Bücher mit dem Tag "vaterschaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vaterschaft" gekennzeichnet haben.

141 Bücher

  1. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.397)
    Aktuelle Rezension von: Sasi_loves_books

    Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch zwar oft in den Buchhandlungen gesehen habe und auch viel von ihm gehört habe, jedoch stand es nie auf meiner Leseliste. Das Buch hat eher mich gefunden, denn es stand in einem Bücherschrank zwischen sehr vielen alten Schinken und da es oft bei den Empfehlungen meiner Stammbuchhandlung stand habe ich es einfach mitgenommen. Gelesen habe ich es aber auch nur weil ich in Urlaub gefahren bin und lieber ältere Bücher für den Pool mitnehme. Diese zufällige Begegnung mit dem Buch hat mir viele heitere Lesestunden beschert, denn das Buch ist einfach der Hammer.

     

    Ich muss zugeben, dass ich das Buch aufgrund seines Covers nicht mal in die Hand genommen hätte, hätte es nicht auffällig in der Buchhandlung gestanden. Trotz dem ganz lustig klingenden Klappentextes hat mich das Buch nicht überzeugen können… bis es mich gefunden hat.

     

    Don ist auf den ersten Blick ein sehr seltsamer Mensch der viel zu viel analysiert und in seiner eigenen wissenschaftlich geprägten Welt lebt. Sozial ist er jedoch sehr unbeholfen und das ist auch wohl der Grund warum er noch single ist. Da er jedoch eine Ehefrau möchte entwickelt er, wissenschaftlich wie er nun mal ist, einen Fragebogen mit dessen Hilfe er die perfekte Ehefrau für sich finden möchte. Doch dann tritt Rosie in sein Leben, die mit ihrer schrillen auffallend anderen Art so ziemlich das Gegenteil ist was Don sich vorstellt. Aber auch Rosie hat ein Ziel, denn sie möchte ihren leiblichen Vater finden und da Don Genetiker ist bilden die beiden ein Team. Im Verlauf der gemeinsamen Zeit lernt Don eine ganz andere Welt kennen, die Welt der Emotionen und taucht langsam in diese ein. 

     

    Der Schreibstil des Autors Graeme Simsion ist einfach heiter und locker, was perfekt zu meiner Urlaubsstimmung gepasst hat, aber er erschafft auch eine Flucht aus dem eintönigen Alltag. Das Buch liest sich flüssig und ich musste eigentlich durchgehend schmunzeln und teilweise auch laut loslachen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und es war das reine Vergnügen. 

     

    Don ist ein liebeswert schrulliger Charakter, den man einfach lieben muss, aber über den man auch oft den Kopf schütteln muss. Ich glaube viele Menschen haben ihren inneren Don und so hat man doch viel Verständnis für seine angenehme Andersartigkeit. Manchmal erscheint er doch naiv, wie er so manche Situation interpretiert, aber das macht es umso besser. Rosie ist das komplette Gegenteil und doch können sich viele zum Teil in ihr wiederfinden. Sie ist laut und auffällig, hat aber auch eine ruhige besonnene Seite und für mich war sie einfach sympathisch, weil sie Don geholfen hat eine ganz andere Welt als die seine kennenzulernen. Das Zusammenspiel der beiden Charaktere ist einfach legendär und das ein oder andere Missverständnis, das der Leser bereits kennt, war zum Totlachen. 

     

    Das Buch macht einfach gute Laune und ich bin froh es gelesen zu haben und ich musste mir gleich den folgenden Band kaufen und bin sehr gespannt auf diesen. 

  2. Cover des Buches Be with Me (ISBN: 9783492305730)
    Jennifer L. Armentrout

    Be with Me

     (849)
    Aktuelle Rezension von: buch_wunsch

    Dieses Buch hat mich zerrissen und wieder zusammengesetzt. Schon der erste Teil der Reihe hat mir gefallen, doch der zweite Teil ist noch viel besser! Das Buch deckt alles ab, was es für einen guten NA Roman braucht.

    Es geht um Tess, die aufgrund einer Verletzung nicht mehr ihrem Traum nachgehen kann, Profitänzerin zu werden und deshalb übergangsweise anfängt zu studieren, bis ihre Verletzung verheilt ist. Dabei trifft sie den besten Freund ihres Bruders wieder, in den sie seit einem Kuss in der Vergangenheit hoffnungslos verliebt ist. Doch er stößt sie immer wieder von sich weg.

    Die Geschichte zwischen Tess und Jase ist zum dahinschmelzen schön, hat aber durchaus spannende Höhen und Tiefen. Das Prickeln zwischen den beiden ist eindeutig zu spüren. 

    Die Geschichte um Tess Mitbewohnerin Debbie nimmt einen wirklich mit und sorgt dafür, dass Tess dunkle Vergangenheit immer wieder ans Licht gespült wird. Das sorgt dafür, dass dieses Buch ein einziges Wechselbad der Gefühle ist und auf keinen Fall langweilig wird oder Längen hat.

    Je mehr die Geschichte fortgeschritten ist, desto weniger konnte ich das Buch aus der Hand legen. Ein absolut fesselndes und lohnenswertes Buch, welches ich jedem empfehle, der auf New Adult Romanzen und dunkle Vergangenheiten steht.

  3. Cover des Buches Die Erbin (ISBN: 9783802599453)
    Simona Ahrnstedt

    Die Erbin

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Natalia De la Grip hat sich trotz ihrer Privilegien ihren Erfolg als angesehene Unternehmensberaterin hart erarbeiten müssen. Als sie unterwartet von David Hammar – Schwedens jüngstem und erfolgreichstem Risikokapitalgeber – zum Lunch eingeladen wird, stellt sich trotz ihres Misstrauens eine überwaltigende Anziehungskraft zu dem jungen Schweden ein. Doch Natalia ist nur eine Spielfigur in Davids perfidem Plan, eine Rechnung mit ihrer Familie zu begleichen.


    Soviel zum Inhalt des Buches. Es klang wirklich spannend, obwohl ich mir zunächst gedacht hatte "Och nee, nicht schon wieder eine Liebesgeschichte über zwei reiche Menschen, die sich irgendwie finden" (mal ehrlich, warum sind es immer reiche Menschen? Warum nicht mal ganz normale, durchschnittliche Bürger?). Aber ich wollte dem Buch trotzdem eine Chance geben.


    Ich fand den Einstieg ins Buch sehr schwierig, irgendwie habe ich lange gebraucht, bevor ich mich in der Story zurechtgefunden habe. Aber selbst dann bin ich nicht richtig dringewesen, denn die Perspektiven der Charaktere wechsel immer wieder und das oftmals von einem zum nächsten Absatz, sodass es einen unvorbereitet trifft.


    Generell waren die meisten Charaktere auch allesamt irgendwie unsympathisch.

    Die Familie de la Grip war - selbst für eine Adelsfamilie - ein wenig zu überspitzt dargestellt. Dort wurde ja kaum eine Aussage getroffen, die nicht in irgendeiner Form frauenfeindlich, rassistisch oder von oben herab getroffen war. Und dann dieses ständige... Winseln nach Bestätigung, anders kann ich es gar nicht beschreiben.

    Natalie und David waren für mich beide einfach wandelnde Klischees. Diese beiden Charaktere, die immer so missverstanden von allen sind, sich so differenzieren, sich im Grunde genommen total unterscheiden, so attraktiv sind und natürlich sofort einen Draht zueinander haben und und und... Ich könnte hier endlos weitermachen.

    Natalie war mir definitiv oftmals zu ruhig (ich hätte mir gewünscht, dass sie wenigstens einmal den Mund aufmacht und jemanden anbrüllt) und David dagegen zu ungestüm, immer darauf bedacht irgendetwas oder irgendwen anderes als Begründung für seine Handlungen zu nutzen. Gut, ich fand seine Beweggründe für manche Sachen durchaus nachvollziehbar aber irgendwann ist er doch übers Ziel hinausgeschossen.


    Was den Input angeht, wurde es irgendwann auch zuviel des Guten. Es passiert plötzlich soviel, jeder Person passieren zig Sachen, sodass man den Überblick verliert, einige wichtige Themen werden einfach unter den Teppich gekehrt, weil sie ja schon "Jahre zurückliegen" und mittendrin dann auch noch ganz viel wirtschaftliches Fachgesimpel, das viele, die keine oder nur wenig Ahnung von Aktien, der Börse und Co. haben, nicht im geringsten verstehen würden.


    Insgesamt kann ich also nur sagen, die Idee war gut, aber die Umsetzung war weniger zufriedenstellend. Ich weiß noch nicht, ob ich mir die weiteren Teile anschaue.

  4. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

     (1.842)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Am Anfang hätte ich das Buch um ein Haar abgebrochen; es ist einfach zu spiritistisch, und das vertrage ich nicht gut. Am nächsten Tag habe ich dann noch einen Versuch gewagt, und da konnte ich es ertragen. Später wurde dann die Handlung doch realistischer und auch recht spannend. Dann habe ich mich mit dem Anfang versöhnt. Aber meine Linie ist es immer noch nicht. Wie können erwachsene Menschen mit so etwas umgehen?

  5. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.750)
    Aktuelle Rezension von: lovely-xy

    Ich bin zunächst mit gemischten Gefühlen an das Buch herangegangen, da es sich bei uns um eine Schullektüre handelt. Vorurteile! Das Buch packt! Die Geschichte ist spannend, aber auch herrlich absurd. Hinterlistig spielt die "alte Dame" ihr Spiel und gewinnt. Weil Geld eben doch die Welt beherrscht. Die Aussage des Buches ist klasse, der Schreibstil etwas anstrengend, die Situationskomik amüsant und leicht.

  6. Cover des Buches Daringham Hall - Das Erbe (ISBN: 9783404171378)
    Kathryn Taylor

    Daringham Hall - Das Erbe

     (288)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Ich gebs zu: Ein absoluter Covergriff. Man darf ja wohl noch hoffen, dass sich hinter solch hübscher Verpackung auch ein überzeugender Inhalt verbirgt. Noch dazu hatte ich eine positive Rezension im Hinterkopf. Mein Fall war es aber letztendlich definitiv nicht. Es mutet wie ein modernes Downtown Abbey an, nur noch langweiliger (in meinen Augen). Es ist einfach eine Geschichte, wie man sie gefühlt schon tausendmal gelesen hat. Alles ist sehr blumig und rosig verpackt trotz der vielen Konflikte. Und außerdem ist es sehr vorhersehbar. Einzig das Setting hat mir wirklich sehr gut gefallen. Aber die Charaktere, z.B. Kate, waren viel mehr eine unzugängliche Fassade als eine interessante Gesellschaft für eine Leserin wie mich.

  7. Cover des Buches Rachesommer (ISBN: 9783442473823)
    Andreas Gruber

    Rachesommer

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Mehrere ältere Herren sterben unter mysteriösen Umständen, die Rechtsanwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufälle und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

    Auf der Suche nach dem Täter trifft Evelyn auf den Kommissar Walter Pulaski. Pulaski ist auf der Suche nach Erklärungen für die vermeintlichen Selbstmorde von Jugendlichen aus einer psychiatrischen Anstalt.

    Evelyns und Pulaskis Suche nach der Wahrheit geht weit in die Vergangenheit zurück und bringt einiges Abscheuliches ans Tageslicht.

    Rachesommer ist der erste Teil der Reihe um das Team Evelyn Meyers und Walter Pulaski und bietet direkt einen guten Start. Wer auf der Suche nach blutigen Taten und ebenso blutigen Serienmördern ist, der wird bei diesem Teil nicht fündig und dennoch ist das Buch durchweg spannend!

    Der Schreibstil von Andreas Gruber nimmt einen von der ersten Seite an mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil der Spannungsbogen ständig gegeben war. Hat sich eine meiner Fragen geklärt, so kam direkt eine Neue.

    Das Hauptaugenmerk liegt vor allem auf die beiden Ermittler, die Kapitel bestehen aus einem Wechsel der Perspektiven von Meyers und Pulaski.  

    Evelyn Meyers ist eine junge  Anwältin, die in einer Anwaltskanzlei vor allem die großen Konzerne vertritt. Doch im Gegensatz zu ihrem Vorgesetzten Karger macht sie der Job nicht (mehr) glücklich. Die Differenzen zu Karger lassen Meyers sehr schnell sympathisch wirken, im Gegensatz zu anderen Anwälten interessiert sie sich noch für den „kleinen Mann“ und nicht nur für das große Geld. Es wird aber auch von Anfang an deutlich gemacht, dass Evelyn eine schreckliche Vergangenheit hat, welche durch den Fall noch mehr an Brisanz gewinnen wird.

    Walter Pulaski hingegen ist ein älterer Herr, der mit immer mehr Vorurteilen durchs Leben geht. Seine knorrige Art macht ihn auf der anderen Seite auch direkt wieder sehr charmant. Als alleinerziehender Vater und Asthmatiker ist er nicht mehr beim LKA, sondern nur noch im Innendienst. Bis zu den mysteriösen Fällen.

    Wenige Kapitel sind zudem aus der Sicht des Gejagten geschrieben; von denen ich mir ein paar Seiten mehr erwünscht hätte.

    Nein, viel Blut fließt hier nicht, aber wer sich in eine Geschichte reinversetzen kann und sich Dinge ausmalt, die nur angedeutet, aber nicht komplett ausgesprochen werden, bei dem könnte dieses Buch dennoch Übelkeit hervorrufen.

  8. Cover des Buches Love & Gelato (ISBN: 9783959670913)
    Jenna Evans Welch

    Love & Gelato

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Aimeesbuecherwelt
    Ich liebe dieses Buch!
    Das Cover ist schlicht, aber sehr passend und wirkungsvoll.
    Der Schreibstil der Autorin ist einfach umwerfend und fesselt einen sofort, da sie die Personen und Italien so liebevoll beschreibt,man kann gar nicht anders als sich zu wünschen jetzt sofort in Italien zu sein.
    ich lege dieses Buch jedem ans Herz, da es unmöglich ist das einem nicht gefällt.
  9. Cover des Buches Der Rosie-Effekt (ISBN: 9783596031856)
    Graeme Simsion

    Der Rosie-Effekt

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Taluzi

    Don Tillman hat sein Ehefrauen Projekt erfolgreich abgeschlossen. Er ist glücklich mit Rosie verheiratet und lebt in New York. Nun ist seine Frau schwanger. Don will ein guter Vater werden und stürzt sich mit Eifer in das Schwangerschafts-Projekt. Er studiert die besten Schwangerschaftsratgeber, um Rosie genau sagen zu können, was sie essen darf und was nicht. Jede Woche malt er die tatsächliche Größe von Bud auf die Kacheln seines Arbeitszimmers. Bei einer Außerhausrecherche wird er verhaftet. Von alledem soll Rosie nichts erfahren, damit sie sich nicht unnötig aufregt und die Beziehung gefährdet wird. Seine Freunde Gene, Dave und George helfen ihm. Dabei übersieht Don was seine Rosie am wichtigsten braucht und setzt seine Beziehung aufs Spiel.


    „Der Rosie-Effekt“ von Graeme Simsion ist ein liebenswerter und humorvoller Roman mit einem großen Funken Wahrheit. Der Schreibstil ist lebendig. Der Leser nimmt das Buch in die Hand und kann es nicht mehr weglegen.

    Allerdings gibt es auch ein Manko. Im 1. Band wurde Don mit seinen Eigenheiten vorgestellt und Rosie als Gegenpart als normal. In diesem Band ist es eigentlich eher Rosie, die eigenartig ist. Nicht nur, dass sie mit ihren Schwangerschaftshormonen und ihren familiären Erfahrungen aus ihrer Kindheit zu kämpfen hat, sondern sie ist auch mit ihrer beruflichen Entwicklung nicht zufrieden! Natürlich bekommt dies der Mensch zu spüren, der ihr am Nahestehen ist: Don. Da das Buch aber aus Dons Sicht geschrieben ist, wirkt Rosie auf dem ersten Blick „zickig“. Das ist schade.

    Trotzdem gebe ich dem Buch meine volle Leseempfehlung.



  10. Cover des Buches Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Das flammende Kreuz

     (667)
    Aktuelle Rezension von: Living_the_nerdgirls_dream


    Kurzbeschreibung

    North Carolina 1770. Jamie und Claire Fraser haben in den britischen Kolonien Nordamerikas Fuß gefasst, doch die Ruhe und der Frieden auf ihrem Anwesen Fraser’s Ridge sind trügerisch. Denn unter den immer zahlreicher einwandernden Siedlern gärt es, immer unwilliger nehmen die Einwohner der Kolonien die Bevormundung durch die britische Zentralregierung hin. Als es zu ersten Aufständen kommt, muss auch Jamie sich entscheiden, auf wessen Seite er stehen will. Und für Claire ist die Situation noch schlimmer: Sie weiß, dass die Unabhängigkeitskriege ihre und Jamies Liebe auf die härteste Probe seit Langem stellen werden.

    .

    Auf 1360 Seiten erzählt Diana Gabaldon gewohnt detailliert, wie es mit Jamie, Claire und ihrer Familie weitergeht. Ich hab es als Hörbuch gehört, was eine ganz schöne Herausforderung war, da es 69 Stunden und 47 Minuten gedauert hat. Dem entsprechend hab ich etwas länger dafür gebraucht 😂

    Ich liebe Diana's Schreibstil so sehr, dass auch das unnötigste Detail ansprechend beschrieben ist (Z. B. Eine 10 minütige Beschreibung darüber, wie Claire das Bein einer Ziege schient) . Sie schafft es nicht nur spannende Szenen ansprechend zu gestalten, auch Einblicke in Jamies und Claires Alltag, wie zum Beispiel bei der Arbeit auf dem Feld sind angenehm und nicht langweilig beschrieben. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich Schottland sehr vermisse. Gerade im ersten Band wurde die Stimmung dort so gut eingefangen, dass ich mich sofort in das Land verliebt hätte, wenn ich ihm nicht sowieso schon total verfallen wäre 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

    .

    5/5⭐


  11. Cover des Buches Player (ISBN: 9783442487707)
    Vi Keeland

    Player

     (156)
    Aktuelle Rezension von: MayaRottenmeier

    Player 
    Von Vi Keeland, 384 Seiten, erschienen am 17.09.2018, Goldmann

    Eine Dirty Office Romance!

    Man nehme eine Handvoll Figuren, die berühren, unterhalten und ihren Leser verführen, schicke diese in eine Handlung, die Wohlfühlatmosphäre bietet und voilà, fertig ist eine amüsante Romanze, die ihre Leserschaft glücklich macht. 

    Kurz zum Inhalt:
    Emerie wird von einem Betrüger übers Ohr gehauen und landet so in Drews Kanzlei, im Glauben, dort Räume für ihre Praxis gemietet zu haben. Was dann auf mich herein prasselt, lässt mich lachen und meinen Alltag vergessen.

    Zur Umsetzung:
    Dieser Band unterhält mich durchweg bestens. Mit Leichtigkeit zieht mich Keeland in die Welt von Drew Jagger, einem Starscheidungsanwalt, in die plötzlich die Paartherapeutin Emerie Rose hineinplatzt. Und von diesem Moment an bekomme ich das Grinsen kaum aus meinem Gesicht. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen, dabei frech, flott, charmant und bei Drew immer mit einer rauen Note versehen, was ihn für mich noch realer macht.

    Im Buch erwarten mich einige Konflikte, die authentisch gelöst werden. Mein Herz erleidet keinen Stillstand und ich bekomme auch keine Atemaussetzer, doch Keeland gelingt es spielend, mir immer wieder einen bunten Schwarm Schmetterlinge durch den Bauch zu scheuchen. Es prickelt heftig beim Lesen. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und direkt, offen und sympathisch. Becks ist der heimlicher Star, aber Kunststück, wer verliebt sich nicht in diesen süßen Jungen?

    Mitreißende Figuren:
    Die Chemie zwischen Drew und Emerie stimmt. Sie liefern sich einen Schlagabtausch nach dem anderen. Gott, ich liebe humorvolle und doppeldeutige Dialoge und die beiden sind wahre Meister darin. Der Spruch „Gegensätze ziehen sich an“, lässt sich hier unterschreiben, doch am Ende ist klar, dass sich Drew und Emerie bei den wesentlichen Punkten des Lebens ähnlich sind, weshalb diese Story so wunderbar funktioniert. 

    Mich überzeugt Drew sofort. Seine direkte, selbstbewusste Art, kommt ungekünstelt rüber und sein rauer Charme ruft ein Kribbeln bei mir hervor. Drew ist in der Vergangenheit selbst verletzt worden und durch seinen Beruf sieht er jeden Tag, wohin die Liebe die Paare führt. Dadurch ist er extrem bindungsscheu geworden. Seine Entwicklung ist immer nachvollziehbar. Ein Mann mit Ecken und Kanten und einem großen Herzen. 

    Emerie glaubt an die Liebe und versucht beruflich, zu retten, was zu retten ist. Da prallen mit Emerie und Drew logischerweise Welten aufeinander. Ich liebe Emeries Natürlichkeit, ihren Humor und ihre liebevolle Seite. Sie ist ein angenehmer Charakter, den ich sofort ins Herz schließe. 

    Mein Fazit:
    Mit „Player“ ist es Keeland erneut gelungen, mich irre schnell durch ein Buch zu führen. Ich habe es in 1,5 Tagen inhaliert und in dieser Zeit meinen Alltag komplett ausgeblendet. Ich freue mich jetzt schon auf einen neuen Band von Vi Keeland, der selbstverständlich bereit liegt. Für mich ist sie ein Garant für die perfekte Unterhaltung. Locker und leicht, sinnlich und prickelnd, humorvoll und berührend – so lässt sich die Geschichte am ehesten beschreiben. Mit diesem Buch macht niemand etwas falsch.

    Von mir erhält „Player“ 5 begeisterte Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

  12. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.668)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Fabienne

    Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden Hauptcharaktere werden sehr gut erklärt und bauen sich zu zwei Charaktern auf, mit denen man mitfiebern kann. Man kann sich extrem gut in die Geschichte hineinempfinden und die Liebe der beiden zueinander wird auch super toll erklärt. 

    Noch ein Tipp am Ende: Lest erst das Buch und schaut dann den Film. Ist immer besser ;)

  13. Cover des Buches Schneemann (ISBN: 9783548290096)
    Jo Nesbø

    Schneemann

     (877)
    Aktuelle Rezension von: IrinaAnna0909

    Wieder ein neuer spannender Fall für den Draufgänger und Underdog Harry Hole. Was haben Neuschnee, verschwundene, untreue Ehefrauen, ratlose Ehemänner und zurückgelassene Kinder gemeinsam? - Sie alle sorgen dafür, dass der Schneemann wieder auftaucht. Im aktuellen Fall muss Harry Hole den wohl ersten Serienmörder Norwegens erwischen und lässt sich dabei auf ein tödliches Katz- und Mausspiel ein. Eine vorbelastete Ermittlerin, schweigende Ärzte und sein Alkoholismus machen die ganze Suche nach dem Mörder nicht einfacher, wobei dieser immer ganz nah bei ihm ist. 


    Hierbei handelte es sich um das erste Buch von Nesbo, welches ich gelesen habe. Ein großer Fehler, welcher meinerseits begangen wurde:

    Ich habe den Kinofilm angesehen, bevor ich das Buch gelesen habe ... 

    Dementsprechend ging die Kernfunktion eines Krimis, der mich doch eher an einen Thriller erinnert, verloren - und zwar das Lösen des Falles, während des Lesens. Jegliche falschen Spuren, welcher Nesbo gelegt hat, wurde durch mein Spoilerfilmvorwissen bereits erahnt und als Sackgasse erkannt, wordurch das Lösen des Falles nicht mehr wirklich möglich war - immerhin habe ich mir gemerkt, wer der Täter und was sein Motiv war! Dieses Ansehen meinerseits, war also ein Fehler von mir - hat das Erlebnis aber nicht geschmälert. 

    Ein Punkt, welcher mich etwas "gestört" hat, waren so mancher norwegische Ortsname oder Vornamen bzw. Nachnahmen, wenn man nicht gerade weiß,, wie man "Trygve" ausspricht, entwickelt man seine eigene Lesart von den Namen und muss sich diese dann merken für das restliche  Buch, was teilweise etwas blöd ist - immerhin ist man sich bewusst, dass man es vermutlich nicht richtig im Kopf ausspricht, aber für die richtige bzw. für meine falsche Aussprache kann der Autor ziemlich wenig, daher auch hier kein Punkteabzug. 


    Alles in Allem, kann ich das Buch jeden empfehlen, der Lust auf einen norwegischen Krimi hat :) 

  14. Cover des Buches Trinity - Brennendes Verlangen (ISBN: 9783548289380)
    Audrey Carlan

    Trinity - Brennendes Verlangen

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffe. Meine persönliche Meinung:

    Dies ist nun das definitiv letzte Buch der Trinity-Reihe - und das ist auch gut. Mehr wäre sicher nur noch schwer zu verkraften gewesen!

    Nun muss nur noch das letzte noch nicht vereinte Paar unter die Haube gebracht werden. Das geschieht diesmal ohne spürbare Spannungsmomente, dafür aber mit viel Dramatik und einer Menge Hin- und Her..!

    Die Protagonisten sind dem Reihenleser ja allesamt bekannt, an meiner Meinung zur Charakterisierung der Figuren habe ich mich ja bereits mehrfach geäussert: Ohne Tiefe und jedem Klischee entsprechend.

    Die Schreibweise ist gut, leicht lesbar, manchmal etwas zu langatmig.

    Der Sex kommt nicht zu kurz, ist aber (Gott sei es gedankt) nich ganz zu in den Vordergrund drängend.

    Insgesamt eine Reihe die man lesen kann, aber nicht muss - da bleibt wenig bis nichts im Gedächtnis. Was sie aber bei mir bewirkt hat: Ich werde eine geraume Zeit keine erotischen Bücher mehr lesen: Fühle mich einfach "überfüttert"!

  15. Cover des Buches Sterben (ISBN: 9783442749577)
    Karl Ove Knausgård

    Sterben

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Belka

    Wer in Knausgårds Literatur einen Handlungsstrang sucht, der sucht diesen vergebens. Wer aber in seiner Literatur das Leben sucht, der findet einen ganzen Kosmos!!!
    Allein der essayistische Einstieg über den Umgang des modernen Menschen mit dem Tod. Der Hammer!!!!
    Radikal subjektive Literatur! Ich steh' da voll drauf.
    Absolute Empfehlung!!!

  16. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.082)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Ich fand schon den Anfang des Buches wirklich toll. Die Metaphern, die sich durch das ganze Buch ziehen, haben mich immer wieder zum nachdenken gebracht. Insgesamt hat mir der Schreibstil sowieso sehr gut gefallen. 


    Die Charaktere

    Ich finde es toll, wie sich Tamara entwickelt hat. Auch die Gründe, warum sie sich so verhält, wie sie sich verhält, hat für mich viel Sinn ergeben. Ich fand die Charaktere alle toll, bis auf ein paar Ausnahmen, wie z.B Marcus und ihre Tante, die mir einfach ein wenig zu toxisch waren.


    Die Story

    Die Geschichte ist ein wahres auf und ab. Ich mochte die Mischung aus Fantasy, Mystik und Selbstentwicklung. Das Ende war für mich einen Ticken zu viel und zu plötzlich. Da hätte ich mir einen größeren Spannungsbogen gewünscht.

  17. Cover des Buches Neujahr (ISBN: 9783442770540)
    Juli Zeh

    Neujahr

     (279)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Henning verbringt die Weihnachtsferien mit seiner Familie auf Lanzarote. Mit seiner Frau Theresa hat er sich auf ein modernes Familienmodell geeinigt, bei dem überwiegend er sich um die beiden kleinen Kinder Jonas und Bibbi kümmert, da Theresa als Steuerberaterin mehr zum Familieneinkommen beiträgt. Henning fühlt sich mit der Situation zu Hause überfordert. Er hat Versagensängste und leidet seit der Geburt von Bibbi unter Panikattacken, die Theresa lästig sind, weshalb Henning versucht, sie vor ihr zu unterdrücken. 

    Seinen guten Vorsätzen folgend, begibt sich Henning am Neujahrsmorgen auf eine Radtour zum Bergdorf Femés. Auf dem anstrengenden Weg nach oben erlebt er wieder eine Panikattacke und hat am Zielort ein Déjà-vu. Auf der Suche nach etwas zu essen und zu trinken, holen  ihn Erinnerungen aus seiner Kindheit ein, die er verdrängt und nicht verarbeitet hat. 


    "Neujahr" ist eine Mischung aus Familiendrama und Psychothriller, eine knapp 200 Seiten umfassende Novelle, die sich inhaltlich in drei Abschnitte gliedern lässt. Zunächst werden die Lebenssituation von Henning und der Familienalltag dargestellt, in welchem er sich als berufstätiger Vater überfordert fühlt. Eindringlich ist geschildert, wie sich Henning fühlt - sein schlechtes Gewissen darüber, dass er dankbar sein sollte, mit einer starken Frau verheiratet zu sein, zwei gesunde Kinder und finanziell keine größeren Sorgen zu haben - er aber dennoch nicht glücklich ist und massive Angst hat, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein. 

    Im Bergdorf Femés angekommen, verschwimmen Gegenwart und Vergangenheit. Henning wird von Erinnerungen aus frühester Kindheit eingeholt, die er verdrängt hatte und die seinen Ausgang auf der Ferieninsel Lanzarote haben, wo er als Sechsjähriger mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester Luna einen Urlaub verbracht hat. Danach war für die Familie nichts mehr wie es war. 

    Die Anfahrt zum Bergdorf ist so steil wie die Spannungskurve des Romans, denn was am Ende über Hennings Kindheit offenbart wird, ist erschütternd und ursächlich für Hennings Panikattacken. 

    Im dritten Teil, als Henning wieder bei sich und in der Gegenwart angekommen ist, besteht Hoffnung, dass er durch die erlebten Flashbacks die Möglichkeit hat, sein Kindheitstrauma aufzuarbeiten und damit die Panikattacken überwinden kann. 

    Der kurze Roman ist im Wesentlichen auf da Innenleben, die Gedanken und Erinnerungen Hennings beschränkt, die so authentisch geschildert sind, dass die innere Zerrissenheit des Familienvaters für den Leser leicht nachzuempfinden ist. Die Situation, in der er sich befindet, ist zwar alltäglich, bereitet ihm aber große Sorgen. Sein innerer Monolog auf dem Weg nach Femés ist dabei so einfühlsam dargestellt, dass man auf dem Weg nach oben mitleidet und an der Spitze dann noch viel Schlimmeres erfahren muss. Die Erinnerungen an den letzten Urlaub mit seinen Eltern sind grausam und mitleiderregend und nichts, was man zu Beginn des Romans erwartet hätte. Die Art der Erzählweise und der Inhalt der Erzählung passen dabei so perfekt zusammen, dass die Geschichte am Ende rund ist. 

  18. Cover des Buches Groß, blond, Rockstar! Traummann? (ISBN: 9783945298572)
    Sandra Helinski

    Groß, blond, Rockstar! Traummann?

     (62)
    Aktuelle Rezension von: angel1843

    Sarahs zusammentreffen mit Alex nach 6 Jahren verläuft alles andere als gut. Sie befürchtet, das Alex auf die Nachricht die Sie sechs Jahre vor ihm verheimlicht hat alles andere als gut zu sprechen ist… Aber es kommt anders als beide denken…

    Die Geschichte um Alex und Sarah ist nicht nur witzig charmant, sondern auch an manchen Stellen mitreißend und bewegend. So könnte man kurz und knapp sagen! Doch es gibt auch hier einiges, das man anders hätte machen können. So z. B. das Alex gegenüber von Miriam seinen Standpunkt was Lilly betrifft mehr durchsetzen hätte sollen… Er hätte auch in anderen Dingen wesentlich konsequenter und auch erwachsener handeln können. Damit wäre ihm und auch allen anderen Beteiligten eine Menge Ärger erspart geblieben. Andererseits ist es auch sehr gut, dass er nicht so ein großes Theater gemacht hat als er von Lilly(!!!) erfahren hat. Er blieb in diesem Standpunkt sehr ruhig (gewissermaßen)… Ich muss zugeben, dass die Geschichte gut umgesetzt wurde, aber auch einige Sachen noch hätten eingebaut werden können oder leicht verändert. Andererseits ist es auch in Ordnung, dass die Autorin sich entschlossen hat mal nicht diesem ganz klischeehaften Beispielen von Liebesgeschichten zu folgen, sondern auch etwas zu entwaffnen und zu zeigen was wäre wenn…

    Fazit: Außer kleineren Fehler und anderen Kleinigkeiten ist die Geschichte wirklich schön und rührt auch schon mal zu Tränen…

  19. Cover des Buches Am Ende aller Zeiten (ISBN: 9783596037056)
    Adrian J Walker

    Am Ende aller Zeiten

     (174)
    Aktuelle Rezension von: caos44

    Ed lebt mit seiner Familie gutbürgerlich und ist ein ziemlich egoistischer und mieser Vater und Ehemann. Fühlt sich aber im Recht, das er sich nach einer arbeitreichen Woche am Wochenende entspannen darf und keine Gelegenheit auslässt um sich so richtig zu betrinken.

    An einem Sonntagmorgen soll sich das alles ändern! Als er, nach einer durchsoffenen Nacht wach wird, bricht ziemlich schnell das Caos aus und er flüchtet für längere Zeit mit seiner Familie in den Keller.

    Dort werden sie in letzter Sekunde herausgeholt und in ein Lager gebracht.

    Um so wenig Zeit wie möglich mit seiner Familie zu verbringen, ist er täglich mit den Versorgungstrupps unterwegs, bis er eines Tages zurück kommt und seine Familie fort ist.

    Mit einer Soldatin und fünf Männern macht er sich auf den Weg, um zu den Schiffen zu kommen, wo seine Familie nun sein soll. Ein schwerer Weg mit vielen Hindernissen und Gefahren und den abgründen der Menschen, wenn jeder versucht seine eigene Haut zu retten und sich selbst der nächste ist.

    Doch auf diesem Weg macht sich Ed so seine Gedanken und merkt zum ersten Mal in seinem Leben, was er wirklich verloren hat......

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Ed, in der ICH Perspektive erzählt. Es hat Spaß gemacht zu lesen, der Schreibstil war einfach,aber gut und man konnte gut mitfühlen und sich hinein versetzen.

    Gutes Buch und auf jeden Fall lesenswert!!! 



  20. Cover des Buches Der Allesforscher (ISBN: 9783492306324)
    Heinrich Steinfest

    Der Allesforscher

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Ein Genre-Mix, der halb enttäuscht, wenn man das eine Genre nicht mag

    Der 1961 in Australien geborene, aber in Wien aufgewachsene österreichische Autor veröffentlichte 1995 seine ersten Romane – meist Krimis, Sci-Fi-Erzählungen oder Surreales. Bis Ende der 90er Jahre lebte er in Wien als freischaffender Autor, heute in Stuttgart als Maler und Schriftsteller. Für seine Romane erhielt er mehrmals den dt. Krimipreis (2./3. Platz) und landete 2014 mit „Der Allesforscher“ auf der Longlist des Dt. Buchpreises.

    Inhalt (Klappentext): Bademeister ist Sixten Braun erst auf dem zweiten Bildungsweg geworden. Dazu brauchte es zwei beinahe tödliche Unfälle, eine große Liebe und eine lieblose Ehe. Aber all das musste wohl sein, damit er werden konnte, was er werden sollte – nämlich der Vater eines ganz und gar fremden Kindes ...

    Meine Meinung: Nach all den anderen Steinfest-Büchern, die ich dieses Jahr lesen durfte, bleiben nun (neben „Das grüne Rollo“) 2 magische Leckerbissen übrig, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe, v.a. weil dieser Roman ja auch 2014 auf der Longlist des dt. Buchpreises landete, was nicht immer ein Garant für Qualität darstellt, aber bei Steinfest-Büchern schon :)

    Ich habe im Vorfeld auch einige Rezis durchgelesen und der Grundtenor bei den Kritikern geht dahin, dass der Anfang ganz unterhaltsam und flott zu lesen sei, aber das Ende würde dann in Esoterik und Skurrilem verpuffen und ergebe keinen richtigen Sinn, fühle sich konstruiert an usw. Nun Eines kann ich dazu schon sagen: das sind vornehmlich die Leser, die leider mit dem Genre „magischer Realismus“ oder Surrealem in der Literatur nicht viel anfangen können. Im Nachwort erklärt Steinfest, dass er den Roman nicht an einem Stück geschrieben hat, und wenn man alle Steinfest-Bücher kennt, weiß man, dass sich Steinfest im Laufe seines Autorenlebens von realistischen Krimis zu eben magischem Realismus a la Murakami hinbewegt hat (siehe seine letzten Bücher, „Die Büglerin“ davon ausgenommen) und DAS ist eben einer der Gründe, wofür ich ihn liebe. Er hat also den Anfang zu einem früheren (Krimi-Zeitpunkt) geschrieben und das Ende später ergänzt.

    Daher war es bei mir genau umgekehrt: ich fand den Anfang eher etwas langweilig und mit dem zweiten Teil konnte der Autor bei mir wieder kräftig Punkte holen, denn hier wird es eben sehr surreal. Die große Spannung resultiert daher, dass man die ganze Zeit auf ein Zusammentreffen zweier Figuren wartet, hier wird man auch nicht enttäuscht, aber meine Erwartungen als Leser wurden dennoch nicht ganz erfüllt, weil eine bestimmte, sehr wichtige Sache nicht aufgelöst wird. Diese Sache ist zwar dem Leser bekannt, aber nicht den Figuren, und man möchte natürlich die Reaktion der Figuren miterleben.

    Fazit: Ein Roman, der sehr realistisch beginnt, dann aber in magischen Realismus übergeht; wer also seine Probleme mit dem Surrealen hat, sollte die Finger von diesem Roman lassen. Alle anderen werden nicht enttäuscht. Allerdings muss ich leider dennoch einen Stern abziehen, weil der erste Teil nicht zum Rest passen will, es ist, wenn man so will, ein Genre-Mix und man merkt es dem Roman an, dass seine beiden Teile zu unterschiedlichen Zeiten verfasst wurden. Dennoch sehr lesenswert!
  21. Cover des Buches About a Boy (ISBN: 9783462043075)
    Nick Hornby

    About a Boy

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Brot
    .
  22. Cover des Buches Zeit für Eisblumen (ISBN: 9783499269868)
    Katrin Koppold

    Zeit für Eisblumen

     (176)
    Aktuelle Rezension von: katha_dbno

    "Zeit für Eisblumen" hatte in dem Moment meine volle Aufmerksamkeit, als ich sah, dass es in Irland spielt. Seit meinem Urlaub dort bin ich von der Grünen Insel mehr als angetan. Der Autorin Katrin Koppold scheint es ähnlich zu gehen. Stellenweise hat es sich wie ein sehr euphorischer (nicht allzu ausführlicher) Reisebericht gelesen, was für mich ein großer Pluspunkt war. Irland ist einfach eine großartige Insel, deshalb ist die Begeisterung auch absolut nachvollziehbar. Die Orte, die Koppold im Roman erwähnt, waren mir selbst bekannt und ihre bloße Erwähnung hat in mir sofort wieder Sehnsucht nach der Grünen Insel ausgelöst. An der Stelle folgt schon das große Aber: So sehr ich die Landschaftsbeschreibungen Irlands auch zu schätzen wusste, so konnte sie mich doch nicht über die mäßig spannende Handlung hinwegtrösten. Es fehlte der Story einfach an Pfiff. Dabei ist es nicht einmal so, dass nichts passieren würde. Im Gegenteil: Von Fees überstürztem Aufbruch über ihre unermüdliche Suche bis hin zum Finale passiert innerhalb kürzester Zeit eigentlich recht viel. Nur mangelte es an etwas Außergewöhnlichem, an irgendetwas, das in mir so viel Interesse geweckt hätte, dass ich unbedingt weiterlesen wollen würde, oder das mir nach dem Lesen noch im Gedächtnis bleiben würde.
    Höchstwahrscheinlich hatte ich diese Gefühle nicht, weil ich von den Charakteren nicht sonderlich angetan war. Fee empfand ich phasenweise fast schon unsympathisch, da sie zu oberflächlich daherkam und mit allem und jeden unzufrieden war. Sie hat allerdings über ihr Fehlverhalten reflektiert, was wiederum ein Pluspunkt für sie war. Trotzdem bin ich weiterhin skeptisch, dass sie sich dadurch in Zukunft anders verhalten wird. Alle übrigen Charaktere waren - so leid es mir tut - farblos. Sam, David, Milla, ihre Schwestern - sie alle waren auf das Nötigste reduziert, sodass ich einfach kein Gefühl für sie entwickeln konnte. Da es sich allerdings um Teil 2 der "Sternschnuppen"-Reihe handelt, mag das auch daran liegen, dass mir zumindest zu Fees Familie wichtige Informationen aus Teil 1 fehlen. Für David gilt das jedoch nicht. Auf ihn hatte ich mich richtig gefreut, denn bei musikalischen Iren gerate ich automatisch ins Schwärmen - in der Beziehung bin ich wie Fee. Dass beide Eigenschaften jedoch nicht ausreichen, damit dieser Zustand von Dauer ist, war mir natürlich von vornherein klar. Aber zumindest stimmte der Ausgangspunkt. Leider hat David nun auch nicht über die Persönlichkeitsmerkmale verfügt, die mich vom Hocker gerissen hätten. Er war ganz nett, ja, aber mehr könnte ich auch nicht über ihn sagen. Sam wiederum hatte kaum eine Chance, in einem guten Licht dazustehen, da man ihn immer durch Fees Filter wahrgenommen hat und er deswegen nicht ganz so gut weggekommen ist. Deshalb hat mich keine der Konstellationen (Sam/Fee oder David/Fee) sonderlich für sich eingenommen. Da war kein Feuer, keine Leidenschaft, kurz: Der Funke wollte nicht auf mich überspringen. Für mich ist aber genau das bei einem Roman, in dem Liebe ein zentraler Aspekt ist, ein unbedingtes Muss.

    Mein Fazit

    Im Großen und Ganzen waren alle Zutaten vorhanden, um "Zeit für Eisblumen" für mich zu einem tollen Leseerlebnis zu machen: Irland als Handlungsort, ein guter Schreibstil, ein Liebesdilemma als Ausgangspunkt und die Aussicht auf ein romantisches Abenteuer. Leider war das Endprodukt nicht ganz nach meinem Geschmack: Die Handlung konnte mich nicht mitreißen und auch zu den Figuren fehlte mir weitgehend der Bezug.

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen

  23. Cover des Buches Ein Männlein liegt im Walde (ISBN: 9783770021277)
    Lotte Minck

    Ein Männlein liegt im Walde

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Steffi30

    Endlich eine neue Loretta Krimödie. Und sie lässt nicht nach. Ihr Liebster wird eines Mordes verdächtigt. Und auch wenn sofort klar ist, dass Dennis es nicht war und wo man nach dem wahren Täter suchen muss, ist es ordentlich spannend. Loretta und alle Freunde helfen mit, diesen verzwickten Fall zu lösen und den wahren Täter du überführen. Wie immer sehr unterhaltsam.

  24. Cover des Buches Das Glück kurz hinter Graceland (ISBN: 9783548289120)
    Kim Wright

    Das Glück kurz hinter Graceland

     (54)
    Aktuelle Rezension von: airbusat

    Klappentext:

    Cory Ainsworth schlägt sich nach dem Tod ihrer Mutter als Blues-Sängerin durch. Bis sie im alten Schuppen ihres Elternhauses ein Erinnerungsstück der Rock 'n' Roll-Geschichte entdeckt: den Blackhawk, das legendäre Auto von Elvis Presley. Für Cory ist das der langgesuchte Beweis: Elvis muss ihr biologischer Vater sein! Vor 37 Jahren war ihre Mutter Honey Backgroundsängerin beim King persönlich. Alles, was sie weiß, ist, dass Honey nach einem Jahr reumütig nach Hause zurückkehrte, um ihre Jugendliebe zu heiraten. Kurzerhand startet Cory das Auto und fährt dieselbe Route ab, die Honey damals genommen hat. Dabei erfährt sie nicht nur viel über ihre Mutter, sondern auch über Elvis, die 70er und ihren eigenen Platz in dieser Geschichte. 

    Der Autorin gelang es, mir das Gefühl zu geben, diese Zeit mitzuerleben, als ob ich selbst im legendären Blackhawk von Elvis mitgefahren wäre. Die mir von einer eigenen Reise nach Graceland bekannten Handlungsorte waren sehr real beschrieben. Diese Reise hätte ruhig länger dauern können. Nicht nur für Elvis-Fans eine schön zu lesende Geschichte.


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