mir hat das Buch genauso gut gefallen, wie das erste. Die ganze Geschichte nochmal aus seiner Sicht zu sehen, fand ich richtig gut. Manchmal wusste man schon nicht so richtig, was er denkt oder fühlt, und kann es mit diesem Buch besser nachempfinden. Der inhaltliche Teil ist identisch.
Man bekommt etwas mehr aus seinem Leben mit und lernt ihn noch besser kennen.
Für mich auf jeden Fall eine Lesung wert.
- Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
(77)Aktuelle Rezension von: DoraLupinDas Cover von diesem Buch finde ich wunderschön und sehr passend zum Buch gehalten. Man sieht ein Mädchen aus dem letzen Jahrhundert das über dem Boden zu schweben scheint. Auch im Buch gibt es noch mehrere solcher fantastischen Fotografien, alle aus dem 18/19 Jahrhundert.
Inhalt: Jacobs Grossvater erzählt fantastische Geschichten bis er eines Tages auf mysteröse weise stirbt. Daraufhin macht sich Jacob auf die Suche die Insel der besonderen Kinder zu finden von der Grossvater ihm erzählt hat.
Auf wunderbare Weise schafft es der Autor einen in seinen Bann zu ziehen und nicht mehr los zu lassen. Ein Märchen für Erwachsene-fantasievoll, gruselig, gefährlich und absolut lesenswert! Dabei stellt man sich immer wieder die Frage ob es solche Kinder nicht wirklich einmal gegeben haben könnte vor allem wenn man die Fotos betrachtet. Ein wunderbarer Mix aus Grusel und Fantasie - Deon Meyer
Fever
(61)Aktuelle Rezension von: itwt69Die Geschichte eines tödlichen Corona-Virus, geschrieben im Jahr 2016: Erschreckend aktuell, nachdem sich der Verdacht, das SARS-CoV-2 in einem chinesischen Labor entwichenen ist, erhärtet hat. Ein mitreißender Roman, der bis zum Schluss extrem spannend bleibt, vor allem die neue Gemeinschaft von "Amanzi" und die Bedrohungen vor dem Tier im Menschen. Das Ende allerdings wird nicht jedermanns Geschmack sein, auch ich bin ein wenig enttäuscht, dennoch 5 Sterne
- James Gould-Bourn
Pandatage
(271)Aktuelle Rezension von: eldora151Pandatage erzählt auf eine ganz besondere Weise von Verlust, Trauer und der vorsichtigen Rückkehr ins Leben. Im Mittelpunkt stehen Vater und Sohn, die nach dem Tod der Mutter beziehungsweise Ehefrau versuchen, ihren Alltag neu zu ordnen. Jeder auf seine eigene, oft unbeholfene Art.
Was dieses Buch so besonders macht, ist sein Ton: Es ist tiefsinnig und berührend, ohne jemals schwer oder erdrückend zu wirken. Stattdessen gelingt es dem Autor, selbst in traurigen Momenten eine leise Komik einzubauen. Man schmunzelt über die absurden Situationen, die das Leben manchmal bereithält, und erkennt gleichzeitig die tiefe Verletzlichkeit der Figuren.
Vor allem die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist sehr einfühlsam gezeichnet. Ihre Gespräche, Missverständnisse und kleinen Annäherungen wirken authentisch und gehen unter die Haut. Dabei wird deutlich, dass Trauer kein geradliniger Prozess ist, sondern ein Auf und Ab, geprägt von Rückschritten, Hoffnung und kleinen Lichtblicken.
Ein stilles, kluges und zugleich warmherziges Buch, das nachhallt und dabei ganz ohne große Dramatik auskommt.
- Ylvie Wolf
Herzeleid
(16)Aktuelle Rezension von: GelincikDas Buch 'Herzeleid' von Ylvie Wolf ist ein gut geschriebenes Buch, bei denen man die Protagonisten gut kennenlernen kann.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, sodass es von mir 4 von 5 Punkten gibt.
- Daniel Glattauer
Geschenkt
(234)Aktuelle Rezension von: AnneSusanneGerold ist Alkoholiker und Billig-Journalist bei einem Käseblatt. Unverhofft kommt Manuel, sein pubertierender Sohn, in sein Leben. Ein Spender verteilt anonym Geld an Vereine die Gerold in Artikeln erwähnt. Mit jeder Spende bekommt auch Gerold's Leben mehr Sinn und Liebe. Ein wohlwollendes Buch, humorvoll geschrieben, mit eindeutiger Botschaft: "Sei aufrichtig, großzügig und liebevoll. Das Glück was du gibst kommt zu dir zurück." Empfehlung für alle die Happy Ends lieben und positive Feel-Good-Geschichten suchen.
- Alex North
Der Kinderflüsterer
(222)Aktuelle Rezension von: TabgIch fand das Buch von Anfang an sehr spannend und es hat mich immer wieder überrascht. Die Geschichte ist fesselnd aufgebaut und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Besonders einige Szenen waren richtig gruselig und haben mir eine Gänsehaut beschert.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man schnell in die Handlung eintaucht und das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Atmosphäre ist düster und geheimnisvoll, was perfekt zur Geschichte passt.
- Nickolas Butler
Die Herzen der Männer
(157)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Nelson wird diesen Sommer wieder mit seinem Vater zwei Wochen im Pfadfindercamp verbringen. Während der Junge die Hoffnung auf Freundschaft und Abzeichen noch nicht aufgegeben hat, sieht sein Vater darin einen Ausweg, um vor seiner Frau zu fliehen und sich gänzlich dem Alkohol hinzugeben.
Einzig vom Campleiter Wilbur wird Nelson unterstützt. Er nimmt ihn auch zu sich auf, als der Vater die Familie verlässt. Aus dem traurigen und einsamen Jungen wird ein Kriegsheld. Doch mit Freundschaften hat er es nach wie vor schwer.
Jonathan hingegen hatte schon als Kind ein Auge auf Nelson geworfen. Nicht das er Freunde brauchte. Er brauchte schlichtweg ein Opfer. Jahr um Jahr im Camp täuschte Jonathan Herzlichkeit und Freundschaft bei Nelson vor und auch nach dessen Rückkehr aus dem Vietnamkrieg blieben die beiden in Kontakt.
Nelson wird für Trevor, dem Sohn von Jonathan ein Ersatzvater. Während Jonathan seine zahlreichen Liebschaften bedienen muss, rebelliert Trevor. Mit Nelson als Vorbild zieht er ebenfalls in den Krieg.
Jahre später fährt Thomas mit seiner Mutter Rachel ins Camp, das mittlerweile von Nelson geleitet wird. Rachel kann mit dem frühen Tod von Trevor nicht abschließen und braucht Nelson um ihr Leben mit Thomas zu bewältigen.
Doch die Zeiten sind für jede Generation für sich hart und umkämpft. Freundschaften zu pflegen und nicht die Schwächen und Geheimnisse anderer auszunutzen, lernen die Kinder nicht mehr. Ausgerechnet das Camp, dessen Ziel es war, dies aufzuzeigen, zerbricht nach und nach an deren Besuchern.
Nickolas Butler hinterlässt damit einen faden Beigeschmack. Nelson, Jonathan und Trevor sind ein Sinnbild von amerikanischen weißen Männern. Wettkampf und Auszeichnungen prägen deren Laufbahn und für die wahre Liebe sowie Beziehungen untereinander bleibt da kaum Spielraum. Mit dem Camp kratzen Wilbur wie auch Nelson zumindest an der Oberfläche. Aber die Zeiten ändern sich und die Kinder sind kaum mehr zu begeistern und die Väter sehen darin nur noch eine Flucht.
Butler macht es einem nicht leicht, die Protagonisten zu mögen. Nach jeder vermeintlich guten Tat kommt ein Tiefschlag und man ist wirklich bemüht, Jonathan und sogar Nelson dies immer wieder zu verzeihen.
Nach Shotgun Lovesongs lässt Butler uns erneut tief in die menschliche Seele blicken.
- Susann Pásztor
Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
(125)Aktuelle Rezension von: AbnunchaNachdem ein Mensch gestorben ist, wird das Fenster des Sterbezimmers geöffnet oder gekippt. Dieser Brauch entstand aus der Vorstellung, dass die menschliche Seele durch den Mund des Verstorbenen in den Himmel entweicht. Fred Wiener und Karla Jenner-Garcí könnten unterschiedlicher nicht sein, aber eines tragen sie eine Weile zusammen. Karla ist schwer krank und die Frau, die ihr Leben unabhängig und in vollen Zügen genossen hat wird sterben, Fred ein eher unscheinbarer Mann möchte seine neue Berufung in der Begleitung sterbender finden. Nach einem etwas holprigen Anfang finden zunächst Fred und Karla irgendwie zusammen und schließlich auch Freds Sohn Phil. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn plätschert so dahin möchte man sagen, beide essen und schweigen. Karlas Leben war laut und schrill, den tot vor Augen muss sie vom Leben Abschied nehmen, aber Fred hatte sie sich nicht dabei vorgestellt, ein Sterbebegleiter, was genau möchte er begleiten, ist er den schon einmal gestorben? Erst als Phil in Karlas Leben kommt wird die Beziehung schließlich ein wenig wärmer, der eigensinne junge Mann, der sich für Gedichte begeistert schließ Karla in ihr Herz, ohne viele Worte ist er da und archiviert ihre Konzertfotos, archiviert ihr Leben. Wie das Buch endet sagt ja der Titel, aber wie endet es wirklich, Klara stirbt, aber der Leser hat den Eindruck sie stirbt und ist mit sich im Klaren, hat aufgeräumt und ausgemistet, also bis zu Letzt ihr Leben selber gestaltet. Habe alle in diesem Sterbeprozess etwas gelernt, ich denke schon, jeder auf seine Weise. Dieses Buch ist sehr warmherzig geschrieben und zeigt das auch Unterschiede zusammengehören können. Alle müssen wir lernen zu Leben und letztendlich zu sterben und dann ist es gut, wenn jemand da ist und für uns das Fenster öffnet. Vielen Dank.























