Bücher mit dem Tag "verlag: gerth"
106 Bücher
- Elisabeth Büchle
Himmel über fremdem Land
(90)Aktuelle Rezension von: LeseBlickInhaltsangabe
Am Vorabend des Ersten Weltkrieges geht die Niederländerin Tilla van Campen eine arrangierte Ehe mit einem Berliner Industriellen ein. Ihre 13-jährige Schwester Demy begleitet sie nur widerwillig in die Großstadt. Für das lebhafte Mädchen ist der steife Lebensstil der Familie Meindorff und die strenge Erziehung durch eine Gouvernante die reinste Folter.
Die Kluft zwischen Arm und Reich und die Standesdünkel vertragen sich nicht mit Demys ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, und immer wieder eckt sie an. Nur Hannes, der sympathische jüngste Sohn des Hauses, scheint ihr wohlgesonnen. Doch dann beginnt sich die politische Lage in Berlin zuzuspitzen...
Meine Meinung
Gleich zu Beginn möchte ich einen Fehler im Klappentext aufdecken. Wie alle wissen, begann der erste Weltkrieg im Juli 1914. Der erste Band der Reihe nimmt uns allerdings mit in die Zeit des Jahres 1908 und endet auch in diesem Jahr.
Wer also im ersten Band schon auf Kriegsgeschehen hofft, der wird von diesem irreführenden Klappentext enttäuscht.
In diesem Buch treffen vor allem die Charaktere der niederländischen Familie van Campen und der deutschen Familie Meindorff aufeinander. Wie bereits im Klappentext beschrieben, treffen hier hinsichtlich des gesellschaftlichen Standes zwei Welten aufeinander. Daher soll die älteste Tochter der van Campens, Tilla, in die reiche Familie in Deutschland einheiraten. Aufgrund der Persönlichkeit Tilla’s wäre dies auch kein Problem, würde sie nicht darauf bestehen ihre 13-jährige Schwester Demy mitzunehmen. Hingegen ihrer großen Schwester missfallen Demy Dinge wie Prunk, Steifheit und Unechtsein. Aber Demy muss sich ihrem Schicksal fügen, ihre Heimat verlassen und sich mit Berlin arrangieren.
In Berlin angekommen, wird dem Leser sehr schnell klar, dass Demy eine große Rolle im Buch einnehmen wird und viele Hindernisse und Probleme auf sie warten, denn Demy ist anders, als es von ihr gewünscht ist: tollpatschig, ein Freigeist und meiner Meinung nach mit 13 Jahren noch ein Kind.
Die bestehenden Probleme macht sie sich allerdings nicht nur selbst, sondern aufgrund verschiedener Beziehungsverwicklungen rast sie von einer Situation in die nächste. Ob es ihre neue Freundin Lieselotte ist, die an der politischen Situation etwas verändern möchte oder Hannes, der jüngere Sohn der Meindorffs, der sich im Verlauf der Geschichte gegen seine Familie auflehnt.
Für alle Reiseliebhaber verbleiben wir in diesem ersten Band der Reihe nicht nur in Berlin, sondern machen kurze, für mich persönlich zu kurze Ausflüge nach St. Petersburg und etwas länger verweilt man in Deutsch-Südwestafrika. In St. Petersburg treffen wir auf Anki, die dritte van Campen Schwester, welche meiner Meinung nach erst in den Folgebänden eine größere Rolle spielen wird. Und in Afrika begleiten wir den Pflegesohn der Familie Meindorff, welcher dort als Soldat stationiert ist. Afrika als Setting ist für mich neu, aber ich mochte die Parts sehr. Das Feeling und Themen wie Diamanten waren doch sehr spannend und interessant zu verfolgen.
Ihr seht also, Band 1 der Reihe hat sehr viel zu erzählen und Elisabeth Büchle erzählt diesen Beginn einer Geschichte mit tollen Worten. Das Buch endet nicht unbedingt mit einem fiesen Cliffhanger, aber man durch die vielen entstandenen Verstrickungen möchte man einfach schnellstmöglich wissen, wie es mit dieser Geschichte weitergeht.
Von Band 2 erhoffe ich mir ein wenig mehr von meinem Lieblingssetting St. Petersburg und dem dort lebenden Charakter Anki, als auch weitere interessante Charaktere, die außerhalb der beiden Hauptfamilien stehen.
____________________________________________________________
Als Kritik möchte ich es nicht unbedingt anbringen, aber als Begründung, dass dieses Buch mich nicht mit einem Wow-Effekt zurücklässt.
Zum einen hätte ich nicht so ausschweifende Parts von Hannes benötigt, da aktuell noch zu viele Themenstränge nebeneinander herlaufen, die alle einer gleichen Intensität nachgehen. Demy und ihre Zeit in Berlin ist spannend und gehört häufig erwähnt und auch Philippes Zeit in Deutsch-Südwestafrika spielt eine entscheidende Rolle, aber wenn jedem Charakter eine große Rolle beigemessen wird, kann es schnell zu überhäuft wirken.
Zu dem ist mir noch nicht ganz klar, warum die Autorin die dritte Schwestern Anki bereits im ersten Band erwähnt, die Geschichte in St. Petersburg hat so nicht wirklich einen Faden.
Mein Fazit
Ein Roman über die Liebe, das Leben und das schwierige Drumherum zu einer sehr interessanten Zeit. Elisabeth Büchle erschafft hier wortwörtlich eine Familien-Saga, die man weiterverfolgen möchte. - Ellen Nieswiodek-Martin
Probier's mal mit Gelassenheit
(19)Aktuelle Rezension von: strickleserlGerade Frauen leiden oft darunter, dass sie sich zu viel aufbürden. Sie wollen, gerade als Familienfrauen, alles möglichst perfekt machen, und es anderen rechtmachen. Das führt, bei der Fülle ihrer Aufgaben, zu einem gestressten Leben oder gar zu einem Zusammenbruch.
In diesem Buch erzählen mehrere Frauen, was ihnen in stressigen Zeiten geholfen hat. Die Ratschläge reichen von medizinischen Hinweisen hin zu Tipps zur Entschleunigung des Lebensstils und Hinweise darauf, wie der Glaube helfen kann gelassener zu werden.
Die Beiträge sind einfach geschrieben und lassen sich jeweils in wenigen Minuten lesen. Das ist eine Stärke dieses Buchs, denn wer gestresst ist, kann so immer mal nur einen kleinen Happen lesen. Es gibt sechs Themenbereiche, die logisch aufeinander folgen. Zuerst geht es um Symptome und Auswirkungen von Stress, dann folgen persönliche Erfahrungsberichte, ein Abschnitt über Perfektionismus, erste Hilfen, langfristige Hilfen und schließlich die Ruhe, die bei Gott zu finden ist.
Ob es um eine gestohlene Auszeit von der Familie geht – gestohlen, weil es logisch betrachtet unmöglich ist einfach wegzugehen - oder um Wege die eigenen Ansprüche zurückzuschrauben, die Tipps und Erfahrungen sind interessant und können Anregungen für das eigene Leben sein. Ein paar Beiträge von Medizinerinnen zeigen, welche Symptome erste Warnhinweise für ein übervolles Leben sein können, oder was Frauen, die unter Stress leiden, empfohlen wird. Besonders schön sind die abschließende Gedanken über die Ruhe, die Gott uns gönnt – ob regelmäßig am Feiertag oder wenn wir am Ende unserer Kräfte sind.
Fazit: Eine „Erste Hilfe“ für Frauen, die unter Stress leiden. In vielen kurzen Beiträgen berichten Frauen über stressige Zeiten in ihrem Leben und was ihnen geholfen hat. Die Infos eignen sich gut als erste Anlaufstelle, wenn das Lebenstempo zu schnell geworden ist. Empfehlenswert!
- Betsy Duffey
Das Lied des Hirten
(24)Aktuelle Rezension von: AlrikLeise beginnt diese Geschichte, beinahe unscheinbar, und entfaltet doch eine erstaunliche Tiefe. Ein handgeschriebener Zettel, ein Psalm, ein zufälliger Fund – und plötzlich öffnet sich ein Mosaik aus Leben, Schicksalen und Hoffnung. Jede Begegnung wirkt wie ein sanfter Atemzug, der etwas längst Verschüttetes berührt.
Mit jeder neuen Figur verändert sich der Blick auf Psalm 23. Mal wird er zum Halt in größter Angst, mal zu einem stillen Versprechen, mal zu einem unerwarteten Trost. Besonders berührend ist, wie unterschiedlich die Worte wirken, abhängig von Herkunft, Schmerz und Lebensweg. Genau darin liegt die große Stärke dieser Erzählung.
Zwischen Krieg, Flucht und sportlichem Ehrgeiz entsteht ein leises Netz aus Verbundenheit. Keine Geschichte drängt sich in den Vordergrund, alles bleibt getragen von Respekt und Wärme. Manche Episoden hätten noch tiefer gehen dürfen, manche Übergänge wirken fast zu sanft – doch gerade diese Zurückhaltung verleiht dem Buch seine besondere Würde.
Zurück bleibt das Gefühl, dass Worte tatsächlich tragen können. Dass sie reisen, wachsen und Herzen erreichen, auch wenn man selbst längst losgelassen hat. Ein stilles, hoffnungsvolles Buch, das lange nachklingt und daran erinnert, wie kraftvoll Glaube, Trost und Vertrauen sein können.
- Carla Laureano
Sternennächte an der Küste
(17)Aktuelle Rezension von: annisleseweltDieses Buch ist die lose Fortsetzung von "Das kleine Hotel an der Küste"
Serena, eine junge verwitwete Mutter zweier Kinder, hat ihre Träume in den Stürmen des Lebens verloren.
Sie hat alles was sie vorher mit Begeisterung gemacht hat aufgegeben und möchte nun einen Neuanfang wagen.
So zieht sie zurück nach Skye, einer malerischen schottischen Insel.
Dort möchte sie sich um das Hotel kümmern das Jamie eröffnet hat und ihnen, Seren, Jamie und dem weitern Bruder Ian, gemeinsam gehört.
Im Hotel trifft sie auf Malcolm und sie krachen erstmal kräftig aneinander.
Es verläuft nicht alles glatt, es ist ein auf und ab, vor allem im Gefühlsleben. Es ist eine Suche nach den eigenen wirklichen Wünschen, nach Sicherheit für die Kinder, nach Selbstständigkeitund Freiheit und echter Freude am Leben.
Es ist ein Weg zu einem Leben mit einem Lachen.
Serena hat viel Schmerz erlebt und ihre Entwicklung ist wunderbar beschrieben, ihr Scheitern, Zögern, vorwärtsgehen und innehalten - ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mochte sie gerne.
Auch Malcolm hat mich beeindruckt. Er ist ein liebevoller Mann, standhaft, treu und verantwortungsbewusst.
Beide Charaktere sind super ausgearbeitet, die Kulisse wundervoll beschrieben, die Gefühle zart in Worte gefasst und die Dialoge voller Schmerz und Sehnsucht.
"Sternennächte an der Küste" ist ein Buch über Hoffnung, Neuorientierung, Mut und Liebe, ein Buch das Freude macht und einen umschmeichelt, eine Geschichte die in den Bann zieht und nach Skye entführt.
Es ist ein Buch das wundervolle Lesestunden schenkt und Lust auf mehr von dieser Autorin macht.
- Deeanne Gist
Liebe wider Willen
(19)Aktuelle Rezension von: Buecherliebe_talkTillie ist ihrem großem Traum Zofe zu werden so nahe. Doch plötzlich taucht ein Mann aus den Bergen auf und bringt Tillies Leben ganz schön durcheinander. Wird Tillies großer Traum sich erfüllen oder ist es doch viel mehr der Traum ihrer Mutter?
Ich liebe dieses Buch! Es lässt sich sehr gut lesen und ich konnte es kaum weglegen, obwohl ich es bereits zum zweiten Mal gelesen habe.
Die Autorin beschreibt alles so gut, dass man das Gefühl hat, ein Film läuft vorm inneren Auge ab.
Ich mochte die beiden Protagonisten sehr. Sie werden so authentisch beschrieben und verhalten sich auch so. Besonders gefallen hat mir, dass dieses Buch nicht von Missverständnissen zwischen den beiden geprägt war. Sie sind von Anfang an ehrlich zueinander und wir dürfen mit erleben, wie sie zueinander finden, obwohl ihre Träume anfangs so verschieden sind.
Der Glaube ist hier sehr gut eingearbeitet. Es werden keine großen Reden oder Dialoge über den Glauben geführt. Vielmehr ist er in ganz alltäglichen Dingen geschildert und in dem Wunsch, ein gottgefälliges Leben zuführen. Mit den Protagonisten dürfen wir erleben, wie Gott auch Träume ändern kann oder sie über Umwege erfüllt und man seine Berufung findet.
Ich kann euch das Buch von Herzen empfehlen. Es hat mir wunderschöne Lesestunden beschert!
- Sara Brunsvold
Ein Rezeptbuch fürs Leben
(10)Aktuelle Rezension von: AbbiSara Brunsvold – Ein Rezeptbuch fürs Leben
Das Cover macht richtig Lust das Buch in die Hand zu nehmen. Ich habe das Buch angefangen zu Lesen. Es macht Freude immer mehr und immer tiefer in die Geschichte einzutauschen.
Eine Geschichte wo Familienbeziehungen geehrt werden, wo man Vergebung gibt und und zu empfängt, obwohl es schwierig war. Sehr ansprechend finde ich auch die deutschen Rezepte welche in den Kapiteln enthalten sind.
Nikkies Vater heiratet eine andere Frau und hat die Familie verlassen. Dieses ganzes Gefühlschaos führt dazu, dass sie sich und ihre Beziehung sehr hinterfragt.
Die Hauptperson Nikki ist ebenso tief verletzt wie ihre Schwester und Mutter..sie hegt Bitterkeit, Wut die ganze Gefühlspalette und beschließt, den Sommer auf der Werner-Familienfarm zu verbringen und ihrem Onkel Wes zu helfen das Bauernhaus zu restaurieren. Dabei findet sie ein handgeschriebenes Kochbuch von einer der Urgroßmütter, die deutsche Rezepte und Weisheiten enthalten, die wahrscheinlich mit einem jüngeren Familienmitglied geteilt werden. Nikki beschließt, einige der Rezepte nachzumachen und sie mit anderen Bürgern zu teilen, die ihre Großmutter kannten. Sie lädt die Gäste ein, bewirtet diese und bittet sie Geschichten über ihre Großmutter zu erzählen. Eine Freundin ihrer Großmutter – Joyce – wird Nikkis Kochpartnerin und Mentorin. Während Nikki sich über ihre Beziehung zu ihrem Vater quält, fühlt sich Joyce offensichtlich zu Wes hingezogen und umgekehrt. Doch Wes zeigt in seiner Beziehung zu Joyce ein Familienmerkmal von Schüchternheit und Angst. Tante Emma erweist sich in vielen emails und Nachrichten als Beraterin.
Ich mag auch die wunderbaren Rezepte welche in dem Buch abgedruckt sind. Die Tiefe der Weisheiten ihrer Großmutter lassen mich tief bewegt zurück. Schon allein dafür gibt es fünf Lesesterne. Dies ist das erste Buch von Sara Brunsvold welches ich gelesen habe..es wir nicht mein letztes sein.
- Elisabeth Büchle
Hoffnung eines neuen Tages
(54)Aktuelle Rezension von: LeseBlickInhaltsangabe
Während der Erste Weltkrieg seinen unheilvollen Lauf nimmt, versucht die junge Demy in Berlin weiter unermüdlich, sich und ihre Schützlinge durch die schwere Zeit zu bringen. Als sie unter der Last zusammenbricht, steht ihr Philippe Meindorff unverhofft zur Seite. Doch dann erhält die Familie eine niederschmetternde Nachricht, die alles erneut ins Wanken bringt...
Anki und Robert geraten in Petrograd in die Unruhen der Februarrevolution und müssen mit den vier Fürstenkindern fliehen. Bei dem fast aussichtslosen Versuch, nach Berlin zu entkommen, wird die Schicksalsgemeinschaft auseinandergerissen. Wird das nahe Kriegsende alle wieder zusammenführen?
Meine Meinung
Nachdem St. Petersburg und die Geschichte um Anki und Robert im zweiten Band der Reihe einen großen Part eingenommen hatten, tritt im dritten Band wieder Berlin mehr in den Mittelpunkt. Dort verfolgen wir die Geschichte der jungen Demy weiter. Ihr Charakter ist kaum noch mit der kleinen Demy zu vergleichen, welche wir im ersten Band der Reihe kennengelernt haben. Mit jedem Band wächst sie über ihre Mittel, Möglichkeiten und auch Kräfte hinaus. Doch irgendwann erreicht jeder seine Grenze. So geschieht es ihr gleich zu Beginn des finalen Bandes, dass sie schwer erkrankt und das Haus mit den vielen Seelen, welche Demy bei sich aufgenommen hat, ohne sie zurechtkommen muss.
An ihrer Seite steht Philippe Meindorff. Habe ich mir ja im zweiten Band schon mehr erhofft bei den beiden, kam es nicht dazu. Demy blockt eventuelle Zuneigung immer wieder ab, aber ich mag Philippe seine Hartnäckigkeit und es war schön zu verfolgen, dass er Demy in dieser schwierigen Zeit unterstützt und ihr aufzeigt, dass das Leben auch ohne ihre guten Taten weitergeht.
Bisher haben wir das Kriegsgeschehen aus der Sicht von Hannes Meindorff betrachten können, welcher sich vor allem an der französischen und belgischen Front beweist. Im finalen Band tritt seine Ehefrau Edith ein wenig in den Vordergrund. Sie hat sich als Krankenschwester gemeldet und versucht mit allen Mitteln den verwundeten Soldaten zu helfen, wo sie nur kann. Das Schicksal will es so, dass sie dort auf einen Bekannten ihres Schwagers Philippe trifft. Dieser benötigt dringend Hilfe. Und sie erfährt Dinge, die ihr Leben komplett verändern werden.
Anki, ihr geliebter Robert und die vier Chabenski-Töchter versuchen unterdessen einen Weg aus Petrograd zu finden. Die Gefahr, dass der Feind die vier Kinder als Adlige erkennt, ist einfach zu groß.
Aber Gefahr lauert auch in Berlin. Philippes langjähriger Feind Karl Roth kann immer noch nicht von ihm lassen. Zu groß ist sein Rachedurst. Er will Philippe treffen und er weiß auch schon genau wie.
Für mich der wohl spannendste Part war, ob die Autorin hier alle Erzählstränge im finalen Band vereint. Nachdem sich die verschiedenen Familien im ersten Band aufgrund kriegsferner Gründe verzweigten, wäre eine Zusammenführung zum Kriegsende doch ein toller Abschluss für die Meindorff-Saga.
Wie die Autorin diese Reihe dann zu einem Abschluss bringt, stimmt mich glücklich. Anfänglich hätte ich es nicht gedacht, aber die Autorin schrieb hier eine Geschichte, an die und deren Charaktere ich mich noch lange erinnern werde.
Ein großes Lob kann ich auch im dritten Band der Reihe wieder aussprechen, weil sich das Buch durch den sehr flüssigen Schreibstil sehr angenehm lesen lässt und als Geschichtsliebhaberin merke und liebe ich die sehr gute Recherche über die Zeit und die Zustände des 1. Weltkrieges.
Mein Fazit
Wer interessiert ist an faszinierenden Charakteren, die sich in einer Geschichte mit jedem Band weiterentwickeln, und verschiedenen Einblicken in die Zeit des 1. Weltkrieges, der sollte unbedingt zu der „Meindorff-Saga“ von Elisabeth Büchle greifen. Denn diese Reihe ist nicht nur optisch ein Genuss.
- Betsy Duffey
Fürchtet euch nicht
(14)Aktuelle Rezension von: annislesewelt"Fürchtet euch nicht" war ein Buch, das mich verzaubert und eingehüllt hat und in dem ich einfach versunken bin.
Es geht um Krippenfiguren, die kurzzeitig bei Gemeindemitgliedern untergebracht werden müssen und dadurch einiges in Bewegung setzten. Die "Gastgeber" geraten ins Nachdenken und beschäftigen sich ganz neu und individuell mit der Weihnachtsbotschaft. Es war schön zu lesen, wofür die Krippenfiguren stehen und was sie am Ende in den einzelnen Menschen auslösen, wenn man sich damit beschäftigt.
Diese Erzählung umfasst 14 Erzählungen, jede ein stückweit für sich und doch alle als Großes Ganzes verbunden.
Es war schön, über 13 Charaktere kennenzulernen und zu erfahren, wie sie zu Jesus und zu Weihnachten stehen, sie zu begleiten, ihre Geschichte kennenzulernen und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten.
Es war ein gutes Buch für einen gemütlichen Leseabend und auch wenn manches etwas unrealistisch war, so hat es Spaß gemacht und mich gut unterhalten. Trotz der vielen Menschen, die hier vorkommen, empfand ich das Buch zu keinem Zeitpunkt als unübersichtlich oder unlogisch. Alle Fäden werden wundervoll gespannt und am Ende - an Heiligabend - dann miteinander verknüpft.
Eine tolle Geschichte die ich sehr gerne gelesen habe.
- Elisabeth Büchle
Das Mädchen aus Herrnhut
(43)Aktuelle Rezension von: peanjoDieses Buch umfasst einen großen Zeitraum. Es beginnt 1213 auf Sardinien und endet in der Gegenwart in Deutschland. Und am Ende schließt sich der Kreis der Geschehnisse.
Nach einem kurzen Prolog, der den Leser in das Jahr 1213 versetzt, beginnt der Roman die Geschichte von Luise zu erzählen, einem Waisenmädchen, das im 18. Jahrhundert in den Franckeschen Anstalten in Halle lebt und arbeitet. Über ihre Herkunft weiß Luise nicht sehr viel, nur dass sie von einem Priester aufgezogen und versorgt wurde, bis ein Brand das Wohnhaus, in dem sie lebte zerstörte und sie nach Halle gebracht wurde. Unter ihren wenigen Habseligkeiten, die ihr geblieben waren, befindet sich auch eine wunderschöne geschnitzte Figur, die Luise an ihren Vater erinnert.
Durch eine Missgeschick muss Luise ihr bisheriges Heim verlassen und kommt nach Herrnhut, wo sie in die Lebensgemeinschaft des Graf von Zinzendorf aufgenommen wird. Während dieses Umzugs geht leider die geliebte Statue verloren. Durch eine Krankheit verliert sie bald ihr Augenlicht und heiratet, um einen Versorger und Beschützer zu haben, den Kutscher Christian. Bald zeigt sich, dass sie diesen bitter nötig braucht, denn immer wieder wird sie verfolgt. Nach einem besonders schlimmen Überfall verlässt sie mit ihrem Mann Herrnhut, um vor weiteren Nachstellungen sicher zu sein.
Dann findet sich der Leser als nächstes im Herrnhut der Gegenwart wieder. Die Lehrerin Emma besucht mit ihrer Schulklasse die Lebensgemeinschaft Herrnhut und trifft dort auf den bekannten Historiker Dr. Ritter, der mit seinem Freund auf der Suche nach etwas sehr Wertvollem ist. Leider sind auch andere, sogar gefährliche Gestalten hindern diesem Gegenstand her und auch Emma gerät ins Visier dieser Verbrecher. Ihre einzige Möglichkeit, dieser Bedrohung zu entkommen, ist, das Rätsel zu lösen. Und Emma ist viel tiefer darin verstrickt, als sie gedacht hat.
Spannende Unterhaltung durch die Geschichte der Kreuzzüge, von Herrnhut und des heutigen Alltags. Man erfährt viel über das Leben damals und wie Gott auch heute beschützt, sich kümmert und immer wieder segend eingreift. Eine tolle Geschichte, auch wenn so manche Verbindung ein bisschen zu fantastisch klingt. Aber wer weiß, vielleicht sind solche Geheimbünde heute viel präsenter als man denkt!
Für lange Winterabende nur zu empfehlen!
- Sharon Garlough Brown
Dein Licht durchbricht die Dunkelheit
(9)Aktuelle Rezension von: SeilerSeiteEigentlich handelt es sich hier nicht um ein Andachtsbuch im klassischen Sinn. Es ist nicht in Tage oder Wochen aufgegliedert (was gut ist, denn so kann man jederzeit damit anfangen). Es enthält auch keine kurzen geistlichen Texte, Anregungen zur Bibellese oder Impulse zum Weiterdenken. Im Untertitel erscheint die Bezeichnung "Erzählung". Es geht hier um die beiden Frauen Wren und Kit, die man eine kurze Zeit (von Heiligabend bis kurz nach Ostern) auf ihrem Lebensweg begleitet. Wren ist nach dem Tod ihres besten Freundes in eine tiefe Depression gefallen und lebt gerade bei ihrer Großtante Kit.
Das Buch setzt zu einem Zeitpunkt ein, an dem es der jungen Frau noch sehr schlecht geht und sie eigentlich gar nicht handlungsfähig ist. Kit fängt schließlich an, ihr Briefe zu schreiben, in denen sie sich an ihren eigenen Schmerz der Vergangenheit erinnert, aber auch an ihre Hoffnung und ihren Weg zurück ins Leben. Große Ereignisse wie in einem Roman passieren in diesem Buch nicht. Man geht in kleinen Schritten mit den beiden Frauen durch die Zeit bis Ostern. Nach und nach merkt man kleine Veränderungen. Wren und Kit verändern sich beide und kommen, um einmal den Titel zu zitieren, von ihrer Dunkelheit Stück für Stück wieder ins Licht. Sie gewinnen neue Hoffnung und vor allem Wren auch neuen Lebensmut.
Da ein Handlungsstrang der Erzählung darin besteht, dass die beiden einen künstlerischen Kreuzweg zusammen gestalten, denken die beiden Personen auch intensiv über die einzelnen Leidensstationen Jesu nach. Dadurch wird der eigene Fokus ganz automatisch auf die Passionszeit gelenkt und man kommt beim lesen ebenfalls ins Nachdenken. Am Ende des Buches findet man eben diesen Kreuzweg aus der Erzählung in einzelnen Andachtsstationen ausgearbeitet. Man kann also die Erzählung lesen und wenn man möchte, am Ende noch den Kreuzweg bedenken. Oder man nimmt sich immer eine Station des Kreuzweges vor und liest die entsprechenden Kapitel der Erzählung zeitgleich dazu. Beides ist möglich.
Da das Buch nicht an bestimmte Datumsangaben gebunden ist, kann man in seinem eigenen Tempo lesen und starten, wann man möchte. Man könnte den Kreuzweg auch ganz unabhängig von der Erzählung mit Gruppen oder Hauskreisen bedenken. Das Buch bietet also viele Möglichkeiten, für Einzelpersonen ebenso wie für die Gemeinde. Nur einen großen Nachteil konnten wir entdecken: es liest sich so gut, dass man viel schneller fertig ist, als die Passionszeit dauert, so dass wir schon nach zwei Wochen an Ostern angekommen waren! 😊
Originaltitel: "Remember Me" - Elisabeth Büchle
Mehr als nur ein Traum
(56)Aktuelle Rezension von: BettinaLausenFelicitas hat mit jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein unerwartetes Erbe führt sie in den 1960er Jahren nach Mississippi. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an. In der Stadt findet sie schnell Freunde, obwohl sie auch als die „Fremde“ beäugt wird. Sie gerät mitten in die brodelnden Rassenunruhen der Zeit. Und dann ist dort dieser Deputy Landon - von dem sie nicht weiß, ob er Freund oder Feind ist.
Meine Meinung: Ich habe etwas gebraucht, um mit der tollpatschigen und naiven Hauptfigur anzufreunden. Aber bald hatte sie mein Herz erobert. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was die Spannung hochhält. Alle aus dem Dorf scheinen Geheimnisse zu haben. Irgendwann bringt der Roman eine Wendung mit einem Thema auf den Plan, mit dem ich nicht gerechnet habe. Zudem gibt es einen fulminanten Shwodown mit einem schönen Schluss. Eine absolute Leseempfehlung.
- Elisabeth Büchle
Die Hüterin der verlorenen Schätze
(120)Aktuelle Rezension von: HopeandliveWir befinden uns im Schwarzwald im Jahr 1965. Charlotte Vogel aus dem Forsthaus Vogel am Liliensee bekommt Post aus dem Nachlass ihrer früheren Freundin mit der Bitte ihre kleine Tochter zu sich zu nehmen, deren Patentante sie. Charlotte nimmt diese Bitte sehr ernst und freut sich auf das kleine Mädchen, doch bei ihrer Ankunft staunt sie.
Aus dem Auto, mit dem ihr Sohn Robert ihr Patenkind vom Bahnhof abgeholt hat, steigt eine junge schöne Frau, eindeutig erwachsen was die ganze Familie erstmal verdutzt zur Kenntnis nimmt. Lisa kommt mit einem Koffer und sehr viel unsichtbarem Gepäck namens Selbstzweifel und Ablehnung. Sie hofft im Forsthaus mehr über ihre Mutter zu erfahren und sehnt sich aus tiefstem Herzen nach einer Familie. Doch aufgrund ihrer Biografie glaubt sie fest daran, dass ihr das nicht zusteht. Der Leser erlebt sehr authentisch den inneren Kampf der jungen Frau mit die Vergangenheit loszulassen und innere Ruhe und Frieden zu finden.
Robert, der älteste Sohn und ebenfalls Förster, steht Lisa sehr skeptisch gegenüber und fühlt sich auf der anderen Seite auch von ihr angezogen. Doch eine große und immer noch schmerzende Wunde in seinem Herzen, was Frauen und Beziehungen betrifft, lässt ihn auf Distanz gehen. Charlotte hingegen, die sich sehr gerne als einen Engel der Liebe betätigt, wittert die Gunst der Stunde und versucht einen ihrer Söhne mit Lisa zusammenzubringen Großvater Johann beobachtet das alles und bespricht es mit dem, der alles in die richtigen Wege leiten wird.
Auf einer gemeinsamen Winterbergtour von Robert und Lisa, herbeigeführt von einem weiteren Engel der Liebe, nämlich Johann, kommen sich die beiden zögerlich näher. Ein plötzlicher Schneesturm bringt sie jedoch in höchste Gefahr und die Forstfamilie ahnt noch nichts davon. Derweil kommt das echte Patenkind, Trudi, mit ihren Pflegeeltern im Forsthaus an......
Elisabeth Büchle hat einen ganz wundervoll stimmungsvollen Winterroman geschrieben und dabei die 60er Jahre gekonnt wieder aufleben lassen. Die Landschaft und das Leben im Schwarzwald wurden mir so lebendig während des Lesens, ich fühlte mich förmlich am Liliensee und habe die wunderbare Natur genossen. Da mein Geburtsjahr in den 60ern liegt, war es mir auch ein ganz besonderes Vergnügen. Doch nicht nur die äußeren Stimmungen vermag die Autorin zu beschreiben sondern auch das Innenleben der Protagonisten, mit was sie zu kämpfen haben, was sie verletzt hat und immer noch verletzt und wie sie sich bemühen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen um in Ruhe und Frieden ein neues Leben zu starten, das nur mit Gottes Hilfe möglich ist, liest sich einfach so gut. Auf eine ganz angenehme Weise wird der christliche Glaube in die Geschichte eingebettet und jeder Leser kann die kleinen versteckten Weisheiten Gottes für sich in Anspruch nehmen.
Ich fühle, was du hörst
(19)Aktuelle Rezension von: Janochka__In diesem Buch geht es um eine Frau, Mandy Harvey. Sie selbst ist auch die Autorin dieses Buches und dort beschreibt sie, wie es sich lebt als Gehörlose.
Mandy ist eine talentierte Musikerin und Sängerin.
Sie gibt ein Einblick in ihr Leben und zeigt in jedem Kapitel, wie ihr Gehörverlust sich entwickelt hat.
Vor jedem Kapitel gibt es immer ein Zitat passend dazu. Anschließend beantwortet sie auch Fragen, die ihr oft gestellt werden.
Auf den letzten Seiten gibt es auch noch Bilder zu sehen.
Dieses Buch war für mich sehr nahegehend, denn dort wird das Thema Gehörlosigkeit angesprochen. Was mich fasziniert hat ist, wie die Autorin mit ihrer Behinderung umgeht und wie sie andere ermutigt einen Traum nicht aufzugeben.
Gehörlosigkeit ist nicht was einfaches.. Das ist schon schwierig und deshalb find ich das so beeindruckend, wie man trotzdessen, glücklich sein kann.
Wenn ich mir vorstellen müsste ich verliere mein Gehör oder einen anderen Sinn, dann wüsste ich gar nichts mehr.
Auch habe ich eine andere Sicht auf Behinderte Menschen bekommen, denn Mandy gibt auch Tipps, wie man mit Behinderten umgehen soll und wie nicht.
Das hat mir auch die Augen geöffnet.
Ich empfehle dieses Buch jedem zu lesen, da es wirklich ein tiefgehendes Thema ist und man dort viele Informationen in das Leben der Gehörlosen bekommt.
5 🌟🌟🌟🌟🌟
- Elisabeth Büchle
Sturmwolken am Horizont
(67)Aktuelle Rezension von: LeseBlickInhaltsangabe
St. Petersburg im Juli 1914: Anki van Campen hat sich in den jungen Arzt Robert Busch verliebt. Doch ihre zarte Romanze wird vom Beginn des Ersten Weltkriegs überschattet. In Berlin werden unterdessen die Lebensmittel knapp, die jüngeren Meindorff-Männer sind an der Front, der alte Patriarch krank. Demy van Campen versucht, gemeinsam mit den Angestellten den Haushalt zusammenzuhalten. Bald beginnt sie, heimatlose Kinder und andere Kriegsopfer aufzunehmen. Noch glauben alle, der Krieg sei bis Weihnachten vorbei. Doch das soll sich als bitterer Irrtum erweisen...
Meine Meinung
Allein dieser Fakt ist bei Reihen sehr selten, umso mehr freut es mich. Denn für viele Autoren ist es sehr schwer den ersten Band einer Reihe zu toppen. Egal ob hinsichtlich der Geschichte oder der Charaktere. Es ist eine Aufgabe, die Elisabeth Büchle allerdings gemeistert hat. Dieses Band und allgemein dieses Buch wird in Erinnerung bleiben und bekommt aufgrund seiner Optik einen ganz besonderen Platz im Bücherparadies.
Nachdem der erste Band der Reihe im Jahre 1908 endete, finden wir die Charaktere im Jahr 1914 wieder. Traten im ersten Band Settings wie Berlin, Deutsch-Südwestafrika und ein bisschen St. Petersburg in Erscheinung, halten wir uns als Leser in Band 2 vor allem in Berlin und St. Petersburg auf.
Persönlich hohe Ansprüche an die Geschichte hatte ich bei dem russischen Part der Geschichte. Ich liebe die russische Geschichte und das Land an sich, welches einfach diese gewissen Eigenarten hat, welche in der Literatur besonders gut dargestellt werden können. Anki van Campens Leben als Kindermädchen bei einer adligen Familie war sehr schön zu lesen. Ebenso wie die verschiedenen Situationen mit dem berüchtigten Rasputin, als auch die beginnende Romanze mit dem Arzt Robert Busch. Anki und Robert konnten sich in diesem Band zu meinen absoluten Lieblingen herausarbeiten. Sympathie pur und ich freue mich riesig auf ein Wiedersehen mit ihnen im dritten Band der Reihe.
Der andere große Part nimmt Anki’s kleine Schwester Demi ein, welcher bereits im ersten Band eine entscheidende Rolle zugeschrieben wurde. Auch ihr Werdegang ist spannend zu verfolgen und an ihr hat man die Weiterentwicklung, das Älterwerden am meisten gemerkt. Die erwachsene Demi konnte mich deutlich mehr von sich überzeugen, als die jugendliche aus dem ersten Band. Ihre Anliegen und Ängste in Berlin sind ganz anderer Natur, als die ihrer großen Schwester Anki.
Die Autorin konnte mir diese Geschichte vor allem aufgrund der vielen kleinen Highlights zu einem ganz besonderen Buch machen. Im Buch angekommen war ich beim ersten Flug in den Wolken mit Demi und Philippe. Viele historische Hintergründe fand ich sehr gut beleuchtet und es gab diese Momente, die einem nahegingen. Wie ahnungslos die Menschen damals waren. Ahnten sie doch, dass der Krieg nur ein paar Wochen, maximal ein paar Monate ging. Doch wie wir heute wissen, kam alles anders. Daraus resultierend konnte Elisabeth Büchle auch die Themen Verlust, Kampf und Mut in ihrem Roman sehr gut darstellen.
Bei Buchreihen treten vor allem nach dem ersten Band viele Fragen auf, so war es auch hier. In diesem Band beantwortet uns die Autorin schon einiges Offenstehendes, aber die Reihe ist noch nicht vorbei. Da kommt noch was.
Vom Schreibstil bin ich wie auch schon beim ersten fasziniert. Büchle schafft es mich mitzunehmen, mir bestimmte Dinge vor Augen zu führen. Und auch wenn diese in diesem Buch viel Leid und Schrecken mit sich bringen, so ist es für mich doch ein positiver Punkt. Auch emotional konnte sie mich berühren und vereinzelt ein paar Tränchen hervorlocken.
____________________________________________________________
Klingt doch bisher perfekt oder?
Die folgenden Punkte sollen keine Kritik sein, da entscheidet meiner Meinung nach der Lesegeschmack eines jeden Einzelnen.
Aufgrund der Vielfalt an Charakteren im ersten Band möchte die Autorin natürlich niemanden aus der Reihe verlieren bzw. vernachlässigen. So bringt sie alle mal um mal wieder in die Geschichte ein. Im Großen und Ganzen war es mir allerdings zu viel. Vielen Charakteren begegneten wir wieder, erfuhren in welcher Situation sie sich befinden und als man neugierig wurde, verlief sich die Geschichte wieder. Ich denke bei einer Familien-Saga kann man nicht an allen Ecken und Enden gleich auf sein.
Mein Fazit
Ein zweiter Teil einer Reihe, der mich total in seinen Bann ziehen konnte.
Die Autorin nimmt den Leser mit in eine andere Zeit und ich habe unheimlich gern in der Geschichte verweilt und freue mich riesig auf den dritten und letzten Band der Reihe.
- Elisabeth Büchle
Tage wie Buchstabensuppe
(22)Aktuelle Rezension von: dreamlady66Die Goldschmiedin Kayla zieht ins Ostallgäu, um sich ein neues Leben aufzubauen.
Sie errichtet sich einen SchmuckLaden und findet in einer WohnGemeinschaft ein Zuhause und auch neue Freunde, die sie herzlich aufnehmen.Eines Tages lernt sie die Obdachlose Lio, die schon älter ist und an beginnender Demenz leidet, kennen.
Da Kayla tiefes MitLeid empfindet, nimmt sie die Frau mit in die WG.
Sie überzeugte ihre MitBewohner und alle waren sich einig, Lio soll mit bei ihnen wohnen...Schön finde ich, dass das Thema Demenz von der Autorin Elisabeth Büchle gut erklärt wird, zum Einfühlen und auch mit teilweisem Humor, der zum Schmunzeln veranlasst.
So hat ein jeder der Bewohner sein eigenes Leben mit Problemen zu (er)tragen.Alles in allem ein tiefsinniger Roman über Werte des Lebens, so dass man als Leser zum Nachdenken veranlassst wird, da im Mittelpunkt der Geschichte wichtige Themen wie Glaube, Liebe, Freundschaft und Demenz eine Rolle spielen.
Titel und Cover passen zum Inhalt.
Auch die Beschreibung der Orte des OstAllgäus haben mir sehr gefallen, somit kann ich das Buch als sehr lesenswert nur weiter empfehlen.Anmerkung an alle Interessierten:
Nächste Woche wird es auf meinem Blog bei Instagram eine Verlosung hierzu geben. - Lee Strobel
Der Fall Jesus
(16)Aktuelle Rezension von: AlrikWer hätte gedacht, dass ein ehemaliger Gerichtsreporter mir den Weg zum Glauben zeigt? Lee Strobel hat’s geschafft. „Der Fall Jesus“ ist kein Buch für weichgespülte Sonntagmorgen-Leser, sondern eher wie ein investigativer Krimi – nur geht’s hier nicht um irgendeinen Mordfall, sondern um die Frage aller Fragen: Hat Jesus wirklich gelebt, gestorben und ist wieder auferstanden? Strobel stürzt sich mit der Neugier eines Bluthundes auf die Spurensuche, interviewt Experten, stellt freche Fragen und lässt keinen Stein auf dem anderen. Wissenschaft, Geschichte, Archäologie – alles wird gnadenlos abgeklopft.
Was mich umgehauen hat: Dieses Buch will einem nichts aufschwatzen. Es ist kein frommer Zeigefinger-Schinken. Strobel war selbst Skeptiker, und das merkt man jeder Seite an. Er bohrt so lange nach, bis selbst hartgesottene Zweifler ins Grübeln kommen. Irgendwann saß ich da, mit offenen Mundwinkeln, und dachte: „Mist, das ist ja wirklich wasserdicht.“
Die Experteninterviews lesen sich wie ein fesselndes Verhör – freundlich, aber gnadenlos präzise. Man lacht, man staunt, man fragt sich, warum man sich vorher nie mit diesen Fakten beschäftigt hat. Wer glaubt, der Glaube sei ein Gefühlsthema, wird hier eines Besseren belehrt. Für mich war dieses Buch der Startschuss in ein neues Leben. Kein großes Tam-Tam, keine mystischen Gefühle, sondern handfeste Fakten, die das Herz berühren.
„Der Fall Jesus“ hat mir bewiesen, dass Glauben und Denken keine Gegensätze sind. Wer sich traut, die harten Fragen zu stellen, wird hier Antworten finden, die nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz erreichen.
Für alle, die bei Jesus nicht einfach blind „ja“ sagen wollen, sondern Beweise fordern, ist dieses Buch Pflichtlektüre. Mich hat es überzeugt – und das mit Anlauf.
- Eva Marie Everson
Ein Brautkleid für fünf
(25)Aktuelle Rezension von: Smulp777Chicago 1950
5 Frauen teilen sich eine Wohnung und eine Sehnsucht nach der einzigen und wahren Liebe. Während eines Bummels durch die Stadt fassen sie einen spontanen Entschluss: Sie kaufen ein Hochzeitskleid. Dabei schwören sie einen Eid, dass sie es immer an die nächste weiterschicken werden. Jede erlebt dabei ihren eigenen Traum von der wahren Liebe...
Faszinierend das es auf einer wahren Geschichte beruht und wunderbar zu lesen.
- Joel Osteen
Du schaffst das!
(6)Aktuelle Rezension von: eskimo81In ihnen steckt ein Gewinner!
Dies ist Ihre Zeit, dies ist Ihr Moment.Wir bewegen uns auf das zu, was wir im Auge behalten
S. 16Wir sind für unser eigenes Glück verantwortlich
S. 45Man muss nur etwas geduldig sein, positiv in die Zukunft schauen und schon wird uns das Glück anspringen.
Was für ein toller und berührender Ratgeber! Mit Gott, positiven Gedanken und der richtigen Einstellung Glücklich werden und bleiben. 8 "einfache" Tipps.
Eine sehr direkte Sprache, die direkt ins Herz geht und viele AHA Effekte auslöst. Kurz und bündig aber doch mit Beispielen und Tipps bringt er den Grundgedanken zum Menschen. Logisch, klar und übersichtlich, weiss man, wo man etwas verändern sollte. Ein toller Ratgeber, den ich sicherlich noch oft zur Hand nehmen werde
Das Cover in einem wundervollen Grün - Grün wie die Hoffnung und Zuversicht. Sehr, sehr passend
Ich bin einfach sehr begeistert, wie man auf so wenigen Seiten so viel aussagen kann.
Fazit: Ein hervorragender Ratgeber, der zeigt, wie man mit einfachen Schritten zu einem glücklichen und zufriedenen Leben gelangt. Durch Gott begleitet, und lediglich ein paar logische "neue" Denkweisen angeeignet scheint das sehr leicht zu sein. Ich bin gespannt, wie ich es im Alltag einsetzten kann. So einfach scheint es noch nicht, aber sehr logisch und somit auch umsetzbar.
- Elisabeth Büchle
Unter dem Abendstern
(37)Aktuelle Rezension von: clematisSpontan stimmt Katja der Einladung zu, die Weihnachtsfeiertage mit einer Gruppe junger Menschen in einem dänischen Ferienhaus zu verbringen. Die Freude auf eine entspannte Zeit wird allerdings getrübt, als sie unter den Mitbewohnern Nick entdeckt, einen ehemaligen Schulkollegen, der ihre Schwärmereien für ihn stets übersehen hat. Nach wenigen Tagen schon ist die vereiste Dünenlandschaft Jütlands von der Außenwelt abgeschnitten und einige Herausforderungen müssen gemeistert werden. Mut und das Überwinden alter Seelenverletzungen sind erforderlich.
Diesmal sind es Katja und Nick, die in der Reihe „Unter dem …“ mit Gottes Hilfe heranreifen, eine schwierige Kindheit hinter sich lassen und erkennen, dass sie „gut sind, so wie sie sind“, dass Gott sie liebt und sie von Anfang an wertvolle Menschen sind, die Kraft aus schwierigen Zeiten schöpfen und eine friedvolle Zukunft gestalten können. Bis zu dieser Erkenntnis braucht es allerdings Zeit, während der alte Wunden heilen und aus dem narbigen Gewebe Neues entsteht.
Elisabeth Büchle versteht es prächtig, vor der Kulisse von Schnee und Eis, frostigen Wellen und schäumender Wintergischt eine glitzernde Weihnachtslandschaft zu erschaffen, die durch die Ruhe der Natur die tiefe Liebe der Menschen zum Vorschein bringt, das Innerste nach Außen kehrt und die Verletzlichkeit von Katja und Nick relativiert. Langsam erwachen Selbstvertrauen und der Glaube an eine erfüllte Zukunft, können die beiden ihr Leben selbst in die Hand nehmen, unabhängig von der Meinung anderer.
Unterhaltsam und witzig reiht sich eine Szene an die andere, mit ruhigen und liebevollen Worten entsteht eine berührende Weihnachtsgeschichte, die ganz ohne erhobenen Zeigefinger so viel Wahrheit birgt und Mut macht, so zu sein, wie man ist, die Wärme ausstrahlt, obwohl klirrende Minusgrade herrschen, die Hitze in die Wangen treibt, obwohl Gänsehaut die Arme bedeckt. Wieder einmal hat diese hervorragende Autorin ein liebenswertes Buch erschaffen, das Romantik mit Tiefgang und Glauben verbindet.
- Amanda Dykes
Der Wind und Wellen lenkt
(19)Aktuelle Rezension von: annisleseweltEin wunderbares Buch das mir immer wieder unter die Haut ging.
Es geht hier um Robert Bliss der in seiner Trauer über den Tod seines Bruders ein Gedicht schreibt das "die Welt bewegt". Dieses Gedicht spricht trauernde und verzweifelte Herzen an und bewegt eine Menge.
Im zweiten Erzählstrang geht es Jahre später um Annie. Als ihr Großonkel krank wird macht sie sich auf den Weg um ihn zu unterstützen.
In seinem Haus findet sie viele Steine und sie steht vor einem Rätzel. Doch sie will wissen was diese Steine bedeuten und forscht, fragt und sucht. Unterstützt wird sie dabei von Jeremiah, einem Mann aus dem Dorf der ihren Großonkel auch von Herzen liebt.
Dieses Buch ist in zwei Zeitebenen erzählt, denn es geht zum einen um Annies Suche nach Antworten und dann wird noch in Rückblenden Roberts Geschichte erzählt.
Vorallem seine Erlebnisse haben mich angesprochen und berührt. Sie gingen so zu Herzen und ich habe mit den Tränen gekämpft. Es ist so viel Schmerz, so viel Trauer und manchmal Verzweiflung vorhanden das mein Herz weh tat.
Doch Robert hatte seinen Glauben der ihn durchtrug, seine Art nach vorne zu schauen wenn alles zerbrach war beeindruckend. Manchmal dauerte es eine Weile - doch dann ging er weiter.
Außerdem hat Amanda Dykes es geschafft viele verschiedene Charaktere und Schicksale so zu erzählen und mit der Hauptgeschichte zu verweben das dieses Buch viel mehr bietet als Roberts und Annis Geschichte und doch nicht anstrengend und undurchsichtig wird.
Alles passt wunderbar zusammen und ist flüssig und gut zu lesen.
Nach und nach erfährt Annie alles über Roberts Leben, lernt daraus und entwickelt sich weiter. Sie darf hören das es immer wieder Wunder gibt, das Gott "nicht Buch darüber führt wem wieviel Wunder zustehen".
"Wer Wind und Wellen lenkt" ist ein emotionales, manchmal trauriges Buch das über Schuld, Versagen, Vergebung und Frieden spricht.
Mich hat dieser Roman gepackt und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Noch Stunden nach beenden des Buches hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich konnte den Schmerz aus dem Buch noch fühlen.
Es war mein erster Roman von Amanda Dykes, aber nicht mein letzter denn er hat mir sehr gut gefallen
- Bobby Schuller
Die Vision für ein glückliches Leben: Leben wie Jesus.
(3)Aktuelle Rezension von: peedeeBobby Schuller, Pastor der Reformierten Kirche Amerikas, Fernsehpastor und Autor, zeigt anhand der Bergpredigt in 18 Kapiteln auf, was ein glückliches Leben ausmacht. Er erklärt, wie Jesus gelebt hat und wie wir heute leben sollten. Das Vorwort ist von John Ortberg, Pastor der Menlo Park Presbyterian Church.
Erster Eindruck: Das Cover mit den in Sand geritzten Herz und den Füssen gefällt mir sehr gut. Mit dem Untertitel „Leben wie Jesus“ verbinde ich eine Einfachheit, etwas Natürliches – das finde ich mit dem Cover sehr passend widergegeben.
Für mich ist es das erste Buch von Bobby Schuller. Von John Ortberg kenne ich bereits „Die Tür ist offen - Ergreife Gottes Chancen“ und „Warum eigentlich Ostern?“, welche mir beide sehr gut gefallen haben.
Jesus will uns mit der Bergpredigt vermitteln, dass es ihm um ein verändertes Herz geht, darum, ein ehrliches Leben zu führen. Egal, was andere über einen denken. Das ist nicht einfach. Mir haben sehr viele Passagen gut gefallen, hier zwei meiner Highlights:
- „Glücksgefühle sind immer ein Nebenprodukt des Strebens nach etwas anderem, nach etwas Höherem.“
- „Wer von euch kann denn durch Sorgen das Leben auch nur um einen Tag verlängern?“ Das ist für mich ein sehr wichtiger Punkt, denn ich neige dazu, mir zu häufig Sorgen zu machen.
Mir gefällt der Schreibstil von Bobby Schuller: er ist ungekünstelt, frisch, mit guten Beispielen aus dem Alltag. Er, der aus einer Generation von Pastoren stammt, gibt auch zu, nicht fehlerfrei zu sein. Bobby hat eine sehr überzeugende Art, er wirkt auf mich authentisch.
Ich habe die Sendung „Hour of Power“ ab und zu im TV gesehen, insbesondere zu der Zeit, als die Gottesdienste noch in der architektonisch äusserst imposanten Crystal Cathedral (bis 2013) stattfanden und auch meistens von Robert H. Schuller, Bobbys Grossvater, geleitet wurden. Im Rahmen der Lektüre des vorliegenden Buches habe ich ein paar Ausschnitte von Gottesdiensten mit Bobby Schuller im Internet gesehen. Mir gefällt Hour of Power, und zwar der Mix aus klassischen Gottesdienstelementen, guter Musik und Interviews. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass auch sehr viele Leute Mühe mit dieser Art von Gottesdienst bekunden, da es für sie mehr eine Show als Gottesdienst ist. Das mag stimmen, aber schlussendlich erreicht Hour of Power eine unwahrscheinlich hohe Anzahl Menschen (gemäss Internet über 20 Mio. Zuschauer in 200 Ländern!). Der reguläre Gottesdienst in sehr vielen Kirchen wird nur spärlich besucht (abgesehen von den Feiertagen). Vielleicht gibt es doch Elemente, die in einen regulären Gottesdienst eingebaut werden könnten?
Es dauerte eine gewisse Zeit, das Buch zu lesen, da ich mir auch ganz bewusst immer wieder die Zeit genommen habe, über das Gelesene nachzudenken. Mir hat das Buch sehr gut gefallen – 4 Sterne. - Désirée Gudelius
Glaube zwischen Trotz und trotzdem
(9)Aktuelle Rezension von: Jinnai85Der Sammelband "Glaube zwischen trotz und trotzdem" von Dèsirèe Gudelius wurde von den Gerth Medien in der SCM Verlagsgruppe GmbH herausgegebenen.
Das Buch hat 224 Seiten, es ist in drei Kapiteln unterteilt und wurde am 14. August 2019 veröffentlicht.
Inhalt des Buches:
In diesem Sammelsurium erzählen über 30 Menschen von ihrer ganz persönlichen Glaubensreise mit all den Höhen und Tiefen.
Da gibt es die einen, die früher glaubt haben, es eine Zeit lang jedoch einfach nicht mehr konnten - bis GOTT ihnen ganz neu begegnet ist.
Und die anderen, die gute Gründe gehabt hätten, ihren Glauben zu verlieren, aber dennoch an GOTT festgehalten haben.
Und natürlich gibt es auch solche, die irgendwo dazwischen sind - zwischen Zweifeln und Vertrauen, zwischen Trotz und trotzdem.Fazit:
Der Schreibstil der einzelnen Lebens- und Glaubenszeugnissen ist sehr flüssig und dynamisch beschrieben.
Die Lebensgeschichten wurden mit eigenen Worten in der "ICH"-Perspektive geschrieben und ich hatte sofort einen persönlichen Zugang zu den einzelnen Personen, die sich erst am Ende der jeweiligen Geschichte bekannt gegeben haben.
Ein Großteil der Geschichten hat mich emotional sehr berührt, mir Freuden- und teilweise Trauertränen in meinen Augen beschert.
Die Geschichten sollten einen Menschen, die Zweifel nehmen und Mut geben, was ich in Kapitel 1und 2 definitiv unterstützen kann.
In Kapitel 3 in "Glauben zwischen trotz und trotzdem" sehe ich dies leider nicht so, es hat mich emotional negativ gestimmt.
Es sind schwierige Lebensgeschichten, die in Krisen Glauben erfahren haben und dennoch Zweifeln lassen.
Es ist sehr schade, dass ich die letzten knapp 80 Seiten dieses Buches nicht mehr zu Ende gelesen konnte, da es mich zu sehr getriggert hat.
Ich möchte mich bedanken, dass ich diesen Sammelband lesen durfte und ich habe mich über die schönen Lesemomente gefreut. - Joel Osteen
Heute ist dein Tag
(8)Aktuelle Rezension von: mannomaniaWege zu einem erfüllten Leben von Joel Osteen mit 204 Seiten
Zum Inhalt:
Joel Osteen hat ein Buch "Heute ist dein Tag" mit 8 Wegen zu einem erfüllten Leben geschrieben.
Es sind praktische Tipps, wie man aus christlicher Sicht und Gottvertrauen ein erfülltes Leben führen kann.
Jeder dieser Wege wird dem Leser erklärt und mit Vorschlägen empfohlen. Auch passende Bibelzitate werden angeführt.
Oft stehen einem die unterschiedlichen Erlebnisse von Vergangenheiten im Wege. Auch da werden im zweiten Teil Möglichkeiten erläutert. Im dritten Teil wird Gottes Kraft durch seine Worte vertieft.
Im Anhang das Erlösungsgebet und positive Aussagen für unser täglihes Leben runden den Inhalt dieses Buches ab.
Fazit:
Der erste Teil des Buches "Heute ist dein Tag" hat mir am Besten gefallen. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, humorvoll und überzeugt von einer positiven Lebenseinstellung, das beweist schon das außergewöhnlich farbenfrohe Cover.
Auf jeden Fall wird der Leser gefordert und hat die Möglichkeit, sein Leben mithilfe der acht Wegezu überdenken und Defizite zu verbessern.
Ich vergebe hierfür sehr gerne die Höchstpunktzahl! - Brigitte Liebelt
Hoffnungssterne am Adventsbaum
(9)Aktuelle Rezension von: Vrau_schererAnna die in ihrer eigenen Familie ein sehr hartes Leben führt mit wenig Liebe und harter Arbeit, ergreift die Chance bei ihrer Tante in der Diakonissenanstalt ein neues Leben zu beginnen.
Wegen Krankheit einiger Diakonissen muss sie schon als Neuling eine Gruppe Kinder betreuen und die neu eingeführte Tradition mit biblischen Verheißungen an den Christbaum hängen. Als sie durch einen Vorfall glaubt das Heim fast verlassen zu müssen ist das die Ankunft des Friedens in ihrem Herzen.
Die Autorin schreibt ehrlich und detailliert wie die damaligen Umstände es gefordert haben das Kinder das Brot mit verdienen mussten und die Herzen der Eltern oft hart und unerbittlich auch den eigenen Kindern gegenüber waren. Auch wie geprägt man davon war das gutes Ansehen bei der Brautwahl für den Vater oft ein entscheidender Punkt war um die Tochter an einen Jungen Mann nicht abzugeben. Die Gefühle der Tochter spielen dabei keine Rolle. Er entscheidet was gut für sie ist.
Als Anna gebrochenen Herzens in der Diakonissenanstalt anfängt zu verstehen, dass es auch Liebe und Hoffung für sie gibt und das man das auch weitergeben kann, beginnt für sie ein neues Leben. Es ist spannend Annas Werdegang mitzuverfolgen. Die Autorin schafft es gefühlvoll auf die Umstände einzugehen und Annas Niederlagen und Erfolge mitzuerleben. Es ist wunderschön zu sehen wie Gottes Liebe einen Menschen verändern kann, wenn man auf seine Verheißungen baut und daran glaubt das Jesus das wahre Leben in Fülle gibt und er den Frieden fürs Herz gibt.
Eine zu Herzen gehende Geschichte über die Gnade Gottes, seiner Vergebung und die Hoffnung die einen Leben lässt. Eine Geschichte die nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit gelesen werden kann.























