Bücher mit dem Tag "verfilmung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verfilmung" gekennzeichnet haben.

447 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.390)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    2011, bevor die HBO-Serie anlief, hatte ich das Buch schon einmal gelesen und war damals verloren in der komplexen Welt, die George R.R. Martin erschaffen hat. 

    Elf Jahre später und als Fan der Serie habe ich mich nun noch einmal an die Bücher begeben; ... und bin begeistert. Viele Anspielungen erschließen ich nun fast von selbst und viele Personen sind mir über die Serie ans Herz gewesen.

    Überrascht bin ich, wie eng sich HBO an der Romanvorlage bewegt hat. 

    Mir hat die nachträgliche Lektüre richtig Spaß gemacht und Band 2 liegt schon bereit.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.942)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Wenn man das Spiel um Throne spielt, gewinnt man, oder man stirbt. Dazwischen gibt es nichts."


    "Das Erbe von Winterfell" ist der zweite Band der fulminanten Fantasy-Reihe "Game of Thrones" oder im Deutschen "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Star-Autor George R. R. Martin. Da das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, habe ich mich dazu entschlossen die Bücher-Vorlage zu lesen und was soll ich sagen - diese Reihe ist ein wahres Meisterwerk und den weltweiten Hype definitiv wert.

    Inhalt: Die Intrigen und Machtkämpfe spitzen sich zu und der Frieden in Westeros ist vorüber. In Königsmund droht den Starks der Untergang und Krieg überzieht das Land. Gleichzeitig neigt sich der Sommer seinem Ende zu und der Winter mit all seinen Schrecken und vergessenen Legenden klopft an die Tür oder besser gesagt an die Mauer.

    Cover und Design: Ich habe mich für die älteren broschierten Ausgaben entschieden, obwohl es bereits neuere Design-Ausgaben im Hardcover gibt, da ich das Cover der älteren Ausgaben sehr viel ansprechender finde. Ich liebe den mittelalterlichen Stil dieser Ausgaben. Bei jedem Teil der Reihe ist am Cover ein Haus mit Wappen und dazugehörigen Leitspruch im Vordergrund. In diesem zweiten Band ist es der Löwe der Lennister. Auch der Buchrücken ist sehr schön mit der jeweiligen Nummer des Bandes gestaltet. Außerdem sollen die neuen Ausgaben gekürzt worden sein, wovon ich überhaupt kein Fan bin, vor allem nicht bei so einem Epos.
    Im Inneren der Klappenbroschur ist vorne und hinten eine illustrierte Karte von Westeros mit allen wichtigen Städten abgebildet. Um den Überblick zu behalten, befindet sich  auf den letzten Seiten des Buches Informationen über alle Häuser Westeros inklusive Stammbaum und Geschichte. Vor allem für Neulinge, die "Game of Thrones" noch nicht kennen, sind diese Seiten sehr wichtig, um nicht komplett überfordert zu werden.

    Meine Meinung: Auch wenn ich die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen habe, war die Entscheidung auch noch die Bücher zu lesen goldrichtig. Auch im zweiten Teil hat sich das Buch noch nicht wirklich von der Verfilmung unterschieden, aber dies soll ja noch kommen. Auch wenn ich den Inhalt bereits kenne, ist der Schreibstil von George R. R. Martin ein wirkliches Highlight. Dieser Mann hat ein unglaubliches Talent und ich kann den Hype um die ganze Reihe wirklich so so so so gut nachvollziehen. Unglaublich wie komplex und einfallsreich die Fantasie des Autors ist. Gleichzeitig bringt er diese Fantasie so zielgerichtet und fast schon poetisch von seinem Kopf auf Papier. Mit "Das Lied von Eis und Feuer" hat er ein wahres Meisterwerk erschaffen, das mit nichts vergleichbar ist.

    Im zweiten Band der Reihe nimmt die ganze Story nun auch endlich Fahrt auf. Während der erste Teil noch eher dafür da war die verschiedenen Charaktere und die Welt kennen zu lernen, startet Teil 2 bereits mit Intrigen, Verrat und Spannung. Diese Spannung hat das ganze Buch hindurch nicht nachgelassen. Es gab zwar einige politische und kriegstaktische Unterhaltungen, die meine volle Aufmerksamkeit benötigten, jedoch waren diese sehr sinnvoll und auch notwendig um die Komplexität der politischen Situationen zu verstehen. Nun tritt auch endlich der Fantasy-Charakter der Geschichte in Erscheinung, auf die ich schon gewartet habe. Und Wow, was für ein Auftritt das war. Ich denke das Ende von "Das Erbe von Winterfell" hat jedem Leser und jeder Leserin den Atem geraubt.

    Die Charaktere sind alle so detailreich und einzigartig entworfen, dass man das Gefühl hat, dass es sich dabei wirklich um wahre Menschen handelt. Jeder hat eine eigene Persönlichkeit und obwohl man das Buch aus der Sicht von unglaublich vielen Charakteren verfolgt, wird man dieser Vielschichtigkeit nicht müde. Einige Charaktere liebt man, andere hasst man. Mache sind am Anfang noch unscheinbar, erleben im Buch aber eine starke Charakterentwicklung.

    Ich bin ehrlich überrascht wie gut ich die Bücher finde, obwohl ich die Serie dazu schon kenne und ich denke meine Begeisterung ist spürbar. 😅 Der Schreibstil ist fantastisch und die Story ein komplexer Wahnsinn. Die Seiten sind nur so verflogen, weil man die Story aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann.
    Das Spiel der Throne ist mit Band 2 eröffnet. 😉 

  3. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442313341)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (985)
    Aktuelle Rezension von: Finifee

    Ich habe wirklich meine Zeit gebraucht um in die 5. Welle reinzukommen. Die verkopfte Situation und die wirklich düstere, erdrückend schwere Stimmung direkt von der ersten Seite an hat mich ein bisschen abgeschreckt. Trotzdem hat mich Cassie als starke, ehrliche Person überzeugt.

    Auch die Abschnitte wo Cassie direkte Begegnungen mit Soldaten hatte waren für mich nicht immer ganz einleuchtend. Wer gut und wer böse war hat sich oft erst im Nachhinein geklärt. Deshalb war das Eintauchen in die Welt schwierig. Bei jedem Satz musste ich mich einzeln konzentrieren um auch ja alles zu verstehen und nix zu verpassen 

    Ab der Ersten Begegnung mit Evan Walker war ich dann aber voll dabei.  Die Geschichte änderte die Vibes Komplett. Auch wenn die Stimmung trotzdem düster blieb, spielte die Liebe zwischen Cassie und Evan eine große Rolle. Die Harmonische Vertrautheit der beiden war unglaublich heimelig und auch wenn Cassie eine kurze und äußerst nervige Trotzphase hatte, war es eine wirklich schöne Liebesgeschichte.

    Der Erzählerwechsel hat mich immer ein wenig verwirrt bis ich dann wusste um wen es sich handelte. Trotzdem war es Vielschichtiger als nur aus Cassies Sicht. Leichter wäre es allerdings gewesen wenn man direkt von Anfang an wüsste um wen es sich in diesem Abschnitt handelt.

    Das Ende hat mich dann komplett erschüttert, aber im guten. Ein wirklich überzeugendes Ende für ein spannenden Science-Fiction Thriller.

  4. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.553)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  5. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.921)
    Aktuelle Rezension von: somethingnew08

    Der Roman begleitet Winston auf seiner Reise im Widerstand gegen einen Schreckensstaat. Winston unterscheidet sich von den anderen Bürgern Ozeaniens - er durchschaut die Manipulation des Staates und hält an seiner eigenen Erinnerung fest. Er besitzt die Hoffnung, dass es noch mehr geben könnte wie ihn.

    Orwell zeigt, wie ein solcher Überwachungsstaat funktioniert, wie manipulierbar Menschen sind und erschreckt mich mit der Handlung dieses Buches ins Tiefste. Eine Gesellschaft, die auf Hass und nur Hass gebaut wurde. Vier Ministerien, die alles steuern und denen absolut nichts entgeht. Sie formen die Menschen und die Menschen widersetzen sich nicht. Es scheint unmöglich, vor diesem Überwachungsstaat fliehen zu können und in dem kleinsten Detail lauert die Gefahr, seine Untreue gegenüber dem Staat zu verraten. 

    Die Lektüre dieses Buches ist zugleich sehr spannend und äußerst deprimierend. Es fühlt sich an, als würde versucht, einem die Seele zu entreißen. Die Abgründe, die sich in dem Buch aufmachen, sind tiefer als ich es mir je hätte vorstellen können. Damals bei Veröffentlichung wie heute handelt es sich um einen Weckruf. Solange es die Menschheit gibt, wird die behandelte Thematik nie an Aktualität verlieren und erst recht nicht in der heutigen Welt. Wir Menschen müssen uns immer wieder daran erinnern, wofür wir stehen und was unsere Werte sind. Orwell erinnert an die Kostbarkeit der Freiheit. Dankeschön für diese wenn auch verstörende, aber sehr wichtige Perspektive.

  6. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (822)
    Aktuelle Rezension von: Bouggo

    Kaum zu glauben, dass dieser phantastische Sciencefiction von 2014 an mir vorbeigehen konnte. Durch Zufall sprach eine gute Freundin davon und schon durch ihren Schilderungen leckte ich Blut. Eigentlich will ich Andy Weir nur eine neue Fünfer-Bewertung gönnen, denn gesagt wird in den vielen, vielen Rezensionen eigentlich alles. Die Story jedenfalls ist genau mein Ding.

    Es ist nun mal ein Hard-SciFi, und wem die technischen Details zu viel sind, der mag sie doch einfach getrost überlesen. Das schmälert nichts an der Spannung der Geschichte.

  7. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 04 (ISBN: 9783442268214)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 04

     (1.319)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    Die neuen Charaktere, die sich ebenfalls auf die weite Reise zum Eisernen Thron begeben, sind genauso interessant und vielschichtig wie die bisher bekannten Protagonisten (einige erhalten jetzt ebenfalls ihre eigenen Kapitel oder mehr Aufmerksamkeit als im ersten Band). Und die erste große Schlacht in Westeros findet ebenfalls statt: Zwar ist deren Verlauf nicht immer einfach zu verfolgen, was aber das Chaos einer solchen Auseinandersetzung nur realistischer macht. Auch in diesem Bereich zeigt sich, dass Martin gelungene Szenen schreiben kann.

  8. Cover des Buches Wenn ich bleibe (ISBN: 9783442384044)
    Gayle Forman

    Wenn ich bleibe

     (1.183)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Dieses Buch hat mich von Seite 1 gepackt und nicht mehr losgelassen. Das Buch ist aus Sicht von Mia geschrieben und abwechselnd spielt die Geschichte in der Gegenwart und in der Vergangenheit. So bekommt man langsam nach und nach Einblicke, wie es zur aktuellen Situation kam und wieso Mia so handelt und fühlt. Ich mag die Idee der Geschichte sehr, ich fand sie unglaublich berührend und außergewöhnlich. Die Emotionen der Charaktere waren für mich so intensiv spürbar, als wäre ich Teil der Geschichte. Ich habe die Personen richtig lieb gewonnen und fand jeden einzelnen Charakter detailliert und liebevoll ausgearbeitet. Was mich jedoch anfangs irritierte, war die Liebesbeziehung von Mia und Adam. Ich hatte den Film zuerst gesehen und dort war der Fokus ganz klar auf ihre Liebe gelegt und auch sehr deutlich herausgearbeitet worden. Im Buch habe ich dies nicht so empfunden. Mia war sich der Beziehung oft unsicher, es gab in der vergleichbar kurzen Geschichte öfter Streitthemen (die ich absolut nachvollziehen kann) und selbst Mia konnte die Liebe nicht immer so greifen. Gegen Ende fand ich ihre Liebe greifbarer und ich bin sehr gespannt, wie es in Band 2 weitergehen wird.

  9. Cover des Buches New Promises (ISBN: 9783426524558)
    Lilly Lucas

    New Promises

     (566)
    Aktuelle Rezension von: sophiesbuchliebe

    Ich mochte die Geschichte von Izzy echt gern. Sie ist mir durch ihre lockere, lustige, ironische Art direkt sympathisch gewesen. Und auch Cole mochte ich direkt. Will hat es mir da schon schwerer gemacht. Ich glaube deshalb habe ich zwischenzeitlich auch für das falsche Team gekämpft.
    Insgesamt war die Geschichte wirklich schön und ich konnte viele Handlungen und Gedanken nachvollziehen. Nur zum Ende hin war es mir einfach etwas zu viel hin und her. Das Drama habe ich als sehr unnötig empfunden und Wills Gefühlswelt kam mir nicht ganz so authentisch rüber.

    Trotzdem ein Buch zum Wohlfühlen und eine Leseempfehlung!

  10. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492301299)
    Emma Donoghue

    Raum

     (900)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Raum zu bewerten, ist tatsächlich nicht einfach. Die Geschichte wird aus der Perspektive des 5-jährigen Jack geschildert und sprachlich wurde es daher auch von der Autorin angepasst. Sehr wahrscheinlich um es authentischer wirken zu lassen. Und genau die Tatsache machte das Lesen auf Dauer etwas anstrengend. Zum Beispiel wurden Gegenstände personalisiert, indem Artikel weggelassen wurden.

    Die Geschichte ist gut und beängstigend real, wie man aus diversen Fällen der Kriminalgeschichte weiß. Jedoch mochte ich die Umsetzung nicht so gerne. Von daher gibt es drei Sterne von mir.

  11. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.566)
    Aktuelle Rezension von: zinas_buchwelt

    Als Clarys Mutter entführt wird, offenbart sich ihr ein wohl gehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die Dämonen jagt. Auf der Suche nach ihr wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Unterstützt wird sie von Jace - ein ebenso attraktiver wie geheimnisvoller Schattenjäger… 

    Das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Die Welt, Charaktere und die gesamte Thematik haben mich von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil von Cassandra Clare ist sehr besonders und hat es mir sehr leicht gemacht, voll in die Geschichte einzutauchen. Clary ist mir sehr sympathisch - manchmal ist sie etwas stur und handelt unüberlegt, doch das macht sie als Charakter auch irgendwo aus. Und man darf nicht vergessen, dass sie laut dem Buch auch erst 15 Jahre als ist - dafür finde ich sie sehr reif. Da sie selbst zu Beginn noch nichts von der Welt voller Vampire, Werwölfe, Feen, Dämonen und Schattenjäger weiß, viel mir der Einstieg sehr leicht. Gemeinsam mit ihr lernt man alles kennen und wird an alles herangeführt. Auch Jace mochte ich sehr gerne - seine auf den ersten Blick arrogante Art und die Tatsache, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, haben mich des Öfteren sehr gut unterhalten. Auch die anderen Charaktere habe ich sehr in mein Herz geschlossen - die Autorin hat so viele unterschiedliche und einzigartige Persönlichkeiten geschaffen, die das Buch sehr interessant machen und perfekt abrunden. Selbst die Charaktere, die ich weniger mochte, passen gut ins Gesamtgefüge.

    Ein unglaublich toller und fesselnder Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen und für mich war sofort klar, dass es direkt mit Band zwei weitergeht. Es ist an den richtigen Stellen spannend, sehr unterhaltsam und zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Ich habe jede Seite wirklich sehr genossen. Für mich ein Highlight im vergangenen Jahr. Von mir gibt es 5+/5 ⭐️.

  12. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.901)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Es handelt sich hier um die Geschichte der krebskranken Tessa, für die es keine Heilung mehr gibt, die vor ihrem Tod noch eine Liste abarbeiten möchte und dann auch noch Adam kennen lernt...

    Erzählt wird alles aus der Sicht von Tessa. Dazu wird die Ich-Perspektive genutzt, meine Lieblingsperspektive.
    Ich fand Tessa zugegebenermaßen oft unsympathisch. Sie verhält sich rücksichtslos gegenüber anderen, denkt nicht daran, wie doll sie andere (zum Beispiel ihren Vater) mit ihrem Verhalten verletzt und ist sehr egozentrisch. Außerdem hat sie einige Charaktereigenschaften und Eigenarten, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte und auch ihre Entscheidungen und Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar.
    Einerseits war es schwierig, ein Buch mit einer Protagonistin zu lesen, die man nicht immer mag, andererseits fand ich es auch sehr realistisch und es wurde dadurch echt. Ich finde es gut, dass Tessa keine Heilige ist, das perfekte Opfer, die reif dem Tod entgegensieht und immer alles richtig macht. Stattdessen ist sie ein Teenager. Sie ist wütend, sie ist verletzt, sie ist auf sich selbst fixiert, trifft dumme Entscheidungen, lässt andere links liegen, verletzt ihr Umfeld und hört nicht auf ihre Eltern.
    Das war oft schwer zu ertragen, aber ich glaube, genau da liegt die Stärke des Buches. Der Tod ist nunmal nicht leicht zu ertragen und Sterben auch nicht.

    Was mir gefehlt hat und glaube ich der Grund dafür ist, dass mich das Buch nicht so doll ergreifen konnte, sind Tessas Gefühle und Gedanken. Zwar bekommt man durch die Ich-Perspektive einiges mit, einiges lässt die Autorin aber auch aus. Mir fehlt zum Beispiel ein innerer Zwiespalt im Bezug auf Adam - sollte sie mit ihm zusammen sein oder nicht? Anstelle von einem inneren Monolog zeigt sich dieses Hin- und Her nur auf der äußeren Ebene an Tessas Umschwüngen und ihrem Verhalten. Da hätte mir ein Selbstgespräch besser gefallen. Ähnlich ist es auch in einer Szene, in der Tessa alle möglichen Dinge aus ihrem Fenster wirft. Offenbar ist sie wütend, die Wut wird aber nicht beschrieben und auch ihre Gedanken nicht, es zeigt sich nur durch die Handlung.
    Mir gefällt es glaube ich eher, einen Einblick in das Innenleben zu bekommen, hier werden Gedanken und Gefühle eher durch die Handlungen ausgedrückt, was - glaube ich - nicht ganz meine Sprache ist.


    Fazit: An sich ist es eine interessante und bewegende Geschichte.
    Leider hat sie mich auf der Gefühlsebene nicht so sehr angesprochen und ergriffen. Ich vermute, das hängt einerseits damit zusammen, dass Tessa oft so unsympathisch und nicht nachvollziehbar ist (was ich ja eigentlich gut und realistisch fand) und dass andererseits eher Handlungen als Gedanken und Gefühle beschrieben werden.
    Ich muss sagen, dass mir das Buch damit leider nicht so gut gefallen hat, wie ich gehofft hatte.

    Bevor ich sterbe bekommt von mir 3,4 (also gerundet 3) / 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.198)
    Aktuelle Rezension von: Ares2101

    Joa, was soll man groß sagen? Ich finde das Buch sehr gut, auch wenn ich noch immer kein Fan von Dumbledore bin. Einfach seine Art, wie er scheinbar alles weiß, aber trotzdem nicht wirklich hilft...

    Und Lockhart war auch so jemand. Ich wusste manchmal nicht, ob ich mich über ihn aufregen oder über ihn lachen soll. (Aber bei ihm war das ja wahrscheinlich beabsichtigt.)

    Am Ende des Buches wäre ja Tom Riddle fast wieder "menschlich" gewesen, ich stell mir das irgendwie witzig vor falls er es geschafft hätte. Irgendwann wären sich Voldemort und Tom ja dann über den Weg gelaufen, hätten die dann zusammen gearbeitet oder gegeneinander? Naja, ist ja nicht so weit gekommen.

    Also, genug geredet (oder geschrieben), das Buch war gut und ich werde wahrscheinlich heute noch mit dem dritten Teil anfangen. (I mean, Professor Lupin UND Padfoot?? <3 )

  14. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.007)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert. Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

    Meinung:

    Ich fand das Buch sehr spannend, auch wenn es die ein oder andere Szene gab, die sehr seeehr unrealistisch war.

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Vermischung von Fakten und Fiktion – mit einer Portion Verschwörungstheorie. Ich mag diese Kombination in Büchern sehr gerne und Dan Brown hat die Themen wirklich gut miteinander verknüpft bzw. verschmolzen. Ob alle Fakten (historisch, wissenschaftlich, etc.) tatsächlich so stimmig sind, kann ich jedoch nicht beurteilen und möchte ich aktuell auch nicht nachprüfen.

    Die mörderische Schnitzeljagd durch Rom, mit den eindrucksvollen Kulissen und imposanten Bauwerken, war ebenfalls sehr gut konstruiert und ausgeklügelt. Die Orte möchte ich gerne irgendwann mal besuchen.

    Nachdem ich nun aber Diabolus, Meteor und Illuminati gelesen habe, muss ich sagen, dass die Plots sehr ähnlich sind und immer das gleiche Baukastensystem angewendet wird. Der Erfolg gibt Dan Brown zwar Recht mit seiner Taktik, aber dadurch erkennt man leider den wahren Täter wahnsinnig schnell – so erging es mir zumindest bei diesem Buch.

    Nun bin ich gespannt, wie die anderen Bücher der Reihe aufgebaut sind. Ich vermute jedoch, dass sie sich nicht sonderlich von diesem Teil unterscheiden werden.

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte war Illuminati ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe.

    Wer die Vermischung von Fakten, Fiktion und Verschwörungstheorien mag, der wird das Buch ebenfalls sehr spannend finden und gerne lesen.

    Sternewertung:

    4.5 Sterne

  15. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1) (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1)

     (1.216)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich war ganz kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Diese Überlegung bahnte sich schon nach den ersten 50 Seiten an. Ich hab lange an diesem Buch geknabbert und immer gehofft "Vielleicht wirds ja doch noch besser, das Ding ist nicht ohne Grund so beliebt."

    Und ich muss auch sagen, dass ich die Filme immer mal wieder gerne anschaue. Ich bin zwar kein Riesenfan des Franchises, aber manche Bilder der Herr der Ringe Filme haben sich schon in mein Gedächtnis gebrannt. Deshalb wollte ich auch mal die Bücher lesen. Als Fantasy-Fan muss man das ja sogar fast schon tun. Jetzt, da ich Teil 1 hinter mir habe (ja, ich gebe mir auch Teil 2 und 3 noch, trotz der folgenden negativen Assoziationen), bin ich umso verwirrter, was alle an diesen Büchern finden.

    Das fängt schon an mit der Einleitung. Viele viele Seiten lang wird auf die langweiligste Art und Weise berichtet, wie Bilbo den Ring gefunden hat und wer diese Hobbits eigentlich sind. Zwar irgendwo wichtig, aber direkt zu Anfang so mit Infodump vollgeschissen zu werden, nimmt einem echt die Lust. Leider passiert das immer wieder. Die Geschichte kommt zu einem Halt, weil irgendjemand oder gar der Erzähler selbst darstellen muss, was in diesem Land alles schon passiert ist. Auch das ist wichtig, aber es wird so extrem einschläfernd gemacht, dass ich häufig ganze Absätze übersprungen habe.

    Dazu kommt, dass wirklich jede Figur extrem geschwollen redet. Man merkt diesen Romanen wirklich an, dass sie in den 50ern geschrieben wurden, da hilft auch eine deutsche Übersetzung 50 Jahre später nichts. Das führt dazu, dass man sich zu keiner Zeit auch nur in einen Charakter hineinversetzen kann. Keine Emotionen zeigen sich, keine Gefühlsregung. Selbst als Gandalf stirbt, sagt einer "Ach, welch ein Verlust" und damit hat sich das auch. Und dieses geschwollene Geschwafel wird nicht zwingend besser, wenn wir bei den Elben sind. Das einzige was bei allen, und bei den Elben eben besonders, herüberkommt ist eine Arroganz, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist. Zwischendrin will man uns durch einen Nebensatz verkaufen, dass Gimli und Legolas jetzt gute Freunde geworden sind, obwohl sie kaum 10 Seiten zuvor noch heftigst gestritten haben. Eine Entwicklung suche ich hier vergebens.

    Während des Buches will uns Tolkien einerseits von der Dringlichkeit des ganzen Unternehmens überzeugen, indem er Charaktere immer wieder sagen lässt, wie stark Saurons Macht doch geworden ist und welche Schrecken im Land herumlaufen. Andererseits scheinen es unsere Helden gar nicht eilig zu haben, obwohl ihr Weg lächerlich lange ist (eine Fahrt auf einem Fluss gegen Ende des Buches weitet sich fast auf zwei Wochen aus). Gerade dann sollte man doch hinne machen. Aber nein, die machen es sich alle gemütlich. Das läuft dann ungefähr so ab:

    "Hey Frodo, ich bin's Gandalf. Erinnerst du dich noch an den Ring, der Bilbo gehört hat, den er dir vor mehreren Jahrzehnten gegeben hat und ich schon damals ein schlechtes Gefühl hatte? Stellt sich raus, ist der Ring der Macht. Geh mal aus dem Auenland fort, der Ring ist hier nicht sicher. Warum? Weil halt. Wann du gehen sollst? Keine Ahnung, verbring ruhig noch ein paar Monate, wenn nicht Jahre mit der Planung deines Abschieds. Dann reist du gemütlich die nächsten Wochen und Monate durch das Land und in Bruchtal chillen wir dann auch mindestens noch eine Woche, obwohl Elrond die ganze Zeit sagt, wie wichtig es doch ist, sofort aufzubrechen. Wenn ich dann tot bin, stellt ja sicher, dass ihr auch in Lothlorien nochmal mindestens drölf Nächte verbringt. Und weil die Zeit da offensichtlich anders vergeht, werden daraus locker anderthalb Monate. Ach und ganz vergessen: Während der Reise lasst euch auf keinen Fall von Gollum ablenken, der uns die ganze Zeit folgt und uns extrem gefährlich werden könnte - was wir natürlich alle wissen aber ignorieren. Sehr gut, bis zum nächsten Mal. Gandalf der Graue/Weiße."

    Dann steht noch im Raum, dass scheinbar jeder jeden kennt und sich instant vertraut wird (oder wie eben bei Legolas und Gimli in einem Nebensatz eine Freundschaft etabliert wird). Wenn wir dann mal endlich auf die Gefahren treffen, sind die meistens so sterbenslangweilig beschrieben, dass da auch stehen könnte: "Unserer Helden besiegen die Bösen." Spannung, richtig?

    Und das absolut Schlimmste, das was ich immer wieder wirklich übersprungen habe, sind die unendlich nervigen Lieder. Alle 10 Seiten kommt irgendein Charakter auf die Idee, ein Liedchen zu schmettern. Und manchmal geht das Lied auch über 5 Seiten lang. Ist das für die Story wichtig? Nein. Charakterisiert es jemanden? Nein, denn alle singen ständig. Bilbo geht mit seiner Fixierung auf Geschichten und Lieder sogar so weit, dass er Frodo vor seiner Abreise aus Bruchtal mehrmals sagt, dass er sich auch ja alles merken soll, sonst kann man da ja keine Geschichten draus machen. What? Dein Neffe geht auf eine Reise, von der er vielleicht niemals wiederkehrt, weil er deinen blöden Ring bekommen hat und du sagst sowas? 

    Ich kann wirklich nicht verstehen, warum diese Geschichte so gehyped wird. Die Filme haben das alles wenigstens in ansprechende Bilder verpackt und unnötige Szenen herausgeschnitten. Aber das Buch ist wirklich eine Bruchlandung vom Feinsten. Mal schauen ob Teil 2 genauso schlimm wird.

  16. Cover des Buches Wie ein einziger Tag (ISBN: 9783453408708)
    Nicholas Sparks

    Wie ein einziger Tag

     (2.407)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Meinen ersten Sparks ("Mit dir an meiner Seite") habe ich vor fast sechs Jahren gelesen und regelrecht verschlungen. Dementsprechend habe ich mir gedacht, als  ich dieses Werk im öffentlichen Bücherschrank entdeckt habe: "Wieso nicht? Dein letztes gelesenes Buch liegt schon sehr lange zurücl und hat dir ja auch eigentlich ganz gut gefallen, obwohl dich die anderen Titel sonst nicht wirklich interessieren."

    Tja und irgendwie hat sich hier wieder bestätigt, warum ich einfach keine Romanleserin bin. Es catcht mich nicht und ist mir schlicht irgendwie zu langweilig.

    Dabei hätte der Inhalt mich eigentlich abholen können. Es ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen, die aus unterschiedlichen Welten stammen und das alles vor der Kulisse des Zweiten Weltkriegs. Im Erwachsenenalter treffen die beiden dann nach vielen Jahren wieder aufeinander. Im zweiten Teil des Buchs sind die beiden dann schon alt und haben den Großteil ihres Lebens hinter sich und trotzdem immer noch diese besondere Verbindung.

    Nicholas Sparks Schreibstil ist gut, das muss man definitv festhalten. Er ist total romantisch, aber trotzdem nicht übermäßig kitschig. Auch die Charaktere waren eigentlich sympathisch. Dennoch hat mich das Ganze irgendwie überhaupt nicht gecatcht und auch bis zum zweiten Teil nicht wirklich berührt. Ich kann nicht sagen, woran es liegt, manchmal ist das leider irgendwie so... Und hätte es den gerade angesprochenen zweiten Teil nicht gegeben, wäre meine Bewertung definitiv schlechter ausgefallen.

    Hier sind nämlich endlich viele Dinge passiert, die ich in der ersten Buchhälfte vermisst habe. Es hat mich total abgeholt und war unheimlich emotional, sodass ich meine Tränen gerade so zurückhalten konnte. Das war zwar schön, aber kam leider einfach zu spät.

    Fazit: Ein mäßiger Liebesroman mit schwachem Start und umso emotionalerem zweiten Teil, der mich trotzdem nicht abholen konnte und ich ihn dadurch auch nicht noch einmal lesen, aber vielleicht den Film anschauen würde.

    3/5

    Kleine Anmerkung: Da ich keine Reihen angefangen lassen kann, sondern sie immer auch fertig lesen möchte, habe ich Band 2 der Dilogie bereits auf dem SuB und werde diesen auch noch lesen!

  17. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551557278)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

     (3.056)
    Aktuelle Rezension von: SeVan

    Die illustrierte Schmuckausgabe "Percy Jackson - Diebe im Olymp" von Rick Riordan ist im Oktober 2019 im Carlsen Verlag erschienen.


    Klappentext:

    Percy kann es nicht fassen: Sein verschwundener Vater ist der Meeresgott Poseidon! Plötzlich ergibt alles einen Sinn: Sein Verständnis der griechischen Sprache, seine Affinität zu Wasser und vor allem, warum ihn ständig irgendwelche Monster aus der griechischen Mythologie verfolgen! Doch zum Glück findet er in Camp Half-Blood, dem Zufluchtsort für Halbblute wie ihn, treue Freunde: Annabeth, die Tochter der Athene und Grover, den Satyr. Zusammen müssen sie es mit einem mächtigen Feind aufnehmen: Kronos, dem Titanen!


    Genre:

    Jugendbuch, Jugendbuch-Fantasy, Schmuckausgabe.


    Meine Meinung:

    Die Schmuckausgabe ist sehr hochwertig gestaltet und auch die Haptik fühlt sich sehr schön an. Die Illustrationen passen perfekt zu der Geschichte, und mithilfe der Illustrationen kann man sich die Geschichte sehr gut bildlich vorstellen. Die Farben der Illustrationen leuchten und haben eine schöne Farbigkeit. Zudem eignet sich die Schmuckausgabe perfekt zum Vorlesen sowie auch als Geschenk.


    Fazit:

    Definitiv eine gelungene Schmuckausgabe, vor allem für Percy-Jackson-Fans.


  18. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.107)
    Aktuelle Rezension von: hanlovesbooks

    Zwischendrin zieht es sich teilweise, aber an sich sehr spannend und zum Ende eine große Überraschung. 

  19. Cover des Buches Geständnisse (ISBN: 9783570102909)
    Kanae Minato

    Geständnisse

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


          Puh! Ich weiß immer noch nicht so richtig, wie ich dieses Buch fand. Die Japaner sind schon echt anders drauf.
    Ich fand den Schreibstil sehr außergewöhnlich, aber gut zugänglich. Es war mal wieder ein Buch, in dem ich eigentlich niemanden leiden konnte, aber trotzdem unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Gut gefallen hat mir auch, dass es hier nicht das für einen Thriller klassische "Who-done-it"-Prinzip gab (weswegen ich ja nicht gerne Thriller lese), sondern es eher um die kranke Psyche der Protagonisten ging. Und mal ehrlich - aller der Reihe nach hatte da niemand.
    Richtig toll fand ich auch, dass die Spannung wirklich bis auf die letzte Seite gezogen wurde. Durch die nacheinader wechselnde Perspektive veränderte sich auch jeweils die eigene Sicht auf das ganze Geschehen.
    Gar nicht mochte ich hingegen die durch den Perspektivwechsel hervorgerufenen Wiederholungen. Und warum ist da ein Apfel auf dem Cover?
  20. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783442360673)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

     (1.962)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

     Klappentext:
    In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von allein stehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist.

    Charaktere:
    Jane Rizzoli: Rizzoli ist dreiunddreißig Jahre alt, eine kleine Frau mit scharf geschnittenen Zügen. Sie ist eine taffe Polizistin und versucht sich in der Männerwelt durchzusetzen. Möchte den gefürchteten Killer "den Chirurgen" schnappen, um allen zu beweisen, dass auch Frauen dazu fähig sind.

    Catherine Cordell: Eine angesehene Unfall-Chirurgin. Hat sich eine steile Karriere erarbeitet. Trotz eines Traumas in ihrer Vergangenheit, lässt sie niemanden hinter ihre Fassade blicken. Durch die neu verübten Morde, wird jedoch ihr ganzes Leben wieder auf den Kopf gestellt.
    >> Ganz gleich, wie sehr du dich bemühst, in deinem Leben für Ordnung zu sorgen; ganz gleich, wie sehr du auf der Hut bist vor Fehlern und Unvollkommenheiten - immer lauert im Verborgenen irgendein Fleck, ein Makel, und wartet nur darauf, dir eine böse Überraschung zu bereiten. << S. 39


    Meinung:
    Tess Gerritsen macht einen süchtig. Ihr Schreibstil ist flüssig und sie erklärt dem Leser alles bis ins letzte Detail.

    Es gab in dieser Geschichte Anfangs ein Detail, dass mich störte. Ich hatte bereits die gesamte Rizzoli & Isles Serie gesehen und liebte sie. Nun, als ich das Buch begonnen hatte, war mir die Jane Rizzoli aus dem Buch äußerst unsympathisch, da sie keine Ähnlichkeit hatte, mit dem Charakter aus der Serie. Für mich, hab ich dann beschlossen, das Buch als eigenständig zu betrachten und es nicht mit der Serie zu vergleichen.

    Das Team der Mordkommission bestand aus fünf Männern und Rizzoli als einzige Frau. Da verdrehte ich natürlich als weibliche Leserin erst mal die Augen. Es war eine Männerwelt, in der sich Jane erst einmal ihren Platz erkämpfen musste. Zwar sahen Moore und Frost mehr in ihr, als nur das schwache Glied der Kette, jedoch setzten sie sich nicht so stark für sie ein, wie wahrscheinlich für einen männlichen Kollegen. Da konnte ich den Charakter von Jane Rizzoli schon etwas besser verstehen.

    Der Inhalt der Geschichte packte mich vom ersten Kapitel an. Die Spannung lies nie ab. Immer versuchte ich mit zu rätseln, wer jetzt der Serienmörder sein könnte.
    >> Die intimste Erfahrung, die zwei Menschen miteinander teilen können, ist weder Liebe noch Lust, sondern Schmerz. << S. 189

    Die gedanklichen Ausschnitte des "Chirurgen" faszinierten mich und schreckten mich gleichzeitig ab. Sich o tief in die Überlegungen eines Serienmörders zu wagen, bescherte mir ab und an eine Gänsehaut!
    >> Die Azteken verwendeten Knochenbohrer und Agavennadeln, um ihre eigene Haut zu durchstechen, bis das Blut floss. Sie bohrten sich Löcher in die Lippe, in die Zunge oder in die Brust, und das Blut, das daraus hervortrat, war ihre persönlich Opfergabe an die Götter. Heute würde man solche Selbstverstümmelunge als krankhaft und grotesk bezeichnen, als Anzeichen von Geisteskrankheit. << S. 272

    Bewertung:
    Schreibstil: *****
    Handlung: *****
    Spannung: *****
    Atmosphäre: ****

  21. Cover des Buches Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe (ISBN: 9783453529090)
    Kami Garcia

    Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe

     (1.029)
    Aktuelle Rezension von: Rosalynn

    Wenn man den Film zuerst gesehen hat und ndanach wissen will wie es weitergeht, dann ist es weniger "langweilig" als es teilweise aufgefasst wird. Man muss an manchen Stellen sehr genau aufpassen, jedoch vergehen auch Seiten ohne wichtigen Inhalt. Es werden viele Dinge erklärt die in den späteren Büchern wichtig werden, was, wenn man diese nicht ließt, als unnötig erscheint. Es wird sich an manchen Stellen sehr auf Dinge konzentriert die für den Leser als unwichtiger scheinen als ein anderer Handlungsstrang. Manche Dinge werden nicht zu Ende erklärt, andere dafür zu ausführlich. Das Gleichgewicht ist nicht gut gefunden, jedoch, wenn die Geschichte einen einmal richtig packt, dann will man auch weiterlesen, so anstrengend es auch sein kann. Die weiteren Bände ziehen sich weniger und sind es wert gelesen zu werden.

  22. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.652)
    Aktuelle Rezension von: Leseliebe1975

    Den Ausgangspunkt der Geschichte  hat mich angesprochen, auch, wie genüsslich boshaft hier Mann-Frau-Beziehungen seziert wurden, hat mich gut unterhalten und amüsiert – bis zu den Wendungen, die ich ehrlich gesagt nicht packend, sondern tatsächlich nur hanebüchen fand. Das Ende passt zwar zu Tonfall und bitterbösem Humor der Geschichte, war aber dann doch eher unbefriedigend…

  23. Cover des Buches Extrem laut und unglaublich nah (ISBN: 9783596169221)
    Jonathan Safran Foer

    Extrem laut und unglaublich nah

     (1.232)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Geschichte des kleinen Oskars auf der Suche nach Antworten hat mich sehr mitgenommen. Ich musste immer wieder innehalten und nachdenken. Nichts zum eben mal durchlesen. Sehr bewegend und emotional.

  24. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.665)
    Aktuelle Rezension von: Hannie_

    Wirklich gut, wenn auch nicht mein Lieblingsbuch der Serie...

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