Bücher mit dem Tag "vereinigte staaten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vereinigte staaten" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.981)
    Aktuelle Rezension von: marie4

    Dan Brown schickt seinen Protagonisten Langdon zum dritten Mal ins Rennen. Der Plot strotzt wieder von geheimen Organisationen, Orten und Symbolen, der Erzählstil ist bekanntermaßen rasend und lässt wenig Zeit zum Luftholen, der Gegenspieler ist schillernd, skurril und abgründig, das Ende hält so manche Überraschung bereit. Also alles gut für Dan Brown-Fans? Leider nein. Im Gegensatz zu den Vorgängern braucht die Geschichte lange, um richtig in Fahrt zu kommen. Die vielen Rückblenden rund um den Bösewicht stören auf Dauer den Erzählfluss und Brown übertreibt maßlos beim Blick in dessen Seelenleben: die inneren Dialoge wirken abgedroschen und platt und gehen nicht unter die Haut. Der immerhin 60seitige Nachspann kommt seicht und pseudotiefsinnig daher und verwässert die angerissenen philosophischen Fragen. Fazit: eine durchaus rasante und spannende Fahrt, leider mit deutlichen Schwächen.

  2. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783442360673)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

     (1.960)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

     Klappentext:
    In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von allein stehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist.

    Charaktere:
    Jane Rizzoli: Rizzoli ist dreiunddreißig Jahre alt, eine kleine Frau mit scharf geschnittenen Zügen. Sie ist eine taffe Polizistin und versucht sich in der Männerwelt durchzusetzen. Möchte den gefürchteten Killer "den Chirurgen" schnappen, um allen zu beweisen, dass auch Frauen dazu fähig sind.

    Catherine Cordell: Eine angesehene Unfall-Chirurgin. Hat sich eine steile Karriere erarbeitet. Trotz eines Traumas in ihrer Vergangenheit, lässt sie niemanden hinter ihre Fassade blicken. Durch die neu verübten Morde, wird jedoch ihr ganzes Leben wieder auf den Kopf gestellt.
    >> Ganz gleich, wie sehr du dich bemühst, in deinem Leben für Ordnung zu sorgen; ganz gleich, wie sehr du auf der Hut bist vor Fehlern und Unvollkommenheiten - immer lauert im Verborgenen irgendein Fleck, ein Makel, und wartet nur darauf, dir eine böse Überraschung zu bereiten. << S. 39


    Meinung:
    Tess Gerritsen macht einen süchtig. Ihr Schreibstil ist flüssig und sie erklärt dem Leser alles bis ins letzte Detail.

    Es gab in dieser Geschichte Anfangs ein Detail, dass mich störte. Ich hatte bereits die gesamte Rizzoli & Isles Serie gesehen und liebte sie. Nun, als ich das Buch begonnen hatte, war mir die Jane Rizzoli aus dem Buch äußerst unsympathisch, da sie keine Ähnlichkeit hatte, mit dem Charakter aus der Serie. Für mich, hab ich dann beschlossen, das Buch als eigenständig zu betrachten und es nicht mit der Serie zu vergleichen.

    Das Team der Mordkommission bestand aus fünf Männern und Rizzoli als einzige Frau. Da verdrehte ich natürlich als weibliche Leserin erst mal die Augen. Es war eine Männerwelt, in der sich Jane erst einmal ihren Platz erkämpfen musste. Zwar sahen Moore und Frost mehr in ihr, als nur das schwache Glied der Kette, jedoch setzten sie sich nicht so stark für sie ein, wie wahrscheinlich für einen männlichen Kollegen. Da konnte ich den Charakter von Jane Rizzoli schon etwas besser verstehen.

    Der Inhalt der Geschichte packte mich vom ersten Kapitel an. Die Spannung lies nie ab. Immer versuchte ich mit zu rätseln, wer jetzt der Serienmörder sein könnte.
    >> Die intimste Erfahrung, die zwei Menschen miteinander teilen können, ist weder Liebe noch Lust, sondern Schmerz. << S. 189

    Die gedanklichen Ausschnitte des "Chirurgen" faszinierten mich und schreckten mich gleichzeitig ab. Sich o tief in die Überlegungen eines Serienmörders zu wagen, bescherte mir ab und an eine Gänsehaut!
    >> Die Azteken verwendeten Knochenbohrer und Agavennadeln, um ihre eigene Haut zu durchstechen, bis das Blut floss. Sie bohrten sich Löcher in die Lippe, in die Zunge oder in die Brust, und das Blut, das daraus hervortrat, war ihre persönlich Opfergabe an die Götter. Heute würde man solche Selbstverstümmelunge als krankhaft und grotesk bezeichnen, als Anzeichen von Geisteskrankheit. << S. 272

    Bewertung:
    Schreibstil: *****
    Handlung: *****
    Spannung: *****
    Atmosphäre: ****

  3. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783942656177)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

     (2.763)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Das Buch wird ja immer wieder gehyped und empfohlen, ich hatte also sehr hohe Erwartungen, die in Richtung Psychothriller gingen. Das Buch behandelt aber vor allem einen Strafprozess, was ich nicht so spannend fand. Die Autorin hat aber jedenfalls einen angenehmen Schreibstil.

  4. Cover des Buches To Kill A Mockingbird (ISBN: 9781784752637)
    Harper Lee

    To Kill A Mockingbird

     (451)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT:

    At the age of eight, Scout Finch is an entrenched free-thinker. She can accept her father's warning that it is a sin to kill a mockingbird, because mockingbirds harm no one and give great pleasure. But Scouts world isn‘t as happy as it seems. 

    REZENSION:

    Ich bin relativ schwer in das Buch hineingekommen. Das könnte aber an der englischen Version liegen. 

    Die Geschichte wird aus der kindlichen Sicht von Scout, was also auch etwas anders ist. 

    Leider war für mich einfach nicht wirklich viel los. Erst am Seite 200/310 ging es mal. Da wurde auch endlich das Hauptthema aufgegriffen. 

  5. Cover des Buches Tote Augen (ISBN: 9783442374786)
    Karin Slaughter

    Tote Augen

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Mir hat dieser Teil bis jetzt am Besten gefallen.
    Man kann sich immer mehr in die Charaktere hineinversetzen und ihr handeln besser verstehen, auch die Verbindung zwischen den Charakteren wird immer tiefer.
    Die Story ist wieder mal sehr spannend und lässt sich sehr gut lesen.

  6. Cover des Buches Mr. President – Macht ist sexy (ISBN: 9783736305892)
    Katy Evans

    Mr. President – Macht ist sexy

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Engel_Manu

    Ein tolles Buch. War mal was ganz anderes zum lesen. Die Charaktere sind einfach toll. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Der erste Teil war echt klasse Ich warte gespannt auf den nächsten Teil. ❤️

  7. Cover des Buches Der Talisman (ISBN: 9783453877603)
    Stephen King

    Der Talisman

     (383)
    Aktuelle Rezension von: Krauti1998

    Ich muss dazu anmerken, das ich diesen Roman nicht gelesen, sondern als Hörbuch konsumiert habe. David Nathan war wie immer großartig. Zu diesem Buch hatte ich keinerlei Vorwissen wie man es vllt aus dem Mainstream bei einem Shining oder Friedhof der Kuscheltiere kennt. Die Geschichte hat mich von Anfang in ihrem Bann gehabt sodass ich Zeit bedingt die glaube 32h in ungefähr 1-2 Wochen durchgehört hatte. Auch für nicht King Fans oder die es noch werden wollen ein schöner Roman. Eines meiner Lieblinge.

  8. Cover des Buches 900 MEILEN - Zombie-Thriller (ISBN: 9783943408249)
    S. Johnathan Davis

    900 MEILEN - Zombie-Thriller

     (103)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    „Banale Aufgaben in einer banalen Welt...“ - Allein mit diesem Satz hat der Autor mich schon gehabt. Das Leben von John, dem Hauptcharakter, verlief bisher eher in gleichen Bahnen. Angestellt, mit einem Gehalt, was okay ist, lebt er mit seiner Frau von Tag zu Tag. Er befindet sich aktuell in New York, knapp 900 Meilen weit entfernt von Zuhause. Die laufende Präsentation nimmt er zwar wahr, aber so richtig ist er nicht bei der Sache. Interessant wird es erst, als das Chaos ausbricht. Ein YouTube-Video macht die Runde. In einem Restaurant wird plötzlich ein Kellner von einem Gast angegriffen. Er wird mitten in den Hals gebissen und ein großes Stück Fleisch herausgerissen. Der Autor lässt ab jetzt nicht mehr locker. Er beschreibt sehr haarklein die Flucht von John. Von dem Büro in New York ist es allerdings ein weiter Weg und was hier alles passiert, da wird man mehr als einmal als Leser getestet, ob man Blut „sehen“ kann oder nicht.

    Waffen sind von Anfang an eher Mangelware. Eine Eisenstange und ein Hammer sind die helfenden Utensilien, mit den man sich die Zombies vom Hals hält. Knackende Knochen und Fontänen von Blut sind da keine Seltenheit. Jedoch geht es nicht hauptsächlich um den Ekel oder die Brutalität, die hier beschrieben werden. Davis geht eher darauf ein, wie sich John und sein Mitstreiter fühlen, wenn sie eines dieser untoten Wesen töten müssen. Da ist keine Freude oder Gelächter in ihren Gesichtern, vielmehr das blanke Entsetzen und der Wille zum Überleben. Den müssen sie auch haben, denn John will unbedingt zurück zu seiner Frau. Diese wartet auf ihn, nur aktuell funktioniert sein Handy nicht, da der Funkverkehr ausgefallen ist.

    Wie auf dem Cover zu sehen, spielt ein Hummer eine wichtige Rolle. Wenn man dieses Auto sieht, kann man sich auch noch einmal einige der Situationen besser vorstellen. Hartes Metall trifft auf ein paar menschliche Knochen, nun, den Ausgang ist recht eindeutig. Ansonsten hält der Autor immer wieder Bezug zu bekannten Zombie Filmen oder Geschichten. Der Kopf ist abzuschlagen, leere Augen, hier allerdings rot leuchtend und je älter die Zombies, desto langsamer bewegen sie sich. Sie bewegen sich auch auch ohne Unterleib oder Gliedmaßen, Hauptsache der Kopf ist noch intakt. Die Reise von John hält Wendungen parat. Nicht nur der Mensch und sein soziales Verhalten wird dabei auf die Probe gestellt, vielmehr wird die Menschlichkeit als solches aufgerufen und bei vielen nicht mehr gefunden.

    Ob super reiche Hausbesitzer, verschanzt in einem Bunker oder schon völlig abgebrüht und man erkennt den Unterschied zwischen Zombie und Mensch nicht mehr. Alles Themen, auf die man sich vorbereiten muss. An einigen Stellen findet Davis sogar die richtigen Worte, um den Leser auch Schmunzeln zu lassen, was angesichts der Geschehnissen schon recht überraschend war. Das liegt zum einen auch an John, aber auch an Kyle, der ihm mehr als einmal das Leben rettet und selbst zum Ende hin, beide nur zusammen diesen Wahnsinn überleben. Die geheime sichere Zuflucht Avalon dient perfekt als Showdown-Ort und wird die größte Herausforderung der Geschichte. Schade das man über den Ursprung der Seuche/Virus nicht all zu viel erfährt, aber es gibt ja einen Teil zwei...

    Fazit:
    WTF - An dieser Geschichte beißt man sich fest! S. Johnathan Davis hat mit „900 Meilen“ einen harten Endzeit-Thriller geschrieben der es in sich hat. Die beiden Hauptcharaktere erscheinen erstaunlich lebensecht und jede Situation ist kurzweilig und anschaulich beschrieben. Mit der richtigen Mischung aus Zombie-Action und Horror wird man Nonstop unterhalten. Eine trostlose Zukunft in die uns der Autor schickt und mit all den Menschen, welche bereits ihr zivilisiertes und soziales Leben aufgegeben haben, wirkt der Roman gleich noch brutaler, als die Kämpfe gegen die Untoten selbst. Nicht zu viele Seiten vor dem Schlafengehen lesen, man schreckt unweigerlich nachts auf und hört bei jedem Knacken genauer hin...

    Matthias Göbel

    Autor: S. Johnathan Davis
    Übersetzung: Katrin Fahnert
    Taschenbuch: 280 Seiten
    Verlag: Luzifer Verlag
    Veröffentlichung: 24.04.2014
    ISBN: 9783943408249

  9. Cover des Buches Mr. President – Liebe ist alles (ISBN: 9783736305915)
    Katy Evans

    Mr. President – Liebe ist alles

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Engel_Manu

    Ich habe damals sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Ich habe sehr lange auf die Fortsetzung warten müssen. Das Warten hat sich damals gelohnt. Mir hat die Fortsetzung sehr gut gefallen. In dem Buch gab es wirklich alles, was man sich von einen guten Buch wünschen kann. Ich liebe die beiden Hauptdarsteller. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

  10. Cover des Buches Antonio im Wunderland (ISBN: 9783499332562)
    Jan Weiler

    Antonio im Wunderland

     (433)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der zweite Teil von Weilers Familiengeschichten, diesmal aufgeteilt zwischen einem Familien-Italien-Urlaub mit Jan und alleman, bei dem sich eine Scherbe im Fuß nach tetanus-Spritze als Glücksfall gestaltet (man hat endlich seine Ruhe und wird von Nonna Anna umsorgt), natürlich nur mit mitgebrachter Matratze, und einem New-York-Trip mit Toni und Benno Tiggelkamp, die schon den Check-in am Düsseldorfer Flughafen aufmischen und später zu diversen Verhaftungen im Big apple sorgen. Nur die Robert-de-Niro-Passage kann man kaum glauben, ist dies wirklich passiert? Oder geht hier die Pretty-woman-Phantasie mit dem Autor durch? Sehr mysteriös, wohlwahr, und nur einfach schön mit der Onkelwerdung am Ende des Buchs.

  11. Cover des Buches 3 Wochen bis zur Wahrheit (ISBN: 9783499245558)
    Kate Pepper

    3 Wochen bis zur Wahrheit

     (196)
    Aktuelle Rezension von: cocoon
    dieses buechlein, das wohl nur auf 348 seiten kam, weil die autorin bei thea dorn abgeguckt hat, dass man mit massenhaften sonderzeichen auch platz schinden kann und die eigentlich nur typisch amerikanisches und unnuetzes hausfrauengewaesch absondert, ist die investierte lesezeit nicht wert.
    gottlob hat es der verkaeufer schon vor mir erkannt und fuer 50 cent verramscht. so vorhersehbar, so durschaubar und im thema dreiecksgeschichte ausgelutscht, erfaehrt man haufenweise unnuetzes zeugs ueber spiessige durschnittsamerikaner, das man eigentlich gar nicht wissen will. 
  12. Cover des Buches BLACK STILETTO (ISBN: 9783958351622)
    Raymond Benson

    BLACK STILETTO

     (21)
    Aktuelle Rezension von: LukeDanes

    Superhelden in Romanform habe ich bisher immer recht kritisch beäugt. Zum einen sind die gewohnten Helden (Marvel, DC & Co.) nicht interessant genug um auch einen Roman - ohne die gewohnten Bilder - meines Erachtens nach tragen zu können, zum anderen sind die Pulp-Abenteuer der Helden der Vierzigerjahre aus den USA nicht in deutscher Sprache erschienen, oder besser: man bekommt die Romane nicht mehr.

    Warum also nicht eine eigene Heldin erfinden und sie vollkommen unkonventionell zum Leben erwecken? Das scheint sich Autor Raymond Benson gedacht zu haben und so erschuf er seine eigene Superheldin: Black Stiletto.

    Black Stiletto erinnert in vielen Dingen an eine Mischung aus Daredevil und Catwoman. Daredevil, da sie die Kampfkunst, mit der sie ihre Gegner auf die Bretter schickt von der Pike auf lernen muss. Catwoman, weil sie viele Eigenschaften einer Selina Kyle in sich vereint, hätte Selina sich für die Seite des Guten entschieden.

    Die ganze Story beginnt in der relativen Jetztzeit und man fragt sich, was nun kommen wird: Geht es im kompletten Buch nur um die Tagebücher von Judy Talbot – der Black Stiletto, oder driftet man ab und schafft auf Grundlage der Urversion eine Jetztzeitheldin?

    Erfreulicherweise beschränken sich die Abenteuer und das Origin der Black Stiletto auf die Tagebucheinträge, welche Martin Talbot – der Sohn von Judy „Black Stiletto“ Talbot – liest und für sich selbst visualisiert.

    So hat man stets das Gefühl in die Zeit von The Shadow oder Doc Savage zurückversetzt zu werden, nur das sich diesmal die Leading Lady der Geschichte nicht wie die übliche „Damsel in Distress“ verhält, sondern dem organisierten Verbrechen eigenhändig den Kampf ansagt. Dabei geht sie nicht zimperlich zu Werke, den ihre Gegner gehen auch nicht gerade wie Gentlemen mit ihr um.

    Benson schafft den Spagat zwischen Coming-of-Age-Story, Liebesgeschichte, knallharter Heroaction und einem sehr augenzwinkernden Final im Jetzt mit Leichtigkeit. Die Heldin wächst einem sehr schnall ans Herz und die ganze Story ist definitiv nicht als eine Art „Female Fantasy“ gedacht, sondern geht in den großen Fußstapfen ihrer Vorbilder (Shadow, Savage, Miss Fury) ihren eigenen eindrucksvollen Weg.

    Der erste Band ist ein Pageturner. In den USA sind mittlerweile fünf Bände um die Lady mit den hochhackigen Schuhen erschienen. Der Luzifer Verlag hat davon bisher „The Black Stiletto“ und „The Black Stiletto: Black & White“ ins Deutsche übersetzt.

    Ich würde mir wünschen, dass man sich bei Luzifer ein Herz nimmt und auch „The Black Stiletto: Stars & Stripes“, „The Black Stiletto: Secrest & Lies“ sowie „The Black Stiletto: Endings & Beginnings“ („Black Stilettos Autograph“ dabei bitte nicht vergessen) ebenfalls dem deutschsprachigen Publikum zugänglich macht.

  13. Cover des Buches INGENIUM - Du kannst nicht entkommen (ISBN: 9783570165522)
    Janet Clark

    INGENIUM - Du kannst nicht entkommen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Buecher_maeuschen

    REZENSION
    *

    INGENIUM - Du kannst nicht entkommen - Janet Clark

    *

    INHALT
    *

    Ein unheimliches Projekt. Ein verschwundenes Mädchen. Und vier Jugendliche, deren Begabungen gefährlicher sind als eine Waffe.
    Matt, Jeanie und Luke sind alles andere als normale Teenager: Sie alle leiden unter einer Gen-Anomalie, die sie zu Freaks macht - meinen sie. Dass ihre besonderen Talente sie auf der anderen Seite auch zu Superhelden im wahren Leben machen können, erfahren sie erst, als sie sich kennenlernen und durch ihre Mitschülerin Develine in das Abenteuer ihres Lebens verwickelt werden. Dabei geht es um nichts weniger als den hochgefährlichen Eingriff in die Entwicklung der Menschheit und den Bruch aller ethischen und gesetzlichen Grenzen.

    *

    MEINUNG
    *

    Das Buch beginnt mit einer ganz interessanten und spannungsverheißenden Idee. Auch der Einstieg gelingt gut. Alle Protagonisten haben eine liebevolle Seite und eine interessante Geschichte zu erzählen, die im Verlaufe des Buches immer weitererzählt werden. Was das Ganze spannender macht, ist der Fakt, dass sich immer wieder neue Informationen offenbaren und diese alles wieder verändern.

    Leider nimmt die Spannung mit der Zeit aber etwas ab und es wirkt eher so, als wenn die ganze Geschichte eher dahin ,,plätschert". Was mich beim Lesen auch etwas störte, war der Umstand, dass die Zusammenarbeit der Jugendlichen irgendwie nicht wirklich funktionierte. Ich dachte mir, dass sie einander schon ihre neuen Erfahrungen berichten würden, aber dazu kam es oft nicht. Dadurch entstanden für mich zu viele Missverständnisse und unnötige Komplikationen, die dann oft einfach durch Zufälle gelöst wurden.

    Wenn auch für mich keine ganz runde Geschichte, denke ich, dass sie für jüngere Leser eine spannende und unterhaltende Lektüre sein könnte. 

    *

    3/5

  14. Cover des Buches Die toten Frauen von Juárez (ISBN: 9783608502121)
    Sam Hawken

    Die toten Frauen von Juárez

     (48)
    Aktuelle Rezension von: DasBuchmonster
    Der Boxer Kelly ist heroinsüchtig und lebt in Juarez, Mexiko, unglücklich Umstände haben ihn dazu veranlasst, Amerika nicht mehr betreten zu können. Er verdient sich sein Geld indem er im Ring zu Brei geschlagen wird und als Drogenkurrier. Kelly liebt die Schwester seines Chefs, Paloma, diese ist zwar auch in den Drogengeschäften involviert, arbeitet aber noch zusätzlich bei der Frauenorganisation mujeres sin voces. Diese unterstützt Familien, deren Töchter /Frauen spurlos verschwunden sind, und dafür gibt es an einem Ort wie Juarez außergewöhnlich viele. Manche hauen ab, manche prostituieren sich, aber einige werden nicht mehr gefunden oder werden als Leiche wieder gefunden. Kelly versucht sich hoch zu rangeln als ernsthafter Boxer und fällt dabei in ein Loch, in dem er sich seiner Abhängigkeit wieder hin gibt und für ca. einen Monat verschwunden bleibt in seinem Rausch. Genau in dieser Zeit verschwindet Paloma, doch Kelly kann sich nicht mehr an das Geschehene erinnern. Dann wird Paloma misshandelt, vergewaltigt und tot aufgefunden. Die Gedanken rasen. War er es, der Paloma umgebracht hat? So wie jeder sagt? Oder steckt dahinter jemand anderes? 
    Meinung:
    Das Cover finde ich nicht gerade sehr einladend, aber diese Erfahrung habe ich schon des öfteren mit dem Tropenverlag gemacht, dass die Hüll nicht mainstream entsprechend ist, der Inhalt dafür allerdings sehr gut. Und genau so war es. Die Spannung, die einem gleich am Anfang einholt ist gegründet auf die Authentizität, die sofort und durchgängig im Buch vorhanden ist. Die Geschehnisse und Worte sind roh und teilweise auch brutal und dennoch ehrlich. Und da ist Kelly, der eigentlich ein gutes Herz hat, bei dem das Leben es aber nicht gut mit ihm gemeint hat, in einer Welt der Rohheit, die ja schon beinah die Hölle auf Erden sein könnte, ist Kelly einem sehr sympathisch. Die konsequente Einhaltung des authentischen Schreibstils hat mich einfach sehr positiv überrascht. Die Storyline an sich ist auch sehr spannend. In der ersten Hälfte geht es hauptsächlich um Kelly als Person und um das Umfeld, das informativ ist und auch auf eine gute Recherchearbeit seitens des Autors gründet. Die zweite Hälfte widmet sich den Ermittlungen und ist abwechslungsreich. Ein interessantes Aspekt, und somit auch die Kaufentscheidung, war die fremde Kultur und deren Doppelmoral und darin wurde ich nicht enttäuscht. Insgesamt kann ich über das Buch sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat, ich hab eher einen mittelmäßigen Krimi erwartet und daraus ist ein Krimi geworden, der mich einfach umgehauen hat!
  15. Cover des Buches Trans-Amerika (ISBN: 9783746625843)
    Tom McNab

    Trans-Amerika

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Fürwahr ein wuchtiges Werk! 550 fesselnde Seiten, eine starke Story, der man sehr gerne folgt.

    TomMcNab hat einen prächtigen Roman geschrieben.

    Ein unglaublicher Langstreckenlauf von Los Angeles nach New York. Aus vielen Nationen machen sichim Jahr 1931 gleich 2000 äußerst mutige Läufer  auf die 5000 Kilometer lange Strecke.

    Schon nach den ersten 20 Kilometern geben die ersten auf, doch der Kampf um das hohe Preisgeld und die unglaubliche Distanz sorgen für Freundschaften, Intrigen und viel Spannung.

    Gute 4 1/2 Sterne von mir für das außergewöhnliche Buch. Sehr kreativ, sehr faszinierend

    Sicherlich hätte man das Buch ein wenig kürzen können, doch an Originalität ist das Werk kaum zu schlagen. Ein intensives und motivierendes Buch, denn einmal ist es mir tatsächlich geglückt:  Ich habe gelesen, bin aufgestanden und dann tatsächlich 30 Minuten losgealaufen...so kann es manchmal laufen im Leben...

  16. Cover des Buches Tödliche Absicht (ISBN: 9783442362851)
    Lee Child

    Tödliche Absicht

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Jack Reacher wird vom Secret Service engagiert, um Vizepräsidenten Armstrong zu töten. Zumindest in der Theorie. Er soll herausfinden, ob und wo es in deren Sicherheitskonzept noch Lücken gibt. Er findet nicht nur welche, sondern zudem heraus, dass tatsächlich eine reale Bedrohung existiert. Einer oder mehrere Attentäter haben gedroht, den hochrangigen designierten Politiker umzubringen. Als wäre das nicht bereits kompliziert genug, handelt es sich bei seiner Secret-Service-Kontaktperson um M.E Froelich, die Exfreundin von Jacks verstorbenem Bruder Joe. So muss er sich zwangsweise auch mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen.

    Die Handlung ist straff erzählt, es gibt keinerlei Leerläufe. Dazu ist es interessant, zu verfolgen, aus welchen Kleinigkeiten Jack etwas ableiten kann und dass er damit in der Regel immer richtig liegt. Auch sonst ist Reacher praktisch unfehlbar. Selbst negative Gefühle wie Liebeskummer oder Einsamkeit sind ihm völlig fremd. Da er sich mit Details über eine Vergangenheit sehr zurückhält, war es schön, mehr über ihn, seinen Bruder Joe und die Umstände seines Todes zu erfahren.

  17. Cover des Buches DER LANGE WEG (The End 2) (ISBN: 9783943408263)
    G. Michael Hopf

    DER LANGE WEG (The End 2)

     (48)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Die Kriegsszene am Anfang war nichts Ungewöhnliches. Es war brutal, so wie der Krieg eben ist, aber sobald die Geschichte auf Alltag umschaltet, wird es zum Kotzen kitschig. Man darf Zeuge einer perfekten Ehe werden, die wie eine billige Werbung wirkt und so schlecht beschrieben wird, dass ich am liebsten den Autor ohrfeigen würde. Mit einem Hammer.

    Seine Kinder sind perfekt, die Frau ist perfekt, der Bruder ist perfekt und er natürlich auch und das nimmt dem ganzen so richtig die Luft weg. So viele falsche Figuren an einem Fleck, die bloß auf den richtigen Moment gewartet haben und perfekt dafür ausgerüstet sind.

    Es gibt einen Stromausfall, elektromagnetischer Impuls, der alles lahmlegen, aber das elektrische Schloss mit der Zahlenkombination funktioniert immer noch einwandfrei. Natürlich funktioniert der Taschenrechner auch und die Stirnlampe. Einfach alles, was in diesem Moment der Protagonist braucht.

    Der Sohn einer anderen Frau stirbt, was natürlich tragisch ist, aber es wird so monoton und einsilbig beschrieben, dass ich nichts dabei fühle. Besser gesagt: es ist mir egal und das sollte es nicht. Das macht den Autoren schlecht. "Danach ließ er traurig den Kopf hängen." Gott, bei dem Satz will ich kotzen.  

    Ich verstehe nicht, wie das der Nummer-Eins-Bestseller aus Amerika sein kann. Der Autor kann nicht schreiben. Sein Stil ist schrecklich eintönig, die Formulierung holprig, die Figuren oberflächlich, die Handlung langweilig und die ganze Action wird so schlecht beschrieben, dass ich das Buch nur hassen kann. Es ist schlecht, es ist mies, es ist unter jeder Würde.

  18. Cover des Buches Kaltherzig (ISBN: 9783442370320)
    Tami Hoag

    Kaltherzig

     (14)
    Aktuelle Rezension von: jimmygirl26

    Kaltherzig war mein erstes Buch von Tami Hoag aber ganz sicher nicht mein letztes. Spannend vom Anfang bis zum Ende, man kann schön mitraten wer der Mörder ist nur wäre ich auf diesen Schluß nicht gekommen. Ein Buch das ich wirklich weiterempfehlen kann.

  19. Cover des Buches ... und dann bist du tot (ISBN: 9783404144471)
    Hilary Norman

    ... und dann bist du tot

     (42)
    Aktuelle Rezension von: kriminicki
    Bei verschiedenen Personen in verschiedenen Teilen der USA explodiert der kürzlich eingesetzte Herzschrittmacher. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, zumal die Schwester von Joe Duval, ermittelnder Kommisasr sich ebenfalls heimlich einen Schrittmacher hat einsetzen lassen. Gewohnte und bewährte Hilary Norman Qualität. Gut und flüssig geschrieben, Spannung vom Anfang bis Ende. Faszinierend, dieses "trockene" Thema so unterhaltsam zu schreiben. Volle Punktzahl 5/5
  20. Cover des Buches MATTHEW CORBETT und die Jagd nach Mister Slaughter (ISBN: 9783958354043)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT und die Jagd nach Mister Slaughter

     (15)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Niemand lachte. Niemand außer Slaugter, der mit seinen hellblauen Augen zwischen Greathouse und Matthew hin- und hersah. Ein langsames, tiefes Lachen begann in seiner Kehle zu schallen wie eine Totenglocke.*


    New York, 1702: Die Herrald Vertretung bekommt einen neuen Auftrag: Matthew und Hudson Greathous sollen den mehrfachen Mörder Thyranthus Slaughter vom Irrenhaus nach New York transportieren. Dieser jedoch ist gerissen und führt seine Wächter in Versuchung – mit tragischen Folgen. 



    Die Ereignisse des letzten Teils haben Matthew verändert. Wer sich erwartet hat, dass all die Gefahren ihn bescheiden gemacht haben, wird enttäuscht werden. Im Gegenteil – er wird als Held gefeiert und lässt sich das zu Kopf steigen. Nicht nur benimmt er sich wie ein Stutzer, er verschweigt Greathouse auch einen beachtlichen Geldfund. Der hat eigene Pläne für die Herrald-Vertretung und braucht dazu ebenfalls Geld. So fällt es dem gefährlichen Gefangenen Slaughter leicht, die beiden in eine offensichtliche Falle zu führen. Besonders zu Beginn hatte ich dadurch einige Probleme mit den Charakteren. Sie zeigen ihre Fehler offensichtlich. Ich konnte teilweise nicht verstehen, warum sie so leichtgläubig sind. 


    Ihre Geldgier müssen sie aber bitter büßen. Nicht nur sie selbst begeben sich in größere Gefahr, als bisher. Slaughter trägt seinen Namen zu Recht. So werden die Ereignisse von blutigen Gemetzel überschattet. Matthew muss erkennen, dass er einen schwerwiegenden Fehler begangen hat. Auf seiner Suche nach dem Mörder schließt sich ihm nicht nur ein Indianer an, sie führt auch durch die Wildnis Nordamerikas und führt ihn auf die Spur von Doktor Fell, der noch eine Rechnung mit ihm offen hat. 


    Hatte mich bisher bereits das dörfliche New York als Hintergrund begeistert, so gefiel mir hier der Ausflug ins Hinterland. Die historischen Details sind ansprechend, wenn auch – laut Autor - nicht immer bis ins Letzte genau. Dennoch finde ich die historische Umgebung ansprechend. Besonders interessant war hier auch der kleine Einblick, der in die Welt der Indianer aber auch in die Welt der Sklaven gegeben wurde. Dabei bleibt die ein oder andere Kritik an den folgenden Entwicklungen nicht aus. 


    Fazit: Wieder wird es spannend und gefährlich für Matthew Corbett. Für seine Fehler – mit denen ich erst klarkommen musste – muss er büßen und lernt so wichtige Lektionen für seine Arbeit als Ermittler. 

  21. Cover des Buches Berufung (ISBN: 9783453722927)
    John Grisham

    Berufung

     (109)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Bewertet mit 5 Sternen

    Dieses Buch zeigt einen erschreckenden Einblick wie heute in den USA Firmen und Konzerne Politik machen und sogar Richter kaufen. Wenn man daran denkt, wie Saunders keine Wahlkampfspenden von Lobbyisten angenommen hat und Trump von den Großkonzernen gepushed wurde, hat dies Buch eine aktuelle Brisanz.

    Die Geschworenen entscheiden zugunsten einer Frau, die Mann und Kind durch Krebs verloren hat aufgrund von Vergiftungen durch einen großen Chemiekonzern. Der Konzern soll viele Millionen zahlen, denkt aber nicht daran und geht in Berufung. Damit der Fall vom Berufungsgericht abgelehnt wird, beauftragt der Konzern jemanden, der dafür sorgt, dass ein neuer, im Sinne des Konzerns urteilnder Richter ins Amt gewählt wird. Um dies zu erreichen wird ein schmutziger Wahlkampf mit allen legalen und illegalen Tricks geführt. David gegen Goliath. Auch wenn kaum Aussicht auf Erfolg besteht, bleibt das Buch bis zum Ende spannend, darum will ich auch nichts über den Schluß schreiben.

     Erschreckend fand ich, wie soetwas gemacht wird und dass es ja real ist und täglich passiert. Der Gedanke daran, wieviel Macht die Konzerne haben und welche Marionetten die Politiker sind und wie ohnmächtig der Verbraucher dabei ist, macht Angst und wütend. Egal, wie sehr man Recht hat, wie sehr man auf der Seite des Guten ist und wie sehr man kämpft, gegen Macht,Geld und Skrupellosigkeit der Wirtschaft ist man weitgehend hilflos. Ich weiß nicht, wieso es so ein System in den USA gibt, sieht man doch anhand dieses Buches, wohin das führen kann, aber ich bin froh, dass es hier (noch) anders ist. Ich hoffe sehr, dass hier nie solche amerikanischen Verhältnisse herrschen, obwohl ich fürchte, wir steuern darauf zu. Aber meine politische Meinung hat hier ja eigentlich nichts zu suchen.

    Alles in Allem also ein interessantes, spannendes aber auch beängstigendes Buch, das sich anfangs etwas zieht aber auf alle Fälle lohnt zu lesen.

     
  22. Cover des Buches ODINS VERMÄCHTNIS (ein Matt Drake Abenteuer) (ISBN: 9783958354081)
    David Leadbeater

    ODINS VERMÄCHTNIS (ein Matt Drake Abenteuer)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    Im Kino faszinierten uns schon immer Filme wie: „Jäger des verlorenen Schatzes“ – ein Peitsche schwingender Indiana Jones, ein draufgängerischer Schatzsucher, ein Archäologe mit dem Charme eines Abenteurers und einem Hauch von James Bond. Jahre später beeinflusste die Figur Lara Croft, die Spielewelt und auch den Film – Tomb Raider. Beide Figuren sind Garanten für grandiose Popcorn-Unterhaltung. Der Fokus liegt sicherlich bei der Unterhaltung, denn die Handlungen sind mehr wie unrealistisch – überzogen, jegliche Grenzen der Physik, der Naturgesetze enthoben. Und ach ja…..ein moralischer Kompass? Vergessen wir diesen bitte ganz schnell. 

    Einen ganz großen Anteil an der Story haben oftmals mystische, legendäre Elemente. Legenden, Sagen, Paranormale Phänomenen bilden den Stoff aus dem diese Träume entstehen, die man wenig später auf der Kinoleinwand sieht, oder in Comics, oder in Büchern liest. Trotzdem steckt in solchen Legenden und Sagen mitunter ein Körnchen Wahrheit, eine Mythologie – die man weder beweisen, noch wiederlegen kann. 

    Matt Drake, SAS-Offizier im Ruhestand, ist einem Rätsel auf der Spur, so alt wie die Menschheit selbst – dem Vermächtnis des Göttervaters Odin. Neun Puzzleteile, vor Äonen in alle Winde verstreut, sollen der Legende nach den Weg zum geheimnisumwitterten Grab der Götter weisen. Eine Entdeckung dieses Ausmaßes wäre die größte archäologische Sensation aller Zeiten.

     Matts Suche nach den ältesten Schätzen der Welt führt ihn dabei an wildromantische Orte, und von einem Raketenangriff auf den Louvre und einem Hubschrauber-Überfall auf das National History Museum in New York, bis zu einem Angriff auf eine Gangstervilla auf Hawaii.(Verlagsinfo)

    David Leadbeater wandelt auf den Spuren eines „Indiana Jones“ – seine Figur des ehemaligen Soldaten einer Spezialeinheit Matt Drake ist zwar keine Kopie, aber weist durchaus parallelen auf. Matt Drake ist eine Ein-Mann-Armee – ein konsequenter, gewalttätiger Charakter, mit einer klassisch geprägten Verlustvergangenheit und einigen psychischen Störungen. 

    Das Setting bilden Odins Reliquien, sein Leben und Sterben – sein Vermächtnis. Sicherlich verwendet der Autor hier gemäß der Quellenlage, diese historischen Elemente – aber es ist auch mehr, oder weniger nur das Grundgerüst. Die Handlung ist Action pur…Verfolgungsjagd, wilde Schießereien mit großen und kleineren Kalibern und natürlich eine Reise durch viele Länder, damit es wenigstens etwas Abwechslungsreich wirkt. Hinzu natürlich eine sich entwickelnde Liebesgeschichte, die so linear und simpel aufgebaut ist, dass sie fast schon billig wirkt. Das Trio wird um den Nerd Ben komplett, der ein Profi im Bereich der IT ist. 

    Was dem Autor allerdings gelingt ist, dass Interesse an Odin zu wecken. Wer war dieser allmächtige Gott, der durchaus Parallelen zu Jesus aufweist. Religion und Götter waren schon immer geradezu dafür prädestiniert sich unsterblich in den Medien zu verwirklichen. Auch hier keine Ausnahme – David Leadbeater hangelt sich zwar sehr lose an der Figur Odins – aber Ziel erreicht – er beschreibt es interessant. 

    „Odins Vermächtnis“ ist ein Actionroman – Punkt und aus. Die Dialoge sind peinlich, unlogisch, überzeichnet, und ganz ehrlich – verfügen diese über ein absolut billiges Niveau.  

    Die Feinde sind natürlich grobschlächtige Deutsche – also auch ein gerne genommenes Klischee denen sich der Autor bedient. 

    Mit weniger Action, mit einer durchdachten Handlung, mit Logik, mit komplexen Charakteren wäre dieser Roman großartig. Leider hat er nicht davon. Selbst das Popcorn würde beim Lesen des Romans fade schmecken. Intelligente Handlung ? Originalität? Charaktere, in denen man sich wiederfindet? Nichts davon erfüllt „Odins Vermächtnis“. 

    Fazit

    Bitte schalten Sie den Kopf aus, wenn Sie diesen Titel lesen. Bitte erwarten Sie keinen spannenden Roman, bitte keine intelligente Handlung, oder Originalität. Das Buch wird Ihnen kostbare Zeit stehlen. Willkommen in der Riege der schlechtesten Bücher, von einem der schlechtesten Autoren, das ich je gelesen habe. 

    Michael Sterzik 

  23. Cover des Buches WEISSER JADE (Project 1) (ISBN: 9783958351585)
    Alex Lukeman

    WEISSER JADE (Project 1)

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches The Street Lawyer (ISBN: 0099244926)
    John Grisham

    The Street Lawyer

     (14)
    Noch keine Rezension vorhanden

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