Bücher mit dem Tag "verflucht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verflucht" gekennzeichnet haben.

95 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423761635)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

     (2.612)
    Aktuelle Rezension von: Mondlichtworte

    Ich war von Anfang an beeindruckt davon, was für eine Welt die Autorin geschaffen hat. Eine komplett neue Welt, spannende Charaktere, die mit ihrer Tiefe Herzen erobern. 

    Ich war sehr misstrauisch, dennoch hat mich die Geschichte auf ihre Art gefesselt. Auch wenn ich mich nicht hundert Prozent mit Feyre identifizieren konnte. Diese Geschichte ist unvergleichbar mit anderen Fantasyromanen, die ich bisher gelesen habe. 

    Leider wurde ich aufgrund einer anderen Rezension gespoilert, was mir das Leseerlebnis etwas kaputt gemacht hat. 

    Da ich aber grundsätzlich noch nicht allzu überzeugt von Buchreihen bin, war ich umso froher, dass der erste Teil dieser Reihe grundsätzlich in sich abgeschlossen ist. So kann ich nun, mit diesem Happy End dieser wundervolle Geschichte weiter träumen und vielleicht werde ich eines Tages wieder nach Prythian reisen und Feyre mit ihren Freunden treffen. 

  2. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Erwachen (ISBN: 9783959911313)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Erwachen

     (947)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die mächtigste der Dreizehn Feen sind nach Verfolgung und 1000 Jahren Schlaf auf Rache.  Wie weit würdest du für deine Rache gehe? Was für ein tolles Setting, was mich ab der ersten Seite komplett in seinen Bann ziehen konnte. Neben den wunderbar charakterisierten Figuren hat die Autorin einen toller Schreib- und Erzählstil.

    Der Auftakt dieser märchenhaften Fantasy-Trilogie ist in meinen Augen absolut gelungen und macht eindeutig neugierig, was in den nächsten Bänden noch alles passieren wird.

    Ich kann diesen faszinierenden und sehr unterhaltsamen ersten Teil absolut weiterempfehlen und vergebe volle 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Fire & Frost - Vom Eis berührt (ISBN: 9783473401574)
    Elly Blake

    Fire & Frost - Vom Eis berührt

     (675)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Autor: Elly Blake

    Verlag: Ravensburger Verlag

    Seitenanzahl: 416

    Erscheinungsdatum: 02.01.2020

    Serie: RTB -  Fire & Frost 1

    Preis: 9,99€

    Klapptext:

    Ruby lebt in ständiger Gefahr, denn sie besitzt die Gabe, mit Feuer zu heilen und zu zerstören. Firebloods wie sie werden von der Frostblood-Elite des Königreichs gnadenlos gejagt. Als die königlichen Soldaten Ruby aufspüren, wird sie ausgerechnet von dem jungen Frostblood-Krieger Arcus gerettet. Krälte und Eis sind seine Waffen, doch er braucht Rubys Feuer, um eine Rebellion gegen den verhassten König anzuzetteln. Ruby weiß, dass sie einem Frostblood nicht vertrauen sollte, doch jede Berührung zwischen ihnen knistert wie eine Flamme im Schneesturm. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich hinter Arcus‘ eisiger Fassade verbirgt…

    Rezension:

    Diese Reihe begegnete mir vor einiger Zeit an so vielen Ecken, sodass ich nun auch zum ersten Band greifen musste. Was mich erwartete? Ein toller Auftackt zu einer neuen Fantasy Reihe. 

    Das Cover ist definitiv ein echter Blickfang. Starke Farben treffen hier auf weißen Hintergrund. Die vielen verschiedenen, wirklich kräftigen Farben harmonieren sehr gut zusammen, gemeinsam bilden sie ein wirklich interessantes Gesamtbild, an welchem man einfach nicht vorbei gehen kann. 

    Das Setting spielt in einem Königreich, in welchem leider Leid und Verfolgung für einige Mitbürger auf der Tagesordnung stehen. Es wirkt auf den ersten Blick relativ düster, sehr kalt, was aber auch daran liegen könnte, dass Schnee, Eis und Kälte sehr dominant sind. Dennoch gibt es auch gemütliche, fast heimelige Orte. Insgesamt fand ich das Setting sehr passend zu der Geschichte. 

    Die Charaktere haben mir an sich recht gut gefallen. Doch ich muss gestehen, dass ich gerade mit der Hauptprotagonistin Ruby so meine Schwierigkeiten hatte. Auch wenn sie in ihren jungen Jahren fürchterliches durchstehen musste, war sie mir zu oft doch das trotzige, sehr unreife Mädchen. Gerade als sie von Arcus ausgebildet wurde, hätte ich mir von ihr weniger geknatsche als viel mehr Stärke gewünscht. Zwar wurde sie zum Ende hin etwas erträglicher, doch hoffe ich hier doch sehr stark auf eine Charakterentwicklung im zweiten Band. Arcus war genauso, wie ich ihn erwartet hätte. Still, unnahbar und vor allem kalt. Er war der geborene, geheimnisvolle Charakter. In seine tiefen, verletzlichen Gefühle einzutauchen hat mir wirklich sehr gefallen. Die Mönche fand ich einfach nur liebenswürdig. Jeder einzelne von ihnen katapultierte sich innerhalb weniger Seiten direkt in mein Herz, so gutmütig und freundlich waren sie.

    Ich wurde direkt zu Beginn des Buches direkt in die Geschichte hineinkatapultiert, was ich sehr mochte. Der Spannungsbogen war somit bereits am Anfang sehr weit oben. Dieser hielt sich auch das ganze Buch relativ weit oben. Die Geschichte weckte meine Neugier und ich wollte unbedingt wissen, wie es weiterging. Nach und nach erfuhr man auch immer mehr über die Vergangenheit des Königreichs, was mir persönlich sehr gefallen hat, ich hoffe, dass die weiteren Bände da noch weiter drauf eingehen werden. Die Dialoge waren gut. Immer wieder gab es einige, doch unerwartete Wendungen, welche die Spannung nur noch mehr aufheizten. Gerade zum Ende hin wurde die Geschichte so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Arcus hat mir gut gefallen, gerade zu Beginn, wo sie sich noch mit giftigen Kommentaren gegenseitig reizten. Mit Enemies to Lovers kann man mich doch immer noch am besten ködern. 

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und verständlich. Ich konnte hier einen tollen Lesefluss aufbauen. 

    Mein Fazit:

    Ein wirklich gelungener Auftakt einer tollen und interessanten Fantasy Reihe. Das Cover hat mir mit seinen starken auffälligen Farben sehr gut gefallen, dass Setting fand ich wirklich sehr gelungen. Die Mönche konnte ich sehr schnell in mein Herz schließen mit ihren großen Herzen und ihrer Gutmütigkeit. Auch Arcus, der geheimnisvolle Krieger, welcher so unnahbar, kalt und gefühllos wirkte, weckte in mir sehr schnell die Neugier. Mit Ruby hatte ich zu Beginn des Buches wirklich so meine Schwierigkeiten. Auch wenn sie wirklich in kurzer Zeit sehr viel zu verarbeiten hatte, so kam sie mir öfters doch eher wie ein trotziges Kind vor, anstatt als starke Kämpferin. Doch dies lies nach, umso weiter ich in der Geschichte vorankam. Stück für Stück kam hier immer weiter die Kämpferin in ihr zum Vorschein. Hier hoffe ich auf eine weitere Charakterentwicklung von ihr im zweiten Band. Die Handlung war sehr spannend. Zu Beginn wurde ich direkt in die Geschichte gefangen genommen, direkt von Anfang an war der Spannungsbogen sehr weit oben. Dieser hielt sich auch durch das ganze Buch hinweg. Die Liebesgeschichte zwischen Arcus und Ruby hat mir gerade am Anfang sehr gut gefallen. Immer wieder gab es unerwartete Wenungen, Geheimnisse wurden aufgedeckt, mit welchen ich wirklich nicht gerechnet hatte. Manchmal konnte ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen, so sehr wollte ich wissen, wie es weitergeht. Generell fand ich den Plottwist wirklich sehr interessant und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr flüssig, sodass ich einen tollen Lesefluss aufbauen konnte. Von mir gibt es hier wirklich eine klare Leseempfehlung und ich bin schon sehr gespannt, was mich in den anderen Bänden erwarten wird. 


  4. Cover des Buches Das Flüstern der Magie (ISBN: 9783492705691)
    Laura Kneidl

    Das Flüstern der Magie

     (401)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Fallon führt ein magisches Archiv um die Menschen vor dunkler Magie zu beschützen. Reed schlägt sich auf der Straße durch und ahnt nichts von der Magie, die unter anderem in Edinburgh schlummert. Als die beiden in einer unverhofft romantischen Nacht aufeinander treffen und er ein magisches Deck Tarotkarten stiehlt, setzt er damit ein Abenteuer in Gang, mit dem beide nicht gerechnet hatten.

    Ich wurde bereits von dem magisch schönen Cover verzaubert und musste das Buch sofort lesen. Der Schreibstil ist angenehm und authentisch, vor allem die Dialoge hatten es mir angetan.

    Die Idee, einzelne Artefakte und Magie "hören" zu können, fand ich großartig und es gab dem ganzen Buch eine Atmosphäre auch Mystik und Zauber, die ich schon lange nicht mehr beim Lesen verspürt habe. 

    Der Spannungsaufbau war mir in manchen Teilen zu abrupt und auch die Romanze zwischen Reed und Fallon hat sich für mich etwas zu gezwungen angefühlt. Das ist aber auch schon alles, was ich bemängeln kann.

    Gerne würde ich noch weiter mit den Protagonisten durch Edinburgh streifen und magische Artefakte sammeln, um mehr über die Welt von Fallon und den anderen Archivaren zu lernen.

    Ein gelungenes Buch, das unglaublich Spaß beim Lesen macht!

  5. Cover des Buches Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte (ISBN: 9783596297269)
    Bernhard Hennen

    Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Selten hat es mich so viel Kraft und Zeit gekostet ein Buch zu Ende zu lesen. Beinahe hätte es Bernhard Hennen geschafft mir die Lust an Fantasy zu nehmen. Und dennoch habe ich es geschafft meinem Vorsatz – Bücher, die ich begonnen habe, bis zum Ende zu lesen – gerecht zu werden. Dieses Buch hat mich allerdings an der Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens zweifeln lassen. Aller Voraussicht nach wird es das erste und letzte Buch dieses Autors sein, welches den Weg in mein Regal gefunden hat. 

    Ich versuche eigentlich jedem Buch, das ich gelesen habe, auch etwas Positives abzugewinnen. In diesem Fall fiel mir das allerdings schwerer als gedacht. Wenn ich dennoch etwas positiv hervorheben soll, dann wäre das wohl der achtzigseitige Prolog zur eigentlichen Geschichte. Hier hätte es Bernhard Hennen beinahe geschafft die Art von Spannung aufzubauen, die ich im Rest der Geschichte vermisst habe. Ebenso interessante Ansätze waren in der Charakterisierung der Hauptfigur – Lucio Tormeno – auszumachen. Umso bedauerlicher, dass es dieser Charakter nicht über den Prolog hinaus in die Geschichte geschafft hat. Damit wäre ich mit meinen positiven Eindrücken zum Buch schon wieder am Ende angelangt… 

    Als besonders fragwürdig empfand ich die Darstellung von Frauen: Eine so ausgeprägte Sexualisierung des weiblichen Geschlechtes habe ich bislang nur selten wahrgenommen. Im vorliegenden Buch schien die Aufgabe der Frau allein darin zu bestehen, den animalischen Trieben des Mannes gerecht zu werden. Ich bin der Meinung, dass man auch in einer von der Renaissance inspirierten Fantasiewelt einer fortschrittlicheren Darstellung gerecht werden kann und sollte. 

    Die handelten Personen dieser Geschichte haben jegliche Tiefe vermissen lassen. Die Folge waren Geschehnisse, welche viel zu oft willkürlich oder im besten Fall nur begrenzt nachvollziehbar gewirkt haben. Dementsprechend ist es mir nicht gelungen auch nur die geringste Verbindung zu einem der Protagonisten aufzubauen. Dieser Umstand hatte wiederum negative Auswirkungen auf die Spannung innerhalb der Erzählung. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel durch die ich mich immer wieder aus der Handlung gerissen gefühlt habe. Ab dem dritten Drittel des Romans wurde in mir den Eindruck erweckt, als hätte der Autor mit geschlossenen Augen Märchenbücher aufgeschlagen und die darin gefundenen Inhalte ohne Rücksicht auf Klarheit und Logik in der eigenen Geschichte unterzubringen versucht. Es ist durchaus nachvollziehbar sich von anderen Erzählungen inspirieren zu lassen. Ganze Ereignisse 1:1 zu übernehmen – ich denke hierbei zum Beispiel an die Situation zwischen Milan und Gideon welche sehr stark an Bilbo und Gollum erinnert – sollte allerdings nicht das Ziel sein. Darüber hinaus wurde Bernhard Hennen nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Mären innerhalb der Geschichte die Grundlage aller Geschehnisse bilden. Spätestens nach der gefühlt hundertsten Erwähnung innerhalb weniger Seiten hatte ich eine Abneigung gegen das Wort „Mär“ entwickelt. 

    --- ACHTUNG SPOILER ---

    Um nochmal auf die Logik innerhalb der Geschichte einzugehen: Es ist mir unbegreiflich, wie ein Mann dessen Namen der Erzählung nach so sehr in Verruf geraten ist – immerhin wird sein Sohn deswegen gemobbt und geschlagen – zum gefühlt mächtigsten Mann der ganzen Insel aufsteigen konnte. Wenn es dafür eine nachvollziehbare Erklärung geben sollte, bleibt sie Bernhard Hennen seinen Leser*innen schuldig. Genauso wenig erschließt sich mir die Tatsache, dass die Geschichte der Schwertherzogin, welche in der Vergangenheit von Nandus Tormeno gefangen genommen wurde, nicht bis zu seinem eigenen Sohn durchgedrungen zu sein schien. Jeder Mensch scheint zu wissen wer diese Frau ist und wie sie aussieht; mit Ausnahme des jungen Mannes, der sich in ebendiese Frau verliebt. Die Kompetenzen der Stadtwache und deren Fähigkeit im Bogenschießen möchte ich jetzt gar nicht erst näher in Frage stellen.

    --- SPOILER ENDE ---

    Fazit:
    Ein mehr als enttäuschender Auftakt einer uninspirierten Fantasiegeschichte gepaart mit einer mehr als problematischen Darstellung von Frauen. Auf Grund der Fülle an lesenswerten Alternativen sehe ich für mich persönlich keinen Grund dieses Buch weiterzuempfehlen.

  6. Cover des Buches Die Melodie der Schatten (ISBN: 9783404177745)
    Maria W. Peter

    Die Melodie der Schatten

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Nick_Coll

    Das Buch „Die Melodie der Schatten“ von Maria W. Peter, welches ich mir extra für diesen Spätherbst gelassen und gelesen habe, erzählt eine bewegende Geschichte, die von überall von einer düsteren Landschaft Schottlands des 18. Jahrhunderts umgeben ist.

     

    Den etwa 700 Seiten umfassenden Mittelpunkt des Buches bildet allerdings die Geschichte über Menschen, deren Leben vor existenziellen Herausforderungen stehen. Die historischen Tatsachen sind gut recherchiert und die Stimmung dieser Zeit ist einfach hervorragend eingefangen, sodass das raue Leben im schottischen Norden sehr anschaulich rüberkommt. Die zärtlichen und doch kraftvollen Schilderungen mögen einen zutiefst berühren oder gar erschrecken, wenn man erfährt, wie mit Menschen umgegangen wurde, wie die ganzen Landstriche ausgeblutet und verwaist sind. Vielleicht deswegen erscheinen in den alten Gemäuern nachts dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche? Liegt auf diesem entferntesten Eck des Landes ein Fluch, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Des zu erfahren soll der Leser selbst im Laufe der Handlung.

     

    Mit dem Buch ist der Autorin nochmals ein landschaftlich sensationell schöner und ans Herz gehender Roman geglückt, der zeigt, worum es im Leben wirklich geht: Menschlichkeit oder Missgunst, Gerechtigkeit oder Neid. Sie wirft die Fragen auf, welche moralische Schuld ein Mensch ertragen kann, ohne zu zerbrechen, und zu welchem Preis es gelingt, die individuelle Freiheit zu bewahren.

     

    Am Ende des Buches hegt man schon die Hoffnung, dass Maria W. Peter vielleicht noch einmal in die Highlands zurückkehrt und eine neue Geschichte erzählen wird… Und wieder mit großer sprachlicher Eleganz und einem Sinn für Emotionen.

  7. Cover des Buches Das wandelnde Schloss (ISBN: 9783426525388)
    Diana Wynne Jones

    Das wandelnde Schloss

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Janine_Beier

    Am Anfang begann es wirklich großartig. Die Angst der jungen Mädchen , besonders Sophie, vor dem seelenraubenden Zauberer Howl. Das über den Hügeln schwebende und wandernde Schloss. Die wirklich zauberhafte bildliche Beschreibung. Die Protagonisten sind liebevoll, chaotisch und amüsant, aber das Ende der Geschichte war mir zu chaotisch. Ich bin da nicht mehr mitgekommen. Die Geschichte bzw. Das Bündnis zwischen dem Zauberer Howl und dem Dämon Calcifer ist wirklich großartig und ich möchte beide sehr aber das Ende und die Auflösung mit der Wüstenhexe fand ich seltsam. 3,5 Sterne

  8. Cover des Buches Beastly (ISBN: 9783843200691)
    Alex Flinn

    Beastly

     (899)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich sage niemals nein, zu einer weiteren Märchenadaption und “Magical“ kannte ich bereits, weshalb ich schon gespannt auf “Beastly“ war.


    Das moderne Setting ist natürlich immer interessant, denn es gibt so viele unterschiedliche Möglichkeiten, die traditionellen Märchenelemente in etwas Modernes zu wandeln. Die Charaktere wurden dafür natürlich auch gut angepasst.


    Das Buch hat eine logischerweise simple Umsetzung, die diesmal auch wirklich sehr nahe an dem Märchen blieb und zwar der eher klassischen Disneyversion. Und das hat mich diesmal dann doch manchmal etwas gestört, denn es wirkte manchmal etwas wie eine schlechte Kopie, statt einer Adaption.

    Vieles kann man gut übernehmen, aber dass ein haariger Teenagerjunge einfach einmal die Tochter von jemanden annimmt und sie bei sich leben lässt, ist dann doch sehr, sehr unrealistisch, Fantasy hin oder her. Ein langsames kennenlernen über versteckte Dates oder so etwas hätte besser gepasst und als Happy End hätte sie dann ja noch immer (dann aber freiwillig), bei ihm einziehen können, um dem Vater zu entkommen.


    Generell ist das Buch aber immer noch nicht schlecht. Mir war es für eine Adaption nur manchmal dann doch etwas zu ähnlich zu Disney, sodass es leider nicht immer perfekt in ein modernes Setting übernommen wurde, was etwas schade war. Fans von Märchenadaptionen kann ich es dennoch nur empfehlen, weshalb ich dem Buch vier Sterne gebe.


  9. Cover des Buches Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe (ISBN: 9783453534360)
    Colleen Houck

    Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe

     (461)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Anfangs war ich mir nicht so sicher, dass das Buch gut ist doch ich wurde während des lesens positiv überrascht. 

    Man wird von der Autorin gut ins Geschehen gebracht ohne langes Gerede und unnötige Informationen. 

    Die Geschichte selbst ähnelt einem Märchen: ein gewöhnliches Waisenmädchen und ein indischer Prinz.

    Die art und weise wie indische Sagen, Märchen und Erzählungen verbunden mit der Kultur eingebracht werden ist wirklich gut. Es gibt nicht viele Bücher mit Indien als Schwerpunkt.

    An einigen Stellen fühlte sich das Buch so an als ob sich einige Stellen immer und immer wiederholen durch den gleichen Ablauf. 

    Die Konflikte die in der Liebesgeschichte auftauchen wären nicht existent wenn sich die Protagonisten dazu beschließen würden mal miteinander klartext zu reden. Einige sind aber nachvollziehbar.


    Im großen und ganzen ein sehr unterhaltsamer fantasyroman 

  10. Cover des Buches Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (ISBN: 9783473401987)
    Jennifer Benkau

    Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Skyline-Of-Books

     

    Klappentext

    „In dieser Welt werden Wünsche wahr.
    Und nichts könnte schlimmer sein.

     Hüte dich vor dem dunklen Lord! Wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija kennt Laire dieses ungeschriebene Gesetz. Denn seit jeher wird ihre Heimat von dem grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezügelte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt - mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat …“ 

     

    Gestaltung

    Mir gefällt das Cover echt gut, obwohl ich normalerweise kein Fan von Mädchengesichtern auf Covern bin, da man diese so häufig sieht. Doch in Kombination mit den dunklen und helleren Grüntönen sowie den Lichtreflexen, finde ich das Gesicht schön. Die Augen des Mädchens leuchten zudem in hübschem Grün und fügen sich so perfekt in die Gesamtkulisse ein. Auch die Schnörkel, die außen Titel hervorgehen und das Gesicht umrahmen finde ich hübsch.

     

    Meine Meinung

    Nach „One True Queen“ war ich gespannt auf „Her wish so dark“, da der Klappentext sehr verführerisch klang und ich die Geschichten von Jennifer Benkau gerne lese. In dem Dilogieauftakt geht es um Laire, die in Nemija lebt. Hier fürchten sich alle vor dem Lord der Schatten, welcher Menschen entführt. Als Laires Verlobter dem Lord zum Opfer fällt, bittet sie an seinem Thron um Gnade. Doch das Reich des Lords ist voller Magie und Gefahren, sodass Laire zum Überleben die Hilfe von Alaric, der Laire das Herz gebrochen hat, benötigt.

     

    Mir gefiel das Setting des Buches gut und vor allem fand ich die Idee klasse, dass Nemija ein Teil der mir bereits aus „One True Queen“ bekannten Welt ist. Man muss die Bücher nicht kennen, um „Her wish so dark“ zu verstehen, aber ich finde es trotzdem genial, dass es Querverweise und diese Verbindung zwischen den beiden Reihen gibt. Bereits von Büchern anderer Autoren wie beispielsweise Nina Blazon kenne ich ein solches Konzept der groß angelegten Welten, die im selben Universum spielen, aber voneinander unabhängige Geschichten erzählen. Toll fand ich dazu auch die Karte, die einen guten Überblick über die Landschaft gibt. Die Beschreibungen des Settings fand ich auch hervorragend. Atmosphärisch, düster und gleichzeitig einnehmend beschreibt die Autorin den Ort.

     

    Die Handlung fand ich streckenweise etwas zäh und langatmig, da es einige Rückblenden und Gedankengänge gab durch die ich zwar Informationen z.B. über die Charaktere erhielt, die aber gleichzeitig nicht unbedingt dafür sorgten, dass die Handlung weiter vorangetrieben wurde. Die Grundidee der Geschichte und der beschwerliche Weg fand ich aber gut. Die Charaktere überwinden Hindernisse und stellen sich Schwierigkeiten entgegen. Vor allem das Ende war spannend und voller Überraschungen. Zum Schluss gab es dann noch einen Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Band macht.

     

    Die Charaktere fand ich interessant und mir gefiel, wie sie einander ergänzt haben. Erzählt wird in den Sichtweisen von der Hauptfigur Laire, ihrem Verlobten und Alaric. Laires Sicht gefiel mir persönlich am besten, da ich sie sympathisch fand. Sie ist kämpferisch, stark und entschlossen. Unterstützung erhält sie von Vika, Jero und Alaric. Letzterer sorgt für ganz schönes Gefühlschaos bei Laire, da er einst ihr Herz gebrochen hat. So kommt etwas Romantik und Gefühl in die Geschichte, wobei dies nicht zu großen Raum einnimmt, was mir gut gefiel.

     

    Fazit

    An „Her wish so dark“ hat mir richtig gut gefallen, dass es in der Welt von „One True Queen“ spielt, aber unabhängig von der Dilogie ist. So entsteht ein großes, spannendes Universum. Das Setting hat mir sehr gefallen, da es fantasievoll, magisch und atmosphärisch beschrieben ist. Die Handlung ist zwischenzeitlich etwas langgezogen und gestreckt, wodurch der rote Faden etwas in die Länge gezogen wird. Die Ideen haben mir aber gut gefallen und vor allem das Ende war super spannend.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Her wish so dark

    2. His Curse so wild 

  11. Cover des Buches Haus der tausend Spiegel (ISBN: 9783570310748)
    Susanne Gerdom

    Haus der tausend Spiegel

     (79)
    Aktuelle Rezension von: ElenaKatherinePierce

    War nicht so meins. Hab ab Seite 100  aufgehört zu lesen.

  12. Cover des Buches Gott bewahre (ISBN: 9783453675971)
    John Niven

    Gott bewahre

     (351)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Dieses Buch hätte ich mir selbst nie gekauft. Umso besser, dass ich es von meinem Schwager geschenkt bekommen habe, denn ich hätte definitiv was verpasst.

    Jesus soll seinen Vater, Gott, für eine kurze Zeit vertreten und richtet dabei völliges Chaos an und die Welt stürzt durch Kriege und schwindende Moral in den heutigen, desolaten Zustand. Gott ist entsetzt und schickt Jesus erneut auf die Erde, um den Schaden zu beheben und die Menschen wieder von christlichen Grundgedanken zu überzeugen.

    Doch diese Mission wird erwartungsgemäß nicht ganz einfach. Als kiffender Indie-Musiker nimmt Jesus an einer Casting Show teil und reist infolgedessen mehr oder minder erfolglos quer durch die USA und schart Freunde um sich, die eher nicht dem Durchschnittsbürger entsprechen.

    Die Geschichte ist skurril, aber nicht unschlüssig. Bei all dem Humor und Klamauk, steckt eine bissige Gesellschaftskritik in dem Text, die niemanden ausspart. Es geht nicht nur um die Kirche, die Gläubigkeit, Castingshows und die Medienlandschaft, nein die ganze moderne Gesellschaft wird schonungslos auf die Schippe genommen.

    Der Roman ist tiefgründig. In einem Moment muss man herzhaft lachen, im nächsten bleibt einem das Lachen im Halse stecken, weil die Kritik den Nagel so wunderbar auf den Kopf trifft. Eine kurzweilige Lektüre, die trotz aller Skurrilitäten für jeden Leser geeignet ist.

  13. Cover des Buches Geschöpf der Finsternis (ISBN: 9783802581328)
    Lara Adrian

    Geschöpf der Finsternis

     (889)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Der 3. Teil der Midnight Breed Reihe schließt in der Handlung nahtlos an den 2. Band an. Diesmal geht es um Vampir Tegan und Elise, die erst vor Kurzem ihren Sohn Camden dank der von Marek in Umlauf gebrachten Drogen verloren hat. Nun verwendet sie ihre ganze Kraft darauf gegen Mareks Handlanger vorzugehen. Aber es ist Tegan der ihr das Leben rettet, als sie in einen Hinterhalt gerät.

    Nachdem der Vorgänger mich fast zum weglegen der Reihe gebracht hat, macht dieser Teil vieles wieder gut. Nicht nur die beiden Hauptprotagonisten überzeugen mit einer emotionalen und fesselnden Entwicklung ihrer Beziehung, sondern auch die Story bekommt neue Fahrt und wird spannender. 

    Positiv empfand ich auch diesmal  die Einführung neuer Figuren, Nebenrollen, die tiefer beleuchtet wurden und auch mehr Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Vampire und die Hintergründe von Marek und Seinesgleichen.
    Einzig der doch plötzlich recht knappe Schluss, war mir fast ein wenig zu einfach, berücksichtigt man die Kraft und Stärke, die Marek zuvor zugeschrieben werden.

    Mein Fazit: Der 3. Teil ist wie immer gut zu lesen dank flüssigem Schreibstil, überzeugt aber auch in der Story und dank zweier interessanter Protagonisten. Bis auf ein paar kleine Längen und ein für mich nicht ganz passgenauen Schluss, hatte ich diesmal viel Spaß am Lesen und werde nun auch Band 4 in die Hand nehmen.

  14. Cover des Buches Purpurmond (ISBN: 9783426283660)
    Heike Eva Schmidt

    Purpurmond

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Dies ist keine Rezi sondern eine kurze Erklärung:

    Ich habe das Buch mit Seite 36 abgebrochen. Der Schreibstil war mir zu einfach. Die Wortwechsel waren sehr flach. Ich finde es darf für Jugendliche ruhig etwas mehr Tiefgang haben und auch anspruchsvoller vom Text her sein. Ich möchte dem Buch aber auch kein Unrecht tun - mag durchaus sein, dass sich dies im Fortlauf der Geschichte noch ändert, aber meine Lesezeit ist mir zu kostbar, um mich durch Bücher zu "quälen". Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für dieses Buch ;-)...

  15. Cover des Buches Reckless - Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless - Steinernes Fleisch

     (1.716)
    Aktuelle Rezension von: Molch93

    Man ist am Anfang schon mitten in der Geschichte. Keine Erklärung zu Charakteren oder ein passenden Einstieg. Es ist schwer der Geschichte zu folgen oder sich in die Personen hineinzuversetzen, da mein keinem Bezug zu ihnen aufbauen kann. Dies hat mich dazu veranlasst, das Buch nach 150 Seiten zu beenden. Schade.

  16. Cover des Buches Der Fluch des dunklen Prinzen (ISBN: 9783038960577)
    B. E. Pfeiffer

    Der Fluch des dunklen Prinzen

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Misz_Bookaholic

    Wie lange ich um dieses Buch hin und her geschlichen bin .. Dieses Cover hat mich einfach total angefixt und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Nun ... endlich habe ich es geschafft.

    Und was soll ich sagen?

    Ich lieb es! Irgendwie hatte ich etwas anderes im Kopf, andere Erwartungen, aber ich wurde trotzdem nicht enttäuscht. Ich wurde sogar ziemlich überrascht.

    Erst ging ich davon aus, dass es eher ein Jugendbuch ohne explizite Liebesszenen wäre, doch schon im ersten Kapitel wurde ich eines besseren belehrt - ich war hin und weg! 

    Es hat meine Erwartungen einfach übertroffen. 

    Liam, der dunkle Prinz, ist etwas ganz besonderes. Von der ersten Seite an, war ich ihm verfallen. 

    Kieran, sein Bruder, der goldene Prinz, war mir nicht direkt unsympathisch, aber geliebt habe ich ihn auch nicht. Sein Verhalten Liam gegenüber war anfangs noch amüsant, aber seine Eifersucht und seine Einstellung, niemand könnte seinem Charme widerstehen und niemand würde Liam nur eines Blickes würdigen, machten mich rasend. 

    Liam war einfach so viel mehr, als die Legende und der Fluch über ihn aussagte. 

    Als Celeste dann noch auftauchte und Liams Interesse weckte, war ich voll dabei! Celeste mochte ich von der ersten Sekunde an. Die Gespräche zwischen ihr und Liam habe ich sehr genossen. Für mich waren sie authentisch, greifbar. Auch da störte Kieran mich. 

    Es gab nicht ein Kapitel, welches ich langweilig oder langatmig fand. Ständig war etwas los, ich inhalierte die Zeilen und freute mich auf immer mehr. Als es dann Leidenschaftlich wurde, kribbelte alles in mir. Die Liebesszenen war aufregend und wirklich gut beschrieben. Sehr erotisch, aber auch nicht zu viel oder zu drüber. Genau richtig im perfekten Moment.

    Zum Ende hin wurde es einfach BOOM - es hat mich total geflashed! 

    Blutig - Düster - Mörderisch und einfach Spannung pur! Gott, hab ich es geliebt und mit gefiebert.

    Lange Rede, kurzer Sinn - eine klare Kaufempfehlung. Ich werde dieses Buch definitiv noch mal lesen.

  17. Cover des Buches Engel der Nacht (ISBN: 9783442472086)
    Becca Fitzpatrick

    Engel der Nacht

     (1.182)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  18. Cover des Buches Jonathan Strange & Mr. Norrell (ISBN: 9783827005229)
    Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Ja, es ist sehr lang. Ja, es hat langatmige Passagen. Ja, am Anfang passiert lange herzlich wenig. Und trotzdem habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut, dieses Buch in die Hand genommen zu haben, denn Susanna Clarke schlägt hier einen großen Bogen von alter englischer Literatur a la Dickens und Austen zur modernen Fantasy, unterlegt mit herrlicher Ironie. Das Ende ist etwas unbefriedigend dafür, dass die Konfrontation auf 1000 Seiten vorbereitet wurde, aber die poetische Schönheit des Schreibstils und die einzigartige Herangehensweise an das Thema lassen für mich keine niedrigere Wertung zu: intelligent, originell, absolut lesenswert.

  19. Cover des Buches Sara (ISBN: 9783453721760)
    Stephen King

    Sara

     (383)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    Als großer Stephen King Fan war "Sara" für mich leider einer ziemliche Enttäuschung. Mir war die Story zu überladen.
    Geister, Sorgerechtsstreit, verstorbene Ehefrau, Liebschafften, Kindsmorde, ... Es war irgendwie zu viel los. 

    Und am schlimmsten war, dass ich mit den Hauptfiguren leider überhaupt nicht warm wurde. Normalerweise entwickle ich meist sofort Sympathie oder starke Abneigung gegenüber den von King geschaffenen Charakteren. Man fiebert normalerweise einfach gleich mit. Das war hier leider nicht der Fall. Ich kann leider nicht ganz erklären, was mich an Mike, Mattie oder sogar an der kleinen Kyra gestört hat. Vielleicht war es die Kindersprache in der man Kyra sprechen lies oder das Klischee, dass die in Not geratene junge Frau dann doch mit dem (auch noch viel zu alten) Retter ins Bett will. 


    Mein Fazit: Es gibt sehr viele Kings, die sich zu lesen lohnen. Sara gehört für mich leider nicht dazu.
    Zwei Sterne gebe ich trotzdem, da der gewohnte und geliebte Schreibstil von Stephen King  doch irgendwie vorhanden war.

  20. Cover des Buches Die Archive der Seelenwächter: Weg des Kriegers (ISBN: 9783958341760)
    Nicole Böhm

    Die Archive der Seelenwächter: Weg des Kriegers

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Seit zweitausend Jahren ist Akil ein Seelenwächter und beschützt mithilfe seines Elements Erde die Menschen vor Dämonen. Doch nun hat ihn seine Kraft verlassen. Völlig verloren versucht er sich abzulenken und begegnet dabei einem Fremden, nichtsahnend, wohin diese Begegnung führen wird.


    Schon im ersten Band ist mir Akil direkt ins Auge gestochen und mit jedem weiteren Band hat er sich mit seiner fröhlichen, offenen, direkten und frechen Art zu meinem absoluten Lieblingscharakter entwickelt. Umso mehr war ich begeistert, dass es in diesem Band nur um ihn ging.

    Das Buch wird im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erzählt, in denen Akil durch Flashbacks nochmal sein Leben als Mensch durchlebt. Ich fand es unglaublich interessant zu erfahren, wie er zu den Seelenwächtern gefunden hat, zumal in den ersten Bänden der Chroniken der Seelenwächtern ja mal zu Sprache kam, das niemand so genau weiß, wie es um Akils Vergangenheit steht.


    Grade die Entwicklung die er durchgemacht hat, war faszinierend. Von dem kleinen, schüchternen, schwachen Jungen zum selbstbewussten und starken Mann, der um nichts verlegen ist.


    Ein toller Band!

  21. Cover des Buches Herz aus Glas (ISBN: 9783401507880)
    Kathrin Lange

    Herz aus Glas

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Juli, ein siebzehnjähriger Teenager, lebt mit ihrem Vater Bob in Boston. Bob ist Schriftsteller und wird zwischen den Jahren von Jason, seinem Verleger, nach Martha´s Vineyard eingeladen, um seine Schreibblockade zu überwinden. Er soll Juli mitbringen, damit diese sich mit Jason´s Sohn David beschäftigen kann, der seit dem Tod seiner Verlobten, ein paar Wochen vorher, in einer tiefen Depression versunken ist.
    Wird es Juli gelingen zu David vorzudringen? Und was hat es mit dem Fluch auf sich, der es ihr zu verbieten scheint sich auf Martha´s Vineyard zu verlieben?

    Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Im Hintergrund eine Insel mit Leuchtturm und im Vordergrund ein Eisengitter mit einer Art Meerjungfrau und einem roten Herz aus Glas. Dazwischen ein rosa Meer mit Wellen.
    Allerdings konnte ich nicht so richtig nachvollziehen wie der Titel zu dem Buch passte.
    Ich hatte das Gefühl das die Autorin zwischendrin selbst den Bezug gesucht hat und dann Juli die Worte denken ließ, das ihr Herz sich wie aus Glas anfühlte und zersprang. Das wiederholt sich an einigen Stellen, wirkte mir aber sehr aufgesetzt und plakativ.
    Zur Geschichte selbst muss ich sagen, dass ich sie an manchen Stellen sehr spannend, an anderen aber auch wieder etwas langatmig fand.
    So war der Spannungsbogen für mich in Wellen aufgebaut. Wie im Meer hat sich die Spannungswelle langsam aufgebaut, kam angerollt um dann wieder abrupt auszurollen. So erging es mir hier mit der Spannung.
    Es waren viele Darsteller, von denen mir Juli am besten gefallen hat, weil sie recht mutig war und sich auch von den ganzen Rückschlägen und ihren gesundheitlichen Problemen nicht in die Knie zwingen ließ.
    David, der mir sonderbar erschien konnte ich nicht so recht fassen. Er blieb mir bis zum Schluss eher ein Rätsel.
    Dann gab es noch Taylor, die mir auch äußerst suspekt war und von der ich nicht fassen konnte auf welcher Seite sie nun wirklich steht. Hat Jason sie als Liebhaberin in seinem Haus, die Ersatzmutter für alle Kids spielt, oder ist sie wirklich nur die Physio für David? Aber warum war sie dann sogar schon vor dem Tod seiner Verlobten Charlie im Haushalt?
    Grace das Hausmädchen, hat scheinbar übersinnliche Fähigkeiten, oder sind die nur gespielt und sie steckt hinter dem ganzen Theater?
    Bob, Juli´s Vater spielt eher eine untergeordnete Rolle. Er wirkt auf mich sehr verpeilt und lebt in einer anderen Welt. Von der Außenwelt und ihrer Gefahren für seine Tochter bekommt er erst ganz gegen Ende etwas mit und versucht dann so gut er kann zu helfen.
    Dann ist da noch Henry, der Freund von David, der mir aber eigentlich eher älter vorkam und auch ein wenig mysteriös. Ob er nun auch auf dem Gelände von Sorrow, dem Landsitz, wohnt, oder aber im Dorf kann ich nun gar nicht mehr sagen. Er ist auf jeden Fall Künstler, muss aber nicht wirklich Geld verdienen, da er über ausreichend finanzielle Mittel verfügt.
    Und dann natürlich Charlie, die Verlobte Davids, von der mir nicht ganz klar wurde, ob sie nun wirklich in den Tod gesprungen ist, oder ob man es nur annimmt.
    Alles ein bisschen sonderbar und für mich nicht immer so recht greifbar.
    Das Ende des ersten Teils hat eine Wendung genommen, die mir so vorher nicht bewusst war, aber es war ja auch noch nicht das wirkliche Ende, denn im nächsten Teil Herz in Scherben geht es weiter mit Juli und David.
    Das hat man schon in der Werbung des Klappentextes erfahren und somit konnte ich dieses Buch ganz beruhigt zu Ende lesen, da ich ja schon wusste das die beiden Protagonisten überleben werden.

    Alles in allem ein nettes Buch mit vielen Spannungsmomenten, das mich allerdings nicht zu solchen Begeisterungsstürmen hinreißen lässt, wie so manche der anderen Rezensenten. Da es ein Jugendbuch ist, muss man es vielleicht durch die jugendliche Brille sehen und nicht erst mit Anfang fünfzig lesen.
    Ich fand es okay, aber mehr nicht. Es hat mich nicht so gefesselt, dass ich mir auch noch den 2. Band holen würde.

  22. Cover des Buches Elantris (ISBN: 9783492281539)
    Brandon Sanderson

    Elantris

     (316)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Elantris ist ein High-Fantasy-Roman und der Debütroman von Brandon Sanderson.

    Raoden, der Prinz des Landes Arelon auf dem Kontinent Opelon, erwacht eines Morgens in seinen Gemächern im Palast von Kae, der arelenischen Hauptstadt, und muss feststellen, dass ihn die Shaod ereilt hat. Er hat sich über Nacht in einen Elantrier verwandelt und muss daher fortan in Elantris leben.

    Wäre das Raoden mehr als zehn Jahre früher passiert, wäre es erst einmal ein Grund zur Freude gewesen. Er wäre stärker, schneller und klüger geworden, sein Körper wäre schneller geheilt, er hätte silberne Haut und glänzend weißes Haar bekommen und mächtige Zauber wirken können.

    Doch das ist seit zehn Jahren vorbei und die Shaod seither eher zu einem Fluch als zu einem Segen geworden. Raoden bekommt große schwarze Flecken auf der Haut und sein Haar wird schlaff und grau und fällt schließlich aus. Und das ist noch nicht einmal das Schlimmste. Wie schlimm seine Lage tatsächlich ist, begreift Raoden erst nach seiner Ankunft in Elantris.

    Um Elantris selbst ist es auch nicht besser bestellt. Die einst strahlende Stadt war einmal ein Ort voller Magie und Macht. Nun befindet sie sich im fortgeschrittenen Stadium des Verfalls, alles verrottet und zerbröckelt und ist mit einer schleimigen Schmutzschicht überzogen und die Magie der Elantrier funktioniert nicht mehr.

    Doch Raoden gibt so schnell nicht auf und versucht, auch den anderen Elantriern die Hoffnung wiederzugeben, indem er ihre und damit auch seine Lage verbessert und die Ursache für das Nichtfunktionieren der Magie findet und behebt.

    Währenddessen kommt die eigentlich als zukünftige Braut von Raoden, dessen Tod nach seiner Verwandlung vorgetäuscht wird, vorgesehene Prinzessin Sarene in Kae an. Sie kommt mit einer Gruppe Adeliger in Kontakt, die den König zwingen wollen, das bestehende Gesellschaftssystem zu ändern, unter dem die einfache Bevölkerung leidet, und schließt sich ihnen an.

    Außerdem will sie die Pläne des fjordellischen Hohepriesters Hrathen durchkreuzen. Dieser Ist nach Arelon gekommen, um das gesamte Volk zu seinem Glauben zu bekehren und damit unter die Herrschaft seines Kaisers zu bringen. Dafür, glaubt er, bleiben ihm nur drei Monate Zeit. Dann werden alle Arelenen getötet, die bis dahin nicht konvertiert sind.

    Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und bildhaft. Die Gefühle und Gedanken der drei Hauptcharaktere, aus deren Sicht die Kapitel abwechselnd geschildert werden, sind gut beschrieben, so dass ich mich meinstens gut in sie einfühlen konnte. Besonders Sarene und Hrathen sind ziemlich vielschichtig und Hrathen auch recht ambivalent. 

    Die Atmosphäre ist im Allgemeinen eher ernst, wird aber ab und zu durch witzige Bemerkungen verschiedener Charaktere aufgelockert. Action oder gar Kämpfe gibt es in einem großen Teil der Handlung aber eher wenig, auf den letzten hundert Seiten geht in dieser Hinsicht dafür aber die Post ab. 

    Trotz der lange nicht vorhandenen Action fand ich es immer spannend, das Ringen von Sarene und Hrathen und ihren jeweiligen Verbündeten um die politische und religiöse Macht in Arelon und Raodens Versuche, die Lage der Elantrier zu verbessern, zu verfolgen.

    Das liegt auch an einigen für mich unvorhersehbaren Enthüllungen und Wendungen, auch wenn manches andere vorhersehbar ist. Ein paar Dinge werden meiner Meinung nach aber auch etwas zu schnell abgehandelt oder sind etwas unlogisch. Zu letzteren Dingen gehört, wenn ich die Erklärungen richtig verstanden habe, auch die Lösung für das Problem der nicht funktionierenden Magie.

    Dennoch finde ich aber das AonDor genannte Magiesystem sehr interessant, das auf der Nutzung sogenannter Aonen basiert, uralten Zeichen, die eine ihrer Bedeutung entsprechende magische Wirkung entfalten, wenn sie von Elantriern benutzt werden. Außerdem gibt es noch die sogenannten Seonen, Wesen, die nur aus Lichtkugeln bestehen und die Diener und Gefährten mancher Menschen in Opelon sind.

    Nach der Handlung, die aus einem Prolog, in dem die Situation von Elantris und den Elantriern vor ihrer Veränderung beschrieben wird, dem in drei große Abschnitte geteilten Hauptteil und einem Epilog mit einem Ausblick auf die Zukunft von Arelon und einer ergreifenden Grabrede, der ein wirklich schöbner Abschluss ist, folgt noch ein Glossar mit so ziemlich allen in der Handlung erwähnten Aonen und ihrer jeweiligen Bedeutung.

    Nach einer Danksagung kommt dann noch die Kurzgeschichte Hoffnung für Elantris. In dieser erzählt das Seon Ashe Raoden nach den Geschehnissen in Elantris als Rahmenhandlung, was es erlebt hat, als es damals längere Zeit nicht anwesend war. Seine Geschichte wird dann aus der Sicht einer jungen Elantrierin geschildert. Diese Kurzgeschchte gefällt mir auch und ist eine gute Ergänzung zum Roman.

    Schade finde ich aber, dass die Übersetzungen der beiden Geschichten trotz der Veröffentlichung in einem Buch nicht vereinheitlicht wurden, da die beiden Übersetzerinnen ein paar Begriffe unterschiedlich übersetzt haben. Das hat in der Kurzgeschichte meinen Lesefluss etwas gestört.

    Noch vor dem Prolog gibt es eine schön gestaltete Landkarte von Arelon und Teilen angrenzender Länder. De enthält aber offenbar einen kleinen Fehler, da Kae der Beschreibung im Buch nach wohl an einer etwas anderen Stelle sein müsste. Dennoch erfüllt die Landkarte ihren Zweck gut.

    Alle Überschriften und die jeweils ersten Buchstaben aller Kapitel sind in einer alt aussehenden, ansprechenden Schriftart geschrieben (von der ich nicht sagen kann, welche es genau ist). Über den Kapitelüberschriften ist jeweils ein schwarzer Kreis mit einem Aon darin abgebildet, das alle paar Kapitel wechselt.

    Die Gestaltung des Titelbildes passt gut zur Handlung. Die abgebildete, offenbar leuchtende Stadt mit hohen Türmen lässt mich an Elantris in ihrem ursprünglichen Zustand denken und die davor stehendende Figur erinnert durch ihren rote Umhang an Hrathen.

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich Elantris gerne gelesen habe, und ich empfehle es trotz der leichten Mängel allen, die High Fantasy mögen.

  23. Cover des Buches Wilde Magie (ISBN: 9783453534117)
    Christine Feehan

    Wilde Magie

     (103)
    Aktuelle Rezension von: TatjanaVB

    Klappentext

    Auf der Flucht vor einem Feind aus der Vergangenheit versteckt sich die schöne Rachael in der undurchdringlichen Wildnis des Dschungels von Borneo. Doch auch hier lauert so manche Gefahr auf die junge Frau: Schwer verletzt überlebt sie den Angriff eines Leoparden. Der Eingeborene Rio Santana pflegt sie hingebungsvoll gesund und schon bald erwacht ein unstillbares Verlangen zwischen ihnen. Noch ahnt Rachael nicht, dass Rio ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...

    Inhalt

    Teil 1 (ca. 150 Seiten):

    Hier geht es und Maggie Odessa und Brandt Talbot. Außerdem wird man eingeführt in die Welt der Leopardenmenschen.

     

    Teil 2:

    Hier kommen wir zum hauptsächlichen Handlungsstrang. Es wird von Rachels Flucht in den Regenwald erzählt und wie sie dabei ihren wahren Gefährten trifft, der sie zunächst für eine Mörderin hält. Doch draußen lauern nicht nur Gefahren und Geheimnisse, sondern auch die Killer, die hinter ihr her sind.

     

    Fazit:

    Mit detaillierte und farbenfrohe Beschreibung, schafft die Autorin es uns mit in den Regenwald zu führen. Das war es aber schon, was mir positiv gefallen hat an diesen Roman. Dieses Buch zieht sich, gefüllt werden die Durststrecken mit Erotik und Wiederholungen. Den ersten Teil des Romans (s.o.) hätte man auch getrost weglassen können, da die beiden Protagonisten in der Hauptstory gar nicht mehr auftauchen. Der zweite Teil „Fieber“ ist etwas besser und es kommt hin und wieder vor, dass etwas Spannung aufgebaut wird, die jedoch schnell durch unpassende Erotikszenen und Wiederholungen kaputtgemacht wird. Meine Meinung hätte die ganze Geschichte auch getrost in 400 Seiten erzählt werden könnten statt mit ca. 600 Seiten. Da ich auf der Suche nach eine gute Gestaltwandler-Reihe war, gibt es von mir keine Leseempfehlung.

  24. Cover des Buches Der Fluchsammler (ISBN: 9783959629065)
    Ann-Kathrin Karschnick

    Der Fluchsammler

     (50)
    Aktuelle Rezension von: GrueneRonja

    „Bist du sicher, dass du einen so langen Dienst auf dich nehmen willst, um deiner wahren Liebe zu helfen?“ (S.245)


    Vincent ist seit 100 Jahre als Fluchsammler für die Hexe Magda tätig. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, verfluchte Menschen von ihren Flüchen zu befreien. Vincent sucht diese Menschen, findet alles über ihre Flüche heraus und bringt sie anschließend zu der eigenwilligen Hexe.

    Sein nächster Fluch ist ein großes Geheimnis für Magda, denn außer ein paar Zeitungsartikeln, die anscheinend nicht zusammen passen, hat sie keine genaueren Informationen für Vincent.


    Elisabeth war Sozialarbeiterin, bevor sie vor einem Jahr verflucht wurde. Seit sie herausgefunden hat, worin dieser Fluch besteht, hat sie sich von ihren Freunden und ihrer Schwester isoliert. Sie verlässt die Wohnung nur in äußersten Notfällen und lässt niemanden hinein. Sie kämpft gegen den Abgrund in ihrer Seele an, doch vereinsamt immer mehr. Bis eines Tages ein Einbrecher in ihrem Wohnzimmer steht und ihre Lebensgeister neu weckt.


    Der Fluchsammler mutet wie eine Liebesgeschichte an, ist jedoch eher ein Detektivabenteuer. Es geht vordergründig um Elisabeths Fluch, woher er kommt, wie er wirkt und am wichtigsten, daß er von ihr genommen wird. Dabei verfolgen Vincent und Elisabeth jeden Hinweis, unabhängig davon, wie abwegig er wirkt.

    Die Geschichte ist unterhaltsam und auch wenn meine Theorie, wer hinter dem Ganzen steckt, sich bewahrheitet hat, war ich doch von den Hintergründen überrascht. 

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