Bücher mit dem Tag "vater"
1.128 Bücher
- Rebecca Yarros
Fourth Wing – Flammengeküsst
(2.638)Aktuelle Rezension von: IgniswingIch liebe dieses Buch. Ganz ehrlich.
Aber ich liebe auch intelligente, starke, weibliche Protagonistinnen.
Mit Drachen!! Wer würde es nicht lieben?Es ist wirklich schön geschrieben und die Charaktere zum verlieben.
Alle mit ihren Stärken und Schwächen. Ein kunterbunter (eigentlich schwarzer) Haufen.Mit Abenteuer, Spannung und viel Feuer.
Es soll ja eine Verfilmung in Planung sein, und ehrlich ich fürchte mich etwas davor,
den in meinem Kopf sah es bereits unglaublich toll aus, ich weiß nicht ob da ein Studio mithalten kann.
(Denken wir an Eragon) - Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.734)Aktuelle Rezension von: RilanaNachdem ihre Familie alles verloren hat und statt in Reichtum nun in bitterer Armut lebt, kümmert sich Feyre als einzige darum, dass sie, ihr Vater und ihre beiden älteren Schwestern wenigstens etwas zu Essen auf den Tisch bekommen. Als sie eines Tages gefährlich tief im Wald unterwegs ist, tötet sie einen Wolf, der es auf dasselbe Wild abgesehen hat wie sie. Das Fell kann sie teuer verkaufen, doch wird ihr diese glückliche Beute noch zum Verhängnis. Denn der Wolf war mehr als nur ein einfacher Wolf, er war ein Fae. Nun kommt sein Freund in die Hütte von Feyres Familie und fordert ihr Leben für das seines Freundes, so wie es der Vertrag besagt, der den Frieden zwischen Menschen und Fae sicherstellen soll.
Allerdings tötet er sie nicht, sondern nimmt sie mit in das Reich der Fae, wo sie von nun an mit ihm leben soll.
Mein Eindruck
Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, denn wann immer ich davon gehört habe, waren die Stimmen positiv und wann immer ich überlegt habe, was ich als nächstes lesen soll und nach einer Romantasy gesucht habe, bin ich auf Das Reich der Sieben Höfe gestoßen, eine Reihe, die immer als Vorbild und Positivbeispiel für andere Reihen des Genres angeführt wird.
Und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Mir gefällt vor allem der schöne, bildhafte Schreibstil und auch die Märchen-Elemente, die sich bis zum Ende durch die Geschichte durchziehen. Die Welt ist detailliert und durchdacht, was dafür sorgt, dass man sich richtig gut in die Geschichte hineinversetzen kann.
Feyre ist eine besondere Protagonistin, die mich anfangs manchmal frustriert hat, weil sie ihrer Familie gegenüber ein schlechtes Gewissen hat und sich immer noch um sie kümmern will, trotz allem was sie ihr angetan und wie sie sie, als die jüngste Schwester, vernachlässigt haben. Aber genau diese Loyalität stellt sich als Feyres größte Stärke heraus, die maßgeblich dazu beiträgt, die Geschichte zu einem guten Ende zu bringen. Allerdings lässt der erste Band der Reihe natürlich ein paar Dinge offen, damit der zweite Band eine gute Stelle zum Anknüpfen hat.
Neben Feyre gibt es noch einige andere Charaktere, die mir sicher im Gedächtnis bleiben werden, weil sie mich beeindruckt und teils auch wirklich überrascht haben.
Insgesamt machen das Setting und die tollen Charaktere auf jeden Fall Lust auf mehr von dieser Reihe.
Mein Fazit
Märchenhafte Romantasy mit tollen Charakteren. Der erste Band hat einen guten Abschluss, sodass man der Reihe auch einfach mal eine Chance geben kann, wenn man sich nicht sicher ist, ob man auf den Hype um die Reihe aufspringen wird.
- Cornelia Funke
Tintenwelt 1. Tintenherz
(10.919)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneManchmal trifft einen eine Geschichte nicht sofort – sie braucht Zeit, um ihr Herz zu öffnen. So ging es mir mit Tintenherz von Cornelia Funke*. Die ersten Seiten fühlten sich fremd an, fast so, als würde ich vor einer verschlossenen Tür stehen. Ich habe gezweifelt, gezögert – mich sogar gefragt, ob ich vielleicht zu alt geworden bin für diese Art von Magie.
Doch dann, ganz leise, hat sich etwas verändert.
Ab etwa der Mitte begann die Geschichte, mich einzuhüllen wie ein warmer, vertrauter Mantel. Meggie, mit ihrer stillen Sehnsucht, und Mo, der mehr in sich trägt, als Worte je ausdrücken könnten – sie sind mir Stück für Stück ans Herz gewachsen. Und auch Elinor, diese eigenwillige, zunächst so schwer greifbare Figur, entpuppte sich als jemand, den man nicht mehr loslassen möchte.
Ja, es ist ein Kinderbuch. Und ja, man merkt es an der klaren, einfachen Sprache. Aber genau darin liegt seine Kraft. Es braucht keine komplizierten Worte, um etwas Tiefes zu erzählen. Es ist die Atmosphäre, die sich langsam entfaltet, die einen gefangen nimmt – still, aber unaufhaltsam.
Staubfinger und die anderen Fremden wirkten anfangs wie Schatten, die nicht in unsere Welt gehören. Doch je weiter man liest, desto deutlicher wird: Sie sind genau dort, wo sie sein müssen. Und plötzlich verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Geschichte, zwischen Leser und Buch.
Vielleicht hätte ich Tintenherz früher bedingungslos geliebt. Heute liebe ich es anders – mit einem Hauch Wehmut, mit Nostalgie, mit dem Wissen, wie selten solche Geschichten sind. Es hat mich nicht sofort verzaubert. Aber als es soweit war, hat es mich umso tiefer getroffen.
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Lesen selbst. An die Magie von Worten. Und an die leisen, kostbaren Momente, in denen eine Geschichte dein Herz findet – ganz egal, wie alt du bist.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.166)Aktuelle Rezension von: AlyshareadsbooksAlle Acotar Fans bekommen hier endlich noch mehr Tiefe zu den Charakteren und deren Geschichte. Alle Geschehnisse, die in den ersten beiden Teilen angeschnitten wurden, werden hier aufgegriffen und ausführlich vertieft. So wächst die Familie einem so richtig ans Herz, wenn das nicht eh schon passiert ist.🥹
Wenn ich euch sage, dass es sich anfühlt, als würde man mit allen zusammen am Hofe der Nacht sein, dann ist es so. In diesem Teil kommt man so richtig an und möchte nicht mehr gehen.
Für alle Fantasy Fans ist hier vor allem eine Sache viel mehr vertreten und im kleinen Detail ausgearbeitet: Kriegsführung und Politik. Es findet reger Austausch der Höfe und der verschiedenen Reiche statt. Erinnerte mich ein bisschen an Romane wie Daughter of no Worlds und Das Drachentor.
Die Spannung wird hier auf jedenfall super aufrecht erhalten. Besonders in dem letzten Drittel des Buches. Dennoch kam einem das Buch an manchen Stellen etwas lange gezogen vor. Jedoch mangelte es hier nicht an Qualität. Alles hatte seinen Sinn und Zweck und war wichtig für die gesamte Geschichte und ihre Entwicklung.
Ich glaube man muss nicht allzuviel sagen zu dem Buch. Die Reihe ist einfach ein Meisterwerk. Und vor allem die letzten 50 Seiten laden zu einer Achterbahn der Emotionen ein. Legt euch Taschentücher und das Handy an eurer Seite, damit ihr euren Bookbestie schreiben könnt, um die Sache zu debriefen.
- Anna Todd
After passion
(4.904)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BAfter Passion ist der erste Band der bekannten After-Reihe und erzählt die Geschichte von Tessa Young und Hardin Scott. Tessa beginnt ihr Studium als eher ruhige, strukturierte Studentin mit klaren Zukunftsplänen – bis sie Hardin begegnet. Er ist das komplette Gegenteil von ihr: rebellisch, verschlossen und emotional schwer greifbar.
Der Roman liest sich insgesamt sehr flüssig . Besonders schön fand ich, wie leicht man in die Geschichte hineinkommt und wie schnell man durch die Seiten fliegt. Die emotionalen Momente zwischen Tessa und Hardin sind oft sehr intensiv geschrieben, sodass man als Leser(in) stark in die Beziehung der beiden hineingezogen wird.
Dabei besteht ein großer Teil der Handlung aus dem ständigen Auf und Ab zwischen den beiden. Streit, Versöhnung, Missverständnisse und erneuter Streit wiederholen sich relativ häufig. Dadurch kann die Beziehung teilweise etwas unnötig dramatisch wirken.
Andererseits macht gerade die Dynamik zwischen den Protagonisten einen großen Teil des Reizes der Geschichte aus. Außerdem ergibt sich hieraus dann der Grundsetin für die Entwicklung der Charaktere, die ebenfalls prägend für das Buch ist und stark beschrieben wird.
After Passion ist ein interessanter, fesselnder New-Adult-Roman, der vor allem durch seine emotionale Intensität und die starke Anziehung zwischen den Hauptfiguren lebt. Wer Geschichten über komplizierte Beziehungen, große Gefühle und dramatische Wendungen - mit halbwegs viel Hin und Her - mag, kommt hier auf seine Kosten.
Fazit:
Ein sehr schöner Auftakt der Reihe mit viel Emotion und Spannung, der jedoch durch das häufige Hin und Her in der Beziehung etwas anstrengend werden kann… der aber andererseits gerade dadurch geprägt wird und mich damit stark fesseln konnte. Insgesamt ein unterhaltsames Buch, das Lust darauf macht, die Reihe weiterzulesen. - Rebecca Yarros
Flammengeküsst Band 3: Onyx Storm Deluxe-Ausgabe + 1 exklusives Postkartenset
(710)Aktuelle Rezension von: Steffi99Wie auch schon bei Band 1 und 2 war ich, trotz einem Jahr Pause, sofort wieder in der Story drinnen. Die Welt rund um das Basgiath War College gefällt mir richtig gut. Ich liebe den Fantasy Aspekt, die unterschiedlichen Charaktere, den Humor der Drachen und die magischen Zusammenhänge. 🫶🏻 Auch in Band 3 fand ich den Schreibstil wieder sehr angenehm, flüssig und zur Story passend.
Ob allerdings wirklich 900 Seiten für die Story notwendig waren, wage ich zu bezweifeln. Gerade das hin- und hergefliege zwischen den Inseln habe ich sehr langatmig empfunden und auch der große Schlusskampf zum Finale hin war sehr in die Länge gezogen. Ich denke, 200 Seiten weniger hätten der Geschichte und ihrer Tiefe auch nicht geschadet. 🤭Andarna hat mich wie auch schon im zweiten Band teilweise genervt. Ja, sie ist jetzt ein Teenager-Drache und will ihre Familie kennenlernen. Doch dieses ständige rumgezicke ging mir schon in *Iron Flame* auf den Keks. 😅
Ansonsten mochte ich auch diesen Band wieder sehr gerne und bin gespannt wie es mit Violet und Xaden weitergehen wird. 🥰
Band Eins bleibt aber nach wie vor mein Favorit❣️🔥
- Stephenie Meyer
Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
(15.161)Aktuelle Rezension von: Bookwuermchen✨ Ein unglaubliches Buch! Die Geschichte ist so ruhig und dennoch fesselnd und kraftvoll in ihren Worten, dass sie einen tief berührt. ❤️📖 Gerade diese besondere Atmosphäre macht Twilight aus!
🖤 Stephenie Meyer nimmt sich Zeit, ihre Figuren und ihre Welt aufzubauen, wodurch die Emotionen & die Spannung immer weiter wachsen. Bella und Edward wachsen einem schnell ans Herz, und ihre Geschichte lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los. 🌙🧛♂️
Lieblingszitate :
"Egal, wie perfekt ein Tag ist, er endet immer."
"Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm – und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war – dürstete nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.“
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.146)Aktuelle Rezension von: WiebkeKLGefühlt bin ich ständig über dieses Buch gestolpert, deshalb wollte ich irgendwann selbst wissen, was hinter dem Hype steckt. Der Einstieg fiel mir leicht, das Buch liest sich flüssig und Katy wirkt zunächst sympathisch.
Mit zunehmender Seitenzahl haben mich allerdings einige Dinge immer mehr gestört. Vor allem die Dynamik zwischen Katy und Daemon dreht sich für meinen Geschmack zu lange im Kreis. Daemon schwankt ständig zwischen arrogant, unfreundlich und fürsorglich, während Katy immer wieder zwischen Ablehnung und Anziehung hin- und hergerissen ist. Nach einer Weile wirkte das auf mich eher anstrengend als spannend.
Dazu kommen viele bekannte Klischees, die man aus Jugendfantasy und Romantasy bereits kennt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, wodurch die Geschichte für mich nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte.
Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Geheimnisse rund um die Lux werden interessanter, die Spannung steigt und einige Figuren gewinnen etwas mehr Profil. Das hat das Buch für mich insgesamt noch einmal aufgewertet.
Insgesamt eine unterhaltsame Jugendfantasy mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.509)Aktuelle Rezension von: TheReSaNach dem Ende von Save Me war ich gespannt, wie es mit Ruby und James weitergeht. Der zweite Band setzt genau dort an und legt den Fokus deutlich stärker auf die Folgen der Ereignisse aus Band 1. Dabei stehen vor allem Vertrauen, Verletzungen und die Frage im Mittelpunkt, ob sich zerbrochene Beziehungen wieder reparieren lassen.
Besonders gefallen hat mir, dass man diesmal mehr Einblicke in andere Figuren bekommt. Die zusätzlichen Perspektiven von Lydia und Ember haben die Geschichte erweitert und dafür gesorgt, dass die Nebencharaktere mehr Tiefe erhalten. Gerade Lydia fand ich in diesem Band sehr interessant.
Wie schon im ersten Teil liest sich der Schreibstil angenehm und flüssig. Die Emotionen der Figuren kommen gut rüber und viele Szenen haben dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefühlt habe. Vor allem James' persönliche Entwicklung und sein Umgang mit den Ereignissen aus dem ersten Band standen für mich diesmal stärker im Vordergrund.
Für die volle Punktzahl hat es bei mir allerdings nicht gereicht. Über weite Strecken dreht sich die Handlung sehr stark um das Hin und Her zwischen Ruby und James. Manche Konflikte wurden für meinen Geschmack etwas zu lange ausgedehnt, wodurch sich die Geschichte stellenweise gezogen hat. Erst im späteren Verlauf nimmt die Handlung wieder deutlich an Fahrt auf.
Trotzdem ist Save You eine gelungene Fortsetzung, die den Figuren mehr Raum gibt und emotional einige starke Momente bietet. Und dann kommt dieses Ende, das natürlich dafür sorgt, dass man direkt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.
- Veronica Roth
Die Bestimmung
(6.564)Aktuelle Rezension von: julia___4,5/5
Auch nach vielen Jahren finde ich das Buch immer noch so gut! (war jetzt das dritte Mal, dass ich das Buch gelesen habe)
Es hat auf seine Art viel Tiefgang und behandelt sehr interessante Themen. Die Story ist spannend aufgebaut und wendungsreich. Ich finde das System mit den Fraktionen sehr interessant und es ist cool umgesetzt. Vor allem der Anfang begeistert mit dem Feroxanteil 😊
Für alle die gerne dystopische Jugendbücher lese, ist die Reihe ein MUSS!!
- Josephine Angelini
Fates & Furies 1. Starcrossed
(4.649)Aktuelle Rezension von: Gwen21Göttlich verdammt hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Geschichte ist spannend, gut geschrieben und die Mischung aus Mythologie, Action und Romantik hat mir richtig gut gefallen. Das Buch baut die Handlung so auf, dass man immer weiterlesen möchte. Das Ende macht neugierig auf die Fortsetzung – ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen.
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.088)Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde nie langweilig (wobei ich das von allen 3 Teilen behaupten kann.) Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Oft war es zum Haare raufen, man dachte alles wird gut, dann kam wieder ein riesen Dämpfer. Echt toll geschrieben. Mir hat es viele Spaß gemacht diese Bücher zu lesen.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.339)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteIch habe Berühre mich. Nicht. zum ersten Mal gelesen – und ich war völlig unvorbereitet darauf, wie sehr mich diese Geschichte treffen würde. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in Sages Gedanken und Ängste hineinzurutschen, als würde ich direkt neben ihr stehen. Laura Kneidl schreibt mit einer leisen Intensität, die sich langsam, aber unaufhaltsam unter die Haut schiebt.
Sage hat mich sofort berührt. Ihre Unsicherheit, ihr Mut, ihre Art, trotz allem weiterzumachen – das alles wirkt so echt, dass man gar nicht anders kann, als mit ihr mitzufühlen. Und dann kommt Luca. Warmherzig, aufmerksam, geduldig auf eine Weise, die man in Liebesgeschichten viel zu selten findet. Er ist kein überzeichneter Held, sondern jemand, der einfach da ist, ohne zu drängen. Genau das macht ihn so unwiderstehlich.
Auch die Nebenfiguren bringen unglaublich viel Herz in die Geschichte. Besonders April und Megan haben mich überrascht – sie sind nicht nur „Freundinnen“, sondern echte Stützen, die Sage Halt geben, ohne sie zu überfordern.
Der Schreibstil hat mich komplett abgeholt. Emotional, klar, atmosphärisch – und gleichzeitig so leicht, dass ich kaum gemerkt habe, wie schnell die Seiten verflogen sind. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel die ernsten Themen behandelt werden. Nichts wird dramatisiert, nichts verharmlost. Es fühlt sich einfach wahr an.
Und dann dieses Ende. Ich war fassungslos, aufgewühlt und gleichzeitig so dankbar, dass der zweite Band schon bereitlag.
Für mich ist Berühre mich. Nicht. eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest, sondern erlebt. Eine Geschichte über Angst, Vertrauen, Heilung – und eine Liebe, die nicht laut sein muss, um stark zu sein.
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.736)Aktuelle Rezension von: Buchsucht_deTill Berkhoff ist Zahnarzt, Ehemann, Vater. Sein sechsjähriger Sohn Max kommt eines Tages nicht aus der Schule nach Hause. Verschwunden, spurlos, kein Zeugenaufruf, keine Leiche. Wochen und Monate vergehen, und Till und seine Frau Ricarda zerbrechen jeder auf seine eigene Weise an der Ungewissheit. Dann taucht ein Name auf: Guido Tramnitz, verurteilt wegen des Mordes an zwei anderen Kindern und in die forensische Psychiatrie „Steinklinik“ eingewiesen. Die Ermittler:innen halten ihn auch für Max' Entführer. Aber Tramnitz schweigt. Und Till entwickelt einen Plan, der so wahnsinnig ist, dass ihn eigentlich niemand ernst nehmen dürfte. Er lässt sich selbst in die Steinklinik einweisen. Undercover. Als Insasse. Um Tramnitz das Geständnis abzuringen, das die Polizei nicht bekommen hat.
Was Fitzek aus dieser Ausgangslage macht, ist einer seiner düstersten und emotional wuchtigsten Romane. Die Grundidee ist psychologisch echt. Fitzek konstruiert kein reines Genre-Gimmick, sondern arbeitet mit einer elterlichen Wahrheit, die in jeder Zeile spürbar bleibt. Till ist kein trainierter Ermittler, kein cooler Rächer, sondern ein Zahnarzt aus Berlin, der schlicht die Kraft verliert, weiterzuleben, ohne zu wissen, was mit seinem Sohn passiert ist. Diese Kraftlosigkeit macht ihn nicht schwach, sondern gefährlich, denn ein Mensch, der nichts mehr zu verlieren hat, ist der unberechenbarste Gegner überhaupt.
Die Steinklinik selbst ist nicht bloß Kulisse, sondern eine eigene Figur mit eigenen Regeln. Fitzek arbeitet mit allen Sinnen. Man riecht die desinfizierte Luft, hört das Klacken der Schlüssel im Schloss, sieht die spärlich beleuchteten Flure, spürt die Enge der Zellen. Dazu kommt eine doppelte Machtstruktur, offiziell zwischen Personal und Insassen, informell zwischen den Insassen selbst, in der Till sich in beiden Systemen zurechtfinden muss. Ich habe das Buch teilweise mit angezogenen Beinen im Sessel gelesen, weil ich das Gefühl hatte, selbst gleich vom Klinikpersonal kontrolliert zu werden. Für mich gehört die Steinklinik auf eine Stufe mit dem Fährschiff aus „Passagier 23“ oder der Klinik aus „Die Therapie“.
Und dann die Fitzek-typischen Twists. Wer glaubt, verstanden zu haben, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, dem wird mindestens einmal, wahrscheinlich mehrmals, der Boden unter den Füßen weggezogen. Die Wendungen sind erzählerisch fair, mit Details gestreut, die man beim ersten Lesen für Belanglosigkeiten hält und die sich später zu einem Bild zusammenschließen, das man nicht kommen sah. Es ist nicht der eine Big Twist am Ende, sondern gestaffelte Enthüllungen, die den Sog konstant hoch halten. Kurze, dichte Kapitel mit kleinen Cliffhangern ziehen einen so mit, dass ich das Buch in zwei Sitzungen verschlungen habe.
Ehrlich gesagt: „Der Insasse“ ist emotional harte Kost. Das Thema Kindesentführung darf man nicht unterschätzen, und wer sensibel darauf reagiert, sollte gut abwägen. Auch die Darstellung der forensischen Psychiatrie ist erzählerisch überhöht, Realismus-Puristen werden an manchen Stellen die Augenbrauen heben. Beides sind für mich winzige Fußnoten, keine echten Kritikpunkte.
Für Fitzek-Fans absolute Pflichtlektüre. Für Genre-Einsteiger:innen neben „Die Therapie“ der ideale Startpunkt. Ein Meisterwerk seines Genres.
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(1.010)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuchIch bin lange um dieses Buch herumgeschlichen, einfach weil es super gehypt wurde und auch wenn Sarah J. Maas mega schreibt, so bin ich doch auch vorsichtig bei solchen Hype-Bücher. Deshalb lese ich oft erst viel später, auch wenn ich mich dann genauso oft frage, warum ich solange gewartet habe.
In diesem Reihenauftakt begleiten wir Bryce bei ihrem, nicht gerade einfachen Leben. Als Halb-Fae hat sie es nicht leicht, vor allem da ihr leiblicher Vater sie nicht anerkennt, da sie keine Macht besitzt. Doch Bryce lässt sich davon nicht unterkriegen, sie ist feierfreudig und frech, sagt was sie denkt und vor allem ihre Freundschaft zur Wölfin Danika, die nicht gerne gesehen wird, ist besonders eng.
Doch als ein Dämon Crescent City unsicher macht und auch Danika und ihr Rudel ihm zum Opfer fallen, verändert sich Bryce Leben. Von heute auf morgen ist die den Anfeindungen vom Hauptrudel ausgesetzt, die Bryce die Schuld geben.
Als zwei Jahre später der Dämon erneut zuschlägt, bitte der Erzengel der über Crescent City herrscht Bryce um Hilfe. Sie hat den Dämon damals gesehen und kann ihn als einziger genauer beschreiben. Zur Unterstützung stellt der Erzengel ihr seinen besten Mann, ein gefallener Engel zur Seite. Doch Bryce ist alles andere als begeistert von Hunt und sie reizt ihn wo es nur geht.
Doch je näher sie des Rätsellösung kommen, desto gefährlicher wird es für Bryce und auch für Hunt. Diese Mission schweißt die Beiden enger zusammen, als vom Erzengel beabsichtigt.
Das erste Abenteuer von Bryce und Hunt war sehr spannend zu lesen, denn die Protagonisten sind sympathisch und haben durchaus ihr Herz auf dem rechten Fleck. Sarah J. Maas hat es wieder geschafft, eine Welt zu erschaffen, die zwar detailreich ist, aber ich mir auch super bildlich vorstellen konnte.
Das Ende ist überraschend und ich bin schon sehr gespannt wie es jetzt weiter geht.
- Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.841)Aktuelle Rezension von: NicoleK1975Emma ist Psychiaterin und hat sich in eine geschlossene Anstalt eingeschlichen, um Versuche an Patienten aufzudecken. Nachdem sie ihren Bericht auf einer Fachtagung präsentiert hatte, begab sie sich in ihr Hotelzimmer. Sie war glücklich mit Philipp verheiratet, der sie unterstützte und hatte vor kurzem erfahren, dass sie endlich schwanger ist. In der Nacht wurde sie geweckt, betäubt, rasiert und vergewaltigt…
Ein halbes Jahr später klingelt der Postbote und brachte Pakete…
Der Schreibstil ist sehr detailliert und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Mir fehlte allerdings nach den ersten paar Seiten ein bisschen die durchgehende Spannung. Irgendwie plätscherte es so vor sich hin, dadurch hat mein Lesefluss etwas gelitten. Das wurde erst kurz vor der Hälfte besser.
Emma war mir sympathisch. Sie litt manchmal immer noch unter den Dämonen ihrer Kindheit. Nach der Vergewaltigung verbarrikadierte sie sich im Haus. Ein halbes Jahr später brachte ihr der Briefträger, der einzige Mensch zu dem sie außer Philipp Kontakt hat, ihre Pakete und bat sie auch um die Annahme für einen Nachbarn. Den sie nicht kannte. Die Panik kam und die Paranoia wurde noch stärker.
Emma wurde nicht wirklich ernst genommen. Ihre Verletzungen waren da, aber es gab Unstimmigkeiten: ihr Hotelzimmer gab es nicht, sie wusste nicht wie sie zur Bushaltestelle kam wo sie gefunden wurde und der Mann, der als Friseur durch die Presse ging hat nach der Vergewaltigung und Rasur keine der Frauen am Leben gelassen. Seit dem Vorfall verbrachte sie die Tage zu Hause, sie igelte sich ein und wollte zu niemanden Kontakt haben. Ab da wurde das Buch ruhiger, mir fehlte die Spannung beim Lesen. Alles dümpelte vor sich hin.
Kurz vor der Hälfte bekamen die Vorkommnisse für mich eine erschreckend gefährliche Bedeutung. Ab da hat es mich etwas gefesselt - aber der Nervenkitzel hat gefehlt, für den der Autor so gefeiert wird. Ich hab schon Bücher gelesen, die mir den Schlaf geraubt haben - dieses hier gehört aber nicht dazu.
Ein interessantes Buch mit Höhen und Tiefen. Am Ende kam dann einiges ans Licht, aber manches blieb für mich auch unklar. Durch eine List wurde der Täter entlarvt. Ich gebe diesem Buch gute 3 Sterne.
- Cassandra Clare
City of Fallen Angels
(3.030)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss sagen, dass ich mich bei Band 4 der Shadowhunters Reihe erst etwas gedrückt hatte weiter zu lesen, nachdem mich die Clockwork Reihe etwas ernüchternd zurückgelassen hatte.
Dennoch war ich von Band 4 angenehm überrascht. Die Dynamik unseres New York Trupps hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Ebenen zwischen Clary und Jace war hervorragend geschrieben von Cassandra Clare. Auch die anderen Protagonisten haben sich sehr weiterentwickelt.
Besonders haben mir die kleinen Details zur Clockwork Reihe gefallen. Wie das JG in der Zelle für Jessamine Gray. Das war wirklich genial oder auch die Details an Will und Jem. Das kam mega im Buch. Allein solche Sachen machen die Story besser.
Thematisch unterscheidet es sich mittlerweile sehr zu der Netflix Serie, was ich aber nicht negativ finde. Es gefällt mir sogar richtig gut. Für mich war Band 4 bisher der stärkste.
Optisch habe ich hier die Ausgabe der Bücherbüchse mit einem schönen Farbschnitt von New Yorks Skyline in Schwarz weiß mit Details.
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
(1.332)Aktuelle Rezension von: Mona-di-FenderSchulalltag, Parallelwelten und zwei Teenager, die sich nicht leiden können: Willkommen in der Welt von Vergissmeinnicht! Der erste Band erzählt eine Geschichte, in der Familiengeheimnisse aufgedeckt werden, sich Portale öffnen und die Liebe nebenan direkt hinter der Nachbarstür warten kann.
Worum es geht?
Der Schulliebling Quinn kann seinem Verstand nicht mehr vertrauen, nachdem ihn nachts ein seltsames Wesen verfolgte und er dabei in einen Unfall geriet. Denn plötzlich sieht er Dinge, die nicht existieren dürften, kann sich mit Statuen unterhalten und durch Portale reisen. Überfordert mit der Situation, möchte er sich jemandem anvertrauen. Aus Angst, seine Freunde könnten ihn für verrückt erklären, wendet er sich seiner verhassten Nachbarin Matilda zu - einem Mädchen, das unfassbar gern Fantasyromane liest und streng katholisch erzogen wird. Obwohl die beiden sich nicht leiden können und Quinn versucht, sich den Geschehnissen zu entziehen, werden beide immer tiefer in eine fremde Welt gerissen, während Quinn feststellen muss, dass sich seine Gefühle für Matilda langsam ändern.
Ich hatte Spaß mit diesem Buch. Nach 60 Std. Outlander war Vergissmeinnicht genau das richtige: seicht, kurzweilig und gewissermaßen eine Reise zurück in die eigene Teeniezeit. Denn mit den Gedanken von Quinn und Matilda bekommen wir alle Ängste, Zweifel und Wünsche vermittelt, wie sie für diese Altersgruppe eben typisch sind. Fragen, was die Freunde über einen denken werden, was passiert, wenn der Crush die verborgenen Gefühle bemerkt und was passiert, wenn die Eltern einen erwischen, werden gekonnt verwoben mit den Geheimnissen rund um die Parallelwelt des Saums.
Wäre ich noch ein Teenager, würde ich dieses Buch mit ziemlicher Sicherheit absolut lieben! Doch wie das mit dem Erwachsenwerden so ist, wächst man aus den ein oder anderen Stories irgendwann raus. 😇
So ist es für mich hier: Ein schöner, nostalgischer, kurzer Ausflug in eine Geschichte, die einen kurz wieder zurückblicken lässt. 🤗
- Andrzej Sapkowski
Der letzte Wunsch
(858)Aktuelle Rezension von: hackenoh„Der letzte Wunsch“ ist kein klassischer Roman, sondern eine Sammlung miteinander verbundener Kurzgeschichten. Gerade das macht den Einstieg in die Witcher Welt so besonders. Stück für Stück lernt man Geralt von Riva kennen und bekommt einen Eindruck davon, wie diese Welt funktioniert.
Düsterer Ton und moralische Grauzonen
Was mir besonders gefallen hat, ist der Ton der Geschichten. Die Welt ist rau, oft brutal und selten eindeutig. Entscheidungen sind selten klar richtig oder falsch. Genau diese moralischen Grauzonen machen die Geschichten so interessant und unterscheiden sie deutlich von vielen anderen Fantasybüchern.
Märchen neu erzählt
Viele Geschichten greifen bekannte Märchen auf und drehen sie in eine deutlich düstere Richtung. Dadurch entstehen sehr originelle Episoden, die gleichzeitig vertraut und völlig neu wirken.
Fazit
„Der letzte Wunsch“ ist ein faszinierender Einstieg in die Witcher Reihe. Die Geschichten sind atmosphärisch, klug geschrieben und zeigen sofort, warum diese Welt so viele Leser begeistert. Ein sehr starker Beginn einer der bekanntesten modernen Fantasyreihen.
- Lucinda Riley
Die sieben Schwestern
(1.343)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Maya ist eine sehr sympathische Hauptfigur, mit vielen Ängsten und einem großen Herz.
Ich liebe die Idee von den sieben Schwestern und den Reisen in die Vergangenheit und kann es kaum erwarten ins nächste Abenteuer zu reisen, doch zu erst erzähle ich euch von Mayas Urahnin Bel (Izabella) und ihrer tragischen Liebe Laurent und ihrem Verlobten.
Die Geschichte von wahrer Liebe und Reisen, Tränen und Tänzen.
Ich wünschte Bel müsste sich nicht zwischen ihrer Pflicht und ihrer Liebe entscheiden!
Maya hingegen ist eine kleine Einsiedlerin, nach dem ihre erste Liebe mit Tränen endete, doch mit dem charmanten brasilianischen Autor könnte es diesmal anders laufen. Und so sucht Maya unter dem Fuße des Christo und der tanzenden Menge nach Hinweisen auf ihre Familie.
- Leigh Bardugo
Das Gold der Krähen
(998)Aktuelle Rezension von: Linahsa„Wie haben sie das bloß wieder geschafft?“, war ein Gedanke, der mir immer wieder in den Kopf gekommen ist, während ich dieses Buch gelesen habe. Wenn man ein Abenteuer mit komplexen Charakteren sucht, ist dieses Buch sicher das richtige!
Fangen wir mit dem Schreibstil an. Er war sehr ansprechend, durchgehend stimmig und hat eine passende Atmosphäre geschaffen, die perfekt zur düsteren, spannungsgeladenen Welt des Buches passt.
Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, die Autorin – oder vielmehr die Charaktere – seien einem immer einen Schritt voraus. Die Handlung war nie vorhersehbar, und man wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Ich liebe einfach das Gefühl zu haben, auf jeder Seite wartet eine Überraschung - ein echtes Abenteuer also!
Dabei war die Geschichte in jedem Moment glaubhaft, die Handlungen der Figuren stets nachvollziehbar, und der gesamte Plot wirkte hervorragend durchdacht.
Die Figuren in dem Buch haben mich vor allem begeistert. Sie wirkten authentisch und auf ihre eigene Weise sympathisch. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen, eine Geschichte, eine Vergangenheit, die ihn oder sie geprägt, geformt oder sogar gequält hat.
Man hat das Gefühl bekommen, dass die Figuren nicht nur eine gemeinsame schwer zu meisternde Mission hatten, die sie alle vereinte - sie hatten auch eine persönliche, teils geheime Herausforderung, die sie meistern mussten. Dementsprechend waren viele tolle Charakterentwicklungen dabei!Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, war ein wenig Romantik - aber auch nur ein kleines bisschen. Ich fand es zwar sehr angenehm, dass es weder explizite Szenen noch übertrieben, wenig glaubhafte Liebesbekundungen gab. Die romantischen Momente blieben dezent und zwischen den Zeilen, was gut zur Geschichte gepasst hat. Ein Hauch mehr hätte mich trotzdem gefreut.
Letztendlich ändert es aber nichts daran, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und der Plot und der Schreibstil wirklich grandios waren.Insgesamt also eine eindeutige Empfehlung.
Sternebewertung:
Plot: 5/5
Originalität der Geschichte: 5/5
Charaktere und ihre Entwicklung: 10/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtwertung: 5/5 - Stephanie Garber
Caraval
(1.191)Aktuelle Rezension von: heidiamlesenTatsächlich bin ich von dem Einstieg in die Trilogie nicht ganz überzeugt.
Zuallererst ist das Spiel mehr als verwirrend. Es ist absolut nicht klar, wie genau das Spiel aufgebaut ist und wer überhaupt mitspielt. Auch gibt es keine Gegner außer dem Spielleiter selbst. Ich denke, wenn man von Seite 1 an davon ausgeht, dass es um eine Art Liverollenspiel geht, ist es schon besser verständlich.
Sämtliche Hintergrundgeschichten helfen am Anfang auch nicht, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Zum Glück sind alle Hauptfiguren überzeugend und sympathisch, sodass man doch wissen möchte, wie es weitergeht. Das Ende ist rasant und erhellend und hat einen ordentlichen Cliffhanger.
Daher werde ich den zweiten Band wohl doch auch
- Sebastian Fitzek
Der Augensammler
(5.416)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrWieder einmal eine komplett durchdachte Sache von Herrn Fitzek. Die Hintergrundgeschichte des Täters, der Plot und die Protagonisten waren super dargestellt und sinnhaft. Den Täter konnte man aber vorher schon erahnen (wenn man zwischen den Zeilen gelesen hat), was dem Leseerlebnis aber keinen Abbruch getan hat.
Ich mochte es besonders, dass sich der Autor so mit dem Thema "Blindheit" auseinandergesetzt hat. Es war interessant einen Einblick in die Welt von Alina zu erhalten. Von mir eine klare Leseempfehlung.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)
(2.098)Aktuelle Rezension von: walli007Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.
Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.
Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt.























