Bücher mit dem Tag "verlage"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verlage" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Yellowface (ISBN: 9783847902140)
    Rebecca F. Kuang

    Yellowface

    (591)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Die recht erfolglose Autorin June Hayward ist mit der Star-Autorin Athena Liu befreundet. Eines Abends ereilt Athena ein Unglück, sie erstickt an einem Teigklumpen und June kann ihr nicht helfen. Als der Rettungsdienst eintrifft, ist es bereits zu spät. Im Affekt nimmt June das Roh-Manuskript von Athenas nächstem Roman mit. Sie erkennt, dass das ihre Chance ist, denn sie weiß, dass Athena niemals jemandem ihre Entwürfe zeigt…

    Meine Meinung: In diesem Roman mochte ich eigentlich überhaupt keinen von den Protagonisten. Entweder sind sie Sternchen und völlig eingebildet oder sie sind linkisch und falsch. Ich lese sonst nur Thriller und dieses Buch hier könnte man wohl noch als Spannungsroman durchgehen lassen. Denn es sind ja eindeutig kriminelle Machenschaften am Werk. Dennoch fehlte es mir hier ganz eindeutig an etwas: nämlich an Spannung! Ich musste mich wirklich zwingen, weiterzulesen. Gerade die ersten 100 Seiten fand ich sehr schleppend. Es liegt wahrscheinlich daran, dass wenig wörtliche Rede im Schreibstil vorhanden ist. Für mich ist so etwas dann schwierig zu lesen. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.

    Die Geschichte ist durchaus interessant! Denn was passiert denn genau, wenn man als Autor sein Werk an fremde Menschen abgibt? Das Buch gibt faszinierende Einblicke in das Verlagswesen, das fand ich schon interessant. Was im Laufe der Geschichte auch immer interessanter wurde, war die Entwicklung von June. Von einer selbstbewussten Frau entwickelt sie sich einer ängstlichen Person, die an jeder Ecke Böses wittert. Gut, das Böse ist ja auch da, wenn auch nicht so, wie sie am Ende denkt. Denn sie steigert sich hier fast in einen Wahn hinein. Naja, und so richtig selbstbewusst war June auch nie, denn ihren Wert fand sie nur in ihren Büchern und deren Außenwirkung.

    Mein Fazit: Ich kann mir vorstellen, dass viele dieses Buch feiern, doch für mich war das nicht so das richtige Buch. Mir fehlte es hier einfach an Spannung, was aber sicherlich meinem Leseverhalten geschuldet ist. Ich vergebe dennoch 3 Sterne, weil die Geschichte ja schon irgendwie interessant ist!

  2. Cover des Buches Der Seidenspinner (ISBN: 9783734102233)
    Robert Galbraith

    Der Seidenspinner

    (382)
    Aktuelle Rezension von: Marigold

    Im zweiten Fall für Cormoran Strike verschwindet der Autor Owen Quine spurlos und Strike soll ihn im Auftrag seiner Frau aufspüren. Schnell wird klar, dass mehr dahinter steckt als nur ein spontanes Abtauchen. Quine hat ein Manuskript geschrieben, das Menschen aus seinem Umfeld extrem bloßstellt. Als er brutal ermordet aufgefunden wird, müssen Strike und Robin tief in die literarische Szene eintauchen, um herauszufinden, wer ihn wirklich zum Schweigen gebracht hat.

    Für mich war dieser Teil deutlich düsterer, schwerer und komplexer als der Vorgänger. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert, bietet viele Andeutungen, Wendungen und ein klassisches Miträtseln bis zum Schluss. Allerdings braucht man dafür Geduld, denn es gibt auch Längen und eine anhaltend bedrückte Stimmung. Insgesamt aber ein starker zweiter Band der Reihe mit toller Weiterentwicklung von Robin und einem Fall, der lange nachwirkt.


  3. Cover des Buches Die Morde von Pye Hall (ISBN: 9783458364153)
    Anthony Horowitz

    Die Morde von Pye Hall

    (142)
    Aktuelle Rezension von: A-Basan

    Mary Blakiston ist im kleinen Dorf Saxby-on-Avon nicht gerade beliebt. Sie schnüffelt überall herum und notiert akribisch Geheimnisse und Vergehen aller Dorfbewohner. Als sie beim Putzen im Herrenhaus von Pye Hall angeblich über ein Staubsaugerkabel stolpert und nach einem Treppensturz stirbt, ist das sehr verdächtig. Doch der Detektiv Atticus Pünd wird erst aktiv, als auch Sir Magnus Pye auf grausame Weise zu Tode kommt. Unterstützt von seinem Assistenten James Fräser beginnt er mit den Ermittlungen, die wohl die letzten seines Lebens sein werden. Doch kurz vor der Aufklärung des Verbrechens bricht das Manuskript ab.

    Lektorin Susan Ryeland, die das Manuskript gerade gelesen hat, findet das äußerst ärgerlich und beginnt, die fehlenden Seiten zu suchen. Dann stirbt auch noch der Autor Alan Conway. Ihr schwant, das die Lösung eines Falls nur durch den anderen aufgeklärt werden kann.

    Dies ist ein Roman für Freunde des Buches-im-Buch. Dabei werden Fiktion und Realität raffiniert miteinander verwoben. Nebenbei gibt es kleine Seitenhiebe auf die englische Dorfidylle und Absurdität der Verlagswelt. 

    Für Kenner!

  4. Cover des Buches In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10) (ISBN: 9783548068503)
    Nele Neuhaus

    In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10)

    (398)
    Aktuelle Rezension von: Special_K

    Als ich von der Verfilmung gehört habe, habe ich noch schnell diesen Krimi vom SuB genommen und wie immer auch zügig gelesen. Die Handlung ist wieder spannend, mit vielen interessanten Charakteren und Retrospektiven. Nele Neuhaus schreibt zuverlässig gut, und man möchte auch das Ermittlerteam inklusive ihres Privatlebens nicht missen.

  5. Cover des Buches Bücher (ISBN: 9783887692551)
  6. Cover des Buches Autoren sterben einsam (ISBN: 9781517327262)
    Lars Gunmann

    Autoren sterben einsam

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Hagen Neubauer hat nicht gerade der Lauf in seinem Leben. Seine Frau hat ihn verlassen und einen neuen Job findet er auch nicht, will er auch eigentlich gar nicht. Seine Erfüllung ist die Schriftstellerei. Aber auch hier geht es nicht richtig in Fahrt. Kein Verlag will sein Manuskript veröffentlichen. 

     

    Ein anderer Autor ist in seiner Sparte einfach der Beste und räumt alles ab. Da will kein Verlag ähnliche Bücher eines unbekannten Autors veröffentlichen. 

     

    Doch dann ist es endlich so weit. Ein Brief eines Verlages flattert ins Haus. Der Verlag will sein eingereichtes Buch unbedingt veröffentlichen. Völlig auf Wolken schwebend trifft Hagen im Verlag ein und unterschreibt, ohne viel zu lesen, den Vertrag. 

     

    Tja, nur sollte man immer das Kleingedruckte lesen, bevor man Verträge unterschreibt. 

     

    „Autoren sterben einsam“ ist eine Krimikomödie aus der Feder des Autors Lars Gunmann. 

     

    Der Schreibstil ist flüssig und richtig gut zu lesen, was mir sehr gefallen hat. Vom Stil her könnte sich so mancher Bestsellerautor ein Stück abschneiden. 

     

    Die Story selbst hat mir nicht so gut gefallen. Es war wohl einfach nicht meine Schiene Humor. Ich liebe schrägen Humor, das hier fand ich stellenweise allerdings nur nervig. 

     

    Hagen ging mir sowas von auf die Nerven. So ein überdrehter, selbstverliebter Nichtskönner, unglaublich. Eigentlich hatte ich mit keiner Faser auch nur ein kleines Stückchen Mitleid mit ihm. Seine Art fand ich auch keineswegs lustig oder humorvoll. 

     

    Die Frauen / Bettgeschichten fand ich absolut unpassend. Es wurde, zum Glück, zwar immer nur kurz erwähnt, finde es trotzdem immer befremdlich, dass Frauen als so dumm und bettgeil dargestellt werden. Wenn Hagen jetzt wenigstens eine Menge Geld gehabt hätte, dann hätte ich es ja noch verstehen können, da verlieren viele Frauen auch ihre letzten Hirnzellen. Aber bei Hagen?

     

    Als dann Trigger auftauchte, fand ich dann gar nicht mehr in die Geschichte hinein. Da wurde es mir dann etwas zu abstrus. Halt nicht meine Schiene an Krimi und nicht an Komödie. Der Humor war in etwa von der Art dieser Comedy Shows. Ein Fettnäpfchen nach dem anderen, ein Witz nach dem anderen, Klatschen und das eingespielte Lachen nicht vergessen. Für mich wäre da etwas weniger mehr gewesen. 

     

    Ich bin sicher, das Buch wird viele Fans finden. Ich bin jetzt leider keiner davon geworden. Wie gesagt, der Schreibstil an sich ist richtig gut. Nur der Krimi selbst, hat mir nicht gefallen. Ich mag neuen Autoren mit gutem Schreibstil gerne eine Chance geben. Daher bekommt das Buch trotzdem 3 anstatt 2 Sterne von mir. 

  7. Cover des Buches Geodreieck sucht Futur I fürs Leben (ISBN: 9783746036366)
    Sylvester Pettr Clarkey

    Geodreieck sucht Futur I fürs Leben

    (1)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47

    Die Handlung:

    Orlando könnte zufrieden sein. Er hat einen guten Job im Verkauf einer Maschinenfabrik und gibt am Feierabend noch Nachhilfe, um sich das teure Leben in Stuttgart leisten zu können. Allerdings fehlt ihm noch die Partnerin fürs Leben, die er mit Hilfe einer Kontaktanzeige finden will.

    Orlando trifft interessante Frauen. Rosi, eine Lehrerin, die sehr naturverbunden ist, Beatrix, die eigentlich schon in einer festen Beziehung lebt, und Miriam, die christlich angehaucht ist. Dann gibt es noch die geheimnisvolle „A.“, die Orlando erst mal versetzt….

     

    Meine Meinung:

    Der Roman ist sehr humorvoll, teilweise auch etwas frivol. Die Frauen, die Orlando trifft, sind skurril – jede auf ihre ganz eigene Weise. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen – denn man will wissen, ob Orlando zum Schluss die Partnerin fürs Leben finden wird und wer es sein wird.

    Gelungen finde ich auch, dass der Autor in den Roman einfließen lässt, wie unfair manche Nachhilfeinstitute mit ihren Nachhilfelehrern umgehen, und, wie es in ignoranten „Hauskreisen“ zugeht. Oder auch, wie schwer es ist, als unbekannter Autor einen Verlag für sein Buch zu finden. Das ist einerseits lustig zu lesen – andererseits aber auch regt es zum Nachdenken an. Wobei dieser Roman nie zu dramatisch wird und mit erhobenem Zeigefinger auf Missstände zeigt, sondern immer leichtfüßig bleibt und sich schnell lesen lässt.

    Ich vergebe diesem Buch fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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