Bücher mit dem Tag "vegetarismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vegetarismus" gekennzeichnet haben.

188 Bücher

  1. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783847905998)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.397)
    Aktuelle Rezension von: Butta

    Der Schreibstil ist natürlich der Hauptperson entsprechend etwas gehobener oder soll zumindest so wirken. Es ist teilweise etwas anstrengend zu lesen und wirklich viel passiert auch nicht. Ich musste schon ein paar Mal lachen weil ein paar Missverständnisse oder Beschreibungen lustig sind aber alles in allem hat mir das Buch nicht wirklich was gegeben. Ich finde es überschätzt und das offene Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe aber irgendwie mehr und ich bin auch unsicher wie ich zu dieser Thematik in dieser Umsetzung stehen soll

  2. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (538)
    Aktuelle Rezension von: Carla_S

    "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer ist eine bemerkenswerte Abhandlung, die nicht nur unsere Essgewohnheiten in Frage stellt, sondern auch eine dringend benötigte Perspektive auf die ethischen Aspekte der Nahrungsmittelproduktion bietet. Foer nimmt den Leser mit auf eine persönliche Reise, die von seinen eigenen Erfahrungen und Recherchen geprägt ist, und präsentiert dabei eine Fülle von Informationen, die zum Nachdenken anregen.

    Was dieses Buch so bemerkenswert macht, ist nicht nur Foers Fähigkeit, komplexe Themen auf verständliche Weise zu präsentieren, sondern auch sein aufrichtiges Bestreben, verschiedene Standpunkte fair zu behandeln. Er vermeidet es, eine Agenda zu forcieren, sondern regt dazu an, dass die Leser ihre eigenen Entscheidungen über ihre Ernährung und den Umgang mit Tieren treffen. Diese Offenheit schafft Raum für einen konstruktiven Dialog über ein Thema, das oft von Kontroversen und Polemik geprägt ist.

    Darüber hinaus zeugt Foers Schreibstil von einer tiefen Empathie für alle Lebewesen und einem starken Sinn für Moral. Er zeigt, wie unsere Entscheidungen als Konsumenten nicht nur Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben, sondern auch auf das Wohlergehen anderer Lebewesen und die Umwelt. Doch trotz der schwerwiegenden Themen bleibt "Tiere essen" erstaunlich zugänglich und unterhaltsam.

    Letztendlich ist dieses Buch eine Einladung zum Umdenken und zur Selbstreflexion. Es ermutigt uns, bewusster zu essen und die Verantwortung zu übernehmen, die mit unseren Nahrungsmittelentscheidungen einhergeht. "Tiere essen" ist nicht nur ein Buch über Vegetarismus oder Veganismus, sondern vielmehr ein Plädoyer für Mitgefühl, Nachhaltigkeit und die Notwendigkeit, unsere Beziehung zu Essen und Tieren neu zu überdenken. Es ist ein Buch, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt und das Potenzial hat, das Leben seiner Leser zu verändern.

  3. Cover des Buches Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray (ISBN: 4010232059383)
    Yann Martel

    Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray

     (1.034)
    Aktuelle Rezension von: Fiona_Camars

    Eines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!

  4. Cover des Buches Eating Animals (ISBN: 9780141031934)
    Jonathan Safran Foer

    Eating Animals

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne-liest
    Der Inhalt von Jonathan Safran Foers Buch "Eating Animals" (deutscher Titel: "Tiere essen") wird im Klappentext folgendermaßen zusammengefasst:

    "Eating Animals is a uniquely passionate, powerful and provocative exploration of what we eat and why. It is both a personal quest which goes to the very heart of what it means to be human and a riveting exposé of the horrors and dangers of factory farming."

    Die Sprache ist immer klar und verständlich, wie es von einem solch erfolgreichen Autor zu erwarten ist. Die Hintergründe sind gut recherchiert: auch der informierte Leser kann hier noch sehr viel lernen. Foer geht hauptsächlich auf die Industriestandards und verschiedenen Praktiken und Arbeitsschritte bei der Produktion von Fleisch und Fisch ein, daneben aber auch auf die verherenden Folgen auf Umwelt, Klima und Gesundheit.

    Das Buch ist ein klarer Appell gegen die Grausamkeiten der Massentierhaltungsbetriebe. Die recherchierten Fakten werden offen dargelegt, oft ist es schwer weiterzulesen. Man sollte es trotzdem tun. "Eating Animals" weißt darauf hin, dass wir dem Grauen, welches wir durch unser Konsumverhalten verursachen, ins Auge schauen müssen.

    Als Alternative zu den verschmähten Massentierhaltungsbetrieben ("factory farms") stellt Foer kleine, familiär geführte Bauernhöfe dar. Dabei übersieht er, dass auch in solchen Betrieben äußerst ineffizient und klimaschädlich Nahrung hergestellt wird.

    Leider geht Foer nicht ausreichend auf die moralische Fragestellung ein, weshalb es gerechtfertigt ist, Tiere zu essen. Nach seiner Darstellung ist es völlig ausreichend, den Tieren ein einigermaßen leidfreies Leben und einen kurzen Tod zu geben. Dies sollte keine genügende Rechtfertigung darstellen, da ja im Normallfall kein zwingender Grund besteht, das Tier überhaupt zu essen.

    Die im Buch interviewten Vegetarier und Veganer geben als ihre Beweggründe ihr Mitgefühl mit den Tieren an. Diese sentimentale Darstellung geht an der Fragestellung vorbei. Beim Verzicht auf Tierprodukte geht es um fundamentale Gerechtigkeit. Tiere sollten nicht wie bloße Produktionsmittel behandelt werden. Zur weiteren Lektüre zu diesem Thema empfehle ich die Bücher von Gary Francione und Anna Charlton.
  5. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783746637600)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

     (448)
    Aktuelle Rezension von: JessicaImReihenhaus

    Yong-Hye, eine junge, verheiratete, laut ihrem Mann überaus durchschnittliche Frau, beschließt fortan vegan zu leben (ja, hier fragt man sich warum der Titel Die Vegetarierin heißt). Wo man sich als Leser fragen könnte „ja, und?!“ ist diese Entscheidung für ihren Mann und ihre Familie so folgenschwer, dass sich langsam aber sicher eine völlige Eskalation anbahnt. 

    Die Geschichte wird in drei Teilen erzählt, wobei keiner tatsächlich Yong-Hyes Blickwinkel zeigt. Die Hauptprotagonistin spielt in der Erzählperspektive defacto keine Rolle. Es wird über sie geredet, über sie entschieden, sie wird benutzt und missbraucht und ihr jegliche Selbstbestimmung und Individualität abgesprochen. 

    Yong-Hye durchläuft in der Geschichte eine Metamorphose (würde ich dieses Wort nicht so abgrundtief hassen, dann ja, würde ich jetzt sagen es ist ganz und gar kafkaesk), die von Anfang an dazu verdammt ist, dass es kein gutes Ende nehmen kann. Hier habe ich mich sehr an Geordnete Verhältnisse erinnert gefühlt, zumal Yong-Hyes Ehemann und Philipp auf der gleichen Stufe der A****lochigkeit rangieren. Ja, wenn das kein richtiges Wort ist, dann sollte es für diese Art von Männern erfunden werden.

    Über den letzten Teil kann man ohne zu spoilern nicht viel erzählen, außer, dass hier ein Aspekt aufgegriffen wird, den ich Anfangs nicht erwartet hätte: wo endet Selbstbestimmung und beginnt selbstverletzendes Verhalten und wann muss und vor allem in welchem Ausmaß von Außenstehenden eingegriffen werden? Ein fast ethisches Dilemma.

    Dieses Buch ist keine leichte Kost, aber Wert darüber zu reden und zu diskutieren. Es ist auch 17 Jahre nach Erstveröffentlichung (es wurde allerdings erst 2016 ins Deutsche übersetzt) absolut aktuell und empfehlenswert, wenn auch nichts für zarte Gemüter!

  6. Cover des Buches Everything Is Illuminated (ISBN: 9780544484009)
    Jonathan Safran Foer

    Everything Is Illuminated

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Wuwei
    So genial ich Foers Zweitling finde (incredibly ...), so mäßig finde ich den (hochgelobten) Erstling. Leider habe ich den Zweitling zuerst gelesen, vielleicht liegt es daran ... Sicher, auch hier gibt es einen komplizierten Plot, mehrere Handlungsstränge, aber außer dem ukrainischen Briefeschreiber Alex (?), fand ich alles andere für mich pers. zu uninteressant. ach ja, das Mädchen, Brod, ist auch eine gute Figur. Der Rest erget sich in alten Klischees (Hunde, Hochzeiten etc.) und das leider immer weider. Besser als ein deutscher Spielfilm, aber doch deutlich schlechter als nummer zwei. Aber das Gute ist: Man sieht hier, wie aus einem Talent (dieses Buch) ein wahrer Meister wurde (incrfedibly). Natürlich ist dieses Buch immer noch besser als 90% der Bücher, die man in einer üblichen Buchhandlung sieht, also seht bitte meine Kritik im rechten Licht. Auch hier gilt: Auf Englisch lesen ,wenn möglich. Die Übersetzung ist auch hier ziemlich bescheiden.
  7. Cover des Buches Wilbur und Charlotte (ISBN: 9783257611885)
    E.B. White

    Wilbur und Charlotte

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Kurz nachdem Wilbur zur Welt kommt, soll er getötet werden, denn er ist ein Kümmerling und sein Besitzer Mr. Arable glaubt, dass er sowieso nicht überlebensfähig ist. Doch seine Tochte Fern will dies nicht zulassen und nimmt sich dem kleinen Schweinchen an. Sie zieht es mit der Flasche groß und nimmt es überall mit hin. Doch als Wilbur größer und kräftiger wird, soll er verkauft werden, denn Mr. Arable kann es sich nicht leisten ihn weiter durchzufüttern. Wilbur kommt zu Ferns Onkel Mr. Zuckerman und obwohl ihn Fern jeden Tag besucht ist ihm sehr schnell ziemlich langweilig. Vorbei sind die Tage in denen er draußen rumtoben und mit Fern Abenteuer erleben konnte. Er bleibt in seinem kleinen Schweinepferch eingesperrt. Und bald muss er vom Schaf erfahren , dass er nach dem Sommer geschlachtet werden soll. Kann seine neue Freundin, die Spinne Charlotte ihm helfen zu überleben?

    Wilbur und Charlotte ist ein tolles Kinderbuch von E.B. White. Man fiebert richtig mit Wilbur mit und schließt alle Tiere ins Herz. Von der Spinne Charlotte über die Ratte Templeton und den Gänserich mit seinem Sprachfehler. Ich finde es toll, dass hier auch mal eine Spinne so eine roße und wichtig Rolle spielt und ach die Vorteile von Spinnen aufgezeigt werden, denn viele ekeln sich ja vor den achtbeinigen Krabbeltieren. Auch Wilbur findet die Spinne Charlotte anfangs beängstiend, merkt aber schnell, dass sie ihm eine gute Freundin ist. Was mich gestört hat, waren manche Wörte, die für Kinder nicht leicht verständlich waren, aber dies hat zum Glück nur einen geringen Teil der Geschichte ausgemacht. Daher gibt es 4 Sterne!
  8. Cover des Buches Anständig essen (ISBN: 9783462053852)
    Karen Duve

    Anständig essen

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Was ist gutes essen und was tut einem wirklich gut? Karen Duve wagt den Selbstversuch. Weg von den Billigfertiggerichten aus dem Discounter und hin zum selbst kochen, zum frisch zubereiten zum wirklichen Genuss. Sie beginnt dann auch auf Fleisch zu verzichten und fragt sich eben, darf man Tiere essen? Auch Stück für Stück verschwindet alles tierische von ihrem Speiseplan und es geht auch nocht weiter. Karen Duve berichtet von ihren Erfahrungen, von ihrem Ehrgeiz und ihren Erkenntnissen. Es ist nicht immer einfach und Gewohnheiten muss man erstmal aufbrechen um sie zu ändern, aber es kann gelingen und sie findet für sich eben die Antwort. Anständig essen.

  9. Cover des Buches China Study (ISBN: 9783864010019)
    T Colin Campbell

    China Study

     (26)
    Aktuelle Rezension von: skommi
    Ernährungswissen für ein neues Leben.
  10. Cover des Buches Wir sind das Klima! (ISBN: 9783462053210)
    Jonathan Safran Foer

    Wir sind das Klima!

     (36)
    Aktuelle Rezension von: JulianGeiss

    Von der Sache her ein gutes Buch. Thema des Buches ist der Klimawandel und wie groß die menschlichen Essgewohnheiten darauf einzahlen. Das Buch soll den Leser am Solidargedanke packen und ihn dazu bewegen, die Essgewohnheiten zumindest im kleinen umzustellen. Denn jeder kann einen Beitrag leisten. Den Gedanken teile ich auch und mir ist die Sensibilität des Themas in. der Gesellschaft bewusst. Aber ich fand die Heranführung an das Thema doch etwas langwierig. Gefühlt hat die Einführung mehr als 50 % des Buches ausgemacht. Und dann wurde mir das Essen zu sark in den Mittelpunkt gestellt. Es ist sicherlich ein wichtiger Baustein. Aber nicht der einzige... 

  11. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783596512928)
    Christian Kracht

    Imperium

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Imperium handelt vom historisch verbürgten August Engelhardt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Papua Neuguinea auswanderte, um sich nur noch von Kokosnüssen zu ernähren. Kracht verwebt das Scheitern von Engelhardt mit dem Scheitern der grossdeutschen Sehnsucht nach dem «deutschen Platz am Tisch der Mächtigen». Er verwendet dabei Stilmittel des schnellen Vor- und Zurückspringens und des Comics. Der Leser fragt sich unweigerlich, was geschah real und was hat sich der Autor ausgedacht. Das ist alles originell und sehr gut gemacht.

    Gestört hat mich die Erzählstimme. Der Erzähler mag seine Figuren nicht, macht sich über sie nur lustig. Es gibt kaum eine Figur, mit der sich der Leser identifizieren könnte. Der Ton ist herablassend und triefend von grossbürgerlicher Ironie, die durchaus zum Beginn des 20. Jahrhunderts passt. Sicherlich spiegelt sich auch hier das Können von Kracht, einen historischen Roman in diesem historisierenden Ton zu schreiben. Den Figuren hat es enorm geschadet, meiner Lesefreude auch.

  12. Cover des Buches Peace Food (ISBN: 9783833875885)
    Ruediger Dahlke

    Peace Food

     (67)
    Aktuelle Rezension von: salomeee

    "Peace Food" ist eine absolute Leseempfehlung und sollte jeder lesen. Ich esse selbst nicht (rein) vegan, jedoch hat dieses Buch mir einige Erkenntnisse gebracht und zum (um)denken angeregt. Das Buch basiert auf Studien und der Inhalt somit wissenschaftlich nachgewiesen. Lest das Buch und entscheidet dann, was ihr denken und wie ihr handeln wollt. Tut es eurer Gesundheit, den Tieren und der Umwelt zuliebe

  13. Cover des Buches Was der Igel weiß (ISBN: 9783906907314)
    Peter Zimmermann

    Was der Igel weiß

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Bianca_Kabus

    Im Buch geht es um Freundschaften und Tierethik. Nach vielen Jahren treffen sich, Tom und Patrick, 2 alte Schulfreunde wieder. Sie verbringen ihre Zeit in einem Imbiss um die Ecke zusammen. hier sprechen sie über Vergangenes und wie ihre jetzige Lebenssituation gerade ist.
    Zurückblickend geht es im Roman um die Schulzeit und ihre Freundschaften. Ihre ersten Erlebnisse und ihre erste Liebe. Was haben Sie miteinander erlebt. 

    Tom ist Vegetarier geworden. Er ist in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Patricks Elternhaus war besser gestellt.
    Sie waren ganz normale Teenager. Zusammen hatte sie viel erlebt.
    Eine Geschichte wie im normalen Leben. sie wird flüssig erzählt man kann den Figuren folgen und sich in die jeweilige Situation hineinversetzen. Eine Geschichte mit Tiefgang. Viele Situationen stimmen nachdenklich. Für Menschen die sich dem Schutz der Tiere verschrieben haben unbedingt lesenswert.

  14. Cover des Buches Vegane Ernährung (ISBN: 9783926914330)
    Gill Langley

    Vegane Ernährung

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Gondwana (ISBN: 9783895611964)
  16. Cover des Buches Die Magie der Hexen (ISBN: 9783453702509)
    Claire

    Die Magie der Hexen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Frollein_Loere
    Das Buch von Claire hat mir sehr gut gefallen, es liest sich locker und völlig undogmatisch, als würde man mit ihr zum Tee über das Thema plaudern. Bei ihr ist stets das Motto Alles kann nichts muss vorherrschend, man soll quasi seinen eigenen Weg der Magie finden. 
  17. Cover des Buches Yoga und Vegetarismus (ISBN: 9783899017069)
  18. Cover des Buches Tierethik (ISBN: 9783518296820)
  19. Cover des Buches Naturgemäße Lebensführung (ISBN: 9783593357591)
    Eva Barlösius

    Naturgemäße Lebensführung

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Wir fressen uns zu Tode (ISBN: 9783641132873)
    Galina Schatalova

    Wir fressen uns zu Tode

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Der Titel diese Buches ist provokativ. Im russischen Original heißt das Werk von Frau Schatalova ein wenig schlichter "Die Wahl des Weges". Worum geht es? Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten deutsche Wissenschaftler die nach ihrer Meinung für den Menschen zum Leben erforderliche tägliche Nahrungsmenge in Kalorien festgelegt. Als Grundlage wurde der mittlere statistische Kaloriengehalt der täglichen Nahrung eines statistisch normalen Deutschen jener Zeit verwendet. In Schulbüchern gelehrt und in bunten Zeitschriften verbreitet, hat sich diese "Kalorientheorie" (so viel brauchen wir, sonst droht der Hungertod) in den Köpfen der Menschen als unbestrittene Wahrheit etabliert. Frau Schatalova bezweifelt aus gutem Grund den Wahrheitsgehalt dieser Theorie. Einfache Rechnungen zeigen bereits, dass alle Vegetarierer dieser Welt schon längst verhungert sein müssten, wenn die "Kalorientheorie" richtig sein würde. Die "Kalorientheorie" setzt zu dem voraus, dass der Mensch seine zum Leben nötige Energie einzig und alleine aus der Nahrung gewinnt. Experimente an anderen Lebewesen zeigen allerdings, dass diese gedankliche Voraussetzung der "Kalorientheorie" falsch ist. Warum soll sie dann für den Menschen richtig sein? Ganz nebenbei übrigens zeigt die Autorin ein Grundprinzip der modernen Medizin. Da sich die Medizin nur mit Krankheiten befasst, kann sie nicht direkt sagen, was Gesundheit ist. Ein Mensch ist gesund, so wird formuliert, wenn er nicht krank ist. Es wird also nicht am Idealzustand gemessen, den man gar nicht beschreiben kann oder will, sondern am schlechtesten. Der Autorin aber geht es um den Idealzustand, der Medizin hingegen um den statistischen Normalzustand des nur scheinbar nicht kranken Menschen. Da Frau Schatalova nicht irgendeine russische Ärztin ist, sondern aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Leiterin der medizinischen Auswahlkommission der russischen Kosmonauten berufen wurde, gab man ihr später die Möglichkeit, ihre Theorie praktisch zu beweisen. Gemeinsam mit Menschen, die sich nach ihren Erkenntnissen ernähren, nahm sie in hohem Alter an Wüstenwanderungen und anderen Extremmärschen teil und ließ die Ergebnisse protokollieren. Diese Resultate lassen keinen Zweifel zu. Sie hat Recht. Ihre (vorher auf die neue Lebensweise umgestellten) Testpersonen brauchten bedeutend weniger Energie aus der (nach ihren Maßstäben zusammengestellten) Nahrung, erbrachten wesentlich bessere Leistungen als die "normalen" Teilnehmer und zeigten keine Erschöpfungsmerkmale. Die Autorin geht aber noch weiter und behauptet, dass auch als unheilbar geltende Krankheiten mit der neuen Lebensweise verschwinden.

    Dieses kleine Büchlein ist aber viel mehr als eine Aufforderung zu gesünderer Ernährung. Es stellt uns (wie im Originaltitel angekündigt) vor die Wahl, welchen Weg wir gehen wollen: den, der früher oder später ins Siechtum führt oder den, der uns ein langes und unabhängiges Leben verspricht. Die Autorin entwickelt in groben Zügen ein System der natürlichen Gesundung. Ausgehend von ihrer Grundthese, dass die moderne Zivilisation nicht nur die Natur, sondern auch den Menschen verstümmelt, beschreibt sie, was wir anders machen sollen, um zu Gesundheit und Lebenskraft zurückzufinden. Neben der Ernährung geht es ihr dabei um Atmung, Bewegung, innere Harmonie (zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein) und um Abhärtung. Ein ähnliches System, das allerdings in der Ernährung noch konsequenter ist, hat übrigens der den Deutschen durch seine Steuerbücher bekannte Konz entwickelt.

    Man kann Frau Schatalova natürlich vorwerfen, dass sie nicht immer ausführlich genug in ihren Ausführungen ist. Das Buch ist aber nicht für den deutschen Markt geschrieben worden, deshalb muss man ihre Zurückhaltung an vielen Stellen verstehen. Wenn man aber erst einmal die keinen Widerspruch duldende Logik ihrer Argumente begriffen hat, dann kommt man mit den Ansätzen, die sie entwickelt hat, auch selber weiter. Bei der Atmung zum Beispiel hilft ein guter Yoga-Lehrer. Die Eß-, Lebens und Denkgewohnheiten der Russen, für die dieses Buch geschrieben wurde, unterscheiden sich von unseren teils erheblich. Die Prinzipien von Frau Schatalova gelten hingegen überall. Glücklicherweise ist dies ein wirklich sachliches Buch, das auf Fakten beruht und frei von jeder Art von Esoterik ist.

    Ich kann dieses Werk allen empfehlen, die wahre Gesundheit und ein langes Leben voller Schaffenskraft wollen. Frau Schatalova macht aber jedem klar, dass es nicht einfach ist, diesen Weg zu beschreiten. Der Lohn allerdings ist gewaltig und mit nichts aufzuwiegen.
  21. Cover des Buches Kein Fleisch macht glücklich (ISBN: 9783442173167)
    Andreas Grabolle

    Kein Fleisch macht glücklich

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally
    Ich bin allgemein Ernährungstechnisch an allem interessiert was man so finden kann. Dieses Buch ist bisher eines der Besten, die ich zum Thema Fleischlos Essen gelesen habe.Man merkt dem Autor an das er einen überzeugen will ohne Fleisch gesund zu Leben, aber man wird nicht reingedrängt in ein Schema, indem man als böser Fleischfresser da steht. Das hat mir gut gefallen.Der Autor ist selbst Pescearier, das heißt er isst kein Fleisch, aber Fisch. Das ganze macht das Buch meiner Meinung nach etwas authentischer und realer. Würde mir jemand der ganz normal Fleisch isst sagen das es schlecht ist, würde ich mir schon veräppelt vorkommen.
    Man wird eingeführt in die Materie der schockierenden Tierhaltung und bekommt interessante Tabellen und Berichte zur Veranschaulichung. Doch in dem Buch gibt es noch viele Themen, die meist im Hintergrund bleiben. Zum Beispiel wie die Umwelt belastet wird, durch die Herstellung von Tierfutter oder Seuchen die durch inkorrekte Tierhaltung hervorgerufen werden ect.
    Mir hat das Buch schon so ein bisschen die Augen geöffnet, und auch wenn ich nicht auf Fleisch verzichten möchte, werde ich es jedoch weitestgehend reduzieren.
    noch etwas zum Autor:
    ndreas Grabolle ist Biologe, Klimaexperte, Wissenschaftsjournalist und – inzwischen – Veganer. Der Verfasser des Buches »Pendos CO2-Zähler« lebt mit Frau und Tochter in Berlin. Sein zweites Buch »Kein Fleisch macht glücklich« wurde vom Vegetarierbund als Sachbuch des Jahres 2013 ausgezeichnet.



    Mein Fazit:Ein sehr informatives Buch, das man gelesen haben sollte.
  22. Cover des Buches Macht (ISBN: 9783442472666)
    Karen Duve

    Macht

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Es ist das Jahr 2031 und zwischen den Naturkatastrophen, Endzeitstimmung, Regierungskatastrophen und persönlichen Tragödien, findet ein 50 jähriges Klassentreffen statt. Wer kommt? Wer sieht noch aus wie damals? Wer entzieht sich der ewigen Verjüngungspille Ephebo? Dass die Pille zu 60% Krebs verursacht, ist den Leuten egal, Hauptsache jung. Dies ist aber das Problem für die echte Jugend, denn sie bekommt kaum noch Arbeitsplätze. Man stellt doch lieber einen jungen Mensch mit über 30 Jahren Berufserfahrung ein. Sebastian Bürger ist einer von ihnen und er freut sich auf seine Jugendliebe bei dem Treffen. Seine Exfrau derweil, fristet ihre Tage in einem Kellerverlies, denn Sebastian will Macht haben. Über die Welt, über seine Ex, über alles. Die Frauen, die die Regierung übernommen haben sind schlecht, aber er will es verbessern. Karen Duve ist ein Wagnis eingegangen, denn man ist nach einigen Seiten so abgestoßen, dass man gar nicht mehr weiter lesen will, aber das Buch entwickelt eine Macht, der man nicht entkommen kann. Man muss weiter lesen! Böse, sarkastisch, politisch, hochliterarisch und mit ihrem gewohnten bitteren Witz, nimmt sie uns mit in die Zukunft. Könnte eine gute Schullektüre für die Oberstufe werden!

  23. Cover des Buches Meat (ISBN: 9783453433724)
    Joseph D'Lacey

    Meat

     (61)
    Aktuelle Rezension von: ihkft

    Nichts für Vegetarier oder Veganer - dieses Buch hat es in sich! In einer Stadt, abgetrennt von anderen Städten und nur von Ödnis und Verfall umgeben, bestimmt Fleisch den Alltag. Die Schlachterei und die damit verbundenen Tätigkeiten sind Hauptarbeitgeber und so funktioniert der perfekte Kreislauf (im Ruhrgebiet fühlt man sich vage an die Kruppsche Konsumanstalten erinnert). Fleischessen wird zum Gesetz, dass sich auf Religion stützt - denn was im heiligen Buch steht, kann ja nur richtig ung gut sein. 

    Wir begleiten im Buch verschiedene Personen in ihrem Alltag, allen voran Shanti, ein Arbeiter des Schlachtbetriebs, der heimlich kein Fleisch isst und sich selbst geißelt. Aber auch andere Arbeiter, die nicht so sehr mit ihrem Schicksal hadern, lernen wir kennen. 

    Im Kern der Geschichte steigen wir bei einem Umbruch ein, die Revolution steht bevor, immer weniger Menschen können sich Fleisch leisten und manche wollen es nicht mehr essen. Unterstützt und angeführt werden sie von einem - ja man will es fast sagen - Propheten mit den wenig kreativen Initialen JC. Dem Gegenüber steht der skupellose Firmenbaron, der alles daran setzen will, sein Geschäft aufrecht zu erhalten. 

    Fazit: Das Buch ist durchaus lesenswert und nichts für schwache Nerven oder schwache Mägen. Als Film wäre das FSK18. Der religiöse Aspekt und das Ende hat mir persönlich nicht ganz zugesagt, aber an sich war es natürlich durchaus stimmig und spannend. 

    Zu empfehlen in diesem Kontext ist auch das Buch "Wie die Schweine" - wem Meat gefallen hat, sollte das lesen und umgekehrt.

  24. Cover des Buches Leichenschmaus (ISBN: 9783844872644)
    Helmut F. Kaplan

    Leichenschmaus

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Helmut F. Kaplan gilt im deutschsprachigen Raum als der Hauptvertreter der philosophischen Tierrechtsbewegung. Sein Buch "Leichenschmaus" wird deshalb nicht ohne Grund als die Bibel der Vegetarier gehandelt. - Zum Aufbau des Buches muss angemerkt werden, dass es aus einer Zusammenstellung einzelner Aufsätze und Artikel des Autors besteht. Beim Lesen des ersten Artikels war mir dies noch nicht so genau aufgefallen, doch alsbald musste ich merken, dass sich seine Grundthesen sowie Hauptforderungen immer wieder wiederholten und spätestens bei der Mitte des Buches nichts Neues mehr enthielten. Es war damit eigentlich ausreichend, den ersten, alle Grundpositionen des Autors enthaltenden Text des Autors, gelesen zu haben. Inhaltlich argumentiert Kaplan stringend, überzeugend, nachvollziehbar.

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