Bücher mit dem Tag "vergleich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vergleich" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Royal 1: Ein Leben aus Glas (ISBN: 9783646601602)
    Valentina Fast

    Royal 1: Ein Leben aus Glas

    (724)
    Aktuelle Rezension von: Maya_Luerig

    Ich habe diese Reihe jetzt schon 5 Mal gelesen!

    Ein ganz klares Muss für alle die bildschöne Prinzessinen, Skandale in Königshäuser, geheimnisvolle Prinzen und das Spiel um die Liebe oder die Krone mögen!

    Ich liebe liebe liebe einfach die Hauptfiguren und alles was zwischen ihnen passiert. Sogar die Sidecharaktere haben es mir angetan.

    Der Weltenaufbau ist wirklich großartig und wer denkt hier geht es nur um eine kitschige lovestory, Fehlanzeige! Denn hinter den Kulissen ist noch etwas viel größeres im Gange, also worauf wartet ihr. Holt euch diese Reihe, denn wer sie nicht liest verpasst aufjedenfall etwas!

  2. Cover des Buches Crazy, Sexy, Love (ISBN: 9783736301993)
    Kylie Scott

    Crazy, Sexy, Love

    (292)
    Aktuelle Rezension von: Michi_93

    „Crazy, Sexy, Love“ ist ein knallharter und ehrlicher erster Teil der Drive Bar Trilogie.

    Das Cover hat mich ehrlich gesagt nicht zu hundert Prozent angesprochen. Auch bei dem Thema Rockstar war ich erst etwas abgeneigt, aber dieses Buch ist so anders als diese typischen Rockstar Geschichten. Und ganz besonders angetan hat es mir die „Drive-Bar“.

    Zur Abwechslung war dies sehr erfrischend. Hier ist jeder offen den anderen gegenüber. Lydia ist zudem nicht die schlanke Schicki micki Amerikanerin. Nein ganz im Gegenteil. Und was soll ich sagen. Das war super und toll und es muss nicht immer jeder rank und schlank sein, nein wieso? Wäre doch auch total langweilig oder? Jeder ist gut so wie er ist, besonders dann, wenn man sich wohlfühlt richtig?

    Lydia ist super toll, genauso wie Vaughan! Es war teilweise so lustig, dass ich aufpassen musste, nicht laut in der Öffentlichkeit loszulachen.

    Der Schreibstil von Kylie Scott ist locker und leicht, keine Langatmigkeit, hier geht es gleich zur Sache. Das Buch ist voll von lustigen und sarkastischen Momenten. Ja das Ende war vorhersehbar, aber es war wirklich ein tolles Buch. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe.

     

     

     

    Fazit: Eine Buchreihe, die ich sehr empfehlen kann. Ich habe wirklich Tränen gelacht.

  3. Cover des Buches BFG. Big Friendly Giant (ISBN: 9783499217562)
    Roald Dahl

    BFG. Big Friendly Giant

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga
    [Kinderbuch] Roald Dahl – Big Friendly Giant (Sophiechen und der Riese)

    Das Buch

    Autor: Roald Dahl
    Titel: Big Friendly Giant
    erschienen: 24.06.2016
    Verlag: Rowohlt Taschenbuch
    Genre: Kinderbuch
    ISBN: 978-3-499-21756-2

    Es handelt sich bei diesem Buch um eine Sonderausgabe „Buch zum Film“ und ich habe es zufällig in einer Kiste mit Mängelexemplaren entdeckt. Mir gefiel der Klappentext und deshalb habe ich es ohne lange zu zögern mitgenommen.

    Worum geht es?

    Der GuRie bringt den Kindern Träume. Eines Nachts beobachtet ihn Sophiechen dabei zufällig, weil sie nicht schlafen kann und aus dem Fenster schaut. Weil der GuRie meint, dass Sophiechen ihn verraten könnte, nimmt er sie kurzer Hand mit in sein Riesenland. Hier treffen sie auch auf andere Riesen. Die jedoch sind keine guten Riesen, sondern ernähren sich von „menschlichen Leberwesen“. Sophiechen überredet den GuRie dazu, dass sie die englische Königin um Hilfe bitten sollten um diesem Spuk ein Ende zu setzen.

    Figuren

    Hauptsächlich spielt die Geschichte zwischen dem GuRie und Sophiechen. Sie reden viel miteinander. Einerseits erzählt der GuRie Sophiechen von sich und andererseits sie ihm von sich. Dabei stellt sich z.B. heraus, dass der GuRie zwar nie eine Schule besucht hat, aber dennoch lesen und schreiben kann – nicht besonders gut und vor allem nicht wirklich richtig, aber er hat es sich selbst beigebracht. Daraus resultiert, dass der Riese viele Wörter verdreht und falsch ausspricht und Sophiechen erst einmal heraus finden muss, was er tatsächlich meint.
    Die beiden mögen sich und werden Freunde. Sophiechen ist auch gar nicht wirklich traurig darüber, dass sie nun beim GuRie leben soll, statt länger im Waisenhaus, in dem sie sich nie wirklich wohl gefühlt hat. Außerdem erzählt der GuRie Sophiechen von seinem größten Geheimnis – nämlich woher er seine Träume hat und eines Tages zeigt er ihr sogar, wie er sie fängt und dann in die Kinderzimmer bringt. Er vertraut Sophiechen also.
    Der GuRie erzählt Sophiechen auch, wovon sich die anderen Riesen ernähren – nämlich von menschlichen Leberwesen. Darüber ist Sophiechen entsetzt. Der GuRie hält das für normal, er kennt es ja nicht anders, obwohl er dies nicht tut, weil er es schrecklich findet. Durch Sophiechen ändert sich sein Blickwinkel auf die Normalität dessen und gemeinsam schmieden sie einen Plan, wie sie dem ein Ende setzen können.
    Sophiechen und der GuRie sind eindeutig Sympathieträger. Ich mochte die beiden vom ersten Moment an, selbst wenn es bisweilen recht anstrengend war, die Sätze des GuRie zu lesen.

    Schreibstil

    Der Schreibstil von Roald Dahl ist geeignet für Kinder. Die Sätze sind kurz. Allerdings hatte ich ein bisschen meine Zweifel, ob ein Kind, dessen Wortschatz noch nicht so ausgeprägt ist, die verdrehten Buchstaben und Wörter tatsächlich richtig einordnen kann. Beim Vorlesen mag das noch gehen, da der Vorlesende die Dinge erklären kann. Wenn jedoch ein Kind selbst liest, könnte dies vielleicht zu Verwirrung führen. Manchen Satz musste ich mehrmals lesen und mir die Aussprache selbst anhören um heraus zu finden, was tatsächlich gemeint sein könnte. Aber davon abgesehen, sollte es auch einem nicht so geschulten Leser leicht fallen, den Text zu erfassen.

    Eignung für kleinere Kinder

    Hin und wieder habe ich mich gefragt, ob die erzählte Geschichte vielleicht zu grausam sein könnte. Immerhin werden von den Riesen kleine Kinder aus dem Kinderheim gefressen. Ihre Knochen findet man am nächsten Tag unter ihren Fenstern. Zart besaitete Kinder könnten hier vielleicht ihre Schwierigkeiten haben, wenn sie noch nicht realisieren können, dass dies nur eine Geschichte ist. Aber andererseits sind Grimms Märchen ja auch nicht immer nur feinfühlig geschrieben. Insofern denke ich, hier muss jedes Elternteil selbst entscheiden, ob das eigene Kind damit umgehen kann oder nicht.

    Setting

    Das Riesenland mit den blauen Bergen und der kargen Landschaft konnte ich mir gut vorstellen. Schön beschrieben fand ich auch, wie die kleine Sophie sich in der Höhe des Riesen gefühlt haben muss, in der ja alles 4x so groß ist, wie in der ganz normalen Welt. Und der GuRie ist ein kleiner Riese. Die anderen sind noch viel größer.
    Besonders mochte ich, dass die englische Königin Sophiechen und dem GuRie zugehört hat und danach auch aktiv wurde. Zwar kam mir das alles völlig unwirklich vor, aber wohl gerade deshalb hat es mir so gut gefallen. Der Autor hat ihr so eine mütterliche Art gegeben, den man sich so gar nicht vorstellen kann, wenn man sich die Bilder aus dem Fernsehen vor Augen führt.

    Fazit

    Roald Dahl erzählt eine Geschichte von Freundschaft und Mut, von Vertrauen und davon, dass diese Eigenschaften am Ende über das Böse siegen. Damit ist diese Geschichte in meinen Augen ein klassisches Märchen. Allerdings gibt es durchaus grausame Passagen, bei denen ich nicht weiß, ob sie für jedes Kind geeignet sind. Auch könnte die Sprechweise des GuRie für Kinder schwierig zu lesen sein. Alles in allem ein kurzweiliges Vergnügen, bei dem ich hin und wieder schmunzeln konnte. 3 von 5 Sternen.
  4. Cover des Buches No Hard Feelings (ISBN: 9783759600233)
    Genevieve Novak

    No Hard Feelings

    (153)
    Aktuelle Rezension von: Melli_00

    Ich muss gestehen, dass dieses Cover hier leider gar nicht mein Fall ist. Und doch hat mich der Klappentext neugierig auf das Buch gemacht und so wollte ich es unbedingt lesen.
    In dem Buch geht es um Penny, die sich mit ihren Freunden vergleicht und dabei feststellt, dass sie nicht gut abschneidet. Während Annie zu einer Partnerin in einer Kanzlei gewählt wird, verlobt sich Bec. Doch Penny wartet auf Nachrichten von ihrem On-Off Freund Max, auf die langersehnte Beförderung auf Arbeit, darauf das ihr Leben so richtig beginnt. Und deswegen will sie, dass sich alles ändert.
    Ich kannte die Autorin Genevieve nicht und bin ohne Erwartungen an das Buch gegangen.
    Man liest das Buch aus der Perspektive von Penny und sehr schnell konnte ich mich in sie hineinversetzen. Penny war mir sofort auf eine verdrehte Art und Weise sympathisch und am liebsten hätte ich ihr so manchmal gern die Augen geöffnet. Und doch steht dieses Buch so gut für das gegenseitge Vergleichen in der heutigen Gesellschaft. Alles muss immer perfekt sein, jeder muss höher, weiter, schneller. Und ich selbst kenne den Druck, den man sich selbst aus diesem Grund macht. Den Prozess nun bei Penny mitzuerleben, war auf eine Art schmerzhaft und doch irgendwie befreiend. Durch den sehr angenehmen Schreibstil und Penny als authentische Protagonsitin, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
    Das Ende des Buches hat mich hingegen leider etwas enttäuscht. Das war mir in diesem Fall zu unrealistisch.
    Fazit: Ein Buch, welches der Gesellschaft den Spiegel vorhält und unbedingt gelesen werden muss.

  5. Cover des Buches Schau mich an (ISBN: 9783036961545)
    Elif Shafak

    Schau mich an

    (26)
    Aktuelle Rezension von: RiesenradFahren

    Das Buch erzählt von einer dicken Frau, die überall die Blicke auf sich zieht. Ihre Gedanken drehen sich darum, wie sie immer auffällt und zugleich nicht auffallen möchte. Zusätzlich ist ihr Partner, genannt BC, ebenfalls ein Blickmagnet. Er ist kleinwüchsig, anders als sie, stören ihn die Blicke nicht. Er geht damit selbstbewußt um, arbeitet sogar als Akt und lässt sich zeichnen.

    Diese Zusammenfassung sagt aber nichts über das Buch aus! Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass es keine deutsche Geschichte ist. Hier herrschen nicht die deutschen Romanregeln. Stattdessen geht es viel um Sprache. BC schreibt an einem "Lexikon der Blicke ", seine Einträge tauchen immer wieder als Einschub im Text auf. Auch lesen wir keine stringente Geschichte, die sich an zeitlichen Abläufen orientiert. Stattdessen wird die Rahmengeschichte von bizarren Märchenelementen unterbrochen (z. B wie eine Figur halb Mensch halb Tier entstand).

    Das ist alles gut, die Sprache und die Übersetzung sind beeindruckend. Aber es war nicht das, was ich erwartet habe. Mich konnte das Buch nicht überzeugen, zugleich will ich aber noch einen Roman von Elif Shafak lesen -jetzt wo ich weiß, was auf mich zukommt. 

  6. Cover des Buches Jetzt ergebe ich mich, und das ist alles (ISBN: 9783453428447)
    Álvaro Enrigue

    Jetzt ergebe ich mich, und das ist alles

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    «Einst war ich frei wie der Wind, jetzt ergebe ich mich und das ist alles.» (Gerónimo; Gokhlayeh oder Goyathlay, Schamane der Chiricahua-Apachen)


    Bereits in meiner Kindheit hat mich das Thema gepackt, ich weiß nicht wie oft ich die Tecumseh-Bände gelesen haben. Für Karl May, US-Western und ähnlichen Unsinn hatte ich nach diesen Büchern nichts übrig. Und im Laufe meiner Lesezeit bin ich einigen Büchern und Filmen begegnet, die sich dem Thema der Ureinwohner Amerikas auf realistische Weise nähern. Vielseitige Völker, verschiedene Arten zu leben und auch die Art untereinander Krieg zu führen. Dieser Roman widmet sich sehr intensiv den Apachen. Wo soll man mit diesem hochkomplexen Werk anfangen?


    «Wir waren einfach nur Menschen und eines Tages machte uns jemand zu Mexikanern, Koreanern, Zulu. Zu Menschen, die man rasch in eine Schublade stecken muss, um sie nach Möglichkeit auszurotten oder ihnen, falls das nicht geht, eine Sprache aufzuzwingen, Grammatik beizubringen und Schuhe zugeben, um ihnen welche verkaufen zu können, wenn sie das Barfußlaufen nicht mehr gewöhnt sind.» 


    Álvaro Enrigue, in Guadalajara, Mexiko geboren, lebt und arbeitet in New York, beschreibt in seinen Roman eine eigene Reise durch die Zeit. Er hat sich intensiv mit der Geschichte der Apachen und deren Völkermord beschäftigt und begab sich 2017 mit seiner Familie auf eine Reise zu den historischen Schauplätzen im Grenzgebiet zwischen der USA und Mexiko. Sie besuchten die Gräber von Naiche und Gerónimo. Recherchen und Gedanken fließen ein und so ganz nebenbei blättert sich neben der Geschichte der Apachen auch die der USA und Mexiko auf, die mit der der Apachen, die sich Ndee (Mensch) nannten, eng verflochten ist. Feinde, die sich ständig bekämpfen, sich gegen den anderen zusammenschließen, Grenzverschiebungen zwischen den USA und den Mexikanern, mitten drin die Gran Apachería, das Reich der Apachen, das ab Mitte des 18. Jahrhunderts eine riesige Landfläche im Osten und Süden von Arizona, große Teile New Mexicos, den Süden Colorados, den Westen und Südwesten von Texas sowie große Areale der angrenzenden Bundesstaaten Sonora, Chihuahua, Coahuila, Nuevo León und Tamaulipas im Norden Mexikos umfasste. Die Stämme wurden immer weiter dezimiert und in unfruchtbare Gebiete zurückgedrängt, was ihrerseits zu Überfällen auf Siedler führte. 1835 führten die mexikanischen Staaten Sonora und Chihuahua Prämien auf Apachen-Skalpe ein, wieder einmal. Die Apachen unterzeichneten immer wieder Verträge, kämpfen mal für die eine, mal für die andere Seite, wurden aber immer wieder betrogen. 


    «Das Gebiet war so undurchdringlich und die Ndee so unbestechlich sie selbst, dass die Spanier, nicht einmal Missionare zurückließen. ... müssen die Apachen wie ein eigenes Ökosystem vorgekommen sein: Vettern des Bären, Dornenesser. Auch das waren sie und es machte den Priestern Angst.»


    Der Roman beginnt mit einem fiktiven Strang. 1836 wird in dem mexikanischen Ort Janos die Mexikanerin Camila Ezgurra von Apachen bei einem Überfall mit Viehdiebstahl verschleppt – ihre Familie wird massakriert, die Ranch in Flammen gesetzt. Sie wird brutal behandelt und bekommt die Möglichkeit, Suizid zu begehen. Doch sie beißt sich durch, schafft sich so Respekt. Dieser Strang beschreibt detailliert das harte Leben der Apachen, ihre Zähigkeit, in der kargen Natur zu überleben, zeigt ihre Anpassungsfähigkeit und ihren Mut. Letztendlich eine Studie, die sich die sich in die Erzählung einpasst.


    Im dritten Strang erhält eine Weile später Leutnants José Maria Zuloaga den Auftrag, einen Suchtrupp zusammenzustellen und die Frau zurückzubringen. Nicht gerade ein Job, um den man sich reißt, und so muss er nehmen, was sich bietet: die Nonne Elvira, eine Scharfschützin; die Yaqui-Zwillinge, die seit Jahren im Gefängnis hocken, ihre Freiheit erhalten, wenn sie mitreiten; ein verkrachter Tanzlehrer; ein junger Rarámuri-Indio und ein Apache der als Fährtenleser zugeteilt wird. Diese beiden Stränge zeigen das harte Leben dieser Zeit, es gibt feine Naturbeschreibungen und ein Gefühl für diese blutige Zeit und ihre Auseinandersetzungen.


    Gerónimo (1829–1909), der mit richtigem Namen Gokhlayeh oder Goyathlay, hieß, war der legendäre Schamane und Anführer der Chiricahua-Apachen. Er führte mit den Mexikanern Krieg, fügte ihnen viel Schaden zu, weil sie seine Mutter, Frau und Kinder 1858 in Chihuahua ermordet hatten. Später kämpfte er für die US-Truppen gegen die Mexikaner. 1877 wurde Frieden geschlossen und Gerónimo erklärte sich bereit, sich mit seinem Clan in einem Reservat anzusiedeln. Man gab ihnen Land in der Wüste, wo kein Halm wuchs, kein Tier, kein Mensch überleben konnte. Verständlicherweise büchste der Stamm aus, zog sich in die Sierra Madre zurück, begann wieder mit den Überfällen. Die Soldaten kesselten die Apachen immer weiter ein, doch meistens entwischten sie geschickt. 1886 stellte sich Gerónimo, der müde war und keinen Ausweg mehr sah: «Jetzt ergebe ich mich, und das ist alles».  Die Apachen wurden wieder unwürdig eingesperrt, Gerónimo demütigte man, stellt ihn zur Schau. Es gibt ein Gerücht, wonach der Großvater von G.W. Bush und Mitstudenten das Grab geschändet haben sollen. Und dieses Buch handelt auch von diesem großen Krieger. Es ist ein hochkomplexer Roman, der verschiedene Sichten vereint, Die der Apachen, die der Verfolger, der Erzähler selbst auf Entdeckungsreise, der Historiker; ebenso schafft es Álvaro Enrigue, jeweils den sprachlichen Stil anzupassen. Meine Hochachtung! Mir hat der Roman gefallen, aber es ist sicher keine leichte Kost, ein Roman für jedermann.


    Álvaro Enrigue, geboren 1969 in Guadalajara, studierte in Mexico City Kommunikationswissenschaften, lehrte anschließend Literatur des 20. Jahrhunderts und promovierte an der University of Maryland. Seit seinem 1996 erschienen Debüt »La muerte de un instalador« gehört er zu den wichtigsten iberoamerikanischen Gegenwartsautoren und gilt als der bedeutendste mexikanische Autor seiner Generation. Seine Werke sind preisgekrönt und wurden in viele Sprachen übersetzt. »Aufschlag Caravaggio« (Blessing, 2015), war der erste Roman des Autors, der auf Deutsch erschienen ist. Álvaro Enrigue lebt in New York.


  7. Cover des Buches Geschichten zum Nachdenken (ISBN: 9783596520985)
    Jorge Bucay

    Geschichten zum Nachdenken

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Nach dem Meisterwerk von Jorge Bucay „Komm, erzähl mir eine Geschichte“ liegt die Messlatte ziemlich hoch. Selbst wenn man von keiner Fortsetzung dieser dort vorgestellten Geschichten ausgeht, so hofft man doch, dass die Erzählqualität nicht darunter leidet. Tut sie auch nicht. Allerdings folgen die „Geschichten zum Nachdenken“ keinem direkten Erzählstrang, sondern sind eine Aneinanderreihung von erlebten, phantasierten und überlieferten Geschichten.

    Es geht um die eigene Größe – vor dem Hintergrund der anderen, um Wut und Traurigkeit, um Vorteile und Privilegien vom Ich im Du und vieles mehr. Sie lesen sich allesamt mit Gewinn, falls man sich die notwendige Zeit nimmt, um das Gelesene auf sich wirken zu lassen. Erst dann erschließen sie sich in ihrer ganzen Vielfalt und damit in ihrer Wirkung auf die eigenen Vorstellungen, Gefühle und Sehnsüchte.

    Die Quintessenz der teils bezaubernden, teils bereichernden, teils nachdenklich aber immer auch emotional stimmenden Geschichten ist: Bleibt im Gespräch, entfernt euch nicht voneinander, geht aufmerksam miteinander um, kümmert euch umeinander – das Leben zu kurz, um es gedankenlos oder auch geschichtenlos (wahlweise: ereignislos) zu verschwenden. 

    (9.7.2021)

     

  8. Cover des Buches Winter is Coming (ISBN: 9783806233506)
    Carolyne Larrington

    Winter is Coming

    (78)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzen

    Game of Thrones ist eines der größten fiktionalen Universen unserer Zeit. Dahinter versteckt sich jedoch nicht nur eine spannende Geschichte voller Intrigen und verzwickter Kämpfe, sondern auch viel Anlehnung und Parallelen zu unserer wirklichen Geschichte. Die Autorin und lehrende Professorin Carolyne Larrington hat sich damit auseinander gesetzt und aufgearbeitet, wo George R.R. Martins Ideen entstammen könnten. Hierzu konzentriert sie sich besonders auf ihr Metier: mittelalterliche Geschichte und Literatur sowie nordische Sagen und Literatur. 

    Es hat mich während des Lesens sehr fasziniert, wie akribisch die Autorin vorgegangen ist. Zu vielen  bekannten und nicht ganz so bekannten Phänomen aus Serie und Buchreihe hat sie existierende Hintergründe untersucht und dargestellt. Dabei gefällt mir auch die passende Bebilderung des Buches sehr! Um der Autorin gut folgen zu können und vor allem nicht gespoilert zu werden, sollte man jedoch die Serie zumindest bis zu Staffel 5 gesehen haben und/oder die Bücher bis einschließlich Band 7 gelesen haben! Einige Spoiler werden zwar in Form eines Raben je nach Grad ihrer Schwere angezeigt, doch vermeiden lassen sich diese oftmals nicht, um die Geschichte historisch einordnen zu können.

    Dieses Buch ist meiner Meinung nach eines, das man nicht von Seite 1 bis 270 einfach "durchsuchtet". Dafür ist mir persönlich der Schreibstil zu wissenschaftlich. Allerdings ist es toll, um immer mal wieder ein bisschen reinzulesen oder auch bestimmte Phänomene aus der Serie nachzuschlagen, zu denen einen die Hintergründe besonders interessieren. 

    Fans, die mehr wissen wollen, empfehle ich dieses Buch! Ich habe viel dazu gelernt. Von mir gibt es 4 🌟☺️

  9. Cover des Buches Asche und Eden (ISBN: 9783957348395)
    Fabienne Sita

    Asche und Eden

    (10)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Dieses außergewöhnliche Buch beschreibt eine innere Reise an der Hand eines liebevollen Begleiters. Wie die Autorin im Vorwort feststellt, lässt sich dieses Buch nicht eindeutig einer Kategorie zuordnen. Mit einer künstlerisch durchdachten Gestaltung und allegorischen Texten, nimmt es den Leser mit auf eine Reise der Heilung von inneren Wunden. Das Ergebnis dieses Ganzwerdens ist ein Leben, das von Freiheit und Schönheit bestimmt ist.

     

    Dieser Weg beginnt mit der Enttäuschung der Autorin nach einem schmerzhaften Todesfall, durch den sich ihre Welt in ein undurchdringliches Schwarz verwandelt. Doch nach einiger Zeit geschieht etwas. Aus der Asche des Zerbruchs entsteht ganz allmählich etwas Neues.

     

    Nacheinander betritt die Autorin in Gedanken verschiedene Bauwerke und Landschaften. Eine schwarze Festung, ein Haus, das scheinbar keine Wünsche offenlässt, eine Wohlfühl-Insel und mehr. An jedem Ort gibt es etwas zum Entdecken, zum Lernen, zum Aufarbeiten. Es geht um grundlegende Lebensthemen wie Neid, Täuschung und Angst. Daneben werden Wunden angesprochen, wie die Wut auf Gott, oder die Angst vor Kontrollverlust.

     

    Vieles erscheint der Erzählerin als unüberwindbare Hürde. Die Erlebnisse rufen tiefe Schmerzen hervor, doch ihr Begleiter, der Mann in Weiß, lässt ihr die Zeit, die sie braucht. Und immer ist er tröstend an ihrer Seite. Er selbst trägt bei allem die schwerste Last.

     

    Eine durchgängige Frage dieses Buchs ist die Frage nach dem Selbstwert. Was ist, wenn ich nicht genüge? Und immer wieder geht es um das Loslassen und die richtige Balance, und das bezieht sich nicht nur auf Materielles, sondern auch auf Haltungen, wie Selbstmitleid oder Vergleichsdenken.

     

    Die märchenhaften Gleichnisse werden nicht den Geschmack von jedem Leser treffen, dafür sind sie zu persönlich gefärbt. Doch lassen sich die Gedanken leicht auf das eigene Leben übertragen. Immer wieder schimmert beim Lesen etwas Wahres durch, das tief ins Herz dringt. Stückchen für Stückchen zeigt das Buch eigene Lebenswunden auf und weist den Weg zur Heilung.

     

    Der Mann in Weiß, der für Jesus steht, begeistert mit seinem liebevollen und verständnisvollen Wesen. Dadurch schimmert das uns zugewandte Herz Gottes durch die Seiten dieses Buchs.

     

    Fazit: Mit dem Thema innere Heilung nimmt dieses Buch seine Leser mit auf eine Reise zur Wahrheit und Heilung. Sehr empfehlenswert!

  10. Cover des Buches Rost auf dem Fahrrad (ISBN: 9783960870661)
    Saskia Louis

    Rost auf dem Fahrrad

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Ich finde diese Kurzgeschichte eher neutral. Für meinen Geschmack ist sie ein bisschen zu kurz geraten, um wirklich dahinter zu blicken, was sie aussagen möchte. Gerne hätte ich mehr über den alten Mann, das Mädchen und auch das Fahrrad erfahren, um einen besseren Einblick in die Thematik zu erhalten.

  11. Cover des Buches Venedig (Kurzgeschichte,  Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe) (ISBN: 9783960871910)
    Ankay Black

    Venedig (Kurzgeschichte, Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)

    (11)
    Aktuelle Rezension von: mehrpfot
    Venedig = John, der Halodri? - anders als gedacht
    ***** 5 (4,5) von 5 Sterne

    Vorab:
    Meine Rezension stellt keine Inhaltsangabe dar, sondern gibt meine ganz persönliche Meinung wieder, die ich zu einem Buch habe, und was ja auch Sinn und Zweck einer Rezension ist.
    Dieses Exemplar wurde mir vom Verlag als Leseexemplar im epub-Format zur Verfügung gestellt.

    Das Cover mit den dem zum Titel passenden maskierten Frauen hat meine Aufmerksamkeit erregt, auch die Kurzbeschreibung klang ganz nach einer gelungenen kurzen literarischen Unterhaltung.
    „ Der perfekte Plan Johns Leben läuft perfekt: Ein gut bezahlter Job, eine treusorgende Ehefrau, die mit ihrer Sehnsucht nach Urlaub in Venedig nur minimal nervt, und eine leidenschaftliche Affäre mit der blutjungen Sekretärin. Doch als sich seine Liebschaft nicht mehr meldet und er sie besuchen will, kommt alles anders, als gedacht...“
    Die Sprache und der Schreibstil von diesem kurzen Lesevergnügen liest sich flüssig weg.
    Kurz ist bei der Story Programm: Angegeben sind dreizehn Seiten, doch das Lesevergnügen mit dem Lesehappen umfasst nur vier Seiten.

    Auch suggerierte mir die Genre-Benennung „Humor“ auf dem Cover, daß es lustig wird. Humor fand ich in diesem Lesehappen nur in einer Situation, und auch dort ließe sich über die Bezeichnung Humor streiten, oder ob die Situation nicht nur „Situationskomik“ hat.
    Spannend, kurzweilig und sehr unterhaltsam war dieser Lesehappen allemal und auch das Ende gefiel mir ausgesprochen gut.

    Kurz und gut:
    Mensch sollte sich nicht auf die Angaben des Genres auf dem Buchcover verlassen.
    Auch wenn ich Humor erwartete, wurde ich von diesem Booksnack gut unterhalten.

    © JM-MS 05-2017
  12. Cover des Buches Die Figur Edward Cullen (ISBN: 9783937748139)
    Leonie V Thöne

    Die Figur Edward Cullen

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    2005 eroberte Stephenie Meyers „Twilight“ („Bis(s) zum Morgengrauen“) die Bestsellerlisten. Hauptdarsteller, der als Mischung aus „Romeo und Julia“ und „Dracula“ vermarkteten Romanserie, sind das junge Mädchen Bella Swan und der Vampir Edward Cullen. Eine verbotene Liebe zwischen dem „Löwen und dem Lamm“ – ein Vampir-Vegetarier und eine willensstarke junge Frau.Meyer ist bekennende Angehörige der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“, umgangssprachlich als „Mormonen“ bekannt.



    Mit dem Hype um die Twilight-Saga wurde Stephanie Meyer über Nacht weltberühmt und hat viele Teeniemädchen mit ihrem altmodischen Edward und den coolen Jacob verzaubert. Doch was versteckt sich hinter der Geschichte und von was wurde die Autorin des Romans beeinflusst? Laut eigener Aussage ist Stephanie Meyer bekennende Mormonin und hat die Lehren der Mormonen auch in ihr Werk einfließen lassen. Leonie V. Thöne beleuchtet dieses Aspekt in ihrer wissenschaftlichen Arbeit und zieht Vergleiche zwischen dem Roman und den Lehren der Mormonen. Dabei reißt sie zuerst Meyer´s Werk "Biss zum Morgengrauen" und dann die Werte der Mormonen an. Anschließend zitiert sie Textpassagen und belegt an diesen die Ähnlichkeiten zum Mormonentum. Das ist bisweilen sehr interessant, aber auch sehr trocken. Durch die Arbeit sieht man den Roman mit anderen Augen, was sich aber zum größten Teil meines Erachtens nicht als schlimm erweist. Angesprochen werden Themen wie: Verhalten von Paaren vor der Ehe und Familienzugehörigkeiten, dass man seinen nächsten lieben soll etc.


    Wer mehr über Stephanie Meyer erfahren möchte und Hintergrundwissen zu den Romanen der Twilight-Reihe erhalten möchte, der ist mit diesem Buch durchaus gut beraten. Jedoch sollte man beachten, dass es nur ein Abriss zu der Religion ist und es sich hier um einen wissenschaftliche Arbeit handelt. Wer dieses Buch liest sollte sich auf ein recht trockenes Thema vorbereiten, welches schon nach einigen Seiten einschläfernd wirkt.


    Meiner Meinung nach kann man dieses Buch mal gelesen haben, muss man aber nicht. 


    3 von 5 Sternen
  13. Cover des Buches Wo ist denn da der Unterschied? (ISBN: 9783411708666)

    Wo ist denn da der Unterschied?

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Samira_Ho

    "Wo ist denn der Unterschied?", erschienen im Duden-Verlag, ist ein Kinderbuch, das sich die Dinge genauer anschaut und vergleicht. Es ist eine Art Lexikon mit schönen, modernen Illustrationen, das kindgerecht verschiedene Unterschiede erklärt. Zum Beispiel zwischen Alligator und Krokodil, Arktis und Antarktis, Wespe und Biene oder mir und dir. Über 150 Sachen werden in diesem Buch auf spannende Weise angesprochen. Das Buch ist wertig als Hardcover eingebunden und somit auch eine perfekte Geschenkidee. Sehr lehrreich und wissensvermittelnd. Hierin können die Kinder super alleine herumblättern und stöbern. Gerne empfehle ich es weiter! 

  14. Cover des Buches Jesus (ISBN: 9783629101907)
  15. Cover des Buches Gefallenengedenken im globalen Vergleich (ISBN: 9783486717228)

    Gefallenengedenken im globalen Vergleich

    (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Schlachtfeld Klassentreffen (ISBN: 9783959100212)
    Heike Abidi

    Schlachtfeld Klassentreffen

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Die Stunde der Wahrheit ist gekommen – Zeit fürs Klassentreffen! Seien wir ehrlich: In Wirklichkeit interessiert es uns doch alle, ob die frühere Klassenschönheit immer noch so verdammt gut aussieht, der absolute Mädchenschwarm mittlerweile einen Bierbauch vor sich herträgt und Streber Peter auch mit vierzig noch im Hotel Mama wohnt. Von überraschenden Verwandlungen über ungelöste Konflikte bis hin zu Dingen, die sich einfach niemals ändern werden – eins ist klar: Beim Wiedersehen der etwas anderen Art wird es schräg!


    Wir alle lernen diese Situation früher oder später kennen. Klassentreffen. Während sich die einen freuen alte Bekannte wieder zu sehen, bricht beim nächsten der Angstschweiß aus, weil er nur schlechte Erinnerungen an seine Schulzeit hat. Doch was kann auf so einem Klassentreffen alles passieren? In dieser Anthologie bietet Heike Abidi uns wieder passende Ratschläge und Geschichten in denen man sich oder eben seine Klassenkameraden wieder findet. Humorvoll, zu Weilen emotional wird der Leser an die Problematik Klassentreffen herangeführt. Wir erhalten Gründe, warum man ganz und gar nicht auf ein Klassentreffen gehen sollte. Wir bekommen aber auch die guten Seiten eines Treffens aufgezählt. Man kann ja auch einfach nur mal gucken und wenn es nicht gefällt einfach wieder gehen. Schließlich interessiert es und doch alle brennend, was denn wohl aus dem Klassenclown oder der Klassenbarbie geworden ist. Schließlich kann man Bilanz ziehen. Aus wem ist etwas geworden, wer hat nichts erreicht. Wir haben die stillschweigenden Genießer und die Proleten. Mein Haus, mein Dackel, meine Katze. Es werden die Kinder ausgewertet, wie oft man schon geschieden ist oder in peinlichen Gegebenheiten geschwelgt. Lehrer tauchen mitunter auch auf einem Klassentreffen auf. Hat man sie in guter oder in schlechter Erinnerung. Es gibt so viele Möglichkeiten ein Klassentreffen zu begehen und zu erleben. Manchmal finden sich auch neue Paare oder man muss staunen, dass das It-Paar der Schule getrennt ist und manchmal muss man nach Jahren erst erkennen, in was man sich da früher verliebt hatte oder einfach nicht gesehen hat.


    Heike Abidi schafft es wieder einmal eine bunte Mischung an Klassentreffen und ihre Begebenheiten zusammen zu tragen und diese strukturiert dem Leser zu präsentieren. Da gibt es Geschichten bei denen man einfach nur den Kopf schüttelt, weil sie wirklich weit hergeholt wirken, aber es gibt auch Geschichten, die gehen einfach ans Herz. Da gibt es Trauer, es gibt Erkenntnisse, es gibt aber auch die ganz große Liebe. Hier ist für jeden Leser etwas dabei und vielleicht hilft das Buch auch die eine oder andere Situation zu vermeiden oder den einen oder anderen besser zu verstehen.
    Meine Top 5 - Geschichten in diesem Buch waren:


    1. Das ägyptische Klassentreffen. Wunderbar chaotisch, wie man sich so ein Klassentreffen in Ägypten vorstellt und die Lösung und das Happy End einfach ein Klischee.
    2. Dann ist da die junge Frau, die ihren guten Freund als ihren Alibipartner mit zum Klassentreffen nimmt und sich dann doch Hals über Kopf in ihn verliebt. So schön.
    3. Dann ist da die Erinnerung der alten Lehrerin, die eigentlich nicht zu dem Klassentreffen gehen möchte und dann doch von der ganzen Klasse abgeholt wird.
    4. Dann haben wir da noch die Geschichte vom Hippi-Blümchen, welches trampft und prompt im Auto ihrer meistgehassten Klassenkameraden landet und sich die Lästereien anhören muss. Zum wegschmeißen.
    5. Und dann haben wir noch den Brief an die Freundin. Das fand ich sehr, sehr traurig.


    Richtig schlecht hingegen fand ich die Geschichte der ehemaligen Schüler, die ihren gehassten Lehrer entführen und ihn richtig zur Sau machen. Sicher mag nicht jeder seine Lehrer von damals, aber diese Geschichte war für mich unter der Gürtellinie und hat mit dieser Fäkalsprache und ihrem Ablauf in meinen Augen gar nichts in diesem Buch zu suchen.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen Lesern. Jeder von uns hatte schon einmal ein Klassentreffen und wird sich in der einen oder anderen Geschichte wieder finden. Wer noch kein Treffen hatte, der bekommt hier einen Einblick, wie es laufen kann oder wie man es eben besser machen könnte. Wer sich auf dieses Buch einlässt sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass es vor allem die Lachmuskeln trainiert. Schön.


    Idee: 5/5
    Geschichtenauswahl: 4/5
    Tipps und Tricks: 4/5
    Glaubwürdigkeit: 4/5
    Humor: 4/5


    Gesamt: 4/5
  17. Cover des Buches Achtung, Artgenosse! (ISBN: 9783548376851)
    Dietmar Wischmeyer

    Achtung, Artgenosse!

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Wischmeyers Beschimpfungen von Stumpfsinn und Gefräßigkeit des menschlichen Lebens, Wegwerfgesellschaft und Planetenvermüllung werden auf den Punkt gebracht, wie immer in gewohnt deftiger Sprache. Um die Deutschen muß es einem angst und bange werden, aufscheinende Pegidisten sind aber selbstverständlich noch etliche Grade ablehnungsbedürftiger. Wo bleibt die Neuauflage mit AFDlern, Coronaleugnern und Reichsbürgern? Die Entwicklung der deutschen Doofheit hat ja in der Zwischenzeit eher noch zugenommen. Wie wärs mit Wischmeyer for president? Oder vielleicht Günter der Treckerfahrer (aus Groß Hesepe!)?

  18. Cover des Buches Die Wissenschaft schlägt zurück! (ISBN: 9783831204663)
    Andreas Müller

    Die Wissenschaft schlägt zurück!

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    „Die Wissenschaft schlägt zurück! – Kinofilme im Faktencheck“ ist aus der Feder des Autors Dr. Andreas Müller.


    Dr. Andreas Müller nimmt bekannte Science Fiction Filme wissenschaftlich unter die Lupe. Hier kann man keine tief starre wissenschaftliche Abhandlung des Themas erwarten. 


    Mit sehr viel Humor werden die Filme auseinander genommen und analysiert. Es ist natürlich auch sehr fundiert, ernst und wissenschaftlich, wenn es um den Realitätsvergleich geht. 


    Was mir sehr gut gefallen hat war, dass der Autor auch Filme behandelt hat, die ihm persönlich nicht gefallen haben. Diese wurden jedoch nicht durchgehend schlecht gemacht, sondern auch hier fundiert auseinander genommen und behandelt. Auch wurde immer genau erwähnt, warum der Film nicht so gefallen hat, wie das bei mir bei negativen Rezensionen auch immer ist. Ein pures, das war „Kacke“ geht nämlich gar nicht. 


    Im Grunde hatte der Autor mit seinen Filmmeinungen auch genau meine Meinung getroffen. Daher fand ich sein Werk wohl richtig humorvoll. Allerdings habe ich nicht nur gelacht, ich fand die wissenschaftlichen Teile wirklich hoch interessant. 


    Wer natürlich eine Abhandlung lesen will, die nicht teilweise ins lustige gezogen ist, dürfte hier wohl etwas genervt sein. Für mich war es genau das richtige. Ein schweres Thema humorvoll und einfach erklärt, was will ich mehr. Ich werde in Zukunft Science Fiction Filme trotzdem nicht mega wissenschaftlich sehen und auseinander nehmen. Auch ich habe schon immer Punkte gefunden, bei denen ich sicher war, dass dies so nicht funktionieren könnte. Gerade nach dem Buch finde ich mich jetzt bestätigt in den Punkten die mir spanisch vorkamen, da es der Autor genauso gesehen hat. 


    Interessant wäre noch gewesen, wie Dr. Müller die „Stargate – SG1“ Serie auseinander genommen hätte. Vielleicht kommt das dann in einem zweiten Band zusammen mit neueren Katastrophenfilmen. Lesen würde ich es auf jeden Fall!


  19. Cover des Buches Keine Angst vor dem Islam: Die meistgefürchtete Weltreligion besser verstehen und Muslimen offen begegnen. (ISBN: 9783957341471)
    Patrick Nachtigall

    Keine Angst vor dem Islam: Die meistgefürchtete Weltreligion besser verstehen und Muslimen offen begegnen.

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Haibane-Renmei

    Die heiligen Bücher des Islams ist wie die meisten glauben nicht der Koran. Der Koran macht nur 26% der gesamten heiligen Lehre aus. Fehlen noch 74%. Und die sind einmal die Sira (Mohammeds Biografie; nicht zu verwechseln mit der Sharia) welche 14% ausmacht und die Hadithen (Mohammeds Traditionen und Aussprüch) die 60% sind. Die zusammen ergeben die Bibel des Islams. Und nicht der Koran allein. Wer sich direkt an der Quelle informiert, braucht keine anderen Bücher. Und diese Bücher (Koran, Sira, Hadithen) können nicht in Frage gestellt werden. Von niemandem. Wenn Patrick Nachtigall behauptet der Islam würde sich ausschließlich verteidigen und in den Hadithen steht daß der Prophet sagte: 

     Sahih Bukhari Volume 4, Book 52, Hadith Number 196.

    Allah ‘s Apostle said, ” I have been ordered to fight with the people till they say, ‘None has the right to be worshipped but Allah,’ and whoever says, ‘None has the right to be worshipped but Allah,’ his life and property will be saved by me except for Islamic law, and his accounts will be with Allah, (either to punish him or to forgive him.)” 

    ist dass der Beweis dass Patrick Nachtigall lügt.

    Nachtigall behauptet dass am Silvesterabend in Köln die Frauen von Rechtsextremen belästigt worden sind, dabei waren es Muslime und keine Rechtsextremen.

    Der Autor schreibt: „Deutschland ist wesentlich strapazierfähige. Wir sollten nicht aufgrund der aktuellem Vorkommnisse überreagieren“

    Wie schön daß er uns vorschreiben will, was ÜBERREAGIEREN ist. Als der Jihaddist mit einem LKW in den Weihnachtsmarkt reingefahren ist, um möglichst viele Ungläubige zu töten, war dies wahrscheinlich auch ne “Überreaktion„. DASS hätte der Autor mal auf der Beerdigung der Opfer verkünden sollen

    Der Autor schreibt: „Ungeachtet dessen darf daß weitere Vorgehen nicht darin bestehen, stark vereinfachte politische Meinungen zu etablieren, theologische Äußerungen zu verbreiten und falsche Vorstellungen zu nähren, die auf Mangel an Informationen beruhen und dazu führe, dass alle Muslime zu Comic-Figuren gemacht werden.

    Und was als „stark vereinfacht gilt, dass will natürlich der Autor bestimmen. Seien sie schlau und bilden sich selbst ein Urteil. Lassen sie sich diese wichtige Entscheidung nicht vom Autoren weck nehmen, weil es einfach ist.

    Der Autor schreibt: „In unserer globalisierte, vernetzten Welt ist es sehr viel wahrscheinlicher, jemanden wie Linda als einen Terrorist zum Nachbarn zu haben“

    Und wieder lügt der Autor. Auf richtig perfide Art. ich werde es euch an einem anderen Beispiel erläutern. Ich bin Kaufmann und will eine Tonne Fleisch verkaufen. Ich habe die Wahl nach Deutschland zu reisen oder nach Saudi Arabien. Wofür entscheide ich mich? Für Saudi Arabien, weil dort viel mehr Leute leben. Erkennt ihr meinen Fehler? Ich hab ein entscheidenden Faktor übersehen. In Saudi Arabien leben zu über 90% Muslim. Und die essen kein Schweinefleisch. Mehr Leute bedeutet nicht automatisch bessere Verkaufschancen. Nur weil mehr Deutsche in Deutschland gibt, heißt es nicht dass die Terroristen in Deutschland auch größtenteils Deutsche sind. Im Gegenteil. Die meisten Terroristen weltweit sind Moslems. Und die meisten Muslime in Deutschland kommen aus Arabien und der Türkei. Jemanden wie Linda als Terrorist zum Nachbar zu haben liegt unter einem Prozent. Dagegen jemanden wie Mohammed zum Terroristen zu haben bei 95%.

    Der Autor schreibt: „Die Bibel lehrt uns, dass alle Menschen im Bilde Gottes geschaffen sind, und wenn wir die Muslime wie uns selbst liebe, um mit den Worten Jesu Christi zu sprechen, dann werden wir sie als Teil der menschlichen Familie und der Schöpfung Gottes betrachten.“

    Nach der Logik des Autors sind wohl alle Menschen gut. Weil Gottes Schöpfung unmöglich Böse sein kann? Dann wird es Zeit dass wir Hitler endlich vergeben und lieben, denn auch er war eine Schöpfung Gottes. Die Taten der Muslime beweisen, dass sie nicht mehr zur Gesellschaft gehören. Ansonsten gehören auch Mörder zur Gesellschaft und wir sollten sie frei lassen.

    Der Autor schreibt: „Wenn wir es damit ernst meinen, auf Muslime zuzugehen und sie zu Christus zu führen, können wir nicht umhin, Sie kennenzulernen, und wir dürfen auch keine eindimensionale Sicht der muslimischen Welt haben“

    Die Wahrheit ist keine „eindimensionale Sichtweise“. Jesus Christus sagte: „Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreite! Sie kommen zu euch, getarnt als Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe“ (Lk 6,43) Und warum haben WIR die Pflicht denen zu begegnen und uns ihnen anzupassen? DIE müssen aus dem Mittelalter raus in die Moderne, wo Gleichberechtigung herrsch. Wenn wir uns denen anpassen heißt es Sayonara Menschenrechte, Frauenrechte ect. willkommen Sharia und Sklaverei. Die sind die Wilden die sich anpassen müssen und wir müssen sie dazu zwingen, denn frei werden die es niemals tun.

    Zum Abschluss noch zwei Zitate:

    Bibel (2. Johannes 1:7): „Denn viele Verführer sind in die Welt gekommen, die nicht bekennen dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist - das ist der Verführer und der Antichrist“

    (Mit „im Fleisch gekommen„ ist gemeint dass Gott als ein Teil von sich in Jesus Christus auf die Erde kam)

    Koran Sure 3:54: „Dazu täuschten sie und auch Allah Täuschte. Und Allah ist der beste Täuscher von allen“ (Eigentlich heißt es Allah ist der beste Ränkeschmied)

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