Bücher mit dem Tag "verkleidung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verkleidung" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

    (2.776)
    Aktuelle Rezension von: Nxmeria

    Im dystopischen Northa gibt es klare Regeln.

    Silberne haben Kräfte (je adliger, desto stärker) - Rote nicht.

    Aufgrund der Farbe des Blutes werden Bürger unterdrückt. 


    Als dann eine Rote in Lebensgefahr Kräfte einsetzt, wird dies natürlich vertuscht und eine Lügengeschichte gesponnen um das Volk weiterhin im glauben zu lassen Abstammung wäre alles.


    Den ersten Band habe ich mir damals noch in der Oberstufe gekauft, neben Panem eine der wenigen Reihen aus meiner Jugend die ich immer noch liebe. Die ersten beiden Bände sind Mega und auch wenn es sich danach minimal zieht ist die ganze Reihe einfach nur super.


    Für Fans von "Fourth Wing", für die Spice kein muss ist. "Die Farben des Blutes" sind komplett Jugendfrei.


    Wer die Anspielung mit dem Original nicht versteht, solle sich den Content von @kim.dle_ bzw. @kim.dle_tt anschauen. Sie geht Detail für Detail durch. Ich hoffe wirklich die Autorin bekommt den Hype den sie verdient, da sie eine mega Geschichte erschaffen hat. Inspiration ist immer ok aber die hat irgendwann auch Grenzen. Wenn diese überschritten wird ist es keine Inspiration sondern eine Kopie und damit Diebstahl. R. sollte dafür an Aveyard ne Menge zahlen um das Ganze wieder gut zu machen.

  2. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453503946)
    Noah Gordon

    Der Medicus

    (2.277)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Buttgereit

    Was an Der Medicus bis heute trägt, ist nicht allein die Opulenz seines historischen Schauplatzes. Noah Gordon lässt Rob Cole aus einem England der Angst und des Aberglaubens aufbrechen und macht seine Reise nach Isfahan zu einer Schule des Sehens. Medizin erscheint hier nicht als dekoratives Fachwissen, sondern als genaus hinsehen, zweifeln, lernen.


    Besonders stark ist die Spannung zwischen dem Wissensdurst des jungen Engländers und einer Welt, in der religiöse Zugehörigkeit, Herkunft und Krankheit über Leben und Tod entscheiden. Die Begegnung mit Avicenna gibt dem Roman seinen geistigen Mittelpunkt, ohne die Geschichte in eine Lehrstunde zu verwandeln. Pest, Hunger, die Gefahren der Reise und das Leben in Persien haben Gewicht, doch sie überlagern nie Robs Entwicklung.


    Natürlich arbeitet der Roman mit den großen Mitteln des historischen Erzählens. Abenteuer, Liebe, Verlust und Bewährung. Gerade weil Gordon sie so souverän ordnet, wird daraus kein bloßer Kostümroman, sondern ein mitreißendes Buch über Neugier und den Preis des Wissens. Ein Klassiker des Genres, der seine Länge verdient.

  3. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783644220416)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

    (2.850)
    Aktuelle Rezension von: RS1971

    Die 24-jährige Chloe steht kurz vor ihrem Anwaltsexamen als sie eines Nachts überfallen, gefoltert und grausam vergewaltigt wird. Zum Sterben zurückgelassen wird sie am nächsten Morgen von einer Kommolitonin gefunden und ins Krankenhaus gebracht.


    Zehn Jahre später kommt es in Miami Florida zu einer Reihe von brutalen Morden an jungen blonden Frauen. Der Mörder wird von der Presse Cupido getauft, denn er schneidet seinen Opfern bei lebendigem Leib die Herzen heraus. C.J. arbeitet als Staatsanwältin eng mit dem Sonderkommando zusammen, dass diesen Fall bearbeitet.


    Bei einer Polizeikontrolle wird im Kofferraum des kontrollierten Wagens die Leiche einer weiteren Vermissten mit einem fehlenden Herzen gefunden. Der Fall scheint klar und C.J. übernimmt die Anklage. Doch als sie dem Verdächtigen im Gerichtssaal begegnet muss sie erkennen, dass es sich bei diesem um ihren Vergewaltiger handelt, als sie noch Chloe hieß …


    Der Hype um diesen Thriller ist ewig her, und ich meine ewig in der heutigen Zeit. Ich erinnere mich noch daran, wie man dieses Buch überall antraf, doch damals war ich noch nicht interessiert in Thriller, gleich welcher Art, und ließ das ganze an mir vorübergehen. Dank Second-Hand-Büchern allerdings gelang es mir, mir jetzt ein Exemplar zu sichern, denn mittlerweile interessierte es mich doch, was dort geschrieben steht.


    Die Handlung ist spannend geschildert. Wer einen Gerichtsthriller erwartet, der wird hier enttäuscht, denn es dreht sich um C.J. und deren Handlungen und ihr Schicksal. Als Vergewaltigungsopfer hat sie schwer mit Posttraumatischem Stress zu kämpfen, etwas, was ich nur zu gut kenne. Dazu kommen Flashbacks, zu Beginn so gut wie jedes Mal, wenn sie auf ihren Vergewaltiger trifft. Etwas, was ich auch nur zu gut unterstreichen kann. Bei mir allerdings wurde der erste durch einen Geruch ausgelöst. Der Geruch des Deos, was mein Vergewaltiger an jenem Tag trug.


    Hoffman ist selbst Anwältin und schreibt aus ihrer Sicht der Dinge. Wie weit würde man gehen, um einen Straftäter hinter Gittern, oder in diesem Fall, auf den Elektrischen Stuhl zu bringen? C.J. geht sehr weit und biegt die Regeln, zerbricht sie aber nicht.


    Die psychische Belastung durch den Fall und ihre Vergangenheit sind in diesem Roman herausragend geschildert, ich kann es nicht oft genug wiederholen. Auch wenn ich es selbst nie erlebt habe, aber allein mir vorzustellen, diesem Mann noch einmal gegenüber zu stehen lässt den kalten Schweiß ausbrechen. C.J. muss sich ihren Dämonen stellen – und zerbricht beinahe daran.


    Was ich hervorragend gelöst fand in diesem Roman, dass die Spannung und die Twists quasi bis zur letzten Seite anhalten. Es bleibt spannend, selbst nach der Verurteilung. Denn es ist nicht alles so wie man denkt. Vielleicht war der eine Einschub ein kleines bisschen zuviel, andererseits war der Twist am Ende wirklich hervorragend.


    Auch die Einsicht in die Arbeit einer Staatsanwältin und vor Gericht waren sehr gut geschildert und nachvollziehbar. In den USA läuft es anders als bei uns hier in Deutschland, doch fand ich einige Details überlappen sich in beiden Ländern.


    Zum Schmunzeln hatte man zudem C.J. Sekretärin, mit der sie quasi in einer Dauerfehde lebt. Das ganze las sich immer wieder humorvoll und auch nachvollziehbar. Auch der eigene LoveInterest in dem Special Agent Dominick war gut geschildert, wenn er auch wahrlich eine Engelsgeduld mit C.J. bewies, die vermutlich die wenigsten Männer aufbringen würden. Dennoch gab es Chemie zwischen den beiden Figuren, was ihr langsames Vorankommen Richtung Beziehung nachvollziehbar und natürlich machte für mich als Leser.


    Alles in allem ein packender und spannender Thriller, der das Innenleben eines Opfers von sexueller Gewalt beschreibt und ihren Weg, um einen Täter hinter Gitter zu bringen. Wirklich empfehlenswerter Roman.

  4. Cover des Buches Die Spiegelreisende 1 − Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458364863)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende 1 − Die Verlobten des Winters

    (747)
    Aktuelle Rezension von: Sara1

    Die beschriebene Welt ist ein tollen Konzept. Die Hauptfigur Ophelia lernt man im Laufe des Buches immer besser kennen und auch lieben. Sie wird wie der Leser auch in die neue Welt den Pol  geworfen und muss sich darin zurecht finden. Die Handlung nimmt nach der Hälfte immer mehr Fahrt auf und es kommt zu Wendungen mit welchen man nicht rechnet. Insgesamt ist das Buch toll geschrieben und man kann es nicht weglegen wenn man mit dem lesen begonnen hat. 

  5. Cover des Buches Spinnentanz (ISBN: 9783492280945)
    Jennifer Estep

    Spinnentanz

    (271)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Nach dem guten ersten Band und einer kleinen Pause habe ich mir nun den zweiten Teil zu Gemüte geführt. Da die Handlung von Teil 1 weitergeführt wird, werde ich nicht viele Worte dazu verlieren. Aber die Handlung ist nicht alles, was konsequent weiterentwickelt wird. Auch bei den Charakteren wird vieles weitergeführt, was auch schon in Band 1 angedeutet wurde. Davon bin ich ein großer Fan. Gerade, was Donovan Caine am Ende beschließt, ist zwar auch der einen Seite schade, aber auch der anderen Seite eben auch konsequent für seinen Charakter und somit auch logisch. Es werden aber nicht nur die alten und bekannten Charaktere weitergeführt, sondern es werden auch neue Figuren eingeführt, von denen ich hoffe, dass sie noch eine ganze Weile Teil von Gins Welt sein werden.
    Insgesamt fand ich auch den zweiten Band wieder gelungen. Es war spannend, düster, blutig, aber auch gefühlvoll. Mir gefällt die Reihe und ich lese definitiv weiter. Auch euch kann ich sie nur empfehlen.

  6. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

    (358)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Es geht um die Britische Agentin Flick, die unter widrigen Umständen mit ihrem Team eine entscheidende deutsche Fernmeldezentrale in Frankreich zerstören soll. Doch dabei ist ihr der deutsche Dieter Franck immer scharf auf der Spur.


    Es ist super spannend geschrieben und auch einfallsreich, über welche verschiedenen Methoden Verfolger abgehängt, Dinge verborgen und Ziele erreicht wurden. Natürlich wirkt es besonders an einigen Stellen unrealistisch, wie viel Glück im Spiel ist, doch das fällt nicht wirklich auf. Es ist vor allem aber auch interessant, wie viel Recherche dahinter steckt. Über die Technik die verbaut ist, die Waffen, die Flugzeuge und den ganzen Ablauf von solchen Missionen und alles. Es wirkt dadurch sehr realistisch und könnte genau so in der Realität passiert sein. Für mich sollte ein Buch über eine Spionin genau so sein.

  7. Cover des Buches Drillingsküsse (ISBN: 9783401804262)
    Ilona Einwohlt

    Drillingsküsse

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Anruba
    Der Klappentext verspricht einen rasant-witzigen Liebesroman.

    Maja Philine Dorothee, auch Mp3 genannt, lernt im Wartezimmer ihrer Tierarztpraxis einen süßen Jungen kennen. Nach mehreren zufälligen und merkwürdigen Begegnungen wird ihr klar, dass es sich um einen Drilling handelt. Jetzt ist guter Rat teuer. In wen hat sie sich verliebt? Stewart, Stan oder Steven? Kurzerhand verwandelt sie sich in drei verschiedene Personen. Maja, Philine und Dorothee und datet alle Brüder gleichzeitig. Ihre beste Freundin Carla steht ihr dabei immer mit Tipps zur Seite.

    Die Grundidee der Geschichte finde ich sehr ansprechend, doch mit der Umsetzung konnte ich gar nicht leben. Die Autorin legt wirklich einen rasanten Schreibstil vor. Auf jeder Seite gibt es Szenenwechsel und immer wieder abgehackte Sätze. Vieles läuft ins Leere. Wem so etwas gefällt, der ist hier richtig. Ich persönlich mag aber lieber Geschichten die sich atmosphärisch entwickeln. Wo man eine Beziehung zu den Personen aufbauen kann und wo die Charaktere richtige Unterhaltungen führen. Hier läuft vieles über Andeutungen und das ist einfach nicht meines.

    Zu Maja habe ich die ganze Zeit keinen Draht bekommen. Obwohl sie die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt, erfährt man kaum etwas über ihre wirklichen Gefühle. Das einzige woran man merkt, dass sie angeblich so verliebt sein soll, ist der ständig wiederkehrende Satz: Diese blauen Augen. 
    Ich konnte ihr Handeln die meiste Zeit nicht nachvollziehen. Einerseits bekommt sie keinen Satz heraus als sie einen der Drillinge zufällig trifft, doch dann muss sie sich nur eine Mütze aufsetzen und kann als "verkleidete" Philine unheimlich toll mit demselben Drilling flirten?
    Mal davon abgesehen, dass ich es etwas weit hergeholt finde, dass die Drillinge nicht hinter ihr Geheimnis bzw. ihr doppeltes Spiel kommen.

    Die Autorin hat in die Story jedoch noch viel mehr Zündstoff gepackt, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Majas Eltern haben ziemliche Probleme miteinander und in ihrem Job bzw. mit ihren Neigungen. Ihre Oma ist auf der Suche nach einem neuen Lebensinhalt und probiert immer neue Sachen aus. Es gibt einen neuen Mitschüler, der sich gegen seinen berühmten Vater behaupten muss und auch Carla ist mit ihren Online Dates und Verkleidungspielchen nicht uninteressant.

    Die Geschichte ist eigentlich die ganze Zeit über unvorhersehbar, da Maja nicht rational handelt und auch sonst keine der Personen. 
    So ist es schwer einschätzbar, wie es sich am Ende entwickelt. Mich konnte die Autorin mit dem Abschluss dann noch etwas versöhnen, obwohl es anders ausgeht als man vermuten würde. Das ist zur Abwechslung mal sehr erfrischend gewesen.

    Ich hätte mir aber einfach mehr Ideenreichtum bei den verschiedenen Majas gewünscht und mehr Infos. Es ging immer alles so schnell und gleichzeitig gab es so viele verschiedene Baustellen in Majas Leben, das man sich fragen musste, wo denn nun der Schwerpunkt der Geschichte liegt. Weniger und ausführlicher wäre hier definitiv besser gewesen.

    Fazit:

    Wer rasant geschriebene Geschichten mag, die sich nicht in die 0815-Schiene pressen lassen, der ist hier definitiv richtig. Ein Buch das mehr beinhaltet als man glaubt. Und doch konnte ich mit Maja nicht richtig warm werden, so dass ich persönlich nur drei Sterne vergebe. Mir blieb sie einfach zu fremd und die Geschichte etwas zu weit hergeholt.
  8. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

    (221)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Sakura wartete lange Zeit in meinem Bücherregal, obwohl ich den Klappentext so spannend fand, dass ich es mir schon kurz nach Erscheinen zugelegt habe. Bei meiner aktuellen Lektürenauswahl war für mich auch ausschlaggebend, dass es ein Einzelband ist, was perfekt ist, wenn man gerade nicht so viel Zeit zum Lesen einer ganzen Reihe hat. Einen ganzen Tag lang wusste mich Kim Kestners Roman gut zu unterhalten, auch wenn ich an manchen Stellen durchaus etwas zu kritisieren habe.

     

    Die erste Hälfte des Buches fand ich wahnsinnig gut, denn Kestner bietet uns ein spannendes Worldbuilding: Juri lebt in einer Welt, die sich in eine unterirdische Höhle und „die Oberfläche“ unterteilt. Die Höhle weist verschiedene Ebenen auf, die an die Distrikte in „Die Tribute von Panem“ erinnern, nur dass sich diese Ebenen aufeinanderstapeln. In ihnen herrschen unterschiedliche Lebensbedingungen, je nachdem, wofür die Ebenen zuständig sind. Juri lebt im „Scheißhaus des Kaisers“ und so, wie das klingt, sind auch die Zustände zu erwarten. Die Menschen hungern, kränkeln und leben nicht lange. Die elenden Zustände werden von Kestner sehr eindrucksvoll und glaubwürdig geschildert, sodass man sich wie hautnah dabei fühlt. Für ein Jugendbuch ist Sakura auch erstaunlich offenherzig in der Sprache und manchmal sogar etwas plump, was von Juris Herkunft in der ersten Ebene herrührt. Das gelegentliche „oder so“ beim Erzählen störte mich aber doch das eine oder andere Mal beim Lesen.

     

    Eines Tages tauchen Menschen von der Oberfläche auf, die manche (vermeintlich vollkommene) Bewohner der Ebenen auserwählen, um eine „Blüte“ zu werden und an die Oberfläche geholt zu werden. Juri ist keine von ihnen, weil sie zu muskulös und groß ist, für ein Mädchen nicht im herkömmlichen Sinne hübsch. Durch eine Verbündete gelangt sie dennoch an eine der begehrten Blütenkarten. Sie muss sich aber als Junge ausgeben, denn nur als solcher könnte sie als vollkommen durchgehen. Von da an muss sie mit rund tausend „anderen“ Jungen ihre Vollkommenheit in drei verschiedenen Prüfungen unter Beweis stellen.

     

    Derartige Geschichten, in denen die Protagonisten um ihr Überleben kämpfen oder verschiedene Prüfungen bewältigen müssen, mag ich besonders gerne, deshalb war ich beim Lesen von Sakura direkt Feuer und Flamme für die Grundidee. Die Prüfungen sind einfallsreich und spannend und animieren definitiv zum Weiterlesen. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, ist Juris Darbietung in diesen Prüfungen, da ich mir für eine toughe Protagonistin etwas anderes gewünscht hätte. Ohne zu viel zu spoilern: Der Verlauf war für mich etwas ernüchternd und hat mir etwas die Freude genommen, mit ihr mitzufiebern. Ich fühlte mich sogar etwas übers Ohr gehauen. Wer das Buch gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine. 

     

    Juri ist ohne Frage tough und mutig. Sie ist so angelegt, dass der Leser durchaus mit ihr mitfiebern könnte. Leider stellt sie dies in den Prüfungen nicht ganz so unter Beweis. Auch gibt es in ihrem Charakter manchmal leichte Widersprüche bzw. sogar Unstimmigkeiten: sie behauptet von sich, nicht gerne und wenig zu reden, ist andererseits aber die Erste, die ihrem Unmut Worte verleiht und sich damit Probleme einhandelt. Das fand ich zwar sehr gut, da sich gerade darin ihr großer Mut zeigt, aber ich hätte mir gewünscht, dass ihr Selbstbild dann nicht so konträr dazu angelegt worden wäre.

     

    Kestner entwirft des Weiteren viele spannende, vielfältige und interessante Nebencharaktere, die man mit Juri zusammen ins Herz schließt. Dahingehend ist sie auch für Überraschungen gut. Im Zuge der Tatsache, dass ich mit der Zeit Sympathien für gewisse Charaktere aufgebaut habe, fing ich auch an, mir bestimmte Liebesgeschichten zu wünschen. Juri hatte mit einem bestimmten Charakter eine wahnsinnig gute Chemie, was sich aber leider als falsche Fährte entpuppt hat. Wohin es dann letztendlich für besagten Charakter ging, war für mich positiv überraschend, Juris romantische Storyline fand ich dagegen sehr unzufriedenstellend. Ihre Liebesgeschichte war wenig glaubwürdig, weil zwischen ihnen viel weniger Chemie aufkam als zwischen Juri und dem anderen Charakter. Auf einmal sind Gefühle da, die sich überhaupt nicht anbahnen konnten. Das war ziemlich schade.

     

    Der Haupthandlungsstrang wartet gegen Ende mit großen Überraschungen auf, die ich einerseits sehr faszinierend und gelungen fand, andererseits waren sie jedoch auch sehr verwirrend erzählt, sodass es mir nach wie vor schwerfällt, mir das Worldbuilding richtig vorzustellen. Kestner beschreibt hier manches zu kompliziert und undurchsichtig und sie erklärt meiner Meinung nach zu wenig. Nichtsdestotrotz legt sie aber zuvor sehr geschickt Köder aus, um den Leser neugierig zu machen und zum Miträtseln zu animieren, ohne je zu viel durchsickern zu lassen. Zwischenzeitlich dachte ich, dass ein Einzelband viel zu kurz angelegt ist für die gewaltige Idee, die hinter allem steckt, aber letztendlich ist es Kestner doch irgendwie gelungen, die wichtigsten Dinge abzuhandeln. Gegen Ende geht einiges sehr schnell, nicht alles wird mehr so detailliert geschildert und der Schluss lässt viel Raum zum Weiterspekulieren, aber man wird nicht unzufrieden gestellt zurückgelassen. Richtig zufriedenstellend ist der Ausgang aber auch nicht. 

     

    Fazit

    Insgesamt ein solides Jugendbuch mit einer sehr faszinierenden, einfallsreichen Grundidee, die zwischen Fantasy und Dystopie balanciert. Der Twist war ziemlich spannend, aber leider auch zu undurchsichtig und verwirrend erzählt, sodass ich mit dem Ausgang leider nicht so zufrieden bin. Zudem hätte ich mir auch eine mitreißendere Liebesgeschichte gewünscht. 3,5 Sterne!

  9. Cover des Buches Die Schlange von Essex (ISBN: 9783847900306)
    Sarah Perry

    Die Schlange von Essex

    (170)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    𝐃𝐢𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐧𝐠𝐞 𝐯𝐨𝐧 𝐄𝐬𝐬𝐞𝐱 ist ein Buch, das ich allein wegen seiner hübschen Optik in meiner Sammlung haben wollte. Und natürlich auch wegen des verlockenden Klappentextes um den Mythos eines Seeungeheuers, welches einen kleinen englischen Ort im 19. Jahrhundert heimsucht. Aber meine Bücherei hatte es da und weil Bücher nun mal teuer sind, durfte es nur als Leihexemplar bei mir einziehen.


    Der Roman begleitet eine Vielzahl von Personen, wobei die junge Witwe Cora und der Pfarrer Will die Hauptfiguren bilden. Cora ist voller Wissensdurst, folgt den Thesen Darwins und als sie hört, im Küstenort Aldwinter habe man eine Seeschlange gesichtet, ist sie sofort Feuer und Flamme. Könnte es sich doch um ein prähistorisches Wesen handeln.
     Die Dorfgemeinde glaubt aber eher an ein mystisches Ungeheuer. Will Ransome glaubt an keines von beidem, ist aber zunehmend fasziniert von Cora, mit der er aber auch immer wieder aneinander gerät.


    Ich hatte einige Probleme mit dem Roman.

    Erst einmal gibt es zu viele Personen, von denen kaum eine sympathisch ist. Jede von ihnen hat seine eigene interessante Geschichte zu erzählen, die aber nicht genug Raum bekommt, weil eben zu viel los ist.


    Das Paar Cora und Will hatte für mich null Chemie, zumal Will mit einer sehr lieben Frau verheiratet ist und mit Cora nichts gemeinsam hat. Cora ist anders und darin liegt der Reiz. Aber wie soll man mit eine Romanze mitfiebern, wenn die Verliebten nie einer Meinung sind und andere mit ihrem Verhalten verletzen?


    Auch wenn es hier um ein mystisches Wesen geht, erwartet keine Fantasy. Die Schlange steht für vieles. Wissenschaft und Aberglaube, Medizin, Massenhysterie, soziale Ungerechtigkeit und ein selbstbestimmtes Leben zu jener Zeit. Alles interessante Themen, über die ich gern gelesen habe. Man hätte es aber vielleicht besser auf drei verschiedene Romane aufgeteilt, damit jedes Thema für sich glänzen kann.


    Von mir erhält der Roman trotz meiner Kritik eine positive Bewertung, denn er hat mich sehr gut unterhalten. Und auch das versöhnliche Ende hat mir gefallen.

  10. Cover des Buches Die Kastratin (ISBN: 9783426414880)
    Iny Lorentz

    Die Kastratin

    (280)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Fast alle Bücher vom Ehepaar Lorentz sind spitze. So wie auch dieses Buch. Das junge Mädchen, hat eine sehr schöne Stimme, deswegen singt sie für Leben gern. Da die Frauen und Mädchen nicht singen durften wurde es ihr ständig verboten. 

    Irgendwann zwingt ihr Vater, dass sie sich als Kastrat verkleidet und sie singt in vielen Ländern. So wie auch in den meisten von dem Ehepaar Lorentz entwickelt sie langsam Gefühle für einen jungen Mann und er scheint sie auch sehr zu mögen. Nun weis das junge Mädchen nicht was sie tun soll, soll sie ihm die Wahrheit über sich sagen aber mit der Gefahr das sie sehr viel Ärger bekommen wird oder für ihr ganzes Leben schweigen aber dafür unglücklich? 

    Dieses Buch kann ich Liebhabern von historischen Büchern empfehlen.

  11. Cover des Buches Joli Rouge (ISBN: 9783959910736)
    Alexandra Fischer

    Joli Rouge

    (61)
    Aktuelle Rezension von: bstbsalat

    Ich hatte mich sehr auf Joli Rouge gefreut – endlich eine selbstständige junge Piratin als Hauptfigur! Letztendlich war das Buch aber so langweilig, dass ich oft ganze Kapitel übersprungen habe und doch nicht das Gefühl bekam, etwas verpasst zu haben.

    Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, viele Figuren stehen im Mittelpunkt. Während der Klappentext eine heroische Coming-of-Age-Geschichte einer taffen jungen Frau verspricht, liegt der Fokus für meinen Geschmack viel zu sehr auf Politik und den Machenschaften der Männer. Zusätzlich ist die „Roquette“ (auf Deutsch „Rakete“) keine angenehme Person für mich als Leserin: sie ist weder interessant noch bemerkenswert. Erst, als sich eine Beziehung zum Totenkopf anbahnte wurde es wirklich spannend – und dann gab es einen Zeitsprung, der viel von dem ausließ, was ich doch nun über die beiden wissen wollte.

    Dass sie einen Mann an ihrer Seite brauchte, um als Figur interessant zu werden, gefällt mir so gar nicht. Besonders, da dieses Buch doch eigentlich eine ganz andere Geschichte erzählen wollte. Joli Rouge war mein erstes Buch aus dem Drachenmond Verlag. Ich hoffe, das Programm hat sich seit Erscheinen dieses Buches (das war 2016) weiterentwickelt und verbessert.

  12. Cover des Buches Als das Leben unsere Träume fand (ISBN: 9783404176007)
    Luca Di Fulvio

    Als das Leben unsere Träume fand

    (135)
    Aktuelle Rezension von: Anirah

    Dieses Buch ist absolut nichts für schwache Nerven und meiner Meinung nach schlichtweg ekelhaft. Lassen Sie sich nicht von dem recht harmlos wirkenden Einband täuschen – der Inhalt steht in krassem Gegensatz zur optischen Aufmachung.

    Meine Kritikpunkte:

    • Exzessive Gewalt: Das Buch reiht eine detailgetreue Gewaltszene und Vergewaltigung an die nächste. Die Beschreibungen gehen dabei bis ins kleinste, unnötige Detail.

    • Sadistischer Unterton: Beim Lesen drängt sich unweigerlich der Eindruck auf, dass hier eine gewisse Freude an sadistischen Szenen besteht. Besonders eine Szene – in der eine Frau mit Essen ruhiggestellt wird, während sie missbraucht wird, gefolgt von einem regelrechten Abschlachten – ist schlichtweg verstörend und abstoßend.

    • Fehlende Grenze: Es gibt einen Unterschied zwischen einer harten Geschichte und einer Aneinanderreihung von Grausamkeiten, die psychologisch fragwürdig wirken.

    Fazit: Ich war einfach nur geschockt. Wer keine Lust auf detailliert beschriebene Grausamkeiten und Sadismus hat, sollte einen großen Bogen um dieses Werk machen. Für mich war es eine absolut grenzwertige Erfahrung, die ich niemandem weiterempfehlen kann.

  13. Cover des Buches Kissed – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit (ISBN: 9783453320512)
    Jennifer L. Armentrout

    Kissed – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

    (145)
    Aktuelle Rezension von: he20nni

    In "Kissed", dem 4. Teil der Wicked-Reihe geht es erstmals um andere Protagonisten als zuvor. Brighton und Caden, die wohl mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten zu haben scheinen, und dennoch zusammenfinden :)

    Gerade Brighton hat mir von der Persönlichkeit sehr gefallen, obwohl sie anfangs sehr zurückhaltend wirkt, geht sie im Laufe der Zeit immer mehr auf und hat stets humorvolle Sprüche auf Lager😂 Auch Caden ist mir ans Herz gewachsen, obwohl er in den vorherigen Büchern eher der Gegner, als der Held war. 

    Ich muss aber ehrlich sagen, dass es schon etwas her ist, seit ich die ersten Teile der Wicked-Reihe gelesen habe. Dadurch hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, Caden vom Bösen zum Guten "umzubauen", ich kann mir aber vorstellen, dass das für Einige verwirrend sein wird...

    Obwohl ich durch den Kitsch zwischendurch echt die Augen verdrehen musste, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Die Storyline ist wirklich unfassbar spannend, es ist mir lange nicht mehr vorgekommen, das ich so von einem Buch so gefesselt war wie von diesem! 

    Wie bereits erwähnt, ja, es gibt einige Klischees und manche Dialogen habe ich 1 zu 1 schon in anderen Büchern gelesen, aber ich finde, hier ist die Story einfach so gut, dass man darüber hinwegsehen kann😂😂Besonders genervt hat mich das Ganze aber am Anfang, weil Caden alle zwei Minuten kam, um Brighton zu retten. Das hat Brighton unfassbar schwach und "klein" dargestellt, obwohl sie für mich eigentlich als eine sehr starke, unabhängige Frau wirkte. Schade.

    Von Brighton sehen wir aber im Laufe der Geschichte immer mehr und auch der Orden und Caden trauen ihr auch immer mehr zu.

    Ich habe mich auch total gefreut, andere Charaktere aus Band 1-3 wiederzusehen, besonders Ivy und Ren!🙃

    Trotzdem kann Kissed auf jeden Fall auch unabhängig von den vorherigen "Wicked"-Büchern gelesen werden!

    ________________________

    Tolles Buch, für mich eine klare Kaufempfehlung und ich freue mich schon auf den nächsten Teil!

  14. Cover des Buches Das Mädchen und der Winterkönig (ISBN: 9783453320833)
    Katherine Arden

    Das Mädchen und der Winterkönig

    (98)
    Aktuelle Rezension von: buecher_t1na

    Es geht im zweiten Teil direkt weiter mit der Geschichte vom ersten Band.
    Wasja hat mithilfe von Morosko den Bären gebannt, leider ist hierbei ihr Vater ums Leben gekommen. Auf Grund dieser Ereignisse wird Wasja von ihrem Dorf als Hexe angesehen. Die einzige Lösung vom Dorf ist, Wasja daraufhin in ein Kloster zu schicken. Da dies für Wasja nicht in Frage kommt, nimmt sie ihr Pferd und flieht.
    Da es als junges Mädchen auf Reisen schwierig wäre, verkleidet sich Wasja als Junge um zu überleben. Auf ihrer Reise durchs Land kommt sie auch an einem Lager von Banditen vorbei, befreit hier die gefangenen Mädchen und bringt diese ins nächste Dorf, wo zufällig ihr Bruder Sascha ist. Ich fand diese kleine Familienzusammenkunft zur Abwechslung sehr schön.
    Gemeinsam reisen sie dann nach Moskau, zu ihrem Cousin Dimitri, dem Großfürsten. Dieser ist von “Wasili” und seinem Mut sehr beeindruckt.
    In Moskau trifft Wasja auch auf ihre Schwester Olga wieder, die im ersten Band dorthin geheiratet hat. Aber die politische Lage in Moskau mit den angrenzenden Feinden und Tataren nimmt in diesem Band auch viel Raum ein.

    In diesem Teil wird aber auch die Beziehung zwischen Wasja und dem Winterkönig Morosko immer tiefer. Wie auch in einer anderen Rezension, es ist teilweise schwer vorzustellen, weil der Winterkönig einfach eine uralte, unsterbliche Gestalt ist, und Wasja relativ jung sein muss (Teenager-Alter). Es ist hier auch kein Spice vorhanden, wer auf sowas hofft, ist hier an der falschen Adresse.
    Aber dennoch ist die Beziehung zwischen den beiden interessant… sie finden sich gegenseitig oder er versucht immer ihr zu Hilfe zu kommen, wenn sie sie braucht. Mir hat das zwischen den beiden sehr gut gefallen.

  15. Cover des Buches Flammen des Himmels (ISBN: 9783426504093)
    Iny Lorentz

    Flammen des Himmels

    (71)
    Aktuelle Rezension von: BluejayPrime

    Klar, hohe Literatur sucht man bei diesen Schreibern eh vergebens, doch die meisten ihrer Bücher sind immerhin unterhaltsam und kurzweilig. Das hier zieht sich über Stunden als Wechsel zwischen völlig an den Haaren herbeigezogener, exzessiver Gewalt und langweiligen, "wir diskutieren mal die historische Lage"-Szenen zwischen den männlichen Charakteren hin. Die Protagonistin ist wie immer die einzige mit Durchblick, unfehlbar, wunderschön und schlau, aber das an sich kennt man ja ebenfalls schon und wäre kein Störfaktor, wären nicht diesmal auch wirklich alle anderen Charaktere absolute Parodien im Stil von Cartoon-Bösewichten, die nur mit ihrer Libido denken und ansonsten nichts zu tun haben. Persönliches Highlight sind Dinge wie "ach, der hat mich zwar mit seinem Kumpel zusammen abgefüllt und missbraucht, aber anfreunden können wir uns ja trotzdem, immerhin hatte der voll die schlimme Kindheit" und "wenn ich der Trulla nur lange genug nachlaufe, wird sie sich schon irgendwann in mich verknallen, richtig?", zusätzlich zu der Szene, wo die Protagonistin den nackten Körper ihres missbrauchten jüngeren Bruders (im Teenageralter) bespannert und Vermutungen über seinen Penis anstellt. Was zum Teufel bin ich lesend?

    Das Thema "Inquisition" ist in seiner Aufarbeitung hier eine böswillige Karikatur, die mit historischer Realität kaum etwas zu tun hat. "Sauber recherchiert" sind hier nur die ganz, ganz groben Fakten, die man in ihrer Form so auch auf Wikipedia nachlesen kann. Man kann es lesen, um sich drüber lustig zu machen, aber dafür würde ich eher empfehlen, das Buch aus der Bücherei oder einem Bücherschrank zu angeln, anstatt Geld dafür auszugeben.

  16. Cover des Buches Die Goldhändlerin (ISBN: 9783868003338)
    Iny Lorentz

    Die Goldhändlerin

    (266)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Die Goldhändlerin

    Autor*in: Iny Lorentz

    Erschienen in Deutschland: 2004

    Originaltitel: -

    Erschienen in -: -

    Übersetzer*in: - 

     

    Weitere Informationen: 

    Genre: Historisch, Drama, Hetero, Romance

    Preis: € 8,00

    Seiten: 623

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 3-426-63300-0

    Verlag: Knaur Taschenbuch

    Rezensionsexemplar: Nein

     

    Inhalt:

    Deutschland im Jahre 1485 - für die junge Jüdin Lea ein Jahr der Katastrophen: Ihr Vater und ihr jüngerer Bruder Samuel kommen bei einem Pogrom ums Leben. Um das Erbe des Vaters und damit ihr Überleben zu sichern, muss Lea sich fortan als Samuel ausgeben. In ihrer Doppelrolle drohen ihr viele Gefahren, nicht nur von christlicher Seite, sondern auch von ihren Glaubensbrüdern, die "Samuel" unbedingt verheiraten wollen. Doch sie verliebt sich ausgerechnet in den mysteriösen Roland, der sie zu einer mehr als abenteuerlichen Mission verleitet ...

     

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Das Buch hier habe ich im letzten Jahr im öffentlichen Bücherregal gefunden, es hat aber eine längere Weile gedauert, bis ich dazu gekommen bin, das Buch zu lesen. Da ich schon öfters Bücher von Iny Lorentz gerne gelesen habe, war ich auch hier wieder total neugierig, was für ein Buch mich hier erwarten würde. Zumal mir nicht immer alle Bücher von Iny Lorentz gefallen haben. Aber das ist ja normal.

    Dass sich der weibliche Hauptcharakter aus bestimmten Gründen als Mann ausgeben muss, das Thema scheint bei dem Autorenpaar sehr beliebt zu sein, denn ich hatte das Thema jetzt bereits zum dritten Mal in einem Buch, wenn ich mich nicht verzählt habe. Nicht, dass micht das stört, ich finde die Beobachtung nur sehr lustig XD

    Die Gründe sind natürlich unterschiedlich, hier liegt es einfach an den gesellschaftlichen Regeln und dass der Betrieb nur von einem männlichen Erben übernommen werden kann, was allerdings nach dem Tod von Samuel nicht mehr möglich war. Und da hat sie keinen anderen Ausweg mehr gesehen.

    Den Weg, den sie nun fortan beschreiten muss, ist nicht einfach, besonders, da sie sich auch mit den Problemen stellen muss, die die Pubertät so mit sich bringt. Aber sie schafft es dank ihrer Vertrauten, die für sie arbeiten, diese Probleme so gut es geht zu verstecken und die Männer (die wichtigen) von sich zu überzeugen. Viele machen sich dann z.B. über ihre Stimme lustig oder den fehlenden Bartwuchs, aber irgendwann lässt auch das nach. Dabei muss sie immer wieder mit Rückschlägen kämpfen, leider auch aus der überlebenden Familie, was meiner Meinung nach ein wenig unnötig ist. Es bringt unnötiges Drama in die Geschichte und nicht immer konnte ich das Verhalten oder die Motive der "gegnerischen Verwandten" nachvollziehen.

    Auch hat es neben kleinen Nebenstorys und langgezogenenen Szenen dafür gesorgt, dass die Geschichte unnötig gestreckt wurde. Es fühlte sich auch ein wenig an, als gäbe es keine feste Hauptstory, abgesehen davon, dass Lea nun als ihr Bruder weiterlebt. Klar gibt es auch in anderen Iny Lorentz Büchern viele Nebenhandlungen, die passieren und das ist ja auch vollkommen normal. Aber hier konnte ich nicht sehen: Was ist jetzt der Hauptfaden? Wo führt das alles nur hin? Das fand ich ein wenig schade, denn es hat mich hin und wieder zu sehr vom Lesen abgelenkt.

    Gleichzeitig fand ich auch die Verbindung zwischen ihr und Roland interessant, besonders, wie sie miteinander umgegangen sind und welche Wirkung es auf die restliche Story hatte. Und manchmal konnte ich deswegen über Lea nur mit dem Kopf schütteln. In einer lustigen Weise, aber auch ein bisschen mit nem inneren Facepalm. So in der Art, bevor wir uns da irgenwdie falsch verstehen, was ich aber jetzt nicht glaube.

    Auch waren es hier ein bisschen zu viele Charaktere, viele davon hinterließen bei mir keinen besonderen Eindruck und ich habe oft nach dem Lesen auch wieder vergessen, dass es sie überhaupt gab. Was auch daran lag, dass es mehr eine Ansammlung an Nebenstorys waren und ich mir dachte: Ok, wenn die Nebenstory vorbei ist, spielt die und die und die Person keine Rolle mehr. Manchmal wurde ich vom Gegenteil überrascht, was aber nicht immer der Fall war.

     

    Fazit:

    Das Buch ist kein Meisterwerk, sicherlich hätten ein paar Punkte besser gelöst werden können und manche andere hätte es gar nicht erst gebraucht, dennoch war ich neugierig auf Leas Werdegang und wie das Ganze enden wird. Besonders, da ich mir das nicht vorstellen konnte, ich meine, je länger sie das machte, desto schwerer war es für Lea, wieder zurück zu Lea zurückkehren zu können und aufzuhören, ihren Bruder zu spielen. Nichtsdestrotrotz hatte ich viel Spaß beim Lesen und so gebe ich dem Buch insgesamt vier Sterne, sowie eine normal große Lese-Empfehlung. 

  17. Cover des Buches Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass (ISBN: 9783423421683)
    Sarah J. Maas

    Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass

    (174)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Celaena ist schön, aber auch tödlich. Obwohl sie noch sehr jung ist, hat sie sich den Ruf der meistgefürchteten Assassinen der Welt erarbeitet. Im nächsten Auftrag der Gilde der Assassinen führt sie auf eine entlegene Tropeninsel, um beim berüchtigten Piratenlord eine Schuld einzutreiben. Als sie dahinterkommt, dass die Schuld nicht in Geld, sondern in Sklaven beglichen werden soll, gibt es für Celaena nur noch ein Weg und volles Risiko.

    Was geschah vor den Geschehnissen der «Throne of Glass»-Reihe? Dieses Buch ist die erste Kurzgeschichte von fünf, die einen Einblick in die jungen Jahre von Celaena bieten. Ich fand es sehr spannend, die junge Celaena mit der älteren zu vergleichen und auch das Hintergrundwissen zu vertiefen. Man sollte aber wirklich vorher mindestens ein, zwei Bücher der Reihe gelesen haben, um alles nachvollziehen zu können.

    Mein Fazit: Kurz und knackig ist die erste Geschichte des Prequels rund um die Assassinin Celaena. Ich bin gespannt, was die anderen vier mitbringen werden. 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Catwoman: Soulstealer - Gefährliches Spiel (ISBN: 9783741621208)
    Sarah J. Maas

    Catwoman: Soulstealer - Gefährliches Spiel

    (150)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich kenne viele Bücher von SJM aber Catwoman war mir wirklich nicht bekannt, bis ich es entdeckt hatte. Also habe ich das Buch tatsächlich ohne Erwartungen gelesen. Ich hatte vorweg bedenken, ob ich die DC Welt in Buchform mögen würde aber es war unglaublich.

    Ich kenne tatsächlich die Serie Arrow, daher war das hier ein tolles Wiedersehen mit den anderen Assasinen aus der Liga. Auch über die zwei weiblichen Begleiterinnen habe ich mich sehr gefreut.

    Selina aka Holly will nur ihre Schwester Maggie retten und ist bereit alles dafür zu tun. Sogar zur Liga zu gehen. Später kehrt sie nach Gotham zurück und trifft natürlich auf Batmans Helfer.

    Die Spannung ist wirklich greifbar und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe die Parallelen zur Serie geliebt und dementsprechend auch die Handlung.

    SJM ist ein Talent für sich. Ich liebe alles was sie schreibt. Hier muss man betonen, es ist keine Reihe also kann ihr Buch auch als Stand Alone gelesen werden. Für mich war es perfekt so, ich brauchte die Bücher der anderen Autoren nicht. 

    Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Es ist natürlich nicht ToG oder ACOTAR aber es ist wirklich ein sehr gutes Buch von SJM

  19. Cover des Buches Dieser Mann macht mich verrückt! (ISBN: 9783734112003)
    Susan Elizabeth Phillips

    Dieser Mann macht mich verrückt!

    (348)
    Aktuelle Rezension von: Melanie2810

    Die Autorin Susan Elisabeth Phillips schreibt flüssig und unterhaltsam. Ich tat mich am Anfang etwas schwer um reinzukommen in die Story. Ich fand aber den weiblichen Hauptcharakter Blue schnell unterhaltsam und vorallem sympathisch. 

    Der Gegenpart zu Blue war Dean und den fand ich vorallem die ersten Seiten eher nervig und unsympathisch. Dies änderte sich aber.

    Auch die anderen Charaktere fand ich gut beschrieben und stimmig, auch wenn sie teilweise etwas sehr schrullig waren konnten sie zum Schluss überzeugen. Zwischendrin und auch zum Ende hin fand ich das einige Seiten sehr unnötig gewesen sind und habe die auch mehr überflogen als gelesen. Nichtsdestotrotz find ich es einen gelungen Roman der empfehlenswert ist. 

  20. Cover des Buches Der Earl und die tollkühne Lady (ISBN: 9783741303661)
    Freda MacBride

    Der Earl und die tollkühne Lady

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Reebock82

    BAND 2 

    Dieses Buch kann als Einzelband gelesen werden. Es ist kein Wissen aus den vorherigen Bänden erforderlich. Das Buch verrät jedoch Teile des Endes der vorherigen Teile. 


    Inhalt

    Lady Matilda soll aus Schottland nach London reisen, um sich in der dortigen "Season" mit einem Earl zu verloben, den ihr Vater für sie ausgewählt hat. Um sicherzugehen, dass es sich bei dem Earl um einen guten Mann handelt, verkleidet sich Matilda als Küchenmädchen Mairi und lässt sich im Haushalt des Earls anstellen. Ihre geplante Spionageaktion nimmt jedoch eine unerwartete Wendung. 


    Meinung

    Ein kuschelig gemütlicher Regency Roman, der sich flüssig lesen lässt und in angenehm flotter Geschwindigkeit eine unterhaltsame Geschichte erzählt. 

    Wie immer: Das Rad wird nicht neu erfunden und überraschend ist nichts. 

    Dennoch hat mir der Roman viel Spaß gemacht, denn die Figuren sind sympathisch und die Handlung abwechslungsreich. Es gibt keine langweilige Längen oder unnötigen Missverständnisse. 

    Matilda ist erfrischend forsch, auch wenn übliche Mann/Frau-Klischees trotzdem ihren Weg in die Geschichte gefunden haben. Matildas Art und auch der "Showdown" haben dafür aber ein gutes Gleichgewicht geschaffen. 

    Keine Frage, das Buch ist extrem kitschig und beinhaltet alles, was ein Regency-Grundrezept vorschreibt. Dennoch hat es Spaß gemacht und auch die erotischen Szenen waren passend und geschmackvoll. 


    Fazit

    "Der Earl und die tollkühne Lady" ist trotz sperrigem Titel eine unterhaltsame Regency Romanze, die sich flüssig lesen lässt und Spaß macht. Die üblichen Regency-Zutaten wurden zu einer lesenswerten Handlung gemischt, die ohne große Überraschungen für gemütliche Lesestunden sorgt. 

  21. Cover des Buches Darf's ein bisschen kriminell sein? (ISBN: 9783944353067)
    Edina Stratmann

    Darf's ein bisschen kriminell sein?

    (26)
    Aktuelle Rezension von: mannomania
    Darf's ein bisschen kriminell sein? von Edina Stratmann

    Ein kleines, handliches Taschenbuch mit 129 Seiten, einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis sowie Kurzvorstellung der Autorin.
    Das Cover ganz in schwarz mit rotem Schriftbild und im hellen Kreis dann die Pistole mit roten Blutstropfen - welch' mo(r)de(r)n(d)e Aufmachung!
    Ebenso eine sehr gut lesbare Schrift sowie flüssiger Schreibstil - überzeugt Euch selbst...

    Fazit:

    Die Autorin hat ein sehr gutes Einfühlungsvermögen sowie sinnvolle Ablenkungsmanöver beschrieben.
    Man kann Schmunzeln, da Vieles liebevoll rüberkommt.
    Die spannenden Geschichten aus dem Kriminal-Büchlein sind sehr empfehlenswert und interessant, ebenso durch den nahen Bezug zum Alltagsleben!
    Vielen lieben Dank für diese kurzweilige Unterhaltung der besonderen Art und Weise :)
  22. Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)
    Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm

    (199)
    Aktuelle Rezension von: ghaniyebooks

    "𝓢𝓮𝓲 𝓼𝓸 𝓼𝓬𝓱𝓷𝓮𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓲𝓷𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓲𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓪𝓵𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓪𝓻𝓴 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓪𝓼 𝓕𝓮𝓾𝓮𝓻. 𝓤𝓷𝓭 𝓼𝓸 𝓾𝓷𝓮𝓻𝓼𝓬𝓱ü𝓽𝓽𝓮𝓻𝓵𝓲𝓬𝓱 𝔀𝓲𝓮 𝓮𝓲𝓷 𝓑𝓮𝓻𝓰." 𝓢𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓦𝓸𝓻𝓽𝓮 𝓮𝓻𝓯𝓪𝓼𝓼𝓽𝓮𝓷 𝓜𝓪𝓻𝓲𝓴𝓸, 𝓪𝓵𝓼 Ō𝓴𝓪𝓶𝓲𝓼 𝓕𝓲𝓷𝓰𝓮𝓻 𝓵𝓪𝓷𝓰𝓼𝓪𝓶 ü𝓫𝓮𝓻 𝓲𝓱𝓻𝓮 𝓐𝓾𝓰𝓮𝓷𝓵𝓲𝓭𝓮𝓻 𝓼𝓽𝓻𝓲𝓬𝓱 𝓾𝓷𝓭 𝓼𝓲𝓮 𝓶𝓲𝓽 𝓭𝓮𝓻𝓼𝓮𝓵𝓫𝓮𝓷 𝓼𝓬𝓱𝔀𝓪𝓻𝔃𝓮𝓷 𝓕𝓪𝓻𝓫𝓮 𝓫𝓮𝓭𝓮𝓬𝓴𝓽𝓮, 𝓭𝓲𝓮 𝓼𝓲𝓮 𝓪𝓵𝓵𝓮 𝓽𝓻𝓾𝓰𝓮𝓷. 

    .

    Mariko, ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. Auch wenn sie sich so viel mehr wünscht, besonders sie selbst zu sein - ihre Zukunft hat sie nicht in der Hand. Als sie von ihren Eltern erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal ohne Widerspruch hin. Aber der Weg birgt Gefahren, sodass ihr ganzes Gefolge vernichtet wird. Fortan nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand, bedient sich der Freiheit und versucht selbst herauszufinden, warum man sie tot sehen will. Doch auf dieser Suche erfährt sie nicht nur, dass vieles anders ist, als sie bisher geglaubt hatte, sie verliert auch ihr Herz...ausgerechnet an den Feind.

    .

    Als ich das Buch in die Hand genommen habe, muss ich zugeben, dass ich gar nicht mit dem Setting warm werden konnte🙈 Ich mochte Mariko überhaupt nicht und der Anschlag am Anfang des Buches, hat mich so irritiert, dass ich aufgehört habe das Buch zu lesen. Als mir meine Mutter erzählte beide Bände beendet zu haben und die Geschichte richtig gut findet, nahm ich mir das Buch erneut in die Hand. Es war schwierig sich in die Welt von Mariko zurechtzufinden, aber mit der Zeit, war es einfacher mit den ganzen Begrifflichkeiten aus Japan zurechtzukommen - was dem Glossar am Ende auch sehr zu verdanken ist. Mariko hat anfangs so viel gezögert, tausendmal über eine Sache nachgedacht, was mich so geärgert hatte, aber schlussendlich konnte ich sie doch lieb gewinnen. Man merkt, wie sie sich im Laufe des Buches verändert und wünscht mehr zu sein, als eine Frau, die nicht selbst über ihr Leben bestimmen darf. 

    . 

    Mariko ist so mutig, kämpferisch und lässt sich nicht von anderen unterkriegen. Renée Ahdieh hat die Charaktere so authentisch und realistisch dargestellt. Jeder Charakter hat eine eigene Geschichte, seine eigenen Geheimnisse. Man fiebert vom Anfang bis zum Ende mit Mariko mit, spekuliert und stellt seine eigenen Vermutungen auf. Die Autorin erzählt nicht nur aus Marikos Sicht, was mich anfangs etwas verwirrt hat. Jedich finde ich es im Nachhinein einfach nur toll, weil man so aus verschiedenen Seiten Informationen bekommt. Das Ende hat mich so aus der Bahn geworfen, was nur noch mehr unterstreicht, was für ein Talent Renée Ahdieh hat. 

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    Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen! Hoffentlich gibt es ein Happy End. 

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    @ghaniyebooks

    ~

  23. Cover des Buches Captain Love (ISBN: 9783492061278)
    Lauren Rowe

    Captain Love

    (100)
    Aktuelle Rezension von: cxtxi_buecherliebe

    Ich habe es so schnell verschlungen, ich war vom ersten Satz im Prolog an süchtig. 


    Lauren Rowe hat es geschafft, tiefe Gefühle mit heißer Leidenschaft zu vereinen, nichts kommt zu kurz. Das Setting ist traumhaft, ich hatte das Gefühl einen Film zu schauen, so bildhaft war es geschrieben. 


    Ich würde so gerne auf den Inhalt eingehen, aber egal wie ich es drehe und wende, ich würde nur spoilern. ☹️ Also vertraut mir, wenn ich euch sage : KAUFT DIESES BUCH! 😂

  24. Cover des Buches Der Verfolger (ISBN: 9783426306673)
    John Katzenbach

    Der Verfolger

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Leseabenteuer

    Dieses ist die Fortsetzung Von dem Buch der Patient und es ware ratsam den vorher auch gelesen zu haben. Im der Verfolger Holt Dr.Starks seine Vergangenheit ihn ein. Der Killer Mr.R ist wieder da und es beginnt wieder eine Hetzjagd. 

    Der Schreibstil ist anschaulich und flüssig. John Katzenbach schreibt sehr detailliert und ausschweifend. Mir gefällt das aber sehr gut, da dadurch die Psychologie des Bösen gut dargestellt wird. Ich fand die Story spannend und wir haben hier immer wieder andere Kehrtwendungen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

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