Bücher mit dem Tag "vegetarier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vegetarier" gekennzeichnet haben.

89 Bücher

  1. Cover des Buches Biss zur Mitternachtssonne (ISBN: 9783551584465)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mitternachtssonne

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Cullens_Buecherregal

    Der Biss zu Morgengrauen Story jetzt auch mal aus einer anderen Perspektive. Was denkt Edward, wie lebt er und wie sind die Gedanken aller anderen, wie entwickelt sich die Liebe und vieles mehr... Ein Buch voller Gedanken, Sorge und Ängste vor nicht genügend Selbstbeherrschung. Aber auch einer Romantischen Geschichte zum Abtauchen in die Welt von Bella und Vampir Edward.

  2. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.376)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  3. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.704)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich schon viel von Bella und Edward gehört hatte, war ich nun doch auf die Bücher neugierig geworden. Kaum hatte ich angefangen, war ich vom Schreibstil gebahnt, gefesselt und konnte kaum mehr aufhören.

    Bella versucht sich in Forks einzuleben und lernt die "Aussenseiter" der Schule kennen. Schon komisch, wenn sie nichts essen oder trinken. Dann ist auch noch ihre Haut und die Augen sind anders als gewöhnlich. Dies zieht Bella magisch an. Was natürlich Edward nicht willkommen hieß.

    Auf einem Ausflug bekommt sie die Mythen und Legenden der Umgebung erklärt und recherchiert als sie wieder zu Hause war.

    Ein klärendes Gespräch mit Edward bringt neue Fragen auf, dann kommen plötzlich andere Vampire, die hinter Bella her sind.

  4. Cover des Buches Biss zum Abendrot (ISBN: 9783551316622)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot

     (6.967)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Nachdem mit der zweite Teil nicht so gefallen hätte, war die Neugierde sehr groß, wie es jetzt weiter geht.

    Edward ist jetzt wieder im Rennen. Aber der Pakt zwischen den Werwölfen und Vampire besteht trotzdem noch. Bella kann sich nicht entscheiden ... Edward oder Jacob?

    Ich mag beide, und kann Bella vollkommen verstehen, dass sie sich nicht entscheiden will oder kann. Gar nicht so einfach, wenn neugeborene Vampire nach Forks kommen und kaum Zeit mehr übrig bleibt.

    Dieser Teil konnte mich wiederum fesseln, wobei der zweite an vielen Stellen schwächelt. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und lässt alles drumherum vergessen.

  5. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (520)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Um es gleich vorweg klarzustellen: Jonathan Safran Foer liefert in „Tiere essen“ nicht die Lösung für all die Probleme, die die Massentierhaltung mit sich bringt. Er hat nicht diesen einen genialen Einfall, der alle Missstände wie durch Magie aus der Welt schafft. Und viele Fakten, die Foer in seinem Buch zusammenstellt, hat man so oder so ähnlich schon mal irgendwo gelesen oder in Dokumentationen gesehen.

    Und trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass „Tiere essen“ zu den Büchern gehört, die jeder in seinem Leben mal gelesen haben sollte. So komprimiert findet man all diese Infos sonst nirgends – und vor allem so empathisch. Denn Foer hebt nicht mahnend den Zeigefinger oder spielt sich als aktivistischer Veganer auf. Es geht nicht darum, ein schlechtes Gewissen zu erzeugen oder Fleischesser als Monster abzustempeln.

    Foer zeigt in eindringlichen, gut verständlichen Worten, was Massentierhaltung und Aquakultur bedeutet. Was es für die Tiere bedeutet, aber auch, was es für die Menschen bedeutet, die dieses Fleisch kaufen und essen – und diese Maschinerie damit unterstützen. Ich habe beim Lesen oft Pausen gemacht, weil ich über viele Dinge nachdenken musste und bei anderen Infos richtig fassungslos war.

    „Tiere essen“ ist kein Aufruf zu Vegetarismus oder Veganismus. Foer will seine Leser auch nicht erziehen und nach seinen Moralvorstellungen formen. Es ist ein Plädoyer dafür, Tiere nicht wie leblose Waren zu behandeln und verlorene Empathie wiederzuentdecken. Und es ist eine Bitte, nicht die Augen zu verschließen vor dem Leid, das unsere moderne Ernährung den Tieren und unserer Umwelt antut.

  6. Cover des Buches Alles ist erleuchtet (ISBN: 9783596510498)
    Jonathan Safran Foer

    Alles ist erleuchtet

     (515)
    Aktuelle Rezension von: Jana_Kleine_Bardenhorst

    Jonathan Safran Foer möchte die Vergangenheit seiner Familie beleuchten. Seine Großeltern sind nach dem Krieg in die USA gekommen, aber ursprünglich aus der Ukraine/Polen.

    Um Licht in die Sache zu bringen und sich bei der Retterin seines Großvaters zu bedanken fliegt er dorthin. Da er der Sprache nicht mächtig ist hat er einen Fremdenführer, dessen eigene Geschichte ebenso mit diesem Ort verbunden ist. Aber davon weiß zunächst niemand.


    Die Geschichte wird als Briefwechsel zwischen dem Autor und seinem Fremdenführer erzählt. Hierbei ändert sich auch immer wieder die Sprache und der Schreibstil.


    Ich habe viele Seiten gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen. Doch dann hat sie mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

  7. Cover des Buches Schwarze Piste (ISBN: 9783426213537)
    Andreas Föhr

    Schwarze Piste

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Mein erstes Buch von Andreas Föhr. Leider habe ich  zu spät bemerkt, dass dies hier der 4. Teil einer Ermittler-Reihe ist. 

    Dem Lesespaß hat dies jedoch überhaupt keinen Abbruch getan. 

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Geschichte war unterhaltsam und nicht zu überzogen, so mag ich Krimis. Das wird bestimmt nicht das letzte Buch vom Autor sein, welches ich gelesen habe. 

    Die Geschichte nimmt auf der schwarzen Skipiste ihren Anfang. Polizeiobermeister Kreuthner verteilt auf Wunsch seines verstorbenen Onkel Simons dessen Asche auf dem Wallberg. Leider landen die Überreste von Onkel Simon bei einer jungen Skifahrerin im Gesicht. Kreuthner nimmt die junge Frau dann mit ins Tal, auf dem Weg dorthin finden beide die Leiche einer gefrorenen Frau…

  8. Cover des Buches Das Jahr der Flut (ISBN: 9783833309700)
    Margaret Atwood

    Das Jahr der Flut

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Federfee
    Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme mit den verschiedenen Personen und den Zeitsprüngen. Außerdem wechselten sich religiös oder sektiererisch angehauchte Ansprachen mit Ekel-Szenen ab. Doch irgendwann hatte ich mich eingelesen und fand diesen 2. Band der MaddAddam-Trilogie zunehmend faszinierend. Zwar gab es auch hier ethische und moralische Fragen, aber der Schwerpunkt lag für mich auf dem Leben der verschiedenen Personen und wie sie mit der entvölkerten Welt nach 'der großen Flut' (einer Pandemie) fertig werden. War die Gruppe der 'Gottesgärtner' zuerst fremd für mich, traten zunehmend bekannte Personen aus dem ersten Band auf.

    Natürlich geht es auch darum, wie es dazu kommen konnte, welche Machenschaften es sind, die die Erde und das Leben auf ihr zerstören und wer dahinter steckt. Aber das Schicksal der Personen und ihre tapferen Überlebensstrategien und ihr Mut waren es, die mich begeistert haben.

    Und wenn ein Buch so zu Ende geht, dass man es mit Bedauern zuklappt, dass man gerne noch bei den Personen bleiben möchte, dann war es ein gutes Buch. Und jetzt freue ich mich auf den 3. Band.

    P.S. Nicht zuletzt: Kompliment an die Übersetzerin Monika Schmalz, die die Wortspiele auffallend treffend übersetzt hat.
  9. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783746637600)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

     (389)
    Aktuelle Rezension von: Scarbooks


    Es gibt Bücher, die man so schnell nicht wieder vergisst, aus ganz verschiedenen Gründen. Mal sind sie besonders grausam, mal sehr traurig oder aber auch lustig, wieder andere brennen sich aufgrund extremer Fiktion oder Realität ins Hirn (mal mehr, mal weniger lange) oder oder oder ... und dann gibt es auch noch jene, die so außergewöhnlich sind, dass man sie ganz fest im Herzen einschließen und am liebsten gar nicht mehr heraus lassen möchte. 



    “Die Vegetarierin” gehört für mich absolut und unbedingt zu den Außergewöhnlichen und Besonderen! Ein kleiner Schatz, der es trotz der nicht mal vielen Seiten geschafft hat, mich aus den Socken zu hauen und ganz tief zu beeindrucken! Ja, ich bin verliebt. Verliebt In diese “andere”, überraschende, ungewöhnliche und ergreifende, tiefe Geschichte. 
    Das Kuriose daran: Ich kann nicht mal genau sagen, wieso! Sie hat mich einfach gepackt und vollkommen unerwartet den richtigen Nerv getroffen. 



    Eine Geschichte voller Kunst, Emotionen, Verwirrtheit, Wahrheit, Geheimnisse, Wünsche & Träume, die durch einen ziemlich nüchternen und klaren Schreibstil, der aber dennoch oder gerade deswegen so gut passt, dafür sorgte, dass ich nach Beenden dieses Werks ganz tief und ... ja, ich würde fast sagen schwermütig geseufzt und durchgeatmet habe. 



    Erzählt wird aus drei Perspektiven, beginnend mit dem Ehemann Yong-Hyes, der erzählt wie sich seine Frau plötzlich verändert, nachdem sie beschließt, kein Fleisch mehr zu essen. Während sie sich immer mehr zurück zieht und seltsam scheinende Eigenarten entwickelt, die niemand – erst recht nicht ihre eigene Familie – nachvollziehen und verstehen kann, zweifelt er einfach immer mehr an ihrem gesunden Menschenverstand. Aber das ist noch nicht alles ... 



    Dann bekommt der Leser Einblicke in die Sicht des Schwagers, der sich auf eine schräge Art auf die immer distanziertere und abbauende Vegetarierin zu fixieren scheint und bald nur noch eines im Kopf hat ... seine Kunst. 



    Und zuletzt begleiten wir Yong-Hyes Schwester, In-Hye, die die einzige aus der Familie ist, die noch Kontakt zu der “Kranken” hat und sie regelmäßig an dem Ort besucht, an den es Yong-Hye nach all den Ereignissen und Geschehnissen verschlagen hat ... 



    Dieses Buch ist eine solche Bereicherung und so schön. Es fällt mir schwer, die richtigen und passenden Worte zu finden. Ich liebe es. 
    Und auch wenn ich weiß, dass es sicherlich nicht jedermanns Sache ist, möchte ich dieses kleine Kunstwerk jedem ans Herz legen, der sich auf das von mir Erwähnte & Beschriebene einlassen möchte und kann. 



    Eine ganz klare Leseempfehlung und ein dazu.


  10. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783596185351)
    Christian Kracht

    Imperium

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die volle Buchbesprechung gibt es in unserem Podcast:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-exid6-f399f7

    Aber Vorsicht, Spoiler!
  11. Cover des Buches Bis(s) einer weint (ISBN: 9783453527065)
    Frau Meier

    Bis(s) einer weint

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    ... wenn man Belle und Edwarz hat? 

    Ich war mir erst nicht sicher, ob mir dieses Buch gefallen würde, da ich Twilight gelesen und damals sehr gemocht habe. 

    Wenn man dieses Buch aber nicht allzu ernst nimmt, dann kann man es auch relativ genießen.  

    Teilweise waren mir die Späße zu viel und sind etwas übertrieben. Teilweise auch einfach unangebracht. Definitiv aber eine gute Twilight- Verarsche.

    Wahre Twilight-Fans könnten sich aber ziemlich auf den Schlips getreten fühlen. 


  12. Cover des Buches Englischer Harem (ISBN: 9783257239409)
    Anthony McCarten

    Englischer Harem

     (282)
    Aktuelle Rezension von: j_XuPa

    Das Buch verlief anders als ich es beim Kauf erwartet hatte. Die Polygamie spielt eine eher untergeordnete Rolle in dem Buch, was ich zu Nächst enttäuschend fand. 

    Jedoch regt das Buch auf so viele unterschiedliche Weisen zum nachdenken und hinterfragen der eigenen Standpunkte an, dass ich ihm das am Ende sehr zufrieden bin. Über Heimat, über Familie, Liebe und Glauben. Der Autor ermöglicht einen faszinierenden Blick auf die Gesellschaft und ihre Vorurteile und Starrheit in verschiedenen Modellen. Dabei kommen sowohl sozialisierte als auch persönliche Probleme zur Sprache. Über Liebe, Freundschaft, Rassismus, Trauer, Monogamie, Gemeinschaft, Neid, Unwissenheit und Vorurteile. Über die Angst nichts zu tun und die Angst etwas zu tun. 


    Der Autor verbindet hier simplere und ungewöhnliche Charaktere auf eine wundervolle Weise, die den Teil von mir anspricht der sich zu anderen abgrenzt und dabei mit Witz und Gefühl auf die Unsinnigkeit der Vorurteile der Gesellschaft hinweist. 

    Alles in Allem bin ich mit den Charakteren, der Handlung sehr zufrieden. 

    Die Beleuchtung der hintergründigen Themen ist in Teilen sehr differenziert. Jedoch konnte mich der Stil des Autors nur teilweise so fesseln, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Kann mich nicht ganz zu 5 Sternen durchringen, daher 4!

    Trotzdem hat es mir sehr gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen!

  13. Cover des Buches Skinny Bitch (ISBN: 9783442170395)
    Rory Freedman

    Skinny Bitch

     (94)
    Aktuelle Rezension von: bibifashionable

    Der Titels des Buches lässt vermuten, dass es sich hierbei um eine Lektüre geht die einem dazu bewegt seinen inneren Schweinehund zu bekämpfen und sich mehr um seinen Körper "sorgt". Wobei im Verlauf des Lesens herauskommt, dass es sich eher auf zweiteres beläuft.

    In den ersten Kapiteln werden einem sämtliche Fakten zu den verschiedensten Lebensmittelgruppen und auch zu den verschiedensten Nährstoffen unterbreitet, das finde ich grundsätzlich auch nicht schlecht, auch wenn diese Punkte vermutlich jeder bereits 10mal in irgendwelchen Ratgebern oder ähnlichem nachgelesen hat. Immer wieder schwingt in diesen Kapiteln schon das Thema Veganismus mit.

    Ab zirka der Hälfte des Buches erfährt man eine Wendung die nichts mehr mit den Themen Schlanksein, Abnahmen oder ähnliches zu tun hat. Die Autorinnen richtigen sich klar und deutlich gegen den Verzehr von tierischen Produkten und auch die damit verbundene Massentierhaltung ausgesprochen. Diese Punkte werden mit sehr bildlich vermittelt, was für viele bestimmt sehr abschreckend wirkt.

    Da sich im ersten Teil also deutlich gegen verschiedene Nährstoffe und im zweiten Teil gegen tierische Produkte ausgesprochen wir bleibt nur mehr eines übrigen: Veganismus! Genau diese Art der Ernährung möchte durch die Lektüre verbreitet und dem Leser eingebläut werden.


    Ich weiß, dass dieses Buch bereits vor Jahren erschienen ist und einen wahren Hype erlebt hat. Damals hat mich der Hype kalt gelassen, denn lesen war zu der Zeit für mich absolut uninteressant und auch mit dem Thema Ernährung habe ich mich nicht befasst. Nun aber befasse ich mich wohl mit mit meinem eigenen Wohlbefinden und auch damit wie ich mich ernähre und genau deshalb bin ich auf diese Lektüre gestoßen.

    Erwartet habe ich mir eine Art Denkanstoß um mich noch bewusster auf meine Ernährung zu konzentrieren und auch endlich einen Anstoß zu haben meinen faulen Hintern in die Höhe zu bekommen um endlich fitter werden. Habe ich diesen bekommen? Die Antwort ist ein klares NEIN!

    Kurz gefasst handelt es sich hier um ein Buch, dass einem den Veganismus aufdrängt. Man soll Veganer, der im besten Fall all sein Obst, Gemüse und Co. selbst anpflanzt, werden, denn nur das ist die einzig wahre und richtige Möglichkeit um schlank zu bleiben.

    Ich bin zum Glück kein Mensch der auf diese Art Manipulation, anders kann ich es leider nicht beschreiben, anspringt, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele gibt die sehr empfänglich für so etwas sind und sich leiten lassen.

    Ich muss zwar zugeben, dass ich die Art wie das Buch geschrieben ist, die Deutlichkeit in der etwas vermittelt wird, nicht schlecht finde, im Gegenteil es hat mir sehr gut gefallen. Was mir aber nicht gefallen hat, dass es für die Autorinnen nur diesen einen Weg gibt um eine Skinny Bitch zu sein und einem diesem aufdrängen. Ebenso wird immer wieder Soja als Alternative zu Fleisch und anderen Lebensmitteln beworben obwohl man mittlerweile weiß, dass Soja absolut keine Alternative sein kann, da es mit unzähligen Hormonen und ähnlichem versetzt ist. Es gibt noch ein paar weitere Punkte beidenen sich die Meinungen der Autorinnen und mir scheiden und ich bin zu einem Entschluss gekommen - ich bin und bleibe Omnivore, mache daraus auch kein Geheimnis, denn ganz ehrlich? - Ich verspeise lieber genüsslich ein leckeres Schnitzel, vom Bauern meines Vertrauens, mit Kartoffeln und Salat, aus dem eigenen Garten, als mir den Veganismus, wie in diesem Buch beschrieben, aufschwatzen zu lassen. Da verzichte ich gut und gerne darauf eine Skinny Bitch zu sein.

  14. Cover des Buches Wir sind das Klima! (ISBN: 9783462053210)
    Jonathan Safran Foer

    Wir sind das Klima!

     (25)
    Aktuelle Rezension von: AlexandraWagner

    Das Buch hatte ich in der Annahme gekauft, es sei ein Sachbuch mit vielen Fakten zum Klimawandel. Durch den Untertitel hatte ich mir zudem viele Tipps erhofft, wie ich den "Planeten retten" könne. Diese Erwartungen wurden nicht erfüllt. Es gab zwar ein paar Fakten (und die waren gut), aber der allergrößte Teil des Buches wird vom inneren Konflikt des Autors geprägt (z. B. er plädiert für einen klimafreundlichen Lebensstil und kann es sich selbst aber nicht verkneifen Fleisch zu essen), den er beständig beschreibt. Der Konflikt zwischen eigenem Anspruch und selbst gelebter Wirklichkeit des Autors währt das gesamte Buch über. Während des Lesens hat mich dieser repetitive innere Diskurs „angenervt“, weil ich auf die Fakten und das Einlösen des Versprechens, das mir im Untertitel gegeben wurde, gewartet habe. Dennoch hat mich das Buch zum Denken angeregt, und das ist eine der wichtigsten Wirkungen, die ein Buch haben kann. Daher trotzdem eine gute Bewertung, auch wenn das Buch nicht ganz das hält, was der Untertitel verspricht.

  15. Cover des Buches Schreie im Nebel (ISBN: 9783954517237)
    Tina Schlegel

    Schreie im Nebel

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Nachdem mir das neueste Buch der Autorin  "Gewittersee" sehr gut gefallen hat, habe ich mich entschieden auch ihre erste Krimireihe mit dem  Kommissar Paul Sito zu lesen. 

    Zu Beginn der Handlung stirbt der Hund von Paul Sito und das belastet seine Nerven sehr.  Nachdem seine schwangere Frau durch einen Unfall ums Leben gekommen ist, war der Hund besonders wichtig für ihn.   Deshalb kann er mit dem neuen Kollegen Dr. Roman Enzig erstmal wenig anfangen.   Als sich der neueste Fall der Konstanzer Ermittler  aber als Auftakt einer Mordserie entpuppt,  ist Kommissar Sito sehr dankbar für die Hilfe des Profilers Enzig. 

    Der Täter inszeniert seine Opfer nach einer Bilderserie, die eine junge Künstlerin gezeichnet hat. Die Künstlerin hat in ihren Bildern den gesellschaftlichen Umgang mit Tieren auf eine sehr bedrückende Art dargestellt. 

    "Schreie im Nebel" ist kein klassischer Regionalkrimi, sondern geht schon mehr in Richtung Thriller mit philosophischer Botschaft.   

    Die Figuren waren für mich keine wirklichen Sympathieträger, aber in ihrer Art authentisch und greifbar.  Das Ende war heftig und ich bin neugierig wie es mit Paul Sito, Dr. Enzig und ihrem Umfeld weitergeht.  Ich habe den 2. Band "Die dunkle Seite des Sees"  schon parat und werde den auch zeitnah lesen. 


  16. Cover des Buches Mordsfreunde (ISBN: 9783548291789)
    Nele Neuhaus

    Mordsfreunde

     (737)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Der zweite Teil der Bodenstein & Kirchhoff Reihe hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi war bis zum Ende spannend. Freue mich schon den dritten Teil zu lesen. 

  17. Cover des Buches Der Fliegenfänger (ISBN: 9783453864283)
    Willy Russell

    Der Fliegenfänger

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Buchliese

    Raymond ist fast 19 Jahre alt, als er sich nach Grimsby aufmacht und auf dem Weg dorthin Briefe an sein großes Idol Morrissey schreibt. In seinen Aufzeichnungen erzählt er von seiner Reise und seinem Leben. Sein Sarkasmus und sein schwarzer Humor lässt seine eigentlich traurige Geschichte in einem ganz besonderen Licht erscheinen. Nichts wünscht sich seine Mutter mehr, als dass er ein ganz normaler Junge wird. Doch Raymond muss nicht nur die Schule und die Pfadfindergruppe verlassen. Er hat auch keine Freunde mehr und verschwindet einfach in der Schublade "Er war es!". Raymond ist seit dem Sprung in den Kanal der falsche Junge. Niemand hört ihm mehr zu, alle wollen nur noch sein Bestes und ihm helfen. Und so verwundert es nicht, dass er sich in eine eigene Welt verspinnt und sich mit aller Kraft gegen alles Normale wehrt. Er wird er in einen Strudel aus Missverständnissen und unglücklichen Vorfällen immer weiter an den Rand gedrängt. Bis ihn in Grimsby ein Job auf einer Baustelle erwartet ...

    Eine sehr sympathische Figur ist Raymonds Oma. Eine Figur, die ihm Halt gibt und die nicht nur zu ihm steht, sondern auch mit scharfer Zunge die Realität im Blick hat. Im folgenden Zitat richtet Raymonds Großmutter das Wort an seine Mutter/ihre Tochter: "Mag sein, dass wir hier im modernen Failsworth leben, Shelagh; mag sein, dass wir uns am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts befinden, wo jeder seinen Wintergarten hat und wo man seine Topfpflanzen im Gartencenter kauft und zur Andacht in die voll klimatisierten Konsumtempel läuft. Aber lass dich davon nicht täuschen. Zivilisation! Ein dünner Firniss, Shelagh! Hinter dem Einkaufswagen im Supermarkt trottet noch mancher Neandertaler. Und wenn man mal die Topfpflanzen weglässt, Shelagh, dann laufen in den Gartencentern massenweise Sadisten rum. Glaub nur nicht allzu fest an die so genannte Zivilisation, Shelagh; wenn es nur irgend ginge, würden auf den Parkplätzen vor den Einkaufscentern und Supermärkten bald wieder regelmäßig Menschen gehenkt, verprügelt und als Hexen verbrannt. Und alle wären sie da, in ihren Armani-Anzügen, mit ihren gestylten Frisuren, ihren Topfpflanzen, ihrem Perrier-Wasser und dem marinierten Tunfisch, den sie sich dann mittags auf den Holzkohlengrill legen, um ihn genüsslich im Garten zu verzehren, nachdem sie dem Henker den ganzen sonnigen Vormittag auf dem Supermarkt-Parkplatz beim Köpfen zugeschaut haben."

    Vielen Dank dem Autor für dieses großartige Buch! Leider ist es der bisher einzige Roman der von Willy Russell erschienen ist, aber ich warte schon jetzt auf mehr. Lesen! Lesen! Lesen! 
  18. Cover des Buches Der fünfte Mörder (ISBN: 9783492257435)
    Wolfgang Burger

    Der fünfte Mörder

     (26)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Ein explodierendes Auto, direkt neben Alexander Gerlach.... die Ermittlungen nehmen ihren Lauf und fördern ungeahnte Dinge an die Oberfläche.

    Wieder ein spannender Kriminalroman von Wolfgang Burger, den ich gerne gelesen habe. Der flüssige Schreibstil und die detailiert beschriebenen Personen haben es mir angetan. ich weiß jetzt schon: die Reihe werde ich ganz zu Ende lesen!

  19. Cover des Buches FLEISCHESLUST IN UNTERFILZBACH (ISBN: 9783958355620)
    Eva Adam

    FLEISCHESLUST IN UNTERFILZBACH

     (20)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Max Saxinger war Unterfilzbachs Garant für delikaten Pressack, gschmackigen Leberkäse und Grillwürste zum Niederknien. Doch nun hat er die Seiten gewechselt und wie viele Konvertiten ist er gleich ins Extrem gesprungen. Er wurde zum Veganer und Tierschützer und schreckt auch vor grenzwertigen Aktionen nicht zurück um seine Umwelt zu missionieren. Auch als „Kuhflüsterer“ hat er sich einen Namen gemacht, sehr zum Ärger der örtlichen Tierärztin, die nun in ihrer leeren Praxis sitzt. Doch beim Bummerl, dem preisgekrönten Zuchtstier des Huberbauern ist was schiefgegangen. Denn am nächsten Morgen liegen Stier und Max tot im Stall.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und mir sind auch keine gravierenden Fehler aufgefallen.
    Die Bewohner von Unterfilzbach werden detailliert beschrieben, was den Lesefluss aber in keinster Weise beeinflusst. Man sieht Menschen, wie du und ich. Man kann sich jede Person und jedes Gefühl sehr gut vorstellen.
    Einen richtigen Krimi findet man hier allerdings nicht. Natürlich geht es, wie in einem Krimi, um Unfall oder Mord, aber das ist hier eher zweitrangig.
    Das ganze Buch ist mit Humor ausgestattet und lässt einen schmunzeln.
    Ein netter Krimi für zwischendurch

  20. Cover des Buches Willkommen in Wellville (ISBN: 9783446245273)
    T. C. Boyle

    Willkommen in Wellville

     (105)
    Aktuelle Rezension von: BluevanMeer

    T.C. Boyle wählt gerne historische Persönlichkeiten als Bezugsgrößen in seinen Romanen. In Willkommen in Wellville geht es in erster Linie um Dr. Frühstücksflocken Kellog, genau den Kellog, der mit vegetarischer Ernährung und gesunder Lebensweise die Welt Anfang des Jahrhunderts revolutionieren wollte. In seinem Sanatorium, das hauptsächlich von der gutbetuchten Schicht besucht wird, wird Vegetarismus als Heilsversprechen gefeiert und Darmspülungen  und Sinuselektrobäder sollen dabei helfen, die versuchten toxischen Fleischreste endlich aus dem Körper zu spülen. Da versteht der Doc keinen Spaß.

    Will Lightbody ist seit geraumer Zeit krank. Vielleicht könnte es daran liegen, dass seine Frau ihm regelmäßig (Geheimtipptinktur aus der Apotheke für geplagte Ehefrauen) im Verborgenen alkoholische Tropfen verabreicht - wie dem auch sei, Will ist krank und seiner Frau geht es auch nicht gut. Sie hat ihr ungeborenes Kind verloren und sucht dringend Halt und Unterstützung. Da kommt ihr der rigorose Diätplan von Dr. Kellog gerade recht. Und Will macht natürlich mit. Auch wenn er nicht begreifen kann, dass Dr. Kellog nicht nur Fleisch, sondern auch Sex unter Eheleuten als toxisches Element versteht. Neben der vegetarischen Lebensweise, predigt der Doktor in seinen wöchentlichen Pflichtseminaren für die Besucher des Sanatoriums auch konsequente Enthaltsamkeit. Will, geschwächt durch den Alkohol, die Darmspülungen, die schreckliche Milchdiät (ausschließlich Milch, danach ausschließlich Trauben - für Wochen) verzehrt sich nicht nur nach einem Stückchen Braten und einem Glas Bier, sondern auch nach seiner Frau, die allerdings ganz neue Therapieformen für sich entdeckt. Statt zu ihrem Mann zu kommen, entdeckt Eleanor die Freuden der manuellen Therapie, die von einigen noch fortschrittlicheren Ärzten in der Stadt verordnet wird. Da wendet sich Will eben an die liebevolle und hübsche Schwester Irene, sein einziger Lichtblick in dieser finsteren Diätgefängniswelt.

    "Er hatte nicht zugenommen - im Gegenteil, er hatte gut fünfzehn Pfund verloren - und in seiner Abendgarderobe sah er aus wie ein lebender Kleiderständer. Unter der gestärkten weißen Hemdbrust, die mit Kragenknöpfen aus schwarzem Satin gesichert wurde, trug er ein leichtes Unterhemd, und unter dem Unterhemd befand sich eine ordentliche, saubere, achtzehn Zentimeter lange Narbe, eine einzelne Eisenbahnschiene, die die Anhöhe seines Bauches erklomm. Das war Dr. Kellogs Werk. Er hatte geschnitten, gegraben, herumgewühlt und entfernt und er hatte den Bauch auch wieder zugenäht. [...] Die Wunde war wunderbar verheilt. Selbstverständlich hatte die Operation, soweit Will es beurteilen konnte, überhaupt nichts genützt." (S.410)

    Doktor Kellog ist ein ziemlich harter Hund, experimentell im Umgang mit seinen Patienten und streng ist er auch noch. Das hat auch sein Pflegesohn Georg zu spüren bekommen. Von der eigenen Familie vernachlässigt, wird er von Kellog als achtes Pflegekind aufgenommen, die Familie lebt genau so streng vegetarisch, wie die Sanatoriumsbesucher. Und wer nicht hört, muss fühlen. Doch Georg will sich endlich an seinem Vater rächen. Er will Geld und er will den Flockenfanatismus, dem er seit seiner Kindheit ausgesetzt war, nicht länger dulden.

    Neben den Lightbodys spielt auch noch Charlie eine wichtige Rolle, der mit dem Erbe seiner Tante ganz groß ins Frühstücksflockengeschäft einsteigen will. Und wo kann das besser gehen, als in der Stadt, die berühmt für ihre Vegetarierfreaks ist. Er hat schon einen wichtigen Geschäftsmann an Land gezogen, der ihm helfen wird. Und dann lernt er auch noch den verschrobenen Sohn von Dr. Kellog kennen...

    Willkommen in Wellville ist ein wunderbarer Roman über eine frühe Phase der Medizin, die noch in den Kinderschuhen steckte. 1907 wurden Patienten mit Radium verstrahlt, aus Interesse operiert, mit Elektroschocks therapiert. Der vegetarische Diätwahnsinn ist ein Heilsversprechen, das auch vor Tieren nicht halt macht (ein Höhepunkt der abendlichen Vortragsreihen des Doktors liegt in der Präsentation seiner vegetarisch lebenden Wölfin - einem klapperdürren Gerippe). Boyle gelingt es neben abstrusen und absurden Situationen auch immer ernste Sequenzen einzubinden. Man muss einfach Mitleid mit Will haben, der unverschuldet in dieses Gefängnis gerät. In der Schilderung des Sanatoriumaufenthalts und des Themas und Stoffs kann man sich vielleicht entfernt an den Zauberberg erinnert fühlen. Oder auch an andere Romane von T. C. Boyle. Ich musste sofort an Riven Rock denken. Willkommen in Wellville ist für mich sehr viel unterhaltsamer gewesen. Allein, weil Georg noch einige überraschende Wendungen in den durchgeplanten Diätalltag bringt. Fantastisch!

  21. Cover des Buches Eating Animals (ISBN: 9780316127165)
    Jonathan Safran Foer

    Eating Animals

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne-liest
    Der Inhalt von Jonathan Safran Foers Buch "Eating Animals" (deutscher Titel: "Tiere essen") wird im Klappentext folgendermaßen zusammengefasst:

    "Eating Animals is a uniquely passionate, powerful and provocative exploration of what we eat and why. It is both a personal quest which goes to the very heart of what it means to be human and a riveting exposé of the horrors and dangers of factory farming."

    Die Sprache ist immer klar und verständlich, wie es von einem solch erfolgreichen Autor zu erwarten ist. Die Hintergründe sind gut recherchiert: auch der informierte Leser kann hier noch sehr viel lernen. Foer geht hauptsächlich auf die Industriestandards und verschiedenen Praktiken und Arbeitsschritte bei der Produktion von Fleisch und Fisch ein, daneben aber auch auf die verherenden Folgen auf Umwelt, Klima und Gesundheit.

    Das Buch ist ein klarer Appell gegen die Grausamkeiten der Massentierhaltungsbetriebe. Die recherchierten Fakten werden offen dargelegt, oft ist es schwer weiterzulesen. Man sollte es trotzdem tun. "Eating Animals" weißt darauf hin, dass wir dem Grauen, welches wir durch unser Konsumverhalten verursachen, ins Auge schauen müssen.

    Als Alternative zu den verschmähten Massentierhaltungsbetrieben ("factory farms") stellt Foer kleine, familiär geführte Bauernhöfe dar. Dabei übersieht er, dass auch in solchen Betrieben äußerst ineffizient und klimaschädlich Nahrung hergestellt wird.

    Leider geht Foer nicht ausreichend auf die moralische Fragestellung ein, weshalb es gerechtfertigt ist, Tiere zu essen. Nach seiner Darstellung ist es völlig ausreichend, den Tieren ein einigermaßen leidfreies Leben und einen kurzen Tod zu geben. Dies sollte keine genügende Rechtfertigung darstellen, da ja im Normallfall kein zwingender Grund besteht, das Tier überhaupt zu essen.

    Die im Buch interviewten Vegetarier und Veganer geben als ihre Beweggründe ihr Mitgefühl mit den Tieren an. Diese sentimentale Darstellung geht an der Fragestellung vorbei. Beim Verzicht auf Tierprodukte geht es um fundamentale Gerechtigkeit. Tiere sollten nicht wie bloße Produktionsmittel behandelt werden. Zur weiteren Lektüre zu diesem Thema empfehle ich die Bücher von Gary Francione und Anna Charlton.
  22. Cover des Buches Das Zeichen des Vampirs (ISBN: 9783570400098)
    Susan Hubbard

    Das Zeichen des Vampirs

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Amii

    Ich lese eigentlich kaum Fantasy, dieses Buch stand ewig ungelesen im Regal. Ich bereue es nicht es endlich gelesen zu haben! Es fesselt einen total, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen.

  23. Cover des Buches Alles über Lulu (ISBN: 9783462044911)
    Jonathan Evison

    Alles über Lulu

     (60)
    Aktuelle Rezension von: BluevanMeer

    „Manchmal fällt der Apfel eben weit vom Stamm, und gelegentlich rollt er dann den Berg runter und in den Bach, und bisweilen wird er sogar stromabwärts gespült oder gerät in einen Strudel.“ (S.9)

    Im Leben von Familie Miller gibt es zwei wichtige Konstanten: Fleisch essen und Bodybuilding. Big Bill, das Oberhaupt der Familie, will endlich wieder als Mr. Olympia auf dem Treppchen stehen, wie damals neben Arnie, und die eher unterbelichteten  Zwillingsbrüder Doug und Ross schließen sich dem Training an. Nur Will will nicht. Er ist kurzsichtig, schmächtig und nach dem Tod seiner Mutter einfach nicht weiter gewachsen. Anders als der Trommler Oskar, der mit einer ähnlichen Größe gesegnet ist, ist Will eine sehr zurückhaltende Persönlichkeit. Will ist ein kleiner um sich selbst kreisender Brokkoli-Planet in einem riesigen Hackuniversum. Zu allem Überfluss hat der kleine Junge sich auch noch für eine vegetarische Lebensweise entschieden und das kann seine Familie gar nicht nachvollziehen. Big Bill ist wie eine saftige Lammkeule, während Will sich jeden Tag wie "Kartoffelbrei aus der Tüte" (S.19) fühlt. Auf seine Brüder kann er nicht zählen, die Zwillinge haben schon als Babys eher an Hotdogs als an Schnullern genuckelt. Will ist traurig und sehr alleine. Doch dann lernt Big Bill eine neue Frau kennen. Ausgerechnet seine Psychotherapeutin. Willow bringt nicht nur jeden Tag eine vegetarische Alternative auf den Tisch, sondern auch ihre Tochter mit in die Familie. Als Lulu bei den Millers einzieht, geht für Will die Sonne auf. Und er wächst wieder.


    "Und je näher ich ihr war, desto sicherer spürte ich, dass sie der einzige Mensch war, der mir jemals etwas bedeutete. Lulu war ein ganzes Volk. Man konnte Adjektive aneinander reihen wie Gänseblümchen zu einer Kette und Lulu trotzdem nicht beschreiben. Mit Verben kam man ihr schon näher: gleiten, rasen, sich sehnen, lachen, träumen, küssen. Aber Metaphern trafen sie am besten: Lulu war eine weißherzige Sterneruption, eine silbern brandende Welle. Lulu war das Knistern von Elektrizität." (S. 30)

    Mit zehn Jahren, fast ein halbes Jahr nachdem Lulu und Willow bei den Millers eingezogen sind, beginnt Will ein Schreibprojekt. Er ist ein Dichter und er zaubert Wörter aufs Papier. Es geht um Lulu, seitenlang. Was Lulu anzieht, wie sie riecht, worüber sie lacht. Das Buch Lulu wird Teil von Wills persönlicher Bibel. Es wird jeden Tag ein bisschen dicker und  jeden Tag verliebt sich Will ein bisschen mehr. Lulu und Will haben eine eigene Sprache. Sie kommunizieren mit Kumulus-Wolken und Zaubersprüchen, in ihrer Sprache gibt es 18 unterschiedliche Wörter für die Zahl zwei (angefangen bei der Bezeichnung "es"/"it", die nur die Gemeinschaft der Zwillinge beschreiben kann) und Will liebt Lulus gelbe Socken. Will möchte keine eigenen Abenteuer - er will jede Minute mit Lulu verbringen. Für immer.

    Es hätte alles so schon sein können. Doch ein Sommer wird das Leben der Familie Miller für immer verändern. Lulu ist im zweiten Highschool-Jahr und fährt auf ein Cheerleading-Camp nach Vermont. Will zählt sehnsüchtig die Tage bis sie zurückkommt. Doch als sie endlich wieder da ist, hat sich alles verändert. Will wird von Lulu zurückgewiesen. Lulu hat an nichts mehr Interesse, sie zieht sich zurück, sie wird schweigsam und die Familie schaut hilflos zu.

    Doch nicht nur Lulu ändert sich. Das gesamte Familiensystem Miller hat auf einmal Schlagseite bekommen. Ross beschließt nicht mehr mit Big Bill und Doug zu trainieren. Die Zwillingsbrüder, die Will sein Leben lang als animalische Einheit wahrgenommen hat, die nur nach einem Reiz-Reaktions-Muster funktioniert, gehören auf einmal nicht mehr zusammen. Ross fängt nicht nur an Nelkenzigaretten zu rauchen und Duran Duran zu hören, er lässt sich seine Haare lang wachsen und nennt sich auf einmal Alistaire. Doug trainiert weiter als wäre nichts gewesen und Will führt sein Buch Lulu weiter. Reden war noch nie eine große Stärke der Millers. Dass durch diese Konstruktion auch ein Familiengeheimnis verborgen bleibt, macht die tragische Wendung des Romans aus.

    Als Lulu durch Zufall Wills Tagebuch entdeckt, nimmt das Unglück seinen Lauf. Lulu beginnt sich offensichtlich selbst zu verletzen und niemand kann ihr helfen. Will fängt einen Job bei Big Fat Burgers an und studiert neben her Meeresökonomie und Philosophie. Er schreibt Essays zu Hume, Kierkegaard und Descartes und auch immer wieder verzweifelte Briefe an Lulu, die mittlerweile ihr Studium abgebrochen hat.

    Doch es bleibt nicht bei den Briefen. Will mischt sich immer wieder in Lulus Leben ein. Er versucht ihre Freunde kennenzulernen und es ist klar, dass niemand gut genug für sie sein kann. Stattdessen glauben die armen Typen noch, dass Will ihnen helfen möchte, diese komplizierte Frau besser zu verstehen. Dabei liebt Will Lulu, mehr als alle anderen. Nebenher gelingt es ihm endlich beim Radio zu arbeiten, ein langgehegter Traum. Gleichzeitig gibt es aber noch die Alternative sich mit dem Imbissgeschäft Hotdog Heaven selbstständig zu machen. Wie immer versucht Will alles gleichzeitig und nichts funktioniert so richtig. Kein Wunder, denn sein Leben kreist nur um Lulu und alles andere spielt doch sowieso keine große Rolle. Als er endlich "Alles" über Lulu erfährt, bricht für ihn eine Welt zusammen, denn die Erleuchtung ist schmerzhaft.

    Alles über Lulu ist ein gelungener Roman, voll skurriler aber auch authentischer Figuren. Wills Abhängigkeit von Lulu wandelt sich bis zur Obsession und wirkt manchmal direkt bedrohlich. Gleichzeitig schreibt Evison wunderbar lakonisch über diese merkwürdige Familie und diese große Liebe und Wills Versuche auf eigenen Beinen zu stehen ohne sich an Lulu auszurichten. Aber das gelingt ihm nicht. Immer wieder Lulu und immer wieder eine Rückkehr zur Familie. Dabei ist Lulu selbst mit einem tragischen Geheimnis beschäftigt, das sie Will einfach nicht anvertrauen kann.

    Es geht um Liebeskummer, Schmerz, Melancholie, undurchschaubare Tragödien, Fehler der eigenen Eltern und Ch-ch-ch-changes. Alles über Lulu ist eine Familien-, Liebes- und Entwicklungsgeschichte, die mich begeistern konnte.


    Søren (im Gegensatz zu der seines Angstgegners Hegel) darauf hinausläuft, dass das, was wir Objektivität nennen, gar nicht objektiv, sondern völlig subjektiv ist. Das stimmt mit seiner Überzeugung überein, dass der Mensch die Verantwortung für seine existentiellen Entscheidungen übernehmen muss. Der Mensch muss die Triebkraft seiner Existenz in Frage stellen. Zweifel, so Kierkegaard, sei ein fundamentaler Grundsatz von Glaube. Ohne Zweifel gäbe es vermutlich keine Erleuchtung.

    (aus Kierkegaard: Mal siehst du ihn, mal nicht von Will Miller, S. 233)
  24. Cover des Buches Bella und Edward: Biss 1-4 im TB-Schuber (ISBN: 9783551311085)
    Stephenie Meyer

    Bella und Edward: Biss 1-4 im TB-Schuber

     (928)
    Aktuelle Rezension von: leonieee
    Ich liebe Bücher in denen die Protagonistin eine starke, mutige Frau ist. Leider kann Bella bei Twilight nicht ganz überzeugen. Teilweise werden einfach die Gründe für ihr Handeln zu wenig erklärt - zb als sie sich von der Klippe stürzen will etc. Man hätte etwas mehr in die 'tiefe' gehen sollen und ihre Gedankensprünge erklären können.
    Im letzten Teil als sie ihren Wunsch endlich erfüllen konnte und verheiratet ist, gefällt sie mir besser. Die Autorin konnte die Gefühle der sorgenden Mutter gut beschreiben. 

    Trotz allem mag ich die Bücher sehr. Sie sind wirklich toll geschrieben und man verliebt sich in die Personen. Sie sind sehr flüssig zu lesen und man kann die Bücher kaum weg legen. Meiner Meinung nach sind die Bücher viel besser als die Filme - obwohl ich die Musik in den Filmen liebe. In den Filmen wirkt Bella sehr schwach und zerbrechlich und alle müssen sie immer beschützen vor der Rest der Welt. 

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