Bücher mit dem Tag "vergiftung"
94 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Halbblutprinz (Harry Potter 6)
(9.693)Aktuelle Rezension von: Marco_LesratteHarry Potter und der Halbblutprinz ist mein Lieblingsteil :)
Mit dem sechsten Band schlägt J.K. Rowling einen spürbar düsteren und reiferen Ton an. Die Zeiten von kindlichen Magie-Abenteuern sind endgültig vorbei – der Schatten Lord Voldemorts liegt wie ein dunkler Schleier über der gesamten Zauberwelt, und selbst die einst sicheren Mauern von Hogwarts bieten keinen absoluten Schutz mehr.
- Bettina Belitz
Scherbenmond
(820)Aktuelle Rezension von: Das_LesedingInhalt:
Scherbenmond ist die Fortsetzung von Splitterherz und es geht wieder um Ellie, welche sich fleißig versucht von Colin fernzuhalten und dafür auch nach Hamburg - zu ihrem Bruder Paul - ausweicht ...Meinung:
Der Roman erweist sich als äußerst zäh und langatmig. Über große Teile hinweg passiert nur sehr wenig, wodurch die Geschichte kaum Spannung oder Entwicklung aufbauen kann. Besonders problematisch wirkt die Darstellung der Protagonistin: Elli wird als hochsensibel eingeordnet, verhält sich jedoch häufig niederträchtig, verletzend und teilweise sogar aggressiv. Diese Charakterzeichnung erscheint widersprüchlich und wenig überzeugend.
Auch die Beziehung zu Colin ist schwer nachvollziehbar. Trotz ihres herablassenden Verhaltens verzeiht er ihr nahezu alles, was unrealistisch und frustrierend wirkt. Kritisch fällt zudem der Umgang mit sensiblen Themen auf. Das Buch scheint stellenweise belehren zu wollen, verfehlt dabei jedoch einen differenzierten Ton. Besonders die Darstellung von Homosexualität wirkt problematisch: Während sie grundsätzlich akzeptiert wird, scheint sie im familiären Kontext als schwierig dargestellt zu werden, denn Ellie akzeptiert die Homosexualität ihres Bruders nicht und als dann herauskommt, dass Paul nur manipuliert wurde und in Wirklichkeit weiterhin hetero ist, ist ja alles gut. Sorry, aber das geht gar nicht!
Darüber hinaus werden Themen wie Drogenkonsum teilweise verharmlosend dargestellt, und auch Bodyshaming findet seinen Platz im Text, was zusätzlich negativ auffällt. Es waren einfach zu viele Themen im Buch, welche schlecht umgesetzt wurden und daher habe ich mich für einen Abbruch der Reihe entschieden - gerade die Protagonistin hält man nicht aus.Cover:
Das Cover ist wieder sehr schön gestaltet und passt wunderbar zur Reihe.Fazit:
Scherbenmond konnte weder durch Handlung noch durch Figuren überzeugen. Die Geschichte zieht sich, die Charaktere wirken unausgereift oder widersprüchlich und der Umgang mit sensiblen Themen ist stellenweise misslungen. Insgesamt ein enttäuschendes Leseerlebnis, daher nur ein Stern und keine Leseempfehlung. - Oliver Pötzsch
Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (Die Henkerstochter-Saga 2)
(179)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerNachdem der erste Teil der Henkerstochter-Saga hatte mir bereits außerordentlich gefallen hatte, verfolge ich die Serie nun auch weiterhin.
Zum Inhalt will ich - wie üblich bei Krimis - nichts weiter verraten. Das soll jeder selbst lesen.
Oliver Pötzsch hat - wie üblich - gute Arbeit geleistet. Sein Geschichtsaufbau und sein Erzählstil funktionieren, reißen den Leser mit und bringen dem Leser eine filmische Geschichte nahe. Was will man mehr?
Der Henker Jakob Kuisl bleibt eine faszinierende und trotz seines "Berufes" sympathische Figur. Erfreulicherweise kommt dieses Mal auch die Tochter des Henkers öfter vor und überzeugt als Sympathieträgerin.
Tatsächlich muss ich diesen Teil als noch etwas stärker als den Ersten einstufen, da die Wirrungen letztlich etwas faszinierender als im ersten Buch sind.
Freue mich sehr auf die weiteren Bände.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Half-Blood Prince
(1.119)Aktuelle Rezension von: reader_musicloverEs war wirklich sehr interessant, einige der Harry Potter Bände auch mal auf Englisch zu lesen, denn diese waren jetzt die ersten Bücher, die ich überhaupt auf einer anderen (oder Original-) Sprache gelesen habe. Genauso gut geschrieben wie die anderen Bände, aber dennoch nicht mein Lieblingsteil, da er sehr düster ist.
- Laura Kneidl
Water & Air
(264)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksIch fand das Buch nicht schlecht und habe es gerne gelesen. Es ist jetzt nichts komplett außergewöhnliches aber mir hat die Zeit und die Welt gefallen in der das Buch spielt. Es spielt in einer dystopischen Zukunft und eine mysteriöse Mordserie hält die Kolonie in Atem.
Die Hauptprotagonisten fand ich total sympathisch und ich hab sie sehr gemocht. Ich fand die Dynamik der beiden Hauptprotagonisten Kenzie und Callum wirklich sehr schön und es hat Spaß gemacht, mit ihnen mitzufiebern wer für die Morde verantwortlich ist.
Ich glaube über den Schreibstil von Laura Kneidl brauchen wir nicht zu sprechen. Er war wie immer richtig toll und ich habe mich beim lesen sehr wohl gefühlt. Er war nicht zu kompliziert und man war sehr schnell in der Geschichte drinnen und konnte ihr sehr gut folgen.
Leider hätte ich tatsächlich gerne etwas mehr Informationen zu der neuen Welt die es in dem Roman gibt bekommen. Die Idee davon finde ich nämlich echt spannend. Das hat für mich leider etwas geschwächelt.
Aber im Großen und Ganzen ein unterhaltsames Buch mit Spannung und einer Liebesgeschichte.
- Kendare Blake
Der Schwarze Thron - Die Königin
(257)Aktuelle Rezension von: Kolibri_liestDrei Schwestern und ein Thron. Kendare Blake führt uns weiter durch die Welt des schwarzen Throns und lässt die drei Schwestern selbst erzählen, ob sie sich auf dem Thron sehen oder ob sie eigentlich einen anderen Wunsch verfolgen. Durch die verschiedenen Perspektiven wird es nie langweilig, auch wenn man das Buch daher nicht unbedingt "nebenher" wegbingen kann.
- Jeanine Krock
Wind der Zeiten
(134)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenJohanna braucht nach einer scheußlichen Trennung eine Auszeit von ihrem Leben. Deswegen macht sie bei ihrer Freundin Caitlynn Urlaub in den schottischen Highlands. Dort begegnet sie auch dem geheimnisvollen Alan, welcher sie - ebenso wie Schottland - mehr und mehr in seinen Bann zieht. Doch Alan gehört nicht in diese Zeit, er ist Chief eines uralten Clans. Plötzlich findet Johanna sich im 18. Jahrhundert wieder, mitten im Clanleben. Doch das ist nicht so einfach, wird sie es schaffen Alans Liebe zu erwidern trotz aller Schwierigkeiten?
Johanna ist ein spannender Charakter. Sie hat alles, was man sowohl im 21. Jahrhundert, als auch im 18. Jahrhundert braucht. Sie ist klug, emphatisch, witzig und sie besitzt Durchsetzungsvermögen. Ihre Vergangenheit war nicht leicht - ihr Leben ist mehr Bürde - aber sie hat gelernt damit umzugehen und ist mir durchweg immer sympathisch gewesen. Sie hat mich fasziniert, denn man taucht immer wieder mal in ihre Vergangenheit ein und auch in die von Alan.
Doch nicht nur die Protagonistin hat mich umgehauen, auch die ganzen anderen Charaktere waren sehr authentisch und sind mir stellenweise sehr ans Herz gewachsen.
So zum Beispiel Alan und Morág, ebenso wie - überraschenderweise sogar - Marie. Ich konnte mir alle Figuren gut vorstellen und zu gerne wäre ich ebenfalls mit der liebevollen und stets gut gelaunten Morág befreundet!
Alan ist der harte, sexy Clanführer welcher sein Herz am richtigen Fleck trägt und doch wird er als Wechselbalg abgestempelt und von vielen gehasst. Das hat mich stellenweise richtig wütend gemacht. Das Denken von damals hat die Autorin insbesondere im Bezug auf ihn sehr gut darstellen können. Diese Engstirnigkeit und den Hang nichts zu hinterfragen... Nichtsdestotrotz harmonieren Alan und Johanna sehr gut miteinander und leichtes Kribbeln überfiel mich beim Lesen, wenn die beiden agierten.
Generell hat Jeannine Krock es geschafft mir eine fantastische Welt zu zeigen! Ich liebe Schottland und war auch bereits in den Highlands, gerade deswegen konnte ich das Buch wohl wie einen Film ablaufen lassen. Die Naturbeschreibungen, die Charaktere und die alten Gebräuche und Gepflogenheiten hat sie mit einer wahnsinnigen Präzision aufs Papier gebracht, dass Kopfkino vorprogrammiert war. Dabei bleibt sie detailgetreu und denkt auch weiter. Nicht nur die schönen Aspekte werden von ihr beleuchtet, sie greift auch Problematiken auf, die die Zeit damals mit sich brachte: vom Nachttopf über Läusebäder bis hin zu Verrat, Misstrauen und Krieg bei den Clans.
Der Schreibstil war insgesamt angenehm, auch, wenn oft gällische Worte fallen, so unterbricht dies den Lesefluss nicht. Vielmehr war es ein Durchfliegen durch die Seiten und ehe ich mich versah hatte ich den Brecher von über 560 Seiten beendet.
Schlussendlich kann ich sagen, dass ich nicht erwartet hatte, dass mich dieses Buch so sehr in seinen Bann ziehen würde. Im Gegensatz zu anderen, kenne ich die Outlander-Saga nicht, so dass mir ein Vergleich nichts an diesem Meisterwerk zerstören kann! Die Geschichte hatte meiner Meinung nach alles: Freundschaft, Mut, Liebe, Misstrauen, Verrat, Spannung und einen Hauch von Magie. Es gefällt mir sehr gut, wie sich am Ende alles fügt (was Caitlynn damit zu hat hätte ich wohl gewusst, wenn ich Band eins gelesen hätte, da dies jedoch unabhängig voneinander gelesen werden kann, habe ich das wohl in der Reihenfolge verbaselt) und ich kann hier nur eine dicke Leseempfehlung aussprechen für jeden, der historische Liebesgeschichten liebt und sich gerne von den schottischen Highlands verzaubern lassen möchte.
- Judy I. Lin
A Magic Steeped in Poison – Was uns verwundbar macht
(187)Aktuelle Rezension von: juliereadsIn A Magic Steeped in Poison ist die Magie eng mit der alten chinesischen Kunst des Teebrauens verbunden – und genau das macht dieses Buch für mich so besonders. Tee ist hier nicht einfach nur ein Getränk, sondern kann heilen, stärken, Gefühle beeinflussen und sogar magische Fähigkeiten verleihen.
Unsere Protagonistin Ning gibt sich die Schuld am Tod ihrer Mutter. Sie hat unwissentlich einen vergifteten Tee zubereitet, den sowohl ihre Mutter als auch ihre Schwester Shu getrunken haben. Während ihre Mutter dem Gift erliegt, kämpft Shu noch um ihr Leben. Ning ist verzweifelt und bereit, alles zu tun, um ihre Schwester zu retten. Ihre einzige Hoffnung bietet sich in Form eines tödlichen Wettbewerbs in der kaiserlichen Hauptstadt. Dort treten die besten Shennong-shi – magisch begabte Teemeister – gegeneinander an. Der Preis: eine Stelle als Hofteebrauerin und ein persönlicher Wunsch bei der Kronprinzessin. Für Ning ist dieser Wunsch unbezahlbar, denn sie braucht ihn, um das Leben ihrer Schwester zu retten.
Ich habe es geliebt, durch dieses Buch mehr über traditionelle chinesische Bräuche und die chinesische Kultur zu erfahren. Judy I. Lin schafft eine faszinierende Welt, in der die asiatische Kultur wunderbar in die Geschichte eingewoben ist. Besonders die ausführlichen Beschreibungen von Tee, Essen, Gewürzen und den verschiedenen Inhaltsstoffen haben mir unglaublich gut gefallen. Man bekommt fast das Gefühl, selbst neben Ning zu sitzen und die unterschiedlichen Tees zu probieren. Auch das Magiesystem fand ich unglaublich kreativ. Stell dir vor, du trinkst eine Tasse Tee, die von einem Shennong-shi gebraut wurde, und plötzlich kannst du dich schneller bewegen, Krankheiten schneller überwinden oder eine tiefere Verbindung zu einem anderen Menschen aufbauen. Die Idee, dass die Wirkung eines Tees von seinen Zutaten und der Kunst der Zubereitung abhängt, fand ich einfach großartig.
Und als wäre der Wettbewerb nicht schon spannend genug, gibt es noch jede Menge Geheimnisse und politische Intrigen. Die königliche Familie verbirgt ihre eigenen Geheimnisse, Aufständische versuchen, ihren idealen Herrscher auf den Thron zu bringen, und gleichzeitig muss Ning herausfinden, wer hinter der Verteilung des vergifteten Tees steckt. Der Wettbewerb selbst bietet ebenfalls jede Menge Rivalitäten, überraschende Wendungen und natürlich den ein oder anderen Versuch, die Konkurrenz zu sabotieren.
Besonders spannend fand ich Nings Loyalitäten. Während der Geschichte fragt man sich immer wieder, wem sie eigentlich vertrauen kann. Steht sie auf der Seite der Prinzessin? Oder auf der Seite des mysteriösen Jungen Kang, der ihr langsam näherkommt und dabei ihr Herz erobert? Oder geht es für Ning am Ende einzig und allein darum, ihre Schwester zu retten? Judy I. Lin hält viele Antworten lange zurück. Selbst als ich mich den letzten Seiten näherte, hatte ich das Gefühl, dass noch immer neue Geheimnisse auf mich warten. Immer wieder wurden kleine Hinweise gestreut, nur um mich anschließend noch neugieriger zu machen.
Ich liebe Fantasygeschichten, in denen ein Wettbewerb im Mittelpunkt steht, und dieser hier hat mich definitiv nicht enttäuscht. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend gestaltet, und durch die magische Komponente wird jede Prüfung noch interessanter.
Einziger großer Kritikpunkt: Warum endet dieses Buch SO?! 😭
Da es sich um den ersten Band einer Duologie handelt, war mir natürlich bewusst, dass nicht alle Fragen beantwortet werden würden. Aber dieser Cliffhanger ist wirklich gemein. Gerade als einige Dinge langsam Sinn ergeben, wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen.
Insgesamt hat mich A Magic Steeped in Poison mit seiner einzigartigen Magie, der chinesisch inspirierten Welt, den politischen Intrigen und dem spannenden Tee-Wettbewerb vollkommen überzeugt. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und bin unglaublich gespannt darauf, wie es mit Ning weitergeht.
4,5/5 ⭐
- Alan Bradley
Flavia de Luce - Eine Leiche wirbelt Staub auf
(164)Aktuelle Rezension von: yezzFulminant, gegen die Wellen schreiend beginnt Band 7 und trotz einer längeren Flavia-Pause für mich, war ich sofort wieder drin. Flavia muss man einfach mögen. Ihre Gedankengänge, ihren Witz und ihr Genie gefallen mir immer wieder unglaublich gut. Vielleicht vor allem, weil ich “echter” kein Krimi-Fan bin.
Doch leider ist die Handlung rund um ihre Reise nach Kanada und ihrer neuen Bleibe etwas langatmig geraten. Ist der Leichenfund noch etwas spektakulär, leiden ihre Ermittlungen doch unter ihrem neuen Leben im Internat. Nicht nur, weil die Regeln dort schräg und die Mitschülerinnen und Lehrerinnen stellenweise noch schräger erscheinen. Manchmal sind mir diese Ausschweifungen vielleicht auch ein bisschen zu gewagt und fantasievoll.
Der Mordfall an sich finde ich allerdings spannend und rätselhaft genug gestaltet. Mir hätte es sehr gefallen, wenn darauf mehr Fokus gelegt worden wäre.
Generell würde ich sagen, dass Band 7 mehr als Bindeglied dient. Ich bin also sehr gespannt wie es nun weitergeht in der Hauptstoryline rund um das Nest des Colchicus, Fasanensandwiches und hoffentlich auch Mildred Bannerman.
- Heather Fawcett
Emily Wildes Atlas der Anderswelten
(91)Aktuelle Rezension von: DoschoProfessorin Emily Wilde und ihr Kollege Wendell Bambleby machen sich diesmal nach St. Liesl in Österreich auf, um das mysteriöse Verschwinden einer Wissenschaftlerin zu erkunden. Zudem suchen sie nach einem Weg in Wendells Reich, in dem seine Mutter die Macht an sich gerissen hat.
Der zweite Teil der Emily Wilde-Reihe orientiert sich stilistisch stark an seinem Vorgänger. Auch hier erwartet den Lesenden ein interessanter Mix aus Roman, Tagebuch und wissenschaftlicher Abhandlung der Professorin für Dryadologie. Wer diesen Stilmix schon im ersten Teil mochte, wird hier wieder seine Freude haben. Auch die liebevollen Neckereien zwischen Emily und Wendell bleiben erhalten, wobei sich die Beziehung zwischen den beiden auch auf romantischer Ebene vertieft, ohne ins übertrieben Kitschige abzudriften.
Neu war für mich in „Emily Wildes Atlas der Anderswelten“ der Fokus auf Fantasyelemente, den ich als stärker als noch in der „Enzyklopädie“ wahrgenommen habe. Das heißt, mehr wundersame Begegnungen mit Feen aller Art und auch – gerade zu Beginn und am Ende – mehr Action als beim Vorgänger. Wer also die gemütliche Atmosphäre des ersten Teils mochte – die ist hier zwar nicht gänzlich verschwunden, aber doch eher reduziert worden. Quasi von COZY Fantasy zu Cozy FANTASY.
Das tut der ganzen Reihe aber bislang keinen Abbruch, im Gegenteil, ich finde es schön, dass es hier Dinge gab, die gleich geblieben sind, aber doch genug Neues, dass man den Eindruck hat, es wurde nicht nochmal das Gleiche in einem anderen Setting erzählt. Ein ebenfalls starker zweiter Band einer bislang tollen Reihe!
- Agatha Christie
Fata Morgana
(170)Aktuelle Rezension von: koechl"Fata Morgana" ist der 6. Teil der Miss Marple Reihe und wie immer habe ich mich sehr auf diesen Band gefreut. Miss Marple besucht hier eine alte Freundin, auf deren Landsitz auch eine Erziehungsanstalt für jugendliche Straftäter untergebracht ist. Dieses Setting ist für mich Fluch und Segen zu gleich. Zum einen finde ich es als Handlungsort eine mega Idee, leider leider leider wird daraus aber überhaupt nichts gemacht. Das hat mich wirklich sehr enttäuscht.
Wie immer hat man viele Charaktere, die man sich irgendwie merken muss und wie immer fiel mir das gar nicht so leicht. Der Fall an sich war aber schon unterhaltsam und ich bin mal wieder so überhaupt nicht auf die Lösung des Ganzen gekommen.
Für mich war "Fata Morgana" ein unterhaltsames Buch, im Vergleich mit vorherigen Bänden dieser Reihe aber eher durchschnittlich. - Agatha Christie
Ein Mord wird angekündigt
(159)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Als in einer Zeitungsanzeige ein Mord angekündigt wird, sind die Dorfbewohner zu neugierig um der Veranstaltung fern zu bleiben. Alle halten das natürlich nur für einen makaberen Scherz, umso größer ist die Überraschung als erst das Licht ausgeht und nachdem Schüsse gefallen sind es tatsächlich einen Toten gibt.
Ich mag Krimis gerne bei denen es (vermeintlich) einen geschlossenen Verdächtigenkreis gibt und so war es auch hier. Auch das miträtseln hat mir Spaß gebracht, auch wenn ich erst eine Ahnung hatte und ab einem gewissen Punkt Klarheit wer der Täter ist.
- Mareike Albracht
Katz und Mord (Ein Fall für Anne Kirsch 1)
(49)Aktuelle Rezension von: BabrbaraDer Sauerlandkrimi KATZ UND MORD von Mareike Albracht hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Das Cover gefällt mir sehr gut und macht neugierig auf den Inhalt des Buches. Unterstrichen wird das ganze durch einen sehr guten Schreibstil. Der zieht den Leser schon ab der ersten Seite in seinen Bann.
Gut gefallen mir auch die Figuren die wir mit all ihren Stärken und Schwächen kennen und lieben lernen. Ihre unterschiedlichen Charaktere machen es dem Leser noch einfacher in dieser unglaublich spannenden Geschichte zu versinken.
Hiermit möchte ich mich nochmals bei der Autorin und dem Verlag bedanken, dass ich dieses tolle Buch vorab lesen durfte.
Von mir gibt es eine klare Kauf-und Leseempfehlung sowie 5 Sterne
- Michael Tsokos
Abgefackelt
(228)Aktuelle Rezension von: sbalunziaGrundsätzlich fand ich das Buch nicht schlecht. Die kurzen Kapitel machten das Lesen einfach. Auch die medizinischen Aspekte, wie z. B. die Obduktion, waren sehr interessant. Ich finde nicht, dass sie zu detailliert beschrieben waren – vor allem, wenn man weiss, wer der Autor ist. Sehr gut fand ich auch, dass in der Danksagung erwähnt wurde, inwiefern sich einige Teile des Buches an wahren Begebenheiten orientieren.
Trotz dieser positiven Punkte wurde ich mit dem Buch nicht warm. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag. Velleicht am Schreibstil des Autors oder daran, dass mir das gewisse Etwas fehlte. Das Ende und die letzte grosse Szene davor fand ich zwar gut, mir war es aber etwas zu viel.
- Agatha Christie
Fata Morgana
(18)Aktuelle Rezension von: SoerenNachdem Miss Marple von ihrer Jugendfreundin Ruth Van Rydock von merkwürdigen Vorfällen in einem Internat für schwer erziehbare Jugendliche erfährt, reist die alte Dame sofort zu dem dortigen viktorianischen Anwesen Stonygates, um nach dem Rechten zu sehen. Sie bemerkt dort jede Menge Lug und Missgunst. Doch es dauert nicht lang, bis auch der erste Tote gefunden wird. Zusammen mit Inspektor Curry von der Polizei untersucht sie den Fall. Noch während sie dabei sind, kommen weitere Menschen ums Leben.
„Fata Morgana” ist der 43. Kriminalroman von Agatha Christie und der fünfte mit Miss Marple in der Hauptrolle. Die alte Dame hält sich bewohnt im Hintergrund und greift nur selten aktiv ins Geschehen ein. Das erhöht nicht unbedingt die Spannung, ebenso dass die Geschichte nur äußerst schleppend in Gang gerät und es danach nur jede Menge hin und her zwischen den Bewohnern des Anwesens gibt. Daher hat mir dieser Roman nicht ganz so zugesagt.
Die ungekürzte Hörbuchfassung geht 5h48min und wird von Ursula Illert gelesen. - Eva Almstädt
Blaues Gift
(132)Aktuelle Rezension von: Sasch0406Das Cover hat mich sehr angesprochen - auch wenn die Story bis auf den Leichenfund gar nicht wirklich am Ostseestrand spielt.
Die Geschichte selbst ist wieder bis zum Schluss spannend. Eva Almstädt versteht es sehr gut, im Verlauf der Story immer wieder kleine unscheinbare Hinweise einzustreuen, die den Leser weiterdenken lassen bzgl. der Auflösung des Falls aber trotzdem nicht alles verraten. Für mich gab es in diesem Buch ein paar kleine Ungereimtheiten im Fall, das schadet der Story aber insgesamt nicht.
Es werden auch wieder einzelne Charaktere weiterentwickelt und beschrieben. Natürlich Pia Korittki selbst, ihre Vergangenheit und Familiengeschichte aber auch einige Ihrer Kollegen im Kommissariat und auch ein paar neue Charaktere.
Ich werde die Reihe gerne weiterlesen und frage mich tatsächlich warum ich sie nicht schon viel früher angefangen habe…
- Janet Laurence
Mord zur Dinnerparty
(29)Aktuelle Rezension von: WirkommuDarina hat ihr Cateringunternehmen erfolgreich verkauft, lebt vorübergehend im geerbten Haus in Chelsey und versucht, ihre nächsten Lebensabschnitte zu planen. Sie trifft unvermutet auf eine alte Bekannte, die selbst einen Cateringservice und eine Kochschule betreibt und lässt sich überreden, dort einzuspringen, weil da extreme Personalnot vorherrscht. Unter anderem, weil die Mitinhaberin des Unternehmens erkrankt ist. Vermeintlich am einem Magen-Darm-Virus, was sich schnell als Pilzvergiftung herausstellt. Nicht schnell genug allerdings, denn sie verstirbt daran und es stellt sich die Frage: Unfall oder Mord? Denn es gab zuvor eine Festlichkeit anlässlich des einjährigen Bestehens der Kochschule mit einem Pilzgericht, dessen Pilze zuvor bei einer Pilzexpedition gesammelt wurden. Warum aber erkrankte dann niemand anderes? Ein Fall für Darina, die sich vornimmt, der Sache auf den Grund zu gehen und sich wie gehabt in die wildesten Theorien hinein steigert. Und prompt wieder über eine Leiche stolpert. Sehr zum Verdruss von DC William, der sich nach dem letzten Fall in Darina verguckt hat. Wieder sehr ruhig, dennoch spannungsreich, erzählt und sehr Britisch-Cosy. Man freut sich auf den nächsten Teil.
- Nadja Roth
Mörderisches Schweigen
(25)Aktuelle Rezension von: Nicole_andherbooksHabe lange kein Buch mehr so gesuchtet. Es war so spannend, dass man einfach nicht aufhören konnte. Der Schreibstil war super gut zu lesen und man flog durch die Seiten. Was den Protagonisten passiert, ist einfach der Horror schlechthin. Die ganzen Intrigen und Ereignisse waren so durchdacht, dass man einfach immer wieder rätselte was Sache ist. Auch wenn ich immer einen Verdacht hatte, kam die Spannung und Neugier nie zu kurz. Klare Leseempfehlung von mir!
- Gena Showalter
Verrat im Zombieland
(65)Aktuelle Rezension von: BookW0nderlandDiese Rezension enthält Spoiler für alle, die die ersten drei Teile nicht kennen.
Verrat im Zombieland, der vierte Teil der White Rabbit Chronicles lag jetzt über einem Jahr auf meinem Sub und das obwohl mir die ersten drei Teile unglaublich gut gefallen haben. Ich habe diesen Teil aber bisher noch nichts gelesen, weil ich nicht wollte, dass die Reihe endet.
Im letzten Band starb Kat, die beiste Freundin von Ali und große Liebe von Frosty bei dem finalen Kampf. Seitdem ist sie wie auch Alis kleine Schwester eine Zeugin und kann dadurch den Zombiejägern helfen. Seit ihrem Tod ist sie Frosty noch nie erschienen und erst jetzt darf sie sich ihm zeigen und sie hat eine Aufgabe für ihn. Er soll jemanden helfen und mit dieser Person zusammen arbeiten. Er stimmt dieser Aufgabe zu und erfährt erst dann, dass es Camilla Marks ist, die Verräterin, die die Schuld an Kats Tod hat. Obwohl sie dachten, dass Anima Industries geschlagen und besiegt wurde, kehren sie zurück und verfolgen einen ungeheuerlichen Plan. Frosty muss seinen Hass hinunterschlucken und zusammen mit seinen Freunden Cole und Ali und auch Milla erneut gegen AI kämpfen.
Frosty hat seinen Namen nicht ohne Grund, aber seit dem Tod von Kat ist er am Boden. Er trinkt zu viel, hat unzählbare One-Night-Stands und kapselt sich von seinen Freunden und auch von der Zombiejagd ab. Für ihn ist seine Kitten alles was er im Leben wollte und als sie als Zeugin bei ihm auftaucht, würde er alles tun, damit sie weiter auftaucht, auch wenn es bedeutet, dass er mit seiner Feindin zusammen arbeiten muss.
Milla hat große Schuldgefühle, dass sie Mitschuld am Tod von zwei Menschen hat, würde aber für ihren Bruder wieder so handeln. Sie war ein sehr interessanter Charakter und obwohl man sie wegen ihrer Taten hassen sollte, konnte man sie doch irgendwie verstehen.
Leider konnten Frosty und Milla als Protagonisten nicht mit Ali und Cole mithalten, die mich einfach umgehauen haben. Frosty ist zwar attraktiv und schlagfertig und gefiehl mir schon vor diesem Teil, aber er ist nicht Cole. Für mich gehörte Kat irgendwie immer zu Frosty und mit Kat mitzuhalten ist halt unglaublich schwierig und diese Liebesgeschichte wirkte einfach zu gewollt.
Dieser Teil konnte mich leider nicht so ganz überzeugen, wie die ersten Bände. Nach diesen drei Teilen hätte es für mich auch eigentlich enden können und es wirkt eher so, als hätte die Autorin unbedingt noch einen Teil veröffentlichen wollen. Es gab spannende Momente, aber auch unnötige Längen und es fehlte die Magie, die die ersten drei so besonders gemacht haben.
Es ging insgesamt einfach mehr über die sich entwickelnde Beziehung zwischen Frosty und Milla, als um alles andere. Und irgendwie konnte mich die ganze Geschichte nicht für sich einnehmen. Am Ende erfährt man mehr was in den nächsten zehn Jahren noch geschehen wird, was ich zum Teil wirklich interessant fand. Einiges hat mich aber dann doch enttäuscht und der Autorin die Möglichkeit auf eine Fortsetzung gegeben, was mich irgendwie stört. Ich finde Fortsetzungen eigentlich immer klasse, aber diese hier würde mir definitiv nicht gefallen.
Der vierte Teil der White Rabbit Chronicles war nicht schlecht, aber mich konnte er nicht überzeugen und die Reihe hätte auch nach drei Bänden enden können.
- Kristof Magnusson
Die Reise ans Ende der Geschichte
(168)Aktuelle Rezension von: M.Lehmann-PapeEs war die Zeit, in der die Welt wie aufgeatmet wirkte. Natürlich gab es Probleme. Wie immer. Und hier und da wirtschaftliche Schwächen. Und hohe Kosten, den „eisernen Vorhang“ möglichst gut zu überwinden (was in Gänze im Rückblick nicht wirklich gelang).
Aber doch Optimismus allenthalben.
Der kalte Krieg Geschichte, die ehemalige Sowjetunion im Trudeln und sich neu finden, erfinden müssen. Die Mauer niedergerissen. Die Hasardeure umgehend für „gute Geschäfte“ (natürlich nur für und in die eigene Tasche) im östlichen „Eldorado“ unterwegs.
Frieden. Ein friedlich herbeigeführter Friede. Der vermeintliche Sieg des Kapitalismus für eine nun Schritt für Schritt „schöne neue Welt“.
Eine Zeit, in der Jakob Dreiser, Literat und Künstler, Höhen erlebt. Sein Oeuvre wird gefeiert, vor allem in Rom und auch auf hohem, diplomatischem Parkett ist er ein gern gesehener Gast.
Aber schon der Beginn des Romans zeigt, manches in der Hoffnung auf nun nur noch gute Zeiten trügt von Beginn an.
Dieter Germeshausen, Spion (nicht nur für eine Seite), „merkte nicht sofort, dass man ihn vergiftet hatte….ihm wurde vielleicht ein kleines bisschen wärmer, als er gewohnt war“.
Was ihm 1995 in Kasachstan an der Hotelbar als Schicksal ereilt. Wo er, nicht unbedingt zufällig, er kann sich nur nicht recht erinnern, mit jenem Jakob Dreiser zusammensitzt.
Er, der „Held, der Pechvogel, der biedere Beamte, der unbekannte Spion“.
Da aber Magnusson mit viel Humor, einer Mischung aus stiller, wunderbarer Heiterkeit bis hin zur handfesten Komödie erzählt, ist in diesem Moment vielleicht noch nicht aller Tage Abend. Auch nicht für den Spion und Doppelagenten Germeshausen.
Der hektisch daran denkt und arbeitet, wie er aus dem Schlamassel, der sich vor ihm auftürmt, mit Hilfe des Dichters wohl herauskommen könnte.
Der, wer konnte das denn ahnen, mit echter Begeisterung und Hingabe, aber nicht mit sonderlich viel Geschick, die Welt der Spione als Abenteuer des Lebens angeht.
Eine gemeinsame Geschichte bis hin zu jenem Militärgelände und jenem Vizadmiral, die den Rahmen für das Finale des Romans bereitstellen. Ein Ende, das wie ein Anfang daherkommt und doch viel Geschichte bereits erlebt hat.
An deren Ausgang Francesca, Italienerin, Fremdsprachenlehrerin. Und mit gewissen Kontakten versehen, sehr mitwirken wird.
Wobei die Geschichte selbst vielleicht gar nicht so wichtig ist für das Erleben dieses Romans.
Die fein gezeichneten Figuren, die präzise Authentizität der Zeit, die auch in den Personen wirkt.
Der Roman hätte allerdings allgemein mehr Tempo und, tatsächlich, mehr Action verdient gehabt, um ihn zu einem echten Pageturner zu gestalten.
So bleibt er zwar mit Stil bestens erzählt, es ist nicht einfach, im Ablauf der Ereignissen die Spannung aufrechtzuerhalten.
Dennoch eine lesenswerte Lektüre.
- Ulrike Barow
Tatort Emsland
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenEs wäre wirklich Zeit für einen "Tatort Emsland" im Ersten, vielleicht mit Günther dem Treckerfahrer und Opa Anton als Ermittler? Diese dünne Stories, abgesehen von der ersten Geschichte von Jan Schröter und der Geschichte von Klaus-Peter Wolf, braucht keiner, da ist das Tollste jedes Mal, daß sich alles an bekannten Orten im Emsland abspielt. Und warum Gummistiefel und Schüppe auf dem Cover? Nur Klischees!
- Agatha Christie
Tragödie in drei Akten
(22)Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlogDem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, dass beide in Zusammenhang stehen oder täuscht er sich?
Wie der Name schon sagt, ist das Buch selbst in drei verschiedene Akte unterteilt.
In den ersten geschehen die Morde, im Mittelteil wird ermittelt und im dritten Akt wird nach und nach die Auflösung herbeigeführt. Oder geleitet? Oder konstruiert?
Um ehrlich zu sein, kann ich das bei diesem Buch nicht genau sagen. Denn die Auflösung ließ mich nicht nur sehr enttäuscht, sondern auch unglaublich fassungslos zurück. Das liegt nicht unbedingt an Poirots Art und Weise die Fälle zu klären, sondern wie die Morde im Zusammenhang stehen, welches Motiv sich dahinter verbirgt und was genau geschehen ist.
Es war einfach ein bisschen zu viel und was mich genau hieran stört kann ich nicht sagen, ohne die Auflösung zu verraten.
Die Ausdrucksweise fand ich dieses Mal auch wieder sehr harsch. Entweder sind die Frauen in diesem Buch unglaublich hässlich oder aber so schön, dass die Männer dieser in Scharen hinterherlaufen müssen. Ebenso wurde das Frauenbild hier so dargestellt, dass diese viel öfters ihre Männer töten, als anders herum – ist dem wirklich so? Nun….Überlegen wir mal, warum das so ist 😉
Aber Spaß beiseite, mich konnte das Buch irgendwie nicht so ganz abholen und auch die Ermittlungen bzw. Befragungen von Zeugen und potentiellen Verdächtigen fand ich nicht wirklich gelungen.
Einzig Poirot hat es wieder rausgerissen mit seinen Bemerkungen, die ich manchmal ziemlich witzig fand, dann aber auch sehr schickierend.
- Wolfram Fleischhauer
Das Meer
(51)Aktuelle Rezension von: Mitterwallner
Eine junge Biologin ist als offizielle Fischereibeobachterin auf einem Fischfangschiff auf hoher See unterwegs und wird vermisst. Die Fischmafia ist im Verdacht, sie beseitigt zu haben. Als dann auch noch ein Ökoaktivistin, die in Verbindung mit der Biologin steht, spurlos verschwindet, machen sich der Vater und der Freund der Biologin sowie der Ex-Freund der Aktivistin unabhängig voneinander auf die Suche nach den beiden jungen Frauen.
Der Ex-Freund der Aktivistin erzählt aus der Ich-Perspektive und ansonsten herrscht die personale Perspektive im Präteritum vor. Es hat sich mir leider nicht erschlossen, warum gerade diese eher schwache und passive Figur und warum dieser ungewohnte Mischmasch von Perspektiven.
Gegen Ende habe ich den Höhepunkt vermisst, stattdessen kam noch viel Info-Dump.
Insgesamt ist es eine lesenswerte, da informierende Dokumentation, aber kaum ein Roman im klassischen Sinne.
- Jennifer Estep
Spinnenwinter
(14)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoGin Blanco hat ein neues Ziel, denn sie möchte mehr über den mysteriösen Kreis herausfinden, dem ihre Mutter angehört hat.
Gleichzeitig hat Deidre Shaw, die Mutter ihres Ziehbruders Finn, viel Chaos in Ashland und auch in ihrem Leben hinterlassen, ihm aber auch den Themenpark Bullet Pointe vererbt.
Als Finn die Besitzurkunde erhält, beschließen sie, einen Kurzurlaub zu machen, doch Gin hat ihren letzten Urlaub in schlechter Erinnerung und so macht sie sich auf alles gefasst, als sie sich in Richtung Bullet Pointe aufmachen.
"Spinnenwinter“ von Jennifer Estep ist der fünfzehnte Band der Elemental Assassin Reihe, der wieder aus der Ich-Perspektive der Profikillerin Gin Blanco erzählt wird.
Zwei Wochen ist es her, dass Deidre Shaw gestorben ist, doch der Besuch von Finns Mutter hat viel Chaos hinterlassen und und die Schäden, die sie angerichtet hat, sind noch lange nicht beseitigt.
Nicht nur in der Bank First Trust of Ashland, auch in Finns Leben, der die kurze Zeit mit seiner Mutter erst einmal verarbeiten muss und da noch schwer dran zu knabbern hat.
Als er erfährt, dass Deidre ihm den Themenpark Bullet Pointe hinterlassen hat, entschließen sich Finn, Gin, Bria und Owen, dem Park einen Besuch abzustatten, um hoffentlich mehr über Deidre herauszufinden und vielleicht auch neue Informationen zu dem geheimnisvollen Kreis zu erhalten, dem Gins Mutter Eira vor ihrem Tod angehört hat.
In dem Westernpark angekommen, stellt sich jedoch schnell heraus, dass auch in diesem Urlaub wieder gefährliche Gegner auf Gin warten.
Einerseits liebe ich die Elemental Assassin Reihe sehr und mochte auch diesen Band wieder echt gerne, andererseits laufen die Geschichten fast immer gleich ab und können mich nicht mehr groß überraschen.
Gin ist die fast schon übermächtige Profikillerin, die immer neue Gegner findet.
Natürlich gerät auch Gin mal ins Schwimmen, aber sie hat immer ein Ass im Ärmel, oder einer ihrer vielen Freunde hilft ihr aus der Bredouille. Außerdem gab es auch hier wieder Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit, die ihr bei ihrem aktuellen Abenteuer den entscheidenden Hinweis geliefert hat.
Aber ich mag die Charaktere einfach, auch wenn sie eigentlich keinerlei Entwicklung mehr durchmachen und eher blass blieben.
Dafür war der Themenpark Bullet Pointe, ein Park mit Westernsetting zur Weihnachtszeit, wirklich eine gelungene Abwechslung zu den bekannten Schauplätzen in Ashland.
Auch den Kreis finde ich ganz interessant und frage mich, was dahintersteckt, besonders weil auch Gins Vergangenheit, beziehungsweise die ihrer Mutter, etwas stärker in den Fokus gerückt ist und die Familie Snow ein wenig mehr Tiefe bekommen hat.
Mal sehen, ob ich die Reihe noch weiterlesen werde. Einerseits möchte ich sie beenden, weil sie mich schon sehr lange begleitet, aber andererseits fühlt es sich an, als wäre Gins Geschichte langsam auserzählt.
Fazit:
Ein Highlight war "Spinnenwinter“ von Jennifer Estep für mich nicht, aber ich habe auch den fünfzehnten Band der Elemental Assassin Reihe wieder sehr gerne gelesen.
Obwohl Gins Abenteuer sich mittlerweile alle ähneln, konnte mich dieser Band gut unterhalten, und ich mochte den Themenpark Bullet Pointe echt gerne.
Ich vergebe schwache vier Kleeblätter.























