Bücher mit dem Tag "verlag: emons"

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56 Bücher

  1. Cover des Buches Das große Schweigen (ISBN: 9783954516575)
    Katja Montejano

    Das große Schweigen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Tom_Read4u
    Atme, so lang du noch kannst!' – diese bizarre Nachricht erreicht die ehemalige Kripobeamtin Primerose Bouillé kurz nach dem Mordanschlag auf ihren Vater, einen Berner Staranwalt. Es ist für sie der Anfang eines Alptraums. Ein gnadenloser Killer beginnt ein grausames Spiel und tötet Schlag auf Schlag ihre Freunde. Als Primerose erkennt, dass auch ihr Leben bedroht ist, trifft sie eine einsame Entscheidung. Doch auch alleine kämpft sie ums Überleben und um das Geheimnis, was dahinter steckt.  Ihr Vater scheint mehr gewusst zu haben, mehr getan zu haben, als sie sich hat jemals vorstellen können. Wird sie es schaffen oder ist es bereits zu spät ???

    Mit diesem gnadenlosen Krimi bedient sich die Autorin Katja Montejano einem der dunkelsten Kapiteln der schweizer Geschichte mit all seinen Folgen, nämlich über die "administrativ Versorgten" .
    Allein schon der Prolog lässt einem ein Schauern über den Rücken laufen und nicht zuletzt, die Schritt für Schritt ans Tageslicht kommende Fakten verlangen einiges von Primrose und ihren Freunden/ Familie ab, sondern auch von uns Lesern.
    Die Charakterzüge aller beteiligten Personen, besonders Primrose und Luc sind perfekt ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf so wie es sich jeder vorstellt. Klar sind einige Auffälligkeiten zwischen Primrose mit ihrem Kurzhaarschnitt, schwarzen Kleidungsstil und ihrerm Technikequipment zu Lisbeth Salander aus der Millenium Triologie nicht von der Hand zu weisen, aber das stört eigentlich nicht. Ich persönlich hab einwenig schmunzeln müssen, als ich es gelesen hatte.
    Die vielen unerwarteten kleinerern Wendungen im Verlauf der Geschichte, macht dieses Thema umso spannender und zeigt auch welche Gesellschaftsschichten wohl involviert waren. Alles in allem, ein sehr guter Krimi mit einem tollem Team, von dem man getrost weitere Fälle erwarten könnte -  sofern es die Autorin zulässt. ;)

  2. Cover des Buches Stille Havel (ISBN: 9783740806705)
    Tim Pieper

    Stille Havel

     (45)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Toni Sanftleben wird zu einem Leichenfund in den Park Sanssouci gerufen, das Mordopfer war Kunstsachverständiger und seine Aufzeichnungen deuten auf ein auffälliges Interesse an dem Gemälde einer geheimnisvollen, verschleierten Frau hin. Außerdem findet Toni sehr viele Aufnahmen einer alten Havelvilla und eines Firmengeländes, beide Gebäude befinden sich im Besitz der selben Familie. Doch ist in diesen Nachforschungen tatsächlich das Motiv für den Mord zu finden?

    "Stille Havel" von Tim Pieper ist der vierte Fall um KHK Toni Sanftleben, ein Protagonist, der mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist. Jeder der Havel-Krimis beinhaltet einen abgeschlossenen Fall, so dass die Bücher auch einzeln, unabhängig voneinander gelesen werden können. Allerdings finde ich persönlich es schöner, auch das private Leben des Ermittlers immer mehr kennen zu lernen, so dass ich empfehle, die Reihe in chronologischer Ordnung zu lesen. Im Lauf der Bücher ist Tonis Entwicklung deutlich spürbar und es macht mir Freude, ihn bei seinen Fällen zu begleiten. Die Figuren in seinem Umfeld sind ebenfalls umfassend und realistisch beschrieben, sie alle empfinde ich als "echte" Personen, so dass ich emotional tief in die Handlung eingetaucht bin.

    Wie ich es inzwischen von Tim Pieper kenne, legt er eine Vielzahl von Spuren, was mich gedanklich zu den unterschiedlichsten Vermutungen geführt hat, dennoch bin ich von der Auflösung des Falles wieder überrascht worden. In jedem seiner Bücher arbeitet der Autor mit Rückblenden, die dem Leser einen kleinen Einblick in die Gedanken des Täters und auch einige Episoden aus dem Leben des Opfers zeigen. Dieses Mal gibt es sogar Abschnitte, die bis in die Zeit des zweiten Weltkriegs zurück reichen und mir einige geschichtlich Informationen vermittelt haben. Dabei habe ich jeden einzelnen Handlungsstrang als sehr spannend empfunden, ich mochte den E-Reader kaum aus der Hand legen, bis am Ende sämtliche Fäden miteinander verknüpft waren. 

    Auch die Liebe zur Region ist in jedem Kapitel spürbar, immer wenn ich einen der Havel-Krimis lese, bekomme ich Lust, die Gegend einmal im Rahmen eines Urlaubs kennen zu lernen. Damit vereint der Roman mehr, was ich erwartet habe, eine äußerst spannende Handlung, Teilhabe an den persönlichen Entwicklungen des Ermittlers, regionales Flair und sogar einen faszinierenden Ausflug in die deutsche Geschichte. Dieses Leseerlebnis, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und begeistert hat, empfehle ich mit Freude weiter. 

    Fazit: Wieder einmal hat Tim Pieper einen wunderbaren Regionalkrimi geschaffen, der mich bis zum Ende blendend unterhalten hat, so dass ich für den Roman eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche. 

  3. Cover des Buches Abfahrt in den Tod (ISBN: 9783740800512)
    Michaela Grünig

    Abfahrt in den Tod

     (54)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Mitten während des berühmten Lauberhorn-Rennens fällt eine explodierte Drohne vom Himmel. Wäre Marc Gassmann nur wenige Hundertstel langsamer unterwegs gewesen, hätte die Drohne ihn erschlagen. Zufall? Wohl kaum, denn es gab zuvor anonyme Drohbriefe.

    Marcs Manager ersucht die Kantonspolizei Zürich um Hilfe und ausgerechnet Andrea, Marcs Exfreundin, wird zu dessen Personenschutz beauftragt. Doch der nächste Anschlag lässt nicht lange auf sich warten und treibt Marc und Andrea näher zusammen.

    Wer trachtet Marc nach dem Leben und warum?

    Protagonisten:

    Marc Gassmann: Marc ist ein berühmter Schweizer Skirennläufer und kurz davor, den Gesamtweltcup ein fünftes Mal zu gewinnen. Nur wenige Punkte trennen ihn vom Erstplatzierten und Erz-Rivale Peter Winkler. Er war viele Jahre lang mit Andrea liiert, welche sich, aufgrund seines Seitensprungs, von ihm getrennt hat. Doch seine Gefühle für sie, sind noch immer da.

    Andrea Brunner: Andrea ist mittlerweile, mit Marcs ehemaligem besten Freund, verheiratet und arbeitet als Kantonspolizistin im Kanton Zürich. Dass ausgerechnet sie mit Marcs Personenschutz beauftragt wird, gefällt ihr überhaupt nicht. Er war schliesslich schuld an ihrem gebrochenen Herzen. Verzweifelt versucht sie ihre aufkeimenden Gefühle zu unterdrücken, während sie Marc nicht von der Seite weicht.

    Meinung:

    Das neue Setting des Krimis war für mich ein absolutes Highlight. Als ehemalige Skirennläuferin war es umso erfrischender, einen Krimi zu lesen welcher mit dem Skisport zu tun hat. Zudem wird man gleich am Anfang mitten ins Geschehen geworfen und das Rennfieber hat den Leser sofort im Griff.

    Als ehemaliger Profi-Skirennläufer konnte Marc Girardelli die Gefühle seines Protagonisten perfekt vermitteln. Obwohl ich mich frage, ob ein Läufer während des Laufes tatsächlich so viel denkt, wie Marc Gassmann es in diesem Moment tut. Wenn ich mich an meine Zeit zurückerinnere, was schon viele Jahre her ist, dann gab es für mich während dem Lauf nur mich und die Piste. Naja, man darf nicht vergessen, dass Menschen auch unterschiedlich sind.

    Ebenfalls sehr gefallen hat mir die Vermischung von Realität und Fiction. So liest man beispielsweise einige bekannte und berühmte Namen und es wird immer wieder Bezug zu wahren Begebenheiten genommen. Gleichzeitig erfährt man auch, wie es in etwa hinter den Kulissen des Skisports zu und hergeht.

    Leider gibt es aber auch gewisse Szenen, die meiner Meinung nach, vollkommen unglaubwürdig sind. Beispielsweise als Marcs kurzzeitiger Personenschützer neben ihm die Trainingspiste runterfährt oder auch dass Marc an polizeilichen Ermittlungen und Befragungen teilnimmt. Des Weiteren diskutiert Andrea die Ermittlungsergebnisse lieber mit Marc als mit ihrem Vorgesetzten und ihrem Team, was ziemlich unprofessionell ist.

    Der Krimi hat mich mit manchen Wendungen positiv überrascht und ist kaum vorhersehbar, bis auf das Happy End zum Schluss. Bezüglich des Täters, entwickeln sich plötzlich viele Nebenfiguren zu möglichen Verdächtigen, weshalb die Protagonisten lange im Dunkeln tappen. Dabei wird auch der Leser geschickt an der Nase rumgeführt.

    Fazit/Empfehlung:

    An sich ist die Geschichte flüssig zu lesen und Langeweile kommt so gut wie keine auf. Wenn es auch einige Kleinigkeiten gegeben hat, die mich gestört haben, so hat mir die Geschichte doch recht gut gefallen.

    Trotzdem werde ich die zwei Folgebände vorerst weder lesen noch kaufen, dafür gab es mir dann doch zu wenig Spannung.

    Empfehlen würde ich dieses Buch all jenen, die sich gerne ein wenig Ski Alpin nach Hause holen wollen und sich auch für die Thematik interessieren, da sie doch ziemlich viel Raum einnimmt.

  4. Cover des Buches Solothurn trägt Schwarz (ISBN: 9783954517831)
    Christof Gasser

    Solothurn trägt Schwarz

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee erzählt von der Geschichte:
    Dominik Dornach arbeitet bei der Solothurner Kantonspolizei. Die Freundin seiner Tochter Pia wird entführt und seine Tochter ist selbst mehrfach in Lebensgefahr. Dazu noch ein toter Journalist, eine undurchsichtige Ärztin (die Mutter von Pias Freundin) und eine Majorin von der österreichischen Polizei (Jana Cranach). 

    Fee zum Buch:
    Erstmal muss ich unbedingt einer meiner Lieblingsautorinnen Milena Moser danken, weil sie Christoph Gasser bestärkt hat, dass er dranbleiben soll, Bücher zu schreiben. Erst war ich von Blutlauenen begeistert und nun von Solothurn trägt Schwarz. 

    Das Cover:
    Mir gefällt das Cover zwar sehr gut, hat aber irgendwie – meiner Meinung - nach nicht viel mit dem Buch zu tun. Der Rückentext ist ok. Am Schluss kommt dann noch die Legende mit den Begriffserklärungen. Das fand ich toll, denn alles kannte ich auch noch nicht. 

    Der Schreibstil und die Geschichte:
    Die ersten 50 Seiten fand gut und war gleich in der Geschichte drin. Am nächsten Abend habe ich etwa 180 Seiten gelesen, weil das Buch so spannend war, danach konnte ich nachts kaum schlafen und sobald ich weiterlesen konnte, hab ich den Rest gelesen. Es war schön, dass Pia und die Majorin auf den Markt gehen konnte, so war dann doch noch kurz ein wenig Ruhe in der Geschichte, bevor dann das letzte – aufregende – Highlight kam. Ich fand das Buch so wahnsinnig spannend, dass ich sehr begeistert bin und ganz sicher weitere Bücher des Autors lesen werde. 

    Lokalkolorit:
    Dadurch, dass einige Schauplätze von wichtigen Szenen in der Stadt (Markt, Kaffee) und auch außerhalb stattfanden, kam dann noch ein wenig Lokalkolorit ins Buch. Aber soweit ich mich erinnern kann, gab es keinen, der Schweizerdeutsch sprach, was ich schade fand. 

    Charaktere:
    Die Charaktere sind auch sehr gut beschrieben, so dass ich mir alle vorstellen konnte. Meine Lieblingscharaktere waren Jana und Pia. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen. Da hoffe ich doch, dass es noch ein Wiedersehen mit den beiden gibt. Vielleicht kann ja dann doch noch ein „besseres“ Ende, als dieses „leider total reale“ Ende herauskommen. 

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich bin total begeistert von dem Buch. Es war so megaspannend, mit tollen Charakteren und durchaus nachvollziehbaren Geschehen. Tatsächlich fand ich diese Geschichte noch besser als Blutlauenen, obwohl mir das Buch schon sehr gut gefiel. Ja, was soll ich sagen? 5 Sterne sind um einiges zu wenig für dieses Buch und ich halt schon Ausschau nach weiteren Büchern des Autors. 


    • Cover des Buches Libori-Lüge (ISBN: 9783740800857)
      Ludgera Vogt

      Libori-Lüge

       (32)
      Aktuelle Rezension von: mausi_lu

      Die junge Krankenschwester Louisa wird tot aufgefunden nachdem sie angeblich vom Balkon eines Hochhauses gesprungen sein soll obwohl sie doch bis über beide Ohren verliebt war und sich auf die Rückkehr ihres Freundes freute. War es also wirklich Selbstmord oder doch Mord? Dieser Frage muss das Ermittlerteam Aßmann und Gerke nachgehen. Parallel zur Aufklärung des Todesfalls erfährt man auch einige Details aus dem Privatleben der beiden Ermittler und erlebt sogar eine neue aufkeimende Liebesbeziehung von einem der beiden Ermittler mit.

      Das Buch hat mich bis zum Schluss nicht losgelassen und ich wusste nie wirklich wer der Täter war. Wenn ich glaubte es zu wissen dann kam eine neue Entwicklung hinzu und ich musste mit den Ermittlern weitersuchen.

    • Cover des Buches Fildermädchen (ISBN: 9783740802097)
      Thilo Scheurer

      Fildermädchen

       (29)
      Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

      Das  2. Buch der neuen Ermittler von T.O.M., dem Sonderdezernat für „Tote ohne Mörder“. Der Fall ist schon ein paar Jahre zuvor passiert. Es handelt von einem vermissten Mädchen, die mit ihrem Lehrer ein Verhältnis gehabt haben soll. Ihre beste Freundin ist allerdings vom gleichen Lehrer schwanger und hat diesen nun geheiratet. Da sie die Bekleidung der Verschwundenen mit viel Blut gefunden haben, gehen alle von einem Mord aus und suchen die „Leiche“. KOK Stefan Franck, mit ck, darf als Undercover-Lehrer ermitteln und dann noch in Rheinstetten an der Grenze zu der Schweiz. Seine Chefin, Marga Kronthaler, hat mit dem ungelösten Fall am Mord seines Bruders begonnen. 


      Ich hab ja als erstes Teil 3: Feuersee gelesen. Ohne vorgreifen zu wollen, wurde da was beendet, was in Teil 2 begonnen hat. Das muss ich so umschreibend sagen, weil ich Bücher, die nicht ganz beendet werden sonst ab und an mit Punktabzug bestrafe. Meine beiden Lieblingsautoren Klüpfl und Kobr können ein Lied davon singen. Ich mag Kluftinger, aber das geht nicht, dass sie einen mit mehr Fragen am Ende alleine lassen und dann ewig brauchen bis der nächste Klufti kommt. Aber hier ist es nicht so schlimm und ich kannte das Ende schon. 


      Die Charaktere waren wieder sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Besonders die Protagonisten von T.O.M mag ich. Leider hätte ich gerne noch gewusst, ob Stefan der Lehrerin Frau Buhl einen „Dämpfer“ versetzt hat. Denn sie hat ja in ihm ihren persönlichen Feind gesehen. Der Parkplatzwegnehmer, der sie wegen ihrer fehlenden Umweltplakette, drauf hingewiesen hat, dass sie hier eh nicht fahren darf und dazu hat Stefan ja noch ne Bonzenkarre. Sie ist wirklich ein cooler Charakter und daher hätte ich gerne noch was von ihr gehört. Renate Obrecht war auch so ein reizvoller Charakter.


      Lokalkolorit, fand ich, fehlte hier ein bisschen. Nur weil ein paar Orte genannt wurden, hätte es auch im Münsterland spielen können oder so. Das fand ich etwas schade. 


      Das wurde allerdings wieder ausgemerzt, weil der Krimi von der ersten bis zur letzten Seite durch und durch spannend und teilweise dramatisch war. Besonders unterhaltsam fand ich die Szenen mit Lilli und Stefan in seinem Krankenzimmer. Und im Krankenhaus wurde dann auch sein „Persönlichkeitsmerkmal“ diagnostiziert. Das fand ich auch sehr aufschlussreich. 


      Das Cover ist zwar sehr hübsch, aber ich kann jetzt nicht wirklich viel damit anfangen. Aber mit Fildermädchen ist der perfekte Titel gefunden worden. 


      Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

      Ein super spannender Krimis, der ganz anders verlief, als ich das erwartet hätte. So fesselnd von Anfang bis Ende, dass ich eine neue Lieblingsserie habe. 5 Sterne. 


    • Cover des Buches Falsche Haut (ISBN: 9783954517732)
      Leon Sachs

      Falsche Haut

       (19)
      Aktuelle Rezension von: abendsternchen
      Falsche Haut hat mich bereits mit seinem Klappentext neugierig gemacht. Dazu ein Cover, welches bereits schon bedrückte Stimmung hervorruft. Umso gespannter war ich, als ich endlich mit dem lesen beginnen konnte.

      Leon Sachs hat mich mit dem Prolog bereits gehabt. Ich konnte das Buch nicht mehr so recht aus der Hand legen. Die Spannung ging auf mich über. Für mich ein Buch, welches gut recherchiert wurde. Von Anfang bis zum Ende.

      Zum Inhalt möchte ich nix verraten. Denn jedes Wort könnte vielleicht ein Spoiler enthalten.

      Geschichtliches mit aktuellen Themen verbunden. Protagonisten welche authentisch rüber kamen.

      Ein Schreibstil, der mir sehr gefallen hat. Einfach zu lesen, dennoch sehr gut ausgedrückt. Gut und zeitlich aufgebauter Inhalt. Man merkt das hier eine Menge Recherche dahinter steckt. Mit falsche Haut tritt man eine Reise nach Frankreich an, der Schweiz und auch nach Deutschland.

      Man geht gemeinsam mit den Protagonisten auf die Jagd, man recherchiert mit ihnen. Man spürt ihre Verzweiflung und ihr Leid.

      Auch die vielen Nebencharaktere wurden sehr individuell gestaltet. Über geheimnisvoll bis hin zu einer angstmachenden Person ist hier alles dabei. Alle zusammen erzeugten eine spannende aber auch bedrückende Stimmung.

      Bis zum Schluss rätselte man mit, wer hier der die Täter waren. Waren sie doch immer einen Schritt der Polizei voraus. Das Ende war für mich überraschend, aber dennoch sehr passend.

      Ich hatte mit Falsche Haut eine spannende und aufregende Lesezeit. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Für mich habe ich einen neuen Autor entdeckt, bei welchen auch weitere Bücher von ihm in mein Regal ziehen werden.
    • Cover des Buches Grazer Wut (ISBN: 9783740802042)
      Robert Preis

      Grazer Wut

       (18)
      Aktuelle Rezension von: Wildpony

      Grazer Wut   -   Robert Preis

      Kurzbeschreibung Amazon:

      Ein pechschwarzer Alpenwestern packend bis zum letzten Satz.

      Während ein Schneesturm von biblischem Ausmaß die Umgebung von Graz heimsucht, spült eine Gefängnisrevolte das versunkene Böse zurück an die Oberfläche der Gesellschaft. Kurz darauf wird Mordermittler Armin Trost von Unbekannten entführt – und zum Spielball eines perfiden Racheplans. Eingeschlossen in ein winterliches Bergdorf muss er einsehen, dass nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr ist, sondern auch das seiner Familie. Und dann schnappt die Falle zu. Die Falle, die dem Ermittler den Verstand raubt . . .

      Mein Leseeindruck:

      Wow! Wieder Krimikunst vom Feinsten war für mich das Wiedersehen mit Armin Trost, diesem etwas "anderen" Ermittler, der einige familiäre Probleme mit sich trägt, in einem Baumhaus wohnt und Gefühle für seine Partnerin Annette in sich trägt.

      Ich kannte das Team Trost / Lemberg schon von den Vorgängerbänden Die Geister von Graz und der Engel von Graz und habe mich daher auf eine Fortsetzung sehr gefreut. Und auch in diesem neuen Kriminalfall hat sich der Autor Robert Preis wieder selbst übertroffen, denn noch mehr Hochspannung, Dramatik und Mystik als in den anderen Fällen überrollt hier den Leser.

      Ich war nur noch am Buch "geklebt" und habe immer geschwankt zwischen "Wahrheit" und "Traum" und habe natürlich total mitgelitten mit Trost und seiner Familie, vor allem als diese von Männern im Weihnachtskostüm überwältigt werden.

      Und dann landet Trost noch in einem verlassenen Dorf ohne Möglichkeit zur Zivilisation... hängt das alles mit der Tumult im Gefängnis zusammen, bei dem doch alle Inhaftierten wieder in Gewahrsam kamen... oder doch nicht?

      Und das Ende? Ich will auf jeden Fall mehr von dieser Reihe ......!

      Fazit:

      Hochspannung - absolute Hochspannung - zeichnet diesen super guten Graz-Krimi von Autor Robert Preis wieder aus.

      Er hat mich mehr als gut gefallen und ich kann jedem nur empfehlen alles Bücher dieser Reihe zu lesen. Ihr werdet genauso begeistert sein wie ich!

      Und die Bewertung? Na ganz klar: 5 grandiose Sterne *****

    • Cover des Buches Nachtblau der See (ISBN: 9783740806422)
      Gabriela Kasperski

      Nachtblau der See

       (27)
      Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

      Inhalt:

      Arielle eine bekannte Influencerin und Schauspielerin stirbt bei einem Sturz von einer Tribüne und alles sieht nach einem tragischen Unfall aus. Werner Meier beginnt trotzdem zu ermitteln.

      Erster Satz:

      "Für diese Titten würde ich killen", sagte der bärtige Karohemdträger zu seinem Nachbarn.

      Meine Meinung:

      Als das Buch bei mir ankam, habe ich mir sehr darüber gefreut, leider musste es sich erstmal ein bisschen gedulden bis ich Zeit dafür gefunden habe es zu lesen.

      Kommen wir als erstes zum Cover.
      Leider finde ich es so gar nicht ansprechend und es passt auch irgendwie nicht wirklich zu der Handlung im Buch, was ich sehr schade finde:/
      Das Blau passt zwar, aber was die Motte da zu suchen hat, keine Ahnung. Ich hätte mir eher einen See gewünscht, wo dann eine Burg im Hintergrund ist, was dann wenigsten einigermaßen zum Inhalt gepasst hätte.

      Da ich schonmal ein Buch von Meier und Schnyder gelesen habe, war ich schon sehr gespannt darauf, ob ich diesmal wenigstens etwas warm mit Zita Schnyder werden und es war leider nicht der Fall.

      Aber kommen wir als erstes zum Fall.
      Eine junge, bekannte Influencerin stirbt und die Autorin macht in dem Buch ganz deutlich klar, was Likes auf Instagram für Influencer bedeutet.
      Denn nachdem sich die Tür von Arielle nach ihrem Tod für immer geschlossen hat, geht der Influencer Himmel für Winny erstmal auf.
      Es wird auch ganz deutlich gezeigt, wie sehr sie mit provokanten Bilder versucht mehr Likes zu bekommen und auch mit bestimmten #Hashtags.
      Ich finde es sehr traurig, lesen zu müssen wie sehr sich Winny anfängt zu verstellen nur um ihrer virtuellen Welt zu gefallen, aber auch hat es mich selber zum nachdenken gebracht und ich habe mir überlegt, wie ich mich eigentlich auf Instagram verhalte und was ich alles dort preisgebe und warum.

      Der Tod von Arielle sieht zunächst aus wie ein Unfall und man ist gespannt was der Kommissar so ermittelt.
      Aber teilweise hatte ich so das Gefühl das die Ermittlungen im Buch gaaanz weit hinten anstehen, da zunächst mal das Privatleben von Meier und Schnyder im Vordergrund steht.
      Da beide gerade vor beruflichen Neuwegen stehen und keiner wirklich mit dem anderen darüber reden, kommt es deswegen zu einem lautlosen Streit. Während Meier sich einmal um die Unterstützung von Schnyder freuen würde, ist für Zita ganz klar das Meier seine Bedürfnisse hinten anstellen muss, weil warum soll sie das tun, schließlich ist sie völlig für #metoo .
      Ich finde es schade, dass man hier eigentlich rausliest das die beiden komplett gegeneinander arbeiten, anstatt sie einfach versuchen einen Mittelweg zu finden.

      Das Thema zieht sich natürlich dann auch komplett durch das ganze Buch, weil Zita sich dermaßen in das Thema reinsteigert, dass es schon an Egoismus grenzt und sobald man sie deswegen anspricht, geht man auf zickig und stur. Für mich war es als Leser mit ihr irgendwann einfach nur anstrengend und ich war auch von Zeit zu Zeit so genervt von ihr, dass ich das Buch auch immer wieder aus der Hand legen musste.

      Neben Meier und Schnyder, sind Winny Apt und Hannah Frank noch zwei weitere Protagonisten.
      Mit beiden kam ich mehr oder wenig klar.
      Hannah Frank hat mich ziemlich an Zita Schnyder erinnert, aus dem Grund da sie teilweise sehr egoistisch gehandelt hat und ihre Bedürfnisse über das der Anderen gestellt hat, ohne teilweise deswegen auf Verluste acht zu nehmen.

      Winny, war eher so ein Mitläufer in der Geschichte und ich wusste teilweise nicht so recht ob ich sie als Protagonist ansehen soll oder doch eher als Randcharakter. Aber gerade weil sie nach Arielle die Hauptrolle in dem Theaterstück übernommen hat und doch einiges mit Hannah Frank zu arbeiten hatte, zählte sie dann doch mehr für mich zu den Protagonisten. Wirklich warm bin ich aber mit ihr auch nicht geworden, da sie mir teilweise auch zu sehr ich-bezogen war.

      Natürlich hoffte man dann als Leser trotzdem auf ein spannendes Ende und leider wurde ich auch hier enttäuscht, da es für mich keinen wirklichen Täter in der Hinsicht gab. Auch das Meier, die ganze Sache dann auch Zita einfach so verzeiht und so tut als wäre nichts gewesen, hat mich als Leser ein bisschen fassungslos gemacht.

      Alles in einem war der Krimi einfach nicht so meins. Die Autorin hat zwar spannend geschrieben, ein tolles Grundthema sich überlegt und dann sich katastrophale Protagonisten in das Buch eingeladen.

    • Cover des Buches Soko Sandbank (ISBN: 9783740806736)
      Markus Rahaus

      Soko Sandbank

       (22)
      Aktuelle Rezension von: levi

      Da mir der erste Teil der Reihe so gut gefallen hat, stand für mich ausser Frage, dass ich mir auch den Nachfolger zu Gemüte führen wollte...

      Der Kriminalfall an sich ist nicht schlecht aufgebaut. Eher undurchsichtig und der Täter rückt erst sehr spät in den Fokus der Ermittlungen. Das hat mir wirklich gut gefallen. 

      Die Arbeit der Polizei, der Forensik und Rechtsmedizin, sowie der Seenotrettung etc. waren sehr gut und wirklich informativ. Vorallem die Seenotrettung war interessant und hat mir sehr viele neue Informationen gegeben. 

      Von den Kommisaren habe ich - leider - mehr erwartet. Greiner - gut, der war in dieser Folge nicht so present - aber das sei ihm verziehen. Olofsen hingegen hat mich wirklich genervt. Seine Sprüche und ständigen Wortgefechte mit gefühlt jedem machten ihn in meinen Augen sehr unsympathisch und ich muss zugeben, mir machte dann das Lesen nicht mehr wirklich Freude. 

      So gut der erste Band war, so sehr hat der zweite in Beziehung auf die Ermittler nachgelassen... 

    • Cover des Buches Rüebliland (ISBN: 9783740806316)
      Ina Haller

      Rüebliland

       (19)
      Aktuelle Rezension von: peedee

      Samantha Kälin, Band 1: Samantha Kälin freut sich auf Ferien mit ihren Eltern, doch als sie bei ihnen zu Hause eintrifft, findet sie sie ermordet auf! Kurz darauf wird sie von der Inderin Ranjana kontaktiert, die meint, Samantha könnte ihre im Babyalter verschwundene Schwester sein. Samantha fällt aus allen Wolken – sie wurde sehr wohl als Baby von ihren Schweizer Eltern adoptiert, aber die Geschichte zu ihrer Herkunft wurde ihr ganz anders erzählt. Sie muss herausfinden, was wahr ist – und begibt sich in grosse Gefahr…

      Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir von den Farben her gut. Der Buchtitel steht in keinem Zusammenhang dazu, aber wenn man weiss, dass der Kanton Aargau auch das Rüebliland genannt wird, passt es zu diesem Krimi.

      Welch‘ ein Horror, als Samantha ihre Eltern tot auffindet! Diese Situation hat mich sprach- und machtlos gemacht. Wer hat sie umgebracht? Denn dass es kein natürlicher Tod war, konnte die Polizei sehr schnell feststellen. Samantha muss sich zahllosen Fragen stellen, unter anderem auch denen, ob sie Fremdenfeindlichkeiten ausgesetzt war, da aufgrund ihres Äusseren ja leicht festzustellen war, dass sie fremdländische Wurzeln hat. Nein, habe sie nicht. Ob ihre Eltern sich in letzter Zeit anders verhalten habe? Wäre ihr nicht aufgefallen. Fehlt etwas im Haus? Samantha meint nein, hat aber auch nicht richtig darauf geachtet.
      Nach der Beerdigung will Samantha wieder arbeiten, um auf andere Gedanken zu kommen. Die Kontaktaufnahme von Ranjana aus Indien bringt sie ins Grübeln. Samantha muss für einen verunfallten Kollegen einspringen und mit ihrem Vorgesetzten Joel Gyger nach Indien reisen, um diverse Zulieferfirmen der AarePharm zu auditieren. Indien? Sie wollte schon seit Jahren mal in das Land ihrer leiblichen Eltern reisen. Und nun soll es soweit sein? Kann sie Ranjana treffen und etwas über ihre Herkunft erfahren?

      Es war ein ganz anderer Krimi, als ich es sonst gewohnt bin. Hier hat nicht die Polizei die Hauptrolle gespielt, sondern Samantha Kälin. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und ich war sehr gespannt, wie sie ausging. Bei Krimis, wo ich die Örtlichkeiten (hier natürlich „nur“ die Schweizer Orte) kenne, sind immer noch etwas Besonderes für mich. Der Showdown war spannend und auch nervenaufreibend. Etwas zu viel Zufall war für mich, dass Samantha von ihrer vermeintlichen Schwester Ranjana aus Indien kontaktiert wird, just in dem Moment, wo sie auch gleich eine Geschäftsreise nach Indien – genau an den Ort, wo Ranjana lebt – machen wird… Indien ist ja sooooo klein. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung.

    • Cover des Buches Feuersee (ISBN: 9783740806767)
      Thilo Scheurer

      Feuersee

       (23)
      Aktuelle Rezension von: Booky-72

      Sebastian Franck hat wieder einen komplizierten Fall zu lösen. Das Skelett einer jungen Frau wurde im Wald gefunden. Dazu eine Prothese, die zu einer anderen Leiche gehört und einem Fall, der schon zehn Jahre zurückliegt. Wie diese Fälle wohl zusammenhängen können, muss in mühevoller Ermittlungsarbeit geklärt werden. Der Fall von damals war ja immer noch offen, da sich zu dieser Zeit nicht alle Leichenteile im Feuersee fanden. Die Stuttgarter und Rottweiler Kollegen ermitteln zusammen und das klappt natürlich prima.

      Ich liebe die Charaktere der Krimireihe sehr und freue mich, wenn sie wieder einen guten Fall bekommen.

    • Cover des Buches Schwarze Madonna (ISBN: 9783954514427)
      Josef Rauch

      Schwarze Madonna

       (22)
      Aktuelle Rezension von: Limericks

      Der ehemalige Pfarrer Emil Bär lebt zurückgezogen auf einer Alm und will eigentlich nur noch seine Ruhe. Diese jedoch ist schnell vorbei als seltsame Dinge passieren: ein Mädchen wird erst als vermisst gemeldet und dann tot aufgefunden - das Seltsame daran: sie war schwanger... Dann verschwinden die Mädchen der Nachbarin...

      Was hat das alles mit der Entführung der berüchtigten Schwarzen Madonna aus Altötting zu tun??? Als Bär dann rausfindet dass mehr dahinter steckt und sich auf den Weg macht die Mädels zurückzuholen, passieren auch mit ihm merkwürdige Dinge, unter anderem findet er einen toten Hund als Warnung vor seiner Tür und er wird in eine geschlossene Klinik eingewiesen. Wird er die Mädchen noch rechtzeitig finden??? Alleine wird es jedenfalls schwierig....

      Da kommt dann auch der Privatermittler Philip Marlein ins Spiel. Dieser hat sich mit Lena Wiegand angefreundet, die er beschatten soll. Schnell läuft der Auftrag dann allerdings aus dem Ruder, als er feststellt dass sein Fall und der Fall von Bär zusammenhängen und die beiden ermitteln wohl oder übel zusammen weiter, als sie feststellen dass man alleine nicht weiter kommt. Und zusammen finden sie unglaubliches heraus: das Verschwinden der Madonna hat ebenfalls etwas mit ihren Fällen zu tun und es tun sich menschliche und religiöse Abgründe auf....


      Der Autor schafft es trotz der Länge von 446 Seiten den Leser bei Laune zu halten, man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Am Anfang mag es schwierig sein sich in die Dialoge von Emil Bär und Philip Marlein reinzulesen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Was mich sehr beeindruckt zurückgelassen hat ist die Leichtigkeit wie der Autor ein schwieriges religiöses Thema in den Roman einflechtet und man auch Hintergründe erfährt. Das ist der große Unterschied zum Sakrileg von Dan Brown - man kann den Krimi immer wieder lesen und entdeckt Stellen die man vorher vielleicht nur überflogen hat und die im Nachhinein eine große Rolle spielen. Ich würde mich sehr freuen wenn es noch mehr solche Bücher von dem Team Bär/Marlein zu lesen gibt...

      Auch eine Verfilmung des Buches kann ich mir vorstellen, dann müssten es allerdings bayrische Schauspieler sein die der Gegend und dem Humor auch gerecht werden.

    • Cover des Buches Grado im Dunkeln (ISBN: 9783740800680)
      Andrea Nagele

      Grado im Dunkeln

       (21)
      Aktuelle Rezension von: Brigitte_Wiedemann

      Die Autorin Andrea Nagele war mir bis jetzt kein Begriff. Mit dem Adriakrimi Grado im Dunkeln hat sie mich jedoch überzeugt , vor allem die Rezepte am Ende des Buches^^^^^^

      kurzweilig und spannend, hatte immer die verschiedenen Orte direkt vor Augen und bischen italienisches Flair zuhause...




    • Cover des Buches Söldner des Geldes (ISBN: 9783954511341)
      Peter Beck

      Söldner des Geldes

       (25)
      Aktuelle Rezension von: Magicsunset
      „Die Strömungen der Luft und des Geldes waren nicht sichtbar.“ (Zitat Seite 135)

      Inhalt:
      Bei einem Helikopterabsturz in den Schweizer Bergen kommt Anna, Mitarbeiterin und persönliche Vertraute von Tom Winter, Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank, ums Leben. Mit ihr der erfahrene Pilot, sowie ein arabischer Scheich, ein extrem vermögender, einflussreicher Kunde der Bank. Es war definitiv kein Unfall. Die erste Spur führt Winter nach Kairo. Als dort ein Geschäftspartner des Ermordeten ebenfalls bei einem Anschlag umkommt, ist Winter klar, dass jemand die geplanten weltweiten Investitionen mit allen Mitteln verhindern will. Eine deutliche Botschaft an Winters Chef lautet: Raushalten aus dem Nahen Osten. Gemeinsam mit der ägyptischen Geschäftsfrau Fatima macht sich Winter auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie quer durch Europa, nach Amerika und zurück in die Schweiz führt.

      Thema und Genre:
      Dieser packende Thriller beschäftigt sich mit dem System der internationalen Finanzmärkte. Es geht um diskrete Banken, Anlagestrategien, Investmentfonds und unvorstellbar hohe Geldsummen, die hier zu verdienen sind.

      Charaktere:
      Winter ermittelt ziel- und lösungsorientiert. Seine Ausbildung bei einer Spezialeinheit der Polizei ist bei körperlichen Angriffen hilfreich. Er ist verschwiegen und hat Humor.
      Fatima, die intelligente ägyptische Geschäftsfrau kennt die Zusammenhänge im Nahen Osten und unterstützt Winter dort, wo er als Europäer vor verschlossenen Türen stehen würde.

      Handlung und Schreibstil:
      Die straffe Handlung erstreckt sich über etwa 14 Tage, der Hauptprotagonist Winter muss unter enormem Zeitdruck ermitteln, was für den Leser intensive Spannung bedeutet. Dennoch nimmt sich der Autor Zeit für Beschreibungen der unterschiedlichen Handlungsschauplätze und auch das fröhliche Feiern am 1. August, dem Bundesfeiertag der Schweiz wird erwähnt. Diese Schilderungen erhöhen das Vergnügen beim Lesen, ohne jedoch die Spannung zu unterbrechen. Der trockene Humor des Autors zeigt sich in Sätzen wie „Die arabischen Flüche krachten beeindruckend“ und ebenso beeindruckend ist der Ideenreichtum, mit dem der Autor Winter handeln lässt. Auf Seite 275 zum Beispiel beginnt eine Szene, bei der ich schallend gelacht habe, so genial sind die Bilder, die man sich bei dem gekonnt geschilderten Ablauf sofort vorstellt.

      Fazit:
      Dieser spannende Thriller ist das erste von bisher drei Büchern über die internationale Welt der Hochfinanz und den smarten Sicherheitschef Tom Winter, doch die Reihenfolge spielt keine Rolle. Sicher ist jedoch, sobald man eines der Bücher gelesen hat, will man die anderen auch lesen. Dieser niveauvolle, auch sprachlich großartige Wirtschaftsthriller ist ein packender Pageturner, der überzeugt und Spaß macht.

    • Cover des Buches Kärntner Kesseltrieb (ISBN: 9783740806101)
      Alexandra Bleyer

      Kärntner Kesseltrieb

       (15)
      Aktuelle Rezension von: marilovesbooks2020

      Der Dauergrantenscherm Sepp Flattacher, seines Zeichens Jäger und Hüter des Wolds im Mölltal, hot wieda mol aniges zum tuan. Zerst trifft a auf nervige Piefke-Urlauber, de ihm erklären, dass se an Bärn ghert hobn und sich deswegen auf seim Hochsitz verstecken. Und zur Krönung findat a donn noch a Hanfplantage mittn im Wald. Sowos geht fürn Sepp jo gor nit. Kurzum maht a de Hanfplantage im Wold nieda, oba nit, ohne dass a wissn wüll, wer des do ongsetzt hot. Als a donn zu ermitteln onfongt, kumt a natürlich dem Herrn Belter in die Quere, des is da nette Polizist, der ihn eh nit so mog, weil a sich ima überoll einmischt. Des Kirschal auf da Turtn is donn, als der Reini, sei olta Jugendfreund, a Sackl mit blaue Pillen ausm Hosnsock ausstraht. Ja, dann is oba schon ongrichtet beim Sepp Flattacher. Des is fürn Sepp donn noch a Grund selba zu ermitteln, weil erfahrungsgemäß bringt de Polizei jo ohne ihn eh nix weita. Und doss in seim schenen Mölltal auf amol Drogen kursieren, des konn da Sepp goa nit vatrogen.

       

      Meine Meinung:

      Sepp Flattacher in Hochform für mei Empfinden. A dauergrantiger Kerl, der a seine liebenswerten Seitn hot. Mir isa ans Herz gwoxn beim Lesen. Er leistet untastützende und behindernde Eigenarbeit. Als Kärntnerin warn mir de Begriffe im Buach naütrlich bekonnt, was des für mi noch interessanta gmocht hot. Für olle Nicht-Kärntner gibt’s im Onschluss zum Buach noch a ausführliches Glossar mit Erklärungen zu unsam Dialekt ;-)

      Des Buach is gespickt mit lustigen Stellen, es is schon liab sponnend und a die Krimischnüfflernosn vom Leser muass guat mitdenken.

      I hob a bissl recherchiert und xegn, dass des da vierte Band war. Wer i wohl de ondan drei a noch lesen miassn.

       

    • Cover des Buches Einer flog über die Vogelsburg (ISBN: 9783740806583)
      Anja Mäderer

      Einer flog über die Vogelsburg

       (16)
      Aktuelle Rezension von: PiaOConnell

      In diesem ungewöhnlichen Krimi hat Anja Mäderer eine herrlich skurrile Truppe geschaffen. 

      Will Klien, der sich auf der Vogelburg befindet um seine Zwangsstörung behandeln zu lassen ist ein außergewöhnlich einfühlsam beschriebener Charakter. Er und seine Genossen aus der Therapie-Gruppe der „Zwängler“, haben sich vorgenommen den Mord an ihrem beliebten Therapeuten aufzuklären. Als eine Mitpatientin im Schwimmbad ermordet wird und ein anderer Patient Morddrohungen erhält läuft die „Zwängler“ Task Force zu ungeahnten Höhen auf.

      Berührend, einfühlsam und humorvoll werden die Charaktere in der fiktiven psychosomatischen Klinik „Vogelsburg“ beschrieben. Auch die herrliche Gegend im fränkischen Weinland kommt dabei nicht zu kurz. 

      Unbedingte Leseempfehlung! Anja Mäderer ist eine temporeiche, vergnügliche Kriminalgeschichte gelungen, die ich sehr gerne weiterempfehle.  

    • Cover des Buches Dumm gelaufen, Martha (ISBN: 9783740806484)
      Erwin Kohl

      Dumm gelaufen, Martha

       (16)
      Aktuelle Rezension von: sab-mz

      „Dumm gelaufen, Martha“ von Erwin Kohl ist ein Niederrhein -Krimi nach meinem Geschmack.
      Der Ort der Handlung ist zunächst Rheinberg.

      Lukas Born, der Ex-Polizist, arbeitet als Privatdetektiv. Lukas ist durch und durch Fan von Borussia Mönchengladbach und deshalb heißt sein Hund Manolo. Borussenfans wissen warum.
      Lukas ist auf dem Weg zu Josefine Bernadette Freifrau von Saalfeld, die in der Innenstadt von Rheinberg wohnt, in der die Parkplätze Mangelware sind.
      Lukas soll Manfred suchen, den verschwundenen Kater der Freifrau. Kein ausfüllender Auftrag, aber Lukas Born muss nehmen was kommt.

      Lukas lebt in einem Wohnwagen auf dem Campingplatz.

      Da erhält er den Anruf von Magdalena Jacobs, ihr Mann der Notar in Wesel ist, Berthold Jacobs, ist verschwunden.
      Die Jacobs sind sehr reich, ein lukrativer Auftrag lockt. Da muss Lukas beides verbinden.

      Erwin Kohl beschreibt herrlich den Zwiespalt, die Gedanken, die Lukas beschäftigen.

      Im Laufe der Ermittlungen muss Lukas sich Hilfe bei seinen Ex-Kollegen holen. Seine Ex-Frau Julia ermittelt, auch das noch.
      In der Geschichte lernen wir Frau Lamers kennen, der die Polizei nicht glauben will, da sie schon alt ist. Waldbaden ist ihre Art zu entspannen, da muss Lukas mit.
      Ein Ferrari ist verschwunden, der Ex-Kollege Oblak ist verdächtig, die Tatwaffe gehört dem Paten von Essen, die SoKo hilft Lukas bei den Ermittlungen und ein Journalist.

      Habe ich nun genug Verwirrung gestiftet??

      Ich kann nur empfehlen diesen spannenden Krimi zu lesen. Er lebt zum einen von einer spannenden Handlung, dem etwas kauzigen Borussenfan Lukas und der niederrheinischen Lebensart.

    • Cover des Buches Aargau-Fieber (ISBN: 9783740800581)
      Ina Haller

      Aargau-Fieber

       (12)
      Aktuelle Rezension von: Pixibuch
      Das Cover dieses Buches hat es mir besonders angetan. Zuerst wußte ich damit nichts anzufangen. Aber dann später beim Lesen kommt man drauf, warum es so ist, wie es ist. Andrina wird wieder in einen Kriminalfall verwickelt, ohne viel dazugetan zu haben. Ihren Job macht sie nicht gerade mit  großer Lust, als plötzlich ein ominöser Bruder ihres Mannes auftaucht. Er behauptet, er und Marco hätten den gleichen Vater. Marco hat Andrina endlich einen Heiratsantrag gemach. Doch dann wird Andrinas Schwester plötzlich von einer unbekannten Krankheit getroffen, sie schwebt in Lebensgefahr. Dann gerät die Pharmafirma Enricos in die Schlagzeilen und Enrico wird wegen Mordes gesucht. Andrina flieht mit ihm und beide werden verfolgt und nach deren Leben wird getrachtet. Eine Verfolgung wie bei James Bond echt. Marcos Mutter hat Andrina mit Enrico zusammen gesehen und falsche Schlüsse gezogen. Deswegen schaltet auch Marco auf stur und will von der Hochzeit nichts mehr wissen. Andrina steckt mitten im Schlamassel. Kommt sie da heil wieder heraus?????? Ina Haller hat auch mit diesem Band ihrer Aargau-Krimis wieder ins Schwarze getroffen. Dieser Teil steht in seinen Vorgängerbänden in nichts nach. Spannung pur.
    • Cover des Buches Hohle Gasse (ISBN: 9783954510580)
      Peter Beutler

      Hohle Gasse

       (3)
      Aktuelle Rezension von: peedee

      Beat Lauber, Band 2: Kommissar Beat Lauber und Wachtmeister Ferdinand „Ferdi“ Minder – frisch von Bern zur Kriminalpolizei Luzern gewechselt – haben den ersten Fall auf dem Tisch. Ihre Kollegin, Margrit Estermann, Gefreite der Kantonspolizei Luzern, wird ermordet aufgefunden. Es gibt nur einige wenige Hinweise, die sie nicht weiterbringen. Als sie aber herausfinden, dass Margrit einst bei der Elitetruppe „Pit Bull“ war und auf Unstimmigkeiten beim letzten Einsatz, Operation „Schlagstock“, stossen, geht es voran…

      Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover – gefällt mir.

      Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden. Band 1 spielte seinerzeit noch in Interlaken, aber nun haben die beiden Freunde Beat und Ferdi nach Luzern gewechselt. Das Einarbeiten in ältere Fälle sowie Abläufe und Gepflogenheiten der luzernischen Polizei muss noch etwas warten, denn zuerst gilt es, den Mörder von Margrit Estermann zu finden. Ein Mord kann nie auf die leichte Schulter genommen werden, aber wenn dann gleich noch jemand aus den eigenen Reihen das Opfer ist, wiegt alles doppelt so schwer.
      Mir haben Beat und Ferdi schon in Band 1 sehr gut gefallen, und das hat sich hier überhaupt nicht geändert. Die beiden sind ein gutes Team und sie wissen, dass sie sich hundertprozentig aufeinander verlassen können. Das ist ein grosses Plus, denn sie arbeiten nun an einem heiklen Fall, wo erste Indizien darauf hinweisen, dass in den Reihen der Justiz- und Polizeimitarbeitenden ein paar Nasen sind, denen nicht ganz zu trauen ist. Ferdi findet tatsächlich Wanzen in ihren beiden Büros! Wer gehört zu den Guten?
      Es bleibt nicht bei dem einen Todesfall… Das Team muss immer wieder von vorne beginnen – ihr Chef, Pius Häfliger, fordert umgehend Ergebnisse und der Mediensprecher Alois Kuhn will diese auch gleich publikumswirksam verkünden. Prima, aber was tun, wenn die Indizien nicht ausreichen?

      Die Einblicke in die Operation „Schlagstock“ der Elitetruppe „Pit Bull“ waren sehr eindrücklich – und es war zugleich erschreckend, wie viel dort vertuscht wurde. Damals wurden zwei Personen, die nichts mit dem Fall zu tun hatten, verletzt und warten seither auf die Verhandlung vor Gericht. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und ich war sehr auf die Auflösung gespannt. Interessanter Showdown – ganz klar 5 Sterne.

    • Cover des Buches Weissenau (ISBN: 9783897059719)
      Peter Beutler

      Weissenau

       (7)
      Aktuelle Rezension von: peedee

      Beat Lauber, Band 1: Interlaken (Schweiz), 2001. Interlaken ist ein beliebter Urlaubsort, doch leider ist es nicht Idylle pur, denn Neonazis vergiften ihre Umwelt mit ihrem Gedankengut und ihren Hasstiraden. Der junge Polizist Beat Lauber hat nicht nur mit Rassismus zu kämpfen, sondern auch mit Verrat in den eigenen Reihen! Dölf Imobstgarten und seine Kumpane werden verdächtigt, einen brutalen Überfall auf einen Obdachlosen verübt zu haben. Aber es ist ihm nichts nachzuweisen. Dann verschwindet plötzlich einer aus Imobstgartens Geheimbund… Die Geschichte basiert auf einem wahren Fall.

      Erster Eindruck: Das Cover mit der Bergkulisse ist schlicht – gefällt mir.

      Ein kleiner Junge hat einen Mord gesehen. Als er dies auf dem Polizeiposten Flurmühle in Interlaken in Begleitung seiner Mutter dem diensthabenden Polizisten erzählt, stellt sich dieser die Frage, ob der Junge nicht einfach nur schlecht geträumt hat. Aber sein Bauchgefühl sagt ihm etwas anderes – und das hat ihn noch selten getäuscht.
      Dölf Imobstgarten ist in einer frommen und sehr konservativen Familie aufgewachsen; Veränderungen gegenüber ist man misstrauisch und zugezogene Nachbarn bleiben auch noch zwanzig Jahre „fremd“. Imobstgarten ist zum ersten Mal in einer Disco und hat Interesse an einem Mädchen. Da kommt ein anderer Mann daher, an dem das Mädchen Gefallen findet. Dieser andere, wie er tags darauf herausfindet, war Bruno Tadic – ab sofort Dölfs neustes Hassobjekt. Er schert seine Kumpels um sich, um Tadic eine Abreibung zu erteilen…

      Die Polizisten Lauber und Raaflaub (ich verzichte auf die korrekte Rangbezeichnung) und Polizei-Aspirant Minder haben mir sehr gefallen. Bei anderen Polizei-Kollegen kam mir schier die Galle hoch (während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wem man eigentlich noch trauen kann). Ebenso bei den Neonazis – deren Gedankengut ist für mich nicht nachvollziehbar (und ich will das auch gar nicht verstehen können). Hass, Rassismus, Gewalt – und das alles auch noch mit der schrägen Idee, zu den „Guten“ zu gehören.
      Dies war mein erstes Buch des Autors. Es hat sich gut lesen lassen, wenn mir auch die erste Hälfte deutlich schwerer fiel als der zweite. Im Anhang des Buches befinden sich ein Glossar sowie ein Zeitungsartikel über den wahren Fall im Jahr 2004. Die Lektüre des Buches im Wissen darum, dass es auf einer wahren Tatsache beruht (aber mit fiktiven Bestandteilen ergänzt wurde), war spannend aber auch bedrückend.

    • Cover des Buches Sauglück (ISBN: 9783740800550)
      Veronika A. Grager

      Sauglück

       (25)
      Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

      "Sie wies durch das Fenster nach draußen, wo Dornröschen eben wieder einen seiner sagenhaften Auftritte bot" - Wie sieht dieser sagenhafte Auftritt aus? Was verpasse ich da gerade? Wieso beschreibt das die Autorin nicht, sondern lässt den Leser im Dunklen tappen? Wenn das hier nur einmal vorkommen würde, würde ich das ja irgendwie noch verkraften, aber es passiert ständig.

      "Tumultartige Szenen waren die Folge." Die Autorin beschreibt nicht, was passiert, sondern kürzt es mit einem Satz ab. Die meisten Beschreibungen gehen daher verloren. Man kann nicht damit argumentieren, dass der Leser selbst interpretieren soll, denn wenn ich das ständig mache, kann ich auch beginnen, zu fantasieren und brauche dafür kein Buch.

      Die Figuren werden schnell in Schwarz und Weiß geordnet. Das sind die Guten, das sind eindeutig die Bösen. Keine einzige Figur ist vielschichtig, sondern jeder begrenzt auf Gier oder Mitgefühl. Das macht die Figuren unsympathisch, vor allem langweilig.

      Ihr schlichter Stil sorgt nicht für eine Atmosphäre und wie sie die Geschehnisse hinunterrattert, macht sie den Eindruck, als wollte sie so schnell wie möglich zum Kern der Geschichte kommen. Darunter leidet der Spannungsbogen und gerade in einem Krimi ist die Spannung das Wichtigste.

      Als man die Leiche entdeckt, werden die Geschehnisse bis zu dem Zeitpunkt stichwortartig erzählt. Statt eine Szene aufzubauen, überspringt sie alles und schafft es nicht, irgendein Bild herzustellen. Dabei wird die Leiche in einer Jauchegrube entdeckt, wo der alte Mann in Tierurin schwimmt, was ein übles Bild ist, erschreckend und ekelhaft, aber darauf geht sie nicht ein. Leiche gefunden, nächste Szene und plötzlich sind die Polizisten da, die das Sauwetter kritisieren.

      Die Dialoge wirken meistens gekünstelt, wie bei einem Protokoll, beschränkt auf das Eigentliche, ohne auf die Reaktionen der Figuren einzugehen. Meistens sind sie kalt formuliert. Erst als die Autorin den Dialekt ins Spiel bringt, bekommen die Dialoge zwar etwas Farbe, aber das lag wohl eher daran, dass ich mir beim Lesen einen richtigen Wiener vorgestellt habe und ich große Schwierigkeiten hatte, ihn auch zu verstehen.

      In meinen Augen funktioniert das Buch nicht. Man merkt, dass da eine richtige Anfängerin dran war, die leidenschaftslos und ohne jegliche Liebe geschrieben hat.

    • Cover des Buches Endstation Bern (ISBN: 9783954513888)
      Nicole Bachmann

      Endstation Bern

       (4)
      Noch keine Rezension vorhanden
    • Cover des Buches Mattawald (ISBN: 9783954514823)
      Silvia Götschi

      Mattawald

       (6)
      Aktuelle Rezension von: peedee

      Allegra Cadisch, Band 2: Allegra Cadisch will ein paar Tage Urlaub in ihrer alten Heimat Davos machen und sich vom Jus-Studium erholen. Und natürlich auch ein wenig lernen. Selbstverständlich. Allegra wird von ihrer ehemaligen Schulkollegin Ursina Vetsch kontaktiert, da deren Schwester Lara vergiftet aufgefunden wurde und sie aber nicht – wie die Polizei – an einen Suizid glaubt. Eigentlich hat das Ganze mit Allegra nichts zu tun und sie könnte einfach die Füsse hochlegen… Um zu ermitteln nimmt sie eine Stelle in einem Davoser Hotel an und merkt nicht, dass sie sich in Gefahr begibt…

      Erster Eindruck: Auf dem Cover verschneite Bäume – mir gefällt das Lichtspiel dunkel/hell.

      Dies ist Band 2 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden. Da ich diesen jedoch erst vor ein paar Tagen gelesen hatte, war ich noch ganz in dem Umfeld drin.

      Allegra wollte die Tage über Weihnachten und Neujahr mit ihrem Freund Tomasz Kandinsky in Davos verbringen, doch er konnte aufgrund seines neuen Jobs in Zürich nicht einfach so weg. Er arbeitet als Anwalt gefühlt fast rund um die Uhr und somit hat das noch junge Liebespaar sehr wenig Zeit füreinander. Erst recht, seit Tomasz von Luzern nach Zürich gezogen ist, um es weniger weit zu seiner Arbeit zu haben. Nun denn, ein paar Tage allein sind ja auch nicht zu verachten. Als ihre frühere Schulkollegin sie um Hilfe bittet, ist sie sehr überrascht, denn sie hatte früher nie viel Kontakt mit Ursina. Deren Familie hatte es nicht leicht, denn der Vater hat die Familie verlassen und alle Konten leergeräumt. Die Mutter Jelsha hat dies nicht verkraftet und funktioniert mittlerweile nur noch mit Alkohol. Nun ist die 18-jährige Tochter Lara verstorben und Jelsha kommt gar nicht mehr aus dem Alkoholsumpf. Allegra wird aus Ursinas Angaben nicht wirklich schlau, steckt aber ihre Nase schon wieder tüchtig in fremde Angelegenheiten. Polizist Dario Ambühl, ebenfalls ein Schulkollege, ist wenig darüber erfreut, stellt sie doch die Arbeit der Polizei in Frage und bringt sich und andere in Gefahr…

      Es war interessant zu beobachten, wie Allegra durch diesen Band und die Kreise der Verdächtigen stolperte. Der Ausgang der Geschichte hat mich jedoch nicht so ganz überzeugt, daher gibt es knappe 4 Sterne. Der nächste Band wartet bereits auf mich.

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