Bücher mit dem Tag "venedig"
319 Bücher
- Dan Brown
Inferno - Filmbuchausgabe
(1.534)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Mittelpunkt der Handlung steht erneut der Symbolologe Robert Langdon, der mit einer Schusswunde am Kopf in einem florenzer Krankenhaus aufwacht, ohne jede Erinnerung an die letzten 36 Stunden. Bei einer rasanten Hetzjagd versucht er zusammen mit Ärztin Dr. Sienna Brooks die Rätsel des genialen aber radikalen Wissenschaftlers Bertrand Zobrist zu entschlüsseln, die Langdon von Florenz über Venedig bis nach Istanbul führen. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
Bei den Protagonisten steht der clevere und analytische Robert Langdron erneut im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Sienna oder Betrand bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Kunstgeschichte, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und voller interessanter kunsthistorischer Detailinformationen.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Nach Illuminati ist dies mein Lieblingsband. - Cassandra Clare
City of Lost Souls
(2.535)Aktuelle Rezension von: i1arieNachdem mich zuvor schon Band 4 der Chroniken der Unterwelt Reihe begeistert hatte, musste ich auch Band 5 „City of lost souls“ lesen und wurde definitiv nicht enttäuscht.
In dem Buch war so viel Story drinnen, dass ich gar nicht weiß, was ich besser fand. In diesem Band wurde die Beziehung von Alec und Magnus noch einmal auf die Probe gestellt. Ebenso auch die Beziehung von Jace und Clary. Auch Simon und Izzy haben mir sehr gut gefallen. Alle Charakter beginnen über sich hinaus zu wachsen und erwachsen zu werden. Deutlich weniger kindlich als in den ersten drei Bänden.
Auch die Spannung ist von Seite zu Seite gewachsen. Ein Highlight jagt das nächste. Ich wusste gar nicht, wie mir geschieht. Der Aufbau des Krieges um Jonathan bzw. Sebastian.
Das Ende hat mich auch sprachlos zurückgelassen. Wie geht es weiter in New York oder auch mit Alec und Magnus. Es bleibt spannend.
Meine Ausgabe hat Simon auf dem Cover und einen wunderschönen schwarz weißen Farbschnitt von der Bücherbüchse mit passendem Inlay.
- Stephanie Garber
Caraval
(1.191)Aktuelle Rezension von: heidiamlesenTatsächlich bin ich von dem Einstieg in die Trilogie nicht ganz überzeugt.
Zuallererst ist das Spiel mehr als verwirrend. Es ist absolut nicht klar, wie genau das Spiel aufgebaut ist und wer überhaupt mitspielt. Auch gibt es keine Gegner außer dem Spielleiter selbst. Ich denke, wenn man von Seite 1 an davon ausgeht, dass es um eine Art Liverollenspiel geht, ist es schon besser verständlich.
Sämtliche Hintergrundgeschichten helfen am Anfang auch nicht, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Zum Glück sind alle Hauptfiguren überzeugend und sympathisch, sodass man doch wissen möchte, wie es weitergeht. Das Ende ist rasant und erhellend und hat einen ordentlichen Cliffhanger.
Daher werde ich den zweiten Band wohl doch auch
- Luca Di Fulvio
Das Mädchen, das den Himmel berührte
(481)Aktuelle Rezension von: Engel63Luca di Fulvio @lucadifulvio_ hat die faszinierende Geschichte „Das Mädchen, das den Himmel berührte“ so lebhaft geschrieben, dass ich mich sofort darin eingebunden fühlte. Die Hauptfiguren Mercurio und Giuditta, die einen langen schwierigen Weg gehen, sich immer wieder verlieren und finden, ärmlich aufgewachsen und trotzdem sehr stark und zielgerichtet sind. Knapp 1‘000 Seiten Spannung, kribbeln, Luft anhalten, weinen oder sogar heulen, lachen und schmunzeln. Ich habe dieses herrlich Natürliche geliebt und mich sehr gut in die Figuren hinein fühlen und mit leben können. Bin begeistert wie gut Luca die Zeit aus dem 16. Jahrhundert beschreibt, Rom und Venedig kennt und sein Wissen mitteilt. Ein historischer Krimi kann nicht besser sein. Interessant wie Mercurio sich immer wieder verwandeln kann, Menschen an der Nase herumführt und seine Ziele erreicht. Die Jüdin Giuditta aus Einfachem Spezielles herstellt, das sogar die Reichen haben wollen und so der Neid der Rivalin Benedetta bis ins Unermessliche geht, unvorstellbar. Jede Seite ein Genuss und lesenswert.
- Eva Völler
Zeitenzauber
(1.636)Aktuelle Rezension von: Ursus_25Mir ist das Cover ins Auge gesprungen und dann habe ich den Klappentext gelesen und war endgültig gecatcht. Die Geschichte um die Protagonistin Anna konnte ich kaum aus der Hand legen. Ich lese gerne Mal Fakt trifft Fiktion und ich mag gute Liebesgeschichten, dies Buch hat alles zu bieten, was für mich für ein gutes Buch dazugehört. Dabei gefiel mir Anna als Protagonistin erst gar nicht, wie bei einer guten Geschichte, hat sie sich entwickelt. Dies ist der erste Band einer Trilogie von Eva Völler, von der ich zuvor noch kein Buch gelesen habe. Die anderen Bände werde ich auf jeden Fall auch lesen 😉
- Eva Völler
Zeitenzauber
(1.022)Aktuelle Rezension von: samantha_lindeDie Geschichte von Anna und Sebastiano geht weiter. Inzwischen sind sie schon mehrmals wieder gemeinsam in die Vergangenheit gereist - immer in Venedig. Nun hat Sebastiano aber einen Spezialauftrag in Paris bekommen, von dem er nicht mehr alleine zurückkommt. Anna muss ihm helfen und reist ihm hinterher ins Paris von 1625. Dort gibt es viele unerwartete Wendungen und neue Abenteuer zu bestehen. Anna weiß nicht, wem sie trauen kann und wem nicht. Nichteinmal bei Sebastiano kann sie sich sicher sein. Und dennoch trotzt ihre Liebe der Zeit und allen Widrigkeiten. Welchen Auftrag sie erfüllen muss weiß sie nicht, aber sie kennt ihre ganz persönliche Aufgabe: Sebastiano zu retten.
Wie im ersten Teil habe ich mit Anna mitgefiebert und teilweise mitgelitten. Das Buch ist wieder spannend geschrieben und holt einen gleich zu Beginn wieder ab. An manchen Stellen merkt man, dass die Hauptzielgruppe Jugendliche und junge Erwachsene sind, doch das hat für mich als "nicht mehr ganz so junge Erwachsene" den Lesespaß nicht getrübt.
Fazit: Wer den ersten Teil mochte, wird sich auch im zweiten Teil gut unterhalten fühlen. Allerdings sollte man meiner Meinung nach den ersten Teil schon gelesen haben, um die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Es gibt viele historische Anspielungen. Viele davon sind richtig und belegt, aber eben nicht alle. Es ist ja auch kein Geschichtsbuch.
- Eva Völler
Zeitenzauber
(748)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDer dritte und letzte Band dieser Zeitreise-Trilogie.
Diesmal reisen Anna und Sebastiano nach London ins Jahr 1813. Hier haben sie einen relativ leichten Auftrag zu erfüllen, doch danach gibt es plötzlich Probleme mit den Zeitreise-Toren! Anna und Sebastiano sollen herausfinden, was es damit auf sich hat. Sie tarnen sich als Geschwisterpaar und mischen sich unter den Londoner Adel...
💜 Ein schöner und gelungener Abschluss dieser Trilogie. Anna und Sebastiano als Zeitreisepaar haben mir sehr gut gefallen. Das Setting in diesem dritten Band hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist gut bei mir angekommen.
Schade, dass die Reihe nun beendet ist für mich.
08-01-2026
- Deborah Harkness
The Book of Life - Das Buch der Nacht
(340)Aktuelle Rezension von: Simply_Another_BookaholicNach ihrer gefährlichen Zeitreise ins London der elisabethanischen Ära kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont in die Gegenwart zurück. Doch anstatt zur Ruhe zu kommen, werden sie sofort mit neuen Gefahren und alten Feinden konfrontiert. In Sept-Tours, dem Stammsitz von Matthews Familie, finden sie zwar Verbündete und vertraute Gesichter wieder, müssen jedoch auch einen schmerzhaften Verlust verkraften, der vor allem Diana tief erschüttert.
Während im Hintergrund dunkle Mächte agieren, schafft es Autorin Deborah Harkness es immer deutlicher zu machen, dass das Rätsel um das geheimnisvolle Manuskript Ashmole 782 noch längst nicht vollständig gelöst ist. Um die Zukunft der magischen Welt zu sichern, müssen Diana und Matthew die fehlenden Seiten finden und deren wahre Bedeutung entschlüsseln. Dabei geraten sie in einen gefährlichen Strudel aus Intrigen, Machtkämpfen und uralten Geheimnissen.
Ich habe "The Book of Life" als emotionalen Band erlebt. Die Handlung ist spannend, vielschichtig und bringt zahlreiche Entwicklungen mit sich. Besonders gefallen hat mir, wie die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwoben und viele Fragen endlich klarer werden.
Die Charakterentwicklung von Diana und Matthew wirkt authentisch und tiefgehend, ihre Beziehung gewinnt spürbar an Reife. Gleichzeitig bleibt die Geschichte voller Dynamik, Magie und überraschender Wendungen.
Für mich ist dieses Buch ein starkes Bindeglied innerhalb der Reihe, das neugierig auf alles macht, was noch folgen wird.
- Eva Völler
Time School - Auf ewig dein
(381)Aktuelle Rezension von: spozal89Ich kannte die Zeitenzauber-Reihe von Eva Völler zuvor noch nicht und hatte hier und da Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Es hat mich Anfangs auch ein wenig an die Rubin-Reihe erinnert. Als ich dann aber weiter gelesen habe, hat es mir immer besser gefallen. Tolle Charaktere, spannende Storygestaltung und wirklich cool, der Mix aus Vergangenheit und Gegenwart. Für Fans von Zeitreisegeschichten genau das Richtige Buch.
- Marah Woolf
Rückkehr der Engel
(594)Aktuelle Rezension von: RabeaMit Rückkehr der Engel entführt Marah Woolf ihre Leser in eine spannende Mischung aus Dystopie, Fantasy und Engelsmythologie. Besonders das Worldbuilding hat mir gut gefallen, denn die Autorin bringt einige interessante Ideen ein, die sich von vielen anderen Jugendfantasy-Büchern abheben. Auch der flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass man schnell durch die Geschichte kommt.
Trotzdem konnte mich das Buch insgesamt nicht ganz überzeugen. Die Handlung wirkte auf mich oft vorhersehbar und erinnerte mich an viele andere Jugendfantasy-Geschichten. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, für mich fehlten dadurch jedoch die Überraschungsmomente.
Mit der Protagonistin Moon wurde ich leider ebenfalls nicht richtig warm. Einige ihrer Entscheidungen konnte ich nur schwer nachvollziehen und ich hatte häufig das Gefühl, dass Missverständnisse die Handlung unnötig vorantreiben. Hinzu kam, dass sie für mich stellenweise sehr in ihrer Rolle als selbstaufopfernde Retterin ihrer Familie aufgegangen ist. Ihr ständiges „Ich muss alles für meine Familie tun“ wirkte auf mich mit der Zeit etwas übertrieben und hat sie für mich eher anstrengend als sympathisch gemacht. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass sie Situationen direkter anspricht oder andere stärker an ihren Gedanken teilhaben lässt.
Insgesamt ist Rückkehr der Engel ein solides Jugendfantasy-Buch mit einer interessanten Welt und guten Ideen. Mich konnte die Geschichte am Ende jedoch nicht vollständig mitreißen. Ob ich die Trilogie weiter verfolge... weiß ich nicht.
- Donna Leon
Venezianisches Finale
(461)Aktuelle Rezension von: JulianchenIch bin großer Venedig-Fan, die Bücher um Guido Brunetti habe ich bisher aber noch nicht gelesen. Nun habe ich einen erneuten Besuch in meiner Lieblingsstadt zum Anlass genommen, den ersten Teil zu probieren. Ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht. Ich hatte etwas Sorge, dass die Handlung recht langsam erzählt ist und wie in den szenisch sehr schön inszenierten Verfilmungen etwas die Spannung fehlt. Doch diese Angst ist unbegründet. Die Autorin beschreibt sehr packend und ohne den Täter vorweg zu nehmen, die Ermittlungen rund um den Mord an einem Stardirigenten. Feinde und Neider hatte er viele, doch wer hasste ihn genug, um ihn zu vergiften. Nach und nach enthüllen sich Geheimnisse aus der Vergangenheit und es bietet sich ein Bild des Grauens. Die Figuren sind sehr schön beschrieben und auch die kleineren haben Profil. Die Schauplätze der Stadt und das besondere Flair sind wunderbar eingebunden. So spaziert man gemeinsam mit Brunetti durch die Lagunenstadt. Mein erster, aber sicher nicht mein letzter Brunetti.
- P.C. Cast
Verbrannt
(1.456)Aktuelle Rezension von: Ninabella14Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen, locker, einfach und angenehm zu lesen. 🦇 Besonders durch die vielen Dialoge wirkt die Geschichte leicht und flüssig, sodass man schnell vorankommt. 🕯️ Allerdings muss ich sagen, dass bis etwa zur Mitte kaum wirklich Handlung aufkam. Vieles fühlte sich eher wie ein Lückenfüller an. Der Fokus lag stark auf Stark, was interessant, aber nicht unbedingt neu war. Die Szene mit Heath und Zoey hat mich dagegen sehr berührt. Die Traurigkeit wurde so intensiv und eindringlich vermittelt, dass ich mitgelitten habe .Das Ende fand ich dagegen eher unspektakulär. Insgesamt hat mir die Charakterdarstellung gefallen, aber die Geschichte brachte für mich wenig neue Entwicklungen.
- Ava Reed
Wir fliegen, wenn wir fallen
(636)Aktuelle Rezension von: AlenaxplsIch fand das Buch wirklich schön und an vielen Stellen auch berührend und besonders der Einstieg mit Phil hat mich emotional direkt gepackt. Besonders mochte ich, wie Yara und Noel durch die Erlebnisse, die sie gemeinsam von ihrer Liste abhaken, immer mehr zusammenwachsen. Dabei reisen sie an verschiedene Orte auf der Welt, was der Geschichte viel Abwechslung und Spannung verleiht. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die mit vielen besonderen Momenten gefüllt ist. Allerdings ist es eher für ein jugendliches Publikum geschrieben. Man kann das Buch gut mal zwischendurch lesen. Von mir bekommt es drei Sterne😊 Für zwischendurch ist es auf jeden Fall eine unterhaltsame Lektüre. Auch wenn es nicht mein absolutes Highlight war, hat es mich durch die interessante Idee und die gefühlvolle Umsetzung dennoch überzeugt.
- Genevieve Cogman
Die maskierte Stadt
(184)Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.Irene Winters und ihr Assistent Kai kommen gerade von einer Auktion wieder, da wird Kai entführt. Da die Bibliothekarin das nicht auf sich sitzen lassen kann setzt sie Himmel und Bücherein in Bewegung um ihren Freund wieder zu finden.
Was eigentlich ein wirklich spannender Aufhänger ist zieht sich schrecklich. Etwa erst in der Mitte des Buches beginnt Irene Kai zu verfolgen, vorher wird endlos lang geredet und diskutiert. Ich brach das Buch auf den letzten 200 Seiten ab, da ich mir einfach nicht mehr geben konnte wie viel die einzelnen Charaktere herumlaberten ohne wirklich etwas zu sagen.
Ursprünglich bin ich sehr begeistert von der Welt der magischen Bibliothek. Ich würde nicht mal sagen, dass der Schreibstil der Autorin mir nicht zusagt - ihre Landschaftsbeschreibungen sowie Darstellungen sind sehr bildhaft und erzeugen gute Bilder in meinem Kopf, doch mit der Zeit wurde mir einfach alles zu viel. Alles wurde bis ins kleinste Detail beschrieben, teilweise viel zu unnötig -und dazu noch so gestelzt, dass ich oft die Augen verdrehen habe. Leider bleiben dabei auch die Emotionen auf der Strecke was es mir schwer machte mit irgendwem mitzufiebern. Zumal viele Charaktere die Irene trifft ziiiemlich unsympathisch blieben.. Und Kai war die meiste Zeit nicht dabei, weil ja entführt. Welp.
Der Plot ist an und für sich spannend, aber die Sprache (also die magische Fähigkeit von Irene) ist mir in diesem Band etwas zu mächtig, ständig rettet Irene sich aus Situationen nur in dem sie diese verwendet. Das erscheint mir etwas billig.
Insgesamt enttäuschte mich der Band also auf ganzer Strecke und ich bezweifle, dass ich die Reihe fortführen werde, was wirklich schade ist, da ich den Start (also Band 1) wirklich mochte. - Cornelia Funke
Herr der Diebe
(1.097)Aktuelle Rezension von: marie_dHerr der Diebe von Cornelia Funke ist für mich ein ganz besonderes Buch. Es noch einmal als Erwachsene zu lesen und in eine Welt einzutauchen, die ich schon als Kind kennengelernt habe, hatte etwas fast Magisches. Viele Dinge verstehe ich heute anders oder tiefer, und gerade das hat das Wiederlesen zu einer sehr schönen Erfahrung gemacht.
Das Buch vermittelt eine große Gemütlichkeit und Leichtigkeit, obwohl die Themen eigentlich sehr ernst und zeitlos sind – es geht um Verlust, Familie, Zugehörigkeit und darum, seinen eigenen Platz in der Welt zu finden. Trotzdem wirkt die Geschichte nie schwer. Cornelia Funke schafft es mit ihrem Schreibstil, diese Balance perfekt zu halten.
Besonders beeindruckend finde ich, dass sie große Themen erzählt, ohne pathetisch zu werden. Ihre Sprache bleibt zugänglich und warm, sodass die Geschichte sowohl für Kinder als auch für Erwachsene sehr nahbar ist. Genau das macht für mich den Zauber dieses Buches aus.
Für mich bleibt Herr der Diebe eine Geschichte, die nicht nur nostalgische Erinnerungen weckt, sondern auch heute noch eine besondere Atmosphäre von Abenteuer, Wärme und Zusammenhalt vermittelt.
- Cassandra Clare
Die Roten Schriftrollen
(157)Aktuelle Rezension von: ShameDie roten Schriftrollen von Cassandra Clare ist ein ansprechendes Buch wenn man sich das schöne Cover ansieht mit dem schönen Spruch als Klapptext.
Das Buch handelt vom Hexenmesiter Magnus Bane und dem Schattenjäger Alec Lightwood, die den Leser auf ein spannendes Abenteuer mitnehmen.
Es war angenehm dieses Buch zu lesen weil es sehr gut geschrieben wurde von Cassandra Clare.
Die Geschichte war interessant aber mir haben die ganzen anderen Schattenjäger wie z.b. Jace, Clary und Isabell irgendwie gefehlt.
Dieses Buch handelt sich mehr um Magnus und Alecs Geschichte, die aber gut erzählt wird.
Ich bin schon auf die Fortsetzung vom zweiten Band "Das verlorene Buch" gespannt, das ich auch noch lesen werde.
Diesem Buch gebe ich 4 von 5 Sternen weil es sehr gut geschrieben wurde und es angenehm war es zu lesen und natürlich für sein schönes Cover...
Für Fans der Chroniken der Unterwelt und Schattenjäger empfehlenswert.
- Tanja Kinkel
Die Puppenspieler: Roman
(447)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSüddeutschland, 1484: Richard ist zwölf, als er aufgrund einer erlogenen Hexerei-Anklage seine Mutter an die Inquisition verliert. Ihre Hinrichtung traumatisiert den Jungen für immer, öffnet ihm aber auch auf eine groteske Weise das Tor zu einer nie geahnten Welt: Seine junge Tante Sybille Artzt nimmt ihn in ihrem Haushalt auf - und in dem ihres Ehemannes, des Kaufmannes und kaiserlichen Bankiers Jakob Fugger.
An Jakobs Seite wird Richard zum Kaufmann und Spion ausgebildet - eine Tätigkeit, die ihn nach Florenz führt, in das Zentrum der Kultur der Renaissance, wo er zu Jakobs Informanten wird, und schließlich in das Rom des Jahres 1492, wo die Familien der Borgia, Della Rovere, Sforza, Colonna und Orsini um den Papsttrohn ringen.
Im Zentrum der Macht angelangt, beschließt Richard, sich zu rächen an jenen Kirchenmännern, die seine Mutter getötet haben. Doch auf ihn lauern mehr Feinde als geahnt - und die Tatsache, dass seine Geliebte eine übersinnlich veranlagte Zigeunerin ist, macht ihn umso verwundbarer ...
Dieses Buch ist sicher kein stümperhaftes Actionwerk. Kein rohes Schlachtenabenteuer. Dafür ist es ein subtiles Panorama des späten 15. Jahrhunderts in der Zeit von 1484 bis 1493, das angenehm langsam Spannung aufbaut und extrem gut eine Atmossphäre der Zeit erschafft, wie ich es sonst nur aus Gablé-Romanen kenne. Und mit Gablé kann sich Tanja Kinkel durchaus messen. Solange es noch solche Autoren gibt, bin ich auf die Bernard Cornwells und Iny Lorentz's dieser Welt nicht angewiesen, um unterhaltsame Bücher zu finden.
Ein historischer Roman, der mich als Leser weder mit massenweise Infos, noch mit schwülstigen Liebesschwüren und zum Glück auch nicht mit Schlachtengedröhne erschlägt, sondern Zeit lässt, in das Buch herein zu finden.
Absolut zu empfehlen!
- Thomas Mann
Der Tod in Venedig
(477)Aktuelle Rezension von: RheaWinterThomas Manns Klassiker verbindet viele interessante Aspekte, von den Untergangsfantasien der Literatur der Jahrhundertwende bis hin zu Diskussionen rund um verbotene Liebe, griechische Mythologie und die Entdeckung der Psychoanalyse nach Freud. Viele Zusammenhänge versteht man erst, wenn man genauer hinsieht, und es ist kein leicht zu verstehendes Buch. Trotzdem lernt man dank der Hauptfigur Aschenbach und seiner Hinwendung zum jungen Tadzio, den er in Venedig trifft, viel über geheimes Begehren (das schon eher in Richtung Stalking geht), den Konflikt zwischen Ordnung (verkörpert durch den griechischen Gott Apollo) und Exzess/Rausch (siehe Dionysos) und Venedig als Stadt, die sich einerseits durch ihre Schönheit, andererseits durch die ständige Bedrohung durch Naturgewalten auszeichnet.
Wer sich auf eine etwas komplexere Lektüre einlassen möchte, kann dank "Der Tod in Venedig" eine Menge über verschiedene Motive und literarische Einflüsse der Zeit um 1900 lernen.
Am besten gefallen haben mir persönlich die bildgewaltigen Beschreibungen von Orten und Personen, die Manns Werk zurecht zu einem Welterfolg machten.
- Julie Heiland
Pearl - Liebe macht sterblich
(202)Aktuelle Rezension von: LagoonaPearl sucht seit zweihundert Jahren die wahre Liebe, denn nur wenn sie die einzig wahrhaftige wahre Liebe findet, wird sie endlich erlöst und kann ihr Leben in Ruhe leben. Seit zweihundert Jahren ist Pearl eine Suchenende und immer auf der Suche den Einen zu finden. Bislang ist es ihr noch nicht geglückt. Inzwischen ist sie mit ihren beiden treuen Begleitern in Venedig gelandet. Wenn nicht hier, wo sollte man dann die richtige Liebe finden. Doch Suchenende haben ein gefährliches Leben, denn auch Jäger sind auf der Suche und wollen die Suchenende vernichten. Wird Pearl endlich ihre wahre Liebe finden?
"Pearl - Liebe macht sterblich" von Julie Heiland ist als Hardcover im Fischer Verlag erschienen und umfasst 325 Seiten.
Mein Fazit:
Mir hat die Geschichte von Pearl gut gefallen, weil es auch einfach mal etwas anderes war. Teilweise natürlich schon ein wenig traurig, wenn man sich vorstellt für so einen langen Zeitraum ohne Liebe leben zu müssen. Aber ich finde Pearl meistert das ganz gut.
Ich gebe 4 Sternchen
- Kai Meyer
Merle. Das Steinerne Licht
(617)Aktuelle Rezension von: EngelsteamIm zweiten Teil dieser Buchreihe passiert eine Menge und liefert neue Erkenntnisse bzw. Informationen. Wir begleiten Merle zum Ziel des Lord Lichts. Mit Vermithrax und der fließenden Königen an der Seite. Sie erkunden die Hölle und erleben dabei spannendes müssen sich einigen Situationen stellen, die schwierig sind.
Lord Licht steht leider unter einem großen Einfluss von etwas. Was es ist werdet ihr herausfinden, wenn ihr das Buch lest. Junipa finden sie in der Hölle wieder. Sie hat nun ein Anderes „Herz“.Serafin ist auch immer noch auf der Suche nach Merle und versucht sein Reich zu verteidigen. Sie sind im laufe des Buches eine kleine Truppe, die sich weiter auf der Flucht befinden, nachdem sie den Pharao angegriffen haben.Hier geschehen auch einige spannende Momente.
Am Ende des Buches erfahren wir mehr, was oder wer sich hinter der Hand im Spiegel befindet, den Merle bei sich trägt. Da bin ich sehr gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht.
Von mir auf jeden Fall eine klare Empfehlung vom Buch. Es ist spannend und mitreißen und man möchte wissen , wie es weitergeht.
- Nena Tramountani
Cards of Love - Die Magie des Todes
(81)Aktuelle Rezension von: ButtaDie Geschichte war Mal etwas ganz anderes, das Setting hat mir super gefallen. All das magische ab Venedig, die Kanäle, die Masken, das war wirklich schön gemacht und beschrieben. Darüber hinaus möchte ich die Story insgesamt Recht gern mit dieser crime note. Das Thema Tarot hat mir auch sehr gut gefallen und die Karten waren toll umgesetzt. Leider hab ich viel schon vorher geahnt und es waren für mich wenige Twists dabei. Es hätte auch ziemliche Caraval vibes (Schicksalsmächte)
Gut gefallen haben mir auch einige Zitate und diese Trauer Thematik.
- Kai Meyer
Merle. Die Fließende Königin
(749)Aktuelle Rezension von: Imke_BrunnVon einem Spiegelmacher aus dem Waisenhaus geholt findet Merle sich in eienr anderen Welt wieder. Nach einem Wettkampf mit den Gehilfen des Webers aus dem Haus gegenüber gerät Merle zusammen mit Serafin einem der Weberjungen in ein Abenteuer mit geflügelten Löwen und muss erkennen, dass es ihre Aufgabe ist, die fließende Königin und damit Venedig zu retten.
- Kai Meyer
Merle. Das Gläserne Wort
(570)Aktuelle Rezension von: zickzackWährend Venedig wegen der Eroberung des ägyptischen Imperiums zerbricht, fliehen Merle mit der fließenden Königin auf Vermithrax Rücken aus der Hölle nach Ägypten. Dort kommen sie dem Geheimnis hinter der Macht des ägyptischen Imperiums näher und gleichzeitig erwartet sie in Ägypten eine Überraschung. Das Land liegt unter einer festen Schneedecke und droht zu erfrieren. Aber nicht nur Ägypten droht dieses Schicksal, sondern der gesamten Welt.
Ein spannender Abschluss der Reihe. Man erfährt nicht nur, was hinter der Macht der Ägypter steckt und die einzelnen Handlungsstränge laufen zusammen, sondern man erfährt auch mehr von Merles Vergangenheit. Wer ist die Hand hinter dem Spiegel? Wer sind ihre Eltern?
Es war eine spannende Reise und gleichzeitig hat mir auch bei diesem Band der letzte Funke gefehlt, damit es ein Highlight wird. Bei diesem Band ist mir auch klargeworden, woran es liegt. Man hat einfach deutlich gemerkt, dass es sich an jüngere Leser richtet, ein Jugendbuch ist. Das Buch handelt ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.
Das Ende war zwar bittersüß und nicht wirklich ein Happy End, weil es wirklich sehr dramatisch und traurig wurde, aber für mich hat das nicht gereicht. Beim entscheidenden Kampf, der hätte episch werden können, wurde man einfach nicht mit einbezogen.
Überhaupt fand ich insbesondere den Band vor allem oft beschreibend. Es wurde die Umgebung ganz toll bildlich dargestellt, aber wenn es in Actionenszenen ging, die sehr spannend hätten sein können, wurden diese kurz gehalten oder gleich ganz ausgespart. Das fand ich irgendwie etwas enttäuschend.
Dennoch haben mir insbesondere die Figuren gut gefallen. Merle, Junipa (sie war einfach liebenswert), Vermithrax (welcher mein Liebling war), die fließende Köngin (die nicht nur Merle genervt hat), Lalapeia (die immer einen mystischen Touch hatte, was ich aber sehr cool fand), Serafin (joa, nette Figur, aber mit ihm konnte ich nicht viel anfangen und verstehe bis jetzt nicht so recht die Anziehung zwischen Merle und ihm, da sie sich ja kaum kennen), Unke (eine sehr spannende Figur mit interessanten Hintergrund), Seth (interessanter Böser) u.v.m. Kai Meyer schafft es auf jeden Fall interessante Figuren zu schaffen.
Bei dem Buch handelt es sich ja um einen Reread und auch wenn es 20 Jahre ist, als ich die Reihe das erste Mal gelesen habe, hat es mich doch sehr gewundert, dass ich so gar nichts mehr von dem Band wusste. Ich hatte keine Ahnung mehr, auf was das hinausläuft. Ich konnte es mir während des Lesens langsam denken, aber da war keine Erinnerung, was mich bei der Dramatik am Ende wirklich wundert. Das bringt mich zu der Erkenntnis, dass ich die Reihe vielleicht auch besser in Gedächtnis abgespeichert habe, als ich sie damals wirklich fand.
Fazit: Es ist eine gute Reihe, die aber für mich kein Highlight ist. Das Ende ist dramatisch und spannend. Es hat mir gefallen. 4 Sterne.
- Eva Völler
Auf ewig uns
(153)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Auf Ewig Uns von Eva Völler•
Der Abschluss der Timeschool Reihe und somit nun das endgültige Ende von Annas und Sebastianos Geschichte hat mir mehr als nur Gänsehaut beschert. Ich kann gar nicht beschreiben, was ich nach diesem Ende, das wunderschön und traurig zugleich war, empfinde. Ich will gar nicht, dass es nun endgültig vorbei ist!💙
Anna und Sebastiano und die anderen auf dieser letzten großen Reise zu begleiten war so emotional, intensiv, spannend, gefährlich, süchtig machend, herzzerreißend und nervenaufreibend. Denn diese letzte Abenteuer und die letzte große Gefahr hatten es echt in sich. Es hat mich zerrissen, mitzuerleben, wie sich die Ereignisse aus einem vergangenen Abenteuer wiederholt haben. Die Spannung war umso größer und man hat unendlich viel mitgefiebert.
Außerdem waren Anna, Sebastiano, Ole, Fatima, Walter, Jerry, Chester und Barnaby wieder ein großartiges Team. Keine Frage, José hat unendlich schmerzhaft gefehlt, aber ich fand, sie haben es auch so großartig gemeistert, auch wenn Fitzjohn es ihnen nicht leicht gemacht hat, schon gar nicht für Sebastiano und Anna. Ich habe echt mit Anna gefühlt. Es hat mir das Herz gebrochen, dass sie wieder so um Sebastiano kämpfen musste. Aber sie hat sich so tapfer geschlagen und die anderen haben sie bedingungslos unterstützt. Es war so berührend zu sehen, wie wichtig sie den anderen ist. Sie haben Anna beschützt und ihr geholfen. Ich liebe diese Freundschaft zwischen ihnen sehr.
Der Handlungsverlauf war wirklich ein stetiges Auf und Ab. Ich habe mitgefiebert und jede Sekunde Angst gehabt. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Fitzjohn und andere große Gegner haben es Anna und Sebastiano nicht leicht gemacht. Dieses Spiel war noch hinterhältiger und gefährlicher als in den anderen Bänden. Allein die Ereignisse am Anfang waren schon schrecklich, als der wohl schönste Tag für Anna und Sebastiano zum schlimmsten wurde. Es ging alles so schnell und bis zum Ende konnte ich nicht fassen, was daraus geworden ist. Zu wissen, dass es nun endgültig vorbei ist, tut weh und gleichzeitig freue ich mich, dass Anna und Sebastiano ihr Happy End bekommen haben. Nach all dem Leid und der Gefahr haben sie sich ein ruhiges Leben mit ihrer Tochter und ihren Freunden so sehr verdient!
Fazit: abschließend gebe ich dem dritten Band der Timeschoolreihe und dem Ende von Annas und Sebastianos Geschichte definitiv 5+ von 5 Sternen. Es war einfach ein wunderschönes Ende mit so vielen Emotionen. Anna und Sebastiano werden für immer in meinem Herzen bleiben!























