Bücher mit dem Tag "vegetarismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vegetarismus" gekennzeichnet haben.

189 Bücher

  1. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (528)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Grausam, was wir Tieren antun. Die geschilderten Zustände der Massentierhaltung sind entsetzlich. Vieles weiß man schon, aber auch, wenn man weiß, dass es den Tieren schlecht geht, ist man schockiert über die Details. Ich habe über ein Jahr gebraucht, um dieses Buch zu lesen und konnte es nur Häppchenweise verdauen. Immer wieder mußte ich es weglegen und eine Pause machen, weil die Grausamkeiten unerträglich waren.

    Das Buch ist nicht von einem Fanatiker geschrieben, sondern von jemandem, der erst nach und nach aufhörte Tiere zu essen und Stück für Stück sein Handeln hinterfragte. Dass er nach all seiner Recherche nun keine Tiere mehr essen mag ist mehr als verständlich. In dem Buch schildert er unsere Traditionen und Gebräuche bzgl. unseres Eßverhaltens, spricht mit vielen Farmern und Fachleuten, deckt Zusammenhänge auf, nennt Zahlen und schildert Mißstände. Erschreckend ist, dass nicht nur die Massentierhaltung per se schrecklich für die Tiere ist (Enger Raum, keine Bewegungsfreiheit, Antibiotika, Überzüchtung, dass die Tiere ein leben lang Schmerzen haben, nie draußen, den Müttern entrissen, Zwangsbefruchtung, Kastration bei vollem Bewußtsein usw.), sondern auch, dass viele Mitarbeiter so verroht sind, dass Schläge, Stromstöße und regelrechte Folter und Spaß an der Quälerei (ein Mitarbeiter schildert, wie er einem Schwein  eine Scheibe der Nase abschneidet und als das Tier wie von Sinnen ist, noch Salz auf die Wunde reibt. Und da er noch Salz übrig hat, es dem Tier auch noch in den After drückt. ) nicht die Ausnahmen sind, sondern dieser Sadismus zum Alltag gehört.

    Der Autor schildert die Haltung, den schrecklichen Transport und auch die Schlachtung. Wenn wir hören, dass manche Tiere noch lebendig ins Brühbad kommen oder bei vollem Bewußtsein gehäutet werden, denken wir, dass es sich um wenige Ausnahmen handelt. Hier erfahren wir, dass dies ständig der Fall ist. Im Buch wird über Rinder, Schweine, Hühner und Puten sowie Fische geschrieben und jedesmal liest man von unvorstellbaren Praktiken und Details, die man nie wissen wollte, die aber für alle diese Tiere grausige Realität sind. Da kann man Fleischkonsum kaum noch mit seinem Gewissen vereinbaren.

    Der Autor will nicht predigen, er fordert uns nicht auf, vegan zu werden und ich finde, nach all seinen Recherchen ist er viel zu tolerant, aber er klärt auf und nennt die Dinge beim Namen, ohne zu beschönigen. Er schildert aber nicht nur das Leid der Tiere und nennt Zahlen und Statistiken, er zeigt auch die Folgen des Fleischkonsums auf, sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Umwelt und das Klima. Es ist wirklich erschreckend, was für ein Schaden angerichtet wird, über Grundwasserverseuchung und Klimawandel bis zu Pandemien, die er lange vor Corona vorhersagt.

    Es ist ein wichtiges Buch, sehr ausführlich wird Fleischkonsum von allen Seiten beleuchtet und es ist jedem selbst überlassen, ob er daraus Konsequenzen zieht. Es ist aber auch ein Buch, was stellenweise unerträglich zu lesen ist, weil wir so viel unerträgliches Leid über die Tiere bringen, indem wir einfach weiter Fleisch essen. Jeder, der der Umwelt zuliebe oder um gesünder zu leben auf Fleisch verzichten will, aber noch etwas zögert, sollte dieses Buch lesen. Mein Fazit ist, es ist alles noch viel schlimmer, als wir uns vorstellen können. In jeder Hinsicht.

  2. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783746637600)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

     (419)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Die Geschichte erzählt von Yeong-Hye, einer verheirateten Koreanerin, die plötzlich ablehnt, Fleisch zu essen und sich somit gegen die strikte koreanische Gesellschaft, so wie ihren Mann, verweigert. Der Plot ist in drei Kapitel unterteilt und wird aus jeweils einer anderen Perspektive erzählt:

    Das erste Kapitel, aus der Sicht des Mannes, berichtet über deren gewöhnliches Leben, ihren Alltag, die kühlen Wiederholungen einer Zweckehe. Und wie die Entscheidung seiner Frau, kein Fleisch mehr zu essen (oder zu kochen), all diese Dinge aus dem Gleichgewicht bringt.

    Das zweite Kapitel wird aus der Sicht des Schwagers erzählt und handelt von Lust. Denn die abrupte Entscheidung Yeong-Hyes, sich von alten Konventionen loszulösen, erregt nicht nur Wut und Ablehnung im Umfeld, sondern auch Leidenschaft und niedere Triebe.

    Das dritte Kapitel wird aus Sicht der Schwester erzählt und befasst sich mit den Konsequenzen, die unweigerlich alle einholen, die gewaltsam gegen das, was die Gesellschaft "Normalität" nennen, rebellieren. Die Grenze zwischen Rebellion und Wahnsinn sind, wie so oft bei der Autorin, verschwommen. Sprachlich unverschnörkelt und eher distanziert gehalten. Gut geschrieben und empathisch eindrucksvoll. 

  3. Cover des Buches Wir sind das Klima! (ISBN: 9783462053210)
    Jonathan Safran Foer

    Wir sind das Klima!

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Leseabenteuer

    Von dem Buch hatte ich mir viel erhofft, würde jedoch enttäuscht. 

    Der Autor bezieht sich hier sehr nur auf Amerika und den hohen Fleischkonsum. Dieses kam dann gefühlt auf jeder 2.Seite zur Sprache und hat sich ständig wiederholt. 

    Wirklich etwas neues habe ich leider nicht erfahren. Schade! 

  4. Cover des Buches Gesang der Fledermäuse (ISBN: 9783311150039)
    Olga Tokarczuk

    Gesang der Fledermäuse

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ingrid_Menzel

    Olga Nawoja Tokarczuk, Jahrgang 1962,  ist eine polnische Schriftstellerin und Psychologin. 2019 erhielt sie rückwirkend den Nobelpreis für Literatur des Jahres 2018, der zuvor nicht vergeben worden war.

    Der vorliegende Roman ist sowohl ein Tierschützerroman als auch ein Ökokrimi, Zivilisationskritik, feministischer Thriller, Komödie, Fabel und philosophisch-politisches Essay. Für die Autorin ist das Zusammenspiel von Mensch und Natur ein äußerst wichtiger und eindringlicher Leitfaden, der sich durch ihr ganzes Werk zieht. 

    Das Leben findet statt in einem Dorf an der polisch-tschechischen Grenze auf dem Hochplateau des Glatzer Kessels. Die  Protagonistin des Romans, die eigensinnige Ich-Erzählerin und  alleinstehende ältere Englischlehrerin und Lebenskünstlerin Janina  Deszeijko  lebt allein in ihrem Haus in dieser Gegend. Viele Nachbarn hat sie nicht,   zieht sie doch eh die Gesellschaft von Tieren denen der Menschen vor und verachtet die Brutalität und Ignoranz ihrer Mitbürger gegenüber der Natur.. Ihre Lieblingsthemen sind die Astrologie ,  das große Sternenzelt und alle  Erscheinungsformen in der Natur und Tierwelt. Zusätzlich arbeitet sie an der Übersetzung von Gedichten des Dichters William Blake und kümmert sich   um die Ferienhäuser der Städter, wenn diese im Winter dem sturmumwehten Ort entfliehen. Sie verliebt sich in einen Käferforscher, der in ihr Leben einen hellen Sonnenschein fallen lässt. Im Dorf gilt sie als verschrobene und schrullige Alte und ist zur echten Außenseiterin geworden, die in ihrer eigenen Welt lebt. 

    Dann wird eines Tages der Tod ihres Nachbarn Bigfoot entdeckt, eines brutalen Jägers und Einzelgängers, der an einem Rehknochen erstickt ist.  Und es folgen noch weitere mysteriöse Todesfälle: alles Jäger, Männer, korrupte Gestalten, die in der Gegend bei der Jagd ihr barbarisches Unwesen treiben, und das nicht nur zu den ausgeschriebenen Jagdzeiten. Janina verfolgt vehement die Spuren dieser vermeintlichen Morde  und beginnt der Polizei zu  beweisen, dass es die Tiere sind, die sich an den verantwortlichen Menschen rächen wollen. Doch verfolgt sie dabei wirklich die richtige Spur?

     Auf  komische und gleichzeitig erschütternde Weise zeigt Tokarczuk gemeinsam mit ihrer hinreißenden Heldin, wie sehr es unserer Gesellschaft an Empathie und Respekt mangelt, ob unseren Mitmenschen als auch der Natur gegenüber, und offenbart in skurriler und abenteuerlicher Weise ihr Unverständnis daran, warum Menschen sich immer wieder über die Natur stellen, und lässt die Fugen dieser zerbrochenen Welt glasklar zum Ausdruck  kommen.

    Ein absolut empfehlenswertes Lesefutter!

    P.S. Im Jahre 2017 wurde der Roman von Agnieszka Holland unter dem Titel "Die Spur" verfilmt und feierte auf der Berlinale seine Premiere. Olga Tokarczuk gewann dort den Alfred-Bauer-Preis (Silberner Bär) als ein Spielfilm, der neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet, und wurde 2018 für die Oscar-Verleihung nominiert. 

     




  5. Cover des Buches China Study (ISBN: 9783864010019)
    T Colin Campbell

    China Study

     (26)
    Aktuelle Rezension von: skommi
    Ernährungswissen für ein neues Leben.
  6. Cover des Buches Meat (ISBN: 9783453433724)
    Joseph D'Lacey

    Meat

     (58)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Das war mal nicht der typische Thriller, wo ein Irres rumrennt und irgendwen abmetzelt. Dieses Buch war etwas tiefgründiger und ich denke einiges kann man auch auf die heutige Fleischproduktion anwenden, auch wenn die Kühe hier nicht das waren, was sie zu sein scheinen... Lesenswert!!!
  7. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783596512928)
    Christian Kracht

    Imperium

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Imperium handelt vom historisch verbürgten August Engelhardt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Papua Neuguinea auswanderte, um sich nur noch von Kokosnüssen zu ernähren. Kracht verwebt das Scheitern von Engelhardt mit dem Scheitern der grossdeutschen Sehnsucht nach dem «deutschen Platz am Tisch der Mächtigen». Er verwendet dabei Stilmittel des schnellen Vor- und Zurückspringens und des Comics. Der Leser fragt sich unweigerlich, was geschah real und was hat sich der Autor ausgedacht. Das ist alles originell und sehr gut gemacht.

    Gestört hat mich die Erzählstimme. Der Erzähler mag seine Figuren nicht, macht sich über sie nur lustig. Es gibt kaum eine Figur, mit der sich der Leser identifizieren könnte. Der Ton ist herablassend und triefend von grossbürgerlicher Ironie, die durchaus zum Beginn des 20. Jahrhunderts passt. Sicherlich spiegelt sich auch hier das Können von Kracht, einen historischen Roman in diesem historisierenden Ton zu schreiben. Den Figuren hat es enorm geschadet, meiner Lesefreude auch.

  8. Cover des Buches Was der Igel weiß (ISBN: 9783906907314)
    Peter Zimmermann

    Was der Igel weiß

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Bianca_Kabus

    Im Buch geht es um Freundschaften und Tierethik. Nach vielen Jahren treffen sich, Tom und Patrick, 2 alte Schulfreunde wieder. Sie verbringen ihre Zeit in einem Imbiss um die Ecke zusammen. hier sprechen sie über Vergangenes und wie ihre jetzige Lebenssituation gerade ist.
    Zurückblickend geht es im Roman um die Schulzeit und ihre Freundschaften. Ihre ersten Erlebnisse und ihre erste Liebe. Was haben Sie miteinander erlebt. 

    Tom ist Vegetarier geworden. Er ist in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Patricks Elternhaus war besser gestellt.
    Sie waren ganz normale Teenager. Zusammen hatte sie viel erlebt.
    Eine Geschichte wie im normalen Leben. sie wird flüssig erzählt man kann den Figuren folgen und sich in die jeweilige Situation hineinversetzen. Eine Geschichte mit Tiefgang. Viele Situationen stimmen nachdenklich. Für Menschen die sich dem Schutz der Tiere verschrieben haben unbedingt lesenswert.

  9. Cover des Buches Vegane Ernährung (ISBN: 9783926914330)
    Gill Langley

    Vegane Ernährung

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Artgerecht ist nur die Freiheit (ISBN: 9783492308441)
    Hilal Sezgin

    Artgerecht ist nur die Freiheit

     (23)
    Aktuelle Rezension von: was_mit_buechern

    Über dieses Buch bin ich durch Zufall gestolpert, weil ich mich zurzeit mit dem Thema Tierhaltung beschäftige. Daher musste ich es natürlich sofort lesen.

    Cover: Ich finde das Cover sehr gelungen, da ein (scheinbar) glückliches Schwein mit Strohresten im Fell in die Kamera „lächelt“ und dabei (zumindest bei mir) schon Mitgefühl, Liebe und das Gefühl es einfach lieb haben zu müssen im Betrachter aufsteigt.

    Schreibstil: Hilal Sezgin schreibt in einem sehr überzeugenden sachlichen Stil, der dennoch flüssig zu lesen ist. Einzelne persönliche Eindrücke – die jedoch nie rein subjektiv sind – unterstreichen ihre überzeugenden Argumente. Pro und Contra und sogar mögliche Kompromisslösungen werden angesprochen und diskutiert. So kann sich der Leser stets selbst eine Meinung überlegen und die bisherigen Ansichten überdenken.

    Meinung: Ich finde das Buch sehr gelungen, da Hilal Sezgin eine sehr klare Struktur verfolgt. Bei dem Thema werden ja viele Menschen (ob pro oder contra Tiernutzung) schnell sehr persönlich und argumentieren völlig planlos. Sie hingegen gliedert das Buch in deutliche Kapitel: die Definition von Tierethik und schließlich die drei Fragen, ob wir Tiere quälen, töten oder überhaupt nutzen dürfen und sie schließt mit dem Kapitel, wie wir mit Tieren leben können. Es werden überzeugende Argumente geliefert und sachlich erklärt, ohne jemanden anzugreifen oder überzeugen zu wollen. Dennoch ruft sie zum Umdenken auf – liefert aber überzeugende Argumente dafür. Es werden viele Themen aufgegriffen, die man vielleicht beim ersten Gedanken (es geht nicht nur ums Fleischessen) gar nicht berücksichtigt. So erhält der Leser einen umfassenden und sachlichen Einblick in die Tierethik unsrer heutigen Welt.

    Fazit: Das Buch ist leicht zu lesen, ob wohl es viele ethische und komplexe Themen behandelt. Hilal Sezgin holt den Leser dort ab, wo er ist – und das können durchaus verschiedene Standpunkte sein. Das Buch ist geeignet für alle Menschen, die sich mit Tierethik beschäftigen wollen, die die Nutzung von Tieren in unserem Alltag hinterfragen wollen und sinnvolle Argumente lesen möchten. Lesenswert und bereichernd – ohne belehrend und beschuldigend wirken zu müssen.

  11. Cover des Buches Was uns schmeckt (ISBN: 9783458179481)
    Laura Gladwin

    Was uns schmeckt

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Zitrusfrucht

    Inhalt 

    Odon-Nudeln? Miso-Suppe? Linsen-Dhal? Was ist das? Schmeckt das? Können wir unser Brot tatsächlich selber backen? Wo kommt der Pfirsich im Winter her? Wozu brauchen wir Kohlenhydrate, oder Fett? Wie wird aus Korn Mehl? Und aus einer Kakaobohne Schokolade? Warum essen manche Menschen kein Schweinefleisch? Und warum ist es besser, nach Lebensmitteln zu greifen, die in unserer Nähe wachsen?

    All dies und noch viel mehr erfahren wir in diesem Atlas für die ganze Familie, den Zoe Barker ganz wunderbar illustriert hat. Seine 1.144 Bilder und Texte laden uns zu einer kulinarischen Reise um die ganze Welt ein, bei der wir andere Kulturen und Traditionen kennenlernen.

    Meine Meinung.

    Das Buch ist ein sehr kompaktes Nachschlagewerk für Kinder die mehr über unser tägliches Essen erfahren möchten. Es werden sehr viele Lebensmittel vorgestellt. Vorher kommen sie, was sind die Inhaltsstoffe, wie schmeckt es. Auch Fragen zu Ernährungsgewohnheiten werden beantwortet. Dazu gibt es Zeichnungen, um die Lebensmittel zu verdeutlichen. Diese waren aber nicht immer sehr ausdrucksstark. Da hätte ich mir lieber Fotos gewünscht. 

    Das Cover verdeutlicht schon den Inhalt. Es ist einfach und trotzdem ansprechend.

    Ein sehr schönes Buch für Kinder und auch Erwachsene. Denn auch die großen wissen nicht alles! Man kann immer wieder hinein lesen. Oder auch etwas gezielt nachschlagen!

  12. Cover des Buches Ich bin dann mal vegan (ISBN: 9783596031054)
    Bettina Hennig

    Ich bin dann mal vegan

     (20)
    Aktuelle Rezension von: MarTina3
    In diesem Buch zeigt die Autorin auf, wie sie durch ein Interview erstmals mit "vegan leben" beschäftigt und dann auch langsam zur Veganerin wurde.

    Ich selbst lebe nicht vegan, stellte mir dies aber auch ziemlich schwierig vor. Daher war ich gespannt, was hier so erzählt wird. Der Schreibstil gefällt mir dabei sehr. Er ist locker und lässt sich gut lesen. Die Autorin erzählt von ihren Erfahrungen und man versteht, warum sie sich so entschieden hat. Das war interessant, stellenweise lustig, aber auch traurig - wenn es um die Haltungsbedingungen der Masttiere ging. Man fängt an, auch selbst über die "Hintergründe" der Nahrungsmittel nachzudenken.

    Das Ende war mir aber fast ein bisschen zuviel. Vor allem glaube ich nicht, dass die Menschen immer so unfreundlich auf die Essensumstellung reagieren. Solange man nicht versucht, auch alle anderen zu "missionieren", kann doch jeder so leben bzw. essen - wie bzw. was er will. Dies ist doch eine ganz persönliche Entscheidung.
    Außerdem fand ich die Themen am Ende nicht ganz passend. Zwar ist dieses Engagement auch aus dem Veganismus entstanden. Trotzdem hätte ich dies hier nicht unbedingt gebraucht.

    Fazit:

    Alles in allem ein interessantes und leicht zu lesendes Buch, das eine Einblick in das vegane Leben gewährt und auch ein bisschen zum Nachdenken anregt.
  13. Cover des Buches Monte Verità (ISBN: 9783570554067)
    Stefan Bollmann

    Monte Verità

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Masari

    Zuerst hatte ich den Film Monte Verità gesehen. Da mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hatte, kaufte ich mir das Buch. Interessant ist, wie viele, vor allem kreative Menschen, es zum Wahrheitsberg um 1900 gezogen hat, von Gusto Gräser, Ida Hofmann-Oedenkoven, Herrmann Hesse, über Mary Wigman oder Rainer Maria Rilke haben alle versucht, den damaligen Konventionen und konservativen Elternhäusern und Leben zu entfliehen und naturnaher zu leben. Es ist also gar kein neues Bestreben der Menschheit, sich  vegan/vegetarisch zu ernähren und der Massentierhaltung entgegen zu wirken. Das fand ich sehr interessant und bemerkenswert. Das Buch ist für mich wirklich anhand seiner historischen Verbindungen sehr gut recherchiert und geschrieben und somit unbedingt eine Empfehlung. Danke an Stefan Bollmann für dieses wertvolle Werk. 

  14. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783847905998)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.384)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Ich habe das Buch erst nachdem ich den Film gesehen habe gelesen – es ist einiges beschrieben, was der Film nicht ganz so detailliert rüberbringen kann.

    Das Buch eröffnet eine ganz neue Blickweise auf die heutige Welt. Es ist ganz gut geschrieben und auch unterhaltsam.

    Aber ich muss hier feststellen, wie verschieden doch die Menschen sind. Ich habe dieses Buch von einem Freund empfohlen bekommen, weil er sich kaputt gelacht hat beim Lesen. Das habe ich zum Teil auch mitbekommen, jedoch traf das Buch aber nur zu Beginn meinen Humor. Zwischendurch kamen langatmige Passagen, und langweiliges Hitlergebabbel, die mich schon fast dazu verleiteten, dass ich das Buch abbreche. Ich habe ‚durchgehalten‘ und das Buch zu Ende gelesen, allerdings über einen sehr sehr langen Zeitraum (~ 9 Monate).

  15. Cover des Buches Yoga und Vegetarismus (ISBN: 9783899017069)
    Sharon Gannon

    Yoga und Vegetarismus

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Vegan for Youth (ISBN: 9783938100912)
    Attila Hildmann

    Vegan for Youth

     (33)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight

    Wer sich mit der veganen Ernährung beschäftigt stößt, früher oder später, auch auf ihn: Attila Hildmann. In „Vegan for Youth“ gibt es allerdings mehr als Rezepte. Ich finde sogar dass die Rezepte ein bisschen zu kurz kommen. Der Autor gibt hier Einblicke in seinen Weg zum Veganer und ist der Überzeugung, dass das enthaltene Programm „in 60 Tagen schlanker, gesünder und messbar jünger“ macht. Für rund 30,00 EUR bekommt man hier also ein kleines Wunderpaket – oder etwa doch nicht?

    Soviel sei vorweg genommen: Wer an ein Wunder glaubt, ist mit diesem Buch sicher falsch beraten. Wer nur Rezepte sucht ebenso. Zwar sind vegane Rezepte enthalten, für die meisten benötigt man allerdings Zutaten, die man meist nicht im (gut sortierten) Supermarkt bekommt und erst umständlich besorgen muss. Wirklich den Appetit anregen können die Gerichte auch nicht, das reißen auch die ganzseitigen Fotos (die für meinen Geschmack teils lieblos wirken) nicht heraus. Den größten Teil des Buches nimmt ohnehin der gesundheitliche Aspekt ein. Attila rät z.B. zu gesunder Ernährung und viel Bewegung… (Was für eine Erkenntnis!)

    Attila Hildmann ist inzwischen eher eine Marke, denn eine Person. Die Person allerdings schafft es allerdings, aus seinem Namen Profit zu schlagen, selbst mit Überflüssigem, wie diesem Buch …

  17. Cover des Buches Tierethik (ISBN: 9783518296820)
    Friederike Schmitz

    Tierethik

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Die Magie der Hexen (ISBN: 9783453702509)
    Claire

    Die Magie der Hexen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Frollein_Loere
    Das Buch von Claire hat mir sehr gut gefallen, es liest sich locker und völlig undogmatisch, als würde man mit ihr zum Tee über das Thema plaudern. Bei ihr ist stets das Motto Alles kann nichts muss vorherrschend, man soll quasi seinen eigenen Weg der Magie finden. 
  19. Cover des Buches Meine Rezepte für eine bessere Welt (ISBN: 9783442338870)
    Alicia Silverstone

    Meine Rezepte für eine bessere Welt

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Übertraf all meine Erwartungen! Absolut motivierend, man fühlt sich nach Beendigung der Lektüre sehr breit informiert. Tolle Arbeit! Jedem Interessierten kann ich dieses Buch bedenkenlos empfehlen - gut investiertes Geld!
  20. Cover des Buches Wir fressen uns zu Tode (ISBN: 9783641132873)
    Galina Schatalova

    Wir fressen uns zu Tode

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Der Titel diese Buches ist provokativ. Im russischen Original heißt das Werk von Frau Schatalova ein wenig schlichter "Die Wahl des Weges". Worum geht es? Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten deutsche Wissenschaftler die nach ihrer Meinung für den Menschen zum Leben erforderliche tägliche Nahrungsmenge in Kalorien festgelegt. Als Grundlage wurde der mittlere statistische Kaloriengehalt der täglichen Nahrung eines statistisch normalen Deutschen jener Zeit verwendet. In Schulbüchern gelehrt und in bunten Zeitschriften verbreitet, hat sich diese "Kalorientheorie" (so viel brauchen wir, sonst droht der Hungertod) in den Köpfen der Menschen als unbestrittene Wahrheit etabliert. Frau Schatalova bezweifelt aus gutem Grund den Wahrheitsgehalt dieser Theorie. Einfache Rechnungen zeigen bereits, dass alle Vegetarierer dieser Welt schon längst verhungert sein müssten, wenn die "Kalorientheorie" richtig sein würde. Die "Kalorientheorie" setzt zu dem voraus, dass der Mensch seine zum Leben nötige Energie einzig und alleine aus der Nahrung gewinnt. Experimente an anderen Lebewesen zeigen allerdings, dass diese gedankliche Voraussetzung der "Kalorientheorie" falsch ist. Warum soll sie dann für den Menschen richtig sein? Ganz nebenbei übrigens zeigt die Autorin ein Grundprinzip der modernen Medizin. Da sich die Medizin nur mit Krankheiten befasst, kann sie nicht direkt sagen, was Gesundheit ist. Ein Mensch ist gesund, so wird formuliert, wenn er nicht krank ist. Es wird also nicht am Idealzustand gemessen, den man gar nicht beschreiben kann oder will, sondern am schlechtesten. Der Autorin aber geht es um den Idealzustand, der Medizin hingegen um den statistischen Normalzustand des nur scheinbar nicht kranken Menschen. Da Frau Schatalova nicht irgendeine russische Ärztin ist, sondern aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Leiterin der medizinischen Auswahlkommission der russischen Kosmonauten berufen wurde, gab man ihr später die Möglichkeit, ihre Theorie praktisch zu beweisen. Gemeinsam mit Menschen, die sich nach ihren Erkenntnissen ernähren, nahm sie in hohem Alter an Wüstenwanderungen und anderen Extremmärschen teil und ließ die Ergebnisse protokollieren. Diese Resultate lassen keinen Zweifel zu. Sie hat Recht. Ihre (vorher auf die neue Lebensweise umgestellten) Testpersonen brauchten bedeutend weniger Energie aus der (nach ihren Maßstäben zusammengestellten) Nahrung, erbrachten wesentlich bessere Leistungen als die "normalen" Teilnehmer und zeigten keine Erschöpfungsmerkmale. Die Autorin geht aber noch weiter und behauptet, dass auch als unheilbar geltende Krankheiten mit der neuen Lebensweise verschwinden.

    Dieses kleine Büchlein ist aber viel mehr als eine Aufforderung zu gesünderer Ernährung. Es stellt uns (wie im Originaltitel angekündigt) vor die Wahl, welchen Weg wir gehen wollen: den, der früher oder später ins Siechtum führt oder den, der uns ein langes und unabhängiges Leben verspricht. Die Autorin entwickelt in groben Zügen ein System der natürlichen Gesundung. Ausgehend von ihrer Grundthese, dass die moderne Zivilisation nicht nur die Natur, sondern auch den Menschen verstümmelt, beschreibt sie, was wir anders machen sollen, um zu Gesundheit und Lebenskraft zurückzufinden. Neben der Ernährung geht es ihr dabei um Atmung, Bewegung, innere Harmonie (zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein) und um Abhärtung. Ein ähnliches System, das allerdings in der Ernährung noch konsequenter ist, hat übrigens der den Deutschen durch seine Steuerbücher bekannte Konz entwickelt.

    Man kann Frau Schatalova natürlich vorwerfen, dass sie nicht immer ausführlich genug in ihren Ausführungen ist. Das Buch ist aber nicht für den deutschen Markt geschrieben worden, deshalb muss man ihre Zurückhaltung an vielen Stellen verstehen. Wenn man aber erst einmal die keinen Widerspruch duldende Logik ihrer Argumente begriffen hat, dann kommt man mit den Ansätzen, die sie entwickelt hat, auch selber weiter. Bei der Atmung zum Beispiel hilft ein guter Yoga-Lehrer. Die Eß-, Lebens und Denkgewohnheiten der Russen, für die dieses Buch geschrieben wurde, unterscheiden sich von unseren teils erheblich. Die Prinzipien von Frau Schatalova gelten hingegen überall. Glücklicherweise ist dies ein wirklich sachliches Buch, das auf Fakten beruht und frei von jeder Art von Esoterik ist.

    Ich kann dieses Werk allen empfehlen, die wahre Gesundheit und ein langes Leben voller Schaffenskraft wollen. Frau Schatalova macht aber jedem klar, dass es nicht einfach ist, diesen Weg zu beschreiten. Der Lohn allerdings ist gewaltig und mit nichts aufzuwiegen.
  21. Cover des Buches Naturgemäße Lebensführung (ISBN: 9783593357591)
    Eva Barlösius

    Naturgemäße Lebensführung

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Wilbur und Charlotte (ISBN: 9783257611885)
    E.B. White

    Wilbur und Charlotte

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Kurz nachdem Wilbur zur Welt kommt, soll er getötet werden, denn er ist ein Kümmerling und sein Besitzer Mr. Arable glaubt, dass er sowieso nicht überlebensfähig ist. Doch seine Tochte Fern will dies nicht zulassen und nimmt sich dem kleinen Schweinchen an. Sie zieht es mit der Flasche groß und nimmt es überall mit hin. Doch als Wilbur größer und kräftiger wird, soll er verkauft werden, denn Mr. Arable kann es sich nicht leisten ihn weiter durchzufüttern. Wilbur kommt zu Ferns Onkel Mr. Zuckerman und obwohl ihn Fern jeden Tag besucht ist ihm sehr schnell ziemlich langweilig. Vorbei sind die Tage in denen er draußen rumtoben und mit Fern Abenteuer erleben konnte. Er bleibt in seinem kleinen Schweinepferch eingesperrt. Und bald muss er vom Schaf erfahren , dass er nach dem Sommer geschlachtet werden soll. Kann seine neue Freundin, die Spinne Charlotte ihm helfen zu überleben?

    Wilbur und Charlotte ist ein tolles Kinderbuch von E.B. White. Man fiebert richtig mit Wilbur mit und schließt alle Tiere ins Herz. Von der Spinne Charlotte über die Ratte Templeton und den Gänserich mit seinem Sprachfehler. Ich finde es toll, dass hier auch mal eine Spinne so eine roße und wichtig Rolle spielt und ach die Vorteile von Spinnen aufgezeigt werden, denn viele ekeln sich ja vor den achtbeinigen Krabbeltieren. Auch Wilbur findet die Spinne Charlotte anfangs beängstiend, merkt aber schnell, dass sie ihm eine gute Freundin ist. Was mich gestört hat, waren manche Wörte, die für Kinder nicht leicht verständlich waren, aber dies hat zum Glück nur einen geringen Teil der Geschichte ausgemacht. Daher gibt es 4 Sterne!
  23. Cover des Buches Vegetarisch! Das Goldene von GU (ISBN: 9783833822018)
    Alessandra Redies

    Vegetarisch! Das Goldene von GU

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Flatter
    Aufgrund der Vielzahl der abwechslungsreichen Gerichte findet sich für jeden Anlaß das Passende. Aufgebaut in folgende Rubriken und mit umfangreichen Quickfinder am Anfang:

    - Salate und kalte Vorspeisen
    - Warme Vorspeisen und Snacks
    - Suppen und Eintöpfe
    - Kartoffeln, Gemüse und Hülsenfrüchte
    - Nudeln, Reis und Getreide
    - Tofu und Tempeh
    - Desserts und Süßspeisen.

    Dieses wunderbare und vielseitige Kochbuch bietet eine Menge Ideen leckerer Rezepte. Es ist sehr übersichtlich und sehr schön bebildert, so daß das Nachkochen ein reine Freude ist. Die meisten Zutaten sind leicht zu beschaffen und auch ungeübten Köchen gelingen die Gerichte. Zudem gibt es Tipps z.B. zum Eierkauf und eine kleine Nudel- und Reiskunde ist auch enthalten. Es ist sehr übersichtlich gestaltet und alles ist anschaulich und detailiert erklärt. Was ich ganz klasse finde ist, daß es neben der uns bekannten Kost auch Gerichte aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt enthält. Beispielsweise die Nuss-Muffins mit Steinpilzen, gegrillte Crepe-Saté oder die Kürbisgnoccis haben es mir angetan. Langeweile kommt mit diesen Gerichten nicht auf. Seit ich es habe ist es täglich im Einsatz und unser Fleischkonsum hat sich schon rapide verringert. Viele Gerichte lassen sich wunderbar vorbereiten, was für Berufstätige eine enorme Erleichterung ist.

    Dieses Kochbuch hat mich restlos begeistert und ist ständig im Einsatz.

  24. Cover des Buches Leichenschmaus (ISBN: 9783844872644)
    Helmut F. Kaplan

    Leichenschmaus

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Helmut F. Kaplan gilt im deutschsprachigen Raum als der Hauptvertreter der philosophischen Tierrechtsbewegung. Sein Buch "Leichenschmaus" wird deshalb nicht ohne Grund als die Bibel der Vegetarier gehandelt. - Zum Aufbau des Buches muss angemerkt werden, dass es aus einer Zusammenstellung einzelner Aufsätze und Artikel des Autors besteht. Beim Lesen des ersten Artikels war mir dies noch nicht so genau aufgefallen, doch alsbald musste ich merken, dass sich seine Grundthesen sowie Hauptforderungen immer wieder wiederholten und spätestens bei der Mitte des Buches nichts Neues mehr enthielten. Es war damit eigentlich ausreichend, den ersten, alle Grundpositionen des Autors enthaltenden Text des Autors, gelesen zu haben. Inhaltlich argumentiert Kaplan stringend, überzeugend, nachvollziehbar.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks