Bücher mit dem Tag "verhör"
121 Bücher
- Karen M. McManus
ONE OF US IS LYING
(1.226)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDer Schreibstil der Autorin ist toll. Die Erzählweise ist locker und man kommt schnell voran.
Ich mag das Setting an der Bayview Highschool. Jedes Buch besitzt einen anderen Schwerpunkt. Der Mord an Simon in Band eins war spannend umgesetzt. Ich habe echt mitgefiebert und gerätselt.
Ich liebe die Erzählweise und die Spannung in den Jugendthrillern der Autorin. Die Bücher können alle unabhängig gelesen werden. Jedoch treffen wir in den Büchern immer wieder alte Bekannten wieder, weshalb ich die Reihenfolge empfehlen würde.
Band eins war mein Favorit der Reihe.
Von mir kriegt die Reihe 4 von 5 Sterne. - Ethan Cross
Ich bin die Nacht
(1.238)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueWer gerne Thriller liest, kommt gefühlt nicht an die Bücher von Ethan Cross vorbei. "Ich bin die Nacht " war das erste Buch das ich jetzt gelesen habe und ist auch der Einstieg in die Reihe.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt sehr schnell durch. Wirklich gut geschriebener Pageturner. Jedoch waren mir die Charaktere irgendwie nicht greifbar und insgesamt gab es Stellen, die ich nicht abgekaufen konnte, weil es mir zuuu konstruiert war.
Dennoch interessiert es mich wie es weitergeht und vielleicht wird es in Band zwei besser.
- Ethan Cross
Ich bin die Angst
(597)Aktuelle Rezension von: AlissilaIch kann diese Reihe einfach nur immer wieder empfehlen! Jeder Teil endet mit einem Banger und man ist neugierig wie es weiter geht.
Auch dieser Teil besticht durch absolut großartige Spannung, eine fesselnde Schreibweise und großer Unterhaltung.
Es ist immer wieder eine neue Überraschung enthalten und man weiß garnicht ob man bestimmte Protagonisten jetzt abgrundtief hassen oder lieben soll!
Die Geschichte um Frank und Markus wird einfach nicht langweilig. Auch die Protagonisten rund um die beiden sich vielschichtig und laufen nicht nur mit sondern haben ihre eigenen Höhen und Tiefen.
Absolute Empfehlung!
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht
(610)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoSaaba Tahir hat mit Band 1 einen verdammt guten Grundstein gesetzt und liefert im zweiten Teil erneut eine fesselnde Story ab.
Die Charaktere sind unglaublich gut beschrieben. Facettenreich, greifbar und fast schon real. Die betrifft nicht nur die Hauptfiguren sondern sämtlichen Nebencharaktere. Tahir schreibt dabei so bildhaft und emotional, das die gesamte Story durchgehend spannend ist. Doch auch die leisen Momente sind da und haben mich berührt.
In diesem Buch lesen wir zudem nicht nur Laia und Elias sondern dürfen auch in Helenas Welt eintauchen. Was mich anfangs hat zweifeln lassen, aber schon nach dem ersten Kapitel war klar, das die dritte Pov der Geschichte nur noch mehr Tiefe geben wird.
Weiterhin eine absolute Leseempfehlung. Klasse Welt, greifbare Charaktere und viel Spannung.
- Chris Carter
Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)
(1.557)Aktuelle Rezension von: LidenKeine Leseempfehlung
Datum : 16.09.2025
✨Handlung✨
Ein grausamer Mord von einem Serienkiller.
✨Protagonisten✨
Hunter und Garcia waren unsere Protagonisten. Und sie waren komplett überzeichnet. Perfekte, hochattraktive Männer (oder Götter ?), Hunter mit (natürlich) schwierigem Privatleben. Das Ermittler Klischee wurde vollends erfüllt.
✨Setting✨
Es war typisch amerikanisch, allerdings (für mich) im eher negativen Sinne.
✨Schreibstil✨
Solider Schreibstil. Es ging mal um das Privatleben der Ermittler und mal um die Polizeiarbeit. Es gab einige brutalere Szenen, wer damit Schwierigkeiten hat, sollte das Buch überspringen.
✨Fazit✨
Ein Muss für Psychothriller Fans ? Ich sage : Nein.
Ein brutaler, klischeehafter Ermittlerthriller. Bin mir unsicher, ob ich die Folgebände überhaupt anfangen werde. Mein Durst an (amerikanischen) Ermittlerthrillern ist gestillt, sogar so sehr, dass es mir eher aus den Ohren rauskommt.
- Stefan Zweig
Schachnovelle
(1.504)Aktuelle Rezension von: Trishen77Jedes Buch kann eine neue Liebe sein, meist eine, die begeistert, aber bald an Intensität verliert und vergessen wird. Doch manche werden zu alten Lieben - es sind die ganz besonderen Bücher, die Schätze, die vielleicht nicht mal einen Ehrenplatz im Regal haben, aber die wir immer wiederfinden, die wir nicht weggeben, bei denen wir immer genau wissen, wo sie stehen. Für mich ist die Schachnovelle so eine seltene alte Liebe. Und obwohl mir das Schachspiel mehr Bewunderung und Faszination als Begreifen abgewinnt, oder vielleicht gerade deswegen, würde dieses Buch in der Liste meiner liebsten Werke jederzeit auftauchen. Es ist so schön und doch so fesselnd, so gekonnt und doch so malerisch einfach. Ein Buch, das man immer wieder lesen kann, wie sonst nur ein heißgeliebtes Gedicht.
Es können oft die letzten Erzählungen eines Schriftstellers sein, die die einfachste und doch wunderbarste Seite seiner Erzählkunst enthüllen. So bei Hemingway ( Der alte Mann und das Meer ), Kipling ( Genau-so Geschichten ) und auch in gewissem Sinne bei Kafka (Der Bau) und Camus ( Das Exil und das Reich ). So auch bei Stefan Zweig, der viele großartige Erzählungen geschrieben hat (und wunderbare Gedichte: Silberne Saiten ) die dennoch alle nicht die Schachnovelle erreichen, in ihrer Schlichtheit, Eleganz, ihrer Konsequenz, ihrer Form, ihrer Geschichte.
Ungern möchte ich hier zu viel von der Handlung dieser Geschichte vorwegnehmen. Denn ihre Einzigartigkeit liegt auch in der Beschaffenheit des Erlebnisses, das man hat, wenn man die Geschichte zum ersten Mal lesen darf. Es sei aber gesagt, dass Zweig auf höchste eigene, fast schon innovative Weise die Nazidiktatur in sein Buch mit einbindet, doch nur sehr am Rande spielt sie eine Gastrolle, wenn auch keine unerhebliche. Doch eigentlich geht es um Schach und um die Faszination und die ambivalente Anschauung zu diesem Spiel - ist es System, ist es Schulung, Instinkt oder Mathematik? Doch werden darüber keine Reden geschwungen ' es ist bloß das meisterhafte Thema, an dem Zweig seine meisterhafte Studie zweier Charaktere und ihrer Lebensgeschichte anlehnen kann; es ermöglicht ihm, zwei völlig verschiedene Menschen einander gegenüberzustellen. Eine psychologische Herangehensweise, gewiss - aber eingebunden in eine Geschichte, die wahrlich unvergesslich und in sich selbst, in ihrer Idee schon klassisch ist.
Stefan Zweig hat einige Erzählungen verfasst, die in ihrer Psychologie und ihrer beinahe nachzuempfindenden Schilderung und Erzählweise, oft großen Eindruck beim Leser hinterlassen. So die Novelle mit dem bezeichnenden Titel Angst oder natürlich eine der besten Geschichten über die Schwelle zwischen Kindheit und Jugend, Brennendes Geheimnis . Doch obwohl diese Texte Erkenntnis- und Verständnisblitze durch die Adern des Lesers jagen, sind sie doch nichts im Vergleich zu den beiden unsterblichen Geschichten, die Zweig uns mit Brief einer Unbekannten und diesem Buch geschenkt hat. Klar, wir wollen erfahren werden, lernen und reflektieren, aber eins wollen wir noch mehr: Geschichten lesen. Und so eine ist dieses Buch. Einfach eine runde, vollendete Erzählung - eine Geschichte, wie sie nur im Buche steht.. - Hans Fallada
Jeder stirbt für sich allein
(318)Aktuelle Rezension von: Sonja_Schmitz1Durch Zufall bin ich auf Fallada und dieses Buch gestoßen.
Es ist eine sehr gut erzählte, tragische Geschichte über den Krieg, Hitler, den Widerstand und die Menschen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich werde mit Sicherheit weitere Fallada Bücher lesen. - Stephenie Meyer
The Chemist – Die Spezialistin
(256)Aktuelle Rezension von: wasserratteInhalt:
Dr. Juliana Fortis ist auf der Flucht. Sie hat für eine geheime Spezialeinheit der Regierung gearbeitet und weiß mittlerweile zu viel. Es wurden schon vermehrt Anschläge auf sie ausgeübt. Jetzt versucht sie mit aller Kraft am Leben zu bleiben. Sie wird aus der Reserve gelockt mit der Möglichkeit dem Ganzen ein Ende zu setzten. Dafür soll Juliana einen allerletzten Auftrag durchführen. Ist es wirklich eine gute Idee diesen Auftrag anzunehmen?
Meine Meinung:
Ich lese eher selten Thriller. Der hier hat mir sehr gefallen. Ich fand ihn an manchen Stellen etwas zu langgezogen und konnte auch nicht genug die Emotionen der Protagonisten spüren. Ich würde sagen, dass es sich hier nicht um einen typischen Thriller handelt. Es gibt eine Liebesgeschichte, die das Ganze etwas aufmischt.
Ich wurde von Anfang an gecatcht und war gespannt zu wissen, wie es für Juliana/Alex weiter gehen wird. Das Leben der Protagonistin ist echt einzigartig. Ständig auf der Flucht und jederzeit bereit zu sein sich zu verteidigen ist definitiv nicht leicht. Ich fand es schön zu sehen, dass sie ihre Fähigkeiten als Spezialistin / Chemist dazu nutzt sich zu verteidigen. Es sind zwar auch Waffen, diese muss sie aber mit Verstand einsetzen. Ihre Ressourcen sind nicht endlos.
Ihre Vorgehensweise wird etwas auf den Kopf gestellt, als sie anfängt immer mehr Gefühle für Daniel zu entwickeln. Einerseits fand ich es verständlich, dass sie aufgrund ihrer Gefühle verwirrt ist. Aber für mich war es nicht so ganz nachvollziehbar, warum sie so „unvorsichtig“ wurde. Sie ist anfangs sehr bedacht und handelt auf einmal naiver. Sie hat in meinen Augen nicht genug die Entscheidung hinterfragt, alles zu geben, um Daniel zu beschützen.
Ich finde nicht, dass dieses Cover zum Inhalt passt. Das amerikanische und englische Cover passen deutlich besser 😊
Fazit:
Eine spannende Geschichte, die ein paar zu viele Seiten hatte. Kürzer und etwas knackiger hätte mich noch mehr gefesselt. Dennoch sehr empfehlenswert.
- Chris Carter
Der Knochenbrecher
(914)Aktuelle Rezension von: SBADer Titel des Buches wirkt etwas irreführend und steht nicht in direktem Zusammenhang mit der eigentlichen Handlung. Dennoch überzeugt der dritte Teil der Hunter‑Serie erneut mit der gewohnten Mischung aus Spannung, Tempo und düsterer Atmosphäre. Wie schon in den ersten beiden Bänden zeigt Chris Carter auch hier eine beeindruckende Vorstellungskraft, die keine Grenzen zu kennen scheint.
Besonders die intensiven, teils verstörenden Szenen tragen dazu bei, dass die Geschichte den Leser bis zum Schluss fesselt. Allerdings hätte ich mir ein etwas schlüssigeres Finale gewünscht. Der Täter wirkt im letzten Drittel der Handlung ein wenig konstruiert, fast so, als sei die Auflösung etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Insgesamt 3.5 Sterne.
Insgesamt bleibt der Roman jedoch ein packender Thriller, der Fans der Reihe weiterhin bestens unterhält.
- Karen M. McManus
Two can keep a secret
(265)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerNormalerweise liebe ich ja die Bücher von Karen M. McManus, doch dieses hat mich ein wenig enttäuscht. Am Anfang hat es mich mega gecatcht und es war richtig cool. Das Buch war eigentlich sehr spannend und die Charactere richtig sympathisch. Trotzdem hatte ich während den letzten 100 Seiten gar keine Lust mehr, irgendwie hat es sich mega gezogen. Trotzdem war es ein gutes Buch.
- Truman Capote
Kaltblütig
(348)Aktuelle Rezension von: mattderEin Mordfall lässt Truman Capote ein Bericht schreiben. Herausgekommen ist ein Buch das sehr gut zu lesen ist. Die Studie über den Mensch und zu was er fähig ist. Der Mord der Familie ist so einfach. Aber auch brutal und sinnlos, er reget zu nachdenken an. Macht einen sprachlos. Weg ein paar Dollar Leute umzubringen.
- Ethan Cross
Ich bin der Schmerz
(428)Aktuelle Rezension von: AlissilaAuch das Buch hat mich wieder begeistert.
Ich liebe die Protagonisten und die Schreibweise. Außerdem finde ich die Story wieder gelungen und das die Perspektive wechselt finde ich grandios.
Frank ist sich treu obwohl er irgnedwie weicher wirkt. Marcus ist hier das Opfer und macht dabei tortzdem eine gute Figur. Alle Protagonisten haben eine Geschichte die interessant und nicht langweilig sind, auch wenn es eigenltich nur Nebencharaktere sind!
Ich freue mich auf den nächsten Teil!
- Jodi Picoult
Neunzehn Minuten
(954)Aktuelle Rezension von: Katrin1Als ich das Buch beendet hatte, musste ich googeln nach der wahren Geschichte, die hinter diesem Buch steckt. Mit Erstaunen stellte ich fest - es gibt keine. Es ist tatsächlich nur eine Geschichte in einem Buch. Tatsächlich hat es sich so gelesen, als wenn es diese Menschen gegeben hätte und ein Überlebender dieses Buch geschrieben hätte. So autentisch geschrieben, dass man absolut mitfühlen kann.
- Michael Tsokos
Zerschunden
(425)Aktuelle Rezension von: TuppisEine alte Frau wurde vom Supermarkt nach Hause verfolgt, in ihrer Wohnung überwältigt und ermordet.
Dr. Fred Abel war Rechtsmediziner beim BKA und hatte Bereitschaft, weshalb er die Tote untersuchen musste. Schon am Tatort merkte er, dass es kein herkömmlicher Raubmord war.
Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Dr. Abel war mir sofort sympathisch, wie auch seine Kollegen.
Der Leser bekommt immer wieder Einblicke aus Sicht des Täters.
Zwischendurch gab es immer Rückblenden auf einen Täter und seine Aktivitäten vor 5 Jahren. Aber was das mit dem aktuellen Fall zu tun hat, war nicht sofort klar.
Dann war da noch ein 12-jähriges Mädchen auf der Intensivstation. Sie hat Leukämie und die Ärzte geben ihr noch 2 Wochen. Und plötzlich taucht ein Serienmörder auf, der vor 3 Jahren tätig war.
Auch privat hat Dr. Abel Probleme. Nach dem Tod seiner Mutter macht seine Schwester ihn dafür verantwortlich. Und Abel hinterfragt, ob sie mit diesen Gedanken recht hat.
Die Tätersuche verlief schleppend, bis Abel ein neues Analyseverfahren ins Spiel brachte. Und das Ergebnis brachte einen Namen ans Licht. Es war ein alter Kamerad von Abel, dem dieser diese Taten aber nicht zutraut.
Für den Kommissar steht der Täter fest, denn Abels Kumpel passt zur Beschreibung und hat kein Alibi. Abel ermittelt auf eigene Faust und findet weitere identische Opfer - und wieder war sein Kumpel in der Nähe. Täuscht er sich in ihm? Sind das alles wirklich nur komische Zufälle?
Die Suche nach der Wahrheit und die Auflösung der Taten wurde spannend beschrieben und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Am Ende wurde alles aufgeklärt und es blieben keine Fragen offen. Mit einem Cliffhanger wird auf das nächste Buch verwiesen. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne. - Friedrich Dürrenmatt
Der Richter und sein Henker / Der Verdacht
(1.289)Aktuelle Rezension von: Lassmallesen_chrisEin Krimi, der eigentlich alles mitbringt. Eine interessante Handlung um einen ermordeten Polizisten, ein eigenwilliger Ermittler und in der zweiten Hälfte einige Plot-Twists sowie ein großer Knall am Ende, auf den es im Verlauf der Handlung aber schon den einen oder anderen Hinweis gibt. Sprachlich ist das Buch natürlich nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, ließ sich aber trotzdem gut lesen. Mich persönlich regte Kommissar Bärlach im Handlungsverlauf auf, weil er sich mehrmals selbst verschuldet in Todesnähe begab und er mehr durch Glück als durch Geschick am Leben blieb. Wer lässt bitteschön freiwillig seine Haustür offen stehen??? Dazu geriet mir Bärlach teilweise zu sehr ins Philosophieren. Das schmälerte ein wenig meinen Lesespaß. Außerdem blieb auf nur 117 Seiten natürlich auch das eine oder andere an der Oberfläche, wo ich mir mehr Tiefgang gewünscht hätte. Dennoch zurecht ein Klassiker.
- Richard Castle
Heat Wave - Hitzewelle
(225)Aktuelle Rezension von: Sanne54Ich finde die Idee sehr spannend, dass es die Bücher aus der Serie tatsächlich gibt. Ich haben mir in "Vorbereitung" auf das Buch auch die erste Staffel der Serien nochmal angeschaut. Tatsächlich muss ich feststellen, dass "Heat Wave" unterhaltsam ist, mir aber ohne die Referenz auf die Serienvorbilder doch stellenweise zu übertrieben wäre. Gleichzeitig geht man natürlich auch mit großen Erwartungen an das Buch, dass der Krimi nicht ganz erfüllt. Richard Castle ist in der nach ihm benannten Serie immerhin ein absoluter Superstar seiner Branche, da erwartet man schon dass das Buch einen umhauen müsste.
Trotz allem hat das Buch aber alles, was man erwarten würde. Ein berühmter Immobilienmakler stürzt aus dem 6.Stock in den Tod. Nikki Heat gelingt es den Fall, der dann auch einige neue Ansätze und Wendungen bietet, mit Hilfe des Star-Journalisten Jameson Rock zu lösen, bringt sich dabei aber auch selbst in Gefahr. Wie Castle ist auch Rook zum Zwecke der Recherche der taffen Mordermittlerin zugeordnet, verfügt über beste Kontakte zu allerlei Promis und einflussreichen Persönlichkeiten, und kreative Einfälle. Dabei steht er Nikki Heat und ihrem Team aber durchaus auch mal im Weg, verfügt über ein sehr großes Ego, aber auch eine ordentliche Portion Charme, der die Ermittlerin auch viel schneller erliegt als es ihr Serien-Vorbild Kate tut.
Alles in allem kann man sich schon vorstellen, das Richard Castle tatsächlich so schreiben würde. Zur Abrundung gibt es noch eine Danksagung im Namen von Castle und ein fiktives Interview mit dem New Yorker Schriftsteller. Konsequent.
- James Patterson
Die 4. Frau - Women's Murder Club -
(202)Aktuelle Rezension von: Azyria_SunWorum geht’s?
Lindsay Boxer erschießt bei einem Einsatz in Notwehr zwei Kinder und muss sich vor Gericht verantworten. Um eine Auszeit zu nehmen und der Presse zu entfliehen, zieht sie vorübergehend nach Half Moon Bay in das Haus ihrer Schwester und wird dort hineingezogen in Ermittlungen, die sie zu John Doe Nr. 24 und 10 Jahre zurück in ihre berufliche Vergangenheit führen.
Meine Meinung:
Mit „Die 4. Frau“ übertrifft James Patterson sich selbst! Er erzählt teilweise in Ich-Form aus Sicht von Lindsay Boxer, sodass man bei den Ermittlungen hautnah dabei ist. Teils aus der Sicht des Täters, was das Ganze noch spannender macht. Und wir erleben mit Lindsay gemeinsam ein Gerichtsverfahren, das sie ihre Karriere kosten könnte.
Lindsay, Claire und Cindy vom sog. „Women’s Murder Club“ ermitteln wieder. Wobei diesmal eher Lindsay ermittelt und wir von Claire und Cindy eher am Rande hören. Lindsay wird mir immer sympathischer! Sie ist einfach eine geniale Powerfrau, ein echtes Idol. Und ihre Beziehung zu Joe Molinari, den wir im letzten Teil kennenlernen durften, verfestigt sich und wird ernster. Und auch ihr Hund, der Border Collie Martha, spielt in diesem Teil eine wichtige Rolle. Und wir lernen Yuki kennen, die Lindsay als Anwältin vor Gericht zur Seite steht und am Ende den leeren Platz von Jill in der Runde des Women’s Murder Club einnimmt. Sie ist kein Ersatz für die einmalige Jill, aber sicher eine würdige Nachfolgerin!
Das Buch hat mich besonders mitgerissen. Sehr interessant fand ich die Szenen vor Gericht. Das Verfahren an sich, das Auftreten der Anwälte. Dieser Teil war anders, aber dennoch spannend und mitreißend – vielleicht, weil ich Lindsay inzwischen ins Herz geschlossen habe und von diesem Gerichtsfall alles für sie abhing. Mehr will ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern. Und auch der Fall, der sie diesmal beschäftigt. Angefangen mit dem Schusswechsel mit den zwei Kids, bis hin zu den Taten in Half Moon Bay. Ich hatte am Anfang schon den Mörder in Verdacht, der Autor hat es jedoch geschafft, mich zu verunsichern und auf ganz andere Spuren zu lenken. Die Tatorte, das Vorgehen des/der Täter/s – einmalig dargestellt von Thriller-Legende Patterson. Von den spannenden Szenen zu Beginn des Buches bis zum fulminanten Showdown am Ende wieder ein durch und durch gelungenes Buch – und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil der Thriller-Serie!
Fazit:
James Patterson übertrifft sich mit „Die 4. Frau“ nochmals selbst. Besonders der Teil mit dem Gerichtsprozess hat mich gefesselt – aber auch die Taten und Morde, mit denen Lindsay Boxer diesmal in Berührung kam. Das Urteil im Gerichtsprozess empfand ich als besonders emotional. Aber auch die Taten danach – noch nie waren die Verbrechen, mit denen Lindsay zu tun hatte, so persönlich. Das Buch ist einfach einmalig, rasant, spannend, von der ersten Seite bis zum grandiosen Showdown am Ende!
5 Punkte für diesen sehr persönlichen Fall und den unglaublich emotionalen Gerichtsprozess!
- Lisa Jackson
Cry
(175)Aktuelle Rezension von: orongjenDer Schreibstil des Buches ist wieder gut gelungen, man kommt flüssig durch die Seiten ohne zu merken wieviel man schon gelesen hat.
In diesen Werk ist aber deutlich zu spüren wie konstruiert und abgedreht alles von der Autorin gezeichnet wurde. Dies würde ich in diesem Fall allerdings nicht als Schwäche, sonder als Stärke dieses Buches werten, denn so war immer und zu jeder Zeit etwas los.
Auch wenn mir ein bestimmter Plot etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen war, so überzeugte mich gerade diese Eigensinnigkeit und machte das Lesen interessanter.
Leider waren die Charaktere, die ich in den vorherigen Bänden lieben gelernt habe, die die mich hier am meisten nervten. So empfand ich viele Handlungen und Denkweisen als unpassend und sogar als starke Abweichung von dem was mir die Autorin zuvor von den Charakteren mitteilte.
Wirklich Spannung oder Nervenkitzel kam während des gesammten Lesens leider nicht auf. Trotzdem freue ich mich auf den nächsten Teil, obwohl dort eine Figur eine größere Rolle spielt, die mir bislang komplett unsympathisch war.
- Jonas Winner
Murder Park
(322)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannInhalt:
Zodiac Island - Der Vergnügungspark der sich mit den Themen der Sternzeichen auseinander setzt. Er ist einer der beliebtesten Freizeitparks, bis eines Tages ein Serienkiller auf Jagd geht und 3 Opfer fordert. Nach den schrecklichen Ereignissen wird Zodiac Island geschlossen.
20 Jahre später soll der Freizeitpark in neuem Glanz erstrahlen - als Murder Park. Ein Ort, der mit den Ängsten der Menschen spielt.
Paul Greenblatt gehört zu den 12 Personen, die diesen Park vorab testen sollen. Ein ganzes Wochenende verbringt die Gruppe auf der Insel. Doch niemand weiß, dass das Morden noch nicht sein Ende gefunden hat. Ein Kampf ums Überleben beginnt, denn die Fähre zur sicheren Küste kommt erst in 3 Tagen...
Nachdem ich immer wieder über dieses Buch gestolpert bin bei verschiedenen anderen Bloggern und viele positive Stimmen dazu gehört habe, wurde ich neugierig.
Murder Park verliert leider in vielen Punkten und konnte mich absolut nicht überzeugen.
Die Story ist an vielen Stellen sehr chaotisch. Einen wirklichen Spannungsverlauf konnte ich nicht erkennen. In einem Moment war die Stimmung noch sehr ruhig und im nächsten Satz ist jemand tot. Dabei werden die Morde so platt und tonlos dargestellt, als ob man sich über das Wetter unterhält. Mir hat dabei einfach der Nervenkitzel gefehlt. Der Aufbau, der langsam in die Richtung führt, dass jemand sterben könnte. Die Ungewissheit, ob es vielleicht eine Chance für das Opfer gibt. Die Morde selber wurden auch nie beschrieben, wie so vorgefallen sind, was genau passiert ist. Kein Kampf mit dem Mörder, sondern einfach nur eine Leiche. Das hat in meinen Augen den Lesefluss sehr monoton gehalten und mich oftmals ziemlich unzufrieden gelassen.
Und sorry, aber das Ende?! In meinen Augen total unlogisch. Kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich glaube, den Plottwist-Effekt, den Winner damit erzielen wollte, habe ich soweit verstanden. Allerdings ist er damit voll am Ziel vorbeigeschossen. Der Plottwist war für mich weder überraschend noch sinnvoll. Mich hat es mehr verärgert und genervt. Das war genau das Ende, von dem ich von Anfang an gehofft habe, dass es nicht passiert.
Was mich fast noch mehr gestört hat, als die unstrukturierte Handlung war der Aufbau der Dialoge. Der Schreibstil Winners packt mich generell nicht so, da er sehr oberflächlich und sprunghaft auf mich gewirkt hat. Aber die DIALOGE! Komplett unrealistisch. Ich kann mir einfach keine Situation vorstellen, in denen sich Menschen so unterhalten würden. Die Grammatik, die Ausdrucksweise, nichts davon wirkt auch nur ansatzweise authentisch. Mehr als einmal haben mich diese Dialoge auch komplett aus dem Lesefluss gerissen. Auch der Aufbau der Dialoge, in welche Richtung sie sinngemäß führen sollten, war oft nicht nachvollziehbar. Die Charaktere haben Schlüsse aus den Aussagen der anderen gezogen, die ich selbst nach mehrmaligen lesen nicht erkennen konnte.
Keiner der Charaktere hat auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich konnte niemanden eine Persönlichkeit zuordnen. Die Protagonisten wirkten total gekünstelt und haben einfach so reagiert, wie es scheinbar notwendig war um die Handlung weiterzubringen. Man baut keine Bindung zu den Personen auf und damit wirken die Morde noch weiter entfernt, als sowieso schon.
Fazit:
Für mich war dieser Thriller leider ein absoluter Reinfall. Kein Spannungsbogen, unauthentische Dialoge, Charaktere ohne Persönlichkeiten. Ein oberflächlicher Schreibstil, der einen nicht mit sich reißt und leider oftmals eher langweilt. Selbst die Idee selber habe ich mir anders vorgestellt und das was Winner daraus gemacht hat, ist leider nichts für mich gewesen. - Chris Carter
Die stille Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 6)
(593)Aktuelle Rezension von: crimeworldofarthurVon vielen als bestes Buch von Chris Carter bezeichnet habe ich mich selbst daran gemacht herauszufinden ob dem so ist.
Der Thriller ist in drei Teile gegliedert. Offen gestanden teil 1 hab mich nicht wirklich gepackt . Ja es war spannend aber eher unterschwellig. Es war auch ein wenig zäh und langatmig.
Als ich dann beim zweiten Teil angekommen bin, der zum Glück zur richtigen Zeit gekommen ist war ich so dermaßen gefesselt und ans Buch fixiert dass an aufhören nicht zu denken war. Ab da würde die Spannung bis zum Ende gehalten.
Ich hab mit Robert Hunter so mit gelitten der hier so persönlich wie noch nie dargestellt worden ist. Der Albtraum den er in diesem Buch ausgesetzt wird will keiner in realen Leben durchstehen .
Tja was soll ich zum antagonisten Lucien Folter sagen? Ein Psycho der gestört und atemberaubend zugleich war . Ich hab ihn gehasst aber gleichzeitig gefeiert weil er einfach so echt war in der Rolle des Psychopathen.
Ihr wollt wissen ob ich auch der Meinung bin dass die Stille Bestie Carter's bestes Buch war ? Nachdem ich nochmal in mich gegangen bin würde ich letztendlich mit einem klaren JA antworten. Vielleicht nicht von Beginn an aber da es so eine 360 Grad Wendung gegeben hat , habe ich irgendwann vergessen dass ich den Anfang nur okay gefunden habe
- Geneva Lee
Game of Hearts
(412)Aktuelle Rezension von: Sacide„Game of Hearts“ hat für mich anfangs etwas schleppend begonnen, was den Einstieg in die Geschichte schwierig machte. Doch nach den ersten Kapiteln nahm die Handlung merklich an Fahrt auf und fesselte mich zunehmend. Besonders gefallen haben mir die Protagonisten, die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Ihre Entwicklungen und die Dynamik zwischen ihnen waren stimmig und authentisch. Ein weiterer Pluspunkt ist der böse Cliffhanger, der die Spannung für die Fortsetzung ordentlich anheizt. Insgesamt ein unterhaltsamer Roman, der anfangs etwas zäh ist, aber dann durchaus zu begeistern weiß.
- Patricia Cornwell
Totenbuch
(147)Aktuelle Rezension von: ReneesemeeInhalt:
Steht bald auch ihr Name im Totenbuch des Leichenschauhauses? Scarpettas schwierigster und bedrohlichster Fall.
Kay Scarpetta versucht einen neuen Anfang, um vor den Dämonen der Vergangenheit zu fliehen. Doch ihrem alten Todfeind kann sie auch in Charleston, South Carolina, nicht entkommen: Er sitzt in einer psychiatrischen Anstalt an der Ostküste und sorgt dafür, dass es die berühmte Pathologin bald mit einem bestialischen Mord zu tun bekommt.
Am Anfang sieht es für Kay Scarpetta, ihre Nichte Lucy und Pete Marino in Charleston, South Carolina, gut aus. Ihr neu eröffnetes forensisches Labor für Pathologie floriert. Doch wie aus heiterem Himmel beschuldigt sie ein mächtiger Politiker der Profitgier. Ist dieser Mann auch für die Sabotage in ihrem Labor verantwortlich? Oder wer sonst will Kay Scarpetta aus Charleston vertreiben? Dann wird die Pathologin mit dem brutalen Mord an einer Frau in deren Luxusapartment am Strand konfrontiert. Es folgen zwei weitere Mordfälle, einer barbarischer als der andere. Und als viertes Opfer steht Kay Scarpetta auf der Todesliste.
Dr. Kay Scarpettas Kühlkammer in Charleston liegt ein kleiner Junge im Labor, man hat seinen toter Körper in einem abgelegenen Sumpf gefunden. Scarpettas Untersuchungen haben beweisen das man ihn den sechs Jahren seines kurzen da seins schwer misshandelt wurde. Und doch bleibt seine Identität Verborgenen und das obwohl Kay alle Hebel in Bewegung setzt. Niemand scheint den kleinen Jungen zu vermissen.
Doch der kleine Junge bleibt nicht der einzige Tote dessen Mord sie aufzuklären versucht. Den auch dem amerikanischen Tennisstar Drew Martin Mord in Rom steht Scarpetta vor einem weiteren Rätsel.
Kann Scarpetta und ihr Team diesen Fall lösen oder stehen sie diesmal vor einem Rätzel?
Dieser Fall war schon wieder etwas spannender mein durchhalten hat sich also gelohnt. - Hakan Nesser
Das vierte Opfer
(181)Aktuelle Rezension von: M__E__U_Aus meiner Kurzbewertung:
"Guter Nesser von Geschichte und Aufbau her. Allerdings nervten mich diesmal die seltsamen Anreden sehr: Berufsbezeichnung+3.Person kamen nach meinem Geschmack doch zu oft, um noch originell zu sein".
Ich habe schon etliche Van Veeteren gelesen und hatte mein Vergnügen dabei.
Obwohl ich ihm nicht hinterher getrauert habe, akzeptiere ich Nessers Bemühungen um einen sehr speziellen Ermittler, der von Buch zu Buch in gewisser Weise immer selbstgefälliger wurde.
Verschrobenheit ist gut und individuell. Und dennoch nervte mich bei diesem Buch diese eigentümliche, für meinen Geschmack aufgesetzt wirkende Kommunikationsweise zwischen den ermittelnden Personen wie noch bei keinem anderen Van Veeteren Buch vorher.
Der Nachfolgeprotagonist dieses HAUPTKommissars gefällt mir mittlerweile eindeutig besser!
- John S. Marr
Die achte Posaune
(47)Aktuelle Rezension von: ginnykatzeIch hatte schon den ersten Teil gelesen. Die Elfte Plage. Jetzt musste ich natürlich lesen, wie die Geschichte weitergeht. Zum Inhalt: Wieder geschehen merkwürdige Dinge. Es sterben Leute an Krankheiten, die längst ausgerottet sind, oder doch nicht? Es geht um Würmer und anderes Getier, das im Menschen durch Nahrung aufgenommen, immer tödlich endet. Grausam sterben sie dahin und keiner kann ihnen helfen. Steckt Theodore Kameron dahinter? Lebt er noch? Beschwört er wieder die elf Plagen herauf, aber nein!!! Jack Bryne ist wieder an allem beteiligt und wie passt er ins Bild? Gelten ihm die ganzen Anschläge? Außerdem geht es noch um den "Zauberer von Oz", und wie passt der ins Bild?.....So mehr werde ich nicht verraten. Lest selbst den überaus spannenden Thriller. Kann es sein, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist? Aber seit auf der Hut, die Gefahren lauern überall!!!Vielleicht auch bei Dir zu Hause!! Ich jedenfalls kann das Buch weiterempfehlen. Ist aber wirklich nichts für schwache Nerven. Viel Spaß beim Lesen!!!























