Bücher mit dem Tag "vegan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vegan" gekennzeichnet haben.

420 Bücher

  1. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.174)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Als mein erster Fitzek war das Buch echt nicht schlecht. Gerade die hässliche und zugleich wahre Darstellung in der Milchproduktion fand ich sehr erschreckend und hat mich doch sehr zum Grübeln gebracht. Auch dass Fitzek am Ende von sich selbst spricht und meint, er sei da nicht besser als andere fand ich sehr authentisch.
    "Flugangst 7a" war in allem ein recht solider Psychothriller, der mich hin und wieder echt geängstigt hat, weil ich wirklich keine Thriller-Leserin bin. Deshalb wird es wohl auch seine Zeit dauern, ehe ich einen erneut zur Hand nehme.

  2. Cover des Buches Der Ernährungskompass (ISBN: 9783570103197)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Linda_123

    Super lehrreich für jeden von uns. Sehr unterhaltsam zum Lesen :) 

  3. Cover des Buches Alles Tofu, oder was? (ISBN: 9783746631288)
    Ellen Berg

    Alles Tofu, oder was?

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Dana ist so eine richtige Veganerin. Da geht sonst gar nichts. Ihr Freund mag aber dann doch lieber ein Schnitzel, als Rofu-Alten-Ragout. 

     

    Es kommt, wie es kommen muss, Paul verlässt sie. Doch nicht nur der Schlag trifft Dana, nein, sie ist auch noch dabei, ihre Wohnung und ihr Bistro zu verlieren. Sie soll gekündigt werden, damit das Gebäude renoviert und neu vermietet werden kann. 

     

    Und dann schlägt auch noch Danas Vater bei ihr auf und richtet sich in ihrer Wohnung heimisch ein. 

     

    „Alles Tofu oder was?“ ist ein Roman aus der Feder der Autorin Ellen Berg. 

     

    Das Cover und den Inhalt fand ich humorvoll. Deswegen griff ich zu dem Buch. 

     

    Ich muss sagen, richtig gelesen habe ich das Werk nicht. Ich habe es dann mehr überflogen. Witzig fand ich die Reaktionen anderer Personen Dana gegenüber. Auch Paul fand ich gut und sympathisch. 

     

    Dana und ihre ganze Bagage gingen mir allerdings gehörig auf den Senkel. Es kann ja jeder gerne leben, wie er mag. Kein Problem. Aber wenn derjenige dann jeden ständig mit seiner Lebensweise auf den Zeiger geht, geht es einfach zu weit. Wenn nur seine Lebensweise die ultimative Lebensweise ist und jeder genauso leben muss wie diese Person, finde ich das grauenhaft. Vor allen Dingen, wenn die Person das ständig erwähnt und jedem aufdrücken will. 

     

    Dazu finde ich, sollte man Kinder nicht seine vegane, zuckerfreie Öko-Lebensweise aufdrücken, wenn das Kind mal nach einem Stückchen Wurst verlangt. Bei allem soll man auf das Wohl des Kindes achten, nur bei solch einer Einstellung nicht. Genau mein Humor, oder eben nicht. 

     

    Ganz hört es bei mir auf, wenn solche Leute ihre Tiere vegan ernähren wollen. Dann sollen sie bitte schön ihren Hund, Katze etc. abgeben und andere Menschen nach ihnen sehen lassen. Das geht bei mir schon dreimal nicht. 

     

    Und was sich Dana so leistet, geht auch nicht. Mag ja sein, dass sie ihre Wohnung und das Bistro retten will, aber bitte nicht mit solchen Mitteln. Soll das wirklich lustig sein?

     

    Dazu hat mich auch nicht interessiert, wie der Koch ständig Essen zubereitet, was er da rein macht und und und … 

     

    Und nein, ich empfand das Buch nicht als „ironischen Spaß“. Ich hab sehr schrägen und schwarzen Humor, hier fand ich wirklich nur lustig, wie Paul reagiert hat. 

     

    Fertig geblättert und schnell gelesen habe ich nur, weil ich wissen wollte, wie Paul und diverse andere Personen auf Dana und ihr Tun reagieren. 

     

    Schade, ich hatte mir von dem Buch echt mehr versprochen. Null Sterne geht leider nicht, also gibt es noch einen Stern für Paul halt. Schade finde ich auch, wie hier Veganer vorgeführt werden. Das Klischee ist echt absolut übertrieben und geht bei vielen an der Realität vorbei. Wobei manche halt auch echt so sind, aber das ist eine andere Sache. 

     

  4. Cover des Buches Mach mir den Garten, Liebling! (ISBN: 9783746631462)
    Ellen Berg

    Mach mir den Garten, Liebling!

     (115)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Luisa lebt für ihre Arbeit, da sind 14-Stunden-Arbeitstage keine Seltenheit. Bürointrigen allerdings auch nicht. Sie hofft auf eine Beförderung, aber stattdessen wird ihr und ihren Kollegen ein neuer Chef präsentiert. Zu allem Überfluss muss sie sich jetzt auch noch um Tante Ruths Schrebergarten kümmern, denn Ruth kommt nach einem Jahr in Italien zu Besuch. Luisa hat zur Gartenpflege einen Gärtner engagiert – was dieser allerdings angerichtet hat, ist eine Katastrophe. Jetzt ist ihr schnelles Improvisationstalent gefragt.

    „Mach mir den Garten, Liebling“ ist ein unterhaltsamer Roman. Der Kleingarten bildet den Rahmen um das Geschehen in Luisas Leben. Dieses ist das reinste Chaos und bietet, genau wie die Geschichte, viel Gelegenheit zum Schmunzeln.

    Die von Ellen Berg geschaffenen Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben alle irgendwo eine kleine Macke, welche selbst den neuen Chef sympathisch wirken lässt. Auch die Entwicklungen der Figuren sind mit viel Feingefühl geschrieben.

    Es gibt jedoch keinen großen Spannungsbogen und keine großartige Dramatik. Manchmal kommt die Problemlösung zu einfach daher, und die Figur hat keine Chance, an Herausforderungen zu wachsen.

    Das Buch ist eine entspannende Lektüre, eine kleine Auszeit vom Alltag. Hier ist ein gemütlicher Lesetag garantiert.
  5. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (515)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Warum essen wir Tiere? Und wie kommt das Fleisch eigentlich in die Geschäfte? Welche Wege geht es, bis es im Laden zum Verkauf steht?
    Im Buch wird alles rund um das Thema Tiere mästen und schlachten besprochen.

    Viele Informationen waren mir vor dem Buch schon bewusst, all zu gerne verdrängt man diese aber. Einige Situationen hatte ich mir nie so schlimm ausgemalt, wie sie im Buch geschildert werden. Vor allem war ich schockiert darüber, dass auch auf die Sicht der Angestellten im Schlachtbetrieb eingegangen wird und ich teilweise nachvollziehen konnte, wieso man da drin gaga wird und die Tiere noch schlechter behandelt, als es eh schon Standard ist. 

    Das Thema wird rundum beleuchtet und sachlich wiedergegeben, was gesehen und gehört wurde. Wem schnell schlecht wird, der sollte sich viel Zeit beim Lesen nehmen - einige Stellen im Buch sind wirklich grenzwertig! Aber es ist nunmal die Realität und ich wünsche mir, dass öfter hin- anstatt weggeschaut wird! Ein veganer Lebensstil ist die einzige Möglichkeit das Leid der Tiere in den Griff zu bekommen.

  6. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783746637600)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

     (382)
    Aktuelle Rezension von: Shimona

    Verstörend, provokativ und schockierend, so stellt die Autorin mit ihrem ruhigen, schlichten und zugleich poetisch-surrealem Schreibstil, der an Murakami erinnert, die stumme Rebellion einer Frau dar, dessen selbstzerstörerisches Antiheldentum in dem Wunsch geündet, sich nach und nach in eine Pflanze zu verwandeln.

    Trotz Kang's ruhigem Sprachstil portraitiert sie atemlose Bilder. Das Schicksal einer menschlichen Tragödie wird ohne Beschönigung dargestellt. Man wird mit der verstörenden Abkehr vom Menschsein hin zu radikalem Vegetarismus konfrontiert.

    Bei bestimmten Szenen musste ich vor Spannung die Luft anhalten, so ging es mir nah. 

    Durch eine makellose Verflechtung von Schönheit, Grausamkeit und Zerbrechlichkeit bis hin zum Tod schafft es die Autorin, die stumme Rebellion einer unterdrückten Frau zu portraitieren.


  7. Cover des Buches Wieso? Weshalb? Vegan! (ISBN: 9783733502287)
    Hilal Sezgin

    Wieso? Weshalb? Vegan!

     (23)
    Aktuelle Rezension von: BookfantasyXY

    Dieses Sachbuch, das speziell für Jugendliche geschrieben wurde, behandelt das Thema Veganismus. Es werden Themen behandelt wie Tierrechte, Massentierhaltung, vegane Lebensweise und Tipps, wie man sich der veganen Lebensweise annähern kann, wenn man sich entscheiden sollte, weniger oder gar nicht mehr  Fleisch zu essen. Man kann entweder direkt zur VeganerIn werden, oder erst einmal seine Lebensgewohnheiten auf eine vegetarische umstellen, um dann später (vielleicht) Schritt für Schritt sich der veganen Lebensweise annähern. Lebensweise bezieht sich hier zunächst einmal auf die Ernährung zunächst. Später kann man sich den Bereichen Kosmetik, Hygiene und Kleidung widmen. Denn vegane Kleidung und Cremes, Duschgele und andere Produkte kann man mittlerweile in Drogerien und Supermärkten kaufen. Und es muss nicht immer teuer sein. Wichtig während des Umstellungsprozesses ist natürlich auch der Umgang mit seinem eigenen Umfeld, das sich von der veganen Lebensweise eher distanziert, es sei denn man hat Freunde und Freundinnen, die sich bereits vegan ernähren.

    Hilal Sezgin schrieb dieses  Sachbuch mit vielen Hintergrundinformationen und recherchierte einige Themen nach, die ihr selbst noch unbekannt waren. Sie sprach zum Beispiel mit einem australischen Tierrechtler, der sich intensiv mit Fischen, Fischzucht (z.B. Aquakulturen) und deren Entwicklung auseinandersetzt. Denn häufig wird unter Tierschützern über Tiere in Zoos, Zirkusse, in der Landwirtschaft und in den industriellen Laboren geredet. Den TierrechtlerInnen geht es um den Tierschutz und Tierrechte. Am Beispiel Fische erläutert Hilal Sezgin, dass diese in der Regel mehr im Hintergrund der Diskussionen stehen. Der Autorin geht es einerseits um die Aufklärung, warum es wichtig ist, dass zu viel Fleischkonsum für die Tiere, für die Menschen und für das Klima schädlich ist. Und andererseits gibt sie Diskussionshilfen für junge Menschen, die erst am Anfang ihres Prozesses stehen, wenn sie sich mit der veganen Lebensweise auseinander setzen (wollen). Im Anhang des Buches kann man anhand von Links, Videos und Fachtexten sich über das Buch hinaus informieren. Der Leserschaft wird somit viel Material gereicht, mit dem man sich auseinandersetzen kann, um auch den Recherchen der Autorin folgen zu können. Denn die Autorin war nicht von Geburt an Veganerin.

    Mir persönlich hat das Buch als ebenso geholfen, sich mit der veganen Lebensweise auseinander zu setzen, weil mir alle Aspekte noch nicht bewusst waren. Vor gut zwei Jahren habe ich für mich entschlossen, vegan zu leben, allerdings kann ich es noch nicht hundertprozentig umsetzen. Denn manches Mal muss man sich Kompromissen anschließen – für sich oder für die Tiere. Es ist ein langer Weg, aber man sollte nichts über das Knie brechen.
  8. Cover des Buches Feuerprobe (ISBN: 9783810530233)
    Susanne Fröhlich

    Feuerprobe

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Froehlich

    Es geht nicht immer alles geradeaus. Ich liebe Andrea zu beobachten. Mag, dass sie auf mich authentisch wirkt

  9. Cover des Buches Skinny Bitch (ISBN: 9783442170395)
    Rory Freedman

    Skinny Bitch

     (94)
    Aktuelle Rezension von: bibifashionable

    Der Titels des Buches lässt vermuten, dass es sich hierbei um eine Lektüre geht die einem dazu bewegt seinen inneren Schweinehund zu bekämpfen und sich mehr um seinen Körper "sorgt". Wobei im Verlauf des Lesens herauskommt, dass es sich eher auf zweiteres beläuft.

    In den ersten Kapiteln werden einem sämtliche Fakten zu den verschiedensten Lebensmittelgruppen und auch zu den verschiedensten Nährstoffen unterbreitet, das finde ich grundsätzlich auch nicht schlecht, auch wenn diese Punkte vermutlich jeder bereits 10mal in irgendwelchen Ratgebern oder ähnlichem nachgelesen hat. Immer wieder schwingt in diesen Kapiteln schon das Thema Veganismus mit.

    Ab zirka der Hälfte des Buches erfährt man eine Wendung die nichts mehr mit den Themen Schlanksein, Abnahmen oder ähnliches zu tun hat. Die Autorinnen richtigen sich klar und deutlich gegen den Verzehr von tierischen Produkten und auch die damit verbundene Massentierhaltung ausgesprochen. Diese Punkte werden mit sehr bildlich vermittelt, was für viele bestimmt sehr abschreckend wirkt.

    Da sich im ersten Teil also deutlich gegen verschiedene Nährstoffe und im zweiten Teil gegen tierische Produkte ausgesprochen wir bleibt nur mehr eines übrigen: Veganismus! Genau diese Art der Ernährung möchte durch die Lektüre verbreitet und dem Leser eingebläut werden.


    Ich weiß, dass dieses Buch bereits vor Jahren erschienen ist und einen wahren Hype erlebt hat. Damals hat mich der Hype kalt gelassen, denn lesen war zu der Zeit für mich absolut uninteressant und auch mit dem Thema Ernährung habe ich mich nicht befasst. Nun aber befasse ich mich wohl mit mit meinem eigenen Wohlbefinden und auch damit wie ich mich ernähre und genau deshalb bin ich auf diese Lektüre gestoßen.

    Erwartet habe ich mir eine Art Denkanstoß um mich noch bewusster auf meine Ernährung zu konzentrieren und auch endlich einen Anstoß zu haben meinen faulen Hintern in die Höhe zu bekommen um endlich fitter werden. Habe ich diesen bekommen? Die Antwort ist ein klares NEIN!

    Kurz gefasst handelt es sich hier um ein Buch, dass einem den Veganismus aufdrängt. Man soll Veganer, der im besten Fall all sein Obst, Gemüse und Co. selbst anpflanzt, werden, denn nur das ist die einzig wahre und richtige Möglichkeit um schlank zu bleiben.

    Ich bin zum Glück kein Mensch der auf diese Art Manipulation, anders kann ich es leider nicht beschreiben, anspringt, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele gibt die sehr empfänglich für so etwas sind und sich leiten lassen.

    Ich muss zwar zugeben, dass ich die Art wie das Buch geschrieben ist, die Deutlichkeit in der etwas vermittelt wird, nicht schlecht finde, im Gegenteil es hat mir sehr gut gefallen. Was mir aber nicht gefallen hat, dass es für die Autorinnen nur diesen einen Weg gibt um eine Skinny Bitch zu sein und einem diesem aufdrängen. Ebenso wird immer wieder Soja als Alternative zu Fleisch und anderen Lebensmitteln beworben obwohl man mittlerweile weiß, dass Soja absolut keine Alternative sein kann, da es mit unzähligen Hormonen und ähnlichem versetzt ist. Es gibt noch ein paar weitere Punkte beidenen sich die Meinungen der Autorinnen und mir scheiden und ich bin zu einem Entschluss gekommen - ich bin und bleibe Omnivore, mache daraus auch kein Geheimnis, denn ganz ehrlich? - Ich verspeise lieber genüsslich ein leckeres Schnitzel, vom Bauern meines Vertrauens, mit Kartoffeln und Salat, aus dem eigenen Garten, als mir den Veganismus, wie in diesem Buch beschrieben, aufschwatzen zu lassen. Da verzichte ich gut und gerne darauf eine Skinny Bitch zu sein.

  10. Cover des Buches Der Ernährungskompass - Das Kochbuch (ISBN: 9783570103814)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass - Das Kochbuch

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Super Kochbuch, bei dem mir sehr viele Gerichte gut gefallen. Die Rezepte und der Aufbau des Kochbuchs entspricht zu 100% der These des Ernährungskompasses.

    Vorne gibt es nochmal eine kleine, praktische Übersicht über die Lebensmittel mit Lebensmittelampel und in der Einführung nochmal die 10 goldenen Regeln.

    Die Rezepte sind super einfach  und übersichtlich gehalten mit sehr wenig Text! Genau mein Ding. 

    Zwei kleine Kritikpunkte habe ich aber auch anzumerken: Einmal fehlt es mir ein bisschen, dass es nicht immer Bilder von den Gerichten gibt, sondern auch mal nur von einzelnen Zutaten.

    Das andere: Wie die meisten Kochbücher ist auch hier die Auslegung der meisten Gerichte für 4 Personen und deshalb nicht nochmal extra erwähnt. Das hätte ich mir noch bei den Rezepten gewünscht, da ich häufig auch nur für 1 Person koche.

    Insgesamt koche ich sehr gerne nach diesem Kochbuch, weil es einfach gut schmeckt und mir die Zutaten sehr zusagen.

  11. Cover des Buches Soja-Steak an Vollmondwasser (ISBN: 9783830334415)
    Markus Barth

    Soja-Steak an Vollmondwasser

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Markus Barth war mir bereits durch seine beiden Vorgängerbücher „Das Genitiv ist dem Streber sein Sex“ und „Mettwurst ist kein Smoothie“, bekannt. Zudem konnten wir ihn auch schon live im Dortmunder Spiegelzelt vor ein paar Jahren erleben. Und da ich den Comedian bereits kannte, wusste ich auch gleich, dass ich es bei „Soja- Steak an Vollmondwasser“, keinesfalls mit einem wissenschaftlichen Lebensmittelratgeber zu tun bekommen würde. Denn Markus Barth ist vor allem ein guter Beobachter der lieben Mitmenschen, der mit viel trockenem Humor ans Schreiben seiner Texte geht und sich gnadenlos über menschliche Marotten lustig macht. Diesmal halt über unseren Umgang mit sogenanntem Trendfood.

    Herausgekommen ist eine witzige Anthologie, verschieden langer Texte; manchmal reicht es sogar nur für ein kurzes Gedicht oder eine knappe Anmerkung. Die verschiedenen Lebensmittel, die Markus Barth hier näher vorstellt, sind zum Teil bebildert; besonders wenn es um recht exotische oder einfach nur idiotisch anmutende Lebensmittel geht. Mein absoluter Favorit unter den abfotografierten Bildern war das farblose Vollkorn-Croissant, das aussah, wie ein archäologisches Artefakt, das wohl einst Obelix höchstpersönlich verlor, während er Hinkelsteine transportierte.

    Aber auch der dazugehörige Text hat mir einige Grinser und Lacher beim Lesen beschert. Genauso wie übrigens meine Favoriten über „Grünkohl“, „Chia-Samen“, „Wasser“, „Matcha-Tee“, „Vegetarische Wurst“, „Schoko-Pudding“, „Schoko-Reiswaffeln“, “Surimi“, “Marsriegel“, „Schwarzwuzeln“, „Drachenfrucht“ und „Koriander“. Und dabei hatte das Büchlein sogar einen Härtest zu überstehen. Es war mein Begleiter im Wartezimmer beim Zahnarzt, wo einem sonst bekanntlich schnell das Lachen vergeht und somit die perfekte Wahl.

    Die Botschaft des Büchleins ist es,  nicht immer alles in Bezug auf angeblich gesunde oder hippe Lebensmittel so bierernst zu sehen und gleich eine Wissenschaft daraus zu machen. Aber angesichts einiger negativer Bewertungen scheint meine Vermutung, dass der Verzehr von Trendfood, das manch einer sich lediglich hineinzwängt, um mitreden zu können, vielen aufs Gemüt und die Laune schlägt und humorlos macht. Eine gruselige Vorstellung! Aber müsste ich solch einen Mini-Hinkelstein, der sich vollmundig Croissant nennt, essen, wäre es mit meiner guten Laune wohl auch schnell vorbei… ;-)

    Einen Miniabzug gibt es aber trotzdem. Und zwar, weil ich fand, dass Markus Barth sich bei manchen Kapiteln ruhig ein wenig länger hätte fassen können.

  12. Cover des Buches Vegan! Das Goldene von GU (ISBN: 9783833875700)
    Adriane Andreas

    Vegan! Das Goldene von GU

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Michaela62

    VEGAN!

     Das Goldene von GU ist ein sehr tolles Veganes Kochbuch mit über 300 Rezepten für vegane Gerichte. Schon der erste Eindruck hat mir sehr gut gefallen. Dieses goldene Kochbuch macht einen sehr hoch wertigen Eindruck. Ich war auf der auf der Suche nach neuen Rezepten und sehr gespannt auf dieses Kochbuch. Wer sich für eine bewusstere Ernährung interessiert, wird an "Vegan! - Das Goldene von GU" seine wahre Freude haben. Hier sind wirklich jede Menge Rezepte für viele leckere Gerichte drin. Da wird auf jeden Fall sicher jeder fündig. Ich bin kein strickten Veganer, koche mal so, dann so. Die Rezepte sind jeweils mit einem ansprechenden Foto vom fertigen Resultat, was mir immer sehr gut gefallen hat. Die Zutatenlisten sind überschaubar und die Arbeitsschritte sehr verständlich erklärt. Was für mich besonders wichtig ist, es gibt auch eine Kalorienangabe, die nicht immer bei anderen Kochbüchern vorhanden ist. Braucht vielleicht nicht jeder, aber ich finde es ganz gut zu wissen, wie viel Kalorien die Gerichte haben. Dazu gibt es noch Tipps und Tricks rund um die vegane Küche. Ich habe bereits ein paar Rezepte ausprobiert und finde, dass die Zubereitung unkompliziert und das Ergebnis lecker war. Hier sind wirklich viele leckere Rezepte zum Nachkochen drin. Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall. Ganz klare Kaufempfehlung für dieses Buch.

  13. Cover des Buches Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen (ISBN: 9783981462173)
    Melanie Joy

    Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Karnismus beschreibt eine Ideologie, wieso der Verzehr bestimmter Tierarten als ethisch vertretbar und angemessen angesehen wird. Dieser Begriff kommt im Buch des Öfteren vor und wird sehr gut erklärt und beschrieben.

    Die Lektüre lässt das Essverhalten überdenken. Hunde und Katzen sind Haustiere - Schweine, Kühe, Hühner hingegen darf man essen. Wieso ist das so? Woher kommt so eine Denkweise? Das alles wird im Buch erklärt. Ein Beispiel ist mir dabei sehr im Kopf hängen geblieben (ich erzähle den Sinn der Geschichte nach, der genaue Wortlaut war anders). 

    "Du wirst zum Essen eingeladen und freust dich total, als die lecker duftende Bolognese aus der Küche geholt wird. Du haust richtig rein, machst dem Kochenden Komplimente für die Kochkünste und bist am Ende total zufrieden und satt. Du brauchst unbedingt das Rezept, also beginnt der Bekochende zu erzählen, was alles drin ist: Zwiebeln, Knoblauch, Hundefleisch,... und du kannst gar nicht mehr folgen, was noch alles drin ist. All die guten Gedanken sind hinüber und du kannst nur noch an den armen Hund denken und wie eklig der Gastgebende ist. Sowas muss man doch vor dem Essen ansprechen. Und wie überhaupt kann man denn Hunde zum essen servieren?!?!" Mit dieser Geschichte beginnt das Buch und es geht weiter mit vielen guten Beispielen, die zum Denken anregen.

  14. Cover des Buches Das Kochbuch zum Intervallfasten (ISBN: 9783833870989)
    Petra Bracht

    Das Kochbuch zum Intervallfasten

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Das Intervallfasten mache ich tatsächlich schon seit eineinhalb Jahren, aber immer wieder habe ich Durchhänger gehabt und habe den Essensrhythmus einreißen lassen - sehr zum Nachteil für meine Verdauung!

    Aus einer ganz anderen Richtung kommend, bin ich nun auf das Intervallfastenkochbuch von Petra Bracht gestoßen. Sie und ihr Mann Roland Liebscher sind die "Schmerzspezialisten" und haben sich durch ihre Übungsvideos und ihre Bücher bekannt gemacht. Auf ihrer Homepage habe ich das Kochbuch von Petra Bracht entdeckt (https://www.liebscher-bracht.com).

    Frau Bracht stellt als Allgemeinärztin zusammen mit einer Ernährungsberaterin kurz das Intervallfasten vor (dazu gibt es ein extra Buch!). Dabei weisen sie auf die Unkompliziertheit des Fastens hin und wie leicht man das in seinen Tagesablauf einbauen kann. Frau Bracht ist davon überzeugt, dass vor allem pflanzliche Ernährung für die Gesundheit förderlich ist. Dementsprechend sind die Gerichte in diesem Buch auch vegan. Aber sie können sehr leicht mit Milchprodukten und meinetwegen auch mit Fleisch ergänzt werden. 

    Noch nie fiel mir das Intervallfasten leichter! Ich lege jetzt auch einen Fokus auf kohlenhydratreiches Essen bei den ersten beiden Mahlzeiten und proteinreichere Mahlzeiten am Abend, was ich vorher nicht getan habe. Was mir außerdem an den Rezepten gefällt, ist das Verwenden von möglichst natürlichen Produkten, die keine vielfältigen Produktionsprozesse hinter sich haben. Das ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Umwelt gut.

    Wer noch mehr für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden tun möchte, dem empfehle ich, auf die Homepage von Liebscher und Bracht zu schauen.


  15. Cover des Buches Liebe, Tod und Tofu (ISBN: 9783981859096)
    Margot Jung

    Liebe, Tod und Tofu

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Krimiliebe

    Inhalt:

    Francesca Carlotti soll in einigen Tagen in einem abgelegenen Berghotel ein Kochseminar geben. Doch das Wetter spielt nicht mit und so befindet sie sich kurz nach ihrer Anreise, abgeschieden von der Außenwelt, mit den unpassendsten Mitmenschen, die man sich vorstellen kann. Ihr Noch-Ehemann Gianluca ist einer davon, genau wie seine neueste Eroberung. Außerdem einige Fußballfreunde von ihm, die einen Geburtstag feiern. Plötzlich ist einer von ihnen tot – ermordet – und der Mörder noch unter ihnen.


    Meine Meinung:

    Es ist der erste Fall für Francesca, aber nicht der erste Fall mit ihr für mich. Ich kenne sie bereits aus der Fortsetzung und obwohl ihr Temperament schnell zu spüren ist, habe ich sie wieder innerhalb kurzer Zeit in mein Herz geschlossen. Auch viele andere Charaktere sind sympathisch und glaubhaft dargestellt und bekommen nach der Zeit - neben den anfänglichen Klischees – mehr Tiefe. Bei einer Person fand ich die Darstellung jedoch etwas übertieben und das war bei dem Polizisten. Seine Reaktionen waren manchmal zu überspitzt, aber er bringt auch Witz in die Sache und ich musste öfter schmunzeln.

    Die Beschreibungen sind gewohnt passend und einfach zu lesen. Selten gibt es gezeichnete Bilder, wodurch man noch einen besseren Blick auf die Personen hat. An einer Stelle wird es blutig und ich habe mich wirklich geekelt. Darauf hätte ich gerne verzichten können. Ansonsten ist auch der Ort schön dargestellt. Ein abgeriegelter Ort - wie in diesem Fall das Hotel - hat einfach immer eine tolle Atmosphäre. 

    Die Handlung kommt sehr schnell in Gang, denn der Mord passiert früh. Bei den Ermittlungen gibt es viele Ansätze und Hinweise. Auch Verdächtige und Mordmotive gibt es einige. Man könnte der Autorin trotzdem schon früh auf die Schliche kommen - vielleicht auch nicht. Aber selbst wenn man bereits eine Vorahnung hat, macht es Spaß weiterzulesen. Denn auch die Geschichte um Francesca finde ich interessant. Nur die Realität rückt ab und zu etwas in die Ferne. Aber ich habe diese Tatsache gerne in Kauf genommen. Denn ich wurde bestens unterhalten und nur das zählt am Ende.


    Fazit:

    In meinen Augen, ist das Buch gut durchdacht. Es gibt einige Ansätze und Verdächtige, die verwirren können und durch Francesca's Geschichte auch etwas für's Herz. Der abgeschlossene Ort schafft eine fantastische Stimmung und auch die Auflösung konnte mich eindeutig überzeugen, was oft schwierig ist. Gute Unterhaltung mit angemessenem Krimianteil.

  16. Cover des Buches NATURAL SWEETS – das Backbuch (ISBN: 9783946739982)
    Eileen Pesarini (Lini's Bites)

    NATURAL SWEETS – das Backbuch

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    Endlich ein ganzes Buch mit gesunden - zumindest mal nicht allzu ungesunden - veganen Rezepten! Die Aufmachung ist wunderschön. So etwas stellt man sich gerne ins Regal oder verschenkt es.

    Ich mag auch die innere Aufmachung. Ein Rezept pro Seite plus ein Bild! Sehr einfach und sehr klar. Ebenso schön ist es, dass die Rezepte ordentlich einem Unterthema untergeordnet sind.

    Man benötigt hier zwar oft speziellere Zutaten als beim Backen mit Haushaltszucker, aber so ist ein erster Schritt Richtung Ernährungsumstellung schon mal gemacht! Besonders schnell, einfach und schmackhaft sind für mich die Schoko-Bananen-Waffeln, die auch bei meinen Gästen gut ankamen und die ich jetzt immer so machen werde.

  17. Cover des Buches China Study (ISBN: 9783864010019)
    T Colin Campbell

    China Study

     (26)
    Aktuelle Rezension von: skommi
    Ernährungswissen für ein neues Leben.
  18. Cover des Buches Eating Animals (ISBN: 9780316127165)
    Jonathan Safran Foer

    Eating Animals

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne-liest
    Der Inhalt von Jonathan Safran Foers Buch "Eating Animals" (deutscher Titel: "Tiere essen") wird im Klappentext folgendermaßen zusammengefasst:

    "Eating Animals is a uniquely passionate, powerful and provocative exploration of what we eat and why. It is both a personal quest which goes to the very heart of what it means to be human and a riveting exposé of the horrors and dangers of factory farming."

    Die Sprache ist immer klar und verständlich, wie es von einem solch erfolgreichen Autor zu erwarten ist. Die Hintergründe sind gut recherchiert: auch der informierte Leser kann hier noch sehr viel lernen. Foer geht hauptsächlich auf die Industriestandards und verschiedenen Praktiken und Arbeitsschritte bei der Produktion von Fleisch und Fisch ein, daneben aber auch auf die verherenden Folgen auf Umwelt, Klima und Gesundheit.

    Das Buch ist ein klarer Appell gegen die Grausamkeiten der Massentierhaltungsbetriebe. Die recherchierten Fakten werden offen dargelegt, oft ist es schwer weiterzulesen. Man sollte es trotzdem tun. "Eating Animals" weißt darauf hin, dass wir dem Grauen, welches wir durch unser Konsumverhalten verursachen, ins Auge schauen müssen.

    Als Alternative zu den verschmähten Massentierhaltungsbetrieben ("factory farms") stellt Foer kleine, familiär geführte Bauernhöfe dar. Dabei übersieht er, dass auch in solchen Betrieben äußerst ineffizient und klimaschädlich Nahrung hergestellt wird.

    Leider geht Foer nicht ausreichend auf die moralische Fragestellung ein, weshalb es gerechtfertigt ist, Tiere zu essen. Nach seiner Darstellung ist es völlig ausreichend, den Tieren ein einigermaßen leidfreies Leben und einen kurzen Tod zu geben. Dies sollte keine genügende Rechtfertigung darstellen, da ja im Normallfall kein zwingender Grund besteht, das Tier überhaupt zu essen.

    Die im Buch interviewten Vegetarier und Veganer geben als ihre Beweggründe ihr Mitgefühl mit den Tieren an. Diese sentimentale Darstellung geht an der Fragestellung vorbei. Beim Verzicht auf Tierprodukte geht es um fundamentale Gerechtigkeit. Tiere sollten nicht wie bloße Produktionsmittel behandelt werden. Zur weiteren Lektüre zu diesem Thema empfehle ich die Bücher von Gary Francione und Anna Charlton.
  19. Cover des Buches Umessen (ISBN: 9783710605130)
    Lea Elci

    Umessen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: un_livre_pour_vivre

    Umessen von Lea Elçi ist ein Kochbuch, welches als Ziel hat dem Leser eine nachhaltige klimafreundliche Ernährung näherzubringen. 

    Erstmal muss ich sagen, dass mir die Gestaltung des Kochbuchs sehr gefällt. Viele bunte Bilder machen Lust auf die Rezepte und machen das Buch lebendig. Die Seiten sind kreativ mit viel Liebe gestaltet und machen Spaß zu lesen. Kleine Zeichnungen und Kommentare in verschiedenen Schriftarten machen das Leseerlebnis komplett.

    Die Interviews mit bekannten Persönlichkeiten wie Tim Mälzer werten das ganze nochmals sehr auf. Als Leser kommt man so mit Fragestellungen in Kontakt die interessant in Hinblick auf Klima, Essen und Nachhaltigkeit. 

    Mir hätte es jedoch noch sehr gefallen wenn im Allgemeinen nochmals aufgezählt worden wäre auf was Ich beim Essen und Kochen achten sollte wenn ich nachhaltiger Leben möchte. 

    Sehr gut gefällt mir, dass viele Rezepte vegetarisch und vegan sind und dies auch am Rand genannt wird. 

    Die Einteilung der Rezepte nach Jahreszeiten finde ich interssant, jedoch fehlt mir in diesem Zusammenhang eine Beschriftung der Rezepte auf der jeweiligen Seite. 

    Was mir nicht sehr gut gefällt ist, dass die Anleitung der Rezepte ein zusammenhängender Text ist. Mir fällt es sehr schwer so beim Kochen den Überblick zu behalten bei welchem Schritt ich mich befinde. Eine Nummerierung der Schritte, Pfeile oder Absätze hätten mir sehr gut gefallen. 

    Ebenfalls muss ich kritisieren, dass bei nicht allem Rezepten die Beilage separater auf der "Was du dafür so brauchst" Liste genannt wird. Demnach war mir manchmal nicht sofort klar welche Zutat zur Beilage gehört, dies ist problematisch wenn man diese nicht mit kochen möchte. 

    Fazit: Ein wirklich wunderschönes Kochbuch mit vielen leckeren Rezepten, das Lust zum Kochen macht. Allerdings mit ein paar strukturellen Probleme, die besser hätten umgesetzt werden können. Trotzdem freue ich mich sehr auf weiteres Nachkochen der Rezepte und hoffentlich leckeres Essen und schöne Kocherlebnisse. :) 

  20. Cover des Buches Artgerecht ist nur die Freiheit (ISBN: 9783492308441)
    Hilal Sezgin

    Artgerecht ist nur die Freiheit

     (23)
    Aktuelle Rezension von: was_mit_buechern

    Über dieses Buch bin ich durch Zufall gestolpert, weil ich mich zurzeit mit dem Thema Tierhaltung beschäftige. Daher musste ich es natürlich sofort lesen.

    Cover: Ich finde das Cover sehr gelungen, da ein (scheinbar) glückliches Schwein mit Strohresten im Fell in die Kamera „lächelt“ und dabei (zumindest bei mir) schon Mitgefühl, Liebe und das Gefühl es einfach lieb haben zu müssen im Betrachter aufsteigt.

    Schreibstil: Hilal Sezgin schreibt in einem sehr überzeugenden sachlichen Stil, der dennoch flüssig zu lesen ist. Einzelne persönliche Eindrücke – die jedoch nie rein subjektiv sind – unterstreichen ihre überzeugenden Argumente. Pro und Contra und sogar mögliche Kompromisslösungen werden angesprochen und diskutiert. So kann sich der Leser stets selbst eine Meinung überlegen und die bisherigen Ansichten überdenken.

    Meinung: Ich finde das Buch sehr gelungen, da Hilal Sezgin eine sehr klare Struktur verfolgt. Bei dem Thema werden ja viele Menschen (ob pro oder contra Tiernutzung) schnell sehr persönlich und argumentieren völlig planlos. Sie hingegen gliedert das Buch in deutliche Kapitel: die Definition von Tierethik und schließlich die drei Fragen, ob wir Tiere quälen, töten oder überhaupt nutzen dürfen und sie schließt mit dem Kapitel, wie wir mit Tieren leben können. Es werden überzeugende Argumente geliefert und sachlich erklärt, ohne jemanden anzugreifen oder überzeugen zu wollen. Dennoch ruft sie zum Umdenken auf – liefert aber überzeugende Argumente dafür. Es werden viele Themen aufgegriffen, die man vielleicht beim ersten Gedanken (es geht nicht nur ums Fleischessen) gar nicht berücksichtigt. So erhält der Leser einen umfassenden und sachlichen Einblick in die Tierethik unsrer heutigen Welt.

    Fazit: Das Buch ist leicht zu lesen, ob wohl es viele ethische und komplexe Themen behandelt. Hilal Sezgin holt den Leser dort ab, wo er ist – und das können durchaus verschiedene Standpunkte sein. Das Buch ist geeignet für alle Menschen, die sich mit Tierethik beschäftigen wollen, die die Nutzung von Tieren in unserem Alltag hinterfragen wollen und sinnvolle Argumente lesen möchten. Lesenswert und bereichernd – ohne belehrend und beschuldigend wirken zu müssen.

  21. Cover des Buches Niemand weiß, wie spät es ist (ISBN: 9783442487233)
    René Freund

    Niemand weiß, wie spät es ist

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ
    Nora Weilheim ist eine junge Pariserin, die das Leben liebt und als Journalistin ein eher sprunghaftes Leben führt. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters wird Nora bei der Testamentseröffnung mit dem doch sehr außergewöhnlichen letzten Willen ihres Vaters konfrontiert. Sie soll die Urne ihres Vaters von Paris über Wien an einen von ihr nicht bekannten Ort in Österreich bringen. Dort soll seine Asche ihre letzte Ruhe finden. Ein Teil der Reise soll ausschließlich zu Fuß erfolgen, und zwar unter notarieller Aufsicht.Dies übernimmt ein junger Notariatsgehilfe namens Bernhard.
    Das sehr ungleiche Paar macht sich nun auf den Weg. Die sture, rauchende Nora und der pingelige, vegane Bernhard haben auf ihrem Weg so manche Auseinandersetzung, kommen sich aber Stückchen für Stückchen näher und entdecken und erfahren einiges über sich und den Andern, dass sie beide so noch nicht kannten.
    Auf dem Weg bekommt Nora sehr emotionale Briefe und Videobotschaften von ihrem Vater Klaus, die sie immer wieder in ihre Vergangenheit führt. Durch diese Botschaften kommen Geheimnisse ans Tageslicht, die der Geschichte eine sehr überraschende Wendung gibt.

    Fazit:

    Da ich Collagen liebe, hat mich das sehr schön gestaltete Cover gleich neugierig gemacht. Die Idee mit der Urne seines Vaters auf eine Wanderung zu gehen, hat mehr als überzeugt. Hinzukommend hat René Freund mich mit seinem witzigen, fesselnden und originellen Schreibstil in seinen Bann gezogen. Es war das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das Letzte.

    Eine absolute Leseempfehlung !!!


  22. Cover des Buches Der große Ernährungskompass (ISBN: 9783844535624)
    Bas Kast

    Der große Ernährungskompass

     (5)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Bas Kast hat hier zwei sehr interessante Bücher geschrieben und gibt auch unzählige praktische Tipps. Mich konnte der Aufbau allerdings nicht vollkommen überzeugen. Genaueres erfahrt ihr unten im Text.

    Meine Meinung zu den beiden Hörbüchern:
    Bas Kast hat hier zwei gut aufbereitete Bücher geschrieben. Der Aufbau der Bücher ist strukturiert und klar verständlich. Gefallen hat mir, dass er den Leser anspricht und in die Themen einbindet. Sie kommt es teilweise zu rüber, als würde er mir die Dinge in einem Gespräch erklären.

    Gestört hat mich, dass er gefühlt Tausend Studien immer wieder erwähnt. Klar, so legt er dar, wie er auf seine Erkenntnisse kam, aber es wird doch sehr theoretisch dadurch. Viele Informationen, die ich in diesem Buch bekam, fand ich sehr hilfreich und auch umsetzbar. Bas Kast hat mein Bewusstsein für einige Dinge gestärkt und mir Fakten vor Augen geführt, die mir nicht bewusst waren. 

    Ich empfehle allerdings unbedingt, dass Buch nicht als Hörbuch zu hören. Die geballte Informationsflut ist zu viel, als dass man sie in der kurzen Zeit verarbeiten kann. Kaum hat man etwas verstanden, kommt schon das neue Thema, auch wenn Bas Kast manchmal Abschnitte zusammengefasst hat. Als Print-Ausgabe kann man sich die Geschwindigkeit des Lesens selbst aussuchen und sich gegebenenfalls Notizen machen. 

    Ab interessantesten fand die Abschnitte über die Fruktose und die Glukose, über Eiweiße, Fette und seinen goldenen Regeln, sowie sein Ampelsystem. Hilfreich ist dabei auch das beiliegende Booklet. Mit dem Hörkochbuch konnte ich allerdings gar nichts anfangen. Ich habe lieber ein klassisches Kochbuch, bei dem ich direkt nachlesen kann. Ebenso erging es mir mit dem Interview. Es war zwar okay, aber wirklich interessiert hat es mich nicht. 

    Meine Meinung zum Sprecher:
    Der Sprecher Herbert Schäfer trug maßgeblich dazu bei, dass diese Hörbücher gut wurden. Seine Art zu lesen ist sehr angenehm. Er ließ flüssig und schafft es, die Aufmerksamkeit auf sein Vorlesen zu ziehen. Durch die Betonung der Wörter band er mich ein, sodass ich leichter zu hören konnte.

    Mein Fazit:
    Im Großen und Ganzen ist dieser Ernährungsratgeber sehr hilfreich. Bas Kast hat die doch sehr komplexen Themen gut zusammengefasst. Allerdings war die strukturelle Umsetzung mit den gefühlt Tausend Studien nicht meins. Manche Abschnitte waren besonders interessant und brauchbar, weil sie auch im Alltag umsetzbar sind. Viele Informationen waren mir vorher nicht bewusst. Der Ernährungskompass hat mir auf jeden Fall geholfen. Mit dem Hörkochbuch konnte ich allerdings gar nicht anfangen. Vorgelesene Rezepte helfen nicht wirklich. Mit dem Interview verhielt es sich ähnlich. Durch das angenehme Lesen des Sprechers wurde die trockene Informationsflut verständlich.

    Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

  23. Cover des Buches Wir sind das Klima! (ISBN: 9783839817377)
    Jonathan Safran Foer

    Wir sind das Klima!

     (37)
    Aktuelle Rezension von: parden

    HOFFNUNG VS. VERGEBLICHKEIT...

    Es gibt Menschen, die nicht an den Klimawandel glauben. Und es gibt Menschen, die wissen – gestützt durch intensive wissenschaftliche Untersuchungen –, dass sich unser Planet durch menschliche Aktivitäten erwärmt. Aber glauben WIR wirklich daran? Warum handeln wir dann nicht? Auf überraschend unterhaltsame und eindringliche Weise erkundet Jonathan Safran Foer das zentrale Dilemma unserer Zeit. Wir haben unseren Planeten in eine Fleischfarm verwandelt, und die Folgen sind katastrophal. Es sind gemeinsame Maßnahmen erforderlich, um der größten Krise der Menschheit Einhalt zu gebieten. Und Jonathan Safran Foer bietet eine konkrete und durchaus realisierbare Lösung: Tierische Produkte nur einmal täglich zur Hauptmahlzeit 

    Der CO2-Ausstoß ist es, der dem Klima den Garaus zu machen droht. Allseits bekannte Fakten, und wenn man sich näher damit beschäftigt, erkennt man die globale Verflechtung verschiedener Interessen und Zusammenhänge, die aus dem Problem einen gordischen Knoten machen. Unlösbar.

    Tatsächlich weiß man, will man persönlich etwas daran ändern, kaum wo man anfangen soll. Das Auto stehen lassen, wann immer man die Gelegenheit dazu hat - gut. Bringt aber nicht viel. Jonathan Safran Foer liefert hierfür eine Menge Zahlen und Fakten, die den Hörer phasenweise zu erschlagen drohen. Um ihn allmählich dahin zu bringen, wo man tatsächlich etwas tun kann: beim Fleischkonsum.

    Wie das? Nun, Massentierhaltung sorgt neben einer kaum artgerechten Aufzucht für einen immensen CO2-Ausstoß. In Verbindung mit dem - meist zur Schaffung von zur Futtergewinnung gedachten Weide- und Anbauflächen - rasanten Abholzen großer Waldflächen wie z.B. dem tropischen Regenwald verursacht diese Massentierhaltung einen gewaltigen Prozentsatz der kritischen Gasentwicklung. Nicht nur, dass immer mehr Tiere so immer mehr CO2 ausstoßen, nein, auch die Bäume, die einen hohen Prozentsatz des ausgestoßenen CO2s binden konnten, sind oder werden in einem beängstigenden Tempo gefällt. 

    Wem der gerade gelesene Absatz dieser Rezension schon anstrengend erscheint, der sollte sich mal das Hörbuch anhören (sehr passend vorgetragen von Christoph Maria Herbst!). Der Autor erklärt die Zusammenhäge letztlich zwar schlüssig, jedoch in stetigen Wiederholungen, so dass die benannte Gefahr in Verbindung mit den Appellen zum Umdenken etwas Mantrartiges bekommt. Ich verstehe durchaus den Sinn von Wiederholungen - hier war es mir an vielen Stellen dadurch allerdings deutlich zu ausschweifend.

    Dabei erläutert Jonathan Safran Foer zwar die Dringlichkeit und Größe des Problems, gleichzeitig aber auch die immense Schwierigkeit, dieses in seinem Ausmaß wirklich zu erfassen - und vor allem es zu glauben. Damit meint er nicht die Gegner der Theorie der Klimaerwärmung, sondern eher alle anderen, die es zwar irgendwie wissen aber doch nicht glauben können. Einerseits zu groß die Dimensionen, andererseits sind dabei außer diffusen Ängsten keine weiteren Emotionen beteiligt. Und ohne Emotionen kein wirklicher Glaube, und ohne Glaube kein Versuch der Umkehr.

    Neben wissenschaftlichen, statistischen und psychologischen Ansätzen präsentiert der Autor auch Einsichten in sein eigenes Familienleben, früher wie heute. Auch gibt er offen zu, wie schwer es ihm selbst fällt, sich ernährungsmäßig von tierischen Produkten zu verabschieden oder deren Verzehr zumindest drastisch einzuschränken. Ein ausführliches (bis langatmiges) Gespräch mit seinem eigenen Gewissen stellt dieses Dilemma eindringlich dar. 

    Was also tun? Letztlich bleibt wohl nur der Weg, den der Klappentext bereits verrät: max. einmal täglich zu tierischen Nahrungsmitteln greifen. Damit ist nicht nur das Fleisch gemeint sondern auch Milchprodukte und Eier. Hoffnungsvoll? Letztlich halten sich Hoffnung und der Gedanke an Vergeblichkeit wohl die Waage. Eindringlich genug werden hier die Konsequenzen benannt, wenn es zu keiner Umkehr kommt. Aber kann der Mensch sich selbst überlisten? Und wird es reichen?

    Ehrlich gesagt hat mich das Hörerlebnis deprimiert. Hier wird kein wirkliches Rezept an die Hand gegeben (außer sich möglichst vegan zu ernähren). Klar: je mehr das Konzept verfolgen, desto erfolgversprechender ist das. Aber wie viele absolut gleichgültige Menschen gibt es? Vielleicht bin ich zu pessimistisch? Aber die Erfahrung sagt etwas anderes...

    Natürlich heißt das nicht, dass man es nicht versuchen sollte. Die Optionen, die Stephen Hawking benannte (eine etwaige Besiedlung des Mars als einzige Überlebensmöglichkeit der Spezies Mensch) ist für mich noch viel weniger vorstellbar als das konfuse und verzweigte Konstrukt der Klima-Erwärmung und die damit verbundene Bedrohung der Ausrottung des Menschen.

    Also ab jetzt: Margarine statt Butter, Fleisch nur noch einmal pro Woche, Käse in reduzierten Mengen, Kaffee lieber weniger stark als mit Milch, Eier nur noch ab und an und wenn, dann von glücklichen Hühnern. Mit dem Vorsatz kann ich leben. Wenn man Jonathan Safran Foer so zuhört, kann einem abgesehen von der Erkenntnis der Dringlichkeit des Handelns auch ein Zweifel daran kommen, ob die Menschheit es überhaupt verdient hat zu überleben. 

    Hoffnung vs. Vergeblichkeit. Es hält sich die Waage...


    © Parden

  24. Cover des Buches Vegan, regional, saisonal (ISBN: 9783800180684)
    Lisa Pfleger

    Vegan, regional, saisonal

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fahnie

    Einfache vegane Rezepte für jeden Tag, das verspricht das Kochbuch von Lisa Pfleger. Und das trifft auch zu, denn für die Zubereitung braucht man nur wenige Zutaten und die Gerichte sind schnell zubereitet. Ein Blick ins Buch:

    Wie der Titel vermuten lässt, ist das Kochbuch in Rezepte für Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert. Schließlich soll jeweils möglichst nur mit regional verfügbaren Zutaten gekocht werden. Anschließend sind die Rezepte noch unterteilt in Suppe & Salat; Hauptgerichte; dann folgt etwas kalendarisch typisches wie Ostermenü im Frühling und Grillpartys im Herbst; Brotzeit & Snacks; bevor alles abgerundet wird mit der Rubrik Süßes.

    Dabei sind die Rezepte wirklich so einfach, dass man zum Teil etwas skeptisch ist. Zumindest ging es mir so. Da kommt schon einmal der Gedanke auf „und dafür brauche ich nun ein Kochbuch damit ich weiß, dass in eine Blumenkohlsuppe Blumenkohl, Zwiebel, Kartoffel usw. gehört“. Und am Ende sitzt man vor seinem Tellerchen und denkt sich: „Mmh, lecker und so einfach.“ So ging es mir bei bislang allen Rezepten, die ich nachgekocht habe. Nachdem man für die Gerichte eben saisonale, regionale und wenige Zutaten braucht, ergibt es sich von selbst, dass sie auch preiswert sind.

    Bilanz: Das Kochbuch von Lisa Pfleger ist eine Bereicherung für alle Veganer, die regionale und saisonale Rezepte wollen für Gerichte, die fix auf dem Tisch stehen.


    Mehr Bücher. Mehr Rezensionen: Hier.



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