Bücher mit dem Tag "verlag: francke"

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83 Bücher

  1. Cover des Buches Ein Schritt ins Ungewisse (ISBN: 9783868275964)
    Elizabeth Camden

    Ein Schritt ins Ungewisse

     (22)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Klappentext:

    Washington 1891.
    Kate Livingston ist begeistert, als ihr eine Stelle in der Forschungsabteilung eines renommierten Krankenhauses angeboten wird. Sie ahnt nicht, dass sich hinter dem weltberühmten Arzt Dr. T. M. Kendall, ihrem zukünftigen Chef, kein anderer verbirgt als ihr einstiger Widersacher Trevor McDonough. Ausgerechnet für den Mann, der ihr einst das ersehnte Collegestipendium wegschnappte und damit ihre einzige Chance zu studieren nahm, soll sie jetzt arbeiten?
     Als Kate die Stelle wider besseres Wissen antritt, ahnt sie nicht, dass dieser Schritt ins Ungewisse ihr Leben komplett auf den Kopf stellen wird …

    Man hält ein wunderbares Buch mit 27 Kapitel, einer gut lesbaren Druckschrift und einem schönen Cover in Händen. Der Schreibstil der Autorin ist außerordentlich flüssig und fesselnd, sodass man das Buch keinen Moment weglegen möchte. Die Charaktere sind so lebensnah gezeichnet, dass man die Funken, die zwischen den Hauptakteuren sprühen, fast spüren kann. Kate ist eine sehr intelligente junge Frau, die das Herz am rechten Fleck trägt und der man nichts vormachen kann. Nur ihr gelingt es halbwegs, den allseits als unfreundlich bekannten und schon seit ihrer Schulzeit verhaßten Dr. Kendall zu durchschauen. Warum muss sich dieser attraktive Mann nur zu allen Bediensteten wie ein Rüpel benehmen? Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Ich bin eingetaucht in die Welt des Krankenhauses mit all seinen traurigen, fröhlichen und vor allen berührenden Episoden und konnte es fast nicht erwarten zu erfahren, wie die Geschichte ausgehen wird. Am Ende gibt es von der Autorin Elizabeth Camden noch eine sehr interessante historische Anmerkung. Hier geht sie auf die Krankheit Tuberkulose ein und erzählt, dass sie die faszinierenden Memoiren  von Edward Livingston Trudeau (1848-1915), einem Arzt, zu diesem Roman inspirierte. Dr. Trudeau war der Erste, der in Amerika für das Konzept einer Kur im Sanatorium eintrat. Meine Leseempfehlung für eine wunderbare Geschichte!!!

     

  2. Cover des Buches Jolas Briefe (ISBN: 9783868276299)
    Lisa Wingate

    Jolas Briefe

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Postbote
    Tandi Reese hat zwei Kinder von zwei verschiedenen Männern. Mittlerweile lebt sie alleine und möchte ihre Kinder selbst erziehen.
    Tandi will einen Neuanfang und das in einem kleinen Ort Namens Fairhope.
    Sie lebt in einem Haus, angemietet, doch Tandi hat stets wenig Geld. Ihre nicht einfache Vergangenheit, Tablettensucht und die Abhängigkeit zu einem Mann, machten das Leben für Tandi und ihre Kindern nicht einfach.
    Doch sie will viel wagen, loskommen von ihren alten Gewohnheiten. Im und mit im Glauben zu Gott möchte sie selbst stark werden, sie weis um ihre Schwächen.
    Zudem besucht sie das alte Haus ihrer Nachbarin Jola, die Tür steht offen und Tandi betritt unbefugt das Haus. Hier hat Lisa Wingate einen starken spannenden moment geschaffen wie Tandi das Haus durchläuft und Jola tot in einem strahlend schönen Zimmer findet. Tandi, bekommt die Erlaubnis das Haus zu entrümpeln und kann dabei sich noch etwas Geld dazuverdienen.
    Dabei stöst sie auf geheimnissvolle Kästchen, die gefüllt sind mit vielen Briefen, an den Vater.(Gott)
    Tandi kann nicht anderst und fängt an zu lesen und erfährt somit sehr viele Geheimnisse um und über Jola, die meintlich, recht unaufällig in Fairhope gelebt hatte.
    Doch durch die Briefe kommt das eigentliche Wirken von Jola ans Licht. Tandi lernt viel daraus und fühlt sich dadurch angespornt ihr Leben vorwärts zu bringen.

    Ein wunderschöner Roman, den ich gerne und in einem flüssigen Schreibstil gelesen habe. Für mich hatte der Roman einen großen Stellenwert, da innhaltliche, gravierende Familliäre Probleme, so wie sie heute bei vielen vorkommen, dabei nichts verniedlicht wurde. Der christliche Glaube, vor allem die betende Stimmung von Tandi um gute Veränderung, prägten diesen Roman weiter.
    Die Autorin hat eine spannende, lebendige und realistische  Leseatmosphäre geschaffen. Ehrliche Selbsterkenntnis prägten die Charakter und brachte so die Stimmung des Förderlichen Stark werden mit ein. Die Schwächen fanden auch ihren Raum, turbulent, schmerzliches Lesefühlen garantiert.
    Überraschend Neues und Neue Freunde, sorgten für weiter empfehlendswerte Lesestimmung.
    Briefe an den Vater,(Gebete an Gott schreiben) und dann in ein Kästchen zu legen finde ich besonderst neu und kreativ.
    Eine Leseempfehlung
    5 Punkte
  3. Cover des Buches Kobaltblaue Tage (ISBN: 9783963620744)
    Irene Hannon

    Kobaltblaue Tage

     (15)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier

    Wie lautete dieser alte Spruch? Schiffe sind im Hafen sicher, aber dafür wurden sie nicht gebaut. (Seite 105)

     

    Meine Meinung

    Am Ende meiner Rezension zum Vorgängerbuch „Der Weg zu den Dünen“ hatte ich geschrieben, bis zum nächsten Band der Reihe nicht mehr zwei Jahre warten zu wollen. Zwar war der Abstand länger, als ich eigentlich vor hatte, aber mit rund sechs Monaten doch deutlich kürzer. Da mir das direkt zuvor gelesene Buch nicht allzusehr zugesagt hatte, brauchte ich ein „Wohlfühlbuch“, und da schien dieses auf jeden Fall genau das richtige. Was sich beim Lesen dann auch bestätigt hat.

    Der Schlüssel in vielen Situationen besteht darin, mit dem Herzen zu hören und dorthin zu folgen, wohin es uns führt.“ (S. 181) Eigentlich ist das eine ziemlich gute Zusammenfassung dessen, worum es in diesem Buch geht. Denn hier prallen ganz konkret das „Herz“ und der „Verstand“ aufeinander, was auf den ersten Blick ein eher unlösbares Dilemma zu ergeben scheint. Lexie Graham ist die Polizeichefin von Hope Harbor und Adam Stone ist dabei, sich dort nach verbüßter Gefängnisstrafe ein neues Leben aufzubauen. Ganz sicher will er nie wieder etwas mit der Polizei zu tun haben, wie auch Lexie ein eher ungutes Gefühl hat, sich mit einem ehemaligen Straftäter einzulassen. Zumal beide überhaupt keine Beziehung für ihr Leben eingeplant haben. Aber Pläne können sich ändern. Oder von den Umständen einfach über den Haufen geworfen werden.

    Denn durch seine Vergangenheit ist Adam Stone geradezu prädestiniert dazu, einem Jugendlichen, der dabei ist, in die Kriminalität abzudriften, auf den richtigen Weg zu helfen. Dabei kommt es zwangsweise zu Kontakten mit Lexie Graham, und bei beiden beginnt es zu „funken“, auch wenn sie sich gehörig dagegen wehren. Auch bei diesem ungleichen Paar hat es die Autorin geschafft, die sich anbahnende Beziehung so darzustellen, daß es glaubwürdig ist. 

    Ein Vorteil beim Lesen ist es natürlich, wenn man die Vorgängerbände kennt; doch auch ohne diese kommt man gut zurecht, das Buch ist auch für sich alleine verständlich. Man bemerkt halt manche Anspielung auf Vorereignisse nicht, und etliche Nebenfiguren werden nicht weiter eingeführt, weil die die Hauptfiguren früherer Romane waren. Doch wie gesagt, dieses Buch ist auch für sich alleine verständlich.

    Auch hier sorgen die beiden Pfarrer für Schmunzler; sie sind zwar befreundet, nichtsdestotrotz zur Freude ihrer Umgebung wie der Leser liefern sie sich immer wieder spitzzüngige Wortgefechte. Allerdings haben sie das Herz am rechten Fleck, so daß sie in diesem Buch nicht nur Nebenrollen spielen, sondern entscheidend Einfluß auf die Handlung und deren Ausgang nehmen.

    Wie in den anderen Büchern der Autorin kommen auch hier durchaus ernste Themen zur Sprache, die von ihr jedoch leichtfüßig, aber dennoch mit dem nötigen Ernst, angepackt und (hoffentlich) auch gelöst werden. Am Ende angekommen, habe ich das Buch zufrieden zugeklappt und freue mich auf den nächsten Band der Reihe, der schon in meinem Buchregal steht.

     

    Mein Fazit

    Wieder zeigt die Autorin, daß man in einem Wohlfühlroman auch ernstere Themen verarbeiten kann. Sehr gelungen und süchtigmachend nach mehr aus dieser Reihe.

     

  4. Cover des Buches Der kleine Laden in Sugarcreek (ISBN: 9783868277128)
    Cathy Liggett

    Der kleine Laden in Sugarcreek

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Jessica Holtz, eine alleinerziehende Mutter von einem kleinen 6-jährigen Sohn namens Cole, erbt nach dem Tod ihrer Tante einen Handarbeitsladen in Sugarcreek. Ein kleines Herzstück des Ortes und für sie eine geniale Einnahmequelle. Der einzige Haken ist, dass Jessica überhaupt keine Ahnung von Handarbeiten hat und sich diesbezüglich talentfrei nennen darf.

    Was nun?

    Fest entschlossen, das Erbe ihrer Tante fortzuführen, zieht Jessica nach Sugarcreek und entdeckt, dass ihre Tante einige geheime Dinge am Laufen hatte, die sie gleich mitgeerbt hat. Sie lernt die Immobilienmaklerin Liz kennen, eine alte Freundin ihrer Tante, die an diesen geheimen Aktionen mitbeteiligt war und die junge Amishwitwe Lydia, die in Sachen Handarbeit über die Maßen begabt ist. 

    Es entwickelt sich unter diesen unterschiedlichen Frauen eine ganz wunderbare Freundschaft und sie helfen sich gegenseitig ihre Schatten zu besiegen und den Handarbeitsladen zu neuem Licht erstrahlen zu lassen und dann, ja dann gibt es ja auch so einige männliche Kandidaten......

    Cathy Liggett ist ein wirklicher Wohlfühlroman gelungen, der in seiner gemächlichen und ruhigen Schreibweise einfach der Seele guttut und in einem den Wunsch weckt, doch auch in Sugarcreek zu leben.

    Einfach lesenswert!


  5. Cover des Buches Töchter der Küste (ISBN: 9783868276251)
    Lynn Austin

    Töchter der Küste

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Sophie31

    Cover:

    Auch wenn das Cover in diesem Fall, tatsächlich für mich sehr nebensächlich war, muss ich sagen, dass es gut zur Geschichte passt und man die einzelnen Elemente nach dem Lesen des Buches in Bezug auf die Handlung interpretieren kann. Es fällt zwar nicht direkt ins Auge, fängt aber die Atmosphäre und Handlung des Buches passend ein.

    Inhalt:

    Der Roman handelt von zwei Frauen, die nach dem Sinn ihres Lebens suchen. Anna flieht vor einer gelösten Verlobung in ein Ferienhotel am Black Lake, um ihre Gedanken zu ordnen und über ihr weiteres Leben nachzudenken. Eigentlich lebt sie in Chicago ein Leben im Reichtum und Luxus, aber sie fühlt sich unvollständig. Um diese Leere zu füllen, begibt sie sich auf eine Suche nach Gott und einer persönlichen Beziehung zu ihm, um eine neue Erfüllung für ihr Leben zu finden. Bei ihrer Suche hilft ihr der junge Derk, zu dem sie direkt eine besondere Freundschaft empfindet. 

    Außerdem erzählt Derks Tante Geesje ihre eigene Geschichte als sie vor ungefähr 50 Jahren mit ihrer Familie aus den Niederlanden auswanderte, um ihren Glauben in Freiheit leben zu dürfen. Dabei hat sie einige Schicksalsschläge erlebt und stand vor vielen schwerwiegenden Entscheidungen. Sie ahnt nicht, dass ganz in ihrer Nähe, Anna ihrem Herzen endlich Frieden schenken könnte. 

    Meinung:

    Ich wollte das Buch schon lange lesen, da es mir immer wieder empfohlen wurde und im Nachhinein weiß ich gar nicht, warum ich es nicht schon eher getan habe. Es ist unglaublich schön und tiefgründig. Nicht nur die Geschichte wühlt einen emotional auf und lässt einen mit den Charakteren mitleiden oder hoffen, sondern auch der Aspekt des Glaubens wird auf eine ganz besondere Weise behandelt. Ich lese gerne und viele christliche Romane, aber aus diesem konnte ich mir persönlich wirklich so viel, wie sonst selten, mitnehmen. Man bekommt nochmal eine andere Sicht auf das eigene Leben und die Entscheidungen, die man trifft. Ich will nicht zu viel verraten, aber Gottes Treue wird wunderbar deutlich gemacht. Dieses Buch wird mich definitiv nachhaltig beeinflussen! Auch abgesehen von den wichtigen Botschaften, hat die Geschichte mich total mitgerissen und ich hatte öfter Tränen in den Augen. 

    Fazit:

    Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen und finde es behandelt unglaublich wichtige Themen auf eine Weise, die ich bisher noch in keinem Buch so gelesen habe. Es ist auf jeden Fall eins meiner Highlights dieses Jahr und auch mein bisher liebstes Buch der Autorin. Jetzt bin ich super gespannt auf den nächsten Teil und freue mich schon sehr zu erfahren wie die Geschichte der Charaktere ausgeht. 

  6. Cover des Buches Die Hüterin der Geschichten (ISBN: 9783868275933)
    Lisa Wingate

    Die Hüterin der Geschichten

     (19)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl
    Jenn Gibbs hat sich das Leben aufgebaut, von dem sie geträumt hatte. Sie ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, aber durch den guten Einfluss einer Nachbarin und einer Lehrerin hat sie sich, entgegen der Wünsche ihrer Familie, für das eingesetzt, was sie wollte. Nun arbeitet sie in einem Verlag, und ein Manuskript, das sie auf ihrem Schreibtisch findet, bringt sie zurück an den Ort ihrer Kindheit.
    In diesem Buch ist die Geschichte dieses Manuskripts eingebunden, und beim Lesen des Manuskripts und Erforschen der Geschichte entdeckt Jenn einiges über sich und ihr Leben. Dazu gehört auch die lang aufgeschobene Auseinandersetzung mit ihrer Herkunftsfamilie.
    Das Buch ist sehr spannend geschrieben, und die Protagonistin Jenn ist sympathisch. Es gibt auch einige lustige und auch romantische Stellen. Bei der Suche nach dem Manuskript erfährt der Leser auch Interessantes aus der Geschichte dieser amerikanischen Gebirgswelt. Eine gelungene Mischung aus allem was ein gutes Buch ausmacht. Sehr zu empfehlen!
  7. Cover des Buches Die Lavendelfarm (ISBN: 9783963621499)
    Irene Hannon

    Die Lavendelfarm

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Smilla507

    Diesen Band aus der Hope Habor Serie habe ich sehr genossen! Er gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbänden! Die Geschichte um den Arzt Logan, seine Nichte Molly (und warum sie bei ihm lebt), um Lavendelfarmbesitzerin Jeannette und um eine syrische Flüchtlingsfamilie, die in Hope Habor neue Hoffnung schöpft, hat mich zutiefst berührt. Es geht um viel Trauerverarbeitung und den Mut, neue Schritte zu wagen, Hoffnung zu wagen und wieder zueinander zu finden. Das geschieht nicht einfach so, vor allem, wenn man traumatische Erfahrungen aufarbeiten muss. Natürlich entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach nicht ins Kitschige abdriftet. Dieser Roman gliedert sich perfekt in die vorigen Bände ein, man begegnet ein paar bekannten Menschen: den Pastoren z. B. und dem Imbissbudenbesitzer Charley, der wie immer über alles und jeden Bescheid weiß, Ratschläge erteilt und die Menschen ein bisschen anstupst, in eine bestimmte Richtung zu gehen. Man muss aber keine bestimmte Reihenfolge einhalten, da alle Bände in sich abgeschlossen sind. Ein wunderbar zu lesendes Buch darüber, wie Gott uns neue Hoffnung schenkt, unsere Wunden heilt und hilft, über unsere eigenen Schatten zu springen. Ein Wohlfühlroman mit Meeresrauschen und Tiefgang!

  8. Cover des Buches Das Herz voller Träume (ISBN: 9783963620386)
    Lindsay Harrel

    Das Herz voller Träume

     (17)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Nach langen Jahren des Wartens hat Megan endlich ein neues Herz bekommen – der Aufbruch in ein neues, gesundes Leben. Doch so einfach ist es nicht: Megan verharrt in Altbekanntem. Als sie die Eltern der Herzspenderin kennenlernt und diese ihr das Tagebuch ihrer Tochter Amanda schenken, ändert sich Megans Einstellung. Im Tagebuch war eine Liste von 25 Dingen, die Amanda unbedingt machen wollte. Megan beschliesst, an Amandas statt diese Dinge zu machen. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Crystal, einer erfolgreichen Karrierefrau, begibt sie sich auf eine weite Reise. Wird sie tatsächlich alle Punkte abarbeiten können? Wird ihr Herz das mitmachen?

    Erster Eindruck: Ein buntes, auffälliges Cover mit diversen Reisezielen – gefällt mir.

    Megans Herzkrankheit hat viele Jahre ihr Leben dominiert. Doch nicht nur sie, sondern auch ihre Eltern und ihre Zwillingsschwester waren davon unmittelbar stark betroffen. Die unzähligen Stunden, Tage, Wochen des Bangens um Megans Leben waren sehr kräftezehrend. Megans Mitteilung an die Familie, dass sie sich auf eine weite Reise begeben will, trifft daher auf grosse Besorgnis. Insbesondere Megans Mutter befürchtet, dass sich ihre Tochter übernimmt. Schlussendlich beschliesst Crystal, ihre Schwester zu begleiten, auch wenn sie sich jobmässig eigentlich keine Auszeit leisten kann. Crystal gibt gegen aussen stets die taffe Karrierefrau, die alles im Griff hat, dabei kämpft sie gerade um ihre Ehe sowie um eine Beförderung und leidet unter diffusen Magenschmerzen. Und nun soll sie Megan begleiten. Wie soll das gehen? Schliesslich hatten sie in den letzten Jahren ein schwieriges Verhältnis…
    Was sind die abzuarbeitenden Punkte auf der Liste? Das wären z.B. der Besuch des Taj Mahal oder des Eiffelturms, einmal Nacktbaden, in Pamplona mit den Bullen rennen oder im Regen einen attraktiven Fremden küssen. Das sind ja sehr interessante Herausforderungen! Es dauert eine gewisse Zeit, bis Megan das neue Herz als ihr eigenes Herz ansieht und auch beginnt, sich Gedanken über die eigene Zukunft zu machen. Doch auch bei Crystal bringt die Reise einiges in Bewegung…

    Die folgenden Aussagen haben mich am meisten zum Nachdenken gebracht:
    - „Es ist nicht nur Amandas Reise. Es ist auch deine.“ (Crystal zu Megan)
    - „Ich habe Angst […]. Angst davor, die Kontrolle zu verlieren – über mich selbst, meine Situation, mein Leben.“ (Crystal zu Brian)


    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen – sie war leise und berührend. Es geht um so viel mehr als nur um das Abhaken einer To-do-list oder eine Reise. Auf der Rückseite des Buches steht „Ein wundervoller Roman, der einem ganz neu vor Augen schreibt, worauf es im Leben wirklich ankommt.“ – dem kann ich vollumfänglich zustimmen. Von mir gibt es daher die volle Sternezahl.

  9. Cover des Buches Rebekkas Melodie (ISBN: 9783868276619)
    Tamera Alexander

    Rebekkas Melodie

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Neling

     Rebekka eine junge Musikerin hat einen für ihre Zeit unmöglichen Traum. Sie möchte als Geigerin in einem Orchester auftreten. Doch das ist 1871 in Nashville / Amerika noch nicht möglich.....

    Der Francke Verlag steht für gute christliche Romane und hat mit Rebekkas Melodie ein Buch verlegt, welches berührt und sehr gut unterhält. Das war mein zweites Buch der Autorin und es gefiel mir sehr gut. Ich erfuhr erst hinterher dass Rebekkas Melodie der 3. Teil einer Serie ist. Aber die Bücher sind in sich abgeschlossen, jeweils steht eine andere Protagonistin im Vordergrund.   Rebekka war mir nicht gleichermaßen sympathisch, machte aber im Laufe des Romans eine positive Entwicklung durch. Besser gefiel mir der junge Maestro "Tate".Auch die Handlung nimmt in der zweiten Hälfte an Fahrt auf, wird richtig spannend. Grade der Abschnitt bei Tates Eltern in den Bergen gefiel mir ganz besonders und sprach mich sehr an. Da kommt auch die christliche Botschaft klar durch.Das gefiel mir gut, ebenso wie der histrische Hintergrund.  Aber auch wer es gern ein wenig  romantisch hat, kommt bei Rebekkas Melodie auf seine Kosten. So empfehle ich das Buch gern weiter und vergebe 5 von 5 Sternen. 

  10. Cover des Buches Der Weg zu den Dünen (ISBN: 9783963620430)
    Irene Hannon

    Der Weg zu den Dünen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier

    Aber die Menschen sind überall gleich. Es ist so, wie meine Großmutter vor langer Zeit zu mir sagte: Das Aussehen und die Sprache können verschieden sein, aber darunter regen sich in allen Herzen die gleichen Gefühle. (Seite 174)

    Meine Meinung

    Nun wurden es doch rund zwei Jahre, bis ich wieder zu einem Hope-Harbor-Buch gegriffen habe. Es ergab sich einfach nicht, dafür war die Rückkehr auf die Insel jetzt umso schöner. Nach einigen, teils eher rauhen, Western brauchte ich etwas zum „Ausruhen“ - da war dieses Buch genau das richtige. Dabei konnte ich gleich feststellen, daß das zwar das zweite Buch der Reihe ist, die Romane jedoch inhaltlich selbständig und auch ohne Kenntnis des anderen Buches verständlich sind. Soweit notwendig, werden entsprechende Informationen eingeflochten.

    Bei einem Blick in die Inhaltsangabe zum Vorgänger fiel mir auf, daß beide Bücher ähnlich beginnen (und vermutlich auch ähnlich enden), was ihnen aber keinen Abbruch tut. Schließlich ist bei so einem Buch der Ausgang meist aus dem Buchrückentext zu schließen; es geht nicht so sehr um eine spannende Handlung, die sich in unbekannte Richtung entwickelt, sondern wie bei so vielen anderen Büchern ist der Weg das Ziel. Und dieser Weg war äußerst angenehm zu lesen.

    Während die Architektin BJ Stevens schon recht genaue Vorstellungen von ihrem weiteren Leben hat, sieht das bei Eric Nash ganz anders aus. Seit Beginn des Studiums arbeitete er planmäßig darauf hin, Partner in einer Anwaltskanzlei in einer Großstadt zu werden, mit entsprechendem Verdienst und Ansehen. Jetzt sind diese Pläne von außer her durchkreuzt worden und er muß sich über seine Zukunft klar werden; aufkommende Gefühle für BJ machen die Entscheidung nicht gerade einfacher. Denn sie weiß genau, was sie will: so ein Leben, wie er es anstrebt, auf keinen Fall. Die sich daraus ergebenden Probleme und (inneren) Konflikte entwickeln sich folgerichtig und werden nachvollziehbar beschrieben.

    Die Originalausgabe erschien 2016, also relativ kurz nach der Flüchtlingskrise. Ob diese der Anstoß war, sei dahingestellt, jedenfalls taucht die Thematik unverhofft auch in diesem Buch auf, natürlich auf amerikanische Weise: Luis, einer der Arbeiter von BJ, ist ein Flüchtling aus Kuba. Solche erhalten in den USA automatisch eine Green Card und, wenn sie wünschen, Unterstützung. Problematisch wird es erst beim Einleben, beim Verarbeiten der Vergangenheit. Beides ist, vor allem bei Luis, nicht einfach, und gibt dem Buch eine ernste Note und einen gewissen Tiefgang, wie das auch schon beim ersten Band der Reihe der Fall war. Auch hier hat die Autorin wieder schwierige Themen in einen Unterhaltungsroman gepackt, ohne dabei den Wohlfühlfaktor zu vernachlässigen.

    An meine eigenen Erfahrungen aus früheren Zeiten fühlte ich mich erinnert, als BJ dem Vorstand der Wohltätigkeitsorganisation „Helfende Hände“ ein neues Projekt vorschlug und Bedenkenträger versuchten, das zu Fall zu bringen (vgl. S. 136f). Wenn erst einmal Gremien zu entscheiden haben, und es um Verantwortung geht, ist es halt überall am Einfachsten, wenn alles so bleibt, wie es ist. Im Buch wie im richtigen Leben.

    Für manchen Schmunzler sorgten die beiden Pfarrer, die zwar befreundet sind, sich nichtsdestotrotz zur Freude ihrer Umgebung wie der Leser immer wieder spitzzüngige Wortgefechte liefern.

    Am Ende fügt sich dann alles, wie es sich für ein Wohlfühlbuch gehört, zu einem runden Schluß. Ich bin gespannt, ob ich dieses Mal meinen Vorsatz, das nächste Buch der Reihe bald zu lesen, in die Tat umsetze.

     

    Mein Fazit

    „Hope Harbor“ (Hoffnung Hafen) - das Buch macht dem Namen der Stadt, in der die Handlung angesiedelt ist, alle Ehre und hat mir einige vergnügliche und wohltuende Lesestunden bereitet.

     

  11. Cover des Buches Ufer der Erinnerung (ISBN: 9783963620737)
    Lynn Austin

    Ufer der Erinnerung

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Sophie31

    Cover: 

    Das Cover passt zum ersten Band und auch der Titel wurde gut gewählt. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich die englischen Ausgaben viel schöner finde ;).

    Inhalt: 

    Zum Inhalt will ich nicht zu viel verraten, da ich sonst auf den ersten Band spoilern würde. Mit diesem Buch schließt Lynn Austin nämlich nahtlos an "Töchter der Küste" an und man kann die Bücher nicht unabhängig voneinander lesen. Erneut begleiten wir Anna und Geesje in ihrem Leben und es kommt noch die junge Cornelia dazu. Jede der drei Frauen muss sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen bzw. die Wahrheit ans Licht bringen. Zudem müssen sie entscheiden wie ihre Zukunft aussehen wird. Dabei müssen sie Geheimnisse lüften, wahre Liebe erfahren und lernen zu vergeben.

    Meinung:

    Wie schon in meiner Kurzmeinung zusammengefasst, hat mir das Buch noch einen Ticken besser als sein Vorgänger gefallen. Das lag aber vermutlich vor allem an dem Ende. Die Auflösung hat mir nämlich besonders gut gefallen und ich fand es beeindruckend, wie die Handlungen/ Hinweise zusammengeführt wurden. Tatsächlich gefiel mir die zweite Hälfte des Buches auch besser, als die Erste, da ich zu Anfang noch nicht ganz in der Spannung drin war. Allerdings braucht man auch diese Vorlaufzeit, um in der Auflösung dann einen Zusammenhang zu sehen. Der Glaube spielt natürlich auch wieder eine wichtige Rolle. Dieser Aspekt hat mir ja bereits im ersten Buch enorm gefallen und auch dieses Mal ist mir das wieder sehr positiv aufgefallen. Die Handlung war dieses Mal besonders spannend und vor allem die Geschichte von Annas Mutter hat mich gefesselt. Anna ist mir wirklich richtig ans Herz gewachsen und auch Derk ist einfach ein so lieber Mann. Mit Geesje hab ich mir an manchen Stellen schwerer getan, aber trotzdem konnte ich sie verstehen und auch gern haben. Cornelias Geschichte ist ebenfalls sehr interessant und hat mich zudem sehr berührt. Durch die Charaktere, die Handlung und den Aspekt des Glaubens ist das Buch mein neues Lieblingsbuch der Autorin.

    Fazit:

    Eine sehr schöne Fortsetzung, die den ersten Band noch toppen konnte. Ich habe die Charakter nur ungern verlassen und falls es irgendwann noch einen dritten Teil geben sollte, würde ich mich sehr freuen. Ich kann die beiden Bücher nur jedem ans Herz legen.


  12. Cover des Buches Wir hofften auf bessere Zeiten (ISBN: 9783963621208)
    Erin Bartels

    Wir hofften auf bessere Zeiten

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter

    Meine Meinung zum Roman:

    Wir hofften auf bessere Zeiten


    Inhalt in meinen Worten:

    Drei Generationen, heute, 1960 und 1860, Jahreszahlen, die eigentlich nichts miteinander zu tun und doch hängen sie zusammen. Es geht um die Problematik zwischen Weißen und Schwarzen Menschen. Menschen die anders sind. Die als Sklaven gehalten wurden und die man ausbeutete. Die man ausschloss nur weil sie eine andere Hautfarbe hatten. Zudem geht es darum wie drei Frauen hinter die Vorhänge sehen, helfen, wo es keiner mehr sonst tun würde, Liebe empfinden, wo Hass regieren möchte. 

    Die Frage ist, folgst du den drei Frauen und lässt dich mitnehmen?


    Wie ich das Gelesene empfinde:

    Das Buch riss mich ziemlich schnell in seinen Bann. Gut empfand ich dabei, das ich erst in der Jetzigen Zeit mich befinde, dann um 1963 und eben um 1860. Denn in jedem einzelnen Jahr passiert so unglaublich viel. Sei es ein Kind das nicht als weißes auf die Welt kommt und deswegen vertauscht werden muss. Sei es das eine Ehe geschlossen wird, obwohl alle dagegen sind, sei es das ein Richter alles andere als Fair ist und sei es das eine alte Frau einem Mädchen das Leben neu zeigt unter verschiedenen Aspekten des Lebens. Das hat mich unendlich berührt und auch in den Bann gezogen, so das ich wirklich an einem Abend stur durchgelesen habe, denn ich wollte wissen wie die Geschichte endet, doch irgendwie blieb mir das ein oder andere noch zu sehr offen. War nicht gut genug aufgelöst dafür hat mein Kopfkino dafür reichlich weiter die Geschichte gesponnen. 


    Die Charaktere:

    Es geht um starke Frauen, um eine junge Frau die mitten im Krieg steckt wo sich die Sklavenverhältnisse ändern müssen, dann um eine Frau die mitten im Aufruhr heiratet und dennoch alles daran setzt das es klappen kann, und es geht um eine Journalistin die einen geheimnisvollen Auftrag erhält. Alle Frauen sind ziemlich tapfer, stark und behaupten sich gegen Männer. Dabei ist der Glaube eine wichtige Ressource. Doch ein heimlicher Hauptakteur ist ein Haus, das schon 1860 stand und deswegen auch vieles mit ansehen musste und durfte und deswegen klar seine Geheimnisse offenbaren möchte. Es geht aber um so vieles mehr und die Charaktere sind wirklich autark und intensiv.


    Spannung:

    Dadurch das es drei verschiedene Handlungsstränge gibt, die aber zusammengehören, ist es unendlich spannend, denn immer dann wenn ich gerade wissen mag wie es weiter geht, kommt das nächste Jahr und ich erfahre wieder neues. So blieb ich am Buch kleben und konnte kaum aufhören zu lesen. 


    Empfehlung:

    Das Buch greift ein irre wichtiges Thema auf, das auch in Deutschland immer mehr Gehör finden muss und sollte. Nämlich das egal welche Hautfarbe ein Mensch hat, er ist nicht anders als du oder ich. Nur wenn er sich doof verhält ist er auch doof, wobei manchmal lohnt es sich, gerade hier auch wirklich bewusst hinzusehen, warum der Mensch so ist, wie er ist. 

    Für mich ist dieses Buch wirklich eine Augenweite gewesen und genial ist, das Frauen eine enorm wichtige Rolle dabei spielen. 

    Es ist ein christlicher Roman, wo auch hinweise auf den Glauben gesetzt werden, jedoch so das es nicht aufdringlich oder wie ein Bekehrungsversuch wirkte, sondern eher wie ein Beisatz, die Frage ob Gott den Weg vorzeichnet und das man manches erst Jahre später versteht fand ich gut. 

    Deswegen lest das Buch. Egal ob 14 Jahre oder 99. Es ist ein Buch dass das Herz berührt.

    Und ich hoffe irgendwie das es noch einen Nachfolger geben wird, denn mir blieb irgendwie noch manches zu offen. 


    Bewertung:

    Gute Unterhaltung, Augenweite auf ein aktuelles Thema, Spannung und Träumen stehen im Vordergrund und genau das mochte ich an diesem Werk, weswegen ich auch volle fünf Sterne vergeben möchte. 


  13. Cover des Buches Du bist die Nächste (ISBN: 9783963621239)
    Rachel Dylan

    Du bist die Nächste

     (13)
    Aktuelle Rezension von: claudi-1963

    "Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht." (1. Mose 9 , 6)
    Staatsanwältin Sophie Dawson die momentan einen interessanten Fall um Wirtschaftskriminalität bearbeitet, stürzt sich voller Engagement in diesen. In diesem hat der Bankangestellte der SID Glen Shelton über Jahre mehrere Klienten um ihr Geld betrogen. Auf dem Weg nach Hause hält Sophie an einem kleinen Laden, um etwas einzukaufen. Dort wird sie Zeugin, wie ein junger Mann zwei kaltblütige Morde begeht, dass dieser ausgerechnet der Bruder eines Kartellbosses ist, ahnt sie da noch nicht. So steht Sophie auf einmal auf der anderen Seite, den als alleinige Zeugin soll sie nun vor Gericht aussagen. Nicht nur das sie mit ihrem eigentlichen Fall unter einem enormen Druck steht, muss sie nun zusätzlich um ihr Leben fürchten und kämpfen. Mehrere Anschläge auf Sophie bleiben dank des Personenschützers Cooper Knight, den ihr Vater ohne ihren Willen angeheuert hat ohne Erfolg.


    Meine Meinung:
    Das recht unscheinbare Cover weist mit der Pistolenkugel daraufhin, das es sich hier um einen Krimi/Thriller handelt. Dieses Buch ist nach "Tödliche Nebenwirkung" der zweite Band der Atlanta-Justice Reihe, bisher für mich allerdings erst der erste. Der Schreibstil flüssig, unterhaltsam, spannend, fesselnd und mitunter sogar noch romantisch dazu. Dabei sind in kursiver Schrift immer wieder kurze Gebete oder christliche Gedanken in den Text eingearbeitet. Dadurch wird dieser interessanten Justizthriller, mit romantischer Liebesgeschichte ein besonderes Lesevergnügen für mich. Hier spürt man zudem sehr gut, dass die Autorin Rachel Dylan selbst jahrelang Anwältin in namhaften amerikanischen Kanzleien war. Kein Wunder also das sie sich in den USA hauptsächlich auf christliche Bücher, die in einer Welt mit Recht, Ordnung und Gerichten zutun haben, spezialisiert hat. Zudem sind ihr christliche Werte, Gebet und Glaube wichtig, das sie dies deshalb in ihre Texte einfließen lässt. Für mich ist dieses Buch bisher einer der spannendsten christlichen Thriller gewesen, die ich gelesen habe. Man kann dieses Buch jedoch, selbst wenn man mit dem christlichen Glauben nicht viel zu tun hat, ebenso gut lesen. Zwar kommen die Örtlichkeiten von Atlanta wenig zu Geltung, dafür sind ihre Charaktere umso stärker und gut durchdacht. Dabei kann die im Privaten eher zurückhaltende, gläubige, sympathische Sophie als Anwältin schon mal ganz anders auftreten. Lediglich warum sie ab und zu ihre Panikattacken hat, wird hier leider nicht gut erläutert, was ich etwas schade fand. Der smarte, gut aussehende Cooper Knight, der eine schwere Kindheit hinter sich hat, scheint im Sicherheitsunternehmen seine Zukunft zu sehen. Seine Probleme liegen dagegen eher im privaten Bereich. Trotz seines intensiven Glaubens hat er wegen seiner Vergangenheit Angst sich zu binden und auf eine Frau und Familie einzulassen. Nicht gerade eine gute Voraussetzung für die Liebe. Dem Buch, welches nicht nur spannende, sondern ebenso romantische Lesestunden verspricht, gebe ich gerne eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Das kleine Café im Herzen der Stadt (ISBN: 9783963621284)
    Katie Ganshert

    Das kleine Café im Herzen der Stadt

     (14)
    Aktuelle Rezension von: RealMajo

    Meine Meinung 

    Das kleine Café im Herzen der Stadt von Katie Ganshert ist der zweite Teil der Lebensgeschichte von Robin Price. Ich kenne den ersten Teil nicht, hatte aber nicht das Gefühl dass mir beim Lesen Vorwissen fehlt. Alles was man wissen muss wird erzählt ohne dass es wie störende Rückblicke wirkt. Das Buch ist meistens aus der Sicht der Protagonisten Robin und Ian verfasst, es gibt aber auch Kapitel die zum besseren Verständnis aus der Sicht von anderen Personen geschrieben sind.

    Mir gefällt die Geschichte sehr gut, allerdings hatte ich große Probleme die ganzen Personen auseinander zu halten. Die Protagonistin Robin mag ich nicht besonders. Auch wenn ihre Geschichte sehr tragisch ist finde ich dass sie zu stur ist und sich Veränderungen zu sehr in den Weg stellt, deswegen finde ich ihren Gesinnungswechsel am Ende unglaubwürdig, der meiner Meinung nach nur passiert ist um ein Happy End zu haben. Die zweite Hauptfigut Ian ist mir schon sympathischer, auch wenn ich finde, dass seine beruflichen Wünsche, die im Gegensatz zu denen seines Vaters stehen, und sein Verhalten allgemein auch etwas zu angepasst an die Geschichte wirkt.


    Mein Fazit 

    Trotz meiner Kritik hat mich das Buch aber gut unterhalten. Es ist eine schöne Geschichte die sich gut lesen und einem für einige Stunden den Alltag vergessen lässt, deswegen bekommt sie von mir 4 Sterne.

  15. Cover des Buches Barfuß am See (ISBN: 9783868275162)
    Denise Hunter

    Barfuß am See

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Tierärztin Madison McKinley kennt nur noch ein Ziel: jüngste Siegerin der berühmten Segelregatta auf dem Fluss ihrer Heimatstadt Chapel Springs, Indiana, zu werden. Niemand weiß, dass sie damit den Traum ihres Zwillingsbruders erfüllen will, dessen tragischer Tod als Teenager ihren Glauben ins Wanken gebracht hat. Dieses Jahr ist ihre letzte Chance, was ihr nicht viel Zeit gibt, ihre Angst vor dem Wasser zu verlieren. Als der eigentliche Lehrer ihres Segelkurses, den sie extra bei einer Wohltätigkeitsauktion ersteigert hat, verhindert ist, springt ausgerechnet Beckett O'Reilly ein. Das trifft Madison schwer, nicht nur weil er zu Schulzeiten viel angestellt hat, vor kurzem ist auch noch ihre jüngere Schwester nach einem Date mit ihm Hals über Kopf weggelaufen. Beckett ist ebenfalls nicht sonderlich erfreut, hat er doch immer für Maddie geschwärmt, hielt sich ihrer aber nie für würdig. Die Trainingsstunden bringen die beiden einander jedoch unerwartet näher.

    Was lange währt, wird endlich gut, könnte als Untertitel des ersten Bands der „Chapel Springs“-Serie von Denise Hunter herhalten, denn es wird schnell deutlich, dass hinter der vermeintlichen Abneigung von Held und Heldin eigentlich das genaue Gegenteil steckt. Unter diesen Vorzeichen entwickelt sich ganz behutsam eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen zwei herzensguten Menschen, die nach allem, was sie durchgemacht haben und was sie noch immer verfolgt, wirklich etwas Glück verdient haben. Dem stehen allerdings zuvor noch einige Geheimnisse im Weg, die auf teils schmerzhafte, aber berührende Weise gelüftet werden. Maddie und Beckett erweisen sich letztendlich als stark genug, auch dank ihres – wiedergewonnenen – Gottvertrauens, alle Klippen zu umschiffen. (TD)

  16. Cover des Buches Eines Tages werden wir tanzen (ISBN: 9783868275940)
    Denise Hunter

    Eines Tages werden wir tanzen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: peanjo
    Jade McKinley ist eine junge Musikerin, die versucht in Chicago ihren Durchbruch zu schaffen. Aber bald schon muss sie nach Hause zurückkehren, denn ihr Leben hat eine tragische Wendung genommen: Nach einer Vergewaltigung ist sie schwanger. In ihrer Verzweiflung fasse Jade den Plan, zu heiraten und so zu gewährleisten, dass ihre Kindern mit einen Vater aufwachsen. Aber verlieben will sie sich auf keinen Fall, denn bereits einmal hat sie einen Menschen – ihren Verlobten Aaron – durch den Tod verloren. Als Jade nach Hause kommt, möchte sie ihre Familie nicht mit ihren Problemen belasten, vor allem als ihre Mutter einen Herzinfarkt erleidet. Deshalb wendet sie sich an Daniel, ihren alten Freund aus Kindertagen und der beste Freund ihres Bruders Ryan. Er ist Bürgermeister des kleines Ortes Chapel Springs und kennt damit jeden und alle. Er kann Jade sicher einige mögliche Kandidaten für dieses Vorhaben nennen. Und dabei ahnt Jade natürlich nicht, dass Daniel sie schon seit vielen Jahren liebt und sofort heiraten würde, auch wenn die Bedingung wäre, dass Jade seine Liebe nicht so erwidern würde, wie er es sich wünscht. Aber manchmal muss man etwas erst fast verlieren, bevor man erkennt, was man schon hat.
  17. Cover des Buches Kein schlechter Tausch (ISBN: 9783963621291)
    Karen Witemeyer

    Kein schlechter Tausch

     (13)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt:

    Texas, 1890: Die junge, mittellose Witwe Ruth zieht mit ihrer kleinen Tochter in den Kurort Hope Springs, um dort als Köchin zu arbeiten. Alles, was sie besitzt, ist eine Brosche, die schon seit Generationen in Familienbesitz ist – sie zu verkaufen kommt daher gar nicht in Frage. Doch wie soll Ruth die Miete für ihre Unterkunft bezahlen? Ihr Vermieter ist der Reiche Mr. Azlin, dem die halbe Stadt gehört, der jedoch sehr zurückgezogen lebt und keinen an sich heran lässt. Ruth hat eine zündende Idee…

     

    Persönlicher Eindruck:

    Es handelt sich bei diesem Buch um eine Novelle aus der Reihe „Kleine Auszeit Roman aus dem Francke Verlag. Ein Kurzroman, der aber alles mitbringt, was man als Leser an Karen Witemeyers Büchern so liebt: eine beschauliche Kleinstadt im Wilden Westen, nette Figuren, die große Liebe und natürlich ein Happy End.

    So ist es auch hier: Ruth hat es nicht leicht, sie hat nach einem Schicksalsschlag eine Arbeit in einem Café bekommen, kann sich aber die Unterkunft für sich und ihre Tochter nicht leisten. Was sie allerdings hat, ist unerschütterliches Gottvertrauen und gute Ideen. So bietet sie dem kauzigen Vermieter eine Art Tauschhandel an. Mr. Azlin ist nicht gerade begeistert, willigt aber ein und kann sich Ruths Charme bald nicht mehr entziehen. Stück für Stück fühlen die beiden sich zueinander hingezogen, nicht zuletzt weil Bo Azlin einen Narren in Ruths vorlauter Tochter gefressen hat.

    Da sind wir auch schon beim Stichwort: Naomi. Das Mädchen ist laut Romanhandlung 7 Jahre alt, kommt aber reichlich altklug daher und erscheint mir nicht wie ein kleines Mädchen. Vielleicht werden Kinder im 19. Jahrhundert schneller „erwachsen“, aber oft erschien mir Naomi einfach zu reif und auch reichlich abgeklärt für ihr Alter. Gut, altkluge Kinder muss man mögen – es hat mich jetzt nicht ganz so gestört, aber sollte trotzdem Erwähnung finden.

    Natürlich geht in einem Kurzroman alles schnelle vonstatten, so auch in diesem Fall. Naomis Zustimmung am Ende war völlig ohne Eifersucht und ziemlich rational, obwohl der Tod ihres richtigen Vaters noch gar nicht lange her ist. Es ist einfach sehr viel sehr rosarot, dennoch macht die Geschichte Spaß und ist genau richtig als kleines Geschenk zur Genesung, oder als Mitbringsel.

    Der christliche Aspekt ist minimal.

    Die Reihe „Kleine Auszeit Roman“ wird fortgesetzt, derzeit sind bereits 8 Kurzromane in Franckes Sortiment erhältlich. Das Cover kommt recht schlicht daher, allerdings empfinde ich das Buch aufgrund seines festen Einbandes als sehr hochwertig.

    Mein Fazit: Ein schönes und kurzweiliges Lesevergnügen für alle, die einen kurzen Ausflug in die Zeit des Wilden Westens unternehmen wollen!

  18. Cover des Buches Alles, was noch vor uns liegt (ISBN: 9783963621888)
    Lindsay Harrel

    Alles, was noch vor uns liegt

     (9)
    Aktuelle Rezension von: vielleser18

    Nach dem Unfalltod ihrer Männer reagieren die Schwägerinnen Eva und Angela ganz unterschiedlich in ihrer Trauer. Während  bei der gut betuchten Eva die künstlerische Ader zum Erliegen gekommen ist und sie es nicht mehr schafft als Floristin zu arbeiten und sich stattdessen mehr schlecht als recht versucht Brents Andenken durch soziales Engagement hochzuhalten, muss Angela sich und ihre Kinder mit mehreren Jobs übers Wasser halten, ihre Wut auf Wes, dem sie seine Abenteuer ankreidet, ist ungebrochen hoch. Während Eva sich mit jeder Faser an dem festhalten will, was im Leben ihres Mannes wichtig war, will Angela vergessen. Dann kommt Eva auf die Idee, sie und Angela sollten an Stelle ihrer Männer an einem Ultramarathon in Neuseeland teilnehmen. Nachdem sie lange gebraucht hat, um Angela zu überzeugen, brechen die beiden und die Familie auf, um am anderen Ende der Welt Schritt für Schritt nicht nur dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, sonden auch ihre Trauer zu bewältigen, die Vergangenheit zu akzeptieren und einen Neuanfang  zu wagen.

    Der Roman liest sich sehr flüssig, die zwei unterschiedlichen Protagonistinnen, aber auch die Nebenfiguren, sind sehr gut herausgearbeitet worden, ihre Trauerarbeit, ihre Beweggründe, vor allem die Entwicklung, die sie durchleben und wie sie miteinander agieren, sich ergänzen lernen. Eva und Angela sind total unterschiedlich, ihre Art, ihr Leben, ihre Gefühle und damit auch der Weg der Trauerarbeit, die sie bestreiten. Nachdem sie das Jahr nach dem Tod der Männer kaum Verbindung zueinander hatten, bewirkt nun die gemeinsame Aufgabe, der sie sich stellen, dass sie miteinander reden, sich näher kennenlernen und vor allem auch den jeweiligen anderen aufbauen und ihm helfen. Die Autorin hat dies gut herausgearbeitet und es authentisch erzählt.
    Das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen, allerdings spielt der Glaube hier eher eine Nebenrolle. In der Mitte des Buches hätte die Handlung etwas gestrafft werden können, dennoch bin ich der Geschichte sehr gerne gefolgt, denn die Entwicklung der Protagonistinnen ist fesselnd, aber auch die landschaftlichen Schauplätze sind sehr eindrucksvoll beschrieben. Die beeindruckende Landschaft in Neuseeland, nicht nur rund um den Wanaka See, würde ich gerne einmal in Natura sehen. Auch Buch wurden einige Plätze, Städte, Aktionen und Landschaften beschrieben und haben Sehnsucht geweckt. Auf dem wunderbaren Cover kann man übrigens den berühmten Wanaka Baum sehen.

  19. Cover des Buches Der Tag, an dem die Zeit stillstand (ISBN: 9783963621864)
    Katie Ganshert

    Der Tag, an dem die Zeit stillstand

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Moinseetretboot

    Autumn ist die einzige Überlebende eines Anschlags auf einen U-Bahn-Waggon mitten in Chicago. 

    Auch ein Jahr später hat sie noch mit psychischen Folgen zu kämpfen. Erst, als sie anfängt, Kontakt zu der 12-jährigen Reese zu aufzubauen — der Tochter einer der Opfer —, findet sie langsam ins Leben zurück, indem die beiden ein Erinnerungsvideo für die Verstorbenen drehen. 


    Ich hatte trotz des tollen Prologs meine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Erst nach ein paar Kapiteln hatte ich mich an die Erzählweise und die häufig plötzlichen Perspektivwechsel gewöhnt und (fast) den Überblick über die ganzen Personen gewonnen. Autumns Familie ist nämlich riesig. Einige Familienszenen werden über das gesamte Buch hinweg meiner Meinung nach auch etwas zu ausführlich beschrieben. 

    Während ich am Anfang des Buches die Handlung etwas schleppend fand, habe ich schon bald mit Autumn, Reese und ihren Familien mitgefiebert, während mir die Charaktere immer weiter ans Herz gewachsen sind. Katie Ganshert hat hier ganz tolle Personen erschaffen. Ihre Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte. Auch die Stimmung wurde im Laufe des Buches immer besser und am Ende standen mir sogar ein paar Tränen in den Augen. Einige Seiten musste ich mir einfach markieren, weil die Worte so tiefgründig und berührend waren. 

    Besonders gut hat mir auch der Bezug zu Gott gefallen und wie realistisch die Autorin den amerikanischen Lifestyle rübergebracht hat. 


    „Der Tag, an dem die Zeit stillstand“ ist ein wirklich berührender Erwachsenenroman, der Mut macht und Zuversicht schenkt. Es wird ein bisschen romantisch, aber auch tiefsinnig, traurig und schön. Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten, nach ein paar Kapiteln war ich aber von der Geschichte gefesselt und habe das Buch in einer langen Late-Night-Session beendet. Ich werde noch oft an diesen Roman denken und kann euch nur empfehlen, ihn auch zu lesen.

  20. Cover des Buches Eine Woche im Gestern (ISBN: 9783868277111)
    Denise Hunter

    Eine Woche im Gestern

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Arwen10
    Nachdem ich nun die drei anderen Bände der Serie gelesen habe, wollte ich unbedingt wissen, wie es nun mit Ryan weitergeht. In den Bänden davor hat man immer wieder etwas von ihm gelesen und seine Geschichte ist sehr tragisch. In diesem Buch erfährt man etwas über die Hintergründe . Dazu begleitet Ryan seine Exfrau Abby zum Hochzeitstag ihrer Eltern, die nie darüber informiert wurden, dass sie geschieden sind. Als Ryan dort ankommt, erfährt er auch wieso.

    Denise Hunter lese ich unheimlich gerne. Und auch dieses Buch konnte mich wieder in seinen Bann ziehen. Ich bin schon sehr gespannt, auf das nächste Buch der Autorin. Denise Hunter versteht es, gefühlvolle und mitreißende Geschichten zu erzählen, in die man gerne versinkt und die spannend und unterhaltsam gleichzeitig sind.  Dieses Buch ist etwas anders, da es mit einer Ehescheidung beginnt.


    Als Leser versteht man sehr gut, warum es dazu gekommen ist. Gleichzeitig ist es toll, dass Ryan Abby wieder für sich gewinnen möchte. Christliche Aspekte sind im Roman vorhanden und gekonnt in die Handlung verwoben. Anders als in üblichen Liebesromanen werden die Themen durchaus tiefsinnig behandelt und wirken dadurch beim Leser sehr authentisch. Ich kann die Romane der Autorin nur empfehlen für alle Leser/innen, die neben Unterhaltung auch Tiefe in den Geschichten mögen. Bisher hat mir jedes der von ihr auf deutsch erschienenen Bücher gefallen und ich freue mich auf alles, was noch kommt.
  21. Cover des Buches Das Motel der vergessenen Träume (ISBN: 9783868277098)
    Katie Ganshert

    Das Motel der vergessenen Träume

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Neling

    Kurzmeinung: Tiefgründiger christlicher Roman, der das Herz berührt- 5 Sterne!

    Das Motel der vergessenen Träume erzählt sehr bewegend die Geschichte von zwei jungen Frauen. Carmen ist verheiratet, hat aber nach mehreren Fehlgeburten Hoffnung und Mut verloren und leidet sehr unter ihrer Kinderlosigkeit. Ihre Halbschwester Gracie ist bei der alkoholabhängigen Mutter aufgewachsen und wütend auf Carmen. Werden  die Frauen zueinander finden. Und was wird aus dem alten verfallenen Motel? Dieser Roman sticht aus der Vielzahl von Romanen positiv heraus und besticht durch die Tiefgründigkeit und die christlichen Bilder, die gleichnishaft sind.  Die Autorin schaffte es sehr gut mich mit ihrer Geschichte zu berühren . Es geht in dem Buch auch um Fragen wie Warum lässt Gott das zu? Müsste Gott mich nicht eigentlich belohnen, enthält er mir nicht etwas vor, was mir zusteht? Auch um Heuchelei geht es in dem Buch und darum, wie wir echt und authentisch leben können. So regt der Roman auch beim lesen noch zum Nachdenken an. Für den Austausch über das Buch mit anderen sind im Anhang auch noch einige Fragen aufgeführt. Das Buch hat mich wirklich überzeugt. Darum empfehle ich es gern weiter und vergebe 5 wohlverdiente Sternchen. 

  22. Cover des Buches Das Café zwischen Himmel und Erde (ISBN: 9783868277036)
    Max Lucado

    Das Café zwischen Himmel und Erde

     (27)
    Aktuelle Rezension von: gst
    Chelsea, frisch getrennt von ihrem berühmten, aber unzuverlässigen Ehemann, erbt das Café ihrer Mutter. Das ist allerdings nicht modern und wird durch die Konkurrenz einer großen Caféhaus-Kette bedroht. Unglücklicherweise hat Chelsea eine Menge Schulden mitgeerbt und verzweifelt fast daran. Schließlich hat sie zwei Kinder, die sie ernähren muss. Die vermissen ihren Vater und wünschen sich, dass sich die Eltern wieder versöhnen. Zum Glück entpuppen sich die Aushilfen im Café als Engel, die sich bemühen, es mit einem Blog, der direkt mit dem Himmel verbunden ist, zum Laufen zu bringen.

    Dieses Buch ist sehr liebevoll geschrieben und hat mich oft laut auflachen lassen. Der Engel Raphael ist als Manny nicht nur ein Exot unter den Menschen, sondern in seiner Hilfsbereitschaft oft sehr ungeschickt. Begeistert von den Star Wars Filmen verbringt er seine Freizeit am liebsten im Kino. Nachbar Bo kann schon auf viel Lebenserfahrung zurückschauen. Die gibt er aber ganz sympathisch nur stückchenweise zum Besten, so dass Chelsea auch davon profitieren kann.

    Mir hat das Buch recht gut gefallen. Obwohl es an manchen Stellen knapp am Leben vorbeischrammt, fand ich es sehr Mut machend. Allerdings sollte man dem christlichen Glauben nicht ganz abgeneigt sein, wenn man es zur Hand nimmt. Die Fragen, die im Gott-Blog gestellt werden, sind jedenfalls aus dem Leben gegriffen und haben mich sehr berührt. Wer wünscht sich nicht, von Engeln begleitet und beschützt zu werden?
  23. Cover des Buches Der Leuchtturm von Hope Harbor (ISBN: 9783963621253)
    Irene Hannon

    Der Leuchtturm von Hope Harbor

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Nik75

    Von Irene Hannon habe ich das Buch „Der Leuchtturm von Hope Harbour“ gelesen.

    Ben ein ehemaliger Militärarzt kehrt nach Hope Harbour, an den Ort seiner Kindheit zurück. Er kommt in den kleinen Küstenort, um dort das Erbe seines Großvaters anzutreten. Eigentlich will er den Leuchtturm und das Haus, das er geerbt hat, verkaufen. Aber die Bewohner der Stadt wollten den Leuchtturm nicht verlieren und schmieden Pläne für den Erhalt. Ganz vorne mit dabei ist Marci, die Herausgeberin der lokalen Zeitung. Sie setzt sich ganz besonders für den Erhalt des Leuchtturms ein.

    Natürlich begegnen sich Marci und Ben in dem kleinen Ort und es fliegen sofort die Funken.

     

    Der Roman war für mich sehr schön zu lesen. Es ist eine fesselnde und flüssig geschriebene Geschichte. Hope Harbour scheint ein richtig schöner heimeliger Ort an der Küste zu sein, wo jeder jeden kennt und der Zusammenhalt groß ist.

    Da hat Ben natürlich nicht wirklich gute Karten mit seinem Vorhaben den Leuchtturm zu verkaufen. Marci wehrt sich vehement gegen den Verkauf und so begegnen sich die zwei und man merkt wie zwischen ihnen die Funken fliegen.

    Allerdings haben beide, was Beziehungen angeht, schlechte Erfahrungen gemacht und so nähern sie sich nur sehr langsam an und versuchen nichts zu überstürzen. Bens Vergangenheit holt ihn dann sogar in diesem beschaulichen Küstenort ein.

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen, weil ich die Protagonisten des Buches mochte. Die Stadtbewohner und natürlich Ben und Marci musste man einfach mögen. Die Autorin hat die Landschaft und den Ort wirklich gut beschrieben und auch die Bewohner konnte man gut kennenlernen.

    Ich bin von Anfang an gut in die Geschichte hineingekommen. Man kann sagen, dass ich eingetaucht bin und am liebsten Hope Harbour nicht mehr verlassen wollte. Der Roman hat mich gefesselt und ich fand die Handlung und die Schauplätze einfach nur toll.

    Für mich war es ein richtiger Wohlfühlroman, den ich nicht missen möchte.

     

    Von mir gibt es für „Der Leuchtturm von Hope Harbour“ 5 Sterne.

  24. Cover des Buches Werden wir uns finden? (ISBN: 9783861226307)
    Beverly Lewis

    Werden wir uns finden?

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ruth_Frey
    "Werden wir uns finden?" ist wie die ersten zwei Bücher der Katie Lapp Geschichte insgesamt interessant und flüssig zu lesen. Allerdings, wie die ersten zwei Büchern, an manchen Stellen unlogisch. Trotzdem ein insgesamt ein akzeptabler Abschluss der Geschichte...

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