Bücher mit dem Tag "verlag: campus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verlag: campus" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Und vergiss nicht, glücklich zu sein! (ISBN: 9783593502564)
    Christophe André

    Und vergiss nicht, glücklich zu sein!

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Cathy28
    Das Buch "Und vergiss nicht, glücklich zu sein!" vom französischen Autor Christophe André ist eine Sammlung von Anekdoten, Geschichten, Zitaten und Gedanken zum Thema Glück. 
    In alphabetischer Reihenfolge werden werden die verschiedensten Themen abgearbeitet, die einen schmunzeln, lachen und auch nachdenken lassen. Die Gestaltung des Buches finde ich sehr ansprechend und wunderschön.
    Inhaltlich hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten und habe mich sehr gequält beim Lesen. Es ist zwar unterhaltsam und vieles hat mich wirklich sehr zum Nachdenken gebracht, aber es sind lose Gedankenfäden, sodass man sich bei jedem Unterpunkt in ein anderes Themengebiet hineinversetzen muss, anhalten, um über das Gelesene nachzudenken und kommt deshalb langsam voran. Dennoch ist das Buch inspirierend, aber kaum in einem Rutsch zu lesen.
  2. Cover des Buches Happy Happy (ISBN: 9783593511641)
    Lars-Johan Åge

    Happy Happy

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    Win-Win-Situationen kennt man nicht nur aus Verhandlungen. Sie entstehen, wenn sich Akteure selbst bei möglicherweise unterschiedlichen Interessen auf etwas einigen können, was allen nutzt. Wie man aus diesem Buch erfährt, ist das manchmal etwas anderes als ein Verhandlungsergebnis, das alle Verhandlungspartner zufriedenstellt. Insofern folgt aus Happy-happy zwar Win-win, aber eben nicht immer umgekehrt. Das klingt zunächst alles ein wenig merkwürdig, was wohl auch daran liegt, dass diese abkürzenden Formulierungen mit der deutschen Sprache wenig gemein haben.

    Man führt im Leben ständig Verhandlungen, weil man selten auf Menschen trifft, die genau das gerade wollen, was man auch möchte. Manche Ehe ist ein einziger Verhandlungsmarathon. Wenn man nach den Ratschlägen des Autors vorgeht, kann man in vielen solchen Situationen stressarm Einigungen erzielen. Im Unterschied zur gewöhnlichen Vorgehensweise benötigt man dazu eine Menge Empathie, also die Fähigkeit, sich in den Verhandlungspartner hineinzuversetzen und dessen Interessen zu kennen.

    Ohne diese Fähigkeiten stößt man seinem Verhandlungspartner oft vor den Kopf und erreicht damit Blockaden, die ein Verhandlungsergebnis schließlich entweder verzögern, verschlechtern oder gar unmöglich machen. Sieht man sich die Vorgehensweise des Autors an, die übrigens unter anderem auch vom FBI genutzt wird, dann klingt sie völlig schlüssig und geradezu schreiend einfach. In den zahlreichen Beispielen in diesem Buch wird man jedoch erkennen, wie schwierig es sein kann, sie praktisch umzusetzen.

    Man kann den Weg einfach zusammenfassen:
    1. Gute Stimmung erzeugen,
    2. Mögliche Abläufe vorher durchspielen,
    3. In den Verhandlungen Interesse und Verständnis zeigen,
    4. Nicht feilschen, konstruktiv bleiben,
    5. Einen Plan B haben, falls es nicht voran geht.

    Die Krux liegt im dritten und vierten Punkt, denn hier stört gewöhnlich das eigene Ego. Oder anders gesagt: Wenn es nicht gelingt, die Lust, zu gewinnen und sich durchzusetzen, zu beherrschen, läuft man in eine selbst gestellte Falle, die man oft erst bemerkt, wenn sich die Lage nicht entspannt, sondern zuspitzt. Genau das gilt es aber zu vermeiden. Es kommt also nicht darauf an, dass jeder etwas nachgibt, um irgendeinen Kompromiss zu erzielen, sondern um eine möglichst optimale Verbindung der verschiedenen Interessen. Das ist viel schwieriger, weil man konstruktiv sein und Ideen entwickeln muss.

    Der Text ist einfach und übersichtlich gegliedert. Zunächst stellt der Autor seine Strategie und einzelnen Schritte ausführlich vor. Im zweiten Teil des Buches spielt er sie dann auf verschiedenen Gebieten und mit ausführlichen Beispielen vor.

    Natürlich kann man nicht mit jedem eine solche Verhandlungsweise durchhalten. Schwierig wird es beispielsweise mit Psychopathen, die man übrigens nicht immer sofort erkennt, mit Narzissten und mit sogenannten Nehmern, also Leuten, die einen mit großer Selbstverständlichkeit förmlich aussaugen und dabei keine Grenzen kennen. Der Autor nennt solche Menschen "extrem bedürftige Persönlichkeiten".

    Ein sehr lehrreiches und nützliches Buch.

  3. Cover des Buches simplify your life - Küche, Keller, Kleiderschrank entspannt im Griff (ISBN: 9783593377902)
    Werner Tiki Küstenmacher

    simplify your life - Küche, Keller, Kleiderschrank entspannt im Griff

     (11)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Den Haushalt zu managen, ist ein undankbarer Job: Die Arbeit geht nie aus, man wird selten gelobt und einen Lohn gibt es dafür auch nicht. Und dennoch, die Arbeit muss gemacht werden. Das simplify-Prinzip vermittelt Tipps und Tricks, wie Küche, Keller und Kleiderschrank entspannt im Griff gehalten werden können.

    Erster Eindruck: Ein kompaktes, kleines Büchlein mit vielen Zeichnungen von Tiki Küstenmacher – ich mag diese sehr.

    Wie viele Dinge besitzt ein Mensch? Gemäss Experten seien dies zwischen 10‘000 und 13‘000 Gegenstände! Und diese wollen ordentlich aufbewahrt werden – ein Anhäufen der schon so immensen Zahl ist zu vermeiden. Für mich persönlich sind Bücher selbstverständlich von dieser Regel ausgenommen, oder? ;-)

    Ich erwarte von so einem Buch nicht DIE Lösung für alles, sondern einfach Denkanstösse, Tipps und Tricks, von denen ich mir den einen oder anderen rauspicke und umzusetzen versuche. Viele Dinge sind ja sonnenklar: Wer das letzte Stück von etwas nimmt, füllt auf, wer etwas fallenlässt, putzt auf usw. Aber das Leben ist ja nicht immer so einfach, wie man es gerne hätte.

    Bei der Rubrik „Plastik-Lawine“ musste ich echt lachen: Wer kennt es nicht, dass sich die Plastikbehälter, Tupper + Co. einfach so (!) vermehren? Auch die Rubrik „Drei-Stunden-Methode“ gefällt mir: Aufräum-Profis empfehlen, sich bei grossen Umräum-Ausmist-Aktionen ein Limit von drei Stunden zu setzen. Das finde ich gut. Drei Stunden sind eine gut überschaubare Zeit und man schafft doch bereits einiges dabei.

    „Arbeit mit den Händen befreit den Geist.“ (Kathleen Kendall-Tackett, Psychologin)

    Am Ende der vielen Tipps gibt es noch eine simplify-Hausordnung mit der ausdrücklichen Anordnung, diese mit ein paar lustigen Grafiken oder ulkigen Überschriften zu versehen, denn „ohne Humor kann Ordnung schnell unerträglich werden.“ Dem ist nichts hinzuzufügen – 5 Sterne.
  4. Cover des Buches Simplify your life - Den Arbeitsalltag gelassen meistern (ISBN: 9783426784587)
    Werner Tiki Küstenmacher

    Simplify your life - Den Arbeitsalltag gelassen meistern

     (6)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Sehr viel Zeit des Tages verbringen wir am Arbeitsplatz, daher ist es wichtig, die Stunden nicht einfach nur „abzusitzen“, sondern die Arbeit mit Freude und Gelassenheit zu verrichten. Das simplify-Prinzip vermittelt Tipps und Tricks für einen gelassenen Arbeitstag.

    Erster Eindruck: Ein kompaktes, kleines Büchlein mit vielen Zeichnungen von Tiki Küstenmacher – ich mag diese sehr.

    Für mich ist dies das zweite kleine simplify-Buch von den Küstenmachers, nach „Simplify your life – Küche, Keller, Kleiderschrank entspannt im Griff“. Finde ich hier DIE ultimative Lösung, wie ich meinen Arbeitsalltag gelassen bewältige? Nein, und das erwarte ich auch nicht, sondern Tipps und Tricks, wovon ich mir den einen oder anderen herauspicke und versuche, in meinen Alltag zu integrieren.

    Folgende Passagen fand ich besonders gut:
    - „Wählen Sie Ihre Einstellung. Das heisst für Sie: Sie können durch Ihre persönliche Einstellung Ihren Arbeitsplatz verzaubern.“
    - „Vielstop statt Nonstop. […] Zwingen Sie sich zu regelmässigen Unterbrechungen […].“
    - „Jede Änderung Ihrer äusseren Haltung spiegelt eine Veränderung Ihrer inneren Haltung wieder […].“


    Einmal mehr zeigt sich auf, wie wichtig die Kommunikation ist (egal, ob verbal oder nonverbal). Und auch, dass es nebst der ganzen E-Mail-Kommunikation wichtig ist, den Partner auch mal anzurufen, denn sonst kommt es zu einer sogenannten „E-Mail-Depression“ – es lässt sich kein echtes Vertrauensverhältnis aufbauen und es drohen Missverständnisse.

    Ich würde mich eigentlich als ziemlich gut strukturierte Arbeitskraft einschätzen, aber ich bin immer offen dafür, das eigene Handeln zu überdenken und auch neue Dinge anzunehmen. Doch leider ist der Arbeitsalltag häufig hektisch, so dass die Zeit nicht bleibt, in Ruhe über Verbesserungen nachzudenken, sondern einfach das Tagesprogramm erfüllt werden muss. Ich habe mir nun doch die Zeit genommen, meinen Arbeitsplatz kritisch zu beäugen und auch ein paar Veränderungen vorgenommen.

    Fazit: Keine bahnbrechenden Neuigkeiten, aber gut.
  5. Cover des Buches Überzeugungstäterin (ISBN: 9783593512433)
    Susanne Westphal

    Überzeugungstäterin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Susanne Westphal richtet sich mit ihrem Buch „Überzeugungstäterin“ vornehmlich an Frauen. Nämlich deshalb, weil Frauen nach wie vor viel zu nett zu Mitmenschen in ihrem Berufs- oder Privatleben sind. Das soll aber nicht bedeuten, dass sich Frauen flegelhaft benehmen und/oder so manches Exemplar der männlichen Spezies kopieren sollten. 

    In 13 Kapiteln erläutert die Autoren ihre Anregungen: 

    1. Entscheidungen treffen
    2. Sichtbare Aufgaben und Projekte angeln
    3. Neinsagen
    4. Energiebremser und  Kraftfresser loswerden
    5. Weg mit den Selbstzweifeln
    6. Gelungene Selbst-PR: Machen Sie von sich reden!
    7. Netzwerken: Strategisch neue Kontakte knüpfen
    8. Typgerecht kommunizieren
    9. In Meetings Gehör finden
    10. Erfolgreiche Verhandlungen führen
    11. Selbstbewusst Gehalt und Honorare verhandeln
    12. Kritik klar äußern und annehmen
    13. Souverän mit Provokationen und Beleidigungen umgehen

     

    Ergänzt werden diese 13 lehrreichen Kapitel durch „Sätze für die Handtasche“ und einem kurzen Leitfaden, der frau „in 8 Schritten zur Überzeugungstäterin“ machen kann. Allerdings, muss das geübt werden. Am besten täglich, immer und überall! 

    Meine Meinung: 

    Susanne Westphal hat einen angenehmen Schreibstil. Sie vermittelt  einen guten Überblick über die „handelsüblichen“ Mechanismen, die frau zu überwinden hat, um zur Überzeugungstäterin zu werden. Das Buch ist ein Übungsbuch. Übung macht die Meisterin! So wie Kopfstand machen, Rad fahren oder Vokabel geübt werden müssen, um diese zu beherrschen, muss auch z. B. das „NEIN-Sagen“ geübt werden. Immer wieder, bis zur Perfektion!  

    Das Cover, das die meisten von uns an James-Bond-Filme erinnert, sticht sofort ins Auge.  

    Mit dem Kauf der Printversion erhält man gleichzeitig das Hörbuch gratis dazu. Der Code hierzu ist im Inneren des Buches angegeben. Damit beugt die Autorin der möglichen Ausrede, das Buch zum Üben nicht dabei haben zu können vor. Als Hörbuch ist es immer präsent. Eine echt coole Idee! Gesprochen wird das Hörbuch von der Autorin selbst. Ihre angenehme Stimme ist eingängig und lässt die einzelnen Lektionen auch im Spazieren gehen oder beim Laufen hören.  

    Also keine Ausreden mehr - üben, üben und nochmals üben! 

    Fazit: 

    Ein gelungener Ratgeber, der durch die Kombination Print- und Hörbuch unter den zahlreichen Ratgebern, wohltuend hervorsticht. Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

     

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