Bücher mit dem Tag "verachtung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verachtung" gekennzeichnet haben.

150 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.058)
    Aktuelle Rezension von: Kimyi26

    Was ein toller Auftakt diese Serie. :))


    Kurz zum Inhalt:

    Ella 17 Jahre alt, ist komplett auf sich allein gestellt. Die Mutter verstorben, der Vater ein Unbekannter, welchen sie nur aus den mageren Geschichten ihrer Mutter kennt. Sie bewegt sich unter dem Radar, doch dies wird ganz schnell durch Callum Royal zunichte gemacht.


    Nun zum Eindruck:

    Mir gefiel das Buch direkt von Beginn an, die Story um Ella ist verrückt, im ersten Moment etwas bizarr jedoch einfach nur toll. Der Schreibstill ist super, jeder Charakter von Ella, Callum bis hin zu seinen fünf Söhnen wird toll beschrieben und man taucht komplett in die Welt der Reichen und Schönen ein.

    Im ersten Buch wird natürlich hauptsächlich die Story von Ellas Vater und ihre Beziehung zu Reed thematisiert. Was ich aber gut und wichtig finde, sie legt nun mal den Grundstein. Ich denke die Geschichten der anderen Brüder werden in den Folgebändern immer mehr aufgegriffen.

    Ich freue mich schon aufs weiterlesen, gerade nach diesem Ende!!

  2. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.481)
    Aktuelle Rezension von: Lysianne

    Ich bin echt überrascht.

    Ich habe schon ein paar mal überlegt gehabt, dieses Buch zu lesen, allerdings hat mich der Klappentext nie richtig überzeugen können, weswegen es so lange gedauert, dass ich dem Hype nachgegangen bin. Und auch, als ich dann angefangen habe zu lesen, wusste ich nicht so genau, ob die Geschichte mir gefallen wird und wo sie hinführt.

    Aber spätestens nach den ersten 5 Kapiteln war ich drin, und wollte die ganze Zeit über weiter lesen, einfach um immer mehr zu erfahren.

    Vergleichsweise mit der zweiten Hälfte, war die erste Hälfte nicht ganz so gut, aber dennoch in keinster Weise schlecht.

    Auch der Schreibstil war besonders. Ich finde, dass dieser teilweise sogar ein wenig poetisch war, was irgendwie ganz neu für mich war, aber mir sehr gut gefallen hat.

    Ich bin aufjeden Fall schon gespannt auf den 2 Teil und möchte am liebsten gleich weiter lesen. 

  3. Cover des Buches Der Totschläger (ISBN: 9783548285764)
    Chris Carter

    Der Totschläger

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Einer der besten Autoren. Ich liebe die Bücher. Toll geschrieben, unvorhersehbar und Nervenkitzel pur. 

  4. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.363)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  5. Cover des Buches Die Verschworenen (ISBN: 9783785579213)
    Ursula Poznanski

    Die Verschworenen

     (828)
    Aktuelle Rezension von: lese_ninchen

    In der ersten Hälfte hatte es ein paar Längen, da viele Handlungen genau wie im ersten Teil waren. Ab der Mitte wurde es besser und viel spannender, obwohl mir hier ein paar Seiten gefehlt haben, die man vom Anfang in die Mitte hätte verlegen können. Ein paar Entscheidungen von Ria konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Warum ich das Buch doch so gut bewertet habe? Der Schluss. Ich finde es war ein großartiges Ende und sehr interessantes und manche Entscheidungen kamen hier sehr überraschend. Ich habe hier die ganze Zeit mit ihr mit gefiebert und konnte das Buch nicht aus der Hand legen, da ich wissen wollte wie die Verschwörung zustande kam. 

    Fazit: Am Anfang ein paar Längen, die das Ende aber fast wegmacht.

  6. Cover des Buches Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe (ISBN: 9783453529090)
    Kami Garcia

    Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe

     (1.026)
    Aktuelle Rezension von: Rosalynn

    Wenn man den Film zuerst gesehen hat und ndanach wissen will wie es weitergeht, dann ist es weniger "langweilig" als es teilweise aufgefasst wird. Man muss an manchen Stellen sehr genau aufpassen, jedoch vergehen auch Seiten ohne wichtigen Inhalt. Es werden viele Dinge erklärt die in den späteren Büchern wichtig werden, was, wenn man diese nicht ließt, als unnötig erscheint. Es wird sich an manchen Stellen sehr auf Dinge konzentriert die für den Leser als unwichtiger scheinen als ein anderer Handlungsstrang. Manche Dinge werden nicht zu Ende erklärt, andere dafür zu ausführlich. Das Gleichgewicht ist nicht gut gefunden, jedoch, wenn die Geschichte einen einmal richtig packt, dann will man auch weiterlesen, so anstrengend es auch sein kann. Die weiteren Bände ziehen sich weniger und sind es wert gelesen zu werden.

  7. Cover des Buches Die Puppenmacherin (ISBN: 9783442480036)
    Max Bentow

    Die Puppenmacherin

     (436)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Rauschenbach

    Wie beim ersten Teil wird zu erst der Verdacht auf jemanden komplett anderen gelenkt und dann macht das buch noch mal eine komplett andere Wendung.an und für sich hat es mir gut gefallen.nur bin ich bei diesem Teil einfach nicht flüssig rein gekommen hab mich erst richtig schwer getan.aber das ende war wieder grandios. 

  8. Cover des Buches Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem. (ISBN: 9783471351734)
    Camilla Läckberg

    Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem.

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Von diesem Buch hätte ich erwartet, dass es eine interessante Hintergrundgeschichte und psychologische Einblicke bzgl. eines "goldenen Käfigs" bieten würde. Bekommen habe ich lediglich eine Ansammlung von simplen Klischees, welche die Geschichte fast unerträglich machte. Besonders der Rachefeldzug wirkte konstruiert und erinnerte an ein Highschool Schauspiel. 

    Zugute halten muss man dem Buch den angenehmen Lesefluss. Es liest sich zügig und es hat trotz der oberflächlichen Geschichte einen Spannungsbogen. 

    2,5 Sterne.

  9. Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783423625173)
    Janne Teller

    Nichts

     (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Nichts, was im Leben wichtig ist - Janne Teller 

    Rezension ohne Spoiler 

    ***
    Der Junge Pierre Anthon ist der Meinung, nichts hätte eine Bedeutung, weshalb es keinen Sinn macht, überhaupt etwas zu tun.
    Daraufhin beschließen seine Mitschüler ihm zu zeigen, dass es durchaus Dinge gibt, die Bedeutung haben. Jeder dieser Schüler entscheidet, was jemand anderem von ihnen besonders viel bedeutet, und genau diese Dinge werden gesammelt.
    Leider nimmt diese Tat grausame Ausmaße an, denn das, was die jungen Schüler/innen „opfern“ müssen ist alles andere als harmlos! 

    ***
    Meine Meinung:
    Ich bin im Nachhinein so schockiert von diesem Buch, dass ich das Ganze erstmal verdauen muss. Für diese kurze Seitenzahl passiert so viel, was nicht in Worte gefasst werden kann.
    Die Geschichte beginnt so harmlos und wird im Laufe immer schrecklicher, damit hätte ich nicht gerechnet!
    Die Nachricht, die sich hinter dem Buch verbirgt, ist wirklich wichtig und hat sich deutlich bei mir eingeprägt. Mir kam beim Lesen immer wieder die Frage in den Sinn: „Was hat eigentlich für mich eine Bedeutung?“ und ich denke, genau das möchte die Autorin auch erreichen.
    Doch viel prägnanter, als diese Nachricht, finde ich wirklich die Tatsache, was die Charaktere in diesem Buch tun und besonders, was sie von ihren Mitschülern verlangen zu tun. Es geht um körperliche Gewalt, Gewalt an Tieren und um eine Menge anderer Dinge, auf die ich niemals gekommen wäre. Diese Boshaftigkeit, die sich im Laufe des Buches bei den Charakteren entwickelt, ist so deutlich zu spüren, dass ich teilweise Gänsehaut hatte. Besonders bleibt mir diesbezüglich eine Person im Sinn.
    Die Geschichte mag dabei aber, so grausam und schockierend sie ist, genauso realitätsfern sein.
    Einige Taten dieser Kinder sind so heftig, dass ich die „Konsequenzen“ daraufhin nicht verstehe. Irgendwie wurde mir vermittelt, dass solche Dinge ruhig passieren können, dann bekommt man halt mal Hausarrest und andere Strafen und die Sache ist gegessen. Da hat mir etwas der Bezug zur Realität gefehlt bei einem sonst so wichtigen und aktuellen Thema. 

    Sonst bin ich einfach nur begeistert und schockiert zugleich und kann wirklich sagen, dass dieses Buch eindeutig zu meinen derzeitigen Highlights in diesem Jahr gehört!

  10. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.808)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich wusste vor dem Lesen worum es in dem Buch etwa geht, daher war ich sehr überrascht, als ich das Buch begonnen habe zu lesen und es gar nicht zu meinem Wissen passte. Es wird nämlich aus der Sicht der Amme wiedergegeben. 

    Die Handlung handelt von einer reichen Gutstocher, Catherine und dessen Adoptivbruder Heathcliff. 

    Was mich am meisten an der Geschichte gefesselt hat, war das beide Charaktere absolut unausstehlich sind und doch konnte ich das Buch nicht weglegen und habe gehofft, dass sie zueinander finden. In den meisten Büchern ist mindesten einer der Charaktere der emphatische und sympathische, in diesem Fall war eher der Nebenbuhler von Heathcliff der liebevolle und sympathische und doch habe ich nicht gehofft, dass er und Catherine zusammenkommen.

    Obwohl das Buch schon einige hundert Jahre alt ist, kann man es gut lesen und der Schreibstil ist nicht schwer zu verstehen.

    Ich kann das Buch nur empfehlen!


  11. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596905737)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.121)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Gott zu spielen - also Menschen ohne die natürliche Fortpflanzung zu erschaffen; dass ist in einer nahen Zukunft gelungen! Dies bringt Vorteile mit sich: in den City-Brüter und Konditionierungscenter kann man die Personen so erschaffen, wie man sie gerade benötigt: vom einfachen Arbeiter - den Epsilons - bis hin zum Führungskopf; den sogenannten Alphas. All das wird stufenweise im Reifungsprozess des künstlich hergestellten Embryos beeinflusst. Somit entsteht bei niemandem Frust und alle führen ein glückliches und sorgenfreies, koordiniertes Leben. Etwaige Gefühlsschwankungen werden direkt mit einer Art Droge, welche den Namen Soma hat, eliminiert. Bernard Marx ist jedoch anders, er möchte ebene jene andere Emotionen spüren, die der leicht verkümmerter Alpha sonst eigentlich gar nicht zu erwarten hat. Ihn reizend Dinge wie Wut, Aufregung oder auch eine gewisse Enthaltsamkeit des freigebigen Sexualverkehrs, wie er eigentlich üblich ist, was ihm alles ganz neue Gefühle offenbart. Als er eines Tages mit seiner derzeitigen Begleitung Lenina Crowne ein Eingeborenenreservat besucht und dort John sowie seine Mutter Linda kennenlernt, ändert sich sein Leben sowie seine Einstellung rapide. Linda ist nämlich keine leibhaftige Eingeborene, sondern wurde vor Jahren während eines Besuchs des Reservats in einem plötzlichen Sturm verletzt und von den Eingeborenen gesundgepflegt, während ihre Begleiter sie für tot vermuteten. Bernard erhält die Erlaubnis, die beiden zurück mit in die Zivilisation zu nehmen, was ihm als Betreuer des 'Wilden' John einen gewissen Ruhm einbringt. Allerdings rechnet er nicht mit den Gefühlen und Empfindungen von eben jenem John, dem die sogenannte Zivilisation schnell überdrüssig wird. Das scheint alles bis dahin Gut gedachte in den Abgrund zu reißen...

    KOMMENTAR:
    Selbst wenn man ihn nicht gelesen hat - der Roman 'Schöne Neue Welt' sollte so ziemlich Jedermann ein Begriff sein. Die Dystopie von dem englischen Autor Aldous Huxley aus dem Jahre 1932 wird als so wichtig angesehen, dass sie sogar im Englisch-Unterricht an den hiesigen Schulen genutzt wird. Dies war auch vor vielen Jahren mein erster Kontakt mit dem Buch, dass meine damalige Freundin im Schulunterricht beackern musste. In der englischen Sprache wurde es mir jedoch nach einigen Seiten schlicht zu anstrengend, da Huxley mit Fachbegriffen der künstlichen Fortpflanzung nur um sich wirft, dass man entnervt aufgeben mochte. Dies ist auch in der neuen Übersetzung, welche Uta Strätling im Jahre 2013 vorgenommen hatte, nicht gerade anders. Sie hat glücklicherweise den Charakteren und lokalen Stätten ihren eigentlichen Namen wiedergegeben und einige Stellen angepasst - aber Huxleys  detailverliebtes Schreiben zu den elementarsten Änderungen in seiner Zukunfts-Vision schrecken schon den einen oder anderen Leser ab. Hat man sich jedoch durch diese gelesen, schildert der Roman dem Leser schon eine schauderhafte Dystopie, welche eben nur eine oberflächliche schöne, neue Welt offenbart. Anhand der Hauptfiguren Bernard und Lenina auf der Seite der zivilisierten Menschen und John auf der Seite der Eingeborenen, welche eigentlich schlicht den Status der Zivilisation des Jetzt (oder auf den Zeitraum der Veröffentlichung bezogen) legt Huxley die jeweiligen Vor- und Nachteile auf den Tisch. Die nun nicht gerade arg verzwickte Storyline ist alsbald leicht nachvollziehbar und regt den Buchfreund doch mehr und mehr zum Nachdenken an, was sich nach Beendigung des Romans sogar noch gesteigert hat. Egal, welche Schlüsse man nun zieht, was denn letztlich eine schöne, neue Welt sei, eines ist völlig klar: die oberen Machthaber sind jene, denen es am Besten geht und wirklich alle Freiheiten haben! 

    8,0 Sterne

  12. Cover des Buches Beastly (ISBN: 9783843200691)
    Alex Flinn

    Beastly

     (896)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Zugegebenermaßen präsentiert uns Alex Flinn in "Beastly" nicht viel Neues. Das französische Volksmärchen "Die Schöne und das Biest" gibt es mittlerweile in etlichen Romanversionen und Verfilmungen, die alle demselben Schema folgen: eitler, gutaussehender Schnösel verärgert Hexe und wird daraufhin in ein Biest verwandelt, bis es seine wahre Liebe findet. Dieses Motiv genau wie die häufig dazugehörenden Rosen, Verbannung durch die Eltern und ein abgeschiedenes großes Haus/Schloss lassen sich auch in dieser modernen Umsetzung wiederfinden. Interessant ist, dass es sich hier um Teenager handelt, die Geschichte in New York spielt und Lindy eher durchschnittlich ist, statt einer umwerfenden Schönheit. Alex Flinn hat hier also ein bekanntes Märchen etwas moderner und mit genügend leichten Abwandlungen, dass die Geschichte trotz klaren Verlaufs spannend blieb. Eingeteilt ist die süße Liebesgeschichte in 6 Teile plus einen Epilog, die immer wieder durch Einschübe aus einer  Chatgruppe unterbrochen werden, in der auch andere Märchenfiguren vorkommen und über ihr Leid in der modernen Welt klagen. Auch wenn dies ein netter Zusatz ist, bleiben diese Nebengeschichten nur leichte Andeutungen und am Stil dieser Unterhaltungen merkt man auch stark, dass die Geschichte 2007 geschrieben wurde - wie hier würden sich keine Jugendlichen online unterhalten.


    Figuren: Den beiden Hauptfiguren fehlt es leider ordentlich an Tiefgang. Zwar steht hier die Entwicklung Kyles/Adrians im Vordergrund und mit dem Loslösen von seinem Vater, der Einsamkeit in seinem Haus in New York, seinen Gewissensbissen, als er Lindy entführt und seine zarten Gefühle, als aus Gefangenschaft Freundschaft wird, werden einige spannende Konflikte aufgezeichnet - alle Entwicklungen gehen hier aber sehr schnell und lassen sich manchmal nur nachvollziehen und nicht nachempfinden. Besonders schade fand ich jedoch, dass durch die alleinige Erzählweise aus Kyles/Adrians Ich-Perspektive Lindy als Figur und damit auch ihre Gefühle sehr blass blieben. Für die Idee, die Geschichte aus Sicht des "Biests" zu erzählen, gibt´s zwar Pluspunkte, von einer epischen Liebesgeschichte kann hier aber in diesem Format nicht die Rede sein - zu kindlich und naiv sind die beiden noch. Eher würde ich "Beastly" als Entwicklungsgeschichte zweier im Stich gelassener Jugendlicher, die zueinander finden, beschreiben. 


    Schreibstil: Passend dazu ist der Schreibstil der Autorin sehr einfach und jugendlich. Wer schon etwas älter ist und elaboriertere Geschichten gewohnt ist, wird ab und an nicht umhin kommen, einmal die Augen zu verdrehen. Für anspruchslosere Leser oder eine Zielgruppe von 12-17 ist "Beastly" jedoch eine genau richtige Lektüre für zwischendurch. 


     

    Die Zitate:

    "Wenn ich mich noch mehr anstrengte, könnte sie vielleicht darüber hinwegsehen und mein wahres Ich erkennen. Nur dass ich selbst nicht einmal mehr wusste, was "mein wahres Ich" war. Ich war verwandelt worden - nicht nur mein Körper, sondern alles."


    "Lindy, du hast mich geliebt, als ich noch nicht mal menschlich war. Du hast mich geküsst, als ich keine Lippen hatte. Du hast erkannt, was tief in mir schlummerte, als ich mir selbst noch nicht ganz darüber im Klaren war."

     

    Das Urteil:

    "Beastly" ist eine süße und charmante Märchenadaption, die man in wenigen Stunden durchlesen kann, die jedoch weder inhaltliche noch emotionale Tiefe erreicht. Für jüngere oder anspruchslosere Leser empfehlenswert!

     

  13. Cover des Buches Tintentod (ISBN: 9783791504766)
    Cornelia Funke

    Tintentod

     (2.793)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    ... 

  14. Cover des Buches Aura 1: Aura – Die Gabe (ISBN: 9783522202411)
    Clara Benedict

    Aura 1: Aura – Die Gabe

     (173)
    Aktuelle Rezension von: DanaLea

    Das Cover ist wunderbar. Eine Idee mit der Fähigkeit, andere Menschen, Objekte ... gut zu beeinflussen, aber die Handlung? Ich musste mich überreden, das Buch zu lesen.

    H.Charakter Hana ging mir auf die Nerven. Auch die langen Geschichten in ihrem Kopf.
    (Wahrscheinlich würde nichts passieren, wenn der Autor einige Sätze löschen würde).
    Dann war da noch Jan: ein undankbarer Typ, der mir von Anfang an nicht passte. Ich wartete darauf, dass eine dritte Person auftauchte und es ein wenig aufrührte. ..
    Gegen Ende des Buches tauchten einige Dinge auf (ich wusste bereits etwas).

    Ansonsten langweilte mich das ganze Buch. 2,5 / 5 *

  15. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.292)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  16. Cover des Buches Die Engelmacherin (ISBN: 9783471350843)
    Camilla Läckberg

    Die Engelmacherin

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Perserkatze

    Im alten Schulhaus auf der Insel Valö wird ein Mordanschlag auf die junge Ebba Stark verübt. Kommissar Patrik Hedström vernimmt die verstörte Frau, die gerade erst nach Fjällbacka zurückgekehrt ist, um den tragischen Tod ihres kleinen Sohnes zu verkraften. Die Schriftstellerin Erika Falk, Patricks Frau vermutet einen Zusammenhang zwischen den Anschlag auf Ebba und der Geschichte ihrer Eltern. Die Elvanders verschwanden Ostern 1974 ohne jede Spur. Sollten diese unerklärte Fall der Grund für den Mordversuch gewesen sein?

     

    Die Geschichte spielt Teils in der Vergangenheit teils in der Gegenwart. Nach und nach erfährt der Leser die Zusammenhänge die durch die laufenden Cliffhanger begleitet werden. Es bleibt einem sozusagen nichts anderes übrig als weiter zu lesen, dass mir um ehrlich zu sein echt schwergefallen ist obwohl ich die Bücher der Autorin wirklich gerne lese.

    Es haben einfach zu viele unterschiedliche Personen am Lösung des Falls gearbeitet und zu viele haben ein Geheimnis und versuchen es zu bewahren. Immer wieder kommen Kapitel die nicht mit dem eigentlichen Geschehen zu tun haben und Figuren deren Handlungen für mich keinen Sinn ergeben und total unverständlich waren. Zum Schluss wird der Fall zwar gelöst aber wer hinter diesen Anschlägen steckt und der Grund dafür hat mich überrascht und hätte ich so nicht erwartet.

    Ein für sich ist die Geschichte nicht schlecht wenn man sie nach den Sprachlichen Gegebenheiten beurteilt. Sie ist fließend und teilweise herrscht in Kapiteln die sich in der Vergangenheit abspielen eine derbe und harte Ausdruckweise die jedoch für diese Zeit absolut passend ist. Doch trotz dieser positiven Aspekte hat mich die Geschichte einfach nicht überzeugt. Deswegen leider nur 3 Sterne.

  17. Cover des Buches Angerichtet (ISBN: 9783462043471)
    Herman Koch

    Angerichtet

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    Der Autor lotet hier menschliche Abgründe aus, für mich sehr fesselnd und empfehlenswert. Dieses Buch ging mir lange nicht mehr aus dem Kopf, es regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. 

    Dabei kommt es aber wirklich leicht daher, was für die schwere Kost auch gut ausgewogen ist - stellenweise wirklich witzig!

  18. Cover des Buches Dein Leben gegen meins (ISBN: 9783959671538)
    Liv Constantine

    Dein Leben gegen meins

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Susi1988
    Das Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ersteinmal vielen Dank dafür.
    Das Cover wirkt schlicht, und wirkt erst einmal unscheinbar. Aber wenn man anfängt zu lesen lässt sich dieser Eindruck schnell revidieren.
    Der Schreibstil ist abwechslungsreich und spannend und es gibt den typischen Kapitelaufbau. Die Charaktere sind interessant herrausgearbeitet und nicht ist so harmonisch wie es auf den ersten Blick scheint. Aber ich verrate an dieser Stelle nicht zu viel.
    Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich und es wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Amber und Daphne geschrieben, sodass beide Seiten beleuchtet werden, was ich persönlich immer sehr interessant finde.
    Das Ende des Buches finde ich gut gelungen, denn jeder bekommt was er verdient hat. Warum ich das so schreibe erfahrt ihr wenn ihr das Buch gelesen habt.
    Zusammenfassend ein spannendes Buch, was sich seine 5 Sterne verdient hat. Fazit
    Das Buch erhält 5 Sterne, es entwickelt sich nach und nach zu einem Pageturner.
  19. Cover des Buches Frankenstein (ISBN: 9783717523703)
    Mary Shelley

    Frankenstein

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Doreen_Klaus

    Zum Inhalt des Buches muss man, glaube ich, nicht mehr viel sagen. Der junge ambitionierte Frankenstein ist fasziniert von längst überholten Lehrmeinungen und erschafft unter deren Einfluss ein Wesen nach dem Ebenbild des Menschen. Als dieses zum Leben erwacht, wendet sich der Schöpfer ab angesichts des Grauens, das er erschaffen hat, verweigert seiner Schöpfung Leitung und Nähe und besiegelt so sein Schicksal.

    Schon recht früh war ich fasziniert vom Horrorgenre und habe neben Stephen King, natürlich auch die Klassiker gelesen. Damals war ich fasziniert von der Geschichte. Heute, mit Erfahrung und Abstand sehe ich die Story dagegen etwas differenzierter. 

    Generell ist es erstaunlich, mit welch wenigen tatsächlichen Horrorelementen die Autorin ihre vielschichtige Geschichte aufbaut. Sie beschreibt den Entstehungsprozess des Monsters fast gar nicht und auch das Aussehen der Kreatur bleibt weitestgehend der Phantasie des Lesers überlassen. Bilder, die man meint hierzu im Kopf zu haben, stammen meist aus einer der zahlreichen Verfilmungen. Der eigentliche Grusel spielt sich hier nicht in blutigen Details ab, sondern viel mehr auf der psychologischen Ebene. Wenn man bedenkt wie jung Mary Shelley war, als sie die Geschichte geschrieben hat ist es erstaunlich, wie sie es schafft beim Leser subtile Gänsehaut zu erzeugen und wie visionär ihre Erzählung ist, wenn man bedenkt was heute möglich ist, beispielsweise bei Transplantation, Gentechnik, Klonen. 

    Die Erzählweise ist sehr verschachtelt. Der Leser erfährt über die Kreatur aus Briefen eines jungen Forschers an seine Schwester, der hier über die Begegnung mit Frankenstein erzählt und dabei wiedergibt, was dieser ihm von seinem persönlichen Alptraum erzählt. Die Sprache ist natürlich ganz dem Alter des Buches entsprechend und teilweise schon langatmig und schwer. Gerade junge Leser könnten sich hier abgeschreckt fühlen und die Lust verlieren. Streckenweise wirkt das Buch fast wie ein Reisebericht, besonders wenn man die Wege Frankensteins nachverfolgt und von der Kreatur seintenweise kein Wort berichtet wird. Die Beschreibung der Kreatur ist, wie schon gesagt, eher vage. Sehr ausführlich widmet sich Mary Shelley dann aber der Entwicklung dieser. Hier kommt es dann, für mich, auch zu den größten, sagen wir mal Logikfehlern des Buches,  wenn die Kreatur sich vollkommen autodidaktisch Sprechen, Lesen und Schreiben beibringt und das nur durch bloßes Beobachten. Die Autorin schafft kein gefühlloses Monster, welches Feuer scheut und blindwütig tötet, sondern ein denkendes, fühlendes Wesen. Ein Wesen, das sich formvollendet ausdrücken kann und in der Lage ist seine Situation selbst psychoanalytisch zu sezieren, das seine Herkunft ergründet, nach einer Vaterfigur sucht, Anschluss finden möchte, einen Partner. An diesem Punkt kann man nun die Psychologie bemühen und das Werk analysieren, aber da ich es nicht als Literaturstudent gelesen habe, überlasse ich das Anderen. 

    Ich habe das Buch dieses Mal unter anderen Voraussetzung gelesen, aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachtet, auch unter den Einflüssen des umfangreichen Filmangebots zu diesem Stoff. Ein bisschen hat dies meinen damaligen Leseeindruck revidiert, aber trotz allem ist das Buch ein unvergleichlicher Klassiker, ein Meilenstein der Literatur, Inspiration für ein ganzes Genre und ein Muss für Fans.

  20. Cover des Buches Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1) (ISBN: 9783551315830)
    Kristin Cashore

    Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)

     (2.639)
    Aktuelle Rezension von: missella

    Ich habe das Buch an einem Nachmittag verschlungen. Die Welt, in der die Protagonistin Katsa lebt, besteht aus 7 Königreichen. Kristin Cashore war sehr kreativ, denn die Welt ist schön ausgearbeitet. Man braucht aber ein bisschen bis man sich zurechtfindet und die Könige dem richtigen Reich zuordnen kann und versteht, wer mit wem Streit hat und wer mit wem verwandt ist. 

    Katsa hat mein Interesse geweckt, da sie etwas Besonderes ist. Beschenkt mit der Gabe des Tötens ist sie eigentlich unbesiegbar und wird deshalb stets als Waffe genutzt. Sie versucht trotzdem sich ihre Macht nicht zu Kopf steigen zu lassen und schützt sich, indem sie sich eine Art emotionalen Panzer zulegt. Das macht sie mir sympathisch. Prinz Bo schafft es schließlich, dass sie sich öffnet und Liebe spürt. Ich habe mich gefreut wie Schneekönig, dass sie durch Bo Zuneigung verspüren kann. Auch Bo hat einen starken Charakter und ist einfach wunderbar. Das Ende war so traurig, aber gleichzeitig auch echt schön.

    Also, ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und freue mich auf Band 2, auch wenn es dort um andere Charaktere geht.

  21. Cover des Buches Die Gesichter (ISBN: 9783423289696)
    Tom Rachman

    Die Gesichter

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar
    Der erste Satz: »Bear Bavinsky tunkt seinen Kopf ins dampfende Wasser der kupfernen Badewanne und schüttelt den Bart aus, dass die Tropfen durchs Atelier fliegen.«

    Charles, genannt Pinch, wohnt mir seiner kanadischen Mutter Natalie in einem Atelier in Rom, sie arbeitet als Keramik-Künstlerin. Bear, der Vater von Pinch, ein Amerikaner, der die Mutter auch bereits geheiratet hat, zieht ein, als Pinch noch klein ist. Bear ist ein weltweit gefragter Künstler und sein Ego ist genauso berühmt wie seine Bilder. Natalie ist die x-te Muse, x-te Ehefrau und Pinch das x-te Kind. Insgesamt wird Bear bei seinem Tod 17 Kinder hinterlassen (anerkannte Kinder). Der Vater zieht in Rom mit all seiner Präsenz ein, was dazu führt, dass die Mutter aufhört zu töpfern, denn das Quietschen der Töpferscheibe geht Bear auf die Nerven. Arbeitet er nicht, hat sie für ihn da zu sein. Nun wird der Familie von Galeristen eine pompöse Wohnung zur Verfügung gestellt, aus der Natalie und Sohn beim Abgang von Bear natürlich ausziehen müssen. Pinch ist am Malen interessiert, aber erhält eher Versprechungen, als Malstunden vom Vater. Als Schwester Birdie aus Amerika zu Besuch kommt, der Vater will mit der Tochter die Ferien verbringen, hat er nie Zeit für sie. So ergeht es auch Pinch als er später den Vater in den USA besucht.

    »Birdie schlendert zur Leinwand, an der die beiden stehen, sieht einen Moment lang zu und stürzt dann nach vorn, lässt sich gegen das Bild fallen und verschmiert überall Farbe. ›Hoppala‹, sagt sie.«

    Rachman zieht den Leser am Anfang der Geschichte in die Bohème der 1950er-Jahre von Rom hinein, ein schön gezeichnetes Ambiente. Natalie ist niemand, auch wenn Bear sie für begabt hält, eine Ausstellung in einer Galerie für sie organisiert, ein Desaster. Natalie, ohnehin nicht mit Selbstvertrauen gesegnet, will niemand interviewen, niemand stößt mit ihr an und niemand interessiert sich für ihre Keramik. Alle fragen nach Bear, sie sind seinetwegen gekommen, wollen seine Hand schütteln, mit ihm reden. Der Über-Bear – der Mann, den alle lieben, der Geniale, der Partylöwe, dem sich die Frauen zu Füßen werfen – jeden Menschen an seiner Seite, drängt er in seinen Schatten. Picasso bezeichnet er als Dreckskerl, Renoir habe nicht mal Talent zum Maler.

    »Ich halte große Stücke auf dich, mein Sohn, das weißt du‹, mit einem Kopfnicken deutet er auf das Bild, ›aber ich muss dir sagen, Kiddo, ein Maler bist du nicht, und du wirst auch nie einer werden.«

    Bear, zurück in Amerika verheiratet mit einer neuen Ehefrau, beglückt mit neuen Kindern, wird eines Tages von Pinch besucht.. Der ist verwundert, wie alt seine Geschwister bereits sind, rechnet – die müssen schon während der Zeit geboren sein, als der Vater noch in Rom lebte, hin und wieder zu Ausstellungen hinüberfuhr. Und Pinch erlebt das, was er aus Rom kennt: Bear zerstört seine Gemälde, sobald er sie gemalt hat – nicht gut genug. Sein Ruhm basiert auf alte Zeiten. Bear ist auch nicht mehr gefragt, die jungen Maler ziehen an ihm vorbei. Das Ganze dargestellt in einer wundervollen Szene bei einer Ausstellung in New York, die Pinch mit seinem Sohn besucht. Gierige Ehefrauen möchten ausgezahlt werden und darum versteckt Bear 24 seiner alten Werke, die er nicht verkaufen will, in einem Chalet in Frankreich. Pinch ist sein Lieblingssohn und seine Mutter meint, er sei talentiert. Stolz zeigt er dem Vater eine Zeichnung. Doch die Antwort haut Pinch um: Völlig untalentiert! Der Traum geplatzt, er wird nie wieder einen Pinsel in die Hand nehmen – vorerst …

    »Nicht jeder kann ein Künstler sein. Aber für jene von uns, die Künstler sind, ist es ein Krieg. Ein totaler Krieg.«

    Bear ist ein Narzisst, wie man ihn nicht besser beschreiben kann. Alles dreht sich um ihn selbst in seinem Leben: 1. Bear Bavinsky ist der Wichtigste, 2. Bear Bavinsky ist der größte Maler, 3. Der einzige Mensch, der in seinem Leben zählt, ist Bear Bavinsky. Wer lediglich mit sich selbst eine Beziehung pflegt, ist unfähig, andere zu lieben, andere neben sich stehen zu lassen. Und darum hält Bear alle Menschen um sich herum klein, liebt es, genau das zu definieren, damit sie sich ihrer Bedeutungslosigkeit bewusst sind. Wenn er sich umdreht, hat er sie vergessen. Er hält kaum zu einem seiner Kinder den Kontakt aufrecht – nur zu Charles, den der Vater schon mit diesem Spitznamen kleinhält. Seelische Gräber, die Bear bei Frauen und Kindern hinterlässt, interessieren ihn nicht. Pinch liebt seinen Vater trotz alledem, hält ihn für einen ganz Großen. Er ist Papas Liebling und er allein kennt das alte Bauernhaus in Frankreich. Doch je älter er wird, um so schärfer wird sein Blick. Liebe und Bewunderung schrumpfen, Verachtung und Rachegelüste steigen auf. Und als seine Schwester Birdie, die ständig von ihrem Mann verprügelt wird, von Bear im Stich gelassen wird, kann Pinch nicht untätig zusehen und rutscht in etwas hinein … Kunstfälschung …

    Tom Rachman entwirft wundervolle Stimmungen in diesem Buch, Ölfarbe und Terpentin duftet zwischen den Buchstaben beim Lesen heraus, Orte erschließen sich dem Leser. Die Dialoge sitzen, sind eindringlich und ab der Mitte wird das Buch wirklich spannend und kriminell. Fast alle berühmten Maler waren unersättliche Egoisten, wie ihre Biografien zeigen. Und die Frage, die Rachman mit diesem Roman stellt, lautet: Trägt man das Potenzial des Narzissten in sich, wird dadurch ein genialer Künstler, oder wird eine künstlerische Entdeckung durch sein Publikum zum Narzisten gemacht? Bear arbeitet wie ein Besessener, Tag und Nacht, geht bis an körperliche Grenzen, ist gnadenlos mit sich selbst in der Kritik. Der Glaube an sich selbst und die Besessenheit, seine unverfrorene Selbstdarstellung steckt in jedem Narzissten, und seinen wir froh, wenn er sich im Kreativen auslässt. Für diesen Roman soll der 1956 verstorbene amerikanische Action-Painter Jackson Pollock als Vorbild gedient haben. Er erkannte 17 Kinder an und war berüchtigt dafür, Bilder, die seinen Ansprüchen nicht genügten, sofort zu zerstören. Im Umgang mit Menschen war er als aufbrausend und skrupellos bekannt. Aber dieser Roman ist gleichzeitig eine Satire auf Galeristen, den Kunstmarkt und Kulturpublizisten, auf sogenannte Fachleute. Ein lesenswerter Roman, spannend und humorvoll.

    Tom Rachman, geboren 1974 in London, wuchs in Vancouver auf. Er war Auslandskorrespondent der Associated Press in Rom, die ihn u. a. nach Japan, Südkorea, Ägypten und in die Türkei entsandte. Später arbeitete er als Redakteur des International Herald Tribune in Paris. Rachmans erster Roman »Die Unperfekten« wurde gleich nach Erscheinen zu einem internationalen Bestseller. Er lebt mit seiner Familie in London.

  22. Cover des Buches Auf sieben Beinen (ISBN: 9783969666937)
    Fine Sturm

    Auf sieben Beinen

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Kupferkluempchen

    Inhalt:

    Franzi hat nach einem Hundebiss in ihrer Jugend eine Beinprothese, die sie unbedingt verheimlichen will. Und panische Angst vor Hunden. Genau diese beiden Dinge werden ihr zum Verhängnis, als sie sich bei Architekt Jan vorstellt.

    Doch Jan und Franzi treffen sich zufällig wieder und finden Gefallen aneinander. Wären da nur nicht Jans Hund Hansi, Franzis Behinderung und diverse andere Hindernisse. Vielleicht können Freundin Kiki und das Schicksal der Liebe der beiden doch noch unter die Arme greifen...

    Meinung:

    Dieser Debütroman der Autorin Fine Sturm lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Großartig! Eine Geschichte, die gleichermaßen unterhaltsam und emotional ist, ohne jemals kitschig zu werden, trotz des ernsten Themas. Sie erzählt das Leben großartiger Charaktere und ihrer Schwierigkeiten, Menschen wie wir sie jeden Tag treffen können.

    Dabei kommt es immer wieder zu unerwarteten Wendungen und Überraschungen, die wie Zahnräder perfekt ineinander greifen und es mir unmöglich gemacht haben, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Ein Buch über die Kraft der Liebe zwischen Menschen und der ganz besonderen Seelenverwandschaft mit einem vierbeinigen Freund.

    Fazit:

    Lesen, verzaubern lassen und ein bisschen der Botschaft mit in den Alltag nehmen.

  23. Cover des Buches Letzte Freunde (ISBN: 9783446252905)
    Jane Gardam

    Letzte Freunde

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jane Mary Gardam wurde 1928 in England geboren. Sie studierte Englisch am Bedford College der University of London. Nach dem Studium arbeitete sie als reisende Bibliothekarin für Krankenhausbibliotheken des Roten Kreuzes. Anschließend wechselte sie in den Bereich Lektorat des Weldon Ladies Journal und Time and Tide. Ihr erstes Buch veröffentlichte sie mit 43 Jahren.
    Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Bisher wurden erst 4 ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt. 
    2009 wurde sie zum Officer des Order of the British Empire ernannt. Jane Gardam lebt in Sandwich/East Kent.

    Inhalt (Klappentext): 
    Es ist Abscheu auf den ersten Blick, der Edward Feathers und Terry Veneering, die glänzendsten Juristen des Empire, ein Leben lang verbindet. Als ebenbürtig brillante Gegner in zahllosen Prozessen hassen sie einander schon, bevor sie sich in dieselbe Frau verlieben. Und es wird ein Leben lang dauern, bis sie bemerken, dass sie ebenso gut Freunde sein könnten. Was hat Feathers Frau Betty so angezogen an Veneering, dem Mann mit dem weißblonden Harr, der mit der schönsten Frau und Tochter der reichsten Familie Hongkongs verheiratet ist? Worum beneiden die erbitterten Feinde sich mit solcher Intensität?

    Ich war ja schon von den ersten beiden Bänden der "Old-Filth-Reihe" die wilden Zeitsprünge in der Erzählung gewohnt, aber in diesem Buch ist es so ausgeprägt, dass die Geschichte stellenweise wie ein wirres Geschreibsel wirkt. 
    Die stärksten Passagen waren diejenigen, die in der Kindheit und Jugend Terry Veneerings spielen. 
    Der Schreibstil von Jane Gardam ist ungewöhnlich und gefällt mir eigentlich gut, aber leider hat sie es dieses Mal etwas übertrieben.
    Manchmal hatte ich das Gefühl, sie wollte damit die Verwirrtheit und Konfusion der älteren Protagonisten deutlich machen: Die Vergangenheit ziemlich klar, die Gegenwart undeutlich und verwirrend. Ein interessanter Schachzug, aber es war mir dann doch etwas zuviel. Wenn ich nicht die beiden ersten Bände gelesen hätte, hätte ich dem Ganzen wohl ziemlich ratlos gegenüber gestanden. 
    Leider ein enttäuschender Abschluss :/




  24. Cover des Buches Die Blechtrommel (ISBN: 9783423138192)
    Günter Grass

    Die Blechtrommel

     (542)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Danke Herr Grass für diesen längeren Ausflug in die Welt von Oskar Matzerath. 

    Dieses Buch kann ich definitiv mit nichts vergleichen was ich bisher gelesen habe... 

    Jedem zu empfehlen der Lust auf etwas unkonventionelles hat! 

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