Bücher mit dem Tag "verkauf"
47 Bücher
- Shaun Bythell
Tagebuch eines Buchhändlers
(224)Aktuelle Rezension von: sannes_bookshelfBeim ersten Versuch vor 3 Jahren bin ich gar nicht reingekommen. Jetzt beim zweiten Versuch besser und anfangs war es auch recht amüsant, hin und wieder hab ich auch laut gelacht, doch mit der Zeit wurde es langweilig. Immer dieselben Abläufe, keine spezielle Handlung, Millionen Figuren, die eigentlich auch keine sind. Ich frage mich, wie man auf den Gedanken kam, dieses Tagebuch veröffentlichen zu müssen. Was ich gut finde: ich habe jetzt drei Bücher mehr auf meiner Wunschliste und ich habe einen Einblick bekommen, mit was für aktuellen Bedingungen sich ein Buchhändler rumschlägt. Der abschließende Epilog war für mich dann am interessantesten, was zwei Jahre später aus den Figuren wurde.
- Anna Savas
Beneath Broken Skies
(200)Aktuelle Rezension von: Wildnwitchybooks
„Beneath Broken Skies“ von Anna Savas hat mich komplett überrascht. Ich hatte das Hörbuch schon länger auf meiner Liste, weil ich London-Settings liebe und dachte, das wird so ein gemütliches Buch für abends, bei dem man entspannt einschlafen kann.
Pustekuchen.
Ich habe die halbe Nacht nicht geschlafen, weil ich dieses Hörbuch einfach nicht ausmachen konnte, und am nächsten Tag wirklich jede freie Minute genutzt, um weiterzuhören. Haushalt mit Kopfhörern. Essen mit Kopfhörern. Alles mit Kopfhörern, weil ich wissen musste, wie es weitergeht.
Im Mittelpunkt stehen Maddie und Wesley. Maddie arbeitet im Verlag ihres Großvaters, der auf Young-Adult- und New-Adult-Bücher spezialisiert ist, und träumt seit ihrer Kindheit davon, diesen Verlag irgendwann selbst zu übernehmen. Kurz nachdem sie zur Abteilungsleiterin befördert wird, erfährt sie allerdings, dass ihr Großvater den Verlag verkauft hat – ausgerechnet an die Familie von Wesley.
Wesley war früher einer ihrer besten Freunde.
Und gleichzeitig der Junge, in den sie verliebt war.
Die beiden hatten allerdings sechs Jahre lang keinen Kontakt mehr, weshalb Wesleys plötzliches Auftauchen als neuer Boss natürlich alles eskalieren lässt.
Und genau das macht dieses Buch so gut.
Wir haben hier nicht einfach nur Romance.
Wir haben Verrat.
Trauer.
Enttäuschung.
Familiendrama.
Freundschaftsdrama.
Unausgesprochene Gefühle und Menschen, die sich gegenseitig verletzen, obwohl sie sich eigentlich lieben.
Ich mochte Wes von Anfang an, hatte aber trotzdem gerade zu Beginn massive Probleme mit ihm, weil er nach sechs Jahren Funkstille einfach selbstverständlich erwartet, dass Maddie sofort wieder seine beste Freundin ist, ihm alles erklärt, ihn emotional auffängt und nebenbei praktisch noch den kompletten Mental Load übernimmt, obwohl sie mehrfach klar macht, dass sie eigentlich nichts mit ihm zu tun haben will.
Und genau diese Dynamik zwischen den beiden war für mich unglaublich spannend.
Dazu kommt dieses komplette Verlagssetting, das ich absolut geliebt habe. Die Gespräche über Bücher, darüber wie Geschichten entstehen, wie Bücher gemacht werden, wie Cover, Programme und Veröffentlichungen geplant werden – all das fühlt sich an wie eine Liebeserklärung an Bücher selbst. Man merkt beim Lesen einfach, wie sehr dieses Buch versteht, wie Book Girls und Book Boys ticken. Dieses Gefühl, dass Bücher mehr sind als nur Geschichten. Dass sie Zufluchtsort, Zuhause und ein Teil der eigenen Persönlichkeit sein können.
Und dann natürlich dieses Ende.
Fünfzehn Minuten bevor das Hörbuch vorbei ist, kommt nochmal ein richtiger Knall und plötzlich steht alles komplett auf dem Kopf. Gleichzeitig zieht sich aber schon vom Prolog beziehungsweise vom ersten Kapitel an ein riesiges ungelöstes Geheimnis durch das gesamte Buch, bei dem man als Lesender permanent merkt, dass es für die Beziehungen zwischen den Charakteren unglaublich wichtig ist, über das aber niemand sprechen will. Vor allem das Zerwürfnis zwischen Adam und seiner Familie sowie zwischen Adam und Maddie liegt wie ein Schatten über der gesamten Geschichte und wird in diesem Band bewusst noch nicht vollständig aufgelöst.
Und obwohl mich genau diese offenen Fragen komplett an die Geschichte gefesselt haben, hätte das Buch diese künstlichen Spannungsanker eigentlich gar nicht gebraucht. Die Charaktere, ihre Beziehungen und die emotionale Dynamik tragen die Geschichte vollkommen alleine.
Ich bin wirklich ohne große Erwartungen rangegangen und wurde komplett überrascht davon, wie intensiv, emotional und spannend diese Geschichte am Ende war.
- Nadine Roth
Bloody Mary
(137)Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecher
Dieses Buch steht schon soo lange in meinem Bücherregal. Nun habe ich es endlich geschafft es Dank einem Buddyread zu lesen. Denn eigentlich finde ich den Mythos der Bloody Mary sehr spannend.
🩸1. Satz: "Ich wurde wach."🩸
🩸DIE STORY🩸
Mary wird von Hass zerfressen, deshalb tötet sie jede und jeden, der sie aus dem Spiegel ruft...
Doch Avian und Joe wollen das Rätsel lösen und Bloody Mary besiegen... Denn dies ist die Geschichte von Avian.
Und es ist auch die Geschichte von BLOODY MARY.
🩸DIE CHARAKTERE🩸
Wie gesagt, geht es vorallem um Mary und Avian, aber auch um den Besten Freund von Avian, Joe.
Mary verändert sich... Joe ist sehr skeptisch und Avian meiner Meinung nach wirklich weit, für seine 17 Jahre. Ich finde die Charaktere sehr gelungen geschrieben.
Allgemein ist 🩸DER SCHREIBSTIL🩸 ist sehr leicht, schnell lesbar und einfach. Mir gefällt das hier gut!
Ich finde die Geschichte spannend, es hat gruselige Thriller/Horror Momente und aber auch viele Momente der Freundschaft und Liebe.
Mary, sowie Avian, haben ihre eigenen Kapitel, ihre eigenen Zeitatrahle. Mary lässt uns Einblick in ihren grausamen Todestag, in die Welt hinter die Spiegel und in ihren Hass. Bei Avian lernen wir den Alltag eines 17 jährigen kennen, der versucht sich und seine Familie zu schützen, nachdem er von dem Partyspiel "Bloody Mary zu rufen" gehört hat.
🩸MEIN FAZIT🩸 VORSICHT SPOILER!!
Die gruseligen Momente, welche ich am Anfang so fesselnd fand, sind leider nach den ersten Kapiteln weg und kommen meiner Meinung nach auch nicht wirklich wieder.
Dafür wird nur etwas sehr "romantisch". Für mich definitiv zu viel!
Iwie wird es mir für eine Beziehung zwischen einem 17.jähtigen jungen und einem Mädchen, dss seit über 20 Jahren tot ist, doch etwas zu intim. Auch wenn ich dadurch vielleicht etwas prüde wirke.
Aber die Suche nach Marys Mörder und Marys Geschichte gestaltet sich als echt spannend und ich mag, was sie alles erleben. Den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Mary und Bloody Mary finde ich super.
Das Ende hat mich dann sehr nachdenklich und etwas unzufrieden hinterlassen. Nicht, weil ich es nicht gut finden würde, sondern wegen den Eltern, Joe, der Schwester, etc.
Den Epilog hätte es für mich nicht nehr gebraucht. Ich fand es fast ein bisschen schade das Ende so zu "überschatten", den harten Schluss etwas "weicher" zu machen. Da ist meine Meinung: "Wenn hart, dann wenigstens wirklich hart..."
🩸Also Alles in Allem hat mir das Buch eigentlich sehr gut gefallen, doch es hätte gruseliger und weniger kitschig sein dürfen.🩸
- Maxym M. Martineau
Schattentanz
(356)Aktuelle Rezension von: PienklingDas Buch "Schattentanz" von Maxym M. Martineau hat mich absolut in seinen Bann gezogen.
Das Worldbuiding war mein absolutes Highlight an diesem Buch. Maxym M. Martineau zeigt in dem ersten Band dieser Reihe ein unglaubliches Maß an Fantasie. Alleine wie durchdacht die einzelnen Tierwesen sind ist unglaublich.
Aber auch die Handlung hat es in sich und bringt einige Höhen und Tiefen mit sich, die einen auf ein fantastisches Leseerlebnis mitnehmen.
Leena ist eine sehr selbständige, mutige und bedachte Protagonistin. Sie hat mich vor allem durch ihren begabten und respektvollen Umgang mit (ihren) Tierwesen überzeugt. Sie hat ein unglaublich großes Herz, was an mehreren Stellen des Buches mehr als deutlich wird.
Noc wirkt sehr geheimnisvoll. Sein Charakter bringt viele Fragen mit sich. Klar ist nur, dass er nicht so hart ist, wie er gerne wäre.
Mir gefällt sehr, wie schnell und deutlich er Leena verfallen ist. Ihre Beziehung und deren Aufbau ist wirklich wundervoll beschrieben und berührt die eigenen Emotionen.
Das Buch hat mir wirklich sehr gefallen und ich kann es nur jedem empfehlen, es ebenfalls zu lesen. Es ist spannend, abwechslungsreich, voller liebenswerter Charaktere und fantasievollen Wesen, denen man gerne selbst begegnen würde!
- Jay Asher
Dein Leuchten
(449)Aktuelle Rezension von: CEMaDRo„Ich mag Caleb. Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, mag ich ihn noch mehr. Und das kann nur in einer Katastrophe enden.“
Jedes Jahr reist Sierra mit ihren Eltern zur Weihnachtszeit nach Kalifornien, um auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen, doch eine unerwartete Begegnung stellt ihr bisheriges Leben und ihre Gefühle auf den Kopf.
Da ich bereits viel Gutes über Jay Asher gehört hatte und gleichzeitig auf der Suche nach einem Buch mit echten Weihnachts-Vibes war, fiel meine Wahl auf „Dein Leuchten“. Die Mischung aus Winteratmosphäre, Small-Town-Setting und Romance klang vielversprechend – leider konnte mich das Buch insgesamt nicht ganz überzeugen.
Die Geschichte wird vollständig aus der Ich-Perspektive von Sierra erzählt. Normalerweise mag ich diese Erzählweise sehr, da sie Nähe zur Hauptfigur schafft. In diesem Fall hätte ich mir jedoch zusätzlich Einblicke in Calebs Gedanken und Gefühle gewünscht.
Leider zog sich das Buch für meinen Geschmack stellenweise sehr und wirkte an einigen Punkten eher langweilig. Das Tempo ließ nach, sodass die Spannung nicht durchgehend gehalten werden konnte.
Positiv hervorzuheben ist jedoch die zentrale Message des Buches: Vergebung. Besonders gefallen hat mir die Message, dass man Menschen nicht ausschließlich über ihre Vergangenheit definieren sollte. Diese Botschaft ist wichtig, berührend und gerade für jüngere Leser sehr wertvoll.
Insgesamt ist „Dein Leuchten“ eine ruhige Weihnachtsromance mit den Tropes Small Town und Forbidden Love, die sich vor allem für Leser ab etwa 13 Jahren eignet. Auch wenn das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat, überzeugt es zumindest durch seine schöne Botschaft und die winterliche Atmosphäre.
- Colson Whitehead
The Underground Railroad: Winner of the Pulitzer Prize for Fiction 2017
(38)Aktuelle Rezension von: Sarah35Das Buch ist wirklich harte Kost. Nicht weil es schwer zu lesen wäre, ganz im Gegenteil: man wird sofort in die Erzählung eingesogen und es liest sich flüssig. Der Stoff: da sieht es schon anders aus. Das Buch beruht auf wahre Gegebenheiten, und die Wirklichkeit zeigt sich hier in all ihren hässlichsten Facetten. Ich habe gehofft, gelitten, geweint und gehasst. Und nach dem Lesen habe ich wieder etwas über die Menschen gelernt, und zu was sie fähig sind. Ein grausames Buch, das alle unbedingt lesen sollten!
- Lauren Blakely
Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir!
(182)Aktuelle Rezension von: Reading_Love~ KLAPPENTEXT ~
Meine Familie zuliebe soll ich mich eine Weile zusammenreißen: Keine Skandale mehr! Und als perfekter braver Sohn brauche ich eine Schein-Verlobte für sieben Tage. Was läge da näher, als meine beste Freundin Charlotte zu fragen? Mit so einer scharfen Frau fällt es mir nicht schwer, den verliebten Softie zu mimen. Leider kann ich, seit wir im bett gelandet sind, an nichts anderes mehr denken als an ihren heißen Körper. Charlotte spielt ihre Rolle als meine Zukünftige perfekt - doch bei mir ist es längst viel mehr als ein Spiel ...
~ AUTORIN ~
New York Times-Bestsellerautorin Lauren Blakelys Markenzeichen sind sexy Liebesromane, voller Herz, Humor und heißer Bettszenen. Die Kuchen- und Hundeliebhaberin hat die meisten ihrer Erfolgsromane beim Gassigehen mir ihren vierbeinigen Freunden geplottet. "Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir!" stürmt direkt nach Erscheinen sämtliche amerikanische Bestsellerlisten.
~ MEINUNG/ FAZIT ~
Auch hier handelt es sich wieder um ein Buch aus einer mir unbekannten Feder. Ein schlichtes Cover ziert das Buch, was den Leser gleichzeitig auch neugierig macht. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch lässt sich in einem Rutsch ohne das große Fragen aufkommen lesen. Die Idee der Story finde ich toll, auch wenn für mich von Anfang an klar war, wo es drauf hinauslaufen wird. Die Figuren konnte ich auch gut kennenlernen, sowie mich in deren Lage versetzen. Anfangs ging mir Spencer zwar etwas auf die Nerven mit seinem abgehobenen Mann sein, aber je besser man ihn kennenlernt desto mehr weiß man seinen Humor zu schätzen und sieht, dass er nicht der harte Kerl ist, den er vorzugeben mag. Kennt man ihn erst mal besser, hat man auch zwischenzeitlich was zum Schmunzeln.
Einen kleinen Störfaktor hatte ich persönlich auch und das waren die sexuellen Phasen. Diese kamen ziemlich häufig vor und ich finde anhand der Häufigkeit, hätte man diese nicht alle detailliert zu Papier bringen müssen. Diese Phasen haben wie ich finde, teilweise schon angefangen, die Story an sich in den Schatten zu drängen. Zum Ende hin hatte ich deswegen schon das Gefühl, dass es anfängt langweilig zu werden, was natürlich auch mit anderen Handlungen aus der eigentlichen Story wieder in Spannung umgewandelt wurde. - Mandy Gleeson
Königszorn
(14)Aktuelle Rezension von: black_cat595Der erste Teil des Buches wechselt oft zwischen den verschiedenen Ansichten der Hauptcharaktere. Sie werden vorgestellt und man kann sie kennen lernen. Dieser Abschnitt ist recht groß und macht damit schnell klar, dass das bisher nur Band 1 der Reihe ist und der Leser da noch weit mehr erwarten kann.
Ich fand diesen Abschnitt sehr verwirrend, weil man es mit verschiedenen Charakteren aus verschiedenen Kulturen, mit verschiedenen Rassen und komplexen Religionen zu tun hat. Es gibt kaum Erklärungen und der Leser ist da auf sich gestellt durchzublicken. Auch der stetige Wechsel der Perspektiven hat da nicht zur Entwirrung beigetragen. Trotzdem konnte man einen guten Eindruck von der Welt und den Charakteren bekommen.
Wohin allerdings die Handlung gehen würde, war noch nicht abzusehen. Dann im weiteren Verlauf zieht die Spannung an und mehr und mehr entwirren sich die Handlungsstränge. Die Charaktere finden sich zu einer Gruppe zusammen, um einen Bösewicht zu stellen. Fast ein bisschen wie in einem typischen Fantasy-Rollenspiel. Aber die Geschichte wird dadurch nicht vorhersehbar, sondern überrascht immer wieder.
Durch die lange Vorstellung haben die Charaktere einen Tiefgang, der anders vielleicht nicht erreicht worden wäre. Das ist schön und sorgt auch immer mal wieder für Reibereien unter diesen.
Das Buch ist nichts für Einsteiger, die die typischen Rassen und Fantasy-Begebenheiten noch nicht kennen. Es ist komplex und teilweise etwas verwirrend. Aber doch spannend und hat bei mir das Interesse auf Band 2 geweckt.
- Meredith Wild
Hardline - verfallen
(189)Aktuelle Rezension von: MeeehlieEricas Beziehung zu Blake ist intensiver als je zuvor, beide sind glücklich. Doch irgendwie scheint sich alles gegen sie verschworen zu haben.
Nicht nur, dass ihre Firma kurz vor dem aus steht, da ihre ehemalige Mitarbeiterin Risa mit Max, diesem verlogenen "A****" eine fast kopierte Firma aufgebaut haben.
Nein, Risa steckt Blake auf einer Veranstaltung, dass Erica anscheinend etwas mit James gehabt hat. Was Blake außer sich vor Wut werden lässt, seine Dominanz erst recht zeigt und so ein tiefer Riss zwischen den beiden entsteht....
Erica war in den vorherigen Bänden immer sehr selbstbewusst, sie wusste was sie vom Leben wollte, hat viel Schlimmes erlebt. Doch diese vermisst man hier, denn sie lässt sich sehr von Blake unterwerfen und nach seiner Pfeife tanzen.
Blake ist in diesem Band sehr dominant, was ich persönlich schon nicht mehr ganz so mag. Mit seiner herrschsüchtigen Art und seiner Eifersucht treibt er es manchmal bis auf die Spitze.
Doch mit seiner beschützerischen Art und wie liebevoll er sich auch um Erica kümmert, wird dies ein wenig abgeschwächt und finde ich auch richtig toll. Er hat sich auch gebessert und geht viel mehr auf Erica ein.
Vor allem sein Beschützerinstinkt, welchen Erica immer wieder abwehrt, wäre in diesem Band nicht mal so verkehrt gewesen....
Dieser Teil ist eher langwieriger, da nicht so viel passiert. Es geht hauptsächlich um die Beziehungen zueinander. Das Buch besteht auch ziemlich viel aus heißem Sex und Streitereien.
Leider sieht man die Geschichte nie aus Blakes Sicht, was ihn sicherlich besser verstehen lassen würde. Außerdem würde vielleicht etwas mehr Spannung reinkommen.
Trotzdem war es ein guter Teil, welchen ich sehr schnell durchhatte und freue mich schon auf den nächsten, um zu sehen wie es weitergeht. - Karen Rose
Dornenkleid
(140)Aktuelle Rezension von: Nadine21Vor 9 Monaten hat Markus O'Bannion beinahe sein Leben verloren und die Polizistin Scarlett Bishop kennengelernt. Doch seitdem hatten die beiden keinen Kontakt mehr. Jetzt bittet ihn ein junges, verzweifeltes Mädchen um Hilfe. Sie wird gefangen gehalten und weiß keinen anderen Ausweg. In seiner Not wendet sich Markus an Scarlett und bittet sie um Hilfe. Doch beide können dem Mädchen nicht mehr helfen. Auf der Suche nach dem Mörder kommen die beiden einem Menschenhändlerring gefährlich nahe. Und der hat nur eins im Sinn. Markus muss sterben und wer sich in den Weg stellt, muss ebenfalls sterben. Doch das hält Markus und Scarlett nicht davon ab, sich dem Gegner zu stellen. Dabei kommen die beiden sich schnell näher..
Eine sehr spannende Fortsetzung, bei der, wie immer bei Karen Rose, auch die Hauptdarsteller der früheren (und nächsten) Bände erwähnt werden. Es ist jetzt schon absehbar, welchen Personen die nächsten Bände gewidmet sind. Das macht die Bücher so spannend. Auf der einen Seite die Andeutungen von Geschichten, die erst später aufgedeckt werden, auf der anderen Seite die Fortsetzung der früheren Liebesgeschichten. Und natürlich der aktuelle Fall. Der in diesem Buch einmal mehr erschütternd und sehr spannend geschrieben ist. Allen Fans von Krimis mit schönen Liebesgeschichten kann ich Karen Rose nur empfehlen. Aber es ist auf jeden Fall von Vorteil mit Band 1 der Reihe anzufangen. Obwohl die Fälle meistens in sich abgeschlossen sind.
- Eva Menasse
Alleinruhelage
(115)Aktuelle Rezension von: lesehaeschenDieses Buch war mein erstes von Eva Menasse und es hat mich wegen dem ästhetischen Cover total angesprochen. Ich habe es zusammen mit zwei Freundinnen in unserem "Buchblub" gelesen und wir haben uns alle 50 Seiten neu besprochen. Wir waren auch auf einer Lesung von Eva Menasse im Literaturhaus. :)
Aber zum Buch: Es erzählt aus der Perspektive einer Frau, die ihr Ferienhaus in Ostdeutschland verkaufen möchte und dabei immer wieder episodenhaft in Erinnerungen schwelgt, sowohl rund um das Haus und ihre Zeit dort als auch viel um ihr Leben und ihre Beziehungen. Teilweise sind die Geschichten wild zusammengewürfelt zu allen möglichen Themen: Politik, ihre Liebesbeziehungen und ihre Kinder, Fehlgeburt, ihre Freundinnen, Renovierungsarbeiten im Haus sowie ihre Nachbarschaft beim Ferienhaus (vor allem ein bestimmter Herr). Die Anekdoten sind sprachlich wunderschön und sehr metaphorisch geschrieben, wechseln aber so stark und bleiben teilweise offen, dass ich (und mein Buchclub) uns öfters gefragt haben, wo denn der rote Faden des Buches steckt. Das unterschwellige Hauptthema des Buches (Ossis vs. Wessis) bekräftigt die Autorin durch überspitzte und teilweise herablassende Beschreibungen der Nachbarn, die sie "Schti's" nennt. In der Diskussion haben wir uns gefragt, wie sie als Österreicherin auf das Thema gekommen ist und ob das Buch nicht nur für "Wessis" ist. Neben all den kleinen Kritiken konnten wir aber auch nicht aufhören, von dem phänomenalen Schreibstil der Autorin zu schwärmen. Jeder Satz ist ein eigenes kleines Kunstwerk.
Fazit: Auch wenn das Buch wunderschön geschrieben ist, haben wir uns am Ende gefragt, was eigentlich die Pointe des Buches ist. Insgesamt hatten wir aber ein gutes Gefühl bei dem Buch, nur wussten wir alle nicht, wem wir das empfehlen könnten. Aber die Eva Menasse-Fans kommen sicher auf ihre Kosten.
- Yves Patak
Tödlicher Schatten
(35)Aktuelle Rezension von: tobi101996In dem Buch Tödlicher Schatten von Yves Patak, geht es um Marc Renner, welcher alles verloren hat, seinen Job, seine Eltern, seine Schwester und seine Ehe. Jetzt arbeitet er als Taxifahrer um sich sein Geld zu verdienen. Eines Tages entdeckt er in der Zeitung eine Anzeige, das jemand unveröffentlichte Romane kauft. Marc wirkt begeistert davon, weil er einen Thriller geschrieben hat, bei dem er bis jetzt nur Absagen bekommen hat und seine Chance darin sieht, an viel Geld zu kommen. Also ruft er bei der Anzeige an und vereinbart ein Treffen mit diesem Janoda. Für seinen Thriller bekommt er genau die Summe, die er sich vorgestellt hat, aber danach verändert sich sein Körper zum besseren als auch sein Leben. Trotzdem stimmt irgendetwas nicht und dann fängt auch noch ein Serienkiller an, Menschen umzubringen, die viel Geld gespendet haben und Marc bekommt vor dem jeweiligen Tod des Menschen, eine Email ohne Absender. Dazu hat er noch Visionen von den Morden, die der Serienkiller verübt, aber zur Polizei kann er nicht gehen, die würden ihn wohl kaum glauben. Was macht er jetzt und wer steckt dahinter, vielleicht dieser Janoda, den Marc nicht mehr finden kann ? Wer die Lösung wissen will, sollte die Geschichte selber lesen.
Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Es ist meine zweite Geschichte von dem Autor Yves Patak und ich muss sagen, mir gefallen seine Geschichten, auch wenn sie etwas anders sind als andere Geschichten. Auf das Ende bin ich nicht komplett gekommen, aber zum Teil, was die Geschichte aber nicht schlecht gemacht hat, sondern trotzdem spannend. Der Autor hat nämlich so viel Fantasy in die Geschichte gesteckt, das ich überhaupt nicht komplett auf das Ende gekommen wäre und gleichzeitig war es nicht zu seltsam sondern verständlich. Der Protagonist Marc Renner hat mir gut gefallen und ich konnte ihn gut verstehen. Außerdem hat mir die Geschichte gut gefallen und ich kann sie empfehlen, aber man sollte Thriller mit Fantasy mögen, sonst könnte die Geschichte nichts für einem sein.
Fazit:
Spannende Geschichte mit Thriller und Fantasyanteilen, aber trotzdem verständlich und spannend zu lesen. Ich freue mich auf mehr von dem Autoren.
- Valentina Cebeni
Die Zitronenschwestern
(95)Aktuelle Rezension von: AMCLiestAuch auf meiner Sardinienleseliste befindet sich das Erstlingswerk von Valenta Cebeni mit dem verheißungsvollen Titel „ Die Zitronenschwestern“, das mich sofort in seinen Bann zieht.
Die Geschichte startet mit zwei jungen Mädchen, die sich in einem Kloster angefreundet haben und fährt dann gekonnt mit einer weiteren Frau fort, die auf der Suche nach sich selbst ist. Elettra. so heißt die Protagonistin, ist weiters auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Mutter Edda, die im Koma liegt. Sie kommt daher auf die Isola del Titano und stößt auf eine Mauet des Schweigens in einem halbverfallenem Kloster. Dafür findet sie viele Freundinnen und mit viel Geduld schafft sie es das Geheimnis ihrer Mutter zu lüften, die an diesem Ort als Bäckerin tätig war. Anfangs widerwillig, aber später mit zunehmender Begeisterung beginnt Elettra zu backen und kommt dabei nicht nur ihrer Mutter näher, sondern auch Lea, die im Kloster eine kleine Frauengemeinschaft gegründet hat. Mit Ihrem Elan und ihren Ideen schafft es Elettra trotz vieler Widrigkeiten, die von der ansässigen Bevölkerung und dem Bürgermeister ausgehen, das Kloster vor dem endgültigen Verfall zu retten. Welche Rolle dabei der Maler Adrian spielt und ob Elettra es wagen kann, ihr Herz zu verschenken, wird spannend bis zum Schluss mit einem Hauch an Mystery geschildert.Der Roman besticht durch glaubhafte Personenbeschreibungen, einen flotten Schreibstil und einem großen Spannungsbogen, der durch viele Twists gekonnt aufrecht erhalten wird. Es ist eine leichte Sommerlektüre, die.mit vielen italienischen Rezepten versehen ist und daher auch Lust zum Backen macht.
- Rebecca Raisin
Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine
(153)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenSarah liebt ihren Buchladen im überschaubaren Ashford, doch leider läuft es nicht so gut. Der Laden wirft kaum noch etwas ab und mit ihrer großen Liebe Ridge hat sie sich das letzte Mal vor Urzeiten getroffen. Da schlägt ihr ihre französische Freundin Sophie einen Tausch vor. Diese kommt nach Ashford und Sarah leitet das Once upon a time in Paris. Schnell ist diese Sache entschieden und Sarah fliegt in ihre Traumstadt. Doch leichter als gedacht, Startschwierigkeiten sind vorprogrammiert. Sarah lässt sich so schnell nicht unterkriegen, schließlich möchte sie ihr Leben ändern. Dabei bemerkt sie gar nicht, wie Paris sie ändert.
Sarah ist eine junge, zurückhaltende Frau mit einer innigen Liebe zu Büchern jeder Art. Sie ist sympathisch und gutherzig, dabei manchmal vielleicht etwas zu naiv. Im Grunde jedoch eine ganz Liebe, was ihr im Verlaufe der Geschichte hin und wieder leider auch das Leben erschwert. Zusätzlich ist da noch ihre Liebe zu Ridge, dem freien Reporter. Schwierig würde ich die Situation nennen, in der die beiden sich befinden. Fernbeziehungen sind nie leicht und hier wird das nochmal deutlich. Ridge ist eigentlich auch ein netter Typ, nur liebt er seine Arbeit vielleicht etwas zu sehr. Doch beide arbeiten mehr oder weniger an sich und Sarah macht mehr als eine Entwicklung durch. Sie wird selbstbewusster, lernt ihre Grenzen kennen und wächst auch darüber hinaus.
Dann sind da noch TJ, Océane und Béatrice. Unterschiedliche Charaktere, die mal mehr und mal weniger sympathisch rüberkommen. Ebenso der Schriftsteller Luiz. Durch ihn erlebt Sarah eine Geschichte, die man so auch gut in seinen Büchern hätte lesen können. Interessant sind die vielen Themen, die durch die einzelnen Charaktere aufgegriffen werden. So geht es von Erfolg im Leben, zu schwierigen Familien über Liebe in verschiedenen Formen. Einzig die Art und Weise der französischen Charaktere empfand ich anfangs als etwas anstrengend. Wahrscheinlich sind dies einfach die Gepflogenheiten dort, aber manchmal sind diese etwas harsch und im Nachhinein auch nicht unbedingt erforderlich.
Der Schreibstil ist schön flüssig und leicht gehalten. Das Setting wird sehr detailreich widergegeben und man hat wirklich das Gefühlt den Wind zu spüren, wenn man an der Seine entlangspaziert oder in den Gassen von Paris schlendert.
Insgesamt finde ich das Buch wunderbar angenehm. Man kann die Bücher aus der Buchhandlung förmlich riechen, die Leckereien aus Frankreich schmecken, Paris als Stadt mit seinen versteckten Ecken vor sich sehen und die Charaktere dabei ins Herz schließen. Auch wenn die französische Art nicht immer meins war und ich das Ende so wohl habe kommen sehen, hat mir das Buch eine gemütliche und vergnügte Lesezeit beschert. Daher kann ich diese Geschichte nur weiterempfehlen 📚
- Nele Hoffmann
Mit Papa war's nur Blümchensex
(36)Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherweltNele erzählt ihre Geschichte was sie als kleines Mädchen durchmachen musste und wie es danach weiter ging. Als sie den Mut gefasst hat ihren Vater anzuzeigen , ist sie dann in einer WG. So lernte sie dann ihren neuen Freund kennen und die Hölle ging weiter. Was Nele alles erlebt hat, macht einfach sprachlos. Doch verstehe ich nicht wieso eine Mutter sowas zulassen kann und sich ein zweites Kind anschafft, damit der Vater sich an ihr vergehen kann. Bin einfach nur sprachlos.
Ich ziehe den Hut vor Nele das sie ihre Geschichte öffentlich gemacht hat. Ich wünsche ihr alles Gute auf ihrem weiteren Lebens weg
- Karen Swan
Der Glanz einer Sternennacht
(60)Aktuelle Rezension von: FidelityInhalt:
Lorne Castle an der Westküste Irlands, seit Jahrhunderten in Familienbesitz. Als der letzte Ritter Sir Declan Lorne es unerwartet seiner jüngsten Tochter Willow vermacht, sol es verkauft werden, denn das Schloss benötigt eine umfassende Sanierung, für die das Geld fehlt. Der Rest der Familie, Mutter und zwei Schwestern, sind außer sich. Zudem hat jede ihr eigenes Geheimnis. Als der gefundene Käufer Connor Shaye zu einem letzten Weihnachtsfest im Schloss einlädt, bröckeln die Mauern der Geheimnisse ...
Fazit:
Eine Liebesgeschichte, die mich zu keiner Sekunde gelangweilt hat! Weihnachten kommt eher am Rande vor, was mich nicht störte. Der detaillierte Schreibstil der Autorin machte die Geschichte zu einem großen Lese-Vergnügen!
- Svenja Lassen
Geküsst in Tüll & Gummistiefeln
(43)Aktuelle Rezension von: Zockermaus98!!! Achtung, die Rezi enthält Spoiler!!!!
Das Cover ist ästhetisch gestaltet und passt perfekt zum Buch. Das Flair, welches im Buch herrscht, wird von diesem Cover widergespiegelt.
Die Handlung hat mich wirklich von der ersten Sekunde an, in den Bann gezogen, ich konnte nicht anders, als es weiterzuhören. Die Westfriesischen Elemente, haben mir besonders gut gefallen. Erst später ist mir aufgefallen, dass es der zweite Teil ist, aber es war wirklich kein Beinbruch. Das einzige, was mir überhaupt nicht gefallen hat, war die Tatsache, dass Thies eine Freundin hat. Egal, wie schlecht seine Beziehung mit ihr war und er schon abgeschlossen hatte. Er ist fremdgegangen und das wurde zwar thematisiert und Sönne gefiel das überhaupt nicht, trotzdem hat sie ihm, ziemlich schnell verziehen. Natürlich hat jeder eine zweite Chance verdient. Trotzdem finde ich das ein wenig extrem, dass man es so leicht verzeiht.
Der Schreibstil war natürlich toll. Die Beschreibungen waren genügend da und man konnte die Liebe zwischen den beiden richtig spüren.
Sönne und Thies sind auch zwei super schöne Figuren. Sönne ist durchsetzungsfähig und weiß, was sie will und Thies ist zwar ein Großstädter, trotzdem wirkt er alles andere als abgehoben. Hein hat mir mit Abstand am besten gefallen.
Alles in allem ist es ein tolles Buch
- Rachael Treasure
Wo der Wind singt
(7)Aktuelle Rezension von: Pachi10Kate wird mit 19 ungewollt schwanger, verlässt die heimische Farm in Tasmanien und versucht Mutterschaft, Studium und Arbeit unter einen Hut zu bringen. So ganz gelingt ihr das nicht und sie könnte gut zur Bad Mom gekürt werden.
Nach vier Jahren kehrt sie in die Heimat zurück, trifft auf den Vater ihrer Tochter. Dieser hat jedoch keine Ahnung. Ihre Familie ist zerrüttet und das Leben hält noch weiter Schicksalsschläge bereit. Doch für Kate und ihre Tochter gibt es am Ende doch ein Happy End.
Der Roman ist wirklich gut geschrieben, sehr realitätsnah. Das Leben ist nicht immer plüschrosa. Man erfährt ein bisschen über das harte Leben auf einer australischen Farm. Die Hauptfigur Kate ist nicht immer symphatisch, aber das kann sie wohl nicht sein, denn mit 19 plötzlich erwachen sein zu müssen, Verantwortung zu tragen für sich und ein Kind, daran sind schon manche gescheitert. Sie versucht ihr Bestes und letzten Endes schafft sie es auch.
Der einzige Punkt in der Geschichte, der mir nicht gefällt ist die Situation rund um Kates Vater. Er schmeißt sie im Grunde aus dem Haus weil sie schwanger ist, trotzdem wird die "Schuld" Kate zugwiesen und sie entschuldigt sich auch im Laufe der Geschichte. Das verstehe ich nicht ganz, denn Kates Reaktionen in der Vater-Tochter-Beziehung sind eigentlich nachvollziehbar, die des Vaters aber nicht. Hier ist es nicht ganz ausgeglichen.
- Lucie Flebbe
Bad Business. Deal mit dem Tod
(33)Aktuelle Rezension von: schillerbuchDiesen Krimi las ist für meine Jurytätigkeit bei den Stuttgarter Kriminächten und bedanke mich beim Grafit Verlag, der mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Laut Verlag zeigt die Autorin in diesem Buch schonungslos die Auswüchse von Privatisierungs- und Effizienzwahn im Gesundheitssektor auf. Das fand ich ein interessantes Thema und ich war gespannt, was mich erwartet.
De Verlag beschreibt den Inhalt so: „Mieke Jentsch macht ihren Job als stellvertretende Klinikverantwortliche schon deutlich zu lange. Als ihr Vorgesetzter unerwartet Suizid begeht, rückt sie in die Chefposition auf und wird beauftragt, Kliniken an einen Medizinkonzern zu verkaufen. Ist der Milliardendeal die Chance, ihre Fähigkeiten endlich unter Beweis zu stellen? Doch je tiefer Mieke in die Materie vordringt, desto größer werden ihre Zweifel daran, dass ihr Vorgänger freiwillig aus dem Leben gegangen ist. Als sie das Opfer mehrerer Anschläge wird, beginnt sie zu ahnen, dass sie längst zur Schachfigur in einem tödlichen Spiel geworden ist . . .“ (© Grafit Verlag)
Das Buch ist wirklich spannend, obwohl ich mir schwer tat mit dem Aufbau: Lucie Flebbe erzählt aus mehreren Perspektiven und es dauerte relativ lange, bis ich in die Geschichte reingekommen bin, zumal die einzelnen Abschnitte oft sehr kurz waren. Vor allem das hat mich auch nicht so ganz überzeugen können, es hat bei mir nicht für Spannung gesorgt, sonder eher für eine gewisse Mühsal beim Lesen. Im Laufe des Romans setzte sich langsam ein Bild zusammen und auch die beiden Hauptpersonen Mieke und der eigenwillige Coach Mo gewinnen immer mehr an Tiefe. Das ist es, was mich letztendlich dann auch bei der Stange gehalten hat.
Mieke ist eine ehrgeizige junge Frau, die unbedingt Karriere machen möchte, die aber auch merkt, dass ihr die dafür notwendige Skrupellosigkeit fehlt. Als sie vom Abteilungsleiter für unfähig erklärt und in ein Coaching geschickt wird, bringt sie das an ihre Grenzen. Denn es handelt sich hier keineswegs um eine normales Coching, sondern Mo arbeitet mit Pferden, die sofort spüren, ob ein Mensch die natürliche Autoritärt ausstrahlt, die eine Führungskraft, die nach oben will, haben sollte. Als sie dann unerwartet doch in die Chefposition vorrückt, stellt Mieke das nicht nur als Führungskraft, vor eine große Herausforderung, sondern sie sieht auch ihre Werte in Frage gestellt. Hat der Abteilungsleiter sie nicht nur deshalb befördert, weil sie ihrem Vorgänger inhaltlich zugearbeitet hat, sondern auch gerade deshalb, weil er glaubt, dass sie widerstandslos dem Verkauf der Reha-Klinken der Rentenversicherung an einen privaten Klinikkonzern vorbereiten und durchführen wird? Als sie Sanna aus dem Betriebsrat kennenlernt, sieht sie den Verkauf immer kritischer. Und als sie mehrfach in lebensgefährliche Situationen gerät, aus denen Mo ihr heraushelfen kann, beginnen beide, nachzuforschen, wer hinter den Anschlägen stecken könnte.
Dazu gibt es eine ganze Reihe von Nebenfiguren, deren Rolle zu Beginn völlig unklar ist, die aber im Laufe der Handlung an Kontur gewinnen bis sich am Ende des Buches ein Gesamtbild ergibt.
Man merkt dem Buch an, dass sich Lucie Flebbe intensiv mit dem Thema beschäftigt ist – ein Thema, das ihr als ausgebildeter Physiotherapeutin sicher auch nahe liegt. Über die Privatisierung der Kliniken, die alle unter einem enormen Kostendruck stehen und deshalb zu fragwürdigen Mitteln greifen, kann man zu Zeit regelmäßig in der Zeitung lesen und in diesem Thriller zeigt die Autorin tatsächlich die Auswüchse von Privatierungs- und Effizienzwahn auf, unter dem Personal und Patient:innen zu leiden haben. Durch die vielen Handlungsfäden jedoch hatte ich das Gefühl, dass sie insgesamt etwas zu viel hineingepackt hat. Dass eine der Pflegerinnen aus Afghanistan stammt und verzweifelt versucht, ihre kleine Tochter und Schwester nachzuholen, war mir dann einfach zu viel, denn auch das ist ein hoch komplexes Thema, das es wert wäre, in einem eigenen Roman gewürdigt zu werden. Trotzdem gewann der Thriller nach dem ersten Drittel immer mehr an Fahrt und es gibt am Schluss einige wirklich überraschende Wendungen.
Mein Fazit: Spannende Krimikost mit einem interessenten Thema, allerdings mit kleinen Einschränkungen was den Aufbau und die thematische Überfrachtung anbelangt. Trotzdem lesenswert!
- Birgit Jasmund
Der Duft des Teufels
(41)Aktuelle Rezension von: Siko71Die junge Wittwe Katharina gerät in Verdacht mit dem Teufel im Packt zu stehen und wird als "Hexe" verfolgt. Ihr Geliebter Daniel glaubt an ihre Unschuld und versucht sie aus den Fängen des herrschsüchtigen Domenikaner Mönchs Martin und dessen Gehilfen den Weber Fritz Haan zu befreien. Daniel bekommt Hilfe vom Kramer und Parfümeur Giovanni Paolo Feminis, der nach dem perfekten Aqua mirabilis forscht.
Ein spannender und zugleich interessanter historischer Roman über die Erfindung des "Kölnisch Wasser". Man liest in diesem Roman wieder, wie schnell sich die Menschen beeinflussen lassen ohne die Hinergründe zu erfragen. In diesem Buch ist es die Kirche, die den Menschen den Teufel und seine Machenschaften näher bringt.Mir hat dieses ein sehr schönes Lesevergnügen bereitet und daher volle Punkte.
- Isabell Schmitt-Egner
Adam - Eine Königsfreunde-Geschichte
(15)Aktuelle Rezension von: Vibie
Eine Kurzgeschichte um die Geschichte des Sklaven Jungen Adam die so sehr berührt das ich mir wünschte die Geschichte hätte noch viel mehr Seiten!
Die Autorin schafft es hier vom ersten geschriebenen Wort an, den Leser Gefühl-und Emotional und Gedanklich mit auf die Reise zu nehmen.
Der Schreibstil und der Geschichten Aufbau fließen so ineinander das man alles um sich herum vergessen kann und man nur noch mitfühlt.
Adam ist eine gelungene Figur und seine Geschichte so berührend,emotional und fesselnd erzählt das man weiteres um sein Leben erfahren möchte!
Wie wächst er weiter auf?
Bleibt er des Königs privater Bibliotheksangestellter?
Wie geht es seinen restlichen Sklaven Freunden auf ihren neuen Lebenswegen?
So viele Fragen und man möchte einfach nur noch alles erfahren und weiter mitfühlen. - Yves Patak
Tödlicher Schatten
(5)Aktuelle Rezension von: libraryfairyZum Inhalt:
Als Leser bzw. Hörer steigt man mitten in die Geschichte
ein und lernt Protagonist Marc Renner kennen, der zu dieser Zeit wahrlich nicht vom Glück verfolgt wird. Marc verliert kurz nach dem Tod seiner Eltern seinen Job, er steckt mitten in einem Rosenkrieg und seine neue Freundin wendet sich scheinbar grundlos von ihm ab und seinen Roman will auch niemand verlegen. Marcs finanzielle Mittel werden knapp und so hält er sich als Taxifahrer über Wasser. Eines Tages entdeckt er in einer Zeitung die Annonce mit der Überschrift „Kaufe Ihre alte Geschichte“.Marc ist erst stutzig, gibt aber dann seiner Neugier nach und meldet sich auf die Annonce. Ein alter,
mysteriöser Greis namens Janoda bittet Marc um ein Treffen und bietet ihm genau die benötigte Summe, die Marc gerade braucht.
Schweren Herzens trennt er sich von seinem „Baby“ und verkauft seinen Roman an den alten Janoda. Kurz darauf startet eine Mordserie in New York, deren Spuren zu Marcs PC führen – und dann ist Marc mittendrin, im Chaos.
Meinung:
Während die Geschichte ihren Lauf
nimmt und man von einem Ereignis ins andere geschmissen wird, lernt man auch die anderen Charaktere besser kennen.
Helen – Marcs Ex-Freundin, die ihm etwas verheimlicht, die anderen Autoren des Schreibzirkels in dem Marc Mitglied ist und seinen besten Freund Tom, den er dort kennengelernt hat.
Alle Charaktere sind gut herausgearbeitet und agieren nachvollziehbar.
Auch ist der Schreibstil flüssig und fesselnd. Ich habe das Hörbuch gehört und bin gut mitgekommen, es gab keine Logikfehler und auch fast keine Längen, bei denen das Hören nervig geworden
ist. Die Geschichte hat mich echt mitgenommen und mir die ein oder andere schlaflose Nacht beschert.Neben dem Autor ist auch Hörsbuchsprecher Bodo Primus lobend
hervorzuheben. Dessen angenehme Stimme und sein Können die Stimme passgenau
einzusetzen, katapultieren einen beim Hören sofort in die Story und lässt die Szenen authentisch wirken.
Alles in allem ein gut gelungenes Werk.
4,5 von 5 Sternen - Lisa Wingate
Der Ruf des Meeres
(12)Aktuelle Rezension von: Martinchen"Die erfolgreiche Restaurantbesitzerin Whitney will expandieren. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihre Mutter ihr ein altes Hotel am Atlantik vererbt. Vielleicht lässt es sich ja noch zu Geld machen? Doch ihre Sondierungsreise nach Roanoke Island stellt Whitney vor ungeahnte Schwierigkeiten: Sie muss sich nicht nur mit ihrem Stiefvater auseinandersetzen, der für sie lange ein Fremder war, sondern auch noch mit Mark, der in dem historischen Gebäude einen Surfshop betreibt und von ihren Plänen alles andere als begeistert ist. Außerdem hält das alte Gemäuer für Whitney die eine oder andere rätselhafte Entdeckung bereit.
Während sie die Schätze sichtet, die das Hotel birgt, beginnt für sie eine Reise zu ungeahnten Familiengeheimnissen …" - soweit der Klappentext.Das Cover zeigt eine auf einem Stein sitzende Frau am Meer, blau ist die vorherrschende Farbe. Die Haltung der jungen Frau empfinde ich als nachdenklich, vielleicht etwas verloren. Das Cover passt zum Inhalt.
Lisa Wingate ist Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und die Autorin zahlreicher Bücher. Sie lebt mit ihrer Familie in Texas. (Quelle: Klappentext).
Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass es sich bei diesem Roman um den letzten Teil einer Trilogie handelt. Die ersten beiden Bände habe ich nicht gelesen, was zum Verständnis dieses Buches nicht notwendig ist.
Die Autorin schreibt einen flüssigen, gut lesbaren und sehr dichten Stil. Die ersten Kapitel beschreiben eine Erfolgsfrau, die sich um nahezu jeden Preis durchsetzen will, obwohl sie kurz vor dem Ruin steht. Whitney ist auf den ersten Blick nicht sehr sympathisch. Während ihres Aufenthaltes in Manteo ändert sich dies, so richtig warm werde ich mit Whitney allerdings nicht.
Wie in einem Roman, in dem es um Familiengeheimnisse geht, nicht anders zu erwarten, gibt es zwei Erzählstränge: Whitney stößt bei ihrer Suche nach wertvollem Stücken Briefe von Alice, der Zwillingsschwester ihrer Großmutter, von deren Existenz sie nichts wusste. Alice war Mitarbeiterin des Federal Writers' Project, einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme während der 30iger und 40iger Jahre des 20. Jahrhunderts und berichtet in ihren Briefen an ihre Schwester über ihre Arbeit. Teilweise sind diese Briefe zerrissen, so dass sie erst mühsam zusammengesetzt werden müssen, Teile der Texte fehlen, dennoch ist dieser Teil für mich sehr viel interessanter als Whitneys Erfahrungen und Erlebnisse in Roanoke Island, wo einiges doch sehr vorhersehbar ist.
Alices Bericht über ihre Reise zu den Melungeons, die Geschichte der Verlorenen Kolonie, Glaube und Aberglaube sowie die Rassenkonflikte in den USA fand ich interessanter als die erwartbaren Missverständnisse.
Whitney gewinnt im Verlauf des Romans wichtige Erkenntnisse. Der ihr so verhasste Stiefvater trauert wie sie um ihre Mutter, die er genauso geliebt hat wie Whitney. Sie erkennt, dass Alices Weg, ihr Leben zu leben, riskanter war als der ihrer Großmutter, sie dadurch aber zu Hoffnung und Freude zurückgefunden hat. Am Schluss findet Whitney zu sich selbst.
Fazit: ein lesenswerter Roman.























