Bücher mit dem Tag "vegetarisch"
131 Bücher
- Han Kang
Der goldene Faden
(630)Aktuelle Rezension von: JordanbakerHan Kangs Die Vegetarierin ist ein Roman, der mich auf eine intensive Reise mitgenommen hat – leider endet diese Reise für meinen Geschmack zu unspektakulär.
Der Aufbau des Buches ist außergewöhnlich gelungen. In drei Teilen, jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt, nähert sich die Autorin der Hauptfigur Yeong-hye, die nach einem brutalen Traum beschließt, kein Fleisch mehr zu essen: eine Entscheidung, die in ihrem familiären und gesellschaftlichen Umfeld auf radikale Ablehnung stößt. Die Steigerung von psychologischem Druck, körperlicher Gewalt und innerer Zerrissenheit ist meisterhaft inszeniert. Jeder Teil verdichtet die Verzweiflung und treibt die Handlung unerbittlich voran.
Doch dann kommt das Ende. Nach all der Intensität und den vielschichtigen Entwicklungen wirkt der Schluss für mich viel zu banal, einfach und fast lieblos. Die Ambivalenz, die den Roman bis dahin ausgezeichnet hat, verpufft. Ich hätte mir mehr Offenheit oder einen stärkeren Abschluss gewünscht, der der Komplexität des Vorangegangenen gerecht wird.
Insgesamt ein literarisch hochwertiges, oft verstörendes Buch, das mich bis kurz vor dem Ziel begeistert hat. Wer auf verstörende Psychodramatik steht, wird viel darin finden: aber wer einen runden Abschluss braucht, könnte enttäuscht werden.
- Niko Rittenau
Vegan-Klischee ade!
(26)Aktuelle Rezension von: sabatayn76‚die Quintessenz ist, dass zwar jede vollwertige rein pflanzliche Ernährung automatisch eine vegane Ernährung ist, aber nicht jede vegane Ernährung auch eine vollwertige rein pflanzliche Ernährung darstellt‘ (Seite 19)
Niko Rittenau setzt sich in seinem Buch initial mit der Frage auseinander, was Ernährungsgesellschaften über vegane Ernährung sagen.
Danach befasst es sich mit Protein, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12, Vitamin B2, Vitamin D, Eisen, Kalzium, Zink, Selen und Jod sowie stellt die fünf wichtigsten Lebensmittelgruppen der veganen Ernährung vor (Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen).
Am Ende seines Buches geht Rittenau auf die Sojakontroverse ein.
Ich lebe seit 14 Jahren vegetarisch und fast genauso lang ‚so vegan wie möglich‘, d.h. ich verzichte auf fast alles Tierische, esse aber selten Käse und Schokolade. Ich habe mich in den letzten Jahren immer mal mit ernährungsspezifischen Themen befasst, in den letzten Jahren aber zugegebenermaßen eher weniger.
Das Buch ist eine echte Fundgrube an Wissen, und mein Anspruch war eigentlich, das Buch komplett von vorn bis hinten zu lesen. Dies fand ich aber eher etwas ermüdend und für mich zu detailliert, so dass ich irgendwann quer gelesen habe.
Vor allem die Tabellen mit dem Gehalt bestimmter Vitamine, Spurenelemente etc. in pflanzlichen Lebensmitteln sowie die Zusammenfassungen am Ende der einzelnen Kapitel fand ich sehr gelungen und hilfreich, und wenn ich darüber mehr wissen wollte, habe ich in den jeweiligen Abschnitten genauer nachgelesen. Diese Art des Lesens funktioniert bei diesem Buch sehr gut, weil Rittenau sein Buch sehr klar gegliedert und übersichtlich aufgebaut hat. Auf diese Weise kann man entweder schnelle Antworten auf Fragen zur veganen Ernährung bekommen oder (für die Geduldigeren unter uns) ganz genau erfahren, wieso Rittenau welche Antwort gibt.
Mich hat das Buch inspiriert, wieder mehr auf bestimmte Lebensmittel zu achten, meine Ernährung etwas genauer zu planen, bestimmte Lebensmittel bewusst in meine Mahlzeiten aufzunehmen.
Ich habe hier sehr viel Neues erfahren und bereits Bekanntes wiederholt, zudem habe ich ein gutes Gefühl, dass ich dem Gelesenen Glauben schenken kann, weil Rittenau sehr genau und sehr ausführlich recherchiert zu haben scheint.
- Kira Mohn
The Sky in your Eyes
(452)Aktuelle Rezension von: SchaninLeider habe ich ganz andere Erwartungen an dieses Buch gehabt. Welche Frau hatte nicht schon mit Selbstzweifeln bezüglich ihres Äußeren oder ihres Gewichts zu tun? Ich habe mich auf eine gefühlvolle Geschichte mit ein wenig Romantik und Gesellschaftskritik, die zum nachdenken anregt, gefreut. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen, doch die Geschichte war leider sehr enttäuschend für mich, aus folgenden Gründen (Achtung, kann Spoiler enthalten!):
-Die Hauptprotagonistin Elin war sehr anstrengend und wälzte sich permanent in Selbstmitleid. Sie erwähnt ständig, dass sie schlank sein will - aber außer Jammern tut sie (fast) nichts dafür...? Sie hat die Ernährung umgestellt - was sehr gut ist - aber es wird nicht erwähnt, dass sie noch etwas tut, um dieses Ziel zu erreichen, sich z. B. sportlich betätigt ... Es kommt mir auch so vor, als seien ihre beste Freundin und Jon nur dafür da, dass sie ihr Leid klagen kann. Ihre beste Freundin wird auch nur dann angerufen, wenn Elin mal wieder Probleme und Selbstzweifel hat. Nach Neuigkeiten der Freundin wird eher beiläufig gefragt und auch nicht großartig darauf eingegangen.
Außerdem fand ich einige Stellen auch sehr übertrieben... Dass Elins Exfreund sie beispielsweise auf einmal im Laufe der Beziehung auf sehr gemeine Weise beleidigt. Hä? Er hat sie doch mit diesem Gewicht kennengelernt. Für mich war diese Entwicklung absolut nicht greifbar. Ich glaube, Rückblenden aus der Beziehung mit konkreten Beispielen wären hilfreich für den Leser gewesen ... Und nicht einfach nur Sätze, die Daniel Elin an den Kopf geworfen hat. Es ist irgendwie unglaubwürdig, dass sich Elin das alles gefallen lassen hat... Sie kann mit ihrem 24 Jahren ein kritisches Gespräch mit ihren zwei Chefs führen (was sich glaube viele in den Alter nicht trauen würden), aber schafft es nicht, ihren eigenen Freund Grenzen zu setzen? Außerdem kritisiert sie ständig, dass Leute sie oberflächlich nach ihrem Äußeren bewerten, aber erwähnt 100 mal im Buch, wie attraktiv Jon doch ist und wie gut er doch aussieht? Passt irgendwie nicht zusammen.
Eine weitere Absurdität war für mich, dass Elin eine Wohnung zugesagt bekommen hat, obwohl sie angekündigt hat, dass sie bald arbeitslos sein wird. Hä, welcher Vermieter macht das bitte?
Ich habe schon einige Romane gelesen, die in Island oder Skandinavien spielen, die einen gedanklich an diese wundervollen Orte verreisen lassen. Dieser Roman hat das leider nicht geschafft und hätte an jedem anderen, beliebigen Ort spielen können. Außerdem gibt es im Buch ein paar kleinere Logikfehler. Zum Beispiel, dass Jon abends für das Abendessen einkauft und eine Flasche Wein mitbringt. In Island kann man aber Wein nur ausschließlich in Vínbúðin Läden kaufen, die schon früh schließen...
- Bas Kast
Der große Ernährungskompass
(17)Aktuelle Rezension von: JeannasBuechertraumIch beschäftige mich jetzt schon länger mit dem Thema "Ernährung" und da durfte dieser Bestseller natürlich auch nicht fehlen. Da ich Sachbücher jedoch immer gut hören kann (beim Haushalt, Bus fahren oder spazieren gehen) habe ich mir das Hörbuch bei Audible geholt.
Es wird sehr angenehm gesprochen. Zunächst wird eine Einführung in die verschiedenen Kapitel gegeben und dann geht detailliert um Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Mir waren eben diese Hauptthemen teilweise doch etwas zu Chemisch erklärt. Auch wenn sich immer mühe gegeben wurde es anschaulich zu halten. Was ich aber toll finde - und das ist auch der Grund wieso ich finde das es jeder mal gehört oder gelesen haben solle: Bast betont immer wieder das wir Menschen unterschiedlich ticken. Was bei dem einen gut funktioniert (zb auf Kohlenhydrate zu verzichten) muss nicht auch bei dem anderen gut funktionieren. Er erklärt dies auch an extrembeispielen und verschiedenen Kulturen die besonders Alt werden sich jedoch unterschiedlich ernähren. Ein großes Thema spielt dabei der Insulinspiegel.
Immer wieder verweist er darauf das er viele verschiedenen Studien verglichen hat und wie er seinen eigenen Lebensstil und Ernährungsplan umgestellt hat. Das sich dies mit neuen Studien und Erkenntnissen aber auch wieder ändern kann. Inhaltlich hat es auch einige Gemeinsamkeiten mit "Mediale Medizin" von Anthony Williams das ich zuvor gehört hatte. Jedoch wird hier viel mehr noch darauf gepocht das jeder seine eigene Lösung finden muss. Und zwar indem er vieles ausprobiert. Z.B. ein paar Wochen auf Kohlenhydrate verzichtet um zu schauen wie der Körper reagiert.
Ich finds aber auch super das er bei gewissen Nahrungsmitteln sehr eindeutig war: Vollkorkprodukte sind gut! Weißmehl ist eine Süßigkeit mit keinerlei Mehrwert. Ich selbst muss solche Fakten tatsächlich dann auch sehr eindringlich erklärt bekommen, ich muss es nachvollziehen können und dann fällt es mir auch nicht mehr schwer darauf zu verzichten.
Ich habe einiges im Hinterkopf behalten von diesem Hörbuch das ich ad hoc auch umsetzten konnte. Das dem Hörbuch eine PDF mit den wichtigsten Fact's beigelegt wurde find ich auch richtig klasse. Ebenso wie die Zusammenfassung der 12 Ernährungstipps am Ende. Es steht zu Recht auf den Bestsellerlisten. Von mir auch eine klare Weiterempfehlung! =)
- Han Kang
Die Vegetarierin
(55)Aktuelle Rezension von: Das_LesedingInhalt:
Yeong-Hye verändert ihr Leben, sie möchte keine tierischen Produkte mehr essen (hier hätte der Titel "Die Vegetarierin" besser gepasst) und diese Verhaltensweise verändert ihr Leben und das ihrer Familie und Angehörigen ...Meinung: Ich werde spoilern!
Der Einstieg ins Buch ist interessant, hier kommt der Ehemann von Yeong-Hye zu Wort und erzählt von seinem Leben und das seiner Frau, wie sie sich verändert hat und wie dies ihr und sein Leben beeinflusst. Dieser Teil macht Lust auf mehr und ist sehr gut und "belanglos" gelesen, was perfekt zum Typ passt. Im zweiten Teil wird es dann abstrus, denn hier kommt der Schwager zu Wort und was er mit seiner Schwägerin anstellt und anstellen möchte. Sagen wir es so, es ist ein sehr bildlicher Softporno, der nicht immer nachvollziehbar ist - aber jeder hat ja seinen Fetisch. Gelesen wurde dieser Teil etwas zu distanziert, was die Faszination auch etwas reduzierte. Im dritten Teil kommt die Schwester von Yeong-Hye zu Wort und erzählt vom Verlauf und der Vergangenheit der Mädchen. Dieser Teil ist wieder glaubhafter, aber verstörend. Letzten Endes hat der Titel wenig mit dem Inhalt zu tun und auch der Klappentext lässt etwas anderes vermuten, als der Inhalt schließlich hergibt. Dass das Buch den Nobelpreis für Literatur 2024 erhalten hat, kommt wohl daher, dass Yeong-Hye selbst gar nicht zu Wort kommt und die Geschichte, um sie herum erzählt wird, obwohl sie die Person ist, um die es geht. Dies schafft eine Distanz zu einer sehr speziellen Protagonistin. Einzig in sehr gewaltvollen Szenen ihrer Kindheit kommt Yeong-Hye zu Wort und sie beschreibt bestialische Tierquälerei bis ins Detail, mit dem Fazit, dass es sie nicht im Geringsten gestört hat... Es ist definitiv ein Buch, bei dem man sich selbst mehr hinterfragen sollte als die Charaktere. Was deutet man aus dem, was man liest und wie möchte oder würde man selbst damit umgehen?Cover:
Das Cover wirkt, obwohl es mit Blumen dekoriert ist, dunkel und herabziehend. Theoretisch passend.Fazit:
Ein Buch was ich tatsächlich nicht gelesen hätte, aber zum Hören war es ok (stellenweise ging es dann auch in doppelter Geschwindigkeit). Die Handlung ist stellenweise widersprüchlich und die Charaktere scheinen nicht zu leben, sondern agieren nach gesellschaftlichen Erwartungen. Als Hörbuch fand ich es angenehm und gerade weil mich Anfang und Ende angesprochen habe, vergebe ich noch 3 Sterne. Eine Empfehlung gebe ich nur eingeschränkt. Man muss sich auf den Stil einlassen und zwischen den Zeilen lesen. - Johann Lafer
Medical Cuisine
(57)Aktuelle Rezension von: christine_tarotIch verfolge schon seit Jahren den Fernsehkoch Johann Lafer und habe einige seiner Kochbücher im Regal stehen- umso erfreulicher, wenn es ein neues Buch gibt - und zwar zum Thema Gesundheit - dass Lafer immer mit der Zeit geht, hat er auch schon in seinen vergangenen Kochbüchern gezeigt. Hier wird erklärt, warum man sich gesund ernähren sollte - und dass sie im besten Sinne einen zentralen Platz im Leben einnehmen sollte. Die Bilder der Gerichte sind gut dargestellt und auf den Punkt, ich mag es wenn in einem Kochbuch Bilder sind. Die Rezepte klingen lecker und sind einfach nachzumachen.
Natürlich sind die Rezepte nicht neu, aber sie sind ein Wegweiser für gesunde Ernährung.
Ich werde sicherlich den Tabouleh Salat oder die Avocado Creme nachkochen, auch gibt es Rezepte für süße Nachspeisen, wie zum Beispiel Tiramisu.
Gut auch, dass hier nach Portionsgrößen gekocht wird. - Dr. med. Petra Bracht
Das Kochbuch zum Intervallfasten
(62)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderMit dem Intervallfasten bringe ich meinen Körper zu Höchstleistung und es ist echt eine super Sache. Die Umsetzung ist gar nicht so schwer. Mit dem Buch bekommt man eben super gute Tipps und es wird auch erklärt wie und was im Körper passiert.
Dann folgen eben viele köstliche Rezepte, die man einfach und schnell zaubern kann und die es einfacher machen. Gut zum vorbereiten und einkaufen, super Sache.
- Karen Duve
Anständig essen
(272)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderWas ist gutes essen und was tut einem wirklich gut? Karen Duve wagt den Selbstversuch. Weg von den Billigfertiggerichten aus dem Discounter und hin zum selbst kochen, zum frisch zubereiten zum wirklichen Genuss. Sie beginnt dann auch auf Fleisch zu verzichten und fragt sich eben, darf man Tiere essen? Auch Stück für Stück verschwindet alles tierische von ihrem Speiseplan und es geht auch nocht weiter. Karen Duve berichtet von ihren Erfahrungen, von ihrem Ehrgeiz und ihren Erkenntnissen. Es ist nicht immer einfach und Gewohnheiten muss man erstmal aufbrechen um sie zu ändern, aber es kann gelingen und sie findet für sich eben die Antwort. Anständig essen.
- Stevan Paul
Die Am-liebsten-jeden-Tag-einfach-lecker-Veggie-Küche
(37)Aktuelle Rezension von: bromer65Ich hatte das Vergnügen, im Rahmen einer Leserunde dieses Kochbuch zu testen und zu bewerten.
Die Optik des Buches und die frische grüne Farbe gefallen mir auf Anhieb und lassen mich das Buch gerne immer wieder in die Hand nehmen, um darin zu blättern und neue Gerichte auszusuchen.
Das Buch selbst in in 4 Teile unterteilt:
Der coole Norden
Der relaxte Süden
Das heiße Asien
Der würzige Orient
Aus jedem der 4 Teile habe ich ein Rezept herausgesucht und nachgekocht.
Meine Gerichte sind alle gut gelungen, vor allem im Norden und im Süden sind sehr viele Gerichte dabei, die öfter mal auf den Tisch kommen werden. Die meisten Zutaten dafür habe ich zuhause, so dass ich hier keine großen Umstände beim Einkaufen habe.
Die asiatische Küche mögen wir persönlich nicht so gerne, die wird bei uns eher untergehen.
Hingegen der Orient, der hat mich wieder sehr angesprochen. Obwohl ich bisher gar nicht in dieser Richtung gekocht habe und noch nie Bulgur oder Quinoa zubereitet habe, haben viele Rezepte dieses Teils mir Appetit gemacht.
Mein Fazit:
Die Zubereitung der Gerichte fand ich sehr gut beschrieben.
Die angegebenen Zeitspannen haben auf meine Rezepte gestimmt.
Die Tausch-Tipps bei vielen Rezepten lassen auch immer wieder neue Varianten zu. Viele Gerichte sind sehr schnell zubereitet ohne großen Aufwand. Zu jedem Gericht gibt es ein ansprechendes Bild, das die Vorstellungskraft unterstützt und Appetit macht.
Die Mengenangaben haben für meine bzw. unsere Essgewohnheiten gepasst, mir ist es eh lieber es bleibt nichts übrig, da ich lieber frisch koche als aufwärme.
Im Register kann man sich Rezepte nach saisonalen Aspekten heraussuchen (z.B. für Spargel) oder auch nach Zutaten wie z.B. Lauch oder Blumenkohl.
Die meisten Rezepte sind vegetarisch, es gibt aber auch besonders gekennzeichnete vegane Rezepte, die man leicht im Buch findet.
Mir hat das Buch gefallen, ich vergebe dafür 4 Sterne.
Jeden Tag werde ich es vermutlich nicht zur Hand nehmen, aber um mir Anregungen für abwechslungsreiche Küche zu holen, ist es ein tolles Buch, das ich jederzeit weiterempfehlen werde.
- Schrot&Korn
Schrot&Korn Kochbuch
(27)Aktuelle Rezension von: LindenskydavisWer schon einmal einen Bioladen besucht hat kennt sicher auch das Schrot & Korn Magazin. Für alle Fans gibt es jetzt auch ein Kochbuch mit den besten Rezepten aus 30 Jahren Schrot & Korn.
Das Buch ist in die 4 Jahreszeiten aufgeteilt. Jede Jahreszeit ist wiederum in Suppen, Salate, Hauptgerichte und Desserts & Kuchen unterteilt. Dadurch kann man sich sehr gut zurechtfinden und findet schnell ein passendes Rezept. Am Anfang des Kochbuchs findet sich noch ein Abschnitt der über die wichtigsten Infos von Schrot & Korn, sowie von regionaler Küche informiert.
Besonders gut gefällt mir, dass es zu jedem Rezept auch ein Foto gibt. Auf der linken Seite ist das Foto zu finden und rechts gibt es die Zubereitungsanweisung. Außerdem ist jede Jahreszeit mit einer anderen Farbe versehen. Dadurch ist es sehr schön einheitlich gestaltet und toll designt.
Das beste am Buch ist, dass die Rezepte realistisch sind. Es sind meist keine super aufwendigen Rezepte, die viel Zeit brauchen. Stattdessen findet man alltagstaugliche Küche mit regionale Zutaten. Für dieses muss man aber, wenn man nicht möchte, nicht zu einem Biosupermarkt gehen. Die benötigten Zutaten findet man auch beim Supermarkt um die Ecke. Die Angst, dass das Ausprobieren zu viel Zeit kosten würde, kann ich Ihnen nehmen. Dieses Buch ist sehr praktisch und punktet mit zeitsparenden und meist, da regional und saisonal, auch kostengünstigen Rezepten.
Empfehlung: Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe ihm 4,5/ 5 Sternen. Es ist perfekt für alle die Inspiration für eine umweltbewusstere Küche suchen und ihren Horizont mit neuen Rezepten erweitern wollen. Zudem ist es auch toll um mehr heimische Produkte in die Küche einzubauen.
- Martina Kittler
Vegetarisch kochen mit 5 Zutaten
(26)Aktuelle Rezension von: MsHexe28Das Kochbuch ist sehr ansprechend und gutgeschrieben. Die Bilder sind authentisch und ästhetisch.
Die Rezepte sind super erklärt und die Zutatenliste ist recht simpel. In der Regel hat man alle Zutaten zuhause. Die Gerichte sind einfach und schnell zubereitet. Die Spate One-Pot-Meals hat es mir am meisten angetan. Viele Rezepte sind sogar vegan und die meisten lassen sich auch veganisieren. Einige Rezepte enthalten am Ende nochmal Tipps oder Wissenswertes. Am Ende des Buches sind unter anderem Tipps zum Einfrieren, einen Abschnitt zur Vorratsküche und vieles mehr.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
- Bas Kast
Der Ernährungskompass - Das Kochbuch
(31)Aktuelle Rezension von: SnowbirdNach der enormen Resonanz auf den Ernährungskompass hat Bas Kast diesem in Zusammenarbeit mit Michaela Baur mit dem Kochbuch eine Sammlung von Rezepten als praktische Anleitung hinzugefügt. Den Rezepten vorgeschaltet ist ein theoretischer Teil, in dem er die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Ernährungskompass sowie die 10 Goldenen Regeln (im Kompass sind es 12) zusammenfasst. Dieser Text ersetzt allerdings die Lektüre des Kompasses nicht, macht es aber möglich, beide Bücher in umgekehrter Reihenfolge zu lesen. Besonders gut gefällt mir an dieser Stelle die Kompass-Ampel: eine Übersicht, die den Verzehr von Lebensmitteln in (sehr) gut (= grün) - in Ordnung/neutral (= gelb) und lieber vermeiden (= rot) einteilt. Das ist eine schnell zu erfassende Orientierungshilfe und einprägsame Unterteilung.
Im Hauptteil folgen 111 Rezepte, sortiert in morgens, mittags und abends. Ein kurzer Erfahrungsbericht darüber, was sich nach der Arbeit mit dem Ernährungs-Kompass für den Autor verändert hat sowie ein Register der Rezepte und ein Register der Zutaten runden das Buch ab.
Zur Gestaltung: Die Darstellung der Rezepte ist ungewöhnlich, denn Zutatenliste und Beschreibung werden zusammengefasst. Das ist platzsparend und übersichtlich, mir gefällt das gut. Weniger gut finde ich, dass es zu vielen Rezepten keine Abbildung gibt bzw allenfalls ein sehr allgemeines Systemfoto. Das erscheint mir bei Gerichten, die für mich völlig neu sind, etwas unglücklich, denn da wüsste ich schon gerne, wie sie aussehen sollten, wenn sie fertig sind. Zudem erschließt sich die Lust auf ein Gericht leichter mit den Augen als durch das Lesen eines Rezepts. Ich finde Illustrationen auch gerade für Ernährungsumstellungs-Anfänger wichtig, die erst damit beginnen, sich mit einer neuen Ernährungsart vertraut zu machen. Erschwert wird der Zugang zu den Rezepten für Anfänger auch durch die Verwendung von teilweise eher ungewöhnlichen Zutaten, die man in einem 0-8-15-Supermarkt auf dem Land nicht unbedingt bekommt.
Ich koche schon länger nach den Prinzipien der Mittelmeerküche, deshalb ist mir ein Teil der Rezepte dieses Kochbuches aus der Erfahrung vertraut. Andere Rezepte finde ich gewöhnungsbedürftig. Der Ernährungs-Kompass als theoretische Grundlage ist super, den empfehle ich uneingeschränkt, aber dieses Kochbuch finde ich zum Einstieg in eine neue Ernährungsweise nur bedingt geeignet.
- Tasty Katy (Katharina Döricht)
MODERN AYURVEDA
(55)Aktuelle Rezension von: TheAngelCharlyIn dem Kochbuch 》Modern Ayurveda《 von Tasty Katy lernt der Leser die ayurvedische Ernährung und Küche kennen. "Liebe dein Essen - dann liebt es Dich". Besonders mit ihrer positiven Einstellung begeistert die Autorin auf ihrem Blog "Tasty Katy" ihre Leser/innen. Dies ist ihr Buch mit ihren Lieblingsgerichten und ihrem fundierten Wissen als Ernährungsberaterin. Tasty Katy zeigt mit ihrem natürlichen Wesen wie sich Ayurveda leicht in den Alltag integrieren lässt und eröffnet einen neuen Blick auf die Jahrtausende alte Heilkunst. Es handelt nicht von Regeln und Verboten, sondern es bringt dir den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln und dem eigenen Körper näher. Über 100 Lieblingsrezepte bestechen durch Geschmack, Einfachheit und Vielseitigkeit. Genieße das Leben und das Essen! Essen ist mit Emotionen verbunden, dh eine gute genussreiche und ausgewogene Ernährung weckt positive Emotionen und neue Energie. Des Weiteren ist dieses Buch Katys Herzangelegenheit, da sie die heilende Kraft der Ayurveda mit ihrem persönlichen Erfahrungsschatz an Andere weitergeben möchte.
Das Buch weist 304 Seiten mit einem festen Einband auf und ist beim PAPERISH Verlag erschienen.
Das Cover ist liebevoll gestaltet und hat sofort meine Neugier geweckt. Es ist sehr detailliert gestaltet mit einer positiven Botschaft. Des Weiteren ist auf dem Cover "Tasty Katy" abgebildet, welche mit den Lebensmitteln um die Wette strahlt. Des Weiteren wirkt das Cover anziehend.
Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen, locker, leicht, verständlich, detailliert, ehrlich, herzlich und offen.
Dieses tolle Kochbuch bietet einen guten Einblick sowie Einstieg in die ayurvedische Ernährung und Küche.
Im Einstieg berichtet die Autorin von ihren persönlichen Erfahrungen, sowie von der Einführung in die Thematik "Ayurveda" und eine Erklärung über die drei Doshas. Abgerundet wird dies mit einem Selbsttest, welcher es dem Leser ermöglicht, seinen Dosha zu finden.
Die gesamten Rezepte sind einfach, unkompliziert und verständlich dargestellt. Für jedes Bedürfnis (Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Snacks, Beilagen und Süßspeisen) gibt es passende Rezepte. Die angegebenen Zutaten sind leicht erhältlich und es werden oft nur ein paar Lebensmittel benötigt, sodass dein Arbeitsplatz überschaubar bleibt. Wirklich schön fand ich, dass es zu fast jedem Gericht persönliche Worte der Autorin zu entdecken waren, sowie anschauliche und toll gestaltete Fotos und Tipps, welche individuell auf das Gericht angepasst werden konnten, sodass für jede Geschmacksrichtung etwas dabei ist.
Des Weiteren bietet die Unterteilung der einzelnen Kapitel einen guten Überblick. Außerdem entdeckst du in diesem Kochbuch mehr als 100 vegane Rezepte.
"Modern Ayurveda" ist eine wahrliche Bereicherung für Dich, Deinen Körper und deine Ernährung!
Aus diesem Grund lautet mein Fazit; Bevor ich dieses Buch gelesen hatte, hatte ich nicht die geringste Ahnung von diesen ganzen Dingen. Ayurveda war absolutes Neuland für mich. Auch war mir nicht bewusst, dass eine positive Einstellung zum Essen wichtig ist. Tasty Katy hat mir die Augen geöffnet und mir dieses Prinzip näher gebracht! Ebenfalls gefallen mir die fünf Prinzipien der Autorin mehr als gut, welche lauten; 1. Keine Diäten, 2. Nähre deinen Körper, 3. Ändere deine mentale Einstellung, 4. Reduziere Stress und 5. Verbinde dich mit deinem Körper. Ein wahrlich tolles und informatives Kochbuch aus welchem ich sehr viel gelernt und herausgenommen habe. Ansprechende Gestaltungen sorgen für die Lust auf das Nachkochen. Des Weiteren fördert es die gesunde Ernährung! Dieses Kochbuch ist ein absolutes Must Have in jeder Küche und ich bin mehr als begeistert. Absolute und unverzichtliche Leseempfehlung!
- Andrea Fičala
Superfoods einfach & regional
(23)Aktuelle Rezension von: leucoryxDer Trend des Superfoods ist sehr präsent und lockt an jeder Ecke mit neuen, vielversprechenden Lebensmitteln, die wahre Wunder bewirken können. doch Gojibeere, Chia & Co. sind oft weit gereist und gerne bereits verarbeitet oder nicht saisonal geerntet. Wie viele Vitamine können da noch drin stecken und ist das umweltschonend? Das geht auch anders meint diese Österreicherin.
Das Buch beginnt mit einigen allgemeinen Einleitungen zum Thema regionale Lebensmittel. Sie beschreibt in Kategoerien wie Beeren, Nüsse, etc. heimische Lebensmittel und welche Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe in ihnen steckt. Sie stellt auch den direkten Vergleich an zwischen beispielsweise Chia und Leinsamen. Die Erläuterungen sind leicht verständlich, kurz und bündig und mit schönen Zeichnungen versehen. Der Hauptteil bilden dann die Rezepte, die nach den Jahreszeiten und nach Mahlzeiten sortiert sind. Durch diese Einordnung kann man ohne viel nachdenken dem Anspruch saisonal gerecht werden. die meisten Rezepte werden mit einem Foto auf der gleichen Doppelseite oder auf der nächsten Seite begleitet, die sehr ansprechend aussehen. Die Rezepte benötigen wenige bis einige reiognale Zutaten. Regional bezieht sich hier auf Österreich. Die Autorin ist dabei nicht dogmatisch, so lässt sie beispielsweise Olivenöl aufgrund seiner guten Eigenschaften zu. Die Lebensmittelbezcihnungen sind auch österreichisch. Manche Zutaten kannte ich nicht und wäre mir auch nciht ganz sicher, ob ich sie im gängigen Supermarkt finden wird, aber es wird so wie so der Bio-Markt empfohlen. Einige Kombinationen fand ich eher gewagt, aber das mag wohl daran liegen, dass ich nicht so gerne Obst in meinem Blattsalat habe. Aber es lässt sich definitiv einiges Nachahmungswertes finden, auch wenn ich noch nicht dazu gekommen bin. Zu den Rezepten gibt es auch oft Anmerkungen und immer eine 3-Punkte-System für den Vitamin-, Mineralstoff gehalt und dergleichen. die Autorin verzichtete bewusst auf Kalorienangaben. Mir persönlich fehlte jedoch eine ungefähre Zeitangabe für die Zubereitung, denn eine Frühstück, dass erst einmal eine halbe Stunde Ziehzeit benötigt ist beispielsweise keine Gericht für meine Arbeitstage.
Insgesamt ein sehr schön gestaltetes Buch mit schönen und gesunden Rezepten ohne dogmatisch zu erscheinen. Es sind zwar ausschließlich vegetarische Rezepte, aber die Autorin meinte, dass man nach belieben auch Fisch und Fleisch dazu essen dürfe. - Christine Mayr
Das „So kocht Südtirol“-Getränkebuch
(8)Aktuelle Rezension von: Hermione27Zu mehr als 150 Gerichten aus den verschiedenen Kochbücher der „So kocht Südtirol“-Reihe bringt dieses Buch Getränkeempfehlungen – Südtiroler und internationale Weine, aber auch Biere, Säfte, Wasser und andere alkoholfreie Getränke.
Darüber hinaus enthält das Buch ausführliche Abschnitte zu Wein, Bier und Tee, in denen viele Hintergründe erklärt werden.
Das Buch hat zu jedem Gericht und auch zu den übergreifenden Abschnitte viele Bilder und verweist darüber hinaus in einem übersichtlichen Register auf das jeweilige Südtirol-Kochbuch, in dem das Rezept zu dem entsprechenden Gericht zu finden ist.
Meine Meinung:
Das Buch hat mir aufgrund seiner ansprechenden und hochwertigen Gestaltung auf Anhieb gut gefallen. Es liegt sehr gut in der Hand und ist sehr geschmackvoll ausgestaltet – die Bilder regen direkt den Appetit an.
Sehr gut gefallen haben mir die lehrreichen Abschnitte über Grundlagen zu Wein, Bier, Tee. Ich habe viel Neues gelernt, ohne mich zu langweilen.
Das besondere Highlight sind natürlich die Getränkeempfehlungen zu den leckeren Gerichten aus den Kochbüchern der „So kocht Südtirol“-Reihe. Die Weinempfehlungen finde ich sehr überzeugend, wobei mir gut gefallen hat, dass auch immer Alternativen und nicht nur Südtiroler Weine vorgeschlagen werden.
Darüber hinaus finde ich es großartig, dass die Getränkeempfehlungen auch leckere Säfte oder auch mal einen Kombucha beinhalten.
So ist wirklich für jeden etwas dabei.
Die ersten Tests haben uns bereits sehr gut gemundet und wir werden sicherlich noch lange Freude an dem Buch haben.
Fazit:
Dieses Buch ist die perfekte Ergänzung zum Kochbuch – so hat man immer das passende Getränk zu einem Gericht! Wir sind total begeistert!
- Tatiana Mouret
Sei dein eigener Ernährungscoach!
(19)Aktuelle Rezension von: Michael_Neumann1Ich bin sehr erstaunt über die Ernährungsumstellungs Tipps! Das Buch ist wirklich toll beschrieben
VieLe Grüße
Michael - Parvin Razavi
Ein Fest für Gemüse
(36)Aktuelle Rezension von: Roswitha_Boehm"Ein Fest für Gemüse" von Parvin Razavi ist ein optisch sehr ansprechendes Kochbuch, das Lust auf pflanzliche Ernährung macht. Die Fotos sind toll, die Gestaltung gelungen, und auch die Rezeptideen wirken auf den ersten Blick kreativ.
Beim Nachkochen zeigte sich dann aber: Viele der Gerichte sind uns durchaus bekannt – nicht identisch, aber vom Grundprinzip nichts, das uns wirklich überrascht hätte. Auch fehlten uns stellenweise Infos zur Zubereitungszeit oder Portionsgröße.
Positiv hervorzuheben sind die Hinweise zur Resteverwertung – ein wichtiges Thema, das leider in vielen Kochbüchern untergeht. Weniger schön: Manche Zutaten sind schwer erhältlich, was gerade in kleineren Orten zur Hürde werden kann.
Insgesamt ein nettes Buch für alle, die frisch in die pflanzliche Küche einsteigen oder einfach ein neues Kochbuch fürs Auge suchen. Wer aber bereits viele vegetarische Bücher kennt, wird hier nicht allzu viel Neues finden.
- Irene Dr. med. Epple-Waigel
Vegetarisch oder vegan – Aber richtig!
(1)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Vegetarisch oder vegan – Aber richtig!“ ist im Becker Joest Volk Verlag erschienen und wurde von Dr. med. Udo Böhm und Dr. med. Irene Epple-Waigel geschrieben. Herr Böhm war viele Jahre Seniorchef einer allgemeinmedizinischen Landpraxis mit präventivmedizinischer Abteilung, zu deren Schwerpunkten unter anderem Ernährungsberatung zählte. Frau Epple-Waigel war erfolgreiche alpine Skirennläuferin, bevor sie im Jahr 1990 ihr Examen in Medizin ablegte. Das Thema Ernährung begleitet sie seit ihrer Zeit als Leistungssportlerin. Beide Autoren sind Vegetarier.Mit dem Buch verfolgen die Autoren das Ziel, Anregungen zu geben, wie durch gut geplante Lebensmittelauswahl und gezielte Ergänzung von Mikronährstoffen die optimale Umsetzung von vegetarischer bzw. veganer Ernährung im Alltag möglich ist und diese Ernährungsformen dadurch alle Voraussetzungen einer „gesunden“ Ernährung erfüllen. Dabei richtet sich das Buch sowohl an Laien auf diesem Gebiet als auch an Therapeuten.
Das Buch beinhaltet neun Teile, die wiederum weiter untergliedert sind. Diese heißen „Unsere persönlichen Erfahrungen mit vegetarischer und veganer Ernährung“, „Vegetarische und vegane Ernährung – was ist das eigentlich?“, „Die positiven Aspekte pflanzenbetonter Kost“, „Die Versorgung mit essenziellen Nährstoffen“, „Die Risiken veganer und vegetarischer Ernährung“, „Vegetarische und vegane Ernährung in besonderen Lebensphasen“, „Kritische Mikronährstoffe“, „Die Diagnostik von Nährstoffmängeln“ und „Vegetarische und vegane Ernährung optimal zusammenstellen“.
Zu Beginn des Buchs wird unter anderem aufgezeigt, welche verschiedenen Ernährungsweisen zu vegetarischer und veganer Ernährung gehören (vegetarisch, lakto-ovo-vegetarisch, lakto-vegetarisch, ovo-vegetarisch und vegan). Dabei wird auch auf die dazugehörige Geschichte eingegangen. Im dritten Teil wird herausgearbeitet, welche Vorteile vegane und vegetarische Kost nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Umwelt haben und auf welche Dinge dabei geachtet werden muss. Hier wird nicht nur die vegane/vegetarische Ernährung beleuchtet, sondern auch die genannten Ernährungsarten sowie die traditionelle Ernährung (vollwertige, abwechslungsreiche und regionale Kost) mit der in diesem Buch als westliche Ernährung bezeichneten fleischorientierten Ernährung verglichen. Durch verschiedene Studien werden dabei die Auswirkungen der verschiedenen Ernährungsformen auf den Körper/die Gesundheit belegt.
Danach werden Informationen zu Makro- und Mikronährstoffen vermittelt, bevor die Risiken von veganer/vegetarischer Ernährung beschrieben werden. Dabei wird auch auf verschiedene kritische Mikronährstoffe wie beispielsweise Vitamin B12, Eisen, Selen und Fettsäuren eingegangen. Für die Mikronährstoffe wird dafür insbesondere beschrieben, wofür sie benötigt werden, welchen Tagesbedarf ein Erwachsener hat, in welchen Lebensmitteln beispielshaft welche Menge enthalten ist sowie was in Bezug auf den jeweiligen Mikronährstoff wichtig ist zu wissen.
Im Kapitel 8 ist zum Beispiel ein Fragebogen zur Ermittlung von Mangelzuständen enthalten. Leider wird das dazugehörige Auswertungsformular nur Therapeuten übersandt. Es wäre wünschenswert, wenn es auch eine Auswertung für Laien geben würde. Das letzte Kapitel enthält umfangreiche Informationen, wie eine gesunde vegane/vegetarische Ernährung gestaltet sein sollte. Dazu sind beispielsweise eine vegetarische-vegane Ernährungspyramide und Portions- und Verzehrempfehlungen abgedruckt. Ebenfalls ist eine Übersicht enthalten, in der dargestellt wird, welche tierischen Lebensmittel durch welche pflanzlichen Lebensmittel ersetzt werden können. Auch eine Tabelle bezüglich der Ergänzung von kritischen Nährstoffen sowie die dazugehörige Dosierung fehlt nicht.
Der Text ist sehr verständlich geschrieben und mich hat auch der Aufbau des Buchs angesprochen. Gut gefallen hat mir auch, dass die beiden Autoren die vegetarische/vegane Ernährung nicht als einzig wahre Ernährungsformen dargestellt haben, sondern auch auf ihre Risiken hingewiesen haben.
Ich habe durch das Buch sehr viel Wissen insbesondere zu den Nährstoffen, die bei den vorgenannten Ernährungsformen ergänzt bzw. deren im Körper vorkommende Menge geprüft werden sollte, erhalten. Die verschiedenen Tabellen helfen mir dabei meine Ernährung gesünder zu gestallten. Es ist insgesamt ein insbesondere für Vegetarier und Veganer empfehlenswertes Buch.
- Mattis Lundqvist
60 vegane Salatrezepte
(8)Aktuelle Rezension von: milchkaffeeWie im Titel beschrieben ist dies eine Rezeptsammlung mit 60 Salatrezepten. Nicht alle Rezepte habe ich bisher ausprobiert, aber bisher haben uns alle Salate geschmeckt. Leicht in der Durchführung. Auch für nicht Veganer lecker - Yvonne Schwarzinger
Pflücksalat & Blattspinat
(16)Aktuelle Rezension von: Gucci2104Was für ein tolles Buch. Die Rezepte sind vielfältig und laden ein auch mal was Neues auszuprobieren. Z.B. war ich bisher immer ein wenig ratlos bei Mangold. Das schaut nun anders aus. Auch die Blätter von Radieschen und Möhrenkraut finden bei mir nun Verwendung, allerdings hätte ich mir hierzu gern ein paar Rezepte gewünscht.
Richtig toll fand ich die Knusperstangen sowie das Spinatbrot und die Gemüsebrühe. Brennessel wächst bei mir direkt im Garten daher hab ich mich auch daran mal gewagt...muss man glaube mögen.
Auf jeden Fall hab ich nun viele neue Ideen und probiere mich durch.
- Stevan Paul
Simple & Clever Cooking
(25)Aktuelle Rezension von: JazzHStevan hält sein Versprechen und erklärt zunächst in den ersten Seiten wirklich die simpelsten Schritte, um eine Einführung ins Kochen zu bekommen: Wie schneidet man Gurken, Tomaten etc. Anschließend: Wie bereitet man sie pur zu? Ergo folgen: Tomatensalat, Gurkensalat, etc.
Seinen Fokus setzt er auf Gemüse und Salz und das zieht Stevan konsequent durch all seine Rezepte - alle ausschließlich vegetarisch! In meinen Augen das beste Kochbuch für Vegetarier!
Anschließend folgen richtige Rezepte, wobei diese auch alle zwar auf den ersten Blick kompliziert und lange dauernd aussehen - was aber definitiv der Fall ist. Die Rezepte, die ich probiert habe, waren ganz ausgezeichnet und ich habe sogar ein neues Lieblingsrezept - den orientalisch angehauchten "Tomaten-Bulgur-Teller" entdeckt, das es bei mir von nun an öfter geben wird.
Es gibt somit herzhaftes wie Reis und Nudelgerichte. Im Anschluss daran noch Süßes und die Zugabe, wie zB, was man mit Lefover am nächsten Tag am besten zubereiten kann! Fantastisch! Stevan hat wirklich an alles gedacht!
Fazit: Ich bin verliebt in dieses Buch und frage mich, was ich bisher bloß gegessen habe ohne dieses Buch! Endlich koche ich gesund und fühle mich fitter! Nie wieder Fastfood!
- Anna König
Mampf
(6)Aktuelle Rezension von: ArcherEin Buch, ein Paar, ein Blog, allerdings nicht nur ein Topf. Was macht dieses Kochbuch aus?
Erst einmal die Tatsache, dass hier ein Paar gemeinsam kocht und zusammen ein Blog betreibt. Und dass es nicht nur Rezepte gibt, sondern in chronologischer Reihenfolge. Es beginnt im Januar, führt durch das ganze Jahr und endet auch wieder im Januar - natürlich ein Jahr später. Gut gefallen haben mir vor Beginn eines jeden Monats, dass die Gemüse- und Salatsorten aufgeführt wurden, die es gerade en masse, eher nicht oder nur als Lagerware gibt. Das schafft vielleicht ein ökologisches Bewusstsein.
Anfangs habe ich auch die Aus-dem-Leben-Plaudereien der beiden ganz gern gelesen. Es begann auch ganz witzig. Leider wurde mit fortschreitenden Seiten mein anfängliches Wohlwollen von Mal zu Mal weniger. Das liegt weniger an Fritze, dem männlichen Part, als vielmehr an der unerträglich krampfhaft überdrehten Person der Fratze, die mir wirklich unsympathisch wurde. Sie möchte wohl so gern lustig oder humorvoll sein, kam meines Erachtens jedoch meistens nur nervig rüber. Respekt, dass ihr Partner es so mit ihr aushält.
Zu den Rezepten: Für mich sind sie oft zu garnelen/fisch/tintenfischlastig. Die Rezepte jedoch, die ich ausprobiert habe, funktionieren und schmecken gut. Trotzdem gibt es auch hier einen Kritikpunkt. Mindestens zweimal ist ein Rezept als vegan angepriesen worden, das eben nicht vegan ist. Es sei denn, jemand hat beschlossen, dass Butter oder Käse plötzlich zu veganen Lebensmitteln gezählt wird. Für einen Veganer ist das bestimmt kein Beinbruch, der nimmt vielleicht was anderes dafür. Aber wenn jemand für einen Veganer kocht und keinen Plan hat, der verlässt sich auf die Angaben hier. Wahrscheinlich wird der Bekochte davon nicht auf der Stelle tot umfallen. Cool finden wird er es aber trotzdem nicht, wenn er im Nachhinein erfährt, dass wegen Schlampigkeit jemand seine Ethik verletzt. Alles in allem nett, aber für mich nicht das ultimative Kochbuch. - Stav Cohen
Kochen wie in Israel
(17)Aktuelle Rezension von: KlusiSchon die äußere Aufmachung dieses Kochbuchs ist sehr ansprechend und gelungen. Der schön und appetitlich angerichtete Teller mit Hähnchen-Schawarma auf dem Titelfoto macht Lust darauf, mehr über die israelische Küche zu erfahren.
Nach ein paar einleitenden Worten der Autorin gibt es ein kleines „Länder-Quickie“ mit den wichtigsten, interessantesten Fakten zu Israel. Außerdem erfahren wir Interessantes zu den Top-5-Zutaten, den Helden der israelischen Küche, die wären Kreuzkümmel, Datteln, Granatapfel, Kichererbsen und Tahin.
Die Rezepte sind in vier große Kapitel gegliedert: Mezze (=Vorspeisen), Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, vegetarische Hauptgerichte und Desserts. Im Rezeptteil gibt es zwischendurch auch immer mal wieder stimmungsvolle Fotos und Sachinformationen zu wichtigen Themen, beispielsweise zu traditionellem Gebäck fürs Chanukka-Fest oder zu „Mejadra“, einem Gericht mit vielen Namen. Viele Rezepte sind länderübergreifend, denn beispielsweise Falafel ist nicht nur in der israelischen Küche unverzichtbar, sondern man findet es in der gesamten arabischen Welt. Auch Hummus oder Baklava sind überall in der orientalischen Küche vertreten.
Sabich wiederum basiert auf einem traditionellen jüdischen Gericht, das ursprünglich für den Schabatt zubereitet wurde und die israelische Streetfood-Antwort auf Sandwich oder Döner darstellt. Auch Shakshuka ist eine typisch israelische Spezialität, die im Buch gleich mit zwei Variationen vertreten ist: Rote Paprika-Shakshuka oder grüne Sinat-Shakshuka.
Die vorgestellten Gerichte zeichnen sich dadurch aus, dass die Zutaten ziemlich überschaubar sind. Vieles lässt sich schnell und einfach zubereiten. Besonders gut gefällt mir an den israelischen Rezepten, dass sie auf einer Vielfalt an Gemüsesorten basieren und dass die israelische Küche mit sehr vielen besonders gesunden Lebensmitteln und zahlreichen Gewürzen aufwarten kann.
Ob Zucchini-Pashtida, Auberginensuppe oder Labaneh mit Feigen und Halva, alles bekommt seine besondere, exotische Note durch die verwendeten Gewürze und Aromen. Hier trifft die klassische auf die moderne Küche. Alle Gerichte wurden von Wolfgang Schardt sehr verführerisch in Szene gesetzt und so schön fotografiert, dass einem beim Betrachten das Wasser im Mund zusammen läuft. Mich animiert die attraktive Aufmachung immer wieder dazu, in dem Buch zu blättern, und viele der gezeigten Gerichte, ganz besonders die vegetarischen, werden in nächster Zeit den Weg in meine Küche finden.























