Bücher mit dem Tag "verlag: francke"
101 Bücher
- Lynn Austin
Oasenzeiten
(16)Aktuelle Rezension von: LEXI„Gott weiß, dass wir alle hin und wieder in die Wüste hinausgeführt werden müssen, um uns von unserer bequemen Selbstgenügsamkeit zu befreien. Wenn er uns aller unserer Ressourcen beraubt, lernen wir vielleicht, uns auf ihn zu verlassen, und wir fangen wieder an zu beten.“
Lynn Austin, die Bestsellerautorin und meistgelesene Autorin im christlichen Romanbereich, nimmt in ihrem Buch „Oasenzeiten“ ihre Leser mit auf ihre Pilgerreise nach Jerusalem und lässt sie durch die bildhaften Beschreibungen tief ins Geschehen eintauchen.
Bereits in der Einleitung erzählt sie von einem Umbruch in ihrem Leben und der ungewohnten Leere, die entsteht, nachdem ihre Kinder flügge wurden und ihre eigenen Wege beschritten. Sie bezeichnet geistliche Umbrüche, die mit Zweifel einhergehen und in denen wir ausgedörrt sind, unsere Seele welkt und Gott uns weit entfernt scheint, als „Wüstenzeiten“. Lynn Austin sehnt sich nach Erneuerung, als sie zu dieser zweiwöchigen Reise aufbrach.
Die Landschaft Israels wird durch die lebendigen Schilderungen der Autorin hautnah erlebbar, Hunger und Durst, sengende Hitze und Trockenheit beinahe spürbar.
Stets zieht sie Vergleiche zur Heiligen Schrift und flicht biblische Geschehen in ihren Reisebericht mit ein. Das gesamte Buch ist durchzogen von unzähligen Bibelzitaten, und die einzelnen Stationen ihrer Reise werden in jeweils einem eigenen Kapitel erzählt. Jedes dieser Kapitel wird von einem Bibelwort eingeleitet, und im Anschluss an ihren Bericht über die entsprechenden Etappe ihrer Reise, der voller tiefgründiger Gedanken der Autorin ist, stellt sie Fragen zum Gelesenen.
Sie sinniert über den Glauben in unserem Alltag, stellt einen Bezug unseres Lebens zum Leben zur Zeit Christi her, reflektiert über ihr eigenes, persönliches Glaubensleben und über die Umsetzung biblischer Gebote in ihrem Leben.
Das Coverfoto dieses Taschenbuches lässt bereits Rückschlüsse auf den Inhalt zu. Mitten im endlosen Sand der Wüste und dem weiten Horizont im Hintergrund befindet sich eine kleine, begrünte Fläche – ein Sinnbild für eine „Oase in der Wüste“. Das Bild weist eine harmonische Farbgestaltung auf, der Buchtitel befindet sich genau im Zentrum und wurde in sehr großen, geschwungenen weißen Lettern gedruckt.
Besonders einprägsame Zitate aus dem Inhalt wurden in „Merkkästen“ ein zweites Mal abgedruckt, leider wurde hierfür eine schwarze Schrift mit dunkelgrauem Hintergrund gewählt, was meinen Lesefluss ein wenig störte.
Fazit: Obgleich Lynn Austin in der Kombination von Präsens und Ich-Form einen für mich sehr unangenehmen und unliebsamen Schreibstil verwendet, fand ich das Buch inhaltlich derart gelungen, dass ich nicht umhin kann, es jedem weiter zu empfehlen, der Lust darauf verspürt, an der Seite einer christlichen Bestsellerautorin auf den Spuren der Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten zu wandeln.
- Lynn Austin
Rhapsodie der Freundschaft
(19)Aktuelle Rezension von: alenadesiDieses Buch habe ich richtig gerne gelesen und zählt neben „Im Sand der Erinnerung“ zu meinem absoluten Lieblingsbüchern von Lynn Austin.
Die Charaktere sind authentisch und absolut liebenswert. Ich bin ein bisschen traurig, dass ich nicht mehr von ihnen lesen kann.
Kann das Buch absolut empfehlen, es ist spannend, wunderschön, traurig und beschert absolut entspannte Lesestunden. - Karen Kingsbury
... denn am Morgen wird Freude sein
(4)Aktuelle Rezension von: LaDragonia(52) … denn am Morgen wird Freude sein
Klappentext:
Die Wege meiner Kinder – Band 4
Brooke Baxter hat alles erreicht, was die Welt zu bieten hat:
Eine beeindruckende Karriere, ein wunderschönes Zuhause und zwei prächtige Kinder. Ihr kürzlich wiedergefundener Glaube gibt ihr Kraft und Lebensfreude. Doch dann ereignet sich ein dramatischer Unfall. Das Leben ihrer dreijährigen Tochter hängt an einem seidenen Faden, und Brooke macht ihren Mann Peter dafür verantwortlich.
Wird ihre Ehe diese Krise überstehen, kann ihr neuer Glaube dem Druck standhalten, und erwartet sie am Ende dieser dunke4lheit tatsächlich ein freudiger Morgen?
Meine Meinung:
„… denn am Morgen wird Freude sein“ ist der 4. Band einer Romanreihe aus der Feder des Autorenduos Karen Kingsbury und Gary Smalley. Die Romane erzählen die Geschichte der Familie Baxter und jeder der fünf Bände ist mehr oder weniger einem der fünf Kinder von John und Elizabeth Baxter gewidmet. Allerdings greifen alle Bände extrem ineinander, so dass es meiner Meinung nach nicht empfehlenswert ist, sie unabhängig voneinander zu lesen. Das war auch für mich der Grund, weshalb ich meine endgültige Rezension erst ans Ende des fünften und letzten Bandes „… denn er ist ihre Stärke“ setzen möchte.
- Rachel Dylan
Tödliche Nebenwirkung
(11)Aktuelle Rezension von: peanjoKate Sullivan ist mit Herz, Verstand und Leidenschaft Anwältin, die sich für ihre Mandanten einsetzt und ihnen Gerechtigkeit verschaffen will. So auch in ihrem aktuellen Fall, in dem ein Pharmakonzern verklagt wird, weil er ein Migränemedikament auf den Markt gebracht hat, das Hirntumore verursacht. Viele Menschen sind daran gestorben und Kate will den Konzern zur Rechenschaft ziehen. Als sie sogar zur leitenden Anwältin der Klägerseite bestellt wird, ist das der bisher größte Erfolg ihrer Karriere und sie will diesen Fall unbedingt zu einem guten Ende für ihre Mandanten bringen.
Als sie von einer Angestellten des Pharmaunternehmens einen mysteriösen Tipp erhält, dass es um viel mehr geht als nur um dieses Migränemedikament, engagiert sie den Privatdetektiv Landon James, damit er dieser Spur nachgeht. Sie erweist sich als sehr heiß, denn kurz nach dem ersten Kontakt mit dieser Angestellten wird sie ermordet und auch Kate ist auf einmal ihres Lebens nicht mehr sicher.
Spannend, eindringlich und mit immer neuen Wendungen! - Katie Ganshert
Das Motel der vergessenen Träume
(11)Aktuelle Rezension von: NelingKurzmeinung: Tiefgründiger christlicher Roman, der das Herz berührt- 5 Sterne!
Das Motel der vergessenen Träume erzählt sehr bewegend die Geschichte von zwei jungen Frauen. Carmen ist verheiratet, hat aber nach mehreren Fehlgeburten Hoffnung und Mut verloren und leidet sehr unter ihrer Kinderlosigkeit. Ihre Halbschwester Gracie ist bei der alkoholabhängigen Mutter aufgewachsen und wütend auf Carmen. Werden die Frauen zueinander finden. Und was wird aus dem alten verfallenen Motel? Dieser Roman sticht aus der Vielzahl von Romanen positiv heraus und besticht durch die Tiefgründigkeit und die christlichen Bilder, die gleichnishaft sind. Die Autorin schaffte es sehr gut mich mit ihrer Geschichte zu berühren . Es geht in dem Buch auch um Fragen wie Warum lässt Gott das zu? Müsste Gott mich nicht eigentlich belohnen, enthält er mir nicht etwas vor, was mir zusteht? Auch um Heuchelei geht es in dem Buch und darum, wie wir echt und authentisch leben können. So regt der Roman auch beim lesen noch zum Nachdenken an. Für den Austausch über das Buch mit anderen sind im Anhang auch noch einige Fragen aufgeführt. Das Buch hat mich wirklich überzeugt. Darum empfehle ich es gern weiter und vergebe 5 wohlverdiente Sternchen.
- Lynn Austin
Bebes Vermächtnis
(18)Aktuelle Rezension von: DominikaDieses Buch erzählt von 3 Frauen. Viel mehr von der ersten, Beatrice Garner, genannt BEBE. Über Bebes Tochter Lucy und Enkeltochter Harriet.
Bebe ist in armen Verhältnissen geboren. Sie ist die Tochter eines Bauern. Einige Jahre später bricht ein Bürgerkrieg in Amerika aus und Bebe muss die Arbeiten ihrer Brüder im Hof übernehmen. Diese schwere Arbeit prägt sie, stärkt sie für die Zukunft.
Nach dem Krieg lernt Bebe einen reichen Gerberei-Erben kennen und lieben. Bebes Mutter warnt Bebe vor dieser Heirat, aber das Mädchen hört nicht auf sie und heiratet Horatio Garner. Erst nach ihrer Hochzeit merkt Bebe, dass sie mit der Heirat einen großen Fehler gemacht hat. Der Mann, den sie geheiratet hat, ist nicht der, für den er sich ausgegeben hat. Horatio ist nicht stark, lustig und schon gar nicht gottesfürchtig. Aber jetzt gibt es für Bebe kein Zurück mehr. Sie muss weiter machen, weiter leben. Die darauffolgenden Jahre sind für Bebe schwer. Aber sie lernt Gott zu vertrauen und auf ihn zu bauen.
Meine Meinung:
Mich hat Bebes Geschichte schnell gepackt. Mir fiel es oft schwer, das Buch aus den Händen zu legen.
Was mir an Bebe so sehr gefallen hat ist, dass sie Horatio nicht verlassen hat, obwohl ihr danach war, nachdem sie erkannt hat, dass sie einen großen Fehler gemacht hat, ihn zu heiraten. Sie hat sich entschieden für ihn zu kämpfen. Der Kampf um ihn und die Gerberei ist ihr nicht leicht gefallen, aber Gott hat sie gehalten. In ihrem Leid und den Kämpfen gegen Alkohol ist ihr Herz zu Gott hingewachsen. Gott hat ihr Herz Stück für Stück verändert.
Mit dieser Geschichte wurde mir klar, dass wir nur Menschen sind. Wir machen Fehler, so wie Bebe einen gemacht hat. Aber Gott liebt uns so sehr, dass er unseren Fehler in seinen Plan einbaut. Das finde ich so schön! Am Anfang kämpft Bebe für ihren Mann. Sie möchte, dass er aufhört sich zu betrinken. Kurze Zeit später kämpft sie mit vielen anderen Frauen für die anderen Männer, die das Gleiche Problem haben wie ihr Mann.
Bebes Geschichte nimmt eine spannende Wendung. Es kommt zum großen Verlust. Bebes Tochter Lucy findet danach viele Jahre lang keinen Frieden.
Bebes Enkelin Harriet möchte verstehen, wie sie zu diesem Menschen geworden ist. Sie ist gerade im Gefängnis und hat viel Zeit zum Nachdenken.
Manchmal tauchen Bibelverse in der Geschichte auf. Die Autorin Lynn Austin erklärt sie wunderbar.
Mir hat das Buch sehr gefallen! Es ist ein interessanter, fesselnder, christlicher Roman. Ich empfehle es.
- Lynn Austin
Die Apfelpflückerin
(41)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEin packendes Buch, mit starken Charakteren, vielen Konflikten und Verwicklungen. Es war viel besser, als ich es mir vorgestellt habe. Lange hatte es lange in meinem Regal gestanden und ich bin sicher, es ist nicht das letzte Buch der Autorin, das ich lesen werde. Ich empfehle es gerne und ohne Vorbehalte! - Lynn Austin
Bibliothek der Träume
(44)Aktuelle Rezension von: ArbutusTrotz meines Entschlusses, heldenhaft zu sein, machten die Wälder mir Angst. Was, wenn wir uns verfuhren und ewig durch den Wald irrten? Ich beschloss, mich in die sichere Welt der Fantasie zu flüchten, und vertiefte mich wieder in mein Buch.
Alice ist nicht gerade das, was man einen starken Charakter nennt. Von Abenteuern zu lesen ist doch etwas anders als sie direkt zu erleben. Sie braucht lange, bis sie den Mut findet, die genialen Herausforderungen des Lebens anzunehmen. Und manchmal geschieht das erst, wenn man mit der Nase darauf gestoßen wird. Für Alice beginnt es im Leben zu rumoren, als sie gleichzeitig ihren Freund und ihre Arbeitsstelle in der Bibliothek verliert. Das dadurch entstandene Vakuum versucht sie zu füllen, indem sie sich einer völlig abgelegenen Bücherei in den Bergen von Kentucky als Aushilfe anbietet. Was sie dort aber vorfindet, trifft sie völlig unvorbereitet. Das Abenteuer beginnt - oder nennen wir es eher mit ihren Worten: einen Albtraum ...
Mir hat das Buch großen Spaß gemacht. Ich liebe diesen immer wieder eingestreuten trockenen Humor. In der zweiten Hälfte wird es dann auch richtig spannend. Tolle Romanidee, gut umgesetzt. Natürlich ist das Ende ein wenig vorhersehbar, und vielleicht auch ein ganz kleines Bisschen unrealistisch. Aber wisst Ihr was? Für ein Buch mit so einem Titel war es erstaunlich realistisch. Ich habe das Buch genossen!
- Denise Hunter
Eines Tages werden wir tanzen
(17)Aktuelle Rezension von: SiCollierEr war vom Kurs abgekommen. Das spürte er instinktiv. In den Tiefen seiner Seele. (Seite 288)
Meine Meinung
Da mir der erste Band der „Chapel Springs“-Reihe so gut gefallen hat, habe ich diesen zweiten gleich angeschlossen. Um es gleich vorwegzunehmen: er hat mir sehr gefallen, wenngleich er nicht ganz an den Vorgängerband heran kam. Dazu später mehr. Auch hier gilt, wie schon in den anderen von der Autorin gelesenen Romanen, daß sie es hervorragend versteht, schwierige Themen in eine gut erzählte Geschichte zu packen und dennoch auch an recht schlimmen Stellen nie deprimierend wird, sondern eine positive Grundstimmung erhalten bleibt. Auch hier ist mir besonders positiv aufgefallen, daß die Autorin Themen aufgreift und Situationen beschreibt, wie ich sie in einem christlich geprägten Roman nicht unbedingt erwarten würde. Sie beschreibt kein Leben in einer „christlichen Blase“, sondern die meisten Figuren sind zwar christlich geprägt, müssen ihr Leben aber in einer Welt, wie wir sie vom täglichen Leben her kennen, führen und damit zurecht kommen. Das läßt die Erzählung für mich so lebensnah erscheinen.
War es in „Barfuß am See“ das Thema Alkoholismus, das recht offen und teils drastisch angesprochen wurde, so ist es hier eine Vergewaltigung, mit der Jade irgendwie fertig werden muß. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, das Vorgängerbuch gelesen zu haben (der Roman ist auch alleine für sich gut verständlich, für die Handlung hier wesentliche Dinge werden an passender Stelle eingeflochten), allerdings ist es durchaus hilfreich, Jades Vorgeschichte zu kennen.
Desillusioniert und schwanger kehrt Jade aus Chicago nach Chapel Springs zurück. Sie will nur noch für ihr Kind leben und hat mit dem Thema Liebe ein für alle Mal abgeschlossen. Denkt sie jedenfalls. Ausgerechnet den engen Freund der Familie Daniel bittet sie, bei der Regelung ihre Zukunft zu helfen: sie sucht einen Mann, mit dem sie eine Zweckehe eingehen kann. Keine Liebe, aber gegenseitige Versorgung. Nie wieder will sie sich emotional auf einen anderen Menschen einlassen. Doch kann das gut gehen? Zumal sie ausgerechnet den Mann fragt, der schon seit Jahren, ohne daß Jade es auch nur ahnt, heimlich und unsterblich in sie verliebt ist.
Als Leser begleitet man Jade durch die folgenden Monate mit ihren Höhen und Tiefen. Vom Motiv „schwanger nach Vergewaltigung“ hat mich das Buch entfernt an Francine Rivers‘ „Der die Schuld vergibt“ erinnert, wenngleich der Schwerpunkt in beiden Bücher je ganz verschieden gewählt ist. Denn hier steht nicht die Frage Abtreibung oder nicht im Vordergrund, sondern ob es Jade gelingt, mit den Erfahrungen ihres bisherigen Lebens (und dazu gehört auch der Tod ihrer großen Liebe Aaron vor ein paar Jahren) soweit zurecht zu kommen, daß sie trotz der teils schlimmen Erfahrungen ein glückliches Leben führen kann.
Da die eigentliche Handlung erst einige Wochen nach jenem schlimmen Ereignis einsetzt, ist die prinzipielle Haltung Jades zu ihrem Kind wie der Umgebung geklärt und spielt keine große Rolle mehr. Die Probleme, denen sie sich stellen muß, fand ich sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt. Auch hier müssen die Figuren sich der Frage stellen, inwieweit eine abgeschlossene und nicht mehr veränderbare Vergangenheit die Gegenwart und Zukunft bestimmen kann bzw. soll. Für meine Begriffe hat die Autorin auch diesen Erzählstrang sehr wirklichkeitsnah beschrieben. Man fragt sich als Leser an manchen Stellen vielleicht, wann die Figuren endlich kapieren, wo der Hase lang läuft - doch wenn man selbst mitten drin steckt und quasi „betriebsblind“ ist, dürfte es eher wie im Buch entwickelt vonstatten gehen.
Ob es des heftigen Finales bedurft hätte, um alles zu einem Ende zu bringen, sein dahingestellt. Dadurch ist ein Punkt ins Hintertreffen geraten, auf den sich mein eingangs erwähntes „nicht so gut gefallen wie der Vorgängerband“ bezieht. Da es hier keine Spoilermöglichkeit gibt, kann ich da nicht näher darauf eingehen.
(Wem Spoiler nichts ausmachen, kann dies in der vollständigen Rezi auf meiner Webseite nachlesen: https://www.sicollier.de/index.php/buecher/belletristik-christlich/755-hunter-denise-eines-tages-werden-wir-tanzen.html.)
Alles in allem jedoch hat mir das Buch gut gefallen, vertraute Figuren aus „Barfuß am See“ tauchten auch wieder auf, und ich freue mich schon auf den dritten Band, der dann die dritte der McKinley-Schwestern als Hauptfigur haben wird.
Mein Fazit
Ein gut lesbarer, von positiver Grundhaltung getragener Roman, der um schwierige Themen keinen Bogen macht und zeigt, daß man in die Zukunft blicken sollte.
- Elisabeth Eberle
Gnadenbringende Weihnachtszeit
(9)Aktuelle Rezension von: strickleserlDieses Buch enthält drei kurze Erzählungen über vergangene Weihnachtsfeste. In der ersten Geschichte lernt der Leser den Pfarrer Georg Weissel kennen, der das bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür“ im Jahr 1623 schrieb. Inspiriert durch eine wärmende Erfahrung bei einem kalten Wintersturm, soll dieses Lied einen reichen Mann bewegt haben barmherziger zu sein.
Die zweite Erzählung handelt von Johannes Falk, der im 18. Jahrhundert lebte. Nach dem Tod von vier seiner Kinder, verlor er erstmal jeglichen Lebensmut. Später nahm er Waisenkinder auf, für die er vermutlich dieses Lied schrieb. In der Erzählung wird der Leser in eine Weihnachtsfeier der großen Familie hineingenommen, und die Freude der Kinder über dieses schöne Lied wird spürbar.
Der Adventskranz geht auf Johann Hinrich Wichern zurück, dem Gründer des Hamburger Rauen Hauses im 19. Jahrhundert. Diese Einrichtung kümmerte sich um verwahrloste Kinder und Jugendliche. Der erste Adventskranz war eine Verbindung aus Kranz und Adventskalender, denn auf einem ausgedienten, großen Wagenrad fanden 24 Kerzen Platz, für jeden Tag eine.
Die Erzählungen beginnen mit der Kindheit und Jugend der drei Männer. In weiteren Erzählsträngen lernt der Leser Zeitgenossen dieser Männer kennen. Das sind teilweise arme Menschen, denen geholfen wird, teilweise sind es bekannte historische Persönlichkeiten. Dieser Szenenwechsel versetzt den Leser in die jeweilige Zeit. Beim Lesen fehlt aber manchmal der Zusammenhang und bei manchen Charakteren bleibt die Frage, welche Rolle sie in der Erzählung spielen.
Fazit: Schöne, besinnliche, weihnachtliche Erzählungen, die Barmherzigkeit und Nächstenliebe betonen, am Beispiel von drei weniger bekannte Männer der letzten Jahrhunderte.
- Charles Martin
Ein langer Weg nach Hause
(10)Aktuelle Rezension von: pallasDas Buch "Ein langer Weg nach Hause " von Charles Martin orientiert sich an der biblischen Geschichte des "verlorenen Sohnes" der auszog sein jugendliches Leben auszuleben, scheitert und nach langer schwerer Zeit reumütig zum Vater zurückkehrt.
Cooper O'Connor ist der Sohn eines bekannten Wanderpredigers, der ein außergewöhnliches musisches Talent hat. Von klein auf lernt er schon Gitarrespielen und hat eine sehr schöne Singstimme. Seine hohe Begabung macht rasch Musikproduzenten auf den Jungen aufmerksam, deren kommerzielle Absichten der Vater jedoch allesamt ablehnt. Der Vater hatte eine feste Überzeugung:"Lass den Song strahlen und schenke ihn dem Publikum. Lege ihn den Menschen in den Mund. Die Lieder gehören nicht uns. Sie sind ein Licht, das den anderen zum Leuchten bringen soll, nicht uns selbst."
Sein Vater lebte von Spenden der Menschen, die in Scharen zu ihm strömten um das Gottes Wort das er ihnen verkündet zu hören. Er war einer von ihnen; keine Soutane hat ihn von seinen Mitmenschen getrennt.
Cooper wuchs in einem glücklichen Haus auf bis er seine Volljährigkeit erreichte und in ihm der Wunsch reifte, mehr erreichen zu wollen. Er zog mit einer Gitarre und einigen Dingen, die er seinem Vater gestohlen hat, nach Nashville um Karriere zu machen. Dort angekommen musste er aber mit Enttäuschung feststellen, dass er nur einer unter vielen Künstlern war. Er gerät schließlich an die falschen Leute, verliert fast alles und fällt tief. Seine Gedanken lassen ihn oft an die glückliche, einfache Zeit zurück denken, als er bei seinem Vater in einer Hütte in den Bergen von Colorado lebte und welch einen friedvollen Rückhalt ihm der Glaube im Elternhaus bot. Diesen ihm so wertvollen Glauben verlor er jedoch nie. Ihn bewahrte er wie einen Schatz. Doch seine Scham über seine verstohlen wirkende Abreise ist sehr groß. Cooper entschloss sich, erst dann zu seinem Vater heimzukehren, wenn er erfolgreich ist und ihm seine Schulden zurückzahlen kann. Als er Daley Cross kennen lernt, die eine engelsgleiche Stimme besitzt beginnt sich endlich auch das Blatt für ihn zu wenden. Gemeinsam haben sie den ersehnten Erfolg, aber eine unerwartete Katastrophe nimmt ihm schließlich alles was Bedeutung für sein Leben hatte. Nun muss er erneut sehr hart um sein Überleben kämpfen. Die körperlichen und seelischen Narben sind tief; einzig sein Talent bleibt ihm noch erhalten. Nach zwanzig langen Jahren begegnet er Daley wieder und muss sich nun seiner Vergangenheit stellen.
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn spannt sich wie ein großer Bogen über den ganzen Roman hinweg. Die feine Ausarbeitung des Motivs und die elegant in einen Roman eingewobenen Details haben mir sehr gut gefallen. Der Vater hat Cooper immer in seinem Blick behalten und wusste stets wohin die Wege seines Sohnes ihn führten. Ist dies nicht eine sehr schöne Parallele zu unserem Vater im Himmel?Cooper, der eine sehr angenehme Person ist, geht mutig in die Welt hinein und scheitert schließlich doch an deren Zerbrochenheit. Doch obwohl er schon am Boden liegt kämpft er mit der Stärke seines Glaubens um sein blankes Überleben. Sein sehr weiser, lebenserfahrener Vater wollte ihn vor diesen schlimmen Erfahrungen bewahren und doch gelang es ihm nicht. Eine sehr interessante und bestens herausgearbeitete Romanfigur ist Big Big, der ein alter Sträfling ist und nach der Entlassung zum Freund und Mitarbeiter bei der Verbreitung des Evangeliums von Jesus Christus wurde. Sein großes Herz hat mir sehr gut gefallen. Allezeit war er zur Stelle.Daley ist eine begabte Künstlerin, die ebenfalls von skrupellosen Menschen benutzt und ausgebeutet wurde. Ihre wunderbare Stimme behielt sie auch noch bis sie Cooper nach zwanzig Jahren wieder traf.
Viele interessante Details zur Musik ermöglichen dem interessierten Leser einen tiefen Einblick in dieses Metier.
Besonders eindrucksvoll und gelungen hat der Roman die bedingungslose Liebe des Vaters zu seinem Sohn herausgearbeitet, der immer wieder betont und schrieb, dass es stets einen Weg zurück nach Hause gibt.Im Finale gelang dem Autor ein besonders schöner und gefühlvoller Abschluss: Er kann als liebevolle Erinnerung an alle Sünder aufgefasst werden, dass sie zu jeder Zeit zum himmlischen Vater zurück kehren können."Ein langer Weg nach Hause" ist ein erstklassiger, emotional ergreifender Roman der in meinen Augen uneingeschränkt lesenswert ist.Ein herzliches Dankeschön an Francke Verlag für dieses Leseexemplar. - Judith Pella
Geschrieben im Wind
(22)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKlappentext des Verlages:
1941: Keagan Hayes, der mächtigste Zeitungsmogul Kaliforniens, ist ein harter und verbitterter Mann. Was seine drei Töchter auch tun – die Anerkennung ihres dominanten Vaters können sie nicht erreichen. So versucht jede auf ihre Art, mit ihrem Schicksal ins Reine zu kommen.
Blair geht den Weg der Rebellion, Jackie sucht Kraft im Glauben und Cameron flieht in die Karriere. Als ehrgeizige Journalistin schlägt sie sich auf die Seite des schärfsten Konkurrenten ihres Vaters. Er schickt sie als Korrespondentin nach Europa. Für Cameron wird ein Traum wahr.
"...anstatt mit Söhnen gesegnet mit Töchtern geschlagen..." (S. 12)
Soll dies der Grund sein, warum Keagan Hayes seine drei Töchter abweisend, kühl und alles andere als liebevoll behandelt? Jedenfalls lässt er sie unermüdlich wissen, wie wenig er von ihnen und ihren Ambitionen im Leben hält. Keinerlei Zuneigung oder gar Wärme kommen in diesen Vater-Töchter-Verbindungen auf und jede von ihnen scheint auf ihre Art damit umzugehen.
Während man anfänglich noch in Beverly Hills, Kalifornien und Umgebung verweilt, reist man schon bald mit Cameron nach Europa, verfolgt ihre journalistischen Schilderungen inmitten des Krieges und stellt sich den daraus resultierenden Gefahren. Gewinn und Verlust, Schrecken und interessante Begegnungen - all das bringt dieser Strang mit sich, der sich mit dem Geschehen um ihre Schwestern Blair und Jackie abwechselt.
Jackie zu begleiten gestaltet sich hingegen ruhig, besonnen und mit ausführlichen Gedanken zu ihrem Glauben. Dies liegt Blair - die von Glanz und Glamour träumt - eher fern.
Und so lernt man diese drei unterschiedlichen Schwestern nach und nach besser kennen, verfolgt, wie sich Träume erfüllen, Sichtweisen verschieben und dass man auch tief fallen kann.
Gemeinsam mit ihnen trifft man auf interessante Figuren, auf die man hoffentlich in der Fortsetzung nicht verzichten muss. Der flüssige, bildhafte Schreibstil und die leicht ansteigende Spannung sorgen dafür, dass man ein gutes Gefühl für die Kulisse dieser Zeit bekommt und das noch ausstehende Geschehen gern weiter verfolgen mag. - Cathy Liggett
Der kleine Laden in Sugarcreek
(15)Aktuelle Rezension von: HopeandliveJessica Holtz, eine alleinerziehende Mutter von einem kleinen 6-jährigen Sohn namens Cole, erbt nach dem Tod ihrer Tante einen Handarbeitsladen in Sugarcreek. Ein kleines Herzstück des Ortes und für sie eine geniale Einnahmequelle. Der einzige Haken ist, dass Jessica überhaupt keine Ahnung von Handarbeiten hat und sich diesbezüglich talentfrei nennen darf.
Was nun?
Fest entschlossen, das Erbe ihrer Tante fortzuführen, zieht Jessica nach Sugarcreek und entdeckt, dass ihre Tante einige geheime Dinge am Laufen hatte, die sie gleich mitgeerbt hat. Sie lernt die Immobilienmaklerin Liz kennen, eine alte Freundin ihrer Tante, die an diesen geheimen Aktionen mitbeteiligt war und die junge Amishwitwe Lydia, die in Sachen Handarbeit über die Maßen begabt ist.
Es entwickelt sich unter diesen unterschiedlichen Frauen eine ganz wunderbare Freundschaft und sie helfen sich gegenseitig ihre Schatten zu besiegen und den Handarbeitsladen zu neuem Licht erstrahlen zu lassen und dann, ja dann gibt es ja auch so einige männliche Kandidaten......
Cathy Liggett ist ein wirklicher Wohlfühlroman gelungen, der in seiner gemächlichen und ruhigen Schreibweise einfach der Seele guttut und in einem den Wunsch weckt, doch auch in Sugarcreek zu leben.
Einfach lesenswert!
- Irma Joubert
Warten auf den Wind
(13)Aktuelle Rezension von: Nik75Ich möchte euch den Roman „Warten auf den Wind“ von Irma Joubert vorstellen.
Originalklappentext:
Südafrika, 1976: Das Leben von Katrien Neethling ist behütet und vorhersehbar – bis eine schreckliche Tragödie die Familie erschüttert. In dieser schwierigen Situation findet Katrien in ihrer Familie nicht den Halt, den sie braucht. Als aufmüpfiger Teenager eckt sie überall an und fühlt sich schließlich als Außenseiter. Als sie hört, dass in den Townships die Polizei auf schwarze Schulkinder schießt, wird ihr Urvertrauen in die Welt endgültig erschüttert. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war ... Polen, 1980: Der Student Wladek Kowalski will seinem Land zur Unabhängigkeit verhelfen. Er schließt sich der wachsenden Gewerkschaftsbewegung um Lech Walesa an und geht schließlich in den Untergrund. Aber er fliegt auf und muss fliehen. Sein Weg führt ihn nach Südafrika, zu seinem Onkel Jakob und dessen Frau Grietje. Dort begegnet er der Aktivistin Katrien Neethling …
Meine Meinung:
Dieser Roman war am Anfang etwas schwierig zu lesen. Katriens Geschichte konnte mich nicht wirklich fesseln und auch mit der Protagonistin konnte ich nicht wirklich warm werden. Erst als Wladek Kowalski aufgetaucht ist, konnte mich der Roman fesseln. Beide kämpfen sie gegen politische Ungerechtigkeiten. Bei Wladek scheinen alle Gedanken und Taten Hand und Fuß zu haben. Bei Katrien kommt es mir vor, als wisse sie nicht richtig was sie eigentlich will und sie hat auch nicht wirklich einen Plan wie sie für ihre Ziele und für die Bevölkerung in Südafrika kämpfen soll. Sie eckt auf alle Fälle immer wieder an und auch von Verhaftungen wird sie nicht verschont. Ich fand es beim Lesen interessant von den politischen Ereignissen in Polen und in Südafrika in den 80er Jahren zu lesen.
Leider konnte mich der Roman aber nicht wirklich fesseln, daher vergebe ich 3 Sterne für diesen Roman.
- Lynn Austin
Die anderen Weihnachtswünsche
(20)Aktuelle Rezension von: HopeandliveWir befinden uns in Amerika im Jahr 1951, mitten in der Nachkriegszeit. Das Land ist noch zwischen Trauer und Neuanfang. Es sind zwar keine zerbombten Städte zu sehen wie in Europa, jedoch gibt es in vielen Familien Menschen zu betrauern, die aus verschiedenen Gründen im Krieg ihr Leben lassen mussten.
Die beiden jungen Frauen Audrey Barret und Eve Dawson sind zwei dieser Menschen, ihre Wurzeln sind in Europa, doch der Krieg und dessen Folgen haben die beiden jungen Frauen mit gemeinsamer interessanter Vergangenheit nach Amerika gebracht. Dort leben sie in einem kleinen Ort gemeinsam mit ihren beiden fünfjährigen Söhnen, die wunderbar unterschiedlich sind und eine Menge Unsinn im Kopf haben. Audrey und Eve kommen immer mehr in Amerika an und wollen nun mit ihren Kindern ganz eigene Weihnachtstraditionen entwickeln. Für die jungen Mütter eine Herausforderung, denn Eve geht arbeiten und Audrey meistert den Haushalt und ihnen steht nicht viel Geld zur Verfügung.
Zusätzlich werden ihre Pläne durch einen Weihnachtskatalog von einer großen Kaufhauskette gestört, der für die beiden Jungs fast zu einer Bibel wird und sie wollen einfach alles aus diesem Katalog von Santa gebracht bekommen und schmieden eifrig Pläne dazu. Ihr Wunschzettel wird immer länger und ihre Mütter werden immer unruhiger, denn so hatten sie sich das nicht vorgestellt.
Ein witzig chaotisches Weihnachtstheaterspiel des Kindergartens bringt sie auf eine grandiose Idee. Sie machen ihren Söhnen, die bei dem Theater die "Schlauen Weisen" spielen, die Idee schmackhaft anderen Menschen eine Freude an Weihnachten zu machen, selbst zu schenken statt nur zu wünschen. Nun kann der Leser mitverfolgen, was diese Idee sowohl mit den beiden Jungs wie auch mit den Müttern macht und sie erfahren Veränderung und Heilung in ihrem Leben, wie sie es sich nicht vorstellen konnten.
Lynn Austin hat eine ganz wunderbar warmherzige Weihnachtserzählung geschrieben, die den wahren Sinn von Weihnachten in das richtige Licht rückt. Der kleine Roman ist der zweite Teil von "In den Schuhen der Anderen" und kann sehr gut unabhängig gelesen werden. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, denn es werden Themen wie Trauer, Vertrauen, Vergebung und Neuanfang sehr glaubhaft beschrieben und der Wunsch der jungen Mütter ihren Söhnen den Geburtstag an Weihnachten nahe zu bringen und was es auch für unseren Glauben bedeutet. Es ist keine süßliche Weihnachtsgeschichte, doch die Weihnachtsfreude ist spürbar beim Lesen.
- Lisa Wingate
Moses Lake
(14)Aktuelle Rezension von: MaerchentraumCover:
Mich spricht das Cover sehr an. Ich denke, dass das Andrea darstellen soll, wie sie an ihrem Haus vor dem Moses Lake steht. Sehr schön. Nur die langen Nägel sind ein wenig unrealistisch. :D
Inhalt:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist super schön und angenehm, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere werden so liebevoll beschrieben, dass das Buch wirklich wunderbar zu lesen war. Auch an Charakterentwicklung fehlt es dem Buch nicht.
Der Glaube spielt zwar eine Rolle im Buch, aber diese wird nur leicht und an wenigen Stellen angesprochen. Es geht mehr um die Andrea und Mart, die Hauptcharaktere und die Art wieder zurück ins Leben und vor allem in die Liebe zu finden, nachdem beide verschiedenen Schicksalaschläge zu verkraften hatten.
Die Geschichte um die kleine Birdie fand ich sehr schön. Das kleine Mädchen wirkte so süß, allerdings hat man nicht wirklich erfahren, was nun wirklich mit ihr passiert ist, oder mit den Hunden am Ende des Buches. Das hat mir ein wenig gefehlt. Auch fand ich, dass das Buch zum Ende hin doch irgendwie sehr abrupt vonstatten ging. Gerade noch in einem gefährlichen Moment, ist es bereits morgen und sie werden gerettet. Was zwischendurch passiert ist, wird sehr knapp angesprochen. Auch, wie sich die Beziehung zwischen Mart und Andreas Sohn entwickelt.
Das fand ich dann doch schade.
Die Geschichte hat an sich sehr viel hergegeben und beide Charaktere sind so interessant, ebenso die Nebencharaktere, dass man daraus noch viel mehr machen kann. Aber ich denke, dass das Hauptmerkmal des Buches die Geschichte um Birdie sein sollte, neben der Liebesgeschichte natürlich.
Übrigens wird das Buch aus zwei Sichtweisen geschrieben, Andreas und Matts, die meistens da beginnen, wo die andere Seite aufhört. :) Ich mag sowas super gerne. Auch die Zitate am Anfang jedes Kapitels, voller kleiner Weisheiten, sehr schön! :)
Wunderbar war auch, wie beide durch die Erlebnisse dann endlich richtig zueinander finden und mit den Geschehnissen aus der Vergangenheit abschließen können. :)
Fazit:
Das Buch ist wirklich wundervoll. Die Charakter so liebevoll und sympathisch und der Schreibstil toll. Das Lesen hat einfach Spaß gemacht. Leider, leeeeeeider, leider kann ich aber nur 4,5 Sterne vergeben, da es mir an einigen Stellen noch zu offen geblieben ist und am Ende einen kleinen wenig zu schnell ging. Trotzdem ist das Buch ABSOLUT EMPFEHLENSWERT! Lesen, lesen, lesen!! :)
- Lynn Austin
Ein Haus in Brooklyn
(18)Aktuelle Rezension von: riegermilenaSeptember, 1943: Die zwölfjährige Esther und ihr drei Jahre jüngere Bruder Peter leben nach dem Unfalltod ihrer Mutter mit ihrem Vater zusammen in Brooklyn. Als sie erfahren, dass dieser sie nun auch noch verlassen will, um seinen Beitrag im Krieg zu leisten, versuchen sie mit allen Mitteln ihn umzustimmen. Doch er ist fest entschlossen und findet schließlich eine Möglichkeit, dass seine Kinder während seiner Abwesenheit versorgt sind: Penny, seine Nachbarin aus Kindertagen, soll so lange bei den Kindern wohnen.
Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht, besonders da die Kinder alles andere als begeistert sind von Penny.
Auch der Vermieter des Wohnhauses, Jakob Mendel, hat es nicht leicht. Noch immer ist er nicht über den Tod seiner Frau hinweggekommen und hadert seither mit Gott, noch dazu erhält er keine Briefe mehr, von seinem Sohn aus Ungarn.
Dieser Roman bietet wieder einmal einen ganz neuen Blick auf die Jahre während dem 2.Weltkrieg, aus dem jüdischen Viertel von Brooklyn. Doch auch wenn das Kriegsgeschehen selbst weit weg ist, treffen sie die Auswirkungen dessen doch auch ganz persönlich.
Alle Beteiligten befinden sich in einem gewissen Ausnahmezustand und haben mit unterschiedlichsten Herausforderungen zu kämpfen.
Die liebe Penny ist mir regelrecht ans Herz gewachsen, während ich bei ihren Eltern immer wieder das Bedürfnis hatte sie einmal durchzuschütteln. Es ist wunderbar ihre Entwicklung zu verfolgen und wie sie sich nach und nach freikämpft und herausfindet, wer sie wirklich ist.
Auch die Entwicklung der Kinder hat mir sehr gefallen, wenn sie auch mit Schmerz und Trauer verbunden ist. Besonders bei Peter ist mir das sehr nahegegangen.
Jakobs Kämpfe haben mich auch sehr berührt und ich konnte seine Wut und Bitterkeit sehr gut nachempfinden. Es war sehr schön zu lesen, wie er im Verlauf der Geschichte damit umgeht und seinen Weg findet. - Max Lucado
Mokka mit Max: Mutmachende Geschichte
(1)Aktuelle Rezension von: peedeeWährend eines Mokkas mutmachende Geschichten über Gott und die Welt anhören, wie wenn man mit einem Freund zusammensässe. Ermutigung, Gottes Liebe, Glaube, Hoffnung und vieles mehr. Max Lucado, geb. 1955, Pastor der Oak Hills Church in San Antonio (Texas/USA) und Bestsellerautor, will dem Hörer inspirierende Gedanken auf den Weg mitgeben. Laufzeit 75 Minuten.
Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover, das mir aber gerade dadurch sehr gefällt.
Dies ist mein viertes Buch von Max Lucado, und zugleich das erste Hörbuch. Der Sprecher Rainer Böhm hat eine angenehme Stimme und ein gutes Sprechtempo.
Der Autor erzählt kürzere Geschichten aus seinem Alltag zu einem bestimmten Thema, wie z.B., dass Gott mich liebt und wir Gott in jedem Bereich unseres Leben begegnen können. Gottes Liebe kommt aus ihm selbst, also ohne Grund – wir müssen uns seine Liebe nicht verdienen.
Ein weiteres Thema sind z.B. Sorgen. Max Lucado betont, dass Sorgen gar nichts ändern. Er zeigt auf, dass ganze 92% der Sorgen nicht von uns selbst beeinflussbar sind oder zum Teil die Vergangenheit, die nicht mehr veränderbar ist, betreffen. So bleiben „nur“ 8%, über die es sich dennoch nicht zu sorgen lohnt. Das fällt mir nicht leicht, denn ich mache mir leicht Sorgen, auch wenn ich vom Kopf her weiss, dass es nichts bringt. Max Lucado meint, dass sich sorgen ein Misstrauen Gottes gegenüber ist. Dieser Aussage kann ich nicht zustimmen. Er weist jedoch darauf hin, dass man – anstelle des Kochens eines „Miesmachergerichts“ – die Sorgen vor Gott bringen solle. Das gefällt mir.
Weitere Themen sind z.B. Hoffnung oder Zufriedenheit. Die 75 Minuten Laufzeit waren im Nu zu Ende. Mir haben die Themen sehr gut gefallen und das Hörbuch hat mir einige Denkanstösse gegeben. Von mir gibt es 4 Sterne. - Elizabeth Camden
Das Anwesen
(19)Aktuelle Rezension von: LEXIDas Geheimnis um das Anwesen „Dierenpark“
„Wir sind die Vandermarks. Und wir sind gekommen, um zu bleiben.“
Das einsam gelegene Anwesen „Dierenpark“ übt einen gespenstischen Reiz auf die Menschen aus. Das berühmte Gebäude aus dem Jahre 1635 thront auf den Klippen der Granitfelsen in einer abgelegenen Bucht im Tal des Hudson River. Obgleich dessen Besitzer Nickolaas Vandermark es seit sechzig Jahren nicht mehr betreten hat, kümmern sich einige Angestellte darum, Haus und Gartenanlage in Ordnung zu halten.
Als im Sommer 1898 plötzlich Quentin Vandermark mit seinem Sohn Pieter auftaucht, bringt er Aufregung und Trubel in das bislang ruhige und gemütliche Leben auf Dierenpark. Die hübsche Sophronia van Riijn, im Buch stets Sophie genannt, hat ohne die Genehmigung der Besitzer eine Wetterstation auf dem Dach der Villa errichtet, und bangt nun zu Recht um ihre Anstellung als Köchin auf dem Anwesen. Ihr unvergleichliches Talent zum Kreieren der köstlichsten Speisen und Backwaren wird lediglich von ihrer großen Leidenschaft für die Meteorologie übertroffen. Sophies größter Wunsch ist es, infolge ihrer langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeit bei der Wettervorhersage und aufgrund ihres großen Interesses für diese Wissenschaft eine Festanstellung bei der amerikanischen Regierung zu erhalten.
Das unerwartete Auftauchen der Eigentümerfamilie und deren Absicht, ihr Anwesen abreißen zu lassen, bringen Sophies ehrgeizige Pläne jedoch ins Wanken. Die hübsche junge Frau möchte den Abriss mit aller Macht verhindern, und im Kampf um die Erhaltung ihres geliebten Dierenpark setzt sie ihre stärksten Waffen ein: ihre weiche, sanfte und warmherzige Art, ihre Fröhlichkeit, ihr sonniges Gemüt und ihr unerschütterliches Gottvertrauen. Der intelligente und vernunftgesteuerte Quentin Vandermark tritt als zynischen Miesepeter ohne Glauben und ohne Manieren auf und macht den großen Fehler, Sophies beharrliche Art zu unterschätzen. Sein Widerstand richtet sich schon bald gegen deren große Anziehungskraft und endet nach und nach in einem Kampf gegen Sophies Charme, ihre Schönheit, ihre Unschuld und ihre warmherzige und fröhliche Art.
Da ich die Bücher der Autorin sehr schätze, hatte ich auch bei dieser Neuerscheinung eine sehr hohe Erwartungshaltung. Um es gleich vorwegzunehmen: Elizabeth Camden hat mich auch diesmal nicht enttäuscht und mir durch ihren wunderschönen Schreibstil, die hervorragende Charakterisierung der Haupt- und Nebenfiguren sowie der Einbindung des christlichen Glaubens im Buch allergrößtes Lesevergnügen bereitet. Die beiden Protagonisten Sophie van Riijn und Quentin Vandermark nehmen den größten Raum ein - man taucht nach und nach in ihre Vergangenheit ein, liest von ihren Sorgen, ihren Hoffnungen und Wünschen. Quentins Sohn, den neunjährigen Pieter, habe ich bereits bei seinem ersten Auftritt in diesem Buch ins Herz geschlossen. Doch auch dem exzentrischen alten Nickolaas Vandermark, einem schwierigen und verschrobenen Mann, der mit fortschreitendem Alter immer paranoider wird, galt meine Sympathie.
Die Autorin beleuchtet das Zusammentreffen der Familie Vandermark mit ihren Bediensteten auf Dierenberg und das Ringen um den Erhalt dieses für das Dorf New Holland so wichtigen Anwesens. Die gruseligen Geschichten um den Fluch der Vandermarks und um unerklärliche Todesfälle werden ebenfalls thematisiert, was zu einem gewissen Spannungsaufbau im Buch beiträgt.
FAZIT: „Das Anwesen“ ist ein weiteres grandioses Werk aus der Feder der amerikanischen Autorin Elizabeth Camden, das mir ausgezeichnet gefallen hat.
Ich möchte dieses Buch ganz besonders Lesern mit einem Faible für christliche Romane, für romantische Liebesgeschichten und die Aufdeckung von Familiengeheimnissen ans Herz legen. - Lisa Wingate
Firefly Island
(9)Aktuelle Rezension von: DannyEs gibt Zeiten, in denen das Leben große Ähnlichkeit mit einem Cursor auf einer leeren Seite hat, der wie ein elektronischer Herzschlag rhythmisch blinkt und eine kurze Frage schreibt:
Wie.
Geht.
Es.
Weiter?
Die Zeit und der Raum und das Leben warten auf eine Antwort. Und eine leere Seite bietet viele Möglichkeiten.Mallory Hale lebt und arbeitet in Washington und sieht in der Politik ihre Zukunft. Sie hat sich ganz ihrer Karriere verschrieben, bis sie den Biochemiker Daniel Everson trifft. Diese Begegnung verändert ihr ganzes Leben. Mallory folgt de Liebe ihres Lebens und seinem kleinen Sohn Nick nach Texas, wo Daniel bei dem mysteriösen und skandalbehafteten Jack West eine Anstellung bekommt. Doch das Leben am Moses Lake ist zunächst schwerer, als es sich Mallory vorgestellt hat. Und welches Geheimnis birgt die Insel Firefly Island?
***
Der Roman "Firefly Island" von Lisa Wingate ist in erster Linie ein Roman über eine junge Frau, die sich einer großen Herausforderung in ihrem Leben stellt. Als Leser können wir Mallory dabei begleiten, wie sie sich nicht nur in einer plötzlichen Ehe und mit der Rolle als Mutter eines dreijährigen Jungen zurechtfinden muss, sondern auch, wie sie die Veränderung erlebt, ihre Karriere hinter sich zu lassen und im beschaulichen Texas neue Herausforderungen für sich sucht. Darauf liegt bei diesem Roman ganz klar der Fokus. Eingebettet wird die Geschichte in eine zunächst spannend anmutende Rahmenhandlung.
ich muss gestehen, dass es mir zu Beginn etwas schwer fiel in die Geschichte hineinzukommen. Es ging mir zu Beginn alles wirklich ein wenig zu schnell und die Handlung bekam einen gehetzten Eindruck. Es las sich ein wenig wie eine Aufzählung ohne viel Gefühl. Sobald Mallory jedoch in Texas ankommt, bessert sich dieser Eindruck und die Handlung hatte mich für sich eingenommen. Es war spannend zu beobachten, wie Mallory mit den veränderten Lebensumständen zurecht kommt, wie sie sich Gedanken um ihre Ehe macht, Kompromisse eingeht und über sich hinauswächst. Und ich fand es wirklich berührend zu beobachten, wie sich die Beziehung zu Nick entwickelt und sie ganz zu seiner Mutter wird. Nick war auch mein kleiner Held der Geschichte. Daniel hingegen blieb mir die ganze Handlung über sehr fern und ich empfand es als sehr schade, dass man so wenig über ihn erfährt. Die Charaktere in Moses Lake waren mir schon von ihrem Buch "Moses Lake" bekannt und ich habe mich über ein Wiedersehen gefreut.
An und für sich ist der Schreibstil der Autorin durchaus unterhaltsam und ich fühlte mich meist gut unterhalten. Doch die Probleme, die ich zunächst mit dem Buch hatte und die etwas mangelnde Spannung, sowie das für mich doch unbefriedigende Ende lassen mich nicht ganz glücklich nach Beenden des Buches zurück. Etwas hat mir gefehlt, die Auflösung aller Handlungsstränge war für mich nicht so ganz befriedigend.
Alles in allem jedoch ein schönes Buch, das mir angenehme Lesestunden bereitet hat.
- Erin Bartels
Wir hofften auf bessere Zeiten
(13)Aktuelle Rezension von: SeelensplitterMeine Meinung zum Roman:
Wir hofften auf bessere Zeiten
Inhalt in meinen Worten:
Drei Generationen, heute, 1960 und 1860, Jahreszahlen, die eigentlich nichts miteinander zu tun und doch hängen sie zusammen. Es geht um die Problematik zwischen Weißen und Schwarzen Menschen. Menschen die anders sind. Die als Sklaven gehalten wurden und die man ausbeutete. Die man ausschloss nur weil sie eine andere Hautfarbe hatten. Zudem geht es darum wie drei Frauen hinter die Vorhänge sehen, helfen, wo es keiner mehr sonst tun würde, Liebe empfinden, wo Hass regieren möchte.
Die Frage ist, folgst du den drei Frauen und lässt dich mitnehmen?
Wie ich das Gelesene empfinde:
Das Buch riss mich ziemlich schnell in seinen Bann. Gut empfand ich dabei, das ich erst in der Jetzigen Zeit mich befinde, dann um 1963 und eben um 1860. Denn in jedem einzelnen Jahr passiert so unglaublich viel. Sei es ein Kind das nicht als weißes auf die Welt kommt und deswegen vertauscht werden muss. Sei es das eine Ehe geschlossen wird, obwohl alle dagegen sind, sei es das ein Richter alles andere als Fair ist und sei es das eine alte Frau einem Mädchen das Leben neu zeigt unter verschiedenen Aspekten des Lebens. Das hat mich unendlich berührt und auch in den Bann gezogen, so das ich wirklich an einem Abend stur durchgelesen habe, denn ich wollte wissen wie die Geschichte endet, doch irgendwie blieb mir das ein oder andere noch zu sehr offen. War nicht gut genug aufgelöst dafür hat mein Kopfkino dafür reichlich weiter die Geschichte gesponnen.
Die Charaktere:
Es geht um starke Frauen, um eine junge Frau die mitten im Krieg steckt wo sich die Sklavenverhältnisse ändern müssen, dann um eine Frau die mitten im Aufruhr heiratet und dennoch alles daran setzt das es klappen kann, und es geht um eine Journalistin die einen geheimnisvollen Auftrag erhält. Alle Frauen sind ziemlich tapfer, stark und behaupten sich gegen Männer. Dabei ist der Glaube eine wichtige Ressource. Doch ein heimlicher Hauptakteur ist ein Haus, das schon 1860 stand und deswegen auch vieles mit ansehen musste und durfte und deswegen klar seine Geheimnisse offenbaren möchte. Es geht aber um so vieles mehr und die Charaktere sind wirklich autark und intensiv.
Spannung:
Dadurch das es drei verschiedene Handlungsstränge gibt, die aber zusammengehören, ist es unendlich spannend, denn immer dann wenn ich gerade wissen mag wie es weiter geht, kommt das nächste Jahr und ich erfahre wieder neues. So blieb ich am Buch kleben und konnte kaum aufhören zu lesen.
Empfehlung:
Das Buch greift ein irre wichtiges Thema auf, das auch in Deutschland immer mehr Gehör finden muss und sollte. Nämlich das egal welche Hautfarbe ein Mensch hat, er ist nicht anders als du oder ich. Nur wenn er sich doof verhält ist er auch doof, wobei manchmal lohnt es sich, gerade hier auch wirklich bewusst hinzusehen, warum der Mensch so ist, wie er ist.
Für mich ist dieses Buch wirklich eine Augenweite gewesen und genial ist, das Frauen eine enorm wichtige Rolle dabei spielen.
Es ist ein christlicher Roman, wo auch hinweise auf den Glauben gesetzt werden, jedoch so das es nicht aufdringlich oder wie ein Bekehrungsversuch wirkte, sondern eher wie ein Beisatz, die Frage ob Gott den Weg vorzeichnet und das man manches erst Jahre später versteht fand ich gut.
Deswegen lest das Buch. Egal ob 14 Jahre oder 99. Es ist ein Buch dass das Herz berührt.
Und ich hoffe irgendwie das es noch einen Nachfolger geben wird, denn mir blieb irgendwie noch manches zu offen.
Bewertung:
Gute Unterhaltung, Augenweite auf ein aktuelles Thema, Spannung und Träumen stehen im Vordergrund und genau das mochte ich an diesem Werk, weswegen ich auch volle fünf Sterne vergeben möchte.
- Karen Kingsbury
... denn er weiß nicht, was er tut
(6)Aktuelle Rezension von: LaDragoniaKlappentext:
Die Wege meiner Kinder – Band 1
Ein anonymer Anruf genügt und Kari Baxter weiß von der Affäre ihres Mannes. Allerdings reagiert keiner der beiden so, wie man es von ihm erwartet hätte: Tim geht aufs Ganze und treibt die Scheidung voran. Kari jedoch will sich an den Ehebund halten, den sie vor Gott und der Gemeinde geschlossen hat.
Wie aber soll sie es einordnen, dass mitten in ihren Kämpfen ausgerechnet der Mann auftaucht, mit dem sie einmal so viel verband – Ryan?
Plötzlich gerät alles ins Rollen …
Meine Meinung:
„… denn er weiß nicht, was er tut“ ist der Auftakt zu einer erstklassigen Romanreihe aus der Feder des Autorenduos Karen Kingsbury und Gary Smalley. Die Romane erzählen die Geschichte der Familie Baxter und jeder der fünf Bände ist mehr oder weniger einem der fünf Kinder von John und Elizabeth Baxter gewidmet. Allerdings greifen alle Bände extrem ineinander, so dass es meiner Meinung nach nicht empfehlenswert ist, sie unabhängig voneinander zu lesen. Das war auch für mich der Grund, weshalb ich meine endgültige Rezension erst ans Ende des fünften und letzten Bandes „… denn er ist ihre Stärke“ setzen möchte.
- Karen Kingsbury
.... denn er ist ihre Stärke
(4)Aktuelle Rezension von: LaDragoniaKlappentext:
Die Wege meiner Kinder – Band 5
Es soll eine einzigartige Familienfeier werden, die die Wege der Baxters nach so vielen Windungen und Bergstrecken wieder zusammenführt: Ashley, deren Leben an Landons Seite eine ganz neue Richtung einschlagen könnte, oder Erin, die mit der Adoption eines Babys Licht und Hoffnung zum Greifen nahe sieht. Grund genug zum Feiern gibt es für alle.
In die Vorbereitungen platzt jedoch eine Nachricht, die jeden Neubeginn grausam infrage stellen könnte – wenn Gott nicht ein Wunder tut. Und doch gehen die Baxters unbeirrt auf ein Fest zu, das der Liebe gewidmet sein soll. Und dem, der auch in den dunkelsten Nächten dieser Welt gegenwärtig ist …
Meine Meinung:
Meine Meinung:
„… denn er ist ihre Stärke“ ist der 5. Band einer Romanreihe aus der Feder des Autorenduos Karen Kingsbury und Gary Smalley. Die Romane erzählen die Geschichte der Familie Baxter und jeder der fünf Bände ist mehr oder weniger einem der fünf Kinder von John und Elizabeth Baxter gewidmet. Allerdings greifen alle Bände extrem ineinander, so dass es meiner Meinung nach nicht empfehlenswert ist, sie unabhängig voneinander zu lesen. Das war auch für mich der Grund, weshalb ich meine endgültige Rezension erst ans Ende dieses Bandes gesetzt habe. Die einzelnen Bände um die Familie Baxter hängen für mich persönlich einfach untrennbar miteinander zusammen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die einzelnen Charaktere in den jeweiligen Romanen immer wieder auftauchen. Ebenso werden ihre Geschichten fortgeführt. So endet z.B. Kari und Ryans Geschichte nicht am Ende des ersten Buches, sondern zieht sich ebenso wie die Geschichten der anderen Baxter-Kinder durch alle fünf Bände hindurch.
Man kann aus den Geschichten um diese bemerkenswerte Familie so viel mitnehmen, sie bringen mich als Leser immer wieder zum Nachdenken. Ich habe wirklich noch selten eine so hochemotionale Reihe gelesen. Man liebt, lacht, weint und trauert als Leser unweigerlich mit den Protagonisten. Allerdings musste ich auch so manches Mal pausieren, weil die jeweilige Szenerie mich emotional so mitgenommen hat.
Was ich ganz extrem an dieser Familie bewundert habe, war ihre Unerschütterlichkeit, nicht nur ihre absolute und bedingungslose Liebe und Treue zueinander, sondern ebenso, ja vielleicht sogar noch mehr zu Gott. Egal wie schlimm das Leben gerade mitspielt, zu irgendetwas wird es gut sein, vielleicht nicht heute oder morgen, aber irgendwann in der Zukunft.
„Die Wege meiner Kinder“ kann ich wirklich absolut empfehlen. Nicht nur für Fans von christlicher Belletristik, sondern absolut jedem. Aus diesen Büchern und von dieser Familie kann man wirklich so einiges mitnehmen. Von mir gibt es auf jeden Fall für die komplette Reihe die vollen fünf Sterne und wenn ich könnte sogar noch mehr.
- Lynn Austin
Ufer der Erinnerung
(21)Aktuelle Rezension von: Raphaela23Eine ganz wundervolle Fortsetzung von „Töchter der Küste“ mit viel Tiefgang und Persönlichkeitsentwicklung.
Auch in diesem Band springt die Erzählung zu Anna und Geesje zwischen verschiedenen Protagonisten und Zeitabschnitten hin und her, wodurch eine tolle Tiefe erzielt wird und das Geschehen interessant und emotional nahbar erscheint. In den Dialogen kommen weiterhin viele theologische Fragen und menschliche Herausforderungen zum Ausdruck und die Autorin schafft es gut, viele Themen in einer komplexen Art und Weise gut abzudecken und zu beleuchten. Ich konnte auch dieses Buch kaum aus den Händen legen und finde, es hat einen hohen Mehrwert.
(TW für Suizidversuche und implizite sex. Gewalt)























