Bücher mit dem Tag "verlobter"
44 Bücher
- Stephanie Garber
Caraval
(1.172)Aktuelle Rezension von: Nataliteratur„Caraval“ hat mich insgesamt gut unterhalten, aber so richtig gepackt hat es mich nicht. Die Grundidee mit dem magischen Spiel ist super spannend und atmosphärisch, gerade am Anfang hatte ich echt Lust, tiefer in diese Welt einzutauchen.
Leider hat mir genau das gefehlt: mehr Tiefe. Die Charaktere blieben für mich eher oberflächlich, und ich konnte keine wirklich starke Verbindung zu ihnen aufbauen. Auch die Handlung war stellenweise vorhersehbar oder etwas zu schnell abgehandelt, obwohl so viel Potenzial da gewesen wäre.
Das Ende hingegen hat mir gut gefallen – da kam nochmal Spannung auf und es wurde emotionaler, was dem Buch definitiv gutgetan hat.
Insgesamt ein solides Buch mit einer tollen Idee, aber mit Luft nach oben.
3 von 5 Sternen.
- Elizabeth Lim
Die sechs Kraniche (Die sechs Kraniche 1)
(347)Aktuelle Rezension von: Birgit-EShiori ist die Tochter des Kaisers von Kiana, hat 6 ältere Brüder und soll den ihr unbekannten Sohn eines Lords aus dem Norden des großen Reiches heiraten. Sie verweigert dies und lässt ihre Verlobung platzen. Dabei entdeckt sie ihre magischen Fähigkeiten, die sie geheim halten muss. Als ihre Brüder und sie mit einem Fluch belegt werden muss sie zeigen, was in ihr steckt. Ganz auf sich gestellt muss sie ihre verzauberten Brüder finden und erlösen, lernt ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln, einige neue Menschen kennen mit denen sie sich anfreundet und lieben lernt. Sie muss einige wilde Abenteuer bestehen bis zum Schluss dieses ersten Bandes der Diologie.
Anfangs fiel es mir schwer, Shiori zu mögen, sie ist wild, verwöhnt und gewöhnt, ihren Willen auch mit unlauteren Mitteln durchzusetzen. Im Laufe der Zeit muss sie einiges an Gefahren, Leid und Schmerz aushalten und entwickelt sich zu einer charakterstarken Persönlichkeit und Kämpferin.
Ihre 6 Brüder sind alle unterschiedlich und doch rücken sie und Shiori wieder einander näher, vereint in dem Ziel ihre Erlösung von dem bösen Zauber zu finden. Die Brüder spielen eher im Mittelteil des Buches eine größere Rolle. Sie treten meist zusammen auf und so erfährt der Leser nur ein paar Details über sie.
Takkan Bushian ist erst ein geheimnisvoller Unbekannter bis ab der Hälfte des Buches etwa er mehr Raum bekommt und der Leser ihn immer besser kennenlernt. Er wirkt eher wie der Gegenpol zu Shiori, der treu zu seinen Freunden und seinen Versprechen steht. Er wird nach und nach zu Shioris Ruhepol. Er war für mich ein von Anfang an liebenswerter Charakter, der seine Ängste und Feinde bekämpft.
Shioris Stiefmutter Raikama konnte ich bis zur Auflösung der Geschichte nicht richtig einordnen. Ich rätselte fast die ganze Zeit, ob sie auf der guten oder der bösen Seite steht. Sie ist ein sehr rätselhafter Charakter für mich gewesen.
Elizabeth Lim beschreibt ausführlich die Welt der Geschichte und lässt den Leser teilhaben an der Entwicklung von Shiori. Die Geschichte ist fesselnd und gut zu lesen. Ich tauchte ein in diese fabelhafte Welt mit ihrem schönen Zauber sowie den Bösewichten. Der Autorin gelang es sehr gut, mir die Welt, in der die Personen lebten, zu beschreiben, so dass ich alles vor meinem inneren Auge sah. Ab etwa dem letzten Drittel überschlug sich die Handlung mit fast immer neuen Gefahren und Kämpfen, sodass ich nicht mehr zu lesen aufhören konnte bis zum etwas offenen Schluss.
Ich kann die 6 Kraniche sehr empfehlen für alle, die Fantasy und Märchen mögen und gerne längere Geschichten lesen. Es ist ein Roman, in dem die Liebesgeschichte zart mit eingebunden ist in die Handlung, aber nicht das bestimmende Thema des Romans. Ich kann mir gut vorstellen, dass nicht nur die junge Zielgruppe Freude an dieser etwas komplexen Geschichte haben wird, sondern auch erwachsene Leser.
- Devney Perry
Shield of Sparrows
(162)Aktuelle Rezension von: ZeilenxgefluesterJahreshighlight - ich hab das Buch innerhalb von ein paar Tagen verschlungen!
Das Worldbuilding und die wechselhaften Settings waren so detailreich und machen es einem daher einfach sich darin zu verlieren. Obwohl sich die Story langsam entfaltet, wird es nie langweilig, im Gegenteil!
Odessa, unsere Protagonistin, war mir von Anfang an sympathisch - ihre Handlungen stets nachvollziehbar.
Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Offenbarungen, die mich überraschten, insbesondere am Ende, bei dem so unfassbar viel passierte! Deswegen bin ich mir sicher: der zweite Teil wird nicht lange warten!
- Annette Hess
Deutsches Haus
(237)Aktuelle Rezension von: PepaleFrankfurt 1963: Eva ist Dolmetscherin. Durch einen Zufall kommt sie an eine Job als Übersetzerin für Polnisch beim Auschwitz Prozess. Unbedarft und naiv stürzt sie sich in ihre Arbeit, ohne zu ahnen was sie dort erwartet. Die Berichte der Zeugen wie Juden ermordet, gedemütigt, gefoltert wurden, setzen Eva schwer zu. Evas Eltern hatten ihr abgeraten diesen Job zu übernehmen. Am Ende sind ihre Eltern in das ganze Geschehen verknüpft und die Familie zerstört.
Mit ihrem Verlobten führt sie eine typische Beziehung, wie es in den 1960er Jahren verbreitet war, sie ordnet sich ihm unter. Das Gesellschaftliche Rollenbild sah es so vor, sonst galten Frauen als „unweiblich“.
Annegret, die ältere Schwester von Eva, leidet unter dem Helden-Syndrom (Profilneurose). Als Säuglingsschwester infiziert sie Babys mit Bakterien um sie hinterher wieder gesund zu pflegen und dafür Lob und Geschenke zu bekommen.
Die Autorin hat gut recherchiert.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Geschichte ist fesselnd und bewegend. Die Protagonisten sind gut beschrieben und entwickeln sich weiter.
Es handelt sich um eine gelungene Geschichte.
- Jennifer Benkau
Das Reich der Schatten: Her Wish So Dark
(247)Aktuelle Rezension von: Kerstin_VogelhuberJennifer Benkau hat mit dieser Reihe wieder eine tolle Welt erschaffen. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten, das Buch hat mich nicht sofort gepackt. Weshalb, kann ich selbst nich beurteilen. Der Spannungsbogen ist Anfangs sehr gering, aber doch hoch genug das die Geschichte einen packt. Der Schreibstil ist aus der Sicht der 3 Protagonisten geschrieben, Laire aus Nemija, Desmond ihr bester Freund und Verlobter und Alric, aus Lyaskay. 80% der Geschichte ist aber aus der Sicht von Laire geschrieben.
Sie ist die Prinzessin von Nemija, lebt aber mit ihrer Mutter in einem kleinen Dorf in der Verbannung. Ihr bester Freund und Verlobter wurde verflucht und ist in das Land der Damea gewandert. Laire macht sich auf den Weg ihn zu befreien. Auf ihrem Weg treffen sie auf Alric, den Laire von früher kennt und dem sie schon mal ihr Vertrauen geschenkt hat. Alle zusammen, mit ihrer Freundin Vica und deren Paladin Jero, machen sie sich gemeinsam auf den Weg. Unterwegs müssen sie sich verschiedenen Gefahren stellen und überleben mehr als 1x nur ganz knapp. Laire hat auch noch ein Geheimnis, das im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielt.
Fazit: Die Geschichte hat mich dann doch gepackt und ich will wissen wie es weiter geht.
- Elise Kova
Arcana Academy 1: Arcana Academy
(89)Aktuelle Rezension von: SerasWorldSpannend hat es angefangen.
Clara war mir eigentlich zu Beginn symphatisch gewesen, man hat ihre Gefühle und Handlungen verstanden und konnte mit ihr mitfühlen. Aber nachdem sie Kaelis getroffen hat und in die Akademie gekommen ist, hat sich alles nach und nach verändert. Immer mehr wurde sie richtig Arrogant, unsympathisch, zickig und hat nur die Große Klappe ohne das wirklich was dahinter steckt. Meist nur leere Drohungen, ständige Wiederholungen wie Stark, Schlau und gefährlich sie doch sei und wie viel Schmerzen sie aushalten könne. Nur um dann immer wieder das Gegenteil zu lesen. Eigentlich ist sie ziemlich Naiv, Leichtsinnig, schwach, und sehr oft schon die Dummheit pur, obwohl sie doch so viel durchgemacht hätte und Wissen sollte wie die Welt in der sie lebt, funktioniert.
Kaelis ist im Gegensatz zu ihr noch ganz erträglich und seine Gefühl und Handlungen kann man immer mehr nachvollziehen, je mehr man von und über ihn erfährt. Manchmal scheint sein Gehirn dennoch Aussetzer zu haben vorallem wenn er mit Clara in Kontakt ist (Wer hätte das gedacht).
Viel bekommt man von der Akademie nicht wirklich mit, wenn sowas wie Unterricht und lernen doch mal herrscht dann ist es nur kurz beschrieben und jedes Mal wird dabei erwähnt wie leicht Clara das doch alles findet und nichts von diesen Lernstoff mehr bräuchte weil sie doch ja alles schon kann, obwohl sehr oft das Gegenteil vorkommt. Charaktere sterben die man bis zum den Zeitpunkt deren Todes schon lange vergessen hat das diese überhaupt da waren. Genauso ist die Magie dort auch oft unlogisch.
Die Beziehung zwischen Clara und Kaelis ist eher von Feinden zu Liebenden, aber dann irgendwie auch wieder nicht. Sehr fade und nicht wirklich verständlich warum sich das so entwickelt hat denn beide verbringen meist nur eine kurze Zeit miteinander.
Sehr wenig Action ist drinne, habe mir viel mehr kämpfe gewünscht. Und falls doch dann vorallem intensivere Szenen und Beschreibungen. Die Suche nach ihrer verschwunden Schwester ist echt ernüchternd und so auch die Suche nach Antworten über den Tod ihrer Mutter. Antworten die man übrigens kaum bekommt.
Was mir aber sehr gut gefallen hat ist dennoch die Motivation der Charaktere und die Neugierde meinerseits immer mehr herausfinden zu wollen und vor allem die Wahrheit zu erfahren. Man bekommt zwar nur kleine Bruchstücke zugeworfen aber dennoch liest man immer weiter in der Hoffnung mehr Zusammenhänge zu finden und alles zu verstehen. Werde trotz des Faden ersten Teils dennoch den zweiten Teil lesen.
- Rebecca Yarros
In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
(86)Aktuelle Rezension von: Deborah85Ich weiss nicht woran es liegt, aber alle Bücher von Rebecca lösen vor meinen Augen einen Film aus ab der ersten Seite. Ich habe auch hier alles vor Augen gehabt, mitgelitten und gefiebert. Die Szenen im Kriegsgebiet werden bildlich beschrieben, man spürt die Atmosphäre und riecht die Angst. Die Geschichte von Nate und Izzy liest sich flüssig und ist sehr spannend. In Rückblenden wird aufgelöst, wie sie sich kennen gelernt haben, bis zum Heute.
Ich war sehr berührt von der Geschichte und mich hats einfach gepackt. Eine wunderschöne Geschichte mit allem, was es für einen 2nd Chance braucht.
- Renée Ahdieh
Das Mädchen aus Feuer und Sturm
(199)Aktuelle Rezension von: ghaniyebooks"𝓢𝓮𝓲 𝓼𝓸 𝓼𝓬𝓱𝓷𝓮𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓲𝓷𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓲𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓪𝓵𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓪𝓻𝓴 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓪𝓼 𝓕𝓮𝓾𝓮𝓻. 𝓤𝓷𝓭 𝓼𝓸 𝓾𝓷𝓮𝓻𝓼𝓬𝓱ü𝓽𝓽𝓮𝓻𝓵𝓲𝓬𝓱 𝔀𝓲𝓮 𝓮𝓲𝓷 𝓑𝓮𝓻𝓰." 𝓢𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓦𝓸𝓻𝓽𝓮 𝓮𝓻𝓯𝓪𝓼𝓼𝓽𝓮𝓷 𝓜𝓪𝓻𝓲𝓴𝓸, 𝓪𝓵𝓼 Ō𝓴𝓪𝓶𝓲𝓼 𝓕𝓲𝓷𝓰𝓮𝓻 𝓵𝓪𝓷𝓰𝓼𝓪𝓶 ü𝓫𝓮𝓻 𝓲𝓱𝓻𝓮 𝓐𝓾𝓰𝓮𝓷𝓵𝓲𝓭𝓮𝓻 𝓼𝓽𝓻𝓲𝓬𝓱 𝓾𝓷𝓭 𝓼𝓲𝓮 𝓶𝓲𝓽 𝓭𝓮𝓻𝓼𝓮𝓵𝓫𝓮𝓷 𝓼𝓬𝓱𝔀𝓪𝓻𝔃𝓮𝓷 𝓕𝓪𝓻𝓫𝓮 𝓫𝓮𝓭𝓮𝓬𝓴𝓽𝓮, 𝓭𝓲𝓮 𝓼𝓲𝓮 𝓪𝓵𝓵𝓮 𝓽𝓻𝓾𝓰𝓮𝓷.
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Mariko, ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. Auch wenn sie sich so viel mehr wünscht, besonders sie selbst zu sein - ihre Zukunft hat sie nicht in der Hand. Als sie von ihren Eltern erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal ohne Widerspruch hin. Aber der Weg birgt Gefahren, sodass ihr ganzes Gefolge vernichtet wird. Fortan nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand, bedient sich der Freiheit und versucht selbst herauszufinden, warum man sie tot sehen will. Doch auf dieser Suche erfährt sie nicht nur, dass vieles anders ist, als sie bisher geglaubt hatte, sie verliert auch ihr Herz...ausgerechnet an den Feind.
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Als ich das Buch in die Hand genommen habe, muss ich zugeben, dass ich gar nicht mit dem Setting warm werden konnte🙈 Ich mochte Mariko überhaupt nicht und der Anschlag am Anfang des Buches, hat mich so irritiert, dass ich aufgehört habe das Buch zu lesen. Als mir meine Mutter erzählte beide Bände beendet zu haben und die Geschichte richtig gut findet, nahm ich mir das Buch erneut in die Hand. Es war schwierig sich in die Welt von Mariko zurechtzufinden, aber mit der Zeit, war es einfacher mit den ganzen Begrifflichkeiten aus Japan zurechtzukommen - was dem Glossar am Ende auch sehr zu verdanken ist. Mariko hat anfangs so viel gezögert, tausendmal über eine Sache nachgedacht, was mich so geärgert hatte, aber schlussendlich konnte ich sie doch lieb gewinnen. Man merkt, wie sie sich im Laufe des Buches verändert und wünscht mehr zu sein, als eine Frau, die nicht selbst über ihr Leben bestimmen darf.
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Mariko ist so mutig, kämpferisch und lässt sich nicht von anderen unterkriegen. Renée Ahdieh hat die Charaktere so authentisch und realistisch dargestellt. Jeder Charakter hat eine eigene Geschichte, seine eigenen Geheimnisse. Man fiebert vom Anfang bis zum Ende mit Mariko mit, spekuliert und stellt seine eigenen Vermutungen auf. Die Autorin erzählt nicht nur aus Marikos Sicht, was mich anfangs etwas verwirrt hat. Jedich finde ich es im Nachhinein einfach nur toll, weil man so aus verschiedenen Seiten Informationen bekommt. Das Ende hat mich so aus der Bahn geworfen, was nur noch mehr unterstreicht, was für ein Talent Renée Ahdieh hat.
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Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen! Hoffentlich gibt es ein Happy End.
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@ghaniyebooks
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- Anna Stothard
Museum der Erinnerung
(39)Aktuelle Rezension von: DasBuecherregal
Handlung
Cathy hat ihre Kindheit am Meer verbracht, zwischen Schlamm, Schimmel und ihrem Vater, der Alkoholiker ist. Ihre Mutter verließ sie als sie elf waren und Cathys einzige Freunde wurden der gleichaltrige Jack und sein älterer Bruder Daniel. Bei einem tragischen Unfall kam Jack ums Leben und Cathy und Daniel wurden irgendwann ein Paar. Doch diese Beziehung baute auf Gewalt, Angst und Schuldgefühlen auf und so ist Cathy froh, Tom kennen zu lernen, der zwar ihre Vergangenheit nicht kennt, sie jedoch bedinungslos liebt. In Berlin versuchen die beiden sich ein Leben aufzubauen und es scheint zu funktionieren. Trotz all der Erinnerungen, die sie an das alte Leben hat, scheint sie damit abgeschlossen zu haben, denn nicht einmal Tom kennt ihre Sammlung. Seit vier Jahren hat Cathy nichts mehr von Daniel gehört und alles scheint in Ordnung zu sein. Bis er ihr eines Tages wieder ein Paket schickt. Kann sie es schaffen, dem Mann die Stirn zu bieten, der sie jahrelang unterdrückt und gebrochen hat?
Meine MeinungDa ich mir das Buch nicht selber ausgesucht habe, sondern es im Goodiebag der LitBlogConvention diesen Sommer war, wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Ich versuchte möglichst neutral an das Buch heranzugehen, da es mein erstes aus diesem Verlag und von dieser Autorin war. Ich hätte viel mehr Liebe erwartet und irgendetwas… anderes aber nicht das.
Mein Fazit:
Wenngleich Liebe vorkommen und Sex ganz offen thematisiert wird, hat dieses Buch nichts anzügliches. Die Liebe zu Tom von Cathy wird stets von ihrer Vergangenheit überschattet und durch die Kindheitserinnerungen von ihr wird ein sehr unperfektes Bild gezeichnet. Sie hatte und hat ihre Macken, benimmt sich nicht immer gut und ist so gar nicht der typische weibliche Protagonist und das hat mir sehr gut gefallen!
Cathy ist mal etwas völlig neues und somit sehr erfrischend zu lesen. Der Roman bietet nicht nur eine Handlung mit stetign steigender Spannung, sondern auch Wissen, Hilfe und einen tollen Schreibstil.
Immer wieder werden biologische Informationen eingebaut, die aber nicht belehrend wirken, sondern so natürlich in das Leben der Museumskonservatorin integriert, dass man das Gefühl bekommt, man gehöre irgendwie zu der Beziehung von Tom und Cathy dazu. Gerade die Ecken und Kanten an den Charakteren, ihre Schwächen haben mir sehr gefallen, da sie so viel menschlicher sind, als all die Superhelden, die sonst so momentan unsere Bücherregale erobern. (Die ich zwar auch mag, aber manchmal lese ich eben gerne etwas über authentische, „echte“ Menschen.)Museum der Erinnerung ist ein fantastischer Roman, der sich toll lesen lässt, mit einer ganz neuen Art von Beziehungsdynamik aufwarten kann und dem Leser genau das Gefühl von Nähe oder Distanz und Fremdheit zu den Charakteren vermittelt, die diese wohl selbst empfinden.
- SUSAN MALLERY
Ozeanträume
(11)Aktuelle Rezension von: ThujaRobyn Caldwell hat mit vielen Anforderungen zu kämpfen, ihre Tochter, die als Kind schwer krank war, hat ihr Anspruchsdenken aus dieser Zeit einfach beibehalten, ihr Sohn kann sich noch nicht zu einem Studium entscheiden und der Mann, von dem sie nach der Scheidung eigentlich mehr erwartete, macht ihr deutlich, wie wenig er eigentlich von ihr hält. Sicher eine Situation, die viele Frauen schon einmal erlebt haben, aber Robyn entscheidet sich, das nicht mehr hinzunehmen und flieht zu ihrer Großtante Lilian. Dort im sonnigen Kalifornien will sie über ihre Zukunft nachdenken, aber in dem sonderbaren Haus ihrer Tante gibt es einen neuen Bewohner Mason, ein ehemaliger Offizier. Und damit beginnen neue Verwicklungen, die aber andererseits wieder zu mehr Klarheit führen und von Susan Mallery in ihrer unnachahmlichen Art wunderbar beschrieben werden.
- Maeve Haran
Schokoladenküsse
(81)Aktuelle Rezension von: Nala73Lustig zu lesen, ich fand es total witzig und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Ihr Verlobter findet sie süß, aber chaotisch; ihre perfekte Mutter findet sie zu groß, zu laut und zu mollig; ihre Freundinnen halten sie für einen bunten Hund. Kein Wunder, dass sich die junge Londonerin Maddy nur beim Fotografieren wohl fühlt. Zum Glück ergattert sie einen Traumjob in einer Londoner Fotoagentur. Leider ist dort aber auch Patrick Jamieson ihr Klient, ein bekannter Fotograf und der einzige Mensch, der Maddy innerhalb von Sekunden auf die Palme bringt. Richtig turbulent wird es aber, als sie sich von ihm überreden lässt, zusammen mit ein paar Karotten halbnackt als „Venus im Gemüse“ zu posieren. Denn die Fotos ihrer üppigen Kurven machen in ganz London Furore – und offenbaren ihr eine neue, hinreißende Seite an Patrick …
- Ken Follett
Mitternachtsfalken
(239)Aktuelle Rezension von: MalinoisbaendigerDer Roman erlebt die Widerstandsbewegung einiger engagierten jungen Engländer zusammen mit jungen Dänen, welche der Besetzung Dänemarks durch Deutschland ausgeliefert wurden und Hitlers Vormarsch auf Russland stoppen wollen.
In Mitternachtsfalken gelang es Ken Folett, mich die ganze Zeit in eine enorme Spannung zu versetzen. Vom Anfang bis zum Ende lies es sich flüssig lesen. Die Protagonisten wurden klar dargestellt, sodass man mit den einzelnen Namen nicht durcheinander kam. Es wurde auch eine zarte Liebesgeschichte mit in die Handlung eingebracht, die für mich ebenfalls sehr angenehm zu lesen war, dennoch aber nicht dominand in den Fordergrund gerückt ist und so den Rest des Buches ins Abseits geschoben hat. Daher von mir eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen.
- Jessica Barry
Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
(203)Aktuelle Rezension von: EurekaPalmerAls Allison bei einem Flugzeugabsturz augenscheinlich ums Leben kommt, recherchiert ihre Mutter Maggie auf eigene Faust, um die Wahrheit hinter dem Unfall aufzudecken. Dabei stößt sie auf Ungereimtheiten, die sie Glauben machen, die eigene Tochter nicht einmal richtig gekannt zu haben.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, war es doch vollkommen anders, als ich erwartet habe.
Erzählt wird abwechselnd aus Allisons und Maggies Perspektive. Dabei gibt es immer mal wieder Rückblicke in Allys Leben vor dem verheerenden Unfall, was Aufschluss über die Haupthandlung bringt. Zum Ende hin wird dann auch klar, warum Allison auf Flucht erpicht ist und warum das Verhältnis zu ihrer Mutter so zerrüttet ist.
Auch wenn die Geschehnisse mir stellenweise nicht sehr logisch erschienen, hat das Buch mich sehr gut unterhalten.
- Milena Agus
Eine fast perfekte Welt
(97)Aktuelle Rezension von: buecherhaiiDas Cover sieht ja ganz nett aus, eine junge Frau die ein bisschen nachdenklich aber schön wirkt.
Dann kommt der überzeugende Klappentext der mir gefiel.
Auch der Schreibstil war gut, allerdings fand ich 50 Kapitel auf knappen 200 Seiten ein bisschen seltsam.
Das Buch hat 3 Abschnitte wo immer eine andere Geschichte erzählt wird, dadurch kann man sich nie wirklich in eine Story rein finden, der Schreibstil war zwar gut aber die kürze hat leider einiges kaputt gemacht.
Meine Meinung ist halt das kurz nicht immer gut ist, mir hat vieles wesentliche gefehlt, so eine Geschichte dachte ich geht mir nahe, diese aber leider gar nicht.
Ich war am Ende leicht enttäuscht, mir hat das Buch mehr offene Fragen irgendwie gegeben als etwas anderes.
Aber mal zum guten, die Protagonisten wurden gut beschrieben und man hat sich relativ schnell hinein gefunden.
- Nadine Gerber
Galway Girl: Ring of Love
(26)Aktuelle Rezension von: ReiShimuraDie meisten Liebesromane laufen nach einem gewissen, wohlbekannten Schema ab, Galway Girl ist hierbei keine Ausnahme. Dies würde ich persönlich nicht als Nachteil sehen, sondern man weiß genau, worauf man sich einlässt.
Die wichtigere Frage in diesem Zusammenhang ist dann, wie glaubhaft ist die Liebesbeziehung, wie sympathisch sind die Charaktere und wie gut ist das Setting der Geschichte.
Galway Girl hatte da für mich bereits einen großen Pluspunkt, indem die Geschichte zumindest teilweise in Irland spielt. Leider hat Autorin Nadine Gerber hier nicht das komplette Potenzial ausgeschöpft. Meiner Meinung nach hätte sie die Landschaft und die Umgebung noch intensiver beschreiben können. So ging ein wenig von dem Zauber Irlands verloren. Der Fokus der Autorin lag aber scheinbar weniger bei der Umgebung und mehr bei den Charakteren.
Diese sind ihr dafür gut gelungen, zumindest die beiden Hauptprotagonisten Mila und Ben. Die Nebencharaktere sind dafür ein wenig nebensächlich. Schade eigentlich, denn gerade Bens Familie fand ich sehr angenehm und hätte gerne noch ein paar Zeilen mehr über sie gelesen.
Der Erzählstil der Autorin war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die Sätze hörten sich in meinem Kopf zu Beginn ein wenig abgehakt an. Dies liegt vor allem daran, dass Nadine Gerber sehr kurze Sätze verwendet. Mich hat die Schreibweise ein wenig an ein Tagebuch erinnert. Mit der Zeit konnte ich mich aber daran gewöhnen und es störte mich nicht mehr. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass sich der Erzählstil im Laufe der Geschichte ein wenig geändert hat und ‚reifer‘ geworden ist, so wie auch die Charaktere reifen konnten.
Spannend fand ich auch die Perspektivenwechsel zwischen Mila und Ben. In vielen Büchern ist es mittlerweile üblich kapitelweise die Erzählersicht zu ändern und dies auch durch den Namen des Charakters zu kennzeichnen. Hier wählt die Autorin einen anderen Weg und ändert auch mal abschnittsweise und ohne Kennzeichnung die Sichtweise. Gewöhnungsbedürftig ja, aber auch spannend.
Da der Claddagh Ring eigentlich das zentrale Element des Buches ist, fand ich es sehr schön, dass die Autorin auch die Informationen zur (angeblichen) Entstehungsgeschichte des Ringes eingebaut hat.
Emotional konnte mich die Geschichte im Vergleich zu anderen Büchern des gleichen Genres nur bedingt abholen. Trotzdem für mich ein solides, aber ausbaufähiges Debüt von Nadine Gerber.
- Jessica Knoll
Ich. Bin. So. Glücklich.
(137)Aktuelle Rezension von: VanessaM79TifAni FaNelli. Seltsamer Name für die Hauptperson des Buchs. Ich hatte anfangs große Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Mir hat der Schreibstil zu Beginn nicht zugesagt, die Hauptperson war mir sofort unsympathisch. Die Geschichte hatte für mich einen zähen Beginn.
TifAni nennt sich Ani und will Luke, einen sehr reichen und offensichtlich aus angesehener Familie stammenden Mann heiraten, wobei man bereits relativ schnell erkennt, dass es sich hier nicht um die große Liebe handelt, sondern um reines Kalkül. Es folgen gegenwärtige, allerdings nur an der Oberfläche kratzenden Geschichten über ihr Leben, ihren Beruf und ihre aktuellen Freunde sowie die anstehende Hochzeit und deren Vorbereitungen. Ani versucht ein "perfektes" Leben und Image aufzubauen, eine perfekte äußere Fassade zu errichten, um bei einer Dokumentation, bei der es um ihre Vergangenheit geht teilzunehmen und "alle" zu beeindrucken, was TifAni FaNelli schließlich zuletzt in ihrem derzeitigen Leben alles geschafft hat. Warum das so wichtig ist, erfährt man anfangs nicht. Auch nicht, um was es bei der Dokumentation geht.
Nach den Erzählungen in der Gegenwart wechseln die Kapitel immer wieder in die Vergangenheit, als TifAni noch im Teenageralter die Schule wechselte und zur Bradley ging. Sie erzählt dabei von den typischen Teenagerkämpfen, dazu zu gehören, sich anzupassen, cool zu sein, Freunde zu finden, die erste Liebe zu finden. Man ahnt, dass sich hier eine unschöne Geschichte anbahnt. Anhand der gut beschriebenen Naivität von TifAni wird schnell erkennbar, auf was das Ganze sich zuspitzt.
Mehr möchte ich an diesem Punkt nicht verraten. Mein Fazit zu dem Buch:
Die Erzählung über die gegenwärtige Situation hat mir bis ca Mitte des Buchs nicht gefallen. Die hier angeschnittenen Geschichten über ihr Berufsleben, ihre Chefin, ihre Kolleginnen, ihre sportlichen Aktivitäten haben bei mir kein Interesse erzeugen können und ich konnte nicht richtig in die Geschichte finden. Ihre Vergangenheit hingegen, TifAni als Teenager, die schulischen Probleme, die Freunde hat die Autorin unglaublich lebhaft dargestellt. Die Personen werden gut beschrieben und werden somit charakteristisch greifbar. Auch die ganze tragische Geschichte war Stück für Stück glaubhaft aufgebaut. Konnte ich noch einen Teil der Geschichte erahnen, kommt plötzlich eine so überraschende Wendung, die mich tatsächlich völlig überrumpelt hat.
Aufgrund der daraufhin folgenden Erzählungen - ich fand ab Mitte des Buchs auch die Geschichte, die sich parallel in der Gegenwart abspielte relativ gut - bin ich von dem Buch im Gesamten doch sehr positiv überrascht und bin auch froh, dass ich es trotz anfänglicher Schwierigkeiten zu Ende gelesen hab.
Eine sehr düstere Geschichte über eine Kindheit, die tragisch, aber nicht übertrieben erzählt wird. Ein schwieriges und ernstes Thema, an das sich Jessica Knoll gewagt hat. Alleine diese Thematik und die überzeugende Umsetzung hat mich zu einer völlig neuen Bewertung des Buchs veranlasst.
Einen Stern Abzug gebe ich tatsächlich nur, weil mir die erwachsene Ani zu Beginn des Buchs nicht gefallen hat und die ersten Kapitel, die in der Gegenwart stattfinden, für mich nicht flüssig zu lesen waren.
- Sarah Harvey
Kann ich den umtauschen?
(141)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover wirkt zwar ansprechend, weckt aber Erwartungen an eine tiefgründige oder zumindest unterhaltsame Geschichte, die der Inhalt leider nicht erfüllen kann.
Die Protagonist:innen blieben für mich blass, klischeehaft und emotional kaum nachvollziehbar. Ihre Entscheidungen wirkten oft konstruiert und ließen mich schnell das Interesse verlieren.
Auch die Nebenfiguren konnten daran nichts ändern – sie dienten größtenteils nur als Mittel zum Zweck und hatten keine eigene Tiefe oder Entwicklung.
Der Schreibstil ist sehr simpel und wiederholend, das Setting bleibt oberflächlich und konnte keine Atmosphäre aufbauen.
Von mir keine Leseempfehlung!
- Clare Lydon
Bevor du sagst »Ich will«
(3)Aktuelle Rezension von: Tini2006Abby will heiraten. Sie hasst ihre Schwiegermutter, die ihr immer in die Planungen pfuscht, ist aber selbst etwas überfordert mit allen Vorbereitungen. Marcus, ihr Mann, organisiert ihr deshalb eine professionelle Brautjungfer, die ihr Dinge abnehmen soll. Denn die wirkliche (haupt-)brautjungfer, Abbys beste Freundin, muss gerade eine Trennung verarbeiten und kann nicht klar denken. Jordan, die Profi-Brautjungfer, ist nett, sympathisch, herzlich und wird schnell Abbys Freundin. Natürlich kommt`s, wie es in einem Roman wie diesem kommen muss: Jordan und Abby verlieben sich ineinander und die Hochzeit steht auf wackeligen Beinen...
"Bevor du sagst ich will" bietet mittelmäßige Unterhaltung. Der klassische Ablauf dieser im großen Stil geplanten Hochzeit ist mit Klischees gepflastert und langweilt daher etwas. Man fragt sich die ganze Zeit, was Jordan mit Marcus verbindet und weshalb, um Himmels Willen, sie eigentlich unbedingt heiraten will. Die im Buch dürftig gelieferten Erklärungen haben mich nicht überzeugt. Insgesamt blieben mir die Charaktere sehr fremd, da alle wenig Ecken und Kanten und keine Tiefe hatten. Nach nur einer Woche Abstand zum Buch ist vieles in Vergessenheit geraten - ein Hinweis darauf, wie wenig mich diese Geschichte berührt hat.
"Bevor du sagst ich will" kann man lesen, muss man aber nicht. Ein Roman mit einem ganz ähnlichen Thema ist "Marry Me" von Melissa Brayden. Hier verliebt sich Allison in ihre Hochzeitsplanerin Megan. Das Buch liegt bisher nur auf Englisch vor, doch es hat wesentlich mehr Tiefgang und überzeugt insgesamt mehr.
- M. C. Beaton
Hamish Macbeth geht auf die Pirsch
(41)Aktuelle Rezension von: ChiarraWer bei dieser Serie Thriller oder schnelle Pageturner-Krimis erwartet, wird hier nicht fündig.
Wer jedoch wie ich zwischendurch auch gerne einmal ruhige, unaufgeregte und im alten englischen Stil geschriebene Krimis mit viel Regionalkolorit und gerne Krimiserien liest, ist hier aus meiner Sicht richtig beraten.
All dies finde ich in den bisher von mir gelesenen Krimis rund um Hamish Macbeth und zusätzlich noch einen von mir sehr geschätzten feinsinnigem Humor.
Spannende, ruhige Unterhaltung hatte ich erwartet und diese gefunden.Gelesen und bewertet 18.11.2022
- Georges Simenon
Maigret und der gelbe Hund
(39)Aktuelle Rezension von: HoldenKommissar Maigret war zum Aufbau einer Mobilen Brigade nach Rennes geschickt worden, als sich im nahen Concarneau eine bizarre Verbrechensserie abspielt, die ihn mit dem unbedarften Inspektor Leroy im Schlepptau auf den Plan ruft. Ein gelber Hund erscheint an jedem Tatort (beim Film gilt: Nie mit Kindern oder Tieren drehen, hat der Autor offenbar noch nichts von gehört, zumal es mit dem Tier ein böses Ende nimmt). Minimalistisch geschrieben, man begleitet Maigret durch aufschlussreiche und weniger wichtige Gespräche, am Ende werden alle möglichen Verdächtigen in einer Zelle der Gendarmerie versammelt, wo der Schuldige entlarvt wird. Alles sehr rätselhaft und verwirrend, bis der geniale Ermittler (mal wieder) alles entzerrt. Muß sich vor anderen (historischen) Meisterermittlern sicher nicht verstecken.
- Anne Gesthuysen
Wir sind doch Schwestern
(28)Aktuelle Rezension von: juniaWie kam ich zu diesem Buch?
Durch Zufall wurde ich auf das Buch bzw. die Autorin aufmerksam. Es ist das erste Buch von Anne Gesthuysen, das ich gelesen habe. Nachdem dieses hier dann einige Zeit im Bücherregal vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal gegriffen.
Wie finde ich Cover und Titel?
Klassisch, stilvoll, passt. Der Titel wird im Buch erwähnt.
Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension, vor allem bei einer doch recht komplexen Story. In dieser Familie ist wahrlich einiges passiert, vieles wurde ignoriert und verdrängt, und natürlich hat keiner darüber gesprochen, waren ja auch andere, weniger offene Zeiten damals. Anlässlich des 100. Geburtstages der ältesten Schwester kommen die drei Mädels zusammen und reden endlich mal, dabei werden für den Leser die Lebensgeschichten nach und nach ausgepackt. Sehr, sehr spannend.
Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen bzw. zu hören (hatte das Hörbuch in einem Tag durch), der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Es gibt natürlich viele (markierte) Zeitsprünge in die Vergangenheit, um diese und die Gegenwart zu verstehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ein mal subtiler, mal herzerfrischender Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack.
Wer spielt mit?
Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.
Mein Fazit?
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese.
- Rena Rosenthal
Die Hofgärtnerin − Sommerleuchten
(69)Aktuelle Rezension von: MarinaHNach dem ersten Band war ich begeistert von den Charakteren und wollte unbedingt wissen, wiegte Geschichte weitergehen wird.
„Sommerleichten“ aus der Hofgärtnerin-Reihe hat mich wieder vollkommen überzeugt.
Man bekommt nicht nur die Handlung von Marleene und Julius mit, die den Versuch wagen und eine eigene Gärtnerei eröffnen, nein, man bekommt den Lebensweg von vielen anderen Charakteren beschrieben. Mir hat es sehr gefallen, wie die einzelnen Stränge zu einem Verlaufen sind. Ab einem Zeitpunkt im Roman merkt man, dass Menschen sich eben nicht nur in „gut“ und „böse“ einteilen lassen.
Dies hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.
Der Schreibstil war flüssig und hat mich in die Zeit des alten Oldenburgs gebracht. Man konnte sich die Schauplätze hervorragend bildlich vorstellen. Mithat sehr gefallen, wie die Unterschiede in den gesellschaftlichen Schichten beschrieben wurden. Oft hat man direkte Parallelen im Buch.
Der Hauptstrang war sehr überzeugend in der Geschichte, ich habe mitgefiebert, ob Marleene und Julius nun Hofgärtnerin werden könne oder nicht. Bis zur letzen Seite blieb es spannend!Leider muss ich sagen, dass Marleene mir in ihrem eigenen Roman manchmal ein wenig zu wenig vorgekommen ist. Hier wird der Fokus wirklich stark auf die Nebencharaktere gelegt. Hätte ich sie nicht so sympathisch gefunden, hätte es mich vielleicht mehr gestört …
Historisch war der Roman wieder sehr gut recherchiert, auf mich wirkte er authentisch.
Kann ich jedem wärmsten empfehlen!
Ich freue mich auf den dritten Band. - Robert Crais
Im freien Fall
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenPrivatdetektiv und Vietnamveteran Elvis Cole wird von einer verzweifelten Frau aufgesucht, die genau weiß, daß ihr Verlobter in etwas Kriminelles verwickelt ist, ohne zu wissen, was es sein könnte. Ohne genauere Angaben gemacht zu haben und nach einem 40-Dollar-Vorschuß verläßt sie Coles Detektei, bevor deren Verlobter cop Thurman mit einem besoffenen Kollegen hereinstürmt und Cole dazu bringen will, in dem Fall nicht weiter herumzustochern. Zunächst denkt unser gewiefter Held, es liege ein simpler Fall von fremdgehen vor, bis er feststellt, daß offenbar ein Fall von vertuschter Polizeibrutalität vorliegt, und das nach den Vorfällen um Rodney King! Bald fließt erstes Blut, und eine "Crackhure" kann weiterhelfen...Die Krimis um Elvis Cole und seinen bewährten Partner Joe Pike sind schon ganz gelungene Krimis, sicherlich mit das beste im Genre. Darauf einen Cracklutscher!























