Bücher mit dem Tag "verlag klett-cotta"
10 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.290)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Du hast sein Buch gelesen!“ rief Frodo. „Du meine Güte, ist denn nichts vor euch sicher?“
Inhalt & Handlung: "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ist der erste Band von J.R.R. Tolkiens epischem Fantasywerk und schildert die Reise einer Gruppe von Gefährten, die sich zusammenfinden, um den mächtigen Ring des Dunklen Lords Sauron zu zerstören. Die Handlung beginnt im idyllischen Auenland, wo Frodo Beutlin, ein Hobbit, den Ring von seinem Onkel Bilbo erbt. Bald wird ihm klar, dass dieser Ring eine immense Gefahr für die gesamte Welt von Mittelerde darstellt.
Die Gefährten setzen sich aus verschiedenen Völkern zusammen: Hobbits, Menschen, Elben und Zwerge. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichsten Schauplätzen wider, die Tolkien meisterhaft beschreibt. Von den sanften Hügeln des Auenlandes, über die majestätischen Wälder von Lothlórien bis hin zu den schroffen Bergen der Misty Mountains – jeder Ort ist detailliert ausgearbeitet und trägt zur epischen Atmosphäre der Geschichte bei.
Charaktere: Die Charaktere in "Die Gefährten" sind vielschichtig und facettenreich. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven und Eigenschaften in die Gruppe ein, was zu interessanten Interaktionen und Konflikten führt. Besonders hervorzuheben ist Samweis Gamdschie, Frodo's treuer Freund und Gärtner. Sam ist nicht nur loyal, sondern auch mutig und entschlossen. Seine Fähigkeit, Frodo in schwierigen Zeiten zu unterstützen, macht ihn zu einem der emotionalen Anker der Geschichte.
Weitere bemerkenswerte Figuren sind Aragorn, der mutige Erbe des Isildur, Legolas, der geschickte Elb, und Gimli, der zähe Zwerg. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die im Verlauf der Handlung weiterentwickelt werden, was für den Leser eine tiefere Verbindung zu ihnen schafft.
Schreibstil: Tolkien hat einen bemerkenswert detailreichen und flüssigen Schreibstil, der den Leser sofort in die Welt von Mittelerde eintauchen lässt. Seine Beschreibungen sind lebendig und schaffen Bilder im Kopf, die die verschiedenen Landschaften und Kulturen von Mittelerde zum Leben erwecken. Die Dialoge sind ebenso gut geschrieben, sie vermitteln Emotionen und Charakterzüge auf eine natürliche Weise.
Ein Beispiel für seinen Schreibstil ist die einfühlsame Beschreibung der Landschaften, die oft mit der Stimmung der Charaktere verbunden ist. Wenn Frodo und Sam in den düsteren Schatten des Düsterwalds wandern, spiegelt die Sprache die Bedrohung wider, die sie empfinden.
Fazit: Insgesamt ist "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ein Meisterwerk der Fantasy-Literatur, das den Leser in eine reichhaltige und faszinierende Welt entführt. Die gut ausgearbeiteten Schauplätze, die tiefgründigen Charaktere und der detailreiche Schreibstil machen das Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders die Figur des Sam hat mich beeindruckt; seine Loyalität und Freundschaft sind inspirierend. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band und darauf, weitere Abenteuer in Mittelerde zu erleben.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung, Bd. 2)
(1.082)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksIch liebe die Filme. Ich liebe Mittelerde, die Figuren, diese ganze epische Welt. Und trotzdem fällt es mir bei den Büchern immer wieder schwer, richtig reinzukommen. Es ist so eine Reihe, die ich unbedingt lesen wollte, aber bei der ich gleichzeitig wusste: Das wird kein lockerer Spaziergang.
Ich habe den ersten Band und auch Der Hobbit schon gelesen. Ich wusste also, was mich erwartet. Tolkien hat einen Stil, den ich nicht einfach nebenbei lesen kann. Das sind Bücher, die ich richtig fühlen muss. Kein entspanntes Leseerlebnis auf der Couch, sondern ein Werk, bei dem ich mich bewusst motivieren muss, weiterzulesen. Wenn ich dann aber drin bin, fasziniert mich die Geschichte wieder – gerade weil ich sie schon so gut kenne.
Die Zwei Türme habe ich über mehrere Monate hinweg gelesen, mit vielen Pausen. Und das war für mich völlig okay. Ich kenne die Handlung, liebe die Welt und finde trotzdem immer wieder kleine Details, die mich überraschen. Besonders gefreut habe ich mich über Szenen, die es so im Film nicht gibt. Die haben mich motiviert, dranzubleiben.
Der Schreibstil bleibt für mich eine Herausforderung. Es ist nicht leicht, sich auf die Sprache einzulassen, die Kämpfe und Dialoge zu verfolgen oder sich durch langsamere Passagen zu lesen. Teilweise habe ich dann aufs Hörbuch zurückgegriffen, das wirklich toll umgesetzt ist.
Trotz allem hatte ich Freude am Lesen. Die ruhigeren Momente fand ich besonders gelungen und emotional. Aber ja, es ist für mich kein Buch, das ich durchsuchte oder bei dem ich sagen würde: Das hat mich komplett gefesselt. Dafür ist es einfach zu sperrig.
Fazit
Ein Buch, das mich gleichzeitig begeistert und fordert. Ich mag es, aber es fällt mir schwer, es zu lesen. Es ist kein Highlight, aber dennoch ein gutes Buch, das ich nicht missen möchte. - J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs
(1.069)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_Happyendings"Die Rückkehr des Königs" bildet den krönenden Abschluss von Tolkiens Meisterwerk. Der Roman führt alle Handlungsstränge in einem gewaltigen Finale zusammen, das sowohl epische Schlachten als auch intime Charaktermomente perfekt ausbalanciert.
Die Schlacht um Minas Tirith und die finale Konfrontation vor dem Schwarzen Tor gehören zu den eindrucksvollsten Kriegssequenzen der Literaturgeschichte. Tolkien versteht es meisterhaft, die schiere Größe dieser Ereignisse zu vermitteln, ohne dabei die persönlichen Schicksale der Charaktere aus den Augen zu verlieren.
Besonders bewegend ist die Reise von Frodo und Sam zum Schicksalsberg. Ihre Freundschaft, die sich in extremster Bedrängnis bewährt, bildet das emotionale Herzstück der Geschichte. Die Darstellung ihrer physischen und psychischen Erschöpfung, ihrer Verzweiflung und dennoch unerschütterlichen Entschlossenheit ist von einer Intensität, die den Leser tief berührt.
Aragorn's Entwicklung erreicht ihren Höhepunkt, als er endlich sein Schicksal als König von Gondor annimmt. Die Heilungsszenen in den Häusern der Heilung zeigen dabei eine andere, sanftere Seite seiner königlichen Würde. Auch die Nebencharaktere wie Éowyn, Faramir und Gandalf erhalten befriedigende Charakterbögen.
Fazit
Tolkien gelingt es, seine epische Geschichte zu einem würdigen und bewegenden Abschluss zu bringen. Der bittersüße Epilog mit der Abreise der Elben und Frodos in den Westen unterstreicht dabei ein zentrales Thema des Werks: Dass jeder Sieg seinen Preis hat und manche Wunden nicht heilen können.
Besonders empfehlenswert für:
- Leser, die epische Fantasy in ihrer reinsten Form suchen
- Menschen, die sich nach einer Geschichte mit echtem moralischem Gewicht sehnen
- Fans von detailreichen Schlachtenbeschreibungen
- Alle, die wissen möchten, wie man eine komplexe Geschichte perfekt zu Ende bringt
- J. Jefferson Farjeon
Geheimnis in Weiß
(92)Aktuelle Rezension von: TripleACharmantes Setting, Spannung, interessante Figuren und ein rätselhafter Mord, der sich erst zum Schluss klärt.
Trotz des überschaubaren Umfangs ist ein sehr unterhaltsamer Krimi gelungen. Das Setting aus den 1920er Jahren schafft eine gewissen Nostalgie. Der Sprachstil ist zwar etwas altmodisch, aber meiner Meinung nach sehr charmant.
Ein echtes Lesevergnügen, wenn’s denn mal kein dicker Schmöker sein soll.Idealerweise zu Weihnachten
- Mavis Doriel Hay
Geheimnis in Rot
(110)Aktuelle Rezension von: AnnejaAuf Weihnachten in Flaxmere hat sich außer den Kindern wohl keiner gefreut. So schön das Fest der Liebe auch sein könnte, will nicht wirklich Stimmung aufkommen, was vor allem am herrschsüchtigen und peniblen Sir Osmond Melbury liegt, welcher als Oberhaupt der Familie die Strippen zieht und sich dabei auch nicht ins Wort reden lässt. Nichtsdestotrotz arrangierte er für seine Enkel einen Weihnachtsmann, damit diese die Freude am Fest nicht verlieren. Doch so sehr er auch alles plante, eines berechnete er wohl nicht, nämlich das er erschossen wird. Auftritt für Colonel Halstock, welcher sich als leitender Ermittler dem Fall annimmt.
Doch er hat es nicht leicht, denn nicht nur der Hausherr machte es den Personen schwer, sondern auch seine Familie, welche sich aufgrund ihres Standes zum größten Teil für etwas Besseres hielt und schon das bloße Abnehmen von Fingerabdrücken als Beleidigung und Kränkung sahen. Hier half nur gutes Zureden und Fingerspitzengefühl, obwohl auch dies nicht wirklich half weiter voranzukommen. Warum? Weil jeder lügte, Geschehnisse verheimlichte oder belastendendes Material loswerden wollte. Dazu kamen verzogene Kinder, welche bei der kleinsten Abweichung ihres eigenen Willens schrien und weinten.
Ja, hier lernte man Charaktereigenschaften regelrecht zu hassen. Zum Glück aber nur die Eigenschaften, denn viele der Charaktere fand ich unglaublich sympathisch, da sie sich z.B. ihren Vater widersetzten und ihr eigenes Leben aufbauten oder gar Einbußen hinnahmen, um dem Haus zu entkommen. Der Wunsch nach Wohlstand und Bequemlichkeit schwang trotzdem oftmals mit und sorgte dafür, dass ich hin und wieder die Augen verdrehte, aber es passte einfach in diese Zeit.
Noch interessanter als die Charaktere, war aber der Fall selbst, da der Täter oder Täterin noch im Haus sein mussten und nun eine eifrige Suche nach Hinweisen und Indizien folgte. Dies fand ich unglaublich spannend, zumal man vorne und hinten einen Grundriss vom Erdgeschoss des Hauses hatte, mit dem man die Ermittlungswege verfolgen konnte. Ich nutzte dies tatsächlich hin und wieder, denn so manche Aussage verwirrte mich dann doch, besonders wenn es zu einer Anreihung von besuchten Räumen kam. Das Highlight war natürlich die Auflösung des Falles, welches mich dann doch etwas überraschte, denn bis zum Ende spielte das Buch regelrecht mit einem und wankte von einem Verdächtigen zum Nächsten. Vermutungen hatte ich somit viele, doch am Ende lag ich leider falsch.
Das machte jedoch nichts, denn ich genoss den stimmungsvollen Ausflug in die 20er Jahre und erfreute mich an kleinen Details, welche es in diesem Buch zuhauf gab.
Fazit:
Weihnachtlich, stimmungsvoll, aber eben auch tödlich, fasst den Inhalt des Buches wirklich sehr gut zusammen. Dazu durften natürlich ein paar Geheimnisse und Vertuschungen nicht fehlen, welche es den armen Colonel Halstock nicht gerade leicht, aber eben auch nicht unmöglich machten den Fall zu lösen.
- Ulrike Sammer
Psychowellness (Fachratgeber Klett-Cotta)
(4)Aktuelle Rezension von: Pappbecher- Buchtitel: Psychowellness - Ihr individuelles Verwöhnprogramm für die Seele
- Autorin: Ulrike Sammer
- Verlag: Klett-Cotta Verlag
- ISBN: 9783608861242
- Ausgabe: E-Book
- Erscheinungsdatum: 16.11.2019
Inhalt:
"Das »Verwöhnprogramm für die Seele« unterstützt Leserinnen dabei, wieder in einen guten Kontakt mit dem eigenen Ich zu kommen, wenn Energieräuber und Alltagsstress zugeschlagen haben. Das Buch bietet ein breites Angebotsspektrum an praktischen Ansätzen, von Energiearbeit bis tiefen Entspannungsverfahren. - Weil nicht alles für jeden passt, bietet das Buch ein breites Spektrum an praktischen Ansätzen - Mit Selbsteinschätzungsbögen, Beispielen, Tipps und Übungen Psychowellness ist Körperwellness + seelische Tiefenentspannung. Und genau das brauchen wir, wenn wir uns ausgelaugt, erschöpft und wie fremdgesteuert fühlen. Im »Verwöhnprogramm für die Seele« testen Sie zuerst Ihre aktuelle Energiebilanz. Mit Erste-Hilfe-Übungen gegen Überforderung fällt der Stresspegel, und die Wellness kann beginnen. Sie wählen selbst aus, was vorrangig nötig ist: Nein sagen üben, Entrümpeln von Seelenballast, Energieräuber entsorgen oder auch Energiearbeit, Entspannungsübungen oder erste Schritte in ein achtsameres Leben. Mit den angebotenen Übungen kann jeder selbst nach den eigenen Bedürfnissen wieder zu Harmonie und Freude am Leben und Genießen finden. Mit zahlreichen Anregungen, Übungen und Tipps einer erfahrenen Psychotherapeutin. Dieses Buch richtet sich an - Menschen, die sich gestresst oder vor dem Burn-out fühlen - Alle, die prophylaktisch etwas für ihre seelische Gesundheit tun wollen"
Meinung:
Zuerst möchte ich mich bei NetGalley, dem Verlag und bei der Autorin für dieses tolle Rezensionsexemplar bedanken!Tauchen wir nun aber direkt in den Inhalt des Buches ein. Dieser ist vor allem gespickt mit den unterschiedlichsten Tipps und praktischen Ansätzen und, ich muss ja fast schon behaupten, dass für so ziemlich jeden etwas dabei ist. Denn die Tipps sind richtig breit gefächert und nicht nur auf einen Typ Menschen zugeschnitten. Was mich persönlich zum Beispiel wirklich angesprochen hat war das Thema "Nein" sagen lernen. Das allgemeine Thema "Stress" ist aber generell sehr wichtig, vor allem in der heutigen Zeit, in der kaum noch etwas ohne Stress zu funktionieren scheint. Über diese Thematik wird zusätzlich zu den praktischen Tipps sehr gut aufgeklärt und informiert.
Der angenehme und zu einem Ratgeber passende Schreibstil hat es mir auch einfach gemacht die ganzen Ansätze fürs alltägliche Leben aufzunehmen. Möglicherweise werde ich auch das ein oder andere in Zukunft für mich übernehmen.
Fazit:Von meiner Seite ist dieser Ratgeber eine absolute Leseempfehlung für alle Menschen, die an Stress leiden!
- Alexandra Benedict
Das mörderische Christmas Puzzle
(146)Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee3,5 Sterne
Ein passender Krimi für die Vorweihnachtszeit. Es geht um die 80-jährige Edie O´Sullivan, eine Rätselexpertin, die Kreuzworträtsel erstellt und Puzzles liebt.
Eines Tages erhält sie einen Umschlag ohne Absender mit sechs Puzzleteilen, dazu eine bedrohliche Nachricht. Edie soll die Teile zusammenfügen und den Absender aufhalten, der ansonsten bis Weihnachten mehrere Menschen umbringen wird...
Es ist ein ruhiger, gemächlicher Krimi, der nicht immer hochspannend ist, aber durch seine Charaktere und die Atmosphäre punkten kann.
Ich mochte die Geschichte; sie hat mich gut unterhalten.
10.11.2025
- J. R. R. Tolkien
Briefe vom Weihnachtsmann
(135)Aktuelle Rezension von: julzpaperheartAuf dieses Buch bin ich eher zufällig gestoßen. Man hört ja viel Gutes von Tolkiens Werken.
Tolkien hat über 20 Jahre lang seinen Kindern „Briefe vom Weihnachtsmann“ geschrieben. Wie süß ist das bitte?
Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen. Die Briefe kamen vom Weihnachtsmann und erzählten wunderbare Geschichten vom Leben am Nordpol.
Die Geschichten bauen aufeinander auf und mit der Zeit kommen immer mehr Charaktere dazu. Jeder Brief ist einzigartig, humorvoll und unterhaltend. Hin und wieder meldet sich der Polarbär und gibt seinen Senf dazu, das war schon amüsant. In einigen der Briefe werden aber auch interessante politische Ereignisse erwähnt, wie der zweite Weltkrieg oder die Weltwirtschaftskrise, die dazu führten, dass der Weihnachtsmann nicht so viele Geschenke bringen konnte.
Die Illustrationen und Briefe sind für Leser:innen jeden Alters und ebenso zum Vorlesen geeignet.
Was mich persönlich ein wenig gestört hat, waren einige inhaltliche Lücken. Die wahrscheinlich darauf zurückzuführen sind, dass ihm die Kinder geantwortet haben und er sich im nächsten Brief dann auf die jeweilige Antwort bezog. Allerdings sind im Buch lediglich die Briefe vom Weihnachtsmann abgedruckt und so erschließt sich dem Leser hin und wieder der Kontext nicht.
Insgesamt war das Buch etwas anders als erwartet, dennoch interessant, unterhaltend und winterlich.
- Rex Stout
Es klingelte an der Tür
(98)Aktuelle Rezension von: books_games_and_moreDer Krimi „Es klingelt an der Tür“ von Rex Stout ist im Verlag Klett-Cotta erschienen. Als Hardcover hat er einen wunderschönen bedruckten Leineneinband, wo am Rücken des Buches der Kopf von Nero Wolf über dem Titel prangt. Aus diesem Verlagshaus konnte ich schon andere Krimis lesen, die mich bisher nicht nur vom äußeren voll überzeugt haben.
In diesem Krimi geht es um die reiche Exzentrikerin Mrs. Bruner, die einige tausend Exemplare eines Enthüllungsbuches über das FBI kauft und landesweit an hochrangige Personen verschickt. Daraufhin wird sie ihre Angestellten, sowie Freunde und Familie vom FBI observiert, was sie verärgert. Da sie keinen anderen Ausweg weiß, wendet sie sich an berühmtesten Privatermittler ihrer Zeit, Nero Wolfe. Nur leider möchte er erst gar nicht ihren Auftrag annehmen, bis ein Scheck über 100 000 Dollar ihn doch reizen, es zumindest zu versuchen.
Dieses ist mein erster Krimi von Rex Stout und ich muss sagen, ich habe mich echt erstmal ziemlich schwer damit getan. Die ersten Kapitel, konnte ich mich schon in die Situation hineinversetzten, aber so richtig angekommen war ich nicht. Mir fiel es schwer die Personen zuzuordnen und auch ein wenig Hintergrundwissen von der damaligen politischen Situation fehlte mir. Doch nach den anfänglichen Schwierigkeiten, habe ich den Krimi echt zu schätzen gelernt. Er hat einfach charmante, snobistische Protagonisten. Das Geschehene wird aus der Sicht von Nero Wolfs Assistent Archie Goodwin berichtet und mit einigen wenigen persönlichen Aspekten verziert.
Es ist ganz klar ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Eigenmächtigeshandeln und einschränken der Bürgerrechte durch Handlungen des FBI. Dadurch war dieses Krimi auch als er erschienen ist sehr brisant und das FBI war auch gegenüber Rex Stout sehr skeptisch. Doch das wird im Nachwort des Buches sehr informative geschildert.
Vom Inhaltlichen ist der Krimi erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sich dann aber hineingefunden hat ist es ein spannender und ziemlich aktueller Krimi.
- J. Courtney Sullivan
Die Frauen von Maine
(103)Aktuelle Rezension von: vorlesetante_sarahAuf den Klippen am Meer steht ein geheimnisvolles Haus, das seit Jahren verlassen ist. Dahin zieht es Jane Flanagan immer wieder. In ihrer Kindheit, aber auch später. Bis es eines Tages, als sie als erwachsene Frau mal wieder in ihre Heimat kommt, umgebaut und bewohnt ist. Auch dann noch, zieht Jane dieses Haus magisch an…
In dieser Geschichte erfahren wir nicht nur die Familiengeschichte von Jane sondern vieler Frauen, die in verschiedenen Jahrzehnten dort in Maine gelebt haben. Einiges an der Geschichte vor allem der indigenen Bevölkerung hat mich sehr erstaunt und wie immer traurig gestimmt. Es geht um starke Frauen und um die Macht der Vorfahren bis in die Gegenwart.
Eine fesselnde Geschichte, bei der ich wieder viel über dieses Gebiet und seine historischen Fakten gelernt habe.
Sehr zu empfehlen
Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar!
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