Bücher mit dem Tag "verführung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verführung" gekennzeichnet haben.

594 Bücher

  1. Cover des Buches Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten (ISBN: 9783401063485)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten

     (6.458)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Ich hab die gesamte Reihe verschlungen 

  2. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (ISBN: 9783548288840)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt

     (1.045)
    Aktuelle Rezension von: Celii_love_books

    In dem Buch geht es um die Mia, deren Vater von ihrem Exfreund zusammengeschlagen wurde. 

    Da Mia über kein Geld verfügt, um die Krankenhausrechnung zu bezahlen, engagiert ihre Tante Millie sie als Escort-Dame. 

    Was sich leichter anhört als es wirklich ist, da Mia sich schon in Mr. Januar verliebt. Wie soll es nur weiter gehen, da sie ja 11 weiterer Monate vor sich hat? Das alles erfährt ihr in den nächsten Teilen. 😍 Bin schon gespannt. 


    Altersempfehlung ab 16 Jahren. ❤️

    New Adult. 

  3. Cover des Buches Thoughtless (ISBN: 9783442482429)
    S. C. Stephens

    Thoughtless

     (902)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt

    Die schüchterne Kiera ist seit zwei Jahren mit Denny in einer glücklichen Beziehung. Daher war fuer sie auch sofort klar, daß sie mit ihm nach Seattle zieht , wo er einen Job bekommen hat. Sie bekommen die Möglichkeit, bei Dennys Freund aus Kindertagen zu wohnen. Kellan Kyle ist der lokale Rockstar und ein Herzensbrecher. Als Denny beruflich für längere Zeit verreisen muss, kommt die einsame Kiera ihrem Mitbewohner näher. Doch was eigentlich freundschaftlich beginnt, ist schon bald nicht mehr ganz so harmlos und wird zum Spiel mit dem Feuer...

    Meinung:

    Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten mit der Hauptprotagonistin. Kiera ist unglaublich naiv und schüchtern, ich wurde nur schwer warm mit ihr, mir fehlte da einfach ein bisschen die Symphatie. 

    Zudem fühlte sich das geschriebene an wie ein Bericht, ich kam nur schwer in die Geschichte rein und hatte das Gefühl, den Protagonisten überhaupt nicht näher zu kommen. 

    Der Schreibstil ist aber leicht und flüssig gehalten und es wurde dann tatsächlich auch immer besser. Und wie. 

    Die Dreiecksgeschichte zwischen Kiera, Denny und Kellan ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und zwar mit Schleudersitz. Kiera steht plötzlich zwischen zwei Männern und kommt schon bald da nicht mehr raus. Und sie weiß, daß sie Fehler macht. Natuerlich ist ihr Handeln falsch und sie verletzt im Laufe der Geschichte, nicht nur ihre erste große Liebe sondern auch Kellan unglaublich. Und ja, man möchte sie am liebsten schütteln und ihr sagen: "Entscheide dich doch endlich", aber ich muss gestehen das ich sie oft auch verstanden habe. 

    Kellan ist ein Herzensbrecher und lässt nichts anbrennen, doch als ihm Kiera begegnet, merkt er endlich was es bedeutet zu lieben. Und das merkt man als Leser wirklich, auch wenn es aus Sicht von Kiera erzählt wird.

    Mich hat diese Geschichte irgendwann nicht mehr losgelassen. Und dann auch bald unglaublich berührt. 

    Wunderbar gelungen ist zudem die Weiterentwicklung der Charaktere, gerade Kiera macht einen riesen Sprung, der sie in meinen Augen immer symphatischer und menschlicher gemacht hat. Sie ist 21 Jahre alt, da macht man Fehler, auch wenn diese unheimlich verletzend sein können. Aber sie bereut und das hat es fuer mich dann auch authentisch und symphatisch gemacht. 

    Eine wirklich gelungene Geschichte, die für emotionale Lesestunden sorgt. Wer "Fifty Shades of Grey" und die "After-Reihe" liebt, ist hier an der richtigen Adresse. 


  4. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Marheiaa21

    Audrey hat den großen Traum ihr eigenes Restaurant zueröffnen. Doch der Weg ist steinig, dewegen schafft sie gerade in einer restaurantkette um hier den absprung zu schaffen. Griffen ist nach der Highschool wieder nach hause. Auf der Farm seiner familie gibt es viel zu tun. Als Audrey für einen Job nach Vermont fährt denkt sie nicht dran ihrer Hoghschool-Affäre wieder zusehen. Doch jetzt muss sie griffen auch noch überzeugen seinen preisgekrönten Cider zum halben preis für die Kette zu verkaufen. Doch das seine Nähe wie früher immer noch so elektrizierend und heiß ist, damit hat sie nicht gerechnet.

    -True North, wo auch immer du bist- ist der erste Teil der Vermont-Reihe. Leider muss ich gestehen das ich Band 6 auch schon gelesen habe (Bevor ich mit meinem "Bookstgramacc" angefangen habe) Doch eins ist klar der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend. Diesen Teil hatte ich an einem Wochenende weggelesen.

    Audrey wirkt taff und gut für die Welt. Das sie für diese Kette arbeitet finde ich ziemlich ärgerlich. dennoch war es gut das sie so bei Griffin gelandet ist.
    Griffin ist so heiß, ich muss es so sagen. Seine Art und Weise wir er sich für seine Familie, die Menschen außenherum und die Farm aufobpfert hat mich berührt. Auch seine Art und Weise wie er mit ihr spricht macht ihn so ungelublich attraktiv.

    Grummel Griff und Prinzessin Audrey hatten von Anfang an eine Spannung und man dachte die Geschichte entwickelt sich gerade etwas zu schnell, doch die Vorgeschichte hat alles erklärt. Griffins Familie, besonders die Mum hat in meinem herzen ein Platz eingenommen. Sie hat alles zusammengehalten, war der kühle Kopf und dennoch die Weisheit. Dieses großfamilien feeling und die Verantwortung für ein Unternhmen konnte ich zu 100% nach empfinden. Das hat die geschichte für mich zu etwas besonderen gemacht !

  5. Cover des Buches GötterFunke - Hasse mich nicht! (ISBN: 9783791500416)
    Marah Woolf

    GötterFunke - Hasse mich nicht!

     (584)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Der zweite Teil schließt direkt an den ersten Band an.
    Naja, nicht ganz direkt, es sind zwei Wochen oder so seit dem Camp vergangen und die Schule beginnt jetzt wieder. Der Schulstart ist für Jess nicht einfach, da sie nicht weiß, wie es jetzt zwischen ihr und Robyn aussieht. Als dann auch noch Cayden und die anderen Götter auftauchen, ist das Drama perfekt.

    Am ersten Teil hatte ich unter anderem kritisiert, dass die leichte Atmosphäre und das Flirten von Cayden nicht mit der wachsenden Bedrohung zusammenpasst. Das ist in diesem Band besser. Zwar beginnt für Caden die zweite Runde in seiner Wette mit Zeus, dies tritt aber immer mehr in den Hintergrund. Sowohl Jess als auch die Götter sind jetzt besorgt und fangen langsam an, Agrios ernst zu nehmen.

    Das Setting hat mir hier auch sehr gut gefallen. Neben der Schule und den Leuten dort, fand ich es vor allem schön, die Familie von Jess kennenzulernen und etwas von ihrem Alltag mitzubekommen.

    Mich interessiert am meisten der Konflikt zwischen den Göttern. Da spitzt sich hier in diesem Buch einiges zu und besonders im letzten Teil des Buches wird es dann echt spannend.

    Schreibtechnisch ist es genau so gestaltet wie Teil 1: Es spielt aus der Sicht von Jess und nach jedem Kapitel wird ein kleiner Bericht von Hermes eingeschoben.
    Jess verhält sich in diesem Band teilweise echt etwas dumm/naiv und erkennt Sachen nicht, die man als Leser:in schon ahnt und man will sie eigentlich die Ganze Zeit anschreien. Ich persönlich mag es sehr, mehr zu wissen als die Charaktere, da man dann einfach total gut mitfiebern kann und sich die ganze Zeit fragen muss, wann denn die große Katastrophe eintritt.

    Natürlich hat auch dieses Buch seine Schwachstellen, besonders einige der Nebencharaktere bleiben einfach total flach oder werden mega eindimensional vorgestellt. Außerdem sind mir die Entwicklungen manchmal etwas zu vorhersehbar und einige Teile haben sich etwas in die Länge gezogen.


    Fazit: Viel besser als Teil 1. Es gibt einige Entwicklungen im Konflikt unter den Göttern und besonders zum Ende hin wird es spannend. Ich bin gespannt auf das Ende der Reihe im nächsten Band!

    Götterfunke 2: Hasse mich nicht bekommt von mir 4,2/5 Sterne.

  6. Cover des Buches Kein Rockstar für eine Nacht (ISBN: 9783802595035)
    Kylie Scott

    Kein Rockstar für eine Nacht

     (639)
    Aktuelle Rezension von: Leadezember

    Inhaltsangabe:

    In dem Buch geht es um Evelyn Thomas, die nach ihrem 21 Geburtstag in einem Hotelzimmer neben einem fremden Mann aufwacht. Der junge, fremde Mann stellt sich als David vor, er arbeitet als Gitarrist in der erfolgreichen Band „Stage Driver“ und ist seit ein paar Stunden Everlyns Ehemann. Nur blöd das sie nichts mehr von der vergangenen  Nacht weiß, Evelyn versucht sich  mit der Hilfe von David sich an die vergangenen Nacht zu erinnern. 

    Doch erstmal muss sie herausfinden was sie wirklich will. 

    Persönliche Meinung: 

    Ich habe mich wirklich gefreut, das Buch kein Rockstar für eine Nacht zu lesen, das es mir von einer Freundin bereits empfohlen wurde. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich von Sie überzeuge.
    Den Anfang der Geschichte fand ich gut geschrieben, die Idee das die Hauptprotagonistin sich nicht mehr erinnern kann fand ich auch gut. Ich finde es hat ein wenig an der Umsetzung gelegen, manche Handlungsschritte der Protagonisten konnte ich nicht ganz nachvollziehen wie z.B das Partner Tattoo. Die Geschichte entwickelt sich wie ein Typischer Liebesroman, die Protagonisten kommen zusammen, es gibt einen Streit und am Ende sich beide wieder zusammen und glücklich vereint. An sich finde ich das nicht schlecht hier in dem Buch hat mir die Spannung ein wenig gefehlt, über die Nebencharaktere, die Bandmitglieder erfährt der Leser nicht wirklich viel.

    Fazit: Eine Geschichte, die gut anfängt von der ich allerdings mehr erwartet hätte. 

    Ich gebe dem Buch drei Stern.




     


  7. Cover des Buches Rush of Love – Verführt (ISBN: 9783492304382)
    Abbi Glines

    Rush of Love – Verführt

     (1.572)
    Aktuelle Rezension von: Sandra311

    In den ersten Kapitel war ich von Blaire absolut begeistert! Trotz allem, was sie in den letzten Jahren durchgemacht hat, ist sie so eine starke junge Frau. Ich war überzeugt, dass Rush der typische Badboy sein würde. Überraschenderweise musste ich feststellen, dass er zwar das Aussehen hat, sein Charakter allerdings viel weicher und fürsorglicher ist, als ich es ursprünglich erwartet habe.

    Abbi Glines hat es meiner Meinung nach geschafft, den Charakter jeder Person des Buches zu verdeutlichen. Auch wenn die Handlungen mancher im ersten Moment vollkommen unbegründet scheinen, macht am Ende alles einen Sinn, wie zu Beispiel das vollkommen übertriebene Verhalten von Nan. 

    Das Buch lässt sich wirklich sehr gut und flüssig lesen. Es hat wirklich Spaß gemacht, die Geschichte von Rush und Blaire zu entdecken und das offene Ende hat mich so verrückt gemacht, dass ich mir die nächsten Teile noch am selben Tag bestellt habe. 

    Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings:
    Anfangs wirkt Blaire so mutig und stark, dass ich wirklich beeindruckt war. Im Laufe des Buches wirken Ihre Reaktionen und Handlungen so unbeholfen, dass es gar nicht so richtig zu der anfangs beschriebe Person passen mag. Zum Schluss allerdings, wendet sich das Blatt wieder und die starke Seite an Blaire kommt wieder mehr zum Vorschein.

    Alles in Allem aber ein sehr gelungenes Buch!

  8. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783453421769)
    Jonas Winner

    Murder Park

     (297)
    Aktuelle Rezension von: LillyStolpe

    Die Protagonisten waren insgesamt zu zwölft, denn auch sie wurden nach ihren Sternzeichen ausgewählt, auf die Pressefahrt zum Murder Park. Paul wird ganz klar als der Mittelpunkt dargestellt, und ist somit der Charakter, für den wir am meisten Sympathie entwickeln sollten, was aber in diesem Fall nicht beabsichtigt schien, da der Autor ihn bewusst zu einem Protagonisten gemacht hat, der Fehler hat. Und nicht, wie in jedem Buch, in dem der Main Character arrogant oder hochnäsig ist, damit er mittels Character Development verändert werden kann, sondern auf die Weise, die bleibt. Obwohl ich somit weniger für Paul übrig hatte, fand ich diese Entscheidung sehr gut und sinnvoll, nach dem Trauma seiner Kindheit. 

    Im Großen und Ganzen war der Schreibstil wirklich grandios. Spannung pur, die einem Gänsehaut bereitet und bei der man zu 100 Prozent mitgerissen wird. Sieht man sich das allerdings genauer an, schienen mir einige Dinge, die Winner geschrieben hat, eher problematisch. Allgemein kamen Frauen – meiner Meinung nach – in dem Buch irgendwie nicht gut rüber. Und auch wenn sich einige meiner Problempunkte vielleicht erklären lassen, fand ich sie dennoch sehr fraglich, wie beispielsweise die Frau, die ihre eigene Vergewaltigung als einen der erregendsten Momente ihres Lebens beschrieb. 

    Ich bin wirklich zwiegespalten. Zum einen war das Buch enorm spannend und hat mich bis zum Ende mitfiebern lassen. Die Idee eines Killers, der seine Opfer nach Sternzeichen auswählt und sogar passend zu ihrem Tierkreiszeichen umbringt (Fische ist Ertrunken, Stier mit einem Horn erstochen, Skorpion von einem Skorpion gestochen, etc) war super cool! Es ließ sich außerdem super lesen, sodass ich es in bloß zwei Tagen durch hatte. Andererseits haben mich diese problematischen/anti-feministischen Bemerkungen manchmal stutzig gemacht, sowie das Finale, das zwar purer Nervenkitzel war, allerdings weit entfernt von der Realität. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das so im echten Leben auch nur ansatzweise passieren würde. Dennoch, drückt man, was den Realitätsbezug angeht, ein Auge zu – denn es ist ja auch ein Unterhaltungsroman – dann hat man eine wirklich überwältigende Geschichte, die einen umhaut!

  9. Cover des Buches Driven. Verführt (ISBN: 9783453438064)
    K. Bromberg

    Driven. Verführt

     (618)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Klostermann

    Ich habe die Reihe schon mehrfach verschlungen. Ich liebe K. Bromberg mit dieser Reihe. Ich bin absoluter Colton und Rylee Fan. 

    Ich liebe liebe liebe diese Reihe. Diese Reihe ist für mich die beste Reihe die ich je gelesen habe. 

  10. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.172)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Der erste Teil hat mir um einiges besser gefallen. Da hat mehr Gefühl in der Geschichte gesteckt, dass hat mir in Band 2 gefehlt. Die Idee des Romans von Daniel Glattauer gefällt mir dennoch sehr gut. Die Fortsetzung hätte diesmal vielleicht mehr als nur die E-mail Nachrichten gebraucht. Die Treffen im Café der beiden wären nicht nur als Nachrichten interessant gewesen. Dennoch fand ich war es eine schöne Geschichte. 

  11. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die Gefährten (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

     (1.206)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich war ganz kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Diese Überlegung bahnte sich schon nach den ersten 50 Seiten an. Ich hab lange an diesem Buch geknabbert und immer gehofft "Vielleicht wirds ja doch noch besser, das Ding ist nicht ohne Grund so beliebt."

    Und ich muss auch sagen, dass ich die Filme immer mal wieder gerne anschaue. Ich bin zwar kein Riesenfan des Franchises, aber manche Bilder der Herr der Ringe Filme haben sich schon in mein Gedächtnis gebrannt. Deshalb wollte ich auch mal die Bücher lesen. Als Fantasy-Fan muss man das ja sogar fast schon tun. Jetzt, da ich Teil 1 hinter mir habe (ja, ich gebe mir auch Teil 2 und 3 noch, trotz der folgenden negativen Assoziationen), bin ich umso verwirrter, was alle an diesen Büchern finden.

    Das fängt schon an mit der Einleitung. Viele viele Seiten lang wird auf die langweiligste Art und Weise berichtet, wie Bilbo den Ring gefunden hat und wer diese Hobbits eigentlich sind. Zwar irgendwo wichtig, aber direkt zu Anfang so mit Infodump vollgeschissen zu werden, nimmt einem echt die Lust. Leider passiert das immer wieder. Die Geschichte kommt zu einem Halt, weil irgendjemand oder gar der Erzähler selbst darstellen muss, was in diesem Land alles schon passiert ist. Auch das ist wichtig, aber es wird so extrem einschläfernd gemacht, dass ich häufig ganze Absätze übersprungen habe.

    Dazu kommt, dass wirklich jede Figur extrem geschwollen redet. Man merkt diesen Romanen wirklich an, dass sie in den 50ern geschrieben wurden, da hilft auch eine deutsche Übersetzung 50 Jahre später nichts. Das führt dazu, dass man sich zu keiner Zeit auch nur in einen Charakter hineinversetzen kann. Keine Emotionen zeigen sich, keine Gefühlsregung. Selbst als Gandalf stirbt, sagt einer "Ach, welch ein Verlust" und damit hat sich das auch. Und dieses geschwollene Geschwafel wird nicht zwingend besser, wenn wir bei den Elben sind. Das einzige was bei allen, und bei den Elben eben besonders, herüberkommt ist eine Arroganz, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist. Zwischendrin will man uns durch einen Nebensatz verkaufen, dass Gimli und Legolas jetzt gute Freunde geworden sind, obwohl sie kaum 10 Seiten zuvor noch heftigst gestritten haben. Eine Entwicklung suche ich hier vergebens.

    Während des Buches will uns Tolkien einerseits von der Dringlichkeit des ganzen Unternehmens überzeugen, indem er Charaktere immer wieder sagen lässt, wie stark Saurons Macht doch geworden ist und welche Schrecken im Land herumlaufen. Andererseits scheinen es unsere Helden gar nicht eilig zu haben, obwohl ihr Weg lächerlich lange ist (eine Fahrt auf einem Fluss gegen Ende des Buches weitet sich fast auf zwei Wochen aus). Gerade dann sollte man doch hinne machen. Aber nein, die machen es sich alle gemütlich. Das läuft dann ungefähr so ab:

    "Hey Frodo, ich bin's Gandalf. Erinnerst du dich noch an den Ring, der Bilbo gehört hat, den er dir vor mehreren Jahrzehnten gegeben hat und ich schon damals ein schlechtes Gefühl hatte? Stellt sich raus, ist der Ring der Macht. Geh mal aus dem Auenland fort, der Ring ist hier nicht sicher. Warum? Weil halt. Wann du gehen sollst? Keine Ahnung, verbring ruhig noch ein paar Monate, wenn nicht Jahre mit der Planung deines Abschieds. Dann reist du gemütlich die nächsten Wochen und Monate durch das Land und in Bruchtal chillen wir dann auch mindestens noch eine Woche, obwohl Elrond die ganze Zeit sagt, wie wichtig es doch ist, sofort aufzubrechen. Wenn ich dann tot bin, stellt ja sicher, dass ihr auch in Lothlorien nochmal mindestens drölf Nächte verbringt. Und weil die Zeit da offensichtlich anders vergeht, werden daraus locker anderthalb Monate. Ach und ganz vergessen: Während der Reise lasst euch auf keinen Fall von Gollum ablenken, der uns die ganze Zeit folgt und uns extrem gefährlich werden könnte - was wir natürlich alle wissen aber ignorieren. Sehr gut, bis zum nächsten Mal. Gandalf der Graue/Weiße."

    Dann steht noch im Raum, dass scheinbar jeder jeden kennt und sich instant vertraut wird (oder wie eben bei Legolas und Gimli in einem Nebensatz eine Freundschaft etabliert wird). Wenn wir dann mal endlich auf die Gefahren treffen, sind die meistens so sterbenslangweilig beschrieben, dass da auch stehen könnte: "Unserer Helden besiegen die Bösen." Spannung, richtig?

    Und das absolut Schlimmste, das was ich immer wieder wirklich übersprungen habe, sind die unendlich nervigen Lieder. Alle 10 Seiten kommt irgendein Charakter auf die Idee, ein Liedchen zu schmettern. Und manchmal geht das Lied auch über 5 Seiten lang. Ist das für die Story wichtig? Nein. Charakterisiert es jemanden? Nein, denn alle singen ständig. Bilbo geht mit seiner Fixierung auf Geschichten und Lieder sogar so weit, dass er Frodo vor seiner Abreise aus Bruchtal mehrmals sagt, dass er sich auch ja alles merken soll, sonst kann man da ja keine Geschichten draus machen. What? Dein Neffe geht auf eine Reise, von der er vielleicht niemals wiederkehrt, weil er deinen blöden Ring bekommen hat und du sagst sowas? 

    Ich kann wirklich nicht verstehen, warum diese Geschichte so gehyped wird. Die Filme haben das alles wenigstens in ansprechende Bilder verpackt und unnötige Szenen herausgeschnitten. Aber das Buch ist wirklich eine Bruchlandung vom Feinsten. Mal schauen ob Teil 2 genauso schlimm wird.

  12. Cover des Buches Crossfire. Hingabe (ISBN: 9783453545786)
    Sylvia Day

    Crossfire. Hingabe

     (568)
    Aktuelle Rezension von: ChrispiBook

    Ist weiterhin interessant zu erfahren wie es mit beiden weiter geht und wie sie ihre Probleme lösen

  13. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (732)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

    Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

    Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  14. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.071)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    Ich lese nicht oft Klassiker und war deshalb sehr gespannt, wie mir das Buch gefallen würde. Der Schreibstil ist nicht ganz einfach, aber trotzdem ganz gut lesbar. Man taucht hier in die große Welt der Düfte ein und ich war doch ganz schön beeindruckt, wie gut der Autor das alles ausgearbeitet hat. Es war einfach mal etwas komplett anderes. Der Protagonist Jean-Baptiste Grenouille ist mir leider gar nicht ans Herz gewachsen. Er ist einfach ein ziemlich komischer Kauz und egal wem er begegnet, keiner nimmt ihn wirklich positiv wahr, was mich als Leser wohl auch dazu bewegt hat ihn eher abstoßend zu finden. Die Geschichte hatte teilweise auch ihre Längen und meines Erachtens hätte man da etwas kürzen können, da ich dann teilweise keine Lust mehr hatte weiter zu Lesen. Das Ende jedoch hat mich wieder ziemlich gepackt und mitgerissen. Allzu brutal fand ich das Buch jetzt auch nicht, da gibt es definitiv schlimmere Bücher, aber wer trotzdem mit Mord nicht gut klar kommt sollte eher die Finger davon lassen. Im Vergleich zum Film fand ich, dass dieser sehr gut und nahe am Buch gehalten ist und mir dieser sogar ein klein bisschen besser gefallen hat. Es war im Großen und Ganzen sehr interessant das Buch mal gelesen zu haben, aber zu meinen Highlights wird das nicht zählen.

  15. Cover des Buches After passion (ISBN: 9783453504066)
    Anna Todd

    After passion

     (4.635)
    Aktuelle Rezension von: Lala09

    Theresa Young ist die Unschuld in Person. Auf dem College will sie sich nur auf das Lernen konzentrieren. Sie hat den perfekten Freund, den sie schon seit ihrer Kindheit als treuen Begleiter an ihrer Seite hat. Doch an der WCU lernt sie den unhöflichen aber ziemlich heißen Hardin Scott kennen. Er ist das komplette Gegenteil von ihr. Auch, wenn sie versucht sich von ihm fernzuhalten, gerät sie immer wieder in seine Fänge.

    Der erste Teil der vierteiligen Reihe.

    Ich liebe die gesamte Buchreihe, aber After Passion ist meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe. Das Kennenlernen der beiden löst bei mir noch heute ein wundervolles Gefühl aus.  

    Allgemein kann ich die Bücher einfach jedem empfehlen! 

  16. Cover des Buches House of Night - Erwählt (ISBN: 9783404160334)
    P.C. Cast

    House of Night - Erwählt

     (2.107)
    Aktuelle Rezension von: Izi_bell

    Nach dem Zoey herausgefunden hat das ihre beste Freundin Stevie Rae noch am leben ist setzt sie alles auf eine Karte zum sie zu retten,  jedoch geht sie dabei durch tausend Turbulenzen. Erst verliert sie ihre Unschuld an einen Widerling der sie nur ausgenutzt hat um aus ihr Informationen zu saugen, dann wird Aphrodite plötzlich zu ihrer einzigen Freundin den Erik und all ihre anderen freunde wenden sich von ihr ab. Und zum Höhepunkt weil das ja nicht schon genug Kaos ist will Nepheret  auch noch einen krieg anzetteln.


    Man muss es der Autorin echt lassen sie versteht sich darauf so viel Spannung und Content wie nur geht in in  dünnes Buch zu bringen. 

    Und das ist glaub auch der Grund warum ich ihre Bücher so mag es gibt wirklich keine Lücken der Spannung und das lässt einen das Buch einfach nur in sich aufsaugen.

    Die House of Night Reihe ist für alle eine Empfehlung !  

  17. Cover des Buches Blutrote Küsse (ISBN: 9783442266050)
    Jeaniene Frost

    Blutrote Küsse

     (1.152)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam

    Die Geschichte

    Eine Leiche auf der Ladefläche des Pickups. Fahrzeugkontrolle. Der Officer hält sie an. Cat blinzelt den trotteligen Beamten schnell weg. Ihre Fracht: Ein toter Untoter, den sie nach ihrer Jagd noch entsorgen muss. Wieder einer weniger!
     Die 22-jährige Cat(herine Kathleen Crawfield) überwindet folgsam das Trauma ihrer Mutter, die von einem Vampir vergewaltigt wurde. Fünf Monate später kam Cat zur Welt.  An den Abenden des Wochenendes lockt die attraktive College-Studentin ahnungslose Untote in ihre verführerische Falle und rammt ihnen, kurz bevor es zur Sache geht, hasserfüllt und souverän den Holzpflock ins Herz, beseelt von der Hoffnung, dass auch ihr Vater darunter sein könnte.

    Als Halbvampirin besitzt Cat für ihre Jagd sehr hilfreiche Fähigkeiten, die sie den besonderen Umständen ihrer Zeugung zu verdanken hat. Mit Bones jedoch hat sie nicht gerechnet. Als der Meistervampir sie kennenlernt, dreht er den Spieß um, lockt sie an und nimmt sie gefangen. Und er stellt sie vor die Wahl: Tot oder in seinen Diensten. „Du kannst weiter deiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen … Vampire umbringen. Aber du wirst dich nur noch an denen vergreifen, hinter denen ich her bin. (…) Du bist der Köder, ich der Haken. Die Idee ist perfekt.“ (32)

    Cat wird von ihrem neuen Lehrmeister hart trainiert und tief in die Welt der Vampire, ihre Schwachstellen und überlegenen Stärken eingeweiht. Die Zusammenarbeit funktioniert und sie muss sich ernsthaft die Frage stellen, wer der attraktive Partner an ihrer Seite ist. Bones gibt sich als ausgefuchster Kopfgeldjäger, doch er wirkt wie einer, der auf der anderen Seite gegen das Böse kämpft …

    Die beiden kommen sich näher, erzählen sich ihre Geschichte, töten menschenmordende Vampire, die Anziehungskraft wächst und steigert sich ins Unerträgliche. Dann passiert, was nicht sein darf.
     Ihre Mutter würde sie verdammen, denn in ihren Augen ist jeder Vampir böse. Ein Ausrutscher oder Liebe? Cat kann mit diesem Familienerbe nur schwer zu ihren Gefühlen stehen.

    Die große gemeinsame Aufgabe lenkt sie zum Glück ab. Im US-Bundesstaat Ohio verschwinden seit langem Frauen auf mysteriöse Weise. Ihre Existenzen werden in den Behörden gelöscht, so dass die Verbrechen nur schwer greifbar sind. Ein schlimmer Verdacht, welchem Zweck die armen Opfer dienen, bestätigt sich. Aber wer ist der Kopf eines solchen raffinierten wie grausamen Menschenhandels? Hennessey, ein gefährlicher Vampir, hinter dem Bones schon  lange her ist, scheint das finstere Geschäft zu organisieren. Aber bald zeigt sich, dass ein ganz hohes Tier die Strippen zieht … Bones will sie raushalten, weil er sich um seine Liebe sorgt. Aber Cat wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht durchsetzen würde. Dank Bones steht sie zu dem, was sie ist, und jetzt will sie es endlich zu etwas Gutem einsetzen. 

    Ach und dann trifft Cat bei ihrem Einsatz auf den Ex, Danny, der sie einst schamlos entjungfert hat. Bones, ganz der Eifersüchtige, spielt ihm böse mit und das rächt sich. Der nur scheinbar harmlose Ex hetzt Cat die Polizei auf den Hals. Und nicht nur die …

    Es kommt zum Showdown, als der Vampir Hennessy ihre Familie brutal mit hineinzieht. Ein blutiges Gemetzel und Cat … Tja, gespoilert wird nicht!
    Nur soviel: Die Situation der jungen Halbvampirin ist komplex: Tote ohne Ende, eine Vampir hassende Mutter, Polizei und Nachrichtendienste im Nacken, ein Unsterblicher, der sich offensichtlich verliebt hat … und noch 6 Folgebände.
     Klar, dass es erst mal nicht alles glatt laufen kann, oder?

    Themen und Charaktere

    Der Titel umreißt schon alles, warum es geht: Vampire, die hohe Kunst der Jagd und die Liebe. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger. Die Heldin und Ich-Erzählerin ist Collegestudentin. Ihre Perspektive trägt durch die Erzählung. Bones, ihr Partner ist im Aussehen kaum älter, aber 117 Jahre länger auf dieser Welt, was uns manchmal weise Sprüche beschert über frühere Zeiten und das Böse im Menschen. 

    Zur Vampirjagt: Die amateurhaften Methoden von Cat werden schnell professionalisiert, und wir erfahren, welche Vorurteile über die Untoten richtig sind und wo sie falsch lag. Körperliches Training (fast wie eine militärische Ausbildung), Unterricht in effektiven Tötungstechniken, sexy Outfit … Cat der perfekte Köder, Bones der Vollstrecker und ein paar leichtgewichtige Vampire werden gepfählt. Blutige Kämpfe gibt es gar nicht so viele, wie man erwarten würde, erst gegen Ende, die dann allerdings als „Massaker“ (353 ff.) sehr ausführlich und hart beschrieben sind. 

    Die zweite Zutat des Romans: eine intensive Liebesgeschichte, die voll zur Sache kommt. Zunächst nur in Gedanken in der Badewanne (86), beim Tanzen in der Bar (141), dann wirklich im Bett (188 ff.), bis Cat ihrem Bones, der sie zärtlich (aber wenig einfallsreich) „Kätzchen“ nennt, sogar erlaubt, in höchster Leidenschaft ihr Blut zu trinken (316 ff.). Ein „sinnlicher Kampf“ (234), der bis aufs Blut geht … 

    Und natürlich ist der Konflikt mit der traumatisierten Mutter ebenso vorprogrammiert und wie kaum zu lösen.

    Trotz allem sind die Charaktere in sich stimmig. Das Team „Cat and Bones“ ergänzt sich. Sie, die draufgängerische und coole Amerikanerin, der wenig peinlich ist, außer man redet direkt über Sex. Er, der englische Meistervampir, subtil und sarkastisch, edel und offen, aber ebenso gewaltbereit und brutal, wenn die Situation danach verlangt. Es sind weniger die Gegensätze, die sich hier anziehen, als vielmehr die Gemeinsamkeiten: das Vampirsein, die Jagd, die Ehrlichkeit, die Lust …
     Die Böse dagegen bleiben aus der Perspektive der Icherzählerin eher blass. Nur in Dialogen schimmert ein wenig von ihrem Wesen durch und das ist lüstern, gierig und menschenverachtend. 

    Weltkonstruktion und Sprache

    Vampire, Ghule, Geister gehören in diesem Setting ganz selbstverständlich in die moderne Welt.  „(…) etwa fünf Prozent der Erdbevölkerung besteht aus Untoten“ (131), klärt Bones auf. Der biblische Kain war der erste zu ewigem Leben Verdammte (286), andere folgten.
    „Vampire gibt es seit Jahrtausenden, und obwohl es auch unter uns Bösewichte gibt, nehmen doch die meisten nur hier und da ein Schlückchen Blut, aber die Opfer kommen alle mit dem Leben davon.“ (94) Nur selten werden Menschen in Vampire verwandelt, obwohl es scheinbar nur Vorteile hat. Das Blut der Untoten ist heilend (wenn man es trinkt) und verleiht übermenschliche Kräfte, was sich einer „Mutation“ (378) verdankt.
     Cat, von Kindestagen daran gewöhnt, anders zu sein, nimmt diese Wunder mit ihrer sarkastischen Art hin und macht das Beste daraus.

    Derbe Sprüche muss man in diesem makabren Arrangement aushalten. „Kein Problem, Alter“ (177). Da darf es auch gerne „härter“, „schneller“, „heftiger“ (195) bis zum Letzten sein. Und die ultimativen Waffen einer Frau sind auch zugelassen: „,Lass meine Eier los‘, krächzte Isaak. Ich packte sie noch fester“ (366). Autsch!

    Blutrote Küsse (2007) entstand in der Blütezeit der Vampirromane. Sookie-Stackhouse (Charlaine Harris) war erfolgreich als Reihe 2001 gestartet, die Bis(s)-Reihe (Stephanie Meyer), Black Dagger (J.R. Ward) und Fever (Karen Marie Moning) folgten fast zeitgleich 2005/6. Dass nur die Vorlagen von Harris („True Blood“) und Meyer („Twilight“) verfilmt wurden, heißt aber nicht, dass sie besser wären … 

    Bewertung

    Ich war überrascht. Die freche, aber durchaus skrupulöse Cat hat mich gereizt. Ihre Romanze mit dem Unsterblichen war prickelnd erzählt. Das „erste Mal“ besaß gar erotische Qualitäten, auch wenn bei mir kein zweites Mal daraus werden wird.

    Vielleicht bin ich diese Art von Lektüre nicht so gewöhnt, aber jedenfalls war die Handlung für mich nicht vorhersehbar. Die Spannung blieb bis zum Ende, weil ich fasziniert war, wie die Autorin diese Geschichte weiterspinnen würde, wie sich Realität und Fiktion ineinanderflechten, nicht etwa weil mich der Ausgang des Liebesdramas übermäßig in Aufregung versetzt hätte. Und es war ein köstliches Amüsement, wie der offene Umgang mit erotischen Themen jegliche amerikanische Prüderie verscheuchte. Lieber so direkt und manchmal derb als nur halb und nicht gekonnt. 

    Man kann sich an der Sprache stören, aber sie ist konsequent, bis zum Schluss. Ab und an, ging es mir zu weit und die Grenze der Geschmacklosigkeit war spürbar, wenn etwa der Mädchenhandel für Vampire salopp als „Essen auf Rädern“ (182) verniedlicht wurde. Aber mit einer gehörigen Portion Humor und etwas abseits vom moralischen Wertekompass, ist das nicht unwitzig.

    Ich fand es sympathisch, dass nur ein kleiner Ausschnitt der Realität übernatürlich gefärbt ist: Ghule, Geister und Vampire, kein Tummeln von allen möglichen magischen und dunklen Wesen. Die Welt der Vampire ist klar umrissen, recht nah am Stokers Dracula-Konstruktion, nur weiterentwickelt, moderner, heller (sie vertragen Tageslicht und Weihwasser), gesellschaftlich etabliert und letztlich auch harmlos. Bei mir ist kein Grusel entstanden, aber auch kein Nachdenken. Wenn ein ambitionierter Politiker die Straßen mithilfe vampirischer Helfer vom Abschaum reinigen will, dann gerät dieses plumpe Politklischee mit phantastischem Anstrich leicht zur Burleske.

    Ist Blutrote Küsse schnulzig? Ja, schon. Die Beziehung von Cat und Bones ist nicht gerade komplex, von aufwühlenden Gefühlen beherrscht, witzig cool, aber eben flach. Auch die anderen, die Bösen, sie haben wenig Gewicht, sind Bösewichte, aber keine ernstzunehmenden Gegenspieler. Für eine nachhaltige Lektüre fehlt dann leider doch die Substanz.

  18. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802581304)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.262)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Inhaltsangabe:

    Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist ... 

    Meinung:

    Der Schreibstil war flüssig und einfach. Leider konnte mich die Hintergrundstory nicht mitreißen. Tja, ich liebe neue Interpretationen von 'alten' Ideen. Aber, dass die Vampire auch noch von einem anderen Planeten kommen -also Aliens sind- ist mir dann doch ein klein wenig zu viel des Guten. Leider konnte ich mich auch nicht richtig in die Charaktere hineinversetzen. Ich habe mir einfach zu viel von diesem Buch versprochen. Werde den 2. Teil noch lesen und hoffe, dass er mich mehr überzeugen kann.

  19. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (579)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich habe erst nach dem Lesen erfahren, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Man kann das Buch auch als Stand-Alone lesen. Trotzdem wird auf die vorherigen Bände(, die ich nicht kenne) Bezug genommen.
    Dadurch kam es für mich, dass ich von den vielen Nebencharakteren und deren Lebenssituationen etwas erschlagen wurde. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wer familiär zu wem gehört und die Charaktere des großen Freundeskreises nicht gut auseinander halten. Dass dann noch Namen wie "Jo" und "Joss" innerhalb der Clique vorkommen, hat es nicht erleichtert...
    Also: Wer die anderen Teile nicht kennt, ist vielleicht etwas überfordert von den vielen Nebencharakteren, die sehr schnell eingeführt werden. Allerdings sind diese für die Geschichte nicht wirklich wichtig. Es dreht sich eigentlich alles um Olivia und Nate.

    Zuerst einmal das Lobenswerte: Die Sexszenen haben mir sehr gut gefallen. Der Sex war recht klassisch für das Genre, wurde aber gut beschrieben, ohne dass ich mich beim Lesen fremdschämen musste.

    Die Geschichte war die typische Lovestory mit den bekannten Mustern von Auf- und Ab und sehr vorhersehbar. Ob das gut oder schlecht ist, muss jede:r selbst entscheiden. Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht ergreifen konnte und ich nicht mitfühlen und -leiden konnte.

    Was mich aber echt gestört hat, da ich die Charaktere (besonders die Protagonistin Olivia, aus deren Perspektive alles geschildert wird) in diesem Punkt echt nicht nachvollziehen konnte:
    Wie kann man denn denken, dass es eine gute Idee ist, den besten Freund, für den man auch noch leicht schwärmt, zu küssen?
    Das Unheil war echt vorprogrammiert und in der ersten Hälfte des Buches war sie echt sehr naiv, das nicht zu erkennen...
    Außerdem wird hier irgendwie ein falsches Bild von Selbstwert vermittelt, da Olivia ihren Selbstwert an die Komplimente von Männern bindet und sich nur dann schön findet, wenn ihr andere sagen, sie sei schön. Das fand ich sehr sehr problematisch...

    Das Cover hat mich auch gestört. Ich mag es lieber, wenn ich meine Vorstellungskraft spielen lassen kann und daher hat mir die Abbildung von echten Menschen nicht gefallen.


    Ich würde sagen, dass das hier eine schöne Geschichte für zwischendurch mit gut geschriebenen Sexszenen ist, die ansonsten aber sehr durchschnittlich ist und einen nicht überraschen kann.

    "Jamaica Lance - Heimliche Liebe" bekommt von mir 3,6 (also gerundet 4)/5 Sterne.

  20. Cover des Buches The Wild Ones (ISBN: 9783453418806)
    M. Leighton

    The Wild Ones

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Conny_Ma

    Leider hat mich dieses Buch nicht so gepackt wie die anderen von M. Leighton. 

    Erst ab Seite 180 fing es an das es interessant wurde aber bis dahin war es ein sehr schleppender Weg für mich. 

  21. Cover des Buches Silver Crown - Forbidden Royals (ISBN: 9783736313033)
    Julie Johnson

    Silver Crown - Forbidden Royals

     (243)
    Aktuelle Rezension von: josyy

    Der Einstieg ins Buch erfolgte super leicht und ich habe mich direkt sehr wohl mit der Protagonistin Emilia und dem Setting im Allgemeinen gefühlt. Dazu beigetragen hat auch Julie Johnson’s angenehm leichter, frischer und witziger Schreibstil. Ich muss sagen, ich liebe Emilia so sehr! 😂🙏🏻 Ein bisschen erkenne ich mich selbst sogar in ihrer ironisch-sarkastischen Art wieder…

    Weiterhin liebe ich das Zusammenspiel zwischen Emilia und Carter, ihrem Stiefbruder. Man kann die Spannung in der Luft förmlich spüren, wenn die beiden sich wegen irgendeiner Kleinigkeit gegenseitig ankeifen, aber genauso gut kommt die Stimmung rüber, wenn es im Laufe der Geschichte mal zu ernsteren Themen (zwischen den beiden) kommt.

    „Silver Crown“ ist irgendwo ein Mix aus der Klischee-Prinzessinnen- und der Stiefbruder-zu-Lover-Geschichte. Carter ist der typische Badboy, wie man ihn kennt und hat immer einen frechen Spruch auf Lager und dann gibt es natürlich noch die böse Stiefmutter. Aber das muss nicht unbedingt was Schlechtes heißen, denn ich habe es geliebt!

    Außerdem mochte ich die Atmosphäre im Buch total gerne!

    Teilweise ging es mir zwar etwas schnell voran, muss ich sagen, aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit. Gerade der Wandel zwischen „Ich hasse dich total“ und „Ich steh total auf dich“ zwischen Emilia und Carter hätte evtl. etwas langsamer erfolgen können. Trotz allem war das Buch super spannend gemacht und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen! 👑✨ „Silver Crown“ ist ein absolutes Muss für Liebhaber von royalen (Love-)Stories!

  22. Cover des Buches Hero - Ein Mann zum Verlieben (ISBN: 9783548287492)
    Samantha Young

    Hero - Ein Mann zum Verlieben

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Endlich wieder ein tolles buch, eine tolle Geschichte und ein toller schreibstil. Auch Caine und Alexa kamen super sympathisch rüber. Am besten gefiel mir der trockene Humor von Alexa.

  23. Cover des Buches Feuerrot (ISBN: 9783473401338)
    Nina Blazon

    Feuerrot

     (114)
    Aktuelle Rezension von: JbambiM
    Inhalt:
    „Spätsommer 1884. Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...“

    Meinung:
    Zuvor habe ich noch nie ein Buch dieses Themas gelesen. Es war auch mehr ein Cover Kauf und weil ich es günstig mitnehmen konnte.
    Da ich zurzeit mein Bücherregal etwas am Verkleinern bin, wollte ich wenigsten einen dicken Schinken schon mal lesen um diesen dann auszusortieren. Und somit entschied ich mich für Feuerrot.
    Der Einstieg war etwas schwierig… Das habe ich bei so dicken Büchern aber meistens, da man noch sooo viel vor sich hat…
    Es war etwas gewöhnungsbedürftig, da es schon sehr lang her ist, als ich „Wolfszeit“ der Autorin gelesen habe, welches ja auch ein historisches Buch war.
    Daher musste ich mit der Sprache und dem Schreibstil erstmal wieder warm werden.
    Dies ging auch relativ schnell. Jedoch hat sich durch die dicke das Buch wirklich arg gezogen…. Ich habe ganze 2 Monate gebraucht….
    Das lag nicht daran, dass das Buch langweilig oder schlecht war und auch nicht ausschließlich an der Dicke. Ich komme aus meiner Leseflaute leider nur sehr erschwert raus und da brauche ich für Bücher die letzte Zeit einfach unglaublich lange…

    Nichtsdestotrotz, fand ich das Buch wirklich hart und intensiv. Aber nicht im negativen Sinne. Es gab zwar stellen, wo es weniger spannend war und es sich etwas gezogen hat, aber diese Stellen sind im Nachhinein trotzdem wichtig.
    Das Thema Hexenverfolgung ist/war ein reales Thema und somit hatte man schon Bauchschmerzen beim Lesen. Im Nachwort erklärt Blazon auch wie Sie recherchiert hat und das hat Sie wohl sehr gut. Viele der Personen im Buch gab es wirklich, einige wurden erfunden. Zu wissen das diese Menschen existiert haben und so was mitmachen mussten…. Da läuft es einem Eiskalt den Rücken runter. Nur konnte ich dennoch keine wirkliche emotionale Bindung zu den Personen um Buch aufbauen.
    Es ist heftig zu wissen und etwas unverständlich, dass Menschen damals an solche Dinge geglaubt haben.
    Ich möchte gar nicht zu viel über das Buch erzählen, da ich auch gar nicht wirklich wüsste wo ich anfangen sollte.
    Feuerrot war bis jetzt, nach „Wolfszeit“, mal wieder ein Buch der Autorin das ich mochte und gern gelesen habe. Der Winter der schwarzen Rosen fand ich auch gut, war aber etwas anstrengend zu lesen. Außerdem gelesen habe ich „Zweilicht“ und „Liebten wir“. Beide Bücher fand ich überhaupt nicht gut und musste ich leider abbrechen.
    Fazit:
    Wer kein Problem mit dicken Schinken hat und gerne Bücher zu diesem Thema liest oder es gern probieren mag, dem kann ich das Buch empfehlen.
  24. Cover des Buches Der Zauberberg (ISBN: 9783596904167)
    Thomas Mann

    Der Zauberberg

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Nun gut, dann eben doch ;-) Aber es wird eher mein persönlicher Eindruck als eine systematische Rezension.

    Noch nie habe  ich ein Buch gelesen, das solche Widersprüche in mir hervorgerufen hat. Anfangs war ich nahe dran, es in die Ecke zu werfen und auch zwischendurch immer mal wieder ... anfangs, dann fand ich zunehmend faszinierende Passagen und Formulierungen und nun lese ich es ganz langsam und genussvoll noch einmal.

    Eine Novelle sollte es werden und und am Ende war es ein Roman von nahezu 1000 Seiten, 'ganz mit historischem Edelrost überzogen' (9), denn er spielt in der Zeit vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Der Inhalt braucht nur wenige Sätze: Der junge angehende Ingenieur aus gutem Hause – Hans Castorp aus Hamburg – besucht seinen lungenkranken Vetter in einem Sanatorium in Davos. Aus den geplanten drei Wochen werden sieben Jahre im Hochgebirge und wir nehmen als Leser an der Entwicklung / Verwandlung (?) des jungen Mannes teil und an der Faszination, die die abgeschottete Welt des Sanatoriums darstellt.

    Negatives

    Was mir nicht gefallen hat, kann ich klar benennen: die verschachtelte Sprache fand ich anfangs schwierig zu lesen, die langen Sätze – aber man gewöhnt sich dran. Schlimmer: die Dialoge zwischen dem Humanisten Settembrini und dem zynischen Jesuiten Naphta. Da wimmelt es nur so von Schlagworten – s. das Beispiel -  und ich vermute, Thomas Mann hat das extra so geschrieben, vielleicht als Kritik? An einer Stelle kommt Castorp zur gleichen Überzeugung wie ich, dass Naphta und Settembrini beide Schwätzer sind (am Ende der Schneeszene). Dabei ist mir Settembrini jedoch sympathisch.

    '...so wurzelte der Menschenwürde-Begriff derer, die das körperliche Zuchtmittel daraus verbannen wollten, in dem Liberal-Individualismus der bürgerlichen Humanitätsepoche, einen aufgeklärten Absolutismus des Ich...' (625).

    Gelangweilt haben mich die ausführlichen Schilderungen der Wissensgebiete, mit denen sich 'unser Held', der junge Hans Castorp intensiv beschäftigt: Medizin, Astronomie, etc.

    Wenn ich es aber recht bedenke, gibt es aber viel mehr, was mir gefallen hat:

    Das Thema Zeit (Auszüge)

    Die Zeit, fragwürdig und von 'eigentümlicher Zwienatur', ein geheimnisvolles Element (9), kommt immer wieder vor, natürlich auch in jedermanns Leben. 'Was ist die Zeit?' fragt Castorp. Eine geradezu philosophische Frage, auf die es wahrscheinlich keine endgültige Antwort gibt, weil Zeit relativ ist, vom Empfinden her mal schneller, mal langsamer vergeht, obwohl es vielleicht messbar der gleiche Zeitraum ist. Es scheint, als ob die Patienten im Sanatorium Probleme mit der Zeit haben, aus der Zeit gefallen sind...

    Prof. Kurzke schreibt in seiner Biographie, dass Thomas Mann selbst die Zeit ständig gemessen hat, dass er die runden Zahlen liebte (70. Geburtstag,...) und in seinem Tagebuch Monatsanfänge, Feiertage u.v.m. markierte.

    Einige schöne Szenen (Beispiele)

    Gleich am Anfang beschreibt Thomas Mann, was eine Reise, ein Ortswechsel, mit einem macht, wie der Alltag entschwindet, einiges unwichtig wird, was wahrscheinlich jeder im Urlaub auch schon so empfunden hat. Er kann diese Gedanken und Gefühle nur schöner und treffender ausdrücken als unsereins.

    Es gibt viele Schilderungen von großer sprachlicher Schönheit, z.B. ein erinnerter Spaziergang am Meer, die verschneite Bergwelt oder die Schneeszene, wo Castorp fast von der 'hexagonalen Regelmäßigkeit' (den Schneeflocken) zugedeckt wird, weil er im 'weißen, wirbelnden Nichts' die Orientierung verloren hat. (661)

    Auch eine traurige Sterbeszene ist sehr einfühlsam beschrieben. Allerdings wird über 'das Eigentliche' nicht geredet, wahrscheinlich vor lauter hanseatischer Zurückhaltung.  'Lebensunziemliche Angelegenheiten der Natur' (728) werden nicht thematisiert.

    Humor und Personenbeschreibungen

    Den Humor empfinde ich teilweise als zynisch, besonders im Angesicht von Krankheit und Tod, und die Personenbeschreibungen beruhen wohl auf sehr genauer Beobachtung, sind aber bissig bis boshaft.

    • Bei hohem Schnee werden die Toten von einem noch höher gelegenen Sanatorium mit dem Bobschlitten hinuntergeschafft.
    • Hofrat Behrens nennt seine Patienten 'Lungenpfeiferchen' (421).
    • Auf dem Friedhof in Davos liegt 'ungefestigtes Volk, das sich aus aller Welt hier zusammengefunden hat und zur horizontalen Daseinsform endgültig eingekehrt war.' (443)

    Nachdenkenswerte Sätze (nur wenige von vielen)

    Man kann mit dem Worte 'menschlich' jede Schlamperei und Schlappheit zudecken.' (406)
    '… jene Dummheit von Augenblickswesen, die nicht zu denken vermag, dass es noch wieder anders kommen kann, sowie vor allem Gier nach Abwechslung und zeitverschlingende Ungeduld.' (497)

    Die Sprache (Beispiele)

    Das Kreative und Wortschöpferische hat mir besonders gut gefallen:

    • 'Er probierte ihr den Namen an.' (194)
    • Der Husten eines Patienten: 'schauerlich kraftloses Wühlen im Brei organischer Auflösung' (23)
    • das Thermometer als 'Quecksilberzigarre' (70) – Hans raucht Zigarren.
    • Bei der Aussprache eines slawischen Namens: 'wildes Lautgestrüpp' (583)
    • Castorp wird im Flachland wieder 'im Dienst der völkerverbindenden Verkehrstechnik tätig sein' (226 unten)g anstatt 'Schiffbau'

    Fazit

    Je mehr ich schreibe, desto mehr fällt mir ein. Und ich habe nur annähernd und ganz wenig aufgeschrieben, aber es scheint schon ausufernd viel zu sein. Aber einmal muss Schluss sein.

    Kann ich den 'Zauberberg' empfehlen? Ich weiß es nicht. Nein, lieber nicht, zu groß ist die Gefahr, dass sich jemand langweilt. Mich hat dieser Roman zunehmend fasziniert und ich weiß nicht mal genau, warum. Zauber, Zauberberg, magic mountain.

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