Bücher mit dem Tag "verlag adeo"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verlag adeo" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Mit 50 Euro um die Welt. Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam (ISBN: 9783959673457)
    Christopher Schacht

    Mit 50 Euro um die Welt. Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam

    (126)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Christopher Schacht erfüllt sich nach seinem Abitur einen großen Traum, er will um die ganze Welt reisen. Nicht das ein solcher Traum für junge Menschen ungewöhnlich wäre, ich kenne kaum einen, den nach dem Abitur nicht das Reisefieber packt, doch Christopher reist auf eine ganz besondere Art und Weise, mit nur 50 Euro in der Tasche, seinem Rucksack und dem festen Willen, nicht mit dem Flugzeug zu fliegen, macht er sich auf den Weg. Da würden schon einmal einige junge Menschen den Rückzieher machen. Doch wer sich die gutgelaunte Frohnatur auf dem Cover anschaut, gewinnt schon vor dem Lesen den Eindruck, bei dem könnte es klappen, der lässt sich nicht so schnell von seinem Vorhaben abbringen.

    Christopher nimmt uns mit und schreibt während der ganzen Reise Tagebuch, frisch von der Leber weg, was ihn bewegt und berührt und das fast immer positiv und humorvoll. Dennoch ist es kein Easy-going, er macht sehr viele gute Erfahrungen auf seiner Reise, durchaus auch mal negative, die ihn jedoch keinesfalls dazu bewegen, die Reise abzubrechen. Es gelingt ihm diese Erfahrungen hinter sich zu lassen und einfach weiter zu gehen in dem festen Vertrauen, es wird sich ein Weg zu seinem nächsten Ziel öffnen. 

    Während der Reise lernt er auch immer mehr auf Gott zu vertrauen und das fließt in seine Tagebucheinträge mit ein und der Leser kann auch erkennen, dass Christopher in diesen vier Jahren, in denen er von seiner Familie getrennt war, zu einem erwachsenen Menschen gereift ist. Interessant war, dass er sich immer einen offenen und freundlichen Blick auf die Menschen, die ihm begegneten, bewahrt hat und vielfach auch wirklich Bewahrung erlebte. Er war sich auch nicht zu schade, alle möglichen Arbeiten zu erledigen um seine Reisekasse aufzubessern und hat in etliche Berufsgruppen hineingeschnuppert. So ist er mit dem Segelboot, zu Fuß, mit der Bahn, dem Bus (häufig völlig überfüllt und leicht marode), irgendwelchen Lastwagen etc. gereist.

    Auf dieser Reise hatte er auch schriftlichen Kontakt mit einer jungen Frau aufgenommen und sie haben sich auf diese Weise so gut kennengelernt und füreinander Gefühle entwickelt, dass sie sich schlussendlich trafen und beschlossen zusammen weiter durch das Leben zu reisen. Mir hat dieser Reisebericht sehr gut gefallen, oftmals habe ich es aus Sicht einer Mutter gelesen und dachte, oh, das musste jetzt auch noch sein;):), doch es lohnt auf jeden Fall auf Reisen zu gehen und wenn es wie bei mir oft literarisch ist.

  2. Cover des Buches Der Klang meines Lebens (ISBN: 9783863341756)
    Patricia Kelly

    Der Klang meines Lebens

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    4,5 Sterne 

    Ich bin überrascht, wie gut mir dieses Buch gefallen hat! Ich war nie ein Kelly-Fan, und doch sind die Kellys irgendwie mit meiner Jugendzeit verknüpft. Ich war ein Teenager, als sie auf dem Höhepunkt ihrer  Karriere waren und man kam gar nicht um ihre Präsenz herum. :) 

    Ich habe mich auch tatsächlich nie näher mit dieser einzigartigen Familie befasst, aber nachdem ich nun dieses Buch von Patricia Kelly gelesen habe, habe ich richtig Lust bekommen, noch mehr zu erfahren. 

    Sie erzählt sehr einfühlsam, ehrlich (jedenfalls kam es so bei mir an), mal lustig, mal bewegend. Das Buch hat mich auf jeden Fall berührt! 💖 

    26.01.2024


  3. Cover des Buches StehaufMensch! - Aufstellbuch (ISBN: 9783863342449)

    StehaufMensch! - Aufstellbuch

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich habe im letzten Jahr "Zwei Leben" von Samuel Koch gelesen und fand es beeindruckend. Daher möchte ich noch weitere Bücher von ihm lesen und habe mit "StehaufMensch!" begonnen. Auch dieses Buch hat mich beeindruckt. Samuel Koch schreibt hier weniger über sich selbst als vielmehr über die inneren Kräfte, Widerstandskraft, Resilienz. 

    Das Buch macht Mut und hat mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Auch sehr mutig fand ich seine Aussagen zur Selbstliebe, denn da widerspricht er vielen anderen Ratgebern, die gerade auf dem Markt sind. 

    Es ist ein Buch, das man wirklich immer wieder lesen kann und vielleicht auch lesen sollte.

    23.01.2024

  4. Cover des Buches #FragEinenMönch (ISBN: 9783863343095)
    Nikodemus Schnabel

    #FragEinenMönch

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht

    Dieses Buch fand ich auf den ersten Blick spannend und nun hatte ich endlich Zeit, mich mit diesem bereichernden Buch zu befassen. Ich mochte den Pater von der ersten Seite an. Er ist durch und durch ein normaler Mensch geblieben und herrlich ehrlich, lustig und unkompliziert. Wenn es mehr solche Kirchenmänner und -frauen gäbe, hätte die Kirche sicherlich einen besseren und einfacheren Stand und viel mehr überzeugte Anhänger. 

    Besonders interessant fand ich die Frage nach dem Ring und der Namenswahl. Das mit dem Ring hatte ich vom Pfarrer im Ort meiner Eltern schon mal gehört, wie die Namenswahl tatsächlich vonstattengeht, war mir neu. Sehr interessant! Auch die Frage nach Marias Jungfräulichkeit fand ich sehr spannend.

    Insgesamt viele interessante Frage, die durchaus auch sehr modern und kritisch sind. Es geht ziemlich persönlich zu, das hat mir gefallen. Ich mochte vor allem auch die 100. Frage, ob er alles ehrlich beantwortet hat. Und die Antwort hat mir auch sehr gefallen. Ich denke, er hat manche Frage nicht direkt beantwortet, aber immer ehrlich und das hat mich beeindruckt. Ich habe gesehen, dass es ein zweites Buch von ihm gibt, das macht mich sehr neugierig!

  5. Cover des Buches Weil jeder Atemzug zählt (ISBN: 9783863341831)
    Barbara und Markus Hänni

    Weil jeder Atemzug zählt

    (8)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Liebe ist das beständige, an keine Bedingung gebundene Ja zum anderen, in jeder Stunde, jeder Minute. Mit jedem Atemzug.

    „Markus und Barbara Hänni – eine Liebe, gegen die all die vielen vermeintlich klugen Vernunftgründe, die ihre Beziehung infrage stellen wollten, letztendlich nicht mehr ankamen.“

    Barbara Hänni hat einen unheilbar kranken Mann geheiratet. Die temperamentvolle Pflegefachfrau stammt aus Bätterkinden und war stellvertretende Stationsleiterin der Onkologie. Ihre beruflich erworbene Fachkompetenz verleiht ihr den notwendigen professionellen Abstand und macht sie an der Seite ihres Ehemannes handlungsfähiger. Sie ist eine Kämpferin, ein Fels in der Brandung, organisiert den Alltag im Hause Hänni und entlastet Markus, wo es nur möglich ist.

    Markus Hänni aus Toffen ist ein charismatischer und liebenswürdiger Mann, der Menschen mag und offen und vorbehaltslos auf sie zugeht. Er leidet an der angeborenen Stoffwechselstörung Mukoviszidose – eine unheilbare Erkrankung, die ihn wenig belastbar macht und mit Phasen erzwungener Untätigkeit einhergeht. Seine zukünftige Ehefrau lernte Markus über die Kirchengemeinde kennen. Aus einer tiefen und aufrichtigen Freundschaft wurde Liebe, und nicht lange nach ihrer Hochzeit wird ihre Verbindung mit zwei kleinen Töchtern gekrönt.

    Die Lebensgeschichte dieses sympathischen Schweizer Ehepaares wird in einem einnehmenden und lockeren Schreibstil abwechselnd von Markus und Barbara erzählt, auf einigen Buchseiten zeigen sie Fotos von besonders schönen und wichtigen Stationen ihres Lebens. Sie berichten von ihrer Kindheit und Jugend, ihren Familienverhältnissen, wie sie aufwuchsen und sich kennen- und lieben lernten. Der Christliche Glaube stellt die Grundlage für ihre Sicht auf die Welt dar – ihr ganzes Leben basiert darauf. So ist auch der Inhalt dieses Buches von einem unerschütterlichen Vertrauen auf Gott durchzogen, der sie durch schwere Zeiten getragen und stark gemacht hat.

    Markus und Barbara Hänni erlauben ihren Lesern tiefe Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und erzählen mit beeindruckender Offenheit ihre Geschichte. Ihr starker Glaube, ihre Hoffnung und ihre Zuversicht sind bewundernswert. In ihren Ausführungen teilen sie ihre Erkenntnisse und Erfahrungen mit ihrer Leserschaft – und ich möchte jene Zitate beispielhaft anführen, die mich am meisten berührt haben:

    „Alles, was wir tun, mit Qualität zu erfüllen, keine Zeiten oder Verpflichtungen als Zeitverschwendung zu betrachten, das ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Geheimnisse eines glücklichen Lebens. Das Leben ist mir einfach zu wertvoll, um es dauerhaft schlecht gelaunt oder ohne Wertschätzung zu verbringen.“ (Barbara Hänni)

    „Nicht das, was uns fehlt, hindert uns daran, glücklich zu sein. Sondern unser Unvermögen, das potenzielle Glück in dem zu erkennen, was wir schon längst haben.“ (Markus Hänni)

    „Wir können viele Situationen nicht beeinflussen, aber wir können entscheiden, wie wir mit der Situation umgehen. Ich will nicht mit dem Schicksal hadern, denn das macht bitter und verdirbt das Schöne, das wir trotz allem in Fülle haben. Ich möchte mich an meinen Kindern und an dem Zusammensein mit meinem Mann freuen. Jetzt und hier.“ (Barbara Hänni)

    „Markus? Der ist doch dem Tode geweiht!“ - „Was soll ich da sagen – meistens fühle ich mich nicht so. Ich bin mit dieser Krankheit aufgewachsen und kenne nichts anderes. Tatsache ist, dass wir alle eines Tages sterben werden, dies ist kein Schicksal, das mir alleine vorbehalten bleibt. Noch bin ich ziemlich lebendig und habe auch vor, es noch viele Jahre zu sein. Wie lange die Quantität unseres Lebens andauert, das weiß nur Gott. Doch über die Qualität können wir entscheiden. Jeden Tag wieder aufs Neue.“ (Markus Hänni)


    „Weil jeder Atemzug zählt“ ist die Lebensgeschichte eines Paares, dessen Glück an einem seidenen Faden hängt. Markus und Barbara Hänni leben im Hier und Jetzt, sie betrachten nicht zuletzt dank der Kraft ihrer Liebe und ihres unerschütterlichen Glaubens jeden gemeinsamen Tag als kostbares Geschenk.

    Fazit: Eine wundervolle, tief berührende Lektüre, die ich uneingeschränkt weiterempfehle!
  6. Cover des Buches Ziegen wie du und ich (ISBN: 9783863342210)
    Maria Anna Leenen

    Ziegen wie du und ich

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Janochka__

    Die Autorin nimmt uns auf die Reise mit ihren Ziegen mit. Sie nennt ihre Ziegen „die Zwerge“. Es gibt 6 Kapitel und zahlreiche Beispiele aus ihrem Leben mit den Ziegen.
    Es war sehr spannend etwas mehr über diese Tiere zu erfahren. Vieles wusste ich vorher einfach nicht. Und so wie jeder Mensch, hat auch jede Ziege einen eigenen/anderen Charakter.
    Im Gedächtnis ist mir Frieda, die „Chefin“ der Ziegen, geblieben. Auch Alice und Schwarzes Mädchen.
    Der Schreibstil war leicht und auch das Cover leitet sofort in das Thema ein.

    Sie hat oft die Ziegen, wie sie leben und alles, mit Gott und uns verglichen beziehungsweise hat sie es bildlich dargestellt und Impulse gegeben. Es war sehr interessant. Denn ich habe Ziegen noch nie aus so einem Blickwinkel gesehen und schon gar nicht daran gedacht, dass man von ihnen was lernen kann. Doch Maria überzeugt den Leser vom Gegenteil.

    Kurz vor Ende des Buches stellt sie ihre Ziegen vor. Dort sind Bilder von ihnen und auch von dem Stall abgebildet.

    Wenn du auch etwas mehr über Ziegen erfahren und von ihnen lernen möchtest, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich!

  7. Cover des Buches Ein Hauch von Eden (ISBN: 9783863344023)
    Silvia Olina

    Ein Hauch von Eden

    (7)
    Aktuelle Rezension von: churchmeggs

    Ein Hauch von Eden – so überschreibt Silvia Olina ihre Sammlung an Geschichten und Gedanken rund um Gottes Schöpfung, Wegweisung und Präsenz. 25 Frauen kommen zu Wort und erzählen abwechslungsreich von ihren Erfahrungen mit Gott. Anschließend erfahren wir in einer Kurzbiografie noch etwas mehr über die jeweilige Autorin.

    Das Buch ist von der Covergestaltung, dem Innendesign und der Länge der Textbeiträge her wirklich schön und auch zum Verschenken geeignet. Trotzdem hat es mich leider nicht ganz überzeugt.

    Zum einen geht es sehr viel um Hawaii, da die Autorin einen persönlichen Bezug dazu hat und auch Freundinnen mit ähnlichen Erfahrungen zu Wort kommen lässt. Die Berichte von der Insel klingen sehr inspirierend, sind aber für mich, die noch nicht dort war, etwas fern von der eigenen Lebensrealität. Hawaii-Fans werden aber sicherlich voll auf ihre Kosten kommen.

    Zum anderen fehlte mir in dem Buch der rote Faden und die Vorhersehbarkeit. Die Texte sind bezüglich der Tiefe, dem Inhalt und der Absicht sehr unterschiedlich. Manches hat mich positiv überrascht, manche Themen aber auch unerwartet getroffen. Es fiel mir teilweise schwer, mich auf das Unerwartete einzulassen und nur über die Überschrift einzuschätzen, welche Texte mich gerade abholen und mir gut tun.

    Alles in allem ein schönes Buch, das ich vor allem für Frauen mit Fernweh und Bereitschaft für unterschiedliche und unerwartete Impulse empfehlen würde.

  8. Cover des Buches ZweiSichten (ISBN: 9783863342104)
    Mirko Kussin

    ZweiSichten

    (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Was haben der freischaffende Redakteur Mirko Kussin, geb. 1974, und die dominikanische Ordensschwester Ursula Hertewich, geb. 1975, gemeinsam? Nichts? Viel? Oder doch mehr, als man zuerst annimmt? Das ungewöhnliche Autorenduo schreibt unabhängig voneinander ihre Sicht zu Themen, die uns alle bewegen, wie z.B. Glück, Luxus, Angst, Wut, Liebe. Eine Sicht – ZweiSichten?

    Erster Eindruck: Das sympathische Autorenduo lächelnd nebeneinandersitzend; schwarz und weiss – sind ihre Ansichten so gegensätzlich wie diese beiden Farben? Oder werden Sie sich bei grau treffen? Ich bin gespannt; das Cover und der Buchtitel gefallen mir sehr gut.

    Wenn man in Schubladen denkt – was leider in meinem Alltag häufiger vorkommt, als mir lieb ist –, könnte man leicht sagen, dass Mirko der Rebell, der Unangepasste, der Kritische ist und Schwester Ursula die Brave, die Angepasste und Genügsame ist. Doch ich kenne diese beiden Menschen nicht persönlich, komme ihnen aber durch dieses Buch ein wenig näher und stelle selbstverständlich fest, dass die obgenannten Adjektive so nicht zutreffen. Jede/r von uns ist mal Rebell, mal kritisch, mal genügsam, aber eben nicht immer. Ich bin im gleichen Alter, wie die beiden Autoren und daher war es für mich noch interessanter, wie andere aus meiner Generation die unterschiedlichen Dinge sehen.

    Es ist sehr gut spürbar, welche Wertschätzung die beiden Autoren dem Gegenüber entgegenbringen – das hat mir sehr gefallen.
    Mirko über Schwester Ursula: „Die Perspektive der Ordensschwester ist immer eine echte Bereicherung. Und Ursula steht mitten im Leben.“ […] „Sie brennt für ihren Glauben. Dieses Feuer strahlt hinaus in die Welt und erreicht selbst Amateurchristen wie mich.“
    Schwester Ursula über Mirko: „Ein cooler Typ, mit dem würde ich gerne mal über Gott und die Welt plaudern.“ […] „Ich habe Mirko in den vergangenen Jahren als stillen, nachdenklichen, liebevollen, im wahrsten Sinne des Wortes tiefsinnigen Menschen erlebt, der sehr sorgfältig zuhören kann.“

    Hier ein paar Bemerkungen zu einigen Themen:
    - Eitelkeit: Mirko stellt fest, dass er wohl eitler ist, als er es selbst gedacht hätte. Und Schwester Ursula meint, dass eine Ordensschwester auch eitel ist – egal, ob sie es nun darf oder nicht. Sie hat z.B. noch nicht so ganz mit ihren frühzeitig ergrauten Schläfen Frieden geschlossen…
    - Work-Life-Balance: Eigentlich wissen wir ja alle, was zu tun wäre, um ein ausgewogenes Leben zu führen – es ist ja auch mit vielen positiven Vorsätzen gepflastert. Doch im Alltag sieht es eben ein bisschen anders auch. So auch bei Mirko. Sehr sympathisch.
    - Krisen: Mirko verbringt gerne Zeit im Kloster Arenberg, da die Schwestern ihm Urvertrauen in ein gutes Leben effektiv vorleben.
    - Gott: „An ihn zu glauben ist Menschwerdung. Seine Ferne ist ein schmerzhaftes Geschenk.“ (Mirko). Schwester Ursula gibt zu, dass sie bis heute keine klare Ansage ihres Chefs bekommen hat, ob ihre Wahl der Lebensform richtig war: „Klare Ansagen scheinen nicht sein Ding zu sein.“

    Das Buch ist sehr persönlich, mit vielen nachdenklich machenden Passagen, aber auch humorvollen Stellen. Wie z.B. als Schwester Ursula meint, dass ihr Herz unruhig würde, weil ein neues High-End-Smartphone auf den Markt gekommen sei, das sie meinte, haben zu müssen (ihr altes Laster der Technik-Affinität konnte sie beim Ordenseintritt nicht ablegen). Herrlich! Ich danke den Autoren für diese ZweiSichten und wünsche ihnen Gottes Segen.
  9. Cover des Buches Beten. Ein Selbstversuch. (ISBN: 9783863341213)
    Klaus Douglass

    Beten. Ein Selbstversuch.

    (6)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Ein Buch übers Beten? Brauche ich dafür eine Anleitung? Kann ich falsch beten? Geht es auch anders? Klaus Douglass nimmt den Leser mit auf eine spirituelle Reise, wo er 50 unterschiedliche Gebetsformen ausprobiert. Der Autor war zwanzig Jahre Gemeindepfarrer bei Frankfurt und ist seit 2010 als theologischer Referent tätig.

    Erster Eindruck: Ein sehr schlichtes und durch die Farbe sehr auffälliges Cover. Die betenden Hände tauchen im Buch immer wieder in unterschiedlichsten Varianten auf – gefällt mir sehr gut.

    Das Buch „Beten – ein Selbstversuch“ ist bereits in mehreren Varianten (und Covern) erschienen: August 2011, Mai 2014 und zuletzt Februar 2019. Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde, habe ich mich gefragt, wie ernst dieser Selbstversuch zu nehmen ist: Wird das Sachbuch „knochentrocken“ oder wird es auch mit Humor präsentiert?

    „Lieber Gott, dasselbe wie gestern, Amen.“ (Klappentext)

    Die 50 Gebetsformen werden jeweils auf ein paar Seiten vorgestellt und mit einem Portfolio kurz und knapp zusammengefasst. Der Autor vergibt sogar Noten, die jedoch mit einem Augenzwinkern zu verstehen und logischerweise völlig subjektiv sind. Doch welche Arten gibt es nun? Die vorgestellten Arten kann man in zehn Kategorien zusammenfassen:
    - Grundformen des Gebets (z.B. Fürbitte, Anbetung)
    - Persönliche Gebete (z.B. Tagesrückschau, Abendgebet)
    - Gemeinschaftliche Gebete (z.B. Prozession, Lobpreismusik)
    - Gebete mit der Bibel (z.B. in der Bibel blättern)
    - Meditative Gebetsformen (z.B. Stille und Kontemplation)
    - Wiederholungsgebete (z.B. Jesusgebet, Rosenkranzgebet)
    - Gebete mit Leib und Seele (z.B. Pilgern/Wallfahrt, Gebetsgebärden)
    - Stimmungsgebete (z.B. Stossgebet)
    - Kreative Gebete (z.B. Ikone malen)
    - Hingabe und Handeln (z.B. Arbeit als Gebet)

    „[…] Dankbarkeit ist eine der wichtigsten Schlüssel zu innerer Gesundheit und einem glücklichen Leben. Ausserdem ist sie eines der wichtigsten inneren Tore zum Herzen Gottes.“ (S. 31)

    Was ist nun also Beten? Es ist einfach die Kommunikation mit Gott. Aus meiner Sicht gibt es da kein richtig oder falsch, sondern ich muss nur die für mich stimmigen Varianten finden. Was darf ich Gott sagen? Schlussendlich darf ich mit Gott über alles sprechen, was mich bewegt. Mir hat dieser Selbstversuch sehr gut gefallen und mir unerwartete Einblicke gegeben, die mit viel Humor präsentiert wurden. Verblüfft haben mich z.B. seine Erfahrungen in puncto Abendmahl (es spricht ihn nämlich nicht an) – das hätte ich von einem Theologen nicht erwartet, aber es zeigt eben, dass auch Theologen „nur“ Menschen sind und für die nicht einfach alles rund ums Gebet stimmig ist. Die Erkenntnisse sind sehr persönlich – vielen Dank für die wertvollen Impulse!
  10. Cover des Buches AugenBlicke - Aufstellbuch (ISBN: 9783863343637)
    Rebekka Rochlitzer

    AugenBlicke - Aufstellbuch

    (10)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66

    Die Illustratorin Rebekka Rochlitzer hat mit ihrem Aufstellbuch 56 Seiten Illustrationen mit Zitaten, Fotografien und feinsinnigen Gedanken geschaffen.
    Jede einzelne Seite löst Freude aus und auf der Rückseite ist jeweils eine dazu passende Illustration.
    Sie enthält entweder bekannte Zitate von entsprechenden Persönlichkeiten oder auch, was ich sehr gut finde, Texte aus der Bibel.
    Die Auswahl ist sehr umfangreich, so dass ein Jeder sich seine Lieblingstexte für das Jahr aussuchen kann.

    Rebekka Rochlitzer sei Dank für dieses wunderschöne Aufstellbuch, dass auf meinem Schreibtisch einen passenden Platz gefunden hat.
    Ich vergebe hierfür gerne 5* und eine Geschenkidee!

  11. Cover des Buches Glaube ganz einfach (ISBN: 9783863342128)
    Yvonne Willicks

    Glaube ganz einfach

    (8)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl
    Für Yvonne Willicks ist der Glaube ein großer Schatz, der ihr in der Kindheit mitgegeben wurde, und für den sie sehr dankbar ist. Freudig nahm sie die schulischen Angebote von Schulgottesdiensten und Religionsunterricht auf, und konnte als Kind schon bald den Rest ihrer Familie für Kirche begeistern. Dabei war es eher ein Zufall, dass sie in der Schule im katholischen Religionsunterricht landete, und so diese Kirche ihre Heimat wurde. Gerne diente sie in der Jugend als Messdienerin und bei Lesungen, und auch ihren Mann lernte sie in der Kirche kennen.

    Am Fundament des Glaubens konnte sie sich in schönen Zeiten erfreuen und in schweren Zeiten festhalten, wie sie mit persönlichen Erlebnissen erklärt. Ihre Begeisterung für den Gottesglauben, den sie als selbstverständlich ansieht, sprudelt aus jeder Seite dieses Buchs hervor. Dabei verschließt sie die Augen nicht vor den Mängeln der Kirche, aber sie ist überzeugt: Wenn diese Nachteile uns vom Glauben abhalten, entgeht uns ein kostbarer Schatz. Obwohl kirchliche Rituale und Gedenktage unseren Alltag prägen, bedeutet der Glaube so viel mehr. Die Autorin wirbt für offene Sinne, die Gottes Spuren in unserem Leben aufspüren.

    Die Gestaltung dieses kleinen Buchs ist hochwertig und sehr ansprechend. Bunte Bilder mit Sinnsprüchen, Kurzgeschichten und Bibeltexten ergänzen den Text. Eine andere Schriftart kennzeichnet persönliche Erlebnisse der Autorin. Ab und zu laden leere Zeilen zum Nachdenken ein. An einigen Stellen verweist die Autorin auf weitere Informationen, die im Internet zu finden, teilweise sogar mit QR-Code.

    Bei der Themenauswahl geht es vor allem um die Verknüpfung von Glauben mit unserem Alltag. Den kirchlichen Festen, die unseren Kalender prägen, werden ebenso erklärt, wie der Unterschied zwischen den verschiedenen Bibelübersetzungen. Manche Leser werden sich vielleicht ein wenig mehr Tiefe in den Ausführungen wünschen, aber das Anliegen der Autorin ist eher die Einladung sich auf das Thema Glauben überhaupt wieder einmal einzulassen, mit der wiederholten Zusicherung, dass sich das mit Sicherheit lohnt.

    Fazit: Wunderschön bunt wie das Leben, lädt dieses kurzweilige Buch ein, über die Bedeutung des christlichen Glaubens nachzudenken. Gut geeignet zum Weitergeben an Menschen, die sich vom Glauben entfernt haben. Lesenswert auch für Menschen, die sich neu vom Glauben begeistern lassen wollen, und für diejenigen, die eine kurze Einführung in christliche und kirchliche Traditionen suchen.

  12. Cover des Buches Ben-Hur: A Tale of the Christ (ISBN: B01K1616OG)
    Carol Wallace

    Ben-Hur: A Tale of the Christ

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Ja, wer kennt sie nicht, die berühmte Geschichte von Ben Hur und dem spannenden Wagenrennen, das sicher jedem ein Begriff ist. Auch mir. Allerdings hab ich bisher weder den Film gesehen noch das Buch gelesen.

    Daher hat mich diese Neuauflage sehr interessiert, denn Carol Wallace, die Ur-Ur-Enkelin des Autors, hat sein Werk überarbeitet und die Erzählsprache unserer Zeit etwas angepasst. Im Vorwort sagt sie auch, dass einige ausschweifende Landschaftsbeschreibungen gestrichen und einige Rollen der Frauen stärker hervorgehoben wurden.
    Da ich das ursprüngliche Buch nicht kenne habe ich keinen Vergleich, aber ich war positiv überrascht!

    Ich hatte wirklich keine Ahnung, um was es geht und hab mich ohne große Erwartungen darauf eingelassen.

    Der Einstieg beginnt mit den drei Weisen, die sich durch einen gemeinsamen Traum auf die Suche nach dem Erlöser machen und tatsächlich in einem Stall in Bethlehem das Neugeborene Kind von Maria und Joseph finden. Zu dieser Zeit ist Herodes König von Judäa, das wie so viele andere Länder unter der Vorherrschaft der Römer steht.

    Das Leben von Ben Hur ist mit diesen Ereignissen eng verbunden, obwohl er davon anfangs nichts ahnt. Judah Ben Hur ist ein besonnener und neugieriger junger Mann, der an den Gesetzen seines Glaubens festhält. Sein Kinderfreund Messala, ein geborener Römer, begeht allerdings einen grausamen Verrat an ihm, wodurch Ben Hurs Schicksal als Sklave auf einem Galeerenschiff besiegelt scheint. Doch Gott - oder der Zufall - hat andere Pläne mit ihm.

    Ich fand den Schreibstil sehr angenehm. Den historischen Begebenheiten angepasst, aber trotzdem flüssig und sehr anschaulich. Alles wurde mit viel Liebe zum Detail beschrieben, ohne zu ausladend zu werden und auch wenn das Tempo eher gemächlich war, hab ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Es ging stetig voran und hat die Neugier geweckt, was wohl als nächstes passiert.
    Ben Hur begegnet einigen wichtigen Figuren, die seinem Leben eine neue Wendung geben. Getrieben von der Rache an seinem Feind Messala behält er doch immer einen Überblick darüber, was ihm durch seinen Glauben beigebracht wurde und entscheidet stets nach seinem Herzen.
    Die Rollen der Frauen wurden ja mehr hervorgehoben - da frag ich mich allerdings, ob sie in dem ursprünglichen Roman überhaupt eine Rolle gespielt haben ... Trotzdem haben auch sie Einfluss auf Ben Hur gehabt, wenn auch eher unterschwellig.

    Auch wenn Ben Hurs Werdegang im Fokus steht ist die Ankunft eines Messias bzw. eines neuen Königs, der die Juden aus ihrer Unterdrückung führen soll, immer wieder Thema und beeinflusst schließlich auch einige seiner Entscheidungen.
    Mir sind natürlich die fundamentalen, christlichen Eckpunkte aus Jesus Geschichte bekannt, aber ich fand es interessant, hier noch etwas tiefer in die damaligen Geschehnisse einzutauchen, wie sie aus der Bibel bekannt sind. Zumindest soweit sie mir bekannt sind, denn ich kenne mich damit nicht wirklich aus, aber wenn man die Ereignisse so liest, hört es sich schon sehr beeindruckend an.

    Aber egal, ob man daran glaubt oder nicht, Ben Hur gewährt einen sehr eindringlichen Einblick in diese Zeit und die Art und Weise, wie die Menschen damals (vielleicht) gelebt, gefühlt und gedacht haben.

    Fazit 4.5 Sterne

    Eine rundum gelungene Neuauflage des Klassikers, der sicher jedem zumindest ein Begriff ist. Ich war positiv überrascht über die gelungene Darstellung der damaligen Zeit und dem vielseitigen Leben des Ben Hur, der alles getan hat, um seinen Prinzipien und seinem Glauben treu zu bleiben.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  13. Cover des Buches Läuft. (ISBN: 9783863343989)
    Hülya Marquardt

    Läuft.

    (3)
    Aktuelle Rezension von: MarkusVoll

    Am 19.02.2025 erschien dieses Gebundene Buch mit 192 Seiten bei adeo, geschrieben wurde es von Hülya Marquardt. 

    Die Autorin: 

    Hülya Marquardt wurde 1983 mit einer genetischen Fehlbildung der Hände und Beine (Dysmelie) geboren. Nach einer schweren Kindheit und vielen Operationen wurden ihr mit 18 Jahren beide Beine amputiert. Trotzdem beschloss sie, ein glückliches Leben zu führen, und gewann 2004 den Modelwettbewerb "Beauties in Motion" für Frauen im Rollstuhl. Heute lebt Hülya mit ihrem Mann und ihrem Sohn bei Stuttgart, betreibt eine Modeboutique, arbeitet als Seminarmanagerin und setzt sich für Inklusion und Menschenrechte ein. Hülya und Dennis führen den Instagram-Account (@huelya_dennis), auf dem sie ihr bewegtes Leben mit ihrer stetig wachsenden Community teilen.

    Inhalt: 

    Sie wurde mit Fehlbildungen geboren, hat den Großteil ihrer Kindheit im Krankenhaus verbracht, und wenig Unterstützung im Elternhaus erfahren. Mit 18 Jahren wurden ihr beide Beine amputiert - Hülyas Jugend klingt wie eine schwere Bürde. Doch wer ihr begegnet, blickt einer lebensfrohen, strahlenden Frau ins Gesicht! Trotz aller Herausforderungen weiß Hülya schon früh, dass sie in Ordnung ist, wie sie ist. Mit Optimismus und Entschlossenheit nimmt sie ihr Leben in die Hand: Internat, Ausbildung, Führerschein, Job - nichts kann sie aufhalten. Auf ihrer spirituellen Reise findet sie Kraft im Glauben und versöhnt sich mit ihrer Vergangenheit. Viel Schweres fällt dabei von ihr ab. Ihre Ehe mit Dennis und die Geburt ihres Sohnes machen ihr Glück perfekt. Diese Biografie erzählt Hülyas unvergleichliche Lebens- und Liebesgeschichte und ist gleichzeitig ein starkes Plädoyer: Schönheit und Stärke liegen in der Einzigartigkeit jedes Menschen – mit all seinen Besonderheiten.

    Fazit: 

    Diese Biographie hat mir sehr gut gefallen. Es ist die Geschichte eines Menschen, der mit vielen Herausforderungen im Leben zu kämpfen hat. Sie erzählt hier von Ihrem Leben, die durch eine Behinderung beeinträchtigt wurde. Wie sie das alles gemeistert hat, macht Mut für andere, die es auch schwer im Leben haben. Es gibt immer Möglichkeiten, man darf nur nie aufgeben. Dieses Buch motiviert dazu, nie den Mut zu verlieren. Eine sehr bewegende Geschichte, die mich sehr berührte. 

    Wertung:

    5/5 Punkte

  14. Cover des Buches Vom Gegenwind getragen (ISBN: 9783863344054)
    Darius Braun

    Vom Gegenwind getragen

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Peggy_Leseli1

    In diesem Buch reist Darius mit dem Fahrrad. Er fährt die Panamerika und erzählt dabei seine Geschichte. Die mich berührt und nachdenklich gemacht hat. Er findet auf dieser Reise wieder zu sich selbst und lernt viele Menschen mit schweren Schicksalen kennen. Das Buch macht jedem Mut, der ihn brauchen kann. 

  15. Cover des Buches Pellegrino - Vom Playboy zum Pilger (ISBN: 9783863342227)
    Giuseppe "Pino" Fusaro

    Pellegrino - Vom Playboy zum Pilger

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Guiseppe Fusaro, genannt Pino ist unzufrieden mit seinem Leben. Als Kind italienischer Gastarbeiter hat er kein richtiges zu Hause bzw. fühlt es so. Seinen Schreinerjob mag er nicht und arbeitet erst mal in einer Pizzeria. Damit kommt der Erfolg, bald macht er damit sein eigenes Geschäft, ist Promi-Wirt, Model und sehr erfolgreich. Doch so erfolgreich, so ausschweifend wird sein Leben nun auch, was ihn bis ins Gefängnis bringt.

    Immer wieder oben auf, aber doch noch auf der Suche nach dem wirklichen Sinn. Der größte Erfolg stellt ihn nie zufrieden. Er entschließt sich, den Jakobsweg zu pilgern. Eine Zeit lang ist er glücklich, findet den Weg zum Buddhismus, aber ist das wirklich das richtige? Er zweifelt immer wieder. Im Glauben an Jesus findet er die wahre Freude und Erfüllung.

    Diese Lebensgeschichte hat so viel Spannung und bringt sehr viele schöne Gedanken beim Lesen, es ist zutiefst beeindruckend. Endlich angekommen, das ist Pino nun, zu wünschen für jeden.

  16. Cover des Buches Draußen zu Hause (ISBN: 9783863343842)
    Johannes Likar

    Draußen zu Hause

    (10)
    Aktuelle Rezension von: vielleser18

    Einfach mal ein Jahr im Zelt wohnen, auf einer einsamen Insel in der schwedischen Wildnis? Einfach war es nicht immer, einsam die meiste Zeit. Und dennoch, oder vielleicht gerade deswegen war es für Johannes Likar eine ganz besondere Erfahrung. Ende 2018 fängt er mit ein paar Monaten zelten in der Nähe seiner neuen Arbeitsstelle in Schweden an. Daraus reift der Plan einmal komplett auszusteigen. Ein Jahr weg. Zeit, um in sich zu gehen und vielleicht antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens zu finden. Er findet eine Insel in Schweden, auf der er zelten darf. Von Mai 2019 bis in den Sommer 2020 bleibt er dort. Auch wenn es dort einsam ist, sind wichtige Nachbarn, die er dort kennen lernt, immer hilfsbereit zur Stelle, wenn Not am Mann ist. Johannes Likar empfängt auch Freunde und ab und an verlässt er auch die Insel, zb um zwischendurch ein bisschen Geld zu verdienen, wichtige Events und Treffen mit anderen. Aber die meiste Zeit ist er auf sich allein gestellt, er muss Lösungen für auftretende Probleme finden, er baut sein Zeltlager aus, er schreibt Texte für Lieder und schreibt Tagebuch. Dieses Tagebuch ist später die Grundlage für dieses Buch.

    Auch wenn dieses Leben im Zelt für ein Jahr (bei Johannes Likar wurden es am Ende sogar zweieinhalb Jahre) für mich so gar nichts wäre, fand ich es trotzdem oder gerade deswegen so spannend darüber zu lesen. Sein Bericht über diese Zeit, dieses Buch, schafft es mit der richtigen Mischung aus Humor und Ernst zu unterhalten. Ich habe mich aber auch oft gefragt, wie schafft man das in der heutigen Zeit? Gerade als junger Mensch. Ich hatte, als ich zu dem Buch gegriffen habe, anfangs an einen viel älteren Mann gedacht und war überrascht, dass „Jojo“ erst Ende20/Anfang 30 war, als er sich diese Auszeit genommen hat und damit auch seinen weiteren Lebensweg eine andere Richtung gegeben hat.

    Ein ehrlicher Bericht über eine ganz besondere Zeit, ganz besondere Erfahrungen mit Einblicken in die Gefühls- und Gedankenwelt des Autors, ein Buch, das mich beeindruckt hat.

  17. Cover des Buches Die Fischerhütte im Irgendwo (ISBN: 9783863343897)
    Rainer Haak

    Die Fischerhütte im Irgendwo

    (14)
    Aktuelle Rezension von: JulS

    Auf der Suche wird es zauberhaft

    -Rezensionsexemplar-

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    Genre: Eine Erzählung mit viel Abgeschiedenheit & den großen Fragen des Lebens.

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    Setting: Tom ist erwachsen geworden, weiß aber gar nicht so recht wann & was er damit jetzt anfangen soll. Auf der Suche nach sich landet er statt im geplanten Glamping für 2 Wochen in einer abgelegenen Hütte. Genug Zeit um die wundervollen Anwohner kennen zu lernen & sich ein bisschen zu finden.

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    Eine wundervoll zauberhafte Erzählung - wo bitte geht es hier zur Hütte?!

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    Schnapp dir deinen Kaffee & setz dich neben Tom auf die Bank vor die Hütte - nur echt mit idyllischem Blick über den See & Wald

  18. Cover des Buches Lass mal reden (ISBN: 9783863343538)
    Daniel Böcking

    Lass mal reden

    (7)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    Ich mag Daniel Böckings Stil. Das Konzept von „Lass mal reden“ ist in meinen Augen ein Glücksfall – in kurzen, knackigen Kapiteln erklärt der gläubige BILD-Journalist brisante Themen von A bis Z, die Christen wie Nichtchristen umtreiben.

    Sehr gelungen: In den meisten Fällen gelingt es ihm, die gegensätzlichen Positionen zu einem Thema gut zusammenzufassen und den gemeinsamen Nenner zu betonen.

    Was ich an Böckings Büchern zu gut finde: Er schreibt über christliche Themen auf unverbrauchte, prägnante Weise und eröffnet dadurch neue Perspektiven.

    Warum ich dem Buch keine 5 Sterne gebe: Manche Kapitel hätten in meinen Augen 5 Sterne und mehr verdient, z. B. „Glaube“ und „Identität“. Aber andere finde ich viel zu kurz abgefrühstückt und unausgewogen, z. B. das Kapitel „Homosexualität“. Immer da, wo sich der Autor zu klar auf eine Seite schlägt, wird es schwierig. Dafür entschuldigt er sich im Prinzip auch im letzten Kapitel und beschreibt nochmals sein Anliegen: Vorurteile abbauen. Und auf den Kern des Glaubens verweisen. Immer wieder. Daher bleibt es bei der Gesamtwertung von soliden 4 Sternen.

    Wer die Bücher von Markus Spieker mag, wird auch die Bücher von Daniel Böcking mögen. Wer gerne kurze, gut geschriebene Sachbücher zu aktuellen Themen liest, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.

    Gut: regt zum Dialog an, ist nicht nur für Christen geschrieben. Perfekt auch für Suchende und um miteinander ins Gespräch zu kommen.

  19. Cover des Buches Nur Versöhnung kann uns retten (ISBN: 9783863341862)
    Angela Krumpen

    Nur Versöhnung kann uns retten

    (10)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Burundi gilt als das drittärmste Land der Welt. Allein das wäre schon eine Tragödie, aber in Burundi starben hunderttausende Menschen während des Völkermordes und die politischen Unruhen dauern bis heute an. Erzbischof Simon Ntamwana stammt selbst aus Burundi, wo über hundert seiner Familienmitglieder getötet wurden. Nach seiner Ausbildung in Rom kehrte er in seine Heimat zurück, um sich vor Ort für die Versöhnung einzusetzen: „Nur Versöhnung kann uns retten.“

    Erster Eindruck: Ein zweigeteiltes Cover auf dem Schutzumschlag (ich bin kein Fan von Schutzumschlägen); oben Erzbischof Simon und unten ein Landschaftsbild aus Burundi – schön. Das Layout des Buches gefällt mir, insbesondere, da die Quellenangaben gleich als Fussnoten eingearbeitet sind. Die Fotos in der Mitte des Buches bereichern diesen Bericht sehr.

    Der Untertitel heisst „Der furchtlose Einsatz von Erzbischof Simon Ntamwana für Frieden in Burundi“. Wer nun denkt, dass er der Einzige sei, der sich dafür einsetzt, täuscht sich. Der charismatische Erzbischof ist jedoch die wahrscheinlich einzige, über die Landesgrenzen hinaus bekannte Person, die mit vollster Überzeugung für Versöhnung lebt und das Werk „Vie Nouvelle pour la réconciliation“ („Neues Leben durch Versöhnung“) aufgebaut hat. Die meisten Personen, die für ihn arbeiten und damit auch für Versöhnung und Frieden einstehen, bleiben der Öffentlichkeit unbekannt. Doch ein paar Weggefährten erzählen von ihrer persönlichen Geschichte und lassen mir zuweilen den Atem stocken. Sie haben Grauenhaftes erlebt und trotzdem haben sie Vergebung ausgesprochen! Es sei der einzige Weg… das macht mich sprachlos!

    „Zwei einfache Wahrheiten: Es gibt nichts, was nicht vergeben werden könnte. Und es gibt niemanden, der keine Vergebung verdient hätte.“ (Desmond Tutu)

    Das Besondere in diesem Buch: Die Autorin lässt nicht nur Opfer zu Wort kommen, sondern auch Täter. Die leidvollen Geschichten berichten z.B. von Adèle, die mit eingeschlagenem Kopf und fast abgetrenntem Arm in ein Massengrab geworfen wurde und das eine ihrer beiden Kinder auf abscheuliche Weise verlor oder von Josiane, die als 16-Jährige durch Vergewaltigung schwanger und von der Familie verstossen wurde. Oder von Täterseite berichtet z.B. Emmanuel, der mehrere Menschen ermordet hat, ins Ausland flüchtete, aber später zurückkam, im Gefängnis sass und nun auch für das Versöhnungswerk arbeitet. Die porträtierten Menschen beeindrucken mich sehr: sie haben unendlich viel Leid erfahren und sind doch voller Hoffnung! Auch der Erzbischof, der seit Jahren in Lebensgefahr schwebt und darum speziell beschützt werden muss, gibt nicht auf, seinen Landsmännern und -frauen immer wieder Versöhnung anzubieten… DAS ist gelebter Glaube in Höchstform! Vielen Dank und Gottes Segen für die Autorin und alle an diesem Buch Beteiligten.
  20. Cover des Buches Der Auszeit-Kompass (ISBN: 9783863343231)
    Guido Ernst Hannig

    Der Auszeit-Kompass

    (5)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    Immer mehr Berufstätige fühlen sich unglücklich im Job. Das Gefühl der Ausweglosigkeit macht sich irgendwann auch gesundheitlich bemerkbar. Insgeheim träumen sie von einem Aussteigen aus der stressigen Arbeitswelt. Doch was kann man konkret tun? Eine Auszeit tut jetzt gut - und kann auch Orientierung für eine berufliche Veränderung geben. Guido Ernst Hannig berät seit vielen Jahren Berufstätige. Mit vielen Denkanstößen und Übungen aus seiner Coaching-Praxis zeigt er, wie eine 7-tägige Auszeit genutzt werden kann, um eigene Stärken neu zu entdecken und so zu einer klaren Vision für das weitere berufliche Leben zu finden.

    In unserer modernen und schnelllebigen Gesellschaft ist schon länger nicht mehr üblich sein Leben lang einem bestimmten Job nachzugehen oder nur für eine einzigen Firma zu arbeiten. Wir entwickeln uns weiter, bilden uns weiter und orientieren uns neu. Wir passen uns der Wissenschaft und der Entwicklung an, lernen uns mit der Zeit besser kennen und möchten immer Größeres und Besseres erreichen.

    Dieses Buch dient als praktischer Begleiter für die berufliche Orientierung und ist in drei Teile gegliedert:

    - Sinn suchen/ seine Auszeit vorbereiten

    - Sinn finden/ den Kompass nutzen

    - Sinn leben/ die berufliche Neuorientierung. 

    Obwohl ich mich aktuell beruflich nicht umorientieren möchte, fand ich das Buch sehr spannend und gewinnbringend. Das Buch bietet sehr viel Input und ist ziemlich zeitintensiv (vorausgesetzt man möchte sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen). Der Autor macht einen kompetenten Eindruck. Seine langjährige Berufserfahrung konnte man erkennen. Die Praxisbeispiele, Tests und Übungen waren verständlich, leicht anzuwenden und nachvollziehbar. 

    Die Texte sind kurz und schlüssig, dennoch fehlt es keineswegs an Tiefe. Der Autor spricht jeden persönlich an und gibt viele hilfreiche Tipps und Denkanstöße mit auf den Weg. Insgesamt hat es mir gut gefallen, allerdings fand ich, dass der Fokus auf der Klosterauszeit ein wenig zu viel war.

  21. Cover des Buches Leuchttage: Ein Begleiter durch den Advent 2018 (ISBN: 9783863341763)
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