Bücher mit dem Tag "verfahren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verfahren" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Frostglut (ISBN: 9783492280341)
    Jennifer Estep

    Frostglut

    (1.282)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Teil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er mich sehr aufgeregt hat. Es stellen sich so viele gegen Gwen und dies lässt einen wirklich enorm mitfiebern und mitleiden. Es war sehr gut geschrieben und auch sehr spannend und hat mir wirklich unfassbar gut gefallen. Doch Gwen tat mir so leid, dass sie so alleine dastand und ihre Freunde es so schwer hatten ihr zu helfen. Ich habe mit Gwen sehr mitgefühlt und gehofft, dass das Missverständnis bzw. die falschen Beweise der Schnitter endlich herauskommen und ihr geglaubt wird, damit man zusammen gegen die Schnitter kämpfen kann. 

    Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, waren wieder die Wiederholungen der bisherigen Geschichte und auch die ständigen Erklärungen. Ich finde dies immer schade, da man dies mittlerweile vier mal gelesen hat.

    Ich kann dieses Buch aber auf jeden Fall jedem Fan der Mythologie in der heutigen Zeit empfehlen und auch jedem Leser, der Gwen beistehen möchte.

  2. Cover des Buches Kleine große Schritte (ISBN: 9783328102601)
    Jodi Picoult

    Kleine große Schritte

    (274)
    Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignified

    Der Roman „Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult handelt von Ruth Jefferson, einer Säuglingsschwester. Sie ist ziemlich gut in ihrem Job und wird von den Kolleginnen auch sehr geschätzt. Doch als sie vertretungsweise das Kind einer weiteren Familie versorgen will, stößt sie auf Ablehnung. Ihr, als Afroamerikanerin, wird von der Klinikleitung sogar untersagt, dieses Kind jemals wieder zu berühren. Doch dann geht es plötzlich um Leben und Tod, denn das Kind erleidet unter ihrer Obhut eine schwere Krise und Ruth ist hin und hergerissen, ob sie sich der Anweisung der Leitung widersetzen oder dem Kind auf bestmöglicherweise helfen soll. Doch jede Hilfe kommt zu spät und Ruth Jefferson wird angeklagt. Ihr wird nun eine Anwältin zugeteilt, doch kann Ruth der Anwältin trauen, die den Alltagsrassismus gar nicht erst kennt und verstehen kann?

    „Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult war für mich augenöffnend und aufwühlend. Ich hätte Ruth am liebsten aufschütteln wollen, als sie zu ihrer Notlüge gegriffen hat und am Ende musste ich mir wieder eingestehen, dass ich dieses ganze Leid und diese Situation gar nicht wirklich vorstellen kann. Es ist so traurig, dass wir noch heute von so viel Rassismus umgeben sind und kein Mensch sich aus dieser Verantwortung herausnehmen darf. Mir wurde einmal mehr bewusst, wie wir Menschen unterscheiden und nach Äußerlichkeiten bewerten und dass es noch Generationen dauern wird, ehe hoffentlich Gerechtigkeit einkehrt und sich niemand aufgrund von Hautfarbe, sexueller Orientierung, Geschlecht etc. diskriminiert fühlen muss. Wird es so eine Welt überhaupt jemals geben? Ich hoffe es sehr.

    „Kleine große Schritte“ war ein sehr lesenswertes Buch für mich. Ich fand die Dialoge zwischen Anwältin und Angeklagte äußerst aufschlussreich und konnte das Buch kaum weglegen. Die Plädoyers waren super geschrieben, doch war ich ab und an von der Nahbarkeit von Ruth´ Anwältin überrascht. Vielleicht ist das auch eine amerikanische Art, die hierzulande erst einmal fremd wirkt.

    Von mir gibt es für diesen Roman eine klare Leseempfehlung.

  3. Cover des Buches The Ivy Years – Was wir verbergen (ISBN: 9783736307872)
    Sarina Bowen

    The Ivy Years – Was wir verbergen

    (397)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Sharon ist heilfroh endlich weg von ihrer Familie aufs Harkness College gehen zu können. Unter dem neuen Namen Scarlet hofft sie ein neues anonymes Leben führen zu können, denn Ihr Vater, ein berühmter Eishockeyspieler und dann -trainer, ist wegen sexuellen Missbrauches an Jungen angeklagt und ihr Haus seit Monaten von Journalisten umlagert. Auch Bridger hat Geheimnisse. Er versteckt seit einiger Zeit seine 8-jährige Schwester Lucy im Studentenwohnheim, weil die Mutter drogensüchtig ist. Mit mehreren Jobs versucht er sich um seine kleine Schwester zu kümmern, gleichzeitig sein Studium voranzutreiben und nicht aus dem College zu fliegen, was unweigerlich passiert, wenn auffliegt, dass sie bei ihm wohnt, denn das ist verboten. Bridger und Scarlet verlieben sich ineinander, aber ihre Probleme werden deshalb nicht weniger.

    Die Autorin schreibt einfach, aber flüssig, für den Leser angenehm und schnell zu lesen.Im unregelmäßigen Wechsel wird die Handlung aus Sicht beider Protagonisten geschrieben. Dadurch erhält der Leser von Beginn an Zugang zu den Gedanken und Gefühlen von Beiden. Die Stärke der Autorin liegt aber wie im ersten Teil in der Tiefe ihrer Protagonisten und der unaufgeregten, aber berührenden Erzählweise. Sie setzt sich mit Themen auseinander, die wohl Viele in irgendeiner Weise kennen: Verlust, Verantwortung und die Schwierigkeit, sich jemandem wirklich zu öffnen, das Richtige zu tun..... Dabei gelingt es ihr nicht ins klischeehafte abzudriften, trotz der beiden extremen Szenarien. Sie thematisiert Vernachlässigung, genauso wie auch häusliche Gewalt ohne zu dramatisieren und lässt so ganz nebenbei eine emotionale Liebesgeschichte erblühen. Ein wenig schade ist, dass ähnlich wie beim Vorgänger die Nebencharaktere sehr blass und oberflächlich bleiben. Der Schauplatz, das Harkness College, ist im Übrigen bei allen Büchern gleich, aber die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und bauen nicht aufeinander auf. Allerdings trifft der Leser die Protagonisten des ersten Buches hier in einer Nebenrolle wieder und Bridger selbst ist für den, der Band 1 gelesen hat, kein völlig Unbekannter mehr.

    Mein Fazit: Obwohl dies eher nicht mein Genre ist, gelingt es der Autorin mich auch beim zweiten Mal abzuholen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesenen und werde diese Reihe tatsächlich weiter verfolgen.

  4. Cover des Buches King of Truth (ISBN: 9783736312098)
    Pepper Winters

    King of Truth

    (71)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich muss sagen, dass mich dieses Buch etwas enttäuscht hat. Zunächst finde ich Elle am Anfang des Buches viel zu naiv und redete nur auf Greg ein und war selbst nicht überzeugt davon, was sie eigentlich tat. Sie hätte etwas mehr Initiative ergreifen können.

    Zudem beruhen die beiden Bücher einzig und allein darin, dass die beiden Protagonisten nicht miteinander reden. Ich kann es einfach nicht mehr lesen. Das hat nichts mit einer Beziehung zu tun, dass man nicht miteinander redet und alle Probleme mit einer unangezogenen Pyjama Party löst. Grrrr

  5. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Haifischherz (ISBN: 9783888979255)
    Jenni Fagan

    Das Mädchen mit dem Haifischherz

    (113)
    Aktuelle Rezension von: GrauerVogel
    Anais steht unter dem Verdacht, eine Polizistin ins Koma geprügelt zu haben und wird daher in das Panoptikum eingeliefert, einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche. Sie ist ohne Eltern aufgewachsen und ihr ganzes bisheriges Leben war ein Strudel aus Drogen, Sex und Gewalt. Im Panoptikum schafft sie es erstmals wieder, Menschen an sich heran zu lassen.

    Ich finde dieses Buch sehr beeindruckend. Es gibt viele Denkansätze und ich halte es auch für sehr realitätsnah, im Gegensatz zu vielen anderen Rezensionen, die es für übertrieben halten. Das hier geschilderte deckt sich recht gut mit vielen Biografien, die ich gelesen habe oder von Menschen, die ich persönlich kenne. 

    Die Sprache ist sehr vulgär, es passt aber absolut zum Buch, zu Anais und zu ihrem Umfeld.

    Die Geschichte rund um die Polizistin wurde mir im späteren Verlauf nicht mehr ausreichend thematisiert, obwohl es am Anfang doch so wichtig war. Und das Ende hat mich auch nicht überzeugt. Das sind aber im Grunde alle Kritikpunkte, die ich an diesem Buch vielleicht habe. 

    Insgesamt finde ich es sehr gelungen, es ist mir manchmal sehr nahe gegangen und wirkt unglaublich echt. Nur, wenn man noch nie konfrontiert war mit solch einer Thematik und auch keine eigenen Erfahrungen damit hat, findet man möglicherweise schwer Zugang dazu, wie viele andere Rezensionen auch zeigen. Absolute Empfehlung für jeden, der sich mit solchen Themen gerne beschäftigt!
  6. Cover des Buches Das letzte Plädoyer (ISBN: B07LB59RRY)
    Jeffrey Archer

    Das letzte Plädoyer

    (2)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Hätte Danny Cartwright seiner Freundin Beth den Heiratsantrag nur einen Tag früher oder später gemacht, wäre er nicht verhaftet und wegen Mordes an seinem besten Freund angeklagt worden. Vor Gericht steht die Aussage des unschuldigen Mechanikers aus dem Londoner East End gegen die Aussagen von vier Gentlemen. Schnell wird klar, dass Dannys Version der Geschichte die Geschworenen nicht überzeugt: Er wird zu 22 Jahren Haft verurteilt. Die wahren Schuldigen kommen davon. Vorerst - denn alle vier unterschätzen Dannys Entschlossenheit zur Rache: Er kämpft für eine Gerechtigkeit, die die skrupellosen Täter das Fürchten lehren wird.
    Inhaltsangabe auf audible.de

    So eine tolle Story, ich konnte fast keinen Tag ausschslten und aufhören .
    Ich musste immer wissen, wie es weiter geht. Und zwar jeden abend bestimmt eine Stunde länger als sonst. Zum Glück ist es ein langes Hörbuch, so dass das lange gehalten hat😁
    Es ist so mitreißend geschrieben, man leidet förmlich mit den Protagonisten mit.

    Bisher kannte ich von dem Autoren, Jeffrey Archer, eher die Serien, wie zB die Cliffton-Reihe oder Kain und Abel, die oft im 1. oder 2. Weltkrieg beginnen.
    Diese Geschichte hier ist aber eher in der Gegenwart angesiedelt, das war auch mal spannend.
    Auch ist dieses Buch kein Mehrteiler sondern es ist abgeschlossen.
    Trotzdem ist es ihm wieder gelungen, mich total in den Bann des Buches zu ziehen.
    Noch dazu ist es ein Justiz-Thriller, das mag ich immer sehr gerne.

  7. Cover des Buches Festtagsgäste (ISBN: 9783744870368)
    Anke Schläger

    Festtagsgäste

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Lese_gerne

    Arme Lisanne. Kurz vor Weihnachten, genau gesagt am 23. Dezember, erfährt sie, dass ihr Mann noch ein Kind mit einer anderen Frau hat. Genau seine zweite Familie soll jetzt mit auf den Hof ziehen. Aber nicht mit Lisanne. Kurzentschlossen fährt sie mit ihrem Sohn in die Niederlande zu ihrer Mutter. Ihre Stammkundin Marlene fährt Lisanne hinterher. Beide Frauen freunden sich an und verbringen so die Weihnachtsfeiertage miteinander. Beide erleben Weihnachten komplett anders als sonst.


    ***************************************


    Das Buch Festtagsgäste hat mir sehr gut gefallen. Es stimmt schon ein bißchen auf die bevorstehenden Weihnachtstage ein. Lisanne und Marlene kennen sich eigentlich nur von Lisannes Hofladen her, bei dem Marlene regelmäßig einkauft. Lisanne hat so viel Energie in ihren Bioladen gesteckt und freut sich sehr auf die Wiedereröffnung. Doch dann erfährt sie, dass ihr Mann seine neue Partnerin samt Kind auf dem Hof haben möchte. Da brennen alle Sicherungen bei Lisanne durch und sie flüchtet in ihre alte Heimat. Marlene erzählt sie dann wie sie ihren Mann kennengelernt und wie sie auf den Hof gekommen ist. Eben auch, dass  sie in ihrer Ehe viel erdulden musste. Auch Marlene öffnet sich, findet Vertrauen zu Lisanne und erzählt ihr von ihrer Vergangenheit. Ihren Wünschen und Hoffnungen, die leider nicht in Erfüllung gegangen sind und ihr Leben rigoros verändert haben. Nie hätten beide gedacht, dass sie sich mal anfreunden würden und sogar zusammen Weihnachten feiern würden. Lisanne und Marlene sind gleichzeitig zwei sympathische Personen. Dafür wird Lisannes Ehemann Friedhelm von Seite zu Seite unsympathischer. Aber genau das macht ja das Buch spannend. Die Autorin hat auch noch geplant eine Fortsetzung des Buches mit anderen Hauptprotagonisten, die aber auch schon in diesem Buch vorkommen, zu schreiben. Ich gebe dem Buch **** Sterne, da es sehr schön zu lesen war und  es eine etwas andere Weihnachtsgeschichte ist.

  8. Cover des Buches Fuck Perfection (Fuck-Perfection-Reihe 1) (ISBN: 9783551304513)
    M. J. River

    Fuck Perfection (Fuck-Perfection-Reihe 1)

    (32)
    Aktuelle Rezension von: buecher_verliebt
    Darum geht es: Das Letzte, was die schlagfertige Punkerin Sam an ihrer neuen Universität in Rhode Island braucht, ist ein klischeebeladener, selbstverliebter Footballspieler. Egal wie attraktiv er ist. Leider hat sie die Rechnung ohne Danny gemacht – einem Player wie er im Buche steht. Er könnte jede haben, doch er will ausgerechnet sie. Trotz ihrer Vergangenheit. Meine Meinung: Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt und ich fand Sams Art echt unglaublich und ich wollte unbedingt mehr über sie und ihre Vergangenheit zu erfahren, da man merkt, dass diese sie so stark beeinflusst. Auch, dass sie ständig interne Streitgespräche geführt hat und im Zwiespalt mit ihrer Libido oder ihrer Seele stand. Das hat mich auf jeden Fall das ein oder andere Mal zum Lachen gebracht. Danny fand ich auch super schnell sympathisch und man merkt, dass bei ihm so viel mehr dahinter ist als der klischeehafte Footballspieler und Aufreißer. Man merkt, dass er sich sehr um Sam bemüht und ihr auch näherkommen will. Später erfährt man die ganze Geschichte von Sams Vergangenheit rund um die Vergewaltigung und die damit verbundenen Ängsten, die sie dadurch mit sich herumträgt. Ich finde die Autorin hat das komplette Thema sehr schön und sensibel behandelt hat, sodass man die Reichweite des Traumas von Sam sehr gut nachempfinden konnte. Für mich 5 von 5 Sterne!





  9. Cover des Buches Verfahren (ISBN: 9783709974537)
    Ludwig Laher

    Verfahren

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Haymon Verlag schreibt "Der Roman zum Thema Asyl": Exakt recherchiert, facettenreich, berührend und erhellend. Ich stimme dieser Aussage in fast allen Punkten zu - "erhellend" ist dieser Roman aber höchstens im Sinne von aufdeckend. Indem das Buch Fakten zu Tage bringt, die der breiten Öffentlichkeit meist verborgen bleiben, mag "Verfahren" wahrlich erhellend sein - was aber die Stimmung des aufmerksamen Lesers betrifft, in keinem Fall, denn hier sieht es eher düster aus ... Jelenas Leben ist ein einziger Kampf. Die Kosovo-Serbin lernt von kleinauf, dass in dieser Welt wohl ausschließlich der Hass regiert. Schon in der Familie geht es los, denn hier tobt der Krieg zwischen Mann und Frau. Dann der im Prinzip völlig sinnlose Kampf der Volksgruppen untereinander, der ewige Kampf um Macht und Geld .... und schließlich der Kampf ums nackte Überleben. Pech, wenn das Elternhaus weit und breit das einzige serbische Haus ist und dann noch unglücklicherweise auf albanischem Grund und Boden steht. Das beleidigt und befleckt, es darf nicht sein. Zuerst kamen die Drohungen, bis der bittere Ernst zur grausigen Realität wurde. Der ewige Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt. Jahrtausende alte Männerrituale, die eine kilometerbreite Blutspur quer durch die Menschheitsgeschichte gezogen haben. Ob im Kosovo oder sonstwo. Wenn man zu viel darüber nachdenkt, wird man verrückt. "Dieses öde Gewäsch von Ehre und Rache, die Macht- und Kriegsspiele." Auch Jenena ist kurz davor, verrückt zu werden. Der Vater trank, schoss auf die Mutter, verschwand und kam wieder zurück, doch verziehen wurde ihm nie. Die Geschwister, drei und vier Jahre alt, sind im und mit dem Haus verbrannt, nachdem die Drohungen der Albaner umgesetzt wurden. Die Mutter starb an Tuberkulose und Brustkrebs. Und wenn man schon in der Hölle ist und im Leben die dunkle Karte gezogen hat, kann es eigentlich nur so weitergehen. In Jelenas Fall sogar noch schlimmer. Nach mehreren Tagen in albanischer Gefangenschaft lehrten sie ihre Peiniger das Fürchten, eine weitere Facette der männlichen Dominanz. Sie war noch Jungfrau, was ihren "Wert" erhöhte. Vom Leben und dem Schicksal wie ein Spielball behandelt und nach zwei Selbstmordversuchen ergab sich schließlich die Flucht nach Österreich. Das gelobte Land. Die Insel. Die Rettung. Der Irrtum ... Völlig unerwartet stürzt sie in die Mühlen eines unbarmherzigen Asylrechts, welches längst jeden Überblick und erst recht den konzentrierten Blick auf Einzelschicksale verloren hat. Bornierte Beamte setzen gehorsamst einen Paragraphendschungel um, sie können ja nichts dafür (tun aber auch nichts dagegen). Jelenas Antrag wird abgelehnt, begründet durch einen Berg von ebenso unverständlichen wie amtlichen Satzkonstruktionen, die jeden Zusammenhang oder gar einen Sinn im Höchstfall erahnen lassen. Ihr Leidensweg setzt sich fort. Ludwig Laher zeichnet das Bild einer bürokratischen Verstrickung, ein wahrhaft "verfahrenes Verfahren". Hierbei verschachtelt er sich im Sumpf der Gegebenheiten nicht selten selbst, was freilich an der Sache nichts ändert, aber dem einen oder anderen Leser das Verständnis nicht gerade erleichtert. Lösungsangebote gibt es nicht wirklich, denn einfache Antworten gilt es nicht zu heucheln. Ein böser Wille kann "denen da oben" prinzipiell nicht unterstellt werden, denn "nicht aus sich selbst sind sie nämlich erstanden, sondern als demokratische Widerspiegelung eines kollektiven Bewusstseinsstandes längst entsolidarisierter Individuen". Jelena und die anderen 25.000 Verfahren: Es ist eine "verfahrene" Welt, wenn sich das ungeheure Martyrium eines einzelnen Menschen derart in der Masse verliert. Dieses Buch klärt auf, erlaubt einen Blick hinter die Kulissen, ist ein ganz schwerer Brocken und bietet keine preiswerten Patentrezepte. Bis endlich Recht gesprochen wird kann es also noch eine ganze Weile dauern. Was den Betroffenen bis dahin bleibt, ist Hoffnung. Mehr gibt es nicht. © Thomas Lawall - www.querblatt.com
  10. Cover des Buches Mended Destiny (ISBN: 9783957612632)
    J. L. Drake

    Mended Destiny

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Alrik

    Dieser abschließende Band der Broken-Trilogie hat mich emotional noch einmal ganz schön mitgenommen – auf eine gute, aber auch herausfordernde Weise.


    Die Geschichte knüpft an Savannahs schwierigen Weg an: Sie versucht, die Bruchstücke ihrer Vergangenheit zusammenzufügen und endlich wieder zu sich selbst zu finden. Zu viel wurde ihr genommen, zu viel ist in ihr zerbrochen, und sie steht an einem Punkt, an dem sie sich fragen muss, wer sie überhaupt ist und wem sie vertrauen kann. Gleichzeitig wartet Cole geduldig im Hintergrund, kämpft mit seiner eigenen Hoffnung und versucht, ihr zu zeigen, dass Liebe und Zuversicht stärker sein können als ihre tiefsten Ängste. Dabei schwebt immer die Frage mit: Können sie gemeinsam die Schatten ihrer Vergangenheit vertreiben, oder werden sie noch einmal zerbrechen?  


    Was mir besonders gefallen hat, war die Mischung aus Spannung und emotionaler Tiefe. Der Roman verbindet Elemente von Romantik und Thriller-Momente mit Szenen, die deutlich machen, wie schwer innere Heilung sein kann. Die Figuren wirken lebendig und verletzlich – gerade Savannahs innere Kämpfe haben mich oft berührt und nachvollziehbar gemacht, wie sehr sie sich an jedem kleinen Schritt Richtung Mut abarbeiten muss. Es ist keine perfekte, glatte Reise, sondern eine mit Stolpersteinen, Zweifeln und ehrlichen Momenten.  


    Natürlich ist das hier kein Buch, das nur aus dramatischen Höhepunkten besteht. Es nimmt sich zwischendurch Raum, langsam zu atmen und die Beziehung zwischen den Charakteren wachsen zu lassen. Genau das hat für mich geholfen, echtes Mitfiebern zu entwickeln – sei es bei romantischen Momenten, inneren Konflikten oder Actionszenen, wenn die Vergangenheit wieder an die Tür klopft.  


    Im Vergleich zu den anderen beiden Bänden der Reihe ist dieser Abschluss zwar emotional und in der Beziehungsentwicklung stark, aber für mich persönlich kam er stellenweise etwas ruhiger und leichter vorhersehbar daher als erwartet.

  11. Cover des Buches Asterix 37 Luxusedition (ISBN: 9783770439850)
    Jean-Yves Ferri

    Asterix 37 Luxusedition

    (59)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    "Alle Wege führn nach Rom, aber nur einer führt zu dir" (Fettes Brot): Julius Cäsar beschließt (auf Anregung des Senators Bifidus), eine Italienwettfahrt zu veranstalten, um von dem schlechten Zustand des römischen Straßennetzes abzulenken. Insgeheim beabsichtigt Cäsar, durch Beschiß zum Sieger zu werden, indem die anderen Gefährte sabotiert werden und am Ende natürlich der römische Wagen gewinnt, um im Römischen Reich zu zeigen, wer die Nummer 1 ist. Sobald unsere Lieblingsgallier aus der Gallischen Revue erfahren, daß ein Rennen stattfinden soll, beschließen sie natürlich sofort teilzunehmen, um den Römern zu zeige, was eine Harke ist. Obelix und Idefix verlieben sich sofort in die attraktiven kuschischen Prinzessinnen, und auch sonst nimmt mancher eigenwillige Volksstamm an dem Rennen teil. Wieder viele aktuelle Anspielungen beim Auswärtsspiel unserer Gallier (zB auf Silvio Berlusconi, Chef der beliebstesten Würzsoße Italiens), und manches Italienklischee wird humorvoll aufs Korn genommen. 

  12. Cover des Buches Teuflisches Genie (ISBN: 9783866105461)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Genie

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Die Geschichte von Cadel und seiner Herkunft war ganz nett, aber ein richtiger Spannungsbogen war für mich nicht zu erkennen. Und dann war die Story meines Erachtens echt an den Haaren herbei gezogen, besonders ab dem Moment wo Cadel auf eine Art Uni für die Ausbildung zum Superbösewicht geht und seine Mitstudenten einer nach dem anderen auf mysteriöse Weise sterben und das Ende war auch irgendwie nicht so richtig rund. Die Aufklärung des Wieso hat am Ende mehr Fragen offen gelassen als zu klären.
  13. Cover des Buches Statik starrer Körper: Technische Mechanik für Versorgungs-, Energie- und Verfahrenstechnik (ISBN: 9783446451568)
  14. Cover des Buches SPOT 1 - Ian: The Protector (ISBN: 9783733711238)
    Sarah Glicker

    SPOT 1 - Ian: The Protector

    (18)
    Aktuelle Rezension von: BeatesLovelyBooks

    Als Ariana Zeugin eines Mordes wird, weiß sie noch nicht, wen sie dadurch ins Gefängnis bringen könnte.

    Um sie in Sicherheit zu wissen, bis der Prozess beginnt und Ariana gegen Stephen Torka aussagen kann, bekommt sie Personenschutz von einem Team, das aus den Besten der Besten besteht. Jedes einzelne Teammitglied sticht mit besonderen Kenntnissen hervor. Ariana wird in einem Hotel untergebracht das rund um die Uhr bewacht wird. Ihr zur Seite steht Ian. Er ist Nahkampfexperte und der beste Kämpfer im Team.

    Das eine gegenseitige Anziehungskraft besteht, merkt man direkt. Ian ist verzaubert von Ariana. Für ihn ist es ein größerer Kampf, sich nicht nur um ihre Sicherheit zu kümmern, sondern auch seine Gefühle zu verbergen.

    Ariana ist zuerst eingeschüchtert vom Team, ist aber erleichtert das Ian auf sie aufpassen wird, denn auch sie berät in ein Gefühlschaos.

    Die Beziehung der Beiden während ihres Schutzes intensivierte sich sehr schnell. Er ist wie ein Rettungsanker für Ariana und schon bald kommen sie sich näher. Für Ian eine gefährliche Situation, denn er darf nicht leichtsinnig werden und Arianne gefährden.

    Ein plötzlicher Stromausfall im Hotel lassen die Alarmglocken des Teams schrillen und somit sind sie gezwungen Ariana schnell an einen anderen Ort zu bringen. Doch dort warten Torkas Männer. Sie überwältigen Ian und entführen Ariana.

    Noch nie ist ein Auftrag so schief gegangen. Wie konnte es passieren, dass man sie überwältigen konnte?

    An erster Stelle steht, Arianna zu finden und sie aus den Fängen von Torka zu befreien.

    Das Team setzt alles daran und für Ian steht fest, wenn er Ariane wieder in den Armen halten kann, ihr zu sagen, dass er sie liebt.

    Dieses Buch ist ein wirklich gelungener Auftakt. Die Männer von SPOT sind ein echtes Highlight. Sie verkörpern das gewisse etwas und ich bin schon auf den zweiten Band gespannt.


    Mein Fazit: 

    Ich bin ein großer Fan des Genre und Sarah Glicker hat mich nicht enttäuscht. Bei 5 starken und attraktiven Männer kann man nur schwach werden und ich bin auf jeden einzelnen gespannt. 

  15. Cover des Buches Eines Tages vielleicht (ISBN: 9783404164752)
    Laura Moriarty

    Eines Tages vielleicht

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Zum Buch: Bethany ist tot. Und das ist Karas Schuld. Sie war unaufmerksam, ist über den Zebrastreifen gefahren und hat das junge Mädchen einfach überfahren. Karas Mutter Leigh versucht alles um ihrer Tochter zu helfen und gleichzeitig ihr eigenes Gesicht in der Gemeinde zu wahren. Doch Kara lässt ausgerechnet ihre Mutter nicht an sich heran – die Beziehung zwischen den beiden war auch schon vor dem Unfall nicht leicht. Aber vielleicht gelingt es gerade durch den Unfall, dass die beiden wieder zueinander finden?

     

    Das Cover: Ich finde das Cover sehr schön, aber auch sehr unpassend zum Buch. Von dem Gefühl, das ausgedrückt wird, passt es sicherlich hervorragend, aber die Person, die dort zu sehen ist, ist meiner Meinung nach zu jung für Leigh und zu alt für Kara. Wen soll sie also darstellen? Schade, dass die Illustratoren offensichtlich nicht mehr als den Klappentext gelesen haben. 4/5 Punkte.

     

    Die Story: Ehrlich gesagt ist die Story langweilig und trotzdem nicht uninteressant. Auch wenn das vielleicht keinen Sinn macht. Das Geplänkel zwischen Kara und Leigh ist anstrengend, auch Leighs ständige Schuldgefühle und Rechtfertigungen zehren an den Nerven. Und dennoch ist es interessant, genau dabei zuzusehen, als Außenstehender zuzuschauen, den Kopf zu schütteln und manchmal auch ein wenig zu lächeln. Auch wenn wir hier also nicht viel Story haben, schafft es das bisschen doch Interesse zu wecken. Für mich persönlich aber nicht das, was ich mir von einer guten Geschichte erhoffe. 3/5 Punkte

     

    Die Charaktere: Wie immer ist es extrem ungünstig, wenn man die Protagonisten nicht mag. Und nein, ich mochte weder Kara noch Leigh. Beide so überhaupt gar nicht. Sie haben sich irgendwie beide komisch verhalten, bei Kara hatte ich am Anfang überhaupt nicht das Gefühl, dass sie sich irgendwie wegen des Unfalls grämt. Das kam erst am Ende heraus. Und Leigh hatte so viel Angst vor den Reaktionen der Leuten, das war schon echt zu viel und anstrengend. Dafür waren Pam, Eva und Justin großartig. Diese Charaktere haben das Ganze definitiv aufgelockert und hätte eine größere Rolle spielen dürfen. 2/5 Punkte.

     

    Der Schreibstil: Ich kann an dem Schreibstil nichts schlechtes finden. Die Geschichte war gut und logisch aufgebaut, alles gut erklärt. Klare, einfache Sätze, strukturiert etc. Und dennoch... Tja, dennoch hat die Autorin es einfach nicht geschafft, mich an das Buch zu fesseln, mir das Gefühl zu geben, ein Teil der ganzen Geschichte zu sein. Irgendwas hat gefehlt, nur dass ich dieses Etwas nicht greifen kann. 3/5 Punkte.

     

    Fazit: Letztendlich basieren Rezensionen ja immer irgendwie auf dem Geschmack desjenigen, der sie verfasst. Und das ist auch gut und richtig. Mir hat das Buch nicht wirklich gefallen, es hat mir nichts gegeben. Aber es war gut geschrieben, gut aufgebaut, handwerklich in Ordnung. Darf ich also nur aufgrund meines Geschmacks eine negative Wertung abgeben? In dem Fall tue ich mich da irgendwie schwer mit, denn ich habe nicht vieles gefunden, was ich der Autorin negativ ankreiden könnte. Es war eben nur einfach nicht meins. 3/5 Punkte.

     

    Kurzmeinung: Eine Familiengeschichte, die gut geschrieben ist, mich aber nicht fesseln und überzeugen konnte.

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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